von | 26. März 2005

Die Zeit als Wert

Allgemein, Pro Natura | 0 Kommentare

Essplatzsipplmontage
„Die Zeit als Wert“

Auf der Internationalen Möbelmesse Köln zeigten rund 1300 Betriebe aus 50 Län-dern was sie haben. Ca. 120 000 Einrich-tungsfachleute besuchten das weltweit größte Branchenereignis. Einer von ihnen war herwig Danzer von den Möbelma-chern aus Unterkrumbach, der seine Ein-drücke hier schildert.

„Die Straßen um Köln waren ungewöhn-lich frei und so konnten wir schon 10 Mi-nuten vor dem Öffnen der Tore die neues-ten Möglichkeiten der computergesteuer-ten Werkzeuge für unsere Keramikspülen und Arbeitplatten erfahren. Denn auch unsere Systemkeram-Geschäftsführer waren früh dran und was rein statistisch fast unmöglich erscheint ist Messerealität: „man trifft sich zufällig in Köln.“

Zum Beispiel in Halle 10 am Stand des Matratzenherstellers Pro Natura, wo Rü-ckenschulleiterin Ute Danzer den neuen Vertretern noch einige fachliche Tipps geben soll, bevor sie von Bettenspezialist Ludwig Völk erfährt, warum die Bettsys-teme durch die neue Lamellentechnik jetzt noch komfortabler werden. Wir treffen einen Einrichterkollegen aus Bamberg, dem wir im Laufe des Tages noch drei mal begegnen werden.

Am Stand nebenan finden wir den ersten Beleg für das in den Fachzeitschriften angekündigte Trendmaterial Glas: Team 7 ist einer der Urväter des Biomöbels und gleichzeitig sein Weiterentwickler. Weiße Glasfronten und minimalistische Formen-gebung sollen „sinnlichen Purismus“ ver-mitteln, was als Trend etwas leichter ver-ständlich wäre, als „time as a value.“ Die-se aktuelle Definition meint auch den Wert der Zeit, die in einem Produkt steckt. Wertvoll wird es durch aufwändige Ent-wurfsarbeit, edle und ehrliche Naturmate-rialien und durch handwerkliche Meister-leistungen. Langlebig, zeitlos und perfekt sollen diese Möbel Lebensqualität vermit-teln. Wenn nicht mehr der Geiz, sonder die Qualität „geil“ ist, dann kann man sich endlich auch über völlig neue Formen der Raumgestaltung Gedanken machen.

In der Küchenhalle 14.1. gab es dazu An-regungen, die aus einer Bedarfsanalyse eines Einrichters stammen könnten. Für manche Menschen kann die Hifianlage oder sogar der in die Schranktür eingebau-te Flachbildschirm in der Küche optimal platziert sein, oder der Kühlschrank im kleinen Wohnzimmer, woraufhin endlich der Kindheitstraum vom großen Esstisch verwirklicht werden kann. Den konse-quenten Mix aus Raumfunktionen zeigte ausgerechnet die Elektronikfirma Sharp, die jetzt auch Flachbildschirme und Mini-hifianlagen über den Küchenfachhandel vertreibt. Das kann aber noch dauern, denn im Moment gewöhnt der sich erst mühsam an die energiesparende, blitzschnelle und pflegeleichte Induktionskochtechnik, die es schon seit 13 Jahren in Deutschland zu kaufen gibt.

Erleichternd für die schmerzenden Füße, testen wir in Polstermöbelhalle 13 das neue Modell Pacific unseres Partners Jori, der seit Jahren mal wieder ein erträgliches Foto dazulieferte. Eine interessante Bran-chenneuheit erfahren wir in den Design-hallen, nämlich die zukünftige Zusam-menarbeit der Herstellerin von Holzjalou-sien und raffinierten Fensterdekoration Ann Idstein mit dem Stoffhersteller Kin-nasand. Natürlich steht hier um 17:50 wieder unser Kollege aus Bamberg neben uns, denn auf knapp 300 000 Quadratme-tern muss man sich ja ständig treffen.

Bildunterschrift Essplatz: Weniger ist mehr. Purismus bringt Lebensqualität. foto: die-moebelmacher.de

JoriSofa auf Flos: Das neue Sofamodell „Pacific“ von Jori macht seinem Namen Ehre.

herwig Danzer, Pressesprecher der Schrei-nerinnung Nürnberger Land
die-moebelmacher.de

Essplatzseite der Möbelmacher

Sonderseite Essplätze 2006

Die Ausstellung "Vom Baum zu Tisch"

Massivholztisch aus Nussbaum mit Ansteckplatten

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