Kategorie-Archiv: Lösch Buchhandlung

Christian Schüle liest am Tag des Schreiners, 10. Nov. aus seinem neuen Buch „Heimat“

   Vorbetrachtung zum Thema Heimat im Wandel

  • Im Jahr 2000 diskutierten wir äußerst kontrovers, ob die Initiative von Direktvermarktern und Gastronomen wirklich „HEIMAT auf´m Teller“ heißen sollte oder ob das Wort zu belastet sei.
  • Für die Nürnberger Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt 2025 hält die Kulturreferentin Dr. Julia Lehner  in Zeiten der Migration gerade den Umgang mit dem Begriff „Heimat“  für erfolgsentscheidend.
  • Im Leitartikel der NN vom letzten Freitag fragt Alexander Jungkunz „Was bedeutet Heimat?“ und zitiert dort  die Fraktionschefin der Grünen:  „Man darf den Begriff Heimat nicht denen überlasen, die ihn nationalistisch und ausgrenzend verstehen.“

Die Annäherung am Tag des Schreiners

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Am 10. November 2017 wird bei uns der Feuilletonist, Philosoph und Publizist Christian Schüle (*1970) mit seinem Buch „Heimat“ den Begriff und seine Weiterentwicklung  von allen Seiten beleuchten und damit zur Diskussion mit wichtigen „Branchenvertretern“ anregen – unter anderem mit dem Chefredakteur der Hersbrucker Zeitung „Michael Scholz“ und dem Buchhändler und Mitveranstalter Martin Lösch.  Wir laden um 18:30 herzlich dazu ein und natürlich sind das Essen und die Getränke von Heimat auf´m Teller, die Massivholzküchen und Tische sogar „Heimat unter dem Teller.“

Spannende Vorgeschichte

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Wenn wir einen politischen Essay empfehlen, für dessen anspruchsvolle Lektüre man leicht drei mal so viel Zeit braucht wie für einen Roman, dann braucht man gute Gründe:

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Am 19. November 2006 wurde der Besuch Christian Schüles das erste mal in unserem Nachhaltigkeitsblog angekündigt, seitdem wurde er in 53 Blogbeiträgen erwähnt, in knapp 20  davon  geht es um seinen Besuch als Autor der Wochenzeitung „Die Zeit“ um das Dossier mit der Cittaslow Hersbruck oder um seine Lesung in Unterkrumbach zu den Werkstatt-Tagen 2007 oder um seine jeweils neu erschienenen Bücher.

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Wir holten Christian damals am Bahnhof ab und schon wenige Stunden später war uns klar, dass dieser beeindruckende Autor auch bei uns lesen muss, denn er hat so viel Wichtiges zu sagen. Wir richteten die gesamten Werkstatt-Tage 2007  mit dem Titel „ZEIT zu leben“ danach aus, die Lesung wurde  ein voller Erfolg, was nicht nur Gerda Münzenberg in diesem Blogbeitrag beschrieb, sondern auch Katja Bub im Artikel unserer Heimatzeitung.

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Das Buch Heimat

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„Die sprachliche Assoziationskraft von „Heimat“ lässt semantische Hochseilartistik zu.“ (S.97 )

Sprachlich bewegt sich das ganze Buch auf jenem erwähnten Hochseil, aus der letzten Lesung wissen wir aber, das Christian Schüle den Inhalt im Gespräch mit vielen Beispielen nachvollziehbar macht und vor allem offen für jede Diskussion ist. Ich halte es sowieso für die wichtigste Aufgabe dieses Buches, die Diskussion über

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Die perfekte Lesung: „Die Grossrussin“ von Stefan Schwarz

Schon seit mehr als 20 Jahren veranstalten wir zusammen mit der Buchhandlung Lösch Lesungen. Die gestrige mit Stefan Schwarz und seinem neuen Buch "Die Großrussin" jedoch, die wegen des zu erwartenden Ansturms in der Aula des Paul Pfinzing-Gymnasiums in Kooperation mit dem Förderverein  des Gymnasiums stattfand, war nahe an der Perfektion. 
 
Das Rahmenprogramm, das vom Grooving High Quartett gestaltet wurde, die "Feinen Weine" und die von der Elterninitiative des Gymnasiums bereitgestellten Häppchen trugen nicht unwesentlich zum Gelingen des Abends bei. Letztere lösten vor allem das Problem der nicht wenigen Berufstätigen, die direkt aus der Firma zur Lesung strömten.StefanSchwarzGrossrussin14__0015
 
Ich selbst habe "Die Grußrussin" und auch das vorhergehende Werk "Das wird ein bisschen wehtun" von Stefan Schwarz schon vorab mit soviel Vergnügen gelesen, dass mein Lachen zu später Stunde im Schlafzimmer manchmal sogar das Missfallen meiner Frau erregte.
 
Die überaus witzige persönliche Präsentation durch den Autor an diesem Abend gab der Geschichte aber noch den letzten Kick. Er verstand es, die einzelnen Passagen so geschickt auszuwählen und miteinander zu verbinden, die Dialekte und Dialoge so perfekt zu vermitteln, dass die Zuhörer auf die Konsultation eines Lachseminars – das in dem Buch eine gewisse Rolle spielt - leicht verzichten konnten.
Das ist insofern erwähnenswert, als unserer Erfahrung nach durchaus nicht jeder Autor auch immer sein bester Interpret ist.

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Herzlichen Dank an Familie Lösch, den Förderverein und vor allem an Stefan Schwarz für den schönen Abend.

 

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Alle Artikel zum Thema Buch im Nachhaltigkeitsblog.

     

 

Löschpapier November 2014 – Lesung mit Stefan Schwarz

von Martin Lösch

Endlich wieder ein Lösch-Papier mit Neuigkeiten der Buchhandlung Lösch, November 2014

StefanSchwarzHerzliche Einladung zu einer Lesung mit dem Schriftsteller Stefan Schwarz!

Liebe Leserinnen und Leser, Freunde unseres Hauses,

bis auf einige kleine Nacharbeiten ist unser Umzug geschafft und alles Nötige und Wissenswerte über dessen Hintergründe gesagt. Unsere Kunden, soweit sie dies uns mitgeteilt haben, fühlen sich, genau wie wir, in den neuen Räumlichkeiten wohl. Für Veranstaltungen im größeren Stil haben wir am Oberen Markt leider keinen Platz mehr und so werden, wie schon oft geschehen, unsere Lesungen in Zukunft außer Haus stattfinden.

Für den Schriftsteller, Kolumnisten und Stückeschreiber Stefan Schwarz hätten wir sowieso größere Räumlichkeiten benötigt, denn dessen Lesungen genießen Kultstatus.

Stefan Schwarz ist ein Meister des gepflegten Humors. In seinem neuen Roman „Die Großrussin“ bekommt Dr. Ullrich Hasselmann, Dozent für Altphilologie, Besuch vom Jugendamt. Das Wohl seines Kindes sei gefährdet, doch seltsam, seine beiden Töchter sitzen gesund und munter neben ihm.

Nur sehr langsam dämmert dem braven Ehemann, dass dieses Schreiben mit einer gewissen Jelena Jefimkina zu tun haben könnte, mit der er vor achtzehn Jahren, um sein Studium zu finanzieren, gegen reichlich Geld eine Scheinehe einging. Der Spross der diesem Schein entsprang ist inzwischen auf die schiefe Bahn geraten und sein Vater- wider -Willen macht sich notgedrungen auf dessen Suche. Durch sein etwas pedantisches Wesen wird nicht nur seine aktuelle Gattin misstrauisch, auch bringt er zwei eigentlich rivalisierende osteuropäische Mafia-Banden komplett gegen sich auf. Niemand sollte jedoch die Wehrhaftigkeit des kleinen Mannes in großer Not unterschätzen.

GroßrussinDas ist alles eine großer Spaß und noch ein bisschen mehr. Und ja, es gibt Tote!

Die Lesung wird umrahmt mit Musik des Groovin High Quartetts und findet am
Mittwoch, dem 10. Dezember 2014,  in der Aula des Paul-Pfinzing-Gymnasiums statt.

Beginn der Lesung um 19.30 Uhr, Eintritt 10,-€

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ulrike und Martin Lösch

Der Abend ist eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Förderverein des PPGs, der sich auch um Ihr leibliches Wohl kümmern wird, und der Buchhandlung Lösch.

Kartenvorverkauf in der Buchhandlung Lösch oder im Paul-Pfinzing-Gymnasium.
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An den Adventssamstagen haben wir bis 18.00 Uhr geöffnet, am verkaufsoff. 1.Advent ab 13.00 Uhr
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Albert Geng wird am Samstag, dem 6.Dezember, ab 15.00 Uhr sein neues Buch über die schwierige und gleichzeitig wichtige Beziehung zwischen Franken und Bayern vorstellen, signieren und kurze Passagen daraus vortragen.

Sie sind herzlich willkommen!

Cittaslow-Tag Hersbruck auch in der Buchhandlung Lösch und bei den Möbelmachern

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Die nagelneue Buchhandlung am oberen Markt

Am kommenden Samstag ist in ganz Hersbruck (und Unterkrumbach) Cittaslow-Tag  und unsere Freunde und Kunden Ulrike und Martin Lösch haben sich entschlossen, die gerade frisch umgezogene Buchhandlung Lösch an diesem Tag einzuweihen.

Bei der Vorbesitzerin der Buchhandlung – Brigitta Stöber – hat herwig Danzer schon als Schüler gearbeitet und als dann Familie Lösch den Laden im Jahr 1988 von ihr übernommen hat, haben die gerade gegründeten Möbelmacher ein Jahr später erstmal eine neue Kinderbuchabteilung eingebaut.

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Kinderbuchabteilung 1989 mit Laura Danzer
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Die Buchhandlung am Spitaltor von 2005

Später kam dann der gesamt vordere Laden dazu und für den ersten großen Umzug 1999, der nur 100 Meter ins Nachbargebäude entfernt sein Ziel hatte, wurden nochmal einige neue Möbel gebaut, alle alten wurden natürlich mitgenommen.

 

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Bei der Einweihung der neuen Buchhandlung im Spitaltor wurde einst sogar am Tisch getanzt

Der bisher letzte Umzug im August dieses Jahres kam dann ganz ohne neue Möbel aus, aber fast alle Regale und Möbel konnten nach einigen Anpassungsarbeiten und dem Nachölen weiterverwendet werden. Jetzt wünschen wir Familie Lösch, dass die neue Lage nicht nur Hersbrucks Innenstadt attraktiver macht, sondern auch denUmsatz erhöht und dass die Einweihungsfeier am Samstag ein voller Erfolg wird. Denn sie haben sich wieder einiges einfallen lassen, was man im Zeitungsartikel vom Freitag wunderbar nachlesen kann.

HZ14LöschAusschnittWir können leider nicht kommen, denn am Cittaslow-Tag ist gleichzeitig Tag der Küche und da halten wir in Unterkrumbach die Stellung und zeigen, wie man Küchen baut in der Werkstatt und wie man sie verwendet in der Ausstellung.

 

Alle Links und Downloads zum Thema Cittslow Hersbruck und Slow Food

Links zum Cittaslow-Tag und Slow Food

 

Allgemeine Links

Downloads

Die Leipziger Buchmesse 2014 – 54 Hersbrucker im von Martin Lösch organisierten Pickel-Bus

von Gerda Münzenberg
 
1354 Lesebegeisterte wollten in diesem Jahr an der von der Buchhandlung Lösch organisierten Reise nach Leipzig teilnehmen. Mit dem nagelneuen Bus der Firma Pickel war die Fahrt dorthin ein reines Vergnügen, umso mehr, als die Zeit uns durch die Übertragung einiger Hörproben der neuesten Bücher, die auf der Messe vorgestellt würden, verkürzt wurde. Und natürlich durften die bewährten excellenten Brezeln aus Altdorf auch diesmal nicht fehlen.

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Denis Scheck mit dem Iraner Nafid Kermani über die Hintergründe zu seinem neuen Buch "Große Liebe"
 
Zur Auflockerung des Ganzen findet seit einigen Jahren auch ein Manga-Festival  im Messegelände statt, das diesmal auch von einem originell eingekleideten Grüppchen Hersbrucker Jugendlicher bereichert wurde. 51
Nahezu jeder Reiseteilnehmer hat wohl, je nach den Prioritäten, die er gesetzt hatte, andere Eindrücke von der Buchmesse mit nachhause genommen. 41
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Sasa Stanisic (links) und sein Buch "Vor dem Fest"

 

Schon im Bus haben Ute und ich uns in dem reichhaltigen Programm die Lesungen und Autorengespräche angestrichen, die wir unbedingt besuchen wollten.
 
  • Dazu gehörte natürlich das Gespräch von Denis Scheck mit dem Iraner Nafid Kermani über die Hintergründe zu seinem neuen Buch "Große Liebe",
  • der im "Nordischen Forum" vorgestellte Kim Leine mit seinem in Grönland spielenden Roman "Ewigkeitsfjord", 
  • das englichsprachige Interview mit Jonathan Lethem, der auf mitreißende Weise die Entstehungsgeschichte seines Romans "Der Garten der Dissidenten" schilderte,
  • die Vorstellung des diesjährigen Preisträgers der Leipziger Buchmesse Sasa Stanisic und seines in der Uckermarck spielenden Buches "Vor dem Fest" 
  • und der Auftritt der temperamentvollen Margriet de Moor mit ihrem Roman "Melodie d'Amour".
 
28Zwischen dem zwanglosen Schlendern zwischen den verschiedenen originell gestalteten Ständen vor allem der Kleinverlage und einer Kaffee-Pause haben wir natürlich auch die phantasievoll gestalteten Auftritte der zahlreichen Manga-Gruppen bewundert und uns den vielfältigen Anregungen hingegeben, die an den Ständen der Verlage gegeben wurden. Und so waren die 7 Stunden, die uns zur Verfügung standen, viel zu schnell rasch vergangen.
 
49Aber auch auf der Heimfahrt hat uns Martin Lösch wieder mit einigen hinreißenden Hörbuchproben die Zeit versüßt, bis um 21.30  der diesjährige Besuch der Leipziger Buchmesse auf dem Hersbrucker Plärrer  zu Ende ging.
 
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Autorin Gerda Münzenberg (rechts) mit Ute Danzer

Das Fazit der Reise ist, dass nun wahrscheinlich jeder, der dabei war, ziemlich genau weiß, welche Bücher er in den kommenden Wochen und Monaten unbedingt wird lesen müssen. Anregungen dazu gabs jedenfalls reichlich und wie er die Zeit dazu findet, das wird wohl jeder Einzelne selber herausfinden müssen.

 
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Denis Scheck war beim Jubiläum der Möbelmacher. Hier alle Links und Videos: 
 
Unser Freund Peter Spandl war auch dabei und hat hier mit wunderbaren Fotos von Manga, Anime und Cosplay berichtet:
 
 

Uwe Timm liest im Literaturarchiv Sulzbach Rosenberg aus dem neuen Roman „Vogelweide“

Uwe_Timm_14_Sulzbach_0012Bei der ersten Lesung, die die Möbelmacher zusammen mit der Buchhandlung Lösch damals noch in der ersten Werkstatt in Hersbruck veranstaltet haben, war Uwe Timm zu Gast. Er las damals aus der gerade herausgekommenen "Die Entdeckung der Currywurst". Leider waren wir so aufgeregt und Herr Timm musste auch gleich wieder weg, so dass keine Fotos existieren.

Uwe_Timm_14_Sulzbach_001621 Jahre später lasen wir, dass er im Litarurarchiv in Sulzbach Rosenberg aus seinem neuem Roman "Vogelweide" lesen wird und natürlich haben wir uns zusammen mit Familie Lösch sofort aufgemacht. Das Literaturarchiv bietet für literarisch interessierte Menschen ja unzählige Schätze, aber wegen Herrn Timms Anwesenheit platzte der Saal aus allen Nähten. Über 80 Menschen lauschten seinen vorgelesenen Passagen, aber noch mehr mehr dem interessanten Gespräch, das er mit dem Moderator Thomas Geiger vom Litararischen Collogium Berlin führte. Viele Erinnerungen an die Lesung bei uns kamen wieder, aber vor allem die Erkenntnis, dass Timm (geboren 1940) ein beeindruckender Autor und Mensch ist.

Uwe_Timm_14_Sulzbach_0060Weil das Gasthaus gegenüber seinen Koch immer pünktlich nach Hause schickt, konnten leider keine Fragen vom Publikum beantwortet werden, aber just dort entstanden dann doch noch viele interessante Gespräche nicht zuletzt über das Buch "Vogelweide," das – wie schon die Entdeckung der Currywurst" wieder voll von literarischen Zitaten ist:  das auffallendste ist diesmal die Parallelität zu Goethes "Wahlverwandtschaften". Timms Protagonist Christian Eschenbach ist dabei nach einer Firmenpleite einsamer Vogelwart auf einer Elbinsel, was lustigerweise auch eine Kundin von uns vor 5 Jahren mal praktiziert hat.

Uwe_Timm_14_Sulzbach_0073Bearbeitet

Wir haben das Buch bereits gelesen und können es nur empfehlen, weit mehr Gedanken haben sich diese Rezensenten darüber gemacht, zu denen hier ein paar Links führen. Die Buchhandlung Lösch hat es natürlich auf Lager. Wer auch in Zukunft noch in Büchern stöbern und Lesungen besuchen will, sollte auch in der Buchhandlung seines Vertrauens einkaufen. 

Denis Scheck (war letztes Jahr bei uns) hat es im Rahmen der Spiegel Bestsellerliste so formuliert:

"Platz 9
Uwe Timm: "Vogelweide"

Was tun, wenn das Begehren alle bürgerlichen Konventionen brüchig werden lässt? Es ist eine alte Geschichte, doch bleibt sie immer neu: Uwe Timm hat einen elektrisierend modernen Roman über Ehebruch und das Leben in den Trümmern bürgerlicher Existenzen nach dem großen Liebesrausch geschrieben: die Wahlverwandtschaften für das 21. Jahrhundert.
(Kiepenheuer&Witsch, 336 Seiten, 19,99 Euro)"

Iris Radasch von "Die Zeit" erzählt über das Buch in diesem Video.

Sammlung von Rezensionen beim Perlentaucher

Ehebruch und Einöde von Meike Feßmann (Tagesspiegel)

"Puzzle aus Erinnerungen" Vorgestellt von Annemarie Stoltenberg (NDR)

All unsere Blogbeiträge zu Büchern

 

Hier noch ein paar Erinnerungen an die Lesung im Jahr 2013: ZeitungsartikelUweTimm1993WEB

 

  UweTimmEintrittskarte1993WEB UWE-TimmSigniertCurrywurst2

LÖSCH-Papier – Noch ein Jubiläum! 25 Jahre Buchhandlung Lösch!

von Nina Brunner

Gerne veröffentlichen wir das aktuelle LÖSCH-Papier, der Buchhandlung Lösch, die  in diesem Jahr auch ihren 25. Geburtstag feiert. Wir freuen uns besonders über den Hinweis auf unser Jubelwochenende!
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Noch ein Jubiläum!
25 Jahre Buchhandlung Lösch
!

Liebe Leserinnen und Leser,
verehrte Freundinnen und Freunde unseres Hauses,

Jahr für Jahr zieht eine Karawane unterschiedlichster Jahres- und Gedenktage, Jubiläen und Festivitäten aller Art an uns vorüber. Wir als Buchhandlung haben das Glück, uns dieses Jahr in diesen Zug einreihen zu dürfen, um mit Ihnen unser 25jähriges Firmenjubiläum zu feiern. Durch diese interessante, abwechslungsreiche und durchaus spannende Zeit haben uns viele Menschen begleitet, bei denen wir uns zuallererst einmal ganz herzlich bedanken möchten.

Immer mit dabei (auch seit 1988) Ute und herwig Danzer sowie Helga und Gunter Münzenberg von den Möbelmachern, die nicht nur unsere zahlreichen An-und Umbauten geplant und ausgeführt haben, sondern uns auch ihre Werkstatt für  viele gemeinsame kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung stellten – Sie erinnern sich vielleicht noch an die großartigen Lesungen mit Uwe Timm, Peter Härtling, E.W.Heine, Ulrich Schaffer und Herbert Rosendorfer, oder wie zuletzt Blues & Kusz.

Die Idee für unsere gemeinsame Jubiläumsveranstaltung haben wir Ute Danzer zu verdanken, der es tatsächlich gelungen ist, den Autor und Buchkritiker Denis Scheck, der seit 10 Jahren die Literatursendung „druckfrisch“ in der ARD moderiert und mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde, für einen Abend nach Unterkrumbach einzuladen – eine kleine Sensation!

Blitzgescheit, elegant und mit Sprachwitz erzählt er Ihnen, weshalb Sie dieses oder jenes Buch lesen sollten, bzw. auch nicht, wirbelt dabei den Kanon sog. guter Literatur gehörig durcheinander, vom Klassiker bis zum aktuellen Bestseller. Es ist ein großer Spaß, dabei große Kunst,- und ein Vergnügen, ihm zuzuhören. Der Abend wird musikalisch untermalt von der Swingband „The Lady and the Tramps“.

Am Freitag, dem 14.Juni 2013, ab 19.00 Uhr bei den Möbelmachern in Unterkrumbach.
Eintritt 12,-€ , Schüler und Studenten 8,- €.
Selbstverständlich sind wir mit einem großen Büchertisch und den besprochenen Büchern vertreten. www.die-moebelmacher.de/25

Weimar – auf den Spuren von Goethe und Schiller

Weimar schien uns der ideale Ort zu sein, um das Jubiläum einer Buchhandlung zu feiern. Deshalb würden wir uns freuen, wenn Sie uns am 28. 9 und 29.9.2013 via Reisebus dorthin begleiten.

Nach der Anreise mit dem Bus gibt es einen geführten
-Rundgang durch das Goethe-Nationalmuseum, im
Anschluss einen Rundgang durch Goethes Wohnhaus.
-Nach der Mittagspause Rundgang durch Schillers Wohnhaus mit Besichtigung des Schiller Museums.
-Danach Abendessen als 4-Gänge-Schiller-Menü nach Rezepten der Luise von Lengefeld in einem Restaurant.
– Übernachtung in einem guten Hotel der gehobenen Klasse
(Landeskategorie 4****Sterne) in Weimar, 5 Gehminuten vom Zentrum, mit Frühstücksbuffet.
(Leonardo Hotel, Belvederer Allee 25, 99425 Weimar)

Am Sonntag laden wir ab 10.00 Uhr ein zu einer Stadtführung „Schauplätze der Literatur“ durch Weimar mit örtlicher Reiseleitung. Nach der Mittagspause geführte Besichtigung der Dornburger Schlösser und Heimreise nach Hersbruck.

Preis der Reise pro Person im Doppelzimmer: 249,- €
Einzelzimmerzuschlag 24,- €   (Preise incl. MWSt.)

Wir freuen uns auf Ihr Interesse!
Ulrike und Martin Lösch

Für Ihre Anmeldung/-en: Buchhandlung Lösch,
Spitalgasse 13, 91217 Hersbruck.  Tel:  09151/1666
info@les-art.de, www.les-art.de/Veranstaltungen

PS: Rosenabend in der Buchhandlung am 24. Juni 2013

10 Jahre Druckfrisch mit Denis Scheck – 25 Jahre Möbelmacher – am 14. Juni treffen sie zusammen

IMG-20121202-WA0000"Nach
25 Jahren Lesungen, muss man auch mal einen Literaturkritiker
einladen." Dachte Ute Danzer anno 2012 auf der Leipziger Buchmesse.
Zusammen mit Gerda Münzenberg darf sie sich dank meiner selbsterdachten
Statistik zu den weltweit größten Fans von Denis Scheck zählen, dem
"Streiter für das Schöne, Wahre, Gute" und dem Moderator der Sendung
Druckfrisch. Dieselbe hat am Sonntag, den 24.2.2013 10-jähriges
Jubiläum, weshalb man seine – leider nur ausnahmsweise – einstündige
ARD-Sendung nicht verpassen sollte (bzw. ob des späten Sendetermins um
23:35 in der Mediathek oder den Wiederholungen anschauen sollte). Der
Übersetzer, Literaturagent, Redakteur und Buchautor war in den letzen Wochen nicht
erreichbar, weil er für just jene Sendung einmal um den Globus flog, um diese interessanten Menschen zu sprechen

(Hier die ausführliche Version der Druckfrisch-Seite):  

"Druckfrisch" feiert Geburtstag!

10 Jahre "Druckfrisch" – mit Literatur die Welt erfahren

Am Anfang spricht Martin Walser über das Leben als Reise und deutsche Glaubensgewissheiten, die als Ballast zurückbleiben müssen.

In Paris diskutiert Scheck mit dem Schriftsteller-Ehepaar Siri Hustvedt und Paul Auster über Kunst im Kapitalismus und die Chancen, mit Literatur auf die Gesellschaft einzuwirken.

In Edinburgh erfährt er von Joanne K. Rowling, ob Geld frei macht, wie man mit Romanen Hollywood Paroli bietet und dass Sie ein Comeback von Harry Potter nicht ausschließt.

In Toronto lässt er sich von der Kanadierin Margaret Atwood über Länder- und Geschlechtergrenzen aufklären.

In Kapstadt spricht er mit dem gebürtigen Somalier Nuruddin Farah über Literatur der sogenannten ersten und dritten Welt und ob die engagierte Literatur wirklich am Ende ist.

Und in Tokio schließlich trifft Denis Scheck auf den genialen Manga-Zeichner Jiro Taniguchi und
lässt sich von ihm in eine Literatur jenseits der Sprache entführen, in
deren Alptraumrepertoire die Katastrophe von Fukushima längst
vorausgeahnt wurde.

Auch diesmal
überrascht "Druckfrisch" dank Realisator Andreas Ammer mit
ungewöhnlichen und abenteuerlichen Drehorten auf einem Planeten, der von
Gegensätzen lebt und gleichzeitig an ihnen leidet: Megacitys und
Wüsten, Wohlstand und Verfall.

Literaturkritiker Denis Scheck (l.) mit Regisseur Andreas Ammer (Bild: WDR/ Bernd-Michael Maurer)

Auf diesem Foto nur ausnahmsweise zu sehen: der mindestens genauso geniale Regisseur Andreas Ammer, dessen filmische Umsetzung die Sendung selbst ohne Literatur anschauungswürdig machen würde.

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Und weil Druckfrisch 10 und die Möbelmacher 25 Jahre feiern (übrigens wird das Sauerkraut von Hengstenberg grade 60) treffen sie am Freitag, den 14. Juni in Unterkrumbach aufeinenader. Ein Erlebnis der besonderen Art, für das schon einige Karten reserviert wurden.

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Sein lesenswertes Buch "Sie & er" über Ernährung und kulinarische Geschlechterforschung haben wir im  im Nachhaltigkeitsblog besprochen.

Erste Infos zum Möbelmacherjubiläum auf www.die-moebelmacher.de/25


Druckfrisch 10, Möbelmacher 25 und das Sauerkraut von Hengstenberg schon 60

Ein Interview mit Denis Scheck bei Cicero

Die Herkunft des Zitats "Glauben Sie mir, ich weiß, was ich tue" bei der amerikanischen Fernsehserie „Sledge Hammer“, in welcher der
Geheimagent gleichen Namens eine Atombombe entschärfen will, sie aber nach den erwähnten Worten explodiert.)

Die Sendung "Druckfrisch"


13. Werkstatt-Tage 2010: Blues und Kusz am Samstag, den 8. Mai um 19:00 Uhr

BrandlKuszWEB  Fitzgerald Kusz ist schon lange  d e r Botschafter Frankens, Klaus Brandl zeigt eindrucksvoll, dass der Blues eigentlich aus Franken kommt, auch wenn die Musikgeschichte dafür erst noch umgeschreiben werden muss, auf fränkisch natürlich.

Dazu ein Exkurs zum Interview mit dem Donaukurier:

Donaukurier: "Bei Ihren Lesungen treten Sie oft mit Blues-Musikern auf. Besteht eine Affinität zwischen dem Fränkischen und dem Blues?"

Kusz:
"Aber ja doch: Es gibt Albrecht Dürers berühmten Kupferstich
"Melancholia". Die Melancholie war also schon immer in Nürnberg zu
Hause – und sie ist ja nichts anderes als der Blues. Aber zugleich ist
der Blues auch eine Form, die Melancholie wieder loszuwerden, der Blues
hat auch Humor. Wie sagte schon mein früher fränkischer Kollege Jean
Paul: "Humor ist überwundenes Leiden an der Welt!"

Zusammen mit der organisierenden Buchhandlung Lösch freuen wir uns schon riesig auf das Programm des Samstag Abends.CDCover_krouha

Wir arbeiten auch fieberhaft an einer perfekten Liveübertragung im Internet (dank Micha Wenzl und bisping&bisping), dann können Sie den Auftritt sogar verfolgen, wenn Sie nicht körperlich anwesend sind. Einen lockenden Vorgeschmack bekommen Sie auf der Homepage von Fitzgerald Kusz. 

Lustigerweise besteht zu beiden Künstlern eine Möbelmacherbeziehung von der sie seinerzeit nichts ahnten.

1. Palisander auf der Möbelmachersäge


GitarreMartinWieland_deerbridge
 Unser Werkstatt ist nicht nur spanplattenfreie Zone sondern auch frei von Tropenholz. Die wenigen Ausnahmen in der knapp 22-jährigen Geschichte der Möbelmacher sind (neben Reparaturgefälligkeiten für Kunden) das Auftrennen des Rohmaterials für Martin (deerbridge Guitars) Wieland, das er zum Beispiel für die neue Weissenborn Gitarre von Klaus Brandl brauchte. Nachdem die Arbeit unser Meister Stefan Winter erledigte, war Martin so begeisert von dem sauberen Schnitt und vor allem der Tatsache, dass die Ausbeute des Rohmaterials eine Lamelle mehr als bisher ergab, dass ab und zu mal Tropenholz unsere Kreissäge berührt. Was wir vor dem Hintergrund in Kauf nehmen, dass Instrumentenbauer Tropenholz in geringen Mengen aufgrund derer faszinierenden Eigenschaften und Schönheit zu wertvollen Kunstwerken veredeln und nicht, weil es im Raubbau billig zu haben ist.  

Einlass und Platzreservierung per "Post it" ist um 19:00 Konzertbeginn um 20:00 Büffet und Getränke ab 19:00. 

 

2. "Stinkwut" von Kusz im Gymnasium Hersbruck am Beginn der 80-er Jahre

Ungefähr im Jahr 1980 wurde die Welturaufführung von Fitzgerald Kusz Stückes "Stinkwut" in fränkischer Sprache (wenige Monate vorher gab es angeblich eine mühsam übersetzte Fassung in Mannheim) von Richard Siebenbürger am Gymnasium Hersbruck verwirklicht.
SibiBraäunigKuszherwigWEB
MikeschherwigStinkwutWEB Michel Rainer (Abendzeitung Nürnberg) musste (durfte) damals als cholerischer Vater dem aufmüpfigen Sohn herwig Danzer eine Ohrfeige geben, deren Showeffekt leider misslang und nur dank des heldenhaften Einsatzes des 17-jährigen Schauspielers knapp an der aufführungsschädigenden Bewußtlosigkeit vorbeischrammte.
SibiHaseWEB Aber rund 30 Jahre später sind diese Schmerzen vergessen und man freut sich auf einen inspirierenden fränkischen Abend mit Blues und Kusz und erinnert sich noch, wie eklig sich ein mit Sägemehl ausgstopfter Hase anfühlt.
KochbuchBarbaraWEB
Arabischer Genuß in Unterkrumbach – Ein Topf Heimat

Als Neurotiker der regionalen Wirtschaftskreisläufe müssen wir trotzdem irgendwie die globale Kurve kriegen, denn:

Zu viel Franke

macht krank(eh).

 Deswegen organisiert unsere Freundin und Kochbuchautorin Barbara Steinbauer Grötsch am Samstag Nachmittag um 14 Uhr mit kochinteressierten Menschen einen Kochworkshop, in dem sie in die arabische Küche einführt.
Barbara-TepanWEB Die Mitköche haben abends natürlich freien Eintritt, die Gäste können arabische Vorspeisen in Unterkrumbach nach den (Über)Lebens-Rezepten aus ihrem Kochbuch "Ein Topf Heimat" genießen, zu dem es auch ein nagelneues Foodblog gibt, namens Ein Topf Heimat.

Alle Details zu den Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen

Anmeldung zu den Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen

Einladung zum Social Media mit Video

Einladung zur Wanderung mit Video

Mitmachen bei der Social Media Umfrage

Buchhandlung Lösch: kleine Verbesserungen

MartinLöschBuchhandlungWEBSo ein schönes Schreiben eines Kunden. Kleine Verbesserungen in der Buchhandlung Lösch hat unser Meister Stefan Winter raffiniert in das Kreuzgewölbe integriert.

In der Mail schrieb Martin:

Heute waren zwei Möbelmacher im Laden und haben mit bewundernswerter Geduld eure
schönen neuen Möbel für unsere Buchhandlung in unser altes und schiefes Gemäuer
hineingezirkelt. Das Ergebnis hat mich mehr als erwartet positiv überrascht. Es
funktioniert immer noch, das Glücksgefühl beim Betrachten eurer Möbel, vor allem
dann, wenn die Handwerker abgezogen sind, und es riecht so gut.

Deine
Vorschläge und die Deines Schreiners haben sich wieder als richtig erwiesen, und
um mit einem Tucholsky Zitat das alles zu umschreiben: " Es war schön, einfach
mal wieder ja gesagt zu haben".

Nach kurzer nachtruhe freue ich mich
morgen wieder auf ein quasi neues Kinderbuch!

Vielen Dank und ganz liebe
Grüße, sowieso auch an Ute,

von Ulli und Martin

MartinLöschStefanBuchhandlungWEB

Die ganze Story und alle bilder unsere Buchhandlung in Hersbruck auf der Möbelmacher homepage.