Alles zum Thema Nachhaltigkeit mit dem besonderen Interesse für das Einrichten mit Küchen und Möbeln aus dem Holz der Hersbrucker Alb und allem was zur Lebensqualität des Wohnens dazu gehört. Die Möbelmacher aus Unterkrumbach bei Hersbruck wollen mit dem Dialog in diesem Weblog von Kunden, Freunden und Fremden lernen und das Bewusstsein für regionale Wirtschaftskreisläufe und verantwortliches Handeln stärken.
Alles zum Thema Nachhaltigkeit mit dem besonderen Interesse für das Einrichten mit Küchen und Möbeln aus dem Holz der Hersbrucker Alb und allem was zur Lebensqualität des Wohnens dazu gehört. Die Möbelmacher aus Unterkrumbach bei Hersbruck wollen mit dem Dialog in diesem Weblog von Kunden, Freunden und Fremden lernen und das Bewusstsein für regionale Wirtschaftskreisläufe und verantwortliches Handeln stärken. Kontakt via Email
Zum 92. Geburtstag von Joseph Beuys
wird am 12. Mai 2013 um 16.00 Uhr das Solo-Theaterstück „ Der Hut von Joseph Beuys“
aufgeführt: Es geht um eine engagierte, humorvolle Spurensuche zur
Erinnerung an einen der weltweit bedeutendsten Künstler des 20.
Jahrhunderts. Der erweiterte Kunstbegriff von J.Beuys erscheint heute
in seiner ökologischen und gesellschaftskritischen Perspektive
aktueller denn je. Zum Kulturbahnhof Ottensoos, dem Kunstmuseum
Renate Kirchhof-Stahlmann und dem Forum für nachhaltige Entwicklung,
wird mancher Berührungspunkt auftauchen.
Rückenschulleiterin Ute Danzer von den Möbelmachern
„Das sicherste Mittel, die Gesundheit zu ruinieren, ist ein krankes Bett“ sagte schon Paracelsus. Immerhin verbringt jeder Mensch durchschnittlich 75.000 Stunden im Bett – da macht es schon Sinn, sich mit den Materialien und der Ergonomie des Schlafplatzes zu beschäftigen. Therapeuten und Rückenschullehrer bestätigen seit vielen Jahren die regenerierende Wirkung der biologischen Schlafsysteme von ProNatura auf Wirbelsäule und Bandscheiben.
Die Möbel selbst werden häufig eher nach optischen Kriterien ausgewählt, aber auch hier haben wissenschaftliche Raumluftmessungen ergeben, dass die postiven Auswirkungen von geöltem Massivholz auf das Raumklima von keinem anderen Material erreicht werden. Auch beim dazugehörigen Bettinnenleben - sprich Matratze oder besser dem Schlafsystem - ist dem Kunden nur selten die Tragweite seiner Entscheidung für seine Gesundheit bewusst.
Es ist nachgewiesen, dass die Gesundheit zu 90% von der Qualität des Schlafes abhängt. Die Ergebnisse dieser Studie spiegeln sich in der Volkskrankheit Nummer Eins – den Rückenschmerzen! Zwar "schluckt" eine gesunde Wirbelsäule selbst größte körperliche Anstrengungen im Beruf – vorausgesetzt sie bekommt die nächtliche Regenerationsphase in einem körpergerechten Bett zugestanden. Um so wichtiger ist es, einige Tipps für rückengerechtes Verhalten im Alltag zu beachten:
· Nutzen Sie alle Bewegungsmöglichkeiten, z.B. Treppe statt Aufzug · Korrigieren Sie Ihre Haltung – Halten sie sich im Lot · Sitzen Sie dynamisch und wechseln Sie so oft wie möglich ihre Haltung · Vermeinden sie beim Heben einen gekrümmten Rücken, gehen Sie in die Hocke · verteilen sie Gewichte sinnvoll, zum Beispiel mit zwei Einkaufstaschen · Gönnen sie sich Entspannungsphasen – entlasten sie ihren Rücken · Trainiere Sie Ihre Muskeln und treiben sie regelmäßig Sport · Gestalten Sie ihre Umgebung möglichst rückenfreundlich
Wer diese Regeln tagsüber beachtet und seinem Rücken nachts ein ergonomisches und natürliches Umfeld bietet, wird mit erholsamen Schlaf belohnt.
Wir belohnen Sie vom 15.03.-15.04.2013 mit einem EPO-Kissen gratis zu jeder ProNatura-Schlaflösung.
Wenn Sie jahrelang unbenutzte
Kleidungsstücke im Schrank hängen haben, ist es Zeit für eine
Veränderung! Mit etwas Mut, wenig Arbeit und geringen Kosten können
Sie aus diesen neue modische Kreationen entstehen lassen. Die
Universalkünstlerin Miriam Ärmänen lädt zur Auftaktveranstaltung „Jacke wie Hose“
ein und stellt ihre eigene Recycling-Mode vor. Daran anschließend
erhalten Sie in weiteren workshops wertvolle Tipps und fachliche
Unterstützung für kreative Umgestaltungen!
Den ebenso schicken, wie drehbaren grünen Jori-Sessel Icecube haben wir schon länger in der Ausstellung und damals mit Larissa Kühnhakl vom Tanzimpuls auf unserem nagelneuem Buchenboden fotografiert. Eine etwas unglückliche Kunden-Farbwahl führte jetzt zu einem zweiten Ausstellungssessel in Petrolblau.
Nachdem wir keine zwei brauchen, geben wir einen davon besonders günstig ab, statt 2644.- würden wir einen von beiden bei Selbstabholung für 1895.- Euro abgeben, denn es gibt nur eines, was in unserer Ausstellung nicht ausreichend vorhanden ist: Platz.
Die siebendreivierteljährige (!) Ann-Kathrin hat den Sessel samt Drehfunktion für uns getest und für gut befunden. Das lustige ist, dass er sich an seine Ursprungsposition "erinnert" es schaut selbst nach den längsten Drehorgien in die gleiche Richtung, was für einen ordentlichen Haushalt durchaus hilfreich sein könnte. Dass der Sessel nicht nur sehr bequem ist, sondern auch Freude macht, sehen Sie im VIDEO:
1988 haben
Gunther Münzenberg und herwig Danzer die Möbelmacher in Hersbruck gegründet. Mit
der Ausstellungsfläche im Neubau haben sie sich 1997 zum Kompletteinrichter mit
Polstermöbeln, Matratzen und Küchengeräten
weiterentwickelt.
Immer öfter
kommen jetzt schon die Kinder ihrer Kunden nach Unterkrumbach, weshalb die
Einrichter zum 25-jährigen Jubiläum Möbel entwarfen, die Rücksicht auf deren
finanziellen Möglichkeiten nehmen, aber keine qualitativen Kompromisse eingehen.
Die
25-Jahre-Jubiläums-Möbel-Aktion begann mit einem schlichten Buchentisch und
einer krisensicheren Bank, die zusätzlich auch noch zerleg- und versendbar sind.
Auch das Massivholzbett wird in allen Größen gefertigt und könnte später auch
mal mit Stoff oder Leder „aufgepeppt“ werden.
So freuen
sich die jungen Leute über umzugstaugliche und langlebige Massivholzmöbel und
die Möbelmacher über eine neue Generation, die Qualität und Regionalität zu
schätzen weiß.
++++++++++++++
180 cm ist der Tisch-Basispreis (1390.-) und pro 10 cm
rechnet man einfach 70 € dazu, dann kommen bei 2 Meter 1530.- und bei 3
Meter 2230.- Euro raus.
Bei der Bank ist es ähnlich, da kostet die in 180 cm
890.-€ und pro 10 cm kommen 60.- € dazu , also kosten 2 Meter 1110.-
und 3 Meter 1710.- €.
Das Bett kostet zum Beispiel in 180 mal 90cm ab 890.- Euro.
Seit 19 Jahren arbeiten wir mit dem belgischen Polstermöbelhersteller Jori zusammen, der lustigerweise sein 50-jähres Bestehen im gleichen Jahr begeht, wie wir unser 25-jähriges (allerdings möchte ich beim 50-jährigen der Möbelmacher mit 75 gerne anwesend sein, aber keine Verantwortung mehr tragen).
Weil 2013 - im 2-Jahresrythmus - wieder Küchen und Gerätehersteller auf der Messe vertreten sind, war klar, dass ein Tag alleine für den Messebesuch nicht reichen wird und so kam es uns gelegen, dass Jori uns die Möglichkeit bot, schon am Sonntag vor Messebeginn die Neuigkeiten zu begutachten. Die spärliche Standdekoration ohne Teppiche, dafür mit Drachen (solche bunten zum Drachensteigenlassen) lenkte wenig von den Möbeln ab (deswegen heißen sie Lenkdrachen), schuf aber auch keine besonders wohnliche Atmosphäre über deren Notwendigkeit man natürlich diskutieren kann.
Wir reisten am Sonntag an, winkten auf der Autobahn noch unserem Mielemenschen Marc Schwanewede und freuten uns über den besonderen Sitzkomfort des neuen Joristuhles Perla, den erstmals das italienisches Designbüro Pocci+Dondoli kreierte.
Neuer Joristuhl Perla mit abnehmbaren Bezug
Die sehr weiche Rückenlehne ist auch für kleine und leichte Menschen angenehm und die eckigen Beine sind eine gute Ergänzung zu den runden Beinen des bei uns beliebtesten Modells Mikono.
Perla gibt es in zwei unterschiedlich hohen Rückenlehnen und natürlich allen Farben in Stoff und Leder, die Beine sind verchromt, schwarz verchromt oder schwarz erhältlich. Als erster Joristuhl besitzt Perla einen mit Klettband befestigten Bezug, der den einfachen Wechsel nach vielen Jahren ermöglicht. Diese Option würde mein Bauchweh verringern, wenn Kunden Stühle mit Stoffbezug kaufen, weil deren Langlebigkeit dann nicht durch das unverwüstliche Material, sondern den unproblematischen Austausch desselben garantiert wird.
Mit dem technischen Leiter diskutiert Ute Danzer die fertigungstechnischen Details, weil für uns nicht nur die Optik, sondern vor allem die Qualität und die Haltbarkeit ein Entscheidungsgrund für oder gegen ein Produkt darstellt. Und noch etwas sehr angenehmes: Perla gibt es auch als Lounge-Chair und als Tresenhocker für die Küche.
Im Gedenken an den Lounge Chair von Charles Eames
Immer mal wieder ein neuer Relaxsessel von Jori, diesmal erinnert er spontan an den Lounge Chair von Vitra (1956), weil die Armlehne aus formverleimten Furnieren (und nicht aus Massivholz, wie im Pressetext leider formuliert) besteht und sich damit nicht ganz so komfortabel anfühlt, wie die ledergepolsterte Variante. Die Montage mit dem "konsumierenden Monster" auf dem Virtra Lounge Chair ist übrigens in diesem Blog zu finden: http://monsterconsumerism.blogspot.de/ . Aber der Nussbaum Plattenfuss könnte die Wünsche mancher Kunden erfüllen, hoffentlich gibt es den auch für die anderen Relaxsessel.
Die neuen Sofas
Die neuen Sofamodelle von Jori haben uns dieses Jahr spontan nicht wirklich umgehauen, aber manchmal kommt das ja erst noch. Wir zeigen sie auf jeden Fall schon mal unseren Kunden, denn uns interessiert vor allem deren Meinung. Das neue Shiva hat (zu?) breite und feste Armlehnen, die Kissen des neuen Tigras haben eine schlapprigen Rand. Mal sehen, wie es ankommt.
Ein raffinierte Neuheit ist die Tatsache, dass es den Sessel Idaho (am Foto mit der Ballettschulleiterin Larissa Kühnhakl) jetzt in zwei Mechaniken gibt: die geniale Synchronmechanik, die 90 Prozent unserer Kunden verwenden und die TV-Sesselmechanik, bei der der Fußhocker hochkommt, ohne dass die Rückenlehne ganz zurückgeht. Meist wünschen sich Frauen diese Möglichkeit - häufig wegen des Strickens - und jetzt kann man endlich zwei gleiche Sessel mit unterschiedlicher Mechanik kombinieren.
Messearbeit
Tja und dann haben wir noch eine zeitlang über Umsätze im Jahr 2012 gesprochen, Ideen für gemeinsame Werbeaktionen im Jahr 2013 entwickelt,
ein paar Bestellungen durchgegeben, ein paar Fotos gemacht und schon waren drei Stunden am Sonntag Nachmittag rum und wir fuhren zu unserem seltsamen, nicht wirklich empfehlenswerten Hotel in der Kölner Altstadt, direkt am Rhein. Die Messe fast in Sichtweite und wir taten, was man in Köln tut: erstmal Kölsch trinken.
Heute ist in der Hersbrucker Zeitung die Kurzfassung unseres Berichts über die Möbelmesse in Köln, in den nächsten Tagen wollen wir etwas detaillierter über Pro Natura, Jori, Miele und unseren anderen Partner berichten. In der ersten Folge dreht sich alles um den Besuch bei Pro Natura und deren Partner JOKA.
Unsere Firma für Bettsysteme und Matratzen Pro Natura ( seit 22 Jahren!) ist das erste Mal auf einem Gemeinschaftsstand mit dem neuen Partner JOKA. Wir haben im letzten Jahr schon darüber berichtet und freuen uns in Köln, dass der Stand sehr ansprechend und - trotz aller ökologischen Konsequenz - frei vom Müsliimage gestaltet ist.
Man kann sehr lange diskutieren, wessen Logos an welcher Stelle größer und öfter hingehören könnten, aber insgesamt war es ein sehr positiver Eindruck samt Kaffee in der Porzellantasse, der durch ein paar Neuerungen, wie zum Beispiel "Woodspring" noch verstärkt wurde.
Dazu muss man wissen, dass Joka zu den Marktführern bei Boxspring Betten zählt und Pro Natura ist der Vorreiter bei ökologischen Bettsystemen. Also lag es nahe, dass man beide Kompetenzen zusammenbringt und das erste Ergebnis dieser Arbeit ist ein Naturpolsterbett aus Massivholz und trotzdem mit Stoff bezogen. Auch wenn wir das nur selten brauchen, ist es ein großer Markt (der aus Amerika rüberschwappt) und wenn wir den mit ökokorrekten Materialien bedienen können, ist das ein Schritt in die richtige Richtung.
Gleichzeitig stellt Joka und Pro Natura eine Studie vor, die in Zusammenarbeit mit Architekten und anderen Firmen entstand und die Ute Danzer auf dem Foto (ganz oben) probeliegt. Alles ist im Sinne der Boxspring-Philosphie deutlich weicher, aber dank der Pro Naturabettsystem-Komponenten trotzdem ergonomisch perfekt einstellbar. Wer bei uns bisher das Gefühl hatte, es könnte noch etwas komfortabler sein, wird sich in diesen "Prinzessin-auf-der-Erbse-Betten" ausgesprochen wohl fühlen. Und wer kein Stück Holz mehr im Bett sehen möchte, bekommt jetzt endlich die ökologische Lösung dafür.
Allen anderen können wir dank unserer Einzelanfertigung die Schlaf- und Bettenwünsche von den Augen ablesen und alle Lösungen und Abstufungen zwischen den harten Kisten aus dem Jahr 1991 und der weichen neuen Woodspring-Philosophie verwirklichen. Und das mit viel oder ohne Stoff und Leder.
Wir freuen uns, dass wir als Pro Natura Dinosaurier (obwohl wir seinerzeit im zarten Alter von 28 Jahren eingestiegen sind) in Anna Kapsamer eine junge und aufgeschlossenen Juniorchefin bei Joka gefunden haben, die die ökologische Verantwortung der Marke Pro Natura mit ihren betriebswirtschaftlichen, logistischen und handwerklichen Möglichkeiten der Firma ihrer Eltern geschickt verknubbelt. Und gemeinsam mit den alten Hasen Erich Hölzl und Ludwig Völk sehen wir ganz optimistisch in die Zukunft des gesunden Schlafes.
Also besuchen Sie uns in Zukunft selbst dann, wenn Sie sich ganz andere Betten vorstellen, als die, die sie bisher von uns kennen. Wir schaffen das.
Es kommt nicht erst seit unserem 25-jährigen Jubiläum anno 2013 immer öfter vor, dass uns die Kinder unserer Kunden besuchen und nach Einrichtungsideen fragen (auch mal die eigenen). Weil wir uns darüber sooo freuen, haben wir jetzt Möbel entworfen, die Rücksicht auf deren finanziellen Möglichkeiten nehmen, qualitativ und regional aber keine Kompromisse machen und auch noch gut aussehen - hoffen wir zumindest (und freuen uns über Verbesserungsvorschläge).
Die Jubiläumsmöbel
Wir beginnen die Aktion der Jubiläumsmöbel mit einem Buchentisch und einer krisensicheren Bank, die zusätzlich auch noch zerleg- und versendbar sind. Aus dem Massivholztisch mit 4 cm Plattenstärke kann man natürlich auch einen Schreibtisch machen und auch die 180 cm (3 cm Materialstärke) lange Bank ist für immer eine gute Geldanlage, weil man vieles drauf schieben kann.
Und natürlich können nicht nur junge, sondern auch junggeblieben Menschen diese Preisvorteile nutzen.
180 cm ist der Tisch-Basispreis (1390.-) und pro 10 cm
rechnet man einfach 70 € dazu, dann kommen bei 2 Meter 1530.- und bei 3
Meter 2230.- Euro raus.
Bei der Bank ist es ähnlich, da kostet die in 180 cm
890.-€ und pro 10 cm kommen 60.- € dazu , also kosten 2 Meter 1110.-
und 3 Meter 1710.- €.
Jetzt interessiert uns natürlich brennend was Sie von der Idee halten und welche Möbel wir als nächstes in die Aktion nehmen sollen (ein Bett ist schon in Arbeit).
Immer wieder werden wir gefragt, ob und wie man bei uns kochen kann. Im Prinzip ja, jederzeit nach Vereinbarung, am besten in Gruppen von 6 bis 14 Leuten, allerdings sind es auf den Fotos 18, was schon so langsam die Grenzen aufzeigte.
Die Gäste stellen unsere Kunden selbst zusammen, weil wir im Laufe der Jahrzehnte die Erfahrung machten, dass die Organisation solcher Kleingruppen, mindestens genauso viel Aufwand ist, wie das Kochen selbst. Also brauchen wir irgend einen netten Menschen, der das auf sich nimmt, die Gruppe organisiert und rausfindet, ob die einfach nur so einen schönen Abend beim gemeinsamen Kochen verbringen wollen - dann können wir das selbst in die Hand nehmen - oder lieber einem Spitzenkoch auf die Finger schauen möchten, dann finden wir auch einen der zum Geschmack und zum Budget passt.
Auf den Fotos feiern unsere Gäste das abgeschlossene Seminar für Führungskräfte und statt mal wieder in einem Gasthaus zu sitzen, wollten sie selbst was tun. Sie haben alle Lebensmittel besorgt, wir kümmerten uns nur um Bio-Wein und empfahlen den Fisch einfach von der Fischzucht Rauh direkt an uns liefern zu lassen, was wie immer super geklappt hat.
Auch die Rezepte waren die eigenen, Sabine machte eine köstliche Karottensuppe, zum Salat gab es am Tepan gebratenen Ziegenkäse und den filetierten Saibling (diese Technik konnten Lernwillige abschauen) gab es gebraten vom Tepan Yaki und als Kräuterröllchen aus dem Dampfgarer, in dem wir im Vorfeld auch den Fond für die Soße herstellten.
Es war ein wunderbarer Abend mit einer schon an die Zusammenarbeit gewöhnten Gruppe, das ganze dauerte ca. von 17 Uhr bis 11:30, ein paar Saubermacher waren noch länger zugange.
Wer also Lust hat, so etwas auch mal für seine Freunde oder Kollegen zu organisieren, möge uns einfach anrufen, dann können wir Ideen austauschen und auch klären, welche Kosten entstehen.
Im Moment stehen uns dafür die Grüne Küche und die aus Thermobuche zur Verfügung, die natürlich auch gerätetechnisch gut ausgestattet sind. Gläser, Geschirr und Besteck ist natürlich vorhanden, nur gute Laune sollte man mitbringen - wobei - die entsteht beim Kochen eigentlich von selbst.
natürlich sind wir auch zwischen den Feiertagen und an Silvester für Sie da, mindestens zu den üblichen Öffnungszeiten, und - wie immer - am liebsten nach Vereinbarung. Wenn Sie nicht zum Umtauschen von Weihnachtsgeschenken kommen, bringen sie bitte Grundriss und Fotos des einzurichtenden Raumes mit und ein kurzer Anruf zur Terminabstimmung wäre natürlich sehr angenehm. Am heiligen Morgen gibt es in alter Tradition ein Gläschen köstlichen Schaumweines.
Achja, und sollte die Welt doch untergehen, überweisen wir Ihre Anzahlungen natürlich sofort zurück.
(Sie können sich den Newsletter auch als Video vorlesen lassen und im Newsroom anschauen)Die Themen heute:
Kalender angekommen? Fragebogen ausgefüllt und zurückgeschickt?
Wir hoffen, dass unser Jahrbuch gut bei Ihnen ankam. Diese Zweideutigkeit betrifft einerseits das postalische Hintergrundgeschehen (bitte melden, falls er NICHT ankam), andererseits auch die Fragen des beiliegenden Fragebogens auf der Rückseite des Anschreibens. Um dessen Zurücksendung bitten wir Sie nochmal ganz herzlich, als Dank verlosen wir auch eine ganze Reihe von Preisen.
Danke auch für die rege Beteiligung an der Fotoauswahl via Facebook, die erstaunlich deutlich zeigt, dass sich trotz aller unterschiedlichen Wünsche häufig ein ästhetischer Konsens finden lässt. Wir freuen uns auf jeden Fall über Ihre Einschätzung. Zum Beispiel hat die Begeisterung für den Birnbaumtisch aus dem Kalender hat schon zu einem Nachfolger in Nussbaum in 350 cm Länge geführt.
Hier ist der Kalender und der Fragebogen auch digital auffindbar
Letzte Chance für den Rösle-Gemüsehobel nutzen
Leider nimmt Rösle den genialsten Gemüsehobel der Welt aus dem Programm, um ihn gegen einen neuen auszutauschen, der leider nicht so fein einstellbar ist, wie wir das für die berühmten Kartoffelchips so schätzen.
Als echte Fans dieser Traditionsmarke aus dem Allgäu (deren Kugelgrill wir auch als Weihnachtsgeschenk empfehlen), haben wir noch eine ganze Menge vom "Alten" für Sie besorgt (55.-€) und reservieren auch gerne einen für Sie, Anruf genügt.
Die letzten Minuten: Jorisessel Farfalla und 10 Prozent Komfortaktion
Der fliegende Rotwein auf dem Foto ist übrigens eine bösartige Fotomontage, natürlich kommt sowas dank der harmonisierenden Wirkung von heimischen Massivholz in unseren Wohnzimmern nicht vor. Umso wichtiger sind die richtigen Polstermöbel, die nur noch bis zum 29. Dezember 10% günstiger sein können. Diese etwas komplizierte Kombination aus 10 Prozent auf komfortable Ergänzungsprodukte haben wir anhand einiger Beispiele versucht im Nachhaltigkeitsblog zu erklären.
Der Jubiläumssessel Farfalla, der auf der Consumenta viele Freunde fand, kann ebenfalls nur noch bis Ende 2012 bestellt werden und ist als Ausstellungsstück in Rot ein echtes Schnäppchen.
Der Jubiläumssessel
Rehrücken, böhmische Knödel und der Druckdampfgarer
Und wieder erklären wir im Nachhaltigkeitsblog anhand eines Rehrückens mit böhmischen Knödeln, warum wir den Druckdampfgarer, den Tepan Yaki und den Miele Backofen mit dem Funk-Bratenthermometer so lieben. Mit Video vom Auslösen des Rehrückens.
Und wer trotz des Zeitraffers als erster herausfindet, welches Lied im Video im Hintergrund läuft, gewinnt zwei Brotzeitbrettchen.
25 Jahre Möbelmacher - Denis Scheck von Druckfrisch im Juni
Vielen Dank für die vielen neuen Newsletterbestellungen, es ist sehr hilfreich, wenn wir Sie auf diesem unkomplizierten Weg einladen und informieren können. Und weil sich viele Menschen schon auf Denis Scheck am 14. Juni freuen, ein paar wenige aber nicht wussten, wer sie erwartet, hier nochmal der Link zur Sendung "Druckfrisch". Kommt jeden letzten Sonntag im Monat um 22:35, kann aber auch im Internet geschaut werden. Wenn Sie ein paar Beiträge gesehen haben, wissen Sie sicher, warum wir uns so auf den Besuch des "Streiters für das Wahre, Schöne und Gute" freuen.
"Vertrauen Sie uns, wir wissen, was wir tun." (Übrigens ein in den Plural abgewandeltes Zitat aus der von ihm verehrten amerikanischen Fernsehserie „Sledge Hammer“, in welcher der Geheimagent gleichen Namens eine Atombombe entschärfen will, sie aber nach den erwähnten Worten explodiert.)
Die Sendung "Druckfrisch"
Wenn Wände für die Küche weichen
Diese schicke Küche haben wir erst nach der Kalenderabgabe fotografiert, aber es gibt schon einen Beitrag im Blog (eher über die Begleitumstände) und einen auf der Homepage (eher technisch). Zwei Wände weniger hat das Haus jetzt und eine Säule mehr.
Übrigens haben in unseren Küchen rein statistisch mehr bisher nichtkochende Männer das Kochen angefangen, als bei der Volkshochschule. Die Statistik haben wir nicht nur selbst erstellt sondern sogar manipuliert.Alles über die Massivholzküchen der Möbelmacher.
Umfrage: Schlafzimmer mit oder ohne Fotodruck schöner?
Immer wieder stellen wir an unsere Kunden auch Fragen, wie sie sich entscheiden würden? Im konkreten Fall geht es um einen Schlafzimmerentwurf, den man mit einem Fotodruck hinter die Glasfronten aufpeppen oder verschandeln könnte? Was meinen Sie?
Hier sind die Varianten zu sehen.
Kurznachrichten +++ Waldlehrpfad Hersbruck mit QR-Code +++ "Letic aufrichten" Skulpturenverlosung +++ Miele Kühlschrank übrig +++ Weihnachtsklänge im Kick mit dem Stefan Grasse Trio +++
+++ Wald QR-Pfad entwickelt sich weiter
Die Eröffnung des Lehrpfades, der seine Informationen via QR-Code auf dem Smartphone preisgibt, ist schon ein paar Wochen her, aber es wird immernoch aktiv dran gearbeitet und das "Abwandern" ist auch im Winter spannend. Alle Infos.+++ Skulpturverlosung des Vereins Dokumentationsstätte Hersbruck
Für 15 Euro kann man ein Los für eine Kunstskulptur erwerben, dessen Erlös den Aufenthalt eines ehemaligen KZ-Häftlings ermöglichen soll. Alle Details zur Aktion "Letic aufrichten".
+++ Mielekühlschrank ohne Gefrierfach mit kleiner Macke immernoch übrig
Das Modell K14827-SD in Edelstahl (185x60cm) mit Biofresh-Schubladen aber ohne Gefrierfach würde wegen einer kleinen Macke auf der linken Seite bei Selbstabholung statt 1735.- nur 1390.- Euro kosten. +++ Weihnachtsklänge im Kick mit dem Stefan Grasse Trio
Das Stefan Grasse Trio spielt deutsche und internationale Weihnachtslieder vertraut und doch völlig neuartig. In jazzverwandter Manier vereinen sich traditionelle Melodien mit samtenen Rhythmen Lateinamerikas. Am Samstag, 22.12. Eintritt 13 €.
Wir würden uns freuen, wenn Sie am heiligen Morgen oder zwischen den Feiertagen mal reinschauen würden und wünschen eine ruhige Weihnachtszeit.
Wir suchen Kunden, die sich ein neues und richtig komplettes Schlafzimmer (Matratzen, Vorhänge, Beleuchtung, Boden) von uns wünschen, das wir gemeinsam entwerfen
und innerhalb weniger Wochen herstellen und montieren könnten. Das ZDF würde für die Sendung Planet E (Sonntags 13 Uhr) den ganzen Prozess der Entscheidungsfindung, aber auch das Herstellen und die Montage begleiten und als Beispiel für eine ökologische Orientierung bei der Einrichtung verwenden. Dazu gehört das Massivholz aus der Region, die Oberfläche mit Naturharzölen, das Bettsystem aus Naturmaterialien und idealerweise auch ein ökologischer Fußbodenbelag und Naturfarben an den Wänden.
Dazu brauchen wir natürlich Kunden - egal welchen Alters - die sich auch vor der Kamera zu ihren ästhetischen, ökologischen und funktionalen Wünschen im Schlafzimmer äußern - äh, natürlich ohne sexuelle Bezüge. Deshalb basteln wir mit Verena Borell von Süddeutsche TV an der Idee, in die wir durchaus auch mehrere Paare oder Familien integrieren könnten.
Das Schlafzimmer kann leider trotz TV-Auftritt nicht hergeschenkt werden, aber sicher würden wir uns dankbar zeigen. Also am Besten gleich anrufen, dann können wir schon am Telefon klären, ob das Zimmer, die Wünsche, die Entfernungen und die Ausstattung zu den Vorstellungen des ZDFs passen würden.
Wir würden uns freuen. 09151 862 999 oder Mail an herwig.danzer@die-moebelmacher.de
Jetzt gibt es Neuigkeiten! Oliver Heintz und seine Frau Mary Barongo sind mit dem Sneaker "Sêlva - Der Regenwaldschuh" für den Bundespreis Ecodesign 2012 nominiert. Sneaker mit einzigartigem holzfreien BioWerkstoff aus 100% Baum ausgezeichnet.
Bei Sêlva handelt es sich um Konzepte für genuin-amazonische Schuhe bei denen überwiegend regionale Materialien von der einheimischen Bevölkerung zum gebrauchsfertigen Produkt verarbeitet werden.
Der effektivste Regenwaldschutz gegen illegalen Holzeinschlag ist es, die Lage der Regenwaldbewohner mittels Nachfrage nach deren Produkten aus nachwachsenden Ressourcen (Erzeugnisse aus Latex/Kautschuck und Fasermaterialien, Kosmetika, Pharmazeutika, Nahrungsergänzungsmittel) zu stärken. Zielsetzung von Sêlva ist ein Lifestyle-Schuh aus nicht in Konkurrenz zum Nahrungsmittelanbau stehenden nachwachsenden Rohstoffen (Nichtholzwaldprodukte). Aktiver Regenwaldschutz mittels Generierung von Einkommen in sensiblen Agroforstsystemen (Waldgartenwirtschaftssystemen) durch regionaldezentralsierte, energiearme , dematerialisierte, überwiegend CO2-neutrale, teils höchst ökoeffiziente, teils auch ökoeffektive, kooperativenbasierte und auf traditionell nachhaltigen Fertigungstechniken fußende Produktions-strukturen durch Regenwaldbewohner im Amazonas.
Die Produktionsverfahren basieren auf den dort zu findenden kulturellen, ökologischen und sozialökonomischen Bedingungen (Agroforstsysteme in Primärregenwäldern). Zudem ist die Herstellung energie- und emissionsarm, low-tech-orientiert, stark dematerialisiert und gering kapitalintensiv. Komponenten und Schuh werden von Waldbewohnerkooperativen aus > 94% regionalen Fasern, Latex und Ölen mit muskelbetriebenen, an traditionellen Techniken orientierten Produktionsweisen gefertigt. Die in geringen Anteilen enthaltenen Werkstoffe Baum woll-/Leinengewebe und Nadelvlies sind die einzigen extern und vollmaschinell gefertigten Komponenten. Es gilt: Niemand schützt den Regenwald besser als dessen Bewohner, die durch ihn unmittelbar Einkommen generieren.
Weitere Details und Informationen zu der Herstellung des Regenwaldschuh Sêlva finden Sie in der Infobroschüre:
1_Selva-Praesentation herunterladen
Der Bund deutscher Innenarchitekten (BDIA) hat sich
auf der diesjährigen Consumenta im "Forum Wohnwelten" der Vermittlung
von Lebensqualität verschrieben. Sie sind quasi Nachbarn in Halle 6 und
wir dürfen unseren Beitrag zur Ausstellung leisten (mit dem unfertigen
Tisch) und eine Prezi-Präsentation in der Vortragsreihe liefern.
Danach laden wir alle Zuhörer (und NUR die), Fans und Claquere zum Sektempfang mit Kartoffelchips vom Tepan Yaki auf unseren Stand nur 30 Meter weiter ein (A60).
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und bitte bringen Sie doch noch ein paar Freunde mit.
Ein ganz neuer Versuch unserer Präsentation auf der Consumenta macht auch Freude: ohne die Kochshows mit unseren kochenden Freunden aus der Gastronomie, der Politik oder dem Showbiz sind wir zwar weniger frequentiert, dafür können wir uns mit allen Interessierten unterhalten und auch ein wenig Kochen zeigen. Das beschränkt sich zwar meist auf Kartoffelchips und Karotten aus dem Druckdampfgarer, ein Spiegelei ist dann schon fast das Ende der kulinarischen Fahnenstange. Nebenbei haben wir dabei eine ganze Menge netter Menschen kennen gelernt und sie uns.
Magnet ist grüne Küche
Natürlich ist die grüne Küche am anziehendsten, nicht zuletzt wegen Kartofelchips und eines Kühlschranks mit dem köstlichen Frankensecco von Manfred Rothe (http://wein-rothe.de). Aber auch auf Utes Seite mit den Pro Natura Bettsystemen und dem Relaxsessel von Jori finden wir immer wieder die Menschen, die ein Gefühl für Qualität haben und da geht es in den Gesprächen auch nicht um Schnäppchen, sondern um die beste Lösung für die eigenen Bedürfnisse. Trotzdem wollen wir unsere Sonderangebote nicht verheimlichen, nicht zuletzt, weil sie natürlich auch für Nicht-Messebesucher gelten:
Die Sonderangebote auf der Consumenta
Wir haben den Jubiläumssessel Farfalla von Jori dabei (ab 2800 Euro, alle Infos hier) .
Es gibt auch einen reduzierten Sonderpreis für die Bettsysteme, aber ein paar Holzbetten sind dazu besonders günstig:
Für unsere Pro Natura Bettsysteme haben wir diesmal sogar ein paar
Massivholzbetten übrig, die wir in
Ergänzung zum Bettsystem gerne
günstig dazu liefern werden. Zum
Beispiel zwei von diesen auf dem Foto
in 180 mal 200 cm für nur 700.- Euro, aber auch eine einfache Liege in
210 mal 120 cm (400 Euro) und eine einfache Liege in 200 mal 180 cm für
600 Euro.
Auch unsere Stehtische und die Giovannis (satummen Diener) aus der Ausstellung sind ein wenig günstiger und dann haben wir noch ein paar schicke Schneidbretter und natürlich könnten Sie auch die ganze grüne Küche günstig haben, wenn Sie bei Ihnen reinpasst.
Zeit für Planung
Was bisher kaum möglich war, hat jetzt schon ein paar Mal geklappt: wir haben sogar ein paar Skribbels (Skizzen) anfertigen können, die zumindest eine kleine Vorstellung der neuen Küche verrmitteln.
"Gesehen wurden Fotogalerie" auf Facebook
Außerdem freuen wir uns jeden Tag über die Fotos, die als tolle Erinnerung an unsere Besucher entstehen und die in der Facebookgalerie "Gesehen wurden" zu finden sind. Sie erzählen die Consumenta-Geschichte von kochenden Kindern, bildhübschen Töchtern und vielen netten Kunden.
Seit 20 Jahren arbeiten wir schon mit Klaus Sigl der Firma Sigllicht zusammen und nach wie vor können diese Leuchten und Lichtsysteme an sich ändernde Anforderungen angpasst werden. Die neue LED-Kollektion ist wieder ein Meilenstein in der Münchner Firmengeschichte und die Leuchten passen hervorragend zu unseren Massivholztischen, aber auch in Küchen und Schlafzimmer.
Die Weiterentwicklung von der Hoch und Niedervolt Halogentechnik, zu LEDs ist logisch, denn wer möchte schon ein Energiesparleuchte als Symbol verfehlter europäischer Lobbyarbeit direkt am Esstisch haben. (Aufklärendes zu diesem politischen Drama im Buch "Lügendes Licht.")
Vor- und Nachteile der LED und Halogentechnik
Noch hat die LED-Leuchte einige Nachteile, zum Beispiel den hohen Preis und einen niedrigeren Farbwiedergabeindex. Der Wert dafür heißt CRI (englisch Colour Rendering Index) und liegt bei Sigllicht in der Zwischenzeit bei beeindruckenden 90, bei Halogen ist er 100. Die Vorteile überwiegen im Privatbereich, wie zum Beispiel Lebensdauer und Stromverbrauch. Eine Beispielrechnung für eine Tischbeleuchtung bei 4 Stunden Leuchtzeit kommt auf 0,048 € pro Tag für die LED, bei der vergleichbaren Halogentechnik kommt man auf 0,112 €. Was wir aber im Video zeigen wollten (was leider technisch nicht ganz leicht ist), ist die Besonderheit der Farbsteuerung. Zum Aperitiv grünen Get 27 (Pfefferminzlikor, den die Franzosen mögen) grünesLicht, zum Rotwein rotes, zum Espresso in der blauen Tasse oder zum Kleid das blaue Lciht? Muss natürlich nicht sein, macht aber schon Freude, wenn man sich mal dran gewöhnt hat. Und das Beste ist, dass sich diese Leuchtmittel ohne Umbauarbeiten auch an unsere "alten" Lichtsysteme der Axana-Line hängen lassen.
Die Dolorinua wie abgebildet kostet 1890.- Euro plus Mwst, was man auch bei allen verwandten Leuchten dieser Familie auf der Homepage unseres Herstellers Sigllicht nachlesen kann.
Natürlich beginnt auch eine Führung mit chinesischen Gästen im Holzlager, wo wir dank des genialen chinesischen Dolmetschers (der in Frankfurt Germanistik studiert hatte) die regionale Waldschöpfungskette lückenlos erklären konnten. Auch in der Werkstatt übersetze er nahezu synchron die Besonderheiten unserer individuellen Leimholzherstellung und die außergewöhnliche Ausstattung unserer Maschinen, die ausschließlich auf die Verarbeitung von Massivholz spezialisiert sind.
Im Bankraum diskutierten wir lange die Technik der dort gerade verklebten Glasfronten, die vorher mit einem Naturfoto unseres Kunden digital bedruckt wurden. Kaum waren die vielen Fragen in der Werkstatt beantwortet, ging es in der Ausstellung weiter.
Besonders unsere Küchen haben es den Gästen angetan, und was soll man dann machen, dann muss einfach im Druckdampfgarer und auf dem Tapn Yaki auch gekocht werden, man kann ja den Frankensecco Fraenzi schlecht ohne Grundlage genießen. Aber kaum legte ich Spachtel und Palette kurz aus der Hand zum Einschenken der Gläser, übernahmen die Chinesen diese Werkzeuge und - es fällt schwer das zuzugeben - sie konnten beeindruckend damit umgehen. Schon das Geräusch, wenn Zhang Zhili, General Manager der Jilin Forest Industry, mit der Spachtel über den Tepan Yaki strich, klang nach Profi, während das eigene Gekratze im Nachhinein wie ein erster Versuch klingt.
Aber offensichtlich war Herr Zhili dann doch so begeistert von unserer Kochaktion, dass er uns zwei Ginseng-Wurzeln schenkte, von der wir nach seinem Rat sicher eine in Schnaps einlegen werden, um das hundertste Lebensjahr bei voller Gesundheit zu erreichen, für die andere suchen wir noch nach dem besten Rezept. Leider gibt es davon nicht so viele, denn die Verarbeitung der Wurzel als Gemüse hält sich aufgrund des Preises von rund einem Euro pro Gramm in engen Grenzen. Es könnten die wertvollsten Chips unserer Tepan Yaki-geschichte werden, oder Sie formulieren im Kommentar noch eine bessere Idee, was man wohlschmeckendes daraus zaubern könnte (allerdings ist die Wurzel eher für die Heilwirkung, als für den Geschmack berühmt geworden).
Und sollten wir in nächster Zeit zufällig mal nach Peking kommen, wissen wir schon, wo wir eingeladen sind. Ein beruhigendes Gefühl.
Vielleicht
sollte man noch erläutern, dass das sein Kochbuch aus der Heimat der
Ginsengwurzel Korea stammt und schon sehr alt ist. Dieser Teller wäre
nach heutigen Maßstäben (1gramm = ca.1
Euro) bei 37 Stückchen, also gut 4 ganzen großen Wurzeln locker 400
Euro wert. Und schmecken tut es vermutlich auch hauptsächlich gesund. Wobei man das natürlich mal im Dampfgarer probieren müsste ...
Ute Danzer kennt sich in den Betten aller Kunden aus. Denn das Wichtigste im Schlafzimmer ist das ergonomische Liegen und als dessen Ergebnis der erholsame Schlaf. Als Sportlehrerin und Rückenschulleiterin ist sie mit jeder Bandscheibe per Du, aber viel wichtiger als das reine Fachwissen ist die über zwanzigjährige Erfahrung mit Kunden und den individuell einstellbaren Bettsystemen von Pro Natura. Schon von Anfang an arbeiten und entwickeln die Möbelmacher zusammen mit Pro Natura Konzepte für das ergonomische Liegen und diese Erkenntnisse gibt Ute Danzer nicht nur an ihre Kunden, sondern auch an Händlerkollegen bei Schulungen weiter."Mit dem Baukastensystem von Pro Natura und der individiduellen Einstellung der Holzlamellen konnten wir bisher auch für besonders dünne oder dicke, ruhige oder lebhafte und große oder kleine Schläfer das richtige Bett samt Kissen und Zudecken zusammenstellen," sagt die Chefin der Möbelmacher verschmitzt lächelnd, weil sie selbst nicht sehr groß ist.
Eigentlich sind es nur drei unterschiedliche Federelemente, aber in jeweils drei Ausführung, mit fünf Matratzentypen, vier Arten von Auflagen und von ganz einfachen, bis zu elektrisch verstellbaren Untergestellen. Daraus entsteht eine erstaunliche Vielfalt, aus der sie zusammen mit jedem Kunde sorgfältig auswählt.
Natürlich sind bei Pro Natura alle Materialien naturbelassen, werden ständig auf Schadstoffe geprüft und zertifiziert, so wie auch die Möbelmacher nur mit dem Massivholz aus der Region arbeiten, und es ausschließlich mit den Naturharzölen der Firma Livos veredeln. Denn nur bei echten Naturfarbenherstellern gibt es eine Volldeklaration, also eine vollständige Angabe aller Inhaltsstoffe, ohne die die umweltbewussten Schreiner ein Produkt nicht in ihre Werkstatt lassen würden. Ausgangsbasis für die Entwürfe der Massivholzmöbelist immer der Grundriss der Schlafzimmer, daraus entwickeln sie während des Gesprächs erste Zeichnungen, die gar nicht so selten gleich eins zu eins in der Werkstatt umgesetzt werden. Oder man passt gemeinsam noch die Farben der Türfüllungen, die Innenaustattung oder das Kopfteil des Bettgestells an. Nicht nur bei Dachschrägen bietet dabei die Einzelanfertigung die
optimale Lösungen für alle Raumgrößen, weil sich die Möbel nach dem Raum
richten und nicht umgekehrt.
Ein schönes Schlafzimmer soll aber nicht nur funktional, sondern auch wohngesund sein, deswegen achten die Einrichter auch beim Auswählen der Böden, der Vorhänge und der Teppiche auf schadstofffreie Naturmaterialien. Aus gesundheitlichen Gründen schlagen sie Beleuchtungstechniken ohne die angeblich so tollen "Ernergiesparleuchten" vor, denn durch die intensive Zusammenarbeit mit ganzheitlich arbeitenden Messtechnikern wissen sie, dass auch im schönsten Schlafzimmer die Belastung durch elektrische Felder so gering wie möglich sein muss.
Wenn dann nach der sorgfältigen Montage ein wohngesund eingerichteter Raum, schöne Massivholzmöbel und Accessoires zusammenkommen, dann sollte auch dem erholsamen Schlaf nichts im Wege stehen, außer es spielt noch jemand Saxophon (im Video)
Das Sofamodel Shiva (hier eine Sonderanfertigung mit Natascha und Sarah) zählt zu den bestverkauftesten Sofas von Jori.
Im Moment steht ein Sofa mit Chaiselongue in grauem Stoff in unserer Ausstellung, leider normalerweise ohne Thessa.
Das Vorgängermodel in rostrotem Nubukleder war schon bei einer Fotosession für eine Versicherung im Einsatz.
Und auch Playboyfotograf Peter Jirmann jun. fotografierte es in unserer Werkstatt mit Model Katharina.
Supersonderangebot wegen freundlicher Rücknahme
Und genau jenes Sofa Shiva (220 cm breit) ist durch eine freundliche Rücknahme übrig und würde statt rund 8500.- Euro nur noch 2900.- Euro kosten. Einfach anrufen, dann erklären wir den Rest ... (09151 862 999)
Diesmal führten wir drei japanische Journalisten über das Gelände, durch Werkstatt, Ausstellung und regionales Musterhaus. Nana Takeda ist die Chefredakteurin der Zeitschrift http://vivaconagua.jp/, die in Berlin lebende freie Journalistin Hideko Kiwachi übersetzte und der Fotograf Jasuma Miura fotografierte - wer hätte es gedacht.
Wegen der Cittaslow waren sie nach Hersbruck gekommen und wünschten sich neben allen Infos über Lebensmittel auch einen Beitrag aus dem Non-Foodbereich, wobei man dann sehr schnell beim Holz aus der Region landet.
Wie fast immer landete jede Betriebsführung nach der Werkstatt und der Ausstellung in irgendeiner unserer Massivholzküchen bei Chips vom Tepan Yaki und Frankensecco, diesmal im regionalen Musterhaus, wo ich mir nochmal bestätigen ließ, dass - wie ich in keiner Kochshow müde werde zu erwähnen - das Wort "Tepan" aus Tetsu=Eisen und Pan=Platte zusammengesetzt ist. Und "Yaki" heißt gebraten.Und dann schweiften die Gespräche natürlich von der Entstehung der Cittaslow, zum Phänomen, dass 70 Prozent der Japaner aus genetischen Gründen Alkohol nicht verarbeiten können, bis hin zu Geschichten mit befreundeten Japanern zu Studentenzeiten.
Leider können wir diesmal, wenn die Zeitschrift erscheint, nichtmal nachlesen, was über die Cittaslow Hersbruck geschrieben wurde (ganz anders als im Landspiegel, der gerade erschien), aber vielleicht übersetzt Hideko den Text ja für uns.
Einen sehr guten Text hat Melanie Strauß von der Hersbrucker Zeitung über den Besuch in Hersbruck veröffentlicht: http://bit.ly/Qe4izZ
Unsere grüne Küche aus massivem Kirschbaum mit grünem Leder ist durch die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Chefredakteurin Jana Schütze im Landspiegel (auf Seite 52-55) zu Ehren gekommen.
Unsere neue Massivholzküche in der Ausstellung bietet aber nicht nur optische Besonderheiten, wie das grüne Leder oder das durchgehende Massivholz über die gesamte Front, sondern auch einige technische Highlights, wie die unkaputtbare Arbeitsplatte aus schwarzer Laborkeramik von Systemceram, die funktionale Mischbatterie von KWC oder den freihändig bedienbaren Müllsammler von Franke.
Modernste Technik bietet auch der Side-by-Side Kühlschrank von Liebherr, der Backofen und Druckdampfgarer von Miele und die Wok-Tepan Yaki-Induktionskochfeldkombi von Jaksch.
Nicht nur Technik, auch die Philosophie der regionalen Waldschöpfungskette der Möbelmacher wird beschrieben
Der Artikel über das nachhaltige Einrichten mit geöltem Massivholz beschreibt aber nicht nur die liebevolle Einzelanfertigung von Massivholzküchen im Besonderen, sondern auch die Philosophie der Möbelmacher im Allgemeinen.
Hier noch das "Making of" vom Fototermin:
Und weil der Erscheinungstermin fast auf unseren Tag der Küche aus Massivholz am 8.9. viel, haben wir zu unserem Thema "Rund um den Apfel" auch gleich die ein paar Seiten weiter beschriebene Schnitzanleitung für den Apfelschwan befolgt.
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Wer uns erklärt, was auf der zweiten Doppelseite im Landspiegel gemogelt
wurde, verdient sich ein Brotzeitbrettchen ... (Am besten per Mail,
Nachricht oder DM, dann können wir ein paar mehr vergeben)
Samstag ganz früh haben "wir" noch die Äpfel gezupft und die ersten Kunden kamen ebenfalls so früh zum "Tag der Küche aus Massivholz", dass man in aller Ruhe noch eine schnelle Skizze der neuen Küche anfertigen konnte.
Dann ging es aber gleich los mit dem Kochen, denn wir waren auf "Rund um den Apfel vorbereitet. So gab es von ernährungsbewussten Gästen und Kindern gleichsam gelobte Apfelküchle vom Tepan Yaki und im Dampfgarer bereiteten wir aus Hefeteig in zwei Minuten Mini-Apfelknödel zu.
Bis zur Vanillesauce kamen wir irgendwie gar nicht, obwohl wir alle Zutaten im Biosupermarkt Herbsruck besorgt hatten.
Irgendwie wurde es furchtbar schnell 14 Uhr und wir führten wie angekündigt durch Holzlager und Werkstatt und zeigten die Entstehung von Massivholzmöbel auch an den Maschinen.
Gäste aus Erlangen und der Oberpfalz waren gekommen aber natürlich viel mehr aus Lauf und Hersbruck.
Wir wollten am Tag der Küche zeigen, dass unsere Massivholzküchen in Einzelanfertigung nicht nur den Geschmack der Kunden treffen, sondern auch pflegeleicht sind und vor allem professionelle Werkzeuge zum Kochen. Und natürlich haben wir dabei die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Dampfgarer und Backöfen diskutiert und alle Geräte - wie bei "normalen" Küchenterminen auch - im harten Einsatz getestet.
Wir bedanken uns bei unseren interessierten Besuchern freuen uns auf die nächsten Termine zur Besprechung aller entstandener Ideen.
Wir haben schon erklärt, dass unser Bettsystemhersteller Pro Natura und der auf Schlafsofas spezialisierte Polstermöbelhersteller Joka fusionierten, aber wir haben uns schon vorher für eine Zusammenarbeit mit Joka entschieden, weil sie wirklich funktionale und vielseitige Schlaflösungen für Gäste- oder Wohnzimmer anbieten.
Für unser erstes Schlafsofa ist leider in der Ausstellung kein Platz, weshalb es im Büro landete, wo die Aufnahmebedingungen alles andere als genial sind. Aber dank Jessica Schulze und modernster Aufzeichnungstechnik können wir glaubwürdig versichern, dass es wirklich ganz einfach und schnell umzuklappen ist, und dass die Gäste auf einer eigenen komfortablen Matratze mit Lattenrost und nicht auf den Polstern des Sofas schlafen. Für die Zukunft wünschen wir uns von Joka noch eine richtig ökologische Vartiante, aber bis dahin halten wir es trotzdem für das beste am Markt. Joka hat noch viel andere Modelle in allen Preislagen, das gezeigte kostet ab 2200.- Euro.
Eine anderes attraktive Sofa mit Pro Natura Bettsystem haben wir hier schon vorgestellt (mit Stummfilmvideo!), aber natürlich entwerfen wir am liebsten gemeinsam mit Ihnen die ganz persönliche Lösung, oder wählen aus dem reichhaltigen Programm von Joka aus.
Speziell für die vielen Gäste während der Werkstatt-Tage 2012 haben wir diesen Tisch aus einem astigen Nussbaumstamm gebaut. Er ist 2 mal 1 Meter groß und hat zwei Ansteckplatten, die ihn auf 3 Meter und 10 Zentimeter vergrößern. Das Tischgestell aus Edelstahl besteht aus vier Beinen, die auf jeweils zwei Edelstahlstäbe geschweißt sind, die wiederum in die Kugelfräsung in der Tischplatte eingeschoben und fixiert werden.
Pro und Contra Ansteckplatte
Natürlich bauen wir auch Tische mit aufwändigen Mechaniken, die die zusätzliche Platte unter der Tischplatte verstecken, dafür aber immer die Beine ganz außen haben müssen. Abgesehen vom kleinen Nachteil des Unterbringungsproblems der Ansteckplatten haben sie auch viele Vorteile.
Der Tisch ist ohne Zarge. So heißt das Brett, das senkrecht unter der Tischplatte verläuft, das die Tischbeine verbindet, die ganze Mechanik versteckt, aber gleichzeitig die Beinfreiheit sehr einschränkt. Der zargenlose Tisch wird vor allem von Frauen geschätzt, weil sie darunter die Beine übereinanderschlagen können, aber auch für Männer ist das angenehmer. Der Tisch ist schlichter, leichter, moderner und einfacher zu bewegen, wenn man ihn mal auf der Terrasse brauchen sollte.
Außerdem fragen wir uns, warum man wegen 2 Prozent der Tischnutzung an Ostern, Weihnachten oder Geburtstag (rein statistisch) zu 98 Prozent an einem Kompromiss mit großer und schwerer Mechanik sitzt? Denn die Einsteckteile unserer Ansteckplatten sind auch bei außen montierten Tischbeinen unsichtbar, wie das Foto mit der Weinkönigin Melanie Unsleber beweist. Für freischwebende Tischplatten mit weit eingerutschten Beinen, wie man sie zum Beispiel bei Bänken braucht, funktioniert die integrierte Mechanik auch nicht. Aber egal, wie sich unsere Kunden entscheiden, unsere Aufgabe ist die Schilderung ALLER Vor- und Nachteile und unsere Kunden setzten die Prioritäten und wenn die zusätzlichen Platten integriert werden sollen, dann machen wir das.
Der Fototermin
Den Tisch haben wir anlässlich eines Fototermins mit Jessica (sprich [jessika], man sagt ja auch nicht [dschasmin]) einfach schnell in der Ausstellung mitfotografiert, deswegen sind ein paar Ungereimtheiten via Photoshop für Insider zu sehen, aber der Tisch sieht auch im Original wirklich so gut aus, Jessica natürlich auch. Nur er kann allerdings unsere Ausstellung als Sonderangebot verlassen, besonders günstig, wenn ihn jemand zusammen mit Stühlen ordert, egal ob die gezeigten Mikonos von Jori oder andere schöne Vollpolster- oder Holzstühle. Genauso gerne machen wir Ihnen aber auch einen neuen Tisch, in allen Größen, Holzarten, und Stilen. Einfach anrufen und Termin vereinbaren, Grundriss und ein paar Fotos vom Essplatz einpacken und auf nach Unterkrumbach neben Hersbruck im Nürnberger Land.
Achja, wer den schlimmsten Photoshopfehler entdeckt, und im Kommentar erklärt, bekommt ein Brotzeitbrettchen.
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Die Essplatzbeispiele der letzten Jahrzehnte sind auf unserer Homepage zu finden.
Eine Altersklausel untersagte leider unserer Christiane Suttner die Teilnahme am Gestaltungswettbewerb "Die gute Form," dafür hat sie sich den Preis als Innungsbeste geschnappt, was bis heute nur 7 unserer bisher 43 Lehrlingen gelang (insgesamt verteilen sich ungleich auf 43 Lehrlinge seit dem Jahr 1989 43 Preise). Sie gewann einen Akkuschrauber, über den sie sich wirklich gefreut hat und wozu ihr auch Marlene Mortler via Twitter gratulierte: Ihre Theorienoten seien laut Aussagen von Innungsinsidern so gut, dass sie ihr Gesellenstück auch zusammennageln hätte können, was natürlich erstens übertrieben ist und zweitens bekam sie für dasselbe auch eine gute Note. Aber es erklärt auch ein wenig, warum der Innungsdachverband die Teilnahme an der guten Form nur bis zum Alter von 28 Jahren zulässt. Die Entscheidung entstand wohl, als lange Jahre bei den deutschlandweiten Wettbewerben zu viele Erwachsene auf dem Siegertreppchen standen, die eigentlich den Nachwuchs des Handwerks repräsentieren sollten.
Die Reden
Um es kurz zu machen: es waren viele Reden und es dauerte ziemlich lange. So sehr wir uns über den feierlichen Rahmen freuen, den wir als eine von wenigen Handwerksinnungen mithilfe der Sparkasse bieten können, und auch darüber, dass die Redner ihre Zeit für die Schreinerinnung zur Verfügung stellen, so sehr sollten wir eine kleine Reduktion anstreben. Sehr treffend zusammengefasst hat das übrigens Katja Bub von der Hersbrucker Zeitung, deren Artikel unten anhängt und deshalb hier ein wenig Platz spart.
Die gute Form
Durch ziemlich tragische Zufälle sind nur drei Gesellenstücke in die Wertung gekommen, das lag entweder am Alter, an der Note des Gesellenstücks oder an der Tatsache, dass die Betriebe nicht Mitglied der Innung sind und somit an den weiterführenden Wettbewerben auf Landes- und Bundesebene nicht mitwirken dürfen. Trotzdem war die Jury mit 6 Personen vollständig anwesend, was uns sehr beeindruckte. Angelika Eisenbrand-Leykauf (Grafikerin und Künstlerin), Wolfgang Ganser (Architekt), Lothar Grimm (Stadtbaumeister), Prof. Ingo Klöcker (Prof. und Künstler), Anja Schütz (Architektin und Lichtplanerin) und Gerd Wagner (Berufsschullehrer) diskutierten lange und intensiv, das Ergebnis stellte Prof. Klöcker dann im Namen der Jury vor.
Den ersten Preis der Guten Form 2012 der Innung Nürnberger Land gewann mit seinem Saxophonturm Sebastian Nieradzik von der Schreinerei Pickelmann aus Henfenfeld, den zweiten Preis Michael Stammler, von Engelhardt Holztechnik aus Neunkirchen/Speikern mit einem Ahorn Hängeboard.
Diesmal haben die jungen Menschen von Professor Klöcker (von der Ohm-Hochschule, nicht von der Akademie) deutlich mehr Lob als Kritik bekommen, denn in der Vergangenheit wurden sie manchmal ein wenig überfordert. Einige lobten Klöckers thematische Ausflüge zu den Automobilbauern, dem Streifendesign von Hemden und den Grundregeln des Design an sich, andere kritisierten den dafür notwendigen Zeitrahmen. Denn "die gute Form" sei eine Ergänzung der Freisprechungsfeier und nicht andersrum und die jungen Leute sind auf das Ergebnis so gespannt, dass ein großer Teil der Vorrede wohl nicht wirklich wahrgenommen wird.
Ehrung der Jahrgangsbesten und Freisprechung
Auch hier gab es natürlich Urkunden und viel Lob, den wichtigen Akt der Freisprechung aller Gesellen übernahm Obermeister Heinz Oppel und ob seiner Begeisterung hätte er beinahe die Ehrung langjähriger Mitarbeiter vergessen, was besonders tragisch gewesen wäre, weil unsere -Bayerns beste - Sekretärin Nina Brunner schon seit 10 Jahren (eigentlich fast 11) bei uns ist. So gesehen kamen die besten Frauen des Abends von den Möbelmachern und zusammen mit den besten Ehefrauen und Christianes Eltern ließen wir den Abend im Caffe Corretto durchaus beglückt ausklingen.
Preisfrage: Was ist hier zu sehen?
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Der Artikel in der Hersbrucker ZEitung vopm 28.7.2012 von Katja Bub:
Acht Schreiner zeigen, was sie drauf haben Gesellenstücke sind derzeit in der Kundenhalle der Sparkasse Hersbruck zu sehen – Innungsbeste ist Christiane Suttner
HERSBRUCK (kb) — Noch bis 15. August zieren einige besondere Möbel die Kundenhalle der Hersbrucker Sparkasse: die Gesellenstücke der frischgebackenen Schreiner aus dem Nürnberger Land. Die durften hier kürzlich auch ihre Zeugnisse bei ihrer Freisprechung in Empfang nehmen. Außerdem kürte die Schreiner- Innung ihre besten Prüflinge und den Gewinner des Wettbewerbs „Die gute Form“.
Was ist gutes Design? Vereinfacht gesagt: Das, was sich gut verkauft. Denn laut Professor Ingo Klöcker hängt der Erfolg eines Produkts nicht in erster Linie von seiner Technik oder seiner Wirtschaftlichkeit ab, sondern zu 80 Prozent von seinem Design. Und da überzeugte vor allem einer die Jury: Sebastian Nieradzik von der Schreinerei Pickelmann aus Henfenfeld.
Ein Turm zum Aufklappen
Er entwarf einen raffinierten Turm mit auffälliger Holzmaserung, dessen Türen sich aufklappen lassen. Im Innern befinden sich Schubladen, Ablagefächer und überdies noch ausreichend Platz für ein Saxophon. Ein kleines Raumwunder also. Auf Platz zwei beim Wettbewerb „Die gute Form“ landete Michael Stammler von Engelhardt Holztechnik aus Speikern mit seinem Hängeboard in klassischer Form.
An dem Abend im Sparkassen- Foyer ging es allerdings nicht nur ums Design, auch wenn Landrat Armin Kroder sich von seiner modischen Seite zeigte und eigens für den Termin mit einer Krawatte in der Farbe der Schreiner-Innung auftauchte. Im Mittelpunkt standen vielmehr die acht jungen Leute, die ihre Gesellenprüfung bestanden hatten. Sie bekamen allesamt ihr Zeugnis überreicht und natürlich noch jede Menge guter Ratschläge mit auf den Weg. Lebenslang zu lernen, empfahl ihnen beispielsweise Landrat Kroder. Auf die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen, riet Reinhard Knörl von der Laufer Berufsschule. Lernen, sich gut zu präsentieren, Michael Adamczewski von der Berufsschule Nürnberg. Und Siegmund Legat von der Sparkasse erklärte schließlich begeistert: „Sie haben einen der schönsten Berufe gewählt.“ Beste der acht Azubis war Christiane Suttner von den Möbelmachern aus Unterkrumbach mit einem Notendurchschnitt von 1,9, was der tatkräftigen Dame einen Akku- Bohrschrauber als Geschenk einbrachte. „Den kann ich wirklich gut gebrauchen“, freute sie sich. Zweitbester Absolvent war Simon Schnellinger von der Schreinerei Heinz Ultsch aus Ottensoos mit 2,0. Auf Platz drei landete Lukas Seyfferth von der Schreinerei Albatros aus Förrenbach mit 2,15. Neben den Innungsbesten und den Platzierten beim Wettbewerb „Die gute Form“, Sebastian Nieradzik und Michael Stammler, durften auch Alexander Legrand (Schreinerei Holzwurm, Röthenbach), Tobias Loos (Schreinerei Knodt, Hersbruck) und Thomas Spanhauer (Schreinerei Friedrich Maiß, Alfeld) ihr Abschlusszeugnis aus den Händen von Innungs-Obermeister Heinz Oppel und Lehrlingswart Martin Wölfel entgegennehmen. Für zehn Jahre Betriebszugehörigkeit wurde Nina Brunner von den Möbelmachern geehrt.
Wenn heuer auch so wenige Azubis wie schon seit Jahren nicht mehr ihren Abschluss machten, wie Obermeister Oppel das Publikum wissen ließ, verstecken müsse sich niemand von ihnen. „Wir sind wer. Wir sind Handwerker. Und ohne die geht gar nichts“, verkündete Thomas Pirner, Vizepräsident der Handwerkskammer für Mittelfranken. Denn die 830 000 Handwerker, die es in Bayern gebe, erwirtschafteten immerhin einen Jahresumsatz von 93 Milliarden Euro.
Der Klassiker: schon zum vierten Mal begann der Samstag mit dem promovierten Politologen und Chef der Firma voodoofood Dodo Liade. Es ist nicht immer ganz leicht ihn akkustisch zu verstehen, aber was er sagen will, kommt immer rüber: ihr helft Afrika nicht mit Mitleid, sondern indem ihr deren Produkte kauft. Und dafür haben wir dann auch geworben, insbesondere seine Gewützmischungen und seine Kochbücher sind wirklich klasse. Voodofood
Ganz fair war es nicht, aber dafür lustig, die Ankündigung der Kochshow "The Beauty and the Beast" mit Stefan Rottner, mit dem wir schon seit dem Jahr 2000 zusammen kochen und und Mai Nguyen, mit der wir auch schon öfter kochten, aber die unsere Kunden vor allem als Modell aus dem Kalender kennen. Und so entstand auch die fiese Fotomontage aus einem Kalenderbild von Mai und einem Uraltfoto von Stefan.
In Zukunft wird man sicher öfter von der fränkisch-vietnamesischen Küche hören, denn die ganze Show war nicht nur super sympathisch, sondern auch ausgesprochen wohlschmeckend.
Thomas vom Wittmanns Bio nimmt zum Focaccia backen viel Öl, das müsse so sein. Zusammen mit der Karottencreme drunter und der Hanfsaat oben drauf sah das ganze dann auch ziemlich toll aus.
17.00 Italienisch – fränkische Käseverkostung
Das war mit Abstand die aufwändigste AKtion auf der BIOerleben: Käseverkostung mit 7 verschiedenen Käsesorten, 6 verschiedenen Weinen und 7 verschiedenen Menschen aus zwei Nationen mit Dolmetscherin. Büffelmozzarella, Ziegenfrischkäse, Caciavallo, Frankenbrie, Caciaricottta, Schafsmünster und Gorgronzola hießen die Käsesorten. Dazu gab es die Weine Fiano, Domina, Aglianico, Grauen Burgunder, Rieslaner und Novaresi. 'Und es sprach der Leiter der Präsident der Citta del Bio Claudio Serafini, der Leiter Ignazcio Garau, der Winzer Antonio Orsini, die italienische Käsefachfrau Marinella Cortazzo, die deutsche Fachfrau bei EBL Naturkost Elke Rüth und der Winzer Manfred Rothe. Zum Übersetzen wurde offensichtlich erst wenige Minuten vorher Edith Mörtel sanft gezwungen, sie machte das aber ausgezeichnet.
19.15 Weinprobe mit Manfred Rothe, Bioland Weingut Rothe Nordheim
Manfred Rothe brachte mit seiner Kompetenz und Erfahrung ein wenig Ruhe in die Käseverkostung und so waren auch seine Gäste der "richtigen" Weinprobe eine stunde später sehr von ihm und seinen Weinen angetan.
Anschließend machten wir uns gleich aus dem Staub, denn es stand ja - erstmalig in der BIOerleben-Geschichte - auch noch ein Sonntag an.
Der LEM ist DER Klassiker unter den Tresenhockern. Wir haben zwei in Buche hell übrig, könnten sie aber auf Wunsch auch in Leder einfach oder superchic polstern.
Ungepolstert würde er bei Abholung nur 350.- Euro kosten, in Leder einfach aus unserem Lager ab 430.- in Leder superchic ab 500.-. Sitzhöhe ist 55 bis 67 cm.
Während der beiden Tage der offenen Tür bei den 14. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen interessierten sich einige Menschen jenseits des Fussballtaumels für unsere Neuigkeiten, wie zum Beispiel den ungewöhnlichen Massivholztisch aus Birnbaum (es wird aus diesem Stamm noch ein zweiter Tisch entstehen), unser iPult für das iPad oder auch den Jubiläumsrelaxsessel von Jori.
Aber vor allem die Präsentation der Schneidbrettfertigung von Gunther Münzenberg wurde interessiert verfolgt, hatte man hier doch das zweite Mal die Gelegenheit, die Arbeit unserer computergesteuerten CNC-Maschine ausführlich erklärt zu bekommen und sie bei der Arbeit beobachten zu können. Weil das bei einem richtigen Möbel etwas lang dauern würde, haben wir extra ein aufwändiges Schneidbrett entworfen, dass einige Arbeitsschritte der Maschine zeigt und gleichzeitig auch in der Küche wertvolle Dienste tut, weil man einen Teller oder einen Garbehälter des Dampfgarers wunderbar drunterschieben kann.
Das haben wir hier einmal im Video zusammengefasst, auf dass auch Nichtanwesende erkennen können, dass eine CNC-Maschine ein wertvolles Werkszeug ist, aber nur, wenn man - gerade bei der Einzelanfertigung - auch perfekt damit umgehen kann.
Wir danken unseren Gästen für den Besuch, die während der Werkstatt-Tage bestellten Schneidbretter werden in den nächsten Stunden fertig geölt sein.
Die ersten Unterkrumbacher Werkstatt-Tage entstanden im Jahr 1999, weil Anselm Stieber mit der Geige bewaffnet den Klang unserer Halle testete und zum Schluss kam, dass man dort ein Konzert spielen müsste. Was Susanne Pflaumer dann mit dem Collegium Musicum Hersbruck auch umsetzte. Dabei sollte das Besondere immer die Verbindung von Kunst und Handwerk sein, weswegen viel erklärt wurde, von den Komponisten bis zu den Instrumenten.
Im Frühjahr 2012 fragte der Vorsitzende der Orchestervereinigung Hersbruck, Dr. Klaus Vornberger, ob es bei uns eine Auftrittsmöglichkeit gäbe, was sich wegen des Aufwands aber nur im Rahmen der Werkstatt-Tage realisieren lässt, die damals noch nicht fest standen. Aber kurze Zeit später vereinbarten wir einen (leider nicht besonders günstig gelegenen) Termin während der Fussballeuropameisterschaft und dem Laufer Altstadtfest am 24.Juni 20012, um den herum wir dann die Werkstatt-Tage mit dem Slow Food Sommerfest und dem Werkstatt-Gespräch legten.
Die Werbetrommel rührten wir mit 60 Radiospots, 2500 Flyern, 3 Newslettern und einigen Videos im Blog, dem Newsroom und der Website, was mit 60 Besuchern deutlich jenseits der Peinlichkeitsgrenze, aber nicht beim geheim Erhofften lag. Was besonders deshalb tragisch ist, weil das Konzert - wie ich so richtig erst beim Schneiden des Videos bemerkte - wirklich ebenso gelungen ausgewählt, wie dargeboten wurde. Orchesterleiter Friedemann Pods erklärte im Sinne der Werkstatt-Tage viele Details zu den Stücken und den Komponisten, was eine - für mich - wesentlich angenehmere Atmosphäre ausstrahlte, als in einem Konzertsaal. Ich glaubte das auch bei den Solisten zu erkennen, Caren Forster an der Violine und Armin Roth an der Trompete.
Das Video wurde leider von mir, einem musikalischen Laien geschnitten, wer sich das Konzert mit allen Sprachbeiträgen in ganzer Länge anhören möchte, bekommt von uns den Link dazu, einfach eine Mail an hd@die-moebelmacher.de schicken.
In der Pause nahmen sich die Besucher die Getränke selbst aus dem Lammsbräu Kühlschrank (und warfen das Geld in eine Schüssel), in der Ausstellung gab es außerdem Sekt und köstliche Häppchen, die der Biomarkt Hersbruck sponserte (vielleicht hätte man das in die Einladung schreiben müssen?).
Erika Vogel und ihre Tochter Sophie Schuster wollten mit dem Buffet auch auf den neuen Biomarkt in Hersbruck hinweisen, den natürlich alle Hersbrucker schon kannten, aber einige Menschen von außerhalb doch wieder auf die Idee brachten, mal wieder nach Hersbruck zum Einkaufen zu fahren.
"Die Henne" von Haydn war der zweite Teil und die Zuhörer waren begeistert. Die Aufforderung nach dem langen Applaus noch länger unsere Gäste zu bleiben wurde dankenswerterweise auch angenommen, wir hatten ja noch das köstliche Buffet des Werkstatt-Gesprächs am Samstag und so fachsimpelte man noch lange um einen kleinen Stehtisch herum, obwohl es viele schöne andere Plätze gegeben hätte, aber dort stand man halt nun schon mal.
28 Musiker bringen ein ganz anderes Raumgefühl in eine Werkstatt und so hoffen wir, dass die Schwingungen auch einen positiven Einfluss auf unsere Arbeit und Ihre Möbel haben, auf dass das Konzert eine ebenso nachhallende und nachhaltige Wirkung entfache.
Vielen Dank an Dr. Klaus Vornberger, Friedemann Pods, Caren Forster, Armin Roth, Matthias Meier von www.die-theatermaler.de für die Technik, an Erika Vogel und Sophie Schuster vom Biomarkt und an Alfred Eichhorn, der den kompetenten Artikel über das Konzert in der Hersbrucker Zeitung verfasste, den wir hier zitieren dürfen:
UNTERKRUMBACH - Anlässlich der Unterkrumbacher Werkstatt-Tage musizierte die Orchestergemeinschaft Hersbruck unter der Leitung von Friedemann Pods bei den „Möbelmachern“ im Ambiente einer Schreinerwerkstatt Werke von Joseph Haydn, Franz Schubert und Niels W. Gade. Als Solisten bereicherten Caren Foster (Violine) und Dr. Armin Roth (Trompete).
Friedemann Pods moderierte die erlesene Vortragsfolge und verstand es, mit den erwartungsfrohen Zuhörern über Musik zu „plaudern“. herwig Danzer hieß die zahlreichen Besucher beim Abschlusskonzert herzlich willkommen und verwies auf die vorherigen Veranstaltungen an den zwei Tagen der offenen Tür über „Slow Food“ und „Cittá slow“. Er freute sich, dass die Halle mit Musik erfüllt werde, was sicher einen guten Einfluss auf die Möbel habe. In der Pause lud er zu Sekt und Häppchen, von Erika Vogel und ihrer Tochter aus dem Hersbrucker Biomarkt zubereitet, ein.
Eingangs erklang die „Serenade, op. 19 für Streicher“ von Niels W. Gade (1817-90), einem dänischen Komponisten und Schüler von Robert Schuhmann und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Sein romantischer Stil ist empfindsam, nordisch verklärt und von folkloristischer Melodik. Die aus vier kleinen „funkelnden Edelsteinen“ bestehenden „Aquarelle“ musizierten die engagierten Musiker tonschön, pastellfarbig und von unbeschwerter Stimmung. Von Franz Schubert (1797-1828) hörte man „Adagia und Rondo in A-Dur für Solovioline und Streicher“. Das an melodischen Einfällen, dem Wechsel von Dur nach Moll und kühnen harmonischen Wendungen reiche Werk musizierte die versierte Geigerin Carin Foster mit edlem Ton, festem Bogenstrich und sicherem Lagenwechsel.
Herrliche Kantilenen auch in hohen Lagen in reiner Intonation, dynamisch differenziert, wechselten mit rasant gebrochenen Akkorden in den Überleitungen. Im bewegten Rondo - von den stets subtil begleitenden Streichern übernommen - sowie in den Kadenzen der Solovioline brillierte die durch ihre Technik und Gestaltung überzeugende Solistin. Ein weiterer Ohrenschmaus war das „Trompetenkonzert in Es-Dur von Joseph Haydn (1732-1809) mit Dr. Armin Roth (Trompete). Friedemann Pods erteilte all denen eine Absage, die abwertend von „Papa Haydn“ sprechen. Sein klassischer Stil vereinigte in einer Synthese die Gegensätze von Polyphonie und dem galanten Stil des Rokoko aus Italien.
In einer prächtig musizierten Orchestereinleitung stellte der Solist das prägnante, sauber intonierte Thema vor, das die Musiker übernahmen und weiterführten. In auf- und absteigenden Sequenzen, makellos geblasen, auch im Piano, sowie in den virtuosen Kadenzen, erwies sich der Solist als Meister seines Instruments. Das stets präsente Orchester begleitete feinsinnig und klangprächtig.
Nach der Pause musizierten die engagierten Musiker die „Sinfonie Nr. 83 in g-moll“ mit dem Beinamen „Das Huhn“ von Joseph Haydn, der mehrere seiner Sinfonien mit solchen Beinamen versah. Bereits im ersten Satz erklang von den Geigen und der Oboe das Krähen des Hahns und Gackern der Henne. Ein bezauberndes Andante mit schwereloser Melodie, sowie ein federndes Menuett und ein resolutes, düster gestimmtes Finale formten die Musiker mit den vorzüglich präsenten Bläsern zu einem klassischen Tongemälde. Langanhaltender Beifall für ein exzellentes Abschlusskonzert.
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Nachtrag: Gerade erreicht uns dies nette Mail vom Orchesterleiter:
Lieber Herwig,
vielen Dank für Deine Nachricht und die vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit. Ich gehe davon aus, im Namen aller mitwirkenden Musiker zu schreiben - es hat uns großen Spaß gemacht und war mit Sicherheit das Highlight des diesjährigen Sommer-Konzertkalenders.
Zufällig haben wir vor einigen Monaten einen Vortrag des Architekten und Professors an der Uni Regensburg Andreas Emminger gehört und hatten sofort das Gefühl, dass seine Einstellung zur Aufgabe von Architektur ausgezeichnet zur Cittaslow Hersbruck passen würde. Zur gleichen Zeit bat die Studentin der Raumplanung Viola Schulze Dieckhoff in einer Mail um einen Termin, um ein Interview über die Cittaslow Hersbruck zu führen, denn die Cittaslows sind das Thema ihrer Diplomarbeit. Nachdem sie sechs Cittaslows persönlich besucht hat und mit vielen Protagonisten sprach, hat sie im Moment wohl den tiefsten Einblick in Anspruch und Wirklichkeit der Vereinigung der lebenswerten Städte, nicht zuletzt hat sie auch den Cittaslow Arbeitskreis von Brigitta Stöber in Hersbruck miterlebt.
Zwei Spezialisten für Raum- und Stadtplanung
Beide Fachleute fanden die Idee des Werkstatt-Gesprächs interessant und sagten spontan zu. Weil Bürgermeister Ilg zuliebe das Slowfood-Sommerfest auf den Freitag gelegt wurde - wo es mit dem Fussball zu kämpfen hatte - fand das Werkstattgespräch am Samstag um 19 Uhr statt, ebenfalls zur Fussballzeit. So folgten knapp 25 Menschen gebannt dem Vortrag von Prof. Emminger, den er "Cittaslow Imprint" (im Sinne von "Herkunftsangabe"?) nannte.
Er zitierte dabei zum Beispiel aus der Charta der Cittàslow-Bewegung:
„Die Entwicklung der Städte und Gemeinden stützt sich unter anderem auf die Fähigkeit, eine eigene, typische Besonderheit entwickelt zu haben und diese zu vertreten, eine eigene Identität zu wahren, die auch nach außen hin erkennbar ist und im inneren Kern gelebt wird.“
„Das Phänomen der Globalisierung bietet uns zweifelsohne großartige Möglichkeiten zum Austausch und zur Verbreitung. Sie tendiert jedoch leider dazu, die Unterschiede zu verflachen und die ganz eigenen Besonderheiten der einzelnen Realitäten zu verdecken, indem uns Durchschnittsmuster aufgesetzt werden, die niemand wirklich für sich beanspruchen kann.“
„Sie führt zwangsläufig zu Mittelmäßigkeit.“
Emminger führte vom mittelalterlichen Nürnberg über Bauhaus und Mies van der Rohe und die Idee der Gartenstadt in die fränkische Schweiz nach Mostviel bei Egloffstein, wo er mit einem Freund von uns (der auch den Vortrag organisierte, bei dem wir Emminger kennen lernten) auf einer alten Brotfabrik das Projekt "In der Heimat altern" umsetzt. Ein beeindruckendes Konzept für den angemessenen Umgang mit dem Altern, den Menschen und der Natur. Immer ging es um das Finden der eigenen Identität, die sehr eindrucksvoll auch der Architekt Michael Adler mit einem Bild erklärte, das er zitierte:
„Wenn wir die Blätter einer Eiche betrachten, ist jedes anders, aber wenn wir sie alle einander überlagern, ergibt sich die theoretische Form, die jedem zu Grunde liegt. Die Bedingungen, unter denen die Blätter wachsen, geben jedem dann seine Identität. Das ist ein altes Thema.“ Der Basler Architekt und Hochschullehrer Michael Alder, 1940-2000
Emminger schloss mit einem motivierenden Bild von zwei Jugendlichen, die die eigene Favela (brasilianisches Armenviertel) als Modell gebaut haben, was ebenfalls ein Beispiel für die Bedeutung der Herkunft darstellte.
Niemand erstickt
Schon in der Pause wurde viel zum Thema Cittaslow diskutiert und gleichzeitig den Getränken der Lammsbräu, dem Wein von Fiasco Classico und den köstlichen Buffet von Ute Danzer und Helga Münzenberg gefrönt. Die theatralisch angedrohte Grätenhäufigkeit in der Forellencreme, für die ich die Fische filetierte, wurde bei weiten unterschritten.
Fachfrau für Cittaslows
Dann begann Viola Schulze Dieckhoff mit Ihrem engagierten Vortrg über ihre Erfahrungen mit den Cittaslows, bei dem sie auch viele Beispiele der unterschiedlich strukturierten Städte nannte. Ihr Blick über den Heimat auf´m Tellerrand brachte auch für die anschließende Diskussion mit beiden Referenten viel Stoff, den Schulze Diekhoff und Emminger gemeinsam geduldig abarbeiteten. Hier bewährte sich die angenehme Atmosphäre der Werkstatt, denn die Gespräche brachten durchaus neue Gedanken zum brachliegenden Quelleareal und verdeutlichten die Notwendigkeit sich nicht nur im Workshop, sondern auch im echten Leben mit der Identität einer Stadt zu beschäftigen und die wichtigen Entscheidungen daraufhin abzuwägen. Alle Zuhöhrer sind auf jeden Fall gespannt auf Violas Diplomarbeit, denn hier werden sicher nicht nur die theoretischen Eigenschaften der Cittaslow-städte beschrieben, sondern auch deren Unzulänglichkeiten thematisiert und Lösungsansätze entwickelt.
Nachdem auch die Diskusssionen nach dem offiziellen Teil beendet waren, luden wir noch zum "Aufessen" in unsere Ausstellung, wobei uns auch Violas Partner Hendrik, unser Mann für die Technik, der Theatermaler Mattthias Meier halfen.
Es sind die Momente des gemeinsamen Ausklingen lassens, an denen man sich freut, für seine Gästen so kompetente Referenten und so sympathische Menschen eingeladen zu haben.
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Hier der einfühlsame Zeitungsbericht von Ulla Meckler der Hersbrucker Zeitung.
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Wer uns eine email schickt, kann auch den Link zum Video bekommen.
Das Architekturbüro von Prof. Emminger heißt Johannsraum
am Donnerstag, 21. Juni ist der Tag des Schlafes, weshalb unsere Rückenschulleiterin Ute Danzer bis zum 7.7. zum kompletten Pro Natura Bettsystem eine Schafschurwoll-Zudecke ohne Berechnung anbietet. Dann nur noch einmal gut schlafen und dann beginnen auch schon die Unterkrumbacher Werkstatt-Tage. An beiden Tagen der offenen Tür (23. und 24.6.) stehen wir in der Ausstellung und der Werkstatt für alle Fragen rund ums Einrichten von der Massivholzküche bis zum Polstermöbel unter anderem mit einigen Sonderangeboten zur Verfügung.
Als Video haben wir diesmal einfach den Radiospot von Vilradio bebildert. Nochmal Dank an Matthias Lenardt für die schöne Zusammenarbeit.
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1. Freitag 22.6. 18:30 Slow Food trifft Cittaslow
Unsere Werkstatt ist bekannt für die angenehme und lockere Atmosphäre
Zum Sommerfest des Conviviums Nürnberg bringt Günther Scholz von Fiasco Classico schon zum dritten Mal (1999, 2003, 2012) die Weine mit und zwar diesmal:
Frascati Superiore DOC 2011 Az.Agr. Casale Marchese Glas 0,2 l. EUR 3,00 Flasche EUR 10,00
Bardolino DOC 2011 Az.Agr. Cavalchina di Giulietto Piona Glas 0,2 l. EUR 3,00 Flasche EUR 10,00
Und von der Lammsbräu haben wir BIObiere, Wasser und NOW-Getränke.
Es kocht Hans Peter Eberhard (Grüner Baum Kühnhofen) und Hans Heberlein (Altes Schloss Kleedorf, auch schon zum dritten Mal) garköstlich. Die Miniköche servieren als Hauptgericht:
Das beste vom Hersbrucker Landschwein in fränkischem Domina geschmort auf Schwarzbrotplätzchenoder für Vegetarier
Linguini mit Zucchinistreifen, Kräuterpesto und Kirschtomaten
Tag der offenen Tür in Werkstatt (10 bis 17 Uhr) und Ausstellung (ab 10 Uhr) mit Liveschreinern um 11 und 14 Uhr. Noch kann man die Schneidbretter mit Gratleisten zum Sonderpreis (50€) bestellen. Beim Werkstatt-Gespräch um 19 Uhr diskutieren wir mit Prof. Andreas Emminger und Viola Schulze-Dieckhoff über Architektur, Stadtplanung und Lebensqualität und es gibt feines zu Essen vom Biomarkt Hersbruck und die gleichen Getränke, wie am Freitag.
Hier noch der kleine Radiospot für unsere Jori Polstermöbel, ebenfalls mit Bildern hinterlegt.
Tag der offenen Tür in Werkstatt (10 bis 15 Uhr wegen Bühnenaufbau) und Ausstellung (ab 10 Uhr) mit Liveschreinern um 11 und 14 Uhr. Einlass zum Konzert (Beginn 17 Uhr) und Platzreservierung ab 16 Uhr. Orchesterleiter ist Friedemann Pods, die Solisten sind Caren Forster (Violine) und Armin Roth (Trompete). Es gibt Häppchen und Tröpfchen vom Biomarkt Hersbruck.
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