Newsletter Nr. 64: Tag der Küche aus Massivholz und Consumentavorbereitung

Liebe Leute,

und wieder die Zusammenfassung als Kurzvideo, das Sie auch nebenbei laufen lassen könnten. Wer Lust hat, am Tag der Küche (Samstag, 11. Sep.2010 10 bis 16 Uhr) mit uns Küchen und den neuen Fondanttrichter von Rösle zu testen, kann gerne auch eigene Vorschläge einbringen. Mail oder Anruf genügt. Zwar sind die Danzers vom 3. bis zum 9. September nicht da, aber Nina Brunner managed alles.

 

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Die Themen heute:

1.) Tag der Küche am Sa, 11.9. von 10 bis 16 Uhr

2.) Sonderangebote: Kühlschrank, Combi-Dampfgarer, Pro Natura Bettsysteme und Jori Stühle

3.) Rezepte mit Videoanleitung von BIOerleben

4.) Consumenta vorab

5.) Anzeigen im Kalender

6.) Im Blog: Dirtbiker, Regionalbewegung,

7.) Fabebook, Twitter und unsere Videokanäle

8.) Kleinigkeiten: Qype,  Biokonferenz,  Elektromobilität

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1.) Tag der Küche am Sa, 11.9. von 10 bis 16 Uhr

Gemeinsam Kochen am Tag der Küche aus Massivholz

Klar, dass der Tag der Küche bei uns Tag der Massivholzküche heißt. Aber wir beantworten nicht nur die Fragen zur Küche selbst, sondern auch drumrum. Wo kommt das Holz her, welche Menschen arbeiten unter welchen Bedingungen an diesen Küchen vom Wald bis zur Montage oder was bedeutet Nachhaltigkeit beim Bauen von Massivholzmöbeln? Die Einladung etwas ausführlicher im Nachhaltigkeitsblog. Und eine Sonderseite gibt es natürlich auch auf unserer Homepage: Tag der Küche aus Massivholz 2010.

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2.) Sonderangebote: Kühlschrank, Combi-Dampfgarer, Pro Natura Bettsysteme und  Jori Stühle

Einige Bettsysteme von Pro Natura sind aus unserer Ausstellung grade besonders günstig

Weil der Platz am N-Ergie Truck nicht allzu üppig ist, haben wir uns einen 60 cm breiten Kühlschrank mit Biofresh, Gefrierfächern, Eiswürfelbereiter und Edelstahlfront gekauft, den Sie günstig haben könnten (1500 statt 2199 €). Wir haben unser Pro Natura-Matratzenstudio auf den neuesten Stand gebracht und da gibt es ein paar Reste.  Ein Combidampfgarer in Titanfarben ist ebenfalls übrig und die Jori Essplatzstühle sind nach wie vor in der 10% Aktion.

Jori Diners Stuhl Aktion

Pro Natura Sonderangebote

Miele  Sonderangebote

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3.) Rezepte mit Videoanleitung von BIOerleben

Ein Beispiel: Michela Auditore zeigt im Video, wie das perfekte Risoto gelingt

Wer sich für die Kochphilosophie von Andreé Köthe und dem zweisternigen Essigbrätlein begeistern kann, wer ein Risotto mit dem richtigen “Schlonz” hinkriegen will, oder wer einfach Lust zum Topfgucken bei unseren “fränkischen” Spitzenköchen von Nürnberg bis Afrika hat, findet alle Kochshows der BIOerleben 2010 samt Rezepten in einem Blogbeitrag zusammengefasst.

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4.) Consumenta mal anders

Die frankische Weinkönigin Melanie Unsleber wird eine eigene Kochshow in der Möbelmacherküche auf der Consumenta zeigen

Unser Stand wird nicht nur eine optische Überraschung, für die übrigens Matthias Meier (die-theatermaler.de) sorgen wird. Zusätzlich zu unseren “klassischen Kochshows” mit Stefan Rottner haben wir diesmal auch Nichtköche mit spannenden Themen eingeladen, die trotzdem was zu Essen machen. Die fränkische Weinkönigin Melanie Unsleber, den Kabarettisten Alexander Göttlicher, Bio-Pionier Hubert Rottner, Blue Pingu Erfinder Frank Braun, aber auch Politiker sind eingeladen wie der Hersbrucker Bürgermeister Robert Ilg und unsere Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler. Und wie immer können Sie an unserer Testessertafel Platz nehmen, wenn Sie sich anmelden. Oder haben Sie ein spannendes Thema für eine eigene Kochshow? Ein zwei Termine sind im Moment noch frei, rufen Sie uns doch einfach an.

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5.) Anzeigen im Kalender

Die Anzeigen in unserem Jahrbuch sind für unsere Leser sehr interessant

Ein ebenso wichtiger wie interessanter Beitrag für unser Jahrbuch sind die Anzeigen befreundeter Betriebe. Unsere Kunden sehen diese Anzeigen als wertvolle persönliche Empfehlungen. Wer im Kalender 2011 eine Anzeige schalten möchte, findet alle wichtigen Informationen auf unserer Homepage.

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6.) Im Blog: Dirtbiker und Regionalbewegung

Coole Videos vom Dirtbiken entstanden mit Camilo Toro

Ausnahmsweise waren die Möbelmacher mal im Sportteil der Hersbrucker Zeitung erwähnt (stimmt nicht ganz, Gunther ist mit den Seglern dort immer wieder zu finden). Weil ein in Südfrankreich bekannter Dirtbiker bei uns zu Gast war, dessen Können sogar Jörg Teuchert sprachlos machte.  Zwei interessante Videos aus den heimischen Bikeparks und ein toller Artikel von Klaus Porta waren das Ergebnis.

Verschüttet von Formularen, ein Gastronom, ein Metzger und ein Landwirt. Tolle Aktion der Regionalbewegung

Der Bundesverband der Regionalbewegung hat (wie immer) mit seiner Aktion vor der Lorenzkirche für Aufsehen gesorgt und hoffentlich auch zum Nachdenken über bürokratische Hürden der EU aber auch der deutschen Gesetzgebung angeregt. Denn viele Metzger und Direktvermarkter geben lieber auf, als sich auf den Irrsinn des immer größer werdenden Verwaltungsaufwand einzulassen.  War auf  Seite 1 in den Nürnberger Nachrichten. Fotos und Links im Blog.

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7.) Fabebook, Twitter und unsere Videokanäle

So sieht unsere Seite bei Facebook aus. Einfach obern auf "Gefällt mir" klicken, dann sind Sie immer auf dem Laufenden

Nein, wir wollen ganz sicher niemand zu facebook “reinholen”, aber die, die sich dort wohlfühlen sollten von unserer Möbelmacherseite wissen und am besten auf “Gefällt mir” klicken, denn unter facebook.com/moebelmacher erfahren Sie taufrisch von allen Aktionen.

61 Videos beherrbergt unser Videokanal unter moebelmacher.blip.tv. Von 30 sekündern bis zu eineinhalb Stunden sind jede Länge und alle Themen dabei

Mit Twitter ist es das gleiche (twitter.com/moebelmacher), und wer unsere Videos sucht findet unsere Kanäle unter moebelmacher.blip.tv (dort kann man auch lange Videos der Kochshows einstellen) und bei Youtube (dort sind mehr Besucher aber auch mehr Werbung). Noch einfacher funktionieren unsere RSS Feeds (dynamischen Lesezeichen), die sie vom Blog und vom Newsroom ganz einfach abonnieren können. Wenn Sie da mal Hilfe brauchen, rufen Sie uns doch einfach an, im Rahmen unserer Kenntnisse helfen wir gerne.

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8.) Kleinigkeiten: Biokonferenz,  Elektromobilität, Qype,

+++ Nürnberg is(s)t Bio. Als Biometropolregion entwickelt sich Nürnberg immer mehr zum Bio-Vorbild. Am 2. Oktober findet die zweite BIO-Konferenz statt, zu der wir herzlich einladen und wo wir auch über Kommunikationsstragieen referieren werden. Die Homepage: Biokonferenz.de

+++ Elektromobilität ist nach wie vor das Thema auf dem interessanten Weblog “Anders-Unterwegs”, das unsere Emiglia-Piloten Jürgen Putzer und Michael Wenzl auch nach der Rallye mit allen Infos zur nachhaltigen Fortbewegung füttern.

+++ Auf dem Portal Qype kann man Beurteilungen von Dienstleistern aller Art loswerden. Unter anderem auch über die Arbeit der Möbelmacher: Eintrag bei Qype veröffentlichen.

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Besuchen Sie uns am Tag der Massivholzküche? Egal wo und wann, wir freuen uns auf Ihren Besuch auch im Internet und  grüßen ganz herzlich aus dem verregneten UK (heißt nicht immer United Kingdom) und wenn das Wetter weiter so schlecht ist, gehen Sie doch einfach mal wieder in die Therme. Apropos Fackelmann: Zwei Zahnstocher gehen auf den Hansgörgl und werden von einem Igel überholt. Sagt der eine: “Oh Mann, wenn ich gewusst hätte, dass es einen Bus gibt.”

Ihre Möbelmacher
herwig Danzer

Nachhaltigkeitsblog

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Tag der Küche aus Massivholz 2010 bei den Möbelmachern am Sa. 11.Sep.

Kochworkshop6_09_42WEB Wie immer laden wir am Tag der Küche (der bei uns natürlich Tag der Küche aus Massivholz heißt) zum Kochen ein, denn was nützt die schönste Küche, wenn sie nicht zum Kochen animiert? Dazu gehört nicht nur die Pflegeleichtigkeit und Dauerhaftigkeit der Arbeitsplatten aus Holz oder Laborkeramik (von Systemceram) sondern auch zeitsparende und leicht zu reinigende Geräte von Miele, und vor allem funktionale Grundrisse (über den pädagogischen Anteil der Küchenplanung haben wir hier schon geschrieben). Induktionswok, Tepan Yaki, Druckdampfgarer, Combigarer: BIOerleben2010_044MicheleAusschnitt alles kann man ausprobieren, wer besondere Kochexperimente durchführen möchte, ruft uns vorher einfach kurz an oder sendet eine Mail an herwig.danzer@die-moebelmacher.de, wir sind für jede Idee offen.

 

Tag der Küche aus Massivholz

am Samstag, den 11.Sep. 2010

von 10 bis 16 Uhr in Unterkrumbach

 

Noch Fragen zur Massivholzküche?

Wer sich aber nicht nur für das fertige Produkt Massivholzküche interessiert, sondern auch für einen verantwortungsvollen Umgang mit Menschen, Firmen und Umwelt, dem beantworten gerne auch diese oder andere tiefergehende Fragen: ThomasGeiger 004

  • Woher kommt das Holz?
  • Welche Menschen verarbeiten es unter welchen Bedingungen vom Wald bis zur Montage?
  • Gibt es Bio- oder Fairtrade-Möbel?
  • Warum ist die Oberflächenveredelung mit Naturharzölen nicht nur die stabilste, sondern auch die umweltfreundlichste?
  • Welche CO2 Bilanz haben die Holzverarbeitung und die Transportwege?
  • Nach welchen Kriterien werden Partnerfirmen und Lieferanten ausgewählt?
  • Was bedeutet Nachhaltigkeit im Möbelbau?
  • Warum ist die Einzelanfertigung von Möbeln und Küchen dem Möbel von der Stange überlegen?
  • Haben regionale Wirtschaftskreisläufe einen Einfluss auf die Lebensqualität einer Region?
  • Kann man mit Massivholzküchen auch umziehen?
  • Wie funktioniert die Entsorgung einer Massivholzküche?

Einige Antworten finden Sie auf unserer Homepage zum Beispiel auf der Seite "Vom Baum zu Tisch", oder auf den Sonderseiten "Nachhaltigkeit" alles andere erfahren Sie am Tag der Küche aus Massivholz in Unterkrumbach. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Presseaktion an der Lorenzkirche: Mittelstand erstickt unter der Bürokratie-Lawine

Bürokratielawine_250810_2Bürokratie-Lawine EU-Recht: 

Wie regionale klein- und mittelständische Betriebsstrukturen immer mehr in die Enge getrieben werden. Bundesverband der Regionalbewegung e.V. informiert über Sinn und Unsinn von EUVorschriftenund deren Umsetzung in innerstaatliches Recht.

Unter großem Interesse hat der Bundesverband der Regionalbewegung in derheutigen Presseaktion „Bürokratie-Lawine“ vor der Nürnberger Bürokratielawine2Lorenzkirche exemplarisch für die verschiedenen regionalen Gewerke und Unternehmen einen  Gastronom, einen Landwirt und einen Metzger in einer Flut aus Verordnungspapieren und Paragraphen versinken lassen. Im Anschluss an die „Flutaktion“ informierten der Vizepräsident des Bayerischen Bauernverbandes Jürgen Ströbel für den Bereich Landwirtschaft, der Bezirksvorsitzende Mittelfranken des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Fritz Ebert für die Gastronomie sowie Konrad Ammon von der Kreishandwerkerschaft und der Fleischerinnung Fürth für den Lebensmittelbreich  gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden des Pressegespräch 1Bundesverbandes der Regionalbewegung e.V. die Presse über die Probleme und Auswirkungen der zunehmenden Verordnungs- und Bürokratieflut für regionale klein- und mittelständische Unternehmen. An der Diskussion beteiligten sich unter anderem der Bezirkstagspräsident von Mittelfranken Richard Bartsch sowie der Kreisobmann Nürnberger Land des Bayerischen Bauernverbandes Günther Felßner.

Lesen Sie hier die Pressemeldung vom 25.08.10 im Nachhaltigkeitsblog

Lesen Sie bei den Nürnberger Nachrichten den Onlineartikel

Pressekontakt:
Andrea Winter
Bundesverband der Regionalbewegung e. V.
Museumstraße 1
91555 Feuchtwangen
Tel. 09852 – 13 81
E-Mail: winter@regionalbewegung.de
www.regionalbewegung.de

Pressemeldung des Bundesverbandes der Regionalbewegung e. V.: Bürokratie-Lawine im EU Recht

Pressemitteilung  Regionalbewegung.

Bürokratie-Lawine EU-Recht:

Wie regionale klein- und mittelständische Betriebsstrukturen immer mehr in die Enge getrieben werden Bundesverband der Regionalbewegung e.V. informiert über Sinn und Unsinn von EU-Vorschriften und deren Umsetzung in innerstaatliches Recht am Mittwoch, 25. August um
11 Uhr in Nürnberg neben der Lorenzkirche.

EU-Hygieneverordnung, EU-Verpackungsverordnung, EU-Lebensmittel-informationsverordnung,… Die Bürokratiewelle der Europäischen Union reißt nicht ab! Alles nur zum Schutz der Verbraucher – mag man meinen! Welch enormem Druck infolge der immer strengeren EU-Reglements und der häufig übertrieben restriktiven Umsetzun-gen in deutsches National- oder Landesrecht viele regionale klein- und mittelständische Betriebe aus Gastronomie, (Lebensmittel-) Handwerk und Landwirtschaft ausgesetzt sind, gerät dabei häufig in Vergessenheit. Der Bundesverband der Regionalbewegung e.V. engagiert sich für regionale Wirtschaftskreisläufe und somit für faire Betriebs- und Arbeitsbedingungen für regionale Unternehmen und handwerkliche Betriebe. Der Verband sieht sich daher in der Pflicht, auf die Auswirkungen der Verordnungsflut auf die regiona-len Betriebsstrukturen in einer Öffentlichkeitsaktion aufmerksam zu machen und fordert eine Reduzierung des Dokumentations-, Regulierungs- und Zulassungswahns.

In der heutigen Presseaktion wird der Bundesverband der Regionalbewegung exemplarisch für die verschiedenen regionalen Gewerke und Unternehmen ei-nen Gastronom, einen Landwirt und einen Metzger in einer Flut aus Verord-nungspapieren versinken lassen und im Anschluss die Öffentlichkeit über die negativen Folgen für klein- und mittelständische Unternehmen informieren.

Die Verbraucher freuen sich über (angeblich) mehr Hygienekontrolle im Lebensmittel-recht. Die EU nimmt ihre Kompetenzen wahr, setzt sich zum Ziel, Lebensmittel- und Tier-schutzskandale zukünftig aus den täglichen Pressemeldungen zu verbannen, zum Schutz des Verbrauchers, zum Schutz der Tiere und schießt dabei nicht selten über das Ziel hin-aus. Was dem Einen Nutzen bringt, bedeutet für den Anderen nicht selten durch erhöh-ten Dokumentations- und Investitionsaufwand oder fehlende Zulassungen das Aus.

Beispiel EU-Hygieneverordnung: Eigentlich soll sie europaweit agierende Großbetriebe, die tonnenweise Fleisch verarbeiten, Wurst produzieren und nicht selten für Gammel-fleisch-Skandale und ähnliche Katastrophen verantwortlich sind, besser kontrollierbar machen. Letztendlich zwingt jedoch die kleinliche und übertriebene Umsetzung in den deutschen Ländern viele klein- und mittelständische Betriebe in die Knie. Denn meist können sich nur größere Betriebe die von der EU geforderten und von den Ländern häufig noch ausgeweiteten Investitionen für die erforderliche Zulassung leisten. Kleinere Schlacht-, Lebensmittel- und Gastronomiebetriebe zwingen die verschärften EU-Hygieneanforderungen nicht selten zur Aufgabe.

Schätzungen zufolge werden allein in Bayern bis zu 1000 Metzgereien und Direktver-markter ab diesem Jahr nicht mehr selbst schlachten oder geben ihren Betrieb sogar ganz auf. Eine Katastrophe nicht nur für die kulinarische Vielfalt unserer Regionen und für die Schlachttiere, die bald ausnahmslos viele Kilometer bis zum nächsten Groß-schlachthof zurücklegen müssen, sondern auch für den Verbraucher, dem genau die er-wünschte Transparenz wieder vorenthalten wird, wenn er sein Fleisch demnächst immer seltener beim Dorfmetzger, sondern nur noch im Supermarkt erwerben kann. Leider bleibt die besagte EU-Hygieneverordnung kein Einzelbeispiel. So macht z.B. die europäische Tierschutztransportverordnung nach wie vor keinen Unterschied zwischen einem gewerblichen Tiertransport durch ganz Europa und dem Transport des Landwirts vom Stall in den nahegelegenen Schlachtraum bzw. Schlachthof, auch wenn dieser nur wenige Meter beträgt. Und das nächste Mammutwerk liegt dem EU-Ministerrat bereits vor. Die Lebensmittelinformationsverordnung soll künftig vorschreiben, dass Eier, Obst und Gemüse nur noch nach Gewicht verkauft werden. Für viele Lieferanten ein Schock. Wenn zukünftig nicht mehr pro Stück, sondern nach Gewicht verkauft und etikettiert werden soll, befürchten die Produzenten enorme Bürokratiekosten und Investitionen in Waagen und Etiketten.

Die Situation der kleinstrukturierten Betriebe verschlechtert sich zunehmend und „Der Zusammenbruch der regionalen Nahversorgung lässt unkontrollierbare Moloche entste-hen, deren Winkelzüge nicht in den Griff zu kriegen sind“, betont Heiner Sindel, erster Vorsitzender des Bundesverbandes der Regionalbewegung. Und ob das wirklich noch dem Verbraucherschutz dient, bleibt zu bezweifeln.

Pressekontakt:

Andrea Winter                       
Bundesverband der Regionalbewegung e. V.        
Museumstraße 1
91555 Feuchtwangen
Tel. 09852 – 13 81
E-Mail: winter@regionalbewegung.de
www.regionalbewegung.de

Sehnsucht nach Kühen im Anger

von Alice Niklaus

P1090998 Des Sommers letzte Abende sind angekommen. Einen davon will ich im Hutanger Klingenhof verbringen. Auf dem Weg dahin komme ich an den Weilern Kucha, Püscheldorf, Ittelshofen vorbei. Ein Abend voller Wärme und sanfter Farben.P1100004 Die riesige Eiche steht am Angereingang. Ich bräuchte 4 x meine zwei Arme, um den Stamm umfassen zu können. Kinder suchen im Gras – wonach? Überraschung: Ein grosser Teil des Angers ist eingezäunt, also sind Tiere
P1100005 auf der Wiese. Schon kommt die erste Kuh auf mich zu. Ich freue mich darüber und auch über die Rückführung des ehemaligen Hutangers zur beweideten Wiese. Die Begrüssung ist freundlich, aber kurz. Fressen ist
P1100008 wichtiger und so höre ich wieder einmal das unvergleichbare Geräusch vom Reissen des Grases und kauen, reissen und kauen, reissen und kauen, das sich gleich noch verstärkt durch die Ankunft des Stiers. Der hat nur
P1100009 einen kurzen Blick für mich übrig, dann folgt wieder reissen und kauen…. Zur Herde gehören auch noch ein paar Kälber, somit ist die Nachfolge gesichert. Disteln und Dornengewächse bleiben stehen, das Gras wird
niedrig gehalten. Stehen bleiben glücklicherweise auch die vollkommenen Parasolpilze, die zwischen Disteln und Brombeerstauden wachsen.

Zum ersten Blogeintrag über den Hutanger Klingenhof vom 15. November 2008 auf TrackBack klicken.

Klick in die Fotos = Vergrösserung.

Hier gehts zum Hutangerprojekt

Zeitungsartikel über „Die gute Form“ 2010

Chistina Fraude und ihr Kollege Matthias Becker haben dank ihrer guten Noten auch die mittlere Reife erhalten
Chistina Fraude und ihr Kollege Matthias Becker haben dank ihrer guten Noten auch die mittlere Reife erhalten

Die Gute Form und deren Berichterstattung ist anscheinend ein Problem. Vor zwei Jahren wurde unsere Lehrling von der Innung Bayreuth diskriminiert (was auch in der Presse diskutiert wurde), letztes Jahr gefiel dem Redakteur der HZ der Gewinnerschreibtisch nicht und stellte die Preisträger vor einen anderen, der gar nicht am Wettbewerb teilnahm.

Aber erstmal vorweg: die Hersbrucker Zeitung kann nichts dafür, den pressetechnischen Fauxpas leistete sich die Pegnitzzeitung. Diese Jahr haben wir unsere Standard-Bitte um die pdf-Datei dann so formuliert:

Liebe Redaktion,

könnte ich bitte den Artikel als pdf bekommen, in dem der Ausbildungsbetrieb der Innungsbesten nicht genannt wurde, in dem die Empfänger einer Belobigung nicht genannt wurden, in dem die unwesentlichen Heimatorte der Gesellen genannt wurden, statt deren Ausbildungsbetriebe und der erst kurz vor dem Ende der Ausstellung, die er eigentlich bewerben sollte veröffentlicht wurde? Würd´ mich freuen.

Vielen Dank und Gruß aus Unterkrumbach

herwig Danzer

Helga Münzenberg machte mich dann erst drauf aufmerksam, dass zusätzlich auch noch das falsche Bild, nämlich das der Gesellen aus dem Laufer Gebiet veröffentlicht wurde, obwohl die Teilung der Gesellen ein kompletter Unsinn ist. Oder sind sie nach Wohnorten eingeteilt worden? Jedenfalls war unsere Gesellin Christina Fraude nicht auf dem Foto, was wir hier ganz oben nachholen (unser Sieger Matthias Becker war nur mit mit dem eigenen Foto vertreten). Trotzdem freuen wir uns natürlich riesig über den einzigen Preis, den unser Matthias Becker bekam.

Alle Infos in „richtig“ findet man wie immer im Nachhaltigkeitsblogbeitrag sogar mit Video über alle Gesellenstücke.

Die gute Form 2008 gewinnt unser Lehrling Pascual.

Die gute Form 2007 gewinnt unser Lehrling Erhard.

BIOerleben 2010: Videos und Rezepte

Bin mit dem Ziel gestartet, alle Videos von BIOerleben 2010 in der Langversion (wer wirklich Interesse hat, sieht alle Bearbeitungsschritte der genialen Zubereitung) und einer Kurzversion zur Verfügung zu stellen (man sieht, dass die Köchin oder der Koch total sympathisch ist und will dort unbedingt mal zum Essen hin). Da gelang mir nur beim ersten, bi Uschi Meister, denn für alle anderen hätte ich locker noch ne Woche gebraucht und ich muss noch ein paar andere Dinge für die nächsten Kochshows in Zirndorf und auf der Consumenta vorbereiten und ab und zu auch noch was arbeiten. Sollte sich jemand finden, der aus den 40-minütigen Videos die Kurzform schneiden möchte, kann er gerne alle Daten und unzähligen Dank haben.

Fast alle Videos sind von der Kamera von Robert Rössner übernommen, die statischen von meiner Kamera dienten nur manchmal als Ergänzung.

Ich bedanke mich nochmal bei allen Köchinnen und Köchen, sie haben das Wort BIO in Nürnberg wieder mit Leidenschaft und Inhalt gefüllt und dass – am Freitag – sogar bei strömenden Regen.

BIOerleben 2010: Videos und Rezepte

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Freitag, 6. August 2010

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11.15 Kochschau & Genießen mit Uschi Meister, Wirtshaus Frankenstube

Süßkartoffel-Mangold-Curry mit (oder auch ohne) gebratenen Garnelen und Cashew

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12.45 Kochschau & Genießen mit Gisela Kadegge, Kräuterexpertin

Blumenbutter

Blüten-Gemüse-Mandala mit Tofurauten


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14.30 Kochschau & Genießen mit Andreè Köthe, Essigbrätlein

 Gebratene Johannisbeeren mit Kakao



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15.15 Kochschau & Genießen „Bio muss nicht teuer sein“ Rosa Wolff, Buchautorin

1. Gazpacho andaluz
2. Orientalisches Fladenbrot
3. Aprikosen-Crumble


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18.45 Kochschau & Genießen mit Michaela Auditore, a Tavola Nürnberg

Risotto mit Ziegenkäse und Walnüssen

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Samstag 7. August 2010

11.15 (In dieses Video haben sich irgendwie noch ein paar andere gedrängt, aber es ist alles drauf)

Kochen & Genießen mit Dr. Liade Dodo, Voodoofood

Hähnchenbrust mit Erdnusssauce


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13.30 Kochschau & Genießen: Marokkanische Küche mit Fatima Kuhnle und Dr. Peter Pluschke

Hähnchen-Tagine mit eingelegten Zitronen und Oliven

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15.15 Kochschau & Genießen mit Zacharias Dengler, Restaurant Muskat Erlangen

Doradenfilet mit Kartoffel – Parmesankruste auf gebratenem Saisongemüse

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16.30 Kochschau & Genießen mit Klaus Kalweit und Christoph Haupt, Biorestaurant Wittmanns

Topfenknödel mit vanillesauce und karamell-pfirsich an rosmarin


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19.15 Weinprobe mit Matthias Popp vom Weingut Bausewein, Iphofen

Gute Form 2010 mal wieder skandalverdächtig in der Zeitung

GuteForm2010_0295

Alle Fotos bei Ipernity

Die Gute Form Skandalserie reißt nicht ab: vor zwei Jahren wurde unsere Lehrling von der Innung Bayreuth diskriminiert (was auch in der Presse diskutiert wurde), letztes Jahr gefiel dem Redakteur der HZ der Gewinnerschreibtisch nicht und stellte die Preisträger vor einen anderen, der gar nicht am Wettbewerb teilnahm.

Aber erstmal vorweg: die Hersbrucker Zeitung kann nichts dafür, den pressetechnischen Fauxpas leistete sich die Pegnitzzeitung. Diese Jahr habe ich meine Standard-Bitte um die pdf-Datei dann so formuliert:

Liebe Redaktion,

könnte ich bitte den Artikel als pdf bekommen, in dem der Ausbildungsbetrieb der Innungsbesten nicht genannt wurde, in dem die Empfänger einer Belobigung nicht genannt wurden, in dem die unwesentlichen Heimatorte der Gesellen genannt wurden, statt deren Ausbildungsbetriebe und der erst kurz vor dem Ende der Ausstellung, die er eigentlich bewerben sollte veröffentlicht wurde? Würd´ mich freuen.  

Vielen Dank und Gruß aus Unterkrumbach  

herwig Danzer

HZ2010GuteForm30810WEB

Helga Münzenberg machte mich dann erst drauf aufmerksam, dass zusätzlich auch noch das falsche Bild, nämlich das der Gesellen aus dem Laufer Gebiet veröffentlicht wurde, obwohl die Teilung der Gesellen ein kompletter Unsinn ist. Oder sind sie nach Wohnorten eingeteilt worden? Jedenfalls war unsere Gesellin Christina Fraude nicht auf dem Foto, was wir hier ganz oben nachholen (unser Sieger Matthias Becker war nur mit mit dem eigenen Foto vertreten). Arghhh.
Mein Gott, mache Dinge wären so einfach, wenn die Leute miteinander reden würden oder ein in einer Firma bereits vorhandenes Wissen einfach weitergeben würde, denn es gab ja schon mal Artikel, in denen alles gestimmt hat.

Alle Infos in "richtig" findet man wie immer im Nachhaltigkeitsblogbeitrag sogar mit Video über alle Gesellenstücke. 

Die gute Form 2008 gewinnt unser Lehrling Pascual.

Die gute Form 2007 gewinnt unser Lehrling Erhard.

Dirtbike und Nachhaltigkeit?

"Zufällig" auf der Videokamera Dirtbikesequenzen gefunden.


 

Man sagt uns ja nach, dass uns kein Zusammenhang zu sehr an den Haaren herbeigezogen sein könnte, als dass wir ihn nicht trotzdem für das Nachhaltigkeitsblog begründen könnten. Für die Elektromobilität und deren Rallye Emiglia haben wir sogar eine eigene Seite mit Begründungsvideo (Fair Fahren und Fairwo(e)hnen) gestrickt, diesmal geht es ums Dirtbike, ein Fahrrad, dass kein Licht und nichtmal Bremsen(!) hat. Braucht man auch nicht, denn damit rollt man nur irgendwo runter, springt über seinen Schatten oder wahlweise eine Schanze und kombiniert akrobatische Figuren mit der eigenen, denn ohne eine leicht zu bewegende täte man sich in dieser Sportart wohl ein wenig schwer. 

Wir haben das Glück, dass der in Frankreich studierende Columbianer Camilo Toro (mal bei Youtube suchen) in der Hersbrucker Alb zu Gast ist und so ging er mit Jörg Teuchert und Friends (Chris Golz und Felix Jäger (wer noch? Bitte im Kommentar posten)) auf Tour von Osternohe bis Wendelstein. Und natürlich zählt Fahrradfahren zu den nachhaltigsten Arten der Fortbewegung und Bewegung ist gut für die Gesundheit und eigentlich sollte man dazu eine eigene Website basteln, weil zum ersten Mal der Ausdruck "Landing-Page" einen sinnvollen Inhalt bekäme.

Übringes heißt bei dieser Sportart der Rückwärtssalto Backflip und welche Figur Superman heißt, kann man im Video leicht erkennen.

Und hier ist der Zeitungsartikel von Klaus Porta (Hersbrucker Zeitung)

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Weiterbildung „Nachhaltiges Wirtschaften“ an der Hochschule München

von Nina Brunner

Stefan Raich von der Hochschule München schickte uns diese Woche Informationen  zu dem neuen Studiengang "Nachhaltiges Wirtschaften", der ab Oktober an der Hochschule in München gelehrt wird.
Hier finden Sie die Pressemeldung mit allen Kontaktdaten:

Nachhaltiger Wirtschaften!

Hochschule München bietet ab dem Wintersemester 2010/11 ein neues Weiterbildungszertifikat zum Thema Nachhaltiges Wirtschaften an.

Die Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München startet ab dem Wintersemester 2010/11 die Weiterbildung „Nachhaltiges Wirtschaften“ (WNW). Die Entwicklungs- und Pilotphase wird unterstützt vom bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

Aufbauend auf Berufserfahrung und / oder ein Erststudium vermittelt die Weiterbildung den TeilnehmerInnen Schlüsselkompetenzen zur Gestaltung nachhaltiger Entwicklungsaufgaben in Unternehmen, Organisationen und der Verwaltung. Die Module sind wirtschafts- und sozialwissenschaftlich ausgerichtet.

Nachhaltiges Wirtschaften und Klimaschutz sind zu globalen Themen geworden. Veränderte ökonomische, soziale und ökologische Rahmenbedingungen stellen Unternehmen und MitarbeiterInnen vor große Herausforderungen, bergen Chancen und Risiken. In den wenigsten grundständigen Studiengängen wird nachhaltiges Wirtschaften gelehrt, zugleich steigt der Bedarf an Handlungskompetenz sowohl in Unternehmen als auch in Politik, Wissenschaft und in der  Zivilgesellschaft.

Innerhalb von zwei Semestern und in sechs Modulen erwerben die TeilnehmerInnen der
Weiterbildung Nachhaltiges Wirtschaften einen breiten methodischen Hintergrund sowie das Wissen und die Fähigkeiten, wirtschaftliche Prozesse nachhaltig zu gestalten. Sie lernen komplexe Fragestellungen zu lösen und verantwortungsvolle Aufgaben in spannenden Feldern des nachhaltigen Wirtschaftens – von Umwelt- und Innovationsmanagement bis zur Gestaltung von sozialen Prozessen – zu übernehmen. Damit tragen sie zum dauerhaften Erfolg von Unternehmen und anderen Organisationen bei.

Das Zertifikat Nachhaltiges Wirtschaften (WNW) kann berufsbegleitend belegt werden. Die Lehrinhalte werden in einer Präsenzphase mit Blockunterricht und online vermittelt. Mittels Lehrmaterialien in einem Internet-Portal und begleitenden Video- und Audiomitschnitten sowie Übungsaufgaben verfügen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über individuelle Lernbedingungen und größte Flexibilität.

Bewerbung: bis 08. August 2010
Kosten: 2.900 Euro für zwei Semester (Ratenzahlung möglich)
ein-semestrige Modulzertifikate sind für 580 Euro buchbar

Informationen unter: www.hm.edu/wnw
Kontakt: wnw-nachhaltiges-wirtschaften@hm.edu
(Ansprechpartner: Prof. Dr. Gerd Mutz; Dipl. Bw (FH), BA Phil. Stefan Raich)
Hochschule München – HOCHSCHULKOMMUNIKATION