Die regionale Waldschöpfungskette: der Entrinder

Oft werden wir gefragt, warum wir den Aufwand mit dem Entrinden treiben. Das hat sogar mehrere Gründe:

  • Entrindetes Holz lässt das Sägeblatt der mobilen Bandsäge viel langer scharf bleiben, weil die Rinde weg und kein Schmutz und keine Steinchen darin sind
  • Entrindetes Holz hat im Laufe der Jahre wesentlich weniger Verlust durch Tierchen
  • Entrindetes Holz macht bei der Lagerung, in der Trockenkammer und in der Werkstatt wesentlich weniger Dreck, weil die Rindenstücke nicht überall abfallen
  • mindestens einmal im Jahr muss man die Monstermaschine gesehen haben, sonst fehlt einem was

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Alle Videos zur regionalen Waldschöpfungskette

 
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Die ganze regionale Waldschöpfungskette in einem Video (5 min):

Die Waldschöpfungskette: Holz anliefern
Die Waldschöpfungskette: Entrinden
Die Waldschöpfungskette: Sägen
Die Waldschöpfungskette: Häckseln

 

Die Waldschöpfungskette oder “Vom Baum zu Tisch” auf der Homepage der Möbelmacher

 

Gelungene Premiere: Bernd Regenauer ist bäggindaun und bäggindehnberg

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“Bäggindaun” heißt das neue Programm von Bernd Regenauer,  das er aus alter Verbundenheit und Freundschaft wieder als Premiere in unserem Dehnberger Hof-Theater vorstellte.

Nachdem Harald Nützel 10 Jahre als Reiseleiter unterwegs war, hat er jetzt sein Büro im Bayerischen Heimatministerium bezogen und  dort erzählt er  aus seinem vergangenen und über sein neues Leben als fränkische Konifere in einer bayerischen Verwaltung.  Wir waren ebenso begeistert wie beeindruckt, nicht nur von den durchaus kritischen Texten, sondern von der schauspielerischen Leistung, wenn er zum Beispiel ein Gespräch zwischen Bayer, Franke und einer hochdeutsch sprechenden Dame in atemberaubender Geschwindigkeit vorspricht. Das laute Lachen bleibt einem im Nachhinein oft im Halse stecken, wenn man erkennt, dass er leider die Wahrheit schildert.

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Wenn er betrunkenen buddhistischen Mönchen das Wort “Bleide Sulln” als freundlichen Gruß für eine anstrengende Touristin beibringt, dann kann man sich aber wirklich wegschmeißen und der Wechsel zwischen tiefschürfend und lustig macht das Programm des Trägers des deutschen Kabarettpreises so kurzweilig.

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Bei der Premierenfeier wurde mir endlich die Frage nach dem Auswendiglernen so wahnsinnig langer Texte beantwortet:
“Es ist die Hölle.”

Der BR hat zwei Stunden vorher ein interessantes Interview veröffentlicht:

SöderDAnzerUnd weil im Video die Szene deutlich zu hören ist, in der klar wird, dass wirklich JEDER ein Foto mit Markus Söder haben sollte, ist hier auch eins von uns, dienstlich als Umweltbotschafter versteht sich, nicht als Embryo.

 

23./24. April in Dehnberg
Samstag 25. Tafelhalle (mit Markus Söder als Gast)
21.-23.Mai und 6./7. Juni in Dehnberg
Das war die Besprechung seines Programms 2010
“Eine Frage der Antwort”
2009 Unter Freunden

Außerdem bäggindehnberg: der Dehnbörger

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In der Gastronomie Dehnbergs hat sich wieder viel getan und das kann man nur loben! Die intensivierte Zusammenarbeit mit Heimat auf´m Teller, die liebevolle neue Speisekarte , die feinen Bioweine von DSC03243Manfred Rothe und vor allem der engagierte und freundliche Service machen das Essen vorher, in der Pause und danach zu einem zusätzlichen Theatergenuss.  Es wird wirklich wie daheim gekocht.

Alle Artikel der Kategorie “Dehnberger Hof Theater”

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Eine ganz ähnliche Meinung vertritt auch Walter Grzesiek in der Pegnitzzeitung, etwas kritischer ist Steffen Radlmaier bei der NN (noch nicht online, aber Sieote 6 Kultur).

 

 

 

Hutanger und der Tag der Regionen sind die Basis der Cittaslow Hersbruck

“Das Hutangerprojekt ist eines der ältesten und erfolgreichsten Naturschutzprojekte Bayerns. Es entstand 1985 auf Initiative der Ortsgruppe Hersbruck des Bundes Naturschutz in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Mittelfranken aus der Erkenntnis heraus, dass die Hutanger das wichtigste Natur- und Kulturerbe der Hersbrucker Alb sind. 1987 übernahm das Naturschutzzentrum Wengleinpark die Betreuung.”

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Alle Fotos dieser gelungenen Veranstaltung von Thomas Geiger www.geiger-foto.de

 

Genau genommen gibt es wohl keine naheliegendere Zusammenarbeit, als die des Naturschutzzentrums Wengleinpark mit seinem Hutangerprojekt und dem Hirtenmuseum in Hersbruck,  ist doch Projektleiter Rainer Wölfel durch die Mutterkuhhaltung auf den Hutangern zum letzten Kuhhirten geworden.

“Begleitend zu unserer aktuellen Fotoausstellung: „Vor den Augen – in nahe Ferne. Landschaften. Weidetiere. Menschen.“ laden wir am Donnerstag, den 16. April um 19.00 Uhr ins Deutsche Hirtenmuseum Hersbruck zu einem geselligen und auch informativen Abend ein.”

Es war durchaus ein Vortragsmarathon im schönen Hirtenmuseum, aber – so ähnlich wie bei einem guten dicken Buch – ist man nach den 150 Minuten gescheiter, zufriedener und sogar dankbar, denn die Botschaft der beiden Referenten Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark und Frau Dr. Uli Albert wurde glaubwürdig belegt:

Die Hutanger der Hersbrucker Alb zählen  kulturell, touristisch und sogar kulinarisch zum Besten, was die Hersbrucker Alb zu bieten hat und vor allem: das gibt es  NUR hier!

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Dipl. Ing. Agr. Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark und Dr. Uli Albert, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Hirtenmuseums.

Davon wollen viele Politiker immer nur kurz vor den Wahlen etwas wissen, auch die zu diesem Zeitpunkt versprochene Kuhpatenschaft (hier alle Infos zu derselben) kommt dann häufig doch nicht, dabei wurde in dem Vortrag – den man unbedingt im ganzen hätte aufzeichnen sollen  – jedem Zuhörer klar, dass das Naturschutzzentrum einen Schatz behütet,  der bei Bevölkerung und Politik weder gewürdigt noch geschätzt und vor allem nicht vernünftig unterstützt wird.  Dabei hat dieser Schatz schon reichlich Zinsen gebracht, es merkte nur niemand.

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Cittaslow wäre ohne Hutanger und Co.  nicht denkbar

Als wir im Jahr 2000 die Idee von Hersbruck als erster Cittaslow außerhalb Italiens an Bürgermeister Wolfgang Plattmeier überbrachten (siehe Foto), waren es  zuerst mal das Hutangerprojekt, der bei uns in Unterkrumbach entstandene Tag der Regionen, die vielen Zeitungsartikel darüber und die Beharrlichkeit und der Charme von Manuela Sillius, der die Italiener von der Berechtigung unseres Aufnahmewillens überzeugte.

Im Jahr 2000 besprachen Citymanager Johannes Michel, Rainer Wölfel, herwig Danzer, Manuela Silius und Bürgermeister Wolfgang Plattmeier den Cittalsow-Gedanken
Im Jahr 2000 besprachen Citymanager Johannes Michel, Rainer Wölfel, herwig Danzer, Manuela Silius und Bürgermeister Wolfgang Plattmeier den Cittalsow-Gedanken

Der Vortrag der beiden Spezialisten, die diese Zusammenhänge von der Stein- bis in die heutige Zeit humorvoll und kurzweilig rüberbrachten, sollte Pflichtveranstaltung für Stadt-, Gemeinde- und Landkreisräte – ach eigentlich für alle werden. Denn die Hirtenkultur, deren Idee des gemeinschaftlichen Besitzes der Allmendeflächen war noch nie aktueller als heute und muss als  als Vorbild  für umweltfreundliche Beweidung, verantwortliche Fleischwirtschaft und gemeinschaftliche Verbesserung der Lebensqualität dienen.  (Eine Befreiung vom Pflichtvortrag bekommt übrigens nur, wer das Hutangerbuch aus dem Jahr 2005 gelesen hat und den Fragebogen dazu fast fehlerfrei ausfüllen konnte!)

Musikalische Untermalung auf höchstem Niveau

Regina und Christoph Utz machen wunderbare Volksmusik
Regina und Christoph Utz machen wunderbare Volksmusik

“Niederpfälzer” Musik entsteht, wenn ein Oberpfälzer eine Niederbayerin heiratet und sie gemeinsam wunderbar sympathische und künstlerisch wertvolle Volksmusik machen. Dann freuen sich auch die Franken.  Daran sieht man schon, wie völkerverbindend regionale Wirtschafts- und Musikerkreisläufe  sein können.

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Kuh- oder Hutangerpate werden

Das Hutangerbuch haben wir im Dezember 2005 besprochen

Die Hutangerbesuche von Alice Niklaus

Im Hutangerblog kann man sich über alle Kühe aktuell informieren

Das gleiche Thema gab es übrigens im Jahr 2005, also exakt vor 10 Jahren schon mal im Hirtenmuseum, was ich gerade im Nachhaltigkeitsblog entdeckt habe.

Die Fotos dieses Artikels stammen von Thomas Geiger:
www.geiger-foto.de

ALMA – moderne Volksmusik – am 25.04. im KiCK

Auf ein besonderes Schmankerl in der Hersbrucker Kleinkunstbühne KiCK (Kleinkunst im CityKino) möchten wir Sie heute im Namen von Peter Wagner aufmerksam machen.  Hier sind alle Details nachzulesen.

Vorverkauf: Spielwaren Rauenbusch, Hersbruck
Karten-Reservierungen: kickev.reservierung@yahoo.de

Eintritt: 17,00 Euro
Vorverkauf: 15,00 Euro

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Liebe KiCK Fans,

die Jubiläumssaison geht mit einem Highlight zu Ende. Für mich noch eine Klasse besser als die musikalisch verwandten, wundervollen Zwirbeldirn, die uns in der letzen Saison begeistert haben.
Also unbedingt weiterempfehlen – die Mail weiterleiten! Die Band ist bei uns nicht bekannt (kommt aus Wien) und ein volles Haus wie so oft in diesem Jahr macht dem Team und den Musikern mehr Spaß :-) .
Viele Grüße!
Peter Wagner
AlmaMusiker

ALMA.
Die Seele.
Eine berühmte Künstlerin. Die Alm?

ALMA sind fünf junge MusikerInnen, aus deren Leben Volksmusik seit jeher nicht weg- zudenken ist. Allesamt in musizierenden Familien aufgewachsen, spielte die Auseinander- setzung mit traditioneller Musik von Kindesbeinen an eine ebenso große Rolle wie zur Schule gehen oder Radfahren.

Was sich aus dieser Leidenschaft fast wie von selbst verstand, ist der Weg an eine akademische Institution, um sich am Instrument weiterzubilden, sowie die Gründung einer Vielzahl an Ensembles unterschiedlicher Musikstile – inklusive erfolgreichem Abbruch oder Abschluss dieser Initiativen.

Mit Wurzeln in der Volksmusik, Ausbildungen an verschiedenen Instrumenten, Erfahrungen mit unterschiedlichen Musikrichtungen und einer tiefgehenden Begeisterung für Kulturen und Bräuche macht ALMA seit 2011 gemeinsam Musik.
Ihre Töne, Klänge und Rhythmen kommen direkt aus der Seele und möchten Menschen dort erreichen, wo deren eigene Wurzeln schlummern. Musik, die keinen Umweg über den Verstand brauchen will, sondern direkt ins Herz oder in die Beine fährt. Dabei liegt ihnen die Tradition ebenso am Herzen wie deren zeitgemäße Interpretation und die kollektive Improvisation, weil Volksmusik sich immer ihrer Zeit und den in ihr lebenden Menschen anpasst.

So ergibt sich auch das breit gefächerte Repertoire der Gruppe, welches mit großer Sorgfalt ausgewählt wird und sich von uralten traditionellen Melodien, Jodlern und Liedern über Eigenkompositionen sowie neuen Arrangements von bereits Bekanntem erstreckt.

TEXT: Julia Lacherstorfer

ALMA sind: Julia Lacherstorfer – Geige, Gesang, Komposition | OÖ Evelyn Mair – Geige, Gesang | Südtirol Matteo Haitzmann – Geige, Gesang, Komposition | SBG Marie-Theres Stickler – Diat. Harmonika, Gesang | NÖ Marlene Lacherstorfer – Kontrabass, Gesang | OÖ

https://www.youtube.com/watch?v=AHD6mYRI9x4

Die Viamala-Schlucht (CH), Sittenbach/Obermühle (D) und John Knittel (CH)

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In der Schweizer Revue April 2015 (Zeitschrift für Auslandschweizer und Auslandschweizerinnen) habe ich in einem Beitrag der Vorsitzenden des Schweizer Vereins Nürnberg, Vreni Fenske-Gmür gelesen, dass der Schweizer Schriftsteller John Knittel den Bestseller Via Mala ursprünglich im Sittenbachtal in der Obermühle verfilmen wollte.

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Die damalige Sägerei gibt es zwar nicht mehr.  Die Gebäude stehen aber immer noch. Fotografieren  ist nicht erlaubt, so dass ich auf eine Aufnahme des nahen Ortsteils Algersdorf zurückgreife. Knittel war wohl nicht zufrieden mit der Situation im Sitttenbachtal, denn das Drama “Via Mala” wurde in die Schweiz verlegt, ganz genau in den Kanton Graubünden.

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Pressemeldung: Kochvideos aus Unterkrumbach und live auf der Hersbrucker Gewerbeschau

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Im Jahr 2003 kochten Diana Burkel und herwig Danzer das erste Mal auf einer Bühne zusammen und verstanden sich gleich prächtig. Über 30 Kochshows später,  im Januar 2015 ging ihre erste Folge  der “Koch-Einrichtung” online.  “Wir wollen einfach unsere Begeisterung für gutes Kochen und tolle Küchen nach außen tragen”, sagt die Küchenchefin im Würzhaus in Nürnberg, die durch die BR-Sendung “Wir in Bayern” zu den bekannten Fernsehköchinnen zählt.

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Monatlich erklärt sie unter www.kocheinrichtung.de  ausführlich originelle, aber ebenso einfache wie schnelle Rezepte – z.B “Lamm mit Radieschen und Senf” und der Ernährungsexperte und Küchenspezialist der Möbelmacher demonstriert gleichzeitig die Vorteile von Massivholzküchen aus dem Holz der Region und seiner spannenden Geräte vom Druckdampfgarer bis zur Kochplatte Tepan Yaki. Schon nach der ersten Sendung hat das Frankenfernsehen Interesse bekundet, die Verhandlungen mit Geschäftsführerin Dr. Christina Stiegler laufen noch.

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“Macht weiter so, denn so kann man auch passionierten “Dosenköchen” richtigen Kochspaß vermitteln”  schrieb ein begeisterter Zuschauer als Kommentar und sie machen weiter:

Die erste Live-Kochsendung wird auf der Hersbrucker Gewerbeschau am Samstag, 9. Mai um 15 Uhr gedreht, da dreht sich dann alles um den Spargel.  Alle bisherigen Sendungen sind zu finden unter: www.kocheinrichtung.de/


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Ökostrom und seine wirtschaftliche Bedeutung

Ute 176Natürlich haben die Möbelmacher schon kurz nach dem Neubau in Unterkumbach zu einem seriösen Anbieter von Ökostrom (Lichtblick) gewechselt.  Weil uns dieses Thema sehr wichtig ist, hier ausnahmsweise der Artikel von der www.energieinitiative.org.  Die gleichen Ziele auf regionaler Ebene vertritt in der Hersbrucker Alb übrigens der Klimaclub.

 

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Ökostrom und seine wirtschaftliche Bedeutung ;  

Ökostrom ist sauber, modern und sicher. Er belastet die Umwelt nicht und schafft neue Arbeitsplätze. Regenerative Energiequellen wie Wind, Sonne und Wasser sind nicht jederorts verfügbar und einige Quellen wie Biomasse sind zwar nicht wirklich erneuerbar, belasten die Umwelt aber trotzdem nicht. Ökostrom ist dennoch rentabel.

Vergleicht man ihn mit Strom aus konventionellen Quellen wie Kohle oder Atomkraft, bietet Ökostrom einige Vorteile. Bei seiner Produktion entsteht nämlich kein CO2, das die Atmosphäre verschmutzt oder gerade so viel, dass das CO2 kompensiert wird, wie es etwa bei Biomasse der Fall ist. Fossile Brennstoffe hingegen erzeugen viel CO2 und verursachen damit für den Klimawandel und die Erderwärmung.

Eine wichtige Rolle spielt der Ökostrom bei der Importabhängigkeit. Mit einem zunehmenden Ökostromanteil sinkt die Abhängigkeit, weshalb weniger fossile Brennstoffe importiert werden müssen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Ökostromanteil stetig steigt. Möglich ist das nur, wenn in neue Ökostromkraftwerke und –projekte investiert wird und deren Ausbau gefördert wird. Die Bundesregierung hat deshalb das Erneuerbare Energien Gesetz verabschiedet. Dadurch bezahlt jeder Stromkunde, unabhängig davon, ob er konventionellen Strom oder Ökostrom bezieht, einen Aufpreis für den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland. Wer den Ausbau über die EEG hinaus unterstützen möchte, kann das mit dem Umstieg auf einen zertifizierten Ökostromtarif tun. Die Vergabestellen der Zertifikate verpflichten die Stromanbieter nämlich dazu, weitere finanzielle Mittel in den Ausbau fließen zu lassen.

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Ökostrom ist aber auch für wirtschaftlich schwache Regionen in Deutschland überaus wichtig. Durch den Ausbau erneuerbarer Energien konnten 2014 auf diese Weise rund 215.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Bis 2020 sollen rund 500.000 Arbeitsplätze im Sektor erneuerbare Energien entstehen. Zum Vergleich: im Bereich konventionelle Energien sind derzeit rund 30.000 Menschen beschäftigt. Diese würden im Falle der Energiewende nicht verfallen. Durch Umschulungen könnten all diese Angestellten weiterhin beschäftigt bleiben.

Die Kosten für Umweltkatastrophen, die durch den CO2-Ausstoß konventioneller Stromkraftwerke entstehen, sinken auch. Bisher konnten rund 100 Millionen Tonnen CO2 daran gehindert werden in die Atmosphäre zu gelangen und die Umwelt zu belasten.

Beim Umstieg auf zertifizierten Ökostrom werden Investitionen in regenerative Energien in die Wege geleitet. Alle Ökostromprodukte mit seriösem Zertifikat bedeuten, dass mindestens ein Cent pro verkaufter Kilowattstunde in den Ausbau erneuerbarer Energien fließt. Auf diese Weise konnte der Ökostromanteil im deutschen Strommix auf mittlerweile 26 % gesteigert werden. Doch der Umstieg lohnt sich nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus finanzieller Sicht. Ökostrom ist mittlerweile preislich auf dem selben Niveau wie konventionell hergestellter Strom, oft sogar günstiger. Außerdem sinken die Kosten, die bei Umweltkatastrophen entstehen, weshalb Ökostrom im Endeffekt die schlauere Wahl ist.

Unbedeutende Nachteile des Ökostroms

Es gibt beim Thema Ökostrom auch einige Nachteile. So kann er nicht überall und jederzeit produziert werden, da das Produktionsvolumen von den Wetterverhältnissen abhängt. Durch die damit verbundenen langen Transportwege wird das Stromnetz überlastet. Durch den Ausbau des Stromnetzes kann dieses Problem allerdings minimiert werden.

Darüber hinaus entstehen derzeit zahlreiche dezentrale Solarprojekte, die das Netz schonen sollen und damit die Kosten verringern.

Es gibt auch ein Problem mit der Verstromung von Biomasse. Derzeit müssen andere Energieträger eingesetzt werden, damit der Strom kostengünstig produziert werden kann. Biomasse lohnt sich auch nur dann, wenn die dabei entstandene Wärme ebenfalls verstromt wird (Kraft-Wärme-Kopplung). Aber auch hier steht die Forschung nicht still. Es wird an effizienteren Methoden gearbeitet, die bald zur Verfügung stehen sollen.

Ökostrom ist definitiv rentabel

Die Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile zeigt deutlich, dass sich der Umstieg auf Ökostrom lohnt. Die Umwelt wird geschützt, die Importabhängigkeit sinkt, neue Arbeitsplätze werden geschaffen und die Kosten für Umweltkatastrophen verringert.

Jeder Stromkunde kann die Energiewende unterstützen, wenn er auf einen zertifizierten Ökostromtarif umsteigt. Informationen zum Wechsel und zu den Ökostromlabels, die einen zusätzlichen Umweltnutzen garantieren gibt es auf dem Portal Energieinitiative.org.

Die Kocheinrichtung von Diana Burkel und herwig Danzer vermittelt Freude am Kochen

Im Jahr 2003 haben die heutige Fernsehköchin Diana Burkel vom Nürnberger Würzhaus und der geprüfte Ernährungsexperte und Küchenspezialist herwig Danzer von den Möbelmachern das erste Mal gemeinsam auf einer Bühne gekocht. Seit Anfang 2014 gibt es zusätzlich zu den unterschiedlichen Kochshows auch eine regelmäßige Kochsendung namens “Kocheinrichtung”.  Denn einerseits soll diese feste Einrichtung Freude am schnellen, einfachen und schmackhaften Kochen vermitteln, andererseits soll aber auch die Funktionalität und Ästhetik schöner Küchen aus dem Massivholz der Region vermittelt werden.

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Wir sind offen für Anregungen, Vorschläge und Kritik und freuen uns auf Ihre Kommentare.

Unter dieser Adresse, sind immer alle Beiträge der Kocheinrichtung zu finden: www.kocheinrichtung.de

Der Schweizer Bundesrat 2015

von Alice Niklaus

Die Hersbrucker Schweiz steht, nun soll der neue Schweizer Bundesrat vorgestellt werden. Das Foto habe ich der Schweizer Revue, die Zeitschrift für Auslandschweizer, Ausgabe April 2015, entnommen. Von links nach rechts: Bundesrat Didier Burkhalter, Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann (Vizepräsident), Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, Bundesrätin Doris Leuthard, Bundesrat Ueli Maurer, Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Bundesrat  Alain Berset, Bundeskanzlerin Corina Casanova.

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Die lustigste Pressestimme zur Foto kommt meiner Meinung nach von der “Basler Zeitung” und heisst:

“Da-Vinci-Style” – Offenbar hat sich die Landesregierung entschlossen, die Probleme nicht mehr standhaft anzugehen, sondern sie fortan auszusitzen.

Erklärung zu Bundesrat:  Der Name “Bundesrat” gilt einerseits für alle 7 Bundesräte/Bundesrätinnen als Gruppe und für die männlichen Mitglieder. Die “Bundeskanzlerin” ist Stabschefin des Bundesrates.

 

Primeln, Schweiz, Hersbruck: Blumen für die Hersbrucker Schweiz

von Alice Niklaus

Es ist Primelzeit! Die Pflanzen blühen, sie tun das trotz Kälte, Schnee und der grauen Tage! Sie blühen in unserem Garten in der Hersbrucker Schweiz. Vor 20 Jahren habe ich etwa fünf Pflanzen in meinem Schweizer Heimatkanton Baselland ausgegraben, um sie als Andenken in meinem neuen Wohnort Hersbruck einzupflanzen.

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Anfangs blühten die Primeli alle gelb, P1140956anach Jahren kamen ein paar

 

rosarote Blüten dazu (der leichte Schleier auf den Fotos stammt von einem Regentropfen!) 6a00d8341c5c9453ef01bb0816bd38970d-500wiund dieses Jahr gibt es einige Primeli in

Tiefrosa zu bewundern. Ich habe immer und immer wieder Pflänzchen ausgegraben, damit die grüne Wiese nicht ganz zugedeckt wird. Die Rabatten aber waren jedes Jahr voll von Primeln; sie sind es immer noch, obwohl ich wiederum etwa die Hälfte ausstach. Vor ein paar Jahren beglückte die Natur auch Nachbars Wiese mit gelb und rosa. Dies sehr zur Freude der Mieter. P1140964Eine weitere Überraschung war besonders gross, denn die satten roten Farben der neuen Primelgeneration sind ganz besonders attraktiv; zu kaufen sind die Pflanzen um jede Ecke in der Stadt; ausgeschlossen sind Apotheken, Metzgereien, Bäckereien, Buchhandlung usw. 6a00d8341c5c9453ef01b7c772e086970b-500wiIch wollte nicht zurückstehen und habe eine schon vorhandene Rabatte voll mit blühenden Primeln gedüngt. Das sieht üppig aus, aber am liebsten sind mir nach wie vor die Nachkommen aus dem schweizerischen Baselbiet.

Morgen ist das Osterfest vorbei, aber die Primeli/Primeln blühen noch weiter, trotz der Kälte oder möglicherweise eben deswegen.

Für nachhaltige neue Farben ist gesorgt!

 

Alles zum Thema Nachhaltigkeit mit dem besonderen Interesse für das Einrichten mit Küchen und Möbeln aus dem Holz der Hersbrucker Alb und allem was zur Lebensqualität des Wohnens dazu gehört. Die Möbelmacher aus Unterkrumbach bei Hersbruck wollen seit Herbst 2005 aus dem Dialog in diesem Blog von Kunden, Freunden und Fremden lernen und das Bewusstsein für regionale Wirtschaftskreisläufe stärken.