Kategorie-Archiv: Allgemein

Zeitsparende Lebensmittelorganisation am Beispiel Rehburger von der Küchenmaschine über den Schockfroster bis zum Sous Vide Garen

Das ist die Geschichte unserer ebenso zeitsparenden wie abfallvermeidenden Lebensmittelorganisation, die bei den Direktvermarktern beginnt und über Zerlegen, Vakuumieren, Schockfrosten, Garen im Thermalisierer oder Dampfgarer und Braten am Tepan Yaki im Magen unserer Kunden endet.

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Denn wenn wir mit unseren Kunden Küchen planen, manchmal auch bei anderen Planungsaufgaben, gibt es meist etwas zu essen. Erstens hat man nach 3 bis 4 Stunden gemeinsamen Planens immer Hunger, zweitens ist eine bekochte Küche schöner (und glaubwürdiger) und drittens kamen dabei schon bisher unausgesprochene Küchenwünsche zu Tage, deren Erfüllung uns nicht nur Freude macht, sondern wiederum unser ganzes Team ernährt.

Dabei ist für uns das Sous Vide Garen (Garen im Vakuum) in Kombination mit Gefriertruhe oder noch besser mit unserem neuen Schockfroster „Freddy“ superpraktisch, weil es die perfekte Organisation fertig vorbereiteter kleiner Fleischportionen ermöglicht. Die Herkunft und Geschichte des Tiers ist uns extrem wichtig, weshalb wir fast nur das Weideschwein vom Schwabhof, das Hutangerrind und das Reh unserer Wälder verarbeiten, aber zum Beispiel letzteres bekomme ich natürlich in der Wanne im ganzen – wenn auch bereits in die 9 Stücke plus Haxen zerlegt.

Meist liefert es unser wichtigster Holzlieferant, der Geschäftsführer der  Forstbetriebsgemeinschaft Nürnberger Land, der gleichzeitig auch Jäger ist und die Tiere aus Vorderhaslach und Umgebung zu uns bringt, je nachdem, wo er sie trifft.

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so wird das Reh angeliefert …

Zuerst werden die schönsten Stücke aus den Keulen und dem Rücken ausgelöst,  mit Fond, Wacholderbeeren, Kaffeebohnen und Lorberblatt vakuumiert und schockgefrostet und bei Bedarf direkt aus der Gefriertruhe in 90 Minuten bei 60 Grad im Wasserbad oder Dampfgarer zubereitet.

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fertig portioniert und gewürzt wandern die Beutel zuerst in den Schockfroster und dann in den Tieflühlschrank, wo sie bei minus 20 Grad auf Gäste warten

Was beim Zerlegen übrigbleibt, wird zusammen mit den Knochen im Druckdampfgarer bei 120 Grad mit Wurzelgemüse, Rotwein, Wacholderbeeren und Lorbeerblatt in 45 Minuten zu Fonds verarbeitet und eingefroren, aber alle größeren Abschnitte und den Bauch frieren wir extra ein, falls mal Würste, Burger oder andere Hackfleischgerichte passen würden.

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und so sieht das Reh nach dem Zerlegen ohne Rücken aus

Weil Reh wenig Fett hat, haben wir auch beim Portionieren der Weideschweinstücke vom Schwabhof fette Stücke gesammelt, um sie beim Wolfen dem Reh beimischen zu können.

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Links in der Wanne Weideschwein, rechts Reh, ganz links die abgewogene Gewürzmischung, denn Probieren und ein wenig Nachwürzen ist bei diesen Mengen nicht so einfach

In der Zwischenzeit haben sich einige solcher Beutel angesammelt, und als das neue Reh am Freitag ankam, musste in den Gefrierschränken Platz gemacht werden.  Es waren rund drei Kilo Reh und ein Kilo Schwein, die wir am Samstag sehr früh verarbeiteten. Übrigens ein weiterer Vorteil des Sous Vide Garens: es ist völlig egal wann man kocht, die Früchte der Arbeit, zwischen 10 und 15 fertige Beutel, stehen quasi als selbst gemachtes Conveniencegericht jederzeit abrufbereit zur Verfügung.

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Kleiner Trick am Rand: nach dem Wolfen alte Weggla oder altes Brot durch den Wolf jagen macht das Reinigen selbst Stunden später zum leichten Vergnügen

Diese Stücke wurden nach dem schonenden Auftauen im Schockfroster Freddy (ja, das kann der auch hervorragend und zwar so, dass keine problematische Auftauflüssigkeit entsteht) geschnitten und wie unsere Rehbratwürste, aber eigentlich als Fleischpflanzerl schon in der Wanne kräftig gewürzt. Denn im fertigen Hackfleisch wären die Gewürze nur noch schwer gleichmäßig  zu verteilen.  Die Fleischpflanzerl sollen nämlich auch ohne alles schmecken, während „richtige“ Burger ob der üppigen Beilagen und Saucen nur schwach bis gar nicht gewürzt würden.

Für vier Kilo Fleisch mischten wir:
– 64 gr Alpensalz
– 10 gr Pfeffer
– 4 gr Piment
– 2 gr Chili
– drei Teelöffel getrockneten Rosmarin

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Vier Kilo Fleisch in der Ankarsrum

Danach wird das Hackfleisch noch ein paar Minuten in der Ankarsrum Küchenmaschine mit dem Knethaken vermengt – die Schüssel schafft die vier Kilo Fleisch locker, unsere Kitchen Aid wäre damit heillos überfordert gewesen.

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Dank des Abschnitts vom Edelstahlmöbelfußes haben sie die Form von Mini-Rehburgern, aber sie wurden als Fleischpflanzerl fertig gewürzt

In einem entgrateten Rohrabschnitt aus Edelstahl formten wir mittels Löffel die Masse zu Burgern mit rund 50 gramm, was erstaunlicherweise nur 73 Pflanzerl ergab, man muss zwischendurch halt viel probieren.

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Dank des Tepan Yakis geht das Braten von 73 Burgern auf zweieinhalb mal

Weil wir an diesem Wochenende keine Gastesser hatten, wurden sie sofort nach dem Braten am Tepan Yaki  im Schockfroster „Freddy“ von Irinox bei minus 34 Grad in rund 2 Stunden auf minus 20 Grad heruntergekühlt (das dauert nach Herstellerangaben in der Gefriertruhe bis zu 10 mal so lange und die bei der Langsamkeit entstehenden großen Eiskristalle beschädigen die Zellstruktur des Fleisches).

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Der Schockfroster „Freddy“ von Irinox erhält Qualität und Geschmack des fertigen Flesichpflanzerls

Danach haben wir sie als Sixpack vakuumiert und in der Gefriertruhe geparkt.

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Bei 60 Grad  kann man sie im Beutel in 30 Minuten essfertig auftauen und erwärmen oder nochmal kurz anbraten. Wir konnten keinen Geschmacksunterschied zu den frischen Fleischpflanzern schmecken, besuchen Sie uns, dann können Sie sie selbst probieren.

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Im Thermalisierer von Komet kann man die tiefgefrorenen Burger bequem regenerieren

Kann also gut sein, dass unsere Gäste bei den kommenden Beratungsgesprächen Rehburger genießen können.  Das größte Kompliment, dass wir schon einige Male erhielten, war der Fleischgenuss von Vegetariern, die ob der glaubwürdigen Tiergeschichten bei uns eine Ausnahme machten und damit zum Flexitarier wurden.

Weil wir die skeptischen Blicke auf den bekochten Tepan Yaki kennen „Wie lange schrubbt man denn an dem Ding“ versichern wir mit dem Handyvideo, dass er wirklich in einer Minute wieder sauber ist und wer nochmal 20 Sekunden für die Behandlung mit Zitronensäure investiert, hat sogar die Eiweisflecken entfernt.

Mit dem Testen eines der ersten in Deutschland ausgelieferten  Schockfrosters sind wir noch ganz am Anfang, wer schon Erfahrungen oder Tabellen dafür hat, möge uns bitte informieren.

Die aktuellen Küchenlinks:

Die Ankarsrum Küchenmaschine, den Schockfroster Freddy, die Vakuumierer und Thermalisierer von Komet kann mal, wie alle anderen Küchengeräte, natürlich bei uns kaufen

Alle Artikel über das Sous Vide Garen

Alle Videos über die Massivholzküchen in der Youtube Playlist:
http://nhblog.de/yt_pl_kueche/

Die Videos über das Kochen in unseren Küchen (Kochveranstaltungen oder-Shows):
http://nhblog.de/yt_pl_kochen/

Unsere Kochsendungen mit Diana Burkel (Würzhaus) ist hier zu finden:

http://kocheinrichtung.de

Meine eigene Kochreihe heißt „Einfach Kochen:“
http://www.nachhaltigkeitsblog.de/einfach-kochen

Und viele Artikel über unsere Art des Küchenbaus sind im Nachhaltigkeitsblog unter der Rubrik „Die Küche zum Kochen“:
http://www.nachhaltigkeitsblog.de/die-kueche-zum-kochen

Die Küchenseite auf der Homepage haben wir aktualisiert:
http://www.die-moebelmacher.de/produkte/kueche.html

 

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Fotoaktion mit Schülerinnen und Oldtimer als Vorbereitung für die „Filmgala Dolores“ am 24. Juni

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Der Film „Dolores“ spielt im Jahr 1962, dem Geburtsjahr von herwig Danzer (re), die Schülerinnen Alicia, Julia, Ruveyda und Elisabeth (v.l.n.r.) sind unübersehbar ein paar Wochen jünger, der älteste ist der Käfer aus den 50-ern, der im Jahr 1969 zum Buggy umgebaut wurde.

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Während der  Werkstatt-Tage 2017 (23. bis 25. Juni) beteiligen sich an der „Filmgala Dolores“ Geburtsjahrgänge zwischen 1960 und 2000 des Hersbrucker Gymnasiums. Die ältesten begannen noch  vor der Filmgruppe des legendären Deutschlehrers Richard Siebenbürger mit dem Film „Happy Monday“ die Preise der Bayerischen Schulfilmtage einzusammeln, die jüngsten kennen ihn gerade noch aus Erzählungen oder aus dem Film den unser neuer Auszubildender Moritz Meier mit seinen Projektpartnern über Sibi im Jahr 2012 gedreht hatte.

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Gedränge am improvisierten Schminkspiegel in unserer Ausstellung

Die jüngsten haben für die Fotoaktionen der Gala in Zusammenhang mit den Oldtimern, Kleidung aus den Sixties und anderen lustigen Ideen zu den 60-er Jahren, schon mal mit der Fotoausrüstung der Möbelmacher geübt. Denn die engagierten Fotografinnen Ruth Geer und Marie Kumpf aus der Klasse des bekannten Fotografen und Kunstlehrers Michael Schober stehen den Gästen für originelle Fotoaktionen zur Verfügung.

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Schulung für die Fotografinnen

Am Tag der Filmgala Dolores – der Film wurde für den Grimmepreis vorgeschlagen – sind  schon jetzt 5 Oldtimer angemeldet (hoffentlich werden es noch viel mehr), natürlich das Original aus dem Film, DoloresEinladungKurz.MTS Kopie.Standbild004 das dem Vater des Regisseurs Michael Rösel gehörte, aber eben auch der Käfer aus den 50-er Jahren von Norbert Kirchenmeier, der 1969 zum Buggy Strandcar umgebaut wurde und der die junge Damen sichtlich begeisterte.

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Es war einfach ein genialer Fototermin, also zum Schreien …

Der Buggy durfte sich mit den liebenswerten  Schülerinnen, die in den Kostümen des industriemuseums Lauf den Service des stilechten Buffets erledigen werden, in den Wogen der Möbelmacher-Pusteblumenwiese   an den „summer of 69″ zurückerinnern, was ihm ob der lustigen Töne aus seiner Hupe wohl wirklich Freude bereitete. Und übrigens: in allen Schuljahrgängen bis zurück in die Antike gab und gibt es Schülerinnen und Schüler, die sich für mehr als Noten interessieren, die Freizeit investieren und dabei – wie wir selbst damals bei Siebenbürger – viel mehr lernen, als der bayerische Lehrplan in Franken hergibt.

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Was für ein Foto! Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Lehrern

Die Möbelmacher freuen sich riesig über den großen Zuspruch aller ehemaligen und aktuellen Gymnasiasten und die Unterstützung durch den Kunst- und Kultlehrer Ulf Geer aber auch Schulleiter Klaus Neundörfer, denn die Werkstatt-Tage sind seit 19 Jahren der Termin in Unterkrumbach, an dem man interessante und engagierte Menschen jeden Alters trifft. Bitte unbedingt hier für den Abend ab 18 Uhr anmelden und viele Freunde mitbringen!

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Wer nicht zu unserer Filmgala am 24. Juni kommt, verpasst genau jene jungen Frauen, von denen wir in Zukunft noch hören werden!

Wer noch einen  Oldtimer mitbringt und sich anmeldet, bekommt freien Eintritt, wer im Stil der 60-er kommt, den ermäßigten Eintritt und wer Musik- oder Küchengeräte mitbringt oder ganz neue Ideen hat, soll uns einfach anrufen: 0911 862 999 .

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Auch die Dreharbeiten für Dolores waren wirklich harte Arbeit, Michael Rösel (re) wird davon berichten
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Don´t forget Sibi, er hat vielen von uns die Orientierung erleichtert

Hier nochmal der wichtigste Link zur Filmgala auf der Homepage der Möbelmacher mit allen Infos zum 24. Juni ab 18 Uhr.

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Der Käfer aus dem Jahr 1950 wurde 1969 zum Buggy umgebaut und von den Mädels 2017 ins Herz geschlossen (weil ein Kabel zum Anschluss der Handys dranhing)
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Die Streuobstwiese der Möbelmacher mit Pusteblumen, Buggy und attraktiven jungen Damen im Stil der Sixties beim Fototermin
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So sieht man aus (Michael Schober), wenn man sich als Lehrer vom Scheitel (naja) bis zur Sohle für die Fotokompetenz der Schülerinnen engagiert
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Manchmal passen die Menschen, das Wetter und die Umstände einfach zusammen. Zufall, oder nicht, wir sind dankbar dafür.
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Manchmal passt einfach alles …

Und noch ein paar Ergebnisse vom Nachmittag:  UWT17FotosessionBuggy_0030

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„Immer teurer, aber selten genutzt“ – Widerspruch zur dpa Meldung von Uta Knapp in den Nürnberger Nachrichten

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Manchmal bedienen sich auch die Nürnberger Nachrichten bei der deutschen Presse Agentur, weil trotz immer leerer werdenden Redaktionszimmern, die Seiten  ja trotzdem voll werden müssen.
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Gemeinsames Genießen am Tepan Yaki

So fand wohl auch der seltsam überschriebene Artikel von Uta Knapp (von der deutschen Presse Agentur) über Küchen „Immer teurer, aber selten genutzt“ in die Nürnberger Nachrichten, den wir an einigen Stellen durchaus bestätigen können, an anderen aber heftig widersprechen. Denn unsere Küchenkunden kochen ebenso gerne wie gut und das auch noch oft.  Sie schreibt:

Verbraucher sollten indes auch bei hohen Nachlässen nicht blind zugreifen, sondern die Preise über einen längeren Zeitraum hinweg verfolgen, rät Gabriele Bernhardt von der Zentrale zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs: „Der Preiswettbewerb im Möbelhandel ist sehr hart. Wenn der Verbraucher anfängt, ein bisschen rumzuschauen, wird sich einiges bewegen.“
Nunja, bei Küchen von der Industrie, die von den Händlern nur weitergereicht werden, gibt es einen vernichtenden Preiskampf, weil der Kunde theoretisch von jedem Händler die gleiche Ware bekommen würde – aber nur, wenn alles fehlerfrei bestellt wird. Aber von wem ist der beste Entwurf, wer montiert zuverlässig und wer steht auch die nächsten Jahrzehnte zum  Service zur Verfügung?  Die mit „ein bisschen rumzuschauen“ vermeintlich verbraucherfreundliche beworbene Schnäppchenjagd kann einen einfachen Garantiefall durch Konkurs des ach so günstigen Händlers zur Katastrophe werden lassen, sie führt häufig zu völlig unvernünftigen Transportwegen daraus folgenden Serviceproblemen und der Verdrängungswettbewerb („wird sich einiges bewegen“), wird durch die beispiellose  Monopolisierung am Möbelmarkt das Angebot so weit zentralisieren, dass wir über den Einheitsbrei bald  jammern werden, wie über den Verlust der kleinen und guten  Metzgereien und Bäckereien.
„Für die Zubereitung eines gesunden Essens reiche dabei bereits eine ganz einfache Ausstattung: „Eine Küche für 30.000 Euro oder 100.000 Euro braucht kein Mensch.“
herwig_peter_norway87WEBDas ist nicht ganz falsch, aber vor allem nicht ganz richtig. Im Sommer 1990 schenkten uns zum Beispiel dankbare Norweger für den schönen Abend mit Gitarre, aber wohl noch mehr für den üppigen Alkohol tags darauf ein ganzes Zicklein, das wir auf sechs Campingkochern unseres wilden Campingplatzes mit böhmischen Knödeln und Sahnesoße für alle köstlich zubereiteten.
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Böhmische Knödel in einem von 6 gleichzeitig eingesetzten Campingkochern, um ein geschenktes Zicklein zum Festessen für alle zu machen – Norwegen 1991

Wir brauchten sicher keine Superküche zum gemeinsamen Kochen, wir hatten ja Zeit und Improvisationstalent und doch machen wir heute unsere Knödel mit weniger Aufwand im Dampfgarer, freuen uns über das schnelle Baggersbraten für alle auf dem Tepan Yaki und die ersten Kunden, die das Garen im Vakuum entdeckt haben, sind total begeistert: das Vakuumieren und Sous Vide Garen bietet die unproblematische Lebensmittelorganisation und ist die beste Kombination, wenn man bei unseren Direktvermarktern Hutangerrind, Weideschwein oder Reh einkauft.

Der Begriff „Brauchen“ ist in unserer Gesellschaft nicht mehr das Kriterium, es geht um köstliche und zeitsparende Zubereitung und Organisation, aber vor allem geht es um Lebensqualität oder einfach Freude am Zusammensein.
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Die wertvolle Küche – die bei uns durch Massivholz noch viel wertvoller wird als die Spanplattenvariante – wird in diesem Artikel als sinnlos erklärt, dabei kostet sie genauso viel wie ein Auto, von dem einen auch das billigste von A nach B bringt. Ein Auto wird bald ausgetauscht, unsere Küchen halten dagegen ein Leben lang und für viele unserer Küchenkunden ist das Auto ebenso egal, wie als Statussymbol unbrauchbar.
„Doch wird angesichts solch hoher Investitionen dann auch mehr selbst gekocht? Die Küchenbranche sieht einen Trend zu „genussvollem Kochen“. Es sei davon auszugehen, dass während der Woche etwas weniger, aber am Wochenende mehr gekocht werde, sagt Mangels.“
Warum eigentlich sind bei Männern Oldtimer und für Außenstehende andere  schwer nachvollziehbare Hobbys liebenswert, aber wenn sich Frauen eine funktionale und vor allem dank Kochinsel familienfreundliche Küche leisten, lästert Uta Knapp über das „Statussymbol.“ (Übrigens haben wir auch kochbegeisterte Männer als Kunden und viele Kinder lernen in unseren Massivholzküchen begeistert das Kochen)

Ich würde der sonst durchaus engagierten Journalistin gerne unsere Produktion zeigen und gemeinsam mit ihr und Freunden am Tepan Yaki im Dampfgarer und auf allen anderen Geräten in aller Ruhe kochen und dann genießen. Die berechtigte Kritik am Gebaren der Möbelhäuser wird das sicher nicht ausräumen, aber vielleicht kann ich um Verständnis für unsere Kunden werben, die ihr Geld ausgesprochen sinnvoll in die Lebensqualität der Familie investieren und die sich über diesem Artikel beschwert haben.


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Hier sind  unsere aktuellen Küchenlinks mitsamt den Videos:

Die ganze Holzgeschichte im Video in unserer Playlist.

Alle Videos über die Massivholzküchen in der Youtube Playlist:
http://nhblog.de/yt_pl_kueche/

Die Videos über das Kochen in unseren Küchen (Kochveranstaltungen oder-Shows):
http://nhblog.de/yt_pl_kochen/

Unsere Kochsendungen mit Diana Burkel (Würzhaus) ist hier zu finden: http://kocheinrichtung.de

Unsere eigene Kochreihe heißt „Einfach Kochen:“
http://www.nachhaltigkeitsblog.de/einfach-kochen

Und viele Artikel über unsere Art des Küchenbaus sind im Nachhaltigkeitsblog unter der Rubrik „Die Küche zum Kochen“:
http://www.nachhaltigkeitsblog.de/die-kueche-zum-kochen

Die Küchenseite auf der Homepage :
http://www.die-moebelmacher.de/produkte/kueche.html

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Feldmann Media Group genießt die Massivholzmöbel-Atmosphäre der Möbelmacher

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Lustigerweise sind fast alle Objektkunden – also die, die Arztpraxen, Büros, Läden, Hotelzimmer, Kirchen oder andere öffentlich zugängliche Möbel von uns besitzen  – vorher Privatkunden. Bei dem Altar für die Kirche war es übrigens der Architekt. Was mich selbst wundert, denn die Qualität und Atmosphäre meines  Arbeitsplatzes genieße ich doch wesentlich öfter und länger als mein Wohnzimmer, indem ich persönlich fast nie bin? Aber gut, macht ja nix. Laut Google sucht kein Mensch nach Objektmöbeln aus Massivholz.

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Auch Martin Feldmann hat mit uns erst Möbel  für die Familie  geplant und bewohnt, bevor unser Mathias (Deinhard) MeierIMG_1165xx viele gemeinsam fertig ausgearbeitete Vorschläge für das Erdgeschoss  des beeindruckenden Firmengebäudes der FELDMANN Media Group verwirklichen durfte. Ein kleiner glücklicher Terminzufall, die ebenso sympathische wie fotogene Mitarbeiterin und ein kleiner Teil des Teams am Konferenztisch machten aus der schnellen Stunde viele tolle Fotos – auch im 360 Grad Panorama – und ein lustiges Video für das wir uns bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken.

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Denn wer dieses angenehme Betriebsklima, sogar als eigentlich störender Fotograf, miterleben darf, erkennt sehr schnell, dass hier Menschen arbeiten, die ihre Arbeit und den Arbeitsplatz schätzen. Solche Aufträge sind dann auch für unser Team eine echte Bereicherung, denn mit unseren Massivholzmöbeln demonstriert eine Firma Wertschätzung der gemeinsamen Arbeit jenseits des Shareholder Values. Und ich glaube – Achtung sentimentaler Anfall –   dass genau diese Art der wertschätzenden Zusammenarbeit Schule machen sollte. Oder wie die Chinesen sagen:

Wenn du eine Stunde lang glücklich sein willst, schlafe. Wenn du einen Tag glücklich sein willst, geh fischen. Wenn du ein Jahr lang glücklich sein willst, habe ein Vermögen. Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, liebe deine Arbeit.
Chinesisches Sprichwort

Die grobe Beschreibung der Möbel weiter unten und (hoffentlich) bald auch auf der Homepage-Objektseeite.

Kaffeebar und Pausenraum

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Wir haben in der Kaffeebar mit dem Fotografieren begonnen, wo in handwerklich gezinkten U-Korpussen aus Buche Schubladen mit Thermobuchenfront und weiße Glastüren untergebracht sind. Auch die 90cm hohen Tische mit den Tresenehockern besitzen diese stilgebende Zinkenverbindung.

Kleiner Konferenzraum

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Dort ist die raffinierte Rautenform des Besprechungstisches die einzige Möglichkeit gewesen, die Durchgänge frei zu halten. Gegenüber steht der große Vitrinenschrank mit dem gleichen gezinkten Korpus und bietet noch jede Menge Stauraum.

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Hall of Fame

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In dieser Lounge vor dem großen Konferenzraum stehen alte Mercedessessel aus einer alten S-Klasse, die auch zum Arbeitsumfeld der Firma passen. Denn die FELDMANN Media Group macht richtig gute Filme – aber noch viel mehr –  unter anderem auch für Mercedes Benz. Hall of Fame heißt dieser andächtige Raum, weil alle bisher gewonnenen Trophäen in unseren Spezialvitrinen mit seitlicher Öffnung  aufbewahrt werden.  Und so durften wir dann auch den Chef mit dem Preis im Arm fotografieren, ein Foto, dass Sie sicher im Kalender 2018 wiederfinden werden.

Teeküche

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Das ist wohl die kleinste Küche, die wir jemals gebaut haben, aber auch sie bietet dank der Hochfaltklappe im Oberschrank eine Menge Stauraum. Meist wird dort Tee gekocht.

Eingangshalle mit Garderobe und Sideboard IMG_9412Garderobe

Das Stahlgestell für die Garderobe hatte die  Feldmann Media Group schon, wir haben noch eine Bank und eine Hängemöglichkeit geschaffen, an der Stirnseite des Raumes steht noch ein großes Sideboard passend zur gestalterischen Grundidee. IMG_9414Sideboard

Wir bedanken uns ganz herzliche für die schöne Zusammenarbeit und die freundliche Aufnahme des Spontanfotografen.

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Die Massivholzmöbel der Möbelmacher aus dem Holz der Hersbrucker Alb

Die Objektmöbel der Möbelmacher

 

 

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Massivholzküche aus fränkischem Rüster völkerverständigend mit bayerischen Granit vermählt – Pressemeldung von Gramablend

Na das mit den Franken und Bayern ist ja nicht so einfach, aber mit unserer Küche aus fränkischem Rüster und bayerischen Granit leisten wir unseren Beitrag zur Völkerverständigung, was nicht zuletzt dem neuen europäischen Gedanken gerecht wird.  Unsere neue Showküche ist hier schon auf der Homepage beschrieben, aber hier ist eine Pressemeldung für Fachzeitschriften, die unser Granitpartner Gramablend mit unseren Fotos von einem Hessen formulieren ließ, vielen Dank dafür.

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Pressemitteilung der Firma GramaBlend ®
Medium: der deutsche schreinerThema: Showküche Die Möbelmacher, Tag des Schreiners 2016
Stand: 08.05. 2017

Regionalität ist Trumpf:
Showküche aus Rüster und Bayerwald-Blendstone®

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Regionale Küche liegt im Trend, und nicht nur hinsichtlich der darin zubereiteten Speisen wird gerne auf heimische Rohstoffe und Materialien zurückgegriffen. Auf konsequente Art wurde dieser regionale Ansatz von dem handwerklichen Einrichtungsbetrieb „Die Möbelmacher GmbH“ im mittelfränkischen Kirchensittenbach umgesetzt: Die zum letztjährigen Tag des Schreiners gefertigte Showküche kombiniert die heimischen Materialien fränkischer Rüster und Bayerwald-Granit, letzterer in gewichtsoptimierter Blendstone®-Qualität des Hybrid-Naturstein-Herstellers Grama Blend® GmbH.

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Heimische Küche der besonderen Art:
Ästhetisch leicht, modern und funktional
Gerade in der gekonnten Auswahl und Kombination erlesener Zutaten zeigt sich der wahre Küchenmeister. Neben dem regionalen Materialaspekt legten Die Möbelmacher die Akzente auf funktionale und ansprechende Gestaltung der Showküche, ebenso musste sie natürlich den robusten Anforderungen professioneller Ansprüche genügen.
Realisiert wurden die Vorgaben der Möbelmacher-Küchenchefs durch den Einsatz massiver Korpusmöbel und Fronten aus dem Rüster der Hersbrucker Alb sowie einer Arbeitsplatte aus dem selben Naturholzmaterial.
Diese heimische Herkunft charakterisierte auch das Naturstein-Ausgangsmaterial, welches von Grama Blend zum Entstehen dieser Vorzeige-Küche beigesteuert wurde: Der Arbeitsplatten-Einleger des Küchenherds, die Spülen-Arbeitsplatte sowie die Möbeltüren der Spülenumrahmung wurden auf der Basis von Bayerwald-Granit in Hybrid-Naturstein gefertigt.

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Neben der gewichtsoptimierten Stabilität dieser maßkonfektionierten Blendstone®-Elemente überzeugt vor allem deren authentische und beanspruchbare Naturstein-Oberfläche, die ästhetisch ansprechend mit dem Naturholz der Ulme kombiniert wurde. Im harmonischen Ensemble konnte diese Küchenkreation demnach nicht nur die emsigen Showköche, sondern ebenso die zahlreichen Besucher begeistern, die der Einladung der Möbelmacher zum „Tag des Schreiners“ in ihre Werkstatt gefolgt waren.

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Dank seiner hybriden Struktur kann BlendStone® sowohl mit authentischer Naturstein-Oberfläche überzeugen, als auch mit der Kombination aus geringer Materialstärke (Arbeitsplatte 10 mm, Möbeltüren 19 mm), vergleichsweise geringem Gewicht sowie hoher Belastbarkeit punkten.

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Die maßgenau vorkonfektionierten BlendStone®-Elemente können mit allen gängigen Befestigungs- und Haltesystemen bzw. handwerksüblichen Verfahren und Werkzeugen montiert werden.
Fließtext: 226 Wörter/1962 Zeichen © 05/2017 alias X/Grama Blend

Fotos: Die Möbelmacher/Grama Blend
Firmen-Info:
Grama Blend GmbH
Industriestr. 44-46
92237 Sulzbach-Rosenberg
Ansprechpartner: Norbert Moller (GF)
Ruf: 09661 1043-25
Mail: info@gramablend.com
Web: www.gramablend.de

Presse-Kontakt:
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Ansprechpartner: Siegfried Galter
Ruf: 0731 264 009 39
Mail: kontakt@aliasx.de

Die Möbelmacher GmbH
Unterkrumbach 39
91241 Kirchensittenbach
Ansprechpartner: Herwig Danzer (GF)
Ruf: 09151 862999
Mail:herwig.danzer@die-moebelmacher.de
Web: www.die-moebelmacher.de

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Gerade auch im großflächigen Einsatz kommen die spezifischen BlendStone®-Vorteile besonders gut, und vor allem leichtgewichtig zum Tragen.

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Ob als Applikation, in Kombination mit anderen Werkstoffen (bevorzugt Holz), oder auch als Monomaterial-Umsetzung – BlendStone® ermöglicht innovative Naturstein-Akzente im Möbel- und Innenausbau.

Wie die Massivholzküche aus Unterkrumbach ins Allgäu kam

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Gemeinsames Kochen mit neuen Küchenkunden im Allgäu

     PRESSEMELDUNG
Über die Internetsuche  fand die kochbegeisterte Familie Felbinger aus dem Allgäu den Weg nach Unterkrumbach und zur individuellen Massivholzküche. Beim ersten Besuch übernachteten  sie nach fünf Stunden gemeinsamer Küchenplanung, Werkstattführung und gemeinsamen Kochens  im Wohnmobil auf dem Gelände der Möbelmacher, wo sich deren Zwergpudel Sambo nur sehr zaghaft mit der französischen Hauskatze Plümi anfreundete.

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Am Tag der Küche nahmen auch Sohn und Tochter teil. (v.rechts nach links: Ute, Stephi, Maja, Jakob

Deutlich schneller ging das bei Frau Felbingers erwachsenen Kindern Maja und Jakob, die sich einige Wochen später am Tag der Küche in Unterkrumbach beteiligten und beim Kochen und Diskutieren mit anderen Kunden das Vakuumieren, Sous Vide Garen und Nudelkochen im Dampfgarer lernten.

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Das Bergpanorama der Allgäuer Alpen auf der Küchenfront aus Unterkrumbach

Als Glasfront auf dem Oberschrank wählte die Familie ein vom Nebelhorn aufgenommenes Foto der Allgäuer Alpen, das die Inhaberfamilie Danzer bei ihrem Besuch einen Monat später – nach dem gemeinsamen Skifahren – auf vielen Fotos festhielt.  Danach wurde spontan alles verkocht, was der Kühlschrank hergab, Induktionswok,  Tepan Yaki und der Vakuumierer zum Sous Vide Garen waren dabei im Dauereinsatz.   Das Rezept mit den Zuckerschoten und Flußkrebsen, wurde neben allen anderen Fotos und Videos mit im Nachaltigkeitsblog veröffentlicht: www.nhblog.de/allgaeu.

Alle Küchen aus dem Jahr 2016

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Der fränkische Jedermoo

Der Fränkische Jedermann

Von Fitzgerald Kusz nach Hugo von Hofmannsthal

Theater Kuckucksheim

Gott ist wütend. Schlecht sind die Menschen, eitel und habgierig. Eigentlich würde er lieber heute als morgen zum Jüngsten Gericht blasen lassen. Doch Gott gibt der Welt eine letzte Chance: Wird der selbstsüchtige Jedermann im Angesicht des Todes zum Guten bekehrt, soll die Welt verschont bleiben.
Dieser Jedermann ist ein hartherziger Genussmensch, voller Stolz und ziemlich selbstgerecht. Er hat nur Augen für seinen Reichtum und die Reize seiner Angebeteten, dem „Herzala“. Mitten auf einem Fest erscheint ihm nun aber der Tod höchstpersönlich, um ihn abzuholen. In der einen Stunde Aufschub, die er dem Tod abhandelt, kann er nicht einen einzigen seiner Freunde und Verwandten dazu überreden, ihn auf seinem letzten Weg zu begleiten. Und auch von seinen angesammelten Reichtümern muss er sich endgültig trennen. Einzig sein „Gwissen“ und sein „Glaum“, zwei allegorische Figuren, die entsprechend seines bisherigen Lebenswandels eher gebrechlich daherkommen, sind ihm noch eine Stütze und retten ihn vor dem Teufel und der ewigen Verdammnis.

Donnerstag 29. Juni 19.00 Uhr    Eintritt 20 Euro   Anmeldung empfehlenswert

(info@kulturbahnhof –ottensoos.de oder tel. 09123/6518)

Spiel: Stefan Kügel, Benjamin Seeberger, Lukas Seeberger    Regie: Jürg Schlachter

Puppen: Frauke Lehmann-Hößle, Lisa Palesche   Kostüme: Johanna Hößle, Frauke Lehmann-Hößle     Bühnenbild: Benjamin Seeberger, Lukas Seeberger       Musik: Dietmar Staskowiak  Foto jedermoo_04_druck

Selbstoptimierung

Dienstag, 9. Mai 2017, 19:30 Uhr  im Kulturbahnhof Ottensoos, Bahnhofstr.11

Selbstoptimierung: Königsweg zum Glück oder gnadenlose Geißel? (Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Evangelischen Forum Hersbruck)                                                                      (Bild:anyGGG/fotolia)

Schön, erfolgreich und glücklichmüssen die Menschen sein! So Icon Perfektionistin, schwarz, Vektor, freigestelltlauten viele Parolen, die uns  in eine kontinuierliche Selbstoptimierung und ein grenzenloses Verlangen (Immer und Jetzt) treiben. Das Wettbewerbsprinzip, die Globalisierung und die technischen Möglichkeiten der Internet-Ökonomie sowie dieWarenfülle der heutigen Welt verleiten zu Maßlosigkeit und führen zum Verlust der inneren  und äußeren Balance (mit der eigenen Natur sowie mit der sozialen und natürlichen Umwelt). Inzwischen liegen viele Analysen zu den Erschöpfungen und Überforderungen der grenzenlosen Selbstoptimierung vor.

Vor 500 Jahren hatten die Leute eher Angst, nach dem Tod zu den Versagern zu gehören. Dem setzte z.B. Martin Luther sein „Sola Gratia“, „Allein durch die Gnade werden wir selig“ entgegen.

Daniela Fuchs (Trainerin, Coach und Konfliktmediatorin) und Pfarrerin Nicola Neitzel nähern sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln der „Selbstoptimierung“.

Moderation:   Konstanze Heß, Pädagogische Leiterin (Evang. Forum Hersbruck)

Eintritt frei,  Spenden erwünscht

Die regionale Waldschöpfungskette und was die individuelle Massivholzküche mit der Sterneküche verbindet

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Andreé Köthe und herwig Danzer in der Frankenschau im Jahr 2004

Seit 1988 engagieren sich die Möbelmacher für regionale Wirtschaftskreisläufe und 1998  begann nach dem ersten Tag der Regionen in Unterkrumbach die Zusammenarbeit mit fränkischen Spitzenköchen für das Bayerische Fernsehen. Knapp zwanzig Jahre durften wir mit Andreé Köthe (Essigbrätlein), Stefan Rottner (Gasthaus Rottner), Christian Wonka, Diana Burkel (Würzhaus), und vielen anderen kreativen Köchen zusammen arbeiten und letzte Woche fiel uns bei einem Kochevent in der BindergassTheke von Nina Bressel – mit dem Team des sehr jungen prämierten Restaurants  „Sosein“ – mal wieder auf, wie eng  die Sterneküche und die individuelle Massivholzküche zusammenhängen.

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Das Team vom Sosein in der BindergassTheke 2017

Am Teller oder am Küchenboden sieht oder schmeckt man nur das Ergebnis der Arbeit, also das Gericht oder die Küche, nicht aber deren Vorgeschichte und den Aufwand, der dafür getrieben wurde. Inspiriert von den sehr ausführlichen Vorgeschichten jedes einzelnen Gangs des Restaurants „Sosein“ wollen wir – mal wieder – die Zusammenhänge von gastronomischer Spitzenküche und unserer individuellen Massivholzküche beschreiben:

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Kochworkshop am Tag des Schreiners 2016 in unserer Showküche
  • beide eint der Ruf, dass sie teuer seien
  • beide haben einen Qualitätsanspruch, der jenseits des „Sattwerdens“ oder des „Kochenkönnens“ liegt
  • der Material-Einkauf ist zeit- und pecuniär immens aufwändig
  • die Liebe, die Zeit, die Kompetenz und die Zuverlässigkeit, die auf jedem Teller oder in jeder Massivholzküche stecken, sind mit Fast Food oder industriellen Spanplattenmöbeln nicht vergleichbar
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Diana Burkel bekochte unsere Gäste während der Lesung mit Ulrich Grober bei den 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen

Der kleine Unterschied, dass der Gastronom ein Gericht auf der Speiesekarte vorgibt (zumindest war das vor Lactoseintoleranz und der Speisenwahl im Film „Harry und Sally“ so), wir Möbelmacher aber jedes Möbel und jede Küche individuell für den Kunden entwerfen, wird vielleicht durch die jeweilige Investitionssumme ausgeglichen. Denn zugegeben, unser Küchen sind etwas teurer, als ein Abend im Spitzenrestaurant.

Aber wir wollen auch erklären, warum das so ist und deshalb haben wir unsere regionale Waldschöpfungskette des Jahres 2017 in ein superkurzes Video gepackt, wer sich noch tiefer einarbeiten will, findet von der Holzanlieferung bis zum fertigen Möbel noch viele ausführliche Videos in unserer Playlist.

Die regionale Waldschöpfungskette 2016/17

Der Einkauf

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Tobias Raum mit Helfer Kilian bei der Submission in Sailershausen

Unser Holzmanager Tobias Raum hat diesmal 137 Kubikmeter Holz eingekauft (Buche, Esche, Eiche, Kirschbaum, Ahorn, Elsbeere)  wovon rund ein Drittel aus den Wertholzversteigerungen (Submission) in Franken stammt. Die Waldbauern bringen ihre schönsten Stämme auf einen Lagerplatz, wo jeder Käufer sein Gebot in eine Liste eintragen kann, und  wer am meisten geboten hat, bekommt den Stamm.

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Auf den Willen kommt es an, nicht auf die Größe der Säge!

Die Anlieferung

Zwei Drittel, kommen von der Forstbetriebsgemeinschaft Nürnberger Land, womit wir zu deren größten Kunden zählen. Diesmal wurde ein großer Teil der Buchen direkt mit dem Rückewagen aus dem Wald angeliefert, weil die Stämme nur 1940 Meter von unserer Werkstatt entfernt gefällt wurden und weil sie sowieso am Heimweg der Holzarbeiter lag.

Die Rundhölzer – meist die Erdstämme – werden bei uns Ende März zunächst von der Monstermaschine der Familie Feulner entrindet, auf dass das Sägen leichter wird und schon mal die meisten Tierchen weg sind. Den Berg Rinde holt gleich der Nachbar Rainer Scharrer, der seinen Kühen damit die Laufwege auf die Frühlingsweide komfortabel ausstattet.

Das Sägen und Schlichten

Zwei Wochen dauerte diesmal das Sägen mit der mobilen Bandsäge von Claus Gerstacker, eine echte Knochenarbeit ist vor allem das Stapeln oder Schlichten der Bretter, weshalb wir ein paar Wochen später auch wieder ein Schlichtfest feiern werden. Alle Helfer und auch die, die uns vielleicht im nächsten Jahr helfen wollen, sind dazu herzlich eingeladen.

Die Sägespäne machen es wieder Rainers Kühen in den Boxen angenehm weich, trocken und wohlriechend und das komplette Restholz wird von von der Firma Schwarm aus Stöppach gehäckselt und sorgt im Anschluss für wohlige Wärme im Hersbrucker Thermalbad. Am Ostersamstag war damit für diese Saison Schluss – jetzt kaufen wir bis November kein Holz mehr – und das Team erholt sich um im nächsten Jahr wieder fit zu sein.

Der Lohn der Arbeit und die Zertifizierung

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Starkes Team

Unser Holz bleibt dann ein bis fünf Jahre im Außenlager, bevor es in die Trockenkammern kommt und danach in Einzelanfertigung zu Küchen und Möbeln veredelt wird. Dabei haben wir nicht nur die optisch schönsten Stämme aus der Hersbrucker Alb ausgewählt, wir haben dank unserer langen Lagerung vor allem ein ruhiges und angenehm zu verarbeitendes Holz, für das sich dieser Aufwand wirklich lohnt.

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Ute und herwig Danzer in der neuen Showküche aus fränkischer Buche namens „Rotweinküche“

Der immense Unterschied zu schnell getrocknetem Holz (im Vakuum) fällt uns jedes Mal auf, wen wir ein paar Bretter davon verarbeiten, was gottseidank nur sehr selten vorkommt. Wir sind sehr glücklich, dass unser ganzes Team diese Anstrengungen für die best mögliche Qualität im Möbelbau mitträgt und perfekt organisiert.

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Weil wir für diese Art der superregionalen Holzwirtschaft kein Beispiel kenne, wir aber ständig von unserer blauäugigen französischen Hauskatze beobachtet werden, hat sie uns ihr Siegel gegeben, Merci.

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Hier sind  unsere aktuellen Küchenlinks mitsamt den Videos:

Die ganze Holzgeschichte im Video in unserer Playlist.

Alle Videos über die Massivholzküchen in der Youtube Playlist:
http://nhblog.de/yt_pl_kueche/

Die Videos über das Kochen in unseren Küchen (Kochveranstaltungen oder-Shows):
http://nhblog.de/yt_pl_kochen/

Unsere Kochsendungen mit Diana Burkel (Würzhaus) ist hier zu finden: http://kocheinrichtung.de

Unsere eigene Kochreihe heißt „Einfach Kochen:“
http://www.nachhaltigkeitsblog.de/einfach-kochen

Und viele Artikel über unsere Art des Küchenbaus sind im Nachhaltigkeitsblog unter der Rubrik „Die Küche zum Kochen“:
http://www.nachhaltigkeitsblog.de/die-kueche-zum-kochen

Die Küchenseite auf der Homepage :
http://www.die-moebelmacher.de/produkte/kueche.html

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Kleines schönes Massivholz-Badezimmer mit „Great Greta“

BAdKAtzmeierFErtigMontiertWEBDas ist schon eine Herausforderung, ein nicht wirklich riesiges Badezimmer so zu fotografieren, dass sich der Betrachter ein MontagebeispielBeineWEBrealistisches Bild davon machen kann. Deswegen montierten wir zwei Fotos vom Tilt-Shift-Objektiv übereinander was aus dem 24-er Weitwinkel eine noch viel kleinere Brennweite macht, aber beim Zusammenführen von Gretas Beinen aus dem untern und den Haaren im oberen  Bild dann wirklich aufwändig wird. Gleichzeitig zeichnen wir ein Video vom Fototermin mit Greta auf, die das Bad zusätzlich mit der Kugelkamera Pananono fotografiert hat.

In dieser 360 Grad-Ansicht können sie mit der Maus zoomen und scrollen und sich den Raum wirklich aus allen Blickwinkeln anschauen.

Fotos „MitNichten“

Wir fotografierten „mitnichten“ also mit der Nichte meines ehemaligen Kompagnons, der Tochter unseres IT-Spezialisten und sie ist nicht nur größer als ich, sondern auch wesentlich größer als unsere Kundin, weshalb das Waschbecken etwas zu niedrig erscheinen könnte, aber für unsere Kunden aus dem Sittenbachtal passt es wirklich perfekt.

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Auch die Zusammenarbeit mit unseren Handwerkskollegen aus der Nachbarschaft – Fliesen Binker und Paulus Sanitär und Heizung – klappte hervorragend, und so wollen wir uns bei unseren Kunden für die schöne Zusammenarbeit bedanken und allen Betrachtern empfehlen, Ihr neues Bad auch gemeinsam mit uns und mit unseren Handwerkspartnern zu planen, denn nur die Einzelanfertigung von Massivholzmöbeln macht wirklich glücklich.

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Das Holz ist heimische Buche, die Armatur von unseren Lieblingsmarke Vola, den Spiegel und die Beleuchtung haben wir gemeinsam entworfen und verwirklicht, das Keramikbecken auf der Holzplatte ist das „Strada“.

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Hier sind noch mehr Einrichtungsbeispiele von den Badezimmern unserer Kunden.

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