Kategorie-Archiv: Messen und Veranstaltungen

Lesung mit Christian Schüle aus dem Buch „Heimat“ am 10. Nov. – von Michael Scholz (Hersbrucker Zeitung)

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Heimat als Hort der Geborgenheit

Lesung mit Christian Schüle bei den „Möbelmachern“ am 10. November – Hersbruck als Beispiel

(Michael Scholz – Hersbrucker Zeitung)
UNTERKRUMBACH – Über „Heimat“ zu reden, ist heute
schwierig geworden. Warum eigentlich? Der Publizist Christian
Schüle liefert mit seinem Buch „Heimat – ein Phantomschmerz“
eine erhellende Diagnose und zeigt, wo und wie sich Menschen in
einer sich entgrenzenden Welt heimisch fühlen könnten. Am Freitag, 10. November, 18.30 Uhr, liest er bei den „Möbelmachern“ in Unterkrumbach.

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„Heimat“ ist aktuell ein großes Thema. Die einen fühlen sich nicht
mehr heimisch, weil sich ihr vertrautes Umfeld durch die Globalisierung ändert und weil sie es kulturell von Flüchtlingen bedroht sehen. Die anderen sind nicht mehr  heimisch, weil sie ihr Land wegen Krieg oder Armut verlassen haben. Das Thema ist zweifellos „eines der drängendsten unserer Zeit“.

Nation nicht gottgegeben

So steht es auch auf dem Buchumschlag. Aber ist Heimat tatsächlich
immer ein unveränderlicher Ort, wie Rechtspopulisten
glauben machen, oder doch auch ein von der Herkunft unabhängiges
Gefühl? Auf 250 Seiten betreibt Schüle philosophische Forschung.

In den Verdacht, konservativen Denkschulen nahezustehen, gerät
der Publizist dabei gewiss nicht, wenn er feststellt, dass Heimat irrtümlich immer wieder mit Nation oder einem bestimmten Stück
Land gleichgesetzt wird. Das Spektrum reicht dabei vom einfachen
Patriotismus bis hin zum Missbrauch durch Rassisten.

Dabei werde gerne ausgeblendet, dass eine Nation und ihr Territorium nicht gottgegeben seien. Irgendwann habe es ein Herrscher für seine Dynastie erobert. Von einer Gleichartigkeit der Bewohner könne keine Rede sein, weder in Bezug auf Abstammung
noch auf Kultur. Abschottung schade im Übrigen nur,
eine vitale Gesellschaft brauche neue Einflüsse. Die Zuwanderung
müsse klar geregelt sein, Fremde müssten die Regeln und  Gepflogenheiten der Einheimischen annehmen.

Die Verunsicherung und Angst vor dem Fremden habe aber noch eine andere Ursache als die weltweite Fluchtbewegung: die Globalisierung, die kritisch auch als „Gleichmacherei“ gesehen werden kann. Während die Generation Y mit großer geistiger Offenheit und unter dem Prinzip der individuellen Freiheit die Entstehung einer smarten Globalgesellschaft in Mega- Citys vorantreibe, gehe vor Ort das Geborgenheitsgefühl, als wesentlicher Bestandteil von Heimat, verloren.

Nüchterne Kaufleute wollten das Effizienz-Diktat auch in die Kernbereiche der Grundversorgung pressen, in Infrastruktur, Bildung, Energie, Verkehr und Gesundheit. Bisher funktionierende lokale Einheiten wandern ab in Zentren und Großorganisationen. Schmerzlich erfahren das gerade die Hersbrucker beim Krankenhaus-Thema.

Das Beispiel kommt im Buch nicht vor, aber ein anderes: Schüle
beschreibt, wie die Hersbrucker Schweiz inmitten der „Gleichmachungsglobalisierung“ Charakter zeigt. Die
Marke Cittaslow für Hersbruck und Projekte wie „Heimat auf‘m
Teller“ oder das Hutangerprojekt stellt er als Gegenpol zur globalkapitalistischen Ausrichtung dar: „Handelsketten sind unerwünscht, alteingesessene Betriebe werden bewusst gefördert, historische Flächen aus dem 15. Jahrhundert beweidet“.

Als Heimat tauge letztlich aber nur, was Existenzen sichert und wo
möglichst viele mitmachen. Schüle begründet das sozialpsychologisch: Teilhabe wecke Verantwortungsgefühl,
dies stärke die soziale Gesinnung und motiviere zu Engagement. Und: „Ohne Verantwortung entsteht kein Vertrauen, ohne Vertrauen keine Geborgenheit, ohne Geborgenheit keine
Heimat.“

Sein Blick auf entsprechende Experimente macht Mut. Auf der
ganzen Welt testen Menschen völlig unterschiedlicher Herkunft in
„Utopie-Laboren“, wie sie auf einer überschaubaren Einheit mit
konkreten Sozialbeziehungen wirtschaften können. Sie suchen
eine lokale Antwort auf die globale Entgrenzung. Grundlage sind
sogenannte Commons mit gemeinsamem statt individuellem
Eigentum, organisiert zum Beispiel als Genossenschaft. „Der Gewinn besteht in Lebensqualität, nicht in Geldzuwachs“, erklärt
Schüle. Diese kleinen lokalen Einheiten könnten sich dann größer
aufstellen und sich international zu Kooperativen zusammenschließen.

Schüles Fazit: Zur Heimat könne nur werden, was sich „auf Dauer
durch sich selbst bewährt“ und zudem Vertrautheit, Vertrauen und
Frieden schenkt. Kurz: ein (H)Ort der Geborgenheit.
MICHAEL SCHOLZ

Bei der Lesung stellt Ute Plank ihr Aquarellwerk vor, worauf sie ihre
Arbeit als Lokaljournalistin für die HZ künstlerisch dokumentierte (wir
berichteten). Platzreservierung unter Tel. 09151 / 862 999 oder per Mail
an info@die-moebelmacher.de.

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Alle Infos zum Tag des Schreiners vom Freitag, 10. Nov. 18:30 bis zum Sonntag den 12. Nov. sind hier auf Homepage zusammengefasst.

Unser Beitrag zum Buch im Nachhaltigkeitslog.

Am 19. November 2006 wurde der Besuch Christian Schüles das erste mal in unserem Nachhaltigkeitsblog angekündigt, seitdem wurde er in 53 Blogbeiträgen erwähnt, in knapp 20  davon  geht es um seinen Besuch als Autor der Wochenzeitung „Die Zeit“ um das Dossier mit der Cittaslow Hersbruck oder um seine Lesung in Unterkrumbach zu den Werkstatt-Tagen 2007 oder um seine jeweils neu erschienenen Bücher.

Hier noch ein paar Impressionen von der Lesung 2007, die guten Fotos sind von Thomas Geiger.

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Heim und Handwerk 2017 mit den Massivholzküchen und Küchenshows der Möbelmacher

PRESSEMELDUNG

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Die Küchenshows der Möbelmacher wurden ursprünglich für den Bayerischen Rundfunk entwickelt

H_H_logo_positiv_150_dpi_130px_RGBAuf der Heim und Handwerks Messe  sind die Möbelmacher mit ihrer nagelneuen Massivholzküche aus fränkischer Eiche zu Gast im planHAUS.

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So könnte der Messestand im planHAUS aussehen

Vom 29. November bis zum 3. Dezember zeigen die Komplett-Einrichter auf der Münchener Messe Heim und Handwerk die Entwicklung der individuell gefertigten Massivholzküche und welche Arbeitsplatten, Backöfen, Dampfgarer oder Kochfelder wirklich Freude machen. Der geprüfte Ernährungsexperte und Küchenspezialist herwig Danzer aus dem Nürnberger Land ist mit seiner neuen Eichenküche nebst Lofteinrichtung in das planHAUS-Projekt in Halle 2 eingebunden, wo Architekten und er selbst kostenlose Einrichtungsberatung und viel Inspiration rund ums individuelle Einrichten anbieten.

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Bekannte Kolleginnen und Kollegen aus der Foodbloggerszene werden mit herwig Danzer gemeinsam Kochen und die Besonderheiten von Massivholzküchen erklären

Jeweils um 11:30 und um 16 Uhr starten die Küchenshows zum Thema individuelle Massivholzküche , in denen Danzer zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus der Foodbloggerszene die Vorteile der Einzelanfertigung anhand konkreter Beispiele, Fotos und Zeichnungen erklärt und gleichzeitig köstliche Gerichte aus dem Dampfgarer, vom Tepan Yaki oder aus den Sous Vide Garern anbietet. Ganz nebenbei wird dabei auch klar, wozu ein Schockfroster und ein Kammervakuumierer nützlich sein kann und wie angenehm das Kochen in einem Induktionswok ist.

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Rapsody heißt der Sessel von Jori

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Die stilvoll eingedeckten Plätze an Nussbaum-Tafel kann man sich schon im Vorfeld im Internet reservieren und die Eintrittskarten dazu organisieren die Möbelmacher für ihre Gäste.

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Das Sofa Linea von Jori ist in einer Sonderaktion
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Raffinierter Bar- oder Geschirrschrank mit Sekretärklappe

Zusätzlich zu den Küchenmöbeln und -geräten zeigen die Einrichter aus Unterkrumbach auch einen raffinierten Barschrank, Massivholztische,  Sofas, Relaxsessel und Esszimmerstühle von Jori und sie sind Ansprechpartner für alle Einrichtungswünsche – eben „Alles Gute zum Einrichten“, wie der Slogan der mehrfach preisgekrönten Firma aus dem Nürnberger Land heißt.

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Vom 29. November bis zum 3. Dezember auf der HEIM und HANDWERK in München in Halle A2, Stand A2.241

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Das „Lösch-Papier“ der Buchhandlung Lösch mit der Einladung zur Lesung mit Christian Schüle

BuchhandlungLöschUlrikeMArtinDas ist der regelmäßige Rundbrief namens „Lösch-Papier“ der Buchhandlung Lösch, den wir gerne auch hier im Nachhaltigkeitsblog veröffentlichen, ergänzt mit ein paar Fotos und diesem Link zur Rezension im Blog und der Einladung auf der Möbelmacherhomepage.

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Für Freundinnen und Freunde des Hauses: Unsere Veranstaltungen im November 2017!

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Liebe Leserinnen und Leser,

Ein italienisches Sprichwort lautet „ Die Heimat ist wie die Mutter – es gibt nur eine“; dazu schrieb die unvergessene Franca Magnani, Journalistin in Rom, die mit ihrer Familie unter Mussolini viele Jahre im Schweizer Exil verbrachte: „Es ist ein Privileg, Heimat mit einer von Vertrautheit und Geborgenheit getragenen Kindheit verbinden zu können.“

Der gerade in den letzten Monaten von der Politik überstrapazierte Begriff ist es wert, sich neu mit ihm  auseinanderzusetzen. Heimat ist nach Christian Schüle „das Bedürfnis aller Menschen nach Zugehörigkeit und Identität, verbunden mit den Grundwerten der Demokratie: Pluralismus, Toleranz und Freiheit.“

Zurzeit verschieben sich kulturelle, wirtschaftliche und politische Grenzen auf rasante Art und Weise. „Während viele Menschen ihre Heimat verlieren und sich eine neue suchen, diskutieren wir darüber, wer bleiben darf und wer wieder gehen muss.“

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Christian Schüle bei der Lesung im Jahr 2007 bei den Möbelmachern aus dem Buch „Deutschlandvermessung“

Christian Schüle ist freier Autor und Publizist. Seine Essays, Feuilletons und Reportagen erscheinen u.a. in Die Zeit, Geo, mare, National Geographic und Le Monde und wurden mehrfach ausgezeichnet.

In seinem neuen Buch „Heimat – ein Phantomschmerz“ geht er der Frage nach, wie auf der Suche nach Identität das Gift des Nationalismus überwunden werden kann.

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Kulinarische Begleitung der Lesung mit dem Team von „Mahlzeit“

Die Lesung findet bei den Möbelmachern in Unterkrumbach anlässlich des Tages des Schreiners statt, kulinarisch begleitet von Moritz Kellner, dem Sandwich-Imbiss „Mahlzeit“ in Hersbruck. Freitag, 10.November 2017, ab 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr, Eintritt 12,- €, ermäßigt 9,- und bei Voranmeldung 9,-€ bzw. 7,-

Den Dichtern und Philosophen Raum geben, um sich einzumischen, an einem Ort, wo diesbezüglich bereits viel bewegt wurde und wird, verspricht einen außergewöhnlichen Abend.

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Der auch eine gute Gelegenheit sein wird, das grandiose Acht-Meter-Heimat-Aquarell von Ute Plank zu sehen, das bisher nur einen Nachmittag im Mauerweg in Hersbruck ausgestellt war.

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Die Filmgala der Möbelmacher als Beispiel aus dem 8 Meter-Aquarell von Ute Plank

Wir freuen uns auf Ihr Interesse, und bitten ganz herzlich um Anmeldung vorab.

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Kusz und Brandl bei den Möbelmacher im Jahr 2010

Für Fitzgerald Kusz ist in Nürnberg die ganze Welt daheim, hör-und sichtbar: der Klassiker unter den fränkischen Mundartdichtern(Schweig Bub) findet die Gedichte auf der Straße, auf den Lippen und in den Köpfen seiner Mitmenschen. Kusz ist ein Meister im Aufspüren der Doppelbödigkeit der Dinge und der Besonderheiten des Dialekts.

Wir laden herzlich ein zur Vorstellung seines neuen Gedicht-Bandes „Nämberch-Blues“ am 16.November 2017 im Paul-Pfinzing-Gymnasium. Er wird dabei von Klaus Brandl musikalisch mit eigenen Stücken begleitet.

Die Veranstaltung findet erneut zugunsten des Fördervereins des Paul-Pfinzing-Gymnasiums statt, der sich auch wieder für ihr leibliches Wohl kümmern wird. Beginn um 19.30 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr, Eintritt 14,- €, ermäßigt 7,- €

Auch hier unsere Bitte um Anmeldung vorab,

wir freuen uns auf ihren Besuch!

Christian Schüle liest am Tag des Schreiners, 10. Nov. aus seinem neuen Buch „Heimat“

   Vorbetrachtung zum Thema Heimat im Wandel

  • Im Jahr 2000 diskutierten wir äußerst kontrovers, ob die Initiative von Direktvermarktern und Gastronomen wirklich „HEIMAT auf´m Teller“ heißen sollte oder ob das Wort zu belastet sei.
  • Für die Nürnberger Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt 2025 hält die Kulturreferentin Dr. Julia Lehner  in Zeiten der Migration gerade den Umgang mit dem Begriff „Heimat“  für erfolgsentscheidend.
  • Im Leitartikel der NN vom letzten Freitag fragt Alexander Jungkunz „Was bedeutet Heimat?“ und zitiert dort  die Fraktionschefin der Grünen:  „Man darf den Begriff Heimat nicht denen überlasen, die ihn nationalistisch und ausgrenzend verstehen.“

Die Annäherung am Tag des Schreiners

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Am 10. November 2017 wird bei uns der Feuilletonist, Philosoph und Publizist Christian Schüle (*1970) mit seinem Buch „Heimat“ den Begriff und seine Weiterentwicklung  von allen Seiten beleuchten und damit zur Diskussion mit wichtigen „Branchenvertretern“ anregen – unter anderem mit dem Chefredakteur der Hersbrucker Zeitung „Michael Scholz“ und dem Buchhändler und Mitveranstalter Martin Lösch.  Wir laden um 18:30 herzlich dazu ein und natürlich sind das Essen und die Getränke von Heimat auf´m Teller, die Massivholzküchen und Tische sogar „Heimat unter dem Teller.“

Spannende Vorgeschichte

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Wenn wir einen politischen Essay empfehlen, für dessen anspruchsvolle Lektüre man leicht drei mal so viel Zeit braucht wie für einen Roman, dann braucht man gute Gründe:

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Am 19. November 2006 wurde der Besuch Christian Schüles das erste mal in unserem Nachhaltigkeitsblog angekündigt, seitdem wurde er in 53 Blogbeiträgen erwähnt, in knapp 20  davon  geht es um seinen Besuch als Autor der Wochenzeitung „Die Zeit“ um das Dossier mit der Cittaslow Hersbruck oder um seine Lesung in Unterkrumbach zu den Werkstatt-Tagen 2007 oder um seine jeweils neu erschienenen Bücher.

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Wir holten Christian damals am Bahnhof ab und schon wenige Stunden später war uns klar, dass dieser beeindruckende Autor auch bei uns lesen muss, denn er hat so viel Wichtiges zu sagen. Wir richteten die gesamten Werkstatt-Tage 2007  mit dem Titel „ZEIT zu leben“ danach aus, die Lesung wurde  ein voller Erfolg, was nicht nur Gerda Münzenberg in diesem Blogbeitrag beschrieb, sondern auch Katja Bub im Artikel unserer Heimatzeitung.

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Das Buch Heimat

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„Die sprachliche Assoziationskraft von „Heimat“ lässt semantische Hochseilartistik zu.“ (S.97 )

Sprachlich bewegt sich das ganze Buch auf jenem erwähnten Hochseil, aus der letzten Lesung wissen wir aber, das Christian Schüle den Inhalt im Gespräch mit vielen Beispielen nachvollziehbar macht und vor allem offen für jede Diskussion ist. Ich halte es sowieso für die wichtigste Aufgabe dieses Buches, die Diskussion über

Christian Schüle liest am Tag des Schreiners, 10. Nov. aus seinem neuen Buch „Heimat“ weiterlesen

Stolze Gockel am Tag der Küche aus Massivholz 2017

Im Zeichen des stolzen Gockels

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Unser Kochworkshop am Tag der Küche (in der Rotweinküche und der Rüsterküche in unserer Ausstellung) stand ganz im Zeichen der  stolzen Gockels aus dem Gockelprojekt von Peter Schubert. Knapp zwanzig kochbegeisterte Menschen trafen sich schon um 10:30 Uhr, um Küchen und Geräte zu testen, gemeinsam zu kochen und die Hintergründe der verwendeten Lebensmittel zu ergründen.

Peters Demeter-Hähne werden nach dem Schlüpfen nicht zu Tierfutter verarbeitet, sondern dürfen erstmal zusammen mit den Schwestern aufwachsen, bis sie in die Männer-WG mit Wintergarten ziehen, und dort reichlich Auslauf und Biomahlzeiten genießen. Natürlich haben wir Peter auf seinem Hof in Unterrüsselbach (was einen ähnlich metropolen Klang hat wie Unterkrumbach, aber grob zwischen Eckental und Gräfenberg liegt) besucht. Erstens, weil wir noch Hähne zum Üben brauchten und zweitens, weil wir unseren Kunden nur Tiere aus verantwortungsvoller Haltung anbieten wollen. Und so ist es auch.

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Das fachgerechte Zerlegen konnten die Gäste auch selbst üben

So durften wir mit seinen Bresse-Hähnen kochen, braten und grillen und auch seine Nudeln und Eier genießen. In seinem Olineshop kann es nur versandtaugliche Lebensmittel geben, weshalb wir unbedingt den Besuch im Hofladen empfehlen, am besten vorher anrufen und sich einen Hahn reservieren lassen (immer am Mittwoch werden sie verkaufsfertig hergerichtet).

Streuobstinitiative Hersbrucker Alb mit köstlicher Apfelschorle mit Bergamotte

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Just in Time lieferte Renato Pasalic noch die POM200, die wir im Schockfroster gleich herunterkühlten, denn kalt ist die Apfelschorle mit Bergamotte noch besser

Kurz vorher brachte Renato Pasalic von der Streuobstinitiative Hersbrucker Alb die letzten verfügbaren Flaschen der köstlichen Apfelschorle Pom 200 mit Bergamotte vorbei, so dass die Teilnehmer als Alternative zum Premium-Sekt von der Henne ein wirklich außergewöhnlich köstliches alkoholfreies Getränk genießen konnten, das gleichzeitig unsere Landschaft und die über 200  Apfelsorten erhält. Im Deutschlandfunk ist die ganz tolle Geschichte hier nachzulesen.  Beide Getränke kann man bei uns auch kaufen.

Solidarische Erntegemeinschaft Vorderhaslach

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Frank Durta erklärt die Erntegemeinschaft Vorderhaslach oder SoLaWi

Auch zum Thema Gemüse stellten wir unseren spannenden Partner vor:  die SoLaWi Vorderhaslach (Solidarische Landwirtschaft oder Erntegemeinschaft) bringt uns das Gemüse in Demeterqualität, das jeden Geschmackstest gewinnen würde. Die Workshopteilnehmer erfuhren vom Mitglied Frank Durta, der auf dem Weg zur Kartoffelernte noch die Prospekte bei uns reinlangte, wie das gesamte Projekt der Solidarischen Erntegemeinschaft Vorderhaslach aufgebaut ist. Die Idee kam sehr gut an, auch wenn die meisten leider so weit entfernt wohnten, dass sie deren verlockendes Angebot des solidarischen Gemüseanbaus wohl nicht annehmen können.  Das Team um Uwe Neukamm – einem der Pioniere der Biobauern in Deutschland – hat auf jeden Fall wieder gezeigt, wohin sich intelligente Weiterentwicklungen der klassischen Landwirtschaft hinbewegen werden, wir alle waren begeistert.

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Fränkischer Sommer mit Olivia Trummer und Roland Satterwhite zu Gast in Unterkrumbach

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knapp hundert Zuhörer genossen den Abend

Wer schon mal in der New Yorker Carnegie Hall gespielt hat, wird sich wohl auch in der Möbelmacher Halle in Unterkrumbach Wohl fühlen.  Olivia Trummer kennt jetzt – als eine der wenigen Künstlerinnen – beide berühmte „Locations“.  Bei uns war es der erste große Auftritt der weltweit erfolgreichen, singenden Klassik- und Jazzpianistin  zusammen mit dem – wo gibt´s denn sowas – singenden Geiger (freestylin‘ violine) Roland Satterwhite.  Die beiden beeindruckten unser Publikum  vor der Pause und vereinnahmten es nach derselben völlig. Hier ist das vollständige Video (zwei Stunden) zum Nachhören und scrollen, wir werden wohl auch noch eine Kurzfassung herstellen.

Die Vorgeschichte zum Konzert

Im Jahr 1976 teilt herwig Danzer mit Viola Kindt – später Riedelbauch – die Schulbank und seit fast 20 Jahren ist er im Vorstand des Dehnberger Hof Theaters ihres damaligen Mannes Wolfgang, der auch den fränkischen sommer prägte.  Das erste klassische Konzert in der Möbelmacherhalle wurde im Jahr 1998 gespielt und ab da gab es immer wieder Überlegungen den fränkischen sommer nach Unterkrumbach zu holen, aber dabei blieb es bisher.  Im März 2015 stellte Eckehard Kierski vom ensemble KONTRASTE , das schon zwei mal bei uns auftrat, den Kontakt zwischen dem fränkischen Sommer und den Möbelmachern per Mail her.

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Bei deren fränkischer-sommer-Konzert in der Hersbrucker Stadtkirche kam es im August 2015 zu einem gemeinsamen Treffen, bei dem der Gedanke an eine Veranstaltung  in unserer Werkstatt Gestalt annahm und am letzten Wochenende ausgesprochen erfolgreich verwirklicht wurde.

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Das gemeinsame Planen mit Kulturmanagerin Friederike Schmiedl und Intendant Dr. Julian Tölle war ebenso harmonisch wie unkompliziert, ein Besuch und exakt 96 Emails genügten.

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Friederike Schmiedl (Kulturmanagerin), Oliver Stumpf (Grafik), Julian Tölle (Intendant), Frau und Herr Frank Boxler (Foto),

Und am Telefon konnten wir uns gegenseitig die schönsten  „man-glaubt-nicht-was-alles-passieren-kann-Geschichten“ (zum Beispiel ein im Schul-WC eingesperrter Solist) erzählen und Veranstalter-Leid teilen.

Musikerkontakte

Die Kontaktaufnahme mit Olivia war nicht einfach, weil sie ständig unterwegs ist, trotzdem schickte sie mir irgendwann wunderbare Lieder, die ich für unseren Newsletter verwendete. Außerdem haben wir eine von ihr moderierte Jazzsendung im Deutschlandfunk bearbeitet,

in der man Olivia auch sehr persönlich schon vorab kennen lernen konnte. Nicht zuletzt deswegen waren dann auch gut 50 Prozent der Konzertgäste Möbelmacherkunden, was uns einerseits freut, andererseits lernen wir, dass wir das Stammpublikum des fränkischen sommers wohl erst noch gewinnen müssen, aber das kann ja in zwei Jahren nur noch besser werden. Denn alle Beteiligten liebäugeln schon mit einer Fortsetzung der Unterkrumbacher Musikgeschichte.

Der Aufbau

Es ist nicht ganz leicht, eine Fertigungshalle zum Konzertsaal umzubauen, aber da wir das schon zum 19. Mal machten, war es wieder viel Arbeit, aber auch Routine. Und so eine jährlich „Grundreinigung“ ist ja auch kein Fehler, bei unseren Rundgängen mit Kunden sind sie immer sehr von der „ungewöhnlichen Sauberkeit in einer Schreinerei“ begeistert, zu der die Werkstatt-Tage einiges beitragen.

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beim Soundcheck
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Familie Thiemann im Einsatz

Und es ist natürlich auch ein großes Glück, dass die Kommunen den fränkischen sommer des Bezirks unterstützen, denn so kamen wir freundlicherweise zu Bühne und Stühlen der Stadt Hersbruck. Der Flügel, von dem Olivia übrigens begeistert war,  kam von Reiner Thiemann aus Lauf.  Lustigerweise haben wir die Oberlichter für die Filmgala am Samstag verdunkelt, was gut für die Stimmung (des Flügels) war (direkte Sonne sorgt für Verstimmung).

Das Buffet unserer Mitarbeiter

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unser Team beim Vorbereiten

UWT17Aufbau27In den Möbelmacherreihen finden sich viele kulinarische  aber auch musikalische(!) Spezialistinnen und so wollten wir auch unsere Gäste aus aller Welt mit Köstlichkeiten aus derselben beglücken, was wohl ganz gut funktionierte. Denn bei fast jedem Abschied wurde das Buffet gelobt, vielleicht nicht zuletzt, weil gut schmeckt, was von engagierten Gastgebern selbst zubereitet und liebevoll gereicht wird.

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liebevoll angerichtete und beschriftete Canapés
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Premiumsekt und Service

Bis zum letzten Canapé, in diesem Zusammenhang heißt das angeblich nicht Sofa sondern „Häppchen“,  war unser Team im Einsatz und so ein Traumbuffet und köstlichen Premiumsekt (Champagnerverfahren) von Andreas Kirsch bekommt man in der Szene wohl nicht allzu oft. Weil das Wetter toll war, konnte man auch schön draußen in der Streuobstwiese sitzen.

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Das war die Veranstaltungsseite in der Hersbrucker Zeitung

Schön wäre gewesen, wenn wir die Sonderseite für die Werkstatt-Tage hätten gemeinsam gestalten und mit Anzeigen – anstatt der einzeln gestalteten Anzeigen – ausstatten hätten können, aber wir müssen ja auch Dinge erkennen, die wir in zwei Jahren besser machen werden.

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Während ich nur meine persönliche Begeisterung und Zuneigung zu Olivia und Roland hier zum Ausdruck bringe – währen die CD Fly Now im Hintergrund läuft- hat Susanne Baderschneider von der Hersbrucker Zeitung einen objektiveren, aber nicht weniger begeisterten Artikel über das Konzert selbst geschrieben:

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Ausklang

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Chips vom Tepan Yaki und supernette Gäste

UWT17Olivia (7)Alle Veranstaltungen enden in der Küche mindestens bei Chips und feinem Wein oder dem schon erwähnten köstlichen Sekt „Von der Henne“, den man bei uns auch für 13 Euro kaufen kann.

 

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Beim nächsten Mal dürften es ruhig mehr Besucher sein, Platz hätten wir noch

Nochmal ganz herzlichen Dank an unsere Gäste, die Musiker, die Veranstalter ​ Matthias, Thea und Moritz Meier (http://die-theatermaler.de), ​ Andreas Kirsch, Andrea PitschHersbrucker Zeitung​  Hersbruck und natürlich unser Möbelmacherteam
mit Nina Brunner Mathias MeierSophia PallinaMatthias Becker​ Stefan Winter, Tobias Raum, Helmut Neugebauer, Tobias Leupold, Claus Rossmann, Christiane Suttner, Julia Hölzel, Horst Hager

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Sonderseite der Werkstatt-Tage auf der Homepage

Alle Fotos des Konzerts (die guten sind von Frank Boxler)

Erster Blogartikel mit allen Links zu den Künstlern im August 2016

Konzerteinladung im September-Newsletter 2016

Hier sind alle Panoramen der Werkstatt-Tage (mit der Maus drehen, mit dem Scrollrad zoomen)

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Fotoaktion mit Schülerinnen und Oldtimer als Vorbereitung für die „Filmgala Dolores“ am 24. Juni

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Der Film „Dolores“ spielt im Jahr 1962, dem Geburtsjahr von herwig Danzer (re), die Schülerinnen Alicia, Julia, Ruveyda und Elisabeth (v.l.n.r.) sind unübersehbar ein paar Wochen jünger, der älteste ist der Käfer aus den 50-ern, der im Jahr 1969 zum Buggy umgebaut wurde.

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Während der  Werkstatt-Tage 2017 (23. bis 25. Juni) beteiligen sich an der „Filmgala Dolores“ Geburtsjahrgänge zwischen 1960 und 2000 des Hersbrucker Gymnasiums. Die ältesten begannen noch  vor der Filmgruppe des legendären Deutschlehrers Richard Siebenbürger mit dem Film „Happy Monday“ die Preise der Bayerischen Schulfilmtage einzusammeln, die jüngsten kennen ihn gerade noch aus Erzählungen oder aus dem Film den unser neuer Auszubildender Moritz Meier mit seinen Projektpartnern über Sibi im Jahr 2012 gedreht hatte.

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Gedränge am improvisierten Schminkspiegel in unserer Ausstellung

Die jüngsten haben für die Fotoaktionen der Gala in Zusammenhang mit den Oldtimern, Kleidung aus den Sixties und anderen lustigen Ideen zu den 60-er Jahren, schon mal mit der Fotoausrüstung der Möbelmacher geübt. Denn die engagierten Fotografinnen Ruth Geer und Marie Kumpf aus der Klasse des bekannten Fotografen und Kunstlehrers Michael Schober stehen den Gästen für originelle Fotoaktionen zur Verfügung.

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Schulung für die Fotografinnen

Am Tag der Filmgala Dolores – der Film wurde für den Grimmepreis vorgeschlagen – sind  schon jetzt 5 Oldtimer angemeldet (hoffentlich werden es noch viel mehr), natürlich das Original aus dem Film, DoloresEinladungKurz.MTS Kopie.Standbild004 das dem Vater des Regisseurs Michael Rösel gehörte, aber eben auch der Käfer aus den 50-er Jahren von Norbert Kirchenmeier, der 1969 zum Buggy Strandcar umgebaut wurde und der die junge Damen sichtlich begeisterte.

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Es war einfach ein genialer Fototermin, also zum Schreien …

Der Buggy durfte sich mit den liebenswerten  Schülerinnen, die in den Kostümen des industriemuseums Lauf den Service des stilechten Buffets erledigen werden, in den Wogen der Möbelmacher-Pusteblumenwiese   an den „summer of 69″ zurückerinnern, was ihm ob der lustigen Töne aus seiner Hupe wohl wirklich Freude bereitete. Und übrigens: in allen Schuljahrgängen bis zurück in die Antike gab und gibt es Schülerinnen und Schüler, die sich für mehr als Noten interessieren, die Freizeit investieren und dabei – wie wir selbst damals bei Siebenbürger – viel mehr lernen, als der bayerische Lehrplan in Franken hergibt.

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Was für ein Foto! Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Lehrern

Die Möbelmacher freuen sich riesig über den großen Zuspruch aller ehemaligen und aktuellen Gymnasiasten und die Unterstützung durch den Kunst- und Kultlehrer Ulf Geer aber auch Schulleiter Klaus Neundörfer, denn die Werkstatt-Tage sind seit 19 Jahren der Termin in Unterkrumbach, an dem man interessante und engagierte Menschen jeden Alters trifft. Bitte unbedingt hier für den Abend ab 18 Uhr anmelden und viele Freunde mitbringen!

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Wer nicht zu unserer Filmgala am 24. Juni kommt, verpasst genau jene jungen Frauen, von denen wir in Zukunft noch hören werden!

Wer noch einen  Oldtimer mitbringt und sich anmeldet, bekommt freien Eintritt, wer im Stil der 60-er kommt, den ermäßigten Eintritt und wer Musik- oder Küchengeräte mitbringt oder ganz neue Ideen hat, soll uns einfach anrufen: 0911 862 999 .

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Auch die Dreharbeiten für Dolores waren wirklich harte Arbeit, Michael Rösel (re) wird davon berichten
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Don´t forget Sibi, er hat vielen von uns die Orientierung erleichtert

Hier nochmal der wichtigste Link zur Filmgala auf der Homepage der Möbelmacher mit allen Infos zum 24. Juni ab 18 Uhr.

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Der Käfer aus dem Jahr 1950 wurde 1969 zum Buggy umgebaut und von den Mädels 2017 ins Herz geschlossen (weil ein Kabel zum Anschluss der Handys dranhing)
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Die Streuobstwiese der Möbelmacher mit Pusteblumen, Buggy und attraktiven jungen Damen im Stil der Sixties beim Fototermin
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So sieht man aus (Michael Schober), wenn man sich als Lehrer vom Scheitel (naja) bis zur Sohle für die Fotokompetenz der Schülerinnen engagiert
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Manchmal passen die Menschen, das Wetter und die Umstände einfach zusammen. Zufall, oder nicht, wir sind dankbar dafür.
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Manchmal passt einfach alles …

Und noch ein paar Ergebnisse vom Nachmittag:  UWT17FotosessionBuggy_0030

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Noch können wir weitere Ideen für die Filmgala „Dolores“ am 24. Juni 2017 aufnehmen


Beim Schneiden des Einladungsvideos für unsere Filmgala am Samstag Abend (24.Juni 2017 im Rahmen der 19. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage) haben wir noch sooo viele liebe cineastische Mitstreiter aus dem Gymnasium Hersbruck entdeckt, dass wir nochmal die Einladung zum Mitmachen an alle schicken wollen, weil sich die Hersbrucker Filmszene eben über einige Generationen bis ins Heute erstreckt.

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Wer sich als ehemaliger Schüler, Lehrer oder normaler Mensch noch mit einer Idee  einzubringen möchte, möge sich ganz bald melden, wir sind für alles offen und würden uns rund um den epochalen Film „Dolores“ über ein fulminantes Wiedersehen freuen.

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Es geht natürlich zunächst mal um den Film, aber auch um ein stilechtes 60-er Jahre-Buffet, tolle Oldtimer und Requisiten und Kleider aus dieser Zeit, damit verbundene Foto- und Videoaktionen und vor allem ganz neue Ideen, die spannend für unsere Gäste sind.

Was bisher geplant ist:

  • den Kinofilm Dolores  (nominiert für den Grimme Preis 90 min) Dolores_Plakat_small
  • den Regisseur desselben Michael Rösel MichaelRösel
  • die TV-Moderatorin Christina RingerChristinaRinger
  • Buffet von einem Workshopteam (wer mag mitmachen?) im Stil der 60-er mit Foodbloggerin Dr. Barbara Steinbauer Grötsch (http://eintopfheimat.de)
  • Sekt aus Naumburg von Andreas Kirsch DoloresEinladungKurz.MTS Kopie.Standbild003
  • Technik und altes Feuerwehrauto von Matthias Meier aus Vorra (http://die-theatermaler.de) MatthiasMeier
  • Oldtimertreffen rund um das Original aus dem Film Dolores

    Filmdreh Dreharbeiten zu Dolores; Drehtag 5 Bild 98 Friedhof Aussegnungshalle; Georg  alias Udo Schenk wacht aus seinem Traum auf. Links Dolores alias Franziska Petri
    Filmdreh Dreharbeiten zu Dolores; Drehtag 5 Bild 98 Friedhof Aussegnungshalle; Georg  alias Udo Schenk wacht aus seinem Traum auf. Links Dolores alias Franziska Petri
  • Fotostationen, die den Abend in bleibender Erinnerung behalten DoloresEinladungKurz.MTS Kopie.Standbild004

Ein erster vorläufiger Ablaufplan

Einlass, Buffett,Fotostationen, Oldtimerbestaunen: 18 Uhr
Moderationsbeginn: 19:00
Filmstart 19:30

Fotostationen und Service:
Paul-Pfinzing-Gymnasium

Alle Oldtimerbesitzer sind herzlich eingeladen sich anzumelden und freien Eintritt zu erhalten
Alle liebevoll im Stil der 60-er Jahre gekleideten Gäste erhalten den ermäßigten Eintritt

Günstige Karten jetzt schon im Vorverkauf per email oder Telefon reservieren:

EintrittAbendkasse: 16 .-
Eintritt ermäßigt Abendkasse 13.-
Eintritt im Vorverkauf: 12.-
Eintritt ermäßigt Vorverkauf: 9.-

Wer Ideen hat, bite einfach melden
Telefon 09151 82 999
Email: herwig.danzer(at)die-moebelmacher.de
Sonderseite: www.die-moebelmacher.de/uwt

Die Filmgala auf der Homepage

Einladung zu den 19. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen am Freitag:
Fränkischer Sommer mit Oliva Trummer und Roland Satterwhite

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Überraschungsfondue der Mitarbeiter

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Es wurde während der Jahreseinstiegsfeier im Dehnberger Hof Theater nur verraten, dass wir (Ute und herwig Danzer) uns den Abend des 21. Februars freihalten müssen. Aber nicht, ob für eine Krisensitzung, eine psychologische Zwangsberatung oder ein Feierabendbierchen. Letzteres war dann – gottseidank – am nähesten dran, wenn auch meilenweit vom liebevoll organisierten  Fondueabend  entfernt.

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Denn unser Dreamteam hat ein fondueliches Essen mit allen Finessen bereitet und sogar unsere Praktikantin und Designstudentin Sylke war extra dazu angereist: für uns alle wird sie spätestens nach ihrem Studium und ein paar internationalen Designerfolgen in der wahren Heimat Unterkrumbach wieder sehnlich zurückerwartet. Wo soll sie denn sonst hin?

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Zweimal Käse, einmal Gemüsebrühe und einmal echter Rinderfonds war die Auswahl für Vegetarier und alle anderen und eigentlich geht es nach der lustigen ebenso geheimen wie gemeinsamen Vorbereitung viel mehr ums Genießen der gemeinsamen Stunden ohne  Arbeit als das köstliche Essen.

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Aber das wunderbar vielseitige Fondue wurde noch durch einen niedlichen Schokobrunnen getoppt. Selbst, wenn man diesem aus figürlich begründeten  Gründen eher skeptisch begegnen sollte: die aus acht Tafeln laufende Schokolade war doch wieder ein interessantes Erlebnis, bei dem sich vermeintlich bekannte Charaktere sehr süß und neu offenbaren.

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Ein Team, das mit sich selbst, den Inhabern und allen Kunden so liebevoll und aufmerksam umgeht, wird auch in Zukunft viele Menschen finden, die die Einzelanfertigung von Küchen und Möbeln aus Massivholz wertschätzen. Davon sind wir völlig überzeugt und freuen uns auf die Zusammenarbeit in den nächsten Jahrzehnten .

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Das Möbelmacherteam

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Zum 10. Bloggertreffen auf der Biofach 2017 gabs ´ne schicke Torte

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Wer richtig rechnet, weiß, dass das 10. Blogggertreffen nach unserer Initiative im Jahr 2008 schon 2017 stattfindet und nicht erst 2018, was sich irgendwie logischer klingen  würde.   16730268_10154097252631755_9066458234914130673_n10 Veranstaltungen, in denen die damals eher im mittleren Alter befindlichen und männlichen Öko-Nachhaltigkeitsblogger von überwiegend jungen weiblichen Beauty- und Foodbloggerinnen abgelöst wurden. Das ist ja durchaus ein schöner Anblick und einfach eine Entwicklung, die sich im Rahmen der Biofach abzeichnet.

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Es waren 10 Treffen, in denen (aus nachvollziehbaren Gründen) aus  der lustigen abdend- und nachfüllenden Veranstaltung eine kurzes aber großzügiges  Frühstück mit Thermoskannenkaffee wurde und in denen aus dem regen Austausch aller Kontaktdaten via social Media oder einfacher Papierlisten alle sinnvollen Organisationshilfen der Veranstalter dem Datenschutz geopfert werden mussten, was genau das Gegenteil der Ursprungsidee bedeutet.

Und gestern war ein Jahr, in dem per etwas unglücklicher Abstimmung (ich habe selbst nicht gewusst, wann man jetzt eigentlich den Arm dafür heben soll) die Vorstellungsrunde einer netten Plauderei und Pinnwand geopfert wurde. Vielleicht antizipierend, dass die potentiellen Konzentrationsphasen immer kürzer werden?

ThomasGeigerGabiBräutigamherwigDanzer

Aber natürlich war es wieder schön, wenigstens einige alte Bekannte wie, Thomas Geiger (seine Fotos sind hier), Gabriele Bräutigam und Peter G. Spandl zu treffen und zu sehen,  wie sich die Szene und die Veranstaltung weiterentwickelt.  Das damalige Social Media Leitmedium war Twitter, heute findet man unter dem hashtag #biofach meist fremdsprachliche Beiträge und die raren Tweets über des Bloggertreffen stammen von uns paar alten. Die Nürnbergmesse baut ihren Vorsprung als Vorreiter im strukturierten Umgang mit Bloggern weiter aus und die Blogger wissen diese wertschätzende Behandlung seit jeher zu schätzen. Ganz lieben Dank an die Organisatorinnen (war übrigens Geburtstagskind) Stefanie Dietz und Susanne Franz.

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Peter Ottmann im Jahr 2008 erstmals im Bloggermilieu (Pressezentrum West) mit den legendären Worten „Ich bin der Peter“

Wir sind übrigens auch überzeugt, dass es kein Zufall war, dass ausgerechnet der Pressesprecher, der damals das Bloggertreffen ermöglicht hat, Peter Ottmann, heute Geschäftsführer der Messe ist.

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In diesem Jahr gab es übrigens wieder echtes Bio-Rührei mit Schinken, nicht, dass die vegane Phase damit überwunden wäre, aber immerhin ein winziges Signal, dass die verantwortungsvolle, möglichst naturnahe Ernährung ein Zeichen der Vernunft ist.

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Sollte sich jemand tatsächlich für die ganze Geschichte dieser Veranstaltungsreihe interessieren, ist hier eine Liste aller Artikel im Nachhaltigkeitsblog, das es seit dem März 2005 gibt.

Biofach Bloggertreffen 2016

Bloggertreffen 2015

Bloggertreffen 2013

Bloggertreffen 2012

Bloggertreffen 2011

Bloggertreffen 2010

Bloggertreffen 2009

Bloggertreffen 2009

Bloggertreffen 2008

Ältere Artikel zur Biofach gibt es hier:

Biofach 2007 mit Carlo Petrini, Slow Food

Biofach 06: Politiker und Promis benehmen sich daneben

Auszeichnung von Biofach Veteran Manfred Rothe

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Nach dem Bloggertreffen deckten wir uns bei Sonnentor wieder mit den Gewürzen ein, die wir auch direkt in unsere Küchenschubladen einbauen.

SonnentorSchublade_0001

Und wir besuchten den Stand der NGOs, bei dem auf unserem Tepan Yaki köstliche Würste vom Geflügelhof Schubert gebraten wurden.

16649546_10154097253416755_5542148168726016108_nDanach wollten wir noch auf eine Beerdigung und so ward der Biofachartikel 2017 ziemlich überschaubar.

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Die guten Fotos sind von Thomas Geiger

Bloggerfruehstueck - 10. Bloggertreffen BIOFACH
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