von | 23. Januar 2014

Das Treffen der Umweltbotschafter und der Neujahrsempfang des Umweltministeriums

Nachhaltigkeit, Bio und Messen, umweltministerium | 0 Kommentare

UmweltbotschafterKameraIm Jahr 2003 wurden wir Umweltbotschafter Bayerns, der ehemalige Umweltminister Schnappauf kam eigens nach Unterkrumbach, um die Auszeichnung persönlich zu übergeben, woraufhin wir uns mit einem Albfeuer bedankten, vielleicht das einzige, das jemals in einer Ministerkarosse chauffiert wurde. TG030722-MoeMa08 In loser Folge (je nach Minister) gibt es Treffen – bei Schnappauf noch in Kronach, seitdem meist in München – bei denen einige Botschafter über ihre Arbeit berichten (ich durfte auch schon mal). Umweltpakt_botschaftertreffen_jan2014  Heute gibt es schon 54 Botschafter des Umweltpaktes Bayern, von denen knapp 30 sich heute um 13 Uhr in München zum Erfahrungsaustausch trafen. Viele Minister sah ich dank meines Alters schon kommen und gehen, aktuell erledigt Dr. Marcel Huber diese Aufgabe, der während des Treffens eine Rede mit Botschafterzwischenlob und den Fototermin erledigte. Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei seinem Terminplan für ihn spannendere Termine geben könnte, aber er war da (der mit dem Schild).

DSC05164Der Abteilungsleiter Kommunikation und Nachhaltigkeit im StMUV (Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz) Dr. Bernd Witzmann führt durch das Programm, in dem zunächst Mitarbeiter des Ministeriums über Aktuelles vom Umweltpakt Bayern berichteten (Website, App, Infozentrum UmweltWirtschaft) und Botschafterkollege Dr. Günther Rau die Entwicklungen bei den Managementsystemen (hauptsächlich EMAS 3) erläuterte.

Spannend waren die Berichte von den Kollegen Arnold Witzke und Michael Richter, die von ihren durchaus enttäuschenden Versuchen berichteten, Unternehmer im Landkreis Fürstenfeld zum Beitritt zum Umweltpakt Bayern zu bewegen. Dabei hätte das einige wohl begründbare Vorteile.

Speziell für Untermensgründer aber auch Unternehmensnachfolger stellte Dr. Rolf Schulte zur Surtage den “ecoCheck – Umweltriskiko” vor, den man der Zielgruppe ausdrücklich empfehlen kann.

Natürlich hat die Zeit für die Diskussion nicht gereicht, denn Minister Huber ist für seine Pünktlichkeit berüchtigt und ein Stunde später mussten wir vom Ministerium im Arabellapark (Ost) in Nyphenburg (West) sein, was ich trotz aller Warnungen mit dem Auto erledigte, weil ich danach sofort heimfahren konnte und nicht erst wieder fast eine Stunde mit der U-Bahn zurück musste.

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Trotz aller Verkehrswarnungen kam ich als erster von uns im Haus der Architektur an und lernte die Vorsitzende des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V. kennen, deren wichtige Tier- und Umweltschutzkompetenz bei Bauprojekten (Stuttgart 21 im Großen oder undichte  Biogasanlagen im Kleinen) von der Politik noch nicht sinnvoll eingebunden wird. Daran sollte man arbeiten, denn in Höhlen gibt es viel mehr Schützenswertes als Fledermäuse.

DSC05167Die Rede des Ministers war umwerfend, fand zumindest der Herr, den wir gerade noch unter dem Arm erwischten, als sein Kreislauf aufgab (war aber nichts Ernstes). Der Satz des Abends war sicher der Hinweis, dass so ein Neujahresempfang extra dafür da ist, “dass man sich auf niedrigen ?????”. Natürlich ergänzten den Satz gedanklich alle mit “… Niveau unterhalten könnte,” aber Huber bekam grade noch die Kurve in Richtung “niedriger Hemmschwelle” aber die Lacher lösten immerhin die Stimmung. Ich habe mich gefreut die Umweltbotschafter Dr. Franz Ehrnsperger von der Lammsbräu (haben gemeinsam den Nachhaltigkeitspreis der Stadt Nürnberg gewonnen) und Michael Heidrich (von Rosegardens, mit dem ich schon gemeinsam showgekocht habe) zu treffen, genoss noch ganz dezent das Buffet (gemeinsam mit ausgesprochen humorvollen Mitarbeitern des Ministeriums) und machte mich wieder auf den Weg nach Franken.

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Vielen Dank für Einladung und Organisation der Geschäftsstelle, alle Infos zum Umweltpakt Bayern sind hier zu finden. Und noch ein Verbessserungsvorschlag: Die supertollen Magnet-Namensschilder waren so klein und kontrastarm bedruckt, dass ein Entzifferungsversuch auch als Blick in den Ausschnitt missgedeutet hätte werden können.

Möbelmacher Umweltbotschafter seit 2003

 

 

 

 

 

 

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