Kategorie-Archiv: Über uns

Hier finden Sie, was andere Medien über die Möbelmacher berichten.

Die regionale Waldschöpfungskette und was die individuelle Massivholzküche mit der Sterneküche verbindet

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Andreé Köthe und herwig Danzer in der Frankenschau im Jahr 2004

Seit 1988 engagieren sich die Möbelmacher für regionale Wirtschaftskreisläufe und 1998  begann nach dem ersten Tag der Regionen in Unterkrumbach die Zusammenarbeit mit fränkischen Spitzenköchen für das Bayerische Fernsehen. Knapp zwanzig Jahre durften wir mit Andreé Köthe (Essigbrätlein), Stefan Rottner (Gasthaus Rottner), Christian Wonka, Diana Burkel (Würzhaus), und vielen anderen kreativen Köchen zusammen arbeiten und letzte Woche fiel uns bei einem Kochevent in der BindergassTheke von Nina Bressel – mit dem Team des sehr jungen prämierten Restaurants  „Sosein“ – mal wieder auf, wie eng  die Sterneküche und die individuelle Massivholzküche zusammenhängen.

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Das Team vom Sosein in der BindergassTheke 2017

Am Teller oder am Küchenboden sieht oder schmeckt man nur das Ergebnis der Arbeit, also das Gericht oder die Küche, nicht aber deren Vorgeschichte und den Aufwand, der dafür getrieben wurde. Inspiriert von den sehr ausführlichen Vorgeschichten jedes einzelnen Gangs des Restaurants „Sosein“ wollen wir – mal wieder – die Zusammenhänge von gastronomischer Spitzenküche und unserer individuellen Massivholzküche beschreiben:

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Kochworkshop am Tag des Schreiners 2016 in unserer Showküche
  • beide eint der Ruf, dass sie teuer seien
  • beide haben einen Qualitätsanspruch, der jenseits des „Sattwerdens“ oder des „Kochenkönnens“ liegt
  • der Material-Einkauf ist zeit- und pecuniär immens aufwändig
  • die Liebe, die Zeit, die Kompetenz und die Zuverlässigkeit, die auf jedem Teller oder in jeder Massivholzküche stecken, sind mit Fast Food oder industriellen Spanplattenmöbeln nicht vergleichbar
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Diana Burkel bekochte unsere Gäste während der Lesung mit Ulrich Grober bei den 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen

Der kleine Unterschied, dass der Gastronom ein Gericht auf der Speiesekarte vorgibt (zumindest war das vor Lactoseintoleranz und der Speisenwahl im Film „Harry und Sally“ so), wir Möbelmacher aber jedes Möbel und jede Küche individuell für den Kunden entwerfen, wird vielleicht durch die jeweilige Investitionssumme ausgeglichen. Denn zugegeben, unser Küchen sind etwas teurer, als ein Abend im Spitzenrestaurant.

Aber wir wollen auch erklären, warum das so ist und deshalb haben wir unsere regionale Waldschöpfungskette des Jahres 2017 in ein superkurzes Video gepackt, wer sich noch tiefer einarbeiten will, findet von der Holzanlieferung bis zum fertigen Möbel noch viele ausführliche Videos in unserer Playlist.

Die regionale Waldschöpfungskette 2016/17

Der Einkauf

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Tobias Raum mit Helfer Kilian bei der Submission in Sailershausen

Unser Holzmanager Tobias Raum hat diesmal 137 Kubikmeter Holz eingekauft (Buche, Esche, Eiche, Kirschbaum, Ahorn, Elsbeere)  wovon rund ein Drittel aus den Wertholzversteigerungen (Submission) in Franken stammt. Die Waldbauern bringen ihre schönsten Stämme auf einen Lagerplatz, wo jeder Käufer sein Gebot in eine Liste eintragen kann, und  wer am meisten geboten hat, bekommt den Stamm.

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Auf den Willen kommt es an, nicht auf die Größe der Säge!

Die Anlieferung

Zwei Drittel, kommen von der Forstbetriebsgemeinschaft Nürnberger Land, womit wir zu deren größten Kunden zählen. Diesmal wurde ein großer Teil der Buchen direkt mit dem Rückewagen aus dem Wald angeliefert, weil die Stämme nur 1940 Meter von unserer Werkstatt entfernt gefällt wurden und weil sie sowieso am Heimweg der Holzarbeiter lag.

Die Rundhölzer – meist die Erdstämme – werden bei uns Ende März zunächst von der Monstermaschine der Familie Feulner entrindet, auf dass das Sägen leichter wird und schon mal die meisten Tierchen weg sind. Den Berg Rinde holt gleich der Nachbar Rainer Scharrer, der seinen Kühen damit die Laufwege auf die Frühlingsweide komfortabel ausstattet.

Das Sägen und Schlichten

Zwei Wochen dauerte diesmal das Sägen mit der mobilen Bandsäge von Claus Gerstacker, eine echte Knochenarbeit ist vor allem das Stapeln oder Schlichten der Bretter, weshalb wir ein paar Wochen später auch wieder ein Schlichtfest feiern werden. Alle Helfer und auch die, die uns vielleicht im nächsten Jahr helfen wollen, sind dazu herzlich eingeladen.

Die Sägespäne machen es wieder Rainers Kühen in den Boxen angenehm weich, trocken und wohlriechend und das komplette Restholz wird von von der Firma Schwarm aus Stöppach gehäckselt und sorgt im Anschluss für wohlige Wärme im Hersbrucker Thermalbad. Am Ostersamstag war damit für diese Saison Schluss – jetzt kaufen wir bis November kein Holz mehr – und das Team erholt sich um im nächsten Jahr wieder fit zu sein.

Der Lohn der Arbeit und die Zertifizierung

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Starkes Team

Unser Holz bleibt dann ein bis fünf Jahre im Außenlager, bevor es in die Trockenkammern kommt und danach in Einzelanfertigung zu Küchen und Möbeln veredelt wird. Dabei haben wir nicht nur die optisch schönsten Stämme aus der Hersbrucker Alb ausgewählt, wir haben dank unserer langen Lagerung vor allem ein ruhiges und angenehm zu verarbeitendes Holz, für das sich dieser Aufwand wirklich lohnt.

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Ute und herwig Danzer in der neuen Showküche aus fränkischer Buche namens „Rotweinküche“

Der immense Unterschied zu schnell getrocknetem Holz (im Vakuum) fällt uns jedes Mal auf, wen wir ein paar Bretter davon verarbeiten, was gottseidank nur sehr selten vorkommt. Wir sind sehr glücklich, dass unser ganzes Team diese Anstrengungen für die best mögliche Qualität im Möbelbau mitträgt und perfekt organisiert.

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Weil wir für diese Art der superregionalen Holzwirtschaft kein Beispiel kenne, wir aber ständig von unserer blauäugigen französischen Hauskatze beobachtet werden, hat sie uns ihr Siegel gegeben, Merci.

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Hier sind  unsere aktuellen Küchenlinks mitsamt den Videos:

Die ganze Holzgeschichte im Video in unserer Playlist.

Alle Videos über die Massivholzküchen in der Youtube Playlist:
http://nhblog.de/yt_pl_kueche/

Die Videos über das Kochen in unseren Küchen (Kochveranstaltungen oder-Shows):
http://nhblog.de/yt_pl_kochen/

Unsere Kochsendungen mit Diana Burkel (Würzhaus) ist hier zu finden: http://kocheinrichtung.de

Unsere eigene Kochreihe heißt „Einfach Kochen:“
http://www.nachhaltigkeitsblog.de/einfach-kochen

Und viele Artikel über unsere Art des Küchenbaus sind im Nachhaltigkeitsblog unter der Rubrik „Die Küche zum Kochen“:
http://www.nachhaltigkeitsblog.de/die-kueche-zum-kochen

Die Küchenseite auf der Homepage :
http://www.die-moebelmacher.de/produkte/kueche.html

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Frank Braun stellt die Möbelmacher im EWS-Magazin vor

Unser Freund Frank Braun hat einen Artikel über die Möbelmacher geschrieben, der im EWS-Magazin erschien. Vielen Dank an Frank und EWS in Lauf an der Pegnitz.

von Frank Braun (bluepingo)

ewsmarktmoebelmacher16-10_kw43-1seite1web Hier ist alles aus gutem Holz geschnitzt

In unserer Reihe über Mutmacher möchten wir sie heute in das kleine Örtchen Unterkrumbach wenige Kilometer außerhalb von Hersbruck gelegen. Dort sind die Möbelmacher seit 1996 zu Hause. „Wir machen das Un-Möbliche wahr“, so lautete das Motto der Möbelmacher zur Gründung 1988. Eine Schreinerei sollte es sein, in der ausschließlich Massivhölzer und andere wohngesunde Materialien verarbeitet würden, so die Vision der beiden Firmengründer Gunther Münzenberg und herwig Danzer. Und dieser Vision sind die Möbelmacher bis heute treu geblieben.  Schon bei der Einrichtung ihrer ersten Werkshalle in Hersbruck machten die Beiden auch bei der Ausstattung keine faulen Kompromisse. Vom Möbelbauer entwickelte sich das Einrichtungshaus Schritt für Schritt zum Einrichter. „Alles Gute zum Einrichten“, das wollen die Möbelmacher auch heute noch Ihren Kunden schenken. Seit 1997 ist der Betrieb in Unterkrumbach zu Hause und feiert dort bald sein 20-jähriges Jubiläum.

Das „Un-Möbliche“ wahrmachen

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Das versprechen die Möbelmacher. Und dabei gehen sie keine Kompromisse ein. Von der Holzauswahl bis zum letzten Schliff wird hier auf Regionalität, Ökologie und einen fairen Umgang miteinander gesetzt. „Das Un-Möbliche wahrmachen“, diese Vision über mittlerweile mehr als 25 Jahre beizubehalten war nicht immer einfach, wie mir Firmenchef herwig Danzer erzählt: „Das Schwierigste ist die eigenen Prinzipien konsequent zu vertreten. Nachhaltigkeit ist für uns Verpflichtung. Da machen wir keine Kompromisse. Das stößt nicht bei jedem potentiellen Kunden auf Begeisterung. Nein zu sagen, dafür braucht es immer wieder Mut, denn wir tragen ja mittlerweile für rund 15  Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Verantwortung. Wir sind uns da aber stets treu geblieben. Wenn ein Kunde beispielsweise Spanplatte zum Bau von Möbeln verwenden wollte dann waren wir eben nicht die richtigen Partner“. Das Konzept scheint aufzugehen. Weit über Nürnbergs Grenzen hinaus hat die Arbeit der Möbelmacher in den letzten beiden Jahrzehnten Anerkennung gefunden und wurde auch vielfach ausgezeichnet. So wurde herwig Danzer 2003 zum Umweltbotschafter für den Freistaat Bayern ernannt und 2010 erhielten die Möbelmacher den Lokalen Deutschen Nachhaltigkeitspreis.

Die schönsten Momente für Danzer sind immer jene Augenblicke, wenn ein Kunde manchmal erst Jahre später rückmeldet, wie froh er wahr, dass er sich auf die Einrichtungsvorschläge der Möbelmacher eingelassen hatte. „Wir sind da manchmal  vielleicht anstrengend und bemühen uns den Kunden von der optimalen Lösung zu überzeugen. Denn mit unserer Erfahrung sehen wir schnell,  wenn der Kundenwunsch noch Verbesserungsmöglichkeiten bietet.“, so erklärt er mir.

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Das Team ist ihm dabei wichtig. Nachdem sich sein Gründungspartner Ende 2015  in den Ruhestand verabschiedet hat, versuchen die Möbelmacher noch mehr als zuvor das Team in die Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen. Flache Hierarchien und ein starkes Team, so wollen die Möbelmacher sich für die Zukunft aufstellen. Danzer denkt da längst über sich hinaus. Es soll ja auch weitergehen, wenn er sich in den Ruhestand verabschieden wird. Nachhaltigkeit, dass scheint ihm in den Genen zu liegen. Wie die Möbel, so soll eben auch der Betrieb noch über viele Generationen Freude machen!

Herzlich grüßt

Ihr Frank Braun

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Die Homepage der Möbelmacher

 

Interview über den „goldenen Boden des Handwerks“ mit Sabine Göb von Bayern2

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Am 9. August 2016 war das wirklich tiefgehende Interview mit der kompetenten BR-Redakteurin und Juristin Sabine Göb, von dem man naturgemäß in 3 Minuten nicht so viel unterbringen kann, wie gesagt wurde. Trotzdem sind wir sehr dankbar, dass unsere Kernaussagen zur Ökologie, zur Einzelanfertigung und vor allem zum Beratungsthema glaubwürdig „rüberkamen.“

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Einzig und alleine das Foto enttäuschte, das auf der Homepage vom BR zu unserem Interview veröffentlicht wurde. Weniger, weil wir einige Zeit für die richtigen Fotos aufgewendet haben, mehr, weil der ganze Berufsstand versucht den Schreiner als modernen Handwerker darzustellen, aber Journalisten immer nur den Pumuckel sehen wollen. Und so wurde ein kostenloses (lizenzfreies) Stockfoto ergänzt, das Stemmeisen und Hobel (übrigens eine Rauhbank) zeigt, mit denen wir zwar umgehen können, das aber mit unsere Arbeit an computergesteuerten Maschinen aber nichts mehr zu tun hat. Und dann auch noch nichtmal unseren eigenen Schrank, der natürlich nicht lackiert ist.

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Dafür haben wir mit freundlicher Genehmigung des BR den Radiobeitrag mit Bildern hinterlegt, so dass sich Zuhörer ein etwas konkreteres Bild von unserer Arbeit machen können.

Nochmal herzlichen Dank an Alexande Hertel (so heißt er wirklich und nicht Hertle) für das spontane Interview, das den ganzen Beitrag auch aus Kundensicht bereicherte.

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Hier sehen sie das ganze tolle Team der Möbelmacher, ohne das unsere Arbeit nicht zu leisten wäre, herzlichen Dank an dieser Stelle für die wunderbare Zusammenarbeit an alle.

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Pressemeldung: Einfach Kochen in den Massivholzküchen der Möbelmacher

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Fränkische Spitzenköche geben sich in den Massivholzküchen der Möbelmacher seit  Jahrzehnten den Kochlöffel in die Hand aber zusätzlich zu deren inspirierenden Videos und  der Internetsendung www.kocheinrichtung.de mit Diana Burkel hat der geprüfte Ernährungsexperte herwig Danzer eine neue Serie „Einfach kochen“ gestartet, die alten und zukünftigen Küchenkunden die allereinfachsten und schnellsten Gerichte schmackhaft macht. Tomatennudeln aus dem Dampfgarer, Flammkuchen vom Pizzabackstein oder das legendäre Roll-Ei vom Tepan Yaki zeigen im superkurzen Video die Freude am einfach Kochen und an individuell geplanten Küchen aus dem Holz der Hersbrucker Alb.  www.nachhaltigkeitsblog.de/einfach-kochen 

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Einfach Kochen Nr. 1: Penne al Arrabiata
Einfach Kochen Nr.2: DasRoll-Ei
Einfach Kochen Nr. 3: Skrei mit Tomaten und Kapern

Alle Kochvideos in der YoutubePlaylist
Alle Videos über unsEre Massivholzküchen in der YoutubePlaylist

Die Kocheinrichtung mit Diana Burkel alle Sendungen
Die Massivholzküchen der Möbelmacher auf der Homepage

Brotzeit-Hochbeet

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von Gabriele Bräutigam
Frühling wird’s auf der Frankenalb. Jetzt muss frisches Holz auf die Säge und frisches Grün auf den Teller dachte sich Sophia von den Möbelmachern. Ein Hochbeet muss her … Herwig durchforschte sein Netzwerk nach Experten und so trafen wir uns pünktlich zum metereologischen Frühlingsanfang auf dem Hof der Möbelmacher zum Projekt „Brotzeit-Hochbeet“. Denn bei den Möbelmachern wird jeden Mittag gemeinsam Brotzeit gemacht. Vermutlich sind sie auch deshalb ein derart starkes Team :-)

Folgende Tipps & Tricks, wie man ein Hochbeet besonders „gießfreundlich“ und „pflegeleicht“ gestaltet, wurden entwickelt im Stadtgarten Nürnberg. Lieben Dank an Manja Rupprecht, die ihre Erfahrung mit uns teilt.

Viel Spaß beim (Nach-)Bauen und Genießen!
Ihre Gabriele Leonie Bräutigam

Hochbeete bauen – so geht’s:

Es gibt Hochbeete mit – und ohne Erdkontakt:

Konstruktion Hochbeet:

  1. Mit Erdkontakt –> Problem der Verrottung der Randbegrenzung, Unkraut wächst von unten durch
  2. Ohne Erdkontakt –> erfordert gute Drainage und Abbdichtung nach unten gegen Nagetierbesiedlung
  3. Es wurde die Version Ohne Bodenkontakt gewählt

Himmelsrichtung Hochbeet:

– Optimal Nord/Süd

Aufbau Hochbeet:

Boden: Zwischenräume an der Basis lassen, so dass keine Staunässe entsteht. In die Basis feinmaschigen Hasendraht in das Beet einlegen und an den Rändern festtuckern (WICHTIG: = Mäuseschutz, entsprechend lückenlos fixieren)

• Wände:

  1. Ecken innen mit einem Kantholz/Pfosten befestigen. Pfosten innenseitig an den Längsseiten verhindern, dass die Bretter sich durch die Feuchtigkeit werfen.
  2. Wände vertikal mit Kautschuk-Folie (= Teichfolie) Fachbegriff EPDM-Folie auskleiden, oben fixieren (am einfachsten Tucker, geht sicher auch schöner)
  3. Material: Üblicherweise Lärchenholz, es hält am längsten. EPDM-Folie. Alle Versuche mit billigeren Folien und PVC haben sich nicht bewährt: werden schnell porös, sind nicht umweltgerecht.

Befüllung Hochbeet:

Das Hochbeet dieser Musterbeschreibung ist ca. 60 cm hoch.

  1.  Drainage: Unten hinein (auf den Hasendraht) grobe Hackschnitzeldrainage und Asthäcksel (ca. 10 cm)
  2. Aktive Biomasse: Halbverotteter Kompost, Inhalte von Bokashi-Eimern etc. ca. 30 cm. Darüber
  3.  Erde mit Lavaerde + Bims + Blähton, ca. 10 cm. Die Mischung ist eher intuitiv, den Anteil Blähton muss man sich wie die Rosinen im Osterbrot vorstellen, also nicht zu üppig.
    etwa insgesamt je 3-4 gute Handvoll je m2
  4. Luft nach oben: ca. 10-15 cm bis zur Oberkante freilassen, wobei die Folie über die Erdoberfläche hinausragt.

Diese Erdmischung ist der Spezialtipp der Stadtgärtner: Sie sorgt dafür, dass sich das Wasser besser hält und sich die Erde gut vollsaugt. Sonst besteht die Gefahr, dass – sobald die Erde ausgetrocknet ist, das Wasser einfach durchfließt.

Man muss nicht so viel gießen, denn der Stadtgärtner hat ja wie der Betriebsgärtner auch noch etwas anderes zu tun und z.B. am Wochenende frei :-)

Bepflanzung Hochbeet:

Gut geeignet für die Brotzeit-Bepflanzung:  Rucola, Pfücksalate (besser herbalista_hochbeetals Kopfsalat), Radieschen, bunter Mangold, Erbsen (als junges Grün lecker in Salat und grünen Smoothie), Kohlrabi, Kapuzinerkresse (an den Rand, sehr lecker, natürliches Antibiotikum), Dill, Zwiebeln (kann man die Schloten gut in den Salat schneiden), Rote Bete kann man sobald die Knolle ausgebildet ist, gut Blätter für den Salat ernten (zur Förderung der Knollenbildung) Rote Bete nicht neben Mangold.

Gedüngt wird am besten mit Brennnesseljauche (1:10), gemulcht mit Beinwellblättern.

Wer Fragen hat, kann mir gerne schreiben –
auf http://www.herbalista.eu/

Bis bald
Ihre Gabriele Leonie Bräutigam

Bilder © Sammy Hart

Cittaslow Hersbruck in der Süddeutschen Zeitung

TDG - Die Stadt Hersbruck bekommt den Titel Slowcity verliehen - Ein hochrangiges Koordinationskomitee aus Italien verleiht der Stadt den Titel am 18.05.2001 in Hersbruck, der ersten Slow City Deutschlands, Lebenswerte Stadt, Slowcity Mittelfranken, Bayern, Deutschland,  © Thomas Geiger/TANDEM, P e g n i t z s t r. 30, D-91217 H e r s b r u c k , Tel.: (+49)09151-824959 +  0171/5149047 - Veroeffentlichung nur mit Honorar nach MFM, Beleg und Namensnennung! B a n kverbindung: P o s t b a n k M u e n c h e n - Konto 218530800 - BLZ 70010080
TDG – Die Stadt Hersbruck bekommt den Titel Slowcity verliehen – Ein hochrangiges Koordinationskomitee aus Italien verleiht der Stadt den Titel am 18.05.2001 in Hersbruck, der ersten Slow City Deutschlands, Lebenswerte Stadt, Slowcity
Mittelfranken, Bayern, Deutschland,
© Thomas Geiger/TANDEM, P e g n i t z s t r. 30, D-91217 H e r s b r u c k , Tel.: (+49)09151-824959 + 0171/5149047 –

Nun, der Journalist Hans Holzhaider war schon ein wenig skeptisch, ob das wirklich was Neues sei, dass sich eine Region für Ihre Lebensmittel, Holz und Lebensqualität einsetzt. Mit Engelszungen das Lied des von Brigitta Stöber geleiteten Workshops gesungen, Gig Pflaums und Claudia Häffners Cittaslow Tag über den Schellenkönig gelobt und in den buntesten Farben das Hersbrucker Bild seit 2001 gezeichnet.

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So kam dann doch noch ein schöner kleiner Artikel in die Süddeutsche Zeitung, der die Cittaslow Hersbruck – die erste außerhalb Italiens – ausgesprochen liebenswert darstellt.
Hier haben die Geschichte von Slow Food Nürnberg dargestellt.
Das ist die Geschichte der Cittaslow Hersbruck.

Miele Geräteschulung Einbaugeräte Erleben

Am letzten Mittwoch durften Christiane Suttner, Matthias Becker und ich zur Miele Schulung in der Aktivküche von Burkhards Landgenuss in Wernberg-Köblitz. Thema der Schulung war „Jetzt wird’s praktisch – Einbaugeräte erleben“.

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Miele Produkttrainerin Cornelia Schott erklärte fachkundig die Vorteile der verschiedenen Miele Dampfgarer, Backöfen mit Klimagarfunktion,  die vielfalt der Automatik-Programme und die Vorteile der neuen Iduktionskochfelder.

Dazwischen wurde mit der Gastgeberin Maria Burkhard immer wieder aktiv an den Geräten gekocht und natürlich auch lecker gegessen. Beispielsweise wurde die komplette Vorspeise, Lachs mit Gemüsesalat, mit einem Automatikprogramm im Miele Kombi-Dampfgarer zubereitet.

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Wir duften den unterschied zwischen Semmelklnödeln, Weißwürsten und Kartoffeln aus dem Kochtopf und den Dampfgarer schmecken.
Auch das Brot wurde herkömmlich in Heißluft und aber mit der Klimagarfunktion gebacken. Die Unterschiede in Optik und Geschmack überzeugten restlos.

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Das letzte Kapitel der Schulung war die Vorstellung der verschiedenen Neuheiten, die Miele im Laufe des kommendes Jahres auf den Markt bringen wird. herwig Danzer konnte die Geräte teilweise schon auf der Möbelmesse in Köln in Augenschein nehmen, wärend wir diese nur in der Theorie kennen lernen durften.
Aber wir sind schon sehr gespannt wie Miele sich mit der Vakuumierschublade auf das für uns schon jetzt wichtige Thema „Sous Vide Garen“ einstellen wird.

Die Schulung war für uns sehr interessant und wurde von Frau Burkhard und Frau Schott perfekt geleitet.

Die Massivholzküchen der Möbelmacher im Landspiegel

LandspiegelDieMoebelmacher(2)Das hat uns aber sehr gefreut, unsere Küchen im Landspiegel wiederzufinden. Sogar der Text ist ausgesprochen schemcihelhaft, weshalb wir ihn hier – der einfacheren Lesbarkeit wegen – weiter unten nochmal wiederholen. Die Zeitschrift Landspiegel, deren Chefredaktion Jana Schütze innehat, ist die einzige in diesem Genre, die auch ökologische aspekt in Deko, Kochen und Leben einbindet. So gesehen, sind wir besonders stolz, dort präsent zu sein. Hier kann man die Zeitschrift mal anschauen oder das Abo bestellen. 

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Natur im Haus
Küchen aus Holz

Die Küche ist die Seele der Wohnung. Hier wird gekocht und gegessen,
diskutiert und telefoniert, werden Freunde bewirtet und
Gäste empfangen. Ein Ort der Behaglichkeit. Was gibt es Schöneres
als Holz für diesen wichtigen Raum?

Die Buche mit dem magischen Rotkern stammt aus der Frankenalb.
Die Bretter für die „Grüne Küche“ aus dem Kirschgebiet
Lilling bei Gräfenberg. Die ungewöhnliche Buche mit den
vielen Verwachsungen stand 150 Jahre in Großviehberg, bevor
sie gefällt wurde. Ihre Bretter lagerten einige Jahre auf dem
Hof der „Möbelmacher“, bevor sie dann zu einer Küche verarbeitet
wurden. Interessant in Nussbaum, elegant in Buche
oder frisch und modern in Ahorn – Küchen aus Holz sind nicht
nur schick, sondern so einzigartig, wie die Bäume, aus denen
sie gemacht werden. Seit fast 30 Jahren haben sich „Die.Möbelmacher“
aus Franken darauf spezialisiert, die Natur aus
dem Wald in die Häuser zu bringen.

„Das glückliche Lächeln unserer
Kunden liegt uns genauso am
Herzen wie das glückliche Lächeln
unserer Mitarbeiter.“

Gekonntes Handwerk

Sie sind Meister ihres Fachs, Handwerker mit Leib und Seele.
Nicht nur, dass sie genau wissen, was sie tun, gute Arbeit ist
ihnen eine Ehre. Vom Fällen des Baumes bis zum Anschrauben
des letzten Scharniers sitzt bei ihnen jeder Handgriff.
„Nachhaltigkeit, Langlebigkeit, Qualität sind für uns wichtig.
Unser Holz kommt zu 100 Prozent aus den nahen Wäldern“,
erzählt Herwig Danzer, Chef von „Die Möbelmacher“. „Wir
schonen die Ressourcen, wo wir nur können, spülen mit Regenwasser,
und beheizen unsere Trockenkammern mit Holzabfällen
aus der Werkstatt. Doch noch wichtiger sind uns
die Menschen. Das glückliche Lächeln der Kunden über ein
gemeinsam entworfenes neues Stück liegt uns genauso am
Herzen, wie das glückliche Lächeln unserer Mitarbeiter über
ein gelungenes Werk.“

Möbel fürs Leben

Und so sind die Küchen von „Die Möbelmacher“ Küchen fürs
Leben. Denn hier ist das „Echtholz“ nicht einfach nur eine
Spanplatte mit gerade einmal 0,7 Millimeter Furnier, hier ist
jedes Detail aus massivem Holz, vom Korpus bis zur Schranktür.
Jedes Brett wird individuell für das künftige Möbel ausgesucht.
„Dabei entscheidet der persönliche Geschmack, welche
Holzmaserung einem am liebsten ist.“ Das Holz wird nicht lackiert,
sondern mit Naturharzölen bearbeitet. Die Philosophie
der Möbelmacherküchen: funktional bis an die Grenzen der
Rationalität, aber trotzdem individuell ausgerichtet auf den
Geschmack der Kunden. „Hochwertige Möbel vom Schreiner
halten wesentlich länger als „Billigmöbel“ und sind damit auf
lange Sicht sogar günstiger als das mutmaßliche „Schnäppchen“,
das nach wenigen Jahren schon unmodern, unansehnlich
und damit unerträglich wird und auf dem Müll landet.“

Mehr Infos: www.die-moebelmacher.de

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Die Massivholzküchen der Möbelmacher auf der Homepage

Die Schlossküche mit Video vom großen Bild

Die barrierefreie Küche für Rollstuhlfahrer auf dem kleinen Bild

Alle Videos der Möbelmacherküchen in der Youtube Playlist.

 

Bisher im Landspiegel:

Die grüne Küche im Landspiegel
Möbelmacherwohnzimmer im Landspiegel

 

 

Im Brandiz.de Blog über das Nachhaltigkeitsblog: „Wie Mittelständler sich über Corporate Blogs profilieren“

Im Brandiz-Blog finden sich ganz viele spannde Artikel über das Bloggen für Firmen (Corporate Blogs) und glaubwürdige Kommunikation. In diesem Artikel von Klaus Wieking wird auch über das Nachhaltigkeitsblog berichtet:

Klein, aber oho: Wie Mittelständler sich über Corporate Blogs profilieren

Pfiffig gemachte Blogs wie der Nussblog von Jalall D'or sind im deutschen Mittelstand selten. Viele Mittelständler erkennen das Potential eines Corporate Blogs für Marketing und Kommunikation nicht.

Pfiffig gemachte Blogs wie der Nussblog von Jalall D’or sind im deutschen Mittelstand selten. Viele Mittelständler erkennen das Potential eines Corporate Blogs für Marketing und Kommunikation nicht.

Die Corporate-Blog-Szene der kleinen und mittelständischen Unternehmen ist sehr überschaubar. Dabei zeigen exzellente Blog-Beispiele, wie gerade der Mittelstand zeitgemäß Inhalte aufbereiten, mehr Umsatz machen und auch noch Geld sparen kann.

Unterkrumbach. Klingt nach Provinz, ist Provinz. Das Dorf im Nürnberger Land hat laut seiner Homepage derzeit 132 Einwohner. Seit 1988 ist Unterkrumbach Sitz der Manufaktur „Die Möbelmacher“, hinter der die Geschäftsführer Herwig Danzer und Gunther Munzenberg stehen. „Die Möbelmacher“ produzieren Möbel aus Massivholz, vorzugsweise ganze Küchen, edel, teuer, aber auch ökologisch korrekt und nachhaltig mit Holz, das ausschließlich in der Region geschlagen wird. Sogar Kunden aus Berlin oder Hamburg programmieren ihr Navi Richtung Unterkrumbach, um mit den Möbelmachern ihre Traumküche Wirklichkeit werden zu lassen. Viele reisen schon mit genauen Vorstellungen an, weil sie sich zuvor auf dem Blog der Möbelmacher schlau gemacht haben, der unter einer Domain firmiert, nach dem sich viele die Finger lecken: http://www.nachhaltigkeitsblog.de/ Seit 2005 existiert der Corporate Blog, Avantgarde aus Franken also. „Vorher haben wir ein Jahrbuch heraus gegeben. Über den Blog können wir wöchentlich und täglich über unsere Arbeit berichten“, erklärt Herwig Danzer die Vorteile.

Herwig Danzer: Der Marketingchef "Der Möbelmacher" ist einer der wenigen Mittelständler mit langjähriger Bloggerfahrung: Der Blog www.nachhaltigkeitsblog existiert seit 2005.

Herwig Danzer: Der Marketingchef “Der Möbelmacher” ist Pionier und bloggt seit 2005.

540 Kilometer von Unterkrumbach entfernt stehen Dorothea Linnenbrink und ihr Mann Jalalledin auf dem weithin bekannten Wochenmarkt im westfälischen Münster und verkaufen auf ihrem Stand Trockenfrüchte und Nüsse aus aller Welt. Bei Jalall D‘or, wie das Geschäft heißt, geht es ähnlich wie bei den Möbelmachern nicht allein um den schnöden Mammon, es steht eine Idee hinter dem Business. Über den Verkauf exotischer Waren wollen Dorothea und ihr aus dem Iran stammender Mann den bodenständigen, aber auch etwas sturen Westfalen fremde Kulturen näher bringen. „Das Brückenschlagen gehört zu unserer Philosophie“, sagt die diplomierte Geographin. Das spiegelt der www.jalalldor.de/nussblog/ wieder, der Bestandteil des seit 2010 bestehenden Onlineshops Jalall D’or ist. Dort geht es nicht nur um neue Rezepte und Lebensmittel, sondern auch schon mal um ausländische Künstler oder das Erklären des persischen Neujahrsfestes.

Zwei Unternehmen, die mit ihren hervorragenden Corporate Blogs beweisen, dass sich der deutsche Mittelstand das Internet im Allgemeinen und Blogs im Speziellen erobert hat – könnte man glauben. Tatsächlich sind Nuss- und Nachhaltigkeitsblog in ihren Branchen Ausnahme-Erscheinungen, fast Solitäre, denn die Blogszene der Kleinunternehmer und Mittelständler gleicht eher der iranischen Salzwüste Dascht-e Kawir als einer fränkischen Blumenwiese. “Im Bezug auf unsere direkten Konkurrenten sind wir allein auf weiter Flur”, berichtet auch Lara Albrecht von dem Offenbacher Reiseunternehmen Dein Bus, das den flott gemachten Corporate Blog blog.deinbus.de unterhält.

Zwar hat die überragende Anzahl der kleinen und mittelständischen Unternehmen, kurz KMU, inzwischen eine Präsenz im Web, doch die begrenzte Zahl der Blogs aus diesem Bereich erkennt man schon daran, dass immer wieder die selben Referenzbeispiele – Saftblog, Kaffee-Satz etc. – heranzitiert werden. Woran das liegt? Zwei Faktoren dürften entscheidend sein: Zeit und fehlendes Wissen. „Der Blog macht eine Schweinearbeit“, erklärt Möbelmacher Danzer anschaulich. Kompetente Texte schreiben, Videos drehen und in den Blog einpflegen, für die Verbreitung der Inhalte über den Blog hinaus sorgen – das alles kostet Zeit. Auf acht bis zehn Stunden in der Woche schätzt Dorothea Linnenbrink, die von einer weiteren Autorin unterstützt wird, die Pflege ihres Corporate Blogs.

Blogger-Duo: Dorothea und ihr Mann Jalalledin betreiben nicht nur einen Stand auf dem Münsteraner Wochenmarkt, sondern auch den Nussblog.

Blogger-Duo: Dorothea Linnenbrink und ihr Mann Jalalledin betreiben nicht nur einen Stand auf dem Münsteraner Wochenmarkt, sondern auch den Nussblog.

Nicht weniger schwer wirkt sich fehlendes Wissen aus. Einen Blog auf WordPress-Basis einrichten (oder einrichten lassen), mit SEO und Content-Distribution hantieren, lässt sich für den Hausgebrauch lernen. Sich schriftlich nicht nur korrekt auszudrücken, sondern auch Geschichten zu erzählen, komplexe Sachverhalte wiederzugeben, ist ungleich schwerer, zumal die Fähigkeiten vieler Handwerker und kleiner Gewerbetreibender auf ganz anderen Gebieten liegen. Warum sich also zum mühseligen Daily Business noch einen Corporate Blog aufschnallen? Worin besteht der Nutzen fürs ohnehin mühselige Geschäft?

Hier ein paar Vorteile des Mediums Corporate Blog für Mittelständler:

Werben Werbung mit klassischen Medien wie Tageszeitung oder Plakat ist für Mittelständler vergleichsweise teuer, TV-Werbung zumeist unerschwinglich. Zudem bergen sie, wenn es sich nicht um Fachmedien handelt, die Gefahr hoher Streuverluste. Auch das Herstellen, Drucken und Vertreiben von Flyern, Broschüren und Katalogen kostet viel Geld. Die Investitionen in den Aufbau eines Corporate Blogs sind hingegen überschaubar, die finanziellen Aufwendungen für die Aktualisierung und Pflege lassen sich, abgesehen von der investierten Arbeitszeit, niedrig halten. Größter Vorteil eines Blogs: Durch den Aufbau relevanter Inhalte und das Einhalten der wichtigsten SEO-Regeln landet man im Google-Ranking auf den vorderen Plätzen – eine bessere Werbung gibt es nicht, zumindest nicht online.

Produkte und Dienstleistungen erklären Viele Mittelständler stellen hochkomplexe Produkte her, die man erst einmal erklären muss. Da bietet ein Corporate Blogs nicht nur theoretisch unbegrenzten Raum, sondern auch alle Vorteile eines digitalen Mediums: bewegte Bilder, Skizzen, Grundrisse, Tabellen, Statistiken, Animationen oder Links zu weiteren Inhalten. „Ausführlichere Inhalte und Stories sind möglich“, erklärt Lara Albrecht von Bus.de. So kann sich ein Unternehmen in all seinen Facetten darstellen – auch abseits des Kerngeschäfts. Hinwesie von gemeinnützigem Engagement oder auf kulturelle Aktivitäten können ebenso Teil eines Corporate Blogs sein wie die Beschreibung des eigenen Berufsalltags.

Ehrlich und authentisch sein Das Internet ist ein Markt der Möglichkeiten, aber auch ein Dschungel. Wer steht hinter der Website? Wer sind die Betreiber? „Die Leute wollen gerade bei Lebensmitteln wissen, wer dahinter steckt“, weiß Dorothea Linnenbrink von Jalall D’or. Auf einem Corporate Blog kann man die Geschichte hinter der Geschichte erzählen, den Handelnden ein Gesicht geben, „aus dem Nähkästchen plaudern“, wie Lara Albrecht ergänzt. Das schafft Vertrauen, Sympathie, ein gewisse Nähe. Dazu gehört aber nicht nur ein Talent zum Storytelling, sondern auch der Mut, sich so authentisch wie möglich zu geben – abseits von Werbesprech und Marketing-Phrasologie.

Kunden besser kennenlernen und Dialoge führen Wer die richtigen Inhalte auf seinem Corporate Blog platziert, bekommt Resonanz in Form von Kommentaren. Dies kann nicht nur der erste Anknüpfungspunkt für eine Beratung sein, der Betreiber erfährt auch einiges über die Wünsche und Bedürfnisse seiner Kunden. Die systematische Auswertung von Postings kann zu erhellenden Erkenntnissen über den Kunden, das bislang unbekannte Wesen, führen und am Ende zu Produkten, die noch besser seinen Wünschen entsprechen.

Mehr Umsatz machen Ein Corporate Blog ist kein Onlineshop, kann aber unmittelbar zu mehr Klicks in ihm führen. Deinbus.de stellt regelmäßig interessante Reiseziele vor, der Klick zur Buchungsmaske für eine Busfahrt dorthin ist nicht weit. Auf dem Nussblog erscheinen regelmäßig leckere Rezepte für mehr oder minder exotische Speisen – die Zutaten dazu kann man auf Jallal D’or gleich einkaufen. Je mehr interessante Inhalte den Blog befüllen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass auf der Homepage geshoppt wird.

Inhalte verteilen Ein Corporate Blog funktioniert nur als Teil einer umfassenden Digitalstrategie. Lara Albrecht von DeinBus: „Unsere Social Media Kanäle gehen Hand in Hand mit unserem Blog: Social Media teasert an, der Blog erzählt. Ähnlich verhält sich die Beziehung zur PR: Pressemitteilungen sind seriös, informativ und beschränken sich auf’s Wesentliche. Der Blog hingegen bietet ein gewisses Look & Feel.” RSS-Dienste und Newsletter tun ein Übriges zum Verteilen der auf dem Blog aggregierten Inhalte.

Funktioniert ein Corporate Blog technisch wie inhaltlich, kann sich der Betreiber freuen. Über den Traffic beispielsweise. „Wir haben täglich zwischen 200 bis 500 Besucher“, berichtet Herwig Danzer vom Nachhaltigkeitsblog. Die Öffnungsrate seines Newsletters liegt bei sensationellen 25 bis 30 Prozent. Man muss nicht unbedingt nach Unterkrumbach fahren, um etwas über “Die Möbelmacher” zu erfahren.

Andrea Pitsch von der HZ über die Arbeit der Möbelmacher in der Serie „made in Heimat“

Eine sehr interessante Artikelserie veröffentlicht die Hersbrucker Zeitung seit einiger Zeit: unter „made in heimat“ werden heimische Betriebe vorgestellt, die auch außerhalb Hersbrucks einen gewissen Bekanntheitsgrad genießen. Um so mehr freuten wir uns, als Andrea Pitsch uns wegen eines solchen Artikels besuchte und unsere Arbeit mit Bild und Text im selben hervorragend beschrieb:

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„Ihr Name ist weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt, ihre Produkte stehen in Häusern, Firmen, Regalen und Schränken in vieler Herren Länder, doch ihre Heimat haben sie nicht vergessen: Sie sind Global oder zumindest German Player und haben ihre Wurzeln hier, die Firmen, die wir in loser Folge vorstellen:

Wohnen in der Heimat
„Möbelmacher“ arbeiten mit Holz aus der Region

HZ14madeinHEIMAT0102LO07UNTERKRUMBACH – Sie werben
mit dem Slogan „Alles Gute zum
Einrichten“ wie ein normales Möbelhaus,
doch davon sind die „Möbelmacher“
weit entfernt – und das
nicht nur, weil ihre Zentrale im beschaulichen
Sittenbachtal liegt, gefühlt
fast am Ende der Welt. Hier
entstehen die komplette Einrichtung
des Traumhauses, die individuelle
Küche oder nur der Wunsch-Tisch,
und zwar aus dem Baum von nebenan.
Hier wird aus dem Wald der Region
Heimat zum Wohlfühlen gemacht.

_MG_5185„Wir wollten uns nur mal umschauen,
haben aber nichts gefunden.“
Das hört Herwig Danzer, einer
der beiden Geschäftsführer und
Gründer der Möbelmacher, ab und
an, wenn die Leute aus der kleinen
Ausstellung über Büro und Schreinerei
kommen. „Dabei zeigen wir
dort nur Beispiele“, erklärt Danzer,
„verkaufen wollen wir dem Kunden
nicht genau das, was dort steht, sondern
die passende Einzellösung für
ihn“. Genau diese Dienstleistung der
gemeinsamen Möbel-Entwicklung
ist aber vielen unbekannt.

_MG_5182„Fast niemand kommt mit einem
Plan, wie zum Beispiel die Küche
aussehen soll, sondern nur mit dem
Wunsch nach einer Kochgelegenheit“,
erzählt er, „dabei ist selbst ein
Tisch bei uns eine Einzelanfertigung,
er entsteht erst durch den gemeinsam
entwickelten Entwurf“.
Und das ist der zweite Baustein des
Möbelmacher-Konzepts: Stuhl,
Schrank und Co. werden in der eigenen
Schreinerei aus Holz der Region
individuell gefertigt.

_MG_5178Angefangen haben Danzer und
Gunther Münzenberg 1988 in Hersbruck
als (ökologische) Massivholzschreinerei.
Seit dem Neubau 1997
in Unterkrumbach fertigen sie ihre
Stücke mindestens zu 95 Prozent aus
Holz der Region – meist sind es gar
hundert Prozent. Und dort, im Wald,
liegt Qualität: Immer wieder gehen
Münzenberg, örtliche Förster und
Michael Müller von der Forstbetriebsgemeinschaft
in die benachbarten
Laubholzzonen, um die
Baumstämme auszuwählen.

_MG_5186Während die Kunden, die gerade
beim Küchenkauf aus ganz Deutschland
kommen, noch gar nicht wissen,
dass sie ein neues Möbel brauchen
oder wollen, werden die Stämme von
15 Möbelmachern und Partnerfirmen
abgeholzt, entrindet und in
Bretter gesägt. Danach stapeln sich
im Außenlager für lange Zeit rund
300 Kubikmeter Holz: „Das reicht
für drei bis fünf Jahre“. Danach
wandert der Rohstoff in die Trockenkammer.

Für Buchenbretter kann es auch
noch wärmer werden: „Wir verwenden
die Thermobuche“, erläutert
Danzer, „da wandert unsere regionale
Buche drei Tage bei 180 Grad in
den Ofen und wird so richtig dunkel
wie Nussbaum“. Der Vorteil des Hitzeschocks:
Das Holz bleibt – anders
als beim Beizen – dunkel, auch
wenn Danzer Eddinggekritzel mit Öl
und Schleifschwämmchen mehrmals
entfernt. Diesen „Trick“ zeigt der
Möbelmacher bei Beratungsgesprächen
und auf Messen gerne: „Frauen
finden Holz meist toll, die Jungs
kontern immer, dass man das nicht
gut sauber machen kann.“ Dabei
geht der schwarze Stift dank der
aufwendig mit Naturharzöl behandelten
Oberfläche weg wie nichts.
Und das bleibt in Erinnerung. „Sie
sind doch der, der mit Edding auf
der Küche rumgemalt hat?“, hört er
öfter.

Kommt der Edding zum Einsatz,
sind Danzer oder Mathias Deinhard
schon mitten drin im Beratungsgespräch.
Grundriss und Fotos vom Raum bilden den
Start, dann wird „rumgemalt“, es werden ihre
und seine Ideen zusammengebracht
(„Da gab’s schon dramatische Szenen!“),
bis sich auf einem weißen
Blatt Papier erste Schränke, Griffe
und Designs abzeichnen. „Das ist
der wichtigste Teil unserer Arbeit“,
betont Danzer.

Und was, wenn der Kunde
konkrete Vorstellungen hat, so wie
eine junge Frau, die einen Tisch mit
Ansteckplatte wollte, ohne dass man
die Verlängerungsoption dem Möbel
im Normalzustand ansieht? Dann erfinden
die Möbelmacher einen neuen
Beschlag oder schlagen das vor, wozu
sie am Markt, auf Messen oder in
Fachzeitschriften inspiriert wurden,
zum Beispiel Einlegearbeiten aus
Glas, Leder, Blech oder Rindentuch.

Beraten wird bei ihnen nicht im
Büro, sondern – gerade wenn es um
die Kochstelle geht – in der Ausstellungsküche.
Dort wird gesessen,
geplaudert, geplant und gekocht.
„Der Raum hat auch eine soziale
Funktion und das kann man nicht
erklären, das muss der Kunde spüren.“
Außerdem lässt sich so auch
gleich demonstrieren, dass diese Möbel
der Holzexperten das sind, als
das sie gebaut werden – ein funktionales
Instrument zum Kochen.
Kein Wunder, dass das die Grundidee
hinter den Kochshows ist, für
die die Unterkrumbacher mittlerweile
bei Messen gebucht werden.

„Mit den Shows zeigen wir, dass
wir mit unseren Möbeln und Küchengeräten
umgehen können“,
meint Danzer. Und zugleich sehen
die Leute, dass die Massivholzküchen
das Bruzzeln zur Schau sowie
diverse Auf- und Abbauten „locker
aushalten“. Darin versteckt
sich ein weiteres Schlagwort der
Möbelmacher: Nachhaltigkeit. Massivholz-
Anfertigungen leben länger,
sind unempfindlicher und wandlungsfähig
bei Umzügen.

Ist aus den ersten Zeichnungen ein
fertiger Plan geworden, wandert der
vom Schreibtisch in die Schreinerei.
Dort wissen die Mitarbeiter, wie der
Kunde sich die Oberfläche vorstellt,
ob ruhig gemasert, lebhaft, mit oder
ohne Astloch, mit Kern in der Mitte.
„Da lassen sich echte Bilder komponieren“,
schwärmt der Chef, wenn
seine Mitarbeiter die Bretter zu entsprechenden
Stücken schneiden.
Fräsen, Verleimen, Schleifen und
Ölen machen das Möbelstück letztlich
perfekt.

Auch wenn die Küchen einen großen
Anteil am Umsatz ausmachen,
die Unterkrumbacher richten auf
Wunsch zusammen mit ihren Lieferanten
komplett ein. Passende Fußböden,
Teppiche, Vorhänge, Beleuchtung,
Polstermöbel und mehr
bieten sie an. „Diesen Rundumservice
kennen die meisten aber nicht“,
hat Danzer als Erfahrung gemacht.

Ebenso ungewöhnlich dürften es
viele finden, dass die Möbelmacher
seit 2005 bloggen und einen dicken
Kalender als Jahrbuch haben, der an
über 5000 Kunden kostenlos verschickt
wird. Viele Fotos zeigen, was
die Schreiner im vergangenen Jahr
alles haben entstehen lassen. „Es
gibt sogar welche, die sich bei uns
einrichten mit der heimlichen Hoffnung,
auf den Titel zu kommen“,
schmunzelt Danzer.

Er will gerne mehr erzählen, als
„Wir haben tolle Küchen“. Daher
holten er und Münzenberg im Lauf
der Zeit zum „regionalen Rundumschlag“
aus. Wenn in der Küche
schon Holz der Region verbaut wird,
sollten in ihr auch Franken kochen
und „Heimat aufm Teller“ kommen
– Heimat pur eben.“
ANDREA PITSCH

Zahlen und Fakten

Name: Möbelmacher GmbH
gegründet: 1988 durch Gunther
Münzenberg und Herwig Danzer
Mitarbeiterzahl: 15
Auszeichnungen (u.a.): 1998 Bay.
Heimatpreis für ökol. Gewerbebau;
2003 Nachhaltigkeitspreis der Stadt
Nürnberg, Umweltbotschafter Bayerns;
2005 Handwerkspreis; 2007
Thalhoferpreis für innovatives Management;
2012 Dt. lokaler Nachhaltigkeitspreis

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