Gsunds Neus

PavillionWinterGuten-RutschIm Zeitmagazin schreibt Harald Martenstein:

Normalerweise werden neue Jahre in der Silvesternacht freundlich
willkommen geheißen, man ruft ihnen fröhlich »Prosit!« zu wie einem
Kumpel. Das neue Jahr hat halt noch nichts ausgefressen, es ist wie
eine neue Chefin.
Man gibt ihm erst einmal eine Chance, man hegt
Hoffnungen. Diesmal nicht. 2009 taugt nichts. Man sieht auf den ersten
Blick: ein Scheißjahr. Verschlagener Blick, Gangstervisage. Karierte
Krawatte mit Streifen. Kein Niveau, keine Herzensbildung, kein
Geschmack. Ökonomisch, monetär, konjunkturell und charakterlich ist
2009 der letzte Dreck.

IMG_0497Wir sind nicht zuletzt ob der alten Chefinnen und der vielen schönen neuen Küchen, die wir im Jahr 2009 realisieren werden, vom Gegenteil überzeugt und stoßen mit Ihnen voller Optimismus auf ein gesundes neues Jahr an.  

Ganze Geschichte von Martenstein im Zeitmagazin.

Meine Lieblingseiche steht im HaslHutanger…..

von Alice Niklaus

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…., der Haslanger gehört zu Oberkrumbach und Oberkrumbach ist Ortsteil von Kirchensittenbach. Am 3. Februar 2008 fand ich bei einem Spaziergang von der Dorfmitte her kommend zum Anger, der als solcher für mich nicht mehr erkennbar ist. In seiner unmittelbarer Nähe steht das über eine Brücke zu erreichende Schützenhaus. Auf der geografischen Karte ist das Bächlein namenlos, könnte aber wie das Gebiet hier Haslach heissen. Später wird es zum Unterkrumbacher Bach. Links der Wiese fand ich ein kleineres Gebüschwirrwarr vor,  gleich neben der geschützten Eiche führt ein Weg in den Wald hinein und rechts davon kann man fröhlich noch einige Zeit auf einem Weg weitergehen.

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Es blieb nicht bei diesem einen Besuch. Nach dem letzten Schneefall wollte ich meinen Baum im Winterkleid sehen. Hier ist er in seiner ganzen Grösse und Breite, immer noch kleiner als viele andere Eichen aus meinen Beschreibungen und sicher auch jünger, aber ich meine, dass er sich ohne Druck und Verlust von Licht durch andere Pflanzen frei entwickeln konnte. Das wünsche ich mir noch für viele andere Objekte auf unserem Planeten.

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Ein Vergleich vom Februar- zum Dezemberfoto zeigt, dass die Eiche auf dem Haslanger alle ihre Äste behalten hat, diese sogar mit Schnee verdelt wurden. Ich habe ihn umrundet und mich von ihm verabschiedet.

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Ach ja, da ist ja noch der Apfelwichtelmann. Alles Gute im Neuen Jahr!


Hier gehts zur Hutanger-Map!

Massivholztisch aus Thermobuche

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In unserem Jahrbuch 2009 zeigen wir das Wohnzimmer von Familie Endress, dass wir kurz vor Weihnachten noch mit dem passenden Tisch und Bank ergänzt haben. EssplatzEndressThermobuche1

Die Edelstahlbleche bekommen einen Sonderschliff von unseren Metallern bei Robert Lindner und die Thermobuche hat die unkaputtbare Öloberfläche. Tobias Pleisteiner und Michael Herzog kümmerten sich am Samstag vor dem heiligen Abend noch um die Lieferung. EssplatzEndressThermobuche2

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Essplatzseite mit allen Massivholztischen der letzten Jahrzehnte auf der Homepage

Sonderangebote der Massivholztische aus unserer Ausstellung

Die Massivholzmöbel der Möbelmacher

Bio-Frankensecco am heiligen Morgen

Im Newsletter und in der Hersbrucker Zeitung (in der Anzeige sind auch zwanzig Jahre Entwicklung versteckt) haben wir dazu eingeladen, die alte Tradition des Sekttrinkens am heiligen Morgen in der Buchhandlung Lösch zum Ausklang unseres gemeinsamen Jubiläumsjahres wieder aufleben zu lassen.
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Seinerzeit jobbte ich als Schüler und Student in der Buchhandlung bei Brigitta Stöber, die Sekt verwettete, dass der letzte Kunde am heiligen Morgen um 13 Uhr ein Mann sein muss. Irgendwann fanden wir es doof auf ein Ergebnis warten zu müssen, dessen Ausgang wir ja schon im Vorfeld kennen, also haben wir den Sekt schon früher geöffnet und mit den Kunden geteilt. 

Man kann sich lebhaft vorstellen, wie der Besuch eines harmlosen Mannes kurz vor eins die bereits mehrfach den Freuden des Schaumweines zugesprochenen Gäste der Buchhandlung erheitert hat.

Gestern haben wir um 10:30 unsere Ansprech-Bar aufgebaut und ganz viele nette Menschen getroffen und gesprochen, knapp hundert Gläschen Bio-Frankensecco von Manfred Rothe (auch bei uns erhältlich) und den Apfelsaft der  Hersbrucker Streuobstinitiative ausgeschenkt und mit Brigitta Stöber, der Familie Lösch (trotz zweireihiger Kassenschlange) und auch vielen Neubürgern und Kunden über damals und morgen philosophiert. Und festgehalten, dass Hersbruck ein nettes Städtchen bleiben wird, auch wenn die problemgebeutelte Quelle ihre Versprechungen von Vorgestern leider vergessen hat. Nochmal Dank an Martin und Uli für die Gastfreundschaft und die schöne Zusammenarbeit seit über 20 Jahren und an viele unserer Kunden, die extra nochmal reingeschaut haben, um mit uns voller Optimismus auf ein gutes neues Jahr anzustoßen.

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Die Buchhandlung Lösch auf unserer Homepage.

Hutanger-Foto-Kür

von Alice Niklaus

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Für mich gibt es doch tatsächlich auch während der Jahresendzeit Momente der Musse und des Rückzugs. Diese Lücke habe ich dieser Tage damit gefüllt, aus meinen Hutanger-Fotos das für mich innigste zu wählen.Es wurde von Waldemar am 27. November 2008 nachmittags um 16 Uhr aufgenommen und zwar in der Nähe des Kruppacher Hutangers. Ich sehe in dieser Aufnahme ein Sinnbild für Ruhe und Beständigkeit, Frieden und Freude, Hoffnung und Licht.

10 Jahre „Initiativkreis Holz aus der Frankenalb“ Eindrücke aus den Tisch-Diskussionen im „Weltrestaurant“ der Möbelmacher

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von Anselm Stieber

(Anm. d. Redaktion Das "Weltrestaurant" war die Geburtstagsfeier des Initiativkreises, alle anderen Infos zur Veranstaltung "Der kurze Holz-Weg" hier.)

Eine originelle Idee, seinen Geburtstag zu feiern: man serviert ein hervorragendes Menu aus regionalen Produkten, setzt die Gäste an Tische, und lässt sie in den Pausen zwischen den Gängen diskutieren – das alles in einer der anregendsten Mehrzweckhallen, die zu 99,9 % der Herstellung hochwertiger Möbel dient, in Wirklichkeit also kein Forum, sondern eine Fertigungshalle ist. Weltr08Freitag074
Ein versierter Moderator vom Bayerischen Fernsehen, Roland Zimmermann, mit der Aufgabe, den Ideenbus in Fahrt zu bringen und für rechtzeitige Stops zu sorgen. Ja und dann die Gäste, alle handverlesen, natürlich in irgendeiner Weise Holzvertreter, aus Verbänden, Firmen, der Politik, Verbraucher und Nutzer. Einige individuelle Holzliebhaber zur Auflockerung.
Man könnte rasch zur Tagesordnung übergehen und sagen, hier treffen sich halt auch bloß wieder Leute, die ihr Produkt besser vermarkten wollen, ein gut organisierter Marketing-Event also. Das war allerdings ein Vor-Urteil, das nach drei Stunden entspannt-nachdenklicher oder auch engagiert-heftiger Diskussionen verpufft ist.

Das Nach-Urteil als Summe aller Informationen und Eindrücke ist mehrschichtig. So gibt es eine „Innensicht“ der Region. Der erste, ein kultureller Aspekt: dieser Initiativkreis ist das erste nachhal-tige Beispiel dafür, dass man gemeinsam etwas bewirken kann, etwa einen Damm bauen gegen den sich breit voranwälzenden Einheitsbrei der globalen Güter-(sünd-)flut. Die Chance, dass wir auch in Zukunft in einer Region leben können, deren Bedeutung und Lebensqualität sich durch Eigenwerte bestimmt, wird dieses Modell mit Sicherheit erhöhen. Erforderlich ist eine breite Erkenntnis, dass Produkte aus der Region mehr sind als eben nur (Wegwerf-)Produkte. Und dass regionale Wirtschaftskreisläufe nicht Sparmodelle sind, sondern Schutzmodelle, hinter denen sich auf gesunde Weise heimische Traditionen weiterentwickeln und damit erhalten lassen. Wie stille Partner waren die Bürger der Region in den Diskussionen ständig präsent. Ihre Neugier muss geweckt werden, sie müssen Verständnis entwickeln und Unterstützung bieten, auf allen Ebenen.

Der zweite, ein wirtschaftlicher Aspekt: Möbel und Holzhäuser aus der Region sind im Angebot. Nicht nur bei Neubauten sondern auch bei der Renovierung von Heizungsanlagen lässt sich Holz (Pellets) als Brennstoff verwenden. Das gibt der heimischen Holzwirtschaft eine Zukunft. Man kann natürlich das Holz auch aus Sibirien herankarren. Den Standort pflegen, seine Stärken gemeinsam ausbauen, darin liegen handfeste wirtschaftliche Vorteile, das war die vorherrschende Meinung. Arbeitsplätze sind allein deshalb vertrauenswürdiger, weil sie nicht von Entscheidungen ferner Konzernzentralen abhängen.

Der dritte, ein „innen“-politischer Aspekt: Damit sind die Kommunalpolitik und ihre Verantwortung gemeint. Sehr deutlich kamen die Forderungen nach einem Paradigmenwechsel in der kommunalen Energiepolitik. Nicht den Großen und ihren Versprechungen hinterherlaufen, oder die städtische Wärmeversorgung den unbeweglichen, häufig eigene Interessen verfolgenden Stadtwerken über-lassen. Die Bedarfslage neu definieren, ohne sich ständig von vermeintlichen Sachzwängen gängeln zu lassen. Mut zu neuen Strukturen. Zum Beispiel holzbefeuerte Blockheizkraftwerke fordern. Kommunalpolitik zur Einflussnahme drängen. Aufbruchsstimmung war zu spüren

Der vierte, ein ökologischer Aspekt: Es war klar, dass die Teilnehmer an dieser Veranstaltung nicht zu den Dinosauriern unter unseren Zeitgenossen gehören, die Ökologie als kostentreibenden Luxus an-sehen, wie jene Kollegen aus dem Erdmittelalter, die vor rund 100 Millionen Jahren durch unmäßigen Konsum immer größer werden wollten – und dann ausstarben. Unsere Wald- und Forstwirtschaft hat großen Anteil an der Arterhaltung, an der Erhaltung der Erholungsräume, an der Erhaltung der Trinkwasserreserven und des Mikroklimas. Holz von der Frankenalb vermindert das Verkehrsauf-kommen – siehe Sibirien und schont auch damit die Umwelt. Mancher Diskussionsbeitrag brachte die verlorengegangene Verbindung zur Umwelt vieler Menschen zum Ausdruck. Es bedarf einer geschick-ten Werbung für die Natur und für die Einsicht, dass sie unsere Lebensgrundlage ist und bleibt, ent-gegen aller himmlischer Versprechen der Finanzmärkte. Die Rendite, die unsere Umwelt im übertra-genen Sinn abzuwerfen in der Lage ist, setzt für uns die Grenzen, so ein Nachdenklicher. Er kann nicht ganz falsch liegen. 

Und dann gab es noch eine Außensicht. Die Region ist keine Insel der Seligen, sondern ein im Wesentlichen kleinstrukturierter Wirtschaftsstandort der dem harten Wettbewerb mit allen anderen Standorten ausgesetzt ist. Das gilt genau so für den touristischen Bereich. Wer allerdings auf einigen Gebieten erfolgreich ist und sich einen Namen gemacht hat, wird interessanter und von außen eher wahrgenommen. Hier springt die Metropolregion in die Bresche, und stärkt mit ihren Mitteln die Außenwirkung, den geografischen Bezug von Produkten und Herstellern. Die Hilfe reicht von der Netzwerkbildung bis zum Logo, das immer und überall auf das aufmerksam macht, was die Region zu bieten hat.

Resümee: eine sorgfältig vorbereitete, sehr sinnvolle, weil zeitgemäße Veranstaltung, die ähnliche Foren nach sich ziehen sollte. Und vor allem die Unterstützung der Presse braucht. Es müssen die Bürger erreicht werden.

Anselm Stieber

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Alle Nachrichten über die Veranstaltung "Der kurze Holz-Weg"

Das Resumee aus der Sicht der Metropolregion

Pressespiegel auf der Homepage

Experiment Weltrestaurant geglückt

Der kurze Holzweg, Samstag und Sonntag

Der Bericht über das Weltrestaurant am Freitag

Hintergrund des Weltrestaurants

Alle Fotos bei Picasa

Pizza mit Miele-Backstein ist besser – hätt´s nicht geglaubt

PizzaBackstein12fertigWEBMeine Aufgabe als Miele Select Händler besteht unter anderem darin, Dinge auszuprobieren, von denen ich überzeugt bin, dass sie überflüssig sind. 
Der Backstein war was, was ich nie haben wollte, weil bis vor kurzem beim Pizzabacken neben der Tochter auch viele andere hungrige junge Menschen auf das Ergebnis warteten. Deswegen haben wir seinerzeit auf vier großen plus dem kleinem runden Pizzablech gleichzeitg Pizza gemacht. Die fanden alle ganz o.k., aber gestern waren wir zu zweit und ich wollte den Pizzastein aus dem Zubehörpaket von Miele ausprobieren. Jetzt tun wir mal so, als würde mich die halbe Stunde Aufheizzeit des Steines nicht interessieren (der Backofen selbst ist in 7 Minuten auf 280 Grad!) und belegen die erste Pizza nicht auf dem Blech, sondern auf dem Holzschieber. PizzaBelegenWEBDas Ding ist zwar vergleichsweise winzig, dafür ist die erste Pizza auch nach 6 Minuten fertig und wirklich supergut.

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Dann der Vergleich: gleicher Teig, gleicher Belag aufs kalte Blech. Gibt auch ne gute Pizza, am Foto ist geschmackliche Unterschied nicht zu sehen, PizzaBlechfertigWEB
beide Pizzen sind auch von unten her schön gebräunt und knusprig, PizzaBlechRückseiteWEB
aber die Backsteinpizza schmeckt original wie aus guten Öfen der besten Pizzerias. 

Bei diesem Geschmacksunterschied und der Tatsache, dass so eine Pizza gerade 6 Minuten braucht (bei 280 Grad) führt bei uns zum Umdenken: Wenn viele Leute kommen, wird halt nicht einmal, sondern oft Pizza gebacken. Die Gäste können selbst belegen und eine kleinere aber feinere Pizza genießen.PizzaBacksteinRückseite2WEB

Hatte irgendwannmal behauptet, dass in unserer Küche alles drin ist, was wir brauchen, aber der Pizzastein wird schon noch Platz finden. Achso, für die Ausstellung muss ich dann wohl einen neuen bestellen ..

Nachtrag: Bei Pizza oder Flammkuchen stelle ich immer die "Feuchtereduktion" ein, das macht alles noch knuspriger, weil der Ofen die Feuchtigkeit nach Außen abgibt, statt sie – wie zum Beispiel beim Braten oder Brotbacken – im Ofen zu halten.
Wie immer, kann man in unseren Ausstellungsküchen alles ausprobieren, wer Lust zum Küchen- und Gerätestest hat, ruft einfach kurz an.

Miss Hilti und der Mann vom Service

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Unser neues Lehrmädel und der neue Lehrling haben sich prima eingelebt.ChristinaFraudeWEB
Mathias Becker hat beim "kurzen Holz-Weg" gleich als Hahn im Korb den Service für 90 hungrige Mäuler beim Weltrestaurant zusammen mit 11 Mädels zwischen ganz jung und noch jugendlich geschmissen, Christina macht sich nicht nur an der Hilti gut. Weltr08Freitag203
Rein statistisch haben wir immer unglaubliches Glück mit unseren Lehrlingen, das scheint uns auch in diesem Jahr hold zu sein. Mathias_Becker_12_08_03

Greenality – neue Klamottenmarke aus Stuttgart

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Nun ja, eigentlich kann ich auf der netten Homepage von Greenality nichtmal die Klamotten richtig zuordnen, denn ich wusste vorher wirklich nicht, was ein "Hoodie" ist. Und selbst nachdem ich es rausgebracht habe, zählt es nicht zu meinem bevorzugten Kleidungsstücken, auch wenn ich vor ca. 30 Jahren einige wenige Kapuzenpullis trug, aber das macht ja nix.  Der engagierte Alleinunternehmer Markus Beck hat mir ne nette Email geschrieben und jedes Linkchen nützt. Wir wünschen dem neuen Ökolabel viel Glaubwürdigkeit und Erfolg.

Greenality
ist ein neues Öko-Fashion Label aus Stuttgart. Es wurde im Juli 2008
gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, den Markt mit umwelt- und
sozialverträglichen Produkten zu versorgen. Das Label möchte mit seiner
Kleidung auch Konsumenten erreichen, die sich bisher keine Gedanken
über die Missstände in der Bekleidungs-Industrie gemacht haben.

Greenality Clothing

Markus Beck

Johannesstraße 7

70794 Filderstadt

0711/22665693

0176/80036658

www.greenality.de

Zeit zum Lesen: der Holzanger in Oberkrumbach

von Alice Niklaus

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Vom Ochsenanger ist es nur eine gute Viertelstunde bis zum Holzanger. Anhand der topographischen Karte Nr. 6434 Hersbruck und der Hutanger-Map ist er auch leicht zu finden, besonders wenn Nomen auch Omen ist. Holz ist hier in Hülle und Fülle geschichtet, vorher akurat gesägt und gebündelt, zum Abholen bereit

P1060468 Unter dem Bogen einer verschneiten Rispe hindurch bewege ich mich für eine Weile in einer Welt voller Stille und Frieden. Hier ist Platz für die Seele. Es geht mir gut.

P1060472 Auch der Hutanger enttäuscht mich nicht. Er zeigt sich als eine klassische Weide, ringsum von Wald umgeben, sorgfältig eingezäunt, im Gelände nach Osten leicht abfallend, an der oberen Begrenzung breitet ein riesiger Baum seine Äste aus, worunter sich die Kühe zum Wiederkäuen hinlegen können. Erstmals bisher sehe ich einen Jägerstand in einem Anger. Eine Feldstrasse kommt vom nächst gelegenen Bauernhof am Ortsrand von Oberkrumbach zum Anger hoch. Der Übergang zum Anger  wird durch zwei hochziehbare Balken gesichert. So habe ich es von Grossvaters Weiden in Erinnerung. Im Winter schauen die Balken immer himmelwärts.

P1060476Zwischen Bäumen im wärmenden Winterkleid führt ein Waldweg zurück zur Hauptstrasse Ober-/Unterkrumbach und zum Ausgangspunkt, dem Ochsenanger.

Hier gehts zur Hutanger-Map