Kategorie-Archiv: Streuobstinitiative

Neuer Frühling, neue Pläne: Obstspaziergang!

von Alice Niklaus

Folgende Einladung des Bioland e.V., Verband für organisch-biologischen Landbau kommt per Mail bei mir an; ich gebe sie mit Elan und einigen Änderungen an interessierte Frühlingserwachte weiter:

Liebe Mitglieder und Interessierte,

Wir laden Sie herzlich zu folgender Veranstaltung ein:

Obstspaziergang, Dienstag, 24.03.2015, Beginn um 14:00 Uhr im Bioland-Betrieb Heldrich, Frechetsfeld 15, 92262 Birgland, Tel.: 09666/693.
Wir machen einen Spaziergang durch die Streuobstwiesen des Bioland-Betriebs Heldrich. Schwerpunkt ist dabei der Winterschnitt. In Theodrie und Praxis erfahren wir, warum geschnitten werden muss und wie sich der  Schnitt auf die Entwicklung des Baumes auswirkt. Die Bandbreite auf den Streuobstwiesen umfasst schöne alte Sorten und zeigt eine grosse Vielfalt auf. Roland und Katrin Heldrich verarbeiten das eigene Obst, die Produktion der Streuobstinitiative Hersbruck und Obst von weiteren Betrieben im Lohn zu hochwertigen Säften. Sie berichten welche Erfahrungen sie in der Kultur und bei Verarbeitung und Vermarktung gesammelt haben. Im Anschluss erfolgt eine Verkostung der Produkte und Säfte.

Für eine gute Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 20.03.2015 bei Ansprechpartnerin Susanne Maurer, Auf dem Kreuz 58, 86152 Augsburg. Tel. 821 34680-186 oder susanne.maurer@bioland.de.

Wir freuen uns auf einen schönen gemeinsamen Obstspaziergang!

Katrin und Roland Heldrich                                  Norbert Drescher

Bioland-Betrieb                                                   Bioland-Weinbauberater

Hier endet die Einladung. Ich wünsche einen wunderschönen Tag!

Flotte Lesung von Jaana Prüss aus ihrem Buch „fair handeln“ am Michelsberg

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Jaana Prüss am Michelsberg in Hersbruck

Wurde schon gefragt, wo im Nachhaltigkeitsblog  unser Artikel über den spannenden Abend mit Jaana Prüss am Michelsberg bleibt (den wir hier angekündigt haben). Das ungewöhnlich lange Warten auf diese Veröffentlichung im – im März 10-jährigen – Blog war offen gestanden Absicht, denn ich wusste, dass Ute Scharrer einen tollen Artikel darüber schreiben wird und den leihe ich mir hier dankbar und mit freundlicher Unterstützung der Hersbrucker Zeitung gerne aus.

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Dr. Ulrike Eyrich bei ihrer wohlformulierten Begrüßungsrede

Ute hat Recht, man hätte Jaana gerne noch länger zugehört und nicht nur über die einzelnen Initiativen selbst als Shortcut, sondern auch über die notwendigen Rahmenbedingen und Jaanas großen Erfahrungsschatz damit erfahren. Denn wer ihre Vita ließt, oder Ulrike Eyrichs einfühlsame Einführung verfolgte, hat großen Respekt vor Ihren Leistungen, die sie an keiner Stelle erwähnt hat.

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Bürgermeister Robert Ilg

Aber die Unterhaltung über diese Themen war dann nach dem Vortrag möglich, denn bei köstlichem Essen und fairem Biowein war dank ihres Parforceritts durch Ihr Buch mehr Zeit für den persönlichen Austausch und der war  sehr inspirierend. UnterstützungsbannerC3S_B4NIE36CRGAuch sie sieht in der Open Source Bewegung eine große Zukunft und ist ein Fan von C3S (die Cultural Commons Collecting Society baut gerade eine Alternative zur GEMA auf, was wir auch als Genossenschaftler unterstützen). Ihr empfehlenswertes Buch hat sie unter Creativ Commons Lizenz ohne Verlagsbeteiligung herausgebracht, so verzichtet sie zwar auf die vertriebliche Unterstützung, behält aber die absolute Kontrolle über die Rechte. 

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Ottmar Fischer von der Streuobstinitiative

Ein wertvoller Beitrag für Hersbruck war die Veranstaltung aber nicht zuletzt deshalb, weil viele, leider nicht alle, Initiativen mal zusammen kamen und sich auch untereinander austauschten, auf dass sich nicht wiederholen möge, dass sich die Streuobstinitiative ein Gebäude errichten lässt, ohne beim Initiativkreis Holz aus der Frankenalb wenigstens anzufragen.

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Ute Scharrer schrieb in der Hersbrucker Zeitung:

Umdenken mit dem Schnellfeuergewehr

Rasante Buchvorstellung mit Jaana Prüss aus Berlin zum Thema „fair handeln“ – Regionale Projekte präsentierten sich

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HERSBRUCK (us) – Eine Glücksministerin als Herrin über ein fiktives Ministerium, ein Werteladen in Berlin und regenfeste Röcke aus Belfast: Jaana Prüss, Künstlerin und Autorin aus der deutschen Landeshauptstadt feuerte bei der Vorstellung ihres Buches „fair handeln“ eine Salve an Ideen zum  Umdenken ab – angesichts deren Fülle leider manchmal auch mit der Geschwindigkeit eines  Schnellfeuergewehrs. Mit bewundernswerter Bescheidenheit nahm sich die vielfach ausgezeichnete
und hochgebildete Kulturaktivistin aus dem Rampenlicht des gut gefüllten Lokals am Michelsberg
und stellte nicht nur über den Tellerrand denkende Kollegen hinein, sondern bot auch Initiativen
aus dem Hersbrucker Umkreis ein Podium.

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Doris Dischner ist die "Initiative Essbare Stadt"

So stellte Doris Dischner ihr Projekt „Essbares Hersbruck“
mit dem zu vernaschenden Inhalt der Pflanzkübel in der Kirchgasse vor. Uwe Neukamm erzählte von der
in Vorderhaslach betriebenen Solidarischen Landwirtschaft, die mit ihrer überwältigenden ökologisch
erzeugten Gemüseernte die Erntegemeinschaft 2014 fast überversorgte.

 

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Das Publikum aus der Cittaslow Hersbruck

Ottmar Fischer pries die von der Streuobstinitiative Hersbrucker Alb gehegten Apfelbäume an, die zumindest Teile der 140 in der Region gelisteten alten Sorten tragen und so vor dem Aussterben retten.
In diese eher kulinarische Ecke passen auch etliche Initiativen, die die von der Fairtrade-Beauftragten
der Stadt Hersbruck, Ulrike Eyrich, geladene Jaana Prüss vorstellte. Unter dem griffigen Titel „Stadt
macht satt“ werden in Berlin Gemüse und Kräuter in die Vertikale gebracht und in Pflanztaschen an Bauzäunen hoch-gezogen. „Running Dinner“ gehen einen Schritt weiter in der Verarbeitungskette der Nahrung und fördert nebenbei Beziehungen. So wird die Vorspeise in einem Haushalt, der Hauptgang in der nächsten Wohnung und das Dessert in einem dritten Habitat zubereitet und gemeinsam verspeist. 

Natürlich gibt es auch Ideen, wie mit Ressourcen schonend umgegangen werden kann. Im „Do-it- yourself“-Drittel des Buches von Jaana Prüss kann man lernen, aus Tetra-Paks originelle  Geldbörsen herzustellen oder Bienenkästen für eine extensive Haltung der für uns so wichtigen Insekten selbst zu bauen. Der Leihladen LEILA in Berlin hält selten gebrauchte Geräte zum Ausleihen bereit – so muss nicht jeder Haushalt eine Bohrmaschine anschaffen. Produktentwickler Leif Schoeller aus Fürth war angereist, um seine Crowd-Funding-Kampagne, oder wie er nach Anmahnung der vielen englischen Begriffe witzelte
„Schwarm-Finanzierung“, persönlich vorzustellen. Mit dem Umfang einer Langspielplatte und etwa einem
Pfund Gewicht könne man mittels „Blue Freedom“ Wasserkraft mobil zur Stromerzeugung nutzen.

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Jaana Prüss und Uwe Neukamm von der solidarischen Landwirtschaft

Bürgermeister Robert Ilg, der sich freute, dass Jaana Prüss aus „seiner Geburtsstadt Berlin in die erste Cittá Slow außerhalb Italiens“ angereist sei, teilte in seiner Begrüßung viel Lob an die in der Fair-Trade-
Bewegung Engagierten Hersbrucks aus. Ehrlich gestand er leise Nervosität gegenüber der Aktivistin mit
ihren Ideen zum Anstiften ein, äußerte aber Verständnis dafür, dass man manchmal „Maximalforderungen
formulieren muss, um Minimales zu erreichen“.

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Leif Schoeller erklärt seine Mikroturbine

Doch die Bedenken waren unbegründet, denn Jaana Prüss forderte nicht- sie inspirierte: zum Umdenken, Querdenken und Ausprobieren. Ob „Ticketteilen“,  „Wandelwerte“, die alternative Nutzung der allgegenwärtigen Werbeflächen oder das Verschenken von  Zeit statt Zeug“- viele der erfinderischen Initiatoren, die Prüss in ihrem kurzweiligen Buch vorstellt, setzen eher auf frisches Denken als auf behördliche Unterstützung. Und dabei ist laut Jaana Prüss eines ausdrücklich  erlaubt: Fehler machen!

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Klaus Prätor ist ein Fan und Verbreiter der Allmende-Kultur

Das Buch von Jaana Prüss heißt  „fair handeln-Anstiftungen für zukunftsfähiges Handeln“ und ist als
Taschenbuch im Verlag Morgengrün Kommunikation für 22.99 Euro erhältlich. Die Autorin, Künstlerin und Kulturaktivistin Jaana Prüss. Foto: U. Scharrer

Hier kann man ihr Buch bestellen oder in der Buchhandlung Lösch.

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Jaana Prüss beim Signieren ihrer Bücher

Lesung von Jaana Prüss zum Thema Fair Trade am Donnerstag 29.1. am Michelsberg

Pressemeldung der Stadt Hersbruck von Christl Schäfer-Geiger

Hier sind ein paar Fotos dieser gelungenen Veranstaltung (wer alle Fotos will, schickt eine email an hd@die-moebelmacher.de):

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Die Fairtrade Stadt Hersbruck lädt Mutige und Zukunftsorientierte zur Lesung „fair-handeln! Anstiftungen für zukunftsfähiges Handeln“ der Berliner Autorin Jaana Prüss ein, am Donnerstag, 29. Januar 2015
um 19 Uhr in der Gaststätte Michelsberg.

Die Berliner Kulturaktivistin und Kuratorin Jaana Prüss stellt auf Einladung des Eine-Welt-Netzwerkes Bayern und der Initiative Fairtrade Stadt Hersbruck am Donnerstag, 29. Januar um 19 Uhr in der Gaststätte Michelsberg ihr mehrfach ausgezeichnetes Buch „fair-handeln! Anstiftungen für zukunftsfähiges Handeln“ vor. Im Buch kommen neben Akteurinnen und Initiativen des Wandels viele Stimmen zu Wort, die eine Lebensweise unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit praktizieren. Von „Essbarer Stadt“ über Prinzipien des Leihens statt Besitzens und Aufwertens statt Wegwerfens stehen Rezepte und Anleitungen zum Do-it-yourself und Upcycling im Bereich Ernährung, Textil, Mobilität, Energie und Finanzen im Zentrum. 

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Die Lesung wird von Bürgermeister Robert Ilg eröffnet. Begleitend stellen sich regionale Initiativen vor, wie die Solidarische Landwirtschaft Vorderhaslach, die Streuobstinitiative Hersbruck, die Initiative „Essbare Stadt“ und die Firma Aquakin, Anbieter von nachhaltigen Kleinwasserkraftwerken. Sie bieten praktische Beispiele für „fair-handeln“ und nachhaltige Lebensweise in unserer Region.

Jaana Prüss gründete 2004 Morgengrün Kommunikation in Berlin, um Projekte mit Menschen unterschiedlicher Disziplinen aus Kultur, Kunst, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu initiieren und den Resonanzraum in der Allianz von Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit zu erweitern. Hierfür wurde sie u.a. mit dem Umweltmedienpreis der Deutschen Umwelthilfe (2010) und vom Rat für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet (2011, 2015).

 

Ulrike Eyrich, Leiterin der Fairtrade Initiative der Stadt Hersbruck freut sich auf spannende, kreative und nachahmenswerte „Anstiftungen und Impulse!“.

Unterer Markt 1
91217 Hersbruck
Tel. 09151 735 110
c.schaefer-geiger@hersbruck.de
www.hersbruck.de

Von den Hutangern der Hersbrucker Alb zu den Möbelmachern in Unterkrumbach

P1140861Von Alice Niklaus 

Ich habe in herwigs Newsletter 108 vom 4. November erschienen hier im Nachhaltigkeitsblog im Zusammenhang mit der Streuobstinitiative meinen Namen angetroffen. Als Ergänzung  folgende Zeilen: Die Entwicklung zur Blogerin war nicht geplant. Komputerwissen war mir nicht fremd, aber gleich mit Texten an die Öffentlichkeit gehen? Das habe ich mir als Ausländerin nicht zugetraut. "Yes, you can!" sagte herwig Danzer vor sieben Jahren, als ich ihn mit meinem Problem konfrontierte, und er hatte recht!

Hutanger war damals mein Thema, und damit begann mein Einstieg in die Blogerinnen-Karriere (lächeln!). Der Beitrag zum "Heuchlinger Anger" bekam die Nummer 1. Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark versorgte mich mit Hinweisen zu Hutangerpositionen und den Namen der meist nicht mehr aktiven Anger. Es waren dann schlussendlich über 100 Plätze in Feld und Wald, deren Beschreibung im Nachhaltigkeitsblog erschienen sind. Anfangs 2010 war das Baumthema zu Ende, und ein neues Projekt erschien am Horizont. Es heisst "Streuobstwiese"!

Und somit bin ich beim eigentlichen Thema, dem Tag des Schreiners und der Schreinerin (die weibliche Form ist die berechtigte Änderung des Originaltextes und stammt doch hurra aus herwigs Computer) angelangt. In Ermangelung von Spezialwissen betreffend heimische Hölzer, deren Lagerung, Verarbeitung, Maschinen dazu undsoweiter hänge ich hier einige Fotos an:

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Kommentar zur Küche: ich bin ganz und gar ungeeignet als Köchin, das kann auch die schönste Küche nicht ändern!         Kommentar zum Ehepaar: sehr geeignet zum Erkunden der Hutanger!

Kulinarischer Spaziergang durch die Obstgärten der Hersbrucker Alb

von Alice Niklaus

P1140839Es war ein spannender Abend! Die Einladung dazu machte mich neugierig, kam doch noch ein weiterer Aspekt zum Thema "10 Jahre Obstsortengarten Hersbruck" zum Vorschein – ein kulinarischer Spaziergang ist mir noch nicht begegnet! P1140829aDer Anlass fand im Fackelmannhaus statt und der Gastgeber war Ottmar Fischer (E-mail: ottmarfischer@web.de). Eine Verkostung von verschiedenen heimischen Apfelsorten wurde uns versprochen und als Zutaten Bilder, Geschichten, Anektoten und Informationen über den Anbauwert der Sorten in der heutigen Zeit. P1140834aAlle Versprechungen wurden eingehalten, und als Zugabe bekamen wir A4-Papierblätter und Apfelschnitze, deren Fruchtfleisch, Struktur, Saft, Geschmack und Aroma wir den Schnitzen zuschreiben konnten.  P1140837 15 Äpfel waren zu bewerten, ich kannte nur zwei davon, nämlich den Cox Orange und die Ananas-Renette, solch ein Baum stand bei meinen Eltern im Garten! P1140842aEine grosse Freude macht mir der Sternapi vom meinem Patenbaum! Ich hätte nie gedacht, dass er schon bei der ersten Präsenz so hübsch wird.

Lieber Ottmar: ich muss dir gestehen, dass ich beim Ausfüllen des Fragebogens – Fruchtfleisch, Struktur, Saft, Geschmack und Aroma – überfordert war! Äpfel färben in meinem Mund anscheinend wenig ab – ich meine damit auch das Aroma – und das Fruchtfleisch konnte ich inhaltlich ganz und gar nicht auseinanderhalten. Ich habe mich in der gewonnenen Zeit mit dem äusserlichen Aussehen der Äpfel beschäftigt und den Api étoilé gestreichelt.

Freitagvormittag in Hersbruck: Was haben 13 Gymnasiastinnen und Ottmar Fischer gemeinsam?

von Alice Niklaus

Antwort: Sie beschäftigen sich intensiv mit dem Thema Obstsortenvielfalt!

Kalt wars am vergangenen Freitag, die Sonne verschleiert, die BesucherInnen des Bauernmarkts eilten hin, kauften ein und eilten wieder heim. Auch ich kaufte ein, blieb dann allerdings aus Neugierde und Engagement zwischen Brunnen und Rathaus hängen, fand 13 junge Frauen an zwei verschiedenen Aktionstischen, fotografierte und recherchierte. P1140800a Bei den "Aktivistinnen" handelt es sich um Schülerinnen der 12. Klasse des Paul Pfinzing Gymnasiums (PPG) Hersbruck. Der Anlass am vergangenen Freitag ist Teil ihres Praxisseminars "Obstsortenvielfalt". Ottmar Fischer und seine engagierten Helfer feiern "10 Jahre Obstsortengarten". Soviel zur Gemeinsamkeit! Um 9 Uhr morgens waren an diesem Freitag Halstuch und Handschuhe willkommen. Die Sonnenstrahlen waren noch nicht über den Dächern zu sehen. Aber Biologielehrerin Frau Wallis und die Gymnasiastinnen waren bereit. P1140801

Jede Schülerin stellte Äpfel ihrer Lieblingssorte vor, Fragen wurden gestellt und kompetent beantwortet. Die Sonne schickte ihre Strahlen über die Dächer. Wärme umgab nun die vielen Besucher des Marktes. P1140819 P1140812

Wer Hunger hatte konnte diesen mit einem Versuchsapfel dämmen, so wie es Ursula, unserer Campania-Reiseleiterin, geschah. Eine Alternative war ein Stück Apfel-Omelette, die mir persönlich mundete!P1140815

Die attraktive sortenbestimmte Ausstellung der etwa 100 Äpfel zieht vor allem Männer an. P1140809 

Eine Stunde nach zwölf  Uhr: Die Präsentation "Obstsortenvielfalt" der Schülerinnen des PPG Hersbruck geht zu Ende. Noch ein Paar interessiert sich für das Projekt, dann ist es Zeit aufzuräumen. P1140820a

Sie sind fröhlich und freuen sich über die gelungenen vier sonnigen Stunden zwischen dem Oberen und dem Unteren Markt in Hersbruck! P1140818a

Anhängsel: in dieser Vielfalt habe ich den Apfel von meinem Patenbaum entdeckt (der 5. von rechts in der vorderen Reihe): Sternapis heisst er. Der Baum steht auf der Streuobstwiese in Hersbruck und ist weit und breit der einzige im Land. P1140810

Newsletter 106: Cittaslow-Tag, Tag der Küche und Love Story

Liebe Leute,

der Samstag, 27.Sep. ist der erste Cittaslow-Tag in Hersbruck und zufällig fällt er mit dem deutschlandweiten Tag der Küche (aus Massivholz!) zusammen. Also trifft sich Cittaslow und Slow Food und hoffentlich auch Sie bei uns zum Frühstück, das von 10 bis 17 Uhr dauern könnte. Aber natürlich liefern wir auch die Fernsehbilder der im letzten Newsletter angekündigten Sendung "Unkraut" mit Janina Nottensteiner und zeigen ein ebenso informatives, wie lustiges Video eines Küchen-Fototermins. Und wir haben eine Love Story aus dem "RL," dem richtigen Leben, das man heute in Unterscheidung zum virituellen "RL" (für Real Live) nennt.
Wieder ist die Newsletter-Kurzfassung im Video zu hören und sehen, alle Links finden Sie im Text weiter unten.

Die Themen heute:


Cittaslow-Tag trifft auf Tag der Küche – Slow Food trifft auf Cittaslow – Frühstückseinladung

Das Frühstück beginnt um 10 Uhr (Kostenbeteiligungsvorschlag 9 Euro) in unserer Ausstellung und gleichzeitig kann man in der Werkstatt das Entstehen von Massivholzküchen beobachten. Wie immer würden Sie uns mit einer Anmeldung eine Freude machen. Gegen 11:30 kann man mit dem historischen Postbus in die Innenstadt fahren und das ganze Programm des Cittaslow-Tages miterleben. Rückfahrt ist vom Bahnhof rechts der Pegnitz mit dem modernen Bus der Firma Meidenbauer um 12:50, 14:50 oder 16:50 möglich. Noch viel mehr Details und das ganze Programm sind hier nachzulesen.
Außerdem habenwir noch eine ganz persönliche Einladung unseres Conviviumsleiters Claus Fesel.

Neue Küche ganz in Rot mit lehrreichem "Making of Video"


Die Sendung "Unkraut" mit drei verschiedenen Videolängen

 

Natürlich ist die Sendung Unkraut "Is(s)t Bio besser?" (45 min) auch im ganzen absolut sehenswert und informativ. Trotzdem haben wir zusätzlich eine Fassung mit allen Cittaslow- und Herbsruck Themen erstellt (12 min) und eine nur mit dem Möbelmacherbeitrag (3 min). Alles zusammengeführt im Nachhaltigkeitsblog.

Schlafzimmerfotos in Sonneberg mit herzlichem Dank an unseren Kunden

 

Ein wunderbares Schlafzimmer in einer Jungendstilvilla stellen wir mithilfe des netten Kunden und ganz vielen Fotos in 18 Sekunden im Video dar. Heimischer Ahorn kombiniert mit Thermobuche, mit Einhängeleiter für Schränke und Bücherregal. Hier ist das Video in der Youtube-Playlist.
Ausgestattet natürlich mit den Bettsystemen von Pro Natura, deren ergonomische Einstellungsmöglichkeiten Ute Danzer in diesem Video gezeigt hat.

Sofa-, Stuhl- und Sessel-Stoff-Aktion – Relax-Nackenkissen kostenlos – die Jori Herbstaktionen

Wie jedes Jahr hat sich unser Polstermöbelhersteller Jori auch für diesen Herbst wieder Sonderangebote einfallen lassen: diesmal sind bei Stühlen, Sofas und Sesseln die Stoffbezüge besonders günstig und zu den Relaxsesseln gibt es die Nackenrolle kostenlos dazu. Nachdem dieselbe – je nach Bezug und Modell – zwischen 258.- und 498.- Euro kostet, wäre das ein guter Zeitpunkt, endlich den langersehnten Relaxsessel zu bestellen. Auf unseren Sonderseiten werden die Sonderangebote nochmal genauer erklärt:
Unser Teppich im eingang ist übrigens ein handgewebter Kelim von Kinnasand, dessen Design das Symbol für die Maserrichtung zeigt.

Deutsch-mexikanisches Lovestory – Happy End dank Nachhaltigkeitsblog

Wir freuen uns riesig über unseren erfolgreichen Blogeintrag und dass Jina Virgen bald als Architektin unter Vertag stehen wird. Denn (nur) dann kann sie bei Ihrem Lebensgefährten in Deutschland bleiben. Vielen Dank auch für die vielen Hilfsangebote vom juristischen Rat bis zum Versteckvorschlag und für die Hilfe der Hersbrucker Zeitung, bei deren Erscheinen wir glücklicherweise schon absehen konnten, dass sich eine gute Lösung finden wird. Jetzt kann Jina den Bleistift vom Foto aus der Hand legen und ihre Fachkompetenz in der 3-D-Konstruktion am Computer einbringen.

Hier ist endlich mal eine echte Lovestory im Nachhaltigkeitsblog.

Kühlschrank ist Auslaufmodell – Kühlschrank mit Schieferfront günstig

Natürlich läuft der edle Kühlschrank von Liebherr nicht aus, er wird nur tragischerweise aus dem Programm genommen, weshalb wir ihn vorzeitig in liebevolle Hände übergeben würden. Selbstabholer könnten ihn deshalb statt für 2149.- für 1790.- € haben. (Mit Gefrierfach und zwei Biofreshschubladen). Einfach bei www.liebherr.de nach KBs 3864 Premium BioFresh suchen.

Endlich Werbefilmchen im Youtube-Kanal – Jetzt unsere Videos abonnieren

Endlich haben wir den kleinen Werbefilm für unseren Videokanal auf Youtube erstellt, jetzt müssen Sie nur noch abonnieren, dann bekommen Sie (je nach Einstellung) eine Nachricht, wenn wir neue Video hochgeladen haben. Wer sich nur für spezielle Themen interessiert, kann auch die sortierten Playlists ansehen:

Die Kurznachrichten +++ Das Einstellen von Schranktüren +++ Grüne Lust am Wochenende +++ Praxisworkshop Regionalbewegung am Wochenende +++ Saisoneröffnung im KiCK am Wochenende +++ 15 Jahre Streuobstinitiative Hersbrucker Alb am Wochenende +++ +++

+++Das Einstellen von Türscharnieren
Nun, es ist nicht ganz einfach, die perfekte Einstellung von Türen, die sich je nach Luftfeuchtigkeit immer auch ein wenig verstellen können. Hier haben wir aber ein kleines Video unseres Herstellers hochgeladen, mit dessen Hilfe und ausreichend Ehrgeiz man das trotzdem hinbekommen kann. Wenn nicht, einfach anrufen und Telefonsupport testen, aber häufig kann man solche Aktionen auch mit einem Nachölen der ganzen Küche oder anderen sinnvollen Serviceaktionen verbinden.
 
+++ Grüne Lust am kommenden Wochenende
Am kommenden Wochenende ist wieder die Biomesse auf dem Wolfgangshof, die mit einem reichhaltigen Aktions und Vortragsprogramm lockt: GrüneLust.

 
+++ Praxisworkshop der Regionalbewegung
Einen spannenden Workshop mit Ludwig Karg (mit dem wir ein uraltes Video der Bayerischen Rundfunks ausgegraben haben) gibt es am ebenfalls am kommenden Wochenende. Hier alle Infos.
 
+++ Saisoneröffnung im KiCK
Die Kleinkunstbühne im Citykino startet ihr Jubiläumsprogramm (10 Jahre!) auch am kommenden Wochenende und zwar mit Beata Kossowska & Milosz Rutkowski

+++ 15 Jahre Streuobstinitiative Haben Sie Lust auf Birnen und Äpfel? Dann auf zum Aktionswochenende am 20. und 21. September auf dem Gelände der Baumschule Geiger, Amberger-Str. 68 in Hersbruck, anlässlich des Jubiläums "10 Jahre Obstsortengarten und 15 Jahre Streuobstinitiatifve Hersbrucker Alb e.V.! Alice Niklaus hat alle Infos im Blog zusammengefasst.


Besuchen Sie uns in Unterkrumbach am Tag der Küche, am Cittaslow-Tag (27.Sep.) oder wann immer Sie dazu Zeit und Muse finden. Einfach so mal, oder auch angemeldet mit dem Grundriss und ein paar Fotos.
Alle Möbelmacher freuen sich auf Ihren Besuch
herwig Danzer

Wenn Sie die älteren Newsletter noch nachlesen wollen, oder die Videos anschauen, finden sie diese in unserem Social Media Newsroom. Wer einfach mal alle Videos anschauen will, klickt auf die Playlist in unserem Videokanal. Folgen Sie den Möbelmachern bei Twitter Klicken Sie auf “gefällt mir” bei Facebook Und ganz schnelle Web 2.0. Freaks finden uns natürlich auch bei Google+ Für Bilderliebhaber gibt es jetzt auch pinterest.com/moebelmacher/ Und ganz neu ist die Rebelmouse

Die Kleinkunstbühne im Citykino startet ihr Jubiläumsprogramm (10 Jahre!) auch am

15 Jahre Streuobstinitiative Hersbrucker Alb 10 Jahre Obstsortengarten

von Alice Niklaus

Nachstehende Fotos sind den Leser und Leserinnen der Nachhaltigkeitblogs schon bekannt. Trotzdem bringe ich sie hier nochmals, so quasi als Symbol zum obigen Titel.

Anfangs Januar 2010 wurde ich Patin eines frisch gepflanzten Apfelbäumchens auf der Streuobstwiese mit dem interessanten Namen Api étoilé und im April entschied Gartenbaulehrer Josef Weimer, dass es einen  P1090352a sogenannten Erziehungschnitt bekommen werde. Aus dem Schnitt wurde dann nur ein Zurechtbiegen, die Ästchen durften weiterhin alle nach Süden schauen und so blieb es bis heute. Diesen Sommer trägt der Baum nun Früchte. Es lohnt sich, diese genau anzuschauen. Ausschnitt aus "Wikipedia": "Die Frucht ist von typischer, fünfeckig-sternförmiger Gestalt. Laut dem Pomologen Olivier de Serres soll sie aus der P1140687aRömerzeit stammen". 

Haben Sie Lust auf Birnen und Äpfel? Dann auf zum Aktionswochenende am 20. und 21. September auf dem Gelände der Baumschule Geiger, Amberger-Str. 68 in Hersbruck, anlässlich des Jubiläums "10 Jahre Obstsortengarten und 15 Jahre Streuobstinitiatifve Hersbrucker Alb e.V."

Entdecken Sie bei einer grossen Apfel- und Birnenausstellung die Sortenvielfalt im Nürnberger Land.

P r o g r a m m

am Samstag, 20. September

Ort: Baumschule Geiger Hersbruck

11.00 – 17.00 Uhr:  Obstsortenausstellung und Infostände

am Sonntag, 21. September

Ort: Baumschule Geiger Hersbruck

ab 11.00 Uhr

Eröffnung des Aktionstags durch Landrat Armin Kroder. Ein Tag rund um das Streuobst mit Obstprodukten vom Kuchen bis zum Edeldestillat.

11.00 – 17.00 Uhr Obstsortenausstellung

11.00 – 17.00 Uhr Obstsortenbestimmung (Äpfel und Birnen) durch den Pomologen Wolfgang Subal.    (4  – 5 Früchte pro Sorte mitbringen).

Ein reichhaltiges Informationsprogramm für die ganze Familie lädt zum Verweilen ein:

Mobile  Obstpresse – Mobile Obstdarre – Streuobstquiz -Honigverkauf – Kulinarisches aus Streuobst, Säfte, Schorlen, Apfelwein, Kaffee, Kuchen, Flammkuchen und Käse vom Biolandfhof Klischewski.

Obstsortengarten Hersbruck (der Garten befindet sich an der östlichen Verlängerung der Westpreussenstrasse)

14.00 Uhr Führung im Obstsortengarten.

14.00 und 15.00 Uhr: Kinderbetreuung mit der Biologin Anita Bitterlich (parallel zu den Führungen).

15.00 Uhr: Wildobst- und Kräuterführung im Obstsortengarten mit der bekannten    Wildkräuterexpertin und Buchautorin Gabriele Bräutigam.

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Kontakte: Ottmar Fischer,Appelsberg 1, 91224 Pommelsbrunn, Tel. 09154-8699

www.streuobstinitiative-hersbruck.de

www.1000obstbaeume.de

Streuobstwiese Hersbruck: Sie sind da, die ersten Äpfelchen am Sternapfelbaum!

von Alice Niklaus

Anfangs 2010 habe ich eine Baumpatenschaft übernommen, heute habe ich den ersten gesunden Apfel fotografiert. Der Baum heisst Api étoilé und der Apfel trägt den deutschen Namen Sternapfel. Das Sensationelle an dem Äpfelchen ist seine Form, die mit dem forschreitenden Wachstum wohl noch etwas ausgeprägter sein wird, aber heute schon entzückt. Aus Wikipedia kommt folgende Beschreibung: "Der Sternapi, Sternapfel oder Api Etoilé ist eine Apfelsorte. Die Frucht ist von typischer, fünfeckig-sternförmiger Gestalt, mittelgross bis eher klein und hat gelblichweisses, festes Fruchtfleisch. Laut dem Pomologen Olivier de Serres soll er aus der Römerzeit stammen."  P1140687
Der Apfel auf dem Foto wird sich farblich noch verändern. Ich warte nun auf die vom Pomologen vorausgesagten Farben Rot/Grün, dann wird gefeiert!

Eine andere interessante Begegnung habe ich beim Anstieg. Da liegen fein säuberlich verpackt ungezählte Plastiksäcke voller Fallobst. Wie im Märchen kommt ein Mann daher, packt einige der Säcke, bringt sie zu seinem Auto, kommt zurück, packt die nächsten und beantwortet mit Humor meine Frage nach dem warum, wozu und wohin. P1140681"Nimm mich mich" hätten die Säcke gerufen, als er vorbei ging und den Wunsch setze er in die Tat um. Ich erfahre, dass mein Gesprächspartner Jäger im anschliessenden Wald ist und sich um die Entsorgung der Säcke kümmern werde. Aha! Da ich mir überhaupt kein Bild machen kann, was da geschieht, lasse ich mir von Ottmar Fischer, Initiant der Streuobstwiese, kurz gefasst folgendes erklären: Die Plastiksäcke sind mit Fallobst gefüllt. Das Fallobst ist vom Apfelwickler befallen, wenn die Sonne scheint und die Temperatur hoch ist, setzt die biologische Schädlingsbekämpfung ein und die Maden in den Säcken überleben die Hitze nicht. Makaber, aber im Interesse einer zukünftigen gesunden Entwicklung des Obstes.

P1140682Stauden in Herbstfarben, Wiese in sattem Grün, Sonntag in der Mittagsruhe.

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Der Apis étoilé hat die Verschönerungsschnitte gut überstanden, sieht zwar nicht ganz so ausgeglichen aus wie die anderen gleichzeitig gepflanzten Bäume, aber ich finde ihn stark und eigenwillig und werde ihn jetzt aus meiner Obhut entlassen. Er wird sich zu wehren wissen.

 Klick in die Fotos!

Auf der grünen Wiese im Obstsortengarten Hersbruck

von Alice Niklaus

Erinnert sich noch jemand an den alten Schlager „auf der grünen Wiese hab‘ ich sie gefragt, ob sie mich noch liebe, ja hat sie gesagt“, die intimere Version ist auch nett!

Nun, die grüne Wiese, von der ich hier berichte, liegt oberhalb des Spazier- und Radwegs entlang den Bahngeleisen Richtung Hohenstadt und unterhalb des Kutscherbergs. Wer die 160 Höhenmeter über den Kutscherberg überwindet, kommt zwischen den beiden Dörfern Kleinviehberg und Grossviehberg an. So hoch musste ich nicht steigen, als ich der Einladung zur Geburtstagsfeier des 10jährigen Obstsortengartens Hersbrucker Alb folgte. Der Mann, der auf der Wiese die Gäste erwartete, lud zum Frühschoppen und zur nachmittäglichen Kräuterführung ein. Sein Projekt „Obstsortengarten in Hersbruck“ besteht seit zehn Jahren, entwickelt sich prächtig, macht Freude und viel Arbeit, Freude vor allem dann, wenn Kinder und Jugendliche bei den Pflanzungen dabei waren. Ottmar Fischer, der Initiator des Projekts, führte die Gäste sprachlich durch die Anfangsjahre und real entlang der gemähten Wege zu den verschiedenen naturnahen Schwerpunkten. Wenn von der „Wiese“ die Rede ist, so ist es inzwischen selbstverständlich für alle, die Ottmar kennen, dass die Obstwiese gemeint ist. Von der früheren Nutzung bis zur heutigen Verwandlung vergingen also zehn arbeitsreiche Jahre. Inzwischen wurden sukzessive 250 Obstbäume gepflanzt, nun kommen die Jahre der Erhaltung, Förderung und der ersehnten Ernte. Und so sieht es aus auf der Wiese (ja ich weiss, die Fotos sollten alle gleich gross sein! Das nächste Mal dann):

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P1140231_cr P1140220_cr P1140210_crKlick in die Fotos!

Kontakte:

www.streuobstinitiative-hersbruck.de