von | 26. April 2022

Lekker – Die holländische Küche – vollständig beschrieben von meiner Schulfreundin Barbara Steinbauer-Grötsch

Allgemein | 2 Kommentare

Anscheinend haben wir gerade das Monat der Schulfreundschaften: Renate bekam ihre Küche, Stefan veranstaltet am 6. Mai eine Lesung und Barbara hat gerade ihr neues elektrisches Buch veröffentlicht.

    

 

Nach ihrem gelungenen Kochbuch »Ein Topf Heimat«, aus dem wir nach wie vor viele Familienrezepte nachkochen, – denn tatsächlich vereint uns das Kochen seit der Schulzeit –  ist »Lekker!« das zweite Buch, in dem sich Barbara mit Essen beschäftigt.  Sie lebt und arbeitet seit 20 Jahren in Holland und hat sich intensiv mit der Kulinarikkultur ihrer Wahlheimat auseinandergesetzt. Das E-Book führt umfassend durch die niederländische Küche. Es deckt die Besonderheiten aller holländischen Provinzen ab, zeigt die Präsenz anderer Länderküchen beispielsweise der indonesischen und bietet neben den Rezepten auch viele Adressen, wo man gut essen oder einkaufen kann.

Regionale Nahrungsmittel wie Krabben, Austern, Hummer und Algen, aber auch tierisches wie Lamm, Schmorhuhn und Rinderbrust, und natürlich pflanzenbasierte Gerichte wie Zwiebelsuppe Apfelkuchen, Kochbirnen und Spargel werden mit allen Hintergründen vorgestellt. Außerdem beschreibt Barbara im historischen Teil, warum man Holland lange nicht zu den Feinschmeckernationen zählte und warum sich die niederländische Küche in den letzten Jahren kreativ und innovativ entwickelt.

»Lekker!« ist mehr Reiseführer als Kochbuch und deswegen auch leicht am mobilen Telefon oder elektrischen Tablett mitzuführen. Für 24,50 kann man es herunterladen und auf allen mobilen Endgeräten lesen.» Lekker! «ist ein ungewöhnlicher Streifzug durch eine eher unbekannte Küchenszenerie. Ein guter Ratgeber, wenn man dort Urlaub machen oder leben möchte und ein unterhaltsames Buch, für die Erweiterung des kulinarischen Horizonts.

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Hier ist noch der Link zu einem Podcast mit Barbara über das E-Book und die niederländische Küche: https://www.deutscher-internationaler-klub.org/podcast

 

 

Alle weiteren Informationen und den Link zur Bestellung finden Sie auf dem Blog der Autorin: www.eintopfheimat.com

»Bitterballen«: Bitterballen mit einer Füllung aus Kalbsragout werden traditionell zum Umtrunk gereicht. Selbstgemacht ein Genuss!

Barbara Steinbauer-Grötsch studierte Filmwissenschaften, Germanistik und Politik und lebt nach Stationen in Wien, Los Angeles, Leiden, Abu Dhabi und Damaskus heute als Übersetzerin und Autorin in Wassenaar bei Den Haag. Auf ihrem Blog www.eintopfheimat.com berichtet sie seit 2010 über Kulinarisches aus den Niederlanden und dem Rest der Welt nach dem Motto: Zuhause ist da, wo man sich um einen Tisch versammelt.

»Rode Bieten«: Vegetarisch und regional: Rote Bete mit Ziegenkäse und Heidehonig aus der Provinz Gelderland

Kontakt:

Barbara Steinbauer-Grötsch

De Lus 11

2242 AE Wassenaar, Niederlande

E-Mail: steinbauer-groetsch@ziggo.nl

Tel. +31 6 14749169

2 Kommentare

  1. Stefan Pürner

    Meine Klasskameradin Barbara Steinbauer, heute Dr. Barbara Steinbauer-Grötsch, und ich haben gemeinsam, dass wir beide beruflich mit Gerichten zu tun haben. Während bei mir als Jurist das, was die Gerichte, mit denen ich zu tun habe, produzieren, manchen oft schwer im Magen liegen, sind die Gerichte, um die es bei Barbara geht, allgemein beliebt. Sie schreibt nämlich – neben Werken zu so unterschiedlichen Themen wie „Die lange Nacht der Schatten. Film noir und Filmexil“ und englischsprachigen Kinderbücher – auch Kochbücher.

    In ihrem neuen Werk, das mit „Lekker! Mein kulinarischer Reiseführer durch die Niederlande“ überschrieben ist, legt sie nun, anders als beim Vorgänger, ein Kochbuch mit einem eingegrenzten geografischen Rahmen, nämlich ihre derzeitige Wahlheimat Niederlande, vor.

    Erschienen ist es als ebook. Ehrlich gesagt: Ich bin bezüglich dieses Formats etwas skeptisch, wenn es um Werke geht, die eine gewisse Haptik haben sollten. Wozu meines Erachtens auch Kochbücher gehören.

    Das Buch hat mich jedoch eines Besseren belehrt, da es auch Features besitzt, die in Druckwerken nicht möglich sind. Links zur interessanten weiterführenden Informationen beispielsweise oder Spotify-Playlisten, die einem zusätzlich zu den kulinarischen die meist noch weniger bekannten musikalischen Spezialitäten der Niederlande nahe bringen.

    Da muss ich zugeben, dass sich in meinem ansonsten gut gefüllten Plattenschrank nur etwas von – natürlich ! – den „Bots“ und „Golden Earring“ befindet, da sich meine sonstigen Kenntnisse, auf Dinge, die man sich nicht unbedingt merken musste, beschränkten – wie Vadder Abraham und Pussycat und natürlich dem Niederländer, der uns in der Grundschule bei allen Klasskameradinnen in den Schatten gestellt hat. (Ihr wisst schon, der mit dem Vornamen, der mit H.. beginnt …) Deshalb ein herzliches „Danke Schön“ an Barbara auch für die diesbezügliche Horizonterweiterung. Kochen und Musikhören, eine tolle Kombination.

    Auch ansonsten ist das Buch mehrdimensional:. Außer Rezepten bietet es nämlich viele kurze, aber knackige Informationen und aussagekräftige Bilder zu Land, Leuten, Natur und Kultur unseres Nachbarlandes. Ich habe viel gelernt daraus und werde bei meinem nächsten Abstecher von meiner eigenen Wahlheimat NRW nach NL bei vielen Dingen genauer hinsehen. (Kleine Anmerkung am Rande: Als jemand, der seit Jahrzehnten mit dem Balkan zu tun hat, habe ich bei der Lektüre des Beitrags zur Rolle des Grünkohls in der niederländischen Küche lange über die Trennung des Wortes „Kombi-nation“ – das ich als „Kombi-Nation“ las – nachgedacht.)

    Bezüglich der Rezepte will ich es kurz machen, weil ich mich andernfalls in schwärmerische Details verlieren und wieder Hunger bekommen würde. Deshalb nur soviel: Die Gerichte (diejenigen, die man essen kann, siehe oben) sind appetitlich fotografiert und als Gebrauchsanweisung auch für den Gelegenheitskoch nachvollziehbar – und vor allem „nachkochbar“ erklärt.

    Einziges Manko: Ich habe das Gefühl, mit dem Vorsatz, diesen Frühling weniger zu essen, wird es nichts werden! Pech für mich! Aber für ein Kochbuch gibt es vermutlich kein besseres Kompliment.

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  2. Barbara

    Lieber Stefan, falls es dir bei deinen Gerichten mal langweilig werden sollte – als Kulinarikkritiker steht dir eine glänzende Laufbahn offen. Toll geschrieben. Ich werde die Playlisten gleich um deine Anregungen erweitern! Eine kleine Kritik habe ich aber. Kein Wort über Bob Dylan! 🙂 Ich gebe allerdings zu – da ist der Bogen aber schwer zu schlagen, denn der Maestro sieht so aus, als würde er sich von Luft ernähren. Never mind: Weiterhin viel Vergnügen bei der kulinarischen Entdeckung der Niederlande.

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