Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

So war die Heim und Handwerk 2017 in München

Im Jahr 2013 haben wir mit Madlen Bürge, damals bei der Messegesellschaft Afag,  die Küchenshows auf der Consumenta für die Frauenhalle Fem entwickelt. Madlen wechselte von Nürnberg nach München zur MGH, wo der Küchenhersteller am Architektenstand vom planHAUS nur 5 Wochen vor der Messe ausfiel. Madlen erinnerte sich an uns und unsere Shows und lud uns zusammen mit dem Architektenteam auf die Heim und Handwerk ein.

Trotz anderer Pläne versprachen wir zu helfen und entwarfen für den  Architektenstand vom planHAUS – hier beraten Architekturstudenten Endkunden –  unseren Auftritt in Bild und Video für die Heim und Handwerk so:

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Das war der erste Entwurf für unseren Messestand, der sich so auch bewahrheitete

Weil uns das Konzept der Architektin  Marion Knonsalla mit den einzelnen Häusern zu jedem Einrichtungsthema gefiel, planten wir die Einrichtung für das Küchenhaus mit einer blitzschnell gefertigten Eichenküche, Keramikarbeitsplatten von Dekton und modernster Technik zum Sous Vide garen ein. Und natürlich komplettierten wir den Stand im Loftcharakter mit Tischen, Vitrine, Sofa und Sessel.

Der Aufbau

Der Aufbau barg noch ein gewisses Verbesserungspotential – als wir die Küche aufstellen wollten, war noch kein Fußboden da und die Installation war zumindest originell – aber alle zogen an einem Strang, so dass unser Stand am Dienstag Abend schon so aussah:

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Dienstag Abend vor war der Stand schon ziemlich fertig

Den Anschluss der Tonanlage für die Küchenshows und der Videokameras plante ich ganz früh am ersten Messetag ein, aber man ließ mich um 5:30 noch nicht in die Halle, weil man dazu eine Nachtarbeitserlaubnis bräuchte, die auch noch 100 Euro (pro Nacht!) kosten sollte.

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Die Sicherheitszentrale der Münchner Messe und Herr Grabowski , der sich schon früh um 5:30 um meinen Einlasswunsch kümmerte

Gottseidank konnten wir das Missverständnis, dass der Stand ja schon steht und es nur um ein paar Kabel und die Kameras geht, schnell klären, so dass bis zum Messebeginn auch Bild und Ton gesichert waren.  Wir müssen nach 16 Jahren Messeerfahrung in Nürnberg leider zugeben, dass das bayerische Sicherheitspersonal dem fränkischen an Freundlichkeit überlegen ist und auch die Projektleiterin Susanna Dobrowolski war stets eine angenehme und hilfsbereite Gesprächspartnerin.

Die Hostessen für die Küchenshows

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Melanie Baur bereicherte neun Küchenshows mit Charme und Kompetenz
Claudia Sorowka beim meditativen Abschmecken der Sauce

Eine Voraussetzung für unseren Messeauftritt mit Küchenshows war die Unterstützung beim Bedienen der Gäste und dem Abspülen, denn sonst hätte man als Einzelkämpfer gar keine Chance, mit den Messegästen und potentiellen Kunden zu sprechen.

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Es gab viele Zuhörer bei den Küchenshows

Doro Klein von den Gastrosophen stellte uns Melanie Baur vor, die uns daraufhin 9 von 10 Küchenshows begleitete und mit Headset und Charme die Gäste so begeisterte, dass sie ihr sogar ein Trinkgeld aufnötigten, was bei solchen Veranstaltungen absolut unüblich ist.

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Bedienen, Comoderieren, Kochen, Anrichten, Servieren und Abspülen: alles erledigte Melanie mit Freude und Perfektion

Natürlich muss eine Hostess attraktiv und freundlich sein, aber Melanie hatte zusätzlich gastronomische Erfahrung, sah sofort, was zu tun ist, lernte das Bedienen von drei Kameras und zwei Tonaufzeichnungsgeräten und war eine echte Bereicherung für die Shows und das Treiben am Stand. Die Tatsache, dass sie Grundschullehramt studiert, war zusätzlich eine geniale Voraussetzung für den Umgang mit manchen Messegästen.

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Am Donnerstag früh musste sie in die Uni, schickte uns aber Ihre liebe Kollegin und Marketingstudentin Claudia Sorowka, die ebenfalls begeisterte, die wir aber nur  zwei Stunden kennen lernen durften und die die scherzhaft angeforderte Expertise zum Marketing der Möbelmacher wohl nie mehr erstellen wird, oder?

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Claudia am Wok

Vielleicht sollte man eine Diplomarbeit draus machen?

Die Shows und die Foodblogger

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Wir wussten ja nicht, was in München los ist und ob es sich für Foodblogger wirklich lohnt, die Küchenshow mit uns zu gestalten, weshalb wir nur sehr zögerlich zum Mitkochen einluden aber es war dann doch alles ganz lustig.

Wir beschäftigten uns bei den Shows mit modernster Küchenplanung und Technik aber natürlich auch mit den stolzen Gockeln vom Geflügelhof Schubert, dem schwabhofschen Weideschwein oder dem Hutangerrind und brieten es am Tepan Yaki, grillten es im Backofen, aber zuvor garten wir es im Thermalisierer Sous Vide, das Rind und den Schweinbauch zum Beispiel jeweils 24 Stunden.

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Hutangerrind Sous Vide gegart (24 Stunden bei 56 Grad) mit Kloß (2 Minuten bei 120 Grad) und Sauce mit grünem Pfeffer aus dem Wok

Was sich durch fast alle Gerichte durchzog, war der fränkische Kloßteig von Donald Maier, den wir meist in zwei Minuten im Druckdampfgarer zu Miniklößen, aber ab und zu auch zu „Baggers“ verarbeiteten, ein Wort, das wir in völkerverständigender Absicht den Münchnern beizubringen versuchten, die dazu „Reiberdatschi“ sagen.   Auch der Frankenwein von Manfred Rothe und die Biere und Limonaden der Neumarkter Lammsbräu trugen ganz entscheidend zum Gelingen der Küchenshows bei und im Laufe der Shows konnte Melanie sogar „Grebberla“ richtig aussprechen, was sie für Bayern mit Croutons übersetzte. HuH17Samstag45

Weil Thomas Vonier (www.omoxx.de) in München wohnt, wegen der Food und Life sowieso auf die Messe musste und augenblicklich am Relaunch unseres Nachhaltigkeitsblogs arbeitet, hat er bei zwei Küchenshows mitgemacht und gar köstlich die Sauce zu unserem 24 Stunden bei 56 Grad Sous Vide gegartem (im Vakuum) Hutangerrind gekocht.

Es war ein wunderbarer Austausch, weil auch er ein bloggender Sous Vide Fan ist und vernünftig ausgestattete Küchen zu schätzen weiß.

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Susanne Hausdorf vom Blog www.ichlebejetzt.de erzählt aus dem Bloggerleben

Am Sonntag besuchte uns die Nachhaltigkeits- und Familienbloggerin Susanne Hausdorf (www.ichlebejetzt.com), die wir erst wenige Wochen zuvor auf einem Treffen des Bloggerclubs kennen gelernt haben. Mit den netten drei Töchtern und ihrem Mann angereist, der wegen der Musikinstrumente auf die Heim und Handwerk wollte, erzählte sie viel aus dem Nähkästchen der Blogger, bei dem Kochthemen eine große Rolle spielen.

Die Massivholzküche aus fränkischer Eiche

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Die fränkische Eiche in München

 

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Den Oberschrank haben wir aus Gründen der Völkerverständigung fränkisch beschriftet. Die Scheiben sind nicht nur abwaschbar, sondern auch leicht austauschbar, wenn mal eine andere Gestaltung gewünscht wird.
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Die Holzfront hat eine durchgängige Maserung

Nicht mehr alle Menschen können sich vorstellen, dass eine Massivholzküche aus Bäumen gemacht wird. Umso wichtiger war es in der Küchenshow auf unsere regionale Waldschöpfungskette und die gemeinsame Planung für die Einzelanfertigung hinzuweisen.

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Keramikplatte Dekton als Blende Kochinsel und als …
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Arbeitsplatte. Das Material ist unkaputtbar und sehr leicht zu reinigen

Aber auch die Keramikplatte von Dekton war ein paar Sätze wert, denn es gibt nichts stabileres und geschlossenporigeres, als diese Werkstofffamilie. Bei den Geräten war vor allem der Druckdampfgarer im Gespräch, weil er in zwei Minuten fränkische Kardoffeln, Karodden und Klöße garte, manchmal auch zum Angeben in drei Minuten Tomatennudeln direkt im Tomatensaft, der dann zur Sauce wird.

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Der erste Einbauthermalisierer von Komet links und das Keramikspülbecken von Systemceram, die Mischbatterie von MGS

Weniger spektakulär aber trotzdem völlig neu war der erste Einbauthermalisierer, der schon 24 Stunden vorher seine Arbeit des Vakuumgarens meist bei 56 Grad begann. Der Geschmack und die Konsistenz des so zubereiteten Hutangerrindes begeisterten unsere Gäste. Viele derselben haben auch noch keinen Tepan Yaki oder den Induktionswok gesehen und so zeigten wir im München modernste Küchentechnik bis hin zum Schockfroster, aus dem wir Beeren und Weintrauben bei minus 35 Grad anboten, was manche ein wenig respektlos einfach in ihr Seccoglas kippten, um dasselbe wiederzuerkennen.

Der Messestand auf der Heim und Handwerk    

Um die ganze Bandbreite unserer Kompletteinrichtung zeigen zu können, hatten wir nicht nur die ultimative Küche, sondern auch zwei Tische mit Stühlen, Sofa und Relaxsessel von Jori dabei, eine Vitrine aus Elsbeere aber auch die perfekte Ausstattung des Esstisches:

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Fränkischer Nussbaum trägt Porzellan von Walküre und Glas von Stölzle

Die neuste Gläserserie „Power“ von Stölzle, Hotelporzellan von Walküre und das Besteck von Rösle.  Wir haben unsere Kunden mit kostenlosen Eintrittskarten gelockt und viele Franken besuchten uns tatsächlich auch in München, einige Kunden aus Süddeutschland mit kurzer Anreise nutzten die Gelegenheit, uns mal wieder „live“ zu sehen.  Der Stand erntete viel Lob, ob der Aufwand in Relation zu den verkauften Küchen und Möbeln steht, kann erst die Zukunft zeigen. Auf jeden Fall war der Auftritt eine gute Erfahrung für unser Team, denn es organisierte den ganzen Auf- und Abbau parallel zu den Kundenaufträgen in der Werkstatt ebenso engagiert, wie perfekt und sollten mal wieder Aktionen „weiter weg“ anstehen, wissen wir schon jetzt, dass wir das locker im Griff haben.

Der Abbau

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Die Lücke genutzt und direkt am Stand Kleinzeug einladen können

Wir hatten das Glück, dass unsere beiden Auszubildende Moritz Meier und Hannes Wein mit einem ganzen Bus voller Kollegen unterwegs waren und gegen 18 Uhr noch beherzt mit anpackten, Gläser verpackten und Kleinzeug sortierten. Nach Messeende wurde ein Tor halb geöffnet, wo unser PKW unter lautstarkem Protest aller Abstandssensoren grade so durchpasste, weshalb wir unseren Mitarbeitern, die am Montag abbauten das ganze lästige Kleinzeug der Küchenausstattung ersparen konnten. Glück gehabt.

Fazit

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Auch das Bewachungspersonal der Münchener Messe war ausgesprochen freundlich und hilfsbereit, wie hier zum Beispiel Ionella Cirstea

Stellvertretend für die vielen Menschen, die unsere Möbel und Geräte auf der Messe nachts bewachten, baten wir Ionella Cirstea um sechs Uhr morgens um ein Foto. Nach 14 Stunden Nachtdienst wollte sie allerdings nicht in Uniform, sondern zivil modeln.
Das  Sicherheitskonzept der Messe ließ einen nachts gut schlafen.

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Vielleicht hätte man die Zusammenarbeit mit den Architekten ein wenig besser vorbereiten sollen, man fühlt sich seltsam, wenn noch nicht vorgestellte Studentinnen Gäste über den eigenen Stand führen und man nicht weiß, was sie wem warum über was erzählen.

Es ist ein Unterschied, ob man ein paar Dekomöbel auf einen Stand stellt, oder eine hochmoderne Küche zum Kochen mit Ton- und Videoanlage aufbaut. Das braucht mehr Zeit und Sorgfalt und die sollte in Zukunft besser eingeplant werden.

Entscheidend ist aber, dass am Ende dann doch alles funktioniert hat. Wir bedanken uns bei unseren Mitarbeitern, der Messeleitung und vor allem bei allen Gästen, weswegen wir diese Küchenreise auf uns genommen haben. Und bei den vielen Partnerfirmen, die uns spontan und unbürokratisch geholfen haben.

Noch mehr frei verfügbare Fotos (bitte mit „foto: www.die-moebelmacher.de“ kennzeichnen) sind hier zu finden
Die guten Fotos sind übrigens von Johanna Link und Hubert Knipser (nomen est omen).

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Diese Freunde, Lieferanten und Marken unterstützten uns im planHAUS auf der Heim und Handwerk

Seit dem Jahr 2005 arbeiten wir begeistert mitOpens external link in new window Miele zusammen und das wird auch so bleiben. Die Backöfen, Dampfgarer und Spülmaschinen in unseren Massivholzküchen, stammen fast ausschließlich von Miele.

Die Kochfelder unserer Küchen stammen meist von Opens external link in new windowJaksch-Küchentechnik, weil die Kochfeldkombinationen mit Tepan Yaki, Induktionskochfeld und oft auch Wok reinigungsfreundlich von einem Stück Edelstahl gerahmt werden.

Nach unsere Überzeugung mach Opens external link in new windowLiebherr die besten Kühlschränke.

Seit 1990 arbeiten wir mit der Laborkeramik von Opens external link in new windowSystemceram als Spülbecken oder als ganze Arbeitsplatten.

Die Vakuumierer und Thermalisierer für das Sous Vide Garen oder die perfekte Lagerung stammen von Opens external link in new windowKomet, mit denen wir auch echte Einbaumodelle für die Haushaltsküche entwickelt haben.

Die Dunstabzüge kommen meist von Opens external link in new windowGutmann

Wir arbeiten voller Begeisterung mit dem Schockfroster „Freddy“, aus dem Hause Irinox.

Seit 1994 verkaufen wir die edlen Polstermöbel und Relaxsessel von Jori aus Belgien. Wir sind der älteste Handler Jori in Deutschland und dank Rückenschulleiterin Ute Danzer auch der mit der meisten Kompetenz in Sachen Ergonomie und gesunder Rücken. Wir sind der einzige Händler, der die Sofas auch in dem pflanzlich gegerbten Leder Ecopell anbieten kann.
Die Opens internal link in current windowJoriseite auf der Möbelmacherhomepage.

Rösle ist das Werkzeug für alle, die leidenschaftlich gerne kochen und grillen, darum arbeiten wir bereits seit 1990 mit den formschönen und hochwertigen Küchenwerkzeugen und statten unsere Küchen damit aus.

Die scharfen Messer kommen aus der Schmiede von Felix Solingen.

Walküre aus Bayreuth beliefert uns schon seit vielen Jahren mit Tellern und Tassen aus Qualitätsporzellan.

Die Firma Stölzle Lausitz sorgt bei uns mit hochwertigen Gläsern für einen stilvoll gedeckten Tisch.

Seit einigen Jahren arbeiten wir sehr erfolgreich mit der Lichtfirma Opens external link in new windowOligo zusammen, die nicht nur ein wunderbares LED-Lichsystem namens Smart Track auf den Markt brachte, sondern auch geniale Einzelleuchten. Auch das Edel-Programm von Opens external link in new windowOligo Plus ist bei uns zu haben. Einige Leuchten, stellen wir in unserer Opens external link in new windowVideo-Playlist zum Thema Licht vor.

Die Externen Link in neuem Fenster öffnenNeumarkter Lammsbräu ist unser langjähriger Partner bei Messen und Veranstaltungen

Seit 2001 beliefert uns Manfred Rothe aus Nordheim mit seinen feinen, biologischen Weinen.

Den besten Kloßteig machtExternen Link in neuem Fenster öffnen Donald Maier aus Nürnberg und das seit 40 Jahren!

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Die neue Eichen-Massivholzküche für die Heim+Handwerk wird schon vor dem Einladen bewundert und wer uns in München alles unterstützt

Nur mal kurz im Newsletter erwähnt, dass unsere neue Eichenküche jetzt nach München auf die Heim und Handwerksmesse  (29.11. bis 3.12. ) kommt, schon kamen die ersten Kunden und waren vor allem von der 2 cm dünnen Keramik-Arbeitsplatte und der Verkleidung der Kochinsel aus dem gleichen Material begeistert – wir übrigens auch!DSC09583Spülenplatte

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Aber auch von der fränkischen Eiche mit Astlöchern, die wunderbar dazu passt.

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Und dem beschriftbaren Oberschrank, der lokale Bezüge zulässt.

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Wir wurden ja relativ kurzfristig von den Architekten des planHAUS auf die Messe eingeladen, um dort modernste Küchentechnik und -gestaltung nebst dem Kochen darin zu zeigen und gleichzeitig kümmern wir uns mit dem fränkischen Kloßteig von Donald Maier, dem köstlichen Bio-Franken-Wein und Secco von Manfred Rothe und dem Bier der Lammsbräu um die Völkerverständigung.

Und so sieht die Küche im Hänger aus:

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Gerne organisieren wir für Sie kostenlose Eintrittskarten, bitte einfach anrufen (09151 862 999) oder eine Mail an info@die-moebelmacher.de schicken.

Alle Infos: www.die-moebelmacher.de/hh
oder Heim und Handwerk

Das war in der Zeitung zu finden:

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Tag des Schreiners 2017 mit Kochworkshops und werkstatt-Führungen

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Am Samstag und Sonntag 11./12. Nov., dem bayernweiten Tag des Schreiners,  besuchten uns viele Menschen ganz spontan, einige kochbegeisterte Gäste meldeten sich aufgrund dieser Einladung schon im Vorfeld für den Workshop um 10:30 Uhr an. Denn da konnten alle selbst entscheiden, welche Lebensmittel auf welche Art zubereitet werden sollen. Außer bei den Sous Vide gegarten Stücken vom Hutangerrind und dem schwabhofschen Weideschwein, das wegen der Garzeit von 24 Stunden schon am Vortag ins Wasserbad des Thermalisierers gelegt wurde.

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Und so waren auch beide Tage ganz anders gewichtet, der Samstag eher im Zeichen des Saiblings der Fischzucht Rauh, am Sonntag machten sich mehr Menschen an das Zerlegen der stolzen Bresse-Hähne vom Geflügelhof Schubert, der auch die köstlichen Nudeln beisteuerte, die wir in Tomatensaft in drei Minuten im Druckdampfgarer direkt in der Sauce garten.  ANIMATIONSonntagKochworkshop

 

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Aus den Gockeln machten wir im Druckdampfgarer bei 120 Grad in 40 Minuten einen köstlichen Coq au Vin, die Brust wurde mit Orangenschale und Rosmarin vakuumiert und bei 58 Grad im warmen Wasserbad „Sous Vide gegart.“

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Was kann mehr Freude machen, als mit engagierten Menschen, die man gerade erst kennen gelernt hat, gemeinsam zu kochen oder wenn sich neue Gäste mit erfahrenen Möbelmacherkunden über ihre Erfahrungen in den Küchen der Welt und aus Unterkrumbach austauschen können.

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Aber es gab nicht nur Rind, Schwein, Reh und Hahn, sondern auch jede Menge Gemüse von der Solidarischen Landwirtschaft Vorderhaslach, deren Unternehmensphilosophie wir ausführlich erklärten.  Köstliches Kürbisgemüse aus dem Dampfgarer, Sellerieschnitzel vom Tepan Yaki, aber der Hit waren die Karotten in roh, weil sie so ungewöhnlich gut schmeckten und manche auch aussahen.

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Wir bedanken uns bei allen Gästen und besonders bei Bernd Müller (dessen Küche man hier sieht und dessen Blogartikel hier zu lesen sind, links im Bild) für seinen unermüdlichen Einsatz, denn kochende Kunden sind nach unserer Überzeugung der beste Beweis für perfekte Massivholzküchen zum Kochen.

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Uns so sauber sahen die Küchen am Montag Vormittag schon wieder aus, Massivholzküchen sind einfach schnell und leicht zu reinigen.

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Parallel zu dem ganzen Kochgeschen haben sich viele Kunden von Ute Danzer zu den Bettsystemen von Pro Natura beraten lassen und er gab zahlreiche Führungen durch die Werkstatt. Also ein ein wunderbares Wochende bei schlechtem Wetter, das man wohl nicht besser nutzen hätte können, als beim Tag des Schreiners.

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Tag des Schreiners 2017: Lesung aus dem Buch „Heimat“ mit dem Philosophen Christian Schüle

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Anders als mit Platon oder Aristoteles kann man mit dem leibhaftigen Philosophen Christian Schüle (*1972) noch sehr kontrovers diskutieren, wofür er sich übrigens ausgesprochen dankbar zeigte. Schüle lebt in Hamburg, las aber schon zum zweiten Mal in Unterkrumbach, vor genau 10 Jahren aus der Deutschlandvermessung, letzte Woche aus seinem neuen Buch Heimat, das wir bereits hier besprochen haben.

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Weil Michael Scholz, der Chefredakteur der Hersbrucker Zeitung , dankenenswerter Weise darüber  ausführlich berichtete, was unten nachlesbar ist, bleibt uns nun noch der Dank an den weit angereisten Autor, unsere treuen Besucher, die sich auch von schwierigen Themen nicht abschrecken lassen, an Ute Plank für ihr 8 Meter Aquarell, das so wirkte, als wäre es just für diesen Abend geschaffen  und an die Mitveranstalter Martin und Ulrike Lösch von der gleichnamigen Buchhandlung.

In der Begrüßung (im Video nachhörbar, oder unten nachlesbar)  versuchten wir die vielen Parallelen zwischen dem beeindruckenden Buch, der Cittaslow Hersbruck (die darin sogar erwähnt wird) und der regionalen Entwicklung in der Hersbrucker Alb aufzuzeigen: vom heimischen Holz unserer Möbel bis zu Heimat aufm Teller und dem vielgelobten Buffet von Moritz Kellner  vom „Imbissladen Mahlzeit“. Die Diskussion nach der Lesung beschäftige sich fast ausschließlich mit dem durchaus wichtigen Flüchtlingsthema, uns wäre der regionale Bezug mehr am Herzen gelegen, aber wir haben uns in der Vorbesprechung gegen eine Moderation und für einen offenen Verlauf im Sinne unserer Gäste entschieden.

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Den vielen Gästen, die uns wegen Terminproblemen anriefen, oder mailten, haben wir eine Videoaufzeichnung versprochen, die Sie hier genießen können. Wir empfehlen zu der 1:20 langen Aufzeichnung stilecht den Wein von Manfred Rothe und die Sandwichs von „Mahlzeit“ und davor oder danach das Buch von Christian Schüle.

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Das Aquarell von Ute Plank im Video

Wie immer gab es in unserer Ausstellung nach dem Signieren noch einen wunderbaren Ausklang, nach der Übernachtung im regionalen Musterhaus brachte Ute Danzer  Christian Schüle zum Bahnhof und er versprach auch beim nächsten Buch wieder nach Unterkrumbach zu kommen. DSC09549

Zeitungsartikel von Michael Scholz in der Hersbrucker Zeitung

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UNTERKRUMBACH – Der Kopf ringt mit einem Gefühl. Auch so ließe sich das einst verpönte und aktuell sehr populäre Wort Heimat treffend beschreiben. Darum ging es bei der Lesung von Christian Schüle bei den „Möbelmachern“ in Unterkrumbach. Der Zeit- und Buch-Autor beleuchtete das Phänomen psychologisch, historisch und politisch.

Tag des Schreiners 2017: Lesung aus dem Buch „Heimat“ mit dem Philosophen Christian Schüle weiterlesen

Newsletter 140: Tag des Schreiners: Lesung zum Thema Heimat, 2 Tage der offenen Tür, 3 Ausstellungsküchen, Heim + Handwerk

 

Liebe Leute,am Freitag, den 10. Nov. ist die spannende Lesung mit Christian Schüle zum Thema Heimat und aufm Teller landet Köstliches von „Mahlzeit“. An den drauffolgenden zwei Tagen der offenen Tür können Sie einfach so mal reinschauen, Möbel, Polstermöbel und Matratzen testen, oder sich für die Kochworkshops anmelden. Alle Infos wieder zeitsparend zusammengefasst im Kurz-Video mit Zeichentricks.

Die Themen heute: 

  1. Heimat? Christian Schüle liest am Freitag
  2. 2 Tage der offenen Tür – Pro Natura Aktion
  3. Tag der Küche und Dorf-Flohmarkt
  4. Warum zur Heim und Handwerk München die Ausstellungsküchen frei werden
  5. Jori Polstermöbel noch vor Weihnachten
  6. Massivhocker, Couchtisch, Teppich, Leuchten
  7. Was kann der Miele-Dialoggarer?
  8. Kalender angekommen, jetzt bitte bewerten
  9. Kurznachrichten +++ Auch kleine Tische wollen sorgfältig geplant sein +++ Artikel über unsere neue Homepage im Handwerkmagazin +++ Ortrud Thieg Kargosch im K5 +++ Fotoaktion über Weihnachten?  +++

Heimat? Christian Schüle liest am Freitag

Lesung aus dem Buch „Heimat“ und 8 Meter-Aquarell von Ute Plank

 


Christian Schüle liest aus seinem neuen Buch „Heimat“, und wird genau da, wo er vor 10 Jahren über die „Deutschlandvermessung“
sprach, die Ergebnisse seiner Recherchen und Gedanken zu diesem nicht ganz leichten Begriff zur Diskussion stellen.Seine Verbundenheit zur Cittaslow Hersbruck, die auch im Buch erscheint, stammt noch aus seinem ersten Besuch, bei dem er ein Dossier für „Die Zeit“ über die „Suche nach der verlorenen Zeit“ verfasste.Hier ist unser Beitrag im Nachhaltigkeitsblog, so lädt die Buchhandlung Lösch im „Lösch-Papier“ zur Veranstaltung ein und das schrieb der Chefredakteur der Hersbrucker Zeitung Michael Scholz über das Buch. Die Einladung auf unserer Homepage ist hier.
Wir wünschen uns einen Konsenz-Streifen am Horizont …

8-Meter Aquarell zum Thema

Ein wunderbares Beispiel für Heimat, ist auch das 8 mal 1 Meter Aquarell von Ute Plank, das von Freitag bis Sonntag die Tage des Schreiners bereichern wird. Im Juni zeigt das Kunstwerk einen beeindruckenden Beitrag über unsere Filmgala Dolores, bei der die Protagonisten auf dem Plan der Villa stehen und der Deutschlehrer Richard Siebenbürger sieht von oben zu.

Kochbuch von Barbara Steinbauer-Grötsch

Hier noch die Empfehlung des wunderbaren passenden Kochbuchs „Ein Topf Heimat“ unserer Freundin und Foodbloggerin Barbara Steinbauer-Grötsch, die darin ihre Kocherfahrungen aus der ganzen Welt zusammenfasste.  

Kulinarisch begleitet vom Team der „Mahlzeit“

Aber auch philosophische Themen werden in Unterkrumbach wie gewohnt kulinarisch
umrahmt – natürlich mit passendem Heimat auf´m Teller Büffet von „Mahlzeit“– und dadurch jeder Anflug von Trockenheit durch köstlichen Schaumwein und mehr vermieden.

Mit Ihrer Anmeldung erleichtern Sie uns die Planung ungemein, bitte benachrichtigen Sie uns einfach per Mail oder Telefon. Wir freuen uns aber auch über Ihren spontanen Besuch!

Einlass und Platzreservierung:
18:30 Uhr, Beginn 19:30 Uhr, Eintritt € 12.-,
erm. € 9.-, im Vorverkauf € 9.-, erm. € 7.-

2 Tage der offenen Tür – Pro Natura Aktion  
Sonderangebote und Kochmöglichkeiten am Tag des Schreiners

Jeweils um 10:30 besprechen wir, was wir im Rahmen des Kochworkshops zubereiten wollen. Dabei können Sie selbst aktiv werden, oder nur beobachten, aber auf jeden Fall funktionale Massivholzküchen mit ganz netten Menschen  erleben, von denen einige schon lange Erfahrung mit Möbelmacherküchen haben.Für Vegetarier haben wir Gemüseberge von der Solidarischen Erntegemeinschaft Vorderhaslach bestellt, die anderen können sich mit den stolzen Gockeln vom Geflügelhof Schubert, dem schwabhofschen Weideschwein oder dem Hutangerrind beschäftigen und es am Tepan Yaki braten, im Backofen grillen, im Thermalisierer Sous Vide garen, oder im Druckdampfgarer Coq au Vin zubereiten.

Schauen Sie einfach rein oder melden Sie sich für den Kochworkshop um 10:30 an, dann können Sie entscheiden wo´s lang geht. Die Einladungsseite auf der Homepage ist hier, ein ergänzender Artikel auch über die Bresse-Hähne im Blog hier.
Und natürlich können sie die Bettsysteme von Pro Natura in unserer Ausstellung testen, für die es zusammen mit den Polstermöbeln von Jori auch Sonderangebote gibt.

Tag der Küche und Dorf-Flohmarkt
So wars am Tag der Küche mit dem Gockel und dem Dorf-Flohmarkt

Das war der Tag der Küche aus Massivholz 2017 mit den stolzen Gockeln von Peter Schubert und hier haben wir zusätzlich zum Video vom ersten Unterkrumbach Dorfflohmarkt auch das Rezept für die köstlichen Apfelküchle in der Kategorie „Einfach Kochen“ hinterlegt.

Warum zur Heim und Handwerk München die Ausstellungsküchen frei werden
Rotwein-, Rüster- und Eichenmesseküche sind bereit für neue Aufgaben



Glückliche Zufälle ergaben, dass wir vom 29. November bis zum 3. Dezember auf der Heim und Handwerksmesse in München am Stand von planHAUS täglich unsere neue Eichenküche und zwei Küchenshows mit Foodbloggern zeigen werden. Gerne organisieren wir für Sie kostenlose Eintrittskarten, die dann übrigens auch für die Feinschmeckermesse Food und Life gelten.
Weil danach sowieso wieder ein riesen Umbau ansteht und viele Geräte übrig sind, könnten wir neben der neuen Eichenküche auch die Rotweinküche (Buche, 375 cm) oder die Rüsterküche mit heimischen Granit (420 cm) beim neuen Besitzer montieren. Rufen Sie uns doch einfach an, oder schicken Sie Grundriss, Maße und Fotos, dann können wir gerne prüfen, ob sie bei Ihnen reinpassen würden.So könnte unser Stand aussehen und im Video erzählen wir, was wir vor haben.

Jori Polstermöbel noch vor Weihnachten
Natürlich frei von BASF-Skandalen     
Wie schön, wenn man schon seit über 25 Jahren mit skandalfreien Partnern arbeitet. Zur wohngesunden Einrichtung passt die BASF nicht wirklich dazu.

Wer richtig schnell ist, bekommt Sofas (bis 7.11.) und Relaxsessel (11.11.) sogar noch vor Weihnachten und bis Ende des Jahres läuft die Aktion mit dem Jubiläumssofa Linea.Alles zum Sofa ausführlich in diesem Artikel mit Video nachzulesen. Hier kann man sein Traumsofa konfigurieren und den Preis ausrechnen lassen, den Sonderpreis können wir dann beisteuern.Alle Jori Sonderangebote aus unserer Ausstellung.

Massivhocker, Couchtisch, Teppich, Leuchten
Entdeckungen in unserer Ausstellung

Wir haben vorgearbeitet und haben eine Menge Massivhocker in gehobelt, aber auch als Naturstamm oder Mischungen daraus vorrätig. Schauen Sie doch einfach mal rein, dann zeigen wir Ihnen gerne auch die Naturteppiche von Liamonte und die Leuchten von Oligo, Domus, Jori.

Was kann der Miele-Dialoggarer?   

Wir haben uns für Sie in den M-Chef einarbeiten lassen

 


Zusammen mit unserem Gast-Foodblogger Bernd Müller haben wir uns in der Münchener Miele-Zentrale in die Weltneuheit von Miele, den Dialoggarer M-Chef einarbeiten lassen. Denn das was darüber geschrieben steht, ersetzt keine eigenen Erfahrungen und nur mit diesen wollen wir Sie kompetent beraten. Übrigens tritt der neue Backofen vor allem mit den Lebensmitteln in Dialog und erst an zweiter Stelle mit der Köchin. Hier haben wir unsere Eindrücke geschildert.

Kalender angekommen, jetzt bitte bewerten
Bitte Fragebogen ausfüllen oder uns mit Bewertungen helfen 

Wir hoffen, dass unser Jahrbuch bei Ihnen ankam (einfach anrufen, falls nicht) und vor allem gut ankommt, weshalb wir uns sehr über den ausgefüllten Fragebogen auf der Rückseite des Anschreibens freuen würden.Denn wir wüssten zu gerne, welche Fotos Ihnen am besten gefallen. Bitte beachten Sie auch die Anzeigen, bei denen es sich um ehrliche Empfehlungen von langjährigen Partnern handelt, die auch hier verlinkt sind, wo Sie übrigens auch alle empfohlenen Links aus dem Kalender nach Monaten sortiert anklicken können.

Zusätzlich würden Sie uns mit Ihrer Bewertungen bei Google oder Facebook einen wertvollen Dienst erweisen, weil diese im Netz immer wichtiger werden. Wenn Sie sich nicht anmelden möchten, schicken Sie uns doch einfach eine Mail (im Betreff Bewertung), dann senden wir einen Link zu unserem eigenen Portal zurück, bei dem das auch ohne Einloggen möglich ist.

Kurznachrichten +++ Auch kleine Tische wollen sorgfältig geplant sein +++ Artikel über unsere neue Homepage im Handwerkmagazin +++ Ortrud Thieg Kargosch im K5 +++ Fotoaktion über Weihnachten?  +++

+++ Auch kleine Tische wollen sorgfältig geplant sein

Das (Er-)finden des perfekten Tisches passiert nach unserer Erfahrung nicht durch das Durchwandern von Möbelhäusern oder Bildergalerien,  sondern durch gemeinsames drüber Nachdenken und zeichnen, welche Größe und Eigenschaften die Platte, das Gestell und die Beine haben sollen und – in der Folge – wie er optisch aussehen soll.Nur die Einzelanfertigung kann das leisten und so kam dieser Tisch mit den mittels Zinken verbundenen Beinen nach Mannheim.

Wunderbar ergänzt von den neuen Stühlen von Jori namens Oscarini.

Alle Möbelmachertische

+++ Artikel im Handwerk Magazin über unsere neue Homepage


Während wir selbst die neue Homepage Nr. 4 noch an vielen Stellen verbessern wollen, wurde ihr in einer Handwerks-Fachzeitschrift schon großes Lob zuteil. Ist doch auch mal schön.


+++ Ortrud Thieg Kargosch im K5

Das Kunstmuseum Hersbruck präsentiert in den Räumen der Galerie K5 in Hersbruck (Anna M. Scholz Stiftung) großformatige Ölgemälde von Ortrud Thieg Karkosch. Die Ausstellung wird bis 17. Dezember ausschließlich Sonntags von 14 bis 16 Uhr zu sehen sein.

+++ Fotoaktion über Weihnachten?


Wir haben ja schon auf die Fotoaktion für das nächste Jahrbuch hingewiesen, für die wir uns über nachgestellte Fotos von Ihnen oder Ihren Kindern freuen würden, denen man die 30 Jahre bekanntlich deutlich mehr ansieht, als uns.  Vielleicht wäre Weihnachten dazu ein guter Termin, wir unterstützen Sie gerne mit dem Heraussuchen der Fotos aus unserem Archiv?

+++ Unsere Videoplaylisten in denen sich aktuell genau 533 Videos befinden:

Das ganze Team der Möbelmacher freut sich auf Ihren Besuch und die Anmeldung zum Tag des Schreiners, oder wann immer Sie Zeit haben.Wir grüßen herzlich aus Unterkrumbach

herwig Danzer

Außerdem könnten Sie uns mit Bewertungen bei Google oder Facebook eine große Freude machen. Wenn Sie die älteren Newsletter noch nachlesen wollen, finden sie diese auch im Nachhaltigkeitsblog unter der Kategorie Newsletter.
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Den Schluss im Video mit dem „schönen Herbst“ haben wir danach dann doch noch wegen Depressionsgefahr ausgetauscht. So sah er vorher aus:

Lesung mit Christian Schüle aus dem Buch „Heimat“ am 10. Nov. – von Michael Scholz (Hersbrucker Zeitung)

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Heimat als Hort der Geborgenheit

Lesung mit Christian Schüle bei den „Möbelmachern“ am 10. November – Hersbruck als Beispiel

(Michael Scholz – Hersbrucker Zeitung)
UNTERKRUMBACH – Über „Heimat“ zu reden, ist heute
schwierig geworden. Warum eigentlich? Der Publizist Christian
Schüle liefert mit seinem Buch „Heimat – ein Phantomschmerz“
eine erhellende Diagnose und zeigt, wo und wie sich Menschen in
einer sich entgrenzenden Welt heimisch fühlen könnten. Am Freitag, 10. November, 18.30 Uhr, liest er bei den „Möbelmachern“ in Unterkrumbach.

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„Heimat“ ist aktuell ein großes Thema. Die einen fühlen sich nicht
mehr heimisch, weil sich ihr vertrautes Umfeld durch die Globalisierung ändert und weil sie es kulturell von Flüchtlingen bedroht sehen. Die anderen sind nicht mehr  heimisch, weil sie ihr Land wegen Krieg oder Armut verlassen haben. Das Thema ist zweifellos „eines der drängendsten unserer Zeit“.

Nation nicht gottgegeben

So steht es auch auf dem Buchumschlag. Aber ist Heimat tatsächlich
immer ein unveränderlicher Ort, wie Rechtspopulisten
glauben machen, oder doch auch ein von der Herkunft unabhängiges
Gefühl? Auf 250 Seiten betreibt Schüle philosophische Forschung.

In den Verdacht, konservativen Denkschulen nahezustehen, gerät
der Publizist dabei gewiss nicht, wenn er feststellt, dass Heimat irrtümlich immer wieder mit Nation oder einem bestimmten Stück
Land gleichgesetzt wird. Das Spektrum reicht dabei vom einfachen
Patriotismus bis hin zum Missbrauch durch Rassisten.

Dabei werde gerne ausgeblendet, dass eine Nation und ihr Territorium nicht gottgegeben seien. Irgendwann habe es ein Herrscher für seine Dynastie erobert. Von einer Gleichartigkeit der Bewohner könne keine Rede sein, weder in Bezug auf Abstammung
noch auf Kultur. Abschottung schade im Übrigen nur,
eine vitale Gesellschaft brauche neue Einflüsse. Die Zuwanderung
müsse klar geregelt sein, Fremde müssten die Regeln und  Gepflogenheiten der Einheimischen annehmen.

Die Verunsicherung und Angst vor dem Fremden habe aber noch eine andere Ursache als die weltweite Fluchtbewegung: die Globalisierung, die kritisch auch als „Gleichmacherei“ gesehen werden kann. Während die Generation Y mit großer geistiger Offenheit und unter dem Prinzip der individuellen Freiheit die Entstehung einer smarten Globalgesellschaft in Mega- Citys vorantreibe, gehe vor Ort das Geborgenheitsgefühl, als wesentlicher Bestandteil von Heimat, verloren.

Nüchterne Kaufleute wollten das Effizienz-Diktat auch in die Kernbereiche der Grundversorgung pressen, in Infrastruktur, Bildung, Energie, Verkehr und Gesundheit. Bisher funktionierende lokale Einheiten wandern ab in Zentren und Großorganisationen. Schmerzlich erfahren das gerade die Hersbrucker beim Krankenhaus-Thema.

Das Beispiel kommt im Buch nicht vor, aber ein anderes: Schüle
beschreibt, wie die Hersbrucker Schweiz inmitten der „Gleichmachungsglobalisierung“ Charakter zeigt. Die
Marke Cittaslow für Hersbruck und Projekte wie „Heimat auf‘m
Teller“ oder das Hutangerprojekt stellt er als Gegenpol zur globalkapitalistischen Ausrichtung dar: „Handelsketten sind unerwünscht, alteingesessene Betriebe werden bewusst gefördert, historische Flächen aus dem 15. Jahrhundert beweidet“.

Als Heimat tauge letztlich aber nur, was Existenzen sichert und wo
möglichst viele mitmachen. Schüle begründet das sozialpsychologisch: Teilhabe wecke Verantwortungsgefühl,
dies stärke die soziale Gesinnung und motiviere zu Engagement. Und: „Ohne Verantwortung entsteht kein Vertrauen, ohne Vertrauen keine Geborgenheit, ohne Geborgenheit keine
Heimat.“

Sein Blick auf entsprechende Experimente macht Mut. Auf der
ganzen Welt testen Menschen völlig unterschiedlicher Herkunft in
„Utopie-Laboren“, wie sie auf einer überschaubaren Einheit mit
konkreten Sozialbeziehungen wirtschaften können. Sie suchen
eine lokale Antwort auf die globale Entgrenzung. Grundlage sind
sogenannte Commons mit gemeinsamem statt individuellem
Eigentum, organisiert zum Beispiel als Genossenschaft. „Der Gewinn besteht in Lebensqualität, nicht in Geldzuwachs“, erklärt
Schüle. Diese kleinen lokalen Einheiten könnten sich dann größer
aufstellen und sich international zu Kooperativen zusammenschließen.

Schüles Fazit: Zur Heimat könne nur werden, was sich „auf Dauer
durch sich selbst bewährt“ und zudem Vertrautheit, Vertrauen und
Frieden schenkt. Kurz: ein (H)Ort der Geborgenheit.
MICHAEL SCHOLZ

Bei der Lesung stellt Ute Plank ihr Aquarellwerk vor, worauf sie ihre
Arbeit als Lokaljournalistin für die HZ künstlerisch dokumentierte (wir
berichteten). Platzreservierung unter Tel. 09151 / 862 999 oder per Mail
an info@die-moebelmacher.de.

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Alle Infos zum Tag des Schreiners vom Freitag, 10. Nov. 18:30 bis zum Sonntag den 12. Nov. sind hier auf Homepage zusammengefasst.

Unser Beitrag zum Buch im Nachhaltigkeitslog.

Am 19. November 2006 wurde der Besuch Christian Schüles das erste mal in unserem Nachhaltigkeitsblog angekündigt, seitdem wurde er in 53 Blogbeiträgen erwähnt, in knapp 20  davon  geht es um seinen Besuch als Autor der Wochenzeitung „Die Zeit“ um das Dossier mit der Cittaslow Hersbruck oder um seine Lesung in Unterkrumbach zu den Werkstatt-Tagen 2007 oder um seine jeweils neu erschienenen Bücher.

Hier noch ein paar Impressionen von der Lesung 2007, die guten Fotos sind von Thomas Geiger.

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Heim und Handwerk 2017 mit den Massivholzküchen und Küchenshows der Möbelmacher

PRESSEMELDUNG

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Die Küchenshows der Möbelmacher wurden ursprünglich für den Bayerischen Rundfunk entwickelt

H_H_logo_positiv_150_dpi_130px_RGBAuf der Heim und Handwerks Messe  sind die Möbelmacher mit ihrer nagelneuen Massivholzküche aus fränkischer Eiche zu Gast im planHAUS.

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So könnte der Messestand im planHAUS aussehen

Vom 29. November bis zum 3. Dezember zeigen die Komplett-Einrichter auf der Münchener Messe Heim und Handwerk die Entwicklung der individuell gefertigten Massivholzküche und welche Arbeitsplatten, Backöfen, Dampfgarer oder Kochfelder wirklich Freude machen. Der geprüfte Ernährungsexperte und Küchenspezialist herwig Danzer aus dem Nürnberger Land ist mit seiner neuen Eichenküche nebst Lofteinrichtung in das planHAUS-Projekt in Halle 2 eingebunden, wo Architekten und er selbst kostenlose Einrichtungsberatung und viel Inspiration rund ums individuelle Einrichten anbieten.

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Bekannte Kolleginnen und Kollegen aus der Foodbloggerszene werden mit herwig Danzer gemeinsam Kochen und die Besonderheiten von Massivholzküchen erklären

Jeweils um 11:30 und um 16 Uhr starten die Küchenshows zum Thema individuelle Massivholzküche , in denen Danzer zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus der Foodbloggerszene die Vorteile der Einzelanfertigung anhand konkreter Beispiele, Fotos und Zeichnungen erklärt und gleichzeitig köstliche Gerichte aus dem Dampfgarer, vom Tepan Yaki oder aus den Sous Vide Garern anbietet. Ganz nebenbei wird dabei auch klar, wozu ein Schockfroster und ein Kammervakuumierer nützlich sein kann und wie angenehm das Kochen in einem Induktionswok ist.

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Rapsody heißt der Sessel von Jori

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Die stilvoll eingedeckten Plätze an Nussbaum-Tafel kann man sich schon im Vorfeld im Internet reservieren und die Eintrittskarten dazu organisieren die Möbelmacher für ihre Gäste.

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Das Sofa Linea von Jori ist in einer Sonderaktion
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Raffinierter Bar- oder Geschirrschrank mit Sekretärklappe

Zusätzlich zu den Küchenmöbeln und -geräten zeigen die Einrichter aus Unterkrumbach auch einen raffinierten Barschrank, Massivholztische,  Sofas, Relaxsessel und Esszimmerstühle von Jori und sie sind Ansprechpartner für alle Einrichtungswünsche – eben „Alles Gute zum Einrichten“, wie der Slogan der mehrfach preisgekrönten Firma aus dem Nürnberger Land heißt.

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Vom 29. November bis zum 3. Dezember auf der HEIM und HANDWERK in München in Halle A2, Stand A2.241

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Das „Lösch-Papier“ der Buchhandlung Lösch mit der Einladung zur Lesung mit Christian Schüle

BuchhandlungLöschUlrikeMArtinDas ist der regelmäßige Rundbrief namens „Lösch-Papier“ der Buchhandlung Lösch, den wir gerne auch hier im Nachhaltigkeitsblog veröffentlichen, ergänzt mit ein paar Fotos und diesem Link zur Rezension im Blog und der Einladung auf der Möbelmacherhomepage.

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Für Freundinnen und Freunde des Hauses: Unsere Veranstaltungen im November 2017!

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Liebe Leserinnen und Leser,

Ein italienisches Sprichwort lautet „ Die Heimat ist wie die Mutter – es gibt nur eine“; dazu schrieb die unvergessene Franca Magnani, Journalistin in Rom, die mit ihrer Familie unter Mussolini viele Jahre im Schweizer Exil verbrachte: „Es ist ein Privileg, Heimat mit einer von Vertrautheit und Geborgenheit getragenen Kindheit verbinden zu können.“

Der gerade in den letzten Monaten von der Politik überstrapazierte Begriff ist es wert, sich neu mit ihm  auseinanderzusetzen. Heimat ist nach Christian Schüle „das Bedürfnis aller Menschen nach Zugehörigkeit und Identität, verbunden mit den Grundwerten der Demokratie: Pluralismus, Toleranz und Freiheit.“

Zurzeit verschieben sich kulturelle, wirtschaftliche und politische Grenzen auf rasante Art und Weise. „Während viele Menschen ihre Heimat verlieren und sich eine neue suchen, diskutieren wir darüber, wer bleiben darf und wer wieder gehen muss.“

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Christian Schüle bei der Lesung im Jahr 2007 bei den Möbelmachern aus dem Buch „Deutschlandvermessung“

Christian Schüle ist freier Autor und Publizist. Seine Essays, Feuilletons und Reportagen erscheinen u.a. in Die Zeit, Geo, mare, National Geographic und Le Monde und wurden mehrfach ausgezeichnet.

In seinem neuen Buch „Heimat – ein Phantomschmerz“ geht er der Frage nach, wie auf der Suche nach Identität das Gift des Nationalismus überwunden werden kann.

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Kulinarische Begleitung der Lesung mit dem Team von „Mahlzeit“

Die Lesung findet bei den Möbelmachern in Unterkrumbach anlässlich des Tages des Schreiners statt, kulinarisch begleitet von Moritz Kellner, dem Sandwich-Imbiss „Mahlzeit“ in Hersbruck. Freitag, 10.November 2017, ab 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr, Eintritt 12,- €, ermäßigt 9,- und bei Voranmeldung 9,-€ bzw. 7,-

Den Dichtern und Philosophen Raum geben, um sich einzumischen, an einem Ort, wo diesbezüglich bereits viel bewegt wurde und wird, verspricht einen außergewöhnlichen Abend.

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Der auch eine gute Gelegenheit sein wird, das grandiose Acht-Meter-Heimat-Aquarell von Ute Plank zu sehen, das bisher nur einen Nachmittag im Mauerweg in Hersbruck ausgestellt war.

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Die Filmgala der Möbelmacher als Beispiel aus dem 8 Meter-Aquarell von Ute Plank

Wir freuen uns auf Ihr Interesse, und bitten ganz herzlich um Anmeldung vorab.

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Kusz und Brandl bei den Möbelmacher im Jahr 2010

Für Fitzgerald Kusz ist in Nürnberg die ganze Welt daheim, hör-und sichtbar: der Klassiker unter den fränkischen Mundartdichtern(Schweig Bub) findet die Gedichte auf der Straße, auf den Lippen und in den Köpfen seiner Mitmenschen. Kusz ist ein Meister im Aufspüren der Doppelbödigkeit der Dinge und der Besonderheiten des Dialekts.

Wir laden herzlich ein zur Vorstellung seines neuen Gedicht-Bandes „Nämberch-Blues“ am 16.November 2017 im Paul-Pfinzing-Gymnasium. Er wird dabei von Klaus Brandl musikalisch mit eigenen Stücken begleitet.

Die Veranstaltung findet erneut zugunsten des Fördervereins des Paul-Pfinzing-Gymnasiums statt, der sich auch wieder für ihr leibliches Wohl kümmern wird. Beginn um 19.30 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr, Eintritt 14,- €, ermäßigt 7,- €

Auch hier unsere Bitte um Anmeldung vorab,

wir freuen uns auf ihren Besuch!

Einfach Kochen Nr. 6: Apfelküchle beim Dorf-Flohmarkt in Unterkrumbach – mit Rezept

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Weil Firmen bei Flohmärkten ja nicht mitmachen dürfen – wie macht man das nochmal  mit der Mehrwertsteuer? – wir aber über unser Blog und den Newsletter trotzdem Werbung für unser liebenswertes Dorf Unterkrumbach machen wollten, luden wir am 3. Oktober 2017 zu Apfelküchle mit Kaffee, oder Schaumwein oder POM 200 ein. POM 200 ist die neue köstliche Apfelschorle mit Bergamotte von der Streuobstinitiative.  Irgendwie entschieden sich dann aber doch alle für Frankensecco von Manfred Rothe  oder Schorle, statt Kaffee. Macht ja nix, war ein lustiger Tag mit vielen netten Besuchern in jedem Alter.

Zwischendrin haben wir zusätzlich zu den Apfelküchlein auch mal richtig gekocht, Kartoffeln und Karotten von der Solidarischen Landwirtschaft in 2 Minuten im Druckdampfgarer, Spiegeleier am Tepan Yaki und sogar Sous Vide gegarte Kotteletts vom Schwabhof kurz noch am Tepan angebraten. Manche Unterkrumbacher waren seit unserem Zuzug vor genau 20 Jahren das erste Mal in unserer Ausstellung – obwohl wir mindestens zwei Mal in jedem Jahr zum Tag der offenen Tür einladen – und hoffentlich kommen sie in Zukunft ja öfter. Zum Beispiel am Tag des Schreiners vom 10. bis 12. November.

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Schon zwei Stunden vor Beginn des Flohmarkts kamen die zwielichtige Händlerprofis, die sich wertvolle Dinge zu Spottpreisen von Hinterwäldern erhofften. Aber die hatten ja keine Ahnung, dass „Zgrumba“ die eigentliche Metropole in Mittelfranken ist, in der man weiß, was eine richtige Milchkanne noch wert ist. Ha, die haben sie voll abblitzen lassen, von meinem Pförtnerschreibtisch konnte ich sie in ihren VW-Bussen am Heimweg noch diskutieren sehen.

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In der fast leeren Mittagspause besuchten uns Mona und Lisa, zwei junge Damen aus der Nachbarschaft, die ich schon als Baby kannte, zu Jugendzentrumszeiten versuchten wir einst Dinge in die richtige Richtung zu bewegen und  auch jetzt schmiedeten wir multimediale Pläne für die Zukunft.

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Gäste aus Auerbach kamen aber auch mit ganz konkreten Möbelwünschen  und so setzte man sich einfach hin und entwirft gemeinsam schnell mal eine Schlafzimmer. Neue Gäste setzen sich dazu und finden Bleistift statt Computer spannend, und schneller und überzeugender ist er auch noch.SchalfziHoffmannEntwurfWEB

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Einfach Kochen Nr. 6: Apfelküchle beim Dorf-Flohmarkt in Unterkrumbach – mit Rezept weiterlesen

Christian Schüle liest am Tag des Schreiners, 10. Nov. aus seinem neuen Buch „Heimat“

   Vorbetrachtung zum Thema Heimat im Wandel

  • Im Jahr 2000 diskutierten wir äußerst kontrovers, ob die Initiative von Direktvermarktern und Gastronomen wirklich „HEIMAT auf´m Teller“ heißen sollte oder ob das Wort zu belastet sei.
  • Für die Nürnberger Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt 2025 hält die Kulturreferentin Dr. Julia Lehner  in Zeiten der Migration gerade den Umgang mit dem Begriff „Heimat“  für erfolgsentscheidend.
  • Im Leitartikel der NN vom letzten Freitag fragt Alexander Jungkunz „Was bedeutet Heimat?“ und zitiert dort  die Fraktionschefin der Grünen:  „Man darf den Begriff Heimat nicht denen überlasen, die ihn nationalistisch und ausgrenzend verstehen.“

Die Annäherung am Tag des Schreiners

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Am 10. November 2017 wird bei uns der Feuilletonist, Philosoph und Publizist Christian Schüle (*1970) mit seinem Buch „Heimat“ den Begriff und seine Weiterentwicklung  von allen Seiten beleuchten und damit zur Diskussion mit wichtigen „Branchenvertretern“ anregen – unter anderem mit dem Chefredakteur der Hersbrucker Zeitung „Michael Scholz“ und dem Buchhändler und Mitveranstalter Martin Lösch.  Wir laden um 18:30 herzlich dazu ein und natürlich sind das Essen und die Getränke von Heimat auf´m Teller, die Massivholzküchen und Tische sogar „Heimat unter dem Teller.“

Spannende Vorgeschichte

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Wenn wir einen politischen Essay empfehlen, für dessen anspruchsvolle Lektüre man leicht drei mal so viel Zeit braucht wie für einen Roman, dann braucht man gute Gründe:

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Am 19. November 2006 wurde der Besuch Christian Schüles das erste mal in unserem Nachhaltigkeitsblog angekündigt, seitdem wurde er in 53 Blogbeiträgen erwähnt, in knapp 20  davon  geht es um seinen Besuch als Autor der Wochenzeitung „Die Zeit“ um das Dossier mit der Cittaslow Hersbruck oder um seine Lesung in Unterkrumbach zu den Werkstatt-Tagen 2007 oder um seine jeweils neu erschienenen Bücher.

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Wir holten Christian damals am Bahnhof ab und schon wenige Stunden später war uns klar, dass dieser beeindruckende Autor auch bei uns lesen muss, denn er hat so viel Wichtiges zu sagen. Wir richteten die gesamten Werkstatt-Tage 2007  mit dem Titel „ZEIT zu leben“ danach aus, die Lesung wurde  ein voller Erfolg, was nicht nur Gerda Münzenberg in diesem Blogbeitrag beschrieb, sondern auch Katja Bub im Artikel unserer Heimatzeitung.

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Das Buch Heimat

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„Die sprachliche Assoziationskraft von „Heimat“ lässt semantische Hochseilartistik zu.“ (S.97 )

Sprachlich bewegt sich das ganze Buch auf jenem erwähnten Hochseil, aus der letzten Lesung wissen wir aber, das Christian Schüle den Inhalt im Gespräch mit vielen Beispielen nachvollziehbar macht und vor allem offen für jede Diskussion ist. Ich halte es sowieso für die wichtigste Aufgabe dieses Buches, die Diskussion über

Christian Schüle liest am Tag des Schreiners, 10. Nov. aus seinem neuen Buch „Heimat“ weiterlesen