Verfasst von Alice Niklaus am 29. Januar 12 um 17:58 in Baumwelten, ZEIT zu leben | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Zuerst die Fakten: Ich war nur ab 9.45 bis 13.30 Uhr in der Grete-Schickedanz-Schule, ging etwas zweifelnd hin und verliess den Anlass beeindruckt. Ich hätte nie gedacht, dass 29 teilnemende Vereine, Arbeitskreise, Gemeinschaften mit Ständen anwesend sein würden! Ich war überhaupt nicht darauf vorbereitet, dass in der Kleinstadt Hersbruck so viele ehrenamtliche Arbeit geleistet wird. Und es waren nicht einmal alle Gruppen anwesend! Dazu kommen noch die innerfamiliären Dienstleistungen, deren ehrenamtliches Engagement mehr als die Aula der Schule füllen würde, sollten sie vorgestellt werden.
Bei der Streuobst- initiative Hersbrucker Alb e.V., wo momentan mein Schwerpunkt liegt, konnte der verhinderte Ottmar
Fischer auf seine ehrenamtlichen Mitglieder zählen. In Windeseile wurden vorbereitete Fotos in die Reihenfolge mit der
besten Aussage über die letztjährigen Projekte gebracht und an die Wand gepinnt. Und schon meldete sich der erste Besucher. Er wohnt seit vier Monaten in Hersbruck, sucht eine Gruppe oder Verein, wo er altersentsprechend noch mithelfen könnte, am liebsten draussen und steil darf es für den Flachländer nicht sein! Die Fotos sind erstaunlicherweise für ihn der Schlüssel zum Engagement der Streuobstinitiative. Sein Blick bleibt beim Sensen hängen.... Elfriede Hopfengärtner besucht den Stand der Streuobstinitiative Hersbrucker Alb e.V. (ach, wenn nur der Name des Vereins nicht so lang wäre. Ich muss mir gelegentlich etwas einfallen lassen! Anmerkung der Blogerin).
Sie berichtet vom ehrenamtlichen Einsatz des Kegelclubs "Rot-Weiss 1960 Hersbruck" in der Mittagspause der Ganztagsschule. Eine Kegelbahn steht in der Nähe des Schulhauses, ideal, um in der Mittagspause unter Aufsicht kegeln zu lernen. Wir hören zu und staunen! Ein Ehrenamt, von dem kaum jemand etwas weiss.
Die zwei Blondchen haben sich eingehend mit den Bildern beim Stand des "Sonderpädago-gischen Fördervereins Hersbruck" befasst,
aber dann entdeckten sie beim "Bund Naturschutz in Bayern" einen ausgestopften Biber und weg waren sie. Beim "Schach-Club Hersbruck" war die Jugend aktiv, was mich
mich ein Bisschen wehmütig machte. Mein Vater spielte mit mir Schach, aber das ist lange her. Was diese beiden Herren miteinander gemeinsam haben, weiss ich ganz genau: Ein jahrzehntelanges Engagement bei der "Sängervereinigung Hersbruck".
Weder zu übersehen noch zu überhören war der "Posaunenchor der Evang.-Luth. Kirchgemeinde Johanneskirche". Das Stück "Switching Musik" begleitete mich zum Ausgang, durch welchen aufgeweckte Jugendliche hereinströmten und der damit zum Eingang wurde.
Klick in die Fotos!
Verfasst von Alice Niklaus am 23. Januar 12 um 21:15 in Baumwelten, Regionalbewegung, Streuobstinitiative, Veranstaltungen | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (0)
Verfasst von Alice Niklaus am 20. Januar 12 um 15:11 in Baumwelten, Streuobstinitiative, Veranstaltungen | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Verfasst von Alice Niklaus am 15. Januar 12 um 18:13 in Baumwelten, Hutanger, Streuobstinitiative | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Die Antwort ist "heisse Schokolade"! St. Gallen, die Stadt zwischen Bodensee und Alpstein zieht mich immer wieder an, nicht nur wegen ihrer einzigartigen Lage, es geht hier um eine kulinarische Spezialität im Schoggiland. Ob im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: kein Aufenthalt in St. Gallen ohne eine heisse Schoggi in der Chocolaterie am Klosterplatz! Dagegen kommt keine Glacé an. Dieses Jahr bekam ich ein unerwartetes Weihnachtsgeschenk in Form einer Chocolaterie am Nürnberger-Tor in Hersbruck. MARINAS SCKOKOLADE+KAFFEE heisst es am Fenster. Das Wetter war kalt und trüb
und grau. Wenn SCHOKOLADE heisse Schoggi bedeutete, wäre ich glücklich, dachte ich. Ich bin immer noch glücklich, denn inzwischen habe ich Marinas heisse
Trinkschokolade
kennengelernt und bin begeistert. Die Qualität ist hervorragend und hält einen Vergleich mit der St. Galler Variante aus. Das Angebot im Trinkschokolade-Bereich beinhaltet zehn Geschmacks-richtungen, darunter Cioccolata Fondente, Orancia e Canella, Cocco, Bianca Extra, alle aus biologisch angebauten Essenzen. Es ist kuschelig im kleinen Laden, warm, ich fühle mich als Gast und werde von einer symphatischen Gastgeberin betreut. Keine Hintergrundmusik stört das Gespräch! Wo gibt es das noch? Die Nutzung der kleinen Räume ist optimal und sehr sympathisch, den Espresso habe ich auch genossen. Ich komme wieder, liebe Marina Leikauf!
Klick in die Fotos!
Übersetzung: Schoggi = Schokolade, Glacé = Eis
Verfasst von Alice Niklaus am 10. Januar 12 um 16:04 in Baumwelten, Cittaslow und Slowfood, ZEIT zu leben | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Traditionell bringe ich jeweils vor Weihnachten selbstgebackene Chräbeli nach Unterkrumbach zur Crew der Möbelmacher. Dieses Jahr wurde es knapp mit der Lieferung, denn die erste Serie des Anisgebäcks war absolut unansehnlich. Ich hatte sie mit Umlufteinstellung im neuen Mieleherd gebacken. Resultat: Kein Füsschen, kein Garnichts! Und dabei ist eben das Füsschen der Clou dieser Guetzli (Beschreibung: hier klicken).
Zurück zur altbewährten Methode meiner Mutter: Backofen ohne Umluft und eine Kelle zwischen Tür und Apparat einklemmen! Das Resultat begutachtet Nina auf diesem Foto, und herwig war entsetzt beim Gedanken, dass jemand auf die Idee kommt, bei einem Mieleherd eine Kelle als Dampfabzug einszusetzen! Es guets Neus!
Verfasst von Alice Niklaus am 25. Dezember 11 um 20:47 in Baumwelten, Die Küche zum Kochen, Lächeln | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Das Schlossgut Wildenstein liegt auf einer Höhe von 500 ü.M. auf einer Hochebene des Tafeljuras im Kanton Baselland in der Nordwestschweiz. Ich habe die Chance, am letzten warmen, goldenen und sanftfarbigen Tag dieses Jahres ein paar Stunden mit lieben Verwandten im Naturschutzgebiet Wildenstein zu verbringen. Hier befindet sich auch einer der letzten Eichenwitwälder der Schweiz. Witwald = Weidewald.
Am Beginn der ersehnten Wanderung unerhalten wir uns über die Vergangen- heit von Schloss Wildenstein. Es wird in der zweiten
Hälfte des 13. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt. Damals wurde die Dreifelder-Wirtschaft betrieben. Im Herbst waren die Samen der vielen
Eichen Material für die Viehmast. Mitte des letzten Jahrhunderts war die Zeit der intensiven Landwirt- schaft, was vom damalige Besitzer noch r
echtzeitig als falsch erkannt wurde. Zurück in die Jetztzeit: Ein Schreit- vogel entdeckt uns und setzt sich auf den obersten Ast einer Eiche. Es ist ein mächtiger Graureiher.
Die letzte Herbstmahd im Naturturschutz-gebiet ist im Gang, es gelten
hier die strengen Regeln des biologischen Landbaus. Viele der Eichenbäume sind über 500 Jahre alt, einige sind so umfangreich, dass wir vier
Leute es nicht schaffen, ihn zu umarmen. Im hohlen Stamm allerdings, da hätten wir wohl zu viert Platz, aber wer fotografiert dann?
Beim Weiter- schlendern begegnet uns etwas ganz Kostbares. Ein süsses, kleines Froschkind sitzt farblich dem Herbst angepasst
zwischen Eicheln auf dem Boden. Wir nehmen es mit. Jenseits des Zauber- walds gibts einen Weiher, da wird es sich hoffentlich gut
verstecken. Reiher haben keine Hemmungen!
Entspannt trete ich aus dem Eichenhain. Ich habe wieder Hutangergefühle!
Fotos: Waldemar Schuster
Klick in die Fotos!
Verfasst von Alice Niklaus am 12. Dezember 11 um 21:32 in Baumwelten, Hutanger, ZEIT zu leben | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Verfasst von Alice Niklaus am 11. Dezember 11 um 11:45 in Baumwelten, ZEIT zu leben | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Die ErstklässlerInnen der Grete-Schickedanz-Grundschule waren aktiv beim Baumpflanzen dabei und zwar am vergangenen kalten Donnerstag, morgens um 9 Uhr. Pünktlich waren die Mädchen und Buben mit ihrer Lehrerin, Frau Hauptkorn, zur Stelle. Die Pflanzgrube war schon vorbereitet, drei verschiedene Sorten Quittenbäume lagen zur Auswahl bereit. Die Kinder stimmten durch Hand erheben ab, welcher Sorte sie ihre Stimme geben wollten, dabei wurde jeweils der Wurzelstock genau betrachtet und den Erläuterungen von Ottmar Fischer aufmerksam zugehört. Die Wahl fiel auf eine Quitte mit dem Namen ISPOLINSKAJA, Herkunftsland Ukraine. Die Hintergründe zu dieser Wahl sind aufschlussreich, ich
gebe sie hier aber nicht preis. Nun kommt der schon verschiedentlich vorgestellte Teil der Pflanzung: Ein Pflock wird eingeschlagen, möglichst senkrecht -
das ist klar- darauf wird die Tragtasche aus Gitter ausgedehnt, am unteren Ende zusammengedreht, in die Grube gestellt und mit dem Pflock verbunden. So, nun
bräuchte der junge Baum noch feine Erde zum Anwachsen, bevor wir die herumliegenden Schollen rundum legen. Wo nehmen wir diese Erde wohl
her? Wie heisst das Tier, das ohne das Gitter die Wurzeln beschädigen könnte? W ü h l m a u s , jaaa! Und wie macht sie die feine Erde, die meist in einer Reihe als kleine Haufen herumliegen? Das mussten wir a
lle dann selber herausfinden. Schnell war die Erde im Pflanzbeet (Pflanzbett wäre auch nicht falsch). Die Buben hatten den Auftrag, die ringsum liegenden Erdballen
aufzunehmen und rund um den jungen Baum zu legen. Beim Trag mussten sie sich sehr anstrengen, die noch verdichtete Wiesenerde im Streuobstgarten hat
viel Gewicht. Noch einige Handgriffe und das Quittenbäumchen hat eine neue Heimat gefunden. Der angebotene Quitten- ApfelSaft fand reissenden Absatz, es hätten wohl zwei Flaschen sein dürfen!
Und weil schon Winter ist, durfen die Kinder auf dem Gelände umher rennen, was sie ausgiebig taten. Sie entdeckten sogar die Igelwohnung!
Für Quitteninteressierte folgt hier noch die Beschreibung der Ispolinskaja-Quitte: gross, birnenförmig,, bei Überbehang der reichtragenden Sorte stark abweichende Fruchtmorphologie, intensives Aroma, gute Saftausbeute, gute Lagereigenschaften.
Hier gehts zur Lieferantenadresse MUSTEA
Verfasst von Alice Niklaus am 26. November 11 um 16:20 in Baumwelten, Regionalbewegung, Streuobstinitiative | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Ottmar Fischer, Initiator der Streuobstinitiative Hersbrucker Alb organisierte am vergangenen Freitag in Kühnhofen einen Abend zum Thema "Obstbaumlandschaften in Europa", den er als "Abend für die Seele" ankündigte. Gestalter waren Markus Zehnder, Kreisfachberater für Obstbau aus Geislingen und Adreas Fischer, klassische Gitarre. Lichtbilder aus den noch vorhandenen älteren Obstbaumkulturen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Sardinien - hier vor allem Olivenbäume gemischt mit Korkeichen - zeigen, dass es immer noch alte Obstbestände gibt, die aber einer intensiven Pflege bedürfen, um zu überleben. Wir sehen auch Neupflanzungen, was aber fehlt, ist die mittlere Generation von Obstbäumen. - Die Erwähnung von "Mostindien" für das obere Gebiet des Schweizerischen Kanton Thurgau lässt mich an den prickelnden "Möhl-Most" denken. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden intensiv Neupflanzungen von Hochstammobstbäumen gefördert, deren Früchte nun zum besten Most verarbeitet werden, den ich kenne - ausser den Säften vom Biolandhof Heldrich natürlich! - Ich habe selten solch aufmerksame Zuhörer erlebt wie bei diesem Vortrag. Vorschläge zum Einbezug von Kindern ins Thema purzelten aus dem Erfahrungsschatz des Referenten, z.B. Heugeruch kennen lernen, Obst dörren, alte Apfelschäler ausprobieren, Bratäpfel zubereiten, alte Pressen benutzen. In Hessen gibt es eine Apfelwein-Königin! Nachdem es in Hersbruck einen Schäufeles-König gibt, könnte man ja in ein paar Jahren an eine Apfel/Birnen/Zwetschen/Trauben-Königin denken, je nach Geschmack. -
Während der Pause war Ottmar Fischer ein gefragter Mann, seine Begeisterung für das Thema sprang über und brachte zum Schluss des Anlasses noch eine interessante
Perspektive zu Tage. - Er hat eine V i s i o n ! Sie heisst "Tausend Bäume für die Franken Alb" und wie das so ist bei Visionären: sie sehen die Zukunft schon plastisch vor sich. In diesem Fall beinhaltet ein einfacher Apfel das Thema. In der Umgebung des Biohofs Heldrich in Frechetsfeld stehen schon 100 neu gepflanzte Obstbäume! So wie ich das sehe, stehen sie allerdings ganz am Rande der Frankenalb, also bleibt für die Frankenalb immer noch die Zahl 1000 bestehen. -
Die nächste Aktion soll eine Bestandes-aufnahme von alten Obstbäumen sein gefolgt von Kartierung, Reiser entnehmen und in Gärtnereien vermehren lassen und schlussendlich erste Pflanzungen in geeigneten Hutangern in die Wege leiten! Aus dem Kreis der Anwesenden kam ein ermunterndes Angebot, und das ist gut so! Ganz zum Schluss noch ein Danke von mir für die schöne klassische Musik, welch ein Genuss!
Klick in die Fotos!
Verfasst von Alice Niklaus am 19. November 11 um 20:16 in Baumwelten, Hutanger, Regionalbewegung, Streuobstinitiative | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Der Baselbieter Tafeljura liegt in der Nordwestecke der Schweiz und zieht sich vor allem durch die Kantone Baselland und Aargau. Seine Eigenart der vielen Flühen und der tiefen Täler wurde durch den Druck des Kettenjuras verursacht, der von Süden her den Tafeljura in die Höhe presste. Weiter nach Norden zieht sich der ungefaltete Jura und endet in der Fränkischen Alb. Womit mein Weg von der einen zur anderen Heimat erklärt ist. Zu den Flühen: die Geissfluh, die Gempenfluh, die Sissacherfluh (diese ist auf dem Foto in der Mitte am Horizont zu sehen), die Schauenburgerfluh, die Belchenfluh und die Geissfluh waren regelmässig auf dem Wanderprogramm meiner Eltern.
Es fehlt noch die Wisnerfluh, und die war das Ziel einer Wanderung mit Antoinette und Paul Mitte Oktober. Von der Wisnerfluh ist nur der Kopf zu sehen, der Körper dazu ist vom dichten Wald verdeckt. Die Wanderung
begann sachte, dann aber kamen Kühe in Sicht, rechts Mutterkühe mit Kälbern hinter einem netten Stacheldraht, links des Wegs ein Bulle und Kühe ohne Absperrung. So etwas wie Panik kam auf, Zeitungsberichte von gefährlichen Angriffen auf Menschen wurden zitiert. Wir nahmen uns vor, weder nach rechts noch nach links zu schauen; mit dieser List kamen wir heil an den beiden Herden vorbei. Und ich hätte doch sooo gerne fotografiert! - Wanderungen im östlichen Teil des Tafeljuras führen selten an
Bächen vorbei. Wasser gibt es wohl, aber es versickert oft in Dolinen und Spalten und tritt in den tief eingeschnittenen Tälern als Bach wieder zusammen. Unterdessen sind wir auf 940 m.ü.M. und der Wisnerfluh angekommen, wo uns eine kleine Feuerstelle und eine weite Sicht über das täler- und höhenreiche Baselbiet erwartet. Für
die Rückfahrt wählte ich den Umweg über die Belchenweid. Auf dem Weg dahin überquerten wir drei Tunnel, zwei Eisenbahntunnel, die nacheinander und übereinander gebaut wurden und Basel mit Olten verbinden und den Belchentunnel, der Teil der Autobahn A4 Basel - Bern ist. Wir aber stehen über allem, staunen und schauen über Höhen und Täler bis in die Rheinebene weit im dunstigen Norden.
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Verfasst von Alice Niklaus am 18. November 11 um 15:42 in Baumwelten | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Der Bautrupp Brunnen "Rosengarten" hat das Kriegerdenkmal und die Gesamtanlage am Michelsberg renoviert, dies stand in der heutigen Hersbrucker Zeitung. Ich griff nach dem Fotoapparat,
packte mich warm ein und machte mich auf zum Denkmal. Die Morgensonne schickte viel Licht im gewünschten Winkel. Dies hier sind meine
Bilder zum morgigen Volkstrauertag. Ich selber habe keinen Krieg erlebt. Das Denkmal mag eines von vielen ähnlichen sein, für mich ist es Anlass, mich in die deutsche Vergangenheit zu vertiefen und mitzutrauern. - Der Tag hiess auch schon mal "Heldengedenktag".
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Verfasst von Alice Niklaus am 12. November 11 um 18:14 in Baumwelten | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Verfasst von Alice Niklaus am 08. November 11 um 18:39 in Baumwelten, Hutanger | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Unsere kürzliche Reise in die Schweiz brachte mir mehr als ein unerwartetes Erlebnis, unter anderem ein Bild der Wespenspinne, die im Garten meines Cousins ihre Netze spannte. Über unseren Weiher zieht regelmässig eine Spinne ihr Netz, mit der Schönheit der Wespenspinne kann sie sich allerdings nicht messen.
Vielleicht mag sich in Zukunft auch an unserem Weiher eine Wespenspinne ansiedeln, denn neben dem Foto übergab mir Hansj
örg auch noch eine winzige Schachtel mit wertvollem Inhalt. Ein Cocon der Wespenspinne war drin. Ein paar Tage später kam ich mit Jürgen Miholtschan zusammen. Seine Bemerkung, beim Ausbringen des
Cocons darauf zu achten, dass Vögel nicht gleich dessen Inhalt verinnerlichen, machte mich nachdenklich. Wie weiter? Waldemar hatte wie immer eine gute Idee und bastelte
aus einem Stück Gitter einen klitzekleinen Käfig. Gestern habe ich mit dem nötigen Ernst das wertvolle Gut am Rand des Weihers versteckt. Vielleicht bleibt das eine oder andere Spinnenbaby im Frühjahr bei uns. Was sie am liebsten fangen würden, kann ich ihnen kaum anbieten. Heuschrecken nämlich habe ich im Sommer nur eine gesehen, und die mag die attrative Wespenspinne am liebsten.
Verfasst von Alice Niklaus am 05. November 11 um 19:39 in Baumwelten, Lächeln | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
So fing alles an! Meinen ersten Blogeintrag schrieb ich über den Tag der Regionen am 30.9.2007. Hier ist er:
'Blaue Kartoffeln am Tag der Regionen
Die blauen Kartoffeln (aus Henfenfeld vom Bauer Scharrer) wurden tatsächlich im Puzzle mit der gelben Sorte von einem verschmitzt lächelnden herwig Danzer zu knusprigen Chips auf einer Edelstahlplatte mit dem Namen Tepan Yaki gebraten. Das Foto bestätigt alles!'
Gleich gegenüber von Herwigs Blauem-Kartoffel-Zauber wurde der erste Hutanger-Kalender von Thomas Geiger verkauft. Ich war so fasziniert von der Aufmachung und dem Inhalt des Kalenders, dass ich ihn gleich kaufte mit der Resultat, dass ich ihn die nächsten vier Stunden sorgfältig gerollt unter dem Arm mittragen musste. Wer die Kalendergrösse kennt, weiss wovon ich spreche!
Zwei Wochen später stand ich auf dem Heuchlinger Hutanger. Der Kainsbacher Kornanger, der Mosenhofer-Anger, der Fennat-Anger folgten und so nach und nach waren es dann knapp über 100 Hutanger, die ich kennenlernte. Über den letzten, den "Schönberger Anger am Sportplatz" berichtete ich am 13. Juni. Ich lernte blogen, Bilder hochladen, verlinken, TrackBacks einrichten. Es war nicht immer lustig, aber ich freute mich schliesslich über jeden meiner Einträge, der im Nachhaltigkeits-Blog der Möbelmacher erschien. Herwig war und ist immer noch ein sehr toleranter Blogeigentümer.
Am vergangenen Donnerstag habe ich den Hutanger-Kalender vom Verlag Schäfer-Geiger (rechts Christel Schäfer-Geiger) für das Jahr 2012 kennen gelernt. Der Inhalt heisst "Falterwelten" und ist wunderschön. Fotos zum träumen! Ein Kalender hat mich zu den Hutangern gebracht. Beim Betrachten dieses Kalenders spüre ich, dass es für mich Zeit ist, meine Beiträge zum Hutanger-Blog im engsten Sinne abzuschliessen. Zum Thema rundum wird es immer wieder Ereignisse geben, die mich zum Blog zurückführen. Beschreiben möchte ich zum Beispiel den Eichenhain beim Schloss Wildenstein in meinem Heimatkanton. Demnächst!
Verfasst von Alice Niklaus am 30. Oktober 11 um 20:21 in Baumwelten, Hutanger | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
"Mein" Pomme (Apis) étoilée macht mir grosse Freude. Ab heute nenne ich ihn bei seinem verdeutschten Namen Sternapfelbaum. Das vereinfacht doch das Verständnis gewaltig. Der fromme Wunsch in meinem Blogeintrag vom 13. März dieses Jahres hat sich nicht erfüllt, und das ist gut so. Das Bäumchen soll nun mal wachsen und erst dann Früchte tragen, erklärte mir Ottmar Fischer. Kräftig steht er nun da, immer noch etwas eigenwillig in der Form - der Zweig Richtung Norden fehlt ihm. Eben deshalb erkenne ich ihn von weitem auf der grossen Streuobstwiese.
Verfasst von Alice Niklaus am 30. Oktober 11 um 17:32 in Baumwelten, Regionalbewegung, Streuobstinitiative | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Lassen wir uns mittels eines Lichtbildervortrags entführen auf eine Bilderreise zu den Obstbaumlandschaften in Süddeutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz und zu den Korkeichenwäldern und Olivenhainen des Südens durch Markus Zehnder, Buchautor, Streuobstaktivist, Kreisfachberater für Obstbau im Zollernalbkreis! Der Anlass wird von Andreas Fischer, klassischer Gitarrist, musikalisch begleitet.
Wann: 18. November 2011
Beginn: 19.30 Uhr
Wo: Landhotel "Grüner Baum", Kühnhofen bei Hersbruck
Infoveranstaltung für die Kampagne "1000 Bäume für die Frankenalb". Eintritt frei.
Verfasst von Alice Niklaus am 24. Oktober 11 um 18:15 in Baumwelten, Regionalbewegung, Streuobstinitiative, Veranstaltungen | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Ich kam nicht auf dem offiziellen Weg zum Ziel. Der Waldpfad nahm mich mit auf die Anhöhe zur Kirche und damit stand ich zu meiner eigenen Überraschung gleich
zwischen dem bekannten Wagen der Familie Klischewsky aus Loch und dem Stand von Frau Bauer vom Bauer'n-Hof aus Henfenfeld, hier im Gespräch mit Ralph Weiss, Theaterleiter des Dehnberger Hoftheaters. Der Kauf von Ziegenkäse und
ein Pflegetyp für das weisse Fell auf Waldemars Jori-Ledersessel von den Möbelmachern in Unterkrumbach waren schon mal gesichert. Die Streuobstinitiative
Hersbrucker Alb und ein Zylinderhut auf dem Kopf von Initiator Ottmar Fischer gaben noch einige Rätsel auf, der einsame Mann, den ich als Bürgermeister von
Hersbruck kenne, schien auf einem anderen Stern zu stehen, diese himmlische Ruhe war dann bald zu Ende, denn die Eröffnung
des Tags der Regionen stand kurz bevor. Auch ich eilte vom Hügel zum Festplatz hinunter, die Rede von Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark wollte
ich nicht verpassen. Er zeigte den Weg auf von den vergangenen zum diesjährigen Thema der "Sozialen Verantwortung im Nürnberger Land". Im Park jubelten Kinder
über die zum Himmel steigenden Ballone. Und ich hatte das Glück, einer jungen Frau in der Fränkischen Tracht zu begegnen!Sie
arbeitet als Verwaltungs angestellte in den Rummelsberger Anstalten der inneren Mission, ihr Lachen ist ansteckend und ihre Tracht wunderschön. Inzwischen wurde auf dem Hügel
die Hüpfburg eingeweiht und Ottmar Fischer war mit Leib und Seele dabei, Äpfel zu bestimmen. Unterbrochen wurde er durch das Posthorn,
das weithin schallend darauf aufmerksam machte, dass etwas Besonderes im Gang sei. Zwei Spielleute waren angekommen und machten mit Drehleier und Verse
auf den desolaten Zustand der Natur, im speziellen auf Streuobstwiesen aufmerksam. Mein Regionentag war mit dieser Ballade zu Ende. Noch ein Spaziergang um die Philippuskirche herum, dann durch den Wald und ich fand erstaunlicherweise den richtigen Parkplatz wieder.
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Verfasst von Alice Niklaus am 03. Oktober 11 um 21:53 in Baumwelten, Hutanger, Regionalbewegung, Streuobstinitiative | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (1)
Verfasst von Alice Niklaus am 29. September 11 um 11:09 in Baumwelten | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Am vergangenen Samstag füllten Mitglieder und Gäste der Streuobstinitiative Hersbrucker Alb e.V. einen Bus und folgten somit der Einladung von Ottmar Fischer zum Kennenlernen einer schon fast
vergessenen Frucht, die da "Quitte" heisst, und Quitten waren der Grund für die Tagesfahrt nach Unterfranken an die Mainschleife, wo ein Rekultivierungsprojekt alter Quittensorten im Gang ist.
Marius Wittur, der Initiator dieses Projekts, begl
eitete uns auf dem "Astheimer Quittenlehrpfad" und erzählte mit grosser Sachkenntnis und Begeisterung, wie er zum Projekt "Quittenbaumschule und Quittenweinbau MUSTEA" kam. Auf dem Rundwanderweg von
etwa 4 km Länge kamen wir an zwölf thematisch verschiedenen Stationen vorbei, die sich mit Botanik, Sortenvielfalt, Mythologie, Symbolik, Heilkunde und Fruchtverwertung von Quitten befassen. Die abschliessende Quittenweinprobe fiel fröhlich aus. Wir hatten die Wahl zwischen MUSTEA Quittenwein cuvée classic, Barrique cydonia und Quittensecco. Vom Genuss beschwingt eilten wir zum Mittagessen auf die Vogelburg. Nach dem Essen setzten wir unseren Erlebnissamstag fort.
Vorher aber freuten wir uns noch über die Rebhänge unter uns. Die wenigen Regenwolken hatten sich verzogen. In Veitshöchheim erwartete uns Martin Degenberg, Koordinator an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau.
Eines der Ziele der LWG ist die Erfassung des Sortenspektrums von Apfel, Birne und Quitte in den Streuobstbeständen des Landkreises Würzburg. In ausgewählten Projektgemeinden wurden über 5000 Kernobstbäume kartiert. Ergebnis: Äpfel 144, Birnen 39 Sorten. Makus Wittur hat 18 Quittensorten im Landkreis sicher identifiziert. Da steh ich schlecht da mit meinen Birnen- und Apfel-Quitten, mehr Sortenvielfalt war mir fremd.
Nach der "etwas speziellen" Streuobstwiese strebten wir der Wiese zu, die mir persönlich eher als Muster zur Nachahmung
entspricht, vorbei an steilen Rebhängen und plätscherndem Bächlein. Zurück im Ort Veitshöchheim stand uns eine Stunde "zur freien Verfügung" zu, dann war es Zeit
für Donner, Gewitter und Tropenregen. Trotzdem wurde der letzte Termin in Anspruch genommen:"Führung durch den Rokokogarten von Schloss Veitshöchheim". Bei schönem Wetter nachholen! Und hier noch mein Lieblingsfoto von diesem Tag!
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Streuobstinitiative Hersbrucker Alb e.V.
Marius Wittur, MUSTEA Quittenweinbau & Quittenbaumschule
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Veitshöchheim
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Verfasst von Alice Niklaus am 24. September 11 um 22:17 in Baumwelten, Hutanger, Regionalbewegung, Streuobstinitiative | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (1)
von Alice Niklaus
Nachdem ich heute keine Lust hatte, Mittagessen zu kochen, stand dem frühen Besuch des Hoffestes nichts mehr im Wege. Die geplante kurze Wanderung fand wegen der versprochenen 30° Hitze nicht statt und ein schlechtes Gewissen wegen des Gebrauchs des Autos hatte ich auch nicht, fand doch gleichzeitig das 11. Historische ADAC Bergpreis-Autorennen in Happurg statt! Höchstens der uns daraus entstehende Umweg machte mir zu schaffen. Kurz nach 11 Uhr also kamen wir auf dem Demeterhof an. Die Begrüssung der Gänse beim Haupthaus
war nicht gerade freundlich, aber der Duft von gebratenem Schwein(chen, Alter undefinierbar) und der Anblick der Knödel und Salate bestätigten: hier sind wir richtig!
Heimische Produkte aus Feld und Wald, Wollsocken und Mützen, Gefilztes und anderes mehr suchten kauflustige Menschen. Am liebsten hätte ich einige Liköre gekauft, nicht wegen des
Inhalts - der würde mich wohl überleben - sondern wegen der Farbensymphonie. Den fahrbaren Verkaufsladen von Demeter-Bauer Fritz Leipold kenne ich vom
Bauernmarkt in Hersbruck, wo er bei Hitze, Schnee und Kälte getreulich steht und für mich inzwischen eine Art Institution geworden
ist. Nun finde ich ihn hier auf der heimatlichen Wiese, wo er einen zarten Käseduft verströmt. Bei den Dinkelkissen erschnüffelt ein Kenner der Materie die Qualität des Dinkelspelz, worauf sich ein interessantes Gespräch ergab. Die durch die Meteo versprochenen Donner, Blitze und Regengüsse fanden bis jetzt nicht statt - und das ist gut so.
Zum Hoffest eingeladen hat der biologisch-dynamische Arbeitskreis Mfr.-Ost
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Verfasst von Alice Niklaus am 04. September 11 um 18:21 in Baumwelten, Hutanger, Regionalbewegung, Streuobstinitiative | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Heute vormittag habe ich oberhalb des Stöppacher Hutangers eine Ödlandschrecke gesehen. Sie versuchte, sich auf den Gräsern trocknen zu lassen. Dabei habe ich sie gründlich gestört, aber nicht zertreten, was mich froh macht. Die Schrecke ist nur etwa 2,5 cm lang! Für mich ist Hutangerland Wunderland, ich begehe es mit Bedacht. Wer das Tierchen als Holzplastik sehen möchte: hier klicken!
Verfasst von Alice Niklaus am 28. August 11 um 16:04 in Baumwelten, Hutanger, Streuobstinitiative | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Ich kümmerte mich vergangenen Sonntag wieder einmal um mein Patenbäumchen Pomme Api étoilée im Obstgarten der Streuobstinitiative Hersbruck. Im Internet habe ich kürzlich gelesen, dass der "Sternapfel" eine interessante botanische Apfelurform sei. Er hat eine einzigartige Form, er ist nämlich fünfeckig, eckig muss etwas tolerant ausgelegt werden. "Mein" Sternapfelbaum hat sich erfreulich entwickelt, sein Stämmchen hat mächtig zugenommen und seine Ästchen sind voller gesunder starker Blätter.
Bei der Hütte war eben Kaffee-/Tee Pause für die Teil- nehmerInnen des Seminars mit den Themen Sommerschnitt und Baumgesundheit. Erfreulich, dass es woanders regnete, so dass der Referent Josef Weimer die Schere an trockenen Bäumen ansetzen konnte.
Auf der anderen vorderen Seite der Infoscheune steht das Gras hoch, ungepflegt meint Ottmar Fischer. Aber dafür kann er nichts, er wartet mit
Ungeduld auf das richtige Heuwetter. Ein Blick in die Hütte: Das Thema Baumgesundheit wurde eben behandelt, im speziellen der Feuerbrand, welcher Pflanzen aus der Familie der apfelfrüchtigen Rosengewächse befällt. Da kam ich mit dem Artikel der Fernausgabe des Tages-Anzeigers über die neueste Entwicklung des Feuerbrands in der Ostschweiz zum richtigen Moment.
Vor der Hütte wurden zwei sehr verschiedene Interpretationen zum Thema "Obstbaum" diskutiert und maltechnisch dargestellt, wobei auf der rechten Seite der Tafel mehrere Male umdisponiert wurde. Es schien mir, als ob die Künstlerin mit ihrer Darstellung noch nicht ganz zufrieden gewesen sei.
Klick in die Fotos!
Verfasst von Alice Niklaus am 28. Juli 11 um 11:07 in Baumwelten, Regionalbewegung, Streuobstinitiative, Veranstaltungen | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Nina Brunner
Das Reiseportal weg.de startete zusammen mit Oxfam Deutschland und deren kongolesischer Partnerorganisation UGEAFI eine Aktion, bei der Sie durch das Posten eines Beitrags im Social Web die Wiederaufforstung im Ost-Kongo unterstützen können.
Pro Blogbeitrag, Tweet oder Post der auf die Aktion hinweist und unter http://blog.weg.de/perfekter-blogger verlinkt wird, spendet weg.de 1 bis 3 Bäume nach Ost-Kongo (je nach Art des Post - Blogbeitrag =3 Bäume!).
Nähere Infos zur Aufforstung und zu den Baumschulen, an die die Baumspende geht, finden Sie unter http://blog.weg.de/baeume-pflanzen-mit-oxfam.
Achja, zu gewinnen gibts pro Teilnehmer auch noch was, nämlich Reisegutscheine. Mehr zur Aktion selbst und zur Teilnahme finden Sie unter http://blog.weg.de/perfekter-blogger/
Ich würde übrigens gerne nach Las Vegas, dort würde ich im Casino meine Reisekasse aufbessern um dann auf dem Highway No. 1 von Los Angeles nach San Francisco zu fahren :-) http://www.weg.de/urlaub/nevada/las-vegas
Verfasst von Nina Brunner am 27. Juli 11 um 15:17 in Baumwelten, Nachhaltigkeit, Bio und Messen | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Tagesfahrt am Samstag, dem 17.09.2011, nach Unterfranken
7.00 Uhr Abfahrt am Plärrerparkplatz Hersbruck
9.00 Uhr Eintreffen in Astheim bei Volkach
Führung entlang des Astheimer Quittenlehrpfades durch Marius Wittur. Dauer der sehr informativen Wanderung mit Quittenweindegustation ca. 2 bis 2,5 Stunden. Vorstellung des unterfränkischen Rekultivierungsprojekts alter Quittensorten (festes Schuhwerk und Trittsicherheit ist erforderlich!)
12.00 Uhr Mittagessen auf der Vogelsburg
14.00 Uhr Führung durch den Sortengarten der Bay. Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) bei Veitshöchheim
Martin Degenbeck wird uns über die Erfahrungen der LWG mit alten und neuen Apfelsorten berichten, die für extensiven Anbau auf Halb- und Hochstamm geeignet sind, sowie Beispiele für den Erhalt der Obstwiesen in Unterfranken aufzeigen.
16.00 bis 17.00 Uhr 1 Stunde zur freien Verfügung in Veitshöchheim
Kaffeepause oder Besichtigungen
17.00 Uhr Höfische Obstbaukultur
Der Tafelobstanbau zur Zeit der Fürstbischöfe. Spaliere, Palmetten, Cordons, Pyramiden usw. Einstündige Führung im Rokokogarten.
18.15 Uhr Heimfahrt. Eintreffen in Hersbruck ca. 20.00 Uhr.
Fahrtpreis incl. aller Führungen und Produktverkostung in Astheim Erwachsene: 25,00 Euro, Jugendliche halber Preis, Kinder bis 6 Jahre gratis.
Auskunft und Anmeldung: Tel. 09154/8699 oder E-mail: ottmarfischer@web.de
Hier gehts zur Homepage der Streuobstintiative Hersbrucker Alb e.V.
Verfasst von Alice Niklaus am 20. Juli 11 um 17:38 in Baumwelten, Hutanger, Regionalbewegung, Streuobstinitiative, Veranstaltungen | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Flashs vom Fest zu 10 Jahre Cittàslow: es waren keine Schnecken zu sehen, es hat rechtzeitig aufgehört zu regnen, die Stimmung war locker, die Musiker passten sich dem Publikum an, mir hat ihre Wahl gut gefallen, das Wort slow war ganz schnell vergessen.
herwig Danzer von den Möbelmachern war bestens vorbereitet (wann ist er das nicht??), die Technik war in Profi-Händen, die Miniköchinnen und
Miniköche servierten gekonnt die Schäufele mit Zutaten, Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark versprach mir, einmal zu lächeln, das hat er
denn auch getan, wenn auch zögerlich, aber immerhin, schliesslich war seine Aufgabe als Interviewter eine ernsthafte, das Schmalzbrot vom
Sittenbacher Laden nachweislich ein Produkt von Heimat auf'm Teller war nicht nur zum Anschauen lecker. Als letzte Interviewte stellte Ursula Wilfing als Veranstaltung der Cittàslow Hersbruck anlässlich des 10. Jubiläums eine Reise an die Amalfiküste in bella Italia vor. Positano ist Cittàslow der ersten Stunde und steht ganz oben im Programm der Reiseleiterin.
Klick in die Fotos!
Verfasst von Alice Niklaus am 27. Juni 11 um 16:31 in Baumwelten, Hutanger, Regionalbewegung, Streuobstinitiative | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (1)
von Alice Niklaus
Sieben der acht Laufer Hutanger habe ich im Blog vorgestellt, heute folgt der letzte. Er heisst "Schönberger Anger am Sportplatz" und ist 1,2 ha gross. Die Beseitigung der Verbuschung fand 1999 statt, die derzeitige Bewirtschaftung ist die Mahd. Am einfachsten zu finden ist der Anger von Schönberg aus. Mit etwas Glück entdeckt man die Hinweistafel zu den Sportplätzen im ersten Anlauf, ich habe dafür zwei gebraucht. Somit habe ich mich in Schönberg ein wenig umgesehen und was ich sah, hat mir gefallen.
Am Weg zum Anger liegen links der Strasse die Gebäude der "Lebenshilfe Nürnberger Land". Rechts der Strasse steht der Hinweis "zur Nessenmühle" und geradeaus zieht sich der Hutanger der Strasse entlang. Nach den Sportplätzen beim Wald angelangt drehe ich mich um und
blicke zurück zum Dorf. Es ist Sonntag- vormittag, 9 Uhr, still und friedlich. Föhren bilden den rechten Waldrand. Gegenüber spiegelbildlich die gleiche Ansicht und
dazwischen steht erstaunlicherweise eine Reihe sich in Wuchs und Aussehen gleichende Buchen, dazwischen kann ich auf einem weichen Pfad wie in einer Allee
zurückgehen. Über allem glänzt ein tiefblauer Himmel. Sachte fängt sich der Sonntagmorgen an zu beleben. Hunde werden zum Morgen-
spaziergang ausge- führt, ein paar Menschen finden sich im Sportheim ein. Die Ruhebank wird wohl noch einige Zeit leer bleiben. In der Mitte des Hutangers zieht sich eine dichte Hecke hin, Heimat für kleine und kleinste Tiere. Am Ende des Hutangers steht eine Tafel mit Hinweisen zum Wanderzirkus Frankenalb und hier treffe ich auf Waldemar. Die Nessenbachrunde für Langläufer würde uns interessieren, zu Fuss müssen wir die vorgegebene Route etwas verändern.
Auf dem Weg zur Nessenmühle kommen wir an einem Aushub vorbei. Ich bin neugierig und befrage einen Anwohner über das Warum und Wozu.
Ganz einfach: hier soll ein Haus gebaut werden, wie üblich wird für den Keller Erde ausgehoben, in dieser Schichtstufen- landschaft besteht der
Aushub aus Sand, der wiederverwertet wird. Ausserdem lerne ich, dass wir in dieser Gegend meist auf Sand laufen. Vorbei an der Nessenmühle, die keine mehr ist, weiter zur Brücke über den Nessenbach und rein ins Sandlaufen-Vergnügen. Im Gegensatz zu anderen Bächen fliesst nach der gehabten regenlosen Periode im Nessenbach noch reichlich Wasser.
Rätselhaft für uns sind die auffällig gekrümmten Baumstämme, denen wir auf dem ganzen Weg begegnen.
Meist folgen wir dem Hinweis des LL-Zeichens, dann kommt wieder der PP-Pfad zu Ehren. Rauf und runter auf Sandboden ist eine Erholung. Wir lernen den Knöpflegraben, den vorderen tiefen Graben und den Katharinagraben kennen, sie geben ihr Wasser alle in den Nessenbach ab. Erstaunlich, dass wir am Ende der Wanderung genau dort ankommen, wo wir uns wünschen, nämlich im Hutanger. - Dies ist der Bericht Nr. 103 und gleichzeitig der letzte über die Hutanger in der Hersbrucker Alb - ausser Rainer Wölfel zaubert noch den einen oder anderen aus seinem Projekt-Hut.
Klick in die Fotos!
Hier gehts zur Homepage "Naturschutzzentrum Wengleinpark"
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Verfasst von Alice Niklaus am 13. Juni 11 um 19:36 in Baumwelten, Hutanger, Regionalbewegung | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (6)
von Alice Niklaus
Zwischen Grossviehberg (Stadtteil von Hersbruck) und Kleinviehberg blühen jetzt zahllose Türkenbundlilien.
Zahllos, weil es über tausend oder noch mehr sein können.
Eine einzige weisse Blüte fand ich, diese habe ich besonders gehätschelt, um zu einem "gfreuten" Foto zu kommen.
Als farbige, nachhaltige Erinnerung bleiben die rostroten Flecken, welche die Staubbeutel auf den Jeans hinterlassen haben.
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Verfasst von Alice Niklaus am 05. Juni 11 um 20:42 in Baumwelten | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack (0)
Verfasst von Alice Niklaus am 02. Juni 11 um 11:32 in Baumwelten, Streuobstinitiative, ZEIT zu leben | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
von Alice Niklaus
Themen: Sommerschnitt und Baumgesundheit
Referent: Josef Weimer, Gärtnermeister und
Gartenbaulehrer
Wann: 23. - 24. Juli 2011
Wo: Info-Scheune, Obstsortengarten Hersbruck
Kursgebühren: € 60.-- (Mitglieder € 50.--) inkl.
Kaffeepausen
Thema Sommerschnitt:
Pflege und Schnittmassnahmen im Sommer, theoretische Grundlagen des Simmerschnitts an Obstbäumen mit praktischer Durchführung, Wirkung des Sommerschnitts, Methodik, Sommerriss und Sommerschnitt.
Thema Baumgesundheit:
Erkennen von Krankheiten und Schädlingen, Massnahmen und Möglichkeiten der Erkennung, Entwicklung der Schädlingsbekämpfung, durch welche Massnahmen entsteht Baumgesundheit? Ökologische Grundlagen, Übersicht über die häufigsten Schadenerreger im Obstbau, Biologie und Bekämpfung, Nützlingsgruppen, vorbeugender Pflanzenschutz, Übersicht über nützlingsschonende Pflanzenschutzmittel, Literatur.
Anmeldung und Info unter 09154/8699 oder email: ottmarfischer@web.de
Verfasst von Alice Niklaus am 29. Mai 11 um 15:06 in Baumwelten, Hutanger, Streuobstinitiative, Veranstaltungen | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

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