von | 16. Juni 2018

Vernissage mit den Werken von Anna M. Scholz bei den 20. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen

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Was lag näher, als genau die Künstlerin zur Ausstellung anlässlich der 20. Jubiläumswerkstatt-Tage einzuladen, die auch die ersten im Jahr 1999 mit ihren damals großformatigen Werken bereicherte? Noch dazu als Beirat der Anna M. Scholz Stiftung, deren Ausstellungshaus K5 im Moment wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist und die ihre Frühjahresausstellung deshalb nach Unterkrumbach verlegte. (Hier haben wir wir die langjährigen Hintergründe der Anna M. Scholz-Möbelmacherbeziehung erklärt)

Weil Anna M. Scholz im Jahr 2009 leider verstorben ist, übernahm ihre Tochter Judith Schönhöfer – leicht wehmütig – die Aufgabe, die Besucher in ihre künstlerische Arbeit einzuführen. Aber auch bei den andere Statements von wichtigen Wegbegleitern ging es immer nur zum Teil um ihre Kunst, zum anderen um ihr Engagement für die Hersbrucker Kunstszene. Bürgermeister Robert Ilg fasste zusammen: „Die Stadt Hersbruck und auch die Umgebung hat ihr wahnsinnig viel zu verdanken.“
Im Video der Dank an Anna M. Scholz und ihre Tochter

Wir bedanken uns bei unseren 60 Gästen, beim Hutzelhof für die köstliche Bewirtung der Gäste, bei der Anna M. Scholz-Stiftung für die Organisation, bei der Hersbrucker Zeitung und bei der Stadt Hersbruck und Robert Ilg  für die langjährige Zusammenarbeit und die schönen Worte über die Künstlerin und die Möbelmacher.

Im Video die Gratulation und der Dank an die Möbelmacher

Und das schrieb Ute Scharrer  in der Hersbrucker Zeitung

 

Heimatliebe in Bild und Holz

Unbekannte Werke von Anna M. Scholz bei den Werkstatt-Tagen

Die Burg Hohenstein hatte Anna M. Scholz von ihrem Zuhause aus täglich im Blick. Sie taucht in vielen Bildern auf. | Foto: U. Scharrer

UNTERKRUMBACH – 20 Jahre Kunst und Musik zwischen wuchtigen Sägemaschinen, riesigen hängenden Schleifpapier-Rollen und imposanten Bretterstapeln: Das sind die Werkstatttage in Unterkrumbach. Zum Jubiläum der Nachhaltigkeits-Scouts gibt es bisher nicht gezeigte Arbeiten der Weggefährtin Anna M. Scholz.

Lange ist es her, dass Anselm Stieber mit seiner Geige die klanglichen Qualitäten der Fertigungshalle in Unterkrumbach erprobte und den Weg für eine Reihe anspruchsvoller und unterhaltsamer Konzerte, Filmgalas und Lesungen freimachte.

Auch Kunst war schon immer mit im Spiel, und gerade die 2009 verstorbene Künstlerin und Kunstförderin Anna M. Scholz nutzte die großzügigen Wände in der Massivholz-Schreinerei, um übergroße Werke auszustellen. Diesmal allerdings hatte Tochter Judith Schönhöfer hauptsächlich fränkische Ansichten ausgewählt. In Aquarell, Bleistift und sogar – hauchzart und völlig untypisch für dieses Zeichenmedium – in Kugelschreiber, hatte sich die gelernte Pharmazeutin seit ihrem Umzug aus Nürnberg aufs Land vor 45 Jahren die neue Heimat „ermalt“.

In ihrer Laudatio betonte Judith Schönhöfer, dass auch ihre Mutter sehr an Nachhaltigkeit gelegen war, weswegen sie gerne auf Fahrkarten und anderes gebrauchtes Papier zeichnete. Lieber wäre es Schönhöfer gewesen, ihre Mutter hätte ihre Ausstellungseröffnung erleben können: „Sie hätte sich sehr geehrt gefühlt!“

Weggefährten trugen Anekdoten zu ihrer Verbindung mit Scholz bei, Bürgermeister Robert Ilg als Mitglied der Anna M. Scholz-Stiftung würdigte die Verdienste der Künstlerin: „Sie hat die Kunst in der Region wachgeküsst und mit Charme und Beharrlichkeit durchgesetzt, was ihr vorschwebte.“ Uli Olpp, ihr Nachfolger als Leiter des Fördervereins Kunstmuseum, sprach von der Herausforderung, das Museum ins 21. Jahrhundert zu führen. Ingrid Pflaum als gelernte Porzellanmalerin schätzte die profunden botanischen Kenntnisse, die sich in den Werken von Scholz zeigten.

In Unterkrumbach 39 sind die Heimatbilder bis Ende Juli zu sehen.

N-Land

Ute Scharrer

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Das war die Vorankündigung in der Hersbrucker Zeitung

Das Hersbrucker Kulturforum K5, Kirchgasse 5, wird noch bis Anfang September renoviert. In den beiden Ausstellungsräumen im Erdgeschoss müssen die Böden generalüberholt werden. Im Herbst ist dann ein weiteres mal das Hersbrucker Kunstmuseum im K5 zu Gast. Dieses Mal mit der alljährlichen Mitgliederausstellung für die das kleinere KMH nicht ausreichend Platz bieten kann. Da wegen der Renovierung in diesem Frühjahr keine Ausstellung in den eigenen Räumlichkeiten möglich war, freut sich die Stiftung sehr mit einer Ausstellung der Stifterin Anna M. Scholz bei den 20. Unterkrumbacher Werkstatttagen vertreten zu sein: Die Möbelmacher präsentieren während der Jubiläums-Werkstatt-Tage Arbeiten der 2009 verstorbenen Künstlerin, die bislang noch nicht öffentlich gezeigt wurden. Die Vernissage findet am Freitag, 8. Juni, um 19:30 Uhr mit einer Einführung von Judith Schönhöfer, der Tochter von Anna M. Scholz, statt. Dabei schließt sich ein Kreis: Denn Anna M. Scholz begleitete auch schon die ersten Werkstatttage in Unterkrumbach im Jahre 1999. Der Eintritt ist frei und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Foto: Im Rahmen der jährlichen Hauptsitzung des K5 wurde möbelmacher-Chef herwig Danzer für seine Verdienste rund um die Anna M. Scholz Stiftung geehrt. herwig Danzer ist bereits seit 2007, dem Jahr der Errichtung der Stiftung, Ratsmitglied. Als Dank für seinen unermüdlichen Einsatz überreichte Judith Schönhöfer ihm die Radierung „Athene Noctua“ (Steinkauz) von Anna M. Scholz aus dem Jahr 1983. Im Rahmen der Sitzung erfolgte außerdem ein weiterer Wechsel im Stiftungsrat: für die scheidende Lena Miller, übernimmt ab sofort Künstlerin Lydia Hahn-Lößl die Stiftungsarbeit.

N.-Land

Anna Schwarm

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Alles über die 20. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage auf der Homepage

Der Artikel über die Vernissage bei den 20. Werkstatt-Tagen am Freitag

Der Artikel über den Kochworkshop am Samstag früh

Der Artikel über den Weinvortag am Samstag

Der Artikel über das Abschlusskonzert am Sonntag

Der Artikel über die beiden Tage der offenen Tür

Das ausführliche HZ- Interview über 20 Jahre Werkstatt-Tage 

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