Mit der Sonderausstellung „Woher kommen wir – Wer sind wir – Wohin gehen wir?“ stellt sich die Künstlerin Fragen, die jede Generation aufs Neue betreffen. Bereits seit Eröffnung des Bahnhofs thematisieren die im Erdgeschoss ausgestellten Zyklen „Genesis“ und „Zeiten“ die Entwicklungsgeschichte der Welt und des Menschen. Im Treppenhaus werden nun ihre eigenen Lebensstufen und wesentlichen Begegnungen mit Menschen bis heute gezeigt. Der Mensch, der die Natur in sich trägt versinnbildlicht im Obergeschoss die Installation „Libellenfrau“ sowie die Collage „Entfaltung“. Die ursprüngliche Verbundenheit des Menschen mit der Natur löst sich dann immer mehr auf, indem er sich zunehmend von ihr trennen will und sie als Objekt behandelt. Er verbraucht und missbraucht sie weitgehend für seine grenzenlosen Wünsche. Die Technik beschleunigt sein Leben, entfremdet ihn von der Natur und er läuft Gefahr, zum „Maschinenmenschen “ zu werden. Ist das ein zukunftsfähiger Fortschritt mit Lebensqualität für 10 Milliarden Menschen? Die Installationen „Fortschritt“ und „Auge der Schöpfung“ behandeln diese zentrale Frage: „wohin gehen wir ?“. Ergänzend dazu sind weitere Zeichnungen, Objekte und Informationen unter dem dreigeteilten Ausstellungsmotto zu se


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