Kategorie-Archiv: Messen und Veranstaltungen

Fränkischer Sommer mit Olivia Trummer und Roland Satterwhite zu Gast in Unterkrumbach

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knapp hundert Zuhörer genossen den Abend

Wer schon mal in der New Yorker Carnegie Hall gespielt hat, wird sich wohl auch in der Möbelmacher Halle in Unterkrumbach Wohl fühlen.  Olivia Trummer kennt jetzt – als eine der wenigen Künstlerinnen – beide berühmte „Locations“.  Bei uns war es der erste große Auftritt der weltweit erfolgreichen, singenden Klassik- und Jazzpianistin  zusammen mit dem – wo gibt´s denn sowas – singenden Geiger (freestylin‘ violine) Roland Satterwhite.  Die beiden beeindruckten unser Publikum  vor der Pause und vereinnahmten es nach derselben völlig. Hier ist das vollständige Video (zwei Stunden) zum Nachhören und scrollen, wir werden wohl auch noch eine Kurzfassung herstellen.

Die Vorgeschichte zum Konzert

Im Jahr 1976 teilt herwig Danzer mit Viola Kindt – später Riedelbauch – die Schulbank und seit fast 20 Jahren ist er im Vorstand des Dehnberger Hof Theaters ihres damaligen Mannes Wolfgang, der auch den fränkischen sommer prägte.  Das erste klassische Konzert in der Möbelmacherhalle wurde im Jahr 1998 gespielt und ab da gab es immer wieder Überlegungen den fränkischen sommer nach Unterkrumbach zu holen, aber dabei blieb es bisher.  Im März 2015 stellte Eckehard Kierski vom ensemble KONTRASTE , das schon zwei mal bei uns auftrat, den Kontakt zwischen dem fränkischen Sommer und den Möbelmachern per Mail her.

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Bei deren fränkischer-sommer-Konzert in der Hersbrucker Stadtkirche kam es im August 2015 zu einem gemeinsamen Treffen, bei dem der Gedanke an eine Veranstaltung  in unserer Werkstatt Gestalt annahm und am letzten Wochenende ausgesprochen erfolgreich verwirklicht wurde.

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Das gemeinsame Planen mit Kulturmanagerin Friederike Schmiedl und Intendant Dr. Julian Tölle war ebenso harmonisch wie unkompliziert, ein Besuch und exakt 96 Emails genügten.

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Friederike Schmiedl (Kulturmanagerin), Oliver Stumpf (Grafik), Julian Tölle (Intendant), Frau und Herr Frank Boxler (Foto),

Und am Telefon konnten wir uns gegenseitig die schönsten  „man-glaubt-nicht-was-alles-passieren-kann-Geschichten“ (zum Beispiel ein im Schul-WC eingesperrter Solist) erzählen und Veranstalter-Leid teilen.

Musikerkontakte

Die Kontaktaufnahme mit Olivia war nicht einfach, weil sie ständig unterwegs ist, trotzdem schickte sie mir irgendwann wunderbare Lieder, die ich für unseren Newsletter verwendete. Außerdem haben wir eine von ihr moderierte Jazzsendung im Deutschlandfunk bearbeitet,

in der man Olivia auch sehr persönlich schon vorab kennen lernen konnte. Nicht zuletzt deswegen waren dann auch gut 50 Prozent der Konzertgäste Möbelmacherkunden, was uns einerseits freut, andererseits lernen wir, dass wir das Stammpublikum des fränkischen sommers wohl erst noch gewinnen müssen, aber das kann ja in zwei Jahren nur noch besser werden. Denn alle Beteiligten liebäugeln schon mit einer Fortsetzung der Unterkrumbacher Musikgeschichte.

Der Aufbau

Es ist nicht ganz leicht, eine Fertigungshalle zum Konzertsaal umzubauen, aber da wir das schon zum 19. Mal machten, war es wieder viel Arbeit, aber auch Routine. Und so eine jährlich „Grundreinigung“ ist ja auch kein Fehler, bei unseren Rundgängen mit Kunden sind sie immer sehr von der „ungewöhnlichen Sauberkeit in einer Schreinerei“ begeistert, zu der die Werkstatt-Tage einiges beitragen.

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beim Soundcheck
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Familie Thiemann im Einsatz

Und es ist natürlich auch ein großes Glück, dass die Kommunen den fränkischen sommer des Bezirks unterstützen, denn so kamen wir freundlicherweise zu Bühne und Stühlen der Stadt Hersbruck. Der Flügel, von dem Olivia übrigens begeistert war,  kam von Reiner Thiemann aus Lauf.  Lustigerweise haben wir die Oberlichter für die Filmgala am Samstag verdunkelt, was gut für die Stimmung (des Flügels) war (direkte Sonne sorgt für Verstimmung).

Das Buffet unserer Mitarbeiter

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unser Team beim Vorbereiten

UWT17Aufbau27In den Möbelmacherreihen finden sich viele kulinarische  aber auch musikalische(!) Spezialistinnen und so wollten wir auch unsere Gäste aus aller Welt mit Köstlichkeiten aus derselben beglücken, was wohl ganz gut funktionierte. Denn bei fast jedem Abschied wurde das Buffet gelobt, vielleicht nicht zuletzt, weil gut schmeckt, was von engagierten Gastgebern selbst zubereitet und liebevoll gereicht wird.

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liebevoll angerichtete und beschriftete Canapés
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Premiumsekt und Service

Bis zum letzten Canapé, in diesem Zusammenhang heißt das angeblich nicht Sofa sondern „Häppchen“,  war unser Team im Einsatz und so ein Traumbuffet und köstlichen Premiumsekt (Champagnerverfahren) von Andreas Kirsch bekommt man in der Szene wohl nicht allzu oft. Weil das Wetter toll war, konnte man auch schön draußen in der Streuobstwiese sitzen.

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Das war die Veranstaltungsseite in der Hersbrucker Zeitung

Schön wäre gewesen, wenn wir die Sonderseite für die Werkstatt-Tage hätten gemeinsam gestalten und mit Anzeigen – anstatt der einzeln gestalteten Anzeigen – ausstatten hätten können, aber wir müssen ja auch Dinge erkennen, die wir in zwei Jahren besser machen werden.

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Während ich nur meine persönliche Begeisterung und Zuneigung zu Olivia und Roland hier zum Ausdruck bringe – währen die CD Fly Now im Hintergrund läuft- hat Susanne Baderschneider von der Hersbrucker Zeitung einen objektiveren, aber nicht weniger begeisterten Artikel über das Konzert selbst geschrieben:

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Ausklang

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Chips vom Tepan Yaki und supernette Gäste

UWT17Olivia (7)Alle Veranstaltungen enden in der Küche mindestens bei Chips und feinem Wein oder dem schon erwähnten köstlichen Sekt „Von der Henne“, den man bei uns auch für 13 Euro kaufen kann.

 

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Beim nächsten Mal dürften es ruhig mehr Besucher sein, Platz hätten wir noch

Nochmal ganz herzlichen Dank an unsere Gäste, die Musiker, die Veranstalter ​ Matthias, Thea und Moritz Meier (http://die-theatermaler.de), ​ Andreas Kirsch, Andrea PitschHersbrucker Zeitung​  Hersbruck und natürlich unser Möbelmacherteam
mit Nina Brunner Mathias MeierSophia PallinaMatthias Becker​ Stefan Winter, Tobias Raum, Helmut Neugebauer, Tobias Leupold, Claus Rossmann, Christiane Suttner, Julia Hölzel, Horst Hager

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Sonderseite der Werkstatt-Tage auf der Homepage

Alle Fotos des Konzerts (die guten sind von Frank Boxler)

Erster Blogartikel mit allen Links zu den Künstlern im August 2016

Konzerteinladung im September-Newsletter 2016

Hier sind alle Panoramen der Werkstatt-Tage (mit der Maus drehen, mit dem Scrollrad zoomen)

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Fotoaktion mit Schülerinnen und Oldtimer als Vorbereitung für die „Filmgala Dolores“ am 24. Juni

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Der Film „Dolores“ spielt im Jahr 1962, dem Geburtsjahr von herwig Danzer (re), die Schülerinnen Alicia, Julia, Ruveyda und Elisabeth (v.l.n.r.) sind unübersehbar ein paar Wochen jünger, der älteste ist der Käfer aus den 50-ern, der im Jahr 1969 zum Buggy umgebaut wurde.

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Während der  Werkstatt-Tage 2017 (23. bis 25. Juni) beteiligen sich an der „Filmgala Dolores“ Geburtsjahrgänge zwischen 1960 und 2000 des Hersbrucker Gymnasiums. Die ältesten begannen noch  vor der Filmgruppe des legendären Deutschlehrers Richard Siebenbürger mit dem Film „Happy Monday“ die Preise der Bayerischen Schulfilmtage einzusammeln, die jüngsten kennen ihn gerade noch aus Erzählungen oder aus dem Film den unser neuer Auszubildender Moritz Meier mit seinen Projektpartnern über Sibi im Jahr 2012 gedreht hatte.

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Gedränge am improvisierten Schminkspiegel in unserer Ausstellung

Die jüngsten haben für die Fotoaktionen der Gala in Zusammenhang mit den Oldtimern, Kleidung aus den Sixties und anderen lustigen Ideen zu den 60-er Jahren, schon mal mit der Fotoausrüstung der Möbelmacher geübt. Denn die engagierten Fotografinnen Ruth Geer und Marie Kumpf aus der Klasse des bekannten Fotografen und Kunstlehrers Michael Schober stehen den Gästen für originelle Fotoaktionen zur Verfügung.

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Schulung für die Fotografinnen

Am Tag der Filmgala Dolores – der Film wurde für den Grimmepreis vorgeschlagen – sind  schon jetzt 5 Oldtimer angemeldet (hoffentlich werden es noch viel mehr), natürlich das Original aus dem Film, DoloresEinladungKurz.MTS Kopie.Standbild004 das dem Vater des Regisseurs Michael Rösel gehörte, aber eben auch der Käfer aus den 50-er Jahren von Norbert Kirchenmeier, der 1969 zum Buggy Strandcar umgebaut wurde und der die junge Damen sichtlich begeisterte.

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Es war einfach ein genialer Fototermin, also zum Schreien …

Der Buggy durfte sich mit den liebenswerten  Schülerinnen, die in den Kostümen des industriemuseums Lauf den Service des stilechten Buffets erledigen werden, in den Wogen der Möbelmacher-Pusteblumenwiese   an den „summer of 69″ zurückerinnern, was ihm ob der lustigen Töne aus seiner Hupe wohl wirklich Freude bereitete. Und übrigens: in allen Schuljahrgängen bis zurück in die Antike gab und gibt es Schülerinnen und Schüler, die sich für mehr als Noten interessieren, die Freizeit investieren und dabei – wie wir selbst damals bei Siebenbürger – viel mehr lernen, als der bayerische Lehrplan in Franken hergibt.

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Was für ein Foto! Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Lehrern

Die Möbelmacher freuen sich riesig über den großen Zuspruch aller ehemaligen und aktuellen Gymnasiasten und die Unterstützung durch den Kunst- und Kultlehrer Ulf Geer aber auch Schulleiter Klaus Neundörfer, denn die Werkstatt-Tage sind seit 19 Jahren der Termin in Unterkrumbach, an dem man interessante und engagierte Menschen jeden Alters trifft. Bitte unbedingt hier für den Abend ab 18 Uhr anmelden und viele Freunde mitbringen!

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Wer nicht zu unserer Filmgala am 24. Juni kommt, verpasst genau jene jungen Frauen, von denen wir in Zukunft noch hören werden!

Wer noch einen  Oldtimer mitbringt und sich anmeldet, bekommt freien Eintritt, wer im Stil der 60-er kommt, den ermäßigten Eintritt und wer Musik- oder Küchengeräte mitbringt oder ganz neue Ideen hat, soll uns einfach anrufen: 0911 862 999 .

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Auch die Dreharbeiten für Dolores waren wirklich harte Arbeit, Michael Rösel (re) wird davon berichten
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Don´t forget Sibi, er hat vielen von uns die Orientierung erleichtert

Hier nochmal der wichtigste Link zur Filmgala auf der Homepage der Möbelmacher mit allen Infos zum 24. Juni ab 18 Uhr.

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Der Käfer aus dem Jahr 1950 wurde 1969 zum Buggy umgebaut und von den Mädels 2017 ins Herz geschlossen (weil ein Kabel zum Anschluss der Handys dranhing)
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Die Streuobstwiese der Möbelmacher mit Pusteblumen, Buggy und attraktiven jungen Damen im Stil der Sixties beim Fototermin
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So sieht man aus (Michael Schober), wenn man sich als Lehrer vom Scheitel (naja) bis zur Sohle für die Fotokompetenz der Schülerinnen engagiert
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Manchmal passen die Menschen, das Wetter und die Umstände einfach zusammen. Zufall, oder nicht, wir sind dankbar dafür.
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Manchmal passt einfach alles …

Und noch ein paar Ergebnisse vom Nachmittag:  UWT17FotosessionBuggy_0030

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Noch können wir weitere Ideen für die Filmgala „Dolores“ am 24. Juni 2017 aufnehmen


Beim Schneiden des Einladungsvideos für unsere Filmgala am Samstag Abend (24.Juni 2017 im Rahmen der 19. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage) haben wir noch sooo viele liebe cineastische Mitstreiter aus dem Gymnasium Hersbruck entdeckt, dass wir nochmal die Einladung zum Mitmachen an alle schicken wollen, weil sich die Hersbrucker Filmszene eben über einige Generationen bis ins Heute erstreckt.

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Wer sich als ehemaliger Schüler, Lehrer oder normaler Mensch noch mit einer Idee  einzubringen möchte, möge sich ganz bald melden, wir sind für alles offen und würden uns rund um den epochalen Film „Dolores“ über ein fulminantes Wiedersehen freuen.

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Dolores Filmgala

Es geht natürlich zunächst mal um den Film, aber auch um ein stilechtes 60-er Jahre-Buffet, tolle Oldtimer und Requisiten und Kleider aus dieser Zeit, damit verbundene Foto- und Videoaktionen und vor allem ganz neue Ideen, die spannend für unsere Gäste sind.

Was bisher geplant ist:

  • den Kinofilm Dolores  (nominiert für den Grimme Preis 90 min) Dolores_Plakat_small
  • den Regisseur desselben Michael Rösel MichaelRösel
  • die TV-Moderatorin Christina RingerChristinaRinger
  • Buffet von einem Workshopteam (wer mag mitmachen?) im Stil der 60-er mit Foodbloggerin Dr. Barbara Steinbauer Grötsch (http://eintopfheimat.de)
  • Sekt aus Naumburg von Andreas Kirsch DoloresEinladungKurz.MTS Kopie.Standbild003
  • Technik und altes Feuerwehrauto von Matthias Meier aus Vorra (http://die-theatermaler.de) MatthiasMeier
  • Oldtimertreffen rund um das Original aus dem Film Dolores

    Filmdreh Dreharbeiten zu Dolores; Drehtag 5 Bild 98 Friedhof Aussegnungshalle; Georg  alias Udo Schenk wacht aus seinem Traum auf. Links Dolores alias Franziska Petri
    Filmdreh Dreharbeiten zu Dolores; Drehtag 5 Bild 98 Friedhof Aussegnungshalle; Georg  alias Udo Schenk wacht aus seinem Traum auf. Links Dolores alias Franziska Petri
  • Fotostationen, die den Abend in bleibender Erinnerung behalten DoloresEinladungKurz.MTS Kopie.Standbild004

Ein erster vorläufiger Ablaufplan

Einlass, Buffett,Fotostationen, Oldtimerbestaunen: 18 Uhr
Moderationsbeginn: 19:00
Filmstart 19:30

Fotostationen und Service:
Paul-Pfinzing-Gymnasium

Alle Oldtimerbesitzer sind herzlich eingeladen sich anzumelden und freien Eintritt zu erhalten
Alle liebevoll im Stil der 60-er Jahre gekleideten Gäste erhalten den ermäßigten Eintritt

Günstige Karten jetzt schon im Vorverkauf per email oder Telefon reservieren:

EintrittAbendkasse: 16 .-
Eintritt ermäßigt Abendkasse 13.-
Eintritt im Vorverkauf: 12.-
Eintritt ermäßigt Vorverkauf: 9.-

Wer Ideen hat, bite einfach melden
Telefon 09151 82 999
Email: herwig.danzer(at)die-moebelmacher.de
Sonderseite: www.die-moebelmacher.de/uwt

Die Filmgala auf der Homepage

Einladung zu den 19. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen am Freitag:
Fränkischer Sommer mit Oliva Trummer und Roland Satterwhite

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Überraschungsfondue der Mitarbeiter

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Es wurde während der Jahreseinstiegsfeier im Dehnberger Hof Theater nur verraten, dass wir (Ute und herwig Danzer) uns den Abend des 21. Februars freihalten müssen. Aber nicht, ob für eine Krisensitzung, eine psychologische Zwangsberatung oder ein Feierabendbierchen. Letzteres war dann – gottseidank – am nähesten dran, wenn auch meilenweit vom liebevoll organisierten  Fondueabend  entfernt.

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Denn unser Dreamteam hat ein fondueliches Essen mit allen Finessen bereitet und sogar unsere Praktikantin und Designstudentin Sylke war extra dazu angereist: für uns alle wird sie spätestens nach ihrem Studium und ein paar internationalen Designerfolgen in der wahren Heimat Unterkrumbach wieder sehnlich zurückerwartet. Wo soll sie denn sonst hin?

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Zweimal Käse, einmal Gemüsebrühe und einmal echter Rinderfonds war die Auswahl für Vegetarier und alle anderen und eigentlich geht es nach der lustigen ebenso geheimen wie gemeinsamen Vorbereitung viel mehr ums Genießen der gemeinsamen Stunden ohne  Arbeit als das köstliche Essen.

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Aber das wunderbar vielseitige Fondue wurde noch durch einen niedlichen Schokobrunnen getoppt. Selbst, wenn man diesem aus figürlich begründeten  Gründen eher skeptisch begegnen sollte: die aus acht Tafeln laufende Schokolade war doch wieder ein interessantes Erlebnis, bei dem sich vermeintlich bekannte Charaktere sehr süß und neu offenbaren.

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Ein Team, das mit sich selbst, den Inhabern und allen Kunden so liebevoll und aufmerksam umgeht, wird auch in Zukunft viele Menschen finden, die die Einzelanfertigung von Küchen und Möbeln aus Massivholz wertschätzen. Davon sind wir völlig überzeugt und freuen uns auf die Zusammenarbeit in den nächsten Jahrzehnten .

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Das Möbelmacherteam

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Zum 10. Bloggertreffen auf der Biofach 2017 gabs ´ne schicke Torte

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Wer richtig rechnet, weiß, dass das 10. Blogggertreffen nach unserer Initiative im Jahr 2008 schon 2017 stattfindet und nicht erst 2018, was sich irgendwie logischer klingen  würde.   16730268_10154097252631755_9066458234914130673_n10 Veranstaltungen, in denen die damals eher im mittleren Alter befindlichen und männlichen Öko-Nachhaltigkeitsblogger von überwiegend jungen weiblichen Beauty- und Foodbloggerinnen abgelöst wurden. Das ist ja durchaus ein schöner Anblick und einfach eine Entwicklung, die sich im Rahmen der Biofach abzeichnet.

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Es waren 10 Treffen, in denen (aus nachvollziehbaren Gründen) aus  der lustigen abdend- und nachfüllenden Veranstaltung eine kurzes aber großzügiges  Frühstück mit Thermoskannenkaffee wurde und in denen aus dem regen Austausch aller Kontaktdaten via social Media oder einfacher Papierlisten alle sinnvollen Organisationshilfen der Veranstalter dem Datenschutz geopfert werden mussten, was genau das Gegenteil der Ursprungsidee bedeutet.

Und gestern war ein Jahr, in dem per etwas unglücklicher Abstimmung (ich habe selbst nicht gewusst, wann man jetzt eigentlich den Arm dafür heben soll) die Vorstellungsrunde einer netten Plauderei und Pinnwand geopfert wurde. Vielleicht antizipierend, dass die potentiellen Konzentrationsphasen immer kürzer werden?

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Aber natürlich war es wieder schön, wenigstens einige alte Bekannte wie, Thomas Geiger (seine Fotos sind hier), Gabriele Bräutigam und Peter G. Spandl zu treffen und zu sehen,  wie sich die Szene und die Veranstaltung weiterentwickelt.  Das damalige Social Media Leitmedium war Twitter, heute findet man unter dem hashtag #biofach meist fremdsprachliche Beiträge und die raren Tweets über des Bloggertreffen stammen von uns paar alten. Die Nürnbergmesse baut ihren Vorsprung als Vorreiter im strukturierten Umgang mit Bloggern weiter aus und die Blogger wissen diese wertschätzende Behandlung seit jeher zu schätzen. Ganz lieben Dank an die Organisatorinnen (war übrigens Geburtstagskind) Stefanie Dietz und Susanne Franz.

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Peter Ottmann im Jahr 2008 erstmals im Bloggermilieu (Pressezentrum West) mit den legendären Worten „Ich bin der Peter“

Wir sind übrigens auch überzeugt, dass es kein Zufall war, dass ausgerechnet der Pressesprecher, der damals das Bloggertreffen ermöglicht hat, Peter Ottmann, heute Geschäftsführer der Messe ist.

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In diesem Jahr gab es übrigens wieder echtes Bio-Rührei mit Schinken, nicht, dass die vegane Phase damit überwunden wäre, aber immerhin ein winziges Signal, dass die verantwortungsvolle, möglichst naturnahe Ernährung ein Zeichen der Vernunft ist.

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Sollte sich jemand tatsächlich für die ganze Geschichte dieser Veranstaltungsreihe interessieren, ist hier eine Liste aller Artikel im Nachhaltigkeitsblog, das es seit dem März 2005 gibt.

Biofach Bloggertreffen 2016

Bloggertreffen 2015

Bloggertreffen 2013

Bloggertreffen 2012

Bloggertreffen 2011

Bloggertreffen 2010

Bloggertreffen 2009

Bloggertreffen 2009

Bloggertreffen 2008

Ältere Artikel zur Biofach gibt es hier:

Biofach 2007 mit Carlo Petrini, Slow Food

Biofach 06: Politiker und Promis benehmen sich daneben

Auszeichnung von Biofach Veteran Manfred Rothe

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Nach dem Bloggertreffen deckten wir uns bei Sonnentor wieder mit den Gewürzen ein, die wir auch direkt in unsere Küchenschubladen einbauen.

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Und wir besuchten den Stand der NGOs, bei dem auf unserem Tepan Yaki köstliche Würste vom Geflügelhof Schubert gebraten wurden.

16649546_10154097253416755_5542148168726016108_nDanach wollten wir noch auf eine Beerdigung und so ward der Biofachartikel 2017 ziemlich überschaubar.

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Die guten Fotos sind von Thomas Geiger

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Gefühle, Kitsch und schockgefrostet – die Internationale Möbelmesse Köln 2017 IMM

Pressemeldung

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Rhapsody heißt der neue Jorisessel, den man durchaus als postfaktisch bezeichnen könnte

In den Hallen der Kölner Möbelmesse ging es in diesem Jahr laut Trendforschern um die großen Gefühle. Das „Selbstmitgefühl“, also die Fokussierung auf das eigene Ich,  führe zu ungeahnten Stilmixen, bei denen Bauhaus neben Kitsch und Plüsch neben Purismus platziert wird.  Als „postfaktisch“, also nicht nach logischen funktionalen, sondern nach emotionalen Kriterien gestaltet, könnte man auch den ausladenden Relaxsessel Rhapsody von Jori bezeichnen.  Er soll an Opas Vorlesestunden im Ohrensessel erinnern, weshalb ihn Ute Danzer gleich für die Ausstellung der Möbelmacher bestellt hat.

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Gefühlvolle Musik beim Kochen verspricht der neue Dunstabzug von Miele

Alle zwei Jahre ist auf der IMM zusätzlich die „Living Kitchen“ zu Gast, mit zweihundert internationalen Ausstellern das größte, allumfassendste Küchenevent weltweit. Und auch der neue Dunstabzug von Miele zeigt die emotionale Note, in dem er via Bluetooth die Musik vom Smartphone auf seinen eingebauten Lautsprechern abspielen kann.

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Harald Janke von Komet erklärt herwig Danzer die Neuigkeiten bei den Thermalisierern zum Sous Vide Garen

Deutlich funktionaler ging es am Stand von Komet zu, denn das Vakuumieren ist ein ausgesprochen vernünftiger und wertschätzender Umgang mit wertvollen Lebensmitteln.  Zusätzlich kann vakuumiertes Fleisch, Fisch oder Gemüse auch bei niedrigen Temperaturen im Wasserbad  gegart werden, was man dann „Sous Vide Garen“ nennt. Diese Technik zieht gerade in Haushaltsküchen ein, der erste direkt in die Arbeitsplatte eingelassene Thermalisierer wurde in der Ausstellungsküche der Möbelmacher installiert.

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Der erste in die Arbeitsplatte eingebaute Thermalisierer steht in Unterkrumbach

Während die einen schon das Gefühl haben, dass das doch etwas viel Technik in der Küche ist, sehnen sich die anderen – meist Männer – nach dem bisher nur in der Gastronomie beheimateten Schockfroster. Die kritische Phase des Abkühlens von gegarten Lebensmitteln kann mit ihm verkürzt werden und besonders das Einfrieren hat bei minus 40 Grad eine ganz andere Qualität, als im Gefrierschrank.

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Die Schockfroster der Firma Coldline läuten eine neue Ära in der Haushaltsküche ein

Der italienische Hersteller von Gastrogeräten Coldline hat auf der Messe das erste für den Haushalt vorgestellt, das dank vielseitiger Programme auch Dörren, Schokolade schmelzen und  blitzschnell Flaschen kühlen kann. Eingedenk seiner viele technikaffinen Kunden und Workshopteilnehmer hat herwig Danzer sofort bestellt, schmunzelnd verspricht er aber im Nachhaltigkeitsblog, dass die Möbelmacher auch ganz einfache Massivholzküchen bauen können. Das muss eben jeder nach seinem Gefühl entscheiden.

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Der ausführliche Bericht über die Living Kitchen Teil 1
Der Bericht über die Möbelmesse Teil 2

 

Hostessen in bequemen Schuhen, gute Betten und Polstermöbel – Möbelmesse Köln IMM Teil 2

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Am zweiten Tag unseres Möbelmessebesuchs wollten wir uns gleich den Newcommer im Bettensegment „Birkenstock“ anschauen, der ja ob seines ergonomischen Fußbettes – beim Schreiben dieses Artikels trage ich Birkenstock – durchaus auch für Betten prädestiniert  wäre, wenn er auch hier auf echte Naturmaterialien setzen würde. Auf Utes Wunsch des Probeliegens war das Team  irgendwie nicht wirklich eingestellt, denn sie wollten die zugekauften Betten von dem österreichischen Premiumhersteller „Ada“ eher via perfekter Dekoration und viel Personal verkaufen. Die ausgesprochen sensibel als Hostessen ausgewählten Naturschönheiten schätzten den Luxus, nicht in Highheels sondern in Birkenstocks arbeiten zu dürfen und sie begleiteten engagiert den Versuch einer altbekannten Schuhmarke im Bettensegment Fuß zu fassen.

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Ein blitzartiger Umbau nach dem Probeliegen machte den Weg für neue, weniger ergonomieinteressierte Gäste und Fotos mit den Geschäftsführern frei. DSC07333 Für uns ist die Naturphilosophie und die perfekt einstellbare Ergonomie unserer Pro Natura Bettsysteme nach wie vor die bessere Wahl. Aber die wirklich beeindruckende Firma Birkenstock macht ein tolles Marketing und vielleicht gelingt es ja im postfaktischen Zeitalter nur mit irgend einem eingeführten Namen irgend etwas völlig anderes zu verkaufen.

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Apropos Pro Natura: die nervten etwas mit einem Auftritt bei Ökocontrol außerhalb des Messegeländes, weil es viel Zeit kostete und auch nicht so wahnsinnig spannend war. Zwar schätzen wir die vielen beteiligten und befreundeten Ökomarken ausgesprochen, haben aber – wegen unserer eigenen Fertigung – nur Pro Natura davon im Programm.  Trotzdem war der Austausch mit dem anderen Pro Natura Dinosaurier Ludwig Völk und vielen anderen langjährigen Freunden der kleinen Ökoszene wieder bereichernd, aber im nächsten Jahr bitte wieder auf dem Messegelände, denn da ist dann auch wieder Platz, weil die Küchenmesse nur alle zwei Jahre stattfindet.

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Unser Polstermöbelhersteller Jori aus Belgien passt eigentlich nicht wirklich zu unserer Regionalphilosophie, aber über  25 Jahre alte Beziehungen und Freundschaften sind auch ein Faktor der Nachhaltigkeit.

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Außer dem Gründer Julian Jorion – DSC07357 liebevoll genannt JJ (gesprochen wie JJ Cale) kennen wir keinen Mitarbeiter mehr, der länger dabei ist, als wir. Das ändert aber nichts an der Aufbruchstimmung der Jungen, die Jori mit geschicktem Platzieren von Einrichtungsinseln in eine neue Ära der Raumgestaltung mit kompetent arrangierten Farben, Stoffen und Leder bringen will. Im Rahmen unserer Möglichkeiten begleiten wir die ausgesprochen geschmackvollen Arrangements sehr gerne aber größer wird unsere Ausstellung dadurch leider auch nicht.

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DeDSC07373n neuen Relaxsessel Rhapsody haben wir ob seines ohrenartigen Wohlfühlfaktors sofort bestellt und auch der nagelneue Esszimmerstuhl Oscarini wird bald bei uns eintreffen.  Nicht zuletzt, weil herwig mit zweitem Vornamen Oskar heißt.

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Aber relaxen alleine genügt nicht, einige unserer Kunden tun sich mit dem Aufstehen aus diesen Sesseln schwer und deswegen sind wir sehr froh, einen ebenfalls langjährigen Lieferanten Strässle aus der Schweiz zu haben, der elegante und funktionale Aufstehsessel liefern kann. Die Komfortmöglichkeiten sieht man dem Sessel wahrlich nicht an, aber sie sind mit Bedienfeld oder externer Fernbedienung abrufbar.

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Bei der Pro Natura Mutter Joka fanden wir ein neues Schlafsofa, das wohl in unserem Gästezimmer landen wird, denn so leicht, funktional und platzsparend, kann man kleine Gästezimmer sonst nicht einrichten. Wir freuen uns schon drauf, weil dort auch der einzige Fernseher steht und die ergonomische Qual beim Fernsehen pädagogisch durchaus sinnvoll ist, bequemer ist aber schöner.

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Angeblich ist der Trend der  Möbelmesse 2017 ein Konglomerat aus Bauhausstil und Kitsch, weil sich kein vernünftiger Mensch mehr an Vorgaben orientiert, sonder einfach einrichtet, wie er gerade Lust hat. Besser kann es sich für die Möbelmacher eigentlich nicht entwickeln, denn nur die Einzelanfertigung von Möbeln und der gesamten Einrichtung kann auf diese Strömungen hilfreich reagieren. Wir freuen uns auf jeden Fall auf jede noch so ausgefallene Idee, weil wir sie mit Begeisterung verwirklichen können.

 

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Schock und Frost auf der Living Kitchen – Möbelmesse IMM in Köln Teil 1

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Alle zwei Jahre ist auf der Möbelmesse in Köln auch die „Living Kitchen“ beheimatet, auf der sich alle Großen aber auch viele  Kleine der Küchenbranche präsentieren. Miele ist unser wichtigster Partner und sie scheuen keine Mühen und Kosten, um den Händlern einen ebenso informativen wie angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen.  Das Catering-Team war perfekt und auch das Künstlerduo am montäglichen Partyabend hat wunderbare Musik gemacht. Erst danach haben wir das Foto bei den Geräten aufgenommen, denn da war es nicht mehr so überlaufen wie tagsüber.

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Weil auch Küchengeräte heutzutage emotional und postfaktisch aufgeladen werden müssen, kann der neue Dunstabzug mit seinen eingebauten Boxen via Bluetooth Musik vom handy spielen,  einige junge Männer werden daran vielleicht Freude haben .

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Weil wir viele Fragen zu den neuen Spülmaschinen gesammelt hatten, unterhielten wir uns eine ganze Stunde mit Tobias Landwehr, dem Entwickler derselben, was nicht nur für uns wahnsinnig interessant war, sondern auch unseren Kunden mit vielen praktischen Tipps zugute kommen wird.

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Viel Zeit verbrachten wir am Stand von Komet, dem Hersteller unserer Vakuumierer und Thermalisierer zum Sous Vide Garen , für die gerade eine neue Version entwickelt wurde. Wieder gab es vom Inhaber Peter Fischer und vom technischen Leiter Harald Janke wichtige Hinweise zur Montage des Einbauthermalisieres (der übrigens zum ersten Mal in Unterkumbach eingebaut wurde) aber auch zur Verwendung der überaus vielseitigen Maschinen, die seit 2013 bei immer mehr unserer Küchenkunden Einzug halten. Neben Aufschnitt, Marmeladengläsern, Kloßteig- oder Chiptstüten vakuumieren echte Freaks auch Unterwäsche und freuen sich über den Platzgewinn im Koffer.

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Andreas Berndt, der mit uns auch schon zwei Tage auf der Consumenta bestritt, bekochte uns mit – natürlich Sous Vide gegarten – Rinderrouladen. Und dann kam die entscheidende Frage nach einem geeigneten Schockfroster, der zu einer Sous Vide Küche ein ausgesprochen hilfreiches Werkszeug wäre, wenn es denn einen für den Haushalt gäbe.

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Lustigerweise haben wir vorher einen Stock tiefer einen italienischen Spezialisten für Schockfroster entdeckt, dessen neue Haushaltsserie auch bei Komet so gut ankam, dass man sogar über eine Zusammenarbeit nachdenkt. Der Exportchef von Coldline (rechts am Bild) hört auf den wunderbaren Namen Nicolo San Bonifacio und wird uns das allererste Gerät nach Deutschland liefern, denn natürlich haben wir eines für die 45 cm hohe Nische sofort bestellt.

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Dieser Schockfroster kann Temperatur zwischen -40 und + 45 Grad Celsius und die Luftfeuchtigkeit von 25 bis 100 Prozent  steuern was hilfreich ist zum schnellen Kühlen (Schockkühlen auf plus 3 Grad), zum Schockfrosten (-40 Grad) zum schonenden Auftauen, zum Joghurt machen, zum Dörren, zum Teig gehen lassen und zum Pralinen machen. Das superschnelle Kühlen von Flaschen ist die Paradedisziplin für Kartelbrüder oder Champagnerschlürfer. Sicher entstehen im Laufe der ersten Versuche noch viele andere Verwendungsmöglichkeiten.  Das Gerät ist sooo neu, dass man es noch nicht einmal im Internet findet, aber sobald wir es haben, werden wir darüber berichten.

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Natürlich werden sich nicht alle unsere Kunden auf solche Neuheiten stürzen, so wie wir auch selbst etwas überwältigt vor dem neuem „Refresh Butler“ des Schweizer Küchengeräteherstellers V-Zug standen. Der entfernt nämlich mit Photokatalyse und/oder Dampf aus Kleidern und Anzügen Falten und Gerüche aber eben leider nur aus Textilien, die Eigenbehandlung funktioniere nach Herstellerangaben nicht zuverlässig.

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Aber wer weiß, wir können das 14 500 Euro kostende  Gerät, das übrigens auch Kleider trocknen kann, auch in Kleiderschränke integrieren, vielleicht gibt es ja Fans für solche Möglichkeiten. Wie der Schockfroster erledigt auch der Refresh Butler alle Aufgaben mit vollautomatischen Programmen.

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Wir besuchten am Stand von Bora Hubertus Tzschirner, mit dem wir schon auf der Consumenta und der Gewerbeschau gekocht haben und der bei uns den Kochworkshop der letzten Werkstatt-Tage abhielt und wir haben uns über das lustige Schild gefreut, das eigenen Stil mit einem fehlenden „u“ begründete.

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Beim letzten Gang durch die Küchenhalle entdeckten wir am Stand eines Einkaufsverbandes den schon seit langem angekündigten kleinen „Dry Ager,“ den Fleischreifeschrank, den wir mit der Salzrückwand von Königssalz als „Saltager“ schon an Kunden verkauft haben.

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Hier kann man keine ganze Rücken hängen, dafür große Stücke reifen lassen, aber noch immer gibt es die von uns gewünschte semipermeable Glasscheibe nicht, die normalerweise ein Spiegel ist und erst beim Einschalten des inneren Lichts durchsichtig wird.  Erst damit könnte der Aufkleber auf der Scheibe wahr werden „Dry Aging is coming home,“ denn nach unseren Erfahrungen haben nicht nur Frauen Probleme mit der Metzgeroptik in der eigenen Küche.

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Wir parkten auf dem Dach der Messe, winkten dem Dom nochmal und machten uns voller neuer Eindrücke auf den Weg ins Hotel, das nicht weiter erwähnenswert war.

Fortsetzung folgt …

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Alle Berichte von der Möbelmesse

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„Der leise Atem der Zukunft“ von Ulrich Grober in der „Zeit“-Besprechung von Prof. Reinhard Loske und bei uns am 4. November

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Weil wir in diesem Jahr nicht auf der Consumenta sind, veranstalten wir den Tag des Schreiners etwas feierlicher und beginnen am Freitag, den 4. November mit unserer Herzenssache Nachhaltigkeit in Form einer Lesung von Ulrich Grober, dem deutschen Nachaltigkeitspapst. Zusätzlich haben wir Spitzenköchin Diana Burkel vom Nürnberger Würzhaus gebeten, für unsere Gäste den Bullen vom Hutangerprojekt zuzubereiten und natürlich gibt es auch etwas Feines zu trinken.

Hier haben wir uns selbst zum Buch „Der leise Atem der Zukunft“ geäußert, im Literaturmagazin der „Zeit“ ist gerade die Rezension von Prof. Reinhard Loske erscheinen, die er uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

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Der leise Atem der Zukunft

Ulrich Grober empfiehlt Gelassenheit als Königsweg ins Grüne

Von Reinhard Loske

Kaum eine Buchgattung war so katastrophenreich wie die Ökologiebücher der letzten Jahrzehnte. Da konnte man vom stummen Frühling und dem geplünderten Planeten lesen, von sterbenden Wäldern und der Klimakatastrophe, vom todbringenden Ozonloch, dem totalitären Atomstaat und der Menschheit am Abgrund. Viele dieser aufrüttelnden Werke haben ihre Wirkung entfaltet: vom Verbot der Chemikalien DDT  und FCKW über die Luftreinhaltepolitik bis zum Atomausstieg und zu den Pariser Klimabeschlüssen.

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Seit geraumer Zeit allerdings bewegen sich Ökologiebücher vom Katastrophismus zum zuversichtlichen Realismus. Ulrich Grobers  jüngstes Buch „Der leise Atem der Zukunft. Vom Aufstieg nachhaltiger Werte in Zeiten der Krise“ ist das vielleicht schönste Beispiel für diese kenntnisreiche Zuversicht. Es redet nicht schön, wie es die sogenannten „Ökooptimisten“ mit ihren Frohmutsphrasen tun oder auch die Protagonisten des „grünen Wachstums“, die die ökologische Wende auf technische Innovationen zusammenschnurren lassen und über verschwenderische Lebensstile und Ungerechtigkeit kein Wort mehr verlieren. Stattdessen kennt sich dieses Buch in der Wirklichkeit aus.

Der Publizist Ulrich Grober, dessen Bücher zu einer nachhaltigen Lebensweise inzwischen Klassiker ihres Genres sind, macht sich in seinem neuen Buch buchstäblich auf den Weg und entdeckt auf seinen Wanderungen durch Schwarzwald, Thüringer Wald, Harz oder Ruhrgebiet einen Hunger nach Einfachheit und Echtheit. Mal nüchtern, mal pathetisch beschreibt Grober, wie sich gerade in Zeiten der von vielen empfundenen Sinnkrise aus dem Bestehenden heraus soziale Experimente und Innovationen entwickeln. Für ihn ist es ein Zeichen der Hoffnung, dass die Werte der Entschleunigung, des Lassens, des Kreislaufs, der Gemeingüter und der Selbstbeschränkung von immer mehr Menschen erkannt, geteilt und auch in neue Lebensmodelle umgesetzt wird.

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Dabei ist Grober keineswegs ein naiver Schwärmer, der sich ein romantisches postmaterielles Weltbild zusammenbastelt und nur sieht, was er sehen will. Ganz im Gegenteil: Er ist ganz Kind des Ruhrgebietes und kennt sich mit Bergbautechnik und Bergarbeiterkultur, Haldenbegrünung und Kleingartenwesen bestens aus und flicht sein umfassendes Wissen in lebendige Erzählungen ein, die auch von literarischer Kraft sind. Am besten ist Grober da, wo er akribische Naturbeobachtung, die Beschreibung sozialer Realitäten und die Analyse von Wandlungsprozessen zusammenführt. Man spürt den Respekt für das Gewesene und Gewordene, da ist keinerlei Ökoverbissenheit, sondern vor allem Gelassenheit. Aber noch stärker spürt man den Wunsch, Zeichen der Hoffnung zu erkennen, zu deuten und mitzuteilen.

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Es ist eine Freude, Grober nicht nur auf seinen Wanderungen d zu begleiten, sondern auch in die Wolfsburger Autostadt, die Tempelanlage des deutschen Automobilismus. Auch hier könnte man eigentlich erwarten, dass Grober als Ökologe mit spitzer Feder gegen den Umweltkiller Nummer eins, das Auto, zu Felde zieht. Aber wieder ist es eher die Gelassenheit des Autors, die erstaunt: Seine Beschreibung kommt  dem Abgesang auf eine untergehende Welt gleich, die nur noch nicht verstanden hat, wie unzeitgemäß sie geworden ist. Und fast hat man den Eindruck, die überwiegend männlichen Besucher der Autostadt täten Grober ob ihrer „falschen“ Orientierung ein wenig leid. Mit seinem Groll müssen sie nicht rechnen. Er ist sicher: Das Problem wird sich von selbst lösen.

Es mag sein, dass Grober die systemischen Zwänge im Kapitalismus und die Macht der politischen Beharrungskräfte  ein wenig unterschätzt. Und es mag auch sein, dass er die Hoffnungszeichen ein wenig überschätzt, schließlich halten zahlreiche ökologisch desaströse Entwicklungen weltweit unvermindert an. Und doch ist die Lektüre ein Gewinn, weil Grober erzählt, was möglich ist, mit etwas Mut.

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Reinhard Loske ist Professor für Nachhaltigkeit und Transformationsdynamik an der Universität Witten/Herdecke. Zuletzt erschien von ihm: Politik der Zukunftsfähigkeit, Fischer Verlag Frankfurt a. M. 2015

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Ulrich Grober liest bei uns am Freitag, den 4. November, kulinarisch begleitet von Diana Burkel. Einlass ist um 18:30, Beginn der Lesung um 19:30. Über Ihre Anmeldung würden wir uns freuen.
Alles zum Tag des Schreiners 2016
Einladung zur Lesung im Nachhaltigkeitsblog

Besuch der Möbelmacher auf der MAISON ET OBJET in Paris

von Ute Danzer

Ich bin gespannt was mich heute erwartet. Vom 3. Arrondissement zum Parc des Expositions de Paris Nord Villepinte mit dem Auto zieht es sich bis man erst mal aus dem Stadtkern kommt. Erstaunt erblicke ich den Shuttle zur Messehalle. img_3603korrigiertausschnitt

Den Rundgang beginne ich in Halle 5B „Actuel“.img_3630

Wie sich am Ende herausstellte waren hier auch die interessantesten Stände zu finden.

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Das Wenige, das mit Einrichten zu tun hatte bestand ausschließlich aus Naturmaterialien. Muss ja kein Fehler sein.img_3615

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Für Möbler bietet die Messe zu viel OBJET and MORE und zu wenig MAISON.

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Wen wundert es, dass man an solch einem wunderbaren Sommertag ins Freie drängt.img_3636

Aber wie immer war es dennoch interessant und eine Erfahrung mehr. Ausgerechnet kurz vor dem Ausgang entdecke ich einen weiteren der unzähligen Dekoartikel.
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