Verfasst von Alice Niklaus am 29. Januar 12 um 17:58 in Baumwelten, ZEIT zu leben | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Unser Besuch der internationalen Möbelmesse Köln 2012:
Im Jahr 1990 besuchten die Möbelmacher das erste Mal die Möbelmesse in Köln. Als angehende Kompletteinrichter suchten sie damals nach den passenden Lieferanten für Polstermöbel, Matratzen, Beleuchtung und Accessoires und diese treffen sie dort heute noch. Im Jahr 2012 bringt die Messe 1150 Aussteller aus 54 Ländern auf 238 000 Quadratmetern zusammen. Die Newcomer von damals zählen heute zu den alten Hasen, die Route durch die Messehallen wird immer noch sorgfältig geplant, denn für eine kompetente Beratung genügt es nicht das eigene Angebot aktuell zu halten, man muss auch die Entwicklung bei den wichtigsten Herstellern kennen.
Bettentrend aus Amerika
Und wieder schwappt eine Welle aus Amerika zu uns herüber: Üppig gepolsterte Liegewiesen mit riesigen Kopfteilen und bis zu 80 cm Liegehöhe beinhalten die sogenannte Boxspring-Technik, bei der unter der Matratze ein sehr hoher umpolsterter Federkern angebracht ist. Nachdem die Möbelmacher Metall im Bett vermeiden, hat man sofort mit dem Naturbettsystemhersteller Pro Natura und seinem neuen Partner Joka diskutiert, ob man diesen Wunsch nicht auch mit Naturmaterialien erfüllen könnte, der Prototyp dafür könnte gemeinsam entwickelt werden und in Unterkrumbach getestet.
Aber auch im "klassischen Massivholzbett" hält der Luxus Einzug: Elektrisch verstellbare Lattenroste mit integriertem Netzfreischalter können nicht nur bei Aufstehproblemen helfen, sondern auch beim Lesen angenehm sein.
Polstermöbel noch individueller
Zwei von 115.000 Besucher aus 118 Ländern waren Ute und herwig Danzer und sie freuten sich über die neuen ergonomischen Möglichkeiten von Jori-Sesseln. Für jede Körpergröße stehen drei Sitzhöhen, zwei Sitztiefen und zwei Lehnenhöhen zur Verfügung. Verbildlicht wurde das durch ein Plakat mit Mini-, Midi- und Maxi-Champagnerflaschen, aber das Foto mit Jori-Geschäftsführer Wim Vantomme und Ute Danzer demonstriert noch besser, warum diese Wahlmöglichkeit Sinn macht. Zum 40-jährigen Jubiläum der Relaxsessel hat Jori ein limitiertes Sondermodell des Klassikers Yoga mit Designfalten namens Farfalla herausgebracht, das nur im Jahr 2012 zu kaufen sein wird.
"Natürliche Materialien im Focus" oder Greenwashing?
In der offiziellen Pressemeldung der Messe heißt es, die Möbel würden kleiner runder und funktioneller und dass eine nachhaltige Produktion im Focus stünde. Insider betrachten das eher skeptisch. Nur selten wurde wirklich die Produktion verbessert, meist wurde nur die Kommunikation überarbeitet, was bei einigen Firmen blütenreines "Greenwashing" zu Tage brachte. Aber auch das ist die Aufgabe dieser weltgrößten Einrichtungsmesse: alte und neue Ideen aus der ganzen Welt werden einem riesigen Publikum vorgestellt, aber was später wirklich von den Händlern oder den Kunden geglaubt und gekauft wird, steht auf einem ganz anderen Blatt.
+++++++++++++++++
Unsere Anzeige dazu sieht so aus:
Der ausführliche Bericht über die Möbelmesse im Nachhaltigkeitsblog.
Unser Bericht über den Weltmöbeltag Teil 1
Bericht über den Weltmöbeltag zum Thema Einzelanfertigung und Nachhaltigkeit Teil 2
Verfasst von herwig Danzer am 27. Januar 12 um 10:47 in Anzeigen, Nachhaltigkeit, Bio und Messen, Presse - über und von uns, Veranstaltungen | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Zuerst die Fakten: Ich war nur ab 9.45 bis 13.30 Uhr in der Grete-Schickedanz-Schule, ging etwas zweifelnd hin und verliess den Anlass beeindruckt. Ich hätte nie gedacht, dass 29 teilnemende Vereine, Arbeitskreise, Gemeinschaften mit Ständen anwesend sein würden! Ich war überhaupt nicht darauf vorbereitet, dass in der Kleinstadt Hersbruck so viele ehrenamtliche Arbeit geleistet wird. Und es waren nicht einmal alle Gruppen anwesend! Dazu kommen noch die innerfamiliären Dienstleistungen, deren ehrenamtliches Engagement mehr als die Aula der Schule füllen würde, sollten sie vorgestellt werden.
Bei der Streuobst- initiative Hersbrucker Alb e.V., wo momentan mein Schwerpunkt liegt, konnte der verhinderte Ottmar
Fischer auf seine ehrenamtlichen Mitglieder zählen. In Windeseile wurden vorbereitete Fotos in die Reihenfolge mit der
besten Aussage über die letztjährigen Projekte gebracht und an die Wand gepinnt. Und schon meldete sich der erste Besucher. Er wohnt seit vier Monaten in Hersbruck, sucht eine Gruppe oder Verein, wo er altersentsprechend noch mithelfen könnte, am liebsten draussen und steil darf es für den Flachländer nicht sein! Die Fotos sind erstaunlicherweise für ihn der Schlüssel zum Engagement der Streuobstinitiative. Sein Blick bleibt beim Sensen hängen.... Elfriede Hopfengärtner besucht den Stand der Streuobstinitiative Hersbrucker Alb e.V. (ach, wenn nur der Name des Vereins nicht so lang wäre. Ich muss mir gelegentlich etwas einfallen lassen! Anmerkung der Blogerin).
Sie berichtet vom ehrenamtlichen Einsatz des Kegelclubs "Rot-Weiss 1960 Hersbruck" in der Mittagspause der Ganztagsschule. Eine Kegelbahn steht in der Nähe des Schulhauses, ideal, um in der Mittagspause unter Aufsicht kegeln zu lernen. Wir hören zu und staunen! Ein Ehrenamt, von dem kaum jemand etwas weiss.
Die zwei Blondchen haben sich eingehend mit den Bildern beim Stand des "Sonderpädago-gischen Fördervereins Hersbruck" befasst,
aber dann entdeckten sie beim "Bund Naturschutz in Bayern" einen ausgestopften Biber und weg waren sie. Beim "Schach-Club Hersbruck" war die Jugend aktiv, was mich
mich ein Bisschen wehmütig machte. Mein Vater spielte mit mir Schach, aber das ist lange her. Was diese beiden Herren miteinander gemeinsam haben, weiss ich ganz genau: Ein jahrzehntelanges Engagement bei der "Sängervereinigung Hersbruck".
Weder zu übersehen noch zu überhören war der "Posaunenchor der Evang.-Luth. Kirchgemeinde Johanneskirche". Das Stück "Switching Musik" begleitete mich zum Ausgang, durch welchen aufgeweckte Jugendliche hereinströmten und der damit zum Eingang wurde.
Klick in die Fotos!
Verfasst von Alice Niklaus am 23. Januar 12 um 21:15 in Baumwelten, Regionalbewegung, Streuobstinitiative, Veranstaltungen | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (0)
Wir haben ja hier schon erklärt, dass die Menschenzahl am heutigen Weltmöbeltag in Unterkrumbach kaum zum Flashmob reichen wird, wie das zum Beispiel in Köln der Fall sein wird. Trotzdem nehmen wir den Weltmöbeltag zum Anlass auf zwei besondere Facetten des Möbelkaufs aufmerksam zu machen: Einzelanfertigung und Nachhaltigkeit. Vernünftiges Einrichten ist nach unserer Überzeugung das Gegenteil des schnellen Konusms a´la Hin und Mit , denn wer sich intensiv mit der Nutzung seiner Räume auseinandersetzt, wird gemütlicher drinsitzen, als der Schnäppchenjäger.
Einzelanfertigung bringt anderes Wohnerlebnis
Während man durchs Möbelhaus läuft und überlegt, was passen könnte, geht die Planung beim Einrichter mit der Besprechung der Raumfunktionen anhand des Grundrisses los. Dann werden vorhandene und neue Möbel im Grundriss so lange hin und hergeschoben, bis man sich zum Beispiel im Wohnzimmer einig ist, wo der Fernseher steht, Sofa und Sessel platziert werden und wo die Hifanlage und Bücher unterkommen. Erst dann denkt man drüber nach, wie die Möbel aussehen könnten und dazu ist neben der Ausstellung vor allem die große Fotomappe zur Inspiration hilfreich, aber eben nur zur Inspiration.
Denn meist entstehen aus dem Gespräch schon erste Ideen, die gleich in kleine Zeichnungen umgesetzt werden. Details werden geklärt, Vorhänge und Licht ausgewählt, vielleicht noch ein Teppich und das ganze abgestimmt auf die Farbe der Polstermöbel.
Aber natürlich kann man statt der großen Planung, auch mal schnell in ein Foto ein Nachkästchen reinmalen und auf Betthaupt und Umgebung abstimmen (siehe Bild 1).
Nachhaltigkeit im Wohnraum
Als wir vor 1988 die Möbelmacher gegründet haben, lag unser Focus auf der Ökologie. Natürlich haben wir nur Massivholz verarbeitet, natürlich nur die volldeklarierten Öle der Naturfarbenhersteller verwendet und natürlich auch die Wandfarbe vom gleichen Hersteller. Daran hat sich bis heute nichts gändert, aber Nachhaltigkeit beinhaltet neben den ökologischen auch den ökonomischen und den sozialen Aspekt und auch das ist für uns und unsere Kunden ein wichtiges Thema. Werden die Menschen, die meine Einrichtung bauen, meine Matratzen nähen, meinen Sessel polstern auch vernünftig bezahlt, gibt es die Firma auch in 10 Jahren noch, um meine Einrichtung zu ergänzen und weiß ich, woher die Rohstoffe kommen?
Wir treiben ein großen Aufwand für die Organisation und Verarbeitung des Holzes aus der Frankenalb und wir hoffen natürlich auch, dass das regionale Holz eine Kaufentscheidung beeinflussen kann. Wir handeln aber auch nur mit Produkten von Herstellern, deren Produktionsweise und Betriebe wir persönlich kennen, nicht nur, weil wir für unsere Kunden Sicherheit vor Schadstoffen wollen, sondern weil wir wissen, dass viele Billigprodukte nur durch unverantwortliche Arbeitsplätze möglich sind.
Woh(l)nfühlen nicht nur am Weltmöbeltag
Wir glauben, dass man sich in einer Küche oder einem Wohn- oder Schlazimmer besser fühlt, wenn man alle Funktionen vorher gemeinsam durchdacht und die Möbel danach geplant hat und wenn man zusätzlich weiß, dass alle Materialien wohngesund sind und aus bekannten und vernünftigen Quellen stammen. Deswegen sind diese Gedanken über Einzelanfertigung und Nachhaltigkeit unser Beitrag zum internationalen Worldfurmitureday, dem Weltmöbeltag in Unterkrumbach.
++++++++++
Er erste Beitrag zum Weltmöbeltag
Wie Möbel in Unterkrumbach "Vom Baum zu Tisch" entstehen
Wie wohl sich Kunden in einer handgemachten Massivholzküche fühlen mit Video
Einladung zum Flashmob am Weltmöbeltag
Verfasst von herwig Danzer am 22. Januar 12 um 09:36 | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (1)
Seit mindestens 23 Jahren sind wir regelmäßig auf der Möbelmesse, weil wir als Kompletteinrichter unsere Partner für Polstermöbel, Matratzen, Vorhänge, Beleuchtung und alle möglichen Accessoires besuchen.
Polstermöbel von Jori
Ein ebenso hilfreiche, wie witzige Idee hatte Jori, die bei der Individualisierung ihrer Polstermöbel immer weiter gehen (im großen Foto demonstriert von der mittelgroßen Möbelmacherchefin Ute und dem nicht ganz kleinen Jorigeschäftsführer Wim van Tomme und drei Champagnerflaschen in mini, midi und maxi: Für alle TV-Sessel stehen jetzt zwei Sitztiefen, drei Sitzhöhen und zwei Rückenlängen zur Verfügung und lassen sich beliebig kombinieren.
Aber auch sonst war Jori war nicht untätig: zum vierzigjährigen (!) Jubiläum des Relaxsessels haben sie ein Yoga Sondermodell herausgebracht, dass es nur im Jahr 2012 gibt und das via Faltendesign sehr schick und trotzdem sehr günstig ist, weil es ein neues Nackenkissen kostenlos dazu gibt.
Ein abgefahrener Esszimmerstuhl aus Flachstahl und Sattelleder konnte uns spontan nicht sooo begeistern, aber er ist erstaunlich bequem und je länger wir ihn angeschaut haben ...
Naja und dann musste Ute natürlich auch noch die Schlaftauglichkeit vom Model Pantera testen, was rein längenmäsig kein Problem zu sein scheint, während der neue Sessel Ascot ebenfalls in Sattelleder eher als Designstudie, als WaszumSitzen anzusehen ist.
Medaille von Pro Natura
Gute Laune bereitete offensichtlich eine Medaille für Utes Pro Natura Verdienste und Chef Erich Hölzl legten wir für ein Pressefoto ins Bett, denn der elektrisch verstellbare Lattenrost wird bei uns immer wichtiger und beliebter.
Aber das Schlafen wird überhaupt ein ganz wichtiger Wohnfaktor, wobei unser ergonomischer Ansatz nicht nur aus der Rückenschulkompetenz der beiden Sportlehrerinnen Ute und Helga kommt, sondern auch aus der Überzeugung, dass die Schönheit eines Bettes zwar wichtig ist, das gesundheitlich entscheidende aber das ergonomisch richtige Liegen ist. Und da ist die Einstellbarkeit der Pro Natura Bettsysteme allen anderen vom Wasserbett bis zum Boxspring deutlich überlegen.
Joka mit raffinierten Schlafsofas
Es kann kein Zufall sein, dass wir vor einigen Monaten - noch bevor wir wussten, dass Joka mit Pro Natura zusammenarbeiten wird - uns schon intensiv mit der Firma beschäftigten, weil die so geniale Schlafsofas haben.
Wer also den Kompromiss der alten Gästezimmer "entweder gut sitzen ODER gut schlafen" nicht mehr eingehen will, findet bei uns jetzt auch das richtige, in allen Stoffen und Lederarten.
Der Trend aus Amerika: Boxspring-Betten
Gepolsterte Kopfteile haben wir zwar schon 2008 in www.larasloft.de (siehe Foto)
und auch schon mal 1998 für Frau Sillius gebaut, aber diese gigantischen Bettgeschichten mit locker 75 cm Liegehöhe namens Boxspring kommen ursprünglich aus den USA und sind eher für Prinzessinnen auf vielen Erbsen gedacht.
Wenn man die Erbsen aber genau zählt, kommt man drauf, dass Pro Naura durch die Zusammenarbeit mit dem hiesigen Box-Spring Marktführer Joka diese Technik auch anbieten könnten, aber in einer wohngesunden Version ohne Federkern und Spanplatten und anderem Zeug, dass in einem gesunden Schlafzimmer nichts zu suchen hat. Vielleicht finden sie so ein Ungetüm sogar irgendwann mal in unserer Ausstellung, aber wir werden auch drauf hinweisen, dass ein Zimmer dafür eine ausreichende Größe haben sollte. Das durchschnittliche deutsche Schlafzimmer ist rein ästhetisch damit eher überfordert, aber das muss dann der Kunde entscheiden. Wir sind auf alle Wünsche vorbereitet.
Pflichttermine abarbeiten und dabei die Augen offen halten
Natürlich hat man einen Plan vorbereitet, wie man die paar zu laufenden Kilometer am besten anordnet, um alle wichtigen Partner zu besuchen, aber zwischen diesen Pflichtterminen muss man immer auf der Suche nach Neuem sein, zum Beispiel haben wir einen Lieferanten gefunden, der unsere Glasfronten nicht nur mit Fotodruck veredeln könnte, sondern auch mit Markern beschreibbar und für Magnete haltbar machen kann.
' Aber auch die Idee echte Pflanzen an die Wand zu hängen, oder in Ständern zu platzieren hat was reizvolles, die Möbelmesse ist immer eine Inspiration für das nächste Einrichtungsjahr.
Verfasst von herwig Danzer am 21. Januar 12 um 08:43 | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (1)
Verfasst von Alice Niklaus am 20. Januar 12 um 15:11 in Baumwelten, Streuobstinitiative, Veranstaltungen | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Eben kam von Thmoas Wrensch der Rundbrief der Dokumentationsstätte, den man sich hier herunterladen kann:
KZ-Gedenkstätte_Infomail 12_1 01 12 herunterladen
Alle Infos zum Verein hier: www.kz-hersbruck-info.de/
Verfasst von herwig Danzer am 20. Januar 12 um 15:09 | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Am kommenden Sonntag ist der erste Weltmöbeltag bzw. neudeutsch der Worldfurnitureday und in Köln gibt es dazu sogar einen Flashmob Siehe wikipedia , bei dem sich Menschen am Domplatz auf mitgebrachte Stühle setzen - in der Hoffnung auf ein Freigetränk.
Da Unterkrumbach ein wenig am Land liegt (hier die Anfahrtsbeschreibung) und es an einem Sonntag dort eher ruhiger ist (gottseidank), fokussieren die Möbelmacher ihren eigenen Welttag des Wohenes im Nachhaltigkeitsblog auf das Thema Einzelanfertigung und Nachhaltigkeit.
Eigentlich wäre passend zum Möbelmacherslogan "alles gute zu einrichten" ein Welttag des Einrichtens sogar noch bessser als der Weltmöbeltag. Denn beim ersten Beratungsgespräch in Unterkrumbach geht es weniger um Möbel sondern die optimale Nutzung der einzurichtenden Räume. Wer hält sich drin wie oft auf und was denken diese Menschen darin zu tun? Wollen sie konzentriert Arbeiten oder abends entspannen oder wollen sie eine Küche, die für das gesunde schnelle Gericht genauso geeignet ist, wie das Siebengangmenü am Wochenende.
Skribbels, Zeichnungen und Entwürfe am Weltmöbeltag
Beim gemeinsamen Planen ohne Vorgaben durch Serien oder Kataloge entstehen ganz andere Wohnmöglichkeiten und -zufriedenheiten, als beim bloßen aussuchen von Möbeln.
Deshalb wollen wir unsere Kunden für den WORLDFURNITUREDAY am Sonntag, den 22.1.2012 um die Zeichnungen bitten, die bei uns entstanden sind, weil sie am meisten über den Entstehungsprozess von Ideen aussagen.
Ganz am Rand möchten wir auch nicht unerwähnt lassen, dass sich die Einzelanfertigung von Schreinern im Vergleich mit wertigen Möbeln aus dem Handel trotz der Individualität auch finanziell im Rahmen hält, weil bei uns und den Kollegen handwerklich nach Arbeitszeit und Material kalkuliert wird.
Nachhaltigkeit beim Möbelbauen und Einrichten
Und auch mit Nachhaltigkeit sollte sich der Welttag des Wohnens beschäftigen. Wer hohe ökonomische, ökologische und soziale Anforderungen an seine Einrichtung hat, kann dieselbe beim Schreiner einfordern, überprüfen und diskutieren, weil er dort die Materialien sieht und die Mitarbeiter kennen lernen kann. Wir wissen nicht, wie viel der Möbelverkäufer mit rotem Stuhl (sollte vielleicht mal zum Urologen?) über die Bezahlung und Behandlung der Möbelbauer von Billigmöbeln weiß, ob er die Untersuchungen zur Raumluftbelastung durch Spanplatten kennt und wie er die Zukunftssicherheit von Möbelhäusern einschätzt. Wir empfehlen zusätzich auch noch das Fragen nach der Holzherkunft und der gesundheitlichen Auswirkungen von ausgasenden Lacken und Lasuren.
Mitmachen beim Welttag des Wohnens zum Thema Einzelanfertigung und Nachhaltigkeit in Unterkrumbach
Vielleicht schicken Sie uns Zeichnungen und Fotos von Ihren Möbeln, oder einfach nur Texte, wie Sie über diese Themen denken? Wir würden uns freuen und fassen das in einem Blogbeitrag am Sonntag zusammen, am Samstag gibt es erst mal den Bericht über die Kölner Möbelmesse, die wir am Donnerstag besuchen.
Wie Möbel in Unterkrumbach entstehen
Wie wohl sich Kunden in einer handgemachten Massivholzküche fühlen mit Video
Einladung zum Flashmob am Weltmöbeltag
++++++++++++++++++++++
Das waren die inspirierenden Tweets auf Twitter:
pix4pix: Liebe Leute von XXXL Lutz: habt ihr wirklich rote Stühle die sprechen? Und ich soll denen echt zuhören? Für wie blöd haltet ihr eure Kunden? 2:58pm, Jan 07 from Web
wmaser: @pix4pix mit rotem Stuhl besser zum Internisten oder Urologen gehen. Tolle Möbel und Küchen gibt's beim @Moebelmacher! 3:44pm, Jan 07 from Twitter for iPhone
pix4pix: @wmaser Sehr schöne Antwort :-) @Moebelmacher
Moebelmacher Jan 08, 12:21pm via HootSuite
RT @pix4pix: @wmaser Sehr schöne Antwort :-) @Moebelmacher | Da werd ich ja ganz rot
+++++++++++++++++++
Der Worldfurnitureday oder Welttag des Wohnens twittert übrigens unter @FurnitureDay
Verfasst von herwig Danzer am 18. Januar 12 um 15:55 in Die Küche zum Kochen, Nachhaltigkeit, Bio und Messen | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (2)
Ein toller Abend und ein toller Bericht in der Hersbrucker Zeitung von Walter Grzesiek, der den aktuellen und den geschichtlichen Bezug humorvoll herstellt und der vor allem auf das eigentliche Verdienst dieser Veranstaltung zu sprechen kommt: das Zusammenbringen von 60 Menschen, die sich für eine kulturelle, aber auch soziale Sache in der Region engagieren. Dieses Engagement kann nicht genug betont werden und da das Familie Plaumer schon seit ganz vielen Jahren macht, hat es auch einen Nachhaltigkeitsaspekt, ganz zu schweigen von der Lebensqualität in der Hersbrucker Alb.
Wer alle Fotos sehen oder runterladen möchte, schickt eine Mail und bekommt einen Link in die Dropbox, eine kleine Auswahl ist bei Facebook zu sehen. Danke für das Video an Peter Braun.
Der Artikel von Walter Grzesiek in der Hersbrucker Zeitung:
HOHENSTADT - Es war Gott sei Dank keine schunkelnde Neujahrsfahrt und kein walzerseeliges Getöse: Das Collegium Musicum Hersbruck begeisterte bei zwei Neujahrskonzerten das zahlreiche Publikum samt Landrat und vielen Bürgermeistern. Die Europareise führte vom triumphmarschmäßigen London übers mystische Bergen bis aufs Wiener Tanzparkett.
Nein, liebe Kinder, Europa war nicht immer nur ein Gerangel um Triple A, Merkozy und Rettungsschirme. Es war ein Kontinent, auf dem ein Italiener wie Gioacchino Rossini und ein Kölner wie Jakob Offenbach gern in Paris lebten, ein Ungar wie Franz Listz nach Bayreuth kam und ein Hamburger wie Johannes Brahms nach Wien.
Diese Künstler und viele ihrer Zeitgenossen erduldeten zwar ein Europa vieler Währungen und Zollschranken, aber sie genossen die musikalische Vielfalt dieses Kontinents, die ihr eigenes Schaffen bereicherte. Diese Botschaft wollte uns heutigen Rating- und Börsen-Hörigen das ambitionierte Collegium Musicum wohl senden und hatte fürs erste Neujahrskonzert (an zwei Abenden war der Markgrafensaal fast ausverkauft) ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt.
Da waren zwar auch mal Cancan oder „Pomp and Circum stances“ zugelassen. Aber ansonsten achtete Programmchefin und Dirigentin Susanne Pflaumer darauf, dass auch ruhige und komplexere Stücke zur Geltung kamen. Das auf 55 Kräfte aufgestockte Ensemble zeigte dabei die ganze Breite seines Könnens. Auch beim lautesten Marsch und schnellsten Walzer ließen sich die Bläser und Trommler wieder von sanften Geigen und hellen Flöten einfangen. Vor allem bei den Serenaden und Rapsodien konnte der als Gaststar erneut eingeflogene Dresdner Violonist Christoph Geibel seine spielerische Leidenschaft entfalten.
Ute Danzer flog als Rossinis Elster Pica Pica die musikalische Route von Mailand über Paris und London nach Bergen und Petersburg voraus, um dann im zweiten Teil das Publikum langsam in die einstige Donau-Monarchie einzuschunkeln. Zum Schluss gab es endlich Donau- und Kaiserwalzer — auch wenn Susanne Pflaumer ihrem Publikum dazwischen noch ein etwas komplexeres Mozart-Rondo zumutete.
Ein vielfältiger, unterhaltsamer und lehrreicher Abend. Der Unterschied zum Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker? In Hohenstadt sitzen die Japaner nicht im Publikum, sondern im Orchester. Und auch rein optisch macht die bunte Mischung aus Mädchen und Jungs, Alt und Jung mehr her als der Wiener Männer-Club.
Walter Grzesiek
Bis zur Pause
Nach der Pause Der Schluss
Verfasst von herwig Danzer am 18. Januar 12 um 10:24 in Nachhaltigkeit, Bio und Messen, Presse - über und von uns, Veranstaltungen | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Verfasst von Alice Niklaus am 15. Januar 12 um 18:13 in Baumwelten, Hutanger, Streuobstinitiative | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Eigentlich geht es uns wie fast allen Deutschen. Wir glauben ziemlich naiv, dass in unserem Rechtsstaat nichts schiefgehen kann oder wenigstens, dass nur selten was richtig schief geht. Und dann sieht man zufällig mal ein Ranking von Reporter ohne Grenzen, amnesty oder tranperancy international (die mit guten Argumenten die Einladung zum Neujahresempfang des Bundespräsidenten abgelehnt haben) und stellt fest, dass wir in Sachen Presse- und Korruptionsfreiheit im weltweiten Vergleich lange nicht so weit vorne sind, wie wir glauben.
Und dann gibt es einen jahrzehntelangen Freund und Geschäftspartner (Robert Lindner), der so unglaubliche Geschichten von seinem persönlichen engen Freund (Gustl Mollath) und dessen Einweisung in die Psychiatrie erzählt, dass man selbst das Recherchieren beginnt. Und das ist im Falle von Gustl Mollath nicht wirklich aufwändig, denn alle Informationen sind nahezu wertfrei und unprätentiös auf der Homepage der unterstützenden Freunde zusammengefasst. Vor ein paar Wochen kam noch ein ziemlich umwerfender Bericht von Report aus Mainz dazu, der Bayerische Rundfunk und die Nürnberger Nachrichten haben sich damit beschäftigt (warum man den Bericht der Nürnberger Nachrichten nicht im Web findet ist eine eigene Fragestellung) und alle im Film und Presse auftretenden Protagonisten kennt unser Freund Robert Lindner persönlich und spricht ihnen absolute Glaubwürdigkeit zu.
Deshalb bitten wir Sie, sich selbst mit dem Fall zu beschäftigen, und - wenn Sie zu dem selben Ergebnis kommen wie wir - dann unterzeichnen Sie die Petition, auf dass Gustl Mollath eine faire Chance für sein weiteres Leben bekomme.
Hier sind alle Infos auf der Homepage der unterstützenden Freunde
++++++++++++++++++++
Verfasst von herwig Danzer am 13. Januar 12 um 18:36 | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
An diesem Samstag (20 Uhr) und Sonntag (17 Uhr) wird Susanne und Rudolf Pflaumer mit 60 Musikern des Collegium Musicum Hersbruck eine musikalische Europareise anbieten, für die Ute Danzer die "Flying Moderation" erfindet. Karten am besten vergünstigt im Vorverkauf in allen Filialen der Raiffeisenbank bestellen.
Neujahrskonzert - ganz klassisch!
Das Collegium Musicum Hersbruck lädt zum Neujahrskonzert 2012 in den Markgrafensaal ein. Am Samstag, dem 14. Januar um 20 Uhr sowie am Sonntag, dem 15. Januar um 17 Uhr erklingt ein sinfonisches Programm mit klassischen Ohrwürmern von Rossini, Offenbach, Elgar, Grieg, Tschaikowsky, Liszt, Dvorák, Brahms und - natürlich - Johann Strauß.
“Special Guest” ist der Dresdener Geiger Christoph Geibel, mit dem Violinkonzert von Korngold als hinreißender Solist der CM-Serenade 2009 noch in eindrücklicher Erinnerung.Ute Danzer (von den “Möbelmachern”) wird die Konzerte launig moderieren und die Besucher auf eine musikalische Europareise mitnehmen, welche von Überraschungen nicht ganz frei ist...
Die musikalische Leitung hat Susanne Pflaumer.
Die Plätze sind nummeriert; Karten - im Vorverkauf günstiger - sind in allen Filialen der Raiffeisenbank Hersbruck zu haben, Restkarten an den Abendkassen.
Infos: Tel. (09154) 8620 oder www.cm-hersbruck.de
++++++++++
Also dann mal Akkus für Foto und Filmkamera laden, wer die Fotos in guter Qualität downloaden möchte, schickt eine Mail und bekommt einen Zugang in die Dropbox.
Verfasst von herwig Danzer am 12. Januar 12 um 12:32 in Veranstaltungen | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
von Peter Wagner
Liebe KiCK Fans,
erstmal ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr!
Das neue Jahr im KiCK beginnt mit der besten deutsch Popgesangsgruppe (den Preis habe sie 2010 und 2011 geholt). Stilistisch würde ich die Vivid Curls (als Duo im KiCK) unter akustischen Indie-Powerpop u.a. in schwäbischer Mundart einordnen. Weitere Infos unter http://www.vivid-curls.deDie Vivid Curls...
live und auf CD – eine einzigartige Melange aus purer Lebensfreude und guter Musik – unkonventionell, charmant, genial arrangiert und nicht zuletzt… sexy. Seit 7 Jahren stehen Irene Schindele und Inka Kuchler für echte, handgemachte Musik voller Tiefe und Temperament.
Zwei starke Stimmen – getragen und perfekt ergänzt durch ihre virtuose Band.
Ihr erfolgreiches Album „Allgäu“('08) und ihre erste unplugged CD „Lebenstanz“ ('09) öffneten den beiden Allgäuer Mundart-prinzessinnen in den letzten 2 Jahren so manche Tür und musikalische Träume wurden Wirklichkeit: Live Fernsehauftritt beim SWR, Airplay beim SWR Radio, Konzerte im Schlachthof und beim Tollwood-Festival in München, im Parktheater Göggingen, sowie das Mitwirken bei der Fernsehsendung „Freyfahrt“ des BR, die voraussichtlich im Winter 2010 ausgestrahlt wird. Und als Krönung ihres bisherigen Schaffens wurden sie als Gewinner des 'Deutschen Rock und Pop Preis 2010' zur 'Besten Pop-Gesangsgruppe' geehrt!
Nach Liedern mit dem bisher thematischen Schwerpunkt „Leben“, fokussiert „D'Aufstand“ sozialkritische Themen wie die Klimakatastrophe, den Konsumwahn, Religionskriege und auch die Raffgier unfähiger Musikproduzenten, was nicht zuletzt zum 3. Album in kompletter Eigenregie führte.
Wieder überwiegend im Allgäuer Dialekt ist „D'Auftstand“ trotz ernster Themen ein rockiges, mitreißendes und Mut machendes Album. Diese beiden 'lockenprächtigen' jungen Frauen bereiten auf der Bühne einen wunderbaren Abend, den keiner der Zuhörer schnell vergisst
Liebe Grüße!
Peter Wagner
Alle Infos zum KiCK finden Sie unter www.kultkick.de
Was, wo, wer ist das KiCK und wie wird man KiCKER?
Verfasst von Nina Brunner am 11. Januar 12 um 15:21 in Veranstaltungen | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Die Antwort ist "heisse Schokolade"! St. Gallen, die Stadt zwischen Bodensee und Alpstein zieht mich immer wieder an, nicht nur wegen ihrer einzigartigen Lage, es geht hier um eine kulinarische Spezialität im Schoggiland. Ob im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: kein Aufenthalt in St. Gallen ohne eine heisse Schoggi in der Chocolaterie am Klosterplatz! Dagegen kommt keine Glacé an. Dieses Jahr bekam ich ein unerwartetes Weihnachtsgeschenk in Form einer Chocolaterie am Nürnberger-Tor in Hersbruck. MARINAS SCKOKOLADE+KAFFEE heisst es am Fenster. Das Wetter war kalt und trüb
und grau. Wenn SCHOKOLADE heisse Schoggi bedeutete, wäre ich glücklich, dachte ich. Ich bin immer noch glücklich, denn inzwischen habe ich Marinas heisse
Trinkschokolade
kennengelernt und bin begeistert. Die Qualität ist hervorragend und hält einen Vergleich mit der St. Galler Variante aus. Das Angebot im Trinkschokolade-Bereich beinhaltet zehn Geschmacks-richtungen, darunter Cioccolata Fondente, Orancia e Canella, Cocco, Bianca Extra, alle aus biologisch angebauten Essenzen. Es ist kuschelig im kleinen Laden, warm, ich fühle mich als Gast und werde von einer symphatischen Gastgeberin betreut. Keine Hintergrundmusik stört das Gespräch! Wo gibt es das noch? Die Nutzung der kleinen Räume ist optimal und sehr sympathisch, den Espresso habe ich auch genossen. Ich komme wieder, liebe Marina Leikauf!
Klick in die Fotos!
Übersetzung: Schoggi = Schokolade, Glacé = Eis
Verfasst von Alice Niklaus am 10. Januar 12 um 16:04 in Baumwelten, Cittaslow und Slowfood, ZEIT zu leben | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (0)
Es dauert zwar länger ein Buch zu lesen, als einen Film anzuschauen, aber irgendwie ist mir das grade bei den schwierigen Themen lieber. Die Bücher (auch hier sollte man auf deren Kauf im Buchhandel achten, um mit dem Kauf bei Amazon nicht versehentlich liebgewordene Strukturen zu zerstören!) haben zwar nicht so beeindruckende und nicht so bedrückende Bilder, dafür liefern sie mehr Inhalt und hoffentlich Erkenntnisse und außerdem kann man drin rumschmieren.
So war es schon vor einigen Jahren bei "We feed the world" oder "Farmer John" die wir zusammen mit der Buchhandlung Lösch im Hersbrucker CityKino kostenlos und mit anschließender Diskussion zeigten und so ist es mit dem Film "Taste the Waste", der als Buch den Titel trägt: "Die Essensvernichter - Warum die Hälfte der Lebensmittel im Müll landet und wer dafür verantwortlich ist."
"Das Buch "Die Essensvernichter" ist eine Anleitung zum Aktiv werden."
Die Autoren wollen damit eine gesellschaftliche Veränderung anstoßen. Es kann daher auch als Materialsammlung verstanden werden, für die Bildungsarbeit oder weitere Aktivitäten.
Slowfoodgründer Carlo Petrini schreibt dazu im Vorwort:
"Zu den grundlegenden Problemen unserer Zeit gehört die Unfähigkeit zwischen Preis und Wert unterscheiden zu können." (Das ist in der Möbelbranche übrigens nicht anders.)
"...wenn man den Dingen die rechte Wertschätzung entgegenbringt, auch der Genuss eine ganz andere Bedeutung erlangt, allerdings nicht wie heute immer mehr verstanden, als Statussymbol und Luxus, sondern als tief empfundene Freude am Leben, am wirklichen Wohlbefinden. Das Leben wird schöner werden und an Bedeutung gewinnen, wenn wir begreifen, was hinter den Dingen steckt, die wir essen. Zugleich tun wir damit der Erde und ihren Bewohnern einen Gefallen."
Die Materialsammlung informiert nicht nur ausführlich, sie beseitigt auch Vorurteile, wie zum Beispiel die Geschichte der krummen Gurke, die man ja immer der EU-Verwaltung anhängt. Tatsächlich gibt es diese Bestimmung schon lange nicht mehr, aber die Händler halten aus Verpackungsgründen trotzdem dran fest. An vielen Stellen im Buch, an denen bewiesen wird, dass mehr als die Hälfte aller Lebensmittel im Müll landet, stellt sich die wichtigste Frage:
Wer ist schuld daran?
Zu Beantwortung derselben haben die Autoren auch viele Wissenschaftler mit eingeschaltet. Zum Beispiel Dr. Gunther Hirschfelder, Professor für vergleichende Kulturwirtschaften an der Uni Regensburg. Für ihn ist der Supermarktkunde kein willenloser Zombie, sondern verantwortlich für sein Einkaufsverhalten. Auch wenn er die Schuld an unvernünftigen Entwicklungen auch bei der Werbung und vor allem bei der Politik sieht ist seine Erkenntnis:
"Der Kunde ist schuld, wir brauchen mehr verantwortungsvolle Verbraucher."
Ein Kapitel weiter, über die globalen Folgen unseres Konsumverhaltens, in dem auch Klaus Töpfer (das wär doch mal ein Bundespräsident!) zu Wort kommt, gibt es noch einen weiteren Schluss zur Schuldfrage:
"Will man die Schuldzuweisung treffen, dann sind diese Agrarkonzerne die Täter, die Lebensmittelindustrie ihre willfährigen Gehilfen und die Verbraucher die nützlichen Idioten."
Um diese Zusammenhänge verständlich machen zu können, muss im Buch auch die Geschichte der Ernährung erzählt werden. Der erste Supermarkt entstand 1949 in Osnabrück, aber erst Mitte der 50er Jahre führte zum Beispiel der Edeka-Verbund die Selbstbedienung ein, der erste wichtige Schritt zum Wegwerfwunderland. (mehr einkaufen, als man vorhatte, neue Bedürfnisse wecken, die Fresswelle überrollte Deutschland). Ende der 70er Jahre überstieg die Produktion den Bedarf, es entstand Butterberg und Milchsee. Schnell verderbliches Obst war rar und teuer, Exotische Früchte brachten die Vielfalt. "Nun wurde das traditionelle Prinzip der Saisonalität und Regionalität erstmalig auf breiter Front durchbrochen. Das war der zweite wichtige Schritt hin zur Wegwerfgesellschaft." Dann führten noch Fast Food und die Discounter immer weiter weg vom vernünftigen Umgang mit Lebensmitteln.
Das Buch wird konkret, beschreibt die Vorgehensweisen der Mülltaucher und gibt konkrete Verbesserungsvorschläge für Politik, Handel und jeden einzelnen von uns, denn auch die ganz private Lebensmittelverschwendung wird aufwändig belegt: Man will auf alle Eventualitäten vorbereitet sein und kauft mehr ein, als in dem Haushalt gegessen werden kann.
Fazit:
Das Buch ist wie versprochen eine spannende Materialsammlung, die durch die weitergehenden Aktivitäten auf der Homepage noch erweitert wird und selbst für Fachleute auf diesem noch weitgehend unerforschtem Gebiet einige Ansätze liefert. Und es ist angenehm lesbar geschrieben.
++++++++++++++++++
Was hat der Druckdampfgarer im Titel dazu verloren?
Bei der privaten Lebensmittelverschwendung geht es auch um Kochtechniken, das haltbar machen von Lebensmitteln und gesundes Aufwärmen. Wer zum Beispiel den Fisch im ganzen kauft, oder auch beim Fleisch den kompletten Einkauf samt Knochen nutzen will, kann damit aus den "Parüren" und "Karkassen" (also eigentlich den Abfällen) hervorragende Fonds als Saucenbasis oder für Suppen herstellen und dafür auch alle angefallenen Gemüsereste und sogar Schälabfälle verwenden. Das im Dampf aufgewärmte verliert nicht an Geschmack und Vitaminen und zum Beispiel Beeren lassen sich mit ganz wenig Aufwand entsaften. Nachdem uns grade Mielechef Dr. Reinhard Zinkann persönlich bestätigt hat, dass das Gerät im Programm bleiben wird, erwägen wir dazu noch mehr Artikel zu veröffentlichen.
Im Übrigen gibt es beim Umgang mit Lebensmitteln auch viele Parallelen zum Holzeinkauf, den wir ebenfalls aus Qualitätsgründen saisonal und regional organisieren.
+++++++++++++++++
+++++++++++++++++
Auch das Slow Food Convivium Nürnberg unterstützt die Aktion "Teller statt Tonne."
Die wichtigen Filme
We feed the world im Hersbrucker Citykino auf Einladung der Möbelmacher und der Buchhandlung Lösch
Farmer John im Hersbrucker Kino auf Einladung der Möbelmacher und der Buchhandlung Lösch
++++++++++++++++
Alle Beiträge über den Druckdampfgarer im Weblog
Warum wir den Kauf im örtlichen Buchhandel und nicht bei Amazon empfehlen
Verfasst von herwig Danzer am 08. Januar 12 um 12:30 in Bücher, Cittaslow und Slowfood, Die Küche zum Kochen, Druckdampfgarer | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Na das freut uns aber, dass der bisher hauptsächlich in Franken bekannte Erfinder der Kochmedy jetzt auch im ZDF bei der Küchenschlacht groß rauskommt. Bei der Herstellung seines legendären Flachhuhns auf der Consuemnta 2010 zeichnete sich schon ab, dass die Verbindung von Comedy und Kochen witzig ist, das Publikum umlagerte uns jedenfalls nicht nur bei der ersten Gitarreneinlage in einer Möbelmacherküche.
Die erste Sendung der Küchenschlacht vom 2. Januar ist in voller Länge hier zu sehen:
Am Donnerstag 5. und Freitag 6. Januar sind die nächsten Sendungen jeweils um 14:15 Uhr im ZDF.
Am Samstag folgt eine Zusammenfassung.
Gleichzeitig wird auch gerade sein extra dafür komponiertes Lied gerade zum Hit, wir sind mal gespannt wie es weitergeht. Hier zum Reinhören und Runterladen:
http://www.goettlicher.tv/Download.html
+++++++++++++++++++++++++++
Alexanders Fanseite auf Facebook
Presseartikel auf Nordbayern.de
Die passenden Massivholzküchen von den Möbelmachern
Verfasst von herwig Danzer am 04. Januar 12 um 11:24 in Die Küche zum Kochen | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack (0)
Liebe Freunde der SCHOLZ-Galerie!
Das Werkgespräch von Wolfgang Böttcher am 4. Januar um 19 Uhr steht an. Hierzu lade ich Sie und Ihre Freunde sehr herzlich ein. Es wird die letzte Veranstaltung in der SCHOLZ-Galerie sein, danach wird für
weitere Kunstaktivitäten in Hersbruck das K5 der Anna M. Scholz-Stiftung zu Verfügung stehen.
Wir bedanken uns für Ihr bisher entgegengebrachtes Interesse, würden uns freuen wenn Sie uns auch im K5 weiterhin besuchen kommen und wünschen Ihnen ein gutes Jahr 2012.
Viele Grüße,
Ihre Judith Schönhöfer und Astrid Scholz
Scholz-Galerie
Hintere Schulgasse 1
91217 Hersbruck
Verfasst von Nina Brunner am 04. Januar 12 um 10:30 | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Traditionell bringe ich jeweils vor Weihnachten selbstgebackene Chräbeli nach Unterkrumbach zur Crew der Möbelmacher. Dieses Jahr wurde es knapp mit der Lieferung, denn die erste Serie des Anisgebäcks war absolut unansehnlich. Ich hatte sie mit Umlufteinstellung im neuen Mieleherd gebacken. Resultat: Kein Füsschen, kein Garnichts! Und dabei ist eben das Füsschen der Clou dieser Guetzli (Beschreibung: hier klicken).
Zurück zur altbewährten Methode meiner Mutter: Backofen ohne Umluft und eine Kelle zwischen Tür und Apparat einklemmen! Das Resultat begutachtet Nina auf diesem Foto, und herwig war entsetzt beim Gedanken, dass jemand auf die Idee kommt, bei einem Mieleherd eine Kelle als Dampfabzug einszusetzen! Es guets Neus!
Verfasst von Alice Niklaus am 25. Dezember 11 um 20:47 in Baumwelten, Die Küche zum Kochen, Lächeln | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack (0)
Wir bedanken uns bei dem Team von Eath Day, das uns für unser nachhaltiges, soziales und ökologisches Engagement als Pionier des Monats ausgezeichnet hat. Hier der Text von Thomas und Tamara Dannemann, auch nachlesbar auf der deutschen Earth-Day-Website.
Gesunde Umwelt: „Die Möbelmacher“ machen Wohnen zum Erlebnis
Von Anfang an waren sie Pioniere: Die Schreiner Gunther Münzenberg und herwig Danzer waren ihrer Zeit weit voraus, als sie 1988 ihre Schreinerei „Die Möbelmacher“ gründeten mit dem Ziel nur einheimisches Massivholz zu verwenden. Es ging den Öko-Engagierten einerseits um die wohngesunde Einrichtung mit Massivholz aus heimischen Hölzern und Naturfarben und anderseits um die nachhaltige Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Für alle, die bewusster wohnen möchten, dachten sich die Unternehmer pfiffige Wohnideen aus.
Jetzt wurde das Unternehmen von Earth Day International Deutsches Komitee e.V. zum Earth Day Pionier des Monats Dezember 2011 gewählt. Genial, innovativ und auch mit fröhlichem Engagement werken und kommunizieren die Holzexperten seit über 20 Jahren, wie gelebte „Nachhaltigkeit“ in der Region Hersbrucker Alb aussehen kann. Beispielsweise führte die Verwendung der damals als Brennholz missbrauchten rotkernigen Buche (zwei Drittel des Wertholzes des Forstbetriebs Nürnberger Land verwerten „Die Möbelmacher“) zu einem ausgeglichenen Altersverhältnis der Buchen in den Wäldern. Doch weit über die Grenzen der Provinz sind „Die Möbelmacher“ Vorbild für ein nachhaltiges Handeln und Wirtschaften. Die Unternehmer sind mehr als nur Möbelbauer, das zeigt ihre gelebte Philosophie und ihr kulturelles Engagement. So wurden sie auch mit dem deutschen Nachhaltigkeits-Preis im Jahr 2010 ausgezeichnet.
Mit Kochshows wird Küche zum Erlebnis
Als eine Art „Umweltbotschafter“ Bayerns und als geprüfter Ernährungsexperte moderiert der engagierte Geschäftsführer herwig Danzer seit dem Jahr 2000 Kochshows, z. B. für das Bayerische Fernsehen und auf dem Nürnberger Hauptmarkt, die regionale und Biolebensmittel in den Mittelpunkt stellen und die Verantwortung des Verbrauchers für die Lebensqualität in einer Region betonen.
Möbel in Einzelanfertigung
„Die Möbelmacher“ machen Möbel und vor allem Küchen in Einzelanfertigung. Jede Küche wird gemeinsam mit den Kunden entworfen und die Handzeichnungen setzen die Massivholzspezialisten später in hochmoderne Massivholzküchen um. Beim gemeinsamen Planen werden Küchen und Geräte gleich auf Herz und Nieren getestet. Dokumentiert wird dies mit stimmungsvollen Fotosequenzen.
Beispielsweise die schöne Musikerin in der Ahornküche mit Blick auf die Pferde oder der Ehemann mit Spiegelei am Tepan Yaki in der Kirschbaumküche. Oder das gemeinsame Entspannen beim abendlichen Kochen mit einem Glas Wein und die Kinder des Hauses in der Massivholzküche aus Buche. Alle geben ungewöhnlich tiefe Einblicke in ganz unterschiedliche Grundrisse, Wünsche und deren Verwirklichung. „Die Möbelmacher“ kommunizieren ihre Werte und ihr Können auf vielfältige Weise und sind dadurch weit über die Grenzen Bayerns bekannt geworden. Seit 2005 werden alle Aktivitäten im www.nachhaltigkeitsblog.de angekündigt, diskutiert, begleitet und ausgewertet.
Küche muss gelebt werden: Geschäftsführer herwig Danzer erprobt mit Köchin Diana Burkel die neue maßgeschneiderte Massivholzküche.(Bildquelle: „Die Möbelmacher“)
Unternehmensspirit wird von den Mitarbeitern gelebt Innovativ und engagiert: Geschäftsführer „Die Möbelmacher“ Gunther Münzenberg – links und herwig Danzer (Bildquelle: „die-moebelmacher.de“)
„Die Möbelmacher“ setzen sich heute für regionale Wirtschaftskreisläufe ein, fördern nachhaltiges Wirtschaften mit einheimischen Hölzern und nehmen eine führende Stellung bei der Ausbildung weiblicher Mitarbeiter ein. Das Unternehmen engagiert sich ebenso bei der Informationsvermittlung zu regionalen und Biolebensmitteln, wobei die Mitarbeiter sich phantasiereich des Internets bedienen. Durch zahlreiche regionale und überregionale Medien fand die Nachhaltigkeits-Philosophie der Möbelmacher eine beachtliche Resonanz. Sie sind bürgernah, vernetzen, leiten die Mitarbeiter zu innovativen Ideen an.
Earth Day gratuliert den engagierten Unternehmern zur Auszeichnung „Earth Day Pionier des Monats Dezember 2011“! (www.die-moebelmacher.de)
Die Initialen von EARTH DAY INTERNATIONAL Deutsches Komitee e.V. ... tragen zugleich die Philosophie dieses gemeinnützigen Vereins in sich:
E = Erziehung: Umweltbewusstes Handeln ist bei Menschen nicht vorgegeben, es muss erlernt werden.
D = Dialog: Die fortschreitende Umweltzerstörung erfordert globales Umdenken und duldet keinen Aufschub.Alle müssen an einen Tisch!
I = Initiative: Der Verantwortung für unsere Erde vermag sich keiner mehr zu entziehen. Erst die eigene Initiative bewirkt Veränderungen und setzt sichtbare Zeichen.
Earth Day in Deutschland initiiert, agiert, propagiert. Mit jeder Spende helfen Sie diese
Ziele zu verwirklichen! Spendenkonto: Taunus-Sparkasse KTO:700 1282, BLZ:512 500 00
Earth Day Deutsches Komitee ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. Spenden sind steuerabzugsfähig mit einer Spendenbescheinigung von Earth Day International Deutsches Komitee e.V.
Werden Sie Earth Day Pionier des Monats! Ihr Engagement ist gefragt:
„Frischer Pioniergeist: ökologisch, sozial engagiert, nachhaltig.“ Sie können sich für einen Bericht in den kommenden Monaten in „Earth Day Press“ qualifizieren, wenn Sie diese Kriterien erfüllen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Ihr "Earth Day Press" Team.
E-Mail: t_dannenmann@web.de oder
dannenmann.earthday@web.de
Betreff „ Earth Day Press-Pionier des Monats“
Impressum
Earth Day Deutsches Komitee e.V.
Earth Day Press, Pressedienst für
Umweltbildung und Gesundheit
Hasselbornring 24
35619 Braunfels
www.earthday.de
dannenmann.earthday@web.de
Tel.: 0151 - 18615005
Verantwortlich: Tamara Dannenmann
Text wenn nicht anders angegeben
Thomas Dannenmann &
Tamara Dannenmann
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Verfasst von herwig Danzer am 20. Dezember 11 um 12:29 in Nachhaltigkeit, Bio und Messen, Presse - über und von uns | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Peter Wagner
Liebe KiCK Fans,
zum Jahresabschluss gibt es traditionell ruhigere Klänge im KiCK.
Charles Davis kommt mit seinem Projekt Captured Moments ins KiCK.
Ein Genuss für alle Jazz- und Weltmusikliebhaber!!
Die englische Beschreibung trifft ein wenig besser - deswegen ein Auszug vorab:
The group CHARLES DAVIS and CAPTURED MOMENTS led by the Australian jazz flutist Charles Davis is one of the most successful formations working at the moment on the German and Swiss jazz scenes. Their last CD "Pathways" received widespread acclaim in Germany. Their distinctive chamber music jazz, fuses the various elements of blues, arabian, indian and east European music, flamenco, bossa nova, rock, folk and bebop into a unmistakable "Captured Moments" style of jazz playing. The trio has played in most of the leading jazz clubs in Germany.
(Pathways ist meine meistgespielte "Demo" CD des Jahres - einige Stücke sind auf
http://www.charles-davis.de/de/audio.html zu hören) Charles Davis & Captured Moments
CHARLES DAVIS - QUERFLÖTEN
SVEN GÖTZ - GITARREN
STEFFEN HOLLENWEGER - KONTRABASS
Was verbindet einen australischen Flötisten, einen schwedischen Gitarristen und einen deutschen Bassisten?
Charles Davis und seine beiden Mitmusiker machen in extravaganter Besetzung kammermusikalischen, akustischen Jazz der Spitzenklasse. Als musikalische Nomaden sind sie daran interessiert, ihre verschiedenen musikalischen Einflüsse zu verbinden.
Dabei spannen Sie einen weiten Bogen von zeitgenössischem Jazz über Folklore aus Osteuropa bis hin zu arabischer Musik. Ihre Darbietung strahlt eine stille Intensität aus, alles ist transparent und klar, frei von überflüssigen Attitüden, sodass die Eigenschaften der einzelnen Instrumente und die Interaktionen zwischen den drei Musikern deutlich zu verfolgen ist. Und genau diese Momente sind mit den „eingefangenen Augenblicken“ aus dem Ensemblenamen gemeint.
Die Vielfalt des Programms von Captured Moments und die außergewöhnliche Spielweise der drei Musiker fügt sich zu einer ganz eigenen musikalischen Sprache zusammen. Außerdem gelingt es dem Trio zu zeigen, dass es auch ohne Schlagzeug rhythmisch heiß hergehen kann.
Der Konstanzer Flötist mit australischer Herkunft verfügt über ein immenses Repertoire an menschlich möglichen Ausdrucksformen, die er mit seinem Repertoire von diversen Querflöten souverän umformt.
Der in Stuttgart lebende, deutsch-schwedische Jazzgitarrist Sven Götz bringt seine Erfahrung als fesselnder Solist und subtiler Begleiter mit den Farben seiner akustischen Gitarren ein. Seine Kompositionen wecken Assoziationen zu weiten. nordischen Landschaften.
Der Bassist Steffen Hollenweger studierte an der Musikhochschule Mannheim und gehört zur jungen Generation talentierter deutscher Jazzmusiker. Er ist ein gefragter Begleiter und in viele unterschiedliche musikalische Projekte involviert.
Viele Grüße!
Peter Wagner
Alle Infos zum KiCK e. V. finden Sie unter http://www.kultkick.de/
Verfasst von Nina Brunner am 16. Dezember 11 um 10:15 in Veranstaltungen | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Nachrichten abonnieren

Letzte Kommentare