Archiv der Kategorie: Lösch Buchhandlung

Tag des Schreiners 2017: Lesung aus dem Buch „Heimat“ mit dem Philosophen Christian Schüle

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Anders als mit Platon oder Aristoteles kann man mit dem leibhaftigen Philosophen Christian Schüle (*1972) noch sehr kontrovers diskutieren, wofür er sich übrigens ausgesprochen dankbar zeigte. Schüle lebt in Hamburg, las aber schon zum zweiten Mal in Unterkrumbach, vor genau 10 Jahren aus der Deutschlandvermessung, letzte Woche aus seinem neuen Buch Heimat, das wir bereits hier besprochen haben.

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Weil Michael Scholz, der Chefredakteur der Hersbrucker Zeitung , dankenenswerter Weise darüber  ausführlich berichtete, was unten nachlesbar ist, bleibt uns nun noch der Dank an den weit angereisten Autor, unsere treuen Besucher, die sich auch von schwierigen Themen nicht abschrecken lassen, an Ute Plank für ihr 8 Meter Aquarell, das so wirkte, als wäre es just für diesen Abend geschaffen  und an die Mitveranstalter Martin und Ulrike Lösch von der gleichnamigen Buchhandlung.

In der Begrüßung (im Video nachhörbar, oder unten nachlesbar)  versuchten wir die vielen Parallelen zwischen dem beeindruckenden Buch, der Cittaslow Hersbruck (die darin sogar erwähnt wird) und der regionalen Entwicklung in der Hersbrucker Alb aufzuzeigen: vom heimischen Holz unserer Möbel bis zu Heimat aufm Teller und dem vielgelobten Buffet von Moritz Kellner  vom „Imbissladen Mahlzeit“. Die Diskussion nach der Lesung beschäftige sich fast ausschließlich mit dem durchaus wichtigen Flüchtlingsthema, uns wäre der regionale Bezug mehr am Herzen gelegen, aber wir haben uns in der Vorbesprechung gegen eine Moderation und für einen offenen Verlauf im Sinne unserer Gäste entschieden.

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Den vielen Gästen, die uns wegen Terminproblemen anriefen, oder mailten, haben wir eine Videoaufzeichnung versprochen, die Sie hier genießen können. Wir empfehlen zu der 1:20 langen Aufzeichnung stilecht den Wein von Manfred Rothe und die Sandwichs von „Mahlzeit“ und davor oder danach das Buch von Christian Schüle.

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Das Aquarell von Ute Plank im Video

Wie immer gab es in unserer Ausstellung nach dem Signieren noch einen wunderbaren Ausklang, nach der Übernachtung im regionalen Musterhaus brachte Ute Danzer  Christian Schüle zum Bahnhof und er versprach auch beim nächsten Buch wieder nach Unterkrumbach zu kommen. DSC09549

Zeitungsartikel von Michael Scholz in der Hersbrucker Zeitung

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UNTERKRUMBACH – Der Kopf ringt mit einem Gefühl. Auch so ließe sich das einst verpönte und aktuell sehr populäre Wort Heimat treffend beschreiben. Darum ging es bei der Lesung von Christian Schüle bei den „Möbelmachern“ in Unterkrumbach. Der Zeit- und Buch-Autor beleuchtete das Phänomen psychologisch, historisch und politisch.

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Das „Lösch-Papier“ der Buchhandlung Lösch mit der Einladung zur Lesung mit Christian Schüle

BuchhandlungLöschUlrikeMArtinDas ist der regelmäßige Rundbrief namens „Lösch-Papier“ der Buchhandlung Lösch, den wir gerne auch hier im Nachhaltigkeitsblog veröffentlichen, ergänzt mit ein paar Fotos und diesem Link zur Rezension im Blog und der Einladung auf der Möbelmacherhomepage.

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Für Freundinnen und Freunde des Hauses: Unsere Veranstaltungen im November 2017!

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Liebe Leserinnen und Leser,

Ein italienisches Sprichwort lautet „ Die Heimat ist wie die Mutter – es gibt nur eine“; dazu schrieb die unvergessene Franca Magnani, Journalistin in Rom, die mit ihrer Familie unter Mussolini viele Jahre im Schweizer Exil verbrachte: „Es ist ein Privileg, Heimat mit einer von Vertrautheit und Geborgenheit getragenen Kindheit verbinden zu können.“

Der gerade in den letzten Monaten von der Politik überstrapazierte Begriff ist es wert, sich neu mit ihm  auseinanderzusetzen. Heimat ist nach Christian Schüle „das Bedürfnis aller Menschen nach Zugehörigkeit und Identität, verbunden mit den Grundwerten der Demokratie: Pluralismus, Toleranz und Freiheit.“

Zurzeit verschieben sich kulturelle, wirtschaftliche und politische Grenzen auf rasante Art und Weise. „Während viele Menschen ihre Heimat verlieren und sich eine neue suchen, diskutieren wir darüber, wer bleiben darf und wer wieder gehen muss.“

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Christian Schüle bei der Lesung im Jahr 2007 bei den Möbelmachern aus dem Buch „Deutschlandvermessung“

Christian Schüle ist freier Autor und Publizist. Seine Essays, Feuilletons und Reportagen erscheinen u.a. in Die Zeit, Geo, mare, National Geographic und Le Monde und wurden mehrfach ausgezeichnet.

In seinem neuen Buch „Heimat – ein Phantomschmerz“ geht er der Frage nach, wie auf der Suche nach Identität das Gift des Nationalismus überwunden werden kann.

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Kulinarische Begleitung der Lesung mit dem Team von „Mahlzeit“

Die Lesung findet bei den Möbelmachern in Unterkrumbach anlässlich des Tages des Schreiners statt, kulinarisch begleitet von Moritz Kellner, dem Sandwich-Imbiss „Mahlzeit“ in Hersbruck. Freitag, 10.November 2017, ab 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr, Eintritt 12,- €, ermäßigt 9,- und bei Voranmeldung 9,-€ bzw. 7,-

Den Dichtern und Philosophen Raum geben, um sich einzumischen, an einem Ort, wo diesbezüglich bereits viel bewegt wurde und wird, verspricht einen außergewöhnlichen Abend.

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Der auch eine gute Gelegenheit sein wird, das grandiose Acht-Meter-Heimat-Aquarell von Ute Plank zu sehen, das bisher nur einen Nachmittag im Mauerweg in Hersbruck ausgestellt war.

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Die Filmgala der Möbelmacher als Beispiel aus dem 8 Meter-Aquarell von Ute Plank

Wir freuen uns auf Ihr Interesse, und bitten ganz herzlich um Anmeldung vorab.

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Kusz und Brandl bei den Möbelmacher im Jahr 2010

Für Fitzgerald Kusz ist in Nürnberg die ganze Welt daheim, hör-und sichtbar: der Klassiker unter den fränkischen Mundartdichtern(Schweig Bub) findet die Gedichte auf der Straße, auf den Lippen und in den Köpfen seiner Mitmenschen. Kusz ist ein Meister im Aufspüren der Doppelbödigkeit der Dinge und der Besonderheiten des Dialekts.

Wir laden herzlich ein zur Vorstellung seines neuen Gedicht-Bandes „Nämberch-Blues“ am 16.November 2017 im Paul-Pfinzing-Gymnasium. Er wird dabei von Klaus Brandl musikalisch mit eigenen Stücken begleitet.

Die Veranstaltung findet erneut zugunsten des Fördervereins des Paul-Pfinzing-Gymnasiums statt, der sich auch wieder für ihr leibliches Wohl kümmern wird. Beginn um 19.30 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr, Eintritt 14,- €, ermäßigt 7,- €

Auch hier unsere Bitte um Anmeldung vorab,

wir freuen uns auf ihren Besuch!

Christian Schüle liest am Tag des Schreiners, 10. Nov. aus seinem neuen Buch „Heimat“

   Vorbetrachtung zum Thema Heimat im Wandel

  • Im Jahr 2000 diskutierten wir äußerst kontrovers, ob die Initiative von Direktvermarktern und Gastronomen wirklich „HEIMAT auf´m Teller“ heißen sollte oder ob das Wort zu belastet sei.
  • Für die Nürnberger Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt 2025 hält die Kulturreferentin Dr. Julia Lehner  in Zeiten der Migration gerade den Umgang mit dem Begriff „Heimat“  für erfolgsentscheidend.
  • Im Leitartikel der NN vom letzten Freitag fragt Alexander Jungkunz „Was bedeutet Heimat?“ und zitiert dort  die Fraktionschefin der Grünen:  „Man darf den Begriff Heimat nicht denen überlasen, die ihn nationalistisch und ausgrenzend verstehen.“

Die Annäherung am Tag des Schreiners

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Am 10. November 2017 wird bei uns der Feuilletonist, Philosoph und Publizist Christian Schüle (*1970) mit seinem Buch „Heimat“ den Begriff und seine Weiterentwicklung  von allen Seiten beleuchten und damit zur Diskussion mit wichtigen „Branchenvertretern“ anregen – unter anderem mit dem Chefredakteur der Hersbrucker Zeitung „Michael Scholz“ und dem Buchhändler und Mitveranstalter Martin Lösch.  Wir laden um 18:30 herzlich dazu ein und natürlich sind das Essen und die Getränke von Heimat auf´m Teller, die Massivholzküchen und Tische sogar „Heimat unter dem Teller.“

Spannende Vorgeschichte

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Wenn wir einen politischen Essay empfehlen, für dessen anspruchsvolle Lektüre man leicht drei mal so viel Zeit braucht wie für einen Roman, dann braucht man gute Gründe:

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Am 19. November 2006 wurde der Besuch Christian Schüles das erste mal in unserem Nachhaltigkeitsblog angekündigt, seitdem wurde er in 53 Blogbeiträgen erwähnt, in knapp 20  davon  geht es um seinen Besuch als Autor der Wochenzeitung „Die Zeit“ um das Dossier mit der Cittaslow Hersbruck oder um seine Lesung in Unterkrumbach zu den Werkstatt-Tagen 2007 oder um seine jeweils neu erschienenen Bücher.

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Wir holten Christian damals am Bahnhof ab und schon wenige Stunden später war uns klar, dass dieser beeindruckende Autor auch bei uns lesen muss, denn er hat so viel Wichtiges zu sagen. Wir richteten die gesamten Werkstatt-Tage 2007  mit dem Titel „ZEIT zu leben“ danach aus, die Lesung wurde  ein voller Erfolg, was nicht nur Gerda Münzenberg in diesem Blogbeitrag beschrieb, sondern auch Katja Bub im Artikel unserer Heimatzeitung.

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Das Buch Heimat

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„Die sprachliche Assoziationskraft von „Heimat“ lässt semantische Hochseilartistik zu.“ (S.97 )

Sprachlich bewegt sich das ganze Buch auf jenem erwähnten Hochseil, aus der letzten Lesung wissen wir aber, das Christian Schüle den Inhalt im Gespräch mit vielen Beispielen nachvollziehbar macht und vor allem offen für jede Diskussion ist. Ich halte es sowieso für die wichtigste Aufgabe dieses Buches, die Diskussion über

Christian Schüle liest am Tag des Schreiners, 10. Nov. aus seinem neuen Buch „Heimat“ weiterlesen

Die perfekte Lesung: „Die Grossrussin“ von Stefan Schwarz

Schon seit mehr als 20 Jahren veranstalten wir zusammen mit der Buchhandlung Lösch Lesungen. Die gestrige mit Stefan Schwarz und seinem neuen Buch "Die Großrussin" jedoch, die wegen des zu erwartenden Ansturms in der Aula des Paul Pfinzing-Gymnasiums in Kooperation mit dem Förderverein  des Gymnasiums stattfand, war nahe an der Perfektion. 
 
Das Rahmenprogramm, das vom Grooving High Quartett gestaltet wurde, die "Feinen Weine" und die von der Elterninitiative des Gymnasiums bereitgestellten Häppchen trugen nicht unwesentlich zum Gelingen des Abends bei. Letztere lösten vor allem das Problem der nicht wenigen Berufstätigen, die direkt aus der Firma zur Lesung strömten.StefanSchwarzGrossrussin14__0015
 
Ich selbst habe "Die Grußrussin" und auch das vorhergehende Werk "Das wird ein bisschen wehtun" von Stefan Schwarz schon vorab mit soviel Vergnügen gelesen, dass mein Lachen zu später Stunde im Schlafzimmer manchmal sogar das Missfallen meiner Frau erregte.
 
Die überaus witzige persönliche Präsentation durch den Autor an diesem Abend gab der Geschichte aber noch den letzten Kick. Er verstand es, die einzelnen Passagen so geschickt auszuwählen und miteinander zu verbinden, die Dialekte und Dialoge so perfekt zu vermitteln, dass die Zuhörer auf die Konsultation eines Lachseminars – das in dem Buch eine gewisse Rolle spielt - leicht verzichten konnten.
Das ist insofern erwähnenswert, als unserer Erfahrung nach durchaus nicht jeder Autor auch immer sein bester Interpret ist.

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Herzlichen Dank an Familie Lösch, den Förderverein und vor allem an Stefan Schwarz für den schönen Abend.

 

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Alle Artikel zum Thema Buch im Nachhaltigkeitsblog.

     

 

Löschpapier November 2014 – Lesung mit Stefan Schwarz

von Martin Lösch

Endlich wieder ein Lösch-Papier mit Neuigkeiten der Buchhandlung Lösch, November 2014

StefanSchwarzHerzliche Einladung zu einer Lesung mit dem Schriftsteller Stefan Schwarz!

Liebe Leserinnen und Leser, Freunde unseres Hauses,

bis auf einige kleine Nacharbeiten ist unser Umzug geschafft und alles Nötige und Wissenswerte über dessen Hintergründe gesagt. Unsere Kunden, soweit sie dies uns mitgeteilt haben, fühlen sich, genau wie wir, in den neuen Räumlichkeiten wohl. Für Veranstaltungen im größeren Stil haben wir am Oberen Markt leider keinen Platz mehr und so werden, wie schon oft geschehen, unsere Lesungen in Zukunft außer Haus stattfinden.

Für den Schriftsteller, Kolumnisten und Stückeschreiber Stefan Schwarz hätten wir sowieso größere Räumlichkeiten benötigt, denn dessen Lesungen genießen Kultstatus.

Stefan Schwarz ist ein Meister des gepflegten Humors. In seinem neuen Roman „Die Großrussin“ bekommt Dr. Ullrich Hasselmann, Dozent für Altphilologie, Besuch vom Jugendamt. Das Wohl seines Kindes sei gefährdet, doch seltsam, seine beiden Töchter sitzen gesund und munter neben ihm.

Nur sehr langsam dämmert dem braven Ehemann, dass dieses Schreiben mit einer gewissen Jelena Jefimkina zu tun haben könnte, mit der er vor achtzehn Jahren, um sein Studium zu finanzieren, gegen reichlich Geld eine Scheinehe einging. Der Spross der diesem Schein entsprang ist inzwischen auf die schiefe Bahn geraten und sein Vater- wider -Willen macht sich notgedrungen auf dessen Suche. Durch sein etwas pedantisches Wesen wird nicht nur seine aktuelle Gattin misstrauisch, auch bringt er zwei eigentlich rivalisierende osteuropäische Mafia-Banden komplett gegen sich auf. Niemand sollte jedoch die Wehrhaftigkeit des kleinen Mannes in großer Not unterschätzen.

GroßrussinDas ist alles eine großer Spaß und noch ein bisschen mehr. Und ja, es gibt Tote!

Die Lesung wird umrahmt mit Musik des Groovin High Quartetts und findet am
Mittwoch, dem 10. Dezember 2014,  in der Aula des Paul-Pfinzing-Gymnasiums statt.

Beginn der Lesung um 19.30 Uhr, Eintritt 10,-€

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ulrike und Martin Lösch

Der Abend ist eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Förderverein des PPGs, der sich auch um Ihr leibliches Wohl kümmern wird, und der Buchhandlung Lösch.

Kartenvorverkauf in der Buchhandlung Lösch oder im Paul-Pfinzing-Gymnasium.
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An den Adventssamstagen haben wir bis 18.00 Uhr geöffnet, am verkaufsoff. 1.Advent ab 13.00 Uhr
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Albert Geng wird am Samstag, dem 6.Dezember, ab 15.00 Uhr sein neues Buch über die schwierige und gleichzeitig wichtige Beziehung zwischen Franken und Bayern vorstellen, signieren und kurze Passagen daraus vortragen.

Sie sind herzlich willkommen!

Cittaslow-Tag Hersbruck auch in der Buchhandlung Lösch und bei den Möbelmachern

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Die nagelneue Buchhandlung am oberen Markt

Am kommenden Samstag ist in ganz Hersbruck (und Unterkrumbach) Cittaslow-Tag  und unsere Freunde und Kunden Ulrike und Martin Lösch haben sich entschlossen, die gerade frisch umgezogene Buchhandlung Lösch an diesem Tag einzuweihen.

Bei der Vorbesitzerin der Buchhandlung – Brigitta Stöber – hat herwig Danzer schon als Schüler gearbeitet und als dann Familie Lösch den Laden im Jahr 1988 von ihr übernommen hat, haben die gerade gegründeten Möbelmacher ein Jahr später erstmal eine neue Kinderbuchabteilung eingebaut.

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Kinderbuchabteilung 1989 mit Laura Danzer
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Die Buchhandlung am Spitaltor von 2005

Später kam dann der gesamt vordere Laden dazu und für den ersten großen Umzug 1999, der nur 100 Meter ins Nachbargebäude entfernt sein Ziel hatte, wurden nochmal einige neue Möbel gebaut, alle alten wurden natürlich mitgenommen.

 

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Bei der Einweihung der neuen Buchhandlung im Spitaltor wurde einst sogar am Tisch getanzt

Der bisher letzte Umzug im August dieses Jahres kam dann ganz ohne neue Möbel aus, aber fast alle Regale und Möbel konnten nach einigen Anpassungsarbeiten und dem Nachölen weiterverwendet werden. Jetzt wünschen wir Familie Lösch, dass die neue Lage nicht nur Hersbrucks Innenstadt attraktiver macht, sondern auch denUmsatz erhöht und dass die Einweihungsfeier am Samstag ein voller Erfolg wird. Denn sie haben sich wieder einiges einfallen lassen, was man im Zeitungsartikel vom Freitag wunderbar nachlesen kann.

HZ14LöschAusschnittWir können leider nicht kommen, denn am Cittaslow-Tag ist gleichzeitig Tag der Küche und da halten wir in Unterkrumbach die Stellung und zeigen, wie man Küchen baut in der Werkstatt und wie man sie verwendet in der Ausstellung.

 

Alle Links und Downloads zum Thema Cittslow Hersbruck und Slow Food

Links zum Cittaslow-Tag und Slow Food

 

Allgemeine Links

Downloads

Die Leipziger Buchmesse 2014 – 54 Hersbrucker im von Martin Lösch organisierten Pickel-Bus

von Gerda Münzenberg
 
1354 Lesebegeisterte wollten in diesem Jahr an der von der Buchhandlung Lösch organisierten Reise nach Leipzig teilnehmen. Mit dem nagelneuen Bus der Firma Pickel war die Fahrt dorthin ein reines Vergnügen, umso mehr, als die Zeit uns durch die Übertragung einiger Hörproben der neuesten Bücher, die auf der Messe vorgestellt würden, verkürzt wurde. Und natürlich durften die bewährten excellenten Brezeln aus Altdorf auch diesmal nicht fehlen.

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Denis Scheck mit dem Iraner Nafid Kermani über die Hintergründe zu seinem neuen Buch "Große Liebe"
 
Zur Auflockerung des Ganzen findet seit einigen Jahren auch ein Manga-Festival  im Messegelände statt, das diesmal auch von einem originell eingekleideten Grüppchen Hersbrucker Jugendlicher bereichert wurde. 51
Nahezu jeder Reiseteilnehmer hat wohl, je nach den Prioritäten, die er gesetzt hatte, andere Eindrücke von der Buchmesse mit nachhause genommen. 41
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Sasa Stanisic (links) und sein Buch "Vor dem Fest"

 

Schon im Bus haben Ute und ich uns in dem reichhaltigen Programm die Lesungen und Autorengespräche angestrichen, die wir unbedingt besuchen wollten.
 
  • Dazu gehörte natürlich das Gespräch von Denis Scheck mit dem Iraner Nafid Kermani über die Hintergründe zu seinem neuen Buch "Große Liebe",
  • der im "Nordischen Forum" vorgestellte Kim Leine mit seinem in Grönland spielenden Roman "Ewigkeitsfjord", 
  • das englichsprachige Interview mit Jonathan Lethem, der auf mitreißende Weise die Entstehungsgeschichte seines Romans "Der Garten der Dissidenten" schilderte,
  • die Vorstellung des diesjährigen Preisträgers der Leipziger Buchmesse Sasa Stanisic und seines in der Uckermarck spielenden Buches "Vor dem Fest" 
  • und der Auftritt der temperamentvollen Margriet de Moor mit ihrem Roman "Melodie d'Amour".
 
28Zwischen dem zwanglosen Schlendern zwischen den verschiedenen originell gestalteten Ständen vor allem der Kleinverlage und einer Kaffee-Pause haben wir natürlich auch die phantasievoll gestalteten Auftritte der zahlreichen Manga-Gruppen bewundert und uns den vielfältigen Anregungen hingegeben, die an den Ständen der Verlage gegeben wurden. Und so waren die 7 Stunden, die uns zur Verfügung standen, viel zu schnell rasch vergangen.
 
49Aber auch auf der Heimfahrt hat uns Martin Lösch wieder mit einigen hinreißenden Hörbuchproben die Zeit versüßt, bis um 21.30  der diesjährige Besuch der Leipziger Buchmesse auf dem Hersbrucker Plärrer  zu Ende ging.
 
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Autorin Gerda Münzenberg (rechts) mit Ute Danzer

Das Fazit der Reise ist, dass nun wahrscheinlich jeder, der dabei war, ziemlich genau weiß, welche Bücher er in den kommenden Wochen und Monaten unbedingt wird lesen müssen. Anregungen dazu gabs jedenfalls reichlich und wie er die Zeit dazu findet, das wird wohl jeder Einzelne selber herausfinden müssen.

 
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Denis Scheck war beim Jubiläum der Möbelmacher. Hier alle Links und Videos: 
 
Unser Freund Peter Spandl war auch dabei und hat hier mit wunderbaren Fotos von Manga, Anime und Cosplay berichtet:
 
 

Uwe Timm liest im Literaturarchiv Sulzbach Rosenberg aus dem neuen Roman „Vogelweide“

Uwe_Timm_14_Sulzbach_0012Bei der ersten Lesung, die die Möbelmacher zusammen mit der Buchhandlung Lösch damals noch in der ersten Werkstatt in Hersbruck veranstaltet haben, war Uwe Timm zu Gast. Er las damals aus der gerade herausgekommenen "Die Entdeckung der Currywurst". Leider waren wir so aufgeregt und Herr Timm musste auch gleich wieder weg, so dass keine Fotos existieren.

Uwe_Timm_14_Sulzbach_001621 Jahre später lasen wir, dass er im Litarurarchiv in Sulzbach Rosenberg aus seinem neuem Roman "Vogelweide" lesen wird und natürlich haben wir uns zusammen mit Familie Lösch sofort aufgemacht. Das Literaturarchiv bietet für literarisch interessierte Menschen ja unzählige Schätze, aber wegen Herrn Timms Anwesenheit platzte der Saal aus allen Nähten. Über 80 Menschen lauschten seinen vorgelesenen Passagen, aber noch mehr mehr dem interessanten Gespräch, das er mit dem Moderator Thomas Geiger vom Litararischen Collogium Berlin führte. Viele Erinnerungen an die Lesung bei uns kamen wieder, aber vor allem die Erkenntnis, dass Timm (geboren 1940) ein beeindruckender Autor und Mensch ist.

Uwe_Timm_14_Sulzbach_0060Weil das Gasthaus gegenüber seinen Koch immer pünktlich nach Hause schickt, konnten leider keine Fragen vom Publikum beantwortet werden, aber just dort entstanden dann doch noch viele interessante Gespräche nicht zuletzt über das Buch "Vogelweide," das – wie schon die Entdeckung der Currywurst" wieder voll von literarischen Zitaten ist:  das auffallendste ist diesmal die Parallelität zu Goethes "Wahlverwandtschaften". Timms Protagonist Christian Eschenbach ist dabei nach einer Firmenpleite einsamer Vogelwart auf einer Elbinsel, was lustigerweise auch eine Kundin von uns vor 5 Jahren mal praktiziert hat.

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Wir haben das Buch bereits gelesen und können es nur empfehlen, weit mehr Gedanken haben sich diese Rezensenten darüber gemacht, zu denen hier ein paar Links führen. Die Buchhandlung Lösch hat es natürlich auf Lager. Wer auch in Zukunft noch in Büchern stöbern und Lesungen besuchen will, sollte auch in der Buchhandlung seines Vertrauens einkaufen. 

Denis Scheck (war letztes Jahr bei uns) hat es im Rahmen der Spiegel Bestsellerliste so formuliert:

"Platz 9
Uwe Timm: "Vogelweide"

Was tun, wenn das Begehren alle bürgerlichen Konventionen brüchig werden lässt? Es ist eine alte Geschichte, doch bleibt sie immer neu: Uwe Timm hat einen elektrisierend modernen Roman über Ehebruch und das Leben in den Trümmern bürgerlicher Existenzen nach dem großen Liebesrausch geschrieben: die Wahlverwandtschaften für das 21. Jahrhundert.
(Kiepenheuer&Witsch, 336 Seiten, 19,99 Euro)"

Iris Radasch von "Die Zeit" erzählt über das Buch in diesem Video.

Sammlung von Rezensionen beim Perlentaucher

Ehebruch und Einöde von Meike Feßmann (Tagesspiegel)

"Puzzle aus Erinnerungen" Vorgestellt von Annemarie Stoltenberg (NDR)

All unsere Blogbeiträge zu Büchern

 

Hier noch ein paar Erinnerungen an die Lesung im Jahr 2013: ZeitungsartikelUweTimm1993WEB

 

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LÖSCH-Papier – Noch ein Jubiläum! 25 Jahre Buchhandlung Lösch!

von Nina Brunner

Gerne veröffentlichen wir das aktuelle LÖSCH-Papier, der Buchhandlung Lösch, die  in diesem Jahr auch ihren 25. Geburtstag feiert. Wir freuen uns besonders über den Hinweis auf unser Jubelwochenende!
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Noch ein Jubiläum!
25 Jahre Buchhandlung Lösch
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Liebe Leserinnen und Leser,
verehrte Freundinnen und Freunde unseres Hauses,

Jahr für Jahr zieht eine Karawane unterschiedlichster Jahres- und Gedenktage, Jubiläen und Festivitäten aller Art an uns vorüber. Wir als Buchhandlung haben das Glück, uns dieses Jahr in diesen Zug einreihen zu dürfen, um mit Ihnen unser 25jähriges Firmenjubiläum zu feiern. Durch diese interessante, abwechslungsreiche und durchaus spannende Zeit haben uns viele Menschen begleitet, bei denen wir uns zuallererst einmal ganz herzlich bedanken möchten.

Immer mit dabei (auch seit 1988) Ute und herwig Danzer sowie Helga und Gunter Münzenberg von den Möbelmachern, die nicht nur unsere zahlreichen An-und Umbauten geplant und ausgeführt haben, sondern uns auch ihre Werkstatt für  viele gemeinsame kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung stellten – Sie erinnern sich vielleicht noch an die großartigen Lesungen mit Uwe Timm, Peter Härtling, E.W.Heine, Ulrich Schaffer und Herbert Rosendorfer, oder wie zuletzt Blues & Kusz.

Die Idee für unsere gemeinsame Jubiläumsveranstaltung haben wir Ute Danzer zu verdanken, der es tatsächlich gelungen ist, den Autor und Buchkritiker Denis Scheck, der seit 10 Jahren die Literatursendung „druckfrisch“ in der ARD moderiert und mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde, für einen Abend nach Unterkrumbach einzuladen – eine kleine Sensation!

Blitzgescheit, elegant und mit Sprachwitz erzählt er Ihnen, weshalb Sie dieses oder jenes Buch lesen sollten, bzw. auch nicht, wirbelt dabei den Kanon sog. guter Literatur gehörig durcheinander, vom Klassiker bis zum aktuellen Bestseller. Es ist ein großer Spaß, dabei große Kunst,- und ein Vergnügen, ihm zuzuhören. Der Abend wird musikalisch untermalt von der Swingband „The Lady and the Tramps“.

Am Freitag, dem 14.Juni 2013, ab 19.00 Uhr bei den Möbelmachern in Unterkrumbach.
Eintritt 12,-€ , Schüler und Studenten 8,- €.
Selbstverständlich sind wir mit einem großen Büchertisch und den besprochenen Büchern vertreten. www.die-moebelmacher.de/25

Weimar – auf den Spuren von Goethe und Schiller

Weimar schien uns der ideale Ort zu sein, um das Jubiläum einer Buchhandlung zu feiern. Deshalb würden wir uns freuen, wenn Sie uns am 28. 9 und 29.9.2013 via Reisebus dorthin begleiten.

Nach der Anreise mit dem Bus gibt es einen geführten
-Rundgang durch das Goethe-Nationalmuseum, im
Anschluss einen Rundgang durch Goethes Wohnhaus.
-Nach der Mittagspause Rundgang durch Schillers Wohnhaus mit Besichtigung des Schiller Museums.
-Danach Abendessen als 4-Gänge-Schiller-Menü nach Rezepten der Luise von Lengefeld in einem Restaurant.
– Übernachtung in einem guten Hotel der gehobenen Klasse
(Landeskategorie 4****Sterne) in Weimar, 5 Gehminuten vom Zentrum, mit Frühstücksbuffet.
(Leonardo Hotel, Belvederer Allee 25, 99425 Weimar)

Am Sonntag laden wir ab 10.00 Uhr ein zu einer Stadtführung „Schauplätze der Literatur“ durch Weimar mit örtlicher Reiseleitung. Nach der Mittagspause geführte Besichtigung der Dornburger Schlösser und Heimreise nach Hersbruck.

Preis der Reise pro Person im Doppelzimmer: 249,- €
Einzelzimmerzuschlag 24,- €   (Preise incl. MWSt.)

Wir freuen uns auf Ihr Interesse!
Ulrike und Martin Lösch

Für Ihre Anmeldung/-en: Buchhandlung Lösch,
Spitalgasse 13, 91217 Hersbruck.  Tel:  09151/1666
info@les-art.de, www.les-art.de/Veranstaltungen

PS: Rosenabend in der Buchhandlung am 24. Juni 2013

10 Jahre Druckfrisch mit Denis Scheck – 25 Jahre Möbelmacher – am 14. Juni treffen sie zusammen

IMG-20121202-WA0000"Nach
25 Jahren Lesungen, muss man auch mal einen Literaturkritiker
einladen." Dachte Ute Danzer anno 2012 auf der Leipziger Buchmesse.
Zusammen mit Gerda Münzenberg darf sie sich dank meiner selbsterdachten
Statistik zu den weltweit größten Fans von Denis Scheck zählen, dem
"Streiter für das Schöne, Wahre, Gute" und dem Moderator der Sendung
Druckfrisch. Dieselbe hat am Sonntag, den 24.2.2013 10-jähriges
Jubiläum, weshalb man seine – leider nur ausnahmsweise – einstündige
ARD-Sendung nicht verpassen sollte (bzw. ob des späten Sendetermins um
23:35 in der Mediathek oder den Wiederholungen anschauen sollte). Der
Übersetzer, Literaturagent, Redakteur und Buchautor war in den letzen Wochen nicht
erreichbar, weil er für just jene Sendung einmal um den Globus flog, um diese interessanten Menschen zu sprechen

(Hier die ausführliche Version der Druckfrisch-Seite):  

"Druckfrisch" feiert Geburtstag!

10 Jahre "Druckfrisch" – mit Literatur die Welt erfahren

Am Anfang spricht Martin Walser über das Leben als Reise und deutsche Glaubensgewissheiten, die als Ballast zurückbleiben müssen.

In Paris diskutiert Scheck mit dem Schriftsteller-Ehepaar Siri Hustvedt und Paul Auster über Kunst im Kapitalismus und die Chancen, mit Literatur auf die Gesellschaft einzuwirken.

In Edinburgh erfährt er von Joanne K. Rowling, ob Geld frei macht, wie man mit Romanen Hollywood Paroli bietet und dass Sie ein Comeback von Harry Potter nicht ausschließt.

In Toronto lässt er sich von der Kanadierin Margaret Atwood über Länder- und Geschlechtergrenzen aufklären.

In Kapstadt spricht er mit dem gebürtigen Somalier Nuruddin Farah über Literatur der sogenannten ersten und dritten Welt und ob die engagierte Literatur wirklich am Ende ist.

Und in Tokio schließlich trifft Denis Scheck auf den genialen Manga-Zeichner Jiro Taniguchi und
lässt sich von ihm in eine Literatur jenseits der Sprache entführen, in
deren Alptraumrepertoire die Katastrophe von Fukushima längst
vorausgeahnt wurde.

Auch diesmal
überrascht "Druckfrisch" dank Realisator Andreas Ammer mit
ungewöhnlichen und abenteuerlichen Drehorten auf einem Planeten, der von
Gegensätzen lebt und gleichzeitig an ihnen leidet: Megacitys und
Wüsten, Wohlstand und Verfall.

Literaturkritiker Denis Scheck (l.) mit Regisseur Andreas Ammer (Bild: WDR/ Bernd-Michael Maurer)

Auf diesem Foto nur ausnahmsweise zu sehen: der mindestens genauso geniale Regisseur Andreas Ammer, dessen filmische Umsetzung die Sendung selbst ohne Literatur anschauungswürdig machen würde.

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Und weil Druckfrisch 10 und die Möbelmacher 25 Jahre feiern (übrigens wird das Sauerkraut von Hengstenberg grade 60) treffen sie am Freitag, den 14. Juni in Unterkrumbach aufeinenader. Ein Erlebnis der besonderen Art, für das schon einige Karten reserviert wurden.

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Sein lesenswertes Buch "Sie & er" über Ernährung und kulinarische Geschlechterforschung haben wir im  im Nachhaltigkeitsblog besprochen.

Erste Infos zum Möbelmacherjubiläum auf www.die-moebelmacher.de/25


Druckfrisch 10, Möbelmacher 25 und das Sauerkraut von Hengstenberg schon 60

Ein Interview mit Denis Scheck bei Cicero

Die Herkunft des Zitats "Glauben Sie mir, ich weiß, was ich tue" bei der amerikanischen Fernsehserie „Sledge Hammer“, in welcher der
Geheimagent gleichen Namens eine Atombombe entschärfen will, sie aber nach den erwähnten Worten explodiert.)

Die Sendung "Druckfrisch"