von | 27. November 2019

Wie das Büro aus massiver Eiche der Gebrüder Simon in Lauf entstand und was das mit Schuhen zu tun hat

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Peter und Christian Simon bei der Ausstellungseröffnung in Lauf

Dr. Ina Schönwald (foto: Ute Plank)

Eigentlich begann die Geschichte dieses Büros während einer Ausstellungseröffnung im Hersbrucker Kunstmuseum im Herbst 2017, bei der uns Dr. Ina Schönwald, Stadtarchivarin von Lauf, zu einer Kunstausstellung nach Lauf einlud. Denn die Laufer und die Hersbrucker Kunstszene hätten zu wenig Berührungspunkte, weshalb man endlich anfangen müsse, die beiden Szenen zu verbinden.

Man kann Ina nur schwer Wünsche abschlagen, also besuchten wir die Ausstellung von  Wilfried Appel in “LaufumsEck” und lernten dabei  Peter und Christian Simon (haben nicht nur entfernt mit der Brauerei zu tun) kennen, die uns ihr neues Domizil, die ehemalige Matthes-Villa  zeigten. Die als Büro angedachten Räume waren damals noch gänzlich leer. Peter studiert Architektur, Christian Wirtschaftspsychologie und beide wollen das Büro für die noch zu gründende Firma nutzen. Was das alles mit Schuhen zu tun hat, erfahren Sie im dreiminütigen Video mit Anika:

Wir tauschten Visitenkarten aus und trafen uns im Februar 2018 zur Führung, Besprechung und gemeinsamen Kochen in Unterkrumbach, wo auch Anika Willer, Christians Freundin das erste Mal dabei war. Viele Zeichnungen und Ideen wurden geboren, im Mai war die Planung fertig und im September montierten wir das Büro, das nicht nur aus unseren elektrisch höhenverstellbaren Schreibtischen und dem kleinen hydraulisch höhenverstellbaren Besprechungstisch bestand, sondern auch einigen Eichenplatten, die die vorhandenen Möbel aus Plattenmaterial veredeln sollten: Das war mal ganz was Neues, genauso, wie die mit Glasplatten verschlossenen Astlöcher der Eichentischplatten.

 

Der kleine Besprechungstisch bekam sogar noch eine Ansteckplatte aus Glas, sollte er mal nicht stirnseitig an den Schreibtischen positioniert sein, kann man die Rundung gläsern vervollständigen.

 

Nach einigen Anläufen fotografierten wir endlich im September 2019, weil das die letzte Möglichkeit vor dem Erscheinen des Jahrbuchs 2019 war.  Dort bekam das Büro einen Ehrenplatz auf Seite 64 und 65, wo allerdings nicht der ganze vorbereitete Text Platz fand, was wir hier und jetzt nachholen:

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“Ingenieur Peter Simon, als zukünftiger Architekt, und Betriebswirtschaftler Christian Simon, als zukünftiger Wirtschaftspsychologe, in ihrem Büro im Gespräch mit Anika Willer (von links) über einen architektonischen Entwurf.

Das Büro wurde bewusst an ein Home-Office mit freundlicher Atmosphäre angelehnt, um mit warmen Holzoberflächen und biodynamischen Licht einen idealen Kontext für lange und kreative Arbeitstage zu bieten. Neben den selbstverständlichen Anforderungen an die Ergonomie, wie elektrisch höhenverstellbare Schreibtische, spielten zwanglose Besprechungsmöglichkeiten, wie der flexibel positionierbare Beistelltisch, eine große Rolle.”

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Und so sieht es im Jahrbuch aus:

Die Seite 64 im Jahrbuch 2019

Wir wünschen dem Team einen wunderbaren Berufseinstieg in die Selbständigkeit und bedanken uns für die wunderbar kreative Zusammenarbeit.

 

 

 

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Unser Büros auf der Homepage

 

 

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