Der „Preis der Arbeit“ sind auch die Glückwünsche von Marlene Mortler

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In dem gestrigen Artikel der Hersbrucker Zeitung haben unsere Bundestagsabgeordneten Marlene Mortler (Bild bei der Feier 30 Jahre Dehnberger Hof Theater in ihrem Heimatort) und Marina Schuster Bilanz gezogen über die Arbeit mit der ersten Bundeskanzlerin, wobei das Urteil ohne Überraschungen bei ersteren nach CSU-, bei letzterer nach FDP-Kriterien ausfiel.

Aber Marlene Mortler hat uns einen schönen Brief  anlässlich unseres zweiten Platzes beim Preis der Arbeit geschrieben (erster Platz im Internet dank unserer Blogleser, dem Slow Food Convivium Nürnberg und vielen anderer Unterstützer), dass wir uns hierfür noch in diesem Jahr bedanken wollen, denn ich weiß, dass ich meine vielen eigenen Briefideen fast nie umsetze , wie muss es da erst einer MdB gehen? Und man freut sich über einen Brief nun mal mehr, als über eine Email, erst recht mit geprägtem Bundesadler.

Marlenmortlerschreibenpreis"Wenn es mehr Untenehmen gäbe, die ihr soziale und ökologische Verantwortung so wahrnehmen würden wie sie, wäre viel für unsere Gesellschaft und unsere Umwelt gewonnen."
(Wer auf den Brief klickt, kann ihn auch im ganzen lesen)

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Und weil Marina Schuster die Einweihung der Hackschnitzelheizanlage unseres Thermalbades tatkräftig schaufelnd unterstützt hat (womit der Bürgermeister im Zeit-Dossier von Christian Schüle recht gut weg kommt, wofür der Inititativkreis Holz aus der Frankenalb aber zwei Jahre lang kämpfen musste) packen wir ihr Bild mit unserem Stehpult hier auch gleich mit rein.

Wir bitten beide Bundestagsabgeordnete sich über die Petition des OlympSchGestzes und die Abmahnpraxis von Weblogs zu informieren. so wie es Joachim Walther im Oldblog vorschlägt. Gerne bin ich dabei behilflich, vermutlich gibt´s aber vor allem juristisch kompetentere Partner (Thomas Knüwer?)

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Vom Preis der Arbeit haben wir nie mehr detailliertere Ergebnisse erfahren, aber die anonymisierte Postkartensammlung, die uns zugeschickt wurde hat beim Lesen viel Spaß gemacht. Außerdem haben unerwartet viele Menschen in unserem Freundes- und Kundenkreis einen Büchergutschein über 30 Euro gewonnen. Das freut uns ganz besonders, dass der Aufwand der Onlineabstimmung auch solche glücklichen Zufälle verursacht. Vielen Dank nochmal an die Unterstützer und die Veranstalter.
Wir wünschen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2007.

Zeit-Dossier mit Möbelmachererwähnung von Christian Schüle: „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“

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Auf der Suche nach der verlorenen Zeit bin ich auch oft, denn ich habe die Zeit abonniert, seitdem ich siebzehn war, und immer wieder muss ich eine verlorene suchen. Aber es lohnt sich diese lesenswerte Wochenzeitung zu finden, nicht nur in der Ausgabe Nr. 1 vom 28.12.06, aber da besonders.

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Christian Schüle geht das Thema Zeit ebenso ernsthaft wie humorvoll in 8 Etappen an, von denen ihn die 4. und 5. in die  Slow City Hersbruck, nach Unterkrumbach und Vorderhaslach führte (Artikel in ganzer Länge). Natürlich führte die Beschäftigung mit Slow City wieder zur worst-case-Überschrift: „Besuch der langsamsten Stadt Deutschlands,“ aber der Text dahinter ist sehr weise und klug und uns blieb wenigstens die Überschrift „Langsamste Schrreinerei Deutschlands“ erspart.

„Langsame Städte wie das evangelisch-bayerische Hersbruck setzen den
globalkapitalistischen Kreisläufen gezielt regionale Kreisläufe
entgegen. Handelsketten sind unerwünscht, alteingesessene Betriebe
werden bewusst gefördert, historische Flächen aus dem 15. Jahrhundert
beweidet, Streuobstwiesen kultiviert. Die Bauern vermarkten direkt, in
den Gaststätten kommt, auch wenn das Lamm ein paar Cent teurer ist, nur
die »Heimat auf den Teller«. Die Stadt hat vier Erdgasbusse, eine
Erdgastankstelle, und wenn ein Begriff alle Hersbrucker Bemühungen auf
den Punkt bringt, so ist es jener der Nachhaltigkeit.“

Schrieb Schüle und lieferte damit nicht nur ein perfektes Zitat für das Nachhaltigkeitsblog, und ein Portrait mit dem Saibling der Fischzucht Rau, sondern auch eine wohlwollende Beschreibung unserer Slow City und des Bürgermeisters Wolfgang Plattmeier, dessen Presse-Arbeit zu den besten Disziplinen zählt.

„Der Bürgermeister, ein Roter, ist das Triebwerk der lebenswerten Langsamkeit.“

Der ganze Artikel ist eine Abfolge von Zitiernotwendigkeiten, was durchaus ärgerlich ist, weil die Unterstreichungen in dem 11-seitigen ausgedruckten Exemplar aus dem Internet entgegen der nicht unterstrichenen Sätze in der Überzahl sind.

„Wenigstens zu ihrem Geburtstag wollte ich meine Mutter zu Hause
besuchen. War klar, sagt sie, dass du’s nicht schaffst. Ein Jahr kann
auf irrsinnige Weise kurz sein, sage ich. Bitter darauf ihr Schweigen.“

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Wie soll man sowas zusammenfassen? Am besten gar nicht, sondern abgesehen von dem persönlichen Faible für die folgende Passage, einfach auf den ganzen Text verlinken, ich habe ihn schon ein paar Menschen mitgegeben, die über das gerade vergehende Jahr jammerten:“War nicht Radfahren, bin kein einziges Mal in meinem schönen Garten gesessen, war nur einmal im Kino.“

„Aber wer eine McDonald’s-Filiale mit dem Hinweis ablehnt, Fast Food
gehe vielleicht schneller, sei jedoch verlorene Zeit, da Harmonie,
innere Ruhe und seelische Zufriedenheit beim Essen verlustig gingen
(was schließlich einen erheblichen Aufwand an kontemplativem Ausgleich
verlange), der muss geradezu stolz sein auf Bürger wie den
international erfolgreichen Möbelmacher herwig Danzer. Der arbeitet in
der immer hektischer auf Just-in-Time-Produktion sich abrichtenden
Hausbaubranche gezielt mit dem Faktor Entschleunigung.

Für seine Massivholzküchen kauft Danzer ausschließlich Kiefern und
Lärchen von der Forstbetriebsgemeinschaft aus dem heimatlichen Wald
vier Kilometer entfernt. Eingekauft wird nur im Winter, wenn der Frost
das Holz getrocknet hat. Seine Säger brauchen fürs Sägen mindestens
drei Wochen Zeit, seine zinsfressende Lagerhaltung bringt jeden
Steuerberater zur Verzweiflung, weil das Holz so lange Platz belegt,
bis es eben gebraucht wird. Das Ölen, Trocknen und Wiederölen der
Platten mit Naturharz schließlich erfordert viermal so viel Zeit, wie
wenn man es wie üblich spritzte. »Unsere Kunden schätzen den hohen
Aufwand, zahlen mehr und warten länger, fahren dafür aber keine teuren
Autos.« Der Möbelmacher nennt das »Wertverlagerung«. Erst wer Zeit als
solche wahrnimmt, erkennt ihren wahren Wert.“

Abgesehen davon, dass wir Kiefern und Lärchen nur zum Hausbau mit dem Initiativkreis Holz aus der Frankenalb verwenden, niemals für unsere Küchen (Buche, Ahorn, Rüster, Eiche, Esche, Eslbeere), sind uns viele Zusammenhänge wie zum Besipiel die „Wertverlagerung“ selbst erst während der interessanten Gespräche mit Schüle aufgefallen. Andererseits haben wir gottseidank auch ein paar Kunden, die sich trotz ihrer teuren Autos unsere Möbel kaufen. Aber das ändert nichts an der Erkenntnis, dass diese auch selbst mehr Zeit in den Möbelkauf setzen, gleichzeitig aber auch weniger. Das gemeinsame Entwerfen von einzeln angefertigten Möbeln ist anders, als der Gang ins Möbelhaus. Erlebnis, Freude an der Gestaltung und vor allem Lebensqualität nach der Montage sind durch die eigene Beschäftigung mit der Einrichtung auf einem ganz anderen Niveau. Gleichzeitig holt die Kompletteinrichtung mit Teppich, Beleuchtung Sofa, Fußboden, Flachbildschirm und Vorhängen die Entwurfszeit leicht wieder rein. Ein Kunde der Kategorie A mit M-Zeitbewusstsein (alles im Artikel erklärt) sagte im Jahr 2005: „Allein die Tatsache, dass ich an den nächsten Samstagen nicht in andere Häuser wegen Licht, Fernseher und Vorhang muss, ist mir die Sache schon wert – und  dann haben wir auch noch die Möbel aus heimischen Holz genau auf unsere Bedürfnisse abgestimmt.“

„Die Fahrt von Hersbruck zum Ende der vermessbaren Welt“

Schleeberhard1000Mit dem meint er ausnahmsweise mal nicht Unterkrumbach, sondern Vorderhaslach, wo er mit unserem Biobauer Uwe Neukamm über Zeitdimensionen diskutierte.
Das Vermessen Deutschlands hat er in seinem genialen Buch „Deutschlandvermessung“ beschrieben, aus dem er nach momentanen Planungsstand am 17 August 2007 bei uns lesen wird. Auf das Buch werden wir in einem der nächsten Artikel noch hinweisen, bitte unbedingt lesen und zur Lesung kommen, vorher aber noch das geniale Dossier „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit.“

Auf dem letzten Foto ist er im Gespräch mit Hans-Peter Eberhard vom Grünen Baum und unserer TouristinfoChefin Petra Hofmann.

„Bei 230 Stundenkilometern im ICE 72 nach Hamburg versank ich in einer
Meditation über den Sinn von Schienen und rief mir das Bonmot des
Zenmeisters Thich Nhat Hanh ins Gedächtnis. »Statt zu sagen: ›Sitz
nicht einfach nur da; tu irgendetwas‹, sollten wir das Gegenteil
fordern: ›Tu nicht einfach irgendetwas; sitz nur da.‹«“

O.k., ich werden den Kamin anschüren und dem Jori-Relax-Sessel frönen, den ich öfter verkaufe als drin sitze. Ich sitz nur da, aber ein bisschen Musikhören ist schon erlaubt, oder?

Miele-Möbelmacher Titan-Massivholzküche

Nachdem sich grade alle im Saftblog-Abmahnfieber schütteln, können wir auch noch eine wahre, wenn auch unaufregende Abmahn-Geschichte besteuern. Als erster Aussteller der Miele-Geräte-Titan-Serie haben wir uns natürlich auch werblich in Szene gesetzt, zwar sparsam, aber über Google überall findbar. Die Marke Miele-Küche (da geht es um die Möbel, nicht um die Geräte) ist verkauft und darf diesen Namen nicht mehr sehr lange verwenden, was einige Händler zu Abmahnideen inspiriert, die sich auf unsere Miele-Titan-Möbelmacher-Massivholzküchen-Anzeigen beziehen, wobei ich auswendig gar nicht mehr weiß, welche Wortkombination wir wo verwendet haben. Allerdings waren wir immer scharf drauf, dass nur die Geräte mit Miele verbunden werden, die Küche machen wir ja viel schöner aus dem Holz der Hersbrucker Alb. Gottseidank hat uns Miele gegenüber den Händlern in Schutz genommen und erklärt, dass wir nur ´ne Dorfschreinerei in Unterkrumbach sind und außerdem nicht gemein und ätzend, sondern eigentlich ganz verträgliche und gerne kochende Partner (nochmal Danke dafür an dieser Stelle, wer weiß, was sonst bei uns im Briefkasten gelegen wäre und ein Tschulligung an die Händler, wir wollten wirklich nicht den Eindruck erwecken, dass wir Miele Küchen verkaufen würden). Zu dieser Miele-Titan-Möbelmacher-Massivholzküche  müssen wir einen Pressetext verfassen, den wir unseren Bloglesern exclusiv (jawoll) hier vorab zur Begutachtung vorlegen.

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Die Miele-Möbelmacher-Massivholzküche in Unterkrumbach

Auf der Consumenta wurde diese Massivholzküche neun Tage lang von Köchen mit und ohne Stern bei den Möbelmacher-Regionalkochshows auf Herz und Nieren geprüft. Ergebnis: Auf der neuen Miele-Oberfläche Titan  sieht man keine Fingerabdrücke mehr. Das war ganz hilfreich, weil sich von Fabian Feldmann, über Stefan Rottner bis zu Erich Weichlein oft auch mehrere Köche samt Assistenten gleichzeitig an den Kochshows beteiligten. Das Publikum spürte die Freude der Profis an der perfekt ausgestatteten Küche und an den von dem Ernährungsexperten herwig Danzer organisierten Kochshows. Hansi Heberlein vom Alten Schloss in Kleedorf begeisterte die Zuhörer sogar mit der Verlosung von Gutscheinen für Essen und Thermalbad.

Die Gäste an der Testesertafel waren von dem ausgezeichneten Essen begeistert aber die Besucher der Möbelmacherausstellung in Unterkrumbach können die Massivholzküche jetzt auch selbst genau unter die Lupe nehmen. Es ist die erste, die neben den glatten Fronten aus dem Holz der Hersbrucker Alb zusätzlich auch farbige Fronten aus beschichtetem Glas zeigt. So können sogar Hochglanzfans die Vorteile einer Massivholzküche nutzen und trotzdem die Optik ultramoderner Designerküchen genießen, allerdings nicht in charakterloser Spanplatte, sondern in Glas und Massivholz. Alle Möbelteile sind – wie auf der Consumenta eindrucksvoll bewiesen – absolut pflegeleicht, wie eben auch die Titanoberfläche von Miele oder die aufwändig geölten Holzarbeitsplatten und Fronten. Wer sich anmeldet kann in den Küchen der Möbelmacher sogar selbst Probekochen und mal in aller Ruhe Dampfgarer und Tapan Yaki Kochfelder testen.

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Sonderseite zur Miele-Möbelmacher-Titan-Massivholzküche auf der Möbelmacherhomepage

Weblogeinträge mit Titanküche:

http://nachhaltigkeit.blogs.com/nachhaltig/2006/09/die_miele_titan.html

http://nachhaltigkeit.blogs.com/nachhaltig/2006/09/miele_mbelmache.html

http://nachhaltigkeit.blogs.com/nachhaltig/2006/09/miele_titan_kch.html

Mensch ärgere dich nicht – Edelversion der Möbelmacher zur Weihnachtsfeier

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Das Skifahren haben wir wegen Schneemangels und Helmuts Geburtstag in eine Frühjahresveranstaltung umgeplant, Weihnachtsfeier06grnerbaum13
trotzdem sollte ein gemeinsamer Jahresabschluss nicht fehlen. Deswegen haben wir uns am Donnerstag, 21. 12.  gleich um 16 Uhr nur 900 Meter Luftlinie weiter im Grünen Baum Kühnhofen getroffen, wo uns Weihnachtsfeier06grnerbaum05
Anita Eberhard nicht nur köstliche selbstgebackene Kuchen kredenzte, sondern auch Wurst und Käsebrote und eine oberedle Feuerzangebohle.Weihnachtsfeier06grnerbaum10
Eine geniale Idee, die für Atmosphäre sorgte. Die traditionelle Weihnachtsrede über zufriedenstellende Umsatzentwicklung, die neue CNC-Maschine und die Besonderheiten des letzten Jahres (Webloglesern alles ausnahmslos bekannt) war enttäuschend kurz, weil Bines und Mathias Baby dabei nicht eingeschlafen ist. 

Aber das genialste war  das Weihnachtsgeschenk der Mitarbeiter für Gunther und mich. "Gunther ärgere dich nicht," hat die CNC-Maschine (dank Stefan Winters Programmierung) in das Eschenbrett eingefräst, bzw. "herwig" beim gleichen Spielbrett in Zwetschge.  Menschrgeredichnichtfiguren
Alle Spielfeldmarkierungen sind gefräst, bzw. gebohrt, die Männchen hat unser Drechslermeister Horst Hager gefertigt, Helmut Neugebauer hat sie nach Farben aufgeteilt. Denn lustigerweise haben wir vier Gesellschafter, vier Lehrlinge, vier Leute, die sich mehr oder weniger häufig im Büro aufhalten und vier, die mehr in der Werkstatt sind. Die haben immer die gleiche Gruppenfarbe und sind an der Unterseite beschriftet, was sie auch für Voodoo-Experimente geeignet erscheinen lässt.

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Wer länger aushielt, hat auch noch mit zu Abend gegessen, aber gegen 20 Uhr machten sich die letzten schon auf den Weg in den Urlaub, ins neue Jahr oder einfach nur heim. Nochmal Danke an alle Mitarbeiter und den Superservice von Anita Eberhard und ihrem Team vom Grünen Baum Kühnhofen.

Hier sind alle Fotos des Nachmittags bei sevenload, leider im Moment von Werbung überflutet. Wenn das nicht aufhört, muss ich leider wieder wechseln.

Dehnberger Hof Theater: Zusammenarbeit seit vielen Jahren

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Über die Zusammenarbeit mit dem Dehnberger Hof Theater haben wir schon mehrfach berichtet. Über die gemeinsame Werbung, das 30-jährige Jubiläum, bei dem auch Franz-Josef Strauß gratulierte (alle Fotos bei sevenload), über den ersten  Tag der Regionen im Jahr 1998, über die Zusammenarbeit mt Heimat auf´m Teller. Im nächsten Programmheft soll eine Seite dem Dehnberger Regionalkonzept gewidmet sein, dazu machen hier mal einen ersten Textvorschlag:

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Regionales Engagement in Dehnberg

Schon beim ersten Tag der Regionen 1998 in der Unterkrumacher Werkstatt der Möbelmacher, beteiligte sich unser Theater mit Programmpunkten rund um regionale Wirtschaftskreisläufe. Denn der Verwaltungshaushalt des Theaters wird von Bezirk, Landkreis und der Stadt Lauf unterstützt, was liegt also näher, als diese Wirtschaftskraft auch zum Wohle der heimischen Handwerker, Gastronomen und Direktvermarkter zu nützen? Als zweiter Vorstand des Theatervereins nützte herwig Danzer seine Kontakte zum Verein Heimat auf´m Teller, in dem Gastronomen und Direktvermarkter aus der Hersbrucker Alb zusammenarbeiten. Dhthanstepan3061_1

Peter Bauer (Cafe Bauer, Hersbruck), Jürgen Beyer (Roter Ochse, Rückersdorf) und Hans Heberlein (Altes Schloß, Kleedorf) übernahmen die Verpflegung der Theatergäste, was die Gäste mit immer mehr Essensreservierung vor der Vorstellung belohnten.

Im Jahr 2004 organisierte Theaterleiter Ralph Weiß zusammen mit den Möbelmachern erstmals die Ausstellung "Esskultur und Lebensart" auf der Consumenta. Seitdem präsentiert sich das Theater zusammen mit Direktvermarktern und den Kochshows des Ernährungsexperten herwig Danzer. Mit seinen täglich wechselnden Spitzenköchen wirbt er in der Massivholzküche nicht nur für die Qualität heimischen Holzes, sondern auch für Handwerker, Lebensmittel und Künstler aus Franken. Auch diese Kontakte werden Sie bald schmecken können, denn mit Stefan Rottner (Gashaus Rottner, Nürnberg), Hubert Nägel vom Nägelhof (Erlangen) und Christian Wonka (Restaurant Wonka, Nürnberg) laufen schon Veranstaltungsplanungen, deren künstlerische Qualität auch auf dem Teller begeistern wird.

Consumentakochschild_1Das Dehnberger Hof Theater wird sich auch in Zukunft für ein Bewußtsein für regionale Wirtschaftskreisläufe einsetzen. Kurze Wege, hervorragende Qualität und Freundschaften mit Gleichgesinnten  sind ein wichtiger Maßstab für die Lebensqualität in Dehnberg, im Landkreis und im Bezirk Mittelfranken. 

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Übrigens findet man das Dehnberger Hof Theater auch bei Wikipedia. und auf der Sonderseite der Möbelmacher.

Gabriele Pauli und die Verlegenheit der Männer

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Fürths Landrätin Dr. Gabriele Pauli macht seit vielen Jahren mit ihrer Eröffnungsrede auf der Biomesse Grüne Lust eine gute Figur – und nicht nur da. Auf dem Foto mit dem Veranstalter Hubert Rottner (2004) sieht man deutlich, dass sie nicht nur Stoiber verlegen machen kann. Eine Fränkin zeigt Charakter und politische Verantwortung. Und Hermann Imhof stärkt ihr den Rücken. Gut so, nicht nur für Franken …Gabrielepaulirottnerhubert2

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Nachtrag: Anscheinend sucht ganz Deutschland Fotos von Frau Pauli, zumindest in unserem Blog  ist das im Moment zusammen mit "Saftblog" das häufigste Suchwort. Gabrielepaulierffnung05_10
Ob man bei männlichen Skandalpolitikern  mit Rückrat ebenso verzweifelt nach Fotos suchen würde? Egal, wenn es helfen könnte, dass sie zusätzlich zu ihrer Kompetenz auch noch ausgesprochen gut aussieht, dann ist das o.k.. Das vorletzte Bild habe ich dieses Jahr mit dem Handy von Diana Burkel aufgenommen, auf dem letzten Bild kenn ich noch links Christine Stahl von den Grünen, natürlich Hubert Rottner und den genialen Koch Fabian Feldmann. Vom 23.12. ist der Artikel in der Süddeutschen, dort sind auch schon mal weitere Fotos gesammelt.

Nachtrag: Der beste Artikel über Frau Pauli in der Zeit ist im neuen Weblogbeitrag verlinkt.

Paulis Diskussionsforum, leider schon wieder abgeschaltet

Grüne Lust 06 im Weblog
GrüneLust 05 im Weblog
Grüne Lust auf der Möbelmacherhomepage
Alle Rezepte unserer Kochshows auf der Grünen Lust

Blog oder Nichtblog: Saftblog-Olympia-Abmahn-Skandal bei Focus online

Immerhin: mit Focus online ist die Blogosphäre doch schon einen Schritt weiter, denn es geht im Saftblog-Abmahnskandal doch hauptsächlich um das moralisch seltsame Verhalten der deutschen Justizia oder deren Wertvorstellungen (o.k. war eher eine Scherz, ich habe in den letzten Tagen schon begriffen, dass das nicht unbedingt die Werte des Interesses sind, allerdings leider auch nicht immer in der Blogoshpähre). Wir hoffen, dass die Saftblogger ohne große finanzielle Einbußen rauskommen (ein kleinwenig (150€) wären korrekt wegen der unerlaubten Nutzung des olympischen Logos) und dass Focus oder andere "echte Pressefuzzis" was Richtiges draus machen. Uns Unternehmensbloggern geht es wirklich um das Thema "Blog oder Nichtblog. Das ist hier die Frage." Ich verstehe den Saftblogfrust und hoffe trotzdem dass das Medium für uns Unternehmensblogger auch in Zukunft noch nutzbar bleiben wird, denn morgen will ich noch weitere Mitstreiter unseres Teams zum Bloggen animieren. Schade, dass das grade so schwer ist, trotz Weihnachten.

Kirstin im Olympia-Abmahn-Wolf

Handwerkersicht des Saftblog-Olympia-Skandals

Aroniacocktail zur Beruhigung (gibt keinen Schutz auf Aronia, auch nicht auf Apfel: Ätschbätsch)

Was ist Olympia? Ein Abmahngrund, oder dachten Sie an Sport????

 

Warum wird Kirstin Walther durch den Saftblog-Olympia-Abmahn-Wolf gedreht?

Alle Vorinfos zum Saftblog-Problem aus Handwerkersicht im Artikel vom Sonntag.

Kirstinjrg_1Lasst Kirstin doch bitte in Frieden! Sie hat die Verantwortung für die Firma mit allen anhängenden Familien und Sie versucht gleichzeitig (was nur Blogger nachvollziehen können) der Blogosphäre einen Live-Einblick in ein Verfahren zu geben, dass Sie selbst nur wenig beeinflussen kann. Denn natürlich ist sie den Bloggern dankbar für die angebotene, und auch die ausgeführte Hilfe (die sie übrigens nicht angefordert hat, sondern sie schrieb nur, was sie beschäftigte), aber sie sollte trotzdem machen, was ihr eigener Anwalt sagt. Und ein Anwalt sagt in solchen Fällen, dass man nicht mit irgendwem sprechen darf, sondern nur mit den Anwälten (so kenn´ ich das zumindest aus einem Kinkerlitzchenfall). So etwas sollte auch ein angeblich zuhilfeeilender sprachakrobatischer Pressesprecher wissen und sich statt über fehlende Anrufe der Beklagten, über seine Anwälte aufregen, dieselben gefälligst selbst anrufen und sie veranlassen, ein vernünftiges Friedensangebot zu machen. Das wäre dann an Kirstins Anwalt herangetragen worden (auch telefonisch) und dann wäre Zeit für eine sinnvolle Entwarnung ob der Lokalisierung der schlitternden Kuh gewesen.
Dann müssten die helfende Blogger nicht schmollen und die Saftblogger müssten jetzt nicht die Verantwortung für ganz Deutschlandlands Abmahnwahsinn übernehmen.

Ich habe immernochkeinbisschen juristische Ahnung (und hoffentlich auch nicht so bald Gründe, sie mir aneignen zu müssen) aber ich bin fest überzeugt, dass so ein vernünftiges olympisches Angebot immernoch kommen kann, so wie ich ebenfalls fest davon überzeugt bin, dass sich auch die Presse des Falls noch annehmen wird, durchaus mit Reichweite oberhalb der Hersbrucker Zeitung. Davon sollen dann auch noch andere Abmahnopfer profitieren, die sich in der Zwischenzeit bei Kirstin gemeldet haben. Und deshalb wünsche ich den Saftbloggern eine gütliche Einigung und einen Riesen-Presserummel gegen das eventuell verfassungswidrige Olympia-Dingsda-Gesetz. Denn dann haben die sicher brutal nervenaufreibenden Tage und Nächte (wenn man die Uhrzeiten der Kommentare liest) zusätzlich zur Weihnachtshektik wenigstens was gebracht. Im Idealfall eine Anprangerung und Änderung der üblen Abmahnpraktiken in Deutschland.

Und wenn das alles klappen sollte, dann gibt´s ne Arionacocktailparty in Unterkrumbach.Einweihungsfeierlichkeitsaf

Und wer was tun will findet den Aufruf im Oldblog.

Hallejulia – Eine Postkarte aus Spanien

von Nina SchoproniJuliakehrt_3

Wir haben uns alle riesig gefreut, als uns Ute am Freitag beim Frühstück diese Karte von "unserer" Julia
vorgelesen hat:

"22.11.06
Hallo ihr alle,
nachdem ich nun 2 Wochen in Conil war und mich jetzt eingermaßen verständigen kann, bin ich nun in
dem kleinen Bergdorf Jimena bei der Freundin von meiner Mama. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten hab ich mich sehr gut eingelebt und fühle mich sehr wohl. Die Spanier sind sehr laut, was manchmal ein bißchen gewöhnungsbedürftig ist. Ich hab auf jeden Fall sehr viel Spaß und einen Haufen von Eindrücken. Weiter gehts am Montag nach Cordoba und dann wahrscheinlich nach Granada. Ich hoffe euch gehts allen gut. Frohes schaffen. (Vermisse das Arbeiten schon, lässt sich aber aushalten) :-)
Eure Julia

PS: Es hat immer noch ca. 22° C, sehr angenehm."
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Saftblog-Olympia-Skandal aus Handwerkersicht im Nachhaltigkeitsblog

Ich weiß ganz sicher, dass ich nicht Schauspielereien von professionellen Web 2.0. Ausnützern auf den Leim gegangen bin. Auf dem Foto filmt Kirstin Walther Jörg Holzmüller, bei seinem ersten Biss in die im Dampfgarer gegarte Unterkrumbacher Mispel, weil vielleicht ein Zeitdokument für das Saftblog entstehen könnte, (aber eher eines für den Saft der nie gepresst werden wird, außer, die Laborwerte aus Potsdamm geben positiven Gesundheitsalarm. Dann wäre der nur schwer zu ertragende Geschmack ja wurscht, dann geht´s auf die Wellness-Schiene.) Kirstinfilmtjrg

Zurück zum Thema Olympia-Saftblog, das ist im Moment für Unternehmensblogger ernster, als die vielen Berater  glauben, die die Diskussion bis Montag aussetzen wollten, aber da solte ich dann wieder mit Kunden sprechen, bzw. was Sinnvolles arbeiten. Das Saftblog und sein Olympia-Abmahn-Skandal sind in aller Munde, zumindest im Internet (Google-Blog-Suche), hoffentlich aber bald auch in der Tagespresse, denn dort gehört diese unsägliche Abmahnwelle von vermeintlich schützenswerten Marken wie z.B. "Olympia", die gleichwohl keine sein dürfen,  auch hin.

Ein Skandal, der nur bemerkt wurde, weil es zufällig eine Unternehmsbloggerin betraf, die so sympathisch und glaubwürdig ist, dass sich die Blogwelt sofort zur  (fast) gemeinsamen Front entwickelte (bei der Blogsuchmaschine Technorati leicht nachzulesen).

Exkurs für Neueiensteiger, die in unserem Blog rein statistisch die meisten sind, erfahrene Blogger, mögen diesen Absatz mit seinen wohlbekannten Links bitte überspringen.

Erstinfo für Neueinsteiger im Saftblog mit allen Links, dem marketing-blog.biz, dem pr-blogger und dem www.lawblog.de und law-blog.de. Unsere eigenen beiden Artikel zum gleichen Thema beschäftigen sich mit Olympia und dem Beruhigungs-Aronia-Cocktail.

Nochn Exkurs: Das Nachhaltigkeitsblog hatte übrigens vor eine paar Monaten das Glück-Pech mit einem harmlosen Streit um Veröffentlichungsrechte mit einer PR -.Agentur (hört-hört) für das Thema sensibilisiert worden zu sein, das Ringe-Logo hätten wir wohl nicht verwendet, während wir zum Beispiel das Playboy-Logo auf Fotos im vielleicht naiven Glauben stehen lassen, dass der persönliche Bezug zum Fotografen Peter Jirmann jr. die Berichterstattung in diese Richtung nicht teuer werden lässt. Sollheißen, wir denken wie die Saftblogger (unentschuldbar) in den Welten des gesunden Menschenverstandes, was offensichtlich fatal sein kann, weil im Zweifelsfall die Zukunft eines Betriebs mit mindestens 12 davon lebenden Familien davon abhängt.

Weil wir die Saftblog-Autoren Kirstin und Jörg kennen, schätzen und mögen, und weil wir nicht jede Berichterstattung und Kommentierung in den Blogs nachvollziehen können, müssen wir uns trotz des Aronia-Beruhigungscocktails und der selbstauferlegten mehrtägigen Schweigepflicht dazu zu Wort melden. Juristisch völlig inkompetent, und in den Kommentaren der letzten Tage nicht immer goldrichtig liegend,  kann sich unser Nachhaltigkeitsblog vielleicht leichter in deren Situation eindenken, als die vielen PR-Menschen außenrum.

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Zum Beipsiel im Pr-Blogger kommentierten wir auf eine Lobpreisung des gestiegenen Traffics beim Saftblogger:

@Melanie und Klaus. Nun mal langsam mit der Freude von PR-Leuten über
den gestiegenen Bekanntheitsgrad eines Unternehmesblogs (diese passende
Bezeichnung habe ich übrigens von Kirstin gelernt). Für Kommentare und
Links gibt es keinen Euro, das multipliziert sich auch bei großzügister
Rechnung nicht auf 150 000, auch wenn das die Profis aus der
Kommunikationsbranche gerne so hätten. In der Saftherstellung und in
allen anderen handwerklichen oder sonstigen anständigen Berufen, müssen
wir für unser Geld arbeiten. Und die Beschäftigung mit juristisch
Ärgerlichem statt der Weiterentwicklung z.B. des Mispelsaftes ist zu
jeder Zeit und immer lästig. Was andersrum aber auch nicht heißen soll,
dass man die Walthers nicht mit dem Kauf von Saft unterstützen könnte.
Genau dazu haben sie einen Internetshop eingerichtet.

Ein paar mal haben wir auch die Idee des Fonds für Unternehmensblogger diskutiert – viele Unternehmensblooger zahlen ein, um einzelne vor den unüberschaubaren Abmahnrisiken zu schützen –  denn gerne würde ich unseren Mitarbeitern die Angst nehmen, den Betrieb druch ein paar falsche Wörter zu ruinieren. leider haben Fachleute die Idee nicht aufgenommen, vermutlch ist es nicht so ganz einfach das zu handhaben.

Der naive Beitrag dazu sah so aus:

Danke für die Info (über das Bloggertreffen in Nürnberg) und bitte seht doch mal, ob man nicht wirklich einen
Fonds für Unternehmensblogger andenken könnte. Kirstines und Jörgs
Schreckenstage würde ich gerne eine Nummer abgeschwächt erleben (”Die
Sache mit Ihrer Abmahnung ist zwar störend, aber ich werde sie an
unseren Bloggerrechtsschutz weiterleiten, in den nächsten fünf Tagen
bin ich dann leider beim Skifahren und nicht erreichbar, danach können
sich Ihre Anwälte ja wieder melden …”)

So sehr ich mich über die Entwarnung von Frank Herold gefreut habe, und so wenig ich die Entgleisungen des von mir weiterhin geschätzten -inzwischen entschuldigten –  Robert Basics auch nachvollziehen kann, so sehr habe ich mich für die Saftblogger gefreut, dass alles vielleicht doch nicht so heiß gegessen wird …

Aber ganz sooo einfach darf es für die umstrittene Anwalts-Abmahr-Riege, die den Mittelstandskreditverweigernden Bankern den Ruf der Ätzbacken Deutschlands mit Recht streitig macht auch nicht sein. Neee, so einfach geht´s dann doch nicht, es geht um´s Prinzip. Ich würde es schwer bedauern eines der wenigen finanziell nicht üppig ausgestattenten Unternehmens-Vorbild-Blogs zu verlieren, aber ich glaube es geht nicht um Blogs, sondern allgemein um die freie/faire Meinungsäußerung. Ich fand es notwendig und fasst witzig, im Emailverkehr mit Schulfreunden, die zur Zeit in Syrien lebten auf bestimmte "Keywörter" wie Israel, Islam oder Religion zu verzichten, aber auch die Möbelmacher würden ihr Nachhlatigkeits-Blog einstellen, wenn wir Mitarbeiter juristisch schulen müssten, um deren Blogbeiträge ohne Risiko veröffentlichen zu können. Was war denn die logische Reaktion unserer "Webse" Nina Schoproni auf die Saftblogbeiträge ? "Ich schreib nix mehr, wenn da das falsche Wort drin ist, kann uns das alle ruinieren?.

Zur umstrittenen Rolle von Frank Herold

Ich bin Kajaklehrwart mit ein wenig Erfahrung im extremen Wildwasser und ich käme nicht auf den Gedanken, bei einem vorbeitreibenden Schwimmer mit erfahrungsgemäß großen Augen erstmal nach seinem politischen Umfeld und seiner Motivation des Schwimmens zu fragen, bevor ich ihn aus dem Saft-Wasser ziehe, das kann ich nachher in aller Ruhe klären, wenn die Augen um 150 000 Euro Streitwert kleiner sind. Aber ich gebe vielleicht zu Robert Basics sogar noch Schlimmeres zu:

Wenn einer meine Einrichtungs-Kunden von so einer Sache betroffen wäre, würde ich ihn anrufen und ihm meine kostenlosen Ratschläge aus meinen Erfahrungen in der Blogosphäre schildern. wie immer in völliger Unkenntnis und vor allem völlig ohne Interesse für die juristischen Sachverhalte, sondern einfach, weil ich nicht will, dass mein Kunde mehr Ärger bekommt, als unbedingt notwendig (auch wenn die Olympiaanwälte sich jeden (!) Ärger der Welt redlich verdient haben). Hier gibt es einen Zeitfaktor. Wäre ich an Kistins Stelle, würde ich bibbern und die nicht so blogneurotischen Gesellschafter beruhigen (Aroniacocktail), und mich über jede positive Nachricht freuen, auch wenn wir im Moment noch nicht wissen, was dieses Pamphlet wirklich bedeutet.

Deswegen mag ich ja so "Die Zeit" oder "brandeins", weil die die Zeit zum Überlegen haben, bevor sie drucken, aber das ist wohl auch die pressetechnische Ausnahme. Robert Basic hat unter Zeitdruck Artikel geschrieben, für die er sich bereits im Vorfeld, aber vor allem auch sofort danach, wieder entschuldigt hat. Blogger müssen einfach schneller sein.

Ich sehe die Geschichte nicht juristisch, sondern persönlich. Nicht global, sondern viel eher am eigenen Girokonto.Dort vermuten viele Blogleser bei uns Unternehmern Reserven für viele Jahre, aber es sind immer nur die nächsten Löhne und der nächste Holz- oder Fruchteinkauf. Und wer uns 150 000 Euro als Marketingmassnahme zutraut, sollte sich den zu erwirtschaftenden Gewinn aus einer Saftbox oder einer Garderobe mal vorrechnenen lassen.  Diese bisher (nach meinem Wissen) einmalige Solidarisierung zwischen Unternehmensbloggern und dem Rest der Blogosphäre sollten wir vielleicht als Chance sehen, die Grenezen nicht mehr zwischen Blogger und Unternehmern zu ziehen, sondern zwischen ehrlich und häuchlerisch. Denn die verläuft nicht linear sondern zickzack. 

Fazit:

  • Kirstin sollte ihre Vorbildfunktion für Unternehmensblogger akzeptieren und weitermachen.
  • Die bescheuerte Abmahngeschichte Deutschlands soll nicht zuletzt um dass Olympiathema herum auf nachhaltigen (und nicht auf juristischen Wert) überprüft und geändert werden
  • schickt Robert, Frank und Patrick Aronianektar, Gin und trockenen Martini haben sie vielleicht selbst zuhause, so könnte der Aroniacocktail in der Bloggerszene hoffentlich dem gemeinsamen Engagement gegen das Abmahnfieber helfen, denn das wäre deutlich hilfreicher, als Bloggerstreitigkeiten.