Wie die Massivholzküche aus Unterkrumbach ins Allgäu kam

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Gemeinsames Kochen mit neuen Küchenkunden im Allgäu

     PRESSEMELDUNG
Über die Internetsuche  fand die kochbegeisterte Familie Felbinger aus dem Allgäu den Weg nach Unterkrumbach und zur individuellen Massivholzküche. Beim ersten Besuch übernachteten  sie nach fünf Stunden gemeinsamer Küchenplanung, Werkstattführung und gemeinsamen Kochens  im Wohnmobil auf dem Gelände der Möbelmacher, wo sich deren Zwergpudel Sambo nur sehr zaghaft mit der französischen Hauskatze Plümi anfreundete.

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Am Tag der Küche nahmen auch Sohn und Tochter teil. (v.rechts nach links: Ute, Stephi, Maja, Jakob

Deutlich schneller ging das bei Frau Felbingers erwachsenen Kindern Maja und Jakob, die sich einige Wochen später am Tag der Küche in Unterkrumbach beteiligten und beim Kochen und Diskutieren mit anderen Kunden das Vakuumieren, Sous Vide Garen und Nudelkochen im Dampfgarer lernten.

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Das Bergpanorama der Allgäuer Alpen auf der Küchenfront aus Unterkrumbach

Als Glasfront auf dem Oberschrank wählte die Familie ein vom Nebelhorn aufgenommenes Foto der Allgäuer Alpen, das die Inhaberfamilie Danzer bei ihrem Besuch einen Monat später – nach dem gemeinsamen Skifahren – auf vielen Fotos festhielt.  Danach wurde spontan alles verkocht, was der Kühlschrank hergab, Induktionswok,  Tepan Yaki und der Vakuumierer zum Sous Vide Garen waren dabei im Dauereinsatz.   Das Rezept mit den Zuckerschoten und Flußkrebsen, wurde neben allen anderen Fotos und Videos mit im Nachaltigkeitsblog veröffentlicht: www.nhblog.de/allgaeu.

Alle Küchen aus dem Jahr 2016

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HZ17Allgäu

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Der fränkische Jedermoo

Der Fränkische Jedermann

Von Fitzgerald Kusz nach Hugo von Hofmannsthal

Theater Kuckucksheim

Gott ist wütend. Schlecht sind die Menschen, eitel und habgierig. Eigentlich würde er lieber heute als morgen zum Jüngsten Gericht blasen lassen. Doch Gott gibt der Welt eine letzte Chance: Wird der selbstsüchtige Jedermann im Angesicht des Todes zum Guten bekehrt, soll die Welt verschont bleiben.
Dieser Jedermann ist ein hartherziger Genussmensch, voller Stolz und ziemlich selbstgerecht. Er hat nur Augen für seinen Reichtum und die Reize seiner Angebeteten, dem „Herzala“. Mitten auf einem Fest erscheint ihm nun aber der Tod höchstpersönlich, um ihn abzuholen. In der einen Stunde Aufschub, die er dem Tod abhandelt, kann er nicht einen einzigen seiner Freunde und Verwandten dazu überreden, ihn auf seinem letzten Weg zu begleiten. Und auch von seinen angesammelten Reichtümern muss er sich endgültig trennen. Einzig sein „Gwissen“ und sein „Glaum“, zwei allegorische Figuren, die entsprechend seines bisherigen Lebenswandels eher gebrechlich daherkommen, sind ihm noch eine Stütze und retten ihn vor dem Teufel und der ewigen Verdammnis.

Donnerstag 29. Juni 19.00 Uhr    Eintritt 20 Euro   Anmeldung empfehlenswert

(info@kulturbahnhof –ottensoos.de oder tel. 09123/6518)

Spiel: Stefan Kügel, Benjamin Seeberger, Lukas Seeberger    Regie: Jürg Schlachter

Puppen: Frauke Lehmann-Hößle, Lisa Palesche   Kostüme: Johanna Hößle, Frauke Lehmann-Hößle     Bühnenbild: Benjamin Seeberger, Lukas Seeberger       Musik: Dietmar Staskowiak  Foto jedermoo_04_druck

Selbstoptimierung

Dienstag, 9. Mai 2017, 19:30 Uhr  im Kulturbahnhof Ottensoos, Bahnhofstr.11

Selbstoptimierung: Königsweg zum Glück oder gnadenlose Geißel? (Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Evangelischen Forum Hersbruck)                                                                      (Bild:anyGGG/fotolia)

Schön, erfolgreich und glücklichmüssen die Menschen sein! So Icon Perfektionistin, schwarz, Vektor, freigestelltlauten viele Parolen, die uns  in eine kontinuierliche Selbstoptimierung und ein grenzenloses Verlangen (Immer und Jetzt) treiben. Das Wettbewerbsprinzip, die Globalisierung und die technischen Möglichkeiten der Internet-Ökonomie sowie dieWarenfülle der heutigen Welt verleiten zu Maßlosigkeit und führen zum Verlust der inneren  und äußeren Balance (mit der eigenen Natur sowie mit der sozialen und natürlichen Umwelt). Inzwischen liegen viele Analysen zu den Erschöpfungen und Überforderungen der grenzenlosen Selbstoptimierung vor.

Vor 500 Jahren hatten die Leute eher Angst, nach dem Tod zu den Versagern zu gehören. Dem setzte z.B. Martin Luther sein „Sola Gratia“, „Allein durch die Gnade werden wir selig“ entgegen.

Daniela Fuchs (Trainerin, Coach und Konfliktmediatorin) und Pfarrerin Nicola Neitzel nähern sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln der „Selbstoptimierung“.

Moderation:   Konstanze Heß, Pädagogische Leiterin (Evang. Forum Hersbruck)

Eintritt frei,  Spenden erwünscht

Die regionale Waldschöpfungskette und was die individuelle Massivholzküche mit der Sterneküche verbindet

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Andreé Köthe und herwig Danzer in der Frankenschau im Jahr 2004

Seit 1988 engagieren sich die Möbelmacher für regionale Wirtschaftskreisläufe und 1998  begann nach dem ersten Tag der Regionen in Unterkrumbach die Zusammenarbeit mit fränkischen Spitzenköchen für das Bayerische Fernsehen. Knapp zwanzig Jahre durften wir mit Andreé Köthe (Essigbrätlein), Stefan Rottner (Gasthaus Rottner), Christian Wonka, Diana Burkel (Würzhaus), und vielen anderen kreativen Köchen zusammen arbeiten und letzte Woche fiel uns bei einem Kochevent in der BindergassTheke von Nina Bressel – mit dem Team des sehr jungen prämierten Restaurants  „Sosein“ – mal wieder auf, wie eng  die Sterneküche und die individuelle Massivholzküche zusammenhängen.

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Das Team vom Sosein in der BindergassTheke 2017

Am Teller oder am Küchenboden sieht oder schmeckt man nur das Ergebnis der Arbeit, also das Gericht oder die Küche, nicht aber deren Vorgeschichte und den Aufwand, der dafür getrieben wurde. Inspiriert von den sehr ausführlichen Vorgeschichten jedes einzelnen Gangs des Restaurants „Sosein“ wollen wir – mal wieder – die Zusammenhänge von gastronomischer Spitzenküche und unserer individuellen Massivholzküche beschreiben:

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Kochworkshop am Tag des Schreiners 2016 in unserer Showküche
  • beide eint der Ruf, dass sie teuer seien
  • beide haben einen Qualitätsanspruch, der jenseits des „Sattwerdens“ oder des „Kochenkönnens“ liegt
  • der Material-Einkauf ist zeit- und pecuniär immens aufwändig
  • die Liebe, die Zeit, die Kompetenz und die Zuverlässigkeit, die auf jedem Teller oder in jeder Massivholzküche stecken, sind mit Fast Food oder industriellen Spanplattenmöbeln nicht vergleichbar
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Diana Burkel bekochte unsere Gäste während der Lesung mit Ulrich Grober bei den 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen

Der kleine Unterschied, dass der Gastronom ein Gericht auf der Speiesekarte vorgibt (zumindest war das vor Lactoseintoleranz und der Speisenwahl im Film „Harry und Sally“ so), wir Möbelmacher aber jedes Möbel und jede Küche individuell für den Kunden entwerfen, wird vielleicht durch die jeweilige Investitionssumme ausgeglichen. Denn zugegeben, unser Küchen sind etwas teurer, als ein Abend im Spitzenrestaurant.

Aber wir wollen auch erklären, warum das so ist und deshalb haben wir unsere regionale Waldschöpfungskette des Jahres 2017 in ein superkurzes Video gepackt, wer sich noch tiefer einarbeiten will, findet von der Holzanlieferung bis zum fertigen Möbel noch viele ausführliche Videos in unserer Playlist.

Die regionale Waldschöpfungskette 2016/17

Der Einkauf

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Tobias Raum mit Helfer Kilian bei der Submission in Sailershausen

Unser Holzmanager Tobias Raum hat diesmal 137 Kubikmeter Holz eingekauft (Buche, Esche, Eiche, Kirschbaum, Ahorn, Elsbeere)  wovon rund ein Drittel aus den Wertholzversteigerungen (Submission) in Franken stammt. Die Waldbauern bringen ihre schönsten Stämme auf einen Lagerplatz, wo jeder Käufer sein Gebot in eine Liste eintragen kann, und  wer am meisten geboten hat, bekommt den Stamm.

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Auf den Willen kommt es an, nicht auf die Größe der Säge!

Die Anlieferung

Zwei Drittel, kommen von der Forstbetriebsgemeinschaft Nürnberger Land, womit wir zu deren größten Kunden zählen. Diesmal wurde ein großer Teil der Buchen direkt mit dem Rückewagen aus dem Wald angeliefert, weil die Stämme nur 1940 Meter von unserer Werkstatt entfernt gefällt wurden und weil sie sowieso am Heimweg der Holzarbeiter lag.

Die Rundhölzer – meist die Erdstämme – werden bei uns Ende März zunächst von der Monstermaschine der Familie Feulner entrindet, auf dass das Sägen leichter wird und schon mal die meisten Tierchen weg sind. Den Berg Rinde holt gleich der Nachbar Rainer Scharrer, der seinen Kühen damit die Laufwege auf die Frühlingsweide komfortabel ausstattet.

Das Sägen und Schlichten

Zwei Wochen dauerte diesmal das Sägen mit der mobilen Bandsäge von Claus Gerstacker, eine echte Knochenarbeit ist vor allem das Stapeln oder Schlichten der Bretter, weshalb wir ein paar Wochen später auch wieder ein Schlichtfest feiern werden. Alle Helfer und auch die, die uns vielleicht im nächsten Jahr helfen wollen, sind dazu herzlich eingeladen.

Die Sägespäne machen es wieder Rainers Kühen in den Boxen angenehm weich, trocken und wohlriechend und das komplette Restholz wird von von der Firma Schwarm aus Stöppach gehäckselt und sorgt im Anschluss für wohlige Wärme im Hersbrucker Thermalbad. Am Ostersamstag war damit für diese Saison Schluss – jetzt kaufen wir bis November kein Holz mehr – und das Team erholt sich um im nächsten Jahr wieder fit zu sein.

Der Lohn der Arbeit und die Zertifizierung

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Starkes Team

Unser Holz bleibt dann ein bis fünf Jahre im Außenlager, bevor es in die Trockenkammern kommt und danach in Einzelanfertigung zu Küchen und Möbeln veredelt wird. Dabei haben wir nicht nur die optisch schönsten Stämme aus der Hersbrucker Alb ausgewählt, wir haben dank unserer langen Lagerung vor allem ein ruhiges und angenehm zu verarbeitendes Holz, für das sich dieser Aufwand wirklich lohnt.

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Ute und herwig Danzer in der neuen Showküche aus fränkischer Buche namens „Rotweinküche“

Der immense Unterschied zu schnell getrocknetem Holz (im Vakuum) fällt uns jedes Mal auf, wen wir ein paar Bretter davon verarbeiten, was gottseidank nur sehr selten vorkommt. Wir sind sehr glücklich, dass unser ganzes Team diese Anstrengungen für die best mögliche Qualität im Möbelbau mitträgt und perfekt organisiert.

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Weil wir für diese Art der superregionalen Holzwirtschaft kein Beispiel kenne, wir aber ständig von unserer blauäugigen französischen Hauskatze beobachtet werden, hat sie uns ihr Siegel gegeben, Merci.

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Hier sind  unsere aktuellen Küchenlinks mitsamt den Videos:

Die ganze Holzgeschichte im Video in unserer Playlist.

Alle Videos über die Massivholzküchen in der Youtube Playlist:
http://nhblog.de/yt_pl_kueche/

Die Videos über das Kochen in unseren Küchen (Kochveranstaltungen oder-Shows):
http://nhblog.de/yt_pl_kochen/

Unsere Kochsendungen mit Diana Burkel (Würzhaus) ist hier zu finden: http://kocheinrichtung.de

Unsere eigene Kochreihe heißt „Einfach Kochen:“
http://www.nachhaltigkeitsblog.de/einfach-kochen

Und viele Artikel über unsere Art des Küchenbaus sind im Nachhaltigkeitsblog unter der Rubrik „Die Küche zum Kochen“:
http://www.nachhaltigkeitsblog.de/die-kueche-zum-kochen

Die Küchenseite auf der Homepage :
http://www.die-moebelmacher.de/produkte/kueche.html

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Kleines schönes Massivholz-Badezimmer mit „Great Greta“

BAdKAtzmeierFErtigMontiertWEBDas ist schon eine Herausforderung, ein nicht wirklich riesiges Badezimmer so zu fotografieren, dass sich der Betrachter ein MontagebeispielBeineWEBrealistisches Bild davon machen kann. Deswegen montierten wir zwei Fotos vom Tilt-Shift-Objektiv übereinander was aus dem 24-er Weitwinkel eine noch viel kleinere Brennweite macht, aber beim Zusammenführen von Gretas Beinen aus dem untern und den Haaren im oberen  Bild dann wirklich aufwändig wird. Gleichzeitig zeichnen wir ein Video vom Fototermin mit Greta auf, die das Bad zusätzlich mit der Kugelkamera Pananono fotografiert hat.

In dieser 360 Grad-Ansicht können sie mit der Maus zoomen und scrollen und sich den Raum wirklich aus allen Blickwinkeln anschauen.

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Wir fotografierten „mitnichten“ also mit der Nichte meines ehemaligen Kompagnons, der Tochter unseres IT-Spezialisten und sie ist nicht nur größer als ich, sondern auch wesentlich größer als unsere Kundin, weshalb das Waschbecken etwas zu niedrig erscheinen könnte, aber für unsere Kunden aus dem Sittenbachtal passt es wirklich perfekt.

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Auch die Zusammenarbeit mit unseren Handwerkskollegen aus der Nachbarschaft – Fliesen Binker und Paulus Sanitär und Heizung – klappte hervorragend, und so wollen wir uns bei unseren Kunden für die schöne Zusammenarbeit bedanken und allen Betrachtern empfehlen, Ihr neues Bad auch gemeinsam mit uns und mit unseren Handwerkspartnern zu planen, denn nur die Einzelanfertigung von Massivholzmöbeln macht wirklich glücklich.

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Das Holz ist heimische Buche, die Armatur von unseren Lieblingsmarke Vola, den Spiegel und die Beleuchtung haben wir gemeinsam entworfen und verwirklicht, das Keramikbecken auf der Holzplatte ist das „Strada“.

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Hier sind noch mehr Einrichtungsbeispiele von den Badezimmern unserer Kunden.

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Heikes Barschrank und einige Vorgänger nebst Geschirrschränken

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Beim gemeinsamen Entwerfen des Wohnzimmer von Heike und Stefan entstand die Idee, statt einer normalen Vitrine einen richtigen Barschrank zu gestalten, der perfekt zum Mixen ausgestattet ist.

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BarschrankDuttenhöferII_0063Dazu dient neben der Dekobeleuchtung (die dauerhaft angeschaltet und gedimmt werden kann) auch der von der feststellbaren Schublade per Sensor gesteuerte  Arbeitsspot, der genau in die Gläser und Becher beim Mixen leuchtet. Die Spiegelrückwand verdoppelt den Alkoholvorrat.

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Schon bei der ersten Besichtigung in unserer Werkstatt kam der Schrank gut an, aber das Arbeiten damit, überzeugt endgültig von den Vorteilen der Einzelanfertigung von Massivholzmöbeln: bis zur letzten Kleinigkeit wurden alle Details des Möbels gemeinsam abgestimmt und dass es wirklich Freude macht, sieht man in diesem Video:

Natürlich bekam Stefan auch noch ein auf seine Anlage und Boxen abgestimmtes Sideboard, das neben allen Kabeln auch das ganze Hifi-Kleinzeug in Spezialschubladen aufnimmt. Und passend zum perfekten Sound gibt es dann auch den perfekten Drink, denn Heike hat das einst sogar mal richtig gelernt.

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Barschränke haben Tradition bei den Möbelmachern

Den ersten schick beleuchteten und raffiniert ausgestatteten Barschrank bauten wir für Nicole Obert, die in ihrem Loft aber nicht nur Getränke sondern auch Wäsche darin unterbringen wollte.

In Berlin steht ein raffinierter Schrank mit Hochfaltklappe, die in der Enge des verfügbaren Platzes das Herausnehmen auch großer Flaschen ermöglichen muss. Präsentiert wird dieses möbeltechnische Kleinod von Greta, der Tochter unseres IT-Spezialisten.

Einen ganz anderen Möbelstil verwirklichten wir mit diesem Bar- oder auch Geschirrschrank aus Elsbeere. Auf einer Sekretärklappe kann man hier mixen oder Geschirr abstellen und auch hier ist die raffinierte Beleuchtung ein wichtiger Teil des individuell auf die Kundenwünsche abgestimmten Möbels, vorgestellt von Esther, der Tochter einer Schulfreundin aus Hannover.   Diesen wertvollen Schrank, kann man etwas günstiger aus unserer Ausstellung kaufen.

Aber eigentlich wollen wir mit diesen Beispielen zeigen, dass nur gemeinsam entworfene Möbel wirklich Freude machen.

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Alle Barschränke auf unserer Homepage

Blogbeitrag zum Elsbeerenschrank mit Esther

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Der erste Barschrank aus Nussbaum für Nicole

 

 

Warum uns die Schreinerinnung wichtig ist und die Alten Platz für die Jungen machen

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Der neue Obermeister Christian Pickelmann (stehend)

Den Bericht über unsere Innungshauptversammlung mit Neuwahlen aus der Hersbrucker Zeitung haben wir unten angehängt. Wir möchten voranstellen, warum es wichtig ist, in solchen Solidargemeinschaften wie der Schreinerinnung Mitglied zu sein und sie auch aktiv zu unterstützen.

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Vorstandsfoto aus dem Jahr 2004

Als Heinz Oppel vor 18 Jahren Obermeister wurde, sagte er lapidar, „Wenn Du den Gestaltungswettbewerb ‚die Gute Form‘ nicht übernimmst, wird er einfach sterben.“ Auch wenn es uns damals furchtbar peinlich war, dass eine von uns eingesetzte hochgradig kompetente und neutrale Jury aus Architekten, Künstlern und Designern häufig die Gesellenstücke unserer eigenen Lehrlinge auswählte (obwohl deren Herkunft immer unkenntlich gemacht wurde), stellten wir uns der jährlichen Kritik – manchmal auch Anfeindungen – weil wir nach wie vor glauben, dass man gemeinsam mit den Berufskollegen viel mehr Akzeptanz für das edle Schreinerhandwerk erreichen kann, als dass es ein einzelner Betrieb in Konkurrenz gegen dieselben schafft.

Wir bedauern die Entscheidung von Kollegen aus dem Nürnberger Land der Innung fernzubleiben, weil sie den alten Handwerkstraditionen widerspricht und die Chancen der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit ungenutzt verstreichen lässt –  bzw. beim Gestaltungswettbewerb „Die Gute Form“ ohne eigenen Kostenbeitrag mitgenutzt wird.

Denn jeder Kollege hat sein eigenes Profil, ob mit hochglänzenden Oberflächen oder mit geöltem Massivholz. Dazu muss man wissen, dass in Deutschland statistisch kaum noch Möbel beim Schreiner gekauft werden – in Österreich ist das viel normaler – und deshalb macht es mehr Sinn gemeinsam für eine ungenutzte Zielgruppe von rund 93% zu arbeiten, als sich um die nichtmal 7% Schreinerkunden zu streiten (wovon nur ungefähr ein drittel Möbel kauft, das andere sind Fenster, Türen und Innenausbau).

Die „Gute Form“ als Designwettbewerb der Gesellenstücke

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Die Jury der guten Form im Jahr 2004

Noch ein Einschub sei erlaubt: Die Schreinerinnung Nürnberger Land hatte das Glück neben anderen kompetenten Jurymitgliedern auch den engagierten Professor Ingo Klöcker zu Gast zu haben, der ob seiner pointierten Vortragsweise viel Zuspruch, aber auch nicht selten Kritik erntete. Wir froh kann man heute sein, dass er die Freisprechungsfeier mit „Guter Form“ über 10 Jahre  mit seinen Beiträgen bereicherte.  Dafür nocheinmal herzlichen Dank.

Platz für junge Schreinermeister machen

Gleichzeitig freuen wir uns über die neuen jungen Obermeister, die die gerade mal rund 25 Mitgliedsbetriebe ehrenamtlich vertreten und dafür sorgen, dass unsere Auszubildenden keine lange Strecken zu allen Terminen in Fürth oder Nürnberg in Kauf nehmen müssen. Die familiäre  Atmosphäre im Nürnberger Land ist ein hohes Gut,  dass hoffentlich noch ein paar Generationen weiter bestehen wird.

Hier sind alle Berichte über „Die gute Form“ im Nachhaltigkeitsblog nachzulesen.

Der Bericht in der Hersbrucker Zeitung vom 31. März 2017

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„KÜHNHOFEN – Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Schreiner-Innung Nürnberger Land im Gasthof Grüner Baum in Kühnhofen ist der Vorstand turnusgemäß neu gewählt worden. Heinz Oppel aus Schönberg stellte sich nach über 18-jähriger Tätigkeit als Obermeister der Innung nicht mehr zur Wahl.

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Zu seinem Nachfolger wurde Christian Pickelmann aus Henfenfeld gewählt. Stellvertretender Obermeister ist Frank Ultsch aus Ottensoos und zum Lehrlingswart wurde Martin Wölfel aus Lauf-Neunhof wiedergewählt. Heinz Oppel wurde an diesem Abend auch mit der höchsten Auszeichnung des Fachverbandes Schreinerhandwerk Bayern, der goldenen Ehrennadel, in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um das Bayerische Schreinerhandwerk ausgezeichnet. Die Ehrung übernahm Peter Arlt, Bezirksvorsitzender für Mittelfranken.“DSC07678

Unser Foto (oben) zeigt von links: Peter Arlt, Manuela Wohlert, Geschäftsführerin der Innung, Heinz Oppel, Christian Pickelmann
und Frank Ultsch.

Meine Praktikumserfahrung bei den Möbelmachern

 von Sylke Pfeiffer

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Nach drei Jahren Studium und einem weiteren vor mir bis zum Bachelor im Fach Industriedesign, packte mich die Lust außerhalb der Uni einen tieferen Einblick in ein Handwerk zu erhalten.
Dazu durfte ich ein dreimonatiges Praktikum bei den Möbelmachern antreten, welche mir durch ihren offenen Auftritt, den Fokus auf Nachhaltigkeit und die vergleichsweise hohe Frauenquote aufgefallen sind.

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Mich bewog die Frage wie in einem Betrieb gearbeitet wird, im Gegensatz zu den selbstgewählten oft experimentellen Arbeitsweisen in den Werkstätten unserer Hochschule. Und auch abseits des Handwerks wollte ich gerne einen Vergleich von den Prozessen und Zeitmanagement während eines Auftrags bei
den Möbelmachern zu meinem Vorgehen im Studium.

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Und nun über drei Monate später zurück in Halle wird mir fast jeden Tag etwas darüber bewusst, wie umfassend mein Einblick und die Erfahrungen sind, die ich machen durfte.

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Sylke filmt das Fällen der Buche in Oberkrumbach
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und auch bei der anschließenden Führung (mit kleinem Imbiss) bleibt sie bis zum Schluss

 

Daraus hat Sylke dann auch ein Video geschnitten

 

Hauptbestandteil des Praktikums war natürlich das Arbeiten in der Werkstatt. Mehrmals habe ich den Zyklus vom Aussuchen des Holzes über die Bearbeitung bis zur Auslieferung begleitet. Dabei habe ich unglaublich viel über das Material, wie es arbeitet und wie es verarbeitet wird gelernt, auf alle Fälle zu viel um es hier in aller Ausführlichkeit wiederzugeben. Verschleifen, leimen, montieren und die Oberflächenbehandlung sind da einige Stichworte.

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Mich hat beeindruckt, wie die individuellen Wünsche der Kund*Innen von Anfang an die Herstellung beeinflussen. Und es macht sehr viel Spaß, wenn man je nach gewünschten Erscheinungsbild, sauber oder wild, versucht für eine Schrankwand ein homogenes Ganzes aus den einzelnen Balken zu puzzeln.

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Foto von Sylke beim Kundengespräch

Nachdem ich in der Werkstatt erfahren habe wie viel der Kunde bestimmt, konnte ich dann auch bei Vorbesprechung und Planung beiwohnen. So unterschiedlich wie die Wünsche sind auch die Kund*Innen, aber selbst wenn es bisweilen etwas Beherrschung braucht, sind am Ende auch die schwierigsten Kund*Innen zufrieden gestellt und glücklich.

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Model für das neue Sofa Wing nebst Couchtisch

Newsletterschnitt von Sylke

Wenn ich herwig begleitet habe, war ich in die Werbearbeiten eingebunden. Das beinhaltet Werbefotos machen, einer der zahlreichen Infoveranstaltungen oder Kochabende beizuwohnen und aufzuzeichnen sowie diese Aufzeichnungen, dann später in Werbefilme, Newsletter und Texte zu verwandeln.

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Bei der Summe an zu Bewerbbaren ist es ein ganz schöner Aufwand die Homepage sowie den YouTube-Kanal aktuell zu halten. An der Uni muss ich ja nur mein eines Semesterprojekt bewerben. So viel Arbeit steht bei den Möbelmachern in einer Woche mindesten an.

Wie wichtig es ist ein funktionierendes Team zu haben ist wohl am eindrücklichsten geworden. Alle Aufgaben sind gut verteilt und jeder kann sich auf die anderen verlassen. Alle Mitarbeiter*Innen zeichnen sich durch eine Besonderheit aus, sei es eine besonders präzise Arbeitsweise, der Spezialist für Schablonen zu sein oder ein unglaubliches Lösungsstreben an den Tag zu legen.

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Die Mitarbeiter organisierten ein gemeinsames Fondue-Essen
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bei dem auch für Vegetarier gesorgt wurde

Man ergänzt sich und hat dadurch einen größeren Möglichkeitenpool. Klar gab es auch mal Unstimmigkeiten, aber das wird ausgesprochen und wenn dann wie kurz vor Weihnachten viel fertigzustellen ist packen alle gemeinsam an. Dann kann es sogar passieren, dass am Wochenende gearbeitet wird, alles damit der Auslieferungstermin sichergestellt ist.

Dieses Video hat Sylke aus dem Filmmaterial vom Fotoshooting geschnitten

Bei den Möbelmachern habe ich das Gefühl, dass alle an einem Strang ziehen und das Unternehmen als gemeinsames Projekt verstanden wird. Das Miteinander ist familiär und eben kein reines Angestelltenverhältnis. In so einer Atmosphäre hat jeder Lust gute Arbeit zu machen und das merkt man auch.

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Jahresanfangsfeier im Dehnberger Hof-Theater

Danke an alle von den Möbelmachern für die Gelegenheit, die Zeit, eure Geduld auch für die Aufmunterungen und Späße und einfach dafür, dass ich mich so aufgenommen gefühlt habe.

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Ich hoffe, dass es bei Euch weiterhin so gut läuft und ihr es euch gut gehen lasst.

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Auch von allen Möbelmachern herzlichen Dank für Deine tolle Mitarbeit liebe Sylke. Engagierte, sympathische und richtig zupackende Menschen wie Dich nimmt man gerne auf.  Wir wünschen Dir viel Erfolg im Studium und bleib bitte auch weiterhin in Kontakt mit uns, wir freuen uns auf ein Wiedersehen, dann gibt´s auch wieder Chips vom Tepan

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Noch können wir weitere Ideen für die Filmgala „Dolores“ am 24. Juni 2017 aufnehmen


Beim Schneiden des Einladungsvideos für unsere Filmgala am Samstag Abend (24.Juni 2017 im Rahmen der 19. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage) haben wir noch sooo viele liebe cineastische Mitstreiter aus dem Gymnasium Hersbruck entdeckt, dass wir nochmal die Einladung zum Mitmachen an alle schicken wollen, weil sich die Hersbrucker Filmszene eben über einige Generationen bis ins Heute erstreckt.

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Wer sich als ehemaliger Schüler, Lehrer oder normaler Mensch noch mit einer Idee  einzubringen möchte, möge sich ganz bald melden, wir sind für alles offen und würden uns rund um den epochalen Film „Dolores“ über ein fulminantes Wiedersehen freuen.

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Dolores Filmgala

Es geht natürlich zunächst mal um den Film, aber auch um ein stilechtes 60-er Jahre-Buffet, tolle Oldtimer und Requisiten und Kleider aus dieser Zeit, damit verbundene Foto- und Videoaktionen und vor allem ganz neue Ideen, die spannend für unsere Gäste sind.

Was bisher geplant ist:

  • den Kinofilm Dolores  (nominiert für den Grimme Preis 90 min) Dolores_Plakat_small
  • den Regisseur desselben Michael Rösel MichaelRösel
  • die TV-Moderatorin Christina RingerChristinaRinger
  • Buffet von einem Workshopteam (wer mag mitmachen?) im Stil der 60-er mit Foodbloggerin Dr. Barbara Steinbauer Grötsch (http://eintopfheimat.de)
  • Sekt aus Naumburg von Andreas Kirsch DoloresEinladungKurz.MTS Kopie.Standbild003
  • Technik und altes Feuerwehrauto von Matthias Meier aus Vorra (http://die-theatermaler.de) MatthiasMeier
  • Oldtimertreffen rund um das Original aus dem Film Dolores

    Filmdreh Dreharbeiten zu Dolores; Drehtag 5 Bild 98 Friedhof Aussegnungshalle; Georg  alias Udo Schenk wacht aus seinem Traum auf. Links Dolores alias Franziska Petri
    Filmdreh Dreharbeiten zu Dolores; Drehtag 5 Bild 98 Friedhof Aussegnungshalle; Georg  alias Udo Schenk wacht aus seinem Traum auf. Links Dolores alias Franziska Petri
  • Fotostationen, die den Abend in bleibender Erinnerung behalten DoloresEinladungKurz.MTS Kopie.Standbild004

Ein erster vorläufiger Ablaufplan

Einlass, Buffett,Fotostationen, Oldtimerbestaunen: 18 Uhr
Moderationsbeginn: 19:00
Filmstart 19:30

Fotostationen und Service:
Paul-Pfinzing-Gymnasium

Alle Oldtimerbesitzer sind herzlich eingeladen sich anzumelden und freien Eintritt zu erhalten
Alle liebevoll im Stil der 60-er Jahre gekleideten Gäste erhalten den ermäßigten Eintritt

Günstige Karten jetzt schon im Vorverkauf per email oder Telefon reservieren:

EintrittAbendkasse: 16 .-
Eintritt ermäßigt Abendkasse 13.-
Eintritt im Vorverkauf: 12.-
Eintritt ermäßigt Vorverkauf: 9.-

Wer Ideen hat, bite einfach melden
Telefon 09151 82 999
Email: herwig.danzer(at)die-moebelmacher.de
Sonderseite: www.die-moebelmacher.de/uwt

Die Filmgala auf der Homepage

Einladung zu den 19. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen am Freitag:
Fränkischer Sommer mit Oliva Trummer und Roland Satterwhite

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Aus kontrolliertem Raubbau

von Dr. Volker Stahlmann

 

  1. März 16.00 Uhr in der TH Nürnberg!

Aus kontrolliertem Raubbau, Vortrag von Kathrin Hartmann

Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Studierendeninitiative OEPRO mit dem Kulturbahnhof Ottensoos

TH Nürnberg, Fakultät Betriebswirtschaft, Bahnhofstraße 87, 90402 Nürnberg, Raum 112

Eintritt frei!

Angesichts des Klimawandels, der drohenden Ressourcenknappheit und etlicher anderer menschgemachter Umweltkatastrophen beruht die Hoffnung vieler auf einer Green Economy mit technischen Lösungen: Elektroautos, Biosprit, Aquakulturen etc. – oft staatlich subventioniert, ausgezeichnet mit Nachhaltigkeitspreisen und -logos und sogar unterstützt von manchen Umweltorganisationen. Doch der Rohstoffhunger auch des grünen Kapitalismus ist riesig, green washing funktioniert dank smarter Werbeagenturen blendend, ökologische und soziale Misstände werden unserem unmittelbaren Blickfeld entzogen.

Hartmann

Für ihr Buch „Aus kontrolliertem Raubbau“ hat Kathrin Hartmann umfangreiche Recherchen vor Ort durchgeführt und entlarvt einige großmundige Versprechungen.

 

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Alles zum Thema Nachhaltigkeit mit dem besonderen Interesse für das Einrichten mit Küchen und Möbeln aus dem Holz der Hersbrucker Alb und allem was zur Lebensqualität des Wohnens dazu gehört. Die Möbelmacher aus Unterkrumbach bei Hersbruck wollen seit Herbst 2005 aus dem Dialog in diesem Blog von Kunden, Freunden und Fremden lernen und das Bewusstsein für regionale Wirtschaftskreisläufe stärken.