von | Mrz 19, 2010

Leseprobe „Website Boosting“ ebenso begeistert, wie beleidigt weggelegt

Allgemein

MarcoFischer Ich schätze die Web-Kompetenz von Mario Fischer und finde ihn noch dazu angenehm, humorvoll und einfach sympathisch auch wenn ich glaube, dass sein Bild im Editorial ein wenig freundlicher wirken sollte (mein Foto ist von 2005 und sollte im seinerzeitigen Blogbeitrag seine bildhafte Sprache bestätigen). Aber wenn ich mich gegen familiären Druck aus eigenem Interesse und unter Zeitmangel dann doch für das Durcharbeiten der persönlich angepriesenen Leseprobe der neuen Fachzeitschrift "Website Boosting" entscheide, bin ich einfach beleidigt, wenn fast alle Artikel durch den Hinweis "Leseprobe" zerstückelt sind. Dafür ist das Anlesen derselben zu aufwändig, um dann als reingefallener Volltrottel der Leseprobe dazustehen.

Habe gleich auf den ersten Seiten einige interessante Hinweise gefunden und vermutlich ist dieses Ding ebenso hilfreich, wie das Buch Website Boosting seinerzeit selbst, aber so lege ich die Zeitschrift einfach richtig wütend weg und kümmere mich wieder um neue Artikel im Blog, vielleicht findet meine Desktopsuchmaschine sogar noch ein Bild von Ihm, dem ich von ganzen Herzen viel Erfolg mit dem neuen Baby wünsche. Vielleicht mag diese Idee statistisch für die Abonnements hilfreich sein und ein weiteres Beispiel für geniales Marketing, aber ich sehe einfach den Menschen vor mir, und von dem fühle ich mich – diplomatisch ausgedrückt – auf den Arm genommen.

Blogartikel über seinen sehr hilfreichen Usability Vortrag im Jahr 2005.

2 Kommentare

  1. Mario Fischer

    Was hat denn die Leseprobe gekostet? Im Zeitschriftenmarkt ist es üblich (und notwendig), eine Leseprobe vorweg zu machen. Man muss auch Anzeigenkunden zeigen, wie das Heft später aussieht. Die LP hat ja auch nur einen begrenzten Umfang, da passen einfach nicht alle Artikel voll rein. Es ging darum, einen EINDRUCK zu vermitteln, was in der Zeitschrift steckt und was den Leser erwartet. Es war niemals Ziel (und es wurde auch nirgends versprochen), eine komplette Zeitschrift zu verschenken. Ist halt immer das Problem, wenn man etwas „herschenkt“ (der Postversand hat ja nicht wenig Geld gekostet), dann regt man sich darüber auf, dass das Geschenkte nicht den Erwartungen entsprochen hat? Aber wir haben durchaus wieder etwas gelernt… 😉

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  2. herwig Danzer

    Alls ob es hier um Geld gehen würde. Ich hab´s einfach als schade empfunden, dass die Artikel am Ende geschwärzt sind, wie wenn mich einer ärgern wollte. (Das ist ein subjektives Erlebnis, dass mich zum Weglegen gebracht hatte). Leseexemplare kenn ich aus meiner Buchhandlungsvergangeheit eben eine im Aufwand reduzierte, aber vollständige Ausgabe. Aber egal, das Ding ist gut (dem hab ich an keiner Stelle wiedersprochen) und es wird seine Abonnenten finden. Viel Erfolg damit und Gruß aus Untekrumbach
    herwig

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