von | Apr. 3, 2026

Bretterbericht 2026: Die Holzanlieferung für die regionale Waldschöpfungskette

RUND(um´s)HOLZ, Über uns, Waldschöpfungskette

Alleinstellungsmerkmal der regionalen Waldschöpfungskette

Der Insider kann in diesen Stämmen schon seine neue Küche erkennen; für „normale Menschen“ beschreiben wir unsere regionale Waldschöpfungskette jedes Jahr aufs Neue. Denn laut Recherchen für einige unserer Nachhaltigkeitspreise (Deutscher lokaler Nachhaltigkeitspreis 2010; Deutscher Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Möbel und Einrichten“ 2025) sind wir der einzige deutsche Betrieb, der ausschließlich mit selbstgesägtem Holz aus der direkten Nachbarschaft fertigt.

Wir waren mit zugekauftem Leimholz einfach nie zufrieden, weshalb wir die Chance unseres Neubaus nutzten und ab 1997 komplett auf Holz aus der Region umstellten. Die ganze Geschichte der regionalen Waldschöpfungskette ist hier nachzulesen und alle Alleinstellungsmerkmale sind hier beschrieben.

Vor allem die Buchenvorräte auffüllen

Für die Mädchenzimmer der Caritas haben wir in zwei Anläufen über 25 Zimmer aus Buche gebaut, was unsere Vorräte ganz schön schrumpfen ließ. Deswegen kauften wir in diesem Jahr zum größten Teil Buchen (35,5 Festmeter) ein, der Rest ergab sich dann aus dem verfügbaren Material. So kamen auch 7,2 fm Spitzahorn nach Unterkrumbach, 5 fm Eiche – alle Details erkennt man an der Grafik unseres Holzmanagers Tobias Raum. Besonders freuten wir uns auf einen stattlichen Nussbaum, denn wir hatten schon lange keinen mehr bekommen.

Eine branchenweit schlechte Möbelkonjunktur hat immerhin den Vorteil, dass man weniger Holz kaufen muss, aber das wird ja sicher bald wieder besser, weshalb wir sogar auf einen neuen Boom vorbereitet wären. Diese Holzarten haben wir in diesem Jahr bekommen:

Diesmal eher mit kleinen Gefährten angeliefert

Weil es diesmal nicht so viel war und es von vielen verschiedenen Waldbauern kam, waren die Lieferfahrzeuge gar nicht so groß wie sonst (kleines Bild rechts). Und weil zwischendurch auch noch unser 5-Tonnen-Stapler ausgefallen ist, musste auch mit den Traktoren abgeladen werden. An den hochgelupften Hinterrädern erkennt man deutlich, dass die Bäume nicht noch schwerer sein sollten. Das sieht man auch im Video beim Anhängerkran.

Dafür kann dessen Führer so geschickt damit umgehen, dass die Schwäche gar nicht so auffällt. Werkzeug ist das eine, Können ist das andere. Aber selbst unser Stapler zeigte bei einem ungewöhnlich langen Stamm, dass mehr als 5 Tonnen dann schon anstrengend sind. Die große Länge hat den Vorteil, dass man sie nach genauer Betrachtung an der perfekten Stelle auf die üblichen 520 cm kürzen kann und nicht vorschnell an einer ungünstigen Stelle ablängt.

In den nächsten Wochen kommt dann noch der Entrinder, denn das Entfernen der Rinde ist gut für die Sägeblätter der mobilen Bandsäge und gut fürs Holz, weil die meisten Tierchen damit schon mal entfernt sind. Aber auch die Kühe von Rainer Scharres Bauernhof in Kühnhofen freuen sich auf die superschicke Einstreu aus Hartholzrinde. Aber darüber mehr im nächsten Artikel zur regionalen Waldschöpfungskette im Jahr 2026.

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Alles über die regionale Waldschöpfungskette ist auf der Homepage hier nachzulesen
Alle Bretterberichte und alles rund um´s Holz im Nachhaltigkeitsblog

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