Alles zum Thema Nachhaltigkeit mit dem besonderen Interesse für das Einrichten mit Küchen und Möbeln aus dem Holz der Hersbrucker Alb und allem was zur Lebensqualität des Wohnens dazu gehört. Die Möbelmacher aus Unterkrumbach bei Hersbruck wollen mit dem Dialog in diesem Weblog von Kunden, Freunden und Fremden lernen und das Bewusstsein für regionale Wirtschaftskreisläufe und verantwortliches Handeln stärken.
Alles zum Thema Nachhaltigkeit mit dem besonderen Interesse für das Einrichten mit Küchen und Möbeln aus dem Holz der Hersbrucker Alb und allem was zur Lebensqualität des Wohnens dazu gehört. Die Möbelmacher aus Unterkrumbach bei Hersbruck wollen mit dem Dialog in diesem Weblog von Kunden, Freunden und Fremden lernen und das Bewusstsein für regionale Wirtschaftskreisläufe und verantwortliches Handeln stärken. Kontakt via Email
Vom 14. bis zum 16. Juni finden bei uns die Jubiläumstage statt, zu denen wir Sie schon jetzt ganz herzlich einladen (alle Details und Anmeldemöglichkeit hier). Im Internet und in der Hersbrucker Zeitung würden wir gerne Fotos von Kunden, Freunden, Lieferanten und Weggefährten zeigen, die das mit einem originellen, netten, freundlichen, lustigen, ironischen, bösartigen Spruch ergänzen.
Im Jahr 2008 haben wir das schon mal gemacht (was man hier anschauen kann). Mit den Kochlöffelfotos der Gewerbeschau haben wir schon ein paar Beispiele hergestellt, aber der Phantasie sind natürlich weder im Thema noch im Anzeigenformat Grenzen gesetzt.
Folgende Formulierungen sind uns eingefallen, aber sicher gibt es noch viel bessere Ideen:
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Wir gratulieren zum 25-jährigen, weil
.................................................................................................................................................................................................................... Wir O mögen O schätzen O tolerieren O ertragen O akzeptieren Die Möbelmacher, weil
.............................................................................................................................................. Wir kaufen bei den Möbelmachern, weil
................................................................................................................................................................................................................. Wir richten uns mit den Möbelmachern ein, weil
.................................................................................................................................................................................................. Wir kochen in einer Möbelmacherküche, weil
Die Internetanzeigen sind natürlich kostenlos, eine einspaltige Anzeige in 10 cm Höhe (wie die Beispiele), oder zweispaltig mit 5 cm Höhe würde Firmen 99.-€, Privatpersonen 65.- € kosten. Die Sonderseiten sollen am 8. Juni erscheinen, Anzeigenschluss wäre der 31. Mai.
Bei den Möbelmachern einfach herwig Danzer oder Nina Brunner anrufen 09151 862 999, bei der Hersbrucker Zeitung ist die Ansprechpartnerin:
Freitag
14. Juni, 19 Uhr Denis Scheck wird nach dem von "The Lady and the
Tramps" musikalisch begleiteten Sektempfang als Deutschlands bekanntester
Literaturkritiker und Streiter für das Gute, Wahre und Schöne das Beste aus
"Druckfrisch" vortragen. Bitte jetzt schon anmelden, es könnte etwas eng
werden. (Eintritt 12€ für Erwachsene / 8€ für Schüler) Details und Anmeldung zum Jubelfreitag Die Sendung Druckfrisch
Samstag 15. Juni, Tag der
offenen Tür ab 10 und ab 19 Uhr: Holger Heuber erzählt aus seinem
abenteuerlichen Leben am Sa., 15. Juni 2013 beim gemeinsamen Feierabend mit
Kunden, Freunden und Wegbegleitern. Gerade läuft der Film "Jäger des
Augenblicks" in den Kinos an, der die Extremsportler und Freunde der Möbelmacher
Stefan Glowacz und Holger Heuber bei ihrer Expedition auf den Roraima begleitet.
Holger Heuber wird den Vortrag zu unserem Jubiläum halten, denn er war der erste
gemeinsame Bekannte der Geschäftsführer Münzenberg (beim Klettern) und Danzer
(beim Kajakfahren). Der Eintritt ist frei, aber wir bitten eindringlich um
Anmeldung. Mehr dazu: "Jäger des Augenblicks" im Nachhaltigkeitsblog Details zum
Jubelsamstag und Anmeldung
Sonntag, 16. Juni, Tag
der offenen Tür ab 10 und um 17 Uhr: Das Collegium Musicum mit dem wir
gemeinsam im Jahr 1998 die Unterkrumbacher Werkstatt-Tage erfanden, spielt unter
der Leitung von Susanne Pflaumer Werke von Gaetano Donizetti, Georg Friedrich
Händel, Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn. Die erste Geige spielt unsere
Auszubildende Sohia Bernutz und durch das Programm führt Richard
Siebenbürger. Eintritt im Vorverkauf 10€, Schüler 6€ (Abendkasse und ohne
Reservierung12€/8€) Details zum Jubelsonntag und
Anmeldung
Beim Drachenfliegen haben sich Gunther Münzenberg und herwig
Danzer das erste Mal getroffen, (glücklicherweise am Boden und nicht in der Luft).
Jetzt feiern die 1988 gemeinsam gegründeten Möbelmacher vom 14. – 16. Juni ihr
25-jähriges Jubiläum und laden alle interessierten Menschen, Kunden, Freunde
und Mitstreiter dazu ein.
In der ersten Hersbrucker Werkstatt entwickelte sich die
Massivholzschreinerei schnell zum Kompletteinrichter und mit dem 1997 errichteten
ökologischen Neubau mit großer Ausstellung konnten sie im benachbarten
Unterkrumbach die angestrebte Regionalität im Holzeinkauf konsequent umsetzen.
Seitdem garantiert das 15-köpfige Team mindestens 95 Prozent des Holzbedarfs im
Umkreis von rund 100 km zu decken, bisher waren es aber meist 100 Prozent.
Das von Familie Danzer bewohnte „regionale Musterhaus“ zeigt
eindrucksvoll, wie ein ganzes Haus mit (fast) allen Materialien von heimischen
Handwerkern aus dem 1998 gegründeten „Initiativkreis Holz aus der Frankenalb“ verwirklicht
wird, inklusive der kompletten Einrichtung vom Fußboden bis zur Beleuchtung, von
den Polstermöbeln bis zu den Matratzen und vom Badzimmer bis zur Küche.
Massivholzküchen und Nachhaltigkeit
Küchenkompetenz zeigt der geprüfte Ernährungsexperte herwig
Danzer auch bei den Kochshows mit fränkischen Spitzenköchen für den Bayerischen
Rundfunk oder die Messe BIOerleben am Nürnberger Hauptmarkt. Die Funktionalität
und Langlebigkeit dieser modernen Massivholzküchen überzeugte neben mehreren
hundert zufriedenen Kunden auch Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly von den unendlichen
Möglichkeiten der Einzelanfertigung in Unterkrumbach.
Das Nachhaltigkeitskonzept der Möbelmacher wurde mit vielen
Auszeichnungen bis zum deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreis 2010 gewürdigt.
Dazu zählt auch die bayernweit höchste weibliche Ausbildungsquote und dass in 25 Jahren 43
Lehrlinge 43 Preise als Innungsbeste oder für den Designwettbewerb „Die gute
Form“ sammelten. Meist arbeiten die Möbelmacher für Privatkunden, aber ein
Pilotprojekt für barrierefreie Hotelzimmer des bayerischen Familienministeriums,
modernste Büroeinrichtungen zum Beispiel für Geschäftsführer der Nürnbergmesse
oder einen Verkehrsbetrieb in Berlin beweisen, dass Massivholz gerade im
Objektbereich viele Freunde und Vorteile hat.
Jubiläumsmöbel und -tage vom 14. bis zum 16. Juni
Die Jubiläumstage bedeuten drei Tage der total offenen Tür mit
Live-Schreinern in der Werkstatt und „Frühshoppen“ in der Ausstellung. Dort
werden auch preiswerte Jubiläumsmöbel vorgestellt, die Geschäftsführer Gunther
Münzenberg speziell für die immer öfter nachfragenden Kinder von Kunden entwarf.
Am Freitag Abend kommt der faszinierende
Literaturkritiker Denis Scheck der ARD-Sendung „Druckfrisch,“ am Samstag Abend
berichtet der Abenteurer Holger Heuber von Expeditionen und der gemeinsamen
extremsportlichen Vergangenheit mit den Möbelmachern. Am Sonntag Nachmittag
spielt das Collegium Musicum Hersbruck Donizetti, Händel, Mozart und Haydn,
humorvoll moderiert von Danzers Deutschlehrer.
Denis Scheck wurde in den letzten Jahren durch seine Arbeit beim Deutschlandfunk und die ARD-Sendung Druckfrisch (immer am letzten Sonntag im Monat um 23:35) zum bekanntesten Literaturkritiker Deutschlands.
Nicht nur Ute Danzer hält ihn außerdem für klug und sympathisch, weshalb sie ihn auf der Buchmesse in Leipzig zu unserem 25-jährigen Jubiläum nach Unterkrumbach einlud. In der Tradition der Möbelmachergäste von (z.B.) Uwe Timm, Peter Härtling und Herbert Rosendorfer (immer gemeinsam mit der Buchhandlung Lösch organisiert) wünschten wir uns diesmal einen Gast, der unser Streben nach Lebensqualität durch bewusste Einrichtung von Küchen und Wohnräumen literarisch, kulinarisch aber vor allem humorvoll bereichert.
Der Termin am Freitag, den 14.Juni ist vereinbart und jetzt erst fällt uns auf, dass alle anderen Autoren ja eigentlich zur Vermarktung ihrer Bücher erschienen, also fragten wir uns, ob nicht auch der Kritiker selbst eines geschrieben hätte und das hat er zusammen mit der Ärztin und Betriebswirtin Dr. Eva Gritzmann im Jahr 2011:
SIE & ER Der kleine Unterschied beim Essen und Trinken
Nachdem uns kulinarische Zusammenhänge dank der Küchenplanung mit Kunden, der eigenen Ausbildung als Ernährungsexperte und der Zusammenarbeit mit Spitzenköchen in einigen hundert Kochshows durchaus beschäftigen (Kategorie "Die Küche zum Kochen" im Nachhaltigkeitsblog) haben wir es sofort verschlungen (bei mir war es Samstag von 15 bis 22 Uhr) und freuen uns seitdem noch mehr auf seinen Besuch als vorher.
Eigentlich weniger, ob des Grundthemas der Geschlechterforschung, welches zwar ein spannender Aufhänger ist, vor allzu hohen Erwartungen daran aber schon in der Einleitung gewarnt wird:
"Eine Warnung vorneweg: Diese Fragen
werden hier zwar gestellt, die wenigsten davon werden Sie hier aber klar,
eindeutig und befriedigend beantwortet finden."
Es ist
mehr die ebenso neugierige wie phantasievolle Herangehensweise an das kulinarische Thema allgemein, die mich das Buch nicht weglegen ließ. Wie wir es von "Druckfrisch" gewöhnt sind, stellen Grizmann und Scheck wichtige Fragen an Winzerinnen, Metzgerinnen, berühmte
Köche (Jamie Oliver, Vincent Klink, Ferran Adriá und Johanna Meier) aber auch an Autoren wie Frank Schätzing, Donna Leon, Alice Schwarzer und an einige Fachleute.
Statistiken, Asterix und Kannibalismus
Statistiken werden nicht einfach als Beweis von irgendwas aufgeführt, sondern deren potentieller Wahrheitsgehalt aufgrund der Methoden der Datenerhebung kritisch hinterfragt. Da gibt es ausgesprochen unterhaltsame Abschnitte, die den Nato Doppelbeschluss mit dem Champagner von Pommery kombinieren, Sätze von Emil Steinberger und das kulinarische Erbe von Asterix und Obelix. Das erhoffte kulinarische Zitat der namenlosen Britin aus Asterix auf Korsika erwartete ich aber leider vergeblich: "Was tut Ihr sagen? Ich nehme nur kochendes Wasser. Ich finde, es gibt einen köstlichen Geschmack zu Allem." Dafür tauchen die verzichtbaren Erdbeeren für den Zaubertrank, die Schweinskaldaunen, das Käsefondue und natürlich das Wildschwein aus Uderzos Œuvre auf. (Sollte jemand noch Asterix-Zitate suchen, können wir nur die Volltextsuche auf Comedix.de empfehlen.)
Aber es kommen auch ernste Themen zur Sprache: der Kannibalismus während der Kulturrevolution in China zwischen 1966 und 1976, über die der Autor Zheng Yi aus seinem Buch "Scarlet Memorial" zitiert wird. Der Blick auf das Ganze führt wieder zurück nach Deutschland zum Roman "Atemschaukel" über die unfassbaren Geschehnisse in Konzentrationslagern, für den Herta Müller mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Schlusssatz zu den Seiten über das Böse und den Hunger: "Wir in Deutschland erweisen dem Essen zu wenig Ehre."
Im "Moto" kochen Geeks für Nerds und "elBulli" ist ein Hundename
Es war uns schon klar, dass ein Literaturkritiker mit kompetenter und charmanter ärztlicher Begleitung auch in der Rolle des Gastrokritikers überzeugen wird, aber die Ausführungen über die so unterschiedlichen Restaurantbesuche im "Moto" von Chicago und dem "elBulli" von Ferran Adriá an der Costa Brava sind so anschaulich geschildert, dass man - sollte man sich wider Erwarten dort einmal einfinden müssen - das Gefühl hätte, schon mal da gewesen zu sein.
Was Scheck, Gritzmann und der Schriftsteller Jeffrey Eugenides im "Moto" für 1300 Dollar erleben, wäre fast ein eigenes Buch wert: Für die essbare Speisekarte wurden eigens Tintenstrahldrucker umgebaut und spezielle Geschmackstinten entwickelt, der Koch Homaro Cantu besitzt einen leistungsstarken Laser, den man sonst nur aus Operationssälen kennt. Das kulinarisch angezweifelte Ideenfeuerwerk der bis zu zwanzig Gänge wird metaphorisch mit dem Ausflug in die Computerwelt beschrieben: "Geeks kochen für nerds." Für IT-infizierte Menschen leichter verständlich ist wohl der Ausdruck "Infantilisierung der Küche."
"Vorbilder sind dabei weniger die Traditionsgerichte der grande cuisine als Klassiker ganz anderer Art, nämlich Würstchenschnappen, Topfschlagen oder Schokolade -mit-Handschuhen-essen. Ob man Cantus zeitgemäße Adaptionen dieser Evergreens als kulinarische Sketchparade oder Geisterbahnfahrt erleben wird, hängt von der individuellen Toleranz für den Geschmack einer amerikanischen Kindheit ab ..."
Ganz anders im "elBulli," dem anerkannt besten Restaurant der Welt, das mit dem vom Chef Ferran Adriá ungeliebten Ausdruck der "Molekularküche" bekannt wurde. Es liegt an der Costa Brava, das Restaurant wurde in den 1960er Jahren von dem deutschen Ehepaar Schiller aus Düsseldorf gegründet und nach ihrer Bulldogge "Bulli" benannt. Es ist im Moment geschlossen und soll als Stiftung, gastronomische Forschungs- und Ausbildungsstätte neu eröffnet werden.
Scheck schreibt: "Ferran Adriá steht unter Strom. Eine mexikanische Springbohne in Menschengestalt." Zum Hauptthema des Buches, der kulinarischen Genderforschung, äußert er sich leider nicht sehr hilfreich:
"Die Unterscheidung nach Männern und Frauen ist (dabei) vollkommen irrelevant. ... In der Küche spielt für mich die Frage nach dem Geschlecht einfach keine Rolle. Ich bin kein Macho. Ich sehe einfach den Menschen."
Den bildlichen Vergleich des "Moto" und des "elBulli" kann man ebenfalls nur als Zitat wiedergeben:
"Homaro Cantu und Ferran Adriá - das ist der Unterschied zwischen Micky Maus und Tischlein-deck-dich. Während in Chicago permanent Kindergeburtstag gefeiert wird und so routiniert, aber auch so seelenlos wie in Disneyland pünktlich um 17 Uhr ein Feuerwerk abgebrannt und eine Parade veranstaltet wird, erzählt man an der Costa Brava ironische Märchen für Erwachsene: kulinarische Feengeschichten mit oft überraschendem Ausgang, unvorhersehbar und unberechenbar."
Capsaicin, Slow Food und Cittaslow
Manchmal fühlt man sich auch ertappt. (Meist) männliche Neurosen rund um das Capsaicin der unterschiedlichsten Chilipflanzen (am Döner heißt es "Schaaf") werden anschaulich und wissenschaftlich erklärt und auch die männliche Geräteverliebtheit (die wir schon deshalb verteidigen, weil sie einen Teil unseres Umsatzes ausmacht) auf die Schippe genommen.
Als weitere Parallelen zu unserer Arbeit erweisen sich die Sätze über Slow Food und Cittaslow (im Buch wird Nördlingen erwähnt), denn wir haben das Slow Food Convivium Nürnberg 1997 mitbegründet und wir hatten das Glück, die erste Cittaslow Deutschlands, Hersbruck, mit-initiieren zu dürfen. Um dieses "Slow-Thema" drehten sich unsere Werkstatt-Tage 2012 und sie sind aus verantwortungsvollen Diskussionen über die Ernährung auch nicht wegzudenken. Denn es geht um die Frage, welche Tiere wir mit gutem Gewissen essen dürfen. Starkoch Vincent Klink dazu:
"Wir erleben eindeutig einen Triumph der Nahrungsmittelindustrie, die vergessen lassen will, dass Fleisch von einem lebendigen Tier stammt."
Und der Literaturchef des New Yorker sagt im Interview:
"Regional essen bedeutet zunächst schlicht: besser essen. ... Kochen ist nun mal der grundlegende Zugang zum Verständnis der Ernährung."
Tja und dann schweift der Gedanke wieder zu unseren Direktvermarktern der Herbsrucker Alb unter dem Dach von "Heimat auf´m Teller", zu unseren regionalen Anforderungen an Lebensmittel und Holz und zu den Kochshows, in denen wir seit dem Jahr 2000 genau diese Ideen den Zuhörern und Testessern schmackhaft machen wollen.
Leider habe ich im Buch nur einmal das Wort "Möbel" entdeckt, ausgerechnet in der Frage "Warum geben die Deutschen ihr Geld gern für Autos, Reisen und Möbel aus, nicht aber für Nahrungsmittel?"
Hachja, wenn man die erschreckenden Infos über die weltweite Produktion von Billigmöbeln, verbrecherische Waldausbeutung und schlechte Arbeitsbedingungen gesammelt und zugänglich gemacht hätte, wie der Film "We feed the World" über die Lebensmittelbranche (den Scheck empfiehlt und den wir schon kostenlos im Herbsrucker Kino zeigten), dann würde wohl auch der Wert von Möbeln aus dem Holz der Region leichter vermittelbar.
Es war ein besonderes Erlebnis der kulinarischen, sprachlichen und humorvollen Art Eva Gritzmann und Denis Scheck auf ihrem lustvoll-lehrreichen Streifzug durch die Esskultur begleiten zu dürfen. Also vertrauen sie uns, wir wissen was war tun: Lesen Sie "SIE & ER, der kleine Unterschied beim Essen und Trinken", erschienen 2011 bei Bloomsbury Berlin und kaufen Sie das Buch in Ihrer Buchhandlung, in der Sie auch in Zukunft noch das Einkaufserlebnis genießen wollen.
Bitte im Vergleich testen: Das erste Video ist von unserer Magix-Seite (http://moebelmacher.magix.net) aus eingebettet, das zweite kommt von unserem Youtubekanal. (Welches läuft besser? Bitte Antworten in den Kommentar oder per Mail, oder, oder oder ... )
Oben das Video auf moebelmacher.magix.net, unten das vom Youtubekanal
Es sollte eigentlich nur eine kleine Übung zur Einarbeitung in das neue Videoschnittprogramm Premiere CS6 werden, aber es hat dann doch etwas Zeit in Anspruch genommen und es ist nicht ganz genau das geworden, was es vorgibt. Denn die Beiträge sind mehr zufällig, als nach Wichtigkeit zusammengestellt oder anders ausgedrückt: viele wichtige Dinge sind nicht dabei, einige Nebenschauplätze schon, das hatte einfach mit den verfüg- und findbaren Videos zu tun und der Tatsache, dass es nicht länger als eine viertel Stunde dauern sollte.
Deswegen nennen wir es auch nur "Inspirationen aus dem Jahr 2012" und wünschen Ihnen genau diese beim Betrachten. Die Videos, auf deren Rohmaterial der Rückblick basiert, sind auf unserer im Aufbau begriffenen Magix-Seite (http://moebelmacher.magix.net) oder auf unserem alten Youtubekanal zu finden. Alle Newsletterviodeos finden Sie in unserem Newsroom.
Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit bei allen Kunden, Mitarbeitern und den Menschen in den Firmen und Organisationen und wünschen ein glückliches neues Jahr.
Speziell für die vielen Gäste während der Werkstatt-Tage 2012 haben wir diesen Tisch aus einem astigen Nussbaumstamm gebaut. Er ist 2 mal 1 Meter groß und hat zwei Ansteckplatten, die ihn auf 3 Meter und 10 Zentimeter vergrößern. Das Tischgestell aus Edelstahl besteht aus vier Beinen, die auf jeweils zwei Edelstahlstäbe geschweißt sind, die wiederum in die Kugelfräsung in der Tischplatte eingeschoben und fixiert werden.
Pro und Contra Ansteckplatte
Natürlich bauen wir auch Tische mit aufwändigen Mechaniken, die die zusätzliche Platte unter der Tischplatte verstecken, dafür aber immer die Beine ganz außen haben müssen. Abgesehen vom kleinen Nachteil des Unterbringungsproblems der Ansteckplatten haben sie auch viele Vorteile.
Der Tisch ist ohne Zarge. So heißt das Brett, das senkrecht unter der Tischplatte verläuft, das die Tischbeine verbindet, die ganze Mechanik versteckt, aber gleichzeitig die Beinfreiheit sehr einschränkt. Der zargenlose Tisch wird vor allem von Frauen geschätzt, weil sie darunter die Beine übereinanderschlagen können, aber auch für Männer ist das angenehmer. Der Tisch ist schlichter, leichter, moderner und einfacher zu bewegen, wenn man ihn mal auf der Terrasse brauchen sollte.
Außerdem fragen wir uns, warum man wegen 2 Prozent der Tischnutzung an Ostern, Weihnachten oder Geburtstag (rein statistisch) zu 98 Prozent an einem Kompromiss mit großer und schwerer Mechanik sitzt? Denn die Einsteckteile unserer Ansteckplatten sind auch bei außen montierten Tischbeinen unsichtbar, wie das Foto mit der Weinkönigin Melanie Unsleber beweist. Für freischwebende Tischplatten mit weit eingerutschten Beinen, wie man sie zum Beispiel bei Bänken braucht, funktioniert die integrierte Mechanik auch nicht. Aber egal, wie sich unsere Kunden entscheiden, unsere Aufgabe ist die Schilderung ALLER Vor- und Nachteile und unsere Kunden setzten die Prioritäten und wenn die zusätzlichen Platten integriert werden sollen, dann machen wir das.
Der Fototermin
Den Tisch haben wir anlässlich eines Fototermins mit Jessica (sprich [jessika], man sagt ja auch nicht [dschasmin]) einfach schnell in der Ausstellung mitfotografiert, deswegen sind ein paar Ungereimtheiten via Photoshop für Insider zu sehen, aber der Tisch sieht auch im Original wirklich so gut aus, Jessica natürlich auch. Nur er kann allerdings unsere Ausstellung als Sonderangebot verlassen, besonders günstig, wenn ihn jemand zusammen mit Stühlen ordert, egal ob die gezeigten Mikonos von Jori oder andere schöne Vollpolster- oder Holzstühle. Genauso gerne machen wir Ihnen aber auch einen neuen Tisch, in allen Größen, Holzarten, und Stilen. Einfach anrufen und Termin vereinbaren, Grundriss und ein paar Fotos vom Essplatz einpacken und auf nach Unterkrumbach neben Hersbruck im Nürnberger Land.
Achja, wer den schlimmsten Photoshopfehler entdeckt, und im Kommentar erklärt, bekommt ein Brotzeitbrettchen.
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Die Essplatzbeispiele der letzten Jahrzehnte sind auf unserer Homepage zu finden.
Während der beiden Tage der offenen Tür bei den 14. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen interessierten sich einige Menschen jenseits des Fussballtaumels für unsere Neuigkeiten, wie zum Beispiel den ungewöhnlichen Massivholztisch aus Birnbaum (es wird aus diesem Stamm noch ein zweiter Tisch entstehen), unser iPult für das iPad oder auch den Jubiläumsrelaxsessel von Jori.
Aber vor allem die Präsentation der Schneidbrettfertigung von Gunther Münzenberg wurde interessiert verfolgt, hatte man hier doch das zweite Mal die Gelegenheit, die Arbeit unserer computergesteuerten CNC-Maschine ausführlich erklärt zu bekommen und sie bei der Arbeit beobachten zu können. Weil das bei einem richtigen Möbel etwas lang dauern würde, haben wir extra ein aufwändiges Schneidbrett entworfen, dass einige Arbeitsschritte der Maschine zeigt und gleichzeitig auch in der Küche wertvolle Dienste tut, weil man einen Teller oder einen Garbehälter des Dampfgarers wunderbar drunterschieben kann.
Das haben wir hier einmal im Video zusammengefasst, auf dass auch Nichtanwesende erkennen können, dass eine CNC-Maschine ein wertvolles Werkszeug ist, aber nur, wenn man - gerade bei der Einzelanfertigung - auch perfekt damit umgehen kann.
Wir danken unseren Gästen für den Besuch, die während der Werkstatt-Tage bestellten Schneidbretter werden in den nächsten Stunden fertig geölt sein.
Die ersten Unterkrumbacher Werkstatt-Tage entstanden im Jahr 1999, weil Anselm Stieber mit der Geige bewaffnet den Klang unserer Halle testete und zum Schluss kam, dass man dort ein Konzert spielen müsste. Was Susanne Pflaumer dann mit dem Collegium Musicum Hersbruck auch umsetzte. Dabei sollte das Besondere immer die Verbindung von Kunst und Handwerk sein, weswegen viel erklärt wurde, von den Komponisten bis zu den Instrumenten.
Im Frühjahr 2012 fragte der Vorsitzende der Orchestervereinigung Hersbruck, Dr. Klaus Vornberger, ob es bei uns eine Auftrittsmöglichkeit gäbe, was sich wegen des Aufwands aber nur im Rahmen der Werkstatt-Tage realisieren lässt, die damals noch nicht fest standen. Aber kurze Zeit später vereinbarten wir einen (leider nicht besonders günstig gelegenen) Termin während der Fussballeuropameisterschaft und dem Laufer Altstadtfest am 24.Juni 20012, um den herum wir dann die Werkstatt-Tage mit dem Slow Food Sommerfest und dem Werkstatt-Gespräch legten.
Die Werbetrommel rührten wir mit 60 Radiospots, 2500 Flyern, 3 Newslettern und einigen Videos im Blog, dem Newsroom und der Website, was mit 60 Besuchern deutlich jenseits der Peinlichkeitsgrenze, aber nicht beim geheim Erhofften lag. Was besonders deshalb tragisch ist, weil das Konzert - wie ich so richtig erst beim Schneiden des Videos bemerkte - wirklich ebenso gelungen ausgewählt, wie dargeboten wurde. Orchesterleiter Friedemann Pods erklärte im Sinne der Werkstatt-Tage viele Details zu den Stücken und den Komponisten, was eine - für mich - wesentlich angenehmere Atmosphäre ausstrahlte, als in einem Konzertsaal. Ich glaubte das auch bei den Solisten zu erkennen, Caren Forster an der Violine und Armin Roth an der Trompete.
Das Video wurde leider von mir, einem musikalischen Laien geschnitten, wer sich das Konzert mit allen Sprachbeiträgen in ganzer Länge anhören möchte, bekommt von uns den Link dazu, einfach eine Mail an hd@die-moebelmacher.de schicken.
In der Pause nahmen sich die Besucher die Getränke selbst aus dem Lammsbräu Kühlschrank (und warfen das Geld in eine Schüssel), in der Ausstellung gab es außerdem Sekt und köstliche Häppchen, die der Biomarkt Hersbruck sponserte (vielleicht hätte man das in die Einladung schreiben müssen?).
Erika Vogel und ihre Tochter Sophie Schuster wollten mit dem Buffet auch auf den neuen Biomarkt in Hersbruck hinweisen, den natürlich alle Hersbrucker schon kannten, aber einige Menschen von außerhalb doch wieder auf die Idee brachten, mal wieder nach Hersbruck zum Einkaufen zu fahren.
"Die Henne" von Haydn war der zweite Teil und die Zuhörer waren begeistert. Die Aufforderung nach dem langen Applaus noch länger unsere Gäste zu bleiben wurde dankenswerterweise auch angenommen, wir hatten ja noch das köstliche Buffet des Werkstatt-Gesprächs am Samstag und so fachsimpelte man noch lange um einen kleinen Stehtisch herum, obwohl es viele schöne andere Plätze gegeben hätte, aber dort stand man halt nun schon mal.
28 Musiker bringen ein ganz anderes Raumgefühl in eine Werkstatt und so hoffen wir, dass die Schwingungen auch einen positiven Einfluss auf unsere Arbeit und Ihre Möbel haben, auf dass das Konzert eine ebenso nachhallende und nachhaltige Wirkung entfache.
Vielen Dank an Dr. Klaus Vornberger, Friedemann Pods, Caren Forster, Armin Roth, Matthias Meier von www.die-theatermaler.de für die Technik, an Erika Vogel und Sophie Schuster vom Biomarkt und an Alfred Eichhorn, der den kompetenten Artikel über das Konzert in der Hersbrucker Zeitung verfasste, den wir hier zitieren dürfen:
UNTERKRUMBACH - Anlässlich der Unterkrumbacher Werkstatt-Tage musizierte die Orchestergemeinschaft Hersbruck unter der Leitung von Friedemann Pods bei den „Möbelmachern“ im Ambiente einer Schreinerwerkstatt Werke von Joseph Haydn, Franz Schubert und Niels W. Gade. Als Solisten bereicherten Caren Foster (Violine) und Dr. Armin Roth (Trompete).
Friedemann Pods moderierte die erlesene Vortragsfolge und verstand es, mit den erwartungsfrohen Zuhörern über Musik zu „plaudern“. herwig Danzer hieß die zahlreichen Besucher beim Abschlusskonzert herzlich willkommen und verwies auf die vorherigen Veranstaltungen an den zwei Tagen der offenen Tür über „Slow Food“ und „Cittá slow“. Er freute sich, dass die Halle mit Musik erfüllt werde, was sicher einen guten Einfluss auf die Möbel habe. In der Pause lud er zu Sekt und Häppchen, von Erika Vogel und ihrer Tochter aus dem Hersbrucker Biomarkt zubereitet, ein.
Eingangs erklang die „Serenade, op. 19 für Streicher“ von Niels W. Gade (1817-90), einem dänischen Komponisten und Schüler von Robert Schuhmann und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Sein romantischer Stil ist empfindsam, nordisch verklärt und von folkloristischer Melodik. Die aus vier kleinen „funkelnden Edelsteinen“ bestehenden „Aquarelle“ musizierten die engagierten Musiker tonschön, pastellfarbig und von unbeschwerter Stimmung. Von Franz Schubert (1797-1828) hörte man „Adagia und Rondo in A-Dur für Solovioline und Streicher“. Das an melodischen Einfällen, dem Wechsel von Dur nach Moll und kühnen harmonischen Wendungen reiche Werk musizierte die versierte Geigerin Carin Foster mit edlem Ton, festem Bogenstrich und sicherem Lagenwechsel.
Herrliche Kantilenen auch in hohen Lagen in reiner Intonation, dynamisch differenziert, wechselten mit rasant gebrochenen Akkorden in den Überleitungen. Im bewegten Rondo - von den stets subtil begleitenden Streichern übernommen - sowie in den Kadenzen der Solovioline brillierte die durch ihre Technik und Gestaltung überzeugende Solistin. Ein weiterer Ohrenschmaus war das „Trompetenkonzert in Es-Dur von Joseph Haydn (1732-1809) mit Dr. Armin Roth (Trompete). Friedemann Pods erteilte all denen eine Absage, die abwertend von „Papa Haydn“ sprechen. Sein klassischer Stil vereinigte in einer Synthese die Gegensätze von Polyphonie und dem galanten Stil des Rokoko aus Italien.
In einer prächtig musizierten Orchestereinleitung stellte der Solist das prägnante, sauber intonierte Thema vor, das die Musiker übernahmen und weiterführten. In auf- und absteigenden Sequenzen, makellos geblasen, auch im Piano, sowie in den virtuosen Kadenzen, erwies sich der Solist als Meister seines Instruments. Das stets präsente Orchester begleitete feinsinnig und klangprächtig.
Nach der Pause musizierten die engagierten Musiker die „Sinfonie Nr. 83 in g-moll“ mit dem Beinamen „Das Huhn“ von Joseph Haydn, der mehrere seiner Sinfonien mit solchen Beinamen versah. Bereits im ersten Satz erklang von den Geigen und der Oboe das Krähen des Hahns und Gackern der Henne. Ein bezauberndes Andante mit schwereloser Melodie, sowie ein federndes Menuett und ein resolutes, düster gestimmtes Finale formten die Musiker mit den vorzüglich präsenten Bläsern zu einem klassischen Tongemälde. Langanhaltender Beifall für ein exzellentes Abschlusskonzert.
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Nachtrag: Gerade erreicht uns dies nette Mail vom Orchesterleiter:
Lieber Herwig,
vielen Dank für Deine Nachricht und die vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit. Ich gehe davon aus, im Namen aller mitwirkenden Musiker zu schreiben - es hat uns großen Spaß gemacht und war mit Sicherheit das Highlight des diesjährigen Sommer-Konzertkalenders.
Zufällig haben wir vor einigen Monaten einen Vortrag des Architekten und Professors an der Uni Regensburg Andreas Emminger gehört und hatten sofort das Gefühl, dass seine Einstellung zur Aufgabe von Architektur ausgezeichnet zur Cittaslow Hersbruck passen würde. Zur gleichen Zeit bat die Studentin der Raumplanung Viola Schulze Dieckhoff in einer Mail um einen Termin, um ein Interview über die Cittaslow Hersbruck zu führen, denn die Cittaslows sind das Thema ihrer Diplomarbeit. Nachdem sie sechs Cittaslows persönlich besucht hat und mit vielen Protagonisten sprach, hat sie im Moment wohl den tiefsten Einblick in Anspruch und Wirklichkeit der Vereinigung der lebenswerten Städte, nicht zuletzt hat sie auch den Cittaslow Arbeitskreis von Brigitta Stöber in Hersbruck miterlebt.
Zwei Spezialisten für Raum- und Stadtplanung
Beide Fachleute fanden die Idee des Werkstatt-Gesprächs interessant und sagten spontan zu. Weil Bürgermeister Ilg zuliebe das Slowfood-Sommerfest auf den Freitag gelegt wurde - wo es mit dem Fussball zu kämpfen hatte - fand das Werkstattgespräch am Samstag um 19 Uhr statt, ebenfalls zur Fussballzeit. So folgten knapp 25 Menschen gebannt dem Vortrag von Prof. Emminger, den er "Cittaslow Imprint" (im Sinne von "Herkunftsangabe"?) nannte.
Er zitierte dabei zum Beispiel aus der Charta der Cittàslow-Bewegung:
„Die Entwicklung der Städte und Gemeinden stützt sich unter anderem auf die Fähigkeit, eine eigene, typische Besonderheit entwickelt zu haben und diese zu vertreten, eine eigene Identität zu wahren, die auch nach außen hin erkennbar ist und im inneren Kern gelebt wird.“
„Das Phänomen der Globalisierung bietet uns zweifelsohne großartige Möglichkeiten zum Austausch und zur Verbreitung. Sie tendiert jedoch leider dazu, die Unterschiede zu verflachen und die ganz eigenen Besonderheiten der einzelnen Realitäten zu verdecken, indem uns Durchschnittsmuster aufgesetzt werden, die niemand wirklich für sich beanspruchen kann.“
„Sie führt zwangsläufig zu Mittelmäßigkeit.“
Emminger führte vom mittelalterlichen Nürnberg über Bauhaus und Mies van der Rohe und die Idee der Gartenstadt in die fränkische Schweiz nach Mostviel bei Egloffstein, wo er mit einem Freund von uns (der auch den Vortrag organisierte, bei dem wir Emminger kennen lernten) auf einer alten Brotfabrik das Projekt "In der Heimat altern" umsetzt. Ein beeindruckendes Konzept für den angemessenen Umgang mit dem Altern, den Menschen und der Natur. Immer ging es um das Finden der eigenen Identität, die sehr eindrucksvoll auch der Architekt Michael Adler mit einem Bild erklärte, das er zitierte:
„Wenn wir die Blätter einer Eiche betrachten, ist jedes anders, aber wenn wir sie alle einander überlagern, ergibt sich die theoretische Form, die jedem zu Grunde liegt. Die Bedingungen, unter denen die Blätter wachsen, geben jedem dann seine Identität. Das ist ein altes Thema.“ Der Basler Architekt und Hochschullehrer Michael Alder, 1940-2000
Emminger schloss mit einem motivierenden Bild von zwei Jugendlichen, die die eigene Favela (brasilianisches Armenviertel) als Modell gebaut haben, was ebenfalls ein Beispiel für die Bedeutung der Herkunft darstellte.
Niemand erstickt
Schon in der Pause wurde viel zum Thema Cittaslow diskutiert und gleichzeitig den Getränken der Lammsbräu, dem Wein von Fiasco Classico und den köstlichen Buffet von Ute Danzer und Helga Münzenberg gefrönt. Die theatralisch angedrohte Grätenhäufigkeit in der Forellencreme, für die ich die Fische filetierte, wurde bei weiten unterschritten.
Fachfrau für Cittaslows
Dann begann Viola Schulze Dieckhoff mit Ihrem engagierten Vortrg über ihre Erfahrungen mit den Cittaslows, bei dem sie auch viele Beispiele der unterschiedlich strukturierten Städte nannte. Ihr Blick über den Heimat auf´m Tellerrand brachte auch für die anschließende Diskussion mit beiden Referenten viel Stoff, den Schulze Diekhoff und Emminger gemeinsam geduldig abarbeiteten. Hier bewährte sich die angenehme Atmosphäre der Werkstatt, denn die Gespräche brachten durchaus neue Gedanken zum brachliegenden Quelleareal und verdeutlichten die Notwendigkeit sich nicht nur im Workshop, sondern auch im echten Leben mit der Identität einer Stadt zu beschäftigen und die wichtigen Entscheidungen daraufhin abzuwägen. Alle Zuhöhrer sind auf jeden Fall gespannt auf Violas Diplomarbeit, denn hier werden sicher nicht nur die theoretischen Eigenschaften der Cittaslow-städte beschrieben, sondern auch deren Unzulänglichkeiten thematisiert und Lösungsansätze entwickelt.
Nachdem auch die Diskusssionen nach dem offiziellen Teil beendet waren, luden wir noch zum "Aufessen" in unsere Ausstellung, wobei uns auch Violas Partner Hendrik, unser Mann für die Technik, der Theatermaler Mattthias Meier halfen.
Es sind die Momente des gemeinsamen Ausklingen lassens, an denen man sich freut, für seine Gästen so kompetente Referenten und so sympathische Menschen eingeladen zu haben.
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Hier der einfühlsame Zeitungsbericht von Ulla Meckler der Hersbrucker Zeitung.
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Wer uns eine email schickt, kann auch den Link zum Video bekommen.
Das Architekturbüro von Prof. Emminger heißt Johannsraum
Immerhin 55 Menschen trafen sich am Freitag Abend (22.6.) und trotzten dem Fussballfieber. Eingeladen hatte das Slow Food Convivium Nürnberg zum Sommerfest anlässlich des 15-jährigen Bestehens. Zu diesem Fest waren auch die Bewohner der Cittaslow Hersbruck eingeladen.
28 Slows waren leicht in der Überzahl, aber beide Vertreter (Peter Schubert für Slow Food und Brigitta Stöber für Cittaslow) verstanden es, die eigenen Vereinigung sehr sympathisch in den Kurzvorstellungen darzustellen.
So ganz nebenbei gabs natürlich auch was Feines zu Essen und die Weine von Fiasco Classico.
Wir zeigten anhand der Massivholztische in der Werkstatt nicht nur die Heimat unter dem Teller, sondern auch die Geschichte von Slow Food und Cittaslow durch die Unterkrumbacher Brille als Prezi (der Inhalt ist in diesem Blogbeitrag nachzulesen).
am Donnerstag, 21. Juni ist der Tag des Schlafes, weshalb unsere Rückenschulleiterin Ute Danzer bis zum 7.7. zum kompletten Pro Natura Bettsystem eine Schafschurwoll-Zudecke ohne Berechnung anbietet. Dann nur noch einmal gut schlafen und dann beginnen auch schon die Unterkrumbacher Werkstatt-Tage. An beiden Tagen der offenen Tür (23. und 24.6.) stehen wir in der Ausstellung und der Werkstatt für alle Fragen rund ums Einrichten von der Massivholzküche bis zum Polstermöbel unter anderem mit einigen Sonderangeboten zur Verfügung.
Als Video haben wir diesmal einfach den Radiospot von Vilradio bebildert. Nochmal Dank an Matthias Lenardt für die schöne Zusammenarbeit.
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1. Freitag 22.6. 18:30 Slow Food trifft Cittaslow
Unsere Werkstatt ist bekannt für die angenehme und lockere Atmosphäre
Zum Sommerfest des Conviviums Nürnberg bringt Günther Scholz von Fiasco Classico schon zum dritten Mal (1999, 2003, 2012) die Weine mit und zwar diesmal:
Frascati Superiore DOC 2011 Az.Agr. Casale Marchese Glas 0,2 l. EUR 3,00 Flasche EUR 10,00
Bardolino DOC 2011 Az.Agr. Cavalchina di Giulietto Piona Glas 0,2 l. EUR 3,00 Flasche EUR 10,00
Und von der Lammsbräu haben wir BIObiere, Wasser und NOW-Getränke.
Es kocht Hans Peter Eberhard (Grüner Baum Kühnhofen) und Hans Heberlein (Altes Schloss Kleedorf, auch schon zum dritten Mal) garköstlich. Die Miniköche servieren als Hauptgericht:
Das beste vom Hersbrucker Landschwein in fränkischem Domina geschmort auf Schwarzbrotplätzchenoder für Vegetarier
Linguini mit Zucchinistreifen, Kräuterpesto und Kirschtomaten
Tag der offenen Tür in Werkstatt (10 bis 17 Uhr) und Ausstellung (ab 10 Uhr) mit Liveschreinern um 11 und 14 Uhr. Noch kann man die Schneidbretter mit Gratleisten zum Sonderpreis (50€) bestellen. Beim Werkstatt-Gespräch um 19 Uhr diskutieren wir mit Prof. Andreas Emminger und Viola Schulze-Dieckhoff über Architektur, Stadtplanung und Lebensqualität und es gibt feines zu Essen vom Biomarkt Hersbruck und die gleichen Getränke, wie am Freitag.
Hier noch der kleine Radiospot für unsere Jori Polstermöbel, ebenfalls mit Bildern hinterlegt.
Tag der offenen Tür in Werkstatt (10 bis 15 Uhr wegen Bühnenaufbau) und Ausstellung (ab 10 Uhr) mit Liveschreinern um 11 und 14 Uhr. Einlass zum Konzert (Beginn 17 Uhr) und Platzreservierung ab 16 Uhr. Orchesterleiter ist Friedemann Pods, die Solisten sind Caren Forster (Violine) und Armin Roth (Trompete). Es gibt Häppchen und Tröpfchen vom Biomarkt Hersbruck.
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Mit Ihrer Anmeldung würden Sie uns die Planung sehr erleichtern. Zum Anmeldeformular
Gunther Münzenberg erwartet Sie in der Werkstatt, Ute und herwig Danzer in der Ausstellung und Küche (foto: bayernpress.com)
die Familien Münzenberg und Danzer und das ganze Team würden sich wirklich sehr über Ihren Besuch während der Werkstatt-Tage vom 22. bis 24. Juni freuen. Die neuesten Infos haben wir hier für Sie zusammengefasst, Ihre Anmeldung (besonders für die Abendveranstaltungen) würde uns die Planung sehr erleichtern.
Statt den Newsletter zu lesen können Sie ihn auch in 3 Minuten im Video unter dem Motto “Narren hasten – Kluge warten – Weise gehen in den Garten” hören und sehen:
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Unsere Themen heute:
1. Die Einladungen zu den Werkstatt-Tagen mit neuen Hintergründen, Videos und als Radiospot
a) Liveschreinern mit Schneidbrettproduktion
b)Größte Relaxsesselausstellung, viele Sofas, Matratzen und grüne Küche
b) Freitag: Slow Food trifft Cittaslow
c) Samstag: Werkstatt-Gespräch mit Andreas Emminger und Viola Schulze Dieckhoff
d) Sonntag: Abschlusskonzert mit der Orchestergemeinschaft Hersbruck
1. Die Einladungen zu den Werkstatt-Tagen mit neuen Hintergründen, Videos und als Radiospot
Ja, nach 24 Jahren haben wir unsere ersten zwei Radiospots geschaltet, die bei Vilradio insgesamt 60 mal gesendet werden. Wir sind gespannt, wie das ankommt, anhören können Sie sich das bei uns im Blog.
a) Liveschreinern mit Schneidbrettproduktion
Jeweils um 11 und um 14 Uhr zeigt Gunther Münzenberg die Fertigung Ihrer Schneidbretter vom Brett über die CNC-Maschine bis zum Aufbau der Öloberfläche. Dazwischen beantwortet er gerne alle Fragen zur Herstellung von Möbeln aus dem Holz der Frankenalb. Im Vorfeld können Sie diese Bretter noch zum Sonderpreis von 50 Euro bestellen. Alle Werkstatt-Tage-Sonderangebote.
b)Größte Relaxsesselausstellung, viele Sofas, Matratzen und grüne Küche
Die wohl vielfältigste Ausstellung von Jori-Relaxsesseln stellt sieben ganz unterschiedliche Modelle zur Wahl, die Sie kombiniert mit Sofas mit perfektem Sitzkomfort aber auch solchen zum Lümmeln auf Herz und Nieren ausprobieren können. Einige Sessel sind im Sonderangebot, die Sofas aus unserer Ausstellung sind ebenfalls günstig und jedes Pro Naturabettsystems mit Unterbett ergänzen wir mit einer Gratis-Bettdecke.
c) Samstag: Werkstatt-Gespräch mit Prof. Andreas Emminger und Viola Schulze Dieckhoff
Wir haben vor einigen Monaten einen Vortrag von Prof. Emminger hören dürfen und waren von seinen Gedanken zur Verbindung von Architektur, Stadtentwicklung und Lebensqualität begeistert und an diesem Abend wird das Thema noch durch Viola Schulze Dieckhoff, Diplomandin im Fach Raumplanung ergänzt, die alle deutschen Cittaslows besucht und erforscht hat. In lockerer Atmosphäre planen wir auch einen Meinungsaustausch mit dem Publikum und natürlich gibts auch ne Kleinigkeit zu Essen, soviel cittaslow muss sein …
d) Sonntag: Abschlusskonzert mit der Orchestergemeinschaft Hersbruck
Unter der Leitung von Friedemann Pods spielen die Musiker der OGH mit dem Solisten Dr. Armin Roth das Trompetenkonzert in Es Dur von Josef Haydn und die Sinfonie Nr. 83 (Die Henne). Desweiteren kommen zusammen mit der Violinsolistin Caren Foster das Rondo in A-Dur für Violine und Streicher von Franz Schubert und die Serenade Opus 19 für Streicher von Niels Wilhelm Gade zur Aufführung.
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2. Pavillion im Radio
Peter Sturm, Wolf Gaudlitz, Ute Danzer, Carmen Gaudlitz
Da hat uns der Flechtmeister und Workshopleiter Peter Sturm anno 1. April 2001 aber einen interessanten Menschen mitgebracht: Für die Sendung Weitwinkel (30.6. 7:30 Bayern 2) besuchte uns – bzw. eher unseren Pavillion - Wolf Gaudlitz, Schauspieler, Regisseur, Pantomime und eben auch Journalist. Das waren ein paar sehr interessante Stunden, sind gespannt, was Wolf daraus macht. Alle Fotos haben wir in ein Album auf Facebook gepackt, wo wir uns über ein “gefällt mir” sehr freuen würden.
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3. Winziger Fussballbeitrag
“Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Klappe halten.” So blieb mangels Kompetenz unser Nachhaltigkleitsblog ebenso fussballfrei, wie unsere Schreinerei spanplattenfrei ist, allerdings mit winzigen Ausnahmen, weil man ja durchaus bereit ist “seinen” Beitrag zur EM zu leisten. Immerhin können wir die Räume fussballkonform einrichten, wie die Fotomontage belegt, im Nachhaltigkeitsblog sind dazu noch mehr Links.
Unsere ebenso angehende wie angenehme Schreinerin Christiane Suttner arbeitet im Moment schon am Gesellenstück und sucht ab 15. Juli eine Wohnung (bis 350 € warm) in dörflicher Lage im Hersbrucker Umland. Wer eine angenehme Bleibe wüsste, möge sich per Telefon 09151 862 999 oder email info@die-moebelmacher.de bei uns melden. Als Vermittlungsprovision winkt ein Brotzeitbrettchen, auf Wunsch natürlich handsigniert …
+++ Grillzubehör jetzt vollständig
Jetzt ist (bis auf eine Kleinigkeit) das komplette Röslesortiment bei uns auf Lager. Der kleine Grill für 279.-, der große 359.-, Grillanzündkamin, Anhängetischchen, Marinierspritze und jede Menge Grillerfahrung liegen zur Abholung oder zum Nachlesen bereit.
+++ Ipad statt Fotomappen?
Wir sind gerade unschlüssig, ob wir unsere wunderschönen Fotomappen aus Leder durch Ipads ergänzen oder gar ersetzen sollen. Was halten Sie davon? Einige Vorteile in der Navigation auf der einen Seite, ein Verlust an analoger Kultur auf der anderen?
Termin vormerken: Von Freitag 20. Juli bis Sonntag, 22. Juli 2012 auf dem Hauptmarkt im Herzen der Nürnberger Altstadt: BIOerleben 2012
+++ Siebenbürgers Filmgruppe Hersbruck feiert im Kick Jubiläumsfest
Am Samstag, den 16.6. kann man ab 19:30 bei freiem Eintritt 35 Jahre Filmgeschichte des Paul-Pfinzing Gymnasiums Revue passieren lassen. Ein cineastischer Leckerbissen.
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Die Unterkrumbacher Werkstatt-Tage sind vom 22. bis 24. Juni, hier finden Sie alle Infos dazu und hier könnten Sie sich anmelden. Muss nicht sein, wäre nur schön. Wir freuen uns immer auf Ihren Besuch und wünschen bis dahin noch zwei schöne Wochen.
Dana Klier vom gleichnamigen Musikhaus (mit vielen schönen Einrichtungselementen) hat dereinst von der Wirkung der Radiospots bei Vilradio geschwärmt und jetzt wollen wir das auch mal ausprobieren.
Und weil die Zusammenarbeit mit dem Inhaber Matthias Lenardt so entspannt und unkompliziert war, haben wir auch gleich noch einen eigenen Spot für unsere Jori Polstermöbel gemacht:
Ab heute 9:12 werden die Spots 3 mal täglich gesendet und wir können nur abwarten, was passiert. Wir sind aber sehr optimistisch, dass sich die Kosten dieser für uns neuen Art der Werbung - schlimmstenfalls irgendwannmal - auszahlen. Wir werden weiter berichten, alle Links zu den Werkstatt-Tagen sind hier zusammengefasst, bitte rechtzeitig für "Slow Food trifft Cittaslow" aber auch die anderen Veranstaltungen anmelden!
Nunja, das Nachhaltigkeitsblog gilt als eines der konsequentesten, die seit 2005 nahezu fussballfrei durchs Webleben surfen, aber wenn schon die Bundeskanzlerin die Spieler beim Essen besucht, versuchen auch wir einen bescheidenen Beitrag für Deutschland leisten.
In Ermangelung jeglicher Fussballkompetenz (zumindest in der Geschäftsleitung) wollen wir wenigstens zeigen, wie Ihr Eigenheim oder auch nur den Fernsehguckplatz in die passenden Farben getaucht werden kann.
Unsere Ausstellung eignet sich dabei ausgezeichnet zur Inspiration, immer vor, während und nach der Europameisterschaft.
Die vegetarischen Fußballausrutscher in der Vergangenheit kamen übrigens im Juli 2006 von Ute Danzer und Thomas Geiger
Die 14. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage starten am Freitag, den 22.6. mit dem Slow Food Sommerfest, einer Traditionsveranstaltung, die in diesem Jahr unter dem Motto steht:
Slow Food trifft Cittaslow
Die Geschichte der beiden Vereinigung durch die Unterkrumbacher Brille habe ich im Blog im Beitrag "Wie aus Slow Food die Cittaslows entstanden" schon beschreiben, jetzt will ich unsere etwas detailliertere Abendplanung durchgeben, die im Video erst grob umrissen wurde.
Abholung der Nürnberger am Hersbrucker Bahnhof ist möglich
Für die Nürnberger können wir bei Bedarf eine Abholung organisieren, es würde die Reisenden des Zuges nach Unterkrumbach mitnehmen, die um 17:53 in Nürnberg abgefahren sind und um 18:10 am Hersbrucker Bahnhof ankommen werden.
Sektempfang und Begrüßung auf unserer Terrasse
Es kochen zwei Heimat auf´m Teller Köche, Hans Heberlein vom Alten Schloß in Kleedorf und Hans-Peter Eberhard vom Grünen Baum Kühnhofen ganz ausgezeichnet und werden assistiert von den Herbsrucker Miniköchen. Zwischen den Gängen wird nicht nur erklärt, welche Zutaten von wo sind und was Heimat aufm Teller so treibt, sondern die beiden Gruppierungen Slow Food und Cittaslow stellen sich gegenseitig vor.
Das Programm von Slow Food trifft Citta Slow
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18:30 (bitte pünktlich)
Sektempfang (auf Einladung der Gastgeber) auf der Terrasse mit einem
Gruß aus der Küche (Neue Kartoffeln mit Quark)
Begrüßung durch
Möbelmacher herwig Danzer
Bürgermeister Robert Ilg
Conviviumsleiter Claus Fesel
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Vorspeise in der Werkstatt
Wissenswertes zum Wein von Günther Scholz, Fiasco Classico Wissenswertes zum Essen von Heimat aufm Teller Vorstand Peter Eberhard
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Bunte Kräutersalate
Bachsaiblingsnockerl
Fränkischer Bruschetta
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Hauptgericht in der Werkstatt
Einführung in die Philosophie von Slow Food durch Peter Schubert
(stellvertretender Conviviumsleiter)
Einführung in die Philosophie der Cittaslow durch Brigitta Stöber
(zweite Bürgermeisterin Hersbruck)
Wissenwertes über das Essen von Hans Heberlein, altes Schloss Kleedorf
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Das beste vom Hersbrucker Landschwein
in fränkischem Domina geschmort
auf Schwarzbrotplätzchen
oder für Vegetarier
Linguini mit Zucchinistreifen
Kräuterpesto und Kirschtomaten
(Vegetarische Essen bitte auf Anmeldung vermerken)
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Nachspeise
"Slow Food und Cittaslow durch die Unterkrumbacher Brille" 1997 bis heute in Bildern als PREZI von herwig Danzer
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Creme Bruleé im Glas
Apfel-Holunderstrudel
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Produkte:
Fisch von der Erlengrundfischerei Rau
Salate von der Familien Ziegler und Zucker
Schwein von Familie Stiegler aus Steinensittenbach
Linguini aus Kohlschlag von der Familie Glashauser
Das Menü kostet 37 Euro ohne Getränke, wir bitten um verbindliche Anmeldung über die Slow Food Seite. Und bitte ausnahmsweise zusätzlich auch über unser Anmeldeformular.
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So ganz nebenbei kann man sich natürlich auch in der Ausstellung den Jubiläumssessel von Jori anschauen, die neuen Sofas in unserer Ausstellung, neue Esstische und die grüne Küche. Alle Sonderangebote, wie zum Beispiel das Edel-Schneidbrett sind hier zusammengefasst.
Und das gute Buch "Lebensart genießen" von Oliver van Essenberg kaufen, der es für Sie sogar signiert.
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Das ganze Programm der Unterkrumbacher Werkstatt-Tage mit Werkstatt-Gespräch und Abschlusskonzert finden Sie wie immer unter www.die-moebelmacher.de/uwt.
Diese Frage könnte den ein oder anderen Leser wundern, vor allem, wenn er in der Hersbrucker Zeitung las, dass ich angeblich "slow" mit "langsam" übersetzt hätte, was ich erstens nie tun würde und was auch im Original von Wolfgang Plattmeier nur ein Zitat sein sollte, aber das macht ja nix, jeder Bericht ist wichtig und das Thema ist nun mal nicht leicht.
Trotzdem müssen wir diesem Imageproblem ins Auge sehen, also versuche ich hier und jetzt, die Entstehung von Slow Food in Italien und in Nürnberg und die Entwicklung der Slow Cities in Italien und Hersbruck aus unserer Sicht Revue passieren zu lassen, wobei ich mich über jeden ergänzenden, korrigierenden oder widersprechenden Kommentar freue.
So fings 1986 an mit Slow Food Italien und Nürnberg
Man kann es überall nachlesen, 1986 gab es auf der spanischen Treppe in Rom ein Spaghetti-Protestessen gegen das erste Mc Donald´s, woraus 1989 die Slow Food Bewegung entstand. Im Jahr 1997 (als wir nach 9 Jahren in Hersbruck in Unterkrumbach bauten) hatten sie schon 60 000 Mitglieder in 35 Ländern, heute rund 100 000 in 150 Ländern.
Der Tag der Region 1998 in unserer Werkstatt
In diesem Jahr gründete in unserem Beisein meine Schulfreundin und Deutsch-Italienerin Manuela Sillius das Slow Food Convivium Nürnberg, welches sich am ersten Tag der Regionen in Unterkrumbach 1998 dank hoher Mitgliederzahlen bereits als "Hochburg im Genuß" darstellen konnte. Jetzt klingt der Begriff "Convivium" schon um einiges schicker als "Ortsgruppe" und obwohl damals Slow Food international noch die "Wahrung des Rechts auf Genuß" einforderte, gingen wir Nürnberger nicht zuletzt durch den frühen Kontakt zum Naturschutzzentrum Wengleinpark mit mehr Lehr-, denn reinen Genußveranstaltungen schon eher in die heutige philosophische Richtung, die sich mit den Schlagwörtern "gut-sauber-fair" sehr kurz und aussagekräftig beschreiben lässt.
Das Convivium schlief ein, als Manuela nach Italien ging, erst 2003 erweckte es Rudi Müller wieder zu neuem Leben und führte es einige Jahre sehr erfolgreich, bis seine Krankheit ihn zur Abgabe der Conviviumsleitung zwang, die Gerhard Tremel dankenswerterweise übernahm und dem Convivium einen Mitgliederzuwachs bescherte. Rudi Müller ist leider wenig später verstorben.
Rudi Müller rechts, Daniel Grabbe links auf der grünen Lust in Anwanden
Am 3. September 2011 übernahm Claus Fesel die Leitung des Conviviums, mit dem wir jetzt gemeinsam das schon im Jahr 1999 und 2003 abgehaltene Sommerfest wieder auferstehen lassen, diesmal zusammen mit der Cittaslow Hersbruck.
Die Entstehung der Slow Cities in Italien
Es waren fünf italienische Bürgermeister, die 1999 von der Slow Food Idee begeistert waren, dieselbe aber auf die ganze Stadt in all ihren Facetten übertragen wollten. Als intellektuelle Basis diente dazu die lokale Agenda 21 der Vereinten Nationen, was mir persönlich sehr wichtig ist. Die Vereinigung der lebenswerten Städte ist eben nicht einfach eine Weiterentwicklung der Slow Food Idee. Sie ist eine Verpflichtung zur nachhaltigen Entwicklung, wie sie die Brundtlandkommission 1987 formuliert hat. Die Grundidee dazu lieferte bekanntlich vor genau 299 Jahren die Forstwirtschaft und sie hat sich zum Leitfaden für viele verantwortungsvoll agierende Kommunen und Betriebe entwickelt, in denen unzählige Agendagruppen und Projekte entstanden.
So wurde Hersbruck zur Cittaslow
Seinerzeit, genau am 25.Mai 2000 feierte Dr. Jörg Hahn von Original Regional seine hundertste Talkshow "Starke Köpfe" (nicht Töpfe!) und lud dazu alle ehemaligen Gäste ein, unter denen sich auch Manu Sillius und ich befanden. Seine an unserem Stehtisch beim Smalltalk eingeworfene Frage, welche Stadt sich als erste Slow City außerhalb Italiens eignen würde (so war damals die offizielle Bezeichnung der heutigen Cittaslows) brachte ich sofort Hersbruck ins Gespräch, weil durch die Vorarbeit von Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark in Sachen Regionalentwicklung schon viel erreicht war und sich auch der erste Tag der Regionen 1988 in Unterkrumbach zum Meilenstein der Regionalbewegung entwickelte.
rechts nach links: Wolfgang Plattmeier, Manuela Sillius, herwig, Rainer Wöfel, Johannes Michel in der Fuchsau
Also weihten wir Rainer Wölfel und Hersbrucks Bürgermeister Wolfgang Plattmeier in die Idee ein, und "Platti", wie er liebevoll genannt wurde, war raffiniert genug, die Bewerbung erstmal geschehen zu lassen, ohne sie mit allen Bewohnern persönlich zu diskutieren. Denn einerseits zweifelte er, ob sie überhaupt Erfolg haben würde und andererseits befürchtete er, dass eine Erklärung von "Langsamkeit" und "Entschleunigung" uns Anfänger wohl überfordert und die Idee gefährdet hätte. Gottseidank war und ist er aber selbst ein Genussmensch und so konnten wir zusammen mit dem damaligen Regionalmanager Johannes Michel eine sogar uns selbst beeindruckende Bewerbung losschicken. Denn was wir am Anfang noch für eine lustige Idee hielten, entpuppte sich beim Sammeln aller Zeitungsartikel, Plakate und Belege zu einer schlüssigen Dokumentation des bereits geleisteten aber auch über das noch Erreichbare. In unseren Augen erfüllte Hersbruck alle Kriterien und bei manchen Themen (wie zum Beispiel Abfall), war sie den Italieners sogar meilenweit voraus.
Also besuchten jene Bürgermeister uns dank der Hartnäckigkeit und des Charmes von Manuela am 18. Mai 2001 bei der Gewerbeschau auf dem Plärrer in Hersbruck und kochten gemeinsam in unserer Küche (die immernoch im regionalen Musterhaus im Einsatz ist) und zogen abends in den grünen Baum Kühnhofen, wo Hersbruck die Auszeichnung zuteil wurde. Die Bürgermeister verstanden sich untereinander so gut, dass Wolfgang Plattmeier daraufhin für viele Jahre die Cittaslowgeschicke Deutschlands leitete.
Warum gab es keine Bürgerbeteiligung beim Beitritt zur internationalen Vereinigung der lebenswerten Städte?
Es taucht heute immer wieder die durchaus berechtigte Frage auf, warum Hersbruck ohne Bürgerbeteiligung zur Cittaslow geworden ist. Das erklärt sich einerseits von selbst aus der gerade beschriebenen seltsamen Entstehungsgeschichte (und weil sich Vorschläge zur Bürgerbeteiligung im Jahr 2001 noch nicht durchsetzen konnten), andererseits hat der Stadtrat der Annahme der Auszeichnung (und Verpflichtung!) dann doch weitsichtig zugestimmt. Heute würde man solche Prozesse sicher anders organisieren, aber seit dem 10 jährigen Jubiläum im Jahr 2011 steht es jedem Menschen frei, sich an der Entwicklung der Cittaslow im Rahmen der Workshops der zweiten Bürgermeisterin Brigitta Stöber zu beteiligen. Und weil wir grade bei Kritikpunkten sind: Wer glaubt, dass die erste nichtitalienische Slow City auch nur den Funken einer Chance gehabt hätte, den Namen von genau der Vereinigung zu ändern, in die sie grade aufgenommen wurde, der ...... irrt. Das "slow" gehört zur Idee einfach dazu, nicht zuletzt weil laut Satzung immer ein Vertreter von Slow Food im höchsten Organ sitzen wird. Da können alle Hersbrucker gleichzeitig den Michelsberg fürs Guinnesbuch im Purzelbaum runterrollen, das wird die internationale Vereinigung der lebenswerten Städte (mit Recht) nicht umstimmen - zumal ja erstmal ein vernünftiger Alternativvorschlag gemacht werden müsste. Die wichtigere Aufgabe besteht vielmehr darin, die "Slow-Skeptiker"dafür zu gewinnen, dass Slow eben AUCH Lebensqualität heißt, weshalb die Werkstatt-Tage 2012 just diesem Motto frönen.
Wie geht es weiter bei...
... Slow Food
Slow Food hatte bisher eine eher hierarchische Struktur, seit dem Führungswechsel 2011 leiten Claus Fesel und Peter Schubert eine ziemlich coole Gang, die via Web 2.0 vernetzt ist und bei der sich jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten einbringen kann. Kennenlernen kann man sie nicht nur am 22. Juni in Unterkrumbach und bei allen anderen Veranstaltungen, die auf der Website angekündigt werden, sondern auch im Slow Food Nürnberg Blog, in dem von allen Veranstaltungen und Vorhaben berichtet wird und das beweist, dass Slow Food im 340 Mitglieder zählenden Convivium Nürnberg keine elitäre SchickiMicki-Truppe ist, sondern ein Zusammenschluss von wissbegierigen und verantwortungsbewussten Menschen jeden Alters. In ganz Deutschland sind es übrigens 11 000 Mitglieder in 79 Convivien.
... Cittaslow
Für die Cittaslow Hersbruck nahm sich der neue Bürgermeister Robert Ilg den 10. Geburtstag 2011 zum Anlass, die Ideen weiter in die Bevölkerung zu tragen, was zunächst beim Kochen auf der Gewerbeschau und durch eine Ergänzung des Bürgerfestes um Interviews zur Cittaslow geschah, seither aber von regelmäßigen Arbeitskreisen verwirklicht wird, die die 2 Bürgermeisterin Brigitta Stöber moderiert. Parallel dazu haben zwei Bürgerreisen nach Italien das Slow-Bewußtsein gestärkt. Nachlesen kann man das sowohl im Nachhaltigkeitsblog unter der Kategorie Slowfood und Cittaslow, als auch in einem eigens angelegten Wiki, das aber noch ein paar kompetente Mitstreiter brauchen könnte.
Fazit
Beide Vereinigungen sind der Nachhaltigkeit verpflichtet, Cittalsow über die Agenda 21 und Slow Food über das "gut-sauber-fair" Prinzip. Beide Vereinigungen sind auf die Mitarbeit alle Mitglieder oder Mitbewohner angewiesen und beide Vereinigungen müssen deshalb nach innen und nach außen Überzeugungsarbeit leisten. Was liegt also näher, als auf Organisations- und auf Veranstaltungsebene die Gemeinsamkeiten zu pflegen und wo es Sinn macht auch zusammenzuarbeiten. Wir würden uns freuen, wenn die Unterkrumbacher Werkstatt-Tage dazu einen Beitrag leisten könnten.
Im Mai 2001 wurde Hersbruck als erste deutsche Stadt Mitglied in der "Vereinigung Lebenswerter Städte". Seither darf sich Hersbruck "Slow City" oder "Citta Slow" nennen. Das Prinzip Slow City erstreckt sich nicht nur auf bewusste und nachhaltige Esskultur, sondern auch auf ein lebensfreundliches, regionaltypisches Lebensumfeld. Das beinhaltet den öffentlichen Nahverkehr ebenso wie den Umgang mit Energie und die Pflege der regionalen Kulturszene. Christina Claus hat fürs Notizbuch die erste "Citta Slow" Deutschlands, um "Nah dran" zu erfahren, was sich in Hersbruck seit 2001 verändert hat. Dieser kostenlose Download ist eine Audio-Datei aus der Serie des Podcast-Angebotes Notizbuch - Nah dran - Bayern 2.
Pusteblumen auf unserer Streuobstwiese, das Video dazu finden Sie weiter unten
das ist die herzliche Einladung an Sie und Ihre Freunde zu den 14. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen vom 22. bis 24. Juni. Zwei Tage der (bei uns eigentlich immer) offenen Tür in Werkstatt und Ausstellung zeigen wir Live-Schreinern und die neuesten Entwicklungen beim gesunden Schlafen, Kochen und Wohnen. Eingerahmt zwischen Freitag und Sonntagabend von einem spannenden Begleitprogramm:
Freitags trifft Slow Food auf Cittaslow, beim Werkstatt-Gespräch am Samstag mit Prof. Andreas Emminger und Viola Schulze-Dieckhoff geht es um Architektur, Stadtplanung und Lebensqualität und beim Abschlusskonzert am Sonntag gibt die Orchestergemeinschaft Hersbruck Haydn, Schubert und Ghade. Mit einer frühzeitigen Anmeldung würden Sie unsere Planung sehr erleichtern.
Als Kontrast zum Küchenarbeitsplattengewaltvideo im letzten Newsletter sehen Sie diesmal eine schöne Frau entlang der Kitschkante durch Pusteblumen laufen, unser Spezialschneidbrett (nicht nur) für Dampfgarerbesitzer kann im Moment noch zum Supersonderpreis bestellt werden, genauso wie ein Miniweinkühlschrank von Liebherr und viele andere Dinge aus unserer Ausstellung. Hätten Sie vielleicht Interesse an Möbeln aus alten Kirchenbänken oder haben Sie zufällig eine Wohnung für unsere Schreinerin frei?
Statt den Newsletter zu lesen können Sie ihn auch in 3 Minuten im Video hören und zusehen:
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Unsere Themen heute:
1. Werkstatt-Tage mit Slow Food, Werkstattgespräch zur Lebensqualität und Abschlusskonzert
2. Rundbänke fürs Gymnasium und unser Stehpult als iPult für Tablettcomputer
4. Greenpeace und Bund Naturschutz gegen Forstbetriebsgemeinschaft und Staatsforsten?
5. Pusteblumen auf Streuobstwiese, Sofa Tigra und Birnbaumtisch in unserer Ausstellung
6. Kurznachrichten: +++ Schreinerin sucht Wohnung +++ Tatort Franken 3 +++ Sonderangebot Weinkühlschrank von Liebherr und Kaffeeautomaten von Miele +++Betriebsverführungen mit Schreinern, russischer Unternehmerin und geistig behinderten Menschen+++profane Möbel aus dem klerikalen Holz einer Kirche?+++Pinterest-Board zum Thema Füße-Beine-Schuhe+++
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1. Werkstatt-Tage mit Slow Food, Werkstattgespräch zur Lebensqualität und Abschlusskonzert
Gunther Münzenberg zeigt auch, wie eine CNC-Maschine arbeitet
Zwei Tage der offenen Tür Am Samstag und Sonntag (23. und 24. Juni) zeigt Gunther Münzenberg anhand von aufwändigen Schneidbrettern (ideal für Besitzer eines Dampfgarers) beispielhaft, wie bei uns Möbel aus heimischem Holz hergestellt werden.
Die Spezial-Schneidbretter für das Live-Schreinern kosten nur 50 Euro für Schnellbesteller
Wer diese edlen Teile schon im Vorfeld bestellt, bekommt sie für 50 Euro (statt 150.-). Gleichzeitig geht es in unserer Ausstellung um gesundes Schlafen, Kochen und Wohnen, wobei es auch hier eine Reihe von Sonderangeboten gibt, die Sie auf der Sonderseite nachlesen können.
Wir machen es uns in der Werkstatt gemütlich, genießen das Heimat aufm Teller Menü und philosophieren über SlowFood und Cittaslow
Das Rahmenprogramm Das Rahmenprogramm beginnt am Freitag, 22.Juni mit demSlow food-Cittaslow-Sommerfest, bei dem es Feines von Heimat aufm Teller und den Miniköchen (plus Hans Peter Eberhard und Hans Heberlein) gibt und nebenbei die Philosophie beider Vereinigungen erklärt wird. Bitte rechtzeitig anmelden, am Besten auch auf der Slow Food Seite, wo man auch gleich den Menüpreis (37.- €) entrichten kann.
Prof. Andreas Emminger hält den Einstiegsvortrag für das Werkstatt-Gespräch über Architektur, Stadtplanung und Lebensqualität
Das krönende Abschlusskonzert bietet die Orchestergemeinschaft Hersbruck am Sonntag um 17 Uhr. Unter der Leitung von Friedemann Pods und dank der Organisation von Dr. Klaus Vornberger spielen die Musiker mit dem Solisten Armin Rothe das Trompetenkonzert von Haydn, die Sinfonie Nr. 83 von Haydn, das Violinkonzert von Schubert und die Serenade von Ghade.
Mit einer Anmeldung würden Sie uns einen großen Gefallen tun, denn von der Bestuhlung bis zu den Getränken sind viele Dinge von der Besucherzahl abhängig.
2. Rundbänke fürs Gymnasium und unser Stehpult als iPult für Tablettcomputer
Normalerweise bieten die zwei Rundbänke den Schülern in der Pause eine angenehme Sitzmöglichkeit, aber man kann sie auch zu ganz neuen Figuren verbinden
Die Rundbänke lassen sich ganz einfach zu raffinierten Formen verbinden
Es war ein langer Entstehungsprozess, aber jetzt haben wir gemeinsam eine Lösung erarbeitet, die allen Anforderungen des Paul Pfinzing Gymnasiums gerecht wird. Dank für die fruchtbare Zusammenarbeit an Wolfgang Pöhner, Ulf Geer und vor allem an den Förderverein. Die Entstehungsgeschichte der Möbel ist samt vieler Zeichnungen im Nachhaltigkeitsblog dokumentiert.
Weil Marmot auf Kataloge verzichtet, bekommen die digitalen Alternativen einen neuen Träger
Dort stellen wir auch den Prototyp, des speziell für das iPad entwickelten Stehpultes vor, welches deshalb eigentlich iPult heißen müsste, wenn die Firma mit dem angebissenen Apfel nicht alles abmahnen würde, was mindestens ein “Ei” trägt. Dieses Möbel bietet auf Wunsch sogar die integrierte unsichtbare Verkabelung (des W-lans, hihi) und es ist natürlich diebstahlsicher ausgerüstet (wird rund 500 Euro kosten).
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3. Was das Pflegen von Öloberflächen mit Eishockey zu tun hat
Lackiertes Massivholz ist wie ein
Mannequin in Eishockeyausrüstung -
Verschwendete Schönheit.
Horst Hager ist unser Mann für perfekte geölte Oberflächen auf massivem Holz
Sicher wird Deutschland nicht darüber diskutieren, ob das ein grasses Gedicht oder nur platte Werbung für die Oberflächenphilosophie in Unterkrumbach sei, aber wir haben zwischen Tür und Angel mit Fotos und Zahlen – wie wir meinen – glaubwürdig belegt, warum Naturharzöl nicht nur die ökologischste, sondern auch die funktionalste Art der Oberflächenbehandlung von Massivholz ist. Und nebenbei auch noch erklärt, wie es zum Ausdruck “Fehler ausbügeln” kam. Sollten Ihre Oberflächen, ähem, also die Ihrer Möbel, mal eine Überarbeitung nötig haben, wird sich genau jener Horst Hager drum kümmern, der auch unsere 15 Jahre alten Türen wieder auf neu getrimmt hat. Die Details sind hier nachzulesen: Warum nur unsere geölten Oberflächen ein Leben lang Freude machen.
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4. Greenpeace und Bund Naturschutz gegen Forstbetriebsgemeinschaft und Staatsforsten?
Im letzten Newsletter haben wir schon erwähnt, dass wir gerade als Fördermitglieder die aktuelle Kampagne von Greenpeace zu den alten Buchen im Spessart als nicht besonders hilfreich empfinden, weil das Ernten alter Bäume pauschal als Akt gegen die Natur dargestellt wird.
Im Jahr 2002 haben wir in Unterkrumbach zusammen mit dem Bund Naturschutz, dem Naturschutzzentrum Wengleinpark und Forstleuten das Brett einer alten rotkernigen Buche in eine Journalistenkamera gehalten, was damals alle zusammen als Symbol der vorbildlichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe bezeichneten. Hat Greenpeace daran was geändert?
Obwohl wir genau zu diesem Thema zusammen mit dem Bund Naturschutz schon vor 10 Jahren erklärten, warum die sinnvollste Nutzung wertvollen Holzes die Veredelung in langlebige Möbel ist, wird hier ein Horrorszenario aufgebaut, dass unsichere Menschen zum Kauf von Plastikmöbeln motivieren könnte, obwohl sie damit das Gegenteil von Naturschutz unterstützen würden. Ein kleiner Entwurf eines Blogbeitrags hat schon beim Verschicken an Insider im Vorfeld so viele Reaktionen ausgelöst, dass wir diese noch gar nicht einarbeiten konnten. Deshalb hier nur zum Einstieg die Reaktion von Dipl.-Forstw. (Univ.) Michael Müller, Geschäftsführer unserer Forstbetriebsgemeinschaft im Nürnberger Land. Auch er ist im Prinzip beeindruckt von der greenpeaceschen Propagandaleistung, aber abgeschreckt von vielen fachlichen und vor allem moralischen Mängeln. Aber lesen Sie selbst, im Moment diskutieren wir auch mit dem Fernsehen, auf welchem Weg wir der ebenso oberflächlichen wie spendenheischenden Kampagne objektive Informationen entgegensetzen könnten. Nicht, dass auch Greenpeace einige Argumente hätte, aber diese Art der Kommunikation ist weder für die Natur, noch für die Menschen, die mit Holz zu tun haben (wollen) hilfreich. Einen kurzen objektiven Beitrag zur verfehlten Kampagne kann man auch bei Quer ansehen.
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5. Pusteblumen auf Streuobstwiese, Sofa Tigra und Birnbaumtisch in unserer Ausstellung
Jessica wartete im Auto auf ihren Mann, der als Mitarbeiter unseres IT-Dienstleisters innecom bei Ute Danzers Rechner etwas austauschen wollte. Als er zurück kam, war das Video schon gedreht und die Pusteblumenwiese schon fast gemäht. Hier das Video, die vollständige Geschichte im Blog.
Außergewöhnlicher Tisch aus Brinbaun bis zu den Werkstatt-Tagen in unserer Ausstellung
Die "Szenen einer Ehe" sind nur eine Fotomontage, es geht um das neue Sofa Tigra von Jori mit dem Rollhocker
Und weil wir dann schon mal dabei waren und am nächsten Tag unser neues Sofa Tigra geliefert wurde, haben wir gleich einen Fototermin ausgemacht, zu dem wir aber unbedingt auch einen Mann brauchten, denn die Forderungen einiger Mädels auf Facebook nach hübschen Männern rissen nicht ab.
Eine hochhackige (naja eher selten) Expertinnenkommission wählte unseren schönen Schreiner Nils Hager, der den begossenen Pudel nur in einer Photomontage mimte. Und weil gleichzeitig auch der Birnbaumtisch mit Glasgestell fertig wurde, haben wir das gleich zusammen erledigt.
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6. Kurznachrichten: +++ Schreinerin sucht Wohnung +++ Tatort Franken 3 +++ Sonderangebot Weinkühlschrank von Liebherr und Kaffeeautomaten von Miele +++Betriebsverführungen mit Schreinern, russischer Unternehmerin und geistig behinderten Menschen+++profane Möbel aus dem klerikalen Holz einer Kirche?+++Pinterest-Board zum Thema Füße-Beine-Schuhe+++
+++Schreinerin sucht Wohnung+++
Ab dem 15 Juli sucht unsere Schreinerin Christiane Suttner eine Wohnung in dörflicher Lage im Hersbrucker Umland (bis 350 € warm), welche wir potentiellen Vermietern nur wärmsten als angenehme Mieterin empfehlen können. Einfach bei uns anrufen 09151 862 999, oder mailen info@die-moebelmacher.de. ++++
+++ Tatort Franken 3 +++
Unglaublich, was man in den Krimikurzgeschichten aus dem Verlag Ars Vivendi alles wiedererkennt. Wir empfehlen den Blogartikel darüber und das Buch selbst nicht minder. ++++
+++Sonderangebot Weinkühlschrank von Liebherr und Kaffeeautomaten von Miele+++
Der kleine Weinkühlschrank ist übrig
Weil wir in der Brown Sugar Küche den Mini-Weinkühlschrank FKV 502/20 wieder gegen den (eigentlich eingeplanten Einbau-Kaffeeautomaten von Miele austauschen, ist der Weinkühlschrank übrig und kostet statt knapp 700 € nur 490.- bei Selbstabholung. Ein weißer und ein schwarzer Kaffeeautomat Miele CM5000 kosten aus unserer Ausstellung nur noch 829.- Euro. Alle anderen Sonderangebote auf der Sonderseite der Homepage+++
+++Betriebsverführungen mit Schreinern, russischer Unternehmerin und geistig behinderten Menschen+++
+++profane Möbel aus dem klerikalen Holz einer Kirche?+++
Daraus könnten wir Ihre Möbel bauen
Eine Kirche sucht nach Spenden und gibt dafür einige ihre Kirchenbänke aus massiver Eiche im (vertrauten) Alter von 50 Jahren ab. Wir haben die Bänke schon besichtigt und machen gerne Möbel für Sie draus, Anruf genügt, dann sichern wir uns die edlen Zeugen der Zeitgeschichte.+++
+++Pinterest-Board zum Thema Füße-Beine-Schuhe+++
Aus Jux und Tollerei entstand das gemeinsame Pinterest-Board an der Fetisch-Grenze zu Füßen, Beinen und Schuhen mit einer nicht beabsichtigten deutlichen Tendenz zu schönen Beinen. Aber sehen Sie selbst bei Pinterest.
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Besuchen Sie uns während der Unterkrumbacher Werkstatt-Tage vom 22. bis 24. Juni, hier finden Sie alle Infos dazu und hier könnten Sie sich anmelden. Muss nicht sein, wäre nur schön. Wir freuen uns immer auf Ihren Besuch und wünsche schöne Pfingtsfeiertage
Weil via Facebook und Twitter von unseren 10 Sonderangebotsbrettern für die Werkstatt-Tage schon einige weg sind, schnell noch der Artikel ins Blog, dass auch "normale" Internetnutzer und anständige Blogleser in den Genuss des günstigen Preises kommen können.
Wir brauchen wieder was Kleines zum Live-Schreinern und da werden wir in diesem Jahr unser beliebtes Schneidbrett mittels handwerklichen klassischen Gratleisten so weit erhöhen, dass Sie erstens eine angenehme Höhe zum Schneiden haben und zweitens ein Teller oder Garbehälter der Dampfgarer drunter passt. So kann man nämlich schneiden und das Ergebnis gleich in den Behälter fallen lassen (natürlich ohne die Rille an der Bedienseite). Das von uns vorgeschlagene Maß ist 46 mal 35 cm, aber es gehen natürlich auf Wunsch auch alle anderen Maße. Das am Bild gezeigte Brett ist nur eine gemogelte Fotomontage, sobald der Prototyp gemacht ist, schieben wird das Originalfoto nach.
Bis dahin sind die 10 Sonderangebote für 50 € (statt kalkulierter 150€) hoffentlich schon weg, aber vielleicht fällt uns ja noch was ein, wie wir danach weitermachen. Denkbar wäre auch ein Kombiset mit unseren Messern von Solicut (ehemals Goldhamster), auf dass wir Brett und 95 Euro Messer zusammen für 150 anbieten, oder eine Kombination mit den Edelstahlgarbehältern (gelocht oder ungelocht) von denen man auch nie genug haben kann (wenn jemnd daran Interese anmeldet). Wer Ideen hat, möge diese bitte im Kommentar oder per Mail oder Telefon einbringen.
Natürlich kann man sich auch unsere "normalen" Schneidbretter und die kleine Brotzeitbrettchen im Vorfeld bestellen, dass solche Entscheidungen aber nicht einfach sind, beweist Renate Künast auf dem Foto, dass man sich aber sehr drüber freut beweist Amelie.
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Die Sonderseite der Werkstatt-Tage ist zwar noch nicht fertig, aber hoffentlich bald:
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