von | 30. Januar 2013

Möbelmesse Köln 2013 Teil 4 – Die Möbelmacher testen M Touch und die neue 6000er Geräteserie bei Miele

Die Massivholzküche, Druckdampfgarer, Nachhaltigkeit, Bio und Messen, Veranstaltungen | 5 Kommentare


2013-01-14 13.19.36Touch oder Dadschen?
Am dicht belagerten Messestand von Miele – wo wirklich nur die reinkommen, die da hindürfen und dabei trotzdem einen Besucherrekord erarbeiten – freut man sich über eine smartphonige Backofenbedienung mit Wischen und buntem Touch-Display. 2013-001_05
Ausgesprochen lustig finde ich, dass es das englische Wort "Touch" auch im fränkischen gibt wo es "dadschen" oder "hindadschen" heißt und das gleiche bedeutet.  (Könnte das bitte jemand mal etymologisch untersuchen?)
Davon wissen die Miele-Entwickler in Gütersloh natürlich nichts, die denken beim Andadschen eben an ihre neuen Dampfgarer, Backöfen und Kaffeeautomaten (die können jetzt die Tassenhöhe automatisch erkennen – toll!) wobei "Dadschen" aktuell auch Assoziationen zur Sexismusdiskussion auslösen könnte, aber da wollen wir jetzt nicht hinfummeln.
MieleBackofenAnalogUhr
Der hochauflösende TFT Dadsch-Screen funktioniert wirklich intuitiv, hat eine geniale Suchfunktion für die Automatikprogramme und mir gefällt besonders die im ausgeschalteten Zustand einstellbare Analoguhr – auch wenn es natürlich eine digitale ist.
Eine technisch geniale Neuerung ist, dass jetzt auch die Gitter, Roste und Auszüge pyrolytisch gereinigt werden können, man muss sie weder ausbauen, noch mühsam putzen.
Druckdampfgarer weiter im Programm
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Wie von Herrn Dr. Zinkann in unserem Blog als Antwort auf den offenen Brief angekündigt, ist der Druckdampfgarer im neuen Design wieder im Programm, leider sind (noch?) nicht alle Farben lieferbar. Wir testen gerade seine genialen Eigenschaften für das Sous Vide garen (vacuumierte Lebensmittel im Wasserbad garen)und bringen immer wieder unter der Kategorie "Druckdampfgarer" neue Vorschläge zur Benützung dieses genialen Geräts (dazu bald ein eigener Bericht).
2013-01-14 13.15.39 Leider hat es die Marketingabteilung von Miele aber auch dieses Jahr wieder geschafft, der Presse dieses Gerät vorzuenthalten, in den Unterlagen sind sogar missverständliche Angaben zu finden, die die Bandbreite der verfügbaren Garmethoden zwischen 40 und 120 Grad verschweigen.Ich habe unseren Gebietsvertreter gebeten sich zwei Filzstifte zu kaufen und das im Prospekt auszubessern!)
Mit den Entwicklungsspezialisten von Backöfen (Michael Henkeljohann) und Dampfgarern (Christoph Hasenpusch) haben wir uns ausgetauscht und dabei auch die neue Definition der Geschirr- und Speisenwärmer als "Kochgeräte" diskutiert, denn in unseren Showküchen garten wir Fleisch nach dem Anbraten am Tepan Yaki schon 2007 mit Andreé Köthe im Tellerwärmer.

Die neue Farben

2013-002_02
Wenn ich ganz ehrlich bin, ist mir das gute Herz oder die gute Muffe eines Backofens wichtiger als sein Äußeres, aber natürlich müssen die Geräte auch hübsch sein, sie sollten ja auch was hermachen. Ganz neu gibt es jetzt die Farbe Havanna, die natürlich an den braunen Zucker für den Caipirinha erinnert, bei uns würde das wohl zu einer hellen Ahornküche gut aussehen, aber mal sehen, was sich unsere Kundinnen aussuchen, wenn die Geräte wohl ab Juli in unserer Ausstellung zu sehen und testen sind. Angenehm ist die Angleichung des Designs in der Art, dass Geräte mit unterschiedlichen Bedienkonzepten und aus unterschiedlichen Serien trotzdem nebeneinander harmonieren. 
Fazit

2013-01-14 13.19.11Unser allzeit ehrlicher Mielemann Marc Schwanewede hat uns auch diesmal nicht zu viel versprochen: Die neue Geräteserie 6000 hat viele Neuerungen und Verbesserungen gebracht, allerdings muss sich selbst der Inhaber eines uralten Geräts der 4000 nicht grämen. Das damalige Flaggschiff ist auch heute noch ein Topgerät und den Druckdampfgarer gibt es jetzt schon seit 30 Jahren und er ist immernoch das Gerät, dass die Küchenarbeit am meisten erleichtert – abgesehen von der Spülmaschine. Also freuen wir uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit mit Miele, die wir nicht nur wegen der Geräte selbst, sondern auch wegen der Firmenphilosophie schätzen. 
Warum Miele als nachhaltigstes Unternehmen bei Küchengeräten zählt:

Das 1899
gegründete Unternehmen unterhält acht Produktionsstandorte in
Deutschland sowie je ein Werk in Österreich, Tschechien, China und
Rumänien. In fast 100
Ländern ist Miele mit eigenen Vertriebsgesellschaften oder über
Importeure vertreten. Weltweit beschäftigt das in vierter Generation
familiengeführte Unternehmen gut 16.700 Menschen, zwei Drittel davon in
Deutschland. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Gütersloh in Westfalen.

5 Kommentare

  1. Nachhaltig

    Möbelmesse 2013 Teil 4 – Sous-Vide garen im Druckdampfgarer?

    Eine interessante Koch-Geschichte ganz am Rande der Möbelmesse war die Begegnung mit dem sympathischen Koch Hubertus Tzschirner am Stand der Komet Maschinenfabrik. Zauberwort? “Sous-Vide” klingt wie ein Zauberwort bedeutet aber einfach “Garen unter Vak…

    Antworten
  2. Martin Freiburghaus

    Von einst begeisterten Miele-Kunden: Kaufen Sie niemals ein Mikrowellengerät mit der sogenannten ‘LEINEN-STRUKTUR’. Wir haben seit einem Jahr ein Mikrowellen/Heissluft-Kombi-Gerät und wenn bei einem Gratin ein bisschen Sahne überkocht, brennt sich diese in die Leinenstruktur ein und ist und bleibt SCHWARZ und ist nicht zu reinigen. Das von Miele gelieferte Reinigungsmittel hilft nicht, die anderen handelsüblichen Mittel auch nicht, und wegreiben kann man es wegen dieser rauhen Struktur auch nicht. Ich stelle mir vor, wie das Gerät in zwei, drei Jahren aussieht… Diese Leinenstruktur ist technisch eine totale Fehlkonstruktion – und wenn man mit Miele drüber spricht, haben sie nicht im Geringsten die Absicht, etwas zu ändern. (Vielleicht sollte Miele seine Techniker dazu verpflichten, mit ihren Geräten ein paar Monate lang selber für vier Leute zu kochen – dann käme eine solche Fehlentwicklung gar nicht auf den Markt.
    Wir sind seit jeher gute Mielekunden (in unsere neue Küche haben wir 5 Miele-Geräte einbauen lassen) – aber ich denke, dass wir zur Konkurrenz wechseln müssen, weil ein Herd, den man nicht reinigen kann, ziemlich unappetitlich ist. Die billigsten Kombigeräte (Mikrowelle/Heissluft) haben eine glatte Oberflächenstruktur und lassen sich problemlos reinigen – wieso soll ich noch einmal teure Miele-‘Qualität’ kaufen, wenn ich dafür sowas gelieferte kriege?

    Antworten
  3. herwig Danzer

    Es tut mir sehr leid, dass sie mit einem Miele-Gerät nicht zufrieden sind, leider kann ich zur Mikrowelle überhaupt nichts sagen, weil wir die in unseren Küchen nie verwenden, aber ein Mielemitarbeiter in Gütersloh wird in den nächsten Tagen experimentieren und zu Ihrem Problem Stellung nehmen.

    Antworten
    • Heinen Britta

      Und? Hat sich in zwei Jahren etwas an dem Problem mit der Reinigung getan? Habe jetzt seit einem Jahr so ein Gerät und kann die schlechte Reinigung leider nur bestätigen. Um die schwarzen Spritzer Weg zu bekommen müsste ich mit dem Fingernagel darüber kratzen und das ist ja wohl nich Sinn der Sache.

      Antworten
  4. herwig Danzer

    Liebe Frau Heinen,

    geht es bei Ihnen auch um die Mikrowelle?

    Antworten

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