Kategorie-Archiv: Werkstatt-Tage

Fränkischer Sommer in Unterkrumbach mit Olivia Trummer und Roland Satterwhite am 23. Juni 2017

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Der Termin für die 19. Werkstatt-Tage 2017 (mit dem Titel „20 Jahre Unterkrumbach“) steht schon fest, denn am 23. Juni 2017 werden die Ausnahmemusiker Olivia Trummer und Roland Satterwhite im Rahmen des fränkischen Sommers ein Konzert in unserer Halle geben.

Sicherheitshalber  kann man sich jetzt schon Karten bei uns reservieren.

Wir freuen uns schon riesig und das ist die offizielle Pressemeldung dazu:

Olivia TrummerRoland Satterwhite

Pressemeldung des fränkischen Sommers

Roland Satterwhite & Olivia Trummer

Die Kreativwelten der stArt-Jazz-Pianistin Olivia Trummer und des Multi-Instrumentalisten Roland Satterwhite: zwischen der herausfordernden Energie New Yorks und der vibrierend kreativen Atmosphäre Berlins, sie zwischen Klassik und Jazz, er zwischen Balkanjazz und Flamenco.

Wenn sich Olivia Trummer und Roland Satterwhite zum instrumentalen Zwiegespräch treffen – mit Flügel, Violine, zweistimmigem Gesang und einer Viola, die manchmal
beinahe zur Gitarre mutiert –, kann sich wohl niemand dem überschäumenden musikalischen Talent zweier begnadeter Instrumentalisten und Sänger entziehen. Ihre Musik – eigene Kompositionen und Jazz-Standards – verbindet Komplexität mit Intuition, Mut mit Fantasie, das Ausbrechen aus Bestehendem mit der Sehnsucht nach Wesentlichem – Musik, die in Kopf und Herz noch lange nachklingt.

 

Und der Veranstaltungsort? Festivals wie die Ruhr-Triennale haben längst entdeckt, wie spannend kreative Kunst am alternativen Ort sein kann. Im fränkischen sommer ist dieser besondere Ort, an dem sich zwei Lebenswelten treffen und brechen, die Werkstatt der Kompletteinrichter „Die Möbelmacher“  in Unterkrumbach. Seit fast 20 Jahren macht der musik- und kunstbegeisterte Geschäftsführer herwig Danzer Platz für Veranstaltungen. Dann stehen dort, wo sonst Schreiner und Schreinerinnen arbeiten, Konzertstühle für ein neugieriges Publikum.

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Die homepage von Olivia Trummer

Olivia Trummer auf Soundclod:

Homepage von Roland Satterwhite

Roland Satterwhite auf Soundcloud:

Werkstatt-Tage 2016-Lesung: Solons Vermächtnis mit Denis Scheck und Eva Gritzmann im Video zum Nachsehen

Wir haben die Lesung für Sie aufgezeichnet und hier können Sie das Nachsehen haben:

Denis Scheck (ARD-Druckfrisch) hat unser 25-jähriges Jubiläum im Jahr 2013 bereichert und damals interviewte ich  Deutschlands bekanntesten Literaturkritiker zu dem gemeinsam mit Dr. med. Eva Gritzmann herausgegebenen Buch „Sie und Er.“ Das beschäftigte sich mit der Genderfrage beim Essen (gehen) und vielen anderen spannenden kulinarischen Themen (hier im Video und nachzuhören und lesen).

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Rund hundert Gäste lauschten Eva Gritzmann und Denis Scheck

Das neue Buch

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Als wir vom neuen Buch „Solons Vermächtnis – vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ hörten, machten wir uns zur Lesung nach Schwabach auf (Bericht hier) und engagierten die beiden mitfünziger Schulkameraden für die Lesung bei den 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen am 11. Juni 2016. Gleichzeitig wählten wir den Untertitel des Buches „Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ als Motto für die ganzen Werkstatt-Tage, denn über solche Zusammenhänge denken wir gleichaltrige manchmal nach.  Insbesondere, wenn wir gerade – wie schon bei der Betriebsgründung 1988 vereinbart – dem ehemaligen Kompagnon die Hälfte der Firma abgekauft haben.

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Der Salt Ager von Königssalz mit dem letzten Rest des Hutangerochsens

Aber das schwang nur bei uns persönlich leicht mit, thematisiert haben wir vielmehr den Hutangerochsen, den wir dem Naturschutzzentrum Wengleinpark im ganzen abkauften und der uns das ganze Wochenende – von der Nase bis zum Schwanz – kulinarisch begleitete. Vier Wochen verbrachte er – passend zum Thema des richtigen Zeitpunkts – im Reifeschrank Salt-Ager von Königssalz, in dem bei der Trockenreifung Wasser raus und Geschmack reingeht.

Lesung in der Küche mit Steaks

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Hubertus Tzschirner beim Zubereiten der Steaks für unsere Gäste

Um 18:30 war Einlass und tatsächlich kamen viele Gäste schon eine Stunde vorher, weil sie sich Plätze reservieren wollten, die Ausstellung und das Gelände anschauen, aber vor allem die vorbestellten Hutangersteaks genießen.  Dieselben  wurden von Sous Vide Papst Hubertus Tzschirner, assistiert von herwig Danzer,  im Vakuum gegart und anschließend am Tepan Yaki gebraten und an den beiden Tischen verspeist, die bei hundert Stühlen noch Platz in der Halle fanden.

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In der neuen Zeitschrift der Brigitte-Redaktion geht es um die „dritte Hälfte des Lebens“

Danach schnell Küche sauber machen und die Tresenhocker zurecht rücken, auf denen Eva Gritzmann und Denis Scheck an der Kochinsel kulinarische Themen wie zum Beispiel das Gewürzgenie Ingo Holland und seinen unglaubwürdigen „Kollegen“ Alfons Schubeck besprachen.  Dessen unlauteren Methoden der Informationsgewinnung kritisierten die beiden ebenso deutlich wie seine Werbeaktivitäten für Mac Donald´s oder Dosensuppen, aber auch die von Kolja Kleeberg für Lidl, Alexander Herrmann für Knorr, oder Cornbelia Poletto für Herta Würste aus Massentierhaltung.

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Köstliches von Hubertus Tzschirner aus dem Hutangerrind

Gut, dass es in der Pause dann die einfachen Bratenstücke des Hutangerochsens gab, die Hubertus garköstlich zubereitete und auf kleinen Tellern anbot. Dass bei der Begrüßung 4 Teller bestellt wurden und dann doch 54 derselben weggingen erübrigt Formulierung über deren Geschmack.

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Tolle Atmosphäre beim gemeinsamen Essen in der Pause

Nach der darob etwas längeren Pause, interviewte Denis Scheck Dipl. ing. agr. Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark und Rainers Geschichte der Hutangerrinder begeisterte nicht nur das Publikum, sondern auch Denis Scheck, jedenfalls wurde er den ganzen Abend nicht müde dieses seit den 80-er Jahren bestehende Hutangerprojekt zu loben. Jetzt hoffen wir, dass die ganz vielen Menschen, die sich spontan entschieden Hutanger- oder Kuhpate zu werden, diese Idee auch in die Tat umsetzen.

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Es wurde viel gelacht

Im Anschluss steigerten Scheck und Gritzmann nochmal ihr sprachliches Zusammenspiel, das zusätzlich zu den inspirierenden und humorvollen Texten auch einfach schön zum Zuhören war. Jetzt ging  es um die etwas anspruchsvolleren Themen aus dem alten Griechenland – sie umschreiben das mit dem Wort „Bildungsmühe“ – trotzdem war es durchgehend spannend und kurzweilig, weil es nie an dem aktuellen Bezug fehlte. (Ausführlicher hat die Lesung Ute Scharrer von der Hersbrucker Zeitung weiter unten beschrieben).

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Nach so viel Rind gab es Saiblinge vom Tepan Yaki aus der Fischzucht Rauh (Heimat auf´m Teller)

Nach der Lesung gab es noch viele Fragen, signiert wurde oben in unserer Ausstellung und am Schluss blieben noch 10 Gäste, die den Abend im regionalen Musterhaus bei Saibling und Silvaner ausklingen ließen.  Als langjährige Freunde von Denis Scheck, wissen wir nämlich aus vielen seiner Erzählungen, dass das Schlimmste an Lesereisen nach der Lesung geschlossene Küchen sind. Bei den Möbelmachern dagegen sind dieselben immer offen.

Ganz herzlichen Dank an Eva Gritzmann und Denis Scheck, wir freuen uns schon auf das nächste Buch.

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Ein wunderbarer Abend mit Freunden
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Anspruchsvoller Büchertisch von Martin Lösch

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Hier ist der Artikel von Ute Scharrer in der Hersbrucker Zeitung, herzlichen Dank dafür:

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Treffpunkt, Garpunkt, Wendepunkt

Gelungene kulinarisch-philosophische Werkstatt-Tage bei den Möbelmachern in Unterkrumbach — Autoren-Duo Eva Gritzmann und Denis Scheck zu Gast

UNTERKRUMBACH (us) – Was haben Rindvieh, Klosterschwestern,
Ingwer und Küchentechnik miteinander zu tun? Punkt-genau
und geruhsam aufgezogen, in die feineren Punkte des historischen
Kochens verguckt, zum Wende-Punkt im Leben geworden oder
Hilfe zum perfekten Gar-Punkt: mit unterhaltsamen Geschichten,
Kochkursen und – Vorführungen umspielten die Unterkrumbacher
Nachhaltigkeits-Apostel bei ihren Werkstatt-Tagen die Frage nach
dem richtigen Zeitpunkt. Ein Höhepunkt war die Lesung von Eva
Gritzmann und Denis Scheck.

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Eva Gritzmann und Denis Scheck haben schon einmal gemeinsam
ein Buch geschrieben. Nun haben die beiden es zum zweiten Mal getan. „Wie schaffen Sie es, sich dabei nicht in die Haare zu kommen?“,
fragt eine Besucherin die beiden. „O, wir kommen uns durchaus in die Haare“, lacht Literaturkritiker Scheck und weist bedeutungsvoll auf die haarärmeren Regionen seines Kopfes hin.

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Während der Lesung ist von den angeblichen Querelen des Autorenduos allerdings nichts zu bemerken. Synchron blättern sie die
Seiten ihres jüngsten Werkes „Solons Vermächtnis – vom richtigen
Zeitpunkt im Leben“ um, lösen einander harmonisch beim Vortrag
ab und gleiten scheinbar mühelos in den Spagat, gleichzeitig geistreich, unterhaltsam und elegant zu formulieren und vorzutragen – und dabei auch noch etwas zu sagen zu haben.

Die ehemaligen Klassenkameraden Gritzmann und Scheck fühlen
dem Jugendwahn unserer Zeit auf den Zahn. „Junges Gemüse“ ist
gefragt, im wörtlichen und im übertragenen Sinne. Sie erzählen
fesselnde Geschichten von bewussten und bedeutsamen Lebenswendungen.
Vergnüglich und genussreich erfahren die Zuhörer von den
Treppenwitzen in den Gewürzkontoren, von den ehrgeizigen
Romanplänen des beinahe neunzigjährigen Erfolgsautoren
Martin Walser und vom „Piet-Kong“ des Schwabenlandes.
Das Publikum genießt, wie die beiden über den Untertitel eines
Frauenmagazins spotten, das sich speziell an Menschen in der „dritten Lebenshälfte“ richtet. Die Medizinerin und der Lesesendungsmoderator empören sich über den „grassierenden Alters-Rassismus“, der jederzeit Jugendlichkeit jeglicher Form der Altersweisheit vorzieht.

„Solons Vermächtnis“ greift auf, was der athenische Lyriker des Altertums schon bedacht hatte und formuliert ein Loblied auf den richtigen Zeitpunkt im Leben. Diesem philosophischen Ansatz huldigen auch die „praktischen“ Anteile der Werkstatt-Tage. Dazu gehört das Dinner mit Schmorbraten nach historischem Rezept, gekocht von Klosterschwester Regina Werner. 17 Kräuter hat sie behutsam in das „Mäusle“ genannte Wadenstück vom Hutanger-Rind eingeklopft:  Thymian, Majoran, Schnittlauch – diese Kräuter sind auch dem Küchenlaien noch vertraut. Erdbeerblätter, Ampfer und
Schafgarbe weisen schon eher auf den jahrhundertealten Ursprung
des “Lombardischen Bratens“ hin, den die Maria-Ward-Schulküchenchefin zubereitet. Ebenso schmackhaft: der kraftvolle Ingwertrink, den die reizende Maja Wasa präsentiert.

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Perfekt im Salzschrank gereifte Rindfleischstücke, von Sous-Vide-
Könner Hubertus Tzschirner auf den Punkt gegarte Speisen, gut abgelagertes Holz und langsam gewachsenes Rindvieh vom Hutangerprojekt – auf umfassende Weise konnten die Möbelmacher dieses Jahr das Unvereinbare in ein Motto fassen, das alle Lebensbereiche umfasst: vom richtigen Timing – das manchmal alles ist -, und wo zu früh kein bisschen besser ist als zu spät.

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Weitere Infos zu den Werkstatt-Tagen:

Die Einladung für alle drei Werkstatt-Tage im Video

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Werkstatt-Tage 2016: Werkstatt-Dinner mit Schwester Regina Werner, Maja Wasa und Mary Ward

Das Video mit allen Textbeiträgen dauert rund 70 Minuten

Die Idee zu einer gemeinsame Veranstaltung mit Kloster Kitchen (und der IngwerTRINKerfinderin Maja Wasa) entstand auf der Consumenta 2015 und nachdem die Lesung mit Denis Scheck und Eva Gritzmann am Samstag anberaumt wurde, bot sich für Kloster Kitchen im Rahmen der 18. Unterkrumbacher Wekstatt-Tage der Freitag an (das haben wir hier schon mal erläutert).

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Weil man nicht einen ganzen Abend den IngwerTRINK trinken kann, lud ich zum Thema Kloster auch Schwester Regina Werner ein, die als Küchenchefin der Maria Ward-Schule nicht nur das Essen aus dem schon vorher abgeholten Hutangerochsen-Bratenstücken vorbereitete, sondern auch interessante Einblicke ins Klosterleben und die Geschichte der Ordensgründerin Mary Ward einbrachte.

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Einlass war um 18:30, erstaunlich viele Menschen waren um diese Zeit schon da und genossen einen ersten Frankensecco von Manfred Rothe oder auch schon den IngwerTRINK, aber vor allem die köstlichen Kartoffelchips, die unsere Kunden und Freunde Elke und Klaus Böhner zubereiteten.   An den Ständen von Königssalz informierten sich die Gäste und vor allem Schwester Regina beantwortet ganz viele Fragen über das Ordensleben und die Maria Ward Schule. Ganz besonders gefreut haben wir uns, dass auch Oberin Schwester Alberta und Schwester Irmtraut anwesend waren, dieser Rückhalt wertete die ganze Veranstaltung deutlich auf.

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Punkt halb Acht legten wir mit dem Kräuterbraten (das „Mäusel“ ist die Wade des Ochsen) nach einem Rezept aus dem 17. Jhd los, denn Regina ist Spezialistin für Rezepte aus der Zeit ihrer Ordensgründerin. Ganz modern haben wir das „Show-Stück“ im Druckdampfgarer in 45 Minuten gegart und viele fanden es sogar saftiger, als die klassisch im Topf geschmorten.  Im lockeren Kochtalk versuchten wir das beeindruckende Leben von Mary Ward – sie war die erste, die sich um die Bildung der Mädchen kümmerte, was auch heute nicht nur  in Afrika immer noch wahnsinnig wichtig ist – aber auch die Mission der „Englischen Fräulein“ zu diskutieren, die sich heute Congregatio Jesu nennen (weil Mary Ward bei den Jesuiten – Ignatio von Toyola gründete die Gesellschaft Jesu – das männliche Vorbild ihres Frauenordens fand).

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Immer ging es um das Gesamtmotto der Unterkrumbacher Werkstatt-Tage „Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ und danach richteten wir dann auch die Teller für die 9 Tische je nach Bestellung auch mit den vorbestellten Hutangersteaks an, die Klaus und Elke am Tepan Yaki just in time zubereiteten.

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Der ganze Rücken und die Edelstücke wie Tafelspitz, Hüfte und Schwanzrolle  reiften zu diesem Zweck einen ganzen Monat lang im Salt Ager Reifeschrank von Königsalz, was nach unseren wenigen Kostproben (alles haben die Gäste gegessen) einen köstlichen Geschmack nach dem Motto „Wasser raus – Geschmack rein“ brachte.  Deswegen musste Andreas Hagen auch immer wieder erklären, warum das Salz in der Rückwand des Kühlschrankes – immerhin rund 80 Kilogramm) hauptsächlich funktional und nur am Rande auch  dekorativ zu verstehen ist.

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Maja Wasa erzählte während des Kochens so sympathisch von den richtigen Zeitpunkten in ihrem Leben, dass sie nicht nur viele Fans, sondern auch Käufer fand und den Rest des Abends noch unzählige Fragen zum Ingwer, aber auch zu ihrer Herkunft aus Slowenien und die Verbindung nach Hersbruck durch Mario Fürst beantwortete.

Derselbe hat Marketing und Vertrieb der Firma Kloster Kitchen unter sich und sein kurzer Vortrag machte schnell klar, warum.  Er ist vom Produkt überzeugt und ein Marketing Mann vom Scheitel bis zur Sohle.

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Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark erklärte die Hintergründe zur Beweidung der Hutanger mit just jenen Rindern, von denen wir einen Ochsen verspeisten und gewann damit hoffentlich einige neue Hutangerpaten.

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Alle Gäste (bis auf einen, was ebenso enttäuschend wie störend war) lauschten den ganzen Abend aufmerksam den Küchengesprächen, nur beim Essen schalteten wir die Mikrophone ab und machten die Musik von John Dowland und Henry Pucell etwas lauter, sie waren wie William Shakespeare ebenfalls Zeitgenossen von Mary Ward und ihre Musik hat uns liebevoll Pia Praetorius in eine Playlist gepackt, sie ist die Spezialistin für den richtigen Zeitpunkt der Musik aus der Renaissance.

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So entstanden viele viele spannende Begegnungen von engagierten und interessanten Menschen, genau das, was die Möbelmacher mit den Werkstatt-Tagen seit 1998 erreichen wollen. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und den Gästen für diesen einzigartigen Abend.

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Hier ist der Artikel von Ute Scharrer in der Hersbrucker Zeitung, herzlichen Dank dafür:

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Treffpunkt, Garpunkt, Wendepunkt

Gelungene kulinarisch-philosophische Werkstatt-Tage bei den Möbelmachern in Unterkrumbach — Autoren-Duo Eva Gritzmann und Denis Scheck zu Gast

UNTERKRUMBACH (us) – Was haben Rindvieh, Klosterschwestern,
Ingwer und Küchentechnik miteinander zu tun? Punkt-genau
und geruhsam aufgezogen, in die feineren Punkte des historischen
Kochens verguckt, zum Wende-Punkt im Leben geworden oder
Hilfe zum perfekten Gar-Punkt: mit unterhaltsamen Geschichten,
Kochkursen und – Vorführungen umspielten die Unterkrumbacher
Nachhaltigkeits-Apostel bei ihren Werkstatt-Tagen die Frage nach
dem richtigen Zeitpunkt. Ein Höhepunkt war die Lesung von Eva
Gritzmann und Denis Scheck.

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Eva Gritzmann und Denis Scheck haben schon einmal gemeinsam
ein Buch geschrieben. Nun haben die beiden es zum zweiten Mal getan. „Wie schaffen Sie es, sich dabei nicht in die Haare zu kommen?“,
fragt eine Besucherin die beiden. „O, wir kommen uns durchaus in die Haare“, lacht Literaturkritiker Scheck und weist bedeutungsvoll auf die haarärmeren Regionen seines Kopfes hin.

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Während der Lesung ist von den angeblichen Querelen des Autorenduos allerdings nichts zu bemerken. Synchron blättern sie die
Seiten ihres jüngsten Werkes „Solons Vermächtnis – vom richtigen
Zeitpunkt im Leben“ um, lösen einander harmonisch beim Vortrag
ab und gleiten scheinbar mühelos in den Spagat, gleichzeitig geistreich, unterhaltsam und elegant zu formulieren und vorzutragen – und dabei auch noch etwas zu sagen zu haben.

Die ehemaligen Klassenkameraden Gritzmann und Scheck fühlen
dem Jugendwahn unserer Zeit auf den Zahn. „Junges Gemüse“ ist
gefragt, im wörtlichen und im übertragenen Sinne. Sie erzählen
fesselnde Geschichten von bewussten und bedeutsamen Lebenswendungen.
Vergnüglich und genussreich erfahren die Zuhörer von den
Treppenwitzen in den Gewürzkontoren, von den ehrgeizigen
Romanplänen des beinahe neunzigjährigen Erfolgsautoren
Martin Walser und vom „Piet-Kong“ des Schwabenlandes.
Das Publikum genießt, wie die beiden über den Untertitel eines
Frauenmagazins spotten, das sich speziell an Menschen in der „dritten Lebenshälfte“ richtet. Die Medizinerin und der Lesesendungsmoderator empören sich über den „grassierenden Alters-Rassismus“, der jederzeit Jugendlichkeit jeglicher Form der Altersweisheit vorzieht.

„Solons Vermächtnis“ greift auf, was der athenische Lyriker des Altertums schon bedacht hatte und formuliert ein Loblied auf den richtigen Zeitpunkt im Leben. Diesem philosophischen Ansatz huldigen auch die „praktischen“ Anteile der Werkstatt-Tage. Dazu gehört das Dinner mit Schmorbraten nach historischem Rezept, gekocht von Klosterschwester Regina Werner. 17 Kräuter hat sie behutsam in das „Mäusle“ genannte Wadenstück vom Hutanger-Rind eingeklopft:  Thymian, Majoran, Schnittlauch – diese Kräuter sind auch dem Küchenlaien noch vertraut. Erdbeerblätter, Ampfer und
Schafgarbe weisen schon eher auf den jahrhundertealten Ursprung
des “Lombardischen Bratens“ hin, den die Maria-Ward-Schulküchenchefin zubereitet. Ebenso schmackhaft: der kraftvolle Ingwertrink, den die reizende Maja Wasa präsentiert.

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Perfekt im Salzschrank gereifte Rindfleischstücke, von Sous-Vide-
Könner Hubertus Tzschirner auf den Punkt gegarte Speisen, gut abgelagertes Holz und langsam gewachsenes Rindvieh vom Hutangerprojekt – auf umfassende Weise konnten die Möbelmacher dieses Jahr das Unvereinbare in ein Motto fassen, das alle Lebensbereiche umfasst: vom richtigen Timing – das manchmal alles ist -, und wo zu früh kein bisschen besser ist als zu spät.

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Weitere Infos zu den Werkstatt-Tagen:

Die Einladung für alle drei Werkstatt-Tage im Video

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„Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ – Kochworkshop am Samstag, Hutangerführung am Sonntag und zwei Tage der offenen Tür (11. +12. Juni)

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Wie es im Leben so ist, ist die Anzahl der verfügbaren Steaks durch die Größe des Hutangerochsens begrenzt, weshalb ab jetzt bei der für uns sehr wichtigen Anmeldung  für die Werkstatt-Tage 2016 nur noch ein Eintrag in die Warteliste möglich ist, denn wir wissen leider nicht genau, wie viele Steaks die noch im ganzen reifenden Rücken hergeben werden.

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Gewinnen Sie ein Abendessen mit Übernachtung im Grünen Baum Kühnhofen

Außerdem verlosen wir unter allen angemeldeten Besuchern ein Abendessen mit Übernachtung im Grünen Baum Kühnhofen und andere viele Preise von Kloster Kitchen, Königssalz und den Möbelmachern.

Zwei Tage der offenen Tür

Am Sa. und So. 11. und 12. Juni zwischen 10:00 bis 16:00 Uhr können Sie – wie eigentlich immer –  unser ganzes Gelände vom Holzlager über die Werkstatt, bis hin zur Ausstellung erkunden. Im Holzlager können Sie mit ein wenig Phantasie die Küchen der Zukunft erkennen und sich davon überzeugen, dass wir ausschließlich Holz aus Franken, zum größten Teil sogar aus der Hersbrucker Alb verwenden.

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In der Werkstatt ist die Eichenküche eines Kunden aufgebaut, trotzdem erkennt man mithilfe unserer Mitarbeiter, wie Massivholzmöbel aus den Brettern entstehen und wie man die Schönheit der  Öloberflächen ein Leben lang erhalten kann.  Zusätzlich kann man sich köstliche Steaks vom Hutangerochsen servieren lassen, aber eben nur, wenn man sie „zum richtigen Zeitpunkt“ schon bestellt hat (oder via Warteliste).

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Die Eichenküche von Familie Wienziers
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Das neue Sofa Wing von Jori in unserer Ausstellung

In unserer Ausstellung sind ebenfalls zwei neue Küchen zu sehen (die neue Rotweinküche aus rotkerniger Buche und die Eichenküche von Familie Wienziers) und gerne auch auszuprobieren, außerdem das neue Verwandlungssofa von Jori „Wing“ (hier sind alle Angaben dazu und das Video) und alle Relaxsessel, die bis zum Ende des Jahres zum Sonderpreis des günstigsten Leders oder Stoffes zu haben sind.

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Die Relaxsessel sind aktuell in einer Aktion günstig zu haben

Wir zeigen das neue Bettsystem Woodspring von Pro Natura und haben viele unterschiedliche Massivholztische und Essplätze für Sie aufgebaut, denn das ist unsere Heimat unter dem Teller. Natürlich gelten für alle Produkte aus unserer Ausstellung Sonderpreise, denn sie soll ja auch immer auf dem neuesten Stand der Einrichtungskunst sein.

Sous Vide Kochworkshop  am Samstag um 14:00 Uhr

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Hubertus Tzschirner ist der Sous Vide Papst Deutschlands

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Beim gemeinsamen Workshop wird viel gekocht und gelernt, aber auch und viel gelacht

Beim Kochworkshop mit Kochbuchautor und Sous Vide Papst Hubertus Tzschirner wird er allen Fans dieser faszinierenden Vakuum-Garmethode wichtige Tipps zum Vakuumieren und „dem richtigen Zeitpunkt“ des Garendes geben und gemeinsam mit den Autoren der Lesung werden wir neben vielen Dingen, die wir selbst probieren können, auch das Essen für die Lesung am Abend zum richtigen Zeitpunkt vorbereiten.

Bitte auch dafür unbedingt anmelden.

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Am Samstag Abend liest Denis Scheck mit Eva Gritzmann aus „Solons Vermächtnis – vom richtigen Zeitpunkt im Leben“

 

Hutangerführung am Sonntag um 11:00 Uhr mit anschließender Verkostung

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Seit 1998 arbeiten Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark und herwig Danzer von den Möbelmachern zusammen für regionale Wirtschaftskreisläufe

Für die Hutanger der Hersbrucker Alb gibt es viele richtige Zeitpunkte, einige davon im Jahresrhythmus, andere – wie zum Beispiel die Beweidung mit Mutterkühen seit 2012 – als Neubeginn einer Ära, in der das Wort „Nutztierhaltung“ nicht nur auf das Fleisch der Tiere zielt. Sie betätigen sich auch als echte Naturschützer und unterstützen damit das älteste Naturschutzprojekt Bayerns in Franken.

Hutangerrind

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Bei der Führung durch den benachbarten Hutanger um 11:00 Uhr (so heißen die gemeinschaftlichen Weideflächen vor den Dörfern, weil dort die Tiere „gehütet“ wurden) erklärt Dipl. Ing. agr. Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark den verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren und warum es Sinn macht, das Naturschutzprojekt mit einer Kuhpatenschaft zu unterstützen.

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Andreas Hagen von Koenigssalz wird im Anschluss erklären, wie im perfekten Fleischreifeschrank (Salt Ager) eine Rückwand aus Salz das Reifen fördert, das Schimmeln verhindert und warum trocken und lange gereiftes Fleisch viel besser schmeckt.

Erste Kunden der Möbelmacher, natürlich meist solche, die auch dem Sous Vide Garen frönen, liebäugeln schon mit einem solchen Schrank in der Speisekammer und ihre Freunde unterstützen sie, denn für einen ganzen Rinderrücken kann man schon ein paar Gäste als Mitesser brauchen.
Die Führung und der Tag der offenen Tür kosten natürlich keinen Eintritt, aber eine Anmeldung für die Führung und vor allem eine rechtzeitige(!) Reservierung der raren Steaks (leider nur noch über Warteliste möglich) wäre sinnvoll.

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Alle Möbelmacher freuen sich auf Ihren Besuch.

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Weiter Infos zu den Werkstatt-Tagen:

Die Einladung für alle drei Werkstatt-Tage im Video

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„Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ – Wie das Werkstatt-Dinner entstand und was am 10. Juni alles los ist

 

 Für das Werkstatt-Dinner am 10.Juni geht es hier zur  Anmeldung
Hier geht es zur Sonderseite der Werkstatt-Tage

IngwerTRINKMontage

Zum ersten Mal haben wir Anfang 2015 vom Ingwertrink gehört, weil ihn Andreas Hagen von Koenigssalz mitbrachte.  Anfang Oktober besuchte uns Mario Fürst, der Mann für Marketing und Vertrieb bei IngwerTRINK, er hatte es nicht weit, er wohnt ja in Hersbruck.

IngwerTRINK auf unserem Consumenta-Stand

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Beim Gedankenaustausch kamen wir auf die spontane Idee, dass Kloster Kitchen – so heißt die Firma, die den IngwerTRINK im Programm hat – auf unserem Stand auf der Consumenta mit ausstellen könnte. Gesagt getan, wir haben uns gut vertragen und vor allem die sympathische Erfinderin des IngwerTRINKS kennen gelernt.

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Maja Wasa ist eine beeindruckende junge Frau aus Slowenien, die sich aus Krankheit und von Schicksalsschlägen nicht zuletzt dank des Ingwers befreite und eine neue Aufgabe fand, eben den IngwerTRINK.  KK_MajaWasa_Flasche_72dpiDas war kein Zufall, denn das Ur-Rezept fand sie in den Aufzeichnungen ihrer Ur-Großmutter, die Küchenchefin eines aufgelösten Klosters in der Nähe von München war. Sie verfeinerte das Rezept, verkaufte es zunächst an Freunde, dann auf dem Markt in Klagenfurt und dann traf sie Mario Fürst, mit dem sie gemeinsam eine Vorzeigefirma aufbaute, eigene Flaschen entwarf, alle Bio-, Vegan- und andere Zertifikate einholte und natürlich auch auch einen Webshop brauchte.

Maja Wasa von Kloster Kitchen und Schwester Regina Werner von der Congretatio Jesu bei den 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen

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Zusammen suchten wir ein Konzept für eine attraktive Veranstaltung im Rahmen unserer 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage „Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ und da fiel mir Schwester Regina Werner ein, ebenfalls Nonne und Küchenchefin in der Maria Ward Schule.  Bei vielen unserer gemeinsamen Kochshows beeindruckte sie unsere Zuhörer mit ihrer Koch- und Geschichtskompetenz und mit ihrer weltoffenen Art. Sie erzählt zum einen aus dem wirklich beeindruckenden Leben ihrer Ordensgründerin Mary Ward (1585-1645), die sich – nicht zuletzt als frühe Vordenkerin der Frauenbewegung – ihr Leben lang für die Mädchenbildung einsetze („Es gibt keinen solchen Unterschied zwischen Männern und Frauen, dass Frauen nicht Großes vollbringen könnten“), aber erst 367 Jahre später von der Kirche dafür wirklich respektiert wurde.  Zum anderen kocht sie nach den Rezepten des 17. Jahrhunderts – und das in unseren modernsten Küchen.  (Nur um Missverständnisse zu vermeiden: nach alten Rezepten kocht sie nur bei uns oder als Hobby, für ihre Schülerinnen natürlich modern und vor allem gesund.)

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Reginas auch heute noch äußert moderner Orden wurde  1609 als „Kongregation der englischen Fräulein“ gegründet und darf seit 2004 endlich „Congregatio Jesu“ heißen, was Mary Ward, die nach den Exerzitien des Ignatius von Toyola (Gründer des Jesuitenordens) lebte, immer ein Anliegen war.  Mary Ward wollte nicht nur im Kloster beten, sondern hinausgehen und den Menschen, insbesondere auch den Mädchen durch Bildung helfen, deshalb gibt es auch heute noch weltweit rund 4000 Mitglieder des Instituts, das nicht nur im Süd-Sudan daran arbeit, mittels Mädchenbildung die Gestaltung einer offenen, demokratischen  Gesellschaft zu unterstützen, oder in der neuen Welt Bedürftigen Männern und Frauen aller Konfessionen beizustehen.

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Leider weiß niemand, ob Mary Ward auch das Kloster besuchte, in dem rund 300 Jahre späte die Ur-Großmutter von Maja Wasa kochte, auf jeden Fall war auch sie in München und Schwester Regina ist bei ihren aufwändigen Recherchen auf viele spannende alte Rezepte gestoßen, von denen wir ein paar – hoffentlich zum richtigen Zeitpunkt – für unsere Gäste zubereiten werden.

Darunter ist auch die berühmte „Lombardische Suppe“ des Leibarztes der Päpste Pius dem IV und V und  Gregor dem XIII (der mit dem gregorianischen Kalender), dem  ersten richtigen Kochbuchbuchschreiber Bartholemeo de Scappi (ca. 1500 -1577) als erster Gang.

Kloster Kitchen, Maria Ward und der  Hutangerochse bei den Möbelmachern

Hutangerrinder

Als ganzheitlich denkender Hersteller von Massivholzküchen in Einzelanfertigung ist uns nicht nur wichtig, dass unter dem Teller das Holz aus der Region weilt, sondern auch, dass auf demselben nur herwig und RainerProdukte liegen, die – parallel zu unserem Anspruch an die regionale Holzwirtschaft – auch im Lebensmittelbereich gesundheitlich, saisonal und von ihrer Herkunft her höchsten Ansprüchen genügen.  Mit Dipl. ing. agr. Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark  haben wir im Jahr 1998 den ersten Tag der Regionen auf unserem Gelände organisiert und uns seitdem gemeinsam für regionale Wirtschaftskreisläufe  in der Hersbrucker Alb engagiert.

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Seit September 2012  hat das Naturschutzzentrum eine eigene Kuhherde zur Beweidung der Hutanger „angestellt“ und aus derselben haben wir für unsere Gäste einen ganzen Ochsen gekauft, Hutangerochse_0023dessen einfache Bratenstücke wir gemeinsam mit Regina nach mittelalterlichen Rezept als Kräuterschmorbraten live zubereiten werden. Rein rechnerisch ist das ob der langen Zeit zum Schmoren nur durch den kleinen Trick mit unseren Druckdampfgarer möglich.  (Wer es genau wissen will, kann sich diese Aufzeichnung von der BIOerleben im Jahr 2013 ansehen.)

Dabei wird uns Rainer Wölfel die Philosophie der Mutterkuhhaltung und die Sinnhaftigkeit einer Kuhpatenschaft erklären, wir werden mit Maja und Regina über klösterliches Leben und Arbeiten sprechen und wir haben noch einen dritten Gast, der sich mit dem richtigen Zeitpunkt der Fleischreife beschäftigt.

Der Salt Ager Reifeschrank von Königssalz und das Sous Vide Garen mit Vakuumierer und Thermalisierer von Komet

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Leider ist die trockene Reifung von Fleisch einst in Vergessenheit geraten, aber jetzt liest man immer öfter von „dry aged Steaks“ oder sogar „dry aged Burgern“ auf Speisekarten. Auch das Fleisch unseres Hutanger-Ochsen wanderte in den speziellen Dry Ager Reifeschrank von Andreas Hagen (der den Kontakt zu Kloster Kitchen herstellte, siehe oben) , der zusätzlich auch noch mit einer Salzwand von Königssalz ausgestattet ist und damit das häufige Schimmeln beim „dry agen“ vermeidet und deshalb auf den Namen Salt Ager hört.  Die Fleischreifeschränke sind wie die Vakuumierer und Thermalisierer von Komet natürlich auch im Geräteprogramm der Möbelmacher integriert, die Steaks werden wir im Vakuum garen (Sous Vide) und am Tepan Yaki anbraten.

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Unsere Gäste können schon jetzt  zusätzlich (oder anstatt) zum „normalen“ Menü gegen 14,- € Aufpreis  auch „salt aged Steaks“ bestellen, die wir ebenfalls live zubereiten werden. Weil wir nur so viele Steaks haben, wie ein Ochsenrücken hergibt, und weil es auch für die folgenden Tage schon Bestellungen gibt, empfehlen wir schon jetzt eine Vorbestellung. Vom einfachen Bratenstück über das im Vakuum gegarte Filetsteak bis hin zum Fell verwerten wir das ganze Tier, was der Idee „Von der Nase bis zum Schwanz“ folgt, welche man ebenso neudeutsch wie wörtlich übersetzt „Nose to Tail“ nennen könnte, aber das wäre uns zu schickimickig.

Feiner Wein vom Weingut Fürst Bürgstadt

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Unsere ganze Veranstaltung besteht aus vielen Freundschaften, Zufällen und gemeinsamen Werten, und da muss auch der Wein dazu passen  (das Wasser zu Zeiten Mary Wards war übrigens meist ungenießbar, weshalb man auf Wein oder Bier auswich). Jener oben erwähnte Marketingmann von Kloster Kitschen, Mario Fürst, hat einen gleichnamigen berühmten Onkel, der noch berühmtere Weine macht. Und deshalb können wir gemeinsam diese edle Tropfen zum erträglichen Preis genießen, natürlich ist aber auch für Bier und nichtalkoholische Getränke durch die Lammsbräu gesorgt, für köstlichen Bio-Frankensecco von Manfred Rothe und selbstverständlich haben wir auch für Vegetarierer etwas Feines zu Essen.

Musik von John Dowland und Klosterregeln

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Auf der Suche nach der passenden Hintergrundmusik haben wir uns mit fachlicher Unterstützung von Susanne Pflaumer  einen englischen Zeitgenossen Maria Wards und übrigens auch Shakespears ausgesucht, den damals berühmtesten Komponisten und Lautisten John Dowland (1563-1626). Mit Klang der Renaissance im Hintergrund wird der gesamte Ablauf des Abends  von der klösterlichen Essenausgabe nebst Tischdienst bis zum lockeren gemeinsamen Kochen und Sprechen sicher etwas Besonderes für Gäste, die sich für feines und ehrliches Kochen und Essen, spannende Menschen und eine außergewöhnliche Werkstatt-Atmosphäre begeistern können.

Der geplante Ablauf und die Kostenbeteiligung

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  • Einlass ist um 18:30, da kann man sich dann auch die Plätze reservieren und mit einem Gläschen Schaumwein (Bio-Frankensecco von Manfred Rothe) noch durch unsere Ausstellung und das ganze Gelände schlendern.
  • Um 19:30 Vorstellung der Protagonisten und der Suppe
  • Danach Live-Kochen des Hauptgerichts und die Geschichte des KlosterTrinks von und mit Maja Wasa
  • Wenn der Druckdampfgarer piepst gibt es den Rinder-Kräuterschmorbraten
  • Nach dem Abräumen des Tischdienstes bereiten wir das Shortbread als Nachspeise zu, Rainer Wölfel erklärt dabei die Mutterkuhhaltung des Naturschutzzentrums und Andreas Hagen warum und wie dieses edle Fleisch bis zum richtigen Zeitpunkt reifen sollte.

Das Rindermenü ohne Wein und Steak kostet für angemeldete Gäste 9 Euro (erm. 7.-) an der Abendkasse 12.-€ (erm. 9.-). Das Steak (wenn noch eins da ist) kostet 14 €.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihre Anmeldung
Hier geht es zur Sonderseite der Werkstatt-Tage

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Weiter Infos zu den Werkstatt-Tagen:

 Die Einladung für alle drei Werkstatt-Tage im Video

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Newsletter 126: Kugelkamera und Sessel-Aktion; Werkstatt-Tage mit Denis Scheck, Hutangerochsen und Gewinnchance; himmlisches Sägen mit Schlichtfest;

Leider musste ich die Panoramen (und den Blogartikel darüber) vorläufig wieder entfernen, weil sie das ganze Blog durcheinanderbringen, sobald die Bugs beseitigt sind, schalte ich sie wieder zu.

Liebe Leute,

die 18. Werkstatt-Tage rücken näher und passend zum Motto „Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ freuen wir uns schon jetzt auf Ihre Anmeldungen.Es wird spannend: Literarisch (mit Denis Scheck und Eva Gritzmann), kulinarisch (Sous Vide Garen mit Hubertus Tzschirner und dem Hutangerochsen) und klosteralisch (mit Maja Wasa und Schwester Regina Werner). Außerdem geht es um das Schlichtfest nach dem Sägen Ihrer Bretter, die Relaxsessel-Aktion und unsere neue Kugelkamera, die ganz neue Welten des Raumverständnisses aber auch ganz neue Räume des Weltverständnisses eröffnet.Die Zusammenfassung wird wie immer im zeitsparenden 2 Minuten-Video – diesmal mit Musik von Friend´n Fellow und einem Multikopterflug – vorgetragen (siehe oben).

 

Die Themen heute:

  1. „Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“
  2. Warum die neue Kugelkamera Freude macht
  3. Gesägt, gestapelt und Missverständnis „Schlichten“
  4. Was ist eine Anspruchsgruppenanalyse?
  5. Einfach Kochen Nr. 5: Artischocken aus dem Druck-Dampfgarer mit Vinaigrette
  6. Postwachstumsdiskussion mit engagierten Studenten der Zeppelin Universität
  7. Alle Jori Relax- und TV-Sesselmodelle in der Jori-Frühjahresaktion
  8. Liebherr stellt neue Blu-Kühlschränke mit Funktion „Bottle Timer“ und mehr vor
  9. Kurznachrichten: Aktuelle Sonderangebote + Neue CD von Friend´n Fellow und Multikopterflug im Newslettervideo + 


„Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ Die 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage  
Was vom 10. bis 12. Juni 2016 los ist, und warum man mit einer Anmeldung oder Reservierung der weltbesten Steaks eine Nacht im Grünen Baum gewinnen kann
Die Rasse der Hinterwälder-Rinder wurde von Fachleuten zum weltbesten Lieferanten feiner Steaks ausgewählt und wir haben genau so einen ganzen Ochsen vom Naturschutzzentrum Wengleinpark gekauft. Getreu dem Motto „Nase bis Schwanz“ gibt es aber nicht nur Steaks, sondern das ganze Tier und sogar ein kuscheliges Fell.
Wir wollen zeigen, dass mit klösterlichem Schmoren, dem Sous Vide Garen (Garen im Vakuum) und den besten Massivholzküchen auch einfache Bratenstücke zum ganz neuen Geschmackserlebnis werden.Warum der Freitag (IngwerTRINK und Mary Ward), der Samstag (Kochworkshop und Lesung) und auch der Sonntag (Hutangerführung und Reifeschränke) zu den inspirierendsten Veranstaltung der 18-jährigen Geschichte der Werkstatt-Tage zählen werden, ist auf dieser Sonderseite nebst Video hoffentlich nachvollziehbar dargestellt, hier können Sie sich online anmelden oder sie rufen uns einfach an: 09151 862 999.
Wie immer bieten wir den zuerst kommenden die Möglichkeit, sich die Plätze auszuwählen und per Post-it und Namen zu markieren (Handtücher brauchen wir hoffentlich nicht). Wer ein wenig eher kommt, hat außerdem noch Zeit zum Bummeln über unser Gelände und duch die Ausstellung oder ein Salt-aged Steak.
Die Sonder- und Anmeldeseite der Werkstatt-Tage wird laufend aktualisiert.


Warum die neue Kugelkamera Freude macht
Sicherung vor Monstern unter dem Bett – deutsches Start Up    

Die Kugelkamera Panono nimmt 36 Photos gleichzeitig auf, die am Panono-Server automatisch zusammengenäht (gesticht) werden. Mit der Maus kann man das Bild drehen und erstaunlich weit hereinzoomen. Das müssen Sie wirklich ausprobieren.

Die Links der Fotos führen zu unseren ersten Panoramen am Panonoserver, auf Dauer werden sie aber alle auf unserer Homepage, im Blog, ach einfach überall zu finden sein.

Nachtrag: Leider musste ich die Panoramen vorläufig wieder entfernen, weil sie das ganze Blog durcheinanderbringen, sobald die Bugs beseitigt sind, schalte ich sie wieder zu.

Warum diese Technik Freude macht? Erstmals können sich unsere Kunden Räume rundum betrachten und dabei viel mehr von unserer Einrichtungsarbeit in architektonischer Hinsicht erkennen.Was auch toll ist: Der deutsche Student Jonas Pfeil hat aus seiner Diplomarbeit „Wurfkamera“ via Crowdfunding (modernes Geldsammeln über das Internet) eine junge Firma gegründet, in der die Mitarbeiter erreichbar, hilfreich und freundlich sind und wo sogar der Chef persönlich unseren Blogbeitrag über die Kamera und das Monster unter dem Bett via Twitter und Facebook weiterverbreitete.


Gesägt, gestapelt und Schlichtfest gefeiert –  Missverständnis „Schlichten“
Schichtbetrieb und externe Helfer erleichterten die Knochenarbeit des Sägens und Schlichtens, das die Voraussetzung für die regionale Waldschöpfungskette ist

Acht Tage lang haben wir für Sie unsere Holzvorräte aufgefüllt. 120 Kubikmeter Hartholz zum größten teil aus der Hersbrucker Alb, aber alles aus Franken musste entrindet, gesägt, gestapelt und gelagert werden. Ein echter Knochenjob, der durch geschickten Schichtbetrieb auf fast alle Schultern und Rücken verteilt wurde. In rund drei Jahren werden dann die ersten Möbel daraus entstehen, bei den Buchen vielleicht schon eher.Missverständnis

Während eines Gesprächs mit Kunden frage mich Mathias Deinhard, ob ich um 17 Uhr „schlichten“ könne. Es hat ein wenig gedauert, bis ich die sichtlich entsetzen Kunden beruhigen konnte. Sie dachten, ich wurde zum Schlichten eines Streits geordert, dabei ging es doch nur um das Stapeln unserer Bretter.

Was wir bisher zu unserer regionalen Waldschöpfungskette veröffentlicht haben, finden Sie in der Youtube-Playlist „Rund ums Holz aus der Region“
und auf unserer Sonderseite auf der Homepage „Herstellung von Massivholzmöbeln.“


Was ist eine Anspruchsgruppenanalyse?
Als wir endlich alle gelernt haben, was ein „Stakeholder“ ist, wird der Begriff zurückgedeutsch und in Anspruchsgruppen geändert

Aber egal ob Stakeholder oder Anspruchsgruppen, immer geht es um die Menschen, die mit unserem Betrieb zu tun haben, vom Kindergartenkind bei einer Werkstatt-Führung über die Waldbauern bis zu unseren sorfältig ausgewählten und langjährigen Lieferanten für Matratzen, Sofas und Maschinen.Und weil wir als Umweltbotschafter gebeten wurden, das neu erarbeitete Werkzeug aus dem Nachhaltigkeitsmanagementsystem des Umweltpaktes Bayern zu testen, haben wir bei einem Workshop der Pionierbetriebe teilgenommen. Dort haben wir uns sehr gefreut die Lammsbräu zu entdecken, denn zusammen mit Faber Castell gewannen wir 2003 die Nachhaltigkeitspreise der Stadt Nürnberg.
Für Qualitätsmanagementfreaks haben wir die Erlebnisse hier zusammengestellt.


Einfach Kochen Nr. 5: Artischocken aus dem Druck-Dampfgarer mit Vinaigrette
„Einfach Kochen“ ist die Antwort auf die vielen Fragen nach Basic-Kochkursen

Weil das Organisieren von Kochkursen meist an den vielen Terminkalendern scheitert, sammeln wir unsere Tipps in der Kategorie „Einfach Kochen.“ Wer Vorschläge hat, oder dieselben sogar selbst vorstellen will, ist herzlich willkommen.
Das aktuelle Rezept ist wieder supereinfach mit dem Druckdampfgarer, aber auch „konventionell“ leicht zu bewerkstelligen. Was die Zubereitung von Artischocken mit französischer Vinaigrette mit Psychiatern zu tun hat, erklären wir zusätzlich zum Rezept in diesem Beitrag: Einfach Kochen Nr. 5: Artischocken aus dem Druckdampfgarer mit Vinaigrette.


Postwachstumsdiskussion mit engagierten Studenten der Zeppelin Universität
Interview zu allen Facetten des Wachstums   

Dass Wachstum irgendwann endet kennt man vom Ende der Kindheit, von vernünftigen Handwerkern aber nicht immer in der Wirtschaft, die schon vor vielen Jahren „Die Grenzen des Wachstums“ nicht erkannt hat. Umso schöner, wenn sich Studenten mit dem Thema der Postwachstumsgesellschaft beschäftigen und – unter anderen – die Postwachstumspioniere dieser Broschüre befragen. Hier ist unsere Zusammenfassung zum Thema.


Alle Jori Relax- und TV-Sesselmodelle in der Jori-Frühjahresaktion  
Die edelsten Leder oder Stoffe zum Einstiegspreis, alle Preise sind im Konfigurater zu finden  
In der aktuellen Aktion gibt es alle Sessel zum Preis des günstigsten Leders oder des günstigsten Stoffes, Sie können sich also das edelste und anschmiegsamste Leder zum Einstiegspreis gönnen. Hier sind die Rechenbeispiele auf unserer Aktionsseite.

Und hier geht es zu unserem Konfigurator, der alle Preise anzeigt (zahlen müssen Sie aber nur den Preis des Einstiegsleders, der im Konfigurator links unten angezeigt wird.)


Liebherr stellt neue Blu-Kühlschränke mit Funktion „Bottle Timer“ und mehr vor
Neue Kühlschränke und alte Autos in Hersbrucker Speed Event Halle     

Der Bottle Timer ist natürlich nur ein Gimmick im Verhältnis zu den wichtigen Weiterentwicklungen was die Technik, die Lautstärke, den Platz und die Bedienung via Smartphone anbetrifft, trotzdem könnte das Warnsignal für im Gefrierschrank gekühlte Flaschen sehr hilfreich sein.

Im Blogbeitrag erklären wir auch, warum wir Liebherr als Familienbetrieb so schätzen und welche Anzeichen es für den Einstieg der neuen Generation gibt. Hier ist der Bericht im Blog.


Kurznachrichten: Aktuelle Sonderangebote + Neue CD von Friend´n Fellow und Multikopterflug im Newslettervideo +

+++ Kinderschreibtisch sofort lieferbar
In unsere Ausstellung zieht ein neues Bett namens Woodspring ein, weil wir so ganz leicht zeigen können, was es gegenüber der Boxspring-Idee für Vorteile hat. Leider muss deswegen unser Kinderschreibtisch in grau die Ausstellung zum Sonderpreis (490.- statt 620.-)  verlassen.+++ Betthaupt in Grün übrig  Weil wir ein neues Bett in die Ausstellung bekommen, kann das mit echtem Leder gepolsterte Kopfteil beim Kauf eines Bettes mit Innenleben kostenlos, und ansonsten sehr günstig die Ausstellung verlassen.+++ Schwarzer Kühlschrank günstig Weil der neue Kühlschrank schon da ist, kann uns der Lieblingsschrank aus der Ausstellung mit glänzender schwarzer Glasfront (60cm breit, 201 cm hoch, Gefrierfach und 2 biofresh-Schubladen, statt neu 1849.-, aus der Ausstellung 1490.-) schon verlassen. Wir liebten ihn auch als Einkaufszettel, wer ihn abholt muss aber nichts mehr einkaufen. Bei Interesse bitte einfach mailen oder anrufen 09151 862 999.+++ Neue Friend´n Fellow CD und Multikopterflug im Video

Die genialen Musiker Thomas Friend und Constanze Fellow haben uns Ihre neue CD silver live zum 25. Bühnenjubiläum zum Vertonen unseres Newslettervideos ausgeliehen und der Multikopterflug eines Freundes über unser Gelände macht das Video gleich 30 Sekunden länger als sonst. Hier ist es:

 

 



Sie würden uns mit Ihrer Anmeldung die Organisation der Werkstatt-Tage wirklich sehr erleichtern und vielleicht gewinnen Sie ja das Abendessen mit Übernachtung (in unseren Betten) im Grünen Baum Kühnhofen oder andere wertvolle Preise von Klosterkitchen, Koenigssalz oder den Möbelmachern.Oder Sie besuchen uns einfach an einem anderen „richtigen Zeitpunkt in Ihrem Leben“
Alle Möbelmacher grüßen herzlich aus dem Nürnberger Land

herwig Danzer

Wenn Sie die älteren Newsletter noch nachlesen wollen, finden sie diese auch im Nachhaltigkeitsblog unter der Kategorie Newsletter.
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Und relativ neu ist die Rebelmouse

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Warum mich das von Denis Scheck empfohlene Dschungelbuch beschäftigte

Meine Frau ist durchaus gewöhnt, dass ich während unserer Lieblingssendung „Druckfrisch“ sonntags Nacht während der von Regisseur Andy Ammer einfühlsam ausgewählten Pausenmusik nebst tollen Bildern eine „Bitte besorgen“-Bitte einfließen lasse, die unseren Buchhändler Martin Lösch stets erfreut.  Diesmal erntete ich maßloses Staunen und „wirklich?“, denn ich wünschte mir  das „Dschungelbuch“ von Rudyard Kipling, weil es Denis (der während der 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage wieder bei uns zu Gast sein wird – so war es 2013) seinen Zuschauern ans Herz legte. Die Begründung war sehr überzeugend und ist hier nachzuhören:

Als Kind besaß ich eine Dschungelbuch Langspielplatte – die wir auf die Schnelle leider nicht gefunden haben, aber vielleicht reiche ich sie ja nach erfolgreicher Wiederentdeckung nach – die ich viele Winter später – also heute noch komplett mitsprechen kann. Denis betont, dass Kipling eben kein Kinderbuchautor sei, sondern ein komplettes Genie (laut Henry James), das als jüngster Nobelpreisträger (1907 war er 42 Jahre alt) den größten angloamerikanischen Wortschatz seit Shakespeare verwendete. Mit meinen Sätzen, Liedern und Disney-Bildern im Kopf wollte ich mich der Gefahr stellen, dass einem einst geliebte Geschichten nach wenigen Seiten langweilen und man sich wirklich nicht erklären kann, was man damals so toll daran gefunden hat.

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Aber es kam anders: ich war vom Buch auch als Nichtmehrkind begeistert, denn es barg noch so viele Facetten der vermeintlich bekannten Rahmenhandlung, dass ich es trotz anderer wichtiger Aufgaben in zwei Nächten durch hatte.  Die Schlange Kaa war nicht einfach böse sondern gescheit, viel- und weitsichtig, Balu nicht so treudoof und der alte King Lui („ich bin der König im Affenstaat, der größte Klettermax!“) war nicht lustig, sondern gefährlich für das Dschungelvolk. Die Neugier war geweckt,  jetzt wollte ich noch wissen, ob die neue Übersetzung von Andreas Nohl einen Einfluss darauf haben könnte und mehr über den Autor erfahren.

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Glücklicherweise birgt unser Bücherregal alle Werke der Nobelpreisträger aus dem Coron Verlag nebst Begleittexten.  Während aktuelle Kipling-Kritiker den Autor als Imperialisten verunglimpfen, erklärt Dr. Gunnar Ahlström, dass er wie Charles Dickens eine „lebhafte Sympathie für die niederen Gesellschaftsklassen empfindet“ und „wie er hat er Sinn für jenen Humor, der in frivolen Denken und Handeln liegt“.  Er zeichne sich weniger durch die Tiefe seiner Gedanken aus, als durch die überragende Weisheit seiner Betrachtungen. Kippling hätte zur Annäherung zwischen Indien und England sehr viel mehr beigetragen, als der Durchbruch des Suezkanals.

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Der direkte (Stichproben-)Vergleich mit der Ausgabe der Originalübersetzung von C. Abel-Musgrave und Bernd Hauptmann  mit der gerade herausgekommenen Arbeit von Andreas Nohl zeigt die zeitgenössische Übersetzung wenig überraschend angenehmer zu lesen, weniger theatralisch und einfühlsamer, aber vermutlich hätte mich die Originalausgabe auch begeistert, ich wäre nur ohne Denis Scheck nie darauf gekommen, sie (vor dem Ruhestand) zu lesen.

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Denis Scheck liest am 11.Juni 2016 zusammen mit Eva Gritzmann aus deren Buch „Solons Vermächtnis – vom richtigen Zeitpunkt im Leben.“ Im Vorfeld planen wir einen gemeinsamen Kochworkshop, bei dem man zusammen mit Denis Scheck und dem Sous Vide Papst Hubertus Tzschirner das Abendessen zubereiten darf. Hier ist die ganze Geschichte.

Denis Scheck und Eva Gritzmann lesen aus „Solons Vermächtnis“ bei den 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen am 11. Juni 2016

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Beim 25-jährigen Jubiläum der Möbelmacher im Jahr 2013 durfte Ute Danzer die entscheidenden Worte aus der ARD-Sendung „Druckfrisch“ sprechen: „Und hier kommt er, Ihr Streiter für das Gute, Schöne, Wahre: Denis Scheck.“

Vor seinen Buchempfehlungen, interviewten wir ihn zu seinem Buch „Sie und Er,“ das er gemeinsam mit Eva Gritzmann veröffentlichte, was man hier noch nachhören kann:

Der ganze Abend begeisterte unsere Gäste so sehr, dass wir ihn und Eva Gritzmann anlässlich einer Lesung in Schwabach gleich wieder für unsere 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage am 11. Juni 2016 einluden, wo die beiden aus ihrem neuen Buch „Solons Vermächtnis – Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ lesen werden.

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Solons Vermächtnis – Vom richtigen Zeitpunkt im Leben

Der 50. Geburtstag katapultierte Scheck, Gritzmann – und ganz viele von uns  – aus der „werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.“

Der Erwachsene, reife  Mensch ist aus dem kollektiven Bewusstsein und dem Fernsehen verschwunden. „Statt seiner führen Spaßmichl, Animationsseppl, Klatschtraudeln und Castingnudeln das Zepter. (…)  In unseren Medien hat sich ein Klischee festgesetzt, wonach Jugend gleichzusetzen sei mit Enthusiasmus, Reinheit und Frische, Alter hingegen mit Abgezocktheit, kalkuliertem Zynismus und Sünde. „

Das Buch rebelliert gegen diese Art von Gehirnwäsche.  Die Autoren fordern:  „Entwickelt eine Grammatik und ein Vokabular der Reife.“ 

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Ute Danzer und Denis Scheck nach der Lesung in Schwabach

Allerdings  können SIE und ER (wie die beiden Autoren sich schon im ersten Buch nannten) sich und ihren Lesern auf diesem Weg ein wenig Bildungsmühe nicht ersparen.  Vorsokratiker Solon von Athen – er lebte auf der Schwelle vom sechsten bis zum fünften Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung – würde heute „zum Helden und zur Leitfigur moderner kapitalismuskritischer Bewegung taugen.“

Und so geht es im ersten, historischen Teil um Akme (mit „m“!) und Arete was mit „Höhepunkt und Reifegrad“ zu tun hat und gleichzeitig griechische Gedichte mit der Beschwerde der Musikerin Madonna verbindet. Sie beklagte: „Das Alter ist der Bereich, wo man jemanden  ungestraft diskriminieren und verleumden darf (besonders Frauen).“

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Die Ärztin aus Stuttgart und der Literaturkritiker aus Köln berichten in den folgenden Kapiteln von interessanten Menschen, die sich beruflich mit Reife beschäftigen: Der Gewürzguru Ingo Holland beschreibt seinen abwechslungsreichen Werdegang, aber auch warum Alfons Schubeck (Mac Donalds) und der Rest der unglaubwürdigen Kochgang von Alexander Herrmann (Knorr Instant Brühe), Cornelia Poletto (Herta Wurst) und Kolia Kleeberg (Lidl) zur „dunklen Seite der Macht konvertierten.“ Sie bewerben nach Außen unästhetische Produkte, deren Verwendung in ihrer eigenen Restaurantküche ihre mühsam erarbeiteten Sterne untergehen ließen.

Es geht im Buch um sorgfältig geerntete  Äpfel, trocken gereifte Steaks und Restaurantkritiker, die nach dem neuen Wortschatz für Geschmackserlebnisse suchen. Das Erkennen der Reife, also die Kunst, einen Blick für den richtigen Zeitpunkt zu entwickeln, zählt laut Scheck und Gritzmann zu den ältesten Überlebenstricks der Menschheit.

Die 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage unter dem Motto: 
Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“

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Denis Scheck und herwig Danzer bei der Planung der Werkstatt-Tage in Köln

Alle Freunde und Kunden, denen wir das Buch empfohlen haben, entdeckten Parallelen zur Arbeit der Möbelmacher, am deutlichsten natürlich beim richtigen Zeitpunkt des Holzeinschlags und vor allem ob der vieljährigen Lagerung oder „Reifung“ unseres edlen Ernteguts Hartholz, welche – wie bei allen anderen Produkten der Buch-Protagonisten – der Qualität zugute kommt. Aber es geht auch um die Zeit, die man sich für die gemeinsame Einrichtungsplanung im Rahmen der Einzelanfertigung nimmt, es geht um über zwanzigjährige Partnerschaften mit unseren Matratzen- , Leuchten oder Polstermöbelherstellern und es geht um lieb gewonnene Mitarbeiter, deren hoher Reifegrad, die Qualität unserer Arbeit seit 25 Jahren immer weiter entwickelt. Deshalb haben wir die Werkstatt-Tage von Freitag (10-. Juni) bis Sonntag (12.Juni) dem Buch gewidmet und stellen dabei Projekte vor, die vielleicht weniger bekannt, aber nicht minder beeindruckend sind.

Drei Werkstatt-Tage zum  „Richtigen Zeitpunkt“

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Am Freitag (10.Juni) veranstalten wir einen gemeinsamen Abend mit Kloster Kitchen, dem Hersteller des IngwerTrinks und kochen mit der Erfinderin Maja Wasa und der Küchenchefin der Maria Ward Schule, Schwester Regina Werner.

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Am Samstag und Sonntag sind wieder zwei Tage der offenen Tür an denen es in diesem Jahr neben dem Schreinern auch um das Hutangerrind als Teil des Naturschutzprojektes und als kulinarische Bereicherung gehen wird.  Dafür haben wir es in einen Reifeschrank von Koenigssalz einige Wochen reifen lassen, weshalb es an  beiden Tagen auch köstliche Steaks geben wird (bitte vorbestellen).  Weil der Ochse vom Hutanger aber nicht nur aus Rücken besteht und wir Wert darauf legen, dass das ganze Tier verarbeitet wird, gibt es zusätzlich Bratenstücke, zubereitet in der Vakuumtechnik im Dampfgarer oder Thermalisierer und zwar von unserem Freund und  Sous Vide Papst Hubertus Tzschirner.

Der interessanteste Kochworkshop aller Zeiten

Am Samstag um 14 Uhr gibt es einen Kochworkshop zusammen mit Kochbuchautor Hubertus Tzschirner, Eva Gritzmann und Denis Scheck, bei dem auch das Abendessen für die Gäste zubereitet wird. Bitte bei Interesse schon jetzt anmelden.

Das ganze Programm für die Werkstatt-Tage gibt es bald hier, denn: „Für den falschen Zeitpunkt, ist es nie zu spät!“

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Denis Schecks Auftritt beim 25-jährigen Jubiläum

Scheck Empfehlung „Dschungelbuch“ im Blog

Esskunst Hubertus Tzschirner
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Weiter Infos zu den Werkstatt-Tagen:

Die Einladung für alle drei Werkstatt-Tage im Video

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Kocheinrichtung Spezial: Diana Burkel erzählt ihre Kochgeschichte und erklärt die Philosophie im Würzhaus

DSC04241 Seit Diana im Herbst den 16. Punkt im Gault&Millaut erhalten hat, ist dort so viel los (und bei uns ist gerade auch viel zu tun), dass  wir unsere geplante Dezember-Kochsendung  in diesem Jahr nicht mehr geschafft haben.

Deshalb haben wir hier aus der Kocheinrichtung Nr. 5 eine „Kocheinrichtung Spezial“ geschnitten, denn während der 17. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage hatten wir Gäste, denen wir die Wartezeit auf das niedertemperaturgegarte Fleisch mit Geschichten aus unserem Leben verkürzten. Heraus kam ein 13 minütiges Video, in dem Diana ihre komplette (Koch-)Lebensgeschichte  erzählt und die Philosophie im Würzhaus erklärt:

 

www.kocheinrichtung.de
www.wuerzhaus.info
www.die-moebelmacher.de

Die Kocheinrichtungen bisher:

+ Kocheinrichtung Nr. 1: Skrei mal zwei trifft Karotte mal zwei
+ Kocheinrichtung Nr. 2: Rote Beete mit Meerrettichschmand, Koriander und grünem Apfel
+ Kocheinrichtung Nr. 3: Lammschulter mit Radieschen und Senf
+ Kocheinrichtung Nr. 4 : Spargel 3 mal anders
+ Kocheinrichtung Nr. 5: Schweinelende 55 Grad und Zucchini
+ Kocheinrichtung Nr. 6: Tomatestisches Quartett
+Kocheinrichtung Nr. 7: Hirsch mit Rettich x 2
+ Kocheinrichtung Nr. 8: Kabeljau und Hutangerbulle

+ Die Ziele der Koch-Einrichtung
+Kocheinrichtung Spezial: Dianas Werdegang

Die Küchen der Möbelmacher aus dem Holz der Region
Alle Videos zum Thema „kochen und Küche“ im Youtubekanal

 

Newsletter 117: Bad mit Katze, Barkcloth mit G7-Gipfel, BR-Interview, Sessel, Kocheinrichtung 5

Liebe Leute,

für alle, die uns während der Werkstatt-Tage nicht besuchen konnten, es aber gerne getan hätten, haben wir allessagende Videos aus den Auftritten geschnitten.
Wir hätten nie gedacht, dass ausgerechnet der G7 Gipfel mal im Nachhaltigkeitsblog erwähnt werden wird, aber unser Rindentuch ist es uns wert.
In der Koch-Einrichtung Nummer 5 mit Diana Burkel – live mit Publikum im regionalen Musterhaus – geht es diesmal um 52 Grad Schweineldende mit dem Funk-Bratenthermometer von Miele.

Die Themen heute:

  1. Katze liebt Glasschüssel im Kirschbaumbad
  2. Weltbekannte G7 Models fürs Rindentuch
  3. Jetzt auch Symphony in der Classikaktion und Yoga in Stoff
  4. Werkstatt-Tage und B2 Interview: Christian Nürnberger und Billy Joel
  5. Koch-Einrichtung Nr. 5 mit Bratenthermometer
  6. BIOerleben mit fliegendem Zelt
  7. Neuer Esstisch und Möbel in der Ausstellung
  8. Fischkochkurs für Heimat auf´m Teller
  9. Kurznachrichten: schicker Zirkuswagen zu verkaufen + Thermalisierer jetzt in unserer Ausstellung + Altstadfest mit Rose and Crown und anderen Möbelmachern  +


Katze liebt Glasschüssel im Kirschbaumbad   

Kalenderfotos vom neuen Badezimmer mit Familie und Katze

 



Als wir ganz nebenbei erfuhren, dass die Katze das Waschbecken so liebt, haben wir zusätzlich zur Familie Neubauer auch die Katze aufs Bild gebeten.
„Katzencontent“ ist bei Nerds das Schimpfwort für die vielen Katzenfotos in den sozialen Netzwerken, aber bei dieser hier ist das doch ganz etwas anderes. Das Kirschbaumbad hat die Glasschüssel von Hightech, die Armaturen (sie ist von vorne bedienbar!) von Vola und eine satinierte Granitplatte. Mehr Beispiele für Badezimmer.


Weltbekannte G7-Models fürs Rindentuch
Was der G7-Gipfel mit Barkcloth und den Möbelmachern zu tun hat

Seit dem Jahr 2001 setzten wir das Rindentuch zur Fenstergestaltung, Füllung für Möbeltüren oder einfach als Deko ein. Jetzt hat Oliver Heintz-Borongo von Barkcloth extra einen G7 Gipfel organisiert, nur um in Schloß Elmau sein als Wandverkleidung verwendetes Rindentuch mit bekannten Politikmodels in Szene setzen zu können. Bescheiden wie er ist, hat er damit angeblich nichts zu tun gehabt, aber marketingtechnisch kann man hier wirklich was lernen.

(Fotos:picture alliance/dpa  Michael Kappeler)

Hier ist die ganze Geschichte im Blog und hier zeigen wir auf unserer Homepage Fotos und Videos der Herstellung.


Jetzt auch Symphony in der Classicaktion

Jori Klassiker bis Ende des Jahres in der Aktion

 


Wenn Sofa oder Sesselmodelle ein bestimmtes Alter und eine große Anzahl von verkauften Modellen hinter sich haben, dann nimmt Jori einige davon in die 15% Classikaktion, weil die Entwicklungskosten schon lange bezahlt sind.Bei dem Komfortweltmeister Symphony ist es jetzt soweit, sie können ihn in Stoff schon ab 2500 € haben (statt 2942.-), in Leder ab 2869.- (statt 3376.-).Hier finden sie alle anderen Modelle der Classicaktion.


Werkstatt-Tage und Bayern2 Interview: Christian Nürnberger und Billy Joel

Die beiden Lesungen mit Konzert gibt es jetzt als Video

 

140 Gäste hatten wir am Freitag Abend beim Besuch von Christian Nürnberger und Petra Gerster. Noch viel mehr wären gerne gekommen, hatten aber Omas Achzigsten, Urlaub, eigenen Auftritt oder Grillparty, weshalb wir beide Veranstaltungen auch auf Video zeigen. Jeweils in einer geschnittenen Kurzversion und der durchgehenden Variante, denn einige Gäste wünschten sich das heftig zum Nachhören.
Der Abend mit Christian Nürnberger

Der Abend um Billy Joel mit Steffen Radlmaier, John Marshall, Werner Kandzora

Zusätzlich hat Wolfram Weltzer Christian Nürnberger und mich zwei Tage später in Unterkrumbach zum Buchthema interviewt, was Sie auch hier verfolgen können.


Koch-Einrichtung Nr. 5 mit Bratenthermometer

Mit Publikum: „Schweinelende 55°C trifft Zucchini roh und gedämpft“

 

Während der Werkstatt-Tage nahmen wir die Kocheinrichtung Nr. 5 mit Diana Burkel und 12 Zuhöreren im regionalen Musterhaus auf. Das Funk-Bratenthermometer von Miele leistete wertvolle Dienste und – wegen des Niedrigtemperaturgarens – war nach 1 Stunde wieder alles im Kasten. Das Video dauert diesmal 20 Minuten und wir freuen uns wie immer auf Ihre Fragen, Anregungen, Wünsche oder Ideen für die nächsten Sendungen. Hier finden Sie alle Koch-Einrichtungen chronologisch sortiert.


BIOerleben mit fliegendem Zelt

Zwar entspannt, weil ohne Kochshows, dafür mit Hitze und Sturm

 


Hier haben wir die Hintergründe
 beschrieben, die zu diesem Experiment der Möbelausstellung im Pavillion geführt hatten. Abgesehen von tropischen Temperaturen, heftigem Sturm und verhaltenen Besucherzahlen haben wir mit vielen Kunden und Bekannten sprechen können, einige neue Kontakte geknüpft und durch die Nähe zum Genußzelt viele gute Freunde und Weggefährten der Bio- und Gastroszene getroffen. Der ausführliche Bericht mit vielen Bildern – auch von der gelungenen Modenschau der Cawi-Models – steht im Nachhaltigkeitsblog.

Wir bedanken uns bei der Stadt Nürnberg, Dr. Ulrich Maly, Dr. Peter Pluschke und Dr. Werner Ebert für die schöne Zusammenarbeit.


Neuer Esstisch und Möbel in der Ausstellung

Spontane Fotoaktion zeigt Neuzugänge in der Ausstellung

 

Eigentlich wollte Saskia nur unseren Mitarbeiter Nils besuchen, aber spontan sind dabei enige Fotos unserer Neuigkeiten entstanden, hier unser neuer Mensana Relaxsessel in dezentem Rot.

Diesen schicken Tisch in Ahorn mit dem schrägen Gestell aus Edelstahl haben wir kurz vor dessen Auslieferung kurzerhand zu unserem Holzlager gestellt. Die kleinen Nussbaumapplikationen in den Ecken machen ihn zu einem Unikat kreativer Kunden.  Manchmal haben wir auch Tischplatten übrig, mit denen wir sehr preiswerte Tische bauen können, sprechen sie uns einfach drauf an. Hier sind viele Tischbeispiele.

Und weil es furchtbar heiß war, haben wir den neuen Yoga Sessel in Stoff nebst Wein-Buch-Halter einfach in den Garten gestellt.


Fischkochkurs für Heimat auf´m Teller 

Norbert Meister und Peter Eberhard zeigten Ihre Tricks

 

Viele wissen den Lebensmittelluxus der Hersbrucker Alb gar nicht zu schätzen. Weil tolle Heimat auf´m Teller Lebensmittel aber auch sensibel zubereitet werden müssen, haben die beiden Vorstände 10 kochbegeisterten Teilnehmern alle Tricks und Kniffe für Saibling und Forelle von der Fischzucht Rauh verraten. Sogar  das Vakuumieren und das Garen im Vakuum in dem Thermalisierer von Komet konnten wir zeigen. Es war ein informativer und angenehmer Abend mit einer ebenso bunten wie sympathischen Truppe. Hier gibt es noch mehr Fotos und die ganze Geschichte.


Kurznachrichten: Idaho TV-Sessel als Superschnäppchen + Zirkuswagen zu verkaufen + Thermalisierer jetzt in unserer Ausstellung + Altstadfest mit Rose and Crown und anderen Möbelmachern  +

+++ TV-Sessel Idaho kann Ausstellung verlassen
Weil das Nachfolgermodell schon in schwarz in unserer Austellung steht, können Sie das rote Vorgängermodell als Superschnäppchen haben: 2995.- statt 4.468,00 €.

Besuchen Sie uns einfach zum Probe-besitzen.


+++ Der Zikuswagen unseres ehemaligen Mitarbeiters

Es ist schon spannend, was aus den vielen Möbelmacher-Lehrlingen (44 an der Zahl) geworden ist. Michael Herzog baut mit seinem Kompagnon zum Beispiel Jurten und Zirkuswägen, ein ganz besonders liebevoll neu aufgebauter ist gerade fertig geworden und kann für 45 000 Euro gekauft werden. Hier sind alle Infos.

+++ Thermalisierer in der Ausstellung

Ursprünglich war die Idee des Sous Vide Garens nur eine weitere Nutzung für die vielen Dampfgarer in fast allen Möbelmacherküchen. Da sich einige unserer Kunden aber sehr intensiv auch mit dem Kochbuch und dem Video von Hubertus Tzschirner auseinander setzen und festsellen, dass es doof ist, wenn der Dampfgarer lange belegt ist, haben wir jetzt unseren ersten Thermalisierer mit dem schönen Namen Emily in der Ausstellung, den Sie gerne auch mal ausleihen können. Seinen ersten Einsatz hatte er schon im Heimat auf´m Teller Fischkochkurs.

+++ Altstadtfest Hersbruck mit Möbelmacher-Musik

Schon wieder ehemalige Möbelmacher:

Tobias Pleisteiner spielt mit Red-bag´d Farmer 5 (was übrigens Rodbaggerde Bauernfünfer bedeutet) am Sa. 1.8. um 19 Uhr beim Cafe Bauer

Simone
Wild spielt mit dem Weissendorfer Sound Express am Sonntag 2.8. um 15:30 beim Cafe Bauer
The Rose and Crown
sind nicht wirklich Möbelmacher, eher Musikmacher, aber sie haben bei uns anlässlich der Werkstatt-Tage 2014 ganz wunderbar gespielt. Sie machen einfach schöne Musik am Sonntag um 20 Uhr am Wassertor.


Die Videos der Möbelmacher in Themenlisten


Wir sind auch während der Sommerferien durchgehend für sie da. Schauen Sie rein, wir freuen uns immer auf Ihren Besuch, gerne auch mit Anmeldung.

Alle Möbelmacher grüßen herzlich aus Unterkrumbach

herwig Danzer

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Und relativ neu ist die Rebelmouse