Alle Beiträge von Volker Stahlmann

Der fränkische Jedermoo

Der Fränkische Jedermann

Von Fitzgerald Kusz nach Hugo von Hofmannsthal

Theater Kuckucksheim

Gott ist wütend. Schlecht sind die Menschen, eitel und habgierig. Eigentlich würde er lieber heute als morgen zum Jüngsten Gericht blasen lassen. Doch Gott gibt der Welt eine letzte Chance: Wird der selbstsüchtige Jedermann im Angesicht des Todes zum Guten bekehrt, soll die Welt verschont bleiben.
Dieser Jedermann ist ein hartherziger Genussmensch, voller Stolz und ziemlich selbstgerecht. Er hat nur Augen für seinen Reichtum und die Reize seiner Angebeteten, dem „Herzala“. Mitten auf einem Fest erscheint ihm nun aber der Tod höchstpersönlich, um ihn abzuholen. In der einen Stunde Aufschub, die er dem Tod abhandelt, kann er nicht einen einzigen seiner Freunde und Verwandten dazu überreden, ihn auf seinem letzten Weg zu begleiten. Und auch von seinen angesammelten Reichtümern muss er sich endgültig trennen. Einzig sein „Gwissen“ und sein „Glaum“, zwei allegorische Figuren, die entsprechend seines bisherigen Lebenswandels eher gebrechlich daherkommen, sind ihm noch eine Stütze und retten ihn vor dem Teufel und der ewigen Verdammnis.

Donnerstag 29. Juni 19.00 Uhr    Eintritt 20 Euro   Anmeldung empfehlenswert

(info@kulturbahnhof –ottensoos.de oder tel. 09123/6518)

Spiel: Stefan Kügel, Benjamin Seeberger, Lukas Seeberger    Regie: Jürg Schlachter

Puppen: Frauke Lehmann-Hößle, Lisa Palesche   Kostüme: Johanna Hößle, Frauke Lehmann-Hößle     Bühnenbild: Benjamin Seeberger, Lukas Seeberger       Musik: Dietmar Staskowiak  Foto jedermoo_04_druck

Selbstoptimierung

Dienstag, 9. Mai 2017, 19:30 Uhr  im Kulturbahnhof Ottensoos, Bahnhofstr.11

Selbstoptimierung: Königsweg zum Glück oder gnadenlose Geißel? (Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Evangelischen Forum Hersbruck)                                                                      (Bild:anyGGG/fotolia)

Schön, erfolgreich und glücklichmüssen die Menschen sein! So Icon Perfektionistin, schwarz, Vektor, freigestelltlauten viele Parolen, die uns  in eine kontinuierliche Selbstoptimierung und ein grenzenloses Verlangen (Immer und Jetzt) treiben. Das Wettbewerbsprinzip, die Globalisierung und die technischen Möglichkeiten der Internet-Ökonomie sowie dieWarenfülle der heutigen Welt verleiten zu Maßlosigkeit und führen zum Verlust der inneren  und äußeren Balance (mit der eigenen Natur sowie mit der sozialen und natürlichen Umwelt). Inzwischen liegen viele Analysen zu den Erschöpfungen und Überforderungen der grenzenlosen Selbstoptimierung vor.

Vor 500 Jahren hatten die Leute eher Angst, nach dem Tod zu den Versagern zu gehören. Dem setzte z.B. Martin Luther sein „Sola Gratia“, „Allein durch die Gnade werden wir selig“ entgegen.

Daniela Fuchs (Trainerin, Coach und Konfliktmediatorin) und Pfarrerin Nicola Neitzel nähern sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln der „Selbstoptimierung“.

Moderation:   Konstanze Heß, Pädagogische Leiterin (Evang. Forum Hersbruck)

Eintritt frei,  Spenden erwünscht

Aus kontrolliertem Raubbau

von Dr. Volker Stahlmann

 

  1. März 16.00 Uhr in der TH Nürnberg!

Aus kontrolliertem Raubbau, Vortrag von Kathrin Hartmann

Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Studierendeninitiative OEPRO mit dem Kulturbahnhof Ottensoos

TH Nürnberg, Fakultät Betriebswirtschaft, Bahnhofstraße 87, 90402 Nürnberg, Raum 112

Eintritt frei!

Angesichts des Klimawandels, der drohenden Ressourcenknappheit und etlicher anderer menschgemachter Umweltkatastrophen beruht die Hoffnung vieler auf einer Green Economy mit technischen Lösungen: Elektroautos, Biosprit, Aquakulturen etc. – oft staatlich subventioniert, ausgezeichnet mit Nachhaltigkeitspreisen und -logos und sogar unterstützt von manchen Umweltorganisationen. Doch der Rohstoffhunger auch des grünen Kapitalismus ist riesig, green washing funktioniert dank smarter Werbeagenturen blendend, ökologische und soziale Misstände werden unserem unmittelbaren Blickfeld entzogen.

Hartmann

Für ihr Buch „Aus kontrolliertem Raubbau“ hat Kathrin Hartmann umfangreiche Recherchen vor Ort durchgeführt und entlarvt einige großmundige Versprechungen.

 

Merken

Aus der Tretmühle zur Selbstbestimmung

von Dr. Volker Stahlmann

Kulturbahnhof Ottensoos am 6. April 19.00 Uhr

Was hindert mich eigentlich daran, so zu leben, wie ich es will?
Was kann mir helfen, um mehr von meinen Vorstellungen Realität werden zu lassen? Wie kann ich Wege aus der Beengtheit meiner eigenen Sachzwänge zu entdecken? Dieter Wunderlich geht diesen Fragen am Beispiel seiner bisherigen Lebensgeschichte auf unterhaltsame Weise nach. Und er zeigt auf, wie durch ein bewusstes Selbstmanagement Freiräume für ein selbst bestimmtes Leben geschaffen werden können.

Wunderlich

Dieter Wunderlich ist professioneller Coach für Menschen, die eine nachhaltige Entwicklung für sich, Teams oder Organisationen anstreben. Er studierte als Schwerpunkt Umweltverantwortliche Unternehmensführung an der Fakultät Betriebswirtschaft der TH Nürnberg (bei Prof. Stahlmann) und war vor seiner beruflichen Selbständigkeit 17 Jahre in verschiedenen internationalen Managementpositionen tätig, zuletzt als Director Corporate Responsibility International der ALDI SÜD Unternehmensgruppe.

Die Veranstaltung ist Auftakt einer workshop-Reihe im Kulturbahnhof mit u.a. folgenden Themen * Mehr Selbstbestimmung durch bewusstes Selbstmanagement: Der Praxisworkshop * Kann ich irgendetwas besonders gut? Mit dem Strengthsfinder auf der Suche nach der persönlichen Einzigartigkeit * Was will ich eigentlich? Schritt für Schritt zur eigenen Vorstellung eines erfüllten Lebens.

Nähere Informationen unter: Dieter.wunderlich@questcafe.com

Der Eintritt für den Vortrag am 6. April 19.00 Uhr ist frei.