von | 7. Juni 2018

Das Interview zu den 20. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen in der Hersbrucker Zeitung

Messen und Veranstaltungen, Nachhaltigkeit, Bio und Messen, Presse - über und von uns, Über uns, Veranstaltungen, Werkstatt-Tage | 0 Kommentare

Die Links zu unseren Freunden, die uns mit einer Anzeige unterstützt haben, sind ganz unten zu finden

Andrea Pitsch von der Hersbrucker Zeitung hat uns genau die Fragen gestellt, die unsere Kunden und Gäste interessieren. Die Antworten darauf, können Sie hier nachlesen:

Vor 20 Jahren fing es an, dass Kunst, Kultur und Genuss sich zwischen Sägespänen breit machen: Damals riefen herwig Danzer und die Möbelmacher die Unterkrumbacher Werkstatt-Tage ins Leben. Von 8. bis 10. Juni feiert diese Veranstaltung nun einen runden Geburtstag.

Was waren Beweggründe und Hintergedanken, die Werkstatt-Tage zu veranstalten?

Die Ideengeber zu den Werkstatt-Tagen anno 1999

Anselm Stieber hat die Akustik unserer Halle für gut befunden und Susanne Pflaumer sofort dafür begeistert hier ein Konzert zu geben, allerdings ein moderiertes. Denn unsere Motivation war von Anfang an die Hintergründe unserer Einrichtungsarbeit und zusätzlich jetzt auch die der Kunst und Musik für unsere Besucher nachvollziehbar zu machen. Natürlich auch in der Hoffnung auf diesem Weg neue Kunden für unsere Möbel und Küchen begeistern zu können.

Was waren die Highlights der vergangenen Ausgaben und was ging gründlich schief?

Filmgala Dolores bei den Werkstatt-Tagen 2017

Das enttäuschendste war die überschaubare Besucherzahl bei den Werkstatt-Tagen 2017, umso begeisterter waren die Gäste von dieser Filmgala selbst: mit dem Kinofilm Dolores, der Profimoderatorin auf dem roten Teppich, den Oldtimern, dem 60-er Jahre-Buffet und filmbegeisterten Gymnasiasten der Jahrgänge 1960 bis 2000 wurde sie zum schönsten Werkstatt-Tag,  vielleicht zusammen mit dem Auftritt von Trabuco beim Gitarrenfestival 2006.

Während die einzelnen Programmpunkte jährlich wechseln, haben die beiden Tage der offenen Türe ihren festen Platz. Warum ist Ihnen das so wichtig?

Viel Informationen über das Handwerk an den beiden Tagen der offenen Tür

Die  Abende drehen sich hauptsächlich um die Künstler, tagsüber können unsere Gäste dagegen in aller Ruhe die samtweichen Massivholzoberflächen fühlen, die Küchen, Matratzen und Polstermöbel in unserer Ausstellung live erleben und vor allem in aller Ruhe Fragen stellen. So erklärt sich dann spätestens beim Zuschauen in der Werkstatt, was unsere Art des Einrichtens ausmacht und dass man Qualität, Individualität und auch Regionalität der gemeinsam entworfenen Möbeln auch jeden Tag spüren kann.

Und auch der Genuss kommt bei den Werkstatt-Tagen nie zur kurz. Warum?

Unsere Küchen sind ganz nach Kundenwunsch entstandene Werkzeuge zum Kochen. Ihren Zweck erfüllen sie vor allem dann, wenn man darin das gemeinsame Kochen mit Freunden, Kindern oder beim Kochworkshop genießt. Die Köstlichkeiten der Winzer oder Direktvermarkter verbinden sich so harmonisch mit dem Wohngenuss, denn auch die Liebe zu Möbeln geht durch den Magen.

Dieses Jahr verwöhnt der Hutzelhof die Gäste. Was ist das Besondere an ihm?

Schon bei den ersten Werkstatt-Tagen hat sich herausgestellt, dass Günter Kugler und sein Team die gleichen Vorstellungen von Qualität und einer nachhaltigen Betriebsführung hat. Beim Hutzelhof ist konsequent „bio“ das Pendant zu unserem Massivholz und auch die regionalen Wirtschaftskreisläufe und der ganz persönliche Umgang mit den Kunden sind unser gemeinsames Anliegen. Und gut schmecken tut es natürlich auch!

 20 Jahre Werkstatt-Tage und 30 Jahre Möbelmacher – was hat sich in der Zeit alles geändert?

Die Werkstatt-Tage haben sich gar nicht geändert, sie machen noch so viel Freude wie am ersten Tag, weil unsere Halle nicht nur angenehm zum Arbeiten, sondern auch zum Feiern und Genießen mit interessierten Gästen und tollen Künstlern ist.

Unsere Einrichtungsarbeit dagegen wurde in den letzten Jahren noch viel individueller: früher war mehr Holz, dann ergänzte Glas, Leder, Keramik oder Edelstahl die Fronten. Jetzt  bauen wir schon Küchen mit Kuhfellfronten, auch mal aus preiswerter Fichte und verwenden sogar farbige Lasuren. Der ganz persönliche Geschmack wird immer wichtiger. Schön, dass wir diese Entwicklung dank der Einzelanfertigung perfekt unterstützen können.

Trotz der Veränderungen, die Philosophie blieb immer gleich

Zusammen mit und für unsere Kunden entwerfen wir die wohngesunde Einrichtung für Küchen, Wohn- und Schlafzimmer, aber auch Büros, Läden und Hotels. Wir verwirklichen sie liebevoll aus dem Holz der Hersbrucker Alb und mit anderen ehrlichen Materialien nebst Matratzen, Polstermöbeln, Leuchten und Vorhängen. Unseren Kunden schildern wir die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Lösungen und sie entscheiden dann, wie ihre ganze Einrichtung oder auch nur der Tisch aussehen wird. Diese Unikate machen nicht nur ein Leben lang Freude, sondern fördern auch regionale Holz-Wirtschaftskreisläufe, die Lebensqualität und Nachhaltigkeit in der Region.

Und noch ein Blick in die Zukunft: Vor welchen Herausforderungen steht das Möbelhandwerk? Legt der Kunde wieder mehr Wert auf Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit?

In Unterkrumbach gibt es kaum Laufkundschaft, weshalb wir schon seit 1998 eine Homepage mit sehr ausführlichen Informationen über die unendlichen Möglichkeiten der Einzelanfertigung pflegen. Weil heute aber mehr die ganz schnelle Information mit schönen Bildern gesucht wird, gestalteten wir vor kurzem zusätzlich eine auf nur vier Seiten komprimierte Küchenseite unter www.massivholzkuechen-moebel.de.

Auch die ist hilfreich für die erste Kontaktaufnahme, aber der Geruch im Holzlager, die Führung durch die Werkstatt und das Fühlen der Holzoberflächen in der Ausstellung ist nach wie vor das wichtigste Erlebnis. Das Probesitzen und –liegen, das Ausprobieren der Küchengeräte und das gemeinsame Planen ist auch in der Zukunft der Garant für begeisterte Kunden.

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Kunst zwischen Sägen
Freitag, 8. Juni, um 19.30
Uhr: Für einige Werkstatt-
Tage-Fans ist dieser Abend
vielleicht ein Déjà-Vu: Denn
nach 1999 gibt es wieder eine
Ausstellung von Bildern
von Anna M. Scholz bei den
Möbelmachern. Aber anlässlich
des „Runden“ wird es
bisher nie gezeigte Werke
der 2009 verstorbenen Stifterin
zu sehen geben. Ihre
Tochter Judith Schönhöfer
wird die Einführung übernehmen.
Der Eintritt ist frei.
Infos zur Vernissage am Freitag auf der Homepage
Zum Blogartikel mit dem Hintergrund über die Künstlerin

Wein und Franken
Samstag, 9. Juni, um 18.30
Uhr: Einen passenderen
Vortrag könnte es zum 20.
Geburtstag der Möbelmacher
kaum geben, denn vor
allem die Küchen sind immer
mit Genuss verbunden.
Daher wartet an diesem
Abend ein multimedialer
Vortrag von Lothar Mayer
über Weinfranken mit Weinprobe
und Köstlichem vom
Hutzelhof. Der Beitrag mit
Bild-, Video- und Musiksequenzen
wendet sich an alle
Liebhaber Frankens und seiner
Weine. Er lässt die Besucher
teilhaben an den vielfältigen
Tätigkeiten eines
Winzers im Weingarten. In
den „Arbeitspausen“ werden
Exkursionen zu natur- und
kulturhistorisch bedeutsamen
Orten unternommen.
Die Reise führt aus den Mittelwäldern
des Steigerwaldes
mit ihrem immer noch
reichen Insekteninventar bis
zu den Wellenkalk- und
Buntsandsteinhängen des
Maindreiecks und -vierecks.
Der Eintritt ist frei.
Infos zum Weinvortrag am Samstag auf der Homepage 
Zum Blogartikel mit dem Hintergrund zum Vortragenden

Musik hoch zwei
Sonntag, 10. Juni, 16 Uhr:
Sie waren damals die ersten
und daher dürfen sie nun
auch nicht fehlen – die Musiker
des Collegium Musicum
Hersbruck. Sie vereinen
alles, was auch die Möbelmacher
ausmacht: Nachhaltigkeit
und Regionalität.
Zusätzlich zum Orchester
unter der Leitung von Susanne
Pflaumer gibt es einen
Auftritt des Gesangvereins
Alfeld 1852. Die Männer singen
Anspruchsvolles wie Humorvolles
– alles mit Liebe zur
Tradition.

Eintritt 9 Euro, im Vorverkauf
7 Euro, ermäßigt, 5 Euro.
Reservierung unter Telefon
09151/862999.
Alle Infos unter www.die-moebelmacher.de/uwt

Infos zum Konzert am Sonntag auf der Homepage
Zum Blogartikel mit dem Hintergrund über die Künstlerin

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Ganz herzlichen Dank an unsere Freund, deren Unterstützung per Anzeige die schöne Zusammenarbeit mit der Hersbrucker Zeitung erst ermöglichen:

Miele

Buchhandlung Lösch

Cafe Restaurant Bauer

Hewa

Prisma Advertising

Grüner Baum Kühnhofen

Schwabhof

Schreinerei Seitz

Radsport Müller

Werkstatt für Theatermalerei

Altes Schloss Kleedorf

K5 Anna M. ScholzStiftung

Alexander Hertel und Kollegen

Weingut Rothe

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Alles über die 20. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage auf der Homepage

Der Artikel über die Vernissage bei den 20. Werkstatt-Tagen am Freitag

Der Artikel über den Kochworkshop am Samstag früh

Der Artikel über den Weinvortag am Samstag

Der Artikel über das Abschlusskonzert am Sonntag

Der Artikel über die beiden Tage der offenen Tür

Das ausführliche HZ- Interview über 20 Jahre Werkstatt-Tage 

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