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Handwerksportal beschreibt das Twitterkonzept der Möbelmacher

Twizzaessen bei den Möbelmachern

Es ist nicht gerade eine Ansammlung neuer Weisheiten aus der Web 2.0 Welt aber immerhin eine Nachricht mit Link auf den Twitteraccount und die ist ja immer hilfreich. Auf dem Foto von Andrea Pitsch (HZ) des letzten Twitter-Treffens der Hersbrucker:

Für herwig Danzer ist Twitter nur ein Kanal, über den er beispielsweise Pressemitteilungen an die Öffentlichkeit bringt. „Hier in Nürnberg hat sich mittlerweile eine große Twitter-Szene entwickelt“, berichtet der Chef der „Möbelmacher“. Auch für ihn bedeutet das Social-Media-Instrument vor allem eins: Kontakte.

Aber auch zahlreiche Kunden hat der Tischlermeister schon akquiert: „Wir sitzen hier auf dem Land und können nicht warten, dass jemand zu uns kommt“, sagt Danzer. Über das Internet gehen News schnell raus.

Der Unternehmer nutzt einen so genannten „Social Media Newsroom“, in dem auch andere Kanäle angezapft werden: Facebook, Xing, Youtube. Und die Möbelmacher treiben ihren Nachhaltigkeitsblog mithilfe von Twitter voran.

Eine Erklärung für den Erfolg hat Danzer: „Soziale Eigenschaften spielen in der heutigen Gesellschaft eine immer größere Rolle. Da überlegen sich die Kunden genau, bei wem sie kaufen.“

Mehr Infos unter: www.die-moebelmacher.de

(ja)

Handwerk.com berichtet über den Umgang mit Emailanfragen der Möbelmacher

Zufällig per Google Alert entdeckt: der Beitrag von Jörg Wiebking aus der Fachzeitschrift „Genau“ wurde auch auf handwerk.com veröffentlicht.


Auf Kundenfang: Von der E-Mail zum Direktkontakt!

Kundenanfragen per E-Mail: Möbelmacher herwig Danzer nutzt die Chance, und holt sich die Absender ans Telefon. Mit überraschend guter Resonanz.

E-Mail-Anfragen nach Preisen, Angeboten, Informationen – für viele Handwerker ein echtes Ärgernis. Wer weiß schon, wer dahinter steckt: ein neugieriger Wettbewerber, ein Kunde auf Schnäppchen-Suche oder doch ein lukrativer Auftrag? Wer solche Anfragen ignoriert, wird das nie erfahren. Doch wer sie ausführlich beantwortet, macht sich vielleicht unnötig Arbeit.

Kunden um Anruf bitten
Oder man macht es so wie Herwig Danzer von der Schreinerei „Die Möbelmacher“ in Kirchensittenbach: „Ich antworte dann kurz mit der Bitte um einen Anruf, da wir solche Anfragen alleine aufgrund einer E-Mail nicht beantworten können“, berichtet der Unternehmer.

Besonders ärgerlich sind für den Unternehmer E-Mails ohne Kontaktdaten des Kunden. Doch auch dann bleiben seine Antwort-E-Mails freundlich. „Man weiß ja nicht, wer der Absender ist, und was daraus wird.“

Groß ist der Aufwand für Danzer so nicht, doch das Ergebnis kann sich sehen lassen: „Ein Drittel bis die Hälfte der Kunden ruft zurück.“

Sofort beim Kunden anrufen
Oft greift er auch gleich selbst zum Telefon. „Wenn Kunden ihre Kontaktdaten mitsenden, sind manche schon verwundert, wenn es ein paar Sekunden später bei ihnen  klingelt.“

Doch die Vorteile liegen für beide Seiten auf der Hand: Denn am Telefon kann Danzer schnell deutlich machen, dass die Massivholzmöbel seines Unternehmens nicht von der Stange sind. „Wenn ich zwei bis drei Fragen stelle, wird den Kunden schon klar, dass ein Angebot per E-Mail nicht so einfach ist.“

Außerdem biete das Telefonat ihm die Möglichkeit, den Kunden besser einzuschätzen: „Ich merke dann schnell, ob es nur um den Preis geht.“

(jw)