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Warum Betriebs(ver)führungen Freude machen

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Im Dezember letzten Jahres kamen die Waldbauern, um den Werdegang ihrer Buchen  kennen zu lernen (hier der ganze Artikel drüber), gleich im Januar besuchte uns der Lionsclub Hersbruck und  im Februar die Rotarier aus Auerbach.

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Führung mit dem Lionsclub Hersbruck
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Empfang in der Ausstellung für den Lionsclub
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Gemeinsam Kochen mit dem Lionsclub

 

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Rotaryclub Auerbach in Unterkrumbach
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Rotaryclub Auerbach in Unterkrumbach

Mit beiden Serviceclubs haben wir nach der Führung gekocht und geschlemmt und vor ein paar Tagen erst war der Bezirkstagspräsident mit seiner Pressesprecherin Carina Knoll und Marina Wildner von der Hersbrucker Zeitung zu Gast.

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Carina Knoll, Richard Bartsch und Marina Wildner

Nach dem gemeinsamen Mittagessen (Sous Vide gegartes Weideschwein mit Tomatennudeln aus dem Dampfgarer was man heutzutage supermodern „One Pot Pasta“ nennt) begrüßt er die völlig überraschten Landfrauen des Nürnberger Lands, die vor Ihrer Landfrauenzirkelsitzung im grünen Baum Kühnhofen noch einen Einblick in das ganzheitliche Holzhandwerk, die „regionale Waldschöpfungskette der Möbelmacher“ bekamen.

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Gastgeschenk vom Bezirkstagspräsidenten: natürlich regionaler Apfelsaft
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Richard Bartsch begrüßt die überraschten Landfrauen
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Erklärungen an der CNC-Maschine

Egal ob jung oder alt, männlich oder weiblich, superwichtig oder ganz entspannt: den Aufwand, den wir mit dem Holz aus dem Wald, mit der Einzelanfertigung von Küchen und Möbeln und bei der gemeinsamen Planung mit unseren Kunden treiben,  kann man viel besser nachvollziehen, wenn man die Beweggründe dafür und vor allem das Ergebnis kennt.

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Gläschen Frankensecco und Kartoffelchips vom Tepan Yaki gibts natürlich auch für die 20 Fachfrauen aus der Landwirtschaft

Und selbst, wenn man sich nach der Führung keine Möbel von uns kaufen sollte, können unsere Besucher in künftigen Gesprächen zum Thema Einrichten trotzdem erklären, dass es viele nachvollziehbare Gründe gibt, warum unsere Möbel ein wenig mehr kosten, als die vom schwedischen Kollegen.  Jedenfalls hoffen wir das und werden auch weiterhin offen für alle Gäste sein.

Alle Artikel im Blog zum Thema Betriebsverführung zurück bis zur Baustelle des regionale Musterhauses im Jahr 2001

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Hier ist der Artikel von Marina Wildner von der Hersbrucker Zeitung

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Lob fürs Sittenbachtal

Bezirkstagspräsident besuchte Burg Hohenstein, Rathaus und „Möbelmacher“

KIRCHENSITTENBACH (mw) –
Bei seinem ersten Gemeindebesuch in Kirchensittenbach war Bezirkstagspräsident Richard Bartsch gleich doppelt begeistert:
Die Sanierung der Burg Hohenstein zeige, was mit hohem ehrenamtlichen Engagement möglich ist.
Danach traf er bei den „Möbelmachern“ auf einen „Pionier der
Regionalbewegung“, wie er den Geschäftsführer Herwig Danzer
nannte.
„Ich bin sprachlos.“ So fasste Bezirkstagspräsident Richard Bartsch seinen Besuch auf Burg Hohenstein zusammen. Georg Maul, Vorsitzender des Verschönerungsvereins, führte ihn durch
die Burganlage und berichtete über die wichtigsten Fakten zur
Renovierung. Bartsch war sichtlich beeindruckt von der Arbeit der
Ehrenamtlichen.

Erst im März dieses Jahres konnte er dem Verein die  Denkmalurkunde des Bezirks Mittelfranken überreichen, um dessen Engagement bei der Sanierung der historischen Gemäuer zu würdigen. Bei dieser Gelegenheit lud ihn Maul direkt zu einer Besichtigung der Burg ein. Bartsch verband dies mit einem Gemeindebesuch in Kirchensittenbach. Große Finanzspritze
Bereits 1901 hatte der Verschönerungsverein die Burgkapelle
erworben, renoviert und damit deren kirchliche Nutzung wieder möglich gemacht.

Im Jahr 2000 fiel der Startschuss für eine umfangreiche Sanierung der Burg selbst, die in sechs Bauabschnitten gestemmt werden
konnte. Zuletzt wurde das sogenannte Lange Haus mit hohem
persönlichen Einsatz der Vereinsmitglieder instand gesetzt. Der Bezirk Mittelfranken unterstützte die Baumaßnahme mit über
86 000 Euro. Bartsch lobte auch den Kräutergarten auf der Burg:
„Ich weiß, mit wie viel Aufwand auch die Pflege verbunden
ist“, betonte er. Der Verein habe wieder Leben in die Anlage gebracht:
Nicht nur zu den wechselnden Kunstausstellungen kämen besonders an den Wochenenden viele interessierte Besucher
aus dem ganzen Landkreis nach Hohenstein. Zuvor traf sich
Bartsch mit Kirchensittenbachs Bürgermeister Klaus Albrecht im
Rathaus, um sich über die Infrastruktur und aktuelle Maßnahmen der Gemeinde zu informieren. Albrecht wies ihn bei der dieser Gelegenheit auf die sanierungsbedürftige Staatsstraße hin. Bartsch freute besonders, dass sich die Gemeinde derzeit auch Gedanken um ein Wohnkonzept für Senioren macht (wir berichteten).

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Von historischen Gemäuern auf dem Hohenstein ging es für den Bezirkstagspräsidenten weiter in moderne Produktionshallen: Weil
der Bezirk auch regionales Handwerk fördert, besuchte Bartsch das
Unternehmen „Die Möbelmacher“ in Unterkrumbach.
Die Firma hat sich ganz der Nachhaltigkeit und regionalen Produkten verschrieben und bezieht das Holz fast ausschließlich
von der Forstbetriebsgemeinschaft Nürnberger Land. „Die Buchen
in diesem Jahr hatten einen Transportweg von genau 1940 Metern
— sie kommen aus einem Wald bei Oberkrumbach“, erklärte Geschäftsführer Herwig Danzer stolz.

Regionale Verwertung

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Bei einer Führung durch die Produktionsräume zeigte er Bartsch
den Weg vom gefällten Baumstamm bis zur fertigen Küchenfront.
Während die meisten Schreinereien die fertigen Bretter geliefert bekämen, setzen die Unterkrumbacher schon beim Baum an. Ein Kurzfilm erklärte die „Waldschöpfungskette“ aus dem Sittenbachtal. Die bei der Holzverarbeitung entstandenen Späne dienten in Kuhställen in Kühnhofen als Einstreu.

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Dass Kultur und Handwerk gut zusammen passen, zeigt Danzer am
23. Juni: Dann ist der „Fränkische Sommer“ in den Räumen der „Möbelmacher“ zu Gast. Ab 20 Uhr spielen Pianistin und Sängerin Olivia Trummer sowie Violinist und Sänger Roland Satterwhite eigene Kompositionen und Jazz-Klassiker. Hier sind die Infos zu den Werkstatt-Tagen

 

Ein Gedanke zu „Warum Betriebs(ver)führungen Freude machen“

  1. Hallo,

    ich bin auch ein Fan von Betriebsführungen, gerade heutzutage wo man nicht mehr genau weiss woher was kommt und oft getrickst wird bei der Qualität finde ich es super wenn Betriebe direkt Führungen anbieten. So entsteht ein Win Win Effekt. Der Betrieb kann sicherlich den ein oder anderen Kunden gewinnen. Und der Käufer weiss woher seine Produkte kommen.
    Finde solche Beiträge immer super.
    beste grüße
    Philipp

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