Ausstellung „Sehnsucht nach Grün“ & 1. Hersbrucker Kunstsommer

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Mathias Deinhard & Katrin Brand, Künster und Veranstalter des „1.Hersbrucker KunstSommers“

 

Vom 12. bis 21. August 2016 werden Liebhaber von „Kunst, Kultur & Genuss“ in der Kulturscheune Leutenbach bei Hersbruck fündig.

Unser Mitarbeiter, Mathias Deinhard, und seine Partnerin, Katrin Brand, zeigen Malerei & Holzkunst zum Thema „Sehnsucht nach Grün“. „„Grün“ ist Basis unser beider künstlerischer Leidenschaft. In unserem Schaffen geht es um die Natur als Künstlerin und Schöpferin, um das Sprießen, das Entfalten, Wachsen, Blühen und die vielgestaltigen Erscheinungsformen von Pflanzen und Landschaften. Diese Lebendigkeit und damit verbundene Schönheit setzen wir in Szene und setzen wir um in Malerei und Holzobjekte bis hin zu begehbaren RaumKunstwerken.“, sagt Katrin Brand über ihr gemeinsames Schaffen.

"Grünkiefer", Malerei von Katrin Brand
„Grünkiefer“, Malerei von Katrin Brand
Mathias Deinhard
„Kiefer – Innerstes nach Außen“, Holzobjekt von Mathias Reinhard

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 12. August um 19 Uhr spricht Robert Ilg, Bürgermeister der Stadt Hersbruck, spielt das IrishFolkTrio „Heiterzacken“, bei dem unsere Mitarbeiterin Sophia Wagner mitwirkt, und servieren „Feine Weine“ GaumenKostproben.

Über die 10 Tage Ausstellungsdauer haben Brand und Deinhard ein vielfältig kulturell-genussreiches Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Unter dem Namen „1. Hersbrucker Kunstsommer“ bieten Kunstschaffende aus der Region abwechslungsreiche Kreativworkshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Zusätzlich stehen eine Kräuterwanderung und eine WeinWeltreise mit musikalischer Begleitung auf dem Programm. An mehreren Terminen bieten die beiden Künstler der Ausstellung „Sehnsucht nach Grün“ Werkgespräche an.

Eine ausführliche Programmbeschreibung sowie Anmeldeinformationen und eine Anfahrtsskizze finden Sie auf der Homepage

www.woodstop.de/kunstsommer

Barschrank mit „great Greta“ und wie Kunden aus ganz Deutschland zu uns finden

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Manchmal ist die Zeit einfach reif für neue Möbelvarianten. Im Oktober 2009 haben wir das erste Video und Fotos über einen Schrank für wertvolle Getränke (nebst Dessous) veröffentlicht und in diesem Jahr  gibt es gleich vier Möbel zu diesem Thema.

DSCF6779Der erste Barschrank geht nach Berlin und wird dort in einer raffinierten Treppennische Platz finden, die leider so eng ist, dass die Sekretärklappe nicht zu tief werden durfte.

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Deshalb haben wir sie gekürzt und zum Rausholen der hohen Flaschen eine zusätzliche Klappe eingebaut. Die Fugen zwischen den Klappen, der Schublade und den Türen sind mit farbigen LED beleuchtbar und beim  Öffnen von Klappe und Türen geht das Licht natürlich sensorgesteuert an.  In der Schublade wird das Mixbesteck verstaut.

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Die Gläser sind im unteren Schrank untergebracht, und auch dort ist die Rückwand ein Spiegel.

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Und weil wir nicht sooo oft in Berlin sind, wollten wir den Schrank schon vor der Abholung fotografieren und filmen, was wir dann in der Werkstatt organisiert haben.  Die Rückansicht und Stromversorgung der Lightshow ist auch ein Foto wert:

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Das war der Aufbau für den Fototermin in der 360 Grad ansicht (mit der Maus drehen, mit dem Scrollrad zoomen):

Die Antworten auf die bisher bei Kunden aufgetauchten Fragen:

1. Warum kaufen Berliner ausgerechnet in Unterkrumbach Möbel?

Wer in in ganz Google-Deutschland  nach Möbeln aus Massivholz sucht, landet nicht selten bei den Möbelmachern. Wer Homepage, Nachhaltigkeitsblog und den Youtubekanal aufmerksam studiert, organisiert zum Beispiel einen Urlaub, ein langes Wochenende oder auch nur nur acht Stunden im Sittenbachtal. Diesen Rekord haben letzte Woche Kunden aus Berlin aufgestellt, die in der Früh um halb Fünf losfuhren und um Neun wieder zu Hause waren.

Auf unserem Gelände  können sie sich überzeugen, dass alles, was im Internet gezeigt wird, auch der Wahrheit entspricht. Auch wenn es für uns einfacher wäre das Sittenbachtal zu beliefern, freuen wir uns riesig über Nichtfranken, die den Wert unserer Arbeit wirklich zu schätzen wissen und dafür einiges in Kauf nehmen, was man in Zeiten der Internetklickbestellung nicht hoch genug einschätzen kann.

2. Wie kommt Ihr zu den  attraktiven Models für Euere Fotos?

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Häufig sind es die Kunden selbst, manchmal deren Kinder oder Freunde, in einigen Fällen sogar Profimodels, die wir in anderen Zusammenhängen kennen lernen durften und oft sind es einfach Söhne oder Töchter von Freunden. Great Greta  ist in diesem Fall die Tochter von Eckart Münzenberg, unser Mann für die IT und Bruder meines ehemaligen Kompagnons.

3. Ist so etwas bezahlbar?

Nun, es kommt drauf an, was Sie gespart haben, aber statistisch liegen die Barschränke zwischen Kurzurlaub und Gebrauchtwagen. Aber alle Kunden erzählen, dass ihr Möbel täglich mehr Freude macht, als es gekostet hat, oder was das Geld auf der Bank Zinsen bringen würde. Und wir können den Preis durch Hinzufügen oder Weglassen von Gimmicks individuell an die Möglichkeiten unserer Kunden anpassen.

4. Wie läuft der Kauf eines Barschrankes oder anderer Möbel ab?

Alle Kunden schicken erstmal eine Mail oder rufen an, im Anschluss bekommen wir Fotos und Maße vom Raum und diskutieren telefonisch die Möglichkeiten. Im Idealfall (nicht immer) besuchen uns auch Kunden aus weit entfernten (Bundes-)Ländern, schnuppern Werkstatt-Luft, streicheln unsere Holzoberflächen und begutachten unser Holzlager. Fast immer übernachten sie in den Hotels unserer Nachtbarschaft (in unseren Zimmern) und besprechen tags darauf die Gedanken, die sie nachts beschäftigten. Einige Monate später sind sie stolzer Besitzer von Massivholzküchen oder Möbeln aus Unterkrumbach.

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Herzlichen Dank an great Greta!

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Noch ein schicker Barschrank in Nussbaum im Video.

Werkstatt-Tage 2016 Kochworkshop: Garen im Vakuum mit Sous Vide Papst Hubertus Tzschirner

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Hubertus Tzschirner beim Anbraten des Schinkens, Leberkäses, Pökelfleisch??? Es waren Brötchen, eingefärbt mit Roter Beete.

Für die 18. Unterkrumbacher  Werkstatt-Tage haben wir nicht nur zum Werkstatt-Dinner am Freitag (hier nachzulesen mit Video) und zur Lesung am Samstag eingeladen (Bericht mit Video über Denis Scheck und Eva Gritzmann ist hier), wir engagierten auch Deutschlands Sous Vide Papst Hubertus Tzschirner für einen Kochworkshop nebst Abendessen der Lesungsgäste am Samstag.

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Eichenküche mit natürlichem Nischenregal

Hubertus war – wie von unseren anderen gemeinsamen Veranstaltungen schon gewohnt – superpünktlich vor Ort und konnte das Sous Vide Feuerwerk ab 14 Uhr auf die 16 teilnehmenden Gäste und viele andere zufällig vorbeikommende Menschen abfeuern. Von der Melone über die Eierphilosophie zum Hutangerrind-Filet gab es so viele Informationen, das mich die Gäste um eine möglichst ungekürztes Videofassung als Gedächtnisstütze baten, welches weiter oben zu sehen ist.

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Thermalisierer in allen Größen

Hubertus war vor 10 Jahren bei den ersten, die die Vorteile der Sous Vide Technik damals fürs Catering entdeckten, wir Möbelmacher fanden dank Hubertus während der Kölner Möbelmesse im Jahr 2013 dank der in unseren Küchen eigentlich immer montierten Dampfgarer dazu. Denn damit konnten unsere Kunden mithilfe eines Vakuumierers problemlos in die raffinierte Technik einsteigen, die für manche unserer Kunden ein Griff nach den Sternen in der Küche bedeutet. Für uns ist das Vakuum viel bodenständiger eine hilfreiche Technik, die einen verantwortungsvollen Umgang und eine rationelle Organisation von wertvollen Lebensmitteln ermöglicht.

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Der fertige Teller mit dem Hutangerrinderfilet

Es gibt also vielfältige Gründe, warum das Vakuumieren von Lebensmitteln Sinn machen kann, die Haltbarmachung, die Geschmacksintensivierung, die Organisationserleichtung, das Kochen lange vor der Mahlzeit, die Entspannung wenn Gäste da sind und das perfekte Essen in der richtigen Temperatur schon mal vorbereitet wurde und sogar die Kindernahrung.  Denn es hat auch etwas vom selbstgemachten Fertiggericht, nur weiß man hier genau, was drin ist.

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Andächtiges Zuhören der Teilnehmer
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Die Sous Vide Bibel von Hubertus Tzschirner

Mit Hubertus kann man die Vor- und Nachteile dieser Garmethode kompetent diskutieren,  was die Teilnehmer den ganzen Nachmittag genauso wie das Essen genossen, leider mussten wir dann dringend mit den Aufbauarbeiten für die Lesung beginnen, sonst ständen sie wohl noch jetzt in der Eichenküche in unserer Werkstatt und diskutierten die perfekte Temperatur und Zeit.

Herzlichen Dank an Hubertus und alle Teilnehmer, im Video sieht man, wie begeistert die Teilnehmer waren.  Alle technischen Angaben zusätzlich zu den Kochinfos im Video findet man in seinem Buch Sous Vide Garen (von Insidern auch Sous Vide Bibel genannt), das bei uns vorrätig ist.

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Hubertus nach der Lesung mit Eva Gritzmann und Denis Scheck
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Sous Vide Jünger beim Vorbereiten

Das Video von der Gewerbeschau mit Hubertus Tzschirner
Alle Artikel über das Sous Vide Garen im Nachhaltigkeitsblog

Artikel mit Video der Lesung von Eva Gritzmann und Denis Scheck
Artikel über Werkstatt-Dinner mit Maja Wasa und Schwester Regina

Werkstatt-Tage 2016-Lesung: Solons Vermächtnis mit Denis Scheck und Eva Gritzmann im Video zum Nachsehen

Wir haben die Lesung für Sie aufgezeichnet und hier können Sie das Nachsehen haben:

Denis Scheck (ARD-Druckfrisch) hat unser 25-jähriges Jubiläum im Jahr 2013 bereichert und damals interviewte ich  Deutschlands bekanntesten Literaturkritiker zu dem gemeinsam mit Dr. med. Eva Gritzmann herausgegebenen Buch „Sie und Er.“ Das beschäftigte sich mit der Genderfrage beim Essen (gehen) und vielen anderen spannenden kulinarischen Themen (hier im Video und nachzuhören und lesen).

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Rund hundert Gäste lauschten Eva Gritzmann und Denis Scheck

Das neue Buch

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Als wir vom neuen Buch „Solons Vermächtnis – vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ hörten, machten wir uns zur Lesung nach Schwabach auf (Bericht hier) und engagierten die beiden mitfünziger Schulkameraden für die Lesung bei den 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen am 11. Juni 2016. Gleichzeitig wählten wir den Untertitel des Buches „Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ als Motto für die ganzen Werkstatt-Tage, denn über solche Zusammenhänge denken wir gleichaltrige manchmal nach.  Insbesondere, wenn wir gerade – wie schon bei der Betriebsgründung 1988 vereinbart – dem ehemaligen Kompagnon die Hälfte der Firma abgekauft haben.

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Der Salt Ager von Königssalz mit dem letzten Rest des Hutangerochsens

Aber das schwang nur bei uns persönlich leicht mit, thematisiert haben wir vielmehr den Hutangerochsen, den wir dem Naturschutzzentrum Wengleinpark im ganzen abkauften und der uns das ganze Wochenende – von der Nase bis zum Schwanz – kulinarisch begleitete. Vier Wochen verbrachte er – passend zum Thema des richtigen Zeitpunkts – im Reifeschrank Salt-Ager von Königssalz, in dem bei der Trockenreifung Wasser raus und Geschmack reingeht.

Lesung in der Küche mit Steaks

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Hubertus Tzschirner beim Zubereiten der Steaks für unsere Gäste

Um 18:30 war Einlass und tatsächlich kamen viele Gäste schon eine Stunde vorher, weil sie sich Plätze reservieren wollten, die Ausstellung und das Gelände anschauen, aber vor allem die vorbestellten Hutangersteaks genießen.  Dieselben  wurden von Sous Vide Papst Hubertus Tzschirner, assistiert von herwig Danzer,  im Vakuum gegart und anschließend am Tepan Yaki gebraten und an den beiden Tischen verspeist, die bei hundert Stühlen noch Platz in der Halle fanden.

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In der neuen Zeitschrift der Brigitte-Redaktion geht es um die „dritte Hälfte des Lebens“

Danach schnell Küche sauber machen und die Tresenhocker zurecht rücken, auf denen Eva Gritzmann und Denis Scheck an der Kochinsel kulinarische Themen wie zum Beispiel das Gewürzgenie Ingo Holland und seinen unglaubwürdigen „Kollegen“ Alfons Schubeck besprachen.  Dessen unlauteren Methoden der Informationsgewinnung kritisierten die beiden ebenso deutlich wie seine Werbeaktivitäten für Mac Donald´s oder Dosensuppen, aber auch die von Kolja Kleeberg für Lidl, Alexander Herrmann für Knorr, oder Cornbelia Poletto für Herta Würste aus Massentierhaltung.

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Köstliches von Hubertus Tzschirner aus dem Hutangerrind

Gut, dass es in der Pause dann die einfachen Bratenstücke des Hutangerochsens gab, die Hubertus garköstlich zubereitete und auf kleinen Tellern anbot. Dass bei der Begrüßung 4 Teller bestellt wurden und dann doch 54 derselben weggingen erübrigt Formulierung über deren Geschmack.

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Tolle Atmosphäre beim gemeinsamen Essen in der Pause

Nach der darob etwas längeren Pause, interviewte Denis Scheck Dipl. ing. agr. Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark und Rainers Geschichte der Hutangerrinder begeisterte nicht nur das Publikum, sondern auch Denis Scheck, jedenfalls wurde er den ganzen Abend nicht müde dieses seit den 80-er Jahren bestehende Hutangerprojekt zu loben. Jetzt hoffen wir, dass die ganz vielen Menschen, die sich spontan entschieden Hutanger- oder Kuhpate zu werden, diese Idee auch in die Tat umsetzen.

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Es wurde viel gelacht

Im Anschluss steigerten Scheck und Gritzmann nochmal ihr sprachliches Zusammenspiel, das zusätzlich zu den inspirierenden und humorvollen Texten auch einfach schön zum Zuhören war. Jetzt ging  es um die etwas anspruchsvolleren Themen aus dem alten Griechenland – sie umschreiben das mit dem Wort „Bildungsmühe“ – trotzdem war es durchgehend spannend und kurzweilig, weil es nie an dem aktuellen Bezug fehlte. (Ausführlicher hat die Lesung Ute Scharrer von der Hersbrucker Zeitung weiter unten beschrieben).

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Nach so viel Rind gab es Saiblinge vom Tepan Yaki aus der Fischzucht Rauh (Heimat auf´m Teller)

Nach der Lesung gab es noch viele Fragen, signiert wurde oben in unserer Ausstellung und am Schluss blieben noch 10 Gäste, die den Abend im regionalen Musterhaus bei Saibling und Silvaner ausklingen ließen.  Als langjährige Freunde von Denis Scheck, wissen wir nämlich aus vielen seiner Erzählungen, dass das Schlimmste an Lesereisen nach der Lesung geschlossene Küchen sind. Bei den Möbelmachern dagegen sind dieselben immer offen.

Ganz herzlichen Dank an Eva Gritzmann und Denis Scheck, wir freuen uns schon auf das nächste Buch.

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Ein wunderbarer Abend mit Freunden
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Anspruchsvoller Büchertisch von Martin Lösch

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Hier ist der Artikel von Ute Scharrer in der Hersbrucker Zeitung, herzlichen Dank dafür:

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Treffpunkt, Garpunkt, Wendepunkt

Gelungene kulinarisch-philosophische Werkstatt-Tage bei den Möbelmachern in Unterkrumbach — Autoren-Duo Eva Gritzmann und Denis Scheck zu Gast

UNTERKRUMBACH (us) – Was haben Rindvieh, Klosterschwestern,
Ingwer und Küchentechnik miteinander zu tun? Punkt-genau
und geruhsam aufgezogen, in die feineren Punkte des historischen
Kochens verguckt, zum Wende-Punkt im Leben geworden oder
Hilfe zum perfekten Gar-Punkt: mit unterhaltsamen Geschichten,
Kochkursen und – Vorführungen umspielten die Unterkrumbacher
Nachhaltigkeits-Apostel bei ihren Werkstatt-Tagen die Frage nach
dem richtigen Zeitpunkt. Ein Höhepunkt war die Lesung von Eva
Gritzmann und Denis Scheck.

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Eva Gritzmann und Denis Scheck haben schon einmal gemeinsam
ein Buch geschrieben. Nun haben die beiden es zum zweiten Mal getan. „Wie schaffen Sie es, sich dabei nicht in die Haare zu kommen?“,
fragt eine Besucherin die beiden. „O, wir kommen uns durchaus in die Haare“, lacht Literaturkritiker Scheck und weist bedeutungsvoll auf die haarärmeren Regionen seines Kopfes hin.

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Während der Lesung ist von den angeblichen Querelen des Autorenduos allerdings nichts zu bemerken. Synchron blättern sie die
Seiten ihres jüngsten Werkes „Solons Vermächtnis – vom richtigen
Zeitpunkt im Leben“ um, lösen einander harmonisch beim Vortrag
ab und gleiten scheinbar mühelos in den Spagat, gleichzeitig geistreich, unterhaltsam und elegant zu formulieren und vorzutragen – und dabei auch noch etwas zu sagen zu haben.

Die ehemaligen Klassenkameraden Gritzmann und Scheck fühlen
dem Jugendwahn unserer Zeit auf den Zahn. „Junges Gemüse“ ist
gefragt, im wörtlichen und im übertragenen Sinne. Sie erzählen
fesselnde Geschichten von bewussten und bedeutsamen Lebenswendungen.
Vergnüglich und genussreich erfahren die Zuhörer von den
Treppenwitzen in den Gewürzkontoren, von den ehrgeizigen
Romanplänen des beinahe neunzigjährigen Erfolgsautoren
Martin Walser und vom „Piet-Kong“ des Schwabenlandes.
Das Publikum genießt, wie die beiden über den Untertitel eines
Frauenmagazins spotten, das sich speziell an Menschen in der „dritten Lebenshälfte“ richtet. Die Medizinerin und der Lesesendungsmoderator empören sich über den „grassierenden Alters-Rassismus“, der jederzeit Jugendlichkeit jeglicher Form der Altersweisheit vorzieht.

„Solons Vermächtnis“ greift auf, was der athenische Lyriker des Altertums schon bedacht hatte und formuliert ein Loblied auf den richtigen Zeitpunkt im Leben. Diesem philosophischen Ansatz huldigen auch die „praktischen“ Anteile der Werkstatt-Tage. Dazu gehört das Dinner mit Schmorbraten nach historischem Rezept, gekocht von Klosterschwester Regina Werner. 17 Kräuter hat sie behutsam in das „Mäusle“ genannte Wadenstück vom Hutanger-Rind eingeklopft:  Thymian, Majoran, Schnittlauch – diese Kräuter sind auch dem Küchenlaien noch vertraut. Erdbeerblätter, Ampfer und
Schafgarbe weisen schon eher auf den jahrhundertealten Ursprung
des “Lombardischen Bratens“ hin, den die Maria-Ward-Schulküchenchefin zubereitet. Ebenso schmackhaft: der kraftvolle Ingwertrink, den die reizende Maja Wasa präsentiert.

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Perfekt im Salzschrank gereifte Rindfleischstücke, von Sous-Vide-
Könner Hubertus Tzschirner auf den Punkt gegarte Speisen, gut abgelagertes Holz und langsam gewachsenes Rindvieh vom Hutangerprojekt – auf umfassende Weise konnten die Möbelmacher dieses Jahr das Unvereinbare in ein Motto fassen, das alle Lebensbereiche umfasst: vom richtigen Timing – das manchmal alles ist -, und wo zu früh kein bisschen besser ist als zu spät.

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Weitere Infos zu den Werkstatt-Tagen:

Die Einladung für alle drei Werkstatt-Tage im Video

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Bewerbung zum Thalhoferpreis 2016 – Vorausdenken – nachhaltig handeln

Die Ausschreibung zum Schreinerpreis für Nachhaltigkeit (Thalhoferpreis 2016) schien wie für uns formuliert: es ging um nachhaltiges Handeln, Vorausschauen, moderne Methoden in der Technik und im Marketing.  Zwar waren wir bei den ersten fünf ausgewählten, aber wir werden wohl nie erfahren, was die gewinnenden Kollegen (wir gratulieren herzlich der Schreinerei Beer) besser machen, oder ob es eher daran lag, dass wir ihn schon mal gewonnen haben, was ja auch o.k. wäre?  Das ist ja auch nicht wichtig, unsere Bewerbung war von Anfang weniger an die Jury, sondern viel mehr an unsere Kunden und Blogleser gerichtet. Wir nutzten die Gelegenheit, um für unsere Kunden darzustellen, über welche Aspekte der Nachhaltigkeit wir uns aktuell die meisten Gedanken machen. Deshalb war die Bewerbung einfach ein Blogbeitrag, der bis heute nur der Jury mit Passwort zugänglich war, jetzt aber für alle lesbar ist.  Ein wenig länger als sonst, aber ergänzend zu unserer Nachhaltigkeitsseite auf der Homepage der aktuelle Stand der Nachhaltigkeit bei den Möbelmachern, denn Transparenz ist dafür wohl das  wichtigste Kriterium.

Die Bewerbung:

Die Entwicklung der Möbelmacher von der Öko-Schreinerei zum Nachhaltigkeitspionier

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Von 1988 bis 2015 Kompagnons: Gunther Münzenberg links und herwig Danzer rechts

Als die Möbelmacher 1988 als reine Massivholzschreinerei gegründet wurden (hier die Firmengeschichte), lag der Fokus auf ökologischen Aspekten wie der Verweigerung von Spanplatten und Kunstharzlacken. Im Laufe der Jahre erweiterten sich die Anforderungen und die Möbelmacher wollten nicht nur die Wohngesundheit, Umweltfreundlichkeit und Langlebigkeit ihrer Produkte kommunizieren, sondern auch deren Einsatz für regionale Wirtschaftskreisläufe, Arbeitsplätze die Freude machen und das Engagement für Lebensqualität in der Hersbrucker Alb.

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Ulrich Grober hat bei seiner Lesung aus dem Buch „Die Entdeckung der Nachhaltigkeit“ gefordert, dass die Möbelmacher den Begriff „Nachhaltigkeit“pflegen sollten

Den Begriff der Nachhaltigkeit verwenden die Möbelmacher nicht zuletzt deshalb sehr gerne, weil sie der bekannteste Autor zu Nachhaltigkeitsthemen, Ulrich Grober („Die Entdeckung der Nachhaltigkeit“) während einer Lesung dazu ermutigte: „Denn wer, wenn nicht die Möbelmacher sollten die wahre Bedeutung dieses Begriffes pflegen,“ argumentierte Grober und so mauserte sich die inzwischen nicht mehr kleine Schreinerei (rund 15 Mitarbeiter damals und heute) mit ökologischem Neubau (1997 in Unterkrumbach) zum Nachhaltigkeitspionier, was diese hier nachlesbare Kurzzusammenfassung anlässlich des deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreises und einige Auszeichnungen und Zitate für die Vergangenheit belegen.

Das Möbelmacherteam im Jahr 2003 beim EFQM workshop

Die Ziele der Möbelmacher wurden im Jahr 2003 während einer EFQM-Selbstbewertung (die spannende Geschichte über dieses ganzheitliche Qualitätsmanagementsystem im Handwerk ist hier nachzulesen) gemeinsam so definiert:

Der Slogan „Alles Gute zum Einrichten“ steht für die Ziele der Möbelmacher. Als überschaubares Handwerksunternehmen streben wir mit unserem wohngesunden und qualitativ führenden Einrichtungs-Komplettservice nach Zufriedenheit und Begeisterung bei Kunden, Mitarbeitern und der Gesellschaft. Nachhaltiges Wirtschaften, bedeutet neben der Verwirklichung unserer ökologischen, ökonomischen und sozialen Anforderungen an einen ganzheitlich ausgerichteten Betrieb, auch die Förderung der regionalen Wirtschaftskreisläufe besonders bei der Holznutzung und des Bewusstseins für Qualität, Individualität und Regionalität. Ständige Verbesserungen von der Möbelgestaltung bis hin zu den Betriebsabläufen sollen die Freude an unserer attraktiven Arbeit erhalten und die Zukunft des Betriebs auf Generationen sicherstellen.

Unser Gelände in Unterkrumbach (mit der Maus kann man das Bild drehen, mit dem Scrollrad zoomen)

Der aktuelle Stand der Nachhaltigkeit bei den Möbelmachern

Weil es bei der Ausschreibung des Thalhoferpreises aber vor allem um das Vorausdenken geht, sollen hier nicht alte Preisbewerbungen  wiederholt werden (die unter den Links alle nachlesbar wären), sondern der Fokus auf die Gegenwart und Zukunft gelegt. Das aktuelle Team im Video von 2016:

Betriebsübergabe

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Der ökologische Neubau der Möbelmacher (1997), das Holzlager und das „regionale Musterhaus“ der Familie Danzer (2002), das nur mit Materialien und von Handwerkern aus der Region errichtet wurde und als Wohn- und Ausstellungsfläche genutzt wird


Unser Gelände in Unterkrumbach (mit der Maus kann man das Bild drehen, mit dem Scrollrad zoomen)

Zu den wichtigsten Aspekten der Nachhaltigkeit zählt die Erhaltung des Betriebs, der Arbeitsplätze und der Serviceleistungen für die Kunden.  Bei der Betriebsgründung im Jahr 1988 vereinbarten Gunther Münzenberg und herwig Danzer, dass Gunther nur bis zum 60. Geburtstag arbeiten will, lieber sogar schon früher aufhören möchte. Über ein Jahr wurde deshalb die Übergabe der Betriebshälfte geplant und so sorgfältig vorbereitet, dass der Steuerberater von der „harmonischsten Betriebsübergabe, die er jemals gesehen hat“ sprach.  Die Handwerkskammer, Steuerberater Michael Boos und die Sparkasse waren wesentlich daran beteiligt. Durch den Ausstieg ohne Streit könnten die Möbelmacher in Spitzenzeiten oder bei besonderen Problemen auch weiterhin mit der Hilfe des ehemaligen Geschäftsführers rechnen.  Alle Details  der Betriebsübergabe (wer übernimmt seine Aufgaben?) wurden auch per Jahrbuch und Newsletter nach Außen kommuniziert, so gab es keine Verwunderung oder Verängstigung bei Kunden und Anspruchsgruppen. Um möglichst viele Menschen mit dem wichtigsten Kommunikationsmittel, unserem monatlichen Newsletter, zu erreichen, gibt es ihn auch immer als Video:

Neuorganisation jenseits hierarchischer Strukturen 

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Unsere Schreinerin Sophia Wagner erstellte eine Portraitserie aller Mitarbeiter, die das neue Selbstverständnis des Teams ausstrahlt

Dazu wurde im Vorfeld mit allen Beteiligten die Weiterführung des Betriebs mithilfe des „Kernteams,“ bestehend aus 5 Personen beschlossen, die seit 1. Januar 2016 die Aufgaben des ehemaligen Geschäftsführers auf sich selbst und einen neu eingestellten ehemaligen Kollegen übertrugen. Hier der Ausschnitt aus dem Newsletter

Nina Brunner und Ute Danzer übernehmen seine Verwaltungsaufgaben, unser Meister Stefan Winter übernimmt die Leitung der Werkstatt, Tobias Raum (nach 16 Jahren wieder zurück im Team) managed die gesamte Holzwirtschaft. Das fünfte Rad am Wagen, herwig Danzer, ist nach wie vor dafür verantwortlich, dass genügend Aufträge für die Löhne von allen da sind – natürlich zusammen mit Ute Danzer, Mathias Deinhard und wirklich allen Möbelmachern, denn engagierte Mitarbeiter sind die glaubwürdigsten Verkäufer.

Gemeinsam mit allen Mitarbeitern wurden neue Organisationsstrukturen geschaffen, die schon jetzt höhere Eigenverantwortung und ein besseres Betriebsklima zur Folge haben.
Dazu trägt auch die neu und offener organisierte Aufnahme von Praktikanten bei, denn in Zukunft wird die Sicherung von guten Lehrlingen und Mitarbeitern eine wichtige Aufgabe für das Team.

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Offene Kommunikation mit allen Mitarbeitern und transparente Auftragsplanung

Aber besonders die transparente  Arbeitsorganisation mit Kommunikations- und Zeitplanungswand hat eine neue Gemeinschaft geschaffen, die auch so schwere Zeiten, wie das jährliche Sägen und Stapeln unseres Holzes aus der Region wohlorganisiert zu statten bringt. Denn die „regionale Waldschöpfungskette“ (hier ist sie mit Fotos und Videos dokumentiert) ist nach wie vor eines der wichtigsten Elemente unserer Nachhaltigkeitsphilosophie.

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Nasse Bretter zu stapeln ist eine echte Knochenarbeit, die dank Schichtdiensten und externen Helfern harmonisch verteilt werden konnte

Weil sich alle über den harmonischen und zügigen Ablauf des ersten „Team-Sägens “ freuten, feierten wir das mit einem gemeinsamen „Schlichtfest“ (von „Holz schlichten“), denn Nachhaltigkeit muss auch Spaß machen. So sah die Einladung aus:

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Foto aus einer Session für den damals neuen Sessel von Jori mit unserer Sekretärin und Mitglied des Kernteams Nina Brunner

Alle Mitarbeiter mit Partnern und Kindern und die externen am Sägen beteiligten Menschen feierten mit Grill und Gitarre und so sah es am Nachmittag auf unserem Gelände aus (mit der Maus kann man das Bild drehen, mit dem Scrollrad zoomen):

Ansonsten werden die täglichen 2 Pausen mit gemeinsamen Essen seit 1988 beibehalten und seit diesem Jahr sogar ab und zu gemeinsam gekocht:

360°-Foto von unserer Sozialküche mit allen Mitarbeitern beim Pellkartoffelessen (mit der Maus kann man das Bild drehen, mit dem Scrollrad zoomen)

Einbringen von Kompetenz beim Umweltpakt Bayern

Im Jahr 2003 übergab Umweltminister Schnappauf die Umweltbotschafterwüde an herwig Danzer, 2016 beteiligt er sich am Pilotprojekt „Anspruchsgruppenanalyse und -dialog“

Als EFQM-Assessor und Umweltbotschafter Bayerns wurde herwig Danzer gebeten,  als Pilotbetrieb am Projekt des bayerischen Landesamtes für Umwelt „Anspruchsgruppenanalyse und -dialog“ teilzunehmen, die Tools für das Nachhaltigkeitsmanagement zu testen und Verbesserungsvorschläge einzubringen .

Kunden zu nachhaltigem Einkauf und Handeln motivieren und neue Partnerschaften schließen

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Der Handzettel für die Werkstatt-Tage 2016

Seit 18 Jahren gibt es die Unterkrumbacher Werkstatt-Tage, die jährlich unter einem anderen Motto stehen. Meist bestehen sie aus zwei Tagen der offenen Tür, die Freitag, Samstag und manchmal auch am Sonntagabend mit Lesungen, Werkstatt-Gesprächen und Konzerten ergänzt werden. Als geprüfter Ernährungsexperte wird Danzer in diesem Jahr (Motto: „Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“) das Naturschutzprojekt Hutanger durch den Kauf eines ganzen Ochsen unterstützen und die Massivholzküchen mit der Zubereitung nach dem neuen Sous Vide Verfahren – das auch einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln und eine Abfallvermeidung darstellt- vorstellen (die gesamte Veranstaltung im Juni ist hier nachzulesen) . Gleichzeitig wurde eine Partnerschaft mit dem Hersteller von Fleisch-Reifeschränken begonnen und ein Abend dreht sich um das Produkt IngwerTRINK von Kloster Kitchen, weshalb wir mit einer Ordensfrau  der Maria Ward Schule, der Küchenchefin Schwester Regina Werner, gemeinsam kochen werden.

Die gesamte Veranstaltung wird hier im Video beworben:

Die Verbindung von Naturschutz, Freude am Kochen und natürlich auch der Massivholzküche wird aktuell zusätzlich durch allgemeine Kochvideos ergänzt, die alleine oder zusammen mit der Spitzenköchin Diana Burkel Freude am einfachen Kochen machen sollen. Für die Zukunft sind solche Kochsendungen auch bei und mit den Kunden geplant.

Erste Maßnahmen zur Perfektionierung der Holzwirtschaft und des entsprechenden Marketings

Der neu gestaltete Ablauf beim Sägen unserer Stämme auf dem eigenen Gelände (mit mobiler Bandsäge) brachte die Neuerung, dass in Zukunft nicht mehr nur einfach Möbel in der ausgewählten heimischen Holzart angeboten werden, sondern dass man sich anhand der Fotos seinen Stamm auswählen kann, aus dem das Schlafzimmer, die Küche oder der Esstisch entstehen soll.

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„Die regionale Waldschöpfungskette,“ die beschreibt, dass wir wirklich vom Wald bis zum Kunden (mit häufig nur wenigen Kilometern Entfernung) arbeiten, bekommt dadurch nochmal eine Aufwertung, und sie kommt auch dem Trend zu mehr Möbeln mit der natürlichen Baumkante entgegen.

Erweiterung des Angebots

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Für das Model Lara lieferten wir die komplette Einrichtung samt Matratzen, Polstermöbeln, Beleuchtung, Teppich, Gläsern, Töpfen und Besteck nach Düsseldorf und im Weinkühlschrank war natürlich Frankenwein (Es gibt sogar eine eigene Homepage: www.larasloft.de)

Seit dem ökologischen Neubau 1997 bieten die Möbelmacher die komplette Einrichtung nebst Matratzen (Händler des Jahrzehnts), Polstermöbeln (Dealer of the Year) und Leuchten an (Leuchtenvideos in der Youtube Playlist). Einige Neuerungen werden gerade in der Ausstellung montiert, die das induktive Laden von Handys und das Musikhören über in Möbel eingebaute Lautsprecher via Blootooth ermöglichen. Auf Kundenwunsch organisieren wir auch Kochkurse, um an der Nutzung unserer Küchengeräte wie Tepan Yaki, Druckdampfgarer oder Thermalisierer Freude zu vermitteln.

Möbelrücknahme

Seit einigen Jahren bieten wir auch die Rücknahme von Möbeln an, was zwar nicht sehr häufig, aber immer öfter genutzt wird. Beim Kauf eines neuen Möbels nehmen wir das alte zurück, überarbeiten es und bieten es via Facebook und Newsletter sehr günstig für (meist) junge Leute an, die so auch in den Genuss der sonst vielleicht nicht finanzierbaren Möbelmachermöbel kommen. Interessanterweise ist für unsere Kunden dabei die Weiterverwendung des wertvollen Möbels viel wichtiger, als die Höhe der Gutschrift für die neuen Möbel. Sie kaufen sich etwas Neues, weil sie wissen, dass sich über das Alte jemand freut.

Weiterbildung der Mitarbeiter und Geschäftsführer

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Alle Mitarbeiter sind  angehalten, geeignete Weiterbildungsmaßnahmen vorzuschlagen. Wir nutzen jede Gelegenheit Schulungen für Küchengeräte (Miele), für Matratzen- und Schlafkompetenz (Pro Natura) und Leder- und Polstertechnik (Jori) zu nutzen und im Idealfall ALLE Mitarbeiter mit  möglichst breit gefächerten Kompetenzen auszustatten. Der gerade neu angestellte ehemalige  Mitarbeiter besucht mit unserer Unterstützung Abendkurse für die Excel-Programmierung, auf dass die Umstellung unserer gesamten Verwaltungssoftware im nächsten Jahr reibungslos vonstatten gehen kann.

Der Geschäftsführer hat neben dem Organisieren von Kochsendungen im Internet eine innovative 360° Darstellungsmöglichkeit für Küchen und andere Räume erstanden, mit denen die Fototermine für das Jahrbuch 2017 zusätzlich zu den Fotos und Videos auch mit VR-Brillen oder im Browser Rundumansichten und Begehungen der Räume möglich sein werden. Das ist eine Reaktion, auf die Probleme vieler Kunden, die sich die Räume anhand von Fotos nur schwer vorstellen können. Mit dieser Technik werden wir (nach Angaben des Kameraherstellers) vermutlich zu den ersten Verwendern im Handwerk zählen, was unsere Firma nicht nur für Kunden attraktiv macht, sondern auch für neue Mitarbeiter oder potentielle Nachfolger.

Megatrend zur Individualisierung mit Fotodruck gerecht werden

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Der erste Fotodruck der Möbelmacher aus dem Jahr 2009 (Klaviertastatur in www.larasloft.de), in der Zwischenzeit wird fast jede dritte Küche auf diese Art individualisiert
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Frau Böhner liebt Erdbeeren und Rot und schreibt Artikel über das Sous Vide Garen im Nachhaltigkeitsblog

Den Kunden wird immer wichtiger, dass ihre Küchen Unikate sind. Dem werden wir schon immer durch Massivholz mit besonderen Maserungen gerecht, seit 2009 aber auch durch den Hinterglas-Fotodruck mit dem viele Küchen und Möbel mit den Wunschmotiven unserer Kunden entstanden sind. Generell wird die Einzelanfertigung von Küchen und Möbeln in Zukunft einen immer höheren Stellenwert bekommen.

Anlaufpunkt für Oldtimerfans  seit 1998

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Die erste Oltimerrallye in Unterkrumbach war ein voller Erfolg mit Küchenverkauf in ein Schloss 10 Jahre später

Im Jahr 1998 war die erste Oldtimerrallye bei uns zu Gast (dort entstand der Kontakt für die „Schlossküche„, aus der im Video „als Gage“ ein Musikvideo mit den Models in historischen Kostümen entstanden ist).

2013 waren wir Station für eine „Fuchsjagd“ und im April 2016 besuchten uns 4 Porschefahrer, die nicht verrieten, dass sie eine Großveranstaltung mit 50 Teilnehmern als „Porsche 356 Rundfahrt“ bei uns planen und nur „zur Probe“ kamen.

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Für die Abschlussveranstaltung der „Schnauferlclubs“ stellten wir Bierbänke in der Werkstatt auf

Die Gastfreundschaft nebst Kochen am Sonntag führte zur Terminvereinbarung am 4. Juni 2016, wo wir alle Teilnehmer zu den kommenden Werkstatt-Tagen einladen werden.

Social Media Strategie

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In der RebelMouse werden alle Social Media Aktivitäten von Youtube, Instagramm, Facebook, Twitter und Pinterest auf der Social Media Seite der Möbelmacher  zusammengeführt

Unser Standort Unterkrumbach (106 Einwohner) bietet keine Laufkundschaft, weshalb wir seit 1997 im Internet aktiv sind und die uns sinnvoll erscheinende Kanäle wie Facebook, Twitter, Rebelmouse, Pinterest, Instagram und vor allem das Nachhaltigkeitsblog aktiv nutzen. Dort sind wir ständig am Optimieren, aber der aktuelle Stand wurde in diesem Artikel einer Fachfrau glaubwürdig präsentiert und in den am besten besuchten Fachportalen wie t3n oder Riwa geteilt.  Hier gibt es den Artikel als Word-Datei zum Download: 10_Entwurf_Social-Media_im_HandwerksbetriebInaSchmoss

Tag der Küche und Tag des Schreiners zum kulinarischen Event ausbauen

Erstmals haben wir 2015 den von uns seit 2007 begangenen Tag der Küche zum Sous Vide Kochevent umgebaut und kochbegeisterte Kunden als Zugpferde eingeladen. Die Veranstaltung kam so gut an, dass wir auch den Tag des Schreiners dazu nutzten und in Zukunft mehr Kunden in unsere Kommunikation und Aktionen einbauen werden.  Einige davon haben auch schon  Kochartikel im Nachhaltigkeitsblog veröffentlicht, aber in Zukunft werden wir auf diesem Weg versuchen, die Kommunikation auch unter unseren Kunden damit zu fördern, denn was ist wertvoller, als eine Möbelmacher-Koch-Community? Aus dem Material des Tags der Küche entstand die Einladung zum Tag des Schreiners:

Zusammenarbeit mit der Wissenschaft als Fachleute für regionale Wirtschaftskreisläufe und als Postwachstumspionier

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Als Referent und Podiumsteilnehmer waren wir zu der Veranstaltung „Alternativen Denken. Wirtschaft für Wohlstand und Lebensqualität“ bei der Heinrich Böll Stiftung in Zusammenabreit mit dem IÖW in Berlin  eingeladen.

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Neben einer Broschüre als Dokumentation der „Postwachstumspioniere“ der Veranstaltung (mit einigen Seiten über die Möbelmacher), führt das auch zur Zusammenarbeit mit Studenten mit Nachhaltigkeitsambitionen,  unter denen sich vielleicht auch einst ein Nachfolger finden lassen könnte aber die auf jeden Fall die Philosophie der Möbelmacher in ihren Bachelor- oder Masterarbeiten weitertragen werden.

Das Vorausdenken

Ziel ist es schon jetzt, in den nächsten 7 Jahren einen potentiellen Nachfolger für herwig Danzer zu finden, der vor allem in Marketing und  Verkauf einige Jahre eingearbeitet werden kann.

Das Jahrbuch ist seit 20 Jahren auch ein Kalender, der die Küchen, Möbel und Aktionen des letzten Jahres redaktionell erläutert und von Studenten als „kleiner Nachhaltigkeitsbericht“ interpretiert wurde.

Gleichzeitig arbeitet die Firma an der Entscheidung, ob für die eigene Nachhaltigkeitsdokumentation das seit 20 Jahren erscheinende Jahrbuch weiterhin ausreicht (wie das eine Studentengruppe im Jahr 2005 erarbeitete), oder ob in Zukunft das Nachhaltigkeitsmanagement des Umweltpaktes Bayern (seit 2002 ständiges Mitglied), die Entsprechenserklärung nach dem deutschen Nachhaltigkeitskodex  oder eine Dokumentation nach dem Modell der Global Reporting Initiative eingeführt werden soll. Vermutlich wird es einen Beileger zum Kalender geben, der die eher für Fachleute relevanten Daten in bewährter Gliederung zur Verfügung stellt, der Rest wird wie gewohnt für Kunden redaktionell in kleinen Nachhaltigkeitsdosen bebildert und aufbereitet.

Messeauftritte in Zukunft

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Das war auf der Consumenta im Jahr 2000

Gemeinsam mit dem Veranstalter der Consumenta Verbrauchermesse „Afag“ zeigen wir seit dem Jahr 2000 (damals bis 2009 auch zusammen mit dem Bayerischen Rundfunk) Kochshows, deren Organisation und Moderation seit 2005 alleine in unserer Hand liegt.

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Die Consumenta 2015 mit den Kandidatinnen zur Miss Franken Wahl

Seit 3 Jahren ist unser Stand in der Frauenhalle Fem, wo in unserer Küche auch die Wahlen zur Miss Franken und andere Veranstaltungen mit deutschen Kochpromis, bekannten Foodbloggern und anderen interessanten Menschen stattfinden.

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Dieser Gegenwert ermöglicht uns attraktive Messestände und erhöht gleichzeitig die Aufmerksamkeit. Dank der Zusammenarbeit mit Standgästen von Kochblogradio werden diese Kochshows zusätzlich beworben und für die Zukunft ist die Live-Übertragung ins Internet bereits in Planung. Mitte Mai wird es dazu ein Treffen mit allen Beteiligten geben, denn die Messe ist weiterhin an innovativen Werbemethoden für diese Großveranstaltung interessiert.

Völlig neue Finanzierung von Showküchen

Als die grüne Küche aus unserer Ausstellung verkauft wurde, luden wir im aktuellen Newsletter dazu ein, uns die neue Küche für ein Jahr auszuleihen und damit viel Geld zu sparen. Wenige Minuten später bewarb sich ein junges Paar, mit dem wir eine Superküche zum Sonderpreis planten, weil wir sie ein Jahr in unserer Ausstellung und auf Messen benutzen durften.

Dank dieses Beispiels im Video, sehen wir Chancen, dass die Küchen unserer Ausstellung in Zukunft  direkt für Kunden geplant sind und in der abgemachten Zeit die Ausstellung wieder verlassen werden, was wiederum einem neuen Kunden die Chance zur perfekten Küche zum Sonderpreis gibt. Möglich wird das nur durch geölte Massivholzoberflächen, die selbst nach wüsten Kochshows auf das Niveau einer neuen Küche gepflegt werden können. In der Zwischenzeit sind bereits drei Showküchen auf diesem Weg geplant, die vierte wurde gerade für den Zeitraum Juni 2017 (Aufbau in der Ausstellung), Februar 2018 (Montage beim Kunden) angeboten.

Die Zukunft unserer Küchenkomplettlösung

Im Zuge einer neuen Showküche für die Ausstellung und unsere Messeauftritte wurden nicht nur viele kleine Verbesserungen in die Massivholzküchen eingebaut (alle unteren Schübe können ohne Mehrkosten mit dem Fuß geöffnet werden – es gibt Spezialeinteilungen für den großen Bräter, Magnethalterungen in der Schublade für Messer und Schräghalterungen für Gewürze) sondern die Grundidee der perfekten Küche ausgebaut. Dachten wir früher, mit Backofen, Kochfeld und Spülmaschine eine komplette Küche zu zeigen, ist bei uns heute Tepan Yaki, Dunstabzug, Induktionswok, Druckdampfgarer, Vakuumierer und Thermalisierer schon normal.

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Der Vakuumierer wird in immer mehr Küchen eingebaut, weil er die Haltbarkeit von Lebensmitteln erhöht und vor allem das Garen im Vakuum (Sous Vide) ermöglicht
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Tepan Yaki, Induktionskochfeld und Dampfgarer gehören zum Standard in Möbelmacherküchen

Mit der neuen Showküche geht es aber noch viel weiter in Richtung Beleuchtung, Musik und kompletter Rösle Werkzeugaustattung und am meisten freuen wir uns, wenn unsere Kunden auch die neue Küchenmaschine Ankarsrum und vor allem das Angebot an einer Gewürz-Komplettausstattung mit Sonnentor Bio-Gewürzen annehmen.

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Die Küchenmaschine Ankarsrum aus Schweden wurde neu ins Programm mit aufgenommen

Denn immer mehr entdecken wir, dass eigentlich weniger das Möbel verkauft wird, sondern das Komplettpaket an Top-Geräten, Kochkurs (während der Beratungsgespräche ganz nebenbei), vernünftigen Einkaufsquellen (Heimat auf´m Teller, Hutangerrind), Rezepten (wertvolle Rezeptdatenbank sammelt alle Rezepte seit 2000) und gemeinsamen Kochevents (Kochworkshop während der Werkstatt-Tage mit Sous Vide Papst Hubertus Tzschirner – hier ist die Youtube Playlist über alle Kochaktionen).  Schon immer wurde in unseren Showküchen gemeinsam mit den Kunden gekocht, aber die neue ist keine Showküche mehr, sondern ein komplett mit Geschirr und Lebensmitteln lebensecht eingerichtetes Paradebeispiel, für das herwig Danzer seine alten Unterlagen über Lebensmittelvorhaltung aus der Ausbildung zum Ernährungsexperten noch ausgraben wird.

Fränkischer Sommer bei den Möbelmachern

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Volle Werkstatt (350 Gäste) beim internationalen Gitarrenfestival Hersbruck, viele Jahre zu Gast in der auf- und ausgeräumten Fertigungshalle der Möbelmacher

Viele Jahre war das Gitarrenfestival Hersbruck bei den Möbelmachern zu Gast und hat auch einige Kunden gebracht.  Der renommierte „Fränkische Sommer“ hat für 2017 einen Konzerttermin vereinbart (23.6.2017)  und am liebsten würden wir diesen mit unseren alten Freunden aus dem Ensemble Kontraste verwirklichen, die schon zwei Mal bei uns auftraten und 2015 den Wolfram-von-Eschenbach-Preis gewannen. Bei den Konzerten erleben Kunden und vor allem potentielle Neukunden eine ungewöhnliche Atmosphäre aus Handwerk und Kunst, die uns schon oft wertvolle Musikliebhaber als Kunden brachte.

 Das Holzlager aufmöbeln

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Um rationeller, sicherer und bequemer Holz lagern zu können  und um dabei nicht mehr Fläche mit Schotter belegen zu müssen (und weil das alte Lager in die Jahre kam), wird der Neuaufbau des Holzlagers geplant. Der Kauf eines neuen Seitenstaplers – der statt 8 Meter nur 4 Meter Durchfahrtsbreite zwischen den Regalen benötigt – und das Einbringen von Fundamenten wird zwar einiges kosten, aber gleichzeitig die Firma zukunftssicher und attraktiv für Nachfolger  aufzustellen.

Die aktuelle Begeisterung der Geschäftsführung und aller  Mitarbeiter für diesen „neuen“ Betrieb gibt uns die Kraft, auch diese Investitionen zu stemmen.

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Diese aktuelle Zusammenstellung der aktuellen Nachhaltigkeitsgedanken wird nach der Preisverleihung  für alle Leser des Nachhaltigkeitsblogs freigeschaltet werden, so dass sich nicht nur  die Jury, sondern alle an der Arbeit der Möbelmacher interessierten Menschen ein Bild machen können.

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Infoveranstaltung: Die Kleidung auf unserer Haut: FAIR-handelbar?

In Kooperation mit der Initiative Fairtrade Town Hersbruck und dem Weltladen Cocoyoc veranstaltet der Katholische Erwachsenenbildung Nürnberger Land e. V. einen Praxisabend für Eltern, päd. Fachpersonal, Gruppenleitende und andere interessierte Menschen.

Eindrucksvoll werden Ihnen Ihnen die Stationen aufgezeigt, wie Kleiderhandel normalerweise abläuft und wie sich fairer  Kleiderhandel davon unterscheidet.

Was kann jede und jeder Einzelne tun, um Mitmenschen und Umwelt nachhaltig zu schützen?

Zahlreiche Tipps und Anregungen zeigen Ihnen, wie Sie sich und Ihre Familie fair, chic und trotzdem bezahlbar einkleiden können.

Laudato Si auch im Kindergarten!

Termin: Dienstag, 28.06.2016, 19.30 bis 21.30 Uhr.
Ort: Kath. Kindergarten Mariä Geburt, Amberger Str. 53, Hersbruck.
Anmeldung: Bitte bis 27.06.16 persönlich im Kindergarten oder telefonisch unter 09151 / 2653
Referentin: Dipl.-Päd. Simone Dorn-Ettl

Anspruchsgruppen sind Stakeholder und deren Analyse im Zeichen der Nachhaltigkeit

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Was ist eine Stakeholderanalyse? Da stellen wir uns mal ganz dumm und sagen …

Zwischen dem ersten Treffen in Augsburg (wir berichteten hier)  und unserem betriebsinternen Stakeholderanalyse-Workshop ist viel Zeit vergangen, weil uns die Unterkrumbacher Werkstatt-Tage voll in Beschlag hatten. Es war gerade noch rechtzeitig, weil das neue Treffen bei der Lammsbräu schon am kommenden Montag ist.

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Anita Eberhard vom Grünen Baum Kühnhofen  (mitte) unterstützte das Möbelmacherteam

Und so trafen sich urlaubs- und terminbedingt vier freiwillige Möbelmacher zum Test der Workshoptools im Rahmen des Pilotprojektes und der Stakeholderanalyse an sich im Grünen Baum Kühnhofen im Seminarraum. Dass sich auch die Hotelchefin beteiligte, war eine echte Bereicherung, denn als Nachbarin, Hotelzimmerkundin und Partnerin in vielen Vereinen ist gerade Familie Eberhard ein Paradebeispiel als Stakeholder und so war ihr Beitrag schon ein echter „Stakeholderdialog“, der ja das eigentliche Ziel der Stakeholderanalyse ist.

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Beim konsequenten Abarbeiten unserer potentiellen Anspruchsgruppen – angefangen bei den Möbelmachern, also den Mitarbeitern selbst, über die Kunden, Lieferanten, Banken und der lokalen Öffentlichkeit wie zum Beispiel Nachbarn, Universitäten und ganz vielen Vereinen und Verbänden – haben wir viele ehemalige Selbstverständlichkeiten neu überdacht und auch mal  – wie zum Beispiel den Consumentaauftritt für 2016 – über Bord geworfen.

Hier kann man sich die Diskussion von alle Seiten anschauen (mit der Maus drehen, mit dem Scrollrad zoomen)

Neue Ideen sind entstanden, die in einen Maßnahmenplan mündeten, den wir in Kürze mit allen Möbelmachern absprechen werden und – so schnell es eben geht – umsetzen. Wobei vor allem die angedachten Investitionen im Einklang mit der finanziellen Geschäftsentwicklung getätigt werden müssen, aber wir sind da weiterhin optimistisch.

Unseren bereits bestehenden Stakeholderdialog, der aus unserem Jahrbuch (seit 18 Jahren), unserem Nachhaltigkeitsblog (seit seit 11 Jahren),  den Einladungen zu den Werkstatt-Tagen (seit 18 Jahren), dem Videonewsletter (seit 15 Jahren- Video seit 6 Jahren) und vor allem den damit verbundenen Fragebögen und Antwortmöglichkeiten besteht, müssen wir dabei nicht ändern, nur an manchen Stellen ergänzen. Zum Beispiel möchten wir zur Feier unseres 20-jährigen Jubiläums in Unterkrumbach zusammen mit dem Feuerwehrverein ein Konzept erstellen, dass allen Beteiligten Freude macht, auch wenn wir das Wort Stakeholder dabei wohl nicht verwenden werden.

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Ute zeigt wo´s lang geht

So ein paar Stunden Grundsatz- oder Strategiediskussionen mit engagierten Mitarbeitern außerhalb des normalen Betriebs  machen immer Sinn – vor allem mit köstlichem anschließenden Abendessen –  und so freuen wir uns auf den Austausch mit den anderen Pionierbetrieben am Montag bei der Lammsbräu.

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Das erste Treffen zum Stakeholderanalyseprojekt
Die Nachhaltigkeitsseite der Möbelmacher
Die Hotelzimmer der Möbelmacher im Grünen Baum
Der Grüne Baum Kühnhofen (Homepage)

Werkstatt-Tage 2016: Werkstatt-Dinner mit Schwester Regina Werner, Maja Wasa und Mary Ward

Das Video mit allen Textbeiträgen dauert rund 70 Minuten

Die Idee zu einer gemeinsame Veranstaltung mit Kloster Kitchen (und der IngwerTRINKerfinderin Maja Wasa) entstand auf der Consumenta 2015 und nachdem die Lesung mit Denis Scheck und Eva Gritzmann am Samstag anberaumt wurde, bot sich für Kloster Kitchen im Rahmen der 18. Unterkrumbacher Wekstatt-Tage der Freitag an (das haben wir hier schon mal erläutert).

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Weil man nicht einen ganzen Abend den IngwerTRINK trinken kann, lud ich zum Thema Kloster auch Schwester Regina Werner ein, die als Küchenchefin der Maria Ward-Schule nicht nur das Essen aus dem schon vorher abgeholten Hutangerochsen-Bratenstücken vorbereitete, sondern auch interessante Einblicke ins Klosterleben und die Geschichte der Ordensgründerin Mary Ward einbrachte.

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Einlass war um 18:30, erstaunlich viele Menschen waren um diese Zeit schon da und genossen einen ersten Frankensecco von Manfred Rothe oder auch schon den IngwerTRINK, aber vor allem die köstlichen Kartoffelchips, die unsere Kunden und Freunde Elke und Klaus Böhner zubereiteten.   An den Ständen von Königssalz informierten sich die Gäste und vor allem Schwester Regina beantwortet ganz viele Fragen über das Ordensleben und die Maria Ward Schule. Ganz besonders gefreut haben wir uns, dass auch Oberin Schwester Alberta und Schwester Irmtraut anwesend waren, dieser Rückhalt wertete die ganze Veranstaltung deutlich auf.

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Punkt halb Acht legten wir mit dem Kräuterbraten (das „Mäusel“ ist die Wade des Ochsen) nach einem Rezept aus dem 17. Jhd los, denn Regina ist Spezialistin für Rezepte aus der Zeit ihrer Ordensgründerin. Ganz modern haben wir das „Show-Stück“ im Druckdampfgarer in 45 Minuten gegart und viele fanden es sogar saftiger, als die klassisch im Topf geschmorten.  Im lockeren Kochtalk versuchten wir das beeindruckende Leben von Mary Ward – sie war die erste, die sich um die Bildung der Mädchen kümmerte, was auch heute nicht nur  in Afrika immer noch wahnsinnig wichtig ist – aber auch die Mission der „Englischen Fräulein“ zu diskutieren, die sich heute Congregatio Jesu nennen (weil Mary Ward bei den Jesuiten – Ignatio von Toyola gründete die Gesellschaft Jesu – das männliche Vorbild ihres Frauenordens fand).

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Immer ging es um das Gesamtmotto der Unterkrumbacher Werkstatt-Tage „Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ und danach richteten wir dann auch die Teller für die 9 Tische je nach Bestellung auch mit den vorbestellten Hutangersteaks an, die Klaus und Elke am Tepan Yaki just in time zubereiteten.

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Der ganze Rücken und die Edelstücke wie Tafelspitz, Hüfte und Schwanzrolle  reiften zu diesem Zweck einen ganzen Monat lang im Salt Ager Reifeschrank von Königsalz, was nach unseren wenigen Kostproben (alles haben die Gäste gegessen) einen köstlichen Geschmack nach dem Motto „Wasser raus – Geschmack rein“ brachte.  Deswegen musste Andreas Hagen auch immer wieder erklären, warum das Salz in der Rückwand des Kühlschrankes – immerhin rund 80 Kilogramm) hauptsächlich funktional und nur am Rande auch  dekorativ zu verstehen ist.

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Maja Wasa erzählte während des Kochens so sympathisch von den richtigen Zeitpunkten in ihrem Leben, dass sie nicht nur viele Fans, sondern auch Käufer fand und den Rest des Abends noch unzählige Fragen zum Ingwer, aber auch zu ihrer Herkunft aus Slowenien und die Verbindung nach Hersbruck durch Mario Fürst beantwortete.

Derselbe hat Marketing und Vertrieb der Firma Kloster Kitchen unter sich und sein kurzer Vortrag machte schnell klar, warum.  Er ist vom Produkt überzeugt und ein Marketing Mann vom Scheitel bis zur Sohle.

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Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark erklärte die Hintergründe zur Beweidung der Hutanger mit just jenen Rindern, von denen wir einen Ochsen verspeisten und gewann damit hoffentlich einige neue Hutangerpaten.

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Alle Gäste (bis auf einen, was ebenso enttäuschend wie störend war) lauschten den ganzen Abend aufmerksam den Küchengesprächen, nur beim Essen schalteten wir die Mikrophone ab und machten die Musik von John Dowland und Henry Pucell etwas lauter, sie waren wie William Shakespeare ebenfalls Zeitgenossen von Mary Ward und ihre Musik hat uns liebevoll Pia Praetorius in eine Playlist gepackt, sie ist die Spezialistin für den richtigen Zeitpunkt der Musik aus der Renaissance.

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So entstanden viele viele spannende Begegnungen von engagierten und interessanten Menschen, genau das, was die Möbelmacher mit den Werkstatt-Tagen seit 1998 erreichen wollen. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und den Gästen für diesen einzigartigen Abend.

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Hier ist der Artikel von Ute Scharrer in der Hersbrucker Zeitung, herzlichen Dank dafür:

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Treffpunkt, Garpunkt, Wendepunkt

Gelungene kulinarisch-philosophische Werkstatt-Tage bei den Möbelmachern in Unterkrumbach — Autoren-Duo Eva Gritzmann und Denis Scheck zu Gast

UNTERKRUMBACH (us) – Was haben Rindvieh, Klosterschwestern,
Ingwer und Küchentechnik miteinander zu tun? Punkt-genau
und geruhsam aufgezogen, in die feineren Punkte des historischen
Kochens verguckt, zum Wende-Punkt im Leben geworden oder
Hilfe zum perfekten Gar-Punkt: mit unterhaltsamen Geschichten,
Kochkursen und – Vorführungen umspielten die Unterkrumbacher
Nachhaltigkeits-Apostel bei ihren Werkstatt-Tagen die Frage nach
dem richtigen Zeitpunkt. Ein Höhepunkt war die Lesung von Eva
Gritzmann und Denis Scheck.

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Eva Gritzmann und Denis Scheck haben schon einmal gemeinsam
ein Buch geschrieben. Nun haben die beiden es zum zweiten Mal getan. „Wie schaffen Sie es, sich dabei nicht in die Haare zu kommen?“,
fragt eine Besucherin die beiden. „O, wir kommen uns durchaus in die Haare“, lacht Literaturkritiker Scheck und weist bedeutungsvoll auf die haarärmeren Regionen seines Kopfes hin.

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Während der Lesung ist von den angeblichen Querelen des Autorenduos allerdings nichts zu bemerken. Synchron blättern sie die
Seiten ihres jüngsten Werkes „Solons Vermächtnis – vom richtigen
Zeitpunkt im Leben“ um, lösen einander harmonisch beim Vortrag
ab und gleiten scheinbar mühelos in den Spagat, gleichzeitig geistreich, unterhaltsam und elegant zu formulieren und vorzutragen – und dabei auch noch etwas zu sagen zu haben.

Die ehemaligen Klassenkameraden Gritzmann und Scheck fühlen
dem Jugendwahn unserer Zeit auf den Zahn. „Junges Gemüse“ ist
gefragt, im wörtlichen und im übertragenen Sinne. Sie erzählen
fesselnde Geschichten von bewussten und bedeutsamen Lebenswendungen.
Vergnüglich und genussreich erfahren die Zuhörer von den
Treppenwitzen in den Gewürzkontoren, von den ehrgeizigen
Romanplänen des beinahe neunzigjährigen Erfolgsautoren
Martin Walser und vom „Piet-Kong“ des Schwabenlandes.
Das Publikum genießt, wie die beiden über den Untertitel eines
Frauenmagazins spotten, das sich speziell an Menschen in der „dritten Lebenshälfte“ richtet. Die Medizinerin und der Lesesendungsmoderator empören sich über den „grassierenden Alters-Rassismus“, der jederzeit Jugendlichkeit jeglicher Form der Altersweisheit vorzieht.

„Solons Vermächtnis“ greift auf, was der athenische Lyriker des Altertums schon bedacht hatte und formuliert ein Loblied auf den richtigen Zeitpunkt im Leben. Diesem philosophischen Ansatz huldigen auch die „praktischen“ Anteile der Werkstatt-Tage. Dazu gehört das Dinner mit Schmorbraten nach historischem Rezept, gekocht von Klosterschwester Regina Werner. 17 Kräuter hat sie behutsam in das „Mäusle“ genannte Wadenstück vom Hutanger-Rind eingeklopft:  Thymian, Majoran, Schnittlauch – diese Kräuter sind auch dem Küchenlaien noch vertraut. Erdbeerblätter, Ampfer und
Schafgarbe weisen schon eher auf den jahrhundertealten Ursprung
des “Lombardischen Bratens“ hin, den die Maria-Ward-Schulküchenchefin zubereitet. Ebenso schmackhaft: der kraftvolle Ingwertrink, den die reizende Maja Wasa präsentiert.

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Perfekt im Salzschrank gereifte Rindfleischstücke, von Sous-Vide-
Könner Hubertus Tzschirner auf den Punkt gegarte Speisen, gut abgelagertes Holz und langsam gewachsenes Rindvieh vom Hutangerprojekt – auf umfassende Weise konnten die Möbelmacher dieses Jahr das Unvereinbare in ein Motto fassen, das alle Lebensbereiche umfasst: vom richtigen Timing – das manchmal alles ist -, und wo zu früh kein bisschen besser ist als zu spät.

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Weitere Infos zu den Werkstatt-Tagen:

Die Einladung für alle drei Werkstatt-Tage im Video

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Power to Change-Die EnergieRebellion Filmvortrag im Kulturbahnhof Ottensoos

am 15. Juni um 19.00 Uhr zeigen der Kulturbahnhof Ottensoos den Film „Power to Change-Die EnergieRebellion“.

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Die Energiewende geht weiter!

Nach dem Film „Die 4. Revolution“ zeigt der Regisseur C.A.Fechner mit seinem neuen Film „Power to Change-Die EnergieRebellion“ die Vision einer demokratischen, nachhaltigen und bezahlbaren Energieversorgung aus 100% erneuerbaren Energien.
Der Film ist ein eindrucksvolles Plädoyer für eine rasche Umsetzung der Energiewende und erzählt mitreißende Geschichten von Kämpfern, Tüftlern und Menschen wie Du Und Ich. Er nimmt seine Zuschauer mit auf die Reise durch ein Land, in dem Hunderttausende für die Energierevolution kämpfen – voll Leidenschaft und Hoffnung, Rückschläge einsteckend und Erfolge feiernd.

Präsentation am 15. Juni  um 19.00 Uhr im Rahmen des agenda21- Kinos durch Frank Braun (Bluepingu e.V. Nürnberg)  mit Beteiligung und fachlich gezielten Informationen der Fa. IKRATOS (Gräfenberg)

Eintritt frei

Alle weiteren Informationen und Veranstaltungen finden Sie unter:
www.kulturbahnhof-ottensoos.de/

Monster unter dem Bett? Warum unsere 360 Grad Kugelkamera von Panono für uns so wertvoll ist

Mit der Kugelkamera kann man auch kontrollieren, ob sich Monster unter dem Bett verstecken. Dank der Direktverbindung zum Smartphone, der guten Auflösung (105 MP) und hoher Lichtempfindlichkeit geht das sogar bei sehr wenig Licht.

(Je nach Internetverbindung kann es ein wenig dauern, bis alle Panoramen geladen sind)

Aber auch die Schönheit unseres „Gastgebers seit 1997,“ die Schönheit des Sittenbachtals erschließt sich mit einem Rundumblick (mit der Maus drehen und dem Scrollrad zommen, oder die Symbole rechts oben verwenden) viel deutlicher, als auf einem normalen Foto und man kann verstehen, warum sich unsere Kunden und wir uns hier so wohl fühlen.

Die Panono Kugelkamera besitzt 36  eingebaute Fotoapparate, die gemeinsam per Handy oder durch Hochwerfen ausgelöst werden und deren 36 Fotos auf deren Server automatisch zusammengenäht werden – „gesticht“ heißt das Fachwort dafür.

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Aber weder Monstersuche noch Landschaft sind die eigentlichen Gründe für diese Kamera, die ein deutscher Student, Jonas Pfeil, Gründer und Geschäftsführer von Panono, als Masterarbeit 2011 entwickelt und mit einem Crowdfundingprojekt  (modernes Geldsammeln via Internet) finanziert hat.

Es geht um das komplette Darstellen von Räumen, was uns seit 28 Jahren selbst mit vielen Fotos und Videos und auch mit dem Zeigen der Grundrisspläne nicht wirklich gelang.  Dieses „nicht vorstellen können“  fällt uns bei gemeinsamen Raumplanungen mit Kunden anhand der „normalen Photographie“ immer wieder auf.

Die Panono kann auch via Hochwerfen ausgelöst werden, ein Gimmik, das zwar für die Entwicklungsgeschichte der Kamera entscheidend ist, die mich aber ziemlich nervt, denn es ist gar nicht so einfach einen Kugel nichtdrehend hochzuwerfen, und für lustige Experimente nehme ich mir ungern Zeit.

Zurück zu den Innenräumen, das erste Foto in unserer Möbelmacherküche vom Pellkartoffelessen zeigte uns schon, wie leicht man auf diesem Weg Räume „verstehen kann“ und der erste „offfizielle“ Fototermin bei Kunden – das Kinderzimmer von Isabella – überzeugte uns alle vom Sinn dieser Investition.

Die ganze Bedienung via Handy ist noch nicht genial, aber der Erfinder verspricht im Forum glaubwürdig bei allen begründeten Kritikpunkten Nachbesserung. Zu allererst braucht man eine Methode, die Fotos via Desktoprechner hochzuladen, außerdem würde ich mir einen Selbstauslöser wünschen.  Auch wenn mir ob meiner spärlichen Bedienungskompentenz von Smatphones und meinen Akkuproblemen  ab und zu ein kleiner Fluch  rausrutschen sollte, bin ich mit diesem Werkzeug sehr glücklich, weil es die Arbeitszeit für ein 360 Grad Foto im Vergleich zur klassischen Methode mit Spiegelreflexkamera und Nodalpunktadaper auf ein Minimum reduziert und weil man auch Menschen damit aufnehmen kann, die normalerweise nicht für 36 Fotos stillhalten würden.

Die Arbeit der 36 Fotos, die man sonst einzeln machen müsste, macht die Kamera auf einmal und das Stichen, das Zusammennähen der vielen Fotos erledigt die Panonosoftware automatisch auf dem Server. Wir sind seinem Schöpfer ehrlich dankbar und freuen uns auf deren Einsatz während der folgenden Fotosessions für den Kalender 2017 und Unterkrumbacher Wekstatt-Tage (10 bis 12. Juni), denn da kann sie – zum Beispiel aufgehängt in der Werkstatt – die Atmosphäre ganzheitlich rundrum darstellen.

All unsere Panoramen sind übrigens hier zu finden.

Und hier ist das Video vom Kinderzimmer:


 

 

 

Alles zum Thema Nachhaltigkeit mit dem besonderen Interesse für das Einrichten mit Küchen und Möbeln aus dem Holz der Hersbrucker Alb und allem was zur Lebensqualität des Wohnens dazu gehört. Die Möbelmacher aus Unterkrumbach bei Hersbruck wollen seit Herbst 2005 aus dem Dialog in diesem Blog von Kunden, Freunden und Fremden lernen und das Bewusstsein für regionale Wirtschaftskreisläufe stärken.