Kategorie-Archiv: Presse – über und von uns

Tag der Rückengesundheit am Samstag, den 11. März: Balance halten – Rücken stärken bei den Möbelmachern

HZ17RückenMaerz

Pressemeldung zum Tag der Rückengesundheit 2017

BueroCatlux_0252
Höhenverstellbare Schreibtische erleichtern den häufigen Wechsel zwischen Sitzen und Stehen

Der 16. Tag der Rückengesundheit steht in diesem Jahr unter dem Motto „Balance halten -Rücken stärken“ und der Veranstalter „Aktion Gesunder Rücken e.V.“ empfiehlt den vielen Menschen mit Rückenproblemen auf das „körperliche und seelische Gleichgewicht zu achten.“ Die Theorie klingt einfach, natürlich ist dafür Bewegung und gesunde Ernährung extrem wichtig,  aber Ute Danzer von den Möbelmachern will als Rückenschulleiterin und Sportlehrerin ihren Kunden mehr praxisorientierte Tipps zur Bewegung, aber auch zur rückenfreundlichen Einrichtung geben.

Am Arbeitsplatz erleichtert zum Beispiel ein höhenverstellbarer Schreibtisch nicht nur den häufigen Wechsel  zwischen Sitzen und Stehen, sondern bietet auch unterschiedliche Arbeitshöhen für das Schreiben an der Tastatur, dem Surfen im Netz oder dem Lesen von Texten.  Auch das von Sprachtrainern empfohlene Telefonieren im Stehen – es verbessert Stimme und Aussprache – ist damit leicht zu verwirklichen, weil Tastatur und Bildschirm trotzdem sicht- und bedienbar bleiben.

Gewerbeschau13II__0604UteGudrunBett-620x461.jpg

Mindestens ebenso wichtig für den gesunden Rücken ist das  ergonomisch richtige Liegen, welches den Bandscheiben das Aufsaugen von Flüssigkeit ermöglicht. Danzers Kunden profitieren  von ihrer über 20-jährigen Erfahrung in der Schlafberatung, denn das  Abstimmen der Bettsysteme und Matratzen auf die individuellen Bedürfnisse bedarf großen Einfühlungsvermögens und Kompetenz.

Auch das abendliche Fernsehschauen kann bei einseitig belastender Sitzhaltung zu Rückenproblemen führen. Statt des berühmten „Auf-dem-Ellbogen-Liegens“ empfiehlt die Rückenschulleiterin pflichtgemäß das „anständige Sitzen“, aber häufig entspricht ein ergonomischer Relaxsessel  mit Nackenkissen viel eher dem abendlichen Entspannungswunsch.

CouchtischSafir5D_0073BearbeitetWEB
Gesundes Sitzen beim Lesen oder Fernsehschauen

Am Tag der Rückengesundheit steht Ute Danzer  für alle Fragen rund um das Thema gesunder Rücken  bis 13 Uhr bei den Möbelmachern in Unterkrumbach neben Hersbruck zur Verfügung.

+++++++++++++++++

Weitere Informationen zum Tag der Rückengesundheit geben die Veranstalter unter www.agr-ev.de/tdr.

 

 

 

Gefühle, Kitsch und schockgefrostet – die Internationale Möbelmesse Köln 2017 IMM

Pressemeldung

DSC07351
Rhapsody heißt der neue Jorisessel, den man durchaus als postfaktisch bezeichnen könnte

In den Hallen der Kölner Möbelmesse ging es in diesem Jahr laut Trendforschern um die großen Gefühle. Das „Selbstmitgefühl“, also die Fokussierung auf das eigene Ich,  führe zu ungeahnten Stilmixen, bei denen Bauhaus neben Kitsch und Plüsch neben Purismus platziert wird.  Als „postfaktisch“, also nicht nach logischen funktionalen, sondern nach emotionalen Kriterien gestaltet, könnte man auch den ausladenden Relaxsessel Rhapsody von Jori bezeichnen.  Er soll an Opas Vorlesestunden im Ohrensessel erinnern, weshalb ihn Ute Danzer gleich für die Ausstellung der Möbelmacher bestellt hat.

DSC07391
Gefühlvolle Musik beim Kochen verspricht der neue Dunstabzug von Miele

Alle zwei Jahre ist auf der IMM zusätzlich die „Living Kitchen“ zu Gast, mit zweihundert internationalen Ausstellern das größte, allumfassendste Küchenevent weltweit. Und auch der neue Dunstabzug von Miele zeigt die emotionale Note, in dem er via Bluetooth die Musik vom Smartphone auf seinen eingebauten Lautsprechern abspielen kann.

DSC07431
Harald Janke von Komet erklärt herwig Danzer die Neuigkeiten bei den Thermalisierern zum Sous Vide Garen

Deutlich funktionaler ging es am Stand von Komet zu, denn das Vakuumieren ist ein ausgesprochen vernünftiger und wertschätzender Umgang mit wertvollen Lebensmitteln.  Zusätzlich kann vakuumiertes Fleisch, Fisch oder Gemüse auch bei niedrigen Temperaturen im Wasserbad  gegart werden, was man dann „Sous Vide Garen“ nennt. Diese Technik zieht gerade in Haushaltsküchen ein, der erste direkt in die Arbeitsplatte eingelassene Thermalisierer wurde in der Ausstellungsküche der Möbelmacher installiert.

DSC07205
Der erste in die Arbeitsplatte eingebaute Thermalisierer steht in Unterkrumbach

Während die einen schon das Gefühl haben, dass das doch etwas viel Technik in der Küche ist, sehnen sich die anderen – meist Männer – nach dem bisher nur in der Gastronomie beheimateten Schockfroster. Die kritische Phase des Abkühlens von gegarten Lebensmitteln kann mit ihm verkürzt werden und besonders das Einfrieren hat bei minus 40 Grad eine ganz andere Qualität, als im Gefrierschrank.

DSC07447
Die Schockfroster der Firma Coldline läuten eine neue Ära in der Haushaltsküche ein

Der italienische Hersteller von Gastrogeräten Coldline hat auf der Messe das erste für den Haushalt vorgestellt, das dank vielseitiger Programme auch Dörren, Schokolade schmelzen und  blitzschnell Flaschen kühlen kann. Eingedenk seiner viele technikaffinen Kunden und Workshopteilnehmer hat herwig Danzer sofort bestellt, schmunzelnd verspricht er aber im Nachhaltigkeitsblog, dass die Möbelmacher auch ganz einfache Massivholzküchen bauen können. Das muss eben jeder nach seinem Gefühl entscheiden.

++++++++++++++++++

Der ausführliche Bericht über die Living Kitchen Teil 1
Der Bericht über die Möbelmesse Teil 2

 

Schock und Frost auf der Living Kitchen – Möbelmesse IMM in Köln Teil 1

DSC07387

Alle zwei Jahre ist auf der Möbelmesse in Köln auch die „Living Kitchen“ beheimatet, auf der sich alle Großen aber auch viele  Kleine der Küchenbranche präsentieren. Miele ist unser wichtigster Partner und sie scheuen keine Mühen und Kosten, um den Händlern einen ebenso informativen wie angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen.  Das Catering-Team war perfekt und auch das Künstlerduo am montäglichen Partyabend hat wunderbare Musik gemacht. Erst danach haben wir das Foto bei den Geräten aufgenommen, denn da war es nicht mehr so überlaufen wie tagsüber.

DSC07391

Weil auch Küchengeräte heutzutage emotional und postfaktisch aufgeladen werden müssen, kann der neue Dunstabzug mit seinen eingebauten Boxen via Bluetooth Musik vom handy spielen,  einige junge Männer werden daran vielleicht Freude haben .

DSC07435

Weil wir viele Fragen zu den neuen Spülmaschinen gesammelt hatten, unterhielten wir uns eine ganze Stunde mit Tobias Landwehr, dem Entwickler derselben, was nicht nur für uns wahnsinnig interessant war, sondern auch unseren Kunden mit vielen praktischen Tipps zugute kommen wird.

DSC07431

Viel Zeit verbrachten wir am Stand von Komet, dem Hersteller unserer Vakuumierer und Thermalisierer zum Sous Vide Garen , für die gerade eine neue Version entwickelt wurde. Wieder gab es vom Inhaber Peter Fischer und vom technischen Leiter Harald Janke wichtige Hinweise zur Montage des Einbauthermalisieres (der übrigens zum ersten Mal in Unterkumbach eingebaut wurde) aber auch zur Verwendung der überaus vielseitigen Maschinen, die seit 2013 bei immer mehr unserer Küchenkunden Einzug halten. Neben Aufschnitt, Marmeladengläsern, Kloßteig- oder Chiptstüten vakuumieren echte Freaks auch Unterwäsche und freuen sich über den Platzgewinn im Koffer.

DSC07428

Andreas Berndt, der mit uns auch schon zwei Tage auf der Consumenta bestritt, bekochte uns mit – natürlich Sous Vide gegarten – Rinderrouladen. Und dann kam die entscheidende Frage nach einem geeigneten Schockfroster, der zu einer Sous Vide Küche ein ausgesprochen hilfreiches Werkszeug wäre, wenn es denn einen für den Haushalt gäbe.

DSC07447

Lustigerweise haben wir vorher einen Stock tiefer einen italienischen Spezialisten für Schockfroster entdeckt, dessen neue Haushaltsserie auch bei Komet so gut ankam, dass man sogar über eine Zusammenarbeit nachdenkt. Der Exportchef von Coldline (rechts am Bild) hört auf den wunderbaren Namen Nicolo San Bonifacio und wird uns das allererste Gerät nach Deutschland liefern, denn natürlich haben wir eines für die 45 cm hohe Nische sofort bestellt.

DSC07451

Dieser Schockfroster kann Temperatur zwischen -40 und + 45 Grad Celsius und die Luftfeuchtigkeit von 25 bis 100 Prozent  steuern was hilfreich ist zum schnellen Kühlen (Schockkühlen auf plus 3 Grad), zum Schockfrosten (-40 Grad) zum schonenden Auftauen, zum Joghurt machen, zum Dörren, zum Teig gehen lassen und zum Pralinen machen. Das superschnelle Kühlen von Flaschen ist die Paradedisziplin für Kartelbrüder oder Champagnerschlürfer. Sicher entstehen im Laufe der ersten Versuche noch viele andere Verwendungsmöglichkeiten.  Das Gerät ist sooo neu, dass man es noch nicht einmal im Internet findet, aber sobald wir es haben, werden wir darüber berichten.

DSC07458

Natürlich werden sich nicht alle unsere Kunden auf solche Neuheiten stürzen, so wie wir auch selbst etwas überwältigt vor dem neuem „Refresh Butler“ des Schweizer Küchengeräteherstellers V-Zug standen. Der entfernt nämlich mit Photokatalyse und/oder Dampf aus Kleidern und Anzügen Falten und Gerüche aber eben leider nur aus Textilien, die Eigenbehandlung funktioniere nach Herstellerangaben nicht zuverlässig.

DSC07459

Aber wer weiß, wir können das 14 500 Euro kostende  Gerät, das übrigens auch Kleider trocknen kann, auch in Kleiderschränke integrieren, vielleicht gibt es ja Fans für solche Möglichkeiten. Wie der Schockfroster erledigt auch der Refresh Butler alle Aufgaben mit vollautomatischen Programmen.

DSC07440

Wir besuchten am Stand von Bora Hubertus Tzschirner, mit dem wir schon auf der Consumenta und der Gewerbeschau gekocht haben und der bei uns den Kochworkshop der letzten Werkstatt-Tage abhielt und wir haben uns über das lustige Schild gefreut, das eigenen Stil mit einem fehlenden „u“ begründete.

DSC07453

Beim letzten Gang durch die Küchenhalle entdeckten wir am Stand eines Einkaufsverbandes den schon seit langem angekündigten kleinen „Dry Ager,“ den Fleischreifeschrank, den wir mit der Salzrückwand von Königssalz als „Saltager“ schon an Kunden verkauft haben.

DSC07455

Hier kann man keine ganze Rücken hängen, dafür große Stücke reifen lassen, aber noch immer gibt es die von uns gewünschte semipermeable Glasscheibe nicht, die normalerweise ein Spiegel ist und erst beim Einschalten des inneren Lichts durchsichtig wird.  Erst damit könnte der Aufkleber auf der Scheibe wahr werden „Dry Aging is coming home,“ denn nach unseren Erfahrungen haben nicht nur Frauen Probleme mit der Metzgeroptik in der eigenen Küche.

DSC07468

Wir parkten auf dem Dach der Messe, winkten dem Dom nochmal und machten uns voller neuer Eindrücke auf den Weg ins Hotel, das nicht weiter erwähnenswert war.

Fortsetzung folgt …

+++++++++++++++++++++

Alle Berichte von der Möbelmesse

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Interview über den „goldenen Boden des Handwerks“ mit Sabine Göb von Bayern2

00061.MTS.Standbild003

Am 9. August 2016 war das wirklich tiefgehende Interview mit der kompetenten BR-Redakteurin und Juristin Sabine Göb, von dem man naturgemäß in 3 Minuten nicht so viel unterbringen kann, wie gesagt wurde. Trotzdem sind wir sehr dankbar, dass unsere Kernaussagen zur Ökologie, zur Einzelanfertigung und vor allem zum Beratungsthema glaubwürdig „rüberkamen.“

BRPhotozumInterviewWerkzeug

Einzig und alleine das Foto enttäuschte, das auf der Homepage vom BR zu unserem Interview veröffentlicht wurde. Weniger, weil wir einige Zeit für die richtigen Fotos aufgewendet haben, mehr, weil der ganze Berufsstand versucht den Schreiner als modernen Handwerker darzustellen, aber Journalisten immer nur den Pumuckel sehen wollen. Und so wurde ein kostenloses (lizenzfreies) Stockfoto ergänzt, das Stemmeisen und Hobel (übrigens eine Rauhbank) zeigt, mit denen wir zwar umgehen können, das aber mit unsere Arbeit an computergesteuerten Maschinen aber nichts mehr zu tun hat. Und dann auch noch nichtmal unseren eigenen Schrank, der natürlich nicht lackiert ist.

WerkstattdrehMittwoch15

Dafür haben wir mit freundlicher Genehmigung des BR den Radiobeitrag mit Bildern hinterlegt, so dass sich Zuhörer ein etwas konkreteres Bild von unserer Arbeit machen können.

Nochmal herzlichen Dank an Alexande Hertel (so heißt er wirklich und nicht Hertle) für das spontane Interview, das den ganzen Beitrag auch aus Kundensicht bereicherte.

00062.MTS.Standbild001Kopie

Hier sehen sie das ganze tolle Team der Möbelmacher, ohne das unsere Arbeit nicht zu leisten wäre, herzlichen Dank an dieser Stelle für die wunderbare Zusammenarbeit an alle.

GruppenfotoIMG_1765GartenAusschnittWEB

 

Möbelmesse 2016 Teil 2: Megatrend Individualität

HZ16Möbelmesse007-290116WEB

Pressemeldung

Möbelmesse2016 (5) Die größte Möbelmesse der Welt freute sich in Köln wieder über 1200 Aussteller aus 50 Ländern. Eine Pflichtveranstaltung für Einrichter, denn nur dort kann man sich überzeugen, dass die eigenen Ideen und Lieferanten nach wie vor aktuell sind.  So nimmt zum Beispiel die Eiche dem Nussbaum die Führung als Trendholz ab, die Tischplatten und Korpusse zeigen Leichtigkeit durch filigrane Linienführung und große Radien ergänzen das eckige Design der letzten Jahre. Gleichzeitig verblasst die letztjährige Euphorie zur natürlichen Baumkante, denn Serienhersteller ernteten damit zu viele Reklamationen. Über den allgegenwärtige Megatrend zur Individualisierung freuen sich die Messebesucher Ute und herwig Danzer, denn in letzter Konsequenz, entspricht er genau der Philosophie der Einzelanfertigung von Möbeln und Küchen, die von den Möbelmachern seit 27 Jahren verwirklicht wird.

Wohnlandschaft neu interpretiert

Möbelmesse2016 (41)
Ute Danzer gratuliert dem Designer Hugo de Ruiter zum Messerfolg mit seinem Multifunktionssofa Wing

Der Wunsch nach Vielseitigkeit war auch das Ergebnis einer Studie, aus der der holländische Designer Hugo de Ruiter den Auftrag für ein völlig neues Multifunktionssofa vom Sofahersteller Jori erhielt. „Wing“ kann sich vom Ecksofa, zur Lounge, zur Doppelchaiselongue und sogar zum Doppelbett verwandeln, das lautlose Schweben der Polsterelemente ohne Bodenberührung gab dieser Innovation seinen Namen.

Möbelmesse2016 (31)

positionen_wing_0

Schaumstoff zum Nachhaltigkeitsprodukt erklären

Möbelmesse2016 (18)Bearbeitet

Rückenschulleiterin Danzer wunderte sich über den dekorativen Schilderwald eines Matratzenverbandes, bei dem in der Zwischenzeit sogar Hersteller von reinen Plastikprodukten mit Nachhaltigkeit auf Kundenfang oder –täuschung gehen. Der Bettsystemhersteller Pro Natura hat dagegen den Trend zum Boxspringbett ökologisch perfekt in seinem Woodspringkonzept umgesetzt. Gut belüftete Naturmaterialien bieten nicht nur Boxspringkomfort, sondern persönliche Anpassungsmöglichkeiten.

Der Megatrend der Individualisierung wird auch in Zukunft das Einrichten verändern.

++++++++++++++++++

Alle Artikel über die Möbelmesse 2016:

Blitzmeldung über das geniale Jori-Verwandlungssofa „Wing“ Pressemeldung: Megatrend Individualität auf er Möbelmese 2016
Newsletter 123 über die Möbelmesse

 

Koch-Einrichtung im BIO-Spezial des Plärrers

In der Bio-Spezialausgabe des Plärrers ist ein schöner Beitrag über unsere http://kocheinrichtung.de zu lesen:

Einfaches Kochen und schöne Küchen im Internet:

Die »Kocheinrichtung«

Im Jahr 2003 haben die Spitzenköchin Diana Burkel vom Nürnberger Würzhaus und der Ernährungsexperte Herwig Danzer von den
Möbelmachern das erste Mal gemeinsam auf einer Bühne gekocht.
Aus der Freundschaft, aber auch der Symbiose von Kochkompetenz der heutigen Fernsehköchin und Küchenkompetenz des erfahrenen
Einrichtungsspezialisten entstand im Januar 2015 die  Internetkochsendung „Koch-Einrichtung“ unter  www.kocheinrichtung.de. Diana stellt immer neue, saisonale, aber vor allem leicht nachzukochende Gerichte vor und herwig die Funktionalität und Ästhetik schöner Küchen aus dem Holz der Region.

Plärrer_Biospezial_0915_screen-13Mömaseite
Sie liebt die gesunde, schnelle und ehrliche Küche ohne Zusatzstoffe und ohne „Ich hab da schon mal was vorbereitet,“ er begeistert
sich für ungewöhnliche Küchengeräte vom Druckdampfgarer bis zum Induktionswok. Fisch, Fleisch oder vegetarisch, immer verraten
die beiden wertvolle Tipps und Rezepte und wollen damit Spaß am Kochen vermitteln und Mut zur kreativen Küchengestaltung mit
Massivholz machen.

www.kocheinrichtung.de
www.wuerzhaus.info
www.die-moebelmacher.de

Die Kocheinrichtungen bisher:

+ Kocheinrichtung Nr. 1: Skrei mal zwei trifft Karotte mal zwei
+ Kocheinrichtung Nr. 2: Rote Beete mit Meerrettichschmand, Koriander und grünem Apfel
+ Kocheinrichtung Nr. 3: Lammschulter mit Radieschen und Senf
+ Kocheinrichtung Nr. 4 : Spargel 3 mal anders
+ Kocheinrichtung Nr. 5: Schweinelende 55 Grad und Zucchini
+ Kocheinrichtung Nr. 6: Tomatestisches Quartett
+Kocheinrichtung Nr. 7: Hirsch mit Rettich x 2
+ Kocheinrichtung Nr. 8: Kabeljau und Hutangerbulle

+ Die Ziele der Koch-Einrichtung
+Kocheinrichtung Spezial: Dianas Werdegang

Die Küchen der Möbelmacher aus dem Holz der Region
Alle Videos zum Thema „kochen und Küche“ im Youtubekanal

 

Die regionale Koch-Einrichtung im Internet

Pressemeldung

Im Jahr 2003 haben die Spitzenköchin Diana Burkel vom Nürnberger Würzhaus und der Ernährungsexperte herwig Danzer von den Möbelmachern das erste Mal gemeinsam auf einer Bühne gekocht. Aus der Freundschaft, aber auch der Symbiose von Kochkompetenz der heutigen Fernsehköchin und Küchenkompetenz des erfahrenen Einrichtungsspezialisten entstand im Januar 2015 die Internetkochsendung „Koch-Einrichtung“ unter www.kocheinrichtung.de. Diana stellt immer neue, saisonale, aber vor allem leicht nachzukochende Gerichte vor und herwig die Funktionalität und Ästhetik schöner Küchen aus dem Holz der Region.

IMG_0684

Sie liebt die gesunde, schnelle und ehrliche Küche ohne Zusatzstoffe und ohne „Ich hab da schon mal was vorbereitet,“ er begeistert sich für ungewöhnliche Küchengeräte vom Druckdampfgarer bis zum Induktionswok.  Fisch, Fleisch oder vegetarisch, immer verraten die beiden wertvolle Tipps und Rezepte und wollen damit Spaß am Kochen vermitteln und Mut zur kreativen Küchengestaltung mit Massivholz machen.

IMG_0686

www.kocheinrichtung.de
www.wuerzhaus.info
www.die-moebelmacher.de

+++++++++++++++++

Die Kocheinrichtungen bisher:

+ Kocheinrichtung Nr. 1: Skrei mal zwei trifft Karotte mal zwei
+ Kocheinrichtung Nr. 2: Rote Beete mit Meerrettichschmand, Koriander und grünem Apfel
+ Kocheinrichtung Nr. 3: Lammschulter mit Radieschen und Senf
+ Kocheinrichtung Nr. 4 : Spargel 3 mal anders
+ Kocheinrichtung Nr. 5: Schweinelende 55 Grad und Zucchini
+ Kocheinrichtung Nr. 6: Tomatestisches Quartett
+Kocheinrichtung Nr. 7: Hirsch mit Rettich x 2

+ Die Ziele der Koch-Einrichtung

Die Küchen der Möbelmacher aus dem Holz der Region
Alle Videos zum Thema „kochen und Küche“ im Youtubekanal

 

 

Massivholz und die Wahrhaftigkeit im Design – erklärt von Professor Klöcker bei der Guten Form 2015

GuteForm15KlöckerEisenbrandWagnerGanser_0006
Die Jury hat sich intensiv mit den Gesellenstücken befasst und zum Probesitzen sogar Stühle angeschleppt. Der Tisch in der Mitte von Anna Domaischel hat den ersten Preis gewonnen.

Die Jury des Designwettbewerbs „Die Gute FoGuteForm15KlöckerEisenbrandWagnerGanser_0017rm“ – seit vielen Jahren die kompetenteste, gewissenhafteste und kommunikativste Bayerns, wie ich selbst zu behaupten pflege – hat wieder mal getagt. Wieder muss ich betonen, dass ich nur der Organisator im Namen der Schreinerinnung Nürnberger Land bin und aus Befangenheitsgründen (die Möbelmacher bekamen schon 43 Preise) die Sitzung nur begleite, manchmal mit Vorschlägen rein  organisatorischer Natur.

GuteForm15KlöckerEisenbrandWagnerGanser_0009
Die Jungs wollen alle versteckten Details erkunden, schließlich geht es um eine glaubwürdige und nachvollziehbare  Begründung von Preisen

Diesmal war das unproblematisch, weil der Möbelmacherlehrling Frank Scharf  erst nächstes Jahr Prüfung macht, dennoch halte ich eine selbstständige und ehrenamtliche Jury, die sich strikt an die definierten Regeln der guten Form hält – und nicht an geschmackliche Vorlieben –  für ein großes Glück und die Innung kann der jährlich nur mit kleinen Abweichungen zusammenstehenden Gruppe aus Architekten, Grafikern, Künstlern, Schreinern und Professor Klöcker nicht dankbar genug sein. Die offiziellen GuteFormKriterien kann man hier herunterladen.

P1000116
Anna Domaischel und Ihr Tisch aus massivem Kirschbaum wurde von Professor Klöcker heftigst gelobt

Dieses Jahr waren es Angelika Eisenbrand- Leykauf (Diplom-Designerin),  Gerd Wagner (Schreinermeister und Berufsschullehrer), Wolfgang Ganser (Architekt) und Professor Dr. Ingo Klöcker (Hochschullehrer, Produktdesigner und Künstler) und sie hatten in ausgiebigen Diskussionen die drei am überzeugendsten gestalteten Möbelstücke ausgewählt und zwar, nach absolut zeitlosen Designkriterien und nicht nach den Wellenbewegungen persönlichen Geschmacks.

Andrea Pitsch berichtet anschaulich in Ihrem Bericht der Hersbrucker Zeitung davon, der leider ein zufälliges Stimmungsfoto wichtiger war, als das Foto der Siegerin mit Ihrem Gesellenstück, was die Innung bei einer Veranstaltung zur „Guten Form“  irritierte. Dankenswerter Weise wurde aber der im Artikel übersehbare Hinweis, wer den ersten Preis gemacht – Anna Domaischel von der Schreinerei Lehr – nachgereicht. Jetzt sind wieder fast alle zufrieden.

P1000130
Die drei jungen Preisträger der guten Form:

Die „Wahrhaftigkeit des Designs“ im Möbelbau heißt  Massivholz

Wir haben eine kleine Sequenz aus Klöckers Rede aufgezeichnet, in der er die Wahrhaftigkeit im Design durch Massivholz erklärt, was wir zwar schon seit 26 Jahren versuchen, aber noch nie auf den überzeugenden  Vergleich mit der „vermeintlichen“ (soll heißen: neu aufgebauten) Nürnberger Altstadt kamen.

 

Also wieder ein herzlicher Dank an die Jury, alle  Redner und die Sparkasse, die unsere Freisprechungsfeier im Nürnberger Land zu einer hochgradigen Veranstaltung machen.

++++++++++++++++

Hier sind alle Preise, die die Möbelmacher seit 1991 gewonnen haben.

Erstmals haben wir alle bisherigen Beiträge über die Gute Form in einer Kategorie zusammengefasst, wo Sie die letzten Jahre nachverfolgen können: Die Gute Form- Designwettbewerb

+++++++++++++++

GuteForm15_0108LO010815WEB

Der Artikel der Hersbrucker Zeitung von Andrea Pitsch

HERSBRUCK – „Das hier ist der wichtigste Meilenstein in Ihrer Karriere!“, meint Heinz Oppel, Obermeister der Schreiner-Innung Nürnberger Land. Er hatte den dreijährigen Weg der 12 Damen und Herren begleitet, die mit der Freisprechung im Schreiner-Handwerk den Sprung von „Azubi zu Geselle“ geschafft haben. Belohnt wurde das natürlich mit einem Zeugnis und bei einigen sogar mit weiteren Preisen für besonders gelungene Gesellenstücke im Rahmen des Innungs-Wettbewerbs „Die gute Form“.

FotoAndreaPitschSchreiner4
Besonders viele Blicke zog das Gesellenstück von Florimel Herbst auf sich. Foto: A. Pitsch

Nein, die Hersbrucker Sparkasse bietet neben Immobilien jetzt nicht auch noch die passenden Möbel an: Was da diese Woche in der Schalterhalle stand, waren die praktischen Abschlussarbeiten der Schreiner-Azubis. Schlicht gehaltene Tische überzeugen dabei durch versteckte Laden als Finessen sowie durch Verarbeitung und Material. Daneben locken kreative Vitrinen und ein Hochschrank mit beleuchteter Glaseinlage zum Schauen.

Couchtisch, Stehpult, Nachttisch und Sideboard präsentieren sich mit schönen Maserungen und in interessanten Formen. Besonders ins Auge sticht Besuchern, Freunden und Familien der Junggesellen eine alte Werkbank, die auf einen Ast montiert ist und einen schwenkbaren Unterschrank darunter hat. Wer jetzt denkt, Erbauerin Florimel Herbst (Schreinerei Albatros, Förrenbach) hat sicher einen Preis bei der „Guten Form“ eingeheimst, der irrt. „Geschmack ist nicht gleich Design“, macht denn auch Jury-Mitglied Prof. Ingo Klöcker bei der Verleihung klar.

Ausgewählt haben er und seine Kollegen die besten Stücke nach festgelegten Kriterien, die die Azubis in einem extra angebotenen Workshop auch alle hätten mitbekommen können: „Aber von 12 sind nur fünf gekommen“, schimpft Klöcker kurz, „bei denen hat sich s gelohnt“. So wie vielleicht bei Dominik Schäfer (Schreinerei Gumann, Lauf), dessen „freistehende Säule in Stollenbauweise“ mit beleuchteten Muscheln unter einer Glasplatte am oberen Ende ihm eine Belobigung einbringt. Dass die Jury rätseln musste, wie der Schrank aufgeht – nämlich durch Drücken -, verhinderte ein besseres Resultat.

Auch das Hänge-Sideboard von Julian Dupke (Schreinerei Wölfel, Neunhof) war noch nicht perfekt: Die Platte oben in Form eines Winkels hätte besser abgesetzt sein müssen, befand das Gremium und vergibt Platz drei an ihn. Mit „toll und super“ lobt Klöcker den Vollholz-Tisch aus deutscher Kirsche von Anna Domaischel (Schreinerei Lehr, Engelthal) mit seinen unterschiedlich dicken Holmen. Für was er denn gedacht sei, will der Professor wissen. „Das ist einfach nur ein Tisch“, begründet Domaischel die schlichte Form.

Doch nicht nur auf die Leistungen beim Wettbewerb konnten die Familien „richtig stolz sein“, wie Thomas Häußler, stellvertretender Bereichsleiter der Sparkasse Nürnberg, feststellt. Auch darauf, dass alle ihren Abschluss zum Facharbeiter im Schreinerhandwerk erworben haben. Dieses hat für Michael Gebhard, stellvertretender Schulleiter der staatlichen Berufsschule Lauf, mit Emotionen zu tun: „Das Meister-Eder-Bild mit dem Geruch nach frischem Holz, Leim und Harz könnt Ihr mit modernem Design und Technologie verbinden.“

Für Stephan Czwalina, stellvertretender Leiter der Beruflichen Schule 11 Nürnberg, sind diese beiden Dinge sowie Kreativität, Geschick, Leidenschaft und Feingefühl in der Ausstellung sichtbar. „Es hat richtig Spaß gemacht mit Euch!“, sagt er und dankt dabei Lehrern, Betrieben und Eltern für die Unterstützung der jungen Leute. „Bleibt dem Schreinerhandwerk treu“, ist sein Wunsch. Die Voraussetzungen dafür haben die 12 jedenfalls geschaffen, denn „die komplette Mannschaft hat bestanden“, freut sich Obermeister Oppel bei der Freisprechung.

In Theorie, Gesellenstück und praktischer Arbeit schnitt Jonas Neumann (Schreinerei Albatros, Förrenbach) mit einem Notendurchschnitt von 1,5 am besten ab. Knapp dahinter reihten sich Domaischel (1,6) und Dupke (1,9) ein. Ihre Zeugnisse erhielten außerdem Herbst, Schäfer, Jonas-Laurin Lell (Lebensgemeinschaft Münzinghof), Christopher Süß (Schreinerei Süß, Happurg), Andreas Himmler und Matthias Brandl (Schreinerei Maiß, Alfeld), Jonas Andreas Barthel (Oppel Schreinerei, Schönberg), Robert Ekkert (Schreinerei Hubner, Hersbruck) und Louis Kurasch (Schreinerei Knodt, Hersbruck).

„Ihr seid nun junge Fachkräfte, die Verantwortung tragen und Kundenwünsche umsetzen können“, macht Thomas Pirner, Präsident der Handwerkskammer für Mittelfranken, in seiner Festrede klar. Das Rüstzeug haben die jungen Leute durch ihre Ausbildungsbetriebe erhalten. Nun stehen ihnen die Wege offen zu Meister, Betriebswirt oder Studium, wenn sie ein Gespür für Trends und neue Maschinen entwickeln, wirft er einen Blick voraus.

 

Wolfram Weltzer interviewt für Bayern2 Regionalzeit Christian Nürnberger bei den Möbelmachern

DSC04311Puh, das stelle ich mir schon richtig schwierig vor. Gute zwei Stunden intensive und durchaus fruchtbare Diskussion auf ein Radioformat von 4 Minuten herunterzubrechen.  Auf Facebook war zu verfolgen, das BR-Redakteur Wolfram Weltzer sich dafür auch lange Zeit genommen hat, denn Nürnbergers Themen sind alles andere als einfach.   DSC04323

Vor allem die Gäste unserer Werkstatt-Tage und des Besuchs von Christian Nürnberger und seiner Frau Petra Gerster (zdf-heute) und (wovon es auch zwei unterschiedlich lang geschnittene Videos gibt), mögen das Ergebnis beurteilen. Wir haben die Tonspur des Interviews mit freundlicher Genehmigung des Bayerischen Rundfunks mit einigen Fotos von der Diskussion verbunden, aber hören Sie selbst:

 

++++++++++++++++++++++

++++++++++++++++++++++

Die Aktionen der Unterkrumbacher Werkstatt-Tage 2015

Christian Nürnberger „Die verkaufte Demokratie“ (mit Video)
Radio und Fernsehbeitrag dazu
Die Billy Joel Story am Samstag (mit Video)
Die Kocheinrichtung Nr. 5 mit Diana Burkel (mit Video)

Die Werkstatt-Tage auf der Homepage

 

 

 

Bayerische Klimaschutzwoche 2015: Holz bewegt unser Klima und warum es eine gute Idee ist ein Holzhaus zu bauen

Gerne veröffentlichen wir die Pressemitteilung von proholz Bayern, zur Bayerischen Kimaschutzwoche 2015. Wer sich von der Qualität und dem angenehmen Klima auch bei großer Hitze von Holzhäusern überzeugen will, kann sich bei uns im regionalen Musterhaus informieren.

++++++++++

Bayerische Klimaschutzwoche 2015: Holz bewegt unser Klima und warum es eine gute Idee ist ein Holzhaus zu bauen

Holz bewegt unser Klima – Grafik von proHolz Bayern

Holzverwendung ist ein zentraler Schlüssel für die Lösung wichtiger Zukunftsaufgaben: Klimaschutz und Energiewende.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz entwickeln sich zu Schlüsselkriterien für ein zukunftsfähiges Wirtschaften.  Das hat der G7 Gipfel im Juni 2015 auf Schloss Elmau (hier ein Artikel im Nachhaltigkeistblog über das Rindentuch in Elmau) und das dortige Bekenntnis der westlichen Industriestaaten zum Klimaschutz,  angesichts der weltweit hohen Emission von Kohlendioxid (CO2), einmal mehr bewiesen.  Mit Blick auf die angestrebten Klimaschutzziele spielt Holz in mehrfacher Hinsicht eine wesentliche Rolle:  als nachwachsende Rohstoffquelle, wirksamer Kohlenstoffspeicher und als wiederverwertbarer und energieeffizienter Bau- und Werkstoff.  Die Klimaschutzwoche von 17. bis 26. Juli 2015 ist daher für die gesamt Wertschöpfungskette Wald-Forst-Holz eine gute Gelegenheit,  eine wichtige Botschaft zu verbreiten: nachhaltige Forstwirtschaft, die Nutzung sowie das Bauen und Heizen mit Holz sind aktiver Klimaschutz.

DSC03347
Auch die Fertigungshalle der Möbelmacher ist ein echtes Holzhaus, gedämmt mit Isofloc

 

„Wer Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft verwendet, hinterlässt keine Schulden bei der Natur.  Im Gegenteil: derjenige leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.  Das beginnt bereits im Alltag im Kleinen, z.B. beim Kochlöffel aus Kirschholz und reicht bis zum Holzhaus aus Fichte“,  erklärt Johann Koch, Vorsitzender von proHolz Bayern. Somit könne jeder Bürger auf einfache Weise seinen persönlichen Beitrag leisten.  Von der Politik erwartet Koch, dass sie die Klimaschutzleistungen des Cluster Forst und Holz umfassend anerkennt,  sich zur nachhaltigen Forstwirtschaft unserer Waldbesitzer bekennt und endlich durch politische Weichenstellungen die Holzverwendung viel stärker voran bringt.

mbelmacher_03.jpg
Das regionale Musterhaus neben der Fertigungshalle der Möbelmacher

 

Wenn Deutschland die national gesetzten hohen Klimaschutzziele erreichen und in den nächsten Jahrzehnten auf Öl, Gas und Kohle verzichten möchte,  führt an Holz kein Weg vorbei. Durch seine Fähigkeit Kohlendioxid (CO2) aufzunehmen und als Kohlenstoff zu speichern ist Holz der klimafreundlichste Baustoff: 1 m3 Holz bindet rund 1 Tonne des klimaschädlichen Gases CO2 als Kohlenstoff. Die verstärkte Nutzung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft
kann daher einen wichtigen Beitrag leisten, den Ausstoß von Treibhausgasen, die zur Erderwärmung und Klimaveränderungen führen, bis 2050 zu senken. Dass nachhaltige Forstwirtschaft und Holzverwendung aktiver Klimaschutz ist, ist der breiten Bevölkerung so meist nicht bewusst.

Der Klimaschutzeffekt der Forst- und Holzwirtschaft in Bayern liegt nach aktuellsten Berechnungen jährlich bei 23,5 Mio. Tonnen CO2 in Bayern. Gleichzeitig werden pro Jahr von bayerischen Bürgern rund 78 Mio. Tonnen CO2, das sind 6,5 Tonnen pro Einwohner emittiert.
Wer ein Holzhaus baut, gleicht diese persönliche CO2 -Bilanz auf 8 Jahre aus. 1,7m3 Holz binden ungefähr so viel Kohlendioxid, wie pro Person durch einen Flug von München nach New York und zurück freigesetzt wird – respektive den Ausstoß, der durch ein Jahr Auto fahren durchschnittlich entsteht. Dazu muss der Wald und sein Holz aber auch genutzt werden. So entsteht Platz für neue Bäume und durch die Nutzung des Holzes ein „zweiter Wald“ in unseren Städten und Dörfern. Der Ausstoß von Treibhausgasen wird so erheblich gesenkt. Nicht genutzte Wälder hingegen haben eine ausgeglichene CO2 – Bilanz und geben das CO2 wieder an die Atmosphäre ab. Wichtig ist die nachhaltige und naturnahe Bewirtschaftung der Wälder, die etwa mit dem PEFC-Siegel zertifiziert wird. Nur derart bewirtschaftete Wälder können eine langfristige Rohstoffversorgung verbunden mit positiven Klimaeffekten garantieren.
Zudem stellen sie ein Rückzugs- und Naherholungsgebiet für Tier und Mensch dar, verhindern Bodenerosion, sichern das Trinkwasserreservoir, schützen vor Lärm und Immission und vieles mehr.

Gute Idee – Bauen mit Holz

Foto: Martin Barth ( +49(0)1792003788) Regionales Musterhaus in Unterkrumbach bei Hersbruck. Gefertigt aus dem Holz und von den Handwerkern der Hersbrucker Alb. In Zusammenarbeit mit dem Initiativkreis Holz aus der Frankenalb. Unterkrumbach, 02.10.2001. --- *Veroeffentlichung nur gegen Honorar nach MFM 2001 (zzgl. 7% MWST), Namensnennung und Belegexemplar* Martin Barth / Am Hirschanger 17 / 91207 L a u f tel 09123/999317 / mobil  0179/2003788 email mba@barthfoto.de Bank: Hypovereinsbank L a u f / BLZ 760 200 70 / Konto 7704933
Foto: Martin Barth ( +49(0)1792003788)
Regionales Musterhaus in Unterkrumbach bei Hersbruck. Gefertigt aus dem Holz und von den Handwerkern der Hersbrucker Alb. In Zusammenarbeit mit dem Initiativkreis Holz aus der Frankenalb. Unterkrumbach, 02.10.2001.

*Veroeffentlichung nur gegen Honorar nach MFM 2001 (zzgl. 7% MWST), Namensnennung und Belegexemplar*
Martin Barth / Am Hirschanger 17 / 91207 L a u f
tel 09123/999317 / mobil 0179/2003788
email mba@barthfoto.de
Bank: Hypovereinsbank L a u f / BLZ 760 200 70 / Konto 7704933

Die Verwendung von Holz ist zudem weniger energieaufwändig als die von anderen Baustoffen: Holz ist leichter herzustellen,
zu transportieren und zu bearbeiten. Außerdem entstehen am Lebensende keine Probleme beim Rückbau und der Entsorgung.
Im Gegenteil: durch die energetische Verwertung wird sogar die im Material gespeicherte Sonnenenergie zurückgewonnen.
Zur Substitutionswirkung, also der Kohlendioxid-Einsparung durch die Vermeidung anderer Baustoffe, kommt die Einsparung von Heizkosten durch die hervorragenden Dämmeffekte von Holzwerkstoffen.

Damit ist Holz auch eine gute Entscheidung, wenn es um Sanierung geht. Rund drei Viertel aller Wohneinheiten in Deutschland müssen in den nächsten Jahren saniert werden. Neben der Eignung als Dämmmaterial kann Holz hervorragend zur Aufstockung und zum Anbau verwendet werden. Die Montage vorgefertigter Holzelemente nimmt kaum Zeit in Anspruch und ist so gerade in der Sanierung von Gebäuden in Innenstädten die günstigste Wahl. Wohlüberlegte Holzverwendung im privaten und kommunalen Sektor beweist Verantwortungsbewusstsein für die nächste Generation.
Heute getroffene Beschlüsse prägen Stadt- oder Ortsbilder ebenso wie die lokale Klimabilanz auf Jahrzehnte. Vorbildlich ist deshalb der CO2-Bonus der Stadt München: pro Kilogramm verbautem CO2 gewährt die Stadt 30 Cent Zuschuss. Jeder von uns kann durch das Bauen, Dämmen und Sanieren mit Holz einen Beitrag dazu leisten, dass Bayern in absehbarer Zeit klimaneutral wird.

Bleibt als Fazit: Nachhaltige Forstwirtschaft und intelligente Holzverwendung sind aktiver Klimaschutz, echt nachhaltig. Machen Sie mit!

Weitere Informationen www.cluster-forstholzbayern.de unter Termine „Klimaschutzwoche“

++++++++++++++++++++++

Über proHolz Bayern
Führende Verbände der Forst- und Holzwirtschaft in Bayern haben sich im Juli 2011 mit den Bayerischen Staatsforsten unter dem Dach der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen. Gemeinsam mit den regionalen Netzwerken Forst und Holz werden flächendeckend in Bayern gezielte Akzente zur sachlich fundierten Imageprofilierung gesetzt. Hinter dem Claim „Wir wirtschaften mit der Natur“ steht das Verständnis einer beweisbaren naturverträglichen Kreislaufwirtschaft.

Forst- und Holzwirtschaft können in Sachen Klimaschutz viel bewegen. proHolz Bayern stellt mit der Kampagne „Holz bewegt -“ die positiven Effekte nachhaltiger Waldbewirtschaftung und Holzverwendung für den Klimaschutz in den Fokus. Die Aktion soll den Einsatz des klimafreundlichen und energieeffizienten Bau- und Rohstoffes Holz fördern und ein besseres Verständnis für die Bedeutung der Waldbewirtschaftung schaffen. Denn nachhaltig bewirtschafteter Wald nimmt eine große Menge CO2 auf. Die heimische Forstwirtschaft macht den Rohstoff Holz erst verfügbar. Holzprodukte binden das CO2 der Bäume über lange Zeit – wie ein zweiter Wald. Und sie ersetzen CO2-intensive Materialien.

Bauen mit Holz ist somit aktiver Klimaschutz.

Das Interview mit Dr. Daniel Klein, Mitarbeiter der LWF über die Kohlenstoffbilanz der bayerischen Forst- und Holzwirtschaft können Sie hier als pdf-Datei herunterladen: Interview Dr. Daniel Klein.pdf

Pressekontakt
Dr. Ines Heinrich
proHolz Bayern
Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern gGmbH
Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 1
85354 Freising
Tel.: 08161/712582
Mail: heinrich@proholz-bayern.de