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„Sex and Drugs and Rock´n Roll Problem“ ob des Kneipp-Vereins im Newsletter 137

Das darf doch noch wahr sein: ausgerechnet der Geschäftsführer der Möbelmacher, der seit seinem 13. Lebensjahr mit seiner heutigen Ehefrau nach dem Abi erst in München, dann in Happurg und ab 2002 in  Unterkrumbach ein beschauliches Leben führt, stolpert über  ein  „Sex and Drugs and Rock´n Roll“-Problem.

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Dabei ist  das vermeintliche Leben der Rockstars in Unterkrumbach eher selten,  genau gesagt gar nicht anzutreffen und Alkoholgenuss kommt zwar vor, ist aber eher überschaubar.

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Ausgerechnet der wenig verdächtige Kneipp-Verein liefert den Hintergrund für diese anrüchige Geschichte, was eine Ironie der Handwerksgeschichte ist, in deren Zusammenhang wir die Stelen für das Kneippgelände in Hersbruck entwickelten, worüber wir hier schon ausführlich berichteten .

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Vom ersten Tag an, hatten wir die Idee, die Stelen doppelt zu fertigen und statt „Wasser, Bewegung, Ernährung, Lebensorganisation und Pflanzen“ bei der Enthüllung „Sex-and-Drugs-and-Rock´n-Roll“ zu präsentieren und die erstaunten Gesichter der versammelten Gemeinde dabei zu bewundern, auch eine versteckte Kamera wäre ganz lustig gewesen.

Natürlich waren wir zu feige und/oder zu viel beschäftigt oder auch  zu vernünftig.  Unserer Philosophie der ganzheitlichen gesunden Einrichtung steht der Kneipp-Bewegung ja durchaus nahe; gleichzeitig sind die Exponate einfach zu aufwändig in der Herstellung, als dass man damit unpassende Spielchen treiben möchte.  Aber beim Schreiben des Blogartikels über jene Stelen, war die Zurückhaltung dann  gewichen und wir haben die Idee – nicht minder verwerflich – via Photoshop verwirklicht.

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Und so einen Hingucker, will man natürlich auch im Newsletter klicksteigernd einsetzen, weshalb dort das Idiom „Sex and Drugs and Rock´n Roll“ auch im Text vorkam.

Um Herauszufinden, warum unsere Newsletter-Testmails in unserem eigenen Postfach nicht ankamen, haben wir zwei ganze lange Arbeitstage von 7:30 (erste Mail) am Dienstag Früh bis 18:34 (letzte von 48 Mails) am Mittwoch Abend vergeudet. Diese Newsletter-Testmails schickt man sich selbst zur Kontrolle, bevor der Newsletter an alle rausgeht).

Am Mittag des zweiten Tages schilderte ich die verzweifelte Lage so:  Unser Emailversender Cleverreach kann die genaue IP Adresse des versendenden Servers nicht angeben, sondern nur 60 zusammenhängende  Servernummern. Unser Empfänger Mittwald kann angeblich nach den nicht zugestellten Mails nur suchen, wenn er die genaue IP Adresse hat. Und jetzt?

Erst durch das Umgehen des ursprünglich bearbeitenden Mitarbeiters durch den Anruf nach seiner Dienstzeit, gelang es dessen kompetenten Kollegen innerhalb von drei Minuten  das Logfile (Emailprotokoll) der abgelehnten Mail zu finden. Daraus konnte er lesen, dass wohl irgendwo in diesem Datenwust das Wort „Sex“ aufgetaucht sein müsste. In wenigen weiteren Minuten fand man just jene „sex and drugs and rockn roll“ in der mail und konnte das Problem durch den Ersatz von e und x lösen. Der Cartoon, den Jürgen Burgmayr vor 10 Jahren für unsere 404 Fehlerseite auf der Homepage zeichnete, schildert die Situation ziemlich treffend. CartoonComputer07_800

Wieder was gelernt, auch wenn uns eine Filtereinstellung, die das Wort Sex zum Grund für Löschungen macht,  dann doch zu scharf erscheint.

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