Kategorie-Archiv: Werkstatt-Tage

Fotoaktion mit Schülerinnen und Oldtimer als Vorbereitung für die „Filmgala Dolores“ am 24. Juni

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Der Film „Dolores“ spielt im Jahr 1962, dem Geburtsjahr von herwig Danzer (re), die Schülerinnen Alicia, Julia, Ruveyda und Elisabeth (v.l.n.r.) sind unübersehbar ein paar Wochen jünger, der älteste ist der Käfer aus den 50-ern, der im Jahr 1969 zum Buggy umgebaut wurde.

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Während der  Werkstatt-Tage 2017 (23. bis 25. Juni) beteiligen sich an der „Filmgala Dolores“ Geburtsjahrgänge zwischen 1960 und 2000 des Hersbrucker Gymnasiums. Die ältesten begannen noch  vor der Filmgruppe des legendären Deutschlehrers Richard Siebenbürger mit dem Film „Happy Monday“ die Preise der Bayerischen Schulfilmtage einzusammeln, die jüngsten kennen ihn gerade noch aus Erzählungen oder aus dem Film den unser neuer Auszubildender Moritz Meier mit seinen Projektpartnern über Sibi im Jahr 2012 gedreht hatte.

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Gedränge am improvisierten Schminkspiegel in unserer Ausstellung

Die jüngsten haben für die Fotoaktionen der Gala in Zusammenhang mit den Oldtimern, Kleidung aus den Sixties und anderen lustigen Ideen zu den 60-er Jahren, schon mal mit der Fotoausrüstung der Möbelmacher geübt. Denn die engagierten Fotografinnen Ruth Geer und Marie Kumpf aus der Klasse des bekannten Fotografen und Kunstlehrers Michael Schober stehen den Gästen für originelle Fotoaktionen zur Verfügung.

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Schulung für die Fotografinnen

Am Tag der Filmgala Dolores – der Film wurde für den Grimmepreis vorgeschlagen – sind  schon jetzt 5 Oldtimer angemeldet (hoffentlich werden es noch viel mehr), natürlich das Original aus dem Film, DoloresEinladungKurz.MTS Kopie.Standbild004 das dem Vater des Regisseurs Michael Rösel gehörte, aber eben auch der Käfer aus den 50-er Jahren von Norbert Kirchenmeier, der 1969 zum Buggy Strandcar umgebaut wurde und der die junge Damen sichtlich begeisterte.

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Es war einfach ein genialer Fototermin, also zum Schreien …

Der Buggy durfte sich mit den liebenswerten  Schülerinnen, die in den Kostümen des industriemuseums Lauf den Service des stilechten Buffets erledigen werden, in den Wogen der Möbelmacher-Pusteblumenwiese   an den „summer of 69″ zurückerinnern, was ihm ob der lustigen Töne aus seiner Hupe wohl wirklich Freude bereitete. Und übrigens: in allen Schuljahrgängen bis zurück in die Antike gab und gibt es Schülerinnen und Schüler, die sich für mehr als Noten interessieren, die Freizeit investieren und dabei – wie wir selbst damals bei Siebenbürger – viel mehr lernen, als der bayerische Lehrplan in Franken hergibt.

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Was für ein Foto! Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Lehrern

Die Möbelmacher freuen sich riesig über den großen Zuspruch aller ehemaligen und aktuellen Gymnasiasten und die Unterstützung durch den Kunst- und Kultlehrer Ulf Geer aber auch Schulleiter Klaus Neundörfer, denn die Werkstatt-Tage sind seit 19 Jahren der Termin in Unterkrumbach, an dem man interessante und engagierte Menschen jeden Alters trifft. Bitte unbedingt hier für den Abend ab 18 Uhr anmelden und viele Freunde mitbringen!

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Wer nicht zu unserer Filmgala am 24. Juni kommt, verpasst genau jene jungen Frauen, von denen wir in Zukunft noch hören werden!

Wer noch einen  Oldtimer mitbringt und sich anmeldet, bekommt freien Eintritt, wer im Stil der 60-er kommt, den ermäßigten Eintritt und wer Musik- oder Küchengeräte mitbringt oder ganz neue Ideen hat, soll uns einfach anrufen: 0911 862 999 .

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Auch die Dreharbeiten für Dolores waren wirklich harte Arbeit, Michael Rösel (re) wird davon berichten
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Don´t forget Sibi, er hat vielen von uns die Orientierung erleichtert

Hier nochmal der wichtigste Link zur Filmgala auf der Homepage der Möbelmacher mit allen Infos zum 24. Juni ab 18 Uhr.

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Der Käfer aus dem Jahr 1950 wurde 1969 zum Buggy umgebaut und von den Mädels 2017 ins Herz geschlossen (weil ein Kabel zum Anschluss der Handys dranhing)
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Die Streuobstwiese der Möbelmacher mit Pusteblumen, Buggy und attraktiven jungen Damen im Stil der Sixties beim Fototermin
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So sieht man aus (Michael Schober), wenn man sich als Lehrer vom Scheitel (naja) bis zur Sohle für die Fotokompetenz der Schülerinnen engagiert
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Manchmal passen die Menschen, das Wetter und die Umstände einfach zusammen. Zufall, oder nicht, wir sind dankbar dafür.
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Manchmal passt einfach alles …

Und noch ein paar Ergebnisse vom Nachmittag:  UWT17FotosessionBuggy_0030

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Noch können wir weitere Ideen für die Filmgala „Dolores“ am 24. Juni 2017 aufnehmen


Beim Schneiden des Einladungsvideos für unsere Filmgala am Samstag Abend (24.Juni 2017 im Rahmen der 19. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage) haben wir noch sooo viele liebe cineastische Mitstreiter aus dem Gymnasium Hersbruck entdeckt, dass wir nochmal die Einladung zum Mitmachen an alle schicken wollen, weil sich die Hersbrucker Filmszene eben über einige Generationen bis ins Heute erstreckt.

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Wer sich als ehemaliger Schüler, Lehrer oder normaler Mensch noch mit einer Idee  einzubringen möchte, möge sich ganz bald melden, wir sind für alles offen und würden uns rund um den epochalen Film „Dolores“ über ein fulminantes Wiedersehen freuen.

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Dolores Filmgala

Es geht natürlich zunächst mal um den Film, aber auch um ein stilechtes 60-er Jahre-Buffet, tolle Oldtimer und Requisiten und Kleider aus dieser Zeit, damit verbundene Foto- und Videoaktionen und vor allem ganz neue Ideen, die spannend für unsere Gäste sind.

Was bisher geplant ist:

  • den Kinofilm Dolores  (nominiert für den Grimme Preis 90 min) Dolores_Plakat_small
  • den Regisseur desselben Michael Rösel MichaelRösel
  • die TV-Moderatorin Christina RingerChristinaRinger
  • Buffet von einem Workshopteam (wer mag mitmachen?) im Stil der 60-er mit Foodbloggerin Dr. Barbara Steinbauer Grötsch (http://eintopfheimat.de)
  • Sekt aus Naumburg von Andreas Kirsch DoloresEinladungKurz.MTS Kopie.Standbild003
  • Technik und altes Feuerwehrauto von Matthias Meier aus Vorra (http://die-theatermaler.de) MatthiasMeier
  • Oldtimertreffen rund um das Original aus dem Film Dolores

    Filmdreh Dreharbeiten zu Dolores; Drehtag 5 Bild 98 Friedhof Aussegnungshalle; Georg  alias Udo Schenk wacht aus seinem Traum auf. Links Dolores alias Franziska Petri
    Filmdreh Dreharbeiten zu Dolores; Drehtag 5 Bild 98 Friedhof Aussegnungshalle; Georg  alias Udo Schenk wacht aus seinem Traum auf. Links Dolores alias Franziska Petri
  • Fotostationen, die den Abend in bleibender Erinnerung behalten DoloresEinladungKurz.MTS Kopie.Standbild004

Ein erster vorläufiger Ablaufplan

Einlass, Buffett,Fotostationen, Oldtimerbestaunen: 18 Uhr
Moderationsbeginn: 19:00
Filmstart 19:30

Fotostationen und Service:
Paul-Pfinzing-Gymnasium

Alle Oldtimerbesitzer sind herzlich eingeladen sich anzumelden und freien Eintritt zu erhalten
Alle liebevoll im Stil der 60-er Jahre gekleideten Gäste erhalten den ermäßigten Eintritt

Günstige Karten jetzt schon im Vorverkauf per email oder Telefon reservieren:

EintrittAbendkasse: 16 .-
Eintritt ermäßigt Abendkasse 13.-
Eintritt im Vorverkauf: 12.-
Eintritt ermäßigt Vorverkauf: 9.-

Wer Ideen hat, bite einfach melden
Telefon 09151 82 999
Email: herwig.danzer(at)die-moebelmacher.de
Sonderseite: www.die-moebelmacher.de/uwt

Die Filmgala auf der Homepage

Einladung zu den 19. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen am Freitag:
Fränkischer Sommer mit Oliva Trummer und Roland Satterwhite

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Gemeinsames Spontankochen am Tag des Schreiners am Sonntag mit 3 Mal Schwanzrolle und Kaiserschmarrn

Am Tag des Schreiners hatten wir am Freitag die Lesung mit Ulrich Grober, kulinarisch eingerahmt von Diana Burkel. Am Samstag war den ganzen Tag Kochworkshop und am Sonntag gab es kein Programm, sondern spontane gemeinsame Kochaktionen mit vielen netten Kunden.

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Weil unsere Küchenkunden selbst auch eine Küchenmaschine Ankarsrum von uns gekauft haben, wollten wir gemeinsam den Fleischwolf testen. Im Video ist das genauso zu sehen, wie die engagierte Hanna Geiger – ehemals Miniköchin – die praktisch alle wichtigen Aufgaben in der Küche übernahm.

Der geniale Fleischwolftrick und drei mal Schwanzrolle

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Heinz und Helene hatten von der eigenen Ankarsrum den Fleischwolf noch nicht im Einsatz, also entschieden wir spontan, dass wir die verbliebene Schwanzrolle vom Hutangerbullen Ingo  (seine Geschichte ist hier nachzulesen) zur Hälfte zum „Burger“ machen und die andere rohe Hälfte am Tepan Yaki braten. Dazu haben wir im direkten Vergleich das am Tag vorher schon vakuumierte und bei 56 Grad 24 Stunden Sous Vide gegarte vordere Stück ebenfalls noch am Tepan angebraten. Weil im Laufe unserer Aktion immer mehr Menschen kamen, wurden die zwei Bratstücke (roh und sous vide) immer kleiner und aus den Burgern nur noch Schusser, aber so bekamen wir wenigstens viele Meinungen. Deutlich mehr als die Hälfte unserer Gäste fand die Zartheit der Sous Vide gegarten Schwanzrolle dem festeren roh gebratenen Fleisch auch geschmacklich überlegen, aber es gab auch die Fraktion, der das alles zu zart war und der der Biss beim Fleischgenuss fehlte.

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Der Trick beim Wolfen des Fleisches war nach dem Fleisch altes Brot oder Brötchen nachzuschieben, weil das den Fleischwolf super reinigt. Wenn man Fleischpflänzchen machen will, kann man das Brot gleich mit verwenden, wenn es „richtige“ Burger oder Patties werden sollen, wechselt man die Teller, bevor die Semmelbrösel kommen.dsc00516

Kaiserschmarrn vom Tepan Yaki

Bei Genießen des Tellers mit dreimal Schwanzrolle kamen Hanna und Helene auf die Idee in der Ankarsrum Küchenmaschine und auf dem Tepan Yaki Kaiserschmarrn zu machen und so durfte ich das auch mal erleben.

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Zunächst wurde aus dem Eiweiß der Eischnee gerührt, der kam von der durchsichtigen Rührschüssel dann in die Große aus Edelstahl, danach wurde dem Eigelb das Mehl und der Zitronenabrieb zugegeben, ebenfalls verrührt und dann in der Edestahlschüssel mit dem Schnee, naja „untergehoben“ ist jetzt eigentlich falsch, ist ja eher ein „überheben.“

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Jedenfalls hat sich niemand überhoben, Hanna hat das ganze sogar noch lustig eingefärbt und dann haben wir es am Tepan Yaki gebraten und zerrupft, wobei Hannah auch hier für Ihre Fans lustige Kreationen des Kaiserschmarrns erfand.

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Ich selbst wollte dann wegen neuer Gäste den Tepan schnell wieder frei bekommen und habe deswegen die Flächennutzung am Tepan Yaki erhöht und statt des aufwändigen Zerrupfens den quadratischen Bauhausstil gewählt.

Das Rezept des Kaiserschmarrns:

Zutaten
6 Eier
80 g Zucker
1 Zitronenschale „gerieben“
1 Ltr Milch
600 g Dinkelmehl 630
1 Prise Salz
100g  Rosinen

Zubereitung

Eigelb, Zitronenschale, Milch und Mehl zu Teig verrühren.
Eiweiß mit Zucker zu festem Eischnee schlagen und unter den Teig heben.
In Butterschmalz rausbacken.
Nach dem Backen mit Puderzucker bestreuen.
„Verfeinerung“ (für Erwachsene)
Rosinen in 80% Strohrum einlegen (mehrere Tage).

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Viele Gäste haben mitgekocht, einige sogar gespült, alle haben gerne gegesssen und so verging der Tag des Schreiners auch am Sonntag wie im Flug. Noch ein wenig aufräumen und das Restwochenende genießen. Aber im Vergleich zu den seit dem Jahr 2000 absolvierten 9 Tagen Consumenta war alles mit überschaubaren Aufwand und sehr entspannt machbar, zumal in der Werkstatt so viel zu tun war, dass wir mit Messeauf und -abbau wohl überfordert gewesen wären. Einige Neukunden haben uns auch so besucht, mal sehen, wie wir das im nächsten Jahr angehen.

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Die Küchen der Möbelmacher aus dem Holz der Region
Alle Videos zum Thema „kochen und Küche“ im Youtubekanal

Alle Links zum Tag des Schreiners 2016
Lesung mit Ulrich Grober
Diana Burkels Kocherichtung Nr. 8
Kochworkshop am Samstag mit Einladung zum Selbermachen
Gemeinsames Kochen am Sonntag

 

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Fränkischer Sommer in Unterkrumbach mit Olivia Trummer und Roland Satterwhite am 23. Juni 2017

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Der Termin für die 19. Werkstatt-Tage 2017 (mit dem Titel „20 Jahre Unterkrumbach“) steht schon fest, denn am 23. Juni 2017 werden die Ausnahmemusiker Olivia Trummer und Roland Satterwhite im Rahmen des fränkischen Sommers ein Konzert in unserer Halle geben.

Sicherheitshalber  kann man sich jetzt schon Karten bei uns reservieren.

Wir freuen uns schon riesig und das ist die offizielle Pressemeldung dazu:

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Pressemeldung des fränkischen Sommers

Roland Satterwhite & Olivia Trummer

Die Kreativwelten der stArt-Jazz-Pianistin Olivia Trummer und des Multi-Instrumentalisten Roland Satterwhite: zwischen der herausfordernden Energie New Yorks und der vibrierend kreativen Atmosphäre Berlins, sie zwischen Klassik und Jazz, er zwischen Balkanjazz und Flamenco.

Wenn sich Olivia Trummer und Roland Satterwhite zum instrumentalen Zwiegespräch treffen – mit Flügel, Violine, zweistimmigem Gesang und einer Viola, die manchmal
beinahe zur Gitarre mutiert –, kann sich wohl niemand dem überschäumenden musikalischen Talent zweier begnadeter Instrumentalisten und Sänger entziehen. Ihre Musik – eigene Kompositionen und Jazz-Standards – verbindet Komplexität mit Intuition, Mut mit Fantasie, das Ausbrechen aus Bestehendem mit der Sehnsucht nach Wesentlichem – Musik, die in Kopf und Herz noch lange nachklingt.

 

Und der Veranstaltungsort? Festivals wie die Ruhr-Triennale haben längst entdeckt, wie spannend kreative Kunst am alternativen Ort sein kann. Im fränkischen sommer ist dieser besondere Ort, an dem sich zwei Lebenswelten treffen und brechen, die Werkstatt der Kompletteinrichter „Die Möbelmacher“  in Unterkrumbach. Seit fast 20 Jahren macht der musik- und kunstbegeisterte Geschäftsführer herwig Danzer Platz für Veranstaltungen. Dann stehen dort, wo sonst Schreiner und Schreinerinnen arbeiten, Konzertstühle für ein neugieriges Publikum.

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Die homepage von Olivia Trummer

Olivia Trummer auf Soundclod:

Homepage von Roland Satterwhite

Roland Satterwhite auf Soundcloud:

Werkstatt-Tage 2016-Lesung: Solons Vermächtnis mit Denis Scheck und Eva Gritzmann im Video zum Nachsehen

Wir haben die Lesung für Sie aufgezeichnet und hier können Sie das Nachsehen haben:

Denis Scheck (ARD-Druckfrisch) hat unser 25-jähriges Jubiläum im Jahr 2013 bereichert und damals interviewte ich  Deutschlands bekanntesten Literaturkritiker zu dem gemeinsam mit Dr. med. Eva Gritzmann herausgegebenen Buch „Sie und Er.“ Das beschäftigte sich mit der Genderfrage beim Essen (gehen) und vielen anderen spannenden kulinarischen Themen (hier im Video und nachzuhören und lesen).

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Rund hundert Gäste lauschten Eva Gritzmann und Denis Scheck

Das neue Buch

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Als wir vom neuen Buch „Solons Vermächtnis – vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ hörten, machten wir uns zur Lesung nach Schwabach auf (Bericht hier) und engagierten die beiden mitfünziger Schulkameraden für die Lesung bei den 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen am 11. Juni 2016. Gleichzeitig wählten wir den Untertitel des Buches „Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ als Motto für die ganzen Werkstatt-Tage, denn über solche Zusammenhänge denken wir gleichaltrige manchmal nach.  Insbesondere, wenn wir gerade – wie schon bei der Betriebsgründung 1988 vereinbart – dem ehemaligen Kompagnon die Hälfte der Firma abgekauft haben.

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Der Salt Ager von Königssalz mit dem letzten Rest des Hutangerochsens

Aber das schwang nur bei uns persönlich leicht mit, thematisiert haben wir vielmehr den Hutangerochsen, den wir dem Naturschutzzentrum Wengleinpark im ganzen abkauften und der uns das ganze Wochenende – von der Nase bis zum Schwanz – kulinarisch begleitete. Vier Wochen verbrachte er – passend zum Thema des richtigen Zeitpunkts – im Reifeschrank Salt-Ager von Königssalz, in dem bei der Trockenreifung Wasser raus und Geschmack reingeht.

Lesung in der Küche mit Steaks

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Hubertus Tzschirner beim Zubereiten der Steaks für unsere Gäste

Um 18:30 war Einlass und tatsächlich kamen viele Gäste schon eine Stunde vorher, weil sie sich Plätze reservieren wollten, die Ausstellung und das Gelände anschauen, aber vor allem die vorbestellten Hutangersteaks genießen.  Dieselben  wurden von Sous Vide Papst Hubertus Tzschirner, assistiert von herwig Danzer,  im Vakuum gegart und anschließend am Tepan Yaki gebraten und an den beiden Tischen verspeist, die bei hundert Stühlen noch Platz in der Halle fanden.

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In der neuen Zeitschrift der Brigitte-Redaktion geht es um die „dritte Hälfte des Lebens“

Danach schnell Küche sauber machen und die Tresenhocker zurecht rücken, auf denen Eva Gritzmann und Denis Scheck an der Kochinsel kulinarische Themen wie zum Beispiel das Gewürzgenie Ingo Holland und seinen unglaubwürdigen „Kollegen“ Alfons Schubeck besprachen.  Dessen unlauteren Methoden der Informationsgewinnung kritisierten die beiden ebenso deutlich wie seine Werbeaktivitäten für Mac Donald´s oder Dosensuppen, aber auch die von Kolja Kleeberg für Lidl, Alexander Herrmann für Knorr, oder Cornbelia Poletto für Herta Würste aus Massentierhaltung.

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Köstliches von Hubertus Tzschirner aus dem Hutangerrind

Gut, dass es in der Pause dann die einfachen Bratenstücke des Hutangerochsens gab, die Hubertus garköstlich zubereitete und auf kleinen Tellern anbot. Dass bei der Begrüßung 4 Teller bestellt wurden und dann doch 54 derselben weggingen erübrigt Formulierung über deren Geschmack.

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Tolle Atmosphäre beim gemeinsamen Essen in der Pause

Nach der darob etwas längeren Pause, interviewte Denis Scheck Dipl. ing. agr. Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark und Rainers Geschichte der Hutangerrinder begeisterte nicht nur das Publikum, sondern auch Denis Scheck, jedenfalls wurde er den ganzen Abend nicht müde dieses seit den 80-er Jahren bestehende Hutangerprojekt zu loben. Jetzt hoffen wir, dass die ganz vielen Menschen, die sich spontan entschieden Hutanger- oder Kuhpate zu werden, diese Idee auch in die Tat umsetzen.

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Es wurde viel gelacht

Im Anschluss steigerten Scheck und Gritzmann nochmal ihr sprachliches Zusammenspiel, das zusätzlich zu den inspirierenden und humorvollen Texten auch einfach schön zum Zuhören war. Jetzt ging  es um die etwas anspruchsvolleren Themen aus dem alten Griechenland – sie umschreiben das mit dem Wort „Bildungsmühe“ – trotzdem war es durchgehend spannend und kurzweilig, weil es nie an dem aktuellen Bezug fehlte. (Ausführlicher hat die Lesung Ute Scharrer von der Hersbrucker Zeitung weiter unten beschrieben).

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Nach so viel Rind gab es Saiblinge vom Tepan Yaki aus der Fischzucht Rauh (Heimat auf´m Teller)

Nach der Lesung gab es noch viele Fragen, signiert wurde oben in unserer Ausstellung und am Schluss blieben noch 10 Gäste, die den Abend im regionalen Musterhaus bei Saibling und Silvaner ausklingen ließen.  Als langjährige Freunde von Denis Scheck, wissen wir nämlich aus vielen seiner Erzählungen, dass das Schlimmste an Lesereisen nach der Lesung geschlossene Küchen sind. Bei den Möbelmachern dagegen sind dieselben immer offen.

Ganz herzlichen Dank an Eva Gritzmann und Denis Scheck, wir freuen uns schon auf das nächste Buch.

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Ein wunderbarer Abend mit Freunden
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Anspruchsvoller Büchertisch von Martin Lösch

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Hier ist der Artikel von Ute Scharrer in der Hersbrucker Zeitung, herzlichen Dank dafür:

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Treffpunkt, Garpunkt, Wendepunkt

Gelungene kulinarisch-philosophische Werkstatt-Tage bei den Möbelmachern in Unterkrumbach — Autoren-Duo Eva Gritzmann und Denis Scheck zu Gast

UNTERKRUMBACH (us) – Was haben Rindvieh, Klosterschwestern,
Ingwer und Küchentechnik miteinander zu tun? Punkt-genau
und geruhsam aufgezogen, in die feineren Punkte des historischen
Kochens verguckt, zum Wende-Punkt im Leben geworden oder
Hilfe zum perfekten Gar-Punkt: mit unterhaltsamen Geschichten,
Kochkursen und – Vorführungen umspielten die Unterkrumbacher
Nachhaltigkeits-Apostel bei ihren Werkstatt-Tagen die Frage nach
dem richtigen Zeitpunkt. Ein Höhepunkt war die Lesung von Eva
Gritzmann und Denis Scheck.

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Eva Gritzmann und Denis Scheck haben schon einmal gemeinsam
ein Buch geschrieben. Nun haben die beiden es zum zweiten Mal getan. „Wie schaffen Sie es, sich dabei nicht in die Haare zu kommen?“,
fragt eine Besucherin die beiden. „O, wir kommen uns durchaus in die Haare“, lacht Literaturkritiker Scheck und weist bedeutungsvoll auf die haarärmeren Regionen seines Kopfes hin.

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Während der Lesung ist von den angeblichen Querelen des Autorenduos allerdings nichts zu bemerken. Synchron blättern sie die
Seiten ihres jüngsten Werkes „Solons Vermächtnis – vom richtigen
Zeitpunkt im Leben“ um, lösen einander harmonisch beim Vortrag
ab und gleiten scheinbar mühelos in den Spagat, gleichzeitig geistreich, unterhaltsam und elegant zu formulieren und vorzutragen – und dabei auch noch etwas zu sagen zu haben.

Die ehemaligen Klassenkameraden Gritzmann und Scheck fühlen
dem Jugendwahn unserer Zeit auf den Zahn. „Junges Gemüse“ ist
gefragt, im wörtlichen und im übertragenen Sinne. Sie erzählen
fesselnde Geschichten von bewussten und bedeutsamen Lebenswendungen.
Vergnüglich und genussreich erfahren die Zuhörer von den
Treppenwitzen in den Gewürzkontoren, von den ehrgeizigen
Romanplänen des beinahe neunzigjährigen Erfolgsautoren
Martin Walser und vom „Piet-Kong“ des Schwabenlandes.
Das Publikum genießt, wie die beiden über den Untertitel eines
Frauenmagazins spotten, das sich speziell an Menschen in der „dritten Lebenshälfte“ richtet. Die Medizinerin und der Lesesendungsmoderator empören sich über den „grassierenden Alters-Rassismus“, der jederzeit Jugendlichkeit jeglicher Form der Altersweisheit vorzieht.

„Solons Vermächtnis“ greift auf, was der athenische Lyriker des Altertums schon bedacht hatte und formuliert ein Loblied auf den richtigen Zeitpunkt im Leben. Diesem philosophischen Ansatz huldigen auch die „praktischen“ Anteile der Werkstatt-Tage. Dazu gehört das Dinner mit Schmorbraten nach historischem Rezept, gekocht von Klosterschwester Regina Werner. 17 Kräuter hat sie behutsam in das „Mäusle“ genannte Wadenstück vom Hutanger-Rind eingeklopft:  Thymian, Majoran, Schnittlauch – diese Kräuter sind auch dem Küchenlaien noch vertraut. Erdbeerblätter, Ampfer und
Schafgarbe weisen schon eher auf den jahrhundertealten Ursprung
des “Lombardischen Bratens“ hin, den die Maria-Ward-Schulküchenchefin zubereitet. Ebenso schmackhaft: der kraftvolle Ingwertrink, den die reizende Maja Wasa präsentiert.

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Perfekt im Salzschrank gereifte Rindfleischstücke, von Sous-Vide-
Könner Hubertus Tzschirner auf den Punkt gegarte Speisen, gut abgelagertes Holz und langsam gewachsenes Rindvieh vom Hutangerprojekt – auf umfassende Weise konnten die Möbelmacher dieses Jahr das Unvereinbare in ein Motto fassen, das alle Lebensbereiche umfasst: vom richtigen Timing – das manchmal alles ist -, und wo zu früh kein bisschen besser ist als zu spät.

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Weitere Infos zu den Werkstatt-Tagen:

Die Einladung für alle drei Werkstatt-Tage im Video

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Werkstatt-Tage 2016: Werkstatt-Dinner mit Schwester Regina Werner, Maja Wasa und Mary Ward

Das Video mit allen Textbeiträgen dauert rund 70 Minuten

Die Idee zu einer gemeinsame Veranstaltung mit Kloster Kitchen (und der IngwerTRINKerfinderin Maja Wasa) entstand auf der Consumenta 2015 und nachdem die Lesung mit Denis Scheck und Eva Gritzmann am Samstag anberaumt wurde, bot sich für Kloster Kitchen im Rahmen der 18. Unterkrumbacher Wekstatt-Tage der Freitag an (das haben wir hier schon mal erläutert).

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Weil man nicht einen ganzen Abend den IngwerTRINK trinken kann, lud ich zum Thema Kloster auch Schwester Regina Werner ein, die als Küchenchefin der Maria Ward-Schule nicht nur das Essen aus dem schon vorher abgeholten Hutangerochsen-Bratenstücken vorbereitete, sondern auch interessante Einblicke ins Klosterleben und die Geschichte der Ordensgründerin Mary Ward einbrachte.

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Einlass war um 18:30, erstaunlich viele Menschen waren um diese Zeit schon da und genossen einen ersten Frankensecco von Manfred Rothe oder auch schon den IngwerTRINK, aber vor allem die köstlichen Kartoffelchips, die unsere Kunden und Freunde Elke und Klaus Böhner zubereiteten.   An den Ständen von Königssalz informierten sich die Gäste und vor allem Schwester Regina beantwortet ganz viele Fragen über das Ordensleben und die Maria Ward Schule. Ganz besonders gefreut haben wir uns, dass auch Oberin Schwester Alberta und Schwester Irmtraut anwesend waren, dieser Rückhalt wertete die ganze Veranstaltung deutlich auf.

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Punkt halb Acht legten wir mit dem Kräuterbraten (das „Mäusel“ ist die Wade des Ochsen) nach einem Rezept aus dem 17. Jhd los, denn Regina ist Spezialistin für Rezepte aus der Zeit ihrer Ordensgründerin. Ganz modern haben wir das „Show-Stück“ im Druckdampfgarer in 45 Minuten gegart und viele fanden es sogar saftiger, als die klassisch im Topf geschmorten.  Im lockeren Kochtalk versuchten wir das beeindruckende Leben von Mary Ward – sie war die erste, die sich um die Bildung der Mädchen kümmerte, was auch heute nicht nur  in Afrika immer noch wahnsinnig wichtig ist – aber auch die Mission der „Englischen Fräulein“ zu diskutieren, die sich heute Congregatio Jesu nennen (weil Mary Ward bei den Jesuiten – Ignatio von Toyola gründete die Gesellschaft Jesu – das männliche Vorbild ihres Frauenordens fand).

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Immer ging es um das Gesamtmotto der Unterkrumbacher Werkstatt-Tage „Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ und danach richteten wir dann auch die Teller für die 9 Tische je nach Bestellung auch mit den vorbestellten Hutangersteaks an, die Klaus und Elke am Tepan Yaki just in time zubereiteten.

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Der ganze Rücken und die Edelstücke wie Tafelspitz, Hüfte und Schwanzrolle  reiften zu diesem Zweck einen ganzen Monat lang im Salt Ager Reifeschrank von Königsalz, was nach unseren wenigen Kostproben (alles haben die Gäste gegessen) einen köstlichen Geschmack nach dem Motto „Wasser raus – Geschmack rein“ brachte.  Deswegen musste Andreas Hagen auch immer wieder erklären, warum das Salz in der Rückwand des Kühlschrankes – immerhin rund 80 Kilogramm) hauptsächlich funktional und nur am Rande auch  dekorativ zu verstehen ist.

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Maja Wasa erzählte während des Kochens so sympathisch von den richtigen Zeitpunkten in ihrem Leben, dass sie nicht nur viele Fans, sondern auch Käufer fand und den Rest des Abends noch unzählige Fragen zum Ingwer, aber auch zu ihrer Herkunft aus Slowenien und die Verbindung nach Hersbruck durch Mario Fürst beantwortete.

Derselbe hat Marketing und Vertrieb der Firma Kloster Kitchen unter sich und sein kurzer Vortrag machte schnell klar, warum.  Er ist vom Produkt überzeugt und ein Marketing Mann vom Scheitel bis zur Sohle.

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Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark erklärte die Hintergründe zur Beweidung der Hutanger mit just jenen Rindern, von denen wir einen Ochsen verspeisten und gewann damit hoffentlich einige neue Hutangerpaten.

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Alle Gäste (bis auf einen, was ebenso enttäuschend wie störend war) lauschten den ganzen Abend aufmerksam den Küchengesprächen, nur beim Essen schalteten wir die Mikrophone ab und machten die Musik von John Dowland und Henry Pucell etwas lauter, sie waren wie William Shakespeare ebenfalls Zeitgenossen von Mary Ward und ihre Musik hat uns liebevoll Pia Praetorius in eine Playlist gepackt, sie ist die Spezialistin für den richtigen Zeitpunkt der Musik aus der Renaissance.

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So entstanden viele viele spannende Begegnungen von engagierten und interessanten Menschen, genau das, was die Möbelmacher mit den Werkstatt-Tagen seit 1998 erreichen wollen. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und den Gästen für diesen einzigartigen Abend.

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Hier ist der Artikel von Ute Scharrer in der Hersbrucker Zeitung, herzlichen Dank dafür:

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Treffpunkt, Garpunkt, Wendepunkt

Gelungene kulinarisch-philosophische Werkstatt-Tage bei den Möbelmachern in Unterkrumbach — Autoren-Duo Eva Gritzmann und Denis Scheck zu Gast

UNTERKRUMBACH (us) – Was haben Rindvieh, Klosterschwestern,
Ingwer und Küchentechnik miteinander zu tun? Punkt-genau
und geruhsam aufgezogen, in die feineren Punkte des historischen
Kochens verguckt, zum Wende-Punkt im Leben geworden oder
Hilfe zum perfekten Gar-Punkt: mit unterhaltsamen Geschichten,
Kochkursen und – Vorführungen umspielten die Unterkrumbacher
Nachhaltigkeits-Apostel bei ihren Werkstatt-Tagen die Frage nach
dem richtigen Zeitpunkt. Ein Höhepunkt war die Lesung von Eva
Gritzmann und Denis Scheck.

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Eva Gritzmann und Denis Scheck haben schon einmal gemeinsam
ein Buch geschrieben. Nun haben die beiden es zum zweiten Mal getan. „Wie schaffen Sie es, sich dabei nicht in die Haare zu kommen?“,
fragt eine Besucherin die beiden. „O, wir kommen uns durchaus in die Haare“, lacht Literaturkritiker Scheck und weist bedeutungsvoll auf die haarärmeren Regionen seines Kopfes hin.

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Während der Lesung ist von den angeblichen Querelen des Autorenduos allerdings nichts zu bemerken. Synchron blättern sie die
Seiten ihres jüngsten Werkes „Solons Vermächtnis – vom richtigen
Zeitpunkt im Leben“ um, lösen einander harmonisch beim Vortrag
ab und gleiten scheinbar mühelos in den Spagat, gleichzeitig geistreich, unterhaltsam und elegant zu formulieren und vorzutragen – und dabei auch noch etwas zu sagen zu haben.

Die ehemaligen Klassenkameraden Gritzmann und Scheck fühlen
dem Jugendwahn unserer Zeit auf den Zahn. „Junges Gemüse“ ist
gefragt, im wörtlichen und im übertragenen Sinne. Sie erzählen
fesselnde Geschichten von bewussten und bedeutsamen Lebenswendungen.
Vergnüglich und genussreich erfahren die Zuhörer von den
Treppenwitzen in den Gewürzkontoren, von den ehrgeizigen
Romanplänen des beinahe neunzigjährigen Erfolgsautoren
Martin Walser und vom „Piet-Kong“ des Schwabenlandes.
Das Publikum genießt, wie die beiden über den Untertitel eines
Frauenmagazins spotten, das sich speziell an Menschen in der „dritten Lebenshälfte“ richtet. Die Medizinerin und der Lesesendungsmoderator empören sich über den „grassierenden Alters-Rassismus“, der jederzeit Jugendlichkeit jeglicher Form der Altersweisheit vorzieht.

„Solons Vermächtnis“ greift auf, was der athenische Lyriker des Altertums schon bedacht hatte und formuliert ein Loblied auf den richtigen Zeitpunkt im Leben. Diesem philosophischen Ansatz huldigen auch die „praktischen“ Anteile der Werkstatt-Tage. Dazu gehört das Dinner mit Schmorbraten nach historischem Rezept, gekocht von Klosterschwester Regina Werner. 17 Kräuter hat sie behutsam in das „Mäusle“ genannte Wadenstück vom Hutanger-Rind eingeklopft:  Thymian, Majoran, Schnittlauch – diese Kräuter sind auch dem Küchenlaien noch vertraut. Erdbeerblätter, Ampfer und
Schafgarbe weisen schon eher auf den jahrhundertealten Ursprung
des “Lombardischen Bratens“ hin, den die Maria-Ward-Schulküchenchefin zubereitet. Ebenso schmackhaft: der kraftvolle Ingwertrink, den die reizende Maja Wasa präsentiert.

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Perfekt im Salzschrank gereifte Rindfleischstücke, von Sous-Vide-
Könner Hubertus Tzschirner auf den Punkt gegarte Speisen, gut abgelagertes Holz und langsam gewachsenes Rindvieh vom Hutangerprojekt – auf umfassende Weise konnten die Möbelmacher dieses Jahr das Unvereinbare in ein Motto fassen, das alle Lebensbereiche umfasst: vom richtigen Timing – das manchmal alles ist -, und wo zu früh kein bisschen besser ist als zu spät.

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Weitere Infos zu den Werkstatt-Tagen:

Die Einladung für alle drei Werkstatt-Tage im Video

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„Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ – Kochworkshop am Samstag, Hutangerführung am Sonntag und zwei Tage der offenen Tür (11. +12. Juni)

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Wie es im Leben so ist, ist die Anzahl der verfügbaren Steaks durch die Größe des Hutangerochsens begrenzt, weshalb ab jetzt bei der für uns sehr wichtigen Anmeldung  für die Werkstatt-Tage 2016 nur noch ein Eintrag in die Warteliste möglich ist, denn wir wissen leider nicht genau, wie viele Steaks die noch im ganzen reifenden Rücken hergeben werden.

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Gewinnen Sie ein Abendessen mit Übernachtung im Grünen Baum Kühnhofen

Außerdem verlosen wir unter allen angemeldeten Besuchern ein Abendessen mit Übernachtung im Grünen Baum Kühnhofen und andere viele Preise von Kloster Kitchen, Königssalz und den Möbelmachern.

Zwei Tage der offenen Tür

Am Sa. und So. 11. und 12. Juni zwischen 10:00 bis 16:00 Uhr können Sie – wie eigentlich immer –  unser ganzes Gelände vom Holzlager über die Werkstatt, bis hin zur Ausstellung erkunden. Im Holzlager können Sie mit ein wenig Phantasie die Küchen der Zukunft erkennen und sich davon überzeugen, dass wir ausschließlich Holz aus Franken, zum größten Teil sogar aus der Hersbrucker Alb verwenden.

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In der Werkstatt ist die Eichenküche eines Kunden aufgebaut, trotzdem erkennt man mithilfe unserer Mitarbeiter, wie Massivholzmöbel aus den Brettern entstehen und wie man die Schönheit der  Öloberflächen ein Leben lang erhalten kann.  Zusätzlich kann man sich köstliche Steaks vom Hutangerochsen servieren lassen, aber eben nur, wenn man sie „zum richtigen Zeitpunkt“ schon bestellt hat (oder via Warteliste).

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Die Eichenküche von Familie Wienziers
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Das neue Sofa Wing von Jori in unserer Ausstellung

In unserer Ausstellung sind ebenfalls zwei neue Küchen zu sehen (die neue Rotweinküche aus rotkerniger Buche und die Eichenküche von Familie Wienziers) und gerne auch auszuprobieren, außerdem das neue Verwandlungssofa von Jori „Wing“ (hier sind alle Angaben dazu und das Video) und alle Relaxsessel, die bis zum Ende des Jahres zum Sonderpreis des günstigsten Leders oder Stoffes zu haben sind.

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Die Relaxsessel sind aktuell in einer Aktion günstig zu haben

Wir zeigen das neue Bettsystem Woodspring von Pro Natura und haben viele unterschiedliche Massivholztische und Essplätze für Sie aufgebaut, denn das ist unsere Heimat unter dem Teller. Natürlich gelten für alle Produkte aus unserer Ausstellung Sonderpreise, denn sie soll ja auch immer auf dem neuesten Stand der Einrichtungskunst sein.

Sous Vide Kochworkshop  am Samstag um 14:00 Uhr

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Hubertus Tzschirner ist der Sous Vide Papst Deutschlands

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Beim gemeinsamen Workshop wird viel gekocht und gelernt, aber auch und viel gelacht

Beim Kochworkshop mit Kochbuchautor und Sous Vide Papst Hubertus Tzschirner wird er allen Fans dieser faszinierenden Vakuum-Garmethode wichtige Tipps zum Vakuumieren und „dem richtigen Zeitpunkt“ des Garendes geben und gemeinsam mit den Autoren der Lesung werden wir neben vielen Dingen, die wir selbst probieren können, auch das Essen für die Lesung am Abend zum richtigen Zeitpunkt vorbereiten.

Bitte auch dafür unbedingt anmelden.

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Am Samstag Abend liest Denis Scheck mit Eva Gritzmann aus „Solons Vermächtnis – vom richtigen Zeitpunkt im Leben“

 

Hutangerführung am Sonntag um 11:00 Uhr mit anschließender Verkostung

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Seit 1998 arbeiten Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark und herwig Danzer von den Möbelmachern zusammen für regionale Wirtschaftskreisläufe

Für die Hutanger der Hersbrucker Alb gibt es viele richtige Zeitpunkte, einige davon im Jahresrhythmus, andere – wie zum Beispiel die Beweidung mit Mutterkühen seit 2012 – als Neubeginn einer Ära, in der das Wort „Nutztierhaltung“ nicht nur auf das Fleisch der Tiere zielt. Sie betätigen sich auch als echte Naturschützer und unterstützen damit das älteste Naturschutzprojekt Bayerns in Franken.

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Bei der Führung durch den benachbarten Hutanger um 11:00 Uhr (so heißen die gemeinschaftlichen Weideflächen vor den Dörfern, weil dort die Tiere „gehütet“ wurden) erklärt Dipl. Ing. agr. Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark den verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren und warum es Sinn macht, das Naturschutzprojekt mit einer Kuhpatenschaft zu unterstützen.

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Andreas Hagen von Koenigssalz wird im Anschluss erklären, wie im perfekten Fleischreifeschrank (Salt Ager) eine Rückwand aus Salz das Reifen fördert, das Schimmeln verhindert und warum trocken und lange gereiftes Fleisch viel besser schmeckt.

Erste Kunden der Möbelmacher, natürlich meist solche, die auch dem Sous Vide Garen frönen, liebäugeln schon mit einem solchen Schrank in der Speisekammer und ihre Freunde unterstützen sie, denn für einen ganzen Rinderrücken kann man schon ein paar Gäste als Mitesser brauchen.
Die Führung und der Tag der offenen Tür kosten natürlich keinen Eintritt, aber eine Anmeldung für die Führung und vor allem eine rechtzeitige(!) Reservierung der raren Steaks (leider nur noch über Warteliste möglich) wäre sinnvoll.

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Alle Möbelmacher freuen sich auf Ihren Besuch.

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Weiter Infos zu den Werkstatt-Tagen:

Die Einladung für alle drei Werkstatt-Tage im Video

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„Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ – Wie das Werkstatt-Dinner entstand und was am 10. Juni alles los ist

 

 Für das Werkstatt-Dinner am 10.Juni geht es hier zur  Anmeldung
Hier geht es zur Sonderseite der Werkstatt-Tage

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Zum ersten Mal haben wir Anfang 2015 vom Ingwertrink gehört, weil ihn Andreas Hagen von Koenigssalz mitbrachte.  Anfang Oktober besuchte uns Mario Fürst, der Mann für Marketing und Vertrieb bei IngwerTRINK, er hatte es nicht weit, er wohnt ja in Hersbruck.

IngwerTRINK auf unserem Consumenta-Stand

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Beim Gedankenaustausch kamen wir auf die spontane Idee, dass Kloster Kitchen – so heißt die Firma, die den IngwerTRINK im Programm hat – auf unserem Stand auf der Consumenta mit ausstellen könnte. Gesagt getan, wir haben uns gut vertragen und vor allem die sympathische Erfinderin des IngwerTRINKS kennen gelernt.

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Maja Wasa ist eine beeindruckende junge Frau aus Slowenien, die sich aus Krankheit und von Schicksalsschlägen nicht zuletzt dank des Ingwers befreite und eine neue Aufgabe fand, eben den IngwerTRINK.  KK_MajaWasa_Flasche_72dpiDas war kein Zufall, denn das Ur-Rezept fand sie in den Aufzeichnungen ihrer Ur-Großmutter, die Küchenchefin eines aufgelösten Klosters in der Nähe von München war. Sie verfeinerte das Rezept, verkaufte es zunächst an Freunde, dann auf dem Markt in Klagenfurt und dann traf sie Mario Fürst, mit dem sie gemeinsam eine Vorzeigefirma aufbaute, eigene Flaschen entwarf, alle Bio-, Vegan- und andere Zertifikate einholte und natürlich auch auch einen Webshop brauchte.

Maja Wasa von Kloster Kitchen und Schwester Regina Werner von der Congretatio Jesu bei den 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen

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Zusammen suchten wir ein Konzept für eine attraktive Veranstaltung im Rahmen unserer 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage „Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ und da fiel mir Schwester Regina Werner ein, ebenfalls Nonne und Küchenchefin in der Maria Ward Schule.  Bei vielen unserer gemeinsamen Kochshows beeindruckte sie unsere Zuhörer mit ihrer Koch- und Geschichtskompetenz und mit ihrer weltoffenen Art. Sie erzählt zum einen aus dem wirklich beeindruckenden Leben ihrer Ordensgründerin Mary Ward (1585-1645), die sich – nicht zuletzt als frühe Vordenkerin der Frauenbewegung – ihr Leben lang für die Mädchenbildung einsetze („Es gibt keinen solchen Unterschied zwischen Männern und Frauen, dass Frauen nicht Großes vollbringen könnten“), aber erst 367 Jahre später von der Kirche dafür wirklich respektiert wurde.  Zum anderen kocht sie nach den Rezepten des 17. Jahrhunderts – und das in unseren modernsten Küchen.  (Nur um Missverständnisse zu vermeiden: nach alten Rezepten kocht sie nur bei uns oder als Hobby, für ihre Schülerinnen natürlich modern und vor allem gesund.)

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Reginas auch heute noch äußert moderner Orden wurde  1609 als „Kongregation der englischen Fräulein“ gegründet und darf seit 2004 endlich „Congregatio Jesu“ heißen, was Mary Ward, die nach den Exerzitien des Ignatius von Toyola (Gründer des Jesuitenordens) lebte, immer ein Anliegen war.  Mary Ward wollte nicht nur im Kloster beten, sondern hinausgehen und den Menschen, insbesondere auch den Mädchen durch Bildung helfen, deshalb gibt es auch heute noch weltweit rund 4000 Mitglieder des Instituts, das nicht nur im Süd-Sudan daran arbeit, mittels Mädchenbildung die Gestaltung einer offenen, demokratischen  Gesellschaft zu unterstützen, oder in der neuen Welt Bedürftigen Männern und Frauen aller Konfessionen beizustehen.

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Leider weiß niemand, ob Mary Ward auch das Kloster besuchte, in dem rund 300 Jahre späte die Ur-Großmutter von Maja Wasa kochte, auf jeden Fall war auch sie in München und Schwester Regina ist bei ihren aufwändigen Recherchen auf viele spannende alte Rezepte gestoßen, von denen wir ein paar – hoffentlich zum richtigen Zeitpunkt – für unsere Gäste zubereiten werden.

Darunter ist auch die berühmte „Lombardische Suppe“ des Leibarztes der Päpste Pius dem IV und V und  Gregor dem XIII (der mit dem gregorianischen Kalender), dem  ersten richtigen Kochbuchbuchschreiber Bartholemeo de Scappi (ca. 1500 -1577) als erster Gang.

Kloster Kitchen, Maria Ward und der  Hutangerochse bei den Möbelmachern

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Als ganzheitlich denkender Hersteller von Massivholzküchen in Einzelanfertigung ist uns nicht nur wichtig, dass unter dem Teller das Holz aus der Region weilt, sondern auch, dass auf demselben nur herwig und RainerProdukte liegen, die – parallel zu unserem Anspruch an die regionale Holzwirtschaft – auch im Lebensmittelbereich gesundheitlich, saisonal und von ihrer Herkunft her höchsten Ansprüchen genügen.  Mit Dipl. ing. agr. Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark  haben wir im Jahr 1998 den ersten Tag der Regionen auf unserem Gelände organisiert und uns seitdem gemeinsam für regionale Wirtschaftskreisläufe  in der Hersbrucker Alb engagiert.

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Seit September 2012  hat das Naturschutzzentrum eine eigene Kuhherde zur Beweidung der Hutanger „angestellt“ und aus derselben haben wir für unsere Gäste einen ganzen Ochsen gekauft, Hutangerochse_0023dessen einfache Bratenstücke wir gemeinsam mit Regina nach mittelalterlichen Rezept als Kräuterschmorbraten live zubereiten werden. Rein rechnerisch ist das ob der langen Zeit zum Schmoren nur durch den kleinen Trick mit unseren Druckdampfgarer möglich.  (Wer es genau wissen will, kann sich diese Aufzeichnung von der BIOerleben im Jahr 2013 ansehen.)

Dabei wird uns Rainer Wölfel die Philosophie der Mutterkuhhaltung und die Sinnhaftigkeit einer Kuhpatenschaft erklären, wir werden mit Maja und Regina über klösterliches Leben und Arbeiten sprechen und wir haben noch einen dritten Gast, der sich mit dem richtigen Zeitpunkt der Fleischreife beschäftigt.

Der Salt Ager Reifeschrank von Königssalz und das Sous Vide Garen mit Vakuumierer und Thermalisierer von Komet

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Leider ist die trockene Reifung von Fleisch einst in Vergessenheit geraten, aber jetzt liest man immer öfter von „dry aged Steaks“ oder sogar „dry aged Burgern“ auf Speisekarten. Auch das Fleisch unseres Hutanger-Ochsen wanderte in den speziellen Dry Ager Reifeschrank von Andreas Hagen (der den Kontakt zu Kloster Kitchen herstellte, siehe oben) , der zusätzlich auch noch mit einer Salzwand von Königssalz ausgestattet ist und damit das häufige Schimmeln beim „dry agen“ vermeidet und deshalb auf den Namen Salt Ager hört.  Die Fleischreifeschränke sind wie die Vakuumierer und Thermalisierer von Komet natürlich auch im Geräteprogramm der Möbelmacher integriert, die Steaks werden wir im Vakuum garen (Sous Vide) und am Tepan Yaki anbraten.

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Unsere Gäste können schon jetzt  zusätzlich (oder anstatt) zum „normalen“ Menü gegen 14,- € Aufpreis  auch „salt aged Steaks“ bestellen, die wir ebenfalls live zubereiten werden. Weil wir nur so viele Steaks haben, wie ein Ochsenrücken hergibt, und weil es auch für die folgenden Tage schon Bestellungen gibt, empfehlen wir schon jetzt eine Vorbestellung. Vom einfachen Bratenstück über das im Vakuum gegarte Filetsteak bis hin zum Fell verwerten wir das ganze Tier, was der Idee „Von der Nase bis zum Schwanz“ folgt, welche man ebenso neudeutsch wie wörtlich übersetzt „Nose to Tail“ nennen könnte, aber das wäre uns zu schickimickig.

Feiner Wein vom Weingut Fürst Bürgstadt

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Unsere ganze Veranstaltung besteht aus vielen Freundschaften, Zufällen und gemeinsamen Werten, und da muss auch der Wein dazu passen  (das Wasser zu Zeiten Mary Wards war übrigens meist ungenießbar, weshalb man auf Wein oder Bier auswich). Jener oben erwähnte Marketingmann von Kloster Kitschen, Mario Fürst, hat einen gleichnamigen berühmten Onkel, der noch berühmtere Weine macht. Und deshalb können wir gemeinsam diese edle Tropfen zum erträglichen Preis genießen, natürlich ist aber auch für Bier und nichtalkoholische Getränke durch die Lammsbräu gesorgt, für köstlichen Bio-Frankensecco von Manfred Rothe und selbstverständlich haben wir auch für Vegetarierer etwas Feines zu Essen.

Musik von John Dowland und Klosterregeln

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Auf der Suche nach der passenden Hintergrundmusik haben wir uns mit fachlicher Unterstützung von Susanne Pflaumer  einen englischen Zeitgenossen Maria Wards und übrigens auch Shakespears ausgesucht, den damals berühmtesten Komponisten und Lautisten John Dowland (1563-1626). Mit Klang der Renaissance im Hintergrund wird der gesamte Ablauf des Abends  von der klösterlichen Essenausgabe nebst Tischdienst bis zum lockeren gemeinsamen Kochen und Sprechen sicher etwas Besonderes für Gäste, die sich für feines und ehrliches Kochen und Essen, spannende Menschen und eine außergewöhnliche Werkstatt-Atmosphäre begeistern können.

Der geplante Ablauf und die Kostenbeteiligung

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  • Einlass ist um 18:30, da kann man sich dann auch die Plätze reservieren und mit einem Gläschen Schaumwein (Bio-Frankensecco von Manfred Rothe) noch durch unsere Ausstellung und das ganze Gelände schlendern.
  • Um 19:30 Vorstellung der Protagonisten und der Suppe
  • Danach Live-Kochen des Hauptgerichts und die Geschichte des KlosterTrinks von und mit Maja Wasa
  • Wenn der Druckdampfgarer piepst gibt es den Rinder-Kräuterschmorbraten
  • Nach dem Abräumen des Tischdienstes bereiten wir das Shortbread als Nachspeise zu, Rainer Wölfel erklärt dabei die Mutterkuhhaltung des Naturschutzzentrums und Andreas Hagen warum und wie dieses edle Fleisch bis zum richtigen Zeitpunkt reifen sollte.

Das Rindermenü ohne Wein und Steak kostet für angemeldete Gäste 9 Euro (erm. 7.-) an der Abendkasse 12.-€ (erm. 9.-). Das Steak (wenn noch eins da ist) kostet 14 €.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihre Anmeldung
Hier geht es zur Sonderseite der Werkstatt-Tage

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Weiter Infos zu den Werkstatt-Tagen:

 Die Einladung für alle drei Werkstatt-Tage im Video

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Newsletter 126: Kugelkamera und Sessel-Aktion; Werkstatt-Tage mit Denis Scheck, Hutangerochsen und Gewinnchance; himmlisches Sägen mit Schlichtfest;

Leider musste ich die Panoramen (und den Blogartikel darüber) vorläufig wieder entfernen, weil sie das ganze Blog durcheinanderbringen, sobald die Bugs beseitigt sind, schalte ich sie wieder zu.

Liebe Leute,

die 18. Werkstatt-Tage rücken näher und passend zum Motto „Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ freuen wir uns schon jetzt auf Ihre Anmeldungen.Es wird spannend: Literarisch (mit Denis Scheck und Eva Gritzmann), kulinarisch (Sous Vide Garen mit Hubertus Tzschirner und dem Hutangerochsen) und klosteralisch (mit Maja Wasa und Schwester Regina Werner). Außerdem geht es um das Schlichtfest nach dem Sägen Ihrer Bretter, die Relaxsessel-Aktion und unsere neue Kugelkamera, die ganz neue Welten des Raumverständnisses aber auch ganz neue Räume des Weltverständnisses eröffnet.Die Zusammenfassung wird wie immer im zeitsparenden 2 Minuten-Video – diesmal mit Musik von Friend´n Fellow und einem Multikopterflug – vorgetragen (siehe oben).

 

Die Themen heute:

  1. „Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“
  2. Warum die neue Kugelkamera Freude macht
  3. Gesägt, gestapelt und Missverständnis „Schlichten“
  4. Was ist eine Anspruchsgruppenanalyse?
  5. Einfach Kochen Nr. 5: Artischocken aus dem Druck-Dampfgarer mit Vinaigrette
  6. Postwachstumsdiskussion mit engagierten Studenten der Zeppelin Universität
  7. Alle Jori Relax- und TV-Sesselmodelle in der Jori-Frühjahresaktion
  8. Liebherr stellt neue Blu-Kühlschränke mit Funktion „Bottle Timer“ und mehr vor
  9. Kurznachrichten: Aktuelle Sonderangebote + Neue CD von Friend´n Fellow und Multikopterflug im Newslettervideo + 


„Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ Die 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage  
Was vom 10. bis 12. Juni 2016 los ist, und warum man mit einer Anmeldung oder Reservierung der weltbesten Steaks eine Nacht im Grünen Baum gewinnen kann
Die Rasse der Hinterwälder-Rinder wurde von Fachleuten zum weltbesten Lieferanten feiner Steaks ausgewählt und wir haben genau so einen ganzen Ochsen vom Naturschutzzentrum Wengleinpark gekauft. Getreu dem Motto „Nase bis Schwanz“ gibt es aber nicht nur Steaks, sondern das ganze Tier und sogar ein kuscheliges Fell.
Wir wollen zeigen, dass mit klösterlichem Schmoren, dem Sous Vide Garen (Garen im Vakuum) und den besten Massivholzküchen auch einfache Bratenstücke zum ganz neuen Geschmackserlebnis werden.Warum der Freitag (IngwerTRINK und Mary Ward), der Samstag (Kochworkshop und Lesung) und auch der Sonntag (Hutangerführung und Reifeschränke) zu den inspirierendsten Veranstaltung der 18-jährigen Geschichte der Werkstatt-Tage zählen werden, ist auf dieser Sonderseite nebst Video hoffentlich nachvollziehbar dargestellt, hier können Sie sich online anmelden oder sie rufen uns einfach an: 09151 862 999.
Wie immer bieten wir den zuerst kommenden die Möglichkeit, sich die Plätze auszuwählen und per Post-it und Namen zu markieren (Handtücher brauchen wir hoffentlich nicht). Wer ein wenig eher kommt, hat außerdem noch Zeit zum Bummeln über unser Gelände und duch die Ausstellung oder ein Salt-aged Steak.
Die Sonder- und Anmeldeseite der Werkstatt-Tage wird laufend aktualisiert.


Warum die neue Kugelkamera Freude macht
Sicherung vor Monstern unter dem Bett – deutsches Start Up    

Die Kugelkamera Panono nimmt 36 Photos gleichzeitig auf, die am Panono-Server automatisch zusammengenäht (gesticht) werden. Mit der Maus kann man das Bild drehen und erstaunlich weit hereinzoomen. Das müssen Sie wirklich ausprobieren.

Die Links der Fotos führen zu unseren ersten Panoramen am Panonoserver, auf Dauer werden sie aber alle auf unserer Homepage, im Blog, ach einfach überall zu finden sein.

Nachtrag: Leider musste ich die Panoramen vorläufig wieder entfernen, weil sie das ganze Blog durcheinanderbringen, sobald die Bugs beseitigt sind, schalte ich sie wieder zu.

Warum diese Technik Freude macht? Erstmals können sich unsere Kunden Räume rundum betrachten und dabei viel mehr von unserer Einrichtungsarbeit in architektonischer Hinsicht erkennen.Was auch toll ist: Der deutsche Student Jonas Pfeil hat aus seiner Diplomarbeit „Wurfkamera“ via Crowdfunding (modernes Geldsammeln über das Internet) eine junge Firma gegründet, in der die Mitarbeiter erreichbar, hilfreich und freundlich sind und wo sogar der Chef persönlich unseren Blogbeitrag über die Kamera und das Monster unter dem Bett via Twitter und Facebook weiterverbreitete.


Gesägt, gestapelt und Schlichtfest gefeiert –  Missverständnis „Schlichten“
Schichtbetrieb und externe Helfer erleichterten die Knochenarbeit des Sägens und Schlichtens, das die Voraussetzung für die regionale Waldschöpfungskette ist

Acht Tage lang haben wir für Sie unsere Holzvorräte aufgefüllt. 120 Kubikmeter Hartholz zum größten teil aus der Hersbrucker Alb, aber alles aus Franken musste entrindet, gesägt, gestapelt und gelagert werden. Ein echter Knochenjob, der durch geschickten Schichtbetrieb auf fast alle Schultern und Rücken verteilt wurde. In rund drei Jahren werden dann die ersten Möbel daraus entstehen, bei den Buchen vielleicht schon eher.Missverständnis

Während eines Gesprächs mit Kunden frage mich Mathias Deinhard, ob ich um 17 Uhr „schlichten“ könne. Es hat ein wenig gedauert, bis ich die sichtlich entsetzen Kunden beruhigen konnte. Sie dachten, ich wurde zum Schlichten eines Streits geordert, dabei ging es doch nur um das Stapeln unserer Bretter.

Was wir bisher zu unserer regionalen Waldschöpfungskette veröffentlicht haben, finden Sie in der Youtube-Playlist „Rund ums Holz aus der Region“
und auf unserer Sonderseite auf der Homepage „Herstellung von Massivholzmöbeln.“


Was ist eine Anspruchsgruppenanalyse?
Als wir endlich alle gelernt haben, was ein „Stakeholder“ ist, wird der Begriff zurückgedeutsch und in Anspruchsgruppen geändert

Aber egal ob Stakeholder oder Anspruchsgruppen, immer geht es um die Menschen, die mit unserem Betrieb zu tun haben, vom Kindergartenkind bei einer Werkstatt-Führung über die Waldbauern bis zu unseren sorfältig ausgewählten und langjährigen Lieferanten für Matratzen, Sofas und Maschinen.Und weil wir als Umweltbotschafter gebeten wurden, das neu erarbeitete Werkzeug aus dem Nachhaltigkeitsmanagementsystem des Umweltpaktes Bayern zu testen, haben wir bei einem Workshop der Pionierbetriebe teilgenommen. Dort haben wir uns sehr gefreut die Lammsbräu zu entdecken, denn zusammen mit Faber Castell gewannen wir 2003 die Nachhaltigkeitspreise der Stadt Nürnberg.
Für Qualitätsmanagementfreaks haben wir die Erlebnisse hier zusammengestellt.


Einfach Kochen Nr. 5: Artischocken aus dem Druck-Dampfgarer mit Vinaigrette
„Einfach Kochen“ ist die Antwort auf die vielen Fragen nach Basic-Kochkursen

Weil das Organisieren von Kochkursen meist an den vielen Terminkalendern scheitert, sammeln wir unsere Tipps in der Kategorie „Einfach Kochen.“ Wer Vorschläge hat, oder dieselben sogar selbst vorstellen will, ist herzlich willkommen.
Das aktuelle Rezept ist wieder supereinfach mit dem Druckdampfgarer, aber auch „konventionell“ leicht zu bewerkstelligen. Was die Zubereitung von Artischocken mit französischer Vinaigrette mit Psychiatern zu tun hat, erklären wir zusätzlich zum Rezept in diesem Beitrag: Einfach Kochen Nr. 5: Artischocken aus dem Druckdampfgarer mit Vinaigrette.


Postwachstumsdiskussion mit engagierten Studenten der Zeppelin Universität
Interview zu allen Facetten des Wachstums   

Dass Wachstum irgendwann endet kennt man vom Ende der Kindheit, von vernünftigen Handwerkern aber nicht immer in der Wirtschaft, die schon vor vielen Jahren „Die Grenzen des Wachstums“ nicht erkannt hat. Umso schöner, wenn sich Studenten mit dem Thema der Postwachstumsgesellschaft beschäftigen und – unter anderen – die Postwachstumspioniere dieser Broschüre befragen. Hier ist unsere Zusammenfassung zum Thema.


Alle Jori Relax- und TV-Sesselmodelle in der Jori-Frühjahresaktion  
Die edelsten Leder oder Stoffe zum Einstiegspreis, alle Preise sind im Konfigurater zu finden  
In der aktuellen Aktion gibt es alle Sessel zum Preis des günstigsten Leders oder des günstigsten Stoffes, Sie können sich also das edelste und anschmiegsamste Leder zum Einstiegspreis gönnen. Hier sind die Rechenbeispiele auf unserer Aktionsseite.

Und hier geht es zu unserem Konfigurator, der alle Preise anzeigt (zahlen müssen Sie aber nur den Preis des Einstiegsleders, der im Konfigurator links unten angezeigt wird.)


Liebherr stellt neue Blu-Kühlschränke mit Funktion „Bottle Timer“ und mehr vor
Neue Kühlschränke und alte Autos in Hersbrucker Speed Event Halle     

Der Bottle Timer ist natürlich nur ein Gimmick im Verhältnis zu den wichtigen Weiterentwicklungen was die Technik, die Lautstärke, den Platz und die Bedienung via Smartphone anbetrifft, trotzdem könnte das Warnsignal für im Gefrierschrank gekühlte Flaschen sehr hilfreich sein.

Im Blogbeitrag erklären wir auch, warum wir Liebherr als Familienbetrieb so schätzen und welche Anzeichen es für den Einstieg der neuen Generation gibt. Hier ist der Bericht im Blog.


Kurznachrichten: Aktuelle Sonderangebote + Neue CD von Friend´n Fellow und Multikopterflug im Newslettervideo +

+++ Kinderschreibtisch sofort lieferbar
In unsere Ausstellung zieht ein neues Bett namens Woodspring ein, weil wir so ganz leicht zeigen können, was es gegenüber der Boxspring-Idee für Vorteile hat. Leider muss deswegen unser Kinderschreibtisch in grau die Ausstellung zum Sonderpreis (490.- statt 620.-)  verlassen.+++ Betthaupt in Grün übrig  Weil wir ein neues Bett in die Ausstellung bekommen, kann das mit echtem Leder gepolsterte Kopfteil beim Kauf eines Bettes mit Innenleben kostenlos, und ansonsten sehr günstig die Ausstellung verlassen.+++ Schwarzer Kühlschrank günstig Weil der neue Kühlschrank schon da ist, kann uns der Lieblingsschrank aus der Ausstellung mit glänzender schwarzer Glasfront (60cm breit, 201 cm hoch, Gefrierfach und 2 biofresh-Schubladen, statt neu 1849.-, aus der Ausstellung 1490.-) schon verlassen. Wir liebten ihn auch als Einkaufszettel, wer ihn abholt muss aber nichts mehr einkaufen. Bei Interesse bitte einfach mailen oder anrufen 09151 862 999.+++ Neue Friend´n Fellow CD und Multikopterflug im Video

Die genialen Musiker Thomas Friend und Constanze Fellow haben uns Ihre neue CD silver live zum 25. Bühnenjubiläum zum Vertonen unseres Newslettervideos ausgeliehen und der Multikopterflug eines Freundes über unser Gelände macht das Video gleich 30 Sekunden länger als sonst. Hier ist es:

 

 



Sie würden uns mit Ihrer Anmeldung die Organisation der Werkstatt-Tage wirklich sehr erleichtern und vielleicht gewinnen Sie ja das Abendessen mit Übernachtung (in unseren Betten) im Grünen Baum Kühnhofen oder andere wertvolle Preise von Klosterkitchen, Koenigssalz oder den Möbelmachern.Oder Sie besuchen uns einfach an einem anderen „richtigen Zeitpunkt in Ihrem Leben“
Alle Möbelmacher grüßen herzlich aus dem Nürnberger Land

herwig Danzer

Wenn Sie die älteren Newsletter noch nachlesen wollen, finden sie diese auch im Nachhaltigkeitsblog unter der Kategorie Newsletter.
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Warum mich das von Denis Scheck empfohlene Dschungelbuch beschäftigte

Meine Frau ist durchaus gewöhnt, dass ich während unserer Lieblingssendung „Druckfrisch“ sonntags Nacht während der von Regisseur Andy Ammer einfühlsam ausgewählten Pausenmusik nebst tollen Bildern eine „Bitte besorgen“-Bitte einfließen lasse, die unseren Buchhändler Martin Lösch stets erfreut.  Diesmal erntete ich maßloses Staunen und „wirklich?“, denn ich wünschte mir  das „Dschungelbuch“ von Rudyard Kipling, weil es Denis (der während der 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage wieder bei uns zu Gast sein wird – so war es 2013) seinen Zuschauern ans Herz legte. Die Begründung war sehr überzeugend und ist hier nachzuhören:

Als Kind besaß ich eine Dschungelbuch Langspielplatte – die wir auf die Schnelle leider nicht gefunden haben, aber vielleicht reiche ich sie ja nach erfolgreicher Wiederentdeckung nach – die ich viele Winter später – also heute noch komplett mitsprechen kann. Denis betont, dass Kipling eben kein Kinderbuchautor sei, sondern ein komplettes Genie (laut Henry James), das als jüngster Nobelpreisträger (1907 war er 42 Jahre alt) den größten angloamerikanischen Wortschatz seit Shakespeare verwendete. Mit meinen Sätzen, Liedern und Disney-Bildern im Kopf wollte ich mich der Gefahr stellen, dass einem einst geliebte Geschichten nach wenigen Seiten langweilen und man sich wirklich nicht erklären kann, was man damals so toll daran gefunden hat.

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Aber es kam anders: ich war vom Buch auch als Nichtmehrkind begeistert, denn es barg noch so viele Facetten der vermeintlich bekannten Rahmenhandlung, dass ich es trotz anderer wichtiger Aufgaben in zwei Nächten durch hatte.  Die Schlange Kaa war nicht einfach böse sondern gescheit, viel- und weitsichtig, Balu nicht so treudoof und der alte King Lui („ich bin der König im Affenstaat, der größte Klettermax!“) war nicht lustig, sondern gefährlich für das Dschungelvolk. Die Neugier war geweckt,  jetzt wollte ich noch wissen, ob die neue Übersetzung von Andreas Nohl einen Einfluss darauf haben könnte und mehr über den Autor erfahren.

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Glücklicherweise birgt unser Bücherregal alle Werke der Nobelpreisträger aus dem Coron Verlag nebst Begleittexten.  Während aktuelle Kipling-Kritiker den Autor als Imperialisten verunglimpfen, erklärt Dr. Gunnar Ahlström, dass er wie Charles Dickens eine „lebhafte Sympathie für die niederen Gesellschaftsklassen empfindet“ und „wie er hat er Sinn für jenen Humor, der in frivolen Denken und Handeln liegt“.  Er zeichne sich weniger durch die Tiefe seiner Gedanken aus, als durch die überragende Weisheit seiner Betrachtungen. Kippling hätte zur Annäherung zwischen Indien und England sehr viel mehr beigetragen, als der Durchbruch des Suezkanals.

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Der direkte (Stichproben-)Vergleich mit der Ausgabe der Originalübersetzung von C. Abel-Musgrave und Bernd Hauptmann  mit der gerade herausgekommenen Arbeit von Andreas Nohl zeigt die zeitgenössische Übersetzung wenig überraschend angenehmer zu lesen, weniger theatralisch und einfühlsamer, aber vermutlich hätte mich die Originalausgabe auch begeistert, ich wäre nur ohne Denis Scheck nie darauf gekommen, sie (vor dem Ruhestand) zu lesen.

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Denis Scheck liest am 11.Juni 2016 zusammen mit Eva Gritzmann aus deren Buch „Solons Vermächtnis – vom richtigen Zeitpunkt im Leben.“ Im Vorfeld planen wir einen gemeinsamen Kochworkshop, bei dem man zusammen mit Denis Scheck und dem Sous Vide Papst Hubertus Tzschirner das Abendessen zubereiten darf. Hier ist die ganze Geschichte.