Karmakonsum Gründerpreis, jetzt bewerben

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Von Christoph kam die Bitte um Werbung für den Gründerpreis. Machmer doch gerne:

„Strategien für LOHAS und neues Wirtschaften“ –
unter diesem Motto schreibt das Online-Nachrichtenportal KarmaKonsum, Wegbereiter des neo-grünen Lifestyle in Deutschland, erstmals einen Gründerpreis für ökologisch-nachhaltige Startups aus. In Zusammenarbeit mit der GLS-Bank und GreenVenture.net sucht KarmaKonsum Existenzgründer mit ökologisch-nachhaltigen und/oder sozialen Geschäftsideen. Der Gründerpreis 2009 wird anlässlich der dritten KarmaKonsum Marketing-Konferenz vergeben, die am 19. und 20. Juni 2009 in Frankfurt stattfindet. Bewerbungsfrist für den Gründerpreis ist der 19. April 2009.

Alle weiterführenden Infos natürlich auf Karmakonsum.

Sustainability Conference – ein Rückblick auf die internationale Konferenz zum Thema Nachhaltigkeit im Nürnberger Kongresszentrum am 17. und 18. Februar

von Anselm Stieber

AnselmSteiber600
Diese
Konferenz, eine unmittelbare Vorveranstaltung zur BioFach 2009, war mit knapp 250
Teilnehmern aus aller Welt ein wichtiges und Zukunft weisendes Ereignis. Das nicht
nur, weil der langjährige Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten
Nationen mit Sitz in Nairobi, unser ehemaliger Umweltminister Klaus Töpfer,
IMG_1862oder die ehemalige Ministerin und Umweltpolitikerin Renate Künast als Gesprächspartner
auf dem Podium teilgenommen haben. 
Beides immerhin Politiker, die ihre energie-
und klimapolitischen Überzeugungen nicht dadurch zum Ausdruck bringen, dass sie
ihr Fähnchen in den Wind hängen. IMG_1504
Nicht uninteressant, dass Töpfer die Abwrackprämie
als vertane Chance beurteilte, weil sie ein überholtes Produkt stützt.

Von regionaler
Bedeutung an dieser Konferenz ist, dass herwig Danzer von den Möbelmachern aus
Unterkrumbach einer der vier Initiatoren dieser Veranstaltung zur Nachhaltigkeit
war. HerwigVortragWEB

Mit seinem Beitrag „Can a business operate sustainably
without certification?“
(
Gibt es Betriebe, die auch ohne Zertifizierung nachhaltig wirtschaften?) versuchte
er für die noch zu planende Nachhaltigkeitsmesse eine Lanze besonders für die
kleinen und glaubwürdigen Betriebe zu brechen, denn im Umfeld von Chiquita,
REWE oder Kraft, gehen die Pioniere der Nachhaltigkeit leicht unter. Ein regionales
Beispiel und gleichzeitig die grundlegende Forderung: der einzelne, ob Hersteller
oder Verbraucher, muss überzeugt sein und den Wandel in unserer Wirtschaft
wollen – und dann tätig werden. Das Bruttosozialprodukt misst alles, nur nicht
unsere Lebensqualität.

IMG_1791
Dem
Beobachter ist einiges aufgefallen. Es gibt keine Legaldefinition von
„Nachhaltigkeit“. Die gemeinsame Botschaft aller Beiträge war, dass die Herstellung
und Verteilung von Produkten Energie sparen, Klima, Umwelt und Ressourcen
schonen, und nicht zuletzt sozial gerecht sein muss, wenn wir eine lebenswerte
Zukunft haben wollen. Ein erstes Problem ist hierbei die Schaffung von verbindlichen
Standards und Normen. Produkte entstehen unter verschiedensten Bedingungen, und
ihre Verteilung erfolgt ebenfalls auf sehr unterschiedlichen Wegen. Daran wird
gearbeitet. Die Kennzeichnung ist ein weiteres Problem. Wie viele Logos und Gütesiegel
sind marktverträglich? Wann resigniert der Verbraucher? Weniger ist hier in jedem
Fall mehr.

 Das Thema
Glaubwürdigkeit ist in einer ganzen Reihe von Referaten behandelt worden. Die
Gefahr, dass der Kunde die Nachhaltigkeitsbeteuerungen als Verkaufstrick entlarvt,
ist erkannt. „Greenwashing“, wie es in der Konferenzsprache für diese Art von
Desinformation heißt, ist nur mit Glaubwürdigkeit und Transparenz zu begegnen. Ein
weiteres Problem taucht auf, und zwar ein sprachliches. Zudem eines, das wie eine
Trennlinie zwischen zwei Epochen wirkt. Wir sind Meister darin, Produkte auf
eine Weise zu beschreiben, dass sie in unser Wunschschema passen. Den Reiz
eines Porsche oder den Lifestileservice einer Kaffeemaschine etwa. Wie aber
beschreiben wir die Attraktivität von Nachhaltigkeit? Mit welchen sprachlichen
Mitteln wecken wir „nachhaltig“ Interesse, überzeugen die Menschen, dass es um
eine kulturelle Herausforderung geht? Nur eine Teilnehmerin machte den Versuch
einer Antwort: „make your message sexy“. So ganz unrecht hat sie nicht.

Lernen
müssen wir auch noch etwas ganz Ungewohntes, nämlich Geduld. Das Wort „nachhaltig“
ist vor etwa 250 Jahren in der Forstwirtschaft das erste Mal gebraucht worden,
ein Wirtschaftsbereich, der sich durch lange Regenerationszyklen und kleine
Wachstumsraten auszeichnet. Mit einem Beispiel zu dem dringend erforderlichen
Paradigmenwechsel wurde Götz Werner, der Verfechter des Grundeinkommens,
zitiert. Er verlangt demnach von seinen Unternehmerkollegen nicht weiter zu
überlegen, wie sie den Gewinn um x % steigern, sondern wo sie Gewinne zur langfristigen
Sicherung der Zukunft investieren wollen. Auf lange Sicht handeln ist also das
Gebot der Stunde. Ein dramatischer Vortrag über die Altersentwicklung, die
Landflucht, die Migrationsströme, die Wirkungen der Klimaveränderung und die Zunahme
der Weltbevölkerung  ließ keinen Zweifel,
dass nur noch wenig Zeit zum Handeln bleibt.

Die
Wirtschaftskrise und das Fehlen von Nachhaltigkeitsregeln auf den Finanzmärkten
IMG_1853brach in den Vorträgen und Diskussionen immer wieder durch. Dr. Ulrich Maly
stellte in wünschenswerter Klarheit fest, dass es die vielbeschworene, alles
zum Guten wendende „unsichtbare Hand“ auf den Märkten nicht gibt. Gute Sitten
und Verantwortungsbewusstsein sind es, die wir auch hier brauchen. Wen
wundert’s!

Eine letzte,
auch regional bedeutsame Anmerkung. Als positive Beispiele für die Netzwerkbildung
in den Bereichen „Information“ und „kleine Kreisläufe“ sind auf der Konferenz die
Slowfood- und die Slowcity- Bewegung genannt worden.   

Anselm
Stieber

+++++++++++++++++++

Artikel von herwig Danzer
Alle Fotos bei Ipernity
Video des Vortrages von herwig Danzer

 

Cocoyoc lädt zur Infoveranstaltung – Hersbruck ohne Kinderarbeit

 von Nina Brunner

MontageGEldzählenWEBDer Weltladen Cocoyoc lädt am 20.02.2009 um 20:00 Uhr ins Stadthaus Hersbruck zur Informationsveranstaltung "Hersbruck ohne Kinderarbeit". Lesen Sie hier die offizielle Einladung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bayerische Landtag hat am 18. Juli 2007 als erstes deutsches Landesparlament einen Beschluss gegen ausbeuterische Kinderarbeit gefasst: Zur Vermeidung des Erwerbs von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens. Diesem Beschluss haben sich inzwischen mehr als 50 bayrische Städte und Gemeinden angeschlossen. Darunter auch die Stadt Neumarkt, deren 2. Bürgermeisterin, Frau Ruth Dorner uns über die Neumarkter Aktivitäten und die Umsetzung dieses Beschlusses berichten wird.

Wir möchten Sie deshalb ganz herzlich am Mittwoch den 4. März 2009 um 20 Uhr ins Stadthaus Hersbruck (Raum des Gastes) einladen.

Kinderarbeit begegnet uns fast täglich in vielen Bereichen (Baubereich – Bananen – Baumwolle – Blumen – Computer – Fußbälle – Grabsteine – Kaffee – Kakao -  Kautschuk – Natursteine – Orangensaft – Shrimps – Spielzeug – Tee – Teppiche – Textilien), oft ist es aber den Produkten nicht anzusehen. Deutlich leichter zu erkennen sind Produkte, die ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt wurden. Solche Produkte kann man an verschiedenen Siegeln, Labeln und Marken wie z.B. RUGMARK, FAIRTRADE oder BANAFAIR erkennen:

Wir möchten erreichen, dass auch die Stadt Hersbruck den Beschluss gegen ausbeuterische Kinderarbeit fasst, die Bürger und Geschäfte ausreichend darüber informiert, und so neben einer Slow City auch zu einer Kids City wird und Kindern weltweit die Möglichkeit eines Schulbesuches und eines kindgerechten Lebens gibt.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen, eine angeregte Diskussion und Ihre Ideen,
wie wir diese Ziele für Hersbruck umsetzen können.

Infos zu diesem wichtigen Thema finden Sie auf folgenden Seiten:

http://www.bayern-gegen-ausbeuterische-kinderarbeit.de/
http://www.eineweltnetzbayern.de/
http://www.ci-romero.de/cora_vergabegesetz/
http://www.ci-romero.de/fileadmin/download/cora/Bundesrat_Gesetz_zur_Modernisierung_des_Vergaberechts_230109.pdf'

Weitere Infos zu Cocoyoc und dem Umzug in die neuen Räume:

www.cocoyoc.de
COCOYOC-Weltladen in neuen Räumen
Neue Geschäftsräume für Cocoyoc

Konzert des Collegium Musicum am Samstagabend in Hohenstadt

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Die Musikerszene ist nicht groß. Seit dem Jahr 1998 arbeiten wir mit Susanne Pflaumer und dem Collegium Musicum Hersbruck zusammen. Im Jahr 1999 spielte bei uns der (damals) ganz junge Pauls Andersons und am nächsten Samstag spielt das Collegium in Hohenstadt mit einer Saxophonsolistin, für die Susanne bei der Plakatübergabe gestern nur Worte wie "hervorragend," "außergewöhnlich" oder "perfekt" fand. Marion-mit-saxWEB

Sie heißt Marion Andersons und ist Pauls bessere Hälfte, der übrigens bei unserem 20-jährigen Jubiläum das Siebengangmenü mitkochte. Marions musikalischen  Fähigkeiten haben wir also das vergleichsweise
"moderne" Programm mit Saxophon zu verdanken, welches (bisher?) nicht gerade zu Susannes Lieblingsinstrumenten zählte.

Samstag, 28. Februar 2009, 20 Uhr

Markgrafensaal Hohenstadt

 

Wir spielen:

 

Georg Friedrich Händel – Concerto grosso h-moll op.6 Nr.12

Benjamin Britten – "Simple Symphony"

Aleksandr Glasunow – Konzert für Alt-Saxophon

Karl Jenkins – Palladio

 

Marion Andersons – Saxophon

Sarah Maderer, Mirijam Olbrich – Violinen

Conny Schemainda – Violoncello

Martin Hufnagel – Cembalo

Leitung: Susanne Pflaumer

Karten im Vorverkauf zu 10€ / erm. 6€ in der Markgrafen Apotheke Hohenstadt und an der Abendkasse zu 11€ / erm. 7€

Kinder bis 10 Jahre frei

Unsere traditionelle Seite im Programmheft sieht in diesem Jahr so aus:

CollegiumMusicumAnzeigeFebruar09

„Now“ von der Lammsbräu, Silvaner Grande von Manfred Rothe und ein Bio-Gin aus München

 Das war ein Messerundgang im Zeichen des leeren Glases.  Nachdem Svetlana und ich bei Stefan Rottner am Tisch mit seinem Bruder Hubert (Video der Eröffnung schon gesehen?) und Fritz Lietsch gar köstlich das Ende des Bloggertreffens begangen haben, testeten wir die neue Limonade „Now“ der Lammsbräu, die dieselbe in ein neues Kommunikationskonzept packte, in die unser Messestand mit Hopfenstangen leider nicht mehr recht passte.

Noch ein Zitat von Horst Klier im Zusammenhang mit dem Bloggertreffen: “ Nur eines, was mir auffiel: Das alkoholfreie Bier von der Neumarkter Lammsbräu war sehr schnell aus. Ich hatte den Eindruck das war fast noch beliebter als Bionade. Vielleicht sollte man auch in Neumarkt mal darüber nachdenken, ein Blog zu starten. 8-)“

Für Now haben die Neumarkter um Dr. Franz Ehrnsperger (links am Bild) keine fertigen Aromen gekauft – wie das sonst alle tun –  sondern alle Zutaten selbst zusammengestellt und abgemischt. Im Cinnecitta hatte diese neue Mischung von 6 Sorten ihren großen Auftritt, als wir allerdings dem feierlichen Abendessen im Hirsvogelsaal beiwohnten, weil sich alle Termine der Lammsbräu und der Möbelmacher nach alter Tradition überschneiden. TheDukeGinMünchen- Passend zum Bitter gab es in Halle 10 übrigens einen köstlichen Gin aus München in Bioqualität, ist in kürze bei uns zu testen (www.theduke-gin.de).

„Ein Trinkgefäß, sobald es leer,
macht keine rechte Freude mehr“

Also machten wir uns im Sinne von Wilhelm Busch auf zu güldenen Weinufern, die Manfred Rothe am Biolandstand gerade erreichte, nämlich durch die goldige Prämierung seines fränkischen Silvaners Grande. „Endlich mal eine prämierter Wein, der noch lieferbar ist,“ freute sich Manfred, weil bisher immer alle Weine ausverkauft waren, bis sie von der Jury gelobt wurden.

Ganz am Rande: wer die erste Weinprobe per Twitter miterleben will, kann sich bei Matthias das Probepaket bestellen, ich bin leider    gottseidank auf dem Ernährungsexperten-Symposium in Pfronten.

Allerdings sollte man nicht alles trinken, was einem vorgesetzt wird: Knobivital kann seine Herkunft als Knoblauchsaft nichtmal durch die Aroniabeere verstecken, der ich schon vor langer Zeit eine Trinkbarmachung als Aroniacocktail empfahl. Svetlanas Kaugummi danach machte das Ganze eher noch schlimmer, deswegen der Tipp: Knobivital ist sicher sehr gesund, sollte aber laut Herstellerangaben nur „vorm Schlafengehen“ getrunken werden und selbst da sollte man Vor- und Nachteile abwägen.

Richtig gut fand ich die Idee der Kreisgrünen, die sich nicht generell gegen Kernkraft aussprachen und Sonneblumenkerne zum Einpflanzen verteilten. Gehe mal davon aus, dass das Gedeihen der Sonnenblumen trotz Schnecken wahrscheinlicher ist, als der angekündigte grüne Kontrollbesuch, über den ich mich nichtsdestotrotz sehr freuen würde.KernkraftGrüneBiofachWEB

Irgendwie ist die Biofach eine der angenehmsten Messe, die ich kenne, weil man so viele alte Bekannte trifft. Und weil die meisten von denen mit Bio zu tun haben, freut man sich sogar, dieselben mal wieder zu treffen. Im nächsten Jahr müssen wir das Bloggertreffen noch ein wenig attraktiver machen, ist doch wirklich eine tolle Chace die ganzen Jungs und Mädels mal in echt zu treffen. 

Wirklich außergewöhliche und kritische Artikel zur Biofach sind im Hanfblog leider ohne Autorennennung gesammelt.

Im LZ-Blog ist ein Dank und Video (As Time goes by) an und von Christian Jung, der an seinem Flügel die Atmospähre der Biofach bereicherte,

Bloggertreffen auf der Biofach 09

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 Micha Wenzl hat sogar schon eine Gästeliste zusammengestellt, ich bastel noch an den Fotos, die von Thomas Geiger sind schon bei sevenload und auf seine Filme bin ich gespannt, die er mit der neuen EOS 5D Mark II gedreht hat. Es war wieder eine heiße Truppe von netten und engagierten Menschen zusammen, bis 0:30 dauerte der Meinungsaustausch, der auch in diesem Jahr trotz aller Möglichkeiten kein bisschen Komasaufen beinhaltete. Einige Start Ups waren mit dabei, 

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(Geoffrey zeigt ihnen den Weg in die Zukunft!) denen wir alle viel Erfolg bei den anstehenden großen Aufgaben wünschen. Und das erste Foto des Blogs Ökoschlampen durfte ich beisteuern.

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Der Nürnbergmesse vielen Dank für die freundliche Aufnahme, fürs nächste Jahr haben Geoffrey Glaser und ich schon ein paar neue Ideen angedacht.

Alle Fotos zum Bloggertreffen von Micha und mir hier

Biofach Eröffnung mit Bildern und Videos

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Alle Fotos bei Ipernity

 
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Bei der Eröffnung der Biofach sind nach dem alljährlichen Parkplatzchaos (zu viele VIPs) die wichtigsten Köpfe der Bioszene weltweit versammelt. Diese geballte Kompetenz wird von einen Moderator begleitet, der sich ständig jenseits und diesseits der Peinlichkeitsgrenze abkarpft. Matthias Matuschik muss nicht sein, weiß nicht, warum man ihn nochmal gebucht hat.  

Ganz genial und fast rührend war die Auftritt der Biofach Gründer Hagen Sunder, Hubert Rottner und Jürgen Ries.

Dass sie ihr "Baby" zur Adoption freigaben, um dessen Gedeien zu fördern, war eine schöne Metapher. Das Video ist wirklich ein Zeitdokument.

Die Ifoam Chefin Katherine DiMatteo war wirklich ganz o.k.

und absolut glaubwürdig, Ulrich Maly war mal wieder der Beste,

die Europakommisarin interessierte sich nur für das neue Logo, die dänische Ministerin Eva Kjel Hansen war richtig gut und sympathisch, aber den Film hätten sie sich schenken können.

 Die deutsche Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner hätte sich vielleicht etwas vorbereiten sollen, wer so eine Chance der Selbstdarstellung achtlos verschenkt, hat die viele schlechte Kritik wirklich verdient. Oder wurde sie einfach nur schlecht beraten?

Über die Biofach geschrieben haben auch:
farmblogger

kleinsthofblog

Herzlich willkommen beim Bloggertreffen zur Biofach 09

 Es ist soweit, seit Donnerstag 9:00 ist das Pressezentrum West für die Blogger eröffnet.

Heute abend um 18:15 geht´s los, über 40 Nachhaltigkeitsblogger und andere nette Gäste werden erwartet. Schon jetzt mal einen Dank an die Nürnbergmesse und Geoffrey Glaser die wieder alles perfekt organisieren. Bis auf die kurzfristig angemeldeten, müsste man alle in der Biofachblogroll ganz rechts finden können, mehr Details gibt es auf der Seite bloggertreffen.org.

Anmeldungen immernoch möglich hier oder einfach bei Geoffrey anrufen:
Geoffrey Glaser
geoffrey.glaser@nuernbergmesse.de
   Tel  +49 (0) 9 11. 86 06-83 25; -83 28

Sustainability Conference: die Nachhaltigkeitskonferenz in Nürnberg

Alle Fotos bei Ipernity

Am Dienstag Nachmittag ging´s los, wir vier Initiatoren der Veranstaltung (Claus Rättich, Udo Censkowsky, Bernward Geier, herwig Danzer) waren ziemlich erleichtert, dass mit fast zweihundertfünfzig Besuchern unsere Ziele erreicht wurden, obwohl die Werbekampagne noch deutliches Verbesserungspotential besaß. IMG_1423
Der Schneefall verzögerte den Start und drehte den Programmablauf. So begann Fritz Lietsch (Altop Verlag) mit seiner Podiumsdiskussion, die er ebenso sympathisch wie kompetent durchzog, obwohl die Vertreterin der Firma Kraft selbst auf mehrfache Nachfrage den prozentualen Anteil des fairen Kaffees an der Gesamtproduktion die Antwort verweigerte. Damit lieferte sie das beste Beispiel für Greenwashing, denn eigentlich wollte sie jeder für deren Engagement loben, aber das Fehlen der für Glaubwürdigkeit notwendigen Transparenz drehte die Beurteilung der Zuhörer um. Da kann man was draus draus lernen (hoffentlich).Eine einfach Zahl hätte genügt und selbst übelgelaunteste Blogger hätten bewundernd genickt.

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Mit einer filmreifen Überleitung übergab Fritz an Klaus Töpfer, der – wie immer – einen genialen Vortrag hielt (auf Englisch leider nicht ganz so gut, wie auf Deutsch). Nach einem (Temperatur-) prüfenden Griff auf die Magnum Bierflasche der Lammsbräu, schenkte er sein Geschenk sofort an alle rumsthehenden aus.

Beim Abendessen hielt Hans Reitz der Communikationsagentur Circ einen engagierten Vortrag.

Mein eigener Vortrag „Gibt es nachhaltiges Wirtschaften auch ohne Zertifizierung?“ (Nachhaltigkeitskonferenz09MoebelmacherDeutschDruckversion herunterladen)
oder die englische Variante „Can a business operate sustainably without certification? “ (Nachhaltigkeitskonferenz09MoebelmacherEnglishDruckversion herunterladen) wird durch 20 Fotos ergänzt.

Thomas Geiger vom Photopoolblog hat sogar ein Video gedreht mit seiner neuen EOS 5D Mark II für die wir ihn gar nicht beneiden. Vielen Dank! Bald mehr dazu, wenn die Fotos bearbeitet