von | 2. November 2019

Das Jahrbuch 2019 “Nachhaltigkeit für eine enkelgerechte Zukunft” entstand aus dem Kalender 1997

Allgemein, Jahrbuch | 0 Kommentare

 

 

 

Im Stil der Feuerzangebowle  wurde ich von lieben Menschen, die nicht in Franken wohnen, gefragt:

“Wat is eijentlich en Jahrbuch?”

Meine Antwort: “Da stellen wir uns mal alle janz dumm und sagen: dat Jahrbuch ist en Buch, da kommt dat rein, wat im letzten Jahr passiert ist und dat nächste Jahr, dat beantworten wir später.” (Übrigens beginnt die nächste Feuerzangebowle in Nürnberg am 29.11.)

So einfach wäre die Erklärung, wenn unser erstes Jahrbuch erst in diesem Jahr 2019 herausgekommen wäre. Tatsächlich fußt es historisch aber  auf unserer zweiten großen gedruckten Aussendung (die erste war zum fünfjährigen Jubiläum 1993) an alle 2900 damaligen Kunden im Jahr 1996, nämlich den Kalender 1997 im DIN-A4-Format mit Drahtspirale (wer uns seinen aufgehobenen zeigt, und nicht schon beim letzten Jubiläum gewonnen hat, bekommt zwei Brotzeitbrettchen!).

Der erste Kalender 1997

Der  hatte unten ein kleines Kalendarium für das folgende Jahr und bekam den Titel Kalender 2017, weil wir hofften, dass er aufgehängt werden würde. Aufgrund des Platzmangels und der kleinen Bilder auf nur 26 Seiten (12 Monatsseiten, die redaktionell genutzten Rückseiten und Cover und Rückseite) verdoppelten wir im Jahr darauf das Format auf  52 Seiten und erfanden ein gefaltetes und mit Klammern geheftetes DIN A-4 quer Heft. Das Größte, was man zu erschwinglichen Preisen noch verschicken kann und was seine Ansichtsfläche beim Aufklappen immerhin auf DIN A-3 verdoppelt.

     

Es bekam eine Doppellochung wie mit dem Locher,  die das ausgeklappte DIN-A3-Format mit zwei Nägeln an der Wand hängbar und gleichzeitig auch in einem Ordner aufbewahrbar machte, was viele Kunden zum 25. Jubiläumsjahr anno 2013 auch mit 16 liebevoll archivierten Kalendern demonstrierten.

Damals zeichnete Jürgen Burgmayr die passenden Cartoons zu den jeweiligen Monaten mit unserer Ratte aus dem damaligen Logo  als personifizierte Möbelmacher und unseren Kunden als Enten, meist mit Sonnenbrille. Der folgende Cartoon spielte auf die nahende Hochzeit von David Copperfield mit Claudia Schiffer an. Unsere Küche hätte länger gehalten, als die sieben Jahre seiner ersten Ehe.

Finanzierung über ganz persönliche Anzeigen

Weil ein paar Jahre später schon 3500 Kalender verschickt werden sollten, mussten wir uns auch etwas zur Finanzierung dieses für eine kleine Schreinerei ziemlich aufwändige Projekt einfallen lassen. Wir fotografierten zwar selbst mit einer Fachkamera auf 6 mal 9 Rollfilm und texteten höchstpersönlich – ein Germanistikstudium kann manchmal hilfreich sein – aber alleine der Druck und vor allem der Versand überstieg bei weitem unser Werbebudget, was wir mit der Unterstützung unserer Hauptlieferanten wie Jori, Pro Natura, Systemceram, Rösle und  den Anzeigen unserer befreundeten Betriebe ab dem Jahr 1998 wieder auffangen konnten.

Erfolgsmessung mit gehängten Kalendern im Jahr 2007

Zum ersten Mal diskutierten wir im Jahr 2006, was man am Kalender besser oder ganz anders machen solle, was uns auf die Idee zu einer Kundenbefragung mit dem Forschungswerk brachte: Die Marktforscherinnen um Iris Schuster ermittelten mit einer signifikanten Zahl von Probanden, dass der Kalender eine nicht ganz 30-prozentige Hängequote (29,7) aufwies, was zur Frage der Marktforscher führte: “Wenn jemand mit seiner Firmenwerbung so einen messbaren Erfolg auslöst, sollte er nicht darüber nachdenken sie zu ändern, sondern bestenfalls das Ergebnis zu verstärken.”

 

Also blieb das Format mit ständigen kleinen Layoutverbesserungen und so ging das bis zum 30-jährigen Jubiläum 2018, welches einen guten Anlass bot, statt der jährlichen Kundengeschichten mal wieder die Basics der Möbelmacher in den Vordergrund zu rücken und die ganze Arbeit vom Baum bis zum Kunden neu darzustellen.

Das Ende des Kalendariums zum 30. Jubiläum

Wir fragten uns, ob Kalender noch Sinn machen, wenn heute zusätzlich so viele Privat- und einige Geschäftsleute das in der Zwischenzeit überflüssige Kalendermedium entdeckt haben. Also gestalteten wir ein Jubiläumsbuch in DIN A5 quer mit Klebebindung, das sich auf die vergangenen 30 und nicht nur auf das letzte Jahr bezog. Unsere Kalender waren eher gedacht für Insider und Kenner der Arbeit der Möbelmacher – um das Zeitgeistwort “Möbelmacherwelt” zu vermeiden –  das Jubiläumsbuch sollte vor allem neue Kunden ansprechen und mit einem Rundumschlag unsere ganze Arbeit von der Idee der Einrichtung bis zu ihrer Rücknahmemöglichkeit beschreiben. Dazu wählten wir die treffendsten Bilder aus den letzten 30 Jahren und nicht nur die aus dem letzten.

2019 vereinigen sich nach 23 Jahren endlich Jahr und Buch und Storytelling auf DIN-A5

Schon seit 15 Jahren nennen wir unseren Kalender auch “Jahrbuch”, allerdings berichtete genaugenommen der Kalender 2018 über das Jahr 2017. Das Jubiläumsbuch zum 30-Jährigen machte uns ein Jahr Luft und deswegen heißt das Jahrbuch im Jahr 2019 zum ersten Mal auch Jahrbuch 2019.

Im Zeitalter 102-prozentiger Versorgung mit Smartphones und der daraus resultierenden Überflüssigkeit von Kalendern nutzen wir die Papierfläche des ehemaligen Kalendariums für mehr Fotos  und kombinieren die Idee des Geschichtenerzählens  aus dem alten Kalender mit dem DIN-A 5 Format des Jubiläumsbuchs vom letzten Jahr. Im Jahr 2017 schickten wir Ihnen also den Kalender für 2018. Im Herbst 2018 bekamen Sie das Jubiläumsbuch zum 30-Jährigen und  jetzt endlich im November des Jahres 2019 halten Sie das Jahrbuch 2019 in den Händen und das hat nochmal ganz neue Qualitäten:

Enkelgerecht im Jahr 2019

Der aktuelle Titel “Für Nachhaltigkeit und eine enkelgerechte Zukunft” wurde inspiriert durch den Begriff “Enkeltauglichkeit” den ich im beachtenswerten Buch von Dr. Michael Kopatz vom Wuppertalinstitut “Schluss mit der  Ökomoral” zu schätzen gelernt habe – just zu einer Zeit, als das Wort Enkel für uns ganz persönlich eine neue Bedeutung bekam. Für uns erweitert dieser Zusammenhang den Begriff der Nachhaltigkeit in Richtung Zukunft und für dieselbe engagieren sich aktuell auch viele Jugendliche und stellen berechtigte Fragen.

Die Interviews mit der Journalistin Susanne Hausdorf 

Die meisten dieser Fragen drehen sich um das Thema Nachhaltigkeit und decken sich an ganz vielen Stellen mit dem kritischen Nachhaken der Journalistin Susanne Hausdorf und vieler unserer Kunden. Im aktuellen Jahrbuch versuchen wir – leider auf nur sehr begrenztem Platz – einige Antworten darauf zu geben. Seit der Gründung der Möbelmacher im Jahr 1988 – als unsere Tochter auf die Welt kam –  war für uns die ökologische Verantwortung ein wichtiges Thema. Die Begrifflichkeit hat sich in Richtung Nachhaltigkeit entwickelt, aber die Motivation hat sich nicht geändert: nämlich einen Betrieb zu führen, der unserem Team ebenso sinnvolle, wie verantwortungsvolle Aufgaben gibt, es dabei auch noch ernährt und Kunden glücklich macht und zusätzlich ein glaubwürdiges Beispiel für nachhaltiges Wirtschaften abgibt.

Erstmals interaktive PDF-Datei zur Verbindung von Print und Web

Wegen vieler und großer Bilder ist wieder nicht viel Platz für Text, obwohl das Jahrbuch diesmal 76 Seiten dick ist. Aber zu allen Themen bieten wir eine Menge weiterführender Infos auf der Homepage, im Nachhaltigkeitsblog oder im Youtubekanal. Was im Buch unterstrichen ist, kann man in der PDF-Datei auch Anklicken und auch nach dem Druck entstanden noch viele weitere Links, auch zu allen Anzeigen. Denn Anzeigen schalten bei uns nur Menschen, denen wir vertrauen und verbunden sind und die wir guten Gewissens empfehlen können. Via QR-Code wäre das sogar mit dem Smartphone möglich oder einfach auf diesen Link klicken: jahrbuch2019screen

Spielerei mit Wimmelbild und Buntstiftgeschenk zum Ausmalen

Irgendwie wollten wir auch was zum Mitmachen unterbringen und so gibt es zwei gleiche Fotos, wobei im zweiten einige Details entfernt wurden. Wer mindestens 5 von 7 Fehlern entdeckt nimmt an der Verlosung von Massivhockern und anderen wertvollen Preisen teil.  Und wir haben Original-Schnellzeichnungs-Küchenentwürfe zum Ausmalen bereitgestellt, für die man sich die Buntstifte sogar von Staedler selbst schicken lassen kann, wenn man schnell genug ist.

Dialog gewünscht und mittels Fragebogen ist das ganz einfach

Das nächste Buch soll noch besser werden, deswegen liegt jedem Exemplar auch ein Fragebogen bei, den wir jedes Jahr sorgfältig auswerten. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie mitmachen und dabei wertvolle Preise, wie zum Beispiel unsere Massivhocker gewinnen, hier können Sie die Datei herunterladenPDF-Datei   des Jahrbuchs 2019 herunterladen.
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Die Seite zum Jahrbuch auf der Homepage

 

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