Weblog – Im Plauderton werben

Der Artikel "Im Plauderton werben" von Frank Pollack erschien im Oktober 2005 im handwerk magazin.Weblogimplaudertonwerbe_5

In den USA sorgen Internet-Tagebücher mit Dialogoption für
Schlagzeilen. Für Handwerksbetriebe eignen sich diese Weblogs als interessante Ergänzung zum Marketing
Mix.

Beim Irakkrieg waren sie der Gegenpol
zur Meinungsmacht der amerikanischen Nachrichtensender.
Bei den Vorausscheiden zur letzten US-Präsidentschaftswahl avancierte Außenseiter Howard Dean mit ihrer Hilfe
zu einem ernsthaften Konkurrenten des demokratischen Favoriten John Kerry.
Weblogs, auch kurz Blogs genannt, sind eine Mischung aus Internet-Tagebuch und Online-Magazin. Sie geben Schreibern
und Lesern die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Natürlich hatte Herwig Danzer schon des Öfteren davon gehört. "Aber richtig neugierig wurde ich erst Anfang des Jahres durch den Beitrag in einer Computerzeitschrift", gesteht der Marketingmann
der Möbelmacher GmbH im fränkischen Unterkrumbach. "Unsere Arbeit ist erklärungsbedürftig", begründet der Schreiner seine Begeisterung für das "Blogging". Damit zentrale Verkaufsargumente
der Möbelmacher, wie Nachhaltigkeit und Individualität, bei Kunden Vertrauen finden, müsse das Unternehmen immer wieder beweisen, dass es diese nicht nur als modische Schlagworte benutzt, sondern als Philosophie tagtäglich lebt. "Wie ließe sich das besser darstellen", fragte sich Danzer, "als im öffentlichen Tagebuch, einem Blog?"
"Das Tolle am Weblog ist: Der Surfer muss es nicht kennen, um es zu nutzen", erklärt Internet-Berater Markus Stolpmann. Für Nutzer ist es eine Nachrichtenseite im Internet. Erst auf den zweiten Blick fallen Links für Kommentierungen,
Kalender und Rubriken auf, mit deren Hilfe Texte geordnet werden: "Wer im Internet surft, kommt mit Weblogs zurecht", weiß der Diplom-Informatiker.

Kinderleichte Bedienung

Einfach ist es auch, ein Weblog technisch zum Laufen zu bringen: Entweder mit spezieller Software, mit der man das Blog auf seinem PC vorbereitet und dann ins Internet lädt. Oder mit Online-Baukästen, die verschiedene Anbieter im Netz zur Verfügung stellen. "In diesem Fall braucht man nichts als einen Browser, um sein Weblog einzurichten und zu pflegen", so Stolpmann.
Herwig Danzer wählte ein Onlinepaket des Weblogdienstes Typepad: "Das kostet 90 Euro im Jahr", rechnet er vor, "dafür habe ich aber Zusatzfunktionen, die bei Kostenlos-Anbietern fehlen. Etwa die
Möglichkeit, Bilder und Texte per Handy direkt ins Weblog zu laden. Oder EMail-Support in deutscher Sprache."
Seit März berichtet Danzer fast täglich über das, was die Möbelmacher bewegt: von der Holzlieferung über Messeauftritte oder neue Projekte bis zur Sekretärin, die im Urlaub ist. Rund 50 Leser schauen
durchschnittlich auf die Texte. Reaktionen von Kunden, Lieferanten und zufälligen Besuchern gab es schon: "Meist in persönlichen Gesprächen und am Telefon, denn die Bereitschaft, seine Meinung
öffentlich ins Netz zu stellen, ist noch gering." Alle Online-Kommentare zu einem Weblog-Text landen erst in Danzers E-Mail-Postfach. Er entscheidet dann, ob die Aussage im Web sichtbar werden
soll oder nicht. "Das ist ein wichtiger Schutz vor bösartigen Surfern und Spammern", betont Berater Stolpmann.
Jetzt will Danzer seine Mitarbeiter für das "Blogging" begeistern. Drei Möbelmacher, die kürzlich eine Küche in Berlin installiert haben, sollen darüber berichten. "Noch ist das für sie ein Staatsakt",
schmunzelt der Marketingchef. Aber aus eigener Erfahrung weiß er: Der Appetit kommt beim Essen.

Consumenta-Möbelmacher-Küche

ConsumentageorgalexWir sind wieder drin im Consumenta Fieber : täglich 4 Kochschows, mit total netten Köchen und mit Tanja Schön (Marketingchefin Nürnberg) als Organisatorin der Kochshows vom BR. Ganz ehrlich: wenn wir nicht ständig angenehme Köche und das nette Team vom BR (Diana Quiring aus München und alle Moderatoren und Helfer und Helfeshelfer) hätten, könnten wir vielleicht viele Kommentare des gemeinen Consumentabesuchers auf Dauer nur schwer ertragen. Aber irgendwie freut man sich die Köche zu treffen und Tanja und vor allem die Teilnehmer an unserer Verlosung aus dem Newsletter, die wirklich geniales Essen in angenehmer Atmosphäre genießen können. Das Foto zeigt Katharina, die Georgs Tochter ist und zusammen mit seinem Cousin Alexander die Spießeria organisiert, zu der wir hier eingeladen haben.

Besucht uns in Halle 9, hinter der Weinstraße (köstliche Getränke – hicks) und dem BR am Möbelmacherstand und bei den Kochshows von Heimat auf´m Teller am Stand von Esskultur und Lebensart, den Ralf Weiss vom Dehnberger Hof Theater mit uns organisiert hat.

Alle Infos Consumenta

Das Wesen des Holzes von Annalena Schieb

AnnalenaBest Practice …
… könnte auch beste Praktikantin heißen. Wir haben viele, weil man den Jugendlichen eine berufliche Orientierungsmöglichkeit jenseits der Broschüren geben muss. Mache haben diese aber auch schon und absolvieren ihr Praktikum für das Architektur- oder ein Kunststudium. Jene kreativen Geschöpfe bereichern dann bis zu drei Monaten das Möbelmacherteam. Annalena Schieb zum Beispiel beteiligte sich auch intellektuell und künstlerisch mit der Grafik: Das Wesen des Holzes.

Die interessanten Gedanken der jungen Dame zum Thema Holz wollen wir auch unseren Lesern zugänglich machen:

ZeichnungholzgesichtDas Wesen des Holzes

Mein Bild zeigt, welche Gedanken ich mit dem Material Holz verbinde. Dargestellt ist dabei nicht ein bestimmtes Stück Holz, sonder Holz im Allgemeinen. Mir kommt es so vor, als würde jedes Holz seinen eigenen Charakter besitzen. Kein Stück Holz sieht aus wie das Andere.Das Gesicht, das durch die einzelnen Jahresringe des Holzes gebildet wird, personifiziert in gewisser Weise das Holz.
Wie das Gesicht einem Menschen ein unverwechselbares Aussehen gibt und seine Individualität ausdrückt, so macht die Maserung ein Stück Holz einmalig. Genau so wie die Holzmaserung Auskunft über das Leben eines Baumes geben kann, zeigen die Falten in einem Gesicht, was ein Mensch erlebt hat.
Holz ist also kein „toter“ Werkstoff, sondern es besitzt auf seine Art eine „Seele“.

Annalena Schieb 09123-75715     0172-8108392

Spießeria auf der Consumenta in der Möbelmacherküche

von Nina Schoproni

Unser Kunde Georg Rubin, hatte die lustige Idee Fast Food mal anders zu präsentieren – und zwar mit leckeren Spießen in sämtlichen Kreationen.

Auf der Consumenta wird Georg der Möbelmacher-Küche in seiner "Spießeria" seine Köstlichkeiten vorstellen. Und dass er wirklich kochen kann, wissen wir aus sicherer Quelle – nämlich von seiner Tochter!  Also rann an die Spieße!!

Hier nochmal die Pressemeldung von Georg Rubin:

Georgrubin200Fast food heißt eigentlich nur "schnelles Essen". Das muss nicht immer Burger sein . Überzeugen Sie sich selbst von "gesund, fein und schnell" in der Spiesseria auf der Consumenta. Es gibt leckere Spieße im Nu zubereitet als Imbiss zwischendurch oder als vollwertige Mahlzeit. Die Zutaten stammen von den Direktvermarktern der Hersbrucker Alb, die den Qualitätsverein "Heimat auf’m Teller" gegründet haben. Klassische Fleischspieße, vegetarische Kompositionen, Fischkreationen; für jeden Geschmack ist etwas dabei. Probieren Sie! Wie schnell und einfach das geht, sehen Sie in der Möbelmacher-Küche am Stand Esskultur und Lebensart in Halle 9!

Lesen Sie hierzu auch unseren Weblogeintrag vom 22.10.05: http://nachhaltigkeit.blogs.com/nachhaltig/2005/10/das_dehnberger_.html

Unsere Consumenta Seite

Newsletter Nr. 19: Consumentakarten gewinnen und Relaxsessel15%Aktion

Liebe Leute,

die Verlosung der begehrten Testesserplätze mit Consumenta-Eintrittskarten erfolgt am morgigen Dienstag, die 15 Prozent-Aktion der Relaxsessel dauert bis 15. Dezember, die 10% Aktion für Stühle bis 15 Januar. Vielen Dank an die vielen aufmerksamen Newsletterleser (jawoll, die gibt’s) für den Hinweis, dass ein weiblicher Friseur Friseurin und nicht Friseuse heißt, wobei der Unterschied nicht sooo entscheidend ist, wie bei Masseurin und Masseuse, für welchen man hier eine Erklärung findet:
http://www.wer-weiss-was.de/theme174/article1303905.html#1305237

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Die Themen heute:

1. Consumenta: Spießeria und Gewinnspiel
2. Lustige Bilder von Vortrag am Tag des Handwerks
3. Jori 15% Aktion für Sessel und 10 Prozent für Stühle
4. Sendetermin Slow City auf Arte ist der 1. Nov.
5. Thermalbad-Heizwerk ist ein Verdienst der Forstbetriebsgemeinschaft
6. Michelmühle: neue Tischplatte, neuer Bürgermeister
7. Kalender in Arbeit, jetzt Adressen schicken
8. Lieblinks: daskleinevolk.de
9. Miele Ernährungsexpertensymposium zur Kinderernährung
10. Erste Fotos vom Aveda Friseursalon Senseason Hair Style.Spa in Regensburg
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1. Consumenta: Spießeria und Gewinnspiel

Mitmachen, Eintrittskarten und köstliches Essen beim Bayerischen Rundfunk gewinnen…

Newsletter Nr. 19: Consumentakarten gewinnen und Relaxsessel15%Aktion weiterlesen

Erste Fotos Senseason Hair Style.Spa Aveda Salon

Thomasjeannetteschneiden800Die ersten Fotos haben wir mit Thomas Freundin Jeannette in der Werkstatt gemacht:

Senseason Hair Style.Spa oder: Dem Frisör ist nix zu schwör

Die Philosophie der Friseure (auch gerne Frisolophie genannt)  bewegt sich ja meist um Form, Frisur und  Farbe. Thomas Eusemann erweitert in seinem neuen Landen hinter dem Regensburger Dom um den Faktor Natur. Duch die Produkte von Aveda und die Einrichtung aus dem geölten Holz der Region. Regensburg ist eine gloriareiche Stadt mit viel Turm und Taxis, aus der Sie nicht ohne neue Frisur zurückkehren sollten.
Thomastheke800
Mehr Infos hier:
im Nachhaltigkeits Blog
und auf unserer homepage:
Avedasalon

Das Dehnberger Hof Theater und „Heimat auf’m Teller“ auf der Consumenta

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Pressemeldung
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Afagbhne600Edle Lebensmittel aus der Hersbrucker Alb werden von fränkischen Spitzenköchen in einer Küche aus dem Holz des Sittenbachtals verarbeitet. Diesen regionalen "Rundumschlag" organisieren Theaterleiter Ralf Weiß vom Dehnberger Hof Theater zusammen mit Herwig Danzer von den Möbelmachern, weil für sie vor allem die kulturellen und ästhetischen Aspekte der regionalen Wirtschaftskreisläufe wichtig sind.

Deshalb haben sie die engagiertesten Direktvermarkter der vom Naturschutzzentrum Wengleinpark gegründeten Initiative "Heimat auf’m Teller" unter den großen Marktschirm auf der Nürnberger CONSUMENTA vom 29.10. bis zum 6.11.2005 eingeladen.

Die Besucher können sich dort persönlich von den geschmacklichen Vorteilen der kurzen Wege und des sorgfältigen Umgangs mit Fisch, Lamm, Geflügel, Rind, Schwein und natürlich auch Brot und Gemüse überzeugen und sich über die handwerklichen Fertigungsmethoden informieren.

Die Idee für die Gemeinschaftsaktion entstand im Dehnberger Hof Theater, wo die Gastronomie im Theaterrestaurant schon seit drei Jahren unter den strengen Richtlinien von Heimat auf’m Teller arbeitet.

Etwas länger schon – am 27.1.06 feiert das DHT 30jähriges Jubiläum – wirkt das kulturelle Schaffen des Theaters weit über die Landesgrenzen hinaus. Die Einbindung in die regionalen Aktivitäten ist stets ein Schwerpunkt der Theaterarbeit des DHT. Im Jubiläumsjahr werden wir neben einem interessanten und abwechslungsreichen Programm mit den schönsten und beliebtesten Stücken auch auf Tournee gehen. Erste Ausblicke auf das Jubiläumsprogramm können Sie exklusiv am Messestand erfahren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ralf Weiß, Dehnberger Hof Theater

Die Hackschnitzelheizung des Thermalbads wird eingeweiht

SperberrichardEs geht ausnahmsweise mal nicht um das wunderschöne Stehpult aus Birnbaum, an dem der Chef unserer Forstbetriebsgemeinschaft Richard Sperber referiert, sondern um den Erfolg der aufreibenden Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit des Initiativkreises Holz aus der Frankenalb. Die auf dem Foto eingeweihte Hackschnitzelheizung des Thermalbades hat als Erfolg eben viele Väter (bei einigen hat es wohl eher mit der Verhütung nicht geklappt), aber insgesamt kann man froh sein, dass unser Thermalbad nicht  unter den gestiegenen Gaskosten leidet. Schön, dass alle Politiker den Inhalt der ersten Initiativkreisfaltblätter fast fehlerfrei rezitieren, aber noch schöner, dass unsere  Waldbauern eine neue Einnahmequelle haben, das Bad ökologisch vertretbar beheizt wird und dass immer mehr Menschen die Vorteile regionaler Wirtschaftskreisläufe begreifen.
Initiativkreis Holz aus der Frankenalb
Das regionale Musterhaus

Thermalbadheizungseinweihung4_1Aber das schönste Bild zum Schluß:
Karl Heinlein, Rainer Wölfel (Bund Naturschutz und Naturschutzzentrum Wengleinpark) und Helmut Schmidt (Bauernverband) im angeregten Gespräch. Dass wir das noch erleben durften, war das eigentliche Highlight des Abends.

Nachtrag zu „Die Michelmühle – Kultstatus in Hersbruck“

von Nina Schoproni

Die Michelmühle, die wohl kultigste Wirtschaft in Hersbruck, hat nun endlich eine wunderschöne Massivholztischplatte von uns bekommen (Eintrag vom 02 Juli 2005).

Schon damals, als unser herwig noch die Schulbank drücken musste und sich bei Familie Wolf in der Michelmühle bei einem leckeren Stadtwurschtbrot für den harten Schulaltag stärkte, waren ihm die Resopaltischplatten in der Wirtsstube immer ein Dorn im Auge.

Bei einem gemütlichen Umtrunk, nach der Betriebsbesichtigung, den der Stammtisch im Juli durch Michelmuehlkirwadie Werkstatt der Möbelmacher organisierte, wurde dann abgemacht, dass wir dem Stammtisch eine unserer Tischplatten mit den legendären Öloberfläche kostenlos überlassen. Und jetzt war es dann endlich soweit. Die Freude darüber war groß ,wie man auf dem netten Bild von der Kirwa in der Michelmühle unschwer erkennen kann.

Der Bürgermeister des Stammtisches, Georg Hennerkopf, (sitzt an der Stirnseite des Tisches) wurde am Kirwamontag bei den Neuwahlen von Manfred Pfann abgelöst. Herr Pfann bekam sage und schreibe 88 % der 76 Stimmen!

Link auf die Homepage der Michelmühle: http://www.michelmuehle.de/

Neue Fotos vom Tag des Handwerks 2005 in Nürnberg – Pressemeldung

Am Tag des Handwerks     2005 in Nürnberg05_10_117 stellten die Möbelmacher ihr Marketing zur Diskussion. Die Fotos von Manfred Gillerd (Bischof und Broel KG Nürnberg) sind gerade angekommen und der Vortrag selbst ist unter:
www.die-moebelmacher.de/presse/VortragTagdesHandwerks05.doc  abzurufen. Wer auf die Fotos klickt, bekommt eine Vergrößerung.
Gruß aus dem sonnigen Unterkrumbach

herwig Danzer

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Möbelmachermarketing beim Tag des Handwerks

Beim dritten Tag des Handwerks in Nürnberg referierte herwig Danzer, einer der beiden Geschäftsführer der Möbelmacher, über die Philosophie der Möbelmacher. Der bayerische Wirtschaftminister Otto 05_10_111Wiesheu, Oberbürgermeister Ulrich Maly, die Landtagsabgeordneten Christine Stahl und Thomas Beyer und fast 400 Vertreter aus dem Handwerk verfolgten seine Argumentation gegen aufgesetzte Marketingstrategien und für regionales Engagement. "Glaubwürdigkeit statt Werbetricks" war der Titel des 20-minütigen reich bebilderten Vortrags, in dem Danzer das seit 10 Jahren erfolgreiche Jahrbuch, den Infokalender 2005 vorstellte, die in der Unterkrumbacher Werkstatt entstandene Idee des Tags der Regionen und den Initiativkreis Holz aus der Frankenalb. Neben der wichtigen Homepage www.die-moebelmacher.de, erklärte er auch die Vorteile des integrierten Weblogs, in dem ständig aktualisierte persönliche Artikel und Fotos die 05_10_120Sympathie erhöhen und die Findbarkeit für die Suchmaschinen verbessern. Konkretes Beispiel für kundenorientierten Service war die Arbeit für den Outdoorausrüster Marmot: Um die Bewerbung für eine Markenlounge in Zürich zu gewinnen, wurde nicht nur eine innovative Planung und Bemusterung organisiert, sondern auch attraktive Zeichnungen, eine ausführliche Argumentation und ein kompletter Internetauftritt erstellt. Dieser ist sofort auf Platz eins bei der Suchmaschine Google geklettert und sorgt seitdem für Begeisterung in der Extremsportwelt. Zum Schluss bezeichnete er es als "Binsendummheit" zu glauben, Kunden würden ein Produkt kaufen, nur weil es aus der Region kommt. Regionalität sei vielleicht das Zünglein an der Waage, aber ohne Beratungs- und Handwerksqualität, ehrliches Engagement und vor allem motivierte Mitarbeiter würde die Verwendung des heimischen Holzes nichts bewirken.

Der humorvolle Vortrag wurde in der folgenden Podiumsdiskussion von Hendrik Leyendecker, deutscher Geschäftsführer der internationalen Werbeagentur Publicis bestätigt. Der Marketingfachmann bezeichnete die Glaubwürdigkeit als das wichtigste Kriterium bei der Kommunikation mit Kunden und lobte die konsequente Entwicklung der Möbelmacher von einer ökologisch orientierten Massivholzschreinerei hin zu einem nachhaltig wirtschaftenden Kompletteinrichter.

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Weblogbeitrag: Tag des Handwerks
Nachhaltigkeitsseite der Möbelmacher