Archiv der Kategorie: Nachhaltigkeit, Bio und Messen

Tag des Schreiners 2017 mit Kochworkshops und werkstatt-Führungen

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Am Samstag und Sonntag 11./12. Nov., dem bayernweiten Tag des Schreiners,  besuchten uns viele Menschen ganz spontan, einige kochbegeisterte Gäste meldeten sich aufgrund dieser Einladung schon im Vorfeld für den Workshop um 10:30 Uhr an. Denn da konnten alle selbst entscheiden, welche Lebensmittel auf welche Art zubereitet werden sollen. Außer bei den Sous Vide gegarten Stücken vom Hutangerrind und dem schwabhofschen Weideschwein, das wegen der Garzeit von 24 Stunden schon am Vortag ins Wasserbad des Thermalisierers gelegt wurde.

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Und so waren auch beide Tage ganz anders gewichtet, der Samstag eher im Zeichen des Saiblings der Fischzucht Rauh, am Sonntag machten sich mehr Menschen an das Zerlegen der stolzen Bresse-Hähne vom Geflügelhof Schubert, der auch die köstlichen Nudeln beisteuerte, die wir in Tomatensaft in drei Minuten im Druckdampfgarer direkt in der Sauce garten.  ANIMATIONSonntagKochworkshop

 

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Aus den Gockeln machten wir im Druckdampfgarer bei 120 Grad in 40 Minuten einen köstlichen Coq au Vin, die Brust wurde mit Orangenschale und Rosmarin vakuumiert und bei 58 Grad im warmen Wasserbad „Sous Vide gegart.“

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Was kann mehr Freude machen, als mit engagierten Menschen, die man gerade erst kennen gelernt hat, gemeinsam zu kochen oder wenn sich neue Gäste mit erfahrenen Möbelmacherkunden über ihre Erfahrungen in den Küchen der Welt und aus Unterkrumbach austauschen können.

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Aber es gab nicht nur Rind, Schwein, Reh und Hahn, sondern auch jede Menge Gemüse von der Solidarischen Landwirtschaft Vorderhaslach, deren Unternehmensphilosophie wir ausführlich erklärten.  Köstliches Kürbisgemüse aus dem Dampfgarer, Sellerieschnitzel vom Tepan Yaki, aber der Hit waren die Karotten in roh, weil sie so ungewöhnlich gut schmeckten und manche auch aussahen.

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Wir bedanken uns bei allen Gästen und besonders bei Bernd Müller (dessen Küche man hier sieht und dessen Blogartikel hier zu lesen sind, links im Bild) für seinen unermüdlichen Einsatz, denn kochende Kunden sind nach unserer Überzeugung der beste Beweis für perfekte Massivholzküchen zum Kochen.

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Uns so sauber sahen die Küchen am Montag Vormittag schon wieder aus, Massivholzküchen sind einfach schnell und leicht zu reinigen.

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Parallel zu dem ganzen Kochgeschen haben sich viele Kunden von Ute Danzer zu den Bettsystemen von Pro Natura beraten lassen und er gab zahlreiche Führungen durch die Werkstatt. Also ein ein wunderbares Wochende bei schlechtem Wetter, das man wohl nicht besser nutzen hätte können, als beim Tag des Schreiners.

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Tag des Schreiners 2017: Lesung aus dem Buch „Heimat“ mit dem Philosophen Christian Schüle

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Anders als mit Platon oder Aristoteles kann man mit dem leibhaftigen Philosophen Christian Schüle (*1972) noch sehr kontrovers diskutieren, wofür er sich übrigens ausgesprochen dankbar zeigte. Schüle lebt in Hamburg, las aber schon zum zweiten Mal in Unterkrumbach, vor genau 10 Jahren aus der Deutschlandvermessung, letzte Woche aus seinem neuen Buch Heimat, das wir bereits hier besprochen haben.

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Weil Michael Scholz, der Chefredakteur der Hersbrucker Zeitung , dankenenswerter Weise darüber  ausführlich berichtete, was unten nachlesbar ist, bleibt uns nun noch der Dank an den weit angereisten Autor, unsere treuen Besucher, die sich auch von schwierigen Themen nicht abschrecken lassen, an Ute Plank für ihr 8 Meter Aquarell, das so wirkte, als wäre es just für diesen Abend geschaffen  und an die Mitveranstalter Martin und Ulrike Lösch von der gleichnamigen Buchhandlung.

In der Begrüßung (im Video nachhörbar, oder unten nachlesbar)  versuchten wir die vielen Parallelen zwischen dem beeindruckenden Buch, der Cittaslow Hersbruck (die darin sogar erwähnt wird) und der regionalen Entwicklung in der Hersbrucker Alb aufzuzeigen: vom heimischen Holz unserer Möbel bis zu Heimat aufm Teller und dem vielgelobten Buffet von Moritz Kellner  vom „Imbissladen Mahlzeit“. Die Diskussion nach der Lesung beschäftige sich fast ausschließlich mit dem durchaus wichtigen Flüchtlingsthema, uns wäre der regionale Bezug mehr am Herzen gelegen, aber wir haben uns in der Vorbesprechung gegen eine Moderation und für einen offenen Verlauf im Sinne unserer Gäste entschieden.

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Den vielen Gästen, die uns wegen Terminproblemen anriefen, oder mailten, haben wir eine Videoaufzeichnung versprochen, die Sie hier genießen können. Wir empfehlen zu der 1:20 langen Aufzeichnung stilecht den Wein von Manfred Rothe und die Sandwichs von „Mahlzeit“ und davor oder danach das Buch von Christian Schüle.

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Das Aquarell von Ute Plank im Video

Wie immer gab es in unserer Ausstellung nach dem Signieren noch einen wunderbaren Ausklang, nach der Übernachtung im regionalen Musterhaus brachte Ute Danzer  Christian Schüle zum Bahnhof und er versprach auch beim nächsten Buch wieder nach Unterkrumbach zu kommen. DSC09549

Zeitungsartikel von Michael Scholz in der Hersbrucker Zeitung

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UNTERKRUMBACH – Der Kopf ringt mit einem Gefühl. Auch so ließe sich das einst verpönte und aktuell sehr populäre Wort Heimat treffend beschreiben. Darum ging es bei der Lesung von Christian Schüle bei den „Möbelmachern“ in Unterkrumbach. Der Zeit- und Buch-Autor beleuchtete das Phänomen psychologisch, historisch und politisch.

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Heim und Handwerk 2017 mit den Massivholzküchen und Küchenshows der Möbelmacher

PRESSEMELDUNG

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Die Küchenshows der Möbelmacher wurden ursprünglich für den Bayerischen Rundfunk entwickelt

H_H_logo_positiv_150_dpi_130px_RGBAuf der Heim und Handwerks Messe  sind die Möbelmacher mit ihrer nagelneuen Massivholzküche aus fränkischer Eiche zu Gast im planHAUS.

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So könnte der Messestand im planHAUS aussehen

Vom 29. November bis zum 3. Dezember zeigen die Komplett-Einrichter auf der Münchener Messe Heim und Handwerk die Entwicklung der individuell gefertigten Massivholzküche und welche Arbeitsplatten, Backöfen, Dampfgarer oder Kochfelder wirklich Freude machen. Der geprüfte Ernährungsexperte und Küchenspezialist herwig Danzer aus dem Nürnberger Land ist mit seiner neuen Eichenküche nebst Lofteinrichtung in das planHAUS-Projekt in Halle 2 eingebunden, wo Architekten und er selbst kostenlose Einrichtungsberatung und viel Inspiration rund ums individuelle Einrichten anbieten.

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Bekannte Kolleginnen und Kollegen aus der Foodbloggerszene werden mit herwig Danzer gemeinsam Kochen und die Besonderheiten von Massivholzküchen erklären

Jeweils um 11:30 und um 16 Uhr starten die Küchenshows zum Thema individuelle Massivholzküche , in denen Danzer zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus der Foodbloggerszene die Vorteile der Einzelanfertigung anhand konkreter Beispiele, Fotos und Zeichnungen erklärt und gleichzeitig köstliche Gerichte aus dem Dampfgarer, vom Tepan Yaki oder aus den Sous Vide Garern anbietet. Ganz nebenbei wird dabei auch klar, wozu ein Schockfroster und ein Kammervakuumierer nützlich sein kann und wie angenehm das Kochen in einem Induktionswok ist.

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Rapsody heißt der Sessel von Jori

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Die stilvoll eingedeckten Plätze an Nussbaum-Tafel kann man sich schon im Vorfeld im Internet reservieren und die Eintrittskarten dazu organisieren die Möbelmacher für ihre Gäste.

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Das Sofa Linea von Jori ist in einer Sonderaktion
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Raffinierter Bar- oder Geschirrschrank mit Sekretärklappe

Zusätzlich zu den Küchenmöbeln und -geräten zeigen die Einrichter aus Unterkrumbach auch einen raffinierten Barschrank, Massivholztische,  Sofas, Relaxsessel und Esszimmerstühle von Jori und sie sind Ansprechpartner für alle Einrichtungswünsche – eben „Alles Gute zum Einrichten“, wie der Slogan der mehrfach preisgekrönten Firma aus dem Nürnberger Land heißt.

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Vom 29. November bis zum 3. Dezember auf der HEIM und HANDWERK in München in Halle A2, Stand A2.241

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Tag der Küche aus Massivholz am Samstag mit stolzem Gockel

PRESSEMELDUNG

Die Qualität einer Küche und deren Planung erkennt man erst beim Kochen, weshalb die Möbelmacher am Tag der Küche ab 10 Uhr  zusammen mit Kunden und spontanen Gästen zum Beispiel Hähne aus dem Gockelprojekt  des Geflügelhofs Schubert zubereiten, aber natürlich auch viel Gemüse der Solidarischen Erntegemeinschaft Vorderhaslach.

Endlich kann man die neuesten Geräte bis hin zum Schockfroster selbst ausprobieren, sich von erfahrenen Köchen Tipps geben lassen, oder einfach nur zuschauen und essen. So wird die Brust vakuumiert, im Wasserbad bei 60 Grad Sous Vide gegart und danach am Tepan Yaki kurz angebraten. Der Rest wird wohl im Backofen gegrillt oder in nur 35 Minuten zum Coq au Vin im Druckdampfgarer verarbeitet, sofern die Gäste keine besseren Ideen mitbringen, denn sie entscheiden selbst, was und wie zubereitet wird.

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Während die einen begeistert kochen, können sich die anderen die moderne Küchenfertigung in der Werkstatt, oder die Polstermöbel und Matratzen in der Ausstellung anschauen. Von 10 bis 16 Uhr werden die Massivholzküchen der Möbelmacher beweisen, dass nur   sie solche Kochaktionen unbeschadet überstehen: sie sind ein funktionales Werkzeug aus dem Holz der Hersbrucker Alb, das dank Einzelanfertigung liebevoll für die Vorlieben der Kunden entworfen wird.

Alle Infos und Videoeinladung unter www.die-moebelmacher.de
Einladung im Nachhaltigkeitsblog
Das Rezept des Coq au Vin im Druckdampfgarer

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Paris mit André Ampere, Bioausflug in die Champagne und Montmatre im Schlaf

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Den kurzen Abstecher nach Paris haben wir aus aktuellem Anlass  unserer nagelneuen Photovoltaikanlage genutzt, um einem der Väter der Elektrizität die Ehre am Grab zu erweisen. Die hat sich Andre´ Ampere wirklich verdient, denn aus den vielen Ampere die unsere Anlage produziert,  bauen wir begeistert Ihre Möbel und Küchen.

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Die genauen Leistungsdaten  sind übrigens öffentlich hier ständig einsehbar, was Herrn Ampere sicher Freude gemacht hätte, denn für viele technikbegeisterte Männer ist der Vergleich der Anlagenleistung zum Ritual geworden. Wir sind sicher, dass unsere PV-Anlage von Energie Concept auf dem neuen Dach von Georg Strobel, konzipiert nach den Berechnungen von Sommerkeller12   die beste Lösung für unseren Bedarf darstellt, aber stehen für Fragen und Diskussionen jederzeit gerne zur Verfügung.

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Nach dem Nachmittag am Montmatre und dem gleichnamigen Friedhof – bei dem wir auch unseren gleichsprachigen und geschätzten Autor Heinrich Heine besuchten –  genossen wir ein Abendessen in einem denkmalgeschützten Lokal, das der angesagte  Koch Cyril Lignac  von der Eigentümerfamilie übernahm und ihm neues kulinarisches Leben einhauchte – erfolgreich, wie wir meinen.

IMG_5658Dass die Qualität von Köchen auch die schützenswerten Räume und Möbel betrifft, halten wir für einen schönen „Softfakt,“ wie man neudeutsch Imageaspekte nennt, die sich nicht in ein kalkulatorisches Zahlenkorsett pressen lassen.

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P1003022Das war köstlich und vergleichsweise preiswert, wir wissen leider nicht, ob André ‚ Ampere oder Heinrich Heine hier schon speisten, aber es würde einen schönen  Historien-Kostümfilm beherbergen können.

In die Champagne auf den Spuren von Martin Kössler 

(zur Champagnereinstimmung ein kleines Video)

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Martin Kössler auf  der 10Jahresfeier von Jürgen Beyer im roten Ochsen 2007

Als Einrichter, die sich der Ökologie und Nachhaltigkeit verbunden fühlen, wollten wir auch bei der Reise durch die Champagne Ausschau nach den Bio-Pionieren halten und was lag näher, als Rat bei unserem Freund Martin Kössler zu suchen, der sich mit seiner K und U Weinhalle deutschlandweit einen Ruf als Szenenkenner erarbeitet hat.

P1003033  Er empfahl uns das Weingut Bredel, bei dem wir uns tags zuvor anmeldeten und schon vormittags die Champagnerprobe mit der Mitarbeiterin absolvierten (die Lese der Pinot Noire Trauben war bereits voll im Gange).P1003051 Danach führte sie uns in die Fertigungshalle , wo wir dann auch noch lange mit dem Sohn des Hauses unterhielten, der Martin Kösslers Kompetenz übrigens sehr lobte. Denn seine und die Champagner seiner Mutter sind nicht nur wegen des Biosiegels anders (die Anfeindungen muss man in dieser Branche trotz zahlreicher Auszeichnungen erstmal über viele Jahrzehnte aushalten) es hat mit dem ergiebigeren Boden am Auslauf des Marnetales nahe an Paris zu tun und der besonderen ökologischen Konsequenz, mit der die Familie das Weingut betreibt.P1003056

Nicht ganz unähnlich allseits bekannten Massivholzschreinern, die ebenfalls viele vermeintlich selbstverständliche Dinge, wie zum Beispiel Spanplatten schlichtweg verweigern.

In Reims  in der Brasserie Le Cayeres

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P1003096Wir waren beeindruckt von der Arbeit auf diesem kleinen aber feinen Weingut und machten uns auf nach Reims, wo wir den von Martin geschätzten Freund Phillipe Mille  besuchen sollten, was wir allerdings dank eines kleinen Missgeschicks einer französischen Verkehrsteilenehmerin erst verspätet und deshalb „nur“ in der Brasserie des Hauses verwirklichen konnten.

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Wer nach oder von Paris aus unterwegs ist, für den lohnt sich der kleine Schlenker zum feinen Essen, für das edle Abendessen im Haupthaus, sollte man wohl besser in Reims übernachten, die Weinkarte beherbergt für so ein Haus ungewöhnlich viele Biowinzer.

Schlafend am Montmatre

Zum Abschluss noch eine kleine Episode vom Montmatre – der schlafende Herr wurde von seiner Frau übrigens auch wieder abgeholt – , der Artikel der letzten Parisreise mit Tipps zum Anstehenvermeiden im Centre de Pompidou ist hier zu finden.

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Werkstatt-Tage mit fränkischem Sommer und Filmgala mit neuen Videos vom Kochblogradio, Zeitungsseite und neuen Oldtimern

Am kommenden Wochenende starten die 19. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage  am Freitag mit dem Fränkischen Sommer mit Olivia Trummer und Roland Satterwhite  und am Samstag der Filmgala Dolores mit Regisseur  Michael Rösel und TV-Moderatorin Christina Ringer.

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Wir haben die wunderbare Roland Rosenbauer Show vom KochblogRadio.de über die Filmgala Dolores und unsere Massivholzküchen von der Musik befreit und mit Bildern der Interviewerin Barbara Steinbauer-Groetsch und unseren Küchen hinterlegt. In Teil 1 geht es um unsere Massivholzküchen aus dem Holz der Hersbrucker Alb und in Teil 2 erzählt Michael Rösel viele Hintergründe zum Film Dolores samt Oldtimer.


Die Seite in der Hersbrucker  Zeitung am Samstag, 17.6. 2017

Herzlichen Dank an Andrea Pitsch von der Hersbrucker Zeitung und die Freunde, die uns mit einer Anzeige unterstützt haben: http://die-theatermaler.de; Energie Concept Solar & Heiztechnik; Radsport Manfred Müller; Thomas Schwab Schwabhof,  JAKSCH Küchentechnik, JORI

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(Der Text ist weiter unten nachzulesen)

Jetzt anrufen und Vorverkaufskarten reservieren

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Neben dem Telefon aus Bakelit haben wir am Samstag (24.6.) aktuell noch 11 andere angemeldete Oldtimer zu bieten, die auf unserer homepage schon verewigt sind und hier auf einer Collage zu sehen sind. OldtimerMontage

Und gerade im Moment kam noch dieser Mercedes 190 SL Bj1958 dazu:

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Anmelden können sie sich unter 09151 862 999, über info@die-moebelmacher.de  oder über dieses Formular.

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Aktuell planen wir schon die Verteilung der edlen Gefährte auf unserem Gelände, aber eigentlich macht das erst einen Tag vor der Veranstaltung Sinn, weil wir nicht wissen, wer sich alles noch anmelden wird.

Wer sich mit einem Oldtimer anmeldet hat freien Eintritt, wer im Stil der 60er Jahre gekleidet kommt, hat den ermäßigten Eintritt und es wird ein wunderbarer Abend mit einem genialen Film (grimmepreisnominiert) und tollen Menschen:

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Fotoaktionen mit den Schülerinnen des Paul Pfinzing Gymnasiums

Wir sind ziemlich stolz drauf, dass unsere Veranstaltung ganz viele gymnasiale Jahrgänge aus den Jahren 1960 bis 2000 zusammenbringt, in diesem Video haben wir für die Fotoaktionen während der Filmgala schon mal geübt.

Das Buffet wird köstlich

Foodbloggerin (www.ein-topf-heimat.de) Barbara Steinbauer Grötsch managed ein köstliche Buffet im Stil der 60er und dafür werden wir – mit modernsten Sous Vide Garmethoden (Garen im Vakuum) – das Weideschwein vom Schwabhof (und Reh aus Vorderhaslach) zubereiten, das sich – wie im Video zu sehen – wirklich sauwohl fühlt.

Premiumsekt „Von der Henne“

Und stilecht zur Hollywooddiva aus dem Film Dolores muss es auch ein Premiumsekt „Von der Henne“ sein (hergestellt im Champagnerverfahren) und er kommt von unserem Schulfreund Andreas Kirsch, Inhaber der Wein- und Sektmanufaktur Naumburg.

Der Zeitablauf

Eintrittspreis und Zeitplan

Filmgala Dolores am Samstag, 24. Juni 2017
in Unterkrumbach neben Hersbruck

  • Einlass, Buffett, Fotostationen, Oldtimerbestaunen: 18 Uhr
  • Veranstaltungsbeginn: 19:00
  • Filmstart 19:30
  • Regisseur: Michael Rösel
  • Moderation: Christina Ringer
  • Technik: Matthias Meier
  • Sekt: Andreas Kirsch – Naumburg
  • Getränke: Lammsbräu
  • Buffet: Workshopteilnehmer und Barbara Steinbauer Grötsch
  • Fotostationen und Service:Paul-Pfinzing-Gymnasium
  • Alle Oldtimerbesitzer sind herzlich eingeladen sich anzumelden und freien Eintritt zu erhalten
  • Alle liebevoll im Stil der 60-er Jahre gekleideten Gäste erhalten den ermäßigten Eintritt
  • Günstige Karten jetzt schon im Vorverkauf per email oder Telefon reservieren:

EintrittAbendkasse: 16 .-
Eintritt ermäßigt Abendkasse 13.-
Eintritt im Vorverkauf: 12.-
Eintritt ermäßigt Vorverkauf: 9.-

Telefon 09151 82 999
Email: info(at)die-moebelmacher.de

Der Text von der Zeitungsseite

Das Konzert im Rahmen des „Fränkischen Sommers“ am Freitag, 23.  Juni, und die Filmgala„Dolores“ am Samstag, 24. Juni, ab 18 Uhr  verbinden zusammen mit zwei Tagen der offenen Tür viele kulturellen Errungenschaften aus der Region.

Aber warum wird eine Schreinerei für Massivholzküchen und –möbel zum großen Kino- und Konzertsaal? Das hat vor allem
mit herwig Danzer und der  seit seiner PPG-Schulzeit bestehenden Musik- und Filmleidenschaft zu tun.  Entfacht hat sie der Deutschlehrer Richard Siebenbürger auch bei vielen anderen Gymnasiasten.

„Sibi“ führte die Tradition, die durch den 1976 von Barbara Steinbauer gedrehten und preisgekrönten Schulfilm „Happy  Monday“ gegründet wurde, fort, und deshalb dürfen sich die Gäste
auf gymnasiale Mitstreiter aus den Jahrgängen 1960 bis 2000  freuen. Auch Regisseur Michael Rösel stammt aus dieser Szene, und sein für den Grimme-Preis nominierter Kinofilm über eine Filmdiva
und ihren Modellbauer ist an diesem Abend die Hauptattraktion.

Die bekannte TV-Moderatorin Christina Ringer wird alle Protagonisten zu ihrem Werdegang nach dem Gymnasium befragen,  wie zum Beispiel Matthias Meier von den Theatermalern
aus Vorra.  Als Tini Fleischberger spielte sie damals selbst viele  Hauptrollen in legendären Siebenbürgerfilmen.

Foodbloggerin Barbara Steinbauer-Grötsch (www.ein-topf-heimat.de) wird das stilechte Buffet aus den 60er Jahren  organisieren.  Die jüngsten Mitstreiter sind Schülerinnen, die
die Gäste vor Oldtimern oder dem Bakelittelefon fotografieren
und den Service in zeitgemäßen Kleidern des Industriemuseums
Lauf übernehmen.

Zum Star des Abends könnte der Original-Oldtimer aus „Dolores“ werden.  Als Rösel das Comic las, auf dem sein Film basiert, stellte
er fest, dass sein Vater genau diesen Wagen in der Garage stehen hat. Damit sich die rollende Rarität auf dem Gelände der  Möbelmacher nicht einsam fühlt, hat Danzer bis jetzt schon zehn weitere Oldtimerinhaber gewonnen, die vom Pink Cadillac über einen US-Truck bis zum antiken Traktor „Schlüter“ einen spannenden Rundgang über den Hof versprechen und eine geniale Fotokulisse bieten werden.
„Wer sich mit seinem Oldtimer aus den 60ern anmeldet, hat freien Eintritt, in passender Kleidung bekommt man den ermäßigten
Preis“ erklärt Danzer, weil auch das Kleidungsmotto zu einem unvergesslichen Abend beitragen könnte.

Fränkischer Sommer
Am Vorabend der Zeitreise in die Sixties ist zudem der Fränkische  Sommer, die Konzertreihe des Bezirks Mittelfranken, zu Gast. Am 23. Juni ab 19 Uhr (Konzertbeginn 20 Uhr) gibt es Jazz und Klassik mit den Ausnahmemusikern Olivia Trummer (Piano und Gesang)
und Roland Satterwhite (Violine und Gesang).

Tage der offenen Tür

Der Samstag und Sonntag ist jeweils von 10 bis 16 Uhr Tag der  offenen Tür, an dem die Möbelmacher die regionale  Waldschöpfungskette vom Baum bis zur fertigen Küche und zum
Kunden zeigen, und am Sonntag um 11 Uhr führt Sigi Huber von der Forstbetriebsgemeinschaft Nürnberger Land zusammen mit dem Holzmanager der Möbelmacher Tobias Raum durch die Wälder der Nachbarschaft. Und natürlich wird ständig gemeinsam gekocht.

Hier sind die Links zu den älteren Blogartikeln über die Werkstatt-Tage 2017

Fränkischen Sommer mit Olivia Trummer und Roland Satterwhite Fotoaktion zum Üben mit Schülerinnen und Buggy
Aufforderung zum Mitmachen bei den Werkstatt-Tagen

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Es gibt viele Gründe für neue Möbel, zum Beispiel, wenn sich Flüchtlinge drüber freuen

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Leere Räume wären zum Beispiel ein Grund für neue Möbel …

Der Wunsch nach neuen Möbeln muss nicht unbedingt an der Leere im Raum oder der Kaputtheit der alten liegen. Im Wohnzimmer ist zum Beispiel oft der neue große Fernseher der Anlass, aber natürlich hat sich im Laufe von Jahrzehnten auch der Geschmack gewandelt.

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… auch der Abschied von der Spanplatte …

Auch die Trennung von ausgasenden Spanplatten zugunsten des Massivholzmöbels aus der Region halten wir für einen hervorragenden Grund für die neue Einrichtung, aber unsere Meinung ist dabei eher unwichtig. Denn selbst, wenn sich ein Kunde einfach nur so aus Jux und Tollerei oder weil er eine lustige Lageridee für Ballettschuhe hat, ein neues Möbel kaufen wollte, kann er unserer Unterstützung gewiss sein.

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… oder eine lustige Idee für die Unterbringung von Ballettschuhen

Deshalb kommt es manchmal dazu, dass wir zwar jahrzehnte alte, aber nahezu neuwertige Möbel oder Küchen bei Kunden mitnehmen und … ? Tja, was und?

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Das schnellste und einfachste wäre natürlich der Müllplatz in Neunkirchen, aber wenn es irgendwie geht, bemühen wir uns um Weiterverwendung. Meist mit einem Foto im Newsletter oder auf Facebook und bisher haben wir noch immer Fans  gefunden.

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Studentin Johanna freut sich über neue (alte) Küche

Hier bekam zum Beispiel die Studentin Johanna eine „neue“ Küche (die ganze Geschichte im Blog) und hier haben wir von der Drogenhilfe Mudra  berichtet, die ebenfalls mit einer ganzen Küche versorgt wurde.

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dieses Bild zeigten wir auf Facebook

Dieses Foto stellten wir auf Facebook und kontaktierten die Hersbrucker und Happurger Flüchtlingshelfer, von denen Karin Holzinger vom Unterstützerkreis Willkommen in Happurg  sofort reservierte.  Dann sprach sie mit der syrischen Familie, die übrigens drei Kinder hat, zeigte das Foto und sagte daraufhin fest zu, die Schrankwand zu übernehmen.

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Damaskus, wunderschön im August 2004

Auch wenn es keine Rolle spielt habe ich mich sehr über den Zufall gefreut, denn seit unserem Aufenthalt in Syrien vor vielen Jahren schätzen wir Damaskus, das ganze Land und die Menschen dort sehr. Leider konnten wir die Reise bis jetzt nicht mehr wiederholen.

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Der Abbau des Möbels

Weil wir verständlicherweise Interesse daran haben, dass das Möbel mit möglichst wenig Aufwand zu seinen neuen Besitzern kommt, baten wir um Abholung desselben beim Kunden in Reichenschwand, was wegen Automangels nicht möglich war. Aber die gefundene Lösung war ebenfalls genial, denn Karin kam mit dem neuen Besitzer Hasan und seinem Freund Musen, die das Möbel zusammen mit unserer Schreinerin Christiane Suttner und unserem neuen Auszubildenden Hannes Wein abbauten, einluden und dann vor deren Wohnung in Hersbruck  wieder ausluden.

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Jetzt freuen sich Hasan, Yasmeen und die Kinder über das Möbel, unsere Kunden sind glücklich, dass das neuwertige alte Möbel weiterhin verwendet wird und wir Möbelmacher sind dankbar für die Möglichkeit, einen kleinen Beitrag für das harmonische Zusammenleben in der Hersbrucker Alb geleistet haben zu dürfen.

Achja und so sieht das neue Möbel aus Kirschbaum mit Platz für den neuen Fernseher und unserem Meister Stefan Winter aus, wir liefern bald gute Fotos nach.

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Übrigens nehmen wir auch unsere eigenen Möbel zurück, wenn Sie sich neue wünschen und auch für die finden wir nach dem Nachölen immer neue Käufer, die sich über ein günstiges Möbelmachermöbel freuen.

Nicht zuletzt deshalb ist es wichtig unseren Newsletter zu abonnieren, denn manchmal tun sich da erstaunliche Möblichkeiten auf.

Nochmal herzlichen Dank an Kunden, Karin und den Unterstützerkreis, der übrigens immer helfende Hände gebrauchen kann.

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Hier ist das neue Foto und das Video:

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Fotoaktion mit Schülerinnen und Oldtimer als Vorbereitung für die „Filmgala Dolores“ am 24. Juni

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Der Film „Dolores“ spielt im Jahr 1962, dem Geburtsjahr von herwig Danzer (re), die Schülerinnen Alicia, Julia, Ruveyda und Elisabeth (v.l.n.r.) sind unübersehbar ein paar Wochen jünger, der älteste ist der Käfer aus den 50-ern, der im Jahr 1969 zum Buggy umgebaut wurde.

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Während der  Werkstatt-Tage 2017 (23. bis 25. Juni) beteiligen sich an der „Filmgala Dolores“ Geburtsjahrgänge zwischen 1960 und 2000 des Hersbrucker Gymnasiums. Die ältesten begannen noch  vor der Filmgruppe des legendären Deutschlehrers Richard Siebenbürger mit dem Film „Happy Monday“ die Preise der Bayerischen Schulfilmtage einzusammeln, die jüngsten kennen ihn gerade noch aus Erzählungen oder aus dem Film den unser neuer Auszubildender Moritz Meier mit seinen Projektpartnern über Sibi im Jahr 2012 gedreht hatte.

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Gedränge am improvisierten Schminkspiegel in unserer Ausstellung

Die jüngsten haben für die Fotoaktionen der Gala in Zusammenhang mit den Oldtimern, Kleidung aus den Sixties und anderen lustigen Ideen zu den 60-er Jahren, schon mal mit der Fotoausrüstung der Möbelmacher geübt. Denn die engagierten Fotografinnen Ruth Geer und Marie Kumpf aus der Klasse des bekannten Fotografen und Kunstlehrers Michael Schober stehen den Gästen für originelle Fotoaktionen zur Verfügung.

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Schulung für die Fotografinnen

Am Tag der Filmgala Dolores – der Film wurde für den Grimmepreis vorgeschlagen – sind  schon jetzt 5 Oldtimer angemeldet (hoffentlich werden es noch viel mehr), natürlich das Original aus dem Film, DoloresEinladungKurz.MTS Kopie.Standbild004 das dem Vater des Regisseurs Michael Rösel gehörte, aber eben auch der Käfer aus den 50-er Jahren von Norbert Kirchenmeier, der 1969 zum Buggy Strandcar umgebaut wurde und der die junge Damen sichtlich begeisterte.

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Es war einfach ein genialer Fototermin, also zum Schreien …

Der Buggy durfte sich mit den liebenswerten  Schülerinnen, die in den Kostümen des industriemuseums Lauf den Service des stilechten Buffets erledigen werden, in den Wogen der Möbelmacher-Pusteblumenwiese   an den „summer of 69″ zurückerinnern, was ihm ob der lustigen Töne aus seiner Hupe wohl wirklich Freude bereitete. Und übrigens: in allen Schuljahrgängen bis zurück in die Antike gab und gibt es Schülerinnen und Schüler, die sich für mehr als Noten interessieren, die Freizeit investieren und dabei – wie wir selbst damals bei Siebenbürger – viel mehr lernen, als der bayerische Lehrplan in Franken hergibt.

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Was für ein Foto! Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Lehrern

Die Möbelmacher freuen sich riesig über den großen Zuspruch aller ehemaligen und aktuellen Gymnasiasten und die Unterstützung durch den Kunst- und Kultlehrer Ulf Geer aber auch Schulleiter Klaus Neundörfer, denn die Werkstatt-Tage sind seit 19 Jahren der Termin in Unterkrumbach, an dem man interessante und engagierte Menschen jeden Alters trifft. Bitte unbedingt hier für den Abend ab 18 Uhr anmelden und viele Freunde mitbringen!

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Wer nicht zu unserer Filmgala am 24. Juni kommt, verpasst genau jene jungen Frauen, von denen wir in Zukunft noch hören werden!

Wer noch einen  Oldtimer mitbringt und sich anmeldet, bekommt freien Eintritt, wer im Stil der 60-er kommt, den ermäßigten Eintritt und wer Musik- oder Küchengeräte mitbringt oder ganz neue Ideen hat, soll uns einfach anrufen: 0911 862 999 .

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Auch die Dreharbeiten für Dolores waren wirklich harte Arbeit, Michael Rösel (re) wird davon berichten
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Don´t forget Sibi, er hat vielen von uns die Orientierung erleichtert

Hier nochmal der wichtigste Link zur Filmgala auf der Homepage der Möbelmacher mit allen Infos zum 24. Juni ab 18 Uhr.

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Der Käfer aus dem Jahr 1950 wurde 1969 zum Buggy umgebaut und von den Mädels 2017 ins Herz geschlossen (weil ein Kabel zum Anschluss der Handys dranhing)
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Die Streuobstwiese der Möbelmacher mit Pusteblumen, Buggy und attraktiven jungen Damen im Stil der Sixties beim Fototermin
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So sieht man aus (Michael Schober), wenn man sich als Lehrer vom Scheitel (naja) bis zur Sohle für die Fotokompetenz der Schülerinnen engagiert
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Manchmal passen die Menschen, das Wetter und die Umstände einfach zusammen. Zufall, oder nicht, wir sind dankbar dafür.
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Manchmal passt einfach alles …

Und noch ein paar Ergebnisse vom Nachmittag:  UWT17FotosessionBuggy_0030

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„Immer teurer, aber selten genutzt“ – Widerspruch zur dpa Meldung von Uta Knapp in den Nürnberger Nachrichten

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Manchmal bedienen sich auch die Nürnberger Nachrichten bei der deutschen Presse Agentur, weil trotz immer leerer werdenden Redaktionszimmern, die Seiten  ja trotzdem voll werden müssen.
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Gemeinsames Genießen am Tepan Yaki

So fand wohl auch der seltsam überschriebene Artikel von Uta Knapp (von der deutschen Presse Agentur) über Küchen „Immer teurer, aber selten genutzt“ in die Nürnberger Nachrichten, den wir an einigen Stellen durchaus bestätigen können, an anderen aber heftig widersprechen. Denn unsere Küchenkunden kochen ebenso gerne wie gut und das auch noch oft.  Sie schreibt:

Verbraucher sollten indes auch bei hohen Nachlässen nicht blind zugreifen, sondern die Preise über einen längeren Zeitraum hinweg verfolgen, rät Gabriele Bernhardt von der Zentrale zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs: „Der Preiswettbewerb im Möbelhandel ist sehr hart. Wenn der Verbraucher anfängt, ein bisschen rumzuschauen, wird sich einiges bewegen.“
Nunja, bei Küchen von der Industrie, die von den Händlern nur weitergereicht werden, gibt es einen vernichtenden Preiskampf, weil der Kunde theoretisch von jedem Händler die gleiche Ware bekommen würde – aber nur, wenn alles fehlerfrei bestellt wird. Aber von wem ist der beste Entwurf, wer montiert zuverlässig und wer steht auch die nächsten Jahrzehnte zum  Service zur Verfügung?  Die mit „ein bisschen rumzuschauen“ vermeintlich verbraucherfreundliche beworbene Schnäppchenjagd kann einen einfachen Garantiefall durch Konkurs des ach so günstigen Händlers zur Katastrophe werden lassen, sie führt häufig zu völlig unvernünftigen Transportwegen daraus folgenden Serviceproblemen und der Verdrängungswettbewerb („wird sich einiges bewegen“), wird durch die beispiellose  Monopolisierung am Möbelmarkt das Angebot so weit zentralisieren, dass wir über den Einheitsbrei bald  jammern werden, wie über den Verlust der kleinen und guten  Metzgereien und Bäckereien.
„Für die Zubereitung eines gesunden Essens reiche dabei bereits eine ganz einfache Ausstattung: „Eine Küche für 30.000 Euro oder 100.000 Euro braucht kein Mensch.“
herwig_peter_norway87WEBDas ist nicht ganz falsch, aber vor allem nicht ganz richtig. Im Sommer 1990 schenkten uns zum Beispiel dankbare Norweger für den schönen Abend mit Gitarre, aber wohl noch mehr für den üppigen Alkohol tags darauf ein ganzes Zicklein, das wir auf sechs Campingkochern unseres wilden Campingplatzes mit böhmischen Knödeln und Sahnesoße für alle köstlich zubereiteten.
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Böhmische Knödel in einem von 6 gleichzeitig eingesetzten Campingkochern, um ein geschenktes Zicklein zum Festessen für alle zu machen – Norwegen 1991

Wir brauchten sicher keine Superküche zum gemeinsamen Kochen, wir hatten ja Zeit und Improvisationstalent und doch machen wir heute unsere Knödel mit weniger Aufwand im Dampfgarer, freuen uns über das schnelle Baggersbraten für alle auf dem Tepan Yaki und die ersten Kunden, die das Garen im Vakuum entdeckt haben, sind total begeistert: das Vakuumieren und Sous Vide Garen bietet die unproblematische Lebensmittelorganisation und ist die beste Kombination, wenn man bei unseren Direktvermarktern Hutangerrind, Weideschwein oder Reh einkauft.

Der Begriff „Brauchen“ ist in unserer Gesellschaft nicht mehr das Kriterium, es geht um köstliche und zeitsparende Zubereitung und Organisation, aber vor allem geht es um Lebensqualität oder einfach Freude am Zusammensein.
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Die wertvolle Küche – die bei uns durch Massivholz noch viel wertvoller wird als die Spanplattenvariante – wird in diesem Artikel als sinnlos erklärt, dabei kostet sie genauso viel wie ein Auto, von dem einen auch das billigste von A nach B bringt. Ein Auto wird bald ausgetauscht, unsere Küchen halten dagegen ein Leben lang und für viele unserer Küchenkunden ist das Auto ebenso egal, wie als Statussymbol unbrauchbar.
„Doch wird angesichts solch hoher Investitionen dann auch mehr selbst gekocht? Die Küchenbranche sieht einen Trend zu „genussvollem Kochen“. Es sei davon auszugehen, dass während der Woche etwas weniger, aber am Wochenende mehr gekocht werde, sagt Mangels.“
Warum eigentlich sind bei Männern Oldtimer und für Außenstehende andere  schwer nachvollziehbare Hobbys liebenswert, aber wenn sich Frauen eine funktionale und vor allem dank Kochinsel familienfreundliche Küche leisten, lästert Uta Knapp über das „Statussymbol.“ (Übrigens haben wir auch kochbegeisterte Männer als Kunden und viele Kinder lernen in unseren Massivholzküchen begeistert das Kochen)

Ich würde der sonst durchaus engagierten Journalistin gerne unsere Produktion zeigen und gemeinsam mit ihr und Freunden am Tepan Yaki im Dampfgarer und auf allen anderen Geräten in aller Ruhe kochen und dann genießen. Die berechtigte Kritik am Gebaren der Möbelhäuser wird das sicher nicht ausräumen, aber vielleicht kann ich um Verständnis für unsere Kunden werben, die ihr Geld ausgesprochen sinnvoll in die Lebensqualität der Familie investieren und die sich über diesem Artikel beschwert haben.


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Hier sind  unsere aktuellen Küchenlinks mitsamt den Videos:

Die ganze Holzgeschichte im Video in unserer Playlist.

Alle Videos über die Massivholzküchen in der Youtube Playlist:
http://nhblog.de/yt_pl_kueche/

Die Videos über das Kochen in unseren Küchen (Kochveranstaltungen oder-Shows):
http://nhblog.de/yt_pl_kochen/

Unsere Kochsendungen mit Diana Burkel (Würzhaus) ist hier zu finden: http://kocheinrichtung.de

Unsere eigene Kochreihe heißt „Einfach Kochen:“
http://www.nachhaltigkeitsblog.de/einfach-kochen

Und viele Artikel über unsere Art des Küchenbaus sind im Nachhaltigkeitsblog unter der Rubrik „Die Küche zum Kochen“:
http://www.nachhaltigkeitsblog.de/die-kueche-zum-kochen

Die Küchenseite auf der Homepage :
http://www.die-moebelmacher.de/produkte/kueche.html

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Warum uns die Schreinerinnung wichtig ist und die Alten Platz für die Jungen machen

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Der neue Obermeister Christian Pickelmann (stehend)

Den Bericht über unsere Innungshauptversammlung mit Neuwahlen aus der Hersbrucker Zeitung haben wir unten angehängt. Wir möchten voranstellen, warum es wichtig ist, in solchen Solidargemeinschaften wie der Schreinerinnung Mitglied zu sein und sie auch aktiv zu unterstützen.

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Vorstandsfoto aus dem Jahr 2004

Als Heinz Oppel vor 18 Jahren Obermeister wurde, sagte er lapidar, „Wenn Du den Gestaltungswettbewerb ‚die Gute Form‘ nicht übernimmst, wird er einfach sterben.“ Auch wenn es uns damals furchtbar peinlich war, dass eine von uns eingesetzte hochgradig kompetente und neutrale Jury aus Architekten, Künstlern und Designern häufig die Gesellenstücke unserer eigenen Lehrlinge auswählte (obwohl deren Herkunft immer unkenntlich gemacht wurde), stellten wir uns der jährlichen Kritik – manchmal auch Anfeindungen – weil wir nach wie vor glauben, dass man gemeinsam mit den Berufskollegen viel mehr Akzeptanz für das edle Schreinerhandwerk erreichen kann, als dass es ein einzelner Betrieb in Konkurrenz gegen dieselben schafft.

Wir bedauern die Entscheidung von Kollegen aus dem Nürnberger Land der Innung fernzubleiben, weil sie den alten Handwerkstraditionen widerspricht und die Chancen der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit ungenutzt verstreichen lässt –  bzw. beim Gestaltungswettbewerb „Die Gute Form“ ohne eigenen Kostenbeitrag mitgenutzt wird.

Denn jeder Kollege hat sein eigenes Profil, ob mit hochglänzenden Oberflächen oder mit geöltem Massivholz. Dazu muss man wissen, dass in Deutschland statistisch kaum noch Möbel beim Schreiner gekauft werden – in Österreich ist das viel normaler – und deshalb macht es mehr Sinn gemeinsam für eine ungenutzte Zielgruppe von rund 93% zu arbeiten, als sich um die nichtmal 7% Schreinerkunden zu streiten (wovon nur ungefähr ein drittel Möbel kauft, das andere sind Fenster, Türen und Innenausbau).

Die „Gute Form“ als Designwettbewerb der Gesellenstücke

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Die Jury der guten Form im Jahr 2004

Noch ein Einschub sei erlaubt: Die Schreinerinnung Nürnberger Land hatte das Glück neben anderen kompetenten Jurymitgliedern auch den engagierten Professor Ingo Klöcker zu Gast zu haben, der ob seiner pointierten Vortragsweise viel Zuspruch, aber auch nicht selten Kritik erntete. Wir froh kann man heute sein, dass er die Freisprechungsfeier mit „Guter Form“ über 10 Jahre  mit seinen Beiträgen bereicherte.  Dafür nocheinmal herzlichen Dank.

Platz für junge Schreinermeister machen

Gleichzeitig freuen wir uns über die neuen jungen Obermeister, die die gerade mal rund 25 Mitgliedsbetriebe ehrenamtlich vertreten und dafür sorgen, dass unsere Auszubildenden keine lange Strecken zu allen Terminen in Fürth oder Nürnberg in Kauf nehmen müssen. Die familiäre  Atmosphäre im Nürnberger Land ist ein hohes Gut,  dass hoffentlich noch ein paar Generationen weiter bestehen wird.

Hier sind alle Berichte über „Die gute Form“ im Nachhaltigkeitsblog nachzulesen.

Der Bericht in der Hersbrucker Zeitung vom 31. März 2017

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„KÜHNHOFEN – Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Schreiner-Innung Nürnberger Land im Gasthof Grüner Baum in Kühnhofen ist der Vorstand turnusgemäß neu gewählt worden. Heinz Oppel aus Schönberg stellte sich nach über 18-jähriger Tätigkeit als Obermeister der Innung nicht mehr zur Wahl.

SchreinerinnungNeuwahl

Zu seinem Nachfolger wurde Christian Pickelmann aus Henfenfeld gewählt. Stellvertretender Obermeister ist Frank Ultsch aus Ottensoos und zum Lehrlingswart wurde Martin Wölfel aus Lauf-Neunhof wiedergewählt. Heinz Oppel wurde an diesem Abend auch mit der höchsten Auszeichnung des Fachverbandes Schreinerhandwerk Bayern, der goldenen Ehrennadel, in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um das Bayerische Schreinerhandwerk ausgezeichnet. Die Ehrung übernahm Peter Arlt, Bezirksvorsitzender für Mittelfranken.“DSC07678

Unser Foto (oben) zeigt von links: Peter Arlt, Manuela Wohlert, Geschäftsführerin der Innung, Heinz Oppel, Christian Pickelmann
und Frank Ultsch.