Pressemeldung: Kochvideos aus Unterkrumbach und live auf der Hersbrucker Gewerbeschau

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Im Jahr 2003 kochten Diana Burkel und herwig Danzer das erste Mal auf einer Bühne zusammen und verstanden sich gleich prächtig. Über 30 Kochshows später,  im Januar 2015 ging ihre erste Folge  der “Koch-Einrichtung” online.  “Wir wollen einfach unsere Begeisterung für gutes Kochen und tolle Küchen nach außen tragen”, sagt die Küchenchefin im Würzhaus in Nürnberg, die durch die BR-Sendung “Wir in Bayern” zu den bekannten Fernsehköchinnen zählt.

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Monatlich erklärt sie unter www.kocheinrichtung.de  ausführlich originelle, aber ebenso einfache wie schnelle Rezepte – z.B “Lamm mit Radieschen und Senf” und der Ernährungsexperte und Küchenspezialist der Möbelmacher demonstriert gleichzeitig die Vorteile von Massivholzküchen aus dem Holz der Region und seiner spannenden Geräte vom Druckdampfgarer bis zur Kochplatte Tepan Yaki. Schon nach der ersten Sendung hat das Frankenfernsehen Interesse bekundet, die Verhandlungen mit Geschäftsführerin Dr. Christina Stiegler laufen noch.

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“Macht weiter so, denn so kann man auch passionierten “Dosenköchen” richtigen Kochspaß vermitteln”  schrieb ein begeisterter Zuschauer als Kommentar und sie machen weiter:

Die erste Live-Kochsendung wird auf der Hersbrucker Gewerbeschau am Samstag, 9. Mai um 15 Uhr gedreht, da dreht sich dann alles um den Spargel.  Alle bisherigen Sendungen sind zu finden unter: www.kocheinrichtung.de/


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Ökostrom und seine wirtschaftliche Bedeutung

Ute 176Natürlich haben die Möbelmacher schon kurz nach dem Neubau in Unterkumbach zu einem seriösen Anbieter von Ökostrom (Lichtblick) gewechselt.  Weil uns dieses Thema sehr wichtig ist, hier ausnahmsweise der Artikel von der www.energieinitiative.org.  Die gleichen Ziele auf regionaler Ebene vertritt in der Hersbrucker Alb übrigens der Klimaclub.

 

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Ökostrom und seine wirtschaftliche Bedeutung ;  

Ökostrom ist sauber, modern und sicher. Er belastet die Umwelt nicht und schafft neue Arbeitsplätze. Regenerative Energiequellen wie Wind, Sonne und Wasser sind nicht jederorts verfügbar und einige Quellen wie Biomasse sind zwar nicht wirklich erneuerbar, belasten die Umwelt aber trotzdem nicht. Ökostrom ist dennoch rentabel.

Vergleicht man ihn mit Strom aus konventionellen Quellen wie Kohle oder Atomkraft, bietet Ökostrom einige Vorteile. Bei seiner Produktion entsteht nämlich kein CO2, das die Atmosphäre verschmutzt oder gerade so viel, dass das CO2 kompensiert wird, wie es etwa bei Biomasse der Fall ist. Fossile Brennstoffe hingegen erzeugen viel CO2 und verursachen damit für den Klimawandel und die Erderwärmung.

Eine wichtige Rolle spielt der Ökostrom bei der Importabhängigkeit. Mit einem zunehmenden Ökostromanteil sinkt die Abhängigkeit, weshalb weniger fossile Brennstoffe importiert werden müssen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Ökostromanteil stetig steigt. Möglich ist das nur, wenn in neue Ökostromkraftwerke und –projekte investiert wird und deren Ausbau gefördert wird. Die Bundesregierung hat deshalb das Erneuerbare Energien Gesetz verabschiedet. Dadurch bezahlt jeder Stromkunde, unabhängig davon, ob er konventionellen Strom oder Ökostrom bezieht, einen Aufpreis für den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland. Wer den Ausbau über die EEG hinaus unterstützen möchte, kann das mit dem Umstieg auf einen zertifizierten Ökostromtarif tun. Die Vergabestellen der Zertifikate verpflichten die Stromanbieter nämlich dazu, weitere finanzielle Mittel in den Ausbau fließen zu lassen.

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Ökostrom ist aber auch für wirtschaftlich schwache Regionen in Deutschland überaus wichtig. Durch den Ausbau erneuerbarer Energien konnten 2014 auf diese Weise rund 215.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Bis 2020 sollen rund 500.000 Arbeitsplätze im Sektor erneuerbare Energien entstehen. Zum Vergleich: im Bereich konventionelle Energien sind derzeit rund 30.000 Menschen beschäftigt. Diese würden im Falle der Energiewende nicht verfallen. Durch Umschulungen könnten all diese Angestellten weiterhin beschäftigt bleiben.

Die Kosten für Umweltkatastrophen, die durch den CO2-Ausstoß konventioneller Stromkraftwerke entstehen, sinken auch. Bisher konnten rund 100 Millionen Tonnen CO2 daran gehindert werden in die Atmosphäre zu gelangen und die Umwelt zu belasten.

Beim Umstieg auf zertifizierten Ökostrom werden Investitionen in regenerative Energien in die Wege geleitet. Alle Ökostromprodukte mit seriösem Zertifikat bedeuten, dass mindestens ein Cent pro verkaufter Kilowattstunde in den Ausbau erneuerbarer Energien fließt. Auf diese Weise konnte der Ökostromanteil im deutschen Strommix auf mittlerweile 26 % gesteigert werden. Doch der Umstieg lohnt sich nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus finanzieller Sicht. Ökostrom ist mittlerweile preislich auf dem selben Niveau wie konventionell hergestellter Strom, oft sogar günstiger. Außerdem sinken die Kosten, die bei Umweltkatastrophen entstehen, weshalb Ökostrom im Endeffekt die schlauere Wahl ist.

Unbedeutende Nachteile des Ökostroms

Es gibt beim Thema Ökostrom auch einige Nachteile. So kann er nicht überall und jederzeit produziert werden, da das Produktionsvolumen von den Wetterverhältnissen abhängt. Durch die damit verbundenen langen Transportwege wird das Stromnetz überlastet. Durch den Ausbau des Stromnetzes kann dieses Problem allerdings minimiert werden.

Darüber hinaus entstehen derzeit zahlreiche dezentrale Solarprojekte, die das Netz schonen sollen und damit die Kosten verringern.

Es gibt auch ein Problem mit der Verstromung von Biomasse. Derzeit müssen andere Energieträger eingesetzt werden, damit der Strom kostengünstig produziert werden kann. Biomasse lohnt sich auch nur dann, wenn die dabei entstandene Wärme ebenfalls verstromt wird (Kraft-Wärme-Kopplung). Aber auch hier steht die Forschung nicht still. Es wird an effizienteren Methoden gearbeitet, die bald zur Verfügung stehen sollen.

Ökostrom ist definitiv rentabel

Die Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile zeigt deutlich, dass sich der Umstieg auf Ökostrom lohnt. Die Umwelt wird geschützt, die Importabhängigkeit sinkt, neue Arbeitsplätze werden geschaffen und die Kosten für Umweltkatastrophen verringert.

Jeder Stromkunde kann die Energiewende unterstützen, wenn er auf einen zertifizierten Ökostromtarif umsteigt. Informationen zum Wechsel und zu den Ökostromlabels, die einen zusätzlichen Umweltnutzen garantieren gibt es auf dem Portal Energieinitiative.org.

Die Kocheinrichtung von Diana Burkel und herwig Danzer vermittelt Freude am Kochen

Im Jahr 2003 haben die heutige Fernsehköchin Diana Burkel vom Nürnberger Würzhaus und der geprüfte Ernährungsexperte und Küchenspezialist herwig Danzer von den Möbelmachern das erste Mal gemeinsam auf einer Bühne gekocht. Seit Anfang 2014 gibt es zusätzlich zu den unterschiedlichen Kochshows auch eine regelmäßige Kochsendung namens “Kocheinrichtung”.  Denn einerseits soll diese feste Einrichtung Freude am schnellen, einfachen und schmackhaften Kochen vermitteln, andererseits soll aber auch die Funktionalität und Ästhetik schöner Küchen aus dem Massivholz der Region vermittelt werden.

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Wir sind offen für Anregungen, Vorschläge und Kritik und freuen uns auf Ihre Kommentare.

Unter dieser Adresse, sind immer alle Beiträge der Kocheinrichtung zu finden: www.kocheinrichtung.de

Der Schweizer Bundesrat 2015

von Alice Niklaus

Die Hersbrucker Schweiz steht, nun soll der neue Schweizer Bundesrat vorgestellt werden. Das Foto habe ich der Schweizer Revue, die Zeitschrift für Auslandschweizer, Ausgabe April 2015, entnommen. Von links nach rechts: Bundesrat Didier Burkhalter, Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann (Vizepräsident), Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, Bundesrätin Doris Leuthard, Bundesrat Ueli Maurer, Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Bundesrat  Alain Berset, Bundeskanzlerin Corina Casanova.

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Die lustigste Pressestimme zur Foto kommt meiner Meinung nach von der “Basler Zeitung” und heisst:

“Da-Vinci-Style” – Offenbar hat sich die Landesregierung entschlossen, die Probleme nicht mehr standhaft anzugehen, sondern sie fortan auszusitzen.

Erklärung zu Bundesrat:  Der Name “Bundesrat” gilt einerseits für alle 7 Bundesräte/Bundesrätinnen als Gruppe und für die männlichen Mitglieder. Die “Bundeskanzlerin” ist Stabschefin des Bundesrates.

 

Primeln, Schweiz, Hersbruck: Blumen für die Hersbrucker Schweiz

von Alice Niklaus

Es ist Primelzeit! Die Pflanzen blühen, sie tun das trotz Kälte, Schnee und der grauen Tage! Sie blühen in unserem Garten in der Hersbrucker Schweiz. Vor 20 Jahren habe ich etwa fünf Pflanzen in meinem Schweizer Heimatkanton Baselland ausgegraben, um sie als Andenken in meinem neuen Wohnort Hersbruck einzupflanzen.

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Anfangs blühten die Primeli alle gelb, P1140956anach Jahren kamen ein paar

 

rosarote Blüten dazu (der leichte Schleier auf den Fotos stammt von einem Regentropfen!) 6a00d8341c5c9453ef01bb0816bd38970d-500wiund dieses Jahr gibt es einige Primeli in

Tiefrosa zu bewundern. Ich habe immer und immer wieder Pflänzchen ausgegraben, damit die grüne Wiese nicht ganz zugedeckt wird. Die Rabatten aber waren jedes Jahr voll von Primeln; sie sind es immer noch, obwohl ich wiederum etwa die Hälfte ausstach. Vor ein paar Jahren beglückte die Natur auch Nachbars Wiese mit gelb und rosa. Dies sehr zur Freude der Mieter. P1140964Eine weitere Überraschung war besonders gross, denn die satten roten Farben der neuen Primelgeneration sind ganz besonders attraktiv; zu kaufen sind die Pflanzen um jede Ecke in der Stadt; ausgeschlossen sind Apotheken, Metzgereien, Bäckereien, Buchhandlung usw. 6a00d8341c5c9453ef01b7c772e086970b-500wiIch wollte nicht zurückstehen und habe eine schon vorhandene Rabatte voll mit blühenden Primeln gedüngt. Das sieht üppig aus, aber am liebsten sind mir nach wie vor die Nachkommen aus dem schweizerischen Baselbiet.

Morgen ist das Osterfest vorbei, aber die Primeli/Primeln blühen noch weiter, trotz der Kälte oder möglicherweise eben deswegen.

Für nachhaltige neue Farben ist gesorgt!

 

Die regionale Waldschöpfungskette: die Küchen und Möbel für 2018 werden abgeladen

Es ist wieder soweit: schon in der nächsten Woche kommt der Entrinder, also muss jetzt noch alles an Holz angefahren werden. Die vorletzte Fuhre brachte am Montag Karl Schuster aus Plech (A. u. M. Schuster e.K. Inhaber Karl Schuster Bernheck 3791287 Plech Bernheck09244/464). Und in der Woche drauf kommt wieder Claus Gerstacker mit der mobilen Säge. Wer also in 3 Jahren eine Küche möchte, könnte sich gleich seinen Lieblingsstamm aus diesem Stapel raussuchen, wer jetzt sofort eine möchte, sollte die Holzauswahl in unserer Werkstatt treffen, dort liegen die Bretter frisch aus der Trockenkammer, die wohl im Jahr 2012 hier ankamen.

Wir garantieren den Einsatz von mindesten 95 Prozent Holz aus der Region, meistens haben wir aber 100 Prozent. Die Einschränkung haben wir nur vorsichtshalber formuliert, weil ja auch mal was ausgehen kann und dann kaufen wir lieber so regional wie möglich zu, als den Bäumen beim Wachsen zusehen zu müssen. Und dass uns daraus dann niemand einen Strick der Unglaubwürdigkeit drehen kann, sind wir etwas vorsichtiger beim Angeben.

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Alle Videos rund ums Holz und zur regionalen Waldschöpfungskette sind in die in dieser Playlist zu sehen: http://nhblog.de/yt_pl_holz/

 

Ski-total in Valmorel (Savoyen) mit sternenprämierter Küche

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Ein paar Minuten mehr für die Anreise in den Skiurlaub muss man schon einplanen, als zum Beispiel nach Spitzing, aber dann ist man schon in Sichtweite des Mont Blanc und mitten in Savoyen. Dort hat sich vor rund 30 Jahren ein reizendes Skidorf namens Valmorel entwickelt, in das vor allem Dänen investiert haben, weshalb noch heute viele Häuser und Appartements dort Dänen gehören.

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Ute Danzers Kommilitonin aus dem Sportstudium, Claudia Reusch, hat als Leiterin der Skischule Ski-total aus dem Allgäu dorthin eingeladen und wir haben die Woche in Südfrankreich sehr genossen. Ausnahmsweise berichten wir im Nachhaltigkeitsblog über dieses eher private Ereignis, weil wir Zeugen außergewöhnlicher Köche und Zusammenhänge wurden.

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Der dänische Koch und sein Team kam nicht aus der Muppetshow (“Smörebröd, smörebröd rempempempem”) sondern direkt von der Yacht der dänischen Königin, wo er im Sommer arbeitet und das Abendessen und der Service des ganzen Teams war an jedem Abend eine freudige Überraschung, denn das hatten wir jetzt wirklich nicht erwartet:

In einem frisch renovierten Appartementhaus fanden wir  ein so kreatives Abendessen von engagierten jungen Leuten, dass wir nicht im entferntesten daran dachten, mal an einem Abend ins Dorf zu gehen. Alle Erlebnisse, die eher dänischer, als französischer Natur waren, haben wir in dem kleinen Video zusammengefasst. Wenn Sie Lust haben, im nächsten Jahr dabei zu sein, rufen Sie uns einfach an, oder gleich Claudia Reusch, die die Managerin für alles ist: http://ski-total.info

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Und natürlich war unser Holzski aus fränkischem Apfelbaum dabei.

 

“Die verkaufte Demokratie” – Lesung mit Autor Christian Nürnberger am 26. Juni 2015

Bevor ich das Buch lobe, das ich gestern von Früh um 9 bis Abends um 22 Uhr auf einmal gelesen habe, sollte ich ehrlicherweise erst drauf hinweisen, dass die Möbelmacher und ganz viele unserer Freunde aus der Hersbrucker Alb, aber auch aus ganz Deutschland, Österreich und Italien darin vorkommen. Dabei geht es nicht nur um das Naturschutzzentrum Wengleinpark, Heimat auf´m Teller und die Cittaslow Hersbruck, sondern auch den Holzexperten Erwin Thoma, Claudia Langer von Utopia, Günther Bachmann vom Rat für Nachhaltige Entwicklung, Daniel Überall vom Kartoffelkombinat, die GLS-Bank oder auch Klaus Töpfer, der unsere erste Nachhaltigkeitskonferenz in Nürnberg bereicherte.

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Das eigentliche Verdienst des Buches ist weniger die Beschreibung der einzelnen Menschen oder Aktivitäten (wobei da schon sehr spannende Beispiele, wie Lesegespräche dabei sind), sondern das Einbetten aller Aktionen und Ideen in den großen Zusammenhang der erhofften gefahrlosen und friedlichen Mittelmeerumrundung seiner Kinder, dem eigentlichen Aufhänger – sicher aber auch die Motivation  – des Buches.

Im Vorwort heißt es: “Meine 21 und 24 Jahre jungen Kinder glauben, dass die Zukunft besser wird als die Gegenwart. Sie haben vor ein paar Jahren mal beiläufig ihre Erwartung erwähnt, eines Tages mit dem Auto gefahrlos ums ganze Mittelmeer herumzufahren und dabei durch eine einzige zusammenhängende Zone des Wohlstands, des Friedens und der Freiheit zu kommen, in der Menschen unterschiedlichster Kulturen freundlich miteinander leben und arbeiten.

Jetzt kann man sich natürlich schwer vorstellen, dass unsere Regionalinitiativen die Mörder des Islamischen Staates zur Einsicht bringen werden, aber so wie Nürnberger im ersten Teil ausführlich und dank seines persönlichen Schicksals als Bundestagskandidat auch glaubwürdig begründet, warum er keine Hoffnung in die Politik (mehr) setzt, so versucht er im zweiten Teil die Arbeit von Internetpionieren, Landwirtschaftsfachleuten und allen anderen engagierten Unternehmern und Menschen so zu vernetzen, dass dadurch die kritische Masse erreicht werden kann, die für die anstehenden Veränderungen nötig sei. Am schönsten fand ich den Ausdruck der “Entschlechterung der Welt” denn der aktuell von ihm beschriebene Zustand Europas, ist nicht wirklich ein Grund für Optimismus.

Und trotzdem macht er auch ein wenig Hoffnung. Seine nahezu tagesaktuellen Analysen der Anschläge in Vorra oder Paris werden mit positiven Beiträgen kontrastiert, zum Beispiel mit dem Bürgermeister von Oldenburg, der Kriminologen durch seine beispiellos niedrige Gewaltquote bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund auffiel. Seine so erfolgreiche Aktion bestand einfach aus dem Zusammentrommeln aller Schulleiter und seiner Bitte die Eltern anzuhalten, bei Kindergeburtstagen auch die Migrantenkinder einzuladen. So weit, so einfach.

Die Umsetzung seiner vielen Forderungen – bis hin zum vernünftigen Vorschlag Eward Snowden in Deutschland Asyl zu gewähren – wird da schon deutlich schwieriger, aber das darf kein Grund sein, nicht daran zu arbeiten. Er schreibt:

“Die Vernetzung mit Kunden und Konsumenten zu einer richtigen Regionalwirtschaft steckt noch ganz in den Anfängen, und jeder weitere Entwicklungsschritt erfordert das Engagement weiterer Bürger.”

Aus genau diesem Grund haben wir ihn zu unseren 17. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen für den Freitag, den 26. Juni zu uns eingeladen. Wir hoffen, dass aus der Lesung und vor allem durch die Diskussionen mit ganz vielen Mitstreitern neue Ideen entstehen, wie wir die Hersbrucker Alb, aber auch Europa ein wenig entschlechtern können.

PS:

Was mich absolut verwundert ist, dass das Buch bei Randomhouse (Bertelsmann) herausgegeben wird – auch wenn als Verlag “Ludwig” draufsteht. Kann mir kaum vorstellen, dass die Inhaberfamilie Mohn ein Fan dieses Buchs werden könnte, wo der Konzern doch nahezu alles auf sich vereint, was im Buch kritisiert wird.

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Christian Nürnberger
Die verkaufte Demokratie (Niemals bei Amazon bestellen, sondern beim regionalen Buchhändler!)
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag,
368 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-28070-0
€ 19,99 Verlag: Ludwig

 

Artikel von Ulrike Heidenreich in der SZ

Das gesamte Interview auf der Seite http://christian-nuernberger.de

Ein Artikel vom Freelanceteam über das Buch

 

Neuer Frühling, neue Pläne: Obstspaziergang!

von Alice Niklaus

Folgende Einladung des Bioland e.V., Verband für organisch-biologischen Landbau kommt per Mail bei mir an; ich gebe sie mit Elan und einigen Änderungen an interessierte Frühlingserwachte weiter:

Liebe Mitglieder und Interessierte,

Wir laden Sie herzlich zu folgender Veranstaltung ein:

Obstspaziergang, Dienstag, 24.03.2015, Beginn um 14:00 Uhr im Bioland-Betrieb Heldrich, Frechetsfeld 15, 92262 Birgland, Tel.: 09666/693.
Wir machen einen Spaziergang durch die Streuobstwiesen des Bioland-Betriebs Heldrich. Schwerpunkt ist dabei der Winterschnitt. In Theodrie und Praxis erfahren wir, warum geschnitten werden muss und wie sich der  Schnitt auf die Entwicklung des Baumes auswirkt. Die Bandbreite auf den Streuobstwiesen umfasst schöne alte Sorten und zeigt eine grosse Vielfalt auf. Roland und Katrin Heldrich verarbeiten das eigene Obst, die Produktion der Streuobstinitiative Hersbruck und Obst von weiteren Betrieben im Lohn zu hochwertigen Säften. Sie berichten welche Erfahrungen sie in der Kultur und bei Verarbeitung und Vermarktung gesammelt haben. Im Anschluss erfolgt eine Verkostung der Produkte und Säfte.

Für eine gute Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 20.03.2015 bei Ansprechpartnerin Susanne Maurer, Auf dem Kreuz 58, 86152 Augsburg. Tel. 821 34680-186 oder susanne.maurer@bioland.de.

Wir freuen uns auf einen schönen gemeinsamen Obstspaziergang!

Katrin und Roland Heldrich                                  Norbert Drescher

Bioland-Betrieb                                                   Bioland-Weinbauberater

Hier endet die Einladung. Ich wünsche einen wunderschönen Tag!

Alles zum Thema Nachhaltigkeit mit dem besonderen Interesse für das Einrichten mit Küchen und Möbeln aus dem Holz der Hersbrucker Alb und allem was zur Lebensqualität des Wohnens dazu gehört. Die Möbelmacher aus Unterkrumbach bei Hersbruck wollen seit Herbst 2005 aus dem Dialog in diesem Blog von Kunden, Freunden und Fremden lernen und das Bewusstsein für regionale Wirtschaftskreisläufe stärken.