von | 11. März 2012

Unser Polstermöbelhersteller Jori in Unterkrumbach und warum die Auswahl der neuen Polstermöbel für die Ausstellung sooo schwer ist

Nachhaltigkeit, Bio und Messen, Sonderangebote | 4 Kommentare

JoriShowcar12__0031Seit rund 19 Jahren arbeiten wir mit unserem belgischen Polstermöbelhersteller Jori zusammen und dieses langjährige Vertrauensverhältnis pflegen wir weiterhin, auch wenn wir uns in anderen Zusammenhängen für total regionale Wirtschaftskreisläufe einsetzen.JoriShowcar12__0090 Kopie Denn  JoriShowcar12__0003BusNinaUteVincentWolfgangNachhaltigkeit hat auch mit langen Zeiträumen und mit gewachsenen Freundschaften und Strukturen zu tun, aber (moralisches Geplänke beiseite) es geht um Qualität. Unsere Kunden kennen seit vielen Jahren unser Programm an Sofas und Relaxsesseln und viele sparen sogar drauf.

Ergonomie und Freundschaft

Die ergonomische Qualität der Sessel haben wir aber noch bei keinem regionalen Hersteller entdeckt und deshalb freuen wir uns immer, wenn der Jori-Showcar zu uns kommt, im Grünen Baum übernachtet (ja, nicht der Bus, sondern die Besatzung) und belgische Pralinen mitbringt.

Diesmal war neben unserem ebenso langjährigen wie angenehmen Partner Wolfgang Schön auch Vincent Govaert aus der Geschäftsleitung dabei, den wir vom ersten Kontakt in Belgien an, als Förderer einer neuen offeneren Firmenkultur bei Jori kennen lernten. Knapp 50 cm größer als Ute Danzer ist er nicht nur die leibhaftige Begründung, warum Jori die Polstermöbel immer konsequenter und individueller auf persönliche Körpergrößen abstimmt, sondern auch ein Mensch, der zuhören kann und will.

Zwar haben wir eine der größten Jori Ausstellungen Frankens (größer als die von Lutz einfach, weil wir NUR Jori Polstermöbel ausstellen), aber trotzdem ist es schwer, die neuen Modelle auszuwählen, weil wir uns in Unterkrumbach nur bedingt an den Erfahrungswerten einer europäischen Marke orientieren können oder wollen. JoriShowcar12__0040

Denn wir wissen zum Beispiel, dass wir bis vor zwei Jahren nicht jene bedienen konnten, die stoffbezogene Polstermöbel bevorzugen, was wir heute – wie immer unter Vorstellung aller Vor- und Nachteile – gottseidank können.

Fast niemand kann einschätzen, wieviel Aufwand es bedeutet, gerade für eine kleine Ausstellung das neue Modell auszuwählen. Nimmt man eine Sofaecke, die sich angeblich gut verkauft, andererseits unserer Einrichtungsphilosophie der Einfachheit und vielseitigen Funktionalität widerspricht, oder findet man Lösungen, mit denen sich die Vor- und Nachteile von Sofaecken glaubwürdig demonstrieren lassen?

Und dann, wenn  dieses existentielle Problem gelöst sein sollte, bleibt die Frage nach den richtigen Bezügen. Ist der Stoffsucher nur enttäuscht von schlechten Lederqualitäten und deren Kalt- oder Schwitzgefühl, oder lehnt er Leder als Produkt ab? Wir haben jetzt zusätzlich zu unserem Sofaeck Shiva in Stoff ein Modell in ganz Leder gewählt, aber mit Stoffkissen ergänzt und ein zusätzliche Lederkissen geordert, auf dass der Lederfreak und der Stoffkunde beide Varianten testen kann. Das Quietschgrün, das Wolfgang vorschlug, wurde verworfen (das kommt in unserer neuen Showküche), wieder haben die Mädels die eher zurückhaltenden Variante in schwarzem Leder und grauem Stoff gewählt, weil unsere Massivholzmöbel schon genug Leben in ein Wohnzimmer bringen.

 

Der Showcar und der Beruf JoriShowcar12__0021 

Seit 24 Jahren versuchen wir Mitarbeitern, Kunden und dem Rest der Welt zu vermitteln, dass das Besuchen von Betrieben in berechtigter Verkaufsabsicht kein leichter Job ist. Der Vertreter bekommt alles ab, was die ganze Firma in letzter Zeit versemmelt hat, Lob ist nicht gerade die Stärke der Franken und wenn dann auch noch nichts gekauft wird, ist dieser Beruf, je nach vertretener oder besuchter Firma, nicht ganz leicht.

 

Die Möbelmacher haben seit ihrem Bestehen zu vielen Firmen Beziehungen aufgebaut, die eher als Freundschaften zu bezeichnen sind und so haben wir einen gemeinsamen Abend im Grünen Baum genossen, der neben der Arbeit auch deutsche vs. belgische Vorurteile thematisierte und der sich auch um die aus belgischer Sicht belächelte Skandalgröße unseres ehemaligen Bundespräsidenten drehte.

Das Jubiläumsmodell Farfalla

 

JoriShowcar12__0081FarfallaNinaWeil ein früher Termin tags darauf ausfiel, konnte auch unsere Sekretärin und Allroundmanagerin Nina Brunner den neuen Jubiläumssessel Farfalla testen (heißt Schmetterling und ist bald in unserer Ausstellung) und mit Ute Danzer die Leder und Stoffe auswählen. Jetzt vertrauen wir darauf, dass unsere Kunden auch in den nächsten Jahren Qualität zu schätzen wissen und die gleiche Freude mit Jori Polstermöbeln haben werden, wie wir.

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Farfalla Jubiläumssessel und die Preise

Jori auf der Möbelmesse

Jori Produktschulung in Belgien mit Nina und Mathias


 

4 Kommentare

  1. Ute

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Mit Jori und seinem Team macht es einfach Freude.

    Antworten
  2. Nachhaltig

    Tag der Rückengesundheit bei den Möbelmachern

    Dieser Blogbeitrag gehört zur Anzeige in der Hersbrucker Zeitung (mit QR-Code), mit der wir auf unsere Kompetenz zum Thema Rücken im Büro, beim Liegen und Sitzen hinweisen: Gesunder Rücken im Büro Im Büro sind es meist die höhenvestellbaren Schreibtisc…

    Antworten
  3. Erwin Schwenzle

    Guten Tag die Damen und Herren.
    Habe zufälligerweise ihre “Lobeshymne” auf Jori gelesen und kann Ihren Ausführungen wirklich nicht zustimmen. Ich kann mich aufgrund meiner eigenen Erfahrung mit diesen lüderlichen Lederteilen die mit Beulen und Sitzspiegeln echt vergammelt aussehen ,jedoch warentypisch so in Ordnung sind ,Ihren Lobhudeleien nicht anschliessen.
    Nach Aussagen des Jori- Mannes sind meine Frau und ich , halt selbst schuld, weil wir bei der Fa.Schmezer ein Einstiegsleder gekauft haben und deshalb nun solch “Gelumpe” im Wohnzimmer stehen haben. Sozusagen beim falschen Händler gekauft und beschissen worden.Nach Höhe des Kaufpreises und Aussage von Hr.Schmezer/Fa.Schmezer haben wir echt etwas Tolles gekauft.Zur Doku fügen wir Ihnen 14 Bilder bei(falls es nicht klappt per E-Mail).
    Nie mehr Jori und auch keine positive Werbung mehr für Jori.
    Gruss
    E.+E.

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  4. herwig Danzer

    Sehr geehrter Herr Schwenzle,

    tut mir leid, dass Sie mit Ihrem Produkt nicht zufrieden sind, ich kann nicht beurteilen was da schief lief. Aber unser Text ist keine “Lobhudelei” sondern ein Erfahrungsbericht, der sich auf fast 20 Jahre Zusammenarbeit stützt und auch unsere Kunden berichten begeistert von Ihren Jori Polstermöbeln.
    Deshalb bitte ich Sie – bei allem Verständnis für Ihren Unmut – im Gegenzug um Ihr Verständnis, dass wir weiterhin Werbung für Joriprodukte machen werden, natürlich am besten in Verbindung mit unserer Beratung.

    Antworten

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