Kategorie-Archiv: RUND(um´s)HOLZ

Impressionen aus Paris

Paris2015LauraUteherwig_0265Ein paar Tage Auszeit sind auch mal ganz schön. Und in Paris besonders, wenn sogar im Eiffelturm ein Tennisball ob des French Open www.rolandgarros.com/ hängt.

Museumstipp Impressionismus

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Wo kann man besser Impressionen sammeln, als in einem kleinen Museum, das sich dem Impressionismus verschrieben hat. Sogar das erste Bild dieser Stilrichtung von Monet war im „Musee Marmottan“ zu sehen „Impression Soleil Levant.“

Holz in allen Varianten

Ein Unterkrumbacher sieht natürlich auch in Paris viel Holz, vom Feinkostladen, über den Levi´s Shop, bis zum Kaufhaus: der Bretterstapel – wir hatten 2010 einen in unserem Popup-Shop in Nürnberg –  ist gerade sehr angesagt.

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Rustikal im Feinkostladen
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Bretterstapel im Levis´s Shop
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Sogar die Theke als Bretterstapel
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Kleine Stäpelchen im Kaufhauseingang
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Bretter mit Baumkante im Schaufenster
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Lackierte Baumstümpfe in der Boutique
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Witzige LED-Leichte aus Holz

Le Corbussier-Ausstellung im Centre Pompidou

Die konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und das Centre Pompidou ist immer noch ein faszinierendes Bauwerk mit super Ausstellungen.

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Als Jugendlicher habe ich hier schon Gitarre gespielt …
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Höhenverstellbare Schreibtische waren damals schon in.
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Ergonomisch gesehen sind die Relaxsessel von Jori sicher angenehmer, aber zum Anschauen ist die Liege schon toll
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Die Geschichte von Sitzmöbeln

Wunderbare Geschäfte

Vom Senfladen (Vorräte auffüllen, weil wir ja immer unseren www.maille-senf.de/ Senf dazugeben müssen), über den Gewürzspezialisten (der erste Laden, in dem die Frage nach Langpfeffer mit der Gegenfrage „was für einen“? beantwortet wurde),  die berühmteste Patisserie in der die Maccarons erfunden wurden  oder einfach ein kleiner Markt mit unglaublichen Fischangebot.

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Hier wird der Senf aus dem Zapfhahn in Tontöpfe nachgefüllt.
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Izrael heiß dieser sehenswerte Gewürzladen, in dem wir Langpfeffer erstanden
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Gleiche zwei Langpfefferarten
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Hier wurden die Maccarons erfunden, sagt zumindes der Marco Polo Reiseführer
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Was das Herz des Feinscheckers begehrt …

Cafés, Bars und Sushi

Natürlich gehört zum Genießen des Urlaubs auch das Café und das Essen gehen. Ein tolle Sushiladen ist das Miss Ko, auch wenn die am Tisch laufenden Videos gewöhnungsbedürftig sind: das Essen und der Service  waren ausgezeichnet.

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Ungewohnte Videos am Tisch, aber tolles Ambiente und Essen
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Das Sitzen im Café ist Kult
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Geschäftsidee? Sollten wir unsere Chips vom Tepan Yaki zum Verkauf anbieten? Wird nicht funktionieren, sind immer gleich aufgegessen.
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Sehen und gesehen werden, nicht nur in Paris
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Super Dekorationen in beeindruckenden Kaufhäusern
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Wahnsinns Gebäude selbst für Kaufhäuser, einige davon im Jugendstil
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Sicherheitskleidung am Motorrad wird nicht sooo wichtig genommen …
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Das Sein an der Seine
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Photo-shoppen oder Shoppingfoto?
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Eine alte Schmiede wird zum Kaufhaus
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Der Foodtruck-Trend ist auch in Paris zu spüren
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Seine oder Nicht Seine, das ist hier keine Frage

 Das neue Gebäude von Frank Gehry

Das beeindruckendste Museum war für uns das erst im Oktober eröffnete Fondation Lous Vouitton.  Wir konnten „Der Schrei“ von Edvard Munch und viele impressionistische und moderne Kunst sehen, aber das Gebäude (offiziell 100 mio Baukosten, könnte aber auhc das doppelte gewesen sein) von Frank Gehry ist wirklich ein Erlebnis.

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Wie ein Schiff mit gläsernen Segeln
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Der Blick im Treppenhaus nach unten
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Beeindruckende Holz-Glas-Stahl-Verbindungen
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Mal ne Rose verschenken?

Zurück in Unterkrumbach

Sicher werden bei unseren nächsten Veranstaltungen und in unserer Ausstellung einige der gesammelten Impression Eingang finden, die nächste Gelegenheit sind schon die 17. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage vom 26. bis zum 28. Juni.

 

 

Die regionale Waldschöpfungskette: Häckseln fürs Thermalbad

Der vorläufig letzte Schritt für dieses Jahr ist (nach dem Aussuchen, Anliefern, Entrinden, Stapeln und Lagern) das Häckseln der Reste, denn für den Landkreislauf am kommenden
Samstag soll unser Gelände wie geleckt aussehen.

Also ruft man bei der Schwarm E. GmbH in Stöppach (0 91 51- 9 51 51) an und die kommen am Samstag früh um 7:30 und verarbeiten unsere Schwarten – so heißen die ersten Bretter, die auf einer Seite noch rund sind) und auch die angefallenen Gartenabfälle zu edlen Hackschnitzeln, die den Besuchern des Thermalbades ordentlich einheizen.

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So haben uns die Waldbauern, die Forstbetriebsgemeinschaft, die Holzlieferanten, der Entrinder, der Besitzer der möbilen Säge, die Häcksler der Firma Schwarm und sogar das Thermalbad geholfen, die regionalen Wirtschaftskreisläufe vollständig in der Waldschöpfungkette darzustellen.

Aber halt, der wichtigste fehlt noch: zahlen können wir alle Beteiligten nur, weil wir das Geld für schöne Möbel und Küchen von unseren Kunden bekommen. Ohne deren Wertschätzung regionaler Zusammenhänge könnten wir so nicht arbeiten. Deshalb gilt der Dank neben allen Holz-Beteiligten vor allem denen, die das ganz ermöblichen: unseren Kunden.

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Die ganze regionale Waldschöpfungskette in einem Video (5 min):

Die Waldschöpfungskette: Holz anliefern
Die Waldschöpfungskette: Entrinden
Die Waldschöpfungskette: Sägen
Die Waldschöpfungskette: Häckseln

 

Die Waldschöpfungskette oder „Vom Baum zu Tisch“ auf der Homepage der Möbelmacher

 

Die regionale Waldschöpfungskette: Das Sägen

Früher haben wir einen Teil unseres Holzes auch zum Sägewerk gebracht, aber seit vielen Jahren wird ausnahmslos alles auf unserem Gelände mit der mobilen Säge von Claus Gerstacker aus Krottensee geschnitten. Das hat mehrere Gründe:

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  • Es fallen nur einmal Transportkosten (finanzieller und ökologischer Natur) an, nämlich vom Wald auf unser Gelände
  • Der Entrinder kommt zu uns und kann unseren gesamten Holzvorrat vor dem Sägen entrinden (hier haben wir dessen Vorteile erklärt)
  • Wir können spontan – je nach Aussehen des Baumes – entscheiden, welche Brettstärken wir daraus schneiden. Aus den dicken Brettern mit rund 53 mm werden Tischplatten, die am Ende 4 cm stark sind; Betten werden meist aus 43 mm dick eingeschnittenen Brettern gebaut, die als Möbel noch 3 cm stark sind; für die 2 cm starken Schrankkorpusse schneiden wir 33 mm starke Bretter ein.
  • Wir können den Stamm drehen und wenden, bis wir die optimale Position für den ersten Schnitt gefunden haben. Das macht bei unserem wertvollen Laubholz richtig Sinn, denn man kann die Risse so positionieren, dass sie wenig Holzverlust bedeuten oder auch mal auf Spechthöhlen ästhetisch nutzen.
  • Das Blatt der Bandsäge ist wesentlich dünner, als das eines Sägegatters, was uns pro Baum rund zwei Bretter mehr beschert.
  • Die Mitarbeiter – die die Knochenarbeit leisten – können auf teure Fitnessstudios verzichten (unsere Rückenschulleiterinnen achten auf das gesundheitlich richtige Heben!)
  • Unsere Kunden sehen, dass unsere regionale Waldschöpfungskette vom Wald bis zum Kunden lückenlos in unserer Hand ist, dass wir uns damit viel Arbeit machen und dass wir damit unsere und die Qualitätsansprüche unserer Kunden erfüllen.
  • Natürlich ist Holz Holz, der Unterschied entspricht ungefähr dem Gemüse aus dem eigenen Garten im Vergleich zum Einkauf im Supermarkt.

Fazit: Wer wirklich mit dem Holz aus der Region arbeiten will, kommt am großen Aufwand kaum vorbei. Wer den aber mit Freude betreibt und dokumentiert, kann seinen Kunden glaubhaft versichern, dass die Küchen und Möbel der Möbelmacher etwas besonderes sind.

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Die ganze regionale Waldschöpfungskette in einem Video (5 min):

Die Waldschöpfungskette: Holz anliefern
Die Waldschöpfungskette: Entrinden
Die Waldschöpfungskette: Sägen
Die Waldschöpfungskette: Häckseln

 

Die Waldschöpfungskette oder „Vom Baum zu Tisch“ auf der Homepage der Möbelmacher

 

Die regionale Waldschöpfungskette: der Entrinder

Oft werden wir gefragt, warum wir den Aufwand mit dem Entrinden treiben. Das hat sogar mehrere Gründe:

  • Entrindetes Holz lässt das Sägeblatt der mobilen Bandsäge viel langer scharf bleiben, weil die Rinde weg und kein Schmutz und keine Steinchen darin sind
  • Entrindetes Holz hat im Laufe der Jahre wesentlich weniger Verlust durch Tierchen
  • Entrindetes Holz macht bei der Lagerung, in der Trockenkammer und in der Werkstatt wesentlich weniger Dreck, weil die Rindenstücke nicht überall abfallen
  • mindestens einmal im Jahr muss man die Monstermaschine gesehen haben, sonst fehlt einem was

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Alle Videos zur regionalen Waldschöpfungskette

 
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Die ganze regionale Waldschöpfungskette in einem Video (5 min):

Die Waldschöpfungskette: Holz anliefern
Die Waldschöpfungskette: Entrinden
Die Waldschöpfungskette: Sägen
Die Waldschöpfungskette: Häckseln

 

Die Waldschöpfungskette oder „Vom Baum zu Tisch“ auf der Homepage der Möbelmacher

 

Die regionale Waldschöpfungskette: die Küchen und Möbel für 2018 werden abgeladen

Es ist wieder soweit: schon in der nächsten Woche kommt der Entrinder, also muss jetzt noch alles an Holz angefahren werden. Die vorletzte Fuhre brachte am Montag Karl Schuster aus Plech (A. u. M. Schuster e.K. Inhaber Karl Schuster Bernheck 3791287 Plech Bernheck09244/464). Und in der Woche drauf kommt wieder Claus Gerstacker mit der mobilen Säge. Wer also in 3 Jahren eine Küche möchte, könnte sich gleich seinen Lieblingsstamm aus diesem Stapel raussuchen, wer jetzt sofort eine möchte, sollte die Holzauswahl in unserer Werkstatt treffen, dort liegen die Bretter frisch aus der Trockenkammer, die wohl im Jahr 2012 hier ankamen.

Wir garantieren den Einsatz von mindesten 95 Prozent Holz aus der Region, meistens haben wir aber 100 Prozent. Die Einschränkung haben wir nur vorsichtshalber formuliert, weil ja auch mal was ausgehen kann und dann kaufen wir lieber so regional wie möglich zu, als den Bäumen beim Wachsen zusehen zu müssen. Und dass uns daraus dann niemand einen Strick der Unglaubwürdigkeit drehen kann, sind wir etwas vorsichtiger beim Angeben.

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Die ganze regionale Waldschöpfungskette in einem Video (5 min):

Die Waldschöpfungskette: Holz anliefern
Die Waldschöpfungskette: Entrinden
Die Waldschöpfungskette: Sägen
Die Waldschöpfungskette: Häckseln

 

Die Waldschöpfungskette oder „Vom Baum zu Tisch“ auf der Homepage der Möbelmacher

 

„Submission“ heißt „Wertholzversteigerung“ und ist ein Teil unseres Holzeinkaufs

20150108_135601Es war wieder soweit: die Holzeinkäufer wurden zur Submission der Waldbauernvereinigung nach Coburg geladen. Eine Versteigerung, bei der man einzelne Stämme bebietet und wer am meisten auf seine Liste schreibt, bekommt den Stamm. Die ersten Fotos sind von diesem Januar, die weiter unten deutlich älter, denn unsere Art des regionalen Holz-Wirtschaftens, hat sich nicht geändert.  Wer sich solche Dinge lieber als Video ansieht, findet sie hier in unserer Holz-Playlist.

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Ressourcenmanagement oder Holzeinkauf?

Natürlich klingt Ressourcenmanagement deutlich cooler als Holzwirtschaft, BWL-Studenten hätten ihre Freude dran und selbst Banker kann man damit begeistern, obwohl immernochnicht alle durchschaut haben, warum wir unser Holz selbst im Wald kaufen, bei uns sägen, lagern und trocknen und damit jede Menge Kapital binden. Anstatt es, wie die meisten Kollegen, einfach beim Händler zu ordern, wenn wir einen Auftrag haben. Die Philosophie der regionalen Wirtschaftskreisläufe, der Qualitätssicherung an der ersten Stelle der Wertschöpfungskette (die wir für die genannten lieber "Supply Chain" nennen würden) und die Freude an einem durch und durch schlüssigen und regionalem Produkt  ist Zahlenakrobaten nur schwer zu vermitteln. Trotzdem versuchen wir es immer wieder indem wir auf die "Soft Facts" des Harten Holzes aus Hersbruck  verweisen.


Holzernte

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Es war wieder soweit: die Bäume, die den jüngeren das Licht wegnehmen und selbst nicht mehr viel Holz-Zuwachs zu erwarten haben wurden, idealerweise nach dem ersten Frost, geerntet. Übrigens kein wesentlich anderer Vorgang, wie bei der Getreideernte, nur eben selektiv, d.h. nur die Bäume im richtigen Alter werden markiert und einzeln aus dem Wald transportiert (diese Argumentation hat FBG-Geschäftsführer Michael Müller im Fernsehen sooo toll rübergbracht, dass wir das gleich übernehmen mussten). Wenn das unsere vorbildliche Forstbetriebsgemeinschaft macht, werden die wertvollsten Laubhölzer häufig mit einem MM für Möbelmacher beschriftet, weil sie die Holztransporteure dann gleich auf unser Gelände fahren, weil deren Wert und Einschneidestärke man am besten vor Ort beim Schneiden auf der mobilen Säge beurteilen kann.

Gunthersubmission06Holzkauf per Submission

Es gibt aber auch die Versteigerungen (Submissionen), bei denen die Waldbauern ihre wertvollsten Hölzer in eine Reihe legen, wo sie katalogisiert und numeriert werden. Mein Kompagnon Gunther Münzenberg geht dann mit einer Liste rum und schreibt bei den meisten Bäumen die Summen dazu, die wir dafür freiwillig zahlen würden. Leider machen das auch viele andere und wer die größte Summe hinschreibt zahlt zwar auch am meisten, aber er bekommt dafür dann auch den Baum.  So werden manche edle Bäume (vor allem von den Furnierhändlern, die ja eine große Wertschöpfung aus edlen Hölzern haben) furchtbar teuer verkauft, was dann in der Zeitung steht und viele denken, dass für alle Bäume so viel bezahlt wird. Andere Stämme will wiederum kein Sch(w)(r)ein(er) und die bleiben übrig, aber das interessiert die Zeitung nicht. Egal, ob das Prinzip wirklich genial ist, oder nicht, es ist toll, dass dieser enorme Arbeitsaufwand zur Organisation des Verkaufs geleistet wird. 

Holzverbrauch

Im Durchschnitt haben wir einen Holzverbrauch von ca. 150 m³ im Jahr, verteilt auf alle Holzarten (ca. 70% Buche) und alle Stärken. Auf dem Foto markiert Gunther die Stämme, die wir ersteigert haben mit MM, dass Werner Schmidt mit seinem wunderschönen Holzlaster nur noch vorbeifahren und aufladen braucht. "MM" sind also die Stämme mit dem gewissen Extra (auch wenn wir sie zwar genießen, aber nicht trinken können, wie beim gleichnamigen Schaumwein).

Nach einigen Jahren werden aus den Brettern wunderschöne Möbel gefertigt. Sind regionale Wirtschaftskreisläufe in einem Möbel spürbar? Kann man die Beisterung der Mitarbeiter für so wertvolle Stämme auch im fertigen Tisch spüren? Bedeutet Qualität nicht nur Belastbarkeit, Gewicht, Materialstärke oder optische Gestaltung, sondern auch Herkunft, Sorgfalt und Engagement? Wie stark werden die Kriterien der Nachhaltigkeit einen Kauf beeinflussen? Darüber hat der, der den Baum vor 150 Jahren gepflanzt hat nicht nachgedacht und auch wir werden ihn solange liegen lassen, bis er als Küche, Wohnzimmer oder Kneipe verkauft ist. Ob bis dahin der Nachhaltigkeitsnachweis das wichtigste Kaufkriterium ist, oder Ikea und andere global Player den Begriff entweder allgemeinverständlich oder einfach überflüssig gemacht hat wissen wir nicht. Aber wir wissen, dass wir auch weiterhin nur so arbeiten werden. Einfach, weil es Sinn und Freude macht. 

"Vom Baum zu Tisch", alles über unsere Holzverarbeitung

 

Metamorphose eines Möbelmachertischs durch Drechslermeister Hager

Von Alice Niklaus

Anstatt Skifahren in der Schweiz haben wir uns im Frühjahr 2000 umständehalber gegenseitig den gleichen Möbelmacher-Küchentisch geschenkt. DSC04795 Heute morgen wurde unser sehr geliebter und täglich benutzter Tisch durch Drechslermeister Horst Hager aus Hersbruck einer liebevollen, reinigenden Behandlung unterzogen. In seinem 15. Jahr sieht der Tisch nun wieder aus wie am ersten Tag! Und weil er unbedingt 24 Stunden unbenutzt bleiben soll ist heute kein Kochtag!

Nachtrag: Horst Hager ist seit 22 Jahren vormittags für die Möbelmacher-Oberflächen zuständig und frönt erst nachmittags dem Drechseln.

Buch von Herbert Artelt: „Biologisch bauen, renovieren und wohnen“

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Es gibt sie noch, die glaubwürdigen Baubiologen. Der Architekt Herbert Artelt schrieb sein Buch "Biologisch bauen, renovieren und wohnen" und in diesem Zusammenhang eine Mail an uns, in der er seinem für uns durchaus nachvollziehbaren Kummer Ausdruck verlieh:

" … Seitdem stelle ich fest, dass zwar „Nachhaltigkeit“ und „ökologisch“ in aller Munde ist, diese Begriffe jedoch von den herkömmlichen Wirtschaftsbetrieben für ihre Produkte besetzt werden. Dem Verbraucher werden Waren als ökologisch angeboten, die davon weit entfernt sind. Die Attribute dienen der Industrie ausschließlich dazu, deren wirtschaftlichen Erfolg zu optimieren. Auf der Strecke bleiben leider die Hersteller und Händler von „wahren“ ökologischen Produkten. Von der Existenz dieser Betriebe und deren Produkte ist im täglichen Leben so gut wie nichts zu spüren. Es werden ausschließlich Verbraucher darauf aufmerksam, die kritisch genug sind, sich aus eigenem Antrieb für das Thema zu interessieren und sich auf die Suche von besseren Alternativen machen.
Um die „richtigen“ ökologischen Produkte bekannter und auf die Unzulänglichkeiten herkömmlicher Waren aufmerksam zu machen, habe ich zu diesem Thema das oben genannte Buch geschrieben. Ich hoffe, mit diesem Buch einen Beitrag dazu zu liefern, biologisch Bauen aus seiner Nische zu holen, die Begriffe „ökologisch“ und „nachhaltig“ verständlicher zu machen und dass viele Verbraucher herkömmlichen Produkten kritischer gegenüber stehen."

DSC01826Auch wir Möbelmacher hofften vor 26 Jahren, dass die Menschheit erkennen muss, dass die Spanplatte voller Formaldehyd als Irrweg erkannt wird, dass die Zunahme der Allergien die Menschen für ihr Wohnumfeld sensibilisieren würde und dass wissenschaftliche Schadstoffmessungen in Wohnräumen zu einer Orientierung hin zu Massivholz, Naturharzoberflächen und dem vernünftigen Umgang mit Farben, Teppichen und Stoffen führen könnte. Auch wenn eine Zunahme der wohnbewussten Menschen zu verzeichnen ist, den erhofften Durchbruch hat es nie gegeben. Allergie- und krankheitsgeplagten Menschen wissen worum es geht, viele andere halten unsere Favorisierung natürlicher Materialien für – sehr positiv ausgedrückt – erstaunlich.

Das Ergebnis unserer Kundenbefragung

DSC01822Das Ergebnis unserer jährlichen Kundenbefragung durch den Fragebogen im Jahrbuch: An die erste Stelle bei den Kaufgründen hat sich die Regionalität geschoben, dann kommt die Langlebigkeit und dann erst die Ökologie. Viele unserer Kunden akzeptieren unsere ökologische Haltung, aber kaufen die Küche, das Wohn- oder Schlafzimmer eher, weil sie erkannt haben, dass unsere Beratung und Einzelanfertigung die besten Wohnergebnisse liefert. Und wenns noch dazu gesund ist, macht das ja auch nix. 

Das Lesen von Herberts Buch brachte mich mal wieder zum Nachdenken über diese Zusammenhänge, denn er ist noch von unserer alten Schule und beschreibt die wahre baubiologische Lehre, die wir im Beratungsgespräch nur noch dann aktiv einbringen, wenn wir merken, dass wir auf offene Ohren stoßen. Das Bekehrende haben wir dabei schon lange abgelegt.

Nachvollziehbare Materialvorlieben und Warnung vor Massivholzmoglern

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Dabei beschreibt der Architekt das Bauen und Wohnen und sogar das Arbeiten meist genau nach den Kriterien, die wir auch bei unseren Gebäuden und denen des Initiativkreises Holz aus der Frankenalb anweden. Die kleinen Unterschiede in den Materialvorlieben haben sich bei uns über die Verbundenheit zum Holz aus der Region und die Freude am Kochen mit Induktion ergeben (was wir hier argumentieren), aber im Großen und Ganzen kann man von vergleichbaren Erfahrungen beim Einrichten und Hausbauen ausgehen. Auch er steht als einer der wenigen den OSB-Grobspanplatten eher skeptisch gegenüber.

Sogar die Mogeleien der Möbelhäuser – sie glauben ja nicht, bei wie vielen unserer Kunden wir vermeintliche Massivholzmöbel als Spanplatten enttarnen – thematisiert Artelt, denn was unter den Begriffen "Echtholz" vermarktet wird, ist stets vor der Betrugsgrenze, in dem von ihm  beschriebenen Betten-Fall sogar drüber.

Aus alle diesen Gründen wollen wir dieses Buch ausdrücklich allen Baufrauen und -herren, aber auch allgemein interessierten Menschen an Herz und – noch besser – auf den Bauch legen und bitte unterstützen Sie mit ihrem Kauf Ihre Buchhandlung vor Ort. 

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Alle Buchbesprechungen im Nachhaltigkeitsblog.

Die Din-Norm der Massivholzmöbel

 

Freude über den neuen Nussbaumtisch mit Stahlgestell

EssplatzLloydIvonne_0059SaettigungAusnahmsweise wollte die Kunden ihren Tisch selbst abholen und so entstand ein Video, wie man einen furchtbar schweren Tisch in einen VW-Bus bringt. Das Gewicht schuldet er weniger der Platte aus fränkischem Nussbaum, sondern vielmehr dem Gestell aus Rohstahl, das dann schon ein paar Kilo mitbringt.

Dass es dann auch noch zu regnen anfängt ist ntürlich ärgerlich, aber das tut der guten Laune und der Freude über das edle Teil keinen Abbruch.

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Bei 230 mal 100 cm passen da schon 10 bis 12 Leute  ran und er sieht sowohl mit edlem Besteck und Kristall, als auch mit ein paar Bierkrügen und ´ner deftigen Brotzeit ausgezeichnet aus.

 

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Andere Beispiele unserer Tische, die ausschließlich in Einzelanfertigung entstehen.

Ist die Baumkante der neue Trend bei Massivholztischen?

Wie die Massivholzmöbel der Möbelmacher entstehen

Werkstatt-Tage 2014: Werkstatt-Gespräch mit Forstexperten begeisterte Zuhörer

UWT14Werkstattgespraech_0102Das Werkstatt-Gespräch drehte sich im Jahr 2014 um das Schützen und/oder Nützen unserer Wälder.

Anlass war ein Flugblatt, das ich im Jahr 2012 zusammen mit dem Greenpeace-Magazin erhielt, auf dem dicke alte Buchen zu sehen waren. Im Text stand:

„Ausgebucht – jetzt handeln und die alten Buchenwälder retten!

Kraftvoll dingt die Motorsäge in das Holz der alten Buche. Ein erster senkrechter Schnitt trennt den Baum von einem seiner mächtigen Wurzelanläufe. Dann folgt der Fallkerb – ein großer Keil tief in den Meterdicken Stamm des riesigen Baumes. In nur wenigen Minuten fällt die fast 200 Jahre alte Buche den Interessen der Holzindustrie zum Opfer. Wieder ist ein kostbares Erbe verloren."

Ich hatte das Gefühl, dass Greenpeace zwecks Spendensammelns genau jene Buchen zu Robbenbabies stilisieren will, aus denen wir ebenso wertvolle, wie langlebige Möbel für unsere Kunden bauen. Viele unserer Kunden lesen das Greenpeace Magazin und ich stellte mir albtraumhaft vor, wie sie den Artikel lesen, auf ihre Küche schauen und sich fragen, ob es nicht doch besser gewesen wäre, eine Küche aus Spanplatte zu nehmen, dann hätten diese schönen Bäume nicht gefällt werden müssen. Oder doch?

Das Flugblatt schickte ich Michael Müller, Geschäftsführer der Forstbetriebsgemeinschaft Nürnberger Land und er zerpflückte den einseitigen Text fachmännisch  von vorne bis hinten und schrieb einen Artikel für unser Nachhaltigkeitsblog, auf den ich bei Walddiskussionen immer gerne verweise (hier nachzulesen).

IMG_0432_hh  WerkstTage-Möma 25.05.14

Ich telefoniere aber auch mit Dr. Ralf Straußberger, Waldreferent vom Bund Naturschutz, weil mich die Haltung des Bund Naturschutz zu diesem Thema interessiert. Denn mit ihm machten wir im Jahr 1997 ein Pressefoto BrettvormBauchWEB mit einem dicken Buchenbrett, weil BN, das Forstamt Hersbruck, die Forstbetriebsgemeinschaft Nürnberger Land und die Möbelmacher zeigen wollten, wie wichtig es ist, auch die alte rotkernigen Buche zu wertvollen Möbeln zu verarbeiten (mit dabei auch Professor Hubert Weiger, Christiane Matern, Herrmann Hatzelmann und Rainer Wölfel). Ralf bringt im Gespräch wieder ganz neue Gedanken ins Spiel und so war mein Eindruck – wie schon nach der Diskussion mit Michi Müller, da hat er wohl auch Recht hat. Das anschließende Gespräch mit dem Forstbetriebsleiter Frank Pirner kann man sich jetzt wohl schon vorstellen: Mit absolut vernünftig klingenden Argumenten, erklärt er mir, warum und an welcher Stelle die Naturschützer irren.

Drei unterschiedliche Meinungen von sehr geschätzten Experten und Freunden über ein Thema, das ich unseren Kunden gerne nachbringen würde, was sich aber als furchtbar kompliziert herausstellt und so entstand die Idee, die Freunde untereinander diskutieren zu lassen, auf dass sich jeder Zuhörer selbst ein Bild machen könne.

IMG_0416_hh  WerkstTage-Möma 25.05.14  Waldführ. S.Huber

Als Einstieg zum Werkstatt-Gespräch baten wir Sigi Huber, den Förster des Waldes hinter unserer Werkstatt um eine kleine Wanderung, die von den Teilnehmern als ausgesprochen interessant geschildert wurde. Im Anschluss konnten unsere Gäste noch den Büchertisch zum Thema Wald von der Buchhaldlung Lösch durchstöbern und sich gedanklich auf das zu erwartende Streitgespräch einstellen, dass nicht gerade harmonsich, aber auch nicht agressiv ablief. UWT14Werkstattgespraech_0107

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Die Diskussion selbst beschreibt Dominik Heinz von der Hersbrucker Zeitung sehr anschaulich in seinem angehängten Artikel. Uns bleibt dazu nur zu sagen, dass alle Zuhörer erkannten, dass die Meinungen der Referenten ausnahmslos nachvollziehbar waren und dass selbst extreme Naturschützer kein Problem mit unseren verarbeiteten Buchen haben, es kommt einfach drauf an, welcher Baum wo und wann gefällt wird und diese Frage stellt sich als ausgesprochen komplex heraus. Auf die Frage, ob die Referenten sich vorstellen könnten auch den Job der anderen zu machen, war Michi Müller von der FBG in Richtung Staatsforsten und Bund Naturschutz offen, Straußberger konnte sich vorstellen für die FBG, aber nicht die Staatsforsten zu arbeiten und bei Pirner war es genauso, nur umgekehrt: gerne für die FBG, aber nicht für den BN. Übrigens gab es danach noch ganz lange persönliche Gespräche zwischen den Referenten, vielleicht hat der Nachmittag ja doch noch zu einer kleinen Harmonisierung geführt?  

Wir bedanken uns bei den Referenten, Sigi Huber, der Hersbrucker Zeitung und bei Martin Lösch für den Büchertisch.

Hier ist das Flugblatt von Greenpeace samt Kritik daran veröffentlicht.

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Der Artikel von Dominik Heinz in der Hersbrucker Zeitung:

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Was wird aus dem Wald?

UNTERKRUMBACH (doh) – Soll man den Wald schützen oder nutzen?

 

Im Bundesdurchschnitt hinkt Bayern – was Anzahl und Größe seiner geschützten Wälder angeht – deutlich hinterher. Der  Holzverbrauch dagegen steigt. Naturschützer fordern, mehr Waldflächen aus der Nutzung zu nehmen. Forstbetriebe und private Waldbesitzer stehen dem eher skeptisch gegenüber. Auch die lokale Forstwirtschaft muss sich mehr und mehr mit dieser Frage  auseinandersetzen. Deshalb luden die Möbelmacher zum Abschluss ihrer Werkstatttage zu einer Diskussionsrunde.

 

„In Deutschland ist der Waldschutz grottenschlecht. Viele unserer europäischen Nachbarn, darunter Österreich, Frankreich,  aber auch Italien sind hier wesentlich besser.“ Mit dieser provokanten These spielt Dr. Ralf Straußberger, Waldreferent vom Bund Naturschutz, auf die geringe Fläche an geschützten Wäldern in Deutschland an: Laut einer Statistik des Bund Naturschutz sind nicht einmal zwei Prozent der Gesamtwaldfläche Nationalparks – in Mittelfranken sogar nur 0,4 Prozent. Im internationalen Vergleich ist das der letzte Platz. „Uns geht es nicht darum, großflächig Wälder aus der Wirtschaftsnutzung herauszunehmen und stillzulegen,“ führt er weiter aus. „Wir brauchen eine gesunde Mischung. Immerhin verkürzt die Holznutzung die Lebenszeit von Forsten um zwei Drittel. Seit 1950 sind 20 von 80 heimischen Urwaldarten deshalb ausgestorben. Darauf kann man wirklich nicht stolz sein!“

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Frank Pirner  sieht das etwas anders. Als Forstbetriebsleiter betreut er den Veldensteiner Forst. Für ihn ist die Haltung des Bund Naturschutz zu unflexibel und theoretisch: „Seit 30 Jahren hat sich sehr  viel geändert. Wenn man sich den Veldensteiner Forst ansieht, der noch in den 1920er Jahren –  unter anderem durch Eisenerzverhüttung – in einem jämmerlichen Zustand war, hat er sich wunderbar erholt. Die geforderten  zehn Prozent des Gesamtwaldes und fünf Prozent von Privatwald als Schutzfläche sind doch politische Ziele, die in der Praxis sehr schwer umzusetzen sind.“ Pirner fordert weniger konkrete Vorschriften und dafür mehr intelligenten Waldschutz. So seien  nämlich auch bestimmte Schutzgebiete, zum Beispiel durch Sturmschäden oder Borkenkäferbefall, flexibel. Darauf könne man nur dann am effektivsten reagieren, wenn die Gesetze dementsprechenden Freiraum ließen.

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Ihm schließt sich der  Geschäftsführer der Forstbetriebsgemeinschaft Nürnberger Land an. Michael Müller und sein Verein  bieten Waldbesitzern Dienstleistungen zur Holzvermarktung. „Uns liegt sehr viel daran, die heimische Kulturlandschaft zu erhalten. Dazu gehören natürlich vor allem die Wälder. Das wollen wir aber nicht dadurch, dass wir Flächen komplett stillegen, sondern durch sinnvolle Nutzung. Ein Totalschutzgebiet hier und eine Nutzholzplantage da kann keine ernsthafte Alternative sein.“ Die negative Einschätzung des Bund Naturschutz kann er nicht nachvollziehen. „Mit über 50 Prozent Waldanteil ist das Nürnberger Land einer der waldreichsten Landkreise in Bayern,“ erklärt er. „Im gesamten Bundesland gibt es zwei Nationalparks und mehrere Naturschutzgebiete. Seit den 70er und 80er Jahren hat sich aus einer nadelholzdominierten Monokultur wieder eine gesunde Mischkultur gebildet.“ Straußberger bleibt dennoch skeptisch. Eine gesunde Durchmischung

ist seiner Meinung nach sehr schwer: „Niemand kriegt in seinen Nutzwäldern eine 1,50 Meter dicke Buche hin. Die werden alle vorher abgeholzt. In geschützten Naturwäldern dagegen gibt es sogar wieder ausgestorbene Arten! Im Wirtschaftswald ist das reine Utopie.“

 

Er ist für eine wirtschaftliche Nutzung des Waldes. Allerdings sollen fünf Prozent der Fläche zu Naturwäldern werden. Viele  private Waldbesitzer haben Angst vor einer Quasi-Enteignung durch den Staat. Zahlreiche Auflagen und Vorschriften würden im Einzelfall die Stilllegung eines gesamten Waldgebietes bedeuten. „Das ist Unsinn. Niemand wird enteignet,“ beteuert  Straußberger.  „Das ist reine Panikmache. Es gibt keinen einzigen Fall, in dem es bisher so weit gekommen wäre.“ Dennoch sieht er vor allem langfristig weiteren Korrektur- und Handlungsbedarf in der Politik, um alle zufriedenzustellen.

 

Auch Michael Müller sieht das so: „Es muss sich einiges ändern. Allerdings muss es praktikabel bleibt. Ein flexibler Waldschutz  ist wohl für alle am sinnvollsten. Ganz so weit sind wir wohl alle nicht auseinander.“

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