Alle Beiträge von herwig Danzer

Newsletter 140: Tag des Schreiners: Lesung zum Thema Heimat, 2 Tage der offenen Tür, 3 Ausstellungsküchen, Heim + Handwerk

 

Liebe Leute,am Freitag, den 10. Nov. ist die spannende Lesung mit Christian Schüle zum Thema Heimat und aufm Teller landet Köstliches von „Mahlzeit“. An den drauffolgenden zwei Tagen der offenen Tür können Sie einfach so mal reinschauen, Möbel, Polstermöbel und Matratzen testen, oder sich für die Kochworkshops anmelden. Alle Infos wieder zeitsparend zusammengefasst im Kurz-Video mit Zeichentricks.

Die Themen heute: 

  1. Heimat? Christian Schüle liest am Freitag
  2. 2 Tage der offenen Tür – Pro Natura Aktion
  3. Tag der Küche und Dorf-Flohmarkt
  4. Warum zur Heim und Handwerk München die Ausstellungsküchen frei werden
  5. Jori Polstermöbel noch vor Weihnachten
  6. Massivhocker, Couchtisch, Teppich, Leuchten
  7. Was kann der Miele-Dialoggarer?
  8. Kalender angekommen, jetzt bitte bewerten
  9. Kurznachrichten +++ Auch kleine Tische wollen sorgfältig geplant sein +++ Artikel über unsere neue Homepage im Handwerkmagazin +++ Ortrud Thieg Kargosch im K5 +++ Fotoaktion über Weihnachten?  +++

Heimat? Christian Schüle liest am Freitag

Lesung aus dem Buch „Heimat“ und 8 Meter-Aquarell von Ute Plank

 


Christian Schüle liest aus seinem neuen Buch „Heimat“, und wird genau da, wo er vor 10 Jahren über die „Deutschlandvermessung“
sprach, die Ergebnisse seiner Recherchen und Gedanken zu diesem nicht ganz leichten Begriff zur Diskussion stellen.Seine Verbundenheit zur Cittaslow Hersbruck, die auch im Buch erscheint, stammt noch aus seinem ersten Besuch, bei dem er ein Dossier für „Die Zeit“ über die „Suche nach der verlorenen Zeit“ verfasste.Hier ist unser Beitrag im Nachhaltigkeitsblog, so lädt die Buchhandlung Lösch im „Lösch-Papier“ zur Veranstaltung ein und das schrieb der Chefredakteur der Hersbrucker Zeitung Michael Scholz über das Buch. Die Einladung auf unserer Homepage ist hier.
Wir wünschen uns einen Konsenz-Streifen am Horizont …

8-Meter Aquarell zum Thema

Ein wunderbares Beispiel für Heimat, ist auch das 8 mal 1 Meter Aquarell von Ute Plank, das von Freitag bis Sonntag die Tage des Schreiners bereichern wird. Im Juni zeigt das Kunstwerk einen beeindruckenden Beitrag über unsere Filmgala Dolores, bei der die Protagonisten auf dem Plan der Villa stehen und der Deutschlehrer Richard Siebenbürger sieht von oben zu.

Kochbuch von Barbara Steinbauer-Grötsch

Hier noch die Empfehlung des wunderbaren passenden Kochbuchs „Ein Topf Heimat“ unserer Freundin und Foodbloggerin Barbara Steinbauer-Grötsch, die darin ihre Kocherfahrungen aus der ganzen Welt zusammenfasste.  

Kulinarisch begleitet vom Team der „Mahlzeit“

Aber auch philosophische Themen werden in Unterkrumbach wie gewohnt kulinarisch
umrahmt – natürlich mit passendem Heimat auf´m Teller Büffet von „Mahlzeit“– und dadurch jeder Anflug von Trockenheit durch köstlichen Schaumwein und mehr vermieden.

Mit Ihrer Anmeldung erleichtern Sie uns die Planung ungemein, bitte benachrichtigen Sie uns einfach per Mail oder Telefon. Wir freuen uns aber auch über Ihren spontanen Besuch!

Einlass und Platzreservierung:
18:30 Uhr, Beginn 19:30 Uhr, Eintritt € 12.-,
erm. € 9.-, im Vorverkauf € 9.-, erm. € 7.-

2 Tage der offenen Tür – Pro Natura Aktion  
Sonderangebote und Kochmöglichkeiten am Tag des Schreiners

Jeweils um 10:30 besprechen wir, was wir im Rahmen des Kochworkshops zubereiten wollen. Dabei können Sie selbst aktiv werden, oder nur beobachten, aber auf jeden Fall funktionale Massivholzküchen mit ganz netten Menschen  erleben, von denen einige schon lange Erfahrung mit Möbelmacherküchen haben.Für Vegetarier haben wir Gemüseberge von der Solidarischen Erntegemeinschaft Vorderhaslach bestellt, die anderen können sich mit den stolzen Gockeln vom Geflügelhof Schubert, dem schwabhofschen Weideschwein oder dem Hutangerrind beschäftigen und es am Tepan Yaki braten, im Backofen grillen, im Thermalisierer Sous Vide garen, oder im Druckdampfgarer Coq au Vin zubereiten.

Schauen Sie einfach rein oder melden Sie sich für den Kochworkshop um 10:30 an, dann können Sie entscheiden wo´s lang geht. Die Einladungsseite auf der Homepage ist hier, ein ergänzender Artikel auch über die Bresse-Hähne im Blog hier.
Und natürlich können sie die Bettsysteme von Pro Natura in unserer Ausstellung testen, für die es zusammen mit den Polstermöbeln von Jori auch Sonderangebote gibt.

Tag der Küche und Dorf-Flohmarkt
So wars am Tag der Küche mit dem Gockel und dem Dorf-Flohmarkt

Das war der Tag der Küche aus Massivholz 2017 mit den stolzen Gockeln von Peter Schubert und hier haben wir zusätzlich zum Video vom ersten Unterkrumbach Dorfflohmarkt auch das Rezept für die köstlichen Apfelküchle in der Kategorie „Einfach Kochen“ hinterlegt.

Warum zur Heim und Handwerk München die Ausstellungsküchen frei werden
Rotwein-, Rüster- und Eichenmesseküche sind bereit für neue Aufgaben



Glückliche Zufälle ergaben, dass wir vom 29. November bis zum 3. Dezember auf der Heim und Handwerksmesse in München am Stand von planHAUS täglich unsere neue Eichenküche und zwei Küchenshows mit Foodbloggern zeigen werden. Gerne organisieren wir für Sie kostenlose Eintrittskarten, die dann übrigens auch für die Feinschmeckermesse Food und Life gelten.
Weil danach sowieso wieder ein riesen Umbau ansteht und viele Geräte übrig sind, könnten wir neben der neuen Eichenküche auch die Rotweinküche (Buche, 375 cm) oder die Rüsterküche mit heimischen Granit (420 cm) beim neuen Besitzer montieren. Rufen Sie uns doch einfach an, oder schicken Sie Grundriss, Maße und Fotos, dann können wir gerne prüfen, ob sie bei Ihnen reinpassen würden.So könnte unser Stand aussehen und im Video erzählen wir, was wir vor haben.

Jori Polstermöbel noch vor Weihnachten
Natürlich frei von BASF-Skandalen     
Wie schön, wenn man schon seit über 25 Jahren mit skandalfreien Partnern arbeitet. Zur wohngesunden Einrichtung passt die BASF nicht wirklich dazu.

Wer richtig schnell ist, bekommt Sofas (bis 7.11.) und Relaxsessel (11.11.) sogar noch vor Weihnachten und bis Ende des Jahres läuft die Aktion mit dem Jubiläumssofa Linea.Alles zum Sofa ausführlich in diesem Artikel mit Video nachzulesen. Hier kann man sein Traumsofa konfigurieren und den Preis ausrechnen lassen, den Sonderpreis können wir dann beisteuern.Alle Jori Sonderangebote aus unserer Ausstellung.

Massivhocker, Couchtisch, Teppich, Leuchten
Entdeckungen in unserer Ausstellung

Wir haben vorgearbeitet und haben eine Menge Massivhocker in gehobelt, aber auch als Naturstamm oder Mischungen daraus vorrätig. Schauen Sie doch einfach mal rein, dann zeigen wir Ihnen gerne auch die Naturteppiche von Liamonte und die Leuchten von Oligo, Domus, Jori.

Was kann der Miele-Dialoggarer?   

Wir haben uns für Sie in den M-Chef einarbeiten lassen

 


Zusammen mit unserem Gast-Foodblogger Bernd Müller haben wir uns in der Münchener Miele-Zentrale in die Weltneuheit von Miele, den Dialoggarer M-Chef einarbeiten lassen. Denn das was darüber geschrieben steht, ersetzt keine eigenen Erfahrungen und nur mit diesen wollen wir Sie kompetent beraten. Übrigens tritt der neue Backofen vor allem mit den Lebensmitteln in Dialog und erst an zweiter Stelle mit der Köchin. Hier haben wir unsere Eindrücke geschildert.

Kalender angekommen, jetzt bitte bewerten
Bitte Fragebogen ausfüllen oder uns mit Bewertungen helfen 

Wir hoffen, dass unser Jahrbuch bei Ihnen ankam (einfach anrufen, falls nicht) und vor allem gut ankommt, weshalb wir uns sehr über den ausgefüllten Fragebogen auf der Rückseite des Anschreibens freuen würden.Denn wir wüssten zu gerne, welche Fotos Ihnen am besten gefallen. Bitte beachten Sie auch die Anzeigen, bei denen es sich um ehrliche Empfehlungen von langjährigen Partnern handelt, die auch hier verlinkt sind, wo Sie übrigens auch alle empfohlenen Links aus dem Kalender nach Monaten sortiert anklicken können.

Zusätzlich würden Sie uns mit Ihrer Bewertungen bei Google oder Facebook einen wertvollen Dienst erweisen, weil diese im Netz immer wichtiger werden. Wenn Sie sich nicht anmelden möchten, schicken Sie uns doch einfach eine Mail (im Betreff Bewertung), dann senden wir einen Link zu unserem eigenen Portal zurück, bei dem das auch ohne Einloggen möglich ist.

Kurznachrichten +++ Auch kleine Tische wollen sorgfältig geplant sein +++ Artikel über unsere neue Homepage im Handwerkmagazin +++ Ortrud Thieg Kargosch im K5 +++ Fotoaktion über Weihnachten?  +++

+++ Auch kleine Tische wollen sorgfältig geplant sein

Das (Er-)finden des perfekten Tisches passiert nach unserer Erfahrung nicht durch das Durchwandern von Möbelhäusern oder Bildergalerien,  sondern durch gemeinsames drüber Nachdenken und zeichnen, welche Größe und Eigenschaften die Platte, das Gestell und die Beine haben sollen und – in der Folge – wie er optisch aussehen soll.Nur die Einzelanfertigung kann das leisten und so kam dieser Tisch mit den mittels Zinken verbundenen Beinen nach Mannheim.

Wunderbar ergänzt von den neuen Stühlen von Jori namens Oscarini.

Alle Möbelmachertische

+++ Artikel im Handwerk Magazin über unsere neue Homepage


Während wir selbst die neue Homepage Nr. 4 noch an vielen Stellen verbessern wollen, wurde ihr in einer Handwerks-Fachzeitschrift schon großes Lob zuteil. Ist doch auch mal schön.


+++ Ortrud Thieg Kargosch im K5

Das Kunstmuseum Hersbruck präsentiert in den Räumen der Galerie K5 in Hersbruck (Anna M. Scholz Stiftung) großformatige Ölgemälde von Ortrud Thieg Karkosch. Die Ausstellung wird bis 17. Dezember ausschließlich Sonntags von 14 bis 16 Uhr zu sehen sein.

+++ Fotoaktion über Weihnachten?


Wir haben ja schon auf die Fotoaktion für das nächste Jahrbuch hingewiesen, für die wir uns über nachgestellte Fotos von Ihnen oder Ihren Kindern freuen würden, denen man die 30 Jahre bekanntlich deutlich mehr ansieht, als uns.  Vielleicht wäre Weihnachten dazu ein guter Termin, wir unterstützen Sie gerne mit dem Heraussuchen der Fotos aus unserem Archiv?

+++ Unsere Videoplaylisten in denen sich aktuell genau 533 Videos befinden:

Das ganze Team der Möbelmacher freut sich auf Ihren Besuch und die Anmeldung zum Tag des Schreiners, oder wann immer Sie Zeit haben.Wir grüßen herzlich aus Unterkrumbach

herwig Danzer

Außerdem könnten Sie uns mit Bewertungen bei Google oder Facebook eine große Freude machen. Wenn Sie die älteren Newsletter noch nachlesen wollen, finden sie diese auch im Nachhaltigkeitsblog unter der Kategorie Newsletter.
Sehen Sie alle 360°Fotos bei Panono
Klicken Sie auf „gefällt mir” bei Facebook

 

Den Schluss im Video mit dem „schönen Herbst“ haben wir danach dann doch noch wegen Depressionsgefahr ausgetauscht. So sah er vorher aus:

Lesung mit Christian Schüle aus dem Buch „Heimat“ am 10. Nov. – von Michael Scholz (Hersbrucker Zeitung)

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Heimat als Hort der Geborgenheit

Lesung mit Christian Schüle bei den „Möbelmachern“ am 10. November – Hersbruck als Beispiel

(Michael Scholz – Hersbrucker Zeitung)
UNTERKRUMBACH – Über „Heimat“ zu reden, ist heute
schwierig geworden. Warum eigentlich? Der Publizist Christian
Schüle liefert mit seinem Buch „Heimat – ein Phantomschmerz“
eine erhellende Diagnose und zeigt, wo und wie sich Menschen in
einer sich entgrenzenden Welt heimisch fühlen könnten. Am Freitag, 10. November, 18.30 Uhr, liest er bei den „Möbelmachern“ in Unterkrumbach.

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„Heimat“ ist aktuell ein großes Thema. Die einen fühlen sich nicht
mehr heimisch, weil sich ihr vertrautes Umfeld durch die Globalisierung ändert und weil sie es kulturell von Flüchtlingen bedroht sehen. Die anderen sind nicht mehr  heimisch, weil sie ihr Land wegen Krieg oder Armut verlassen haben. Das Thema ist zweifellos „eines der drängendsten unserer Zeit“.

Nation nicht gottgegeben

So steht es auch auf dem Buchumschlag. Aber ist Heimat tatsächlich
immer ein unveränderlicher Ort, wie Rechtspopulisten
glauben machen, oder doch auch ein von der Herkunft unabhängiges
Gefühl? Auf 250 Seiten betreibt Schüle philosophische Forschung.

In den Verdacht, konservativen Denkschulen nahezustehen, gerät
der Publizist dabei gewiss nicht, wenn er feststellt, dass Heimat irrtümlich immer wieder mit Nation oder einem bestimmten Stück
Land gleichgesetzt wird. Das Spektrum reicht dabei vom einfachen
Patriotismus bis hin zum Missbrauch durch Rassisten.

Dabei werde gerne ausgeblendet, dass eine Nation und ihr Territorium nicht gottgegeben seien. Irgendwann habe es ein Herrscher für seine Dynastie erobert. Von einer Gleichartigkeit der Bewohner könne keine Rede sein, weder in Bezug auf Abstammung
noch auf Kultur. Abschottung schade im Übrigen nur,
eine vitale Gesellschaft brauche neue Einflüsse. Die Zuwanderung
müsse klar geregelt sein, Fremde müssten die Regeln und  Gepflogenheiten der Einheimischen annehmen.

Die Verunsicherung und Angst vor dem Fremden habe aber noch eine andere Ursache als die weltweite Fluchtbewegung: die Globalisierung, die kritisch auch als „Gleichmacherei“ gesehen werden kann. Während die Generation Y mit großer geistiger Offenheit und unter dem Prinzip der individuellen Freiheit die Entstehung einer smarten Globalgesellschaft in Mega- Citys vorantreibe, gehe vor Ort das Geborgenheitsgefühl, als wesentlicher Bestandteil von Heimat, verloren.

Nüchterne Kaufleute wollten das Effizienz-Diktat auch in die Kernbereiche der Grundversorgung pressen, in Infrastruktur, Bildung, Energie, Verkehr und Gesundheit. Bisher funktionierende lokale Einheiten wandern ab in Zentren und Großorganisationen. Schmerzlich erfahren das gerade die Hersbrucker beim Krankenhaus-Thema.

Das Beispiel kommt im Buch nicht vor, aber ein anderes: Schüle
beschreibt, wie die Hersbrucker Schweiz inmitten der „Gleichmachungsglobalisierung“ Charakter zeigt. Die
Marke Cittaslow für Hersbruck und Projekte wie „Heimat auf‘m
Teller“ oder das Hutangerprojekt stellt er als Gegenpol zur globalkapitalistischen Ausrichtung dar: „Handelsketten sind unerwünscht, alteingesessene Betriebe werden bewusst gefördert, historische Flächen aus dem 15. Jahrhundert beweidet“.

Als Heimat tauge letztlich aber nur, was Existenzen sichert und wo
möglichst viele mitmachen. Schüle begründet das sozialpsychologisch: Teilhabe wecke Verantwortungsgefühl,
dies stärke die soziale Gesinnung und motiviere zu Engagement. Und: „Ohne Verantwortung entsteht kein Vertrauen, ohne Vertrauen keine Geborgenheit, ohne Geborgenheit keine
Heimat.“

Sein Blick auf entsprechende Experimente macht Mut. Auf der
ganzen Welt testen Menschen völlig unterschiedlicher Herkunft in
„Utopie-Laboren“, wie sie auf einer überschaubaren Einheit mit
konkreten Sozialbeziehungen wirtschaften können. Sie suchen
eine lokale Antwort auf die globale Entgrenzung. Grundlage sind
sogenannte Commons mit gemeinsamem statt individuellem
Eigentum, organisiert zum Beispiel als Genossenschaft. „Der Gewinn besteht in Lebensqualität, nicht in Geldzuwachs“, erklärt
Schüle. Diese kleinen lokalen Einheiten könnten sich dann größer
aufstellen und sich international zu Kooperativen zusammenschließen.

Schüles Fazit: Zur Heimat könne nur werden, was sich „auf Dauer
durch sich selbst bewährt“ und zudem Vertrautheit, Vertrauen und
Frieden schenkt. Kurz: ein (H)Ort der Geborgenheit.
MICHAEL SCHOLZ

Bei der Lesung stellt Ute Plank ihr Aquarellwerk vor, worauf sie ihre
Arbeit als Lokaljournalistin für die HZ künstlerisch dokumentierte (wir
berichteten). Platzreservierung unter Tel. 09151 / 862 999 oder per Mail
an info@die-moebelmacher.de.

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Alle Infos zum Tag des Schreiners vom Freitag, 10. Nov. 18:30 bis zum Sonntag den 12. Nov. sind hier auf Homepage zusammengefasst.

Unser Beitrag zum Buch im Nachhaltigkeitslog.

Am 19. November 2006 wurde der Besuch Christian Schüles das erste mal in unserem Nachhaltigkeitsblog angekündigt, seitdem wurde er in 53 Blogbeiträgen erwähnt, in knapp 20  davon  geht es um seinen Besuch als Autor der Wochenzeitung „Die Zeit“ um das Dossier mit der Cittaslow Hersbruck oder um seine Lesung in Unterkrumbach zu den Werkstatt-Tagen 2007 oder um seine jeweils neu erschienenen Bücher.

Hier noch ein paar Impressionen von der Lesung 2007, die guten Fotos sind von Thomas Geiger.

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Dialoggarer M-Chef – erste Erfahrungen beim Miele Kochworkshop

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Keine Berührungsängste mit dem Dialoggarer M-Chef

Wenn unser Partner Miele eine Weltneuheit ankündigt, dann wollen wir dabei sein. Wir hatten Anfang der neunziger Jahre eines der ersten Induktionskochfelder, arbeiteten schon wenig später mit Dampfgarern und Tepan Yaki und begannen im Jahr 2013 mit dem Garen im Vakuum, das man heute Sous Vide Garen nennen darf, weil die meisten den Begriff schon kennen. Das waren und sind alles Techniken, die das Kochen schneller, besser, leichter machten, oder die Lebensmittelorganisation vereinfachten.

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Markus Fröde erklärt den M-Chef sehr sympathisch

„Dialoggaren“ nennt Miele jetzt die neue Garmethode, die auf Funktechnik im Frequenzbereich zwischen 890 und 960 Megahertz beruht. Das sind elektromagnetische Wellen, die auch das Mobilfunknetz nutzt, weshalb die Backofentür den Smartphones zuliebe gigantisch abgeschirmt werden muss, denn würde deren Empfang beeinträchtigt, könnte das beim zeitsparenden Garen vom Sonntagsbraten Familien zerstören (die Mikrowelle, die wir in knapp 30 Jahren nur rund  5 mal in unsere Küchen eingebaut haben, arbeitet übrigens bei 2,45 Gigahertz und kann nicht so tief in die Lebensmittel eindringen).

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Die zwei kleinen Antennen machen den Unterschied, ansonsten wäre es ein normaler Top-Backofen mit fetter Tür

Zwei Antennen im Inneren des Dialoggarers senden nicht nur die Wellen mit ca. 250 Watt Leistung, sondern messen auch, was zurückkommt (Dialoggaren meint also den Dialog mit dem Lebensmittel, nicht mit der Köchin). Dadurch errechnet das Gerät, wie viel Energie das Lebensmittel aufgenommen hat, indem es die Differenz bildet aus investierter und übriggebliebener Energie. Die Messung findet alle 10 Sekunden statt und dauert ein paar Millisekunden. Das Gargut wird dabei nicht von außen nach innen, sondern „ganzheitlich“ erwärmt, was bei Miele liebevoll „Volumengaren“ genannt wird .

Erster Kochworkshop zum Dialoggaren
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Kochworkshop ist eigentlich das falsche Wort, wie man hier sieht

Mit unserem Kunden und Blogautor Bernd Müller machten wir uns auf ins Mielecenter nach München, um einem der ersten „Kochworkshops“ zum Dialoggaren beizuwohnen, was dank des angenehmen Kochs Markus Fröde eine echte Freude und sehr erhellend war, denn einige Formulierungen aus dem Mieleprospekt kamen mir und dem Siemens-Ingenieur im Ruhestand durchaus seltsam und missverständlich vor.

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Alles gleichzeitig auf einem Blech gegart und sogar Bernd Müller ist beeindruckt

Nach der Schulung können wir beide nicht nur die unglaublich vielen Fehler bei der Übernahme der Miele-Pressemeldungen schnell erkennen (FAZ: „Messung findet alle paar Millisekunden statt“ – nein, alle 10 Sekunden, sie dauert aber nur einige Millisekunden), sondern haben auch ein erstes Gefühl für den Einsatz entwickelt.

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„Had scho bassd“, wie der Franke sagen würde …

Markus Fröde beschrieb den Erfahrungshorizont mit dieser Technik bildlich mit einem Marathonläufer auf den ersten Zentimetern seiner Strecke und wir konnten  beruhigt erkennen, dass auch damit das Kochen eine Frage von Ausprobieren, Erfolg und Scheitern bleiben wird, denn abgesehen von einigen wenigen Erfahrungswerten der ersten Köche, die auch in die Programme eingeflossen sind, wird man wie auch bei Sous Vide garen ein Gefühl dafür entwickeln müssen.

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Auch die Jakobsmuscheln waren köstlich
Die mielsche Umbenennung des Energiemaßstabes von einem Kilojoule in ein „GourmetUnit“, was Insider natürlich schon mit 1 GU abkürzen (sprich [ge:u:], nicht [gu:], wie blöde guh auf fränkisch) , versucht die zusätzlich zu den üblichen Backofenfunktionen vorhandene Energieübertragung zu veranschaulichen. Die vielen Ingenieure unter den Gästen konnten die physikalischen, aber vor allem auch zeitlichen Faktoren nicht genug diskutieren. Und zugegeben: es ist spannend.
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Der Lachs in der Alufolie blieb roh, weil die Folie die Wellen nicht eindringen lässt

Nicht wirklich gemeinsam bereiteten wir zu

  • Jakobsmuscheln
  • rote Brötchen ungebräunt mit pulled Pork-Füllung
  • Lachs Hälfte gegart und Hälfte dank abschirmender Alufolie in roh
  • Kalsbsfilet im Schinkenmantel mit Zucchini, Tomaten, Chapignons (auf einem Blech in 30 Minuten!)
  • Himbersoufflee holländisch
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roh und gegart in einem Stück: interessant

 Alles war gelungen, besonders beim Kalbsfilet war die Zeitersparnis von mindestens zwei Stunden beeindruckend, ansonsten machen wir Soufflees natürlich im Dampfgarer, das Fleisch Sous Vide und ungebräunte Brötchen gar nicht, aber es geht im Moment ja darum, zu zeigen was die Kiste kann und das ist schon einiges, was dem Kunden allerdings auch 8000 Euro Wert sein muss.

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Auf einem Blech gleichzeitig gegart

Eine kleine Faustregel besagt, dass bei der Erhöhung der Backofentemperatur um rund 20 Grad eine Halbierung der Garzeit ermöglicht wird. Die höhere Temperatur muss nämlich die Bräunung in der kürzeren Zeit erledigen. Prinzipiell braucht man die konventionellen ebenfalls komplett eingebauten Garmethoden wie Umluft, Grill oder Unterhitze  weiterhin, die Gourmet Units muss man sich als Beschleuniger durch das „Garen im Volumen“ vorstellen.

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Das zuverlässigste  Werkzeug dafür ist sicher der Kerntemperaturfühler (der leider kabelgebunden sein muss, weil es funktechnisch wohl Verwirrung gäbe), der aber leider noch nicht mitgeliefert wurde, weshalb wir glücklich mithilfe von Markus‘ Erfahrungswerten garten.

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Soufflee macht glücklich
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wenn es vernünftig aufgeht

 Bernd Müller sieht als Zielgruppe für das Gerät berufstätige (erfolgreiche) , technikaffine  Menschen mit wenig Zeit und einer Freude an gutem und schnellen Essen.

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Angeberzeugs: in diesem Eisblock hätten wir Fisch garen können und er wäre nicht geschmolzen …

Zum Glück bleib uns die ebenso eindrucksvolle, wie alberne Vorführung des Fischgarens in einem entmineralisierten Eisblock (Kosten inkl. Transport rund 500 Euro) erspart, denn die einzig logische Erklärung auf die Frage, warum man das eigentlich machen sollte, beantwortete der Miele-Ingeneur damals mit „Weil wir es können!“ (Bei Extra3 haben die das sehr witzig so formuliert)

Unser Fazit: 

Das Experimentieren mit dem Dialoggarer M-Chef ist spannend und es war uns sehr wichtig zu erfahren, wie das Gerät tickt bzw. funkt und es war schon beeindruckend.  Denn jetzt können wir unsere Kunden kompetent beraten und jeder kann – wie auch bei der Mikrowelle (verwenden wir fast nie) oder Induktionstechnik (verwenden wir fast immer) – selbst entscheiden, wie wichtig ihm die Zeitersparnis und das Kochen vieler Gerichte gleichzeitig auf einem einzigen Blech ist.
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Heim und Handwerk 2017 mit den Massivholzküchen und Küchenshows der Möbelmacher

PRESSEMELDUNG

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Die Küchenshows der Möbelmacher wurden ursprünglich für den Bayerischen Rundfunk entwickelt

H_H_logo_positiv_150_dpi_130px_RGBAuf der Heim und Handwerks Messe  sind die Möbelmacher mit ihrer nagelneuen Massivholzküche aus fränkischer Eiche zu Gast im planHAUS.

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So könnte der Messestand im planHAUS aussehen

Vom 29. November bis zum 3. Dezember zeigen die Komplett-Einrichter auf der Münchener Messe Heim und Handwerk die Entwicklung der individuell gefertigten Massivholzküche und welche Arbeitsplatten, Backöfen, Dampfgarer oder Kochfelder wirklich Freude machen. Der geprüfte Ernährungsexperte und Küchenspezialist herwig Danzer aus dem Nürnberger Land ist mit seiner neuen Eichenküche nebst Lofteinrichtung in das planHAUS-Projekt in Halle 2 eingebunden, wo Architekten und er selbst kostenlose Einrichtungsberatung und viel Inspiration rund ums individuelle Einrichten anbieten.

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Bekannte Kolleginnen und Kollegen aus der Foodbloggerszene werden mit herwig Danzer gemeinsam Kochen und die Besonderheiten von Massivholzküchen erklären

Jeweils um 11:30 und um 16 Uhr starten die Küchenshows zum Thema individuelle Massivholzküche , in denen Danzer zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus der Foodbloggerszene die Vorteile der Einzelanfertigung anhand konkreter Beispiele, Fotos und Zeichnungen erklärt und gleichzeitig köstliche Gerichte aus dem Dampfgarer, vom Tepan Yaki oder aus den Sous Vide Garern anbietet. Ganz nebenbei wird dabei auch klar, wozu ein Schockfroster und ein Kammervakuumierer nützlich sein kann und wie angenehm das Kochen in einem Induktionswok ist.

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Rapsody heißt der Sessel von Jori

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Die stilvoll eingedeckten Plätze an Nussbaum-Tafel kann man sich schon im Vorfeld im Internet reservieren und die Eintrittskarten dazu organisieren die Möbelmacher für ihre Gäste.

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Das Sofa Linea von Jori ist in einer Sonderaktion
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Raffinierter Bar- oder Geschirrschrank mit Sekretärklappe

Zusätzlich zu den Küchenmöbeln und -geräten zeigen die Einrichter aus Unterkrumbach auch einen raffinierten Barschrank, Massivholztische,  Sofas, Relaxsessel und Esszimmerstühle von Jori und sie sind Ansprechpartner für alle Einrichtungswünsche – eben „Alles Gute zum Einrichten“, wie der Slogan der mehrfach preisgekrönten Firma aus dem Nürnberger Land heißt.

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Vom 29. November bis zum 3. Dezember auf der HEIM und HANDWERK in München in Halle A2, Stand A2.241

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Das „Lösch-Papier“ der Buchhandlung Lösch mit der Einladung zur Lesung mit Christian Schüle

BuchhandlungLöschUlrikeMArtinDas ist der regelmäßige Rundbrief namens „Lösch-Papier“ der Buchhandlung Lösch, den wir gerne auch hier im Nachhaltigkeitsblog veröffentlichen, ergänzt mit ein paar Fotos und diesem Link zur Rezension im Blog und der Einladung auf der Möbelmacherhomepage.

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Für Freundinnen und Freunde des Hauses: Unsere Veranstaltungen im November 2017!

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Liebe Leserinnen und Leser,

Ein italienisches Sprichwort lautet „ Die Heimat ist wie die Mutter – es gibt nur eine“; dazu schrieb die unvergessene Franca Magnani, Journalistin in Rom, die mit ihrer Familie unter Mussolini viele Jahre im Schweizer Exil verbrachte: „Es ist ein Privileg, Heimat mit einer von Vertrautheit und Geborgenheit getragenen Kindheit verbinden zu können.“

Der gerade in den letzten Monaten von der Politik überstrapazierte Begriff ist es wert, sich neu mit ihm  auseinanderzusetzen. Heimat ist nach Christian Schüle „das Bedürfnis aller Menschen nach Zugehörigkeit und Identität, verbunden mit den Grundwerten der Demokratie: Pluralismus, Toleranz und Freiheit.“

Zurzeit verschieben sich kulturelle, wirtschaftliche und politische Grenzen auf rasante Art und Weise. „Während viele Menschen ihre Heimat verlieren und sich eine neue suchen, diskutieren wir darüber, wer bleiben darf und wer wieder gehen muss.“

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Christian Schüle bei der Lesung im Jahr 2007 bei den Möbelmachern aus dem Buch „Deutschlandvermessung“

Christian Schüle ist freier Autor und Publizist. Seine Essays, Feuilletons und Reportagen erscheinen u.a. in Die Zeit, Geo, mare, National Geographic und Le Monde und wurden mehrfach ausgezeichnet.

In seinem neuen Buch „Heimat – ein Phantomschmerz“ geht er der Frage nach, wie auf der Suche nach Identität das Gift des Nationalismus überwunden werden kann.

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Kulinarische Begleitung der Lesung mit dem Team von „Mahlzeit“

Die Lesung findet bei den Möbelmachern in Unterkrumbach anlässlich des Tages des Schreiners statt, kulinarisch begleitet von Moritz Kellner, dem Sandwich-Imbiss „Mahlzeit“ in Hersbruck. Freitag, 10.November 2017, ab 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr, Eintritt 12,- €, ermäßigt 9,- und bei Voranmeldung 9,-€ bzw. 7,-

Den Dichtern und Philosophen Raum geben, um sich einzumischen, an einem Ort, wo diesbezüglich bereits viel bewegt wurde und wird, verspricht einen außergewöhnlichen Abend.

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Der auch eine gute Gelegenheit sein wird, das grandiose Acht-Meter-Heimat-Aquarell von Ute Plank zu sehen, das bisher nur einen Nachmittag im Mauerweg in Hersbruck ausgestellt war.

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Die Filmgala der Möbelmacher als Beispiel aus dem 8 Meter-Aquarell von Ute Plank

Wir freuen uns auf Ihr Interesse, und bitten ganz herzlich um Anmeldung vorab.

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Kusz und Brandl bei den Möbelmacher im Jahr 2010

Für Fitzgerald Kusz ist in Nürnberg die ganze Welt daheim, hör-und sichtbar: der Klassiker unter den fränkischen Mundartdichtern(Schweig Bub) findet die Gedichte auf der Straße, auf den Lippen und in den Köpfen seiner Mitmenschen. Kusz ist ein Meister im Aufspüren der Doppelbödigkeit der Dinge und der Besonderheiten des Dialekts.

Wir laden herzlich ein zur Vorstellung seines neuen Gedicht-Bandes „Nämberch-Blues“ am 16.November 2017 im Paul-Pfinzing-Gymnasium. Er wird dabei von Klaus Brandl musikalisch mit eigenen Stücken begleitet.

Die Veranstaltung findet erneut zugunsten des Fördervereins des Paul-Pfinzing-Gymnasiums statt, der sich auch wieder für ihr leibliches Wohl kümmern wird. Beginn um 19.30 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr, Eintritt 14,- €, ermäßigt 7,- €

Auch hier unsere Bitte um Anmeldung vorab,

wir freuen uns auf ihren Besuch!

Polstermöbel von Jori noch vor Weihnachten und natürlich BASF-frei

Eigentlich schade, dass es immer die Skandale sind, bei denen man sich über seine zuverlässigen und langjährigen Lieferanten freut. Ähnlich wie bei unseren Lebensmitteln, ist es auch mit Polstermöbeln: Mit BASF haben die Kaltschäume von unserem Partner Jori  (seit 25 Jahren) so viel zu tun, wie unsere Küchen mit Spanplatten: nämlich nix!

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Sofamodell Tigra und der leichte Sessel Aida sind auch in unserer Ausstellung
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So bewirbt Jori das Sofa Linea heute
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Das war vor 20 Jahren das erste Werbefoto von Jori für Linea, das damals noch JR 8700 hieß

Natürlich wurde sofort nach Bekanntwerden der giftigen Schäume alles sorgfältig geprüft und und keine Belastung , aber auch keine  Verbindung zur BASF von Vorlieferanten festgestellt.

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Skyline von Las Vegas, statt der Aussicht von Unterkrumbach nur für Greta auf dem Sessel Aida

Noch vor Weihnachten

Und so haben wir zur Inspiration ein paar alte und neue Fotos und Videos ausgegraben, denn alle bis zum 7. November bestellten Polstermöbel und Stühle sind noch bis Weihnachten lieferbar, die Relaxsessel könnten sogar noch bis zum 14. November bestellt werden. Aber je eher desto besser.

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20 Jahre alte Fotos vom Jubiläumssofa, das links unten ist aber neu

Und das Sofa Linea ist sogar im Sonderangebot, genau wie einige andere Klassiker.

 Aber auch super bequeme Esszimmerstühle hat Jori im Programm

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Modell Piuro mit Model Linn und Felicitas
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Stuhlmodell Mikono und Nussbaumtisch mit Edelstahlbeinen
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Modell Piuro mit Sylvia und Christian

Die Sofas von Jori

Das ganz neue Verwandlungssofa Wing steht in unserer Ausstellung und darf dieselbe zum Sonderpreis verlassen, wir haben sogar den passenden Couchtisch zum Sofa gestaltet:

Das Model Tigra ist an Rotwein gewöhnt:

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Das Lächeln ist ihm vergangen …
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Modell Tigra mit Stoffrücken und Ledersitz

Polstermöbel von Jori noch vor Weihnachten und natürlich BASF-frei weiterlesen

Einfach Kochen Nr. 6: Apfelküchle beim Dorf-Flohmarkt in Unterkrumbach – mit Rezept

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Weil Firmen bei Flohmärkten ja nicht mitmachen dürfen – wie macht man das nochmal  mit der Mehrwertsteuer? – wir aber über unser Blog und den Newsletter trotzdem Werbung für unser liebenswertes Dorf Unterkrumbach machen wollten, luden wir am 3. Oktober 2017 zu Apfelküchle mit Kaffee, oder Schaumwein oder POM 200 ein. POM 200 ist die neue köstliche Apfelschorle mit Bergamotte von der Streuobstinitiative.  Irgendwie entschieden sich dann aber doch alle für Frankensecco von Manfred Rothe  oder Schorle, statt Kaffee. Macht ja nix, war ein lustiger Tag mit vielen netten Besuchern in jedem Alter.

Zwischendrin haben wir zusätzlich zu den Apfelküchlein auch mal richtig gekocht, Kartoffeln und Karotten von der Solidarischen Landwirtschaft in 2 Minuten im Druckdampfgarer, Spiegeleier am Tepan Yaki und sogar Sous Vide gegarte Kotteletts vom Schwabhof kurz noch am Tepan angebraten. Manche Unterkrumbacher waren seit unserem Zuzug vor genau 20 Jahren das erste Mal in unserer Ausstellung – obwohl wir mindestens zwei Mal in jedem Jahr zum Tag der offenen Tür einladen – und hoffentlich kommen sie in Zukunft ja öfter. Zum Beispiel am Tag des Schreiners vom 10. bis 12. November.

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Schon zwei Stunden vor Beginn des Flohmarkts kamen die zwielichtige Händlerprofis, die sich wertvolle Dinge zu Spottpreisen von Hinterwäldern erhofften. Aber die hatten ja keine Ahnung, dass „Zgrumba“ die eigentliche Metropole in Mittelfranken ist, in der man weiß, was eine richtige Milchkanne noch wert ist. Ha, die haben sie voll abblitzen lassen, von meinem Pförtnerschreibtisch konnte ich sie in ihren VW-Bussen am Heimweg noch diskutieren sehen.

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In der fast leeren Mittagspause besuchten uns Mona und Lisa, zwei junge Damen aus der Nachbarschaft, die ich schon als Baby kannte, zu Jugendzentrumszeiten versuchten wir einst Dinge in die richtige Richtung zu bewegen und  auch jetzt schmiedeten wir multimediale Pläne für die Zukunft.

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Gäste aus Auerbach kamen aber auch mit ganz konkreten Möbelwünschen  und so setzte man sich einfach hin und entwirft gemeinsam schnell mal eine Schlafzimmer. Neue Gäste setzen sich dazu und finden Bleistift statt Computer spannend, und schneller und überzeugender ist er auch noch.SchalfziHoffmannEntwurfWEB

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Christian Schüle liest am Tag des Schreiners, 10. Nov. aus seinem neuen Buch „Heimat“

   Vorbetrachtung zum Thema Heimat im Wandel

  • Im Jahr 2000 diskutierten wir äußerst kontrovers, ob die Initiative von Direktvermarktern und Gastronomen wirklich „HEIMAT auf´m Teller“ heißen sollte oder ob das Wort zu belastet sei.
  • Für die Nürnberger Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt 2025 hält die Kulturreferentin Dr. Julia Lehner  in Zeiten der Migration gerade den Umgang mit dem Begriff „Heimat“  für erfolgsentscheidend.
  • Im Leitartikel der NN vom letzten Freitag fragt Alexander Jungkunz „Was bedeutet Heimat?“ und zitiert dort  die Fraktionschefin der Grünen:  „Man darf den Begriff Heimat nicht denen überlasen, die ihn nationalistisch und ausgrenzend verstehen.“

Die Annäherung am Tag des Schreiners

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Am 10. November 2017 wird bei uns der Feuilletonist, Philosoph und Publizist Christian Schüle (*1970) mit seinem Buch „Heimat“ den Begriff und seine Weiterentwicklung  von allen Seiten beleuchten und damit zur Diskussion mit wichtigen „Branchenvertretern“ anregen – unter anderem mit dem Chefredakteur der Hersbrucker Zeitung „Michael Scholz“ und dem Buchhändler und Mitveranstalter Martin Lösch.  Wir laden um 18:30 herzlich dazu ein und natürlich sind das Essen und die Getränke von Heimat auf´m Teller, die Massivholzküchen und Tische sogar „Heimat unter dem Teller.“

Spannende Vorgeschichte

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Wenn wir einen politischen Essay empfehlen, für dessen anspruchsvolle Lektüre man leicht drei mal so viel Zeit braucht wie für einen Roman, dann braucht man gute Gründe:

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Am 19. November 2006 wurde der Besuch Christian Schüles das erste mal in unserem Nachhaltigkeitsblog angekündigt, seitdem wurde er in 53 Blogbeiträgen erwähnt, in knapp 20  davon  geht es um seinen Besuch als Autor der Wochenzeitung „Die Zeit“ um das Dossier mit der Cittaslow Hersbruck oder um seine Lesung in Unterkrumbach zu den Werkstatt-Tagen 2007 oder um seine jeweils neu erschienenen Bücher.

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Wir holten Christian damals am Bahnhof ab und schon wenige Stunden später war uns klar, dass dieser beeindruckende Autor auch bei uns lesen muss, denn er hat so viel Wichtiges zu sagen. Wir richteten die gesamten Werkstatt-Tage 2007  mit dem Titel „ZEIT zu leben“ danach aus, die Lesung wurde  ein voller Erfolg, was nicht nur Gerda Münzenberg in diesem Blogbeitrag beschrieb, sondern auch Katja Bub im Artikel unserer Heimatzeitung.

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Das Buch Heimat

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„Die sprachliche Assoziationskraft von „Heimat“ lässt semantische Hochseilartistik zu.“ (S.97 )

Sprachlich bewegt sich das ganze Buch auf jenem erwähnten Hochseil, aus der letzten Lesung wissen wir aber, das Christian Schüle den Inhalt im Gespräch mit vielen Beispielen nachvollziehbar macht und vor allem offen für jede Diskussion ist. Ich halte es sowieso für die wichtigste Aufgabe dieses Buches, die Diskussion über

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Stolze Gockel am Tag der Küche aus Massivholz 2017

Im Zeichen des stolzen Gockels

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Unser Kochworkshop am Tag der Küche (in der Rotweinküche und der Rüsterküche in unserer Ausstellung) stand ganz im Zeichen der  stolzen Gockels aus dem Gockelprojekt von Peter Schubert. Knapp zwanzig kochbegeisterte Menschen trafen sich schon um 10:30 Uhr, um Küchen und Geräte zu testen, gemeinsam zu kochen und die Hintergründe der verwendeten Lebensmittel zu ergründen.

Peters Demeter-Hähne werden nach dem Schlüpfen nicht zu Tierfutter verarbeitet, sondern dürfen erstmal zusammen mit den Schwestern aufwachsen, bis sie in die Männer-WG mit Wintergarten ziehen, und dort reichlich Auslauf und Biomahlzeiten genießen. Natürlich haben wir Peter auf seinem Hof in Unterrüsselbach (was einen ähnlich metropolen Klang hat wie Unterkrumbach, aber grob zwischen Eckental und Gräfenberg liegt) besucht. Erstens, weil wir noch Hähne zum Üben brauchten und zweitens, weil wir unseren Kunden nur Tiere aus verantwortungsvoller Haltung anbieten wollen. Und so ist es auch.

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Das fachgerechte Zerlegen konnten die Gäste auch selbst üben

So durften wir mit seinen Bresse-Hähnen kochen, braten und grillen und auch seine Nudeln und Eier genießen. In seinem Olineshop kann es nur versandtaugliche Lebensmittel geben, weshalb wir unbedingt den Besuch im Hofladen empfehlen, am besten vorher anrufen und sich einen Hahn reservieren lassen (immer am Mittwoch werden sie verkaufsfertig hergerichtet).

Streuobstinitiative Hersbrucker Alb mit köstlicher Apfelschorle mit Bergamotte

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Just in Time lieferte Renato Pasalic noch die POM200, die wir im Schockfroster gleich herunterkühlten, denn kalt ist die Apfelschorle mit Bergamotte noch besser

Kurz vorher brachte Renato Pasalic von der Streuobstinitiative Hersbrucker Alb die letzten verfügbaren Flaschen der köstlichen Apfelschorle Pom 200 mit Bergamotte vorbei, so dass die Teilnehmer als Alternative zum Premium-Sekt von der Henne ein wirklich außergewöhnlich köstliches alkoholfreies Getränk genießen konnten, das gleichzeitig unsere Landschaft und die über 200  Apfelsorten erhält. Im Deutschlandfunk ist die ganz tolle Geschichte hier nachzulesen.  Beide Getränke kann man bei uns auch kaufen.

Solidarische Erntegemeinschaft Vorderhaslach

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Frank Durta erklärt die Erntegemeinschaft Vorderhaslach oder SoLaWi

Auch zum Thema Gemüse stellten wir unseren spannenden Partner vor:  die SoLaWi Vorderhaslach (Solidarische Landwirtschaft oder Erntegemeinschaft) bringt uns das Gemüse in Demeterqualität, das jeden Geschmackstest gewinnen würde. Die Workshopteilnehmer erfuhren vom Mitglied Frank Durta, der auf dem Weg zur Kartoffelernte noch die Prospekte bei uns reinlangte, wie das gesamte Projekt der Solidarischen Erntegemeinschaft Vorderhaslach aufgebaut ist. Die Idee kam sehr gut an, auch wenn die meisten leider so weit entfernt wohnten, dass sie deren verlockendes Angebot des solidarischen Gemüseanbaus wohl nicht annehmen können.  Das Team um Uwe Neukamm – einem der Pioniere der Biobauern in Deutschland – hat auf jeden Fall wieder gezeigt, wohin sich intelligente Weiterentwicklungen der klassischen Landwirtschaft hinbewegen werden, wir alle waren begeistert.

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Bitte mitmachen bei Diana Amendts Umfrage zum Nachhaltigkeitsimage von Unternehmen

Sehr gerne unterstützen wir die Bachelor-Arbeit von Diana und bitten alle Leser des Nachhaltigkeitsblogs zur Teilnahme an der Umfrage: (online ab Freitag, 29.9.17 12 Uhr)

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Liebe Teilnehmerin/ lieber Teilnehmer,

mein Name ist Diana Amendt und ich bitte um Ihre/Eure Unterstützung bei meiner Umfrage.
Im Rahmen meines Betriebswirtschaftlichen Studiums, in der Vertiefung Marketing an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen, arbeite ich gerade an meiner Bachelor-Thesis und führe hierfür eine Umfrage durch. Zu dem Thema kann ich nur so viel verraten: es handelt sich um das „Nachhaltigkeitsimage von Unternehmen“.UMFRAGE_NACHHALTIGKEITSIMAGE VON UNTERNEHMEN

Mit der Teilnahme an meiner Umfrage leisten Sie /leistet Ihr nicht nur einen großen Beitrag zu meiner Forschung, sondern auch zu einem guten Zweck. Für jede Teilnahme spende ich 10 Cent an das Projekt: „Sauberes Wasser für die Kinder in Sierra Leone“ an World Vision.

Die Umfrage wird ca. 10 bis 15 Minuten Ihrer/Eurer Zeit beanspruchen und ist absolut anonym.

Unter diesem Link erhalten Sie/ erhaltet Ihr Zugang zu meiner Umfrage:  https://www.umfrageonline.com/s/nachhaltigkeit_image

Ich danke im Voraus für die Teilnahme und Ihren/Euren wertvollen Beitrag!

Liebe Grüße,
Diana Amendt

(PS: Ich freue mich sehr wenn Sie/Ihr meine Umfrage mit Ihren/Euren Freunden und/oder Familie teilen/teilt.)