von | 7. Oktober 2020

Einfach Kochen Nr. 14: Strohwitwers schneller Saibling aus dem Druckdampfgarer

Die Küche zum Kochen, Druckdampfgarer, Einfach Kochen | 0 Kommentare

Wenn man als Strohwitwer gerade am Jahrbuch schreibt und der Drucktermin immer näher rückt und die sturmfreie Bude nicht wie früher genutzt werden kann, entsteht trotzdem gegen 19 Uhr ein gewisses Hungergefühl. Aber richtig kochen will man eigentlich nicht – keine Zeit – also überlegt man, wie man der nicht vorhandenen Raviolidose entkommt.  Ich habe meist eine Menge schockgefrostete Saiblinge im Ganzen und viele fertig filetierte in der Gefriertruhe und deshalb dieses Experiment: 4 Kartoffeln und drei Karotten etwas gesäubert aber ungeschält (geht schneller) über den Julienne-Hobel (leider habe ich vergessen, dass es meinen nicht mehr gibt, aber ich habe auch den neuen zum Ausprobieren da) mit den engen Messern schieben. Bitte Achtung, das Werkzeug ist gemeingefährlich, unbedingt den gut funktionierenden Fingerschutz verwenden, sonst wird das Tippen nachher schwierig.

 

Außerdem fand ich noch gefrorene Selleriescheiben (meine blitzschnelle Verteidigung bei vegetarischen Überfällen mit paniertem Sellerieschnitzel und selbstgemachter Oliven-Mayonnaise ), die ich mit dem großen Messer schnell in Streifen schnitt und zwei superreifen Tomaten, denen das gleiche Schicksal zuteil wurde.

In einen möglichst niedrigen ungelochten 1/3 Edelstahlgastronormbehälter (der Emailbehälter auf den Fotos ist doof, weil er die Hitzeübertragung bremst) mit Salz und Pfeffer geben (ich ergänze gerade mit dem scharfen Paprika von Sonnentor),  mit Noilly Prat übergießen und die noch tiefgefrorenen Filets drauflegen, ebenfa  lls nach Geschmack würzen, bei mir wieder Paprika. Für zwei Minuten bei 120 Grad in den Druckdampfgarer schieben und während der Garzeit die Küche wieder sauber machen.

Wenn´s piept, hat man etwas Gesundes, Schnelles  mit geringstem Aufwand, denn Garbehälter, Teller und Besteck verschwinden sofort nach dem Essen in der Spülmaschine.

Weil zufällig unser Meister Stefan Winter noch da war, haben das Gericht zusammen genossen, das Gemüse auf den Fotos reicht also auch für zwei.

Wie angekündigt eher ein Gericht für Strohwitwer, als für das Galamenü für grandiose Gäste, aber in zwei Minuten direkt aus der Gefriertruhe ist ja auch nicht schlecht. Jetzt habe ich sogar noch diesen Blogbeitrag geschrieben und kann dann gleich mit dem Jahrbuch weitermachen.

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Einen ausführlichen Artikel über Druckdampfgarer und Tepan Yaki haben wir auf der Homepage veröffentlicht.

Die Serie “Einfach Kochen” im Blog

Die Kochensendung Kocheinrichtung mit Diana Burkel

Unsere Rezeptdatenbank seit dem Jahr 2000 auf der Homepage

 

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