von | 10. Oktober 2011

  TagdRegionen1Und wieder war am Erntedank – in diesem Jahr der 3. Oktober – der Tag der Regionen und diesmal das erste Mal im südlichen Landkreis in Rummelsberg neben Schwarzenbruck (der ersten "Nichtmehrcittaslow").

Nach unserer Zeitrechnung, die den ersten Tag der Regionen in Unterkrumbach 1998 als Geburtsjahr ansieht, war es der vierzehnte, die Regionalbewegung zählt nur 13, weil sie uns zwar am ersten besuchten, aber da heiß er ja noch „Regional Genießen“ was auch ein schöner Titel war.TagderRegionen2011_0014

  Schon 1998 hatten wir Slow Food, die Holzwirtschaft, die Politik und natürlich unsere Direktvermarkter in unserer Fertigungshalle versammelt, in Rummelsberg fand der dritte Tag der Regionen mit einem Hauptthema statt, nach „Kultur“ in Dehnberg und „Wald und Hutanger“ in Engelthal war es in Rummelsberg die „soziale Verantwortung.“ Kein Wunder, dass dieses ernste Thema nicht gerade die Massen anlockte, auch wenn die ziemlich großzügig geschätzten 10 000 Besucher kein Pappenstil sind. Ob auch die Ankündigung der Alkoholfreiheit in der Zeitung Besucher vom Besuch abschreckte, können wir nicht einschätzen, das Ergebnis war auf jeden Fall eine sehr entspannte Veranstaltung, weil man an jedem Stand mit den Menschen reden konnte.

IMG_4122 Auch wenn unsere Direktvermarkter nur bescheidene Umsätze machten (wir selbst haben eigentlich noch nie etwas verkauft, diesmal allerdings einige „Lebensart Genießen“ Bücher) und in unserem abgelegenen Bereich des riesigen Geländes nicht alle Besucher ankamen, war die erstmals mit Hilfe des Landratsamt organisierte Veranstaltung nach meiner Überzeugung ein Erfolg. Denn die Themen regionale Wirtschaftskreisläufe und soziale Verantwortung lassen sich besser in Ruhe vermitteln, als zum Beispiel seinerzeit in Dehnberg, wo sich die Menschenmassen durch die Straßen schoben. Die Weitläufigkeit des Geländes in Rummelsberg führte einfach dazu, dass nicht alle Menschen alle Stände besuchten, das gut gemachte Faltblatt als Führer nutzten zu wenige Menschen, offensichtlich wollten sie einfach nur ein wenig flanieren. Zumindest in unserer Holzecke wo der Initiativkreis Holz aus der Frankenalb war es eher ruhig, man konnte sogar am Notebook arbeiten oder mit den Standnachbarn Alkoholwitze austauschen wie zum Beispiel den:

„Aber Herr Wachtmeister, ich war am Tag der Regionen und hab nur Tee getrunken.“ Dann haben Sie ja mindestens 1,8 Kamille.“

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Einen wurnderbaren Bericht über den tag der Regionen gibt es auch von Alice Niklaus

2 Kommentare

  1. Fingerfood Berlin

    War eine tolle Veranstaltung, leider konnte ich mir aufgrund von Zeitmangel nicht alle Stände ansehen, hatte eure Holzecke aber auch irgendwie übersehen …

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  2. herwig Danzer

    Eben, sagen wir doch, von den Besuchern kamen einfach nicht alle bei uns an und trotzdem war die Veranstaltung gut, leider nicht für die Direktvermarkter.

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