Meilenstein fränkischer Kulturgeschichte: der Kulturverbund Nürnberger Land wurde in Hersbruck gegründet

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Es tut mir wirklich sehr leid, aber das Nachhaltigkeitsblog hat eine gewisse Tradition in aktueller(!) Berichterstattung und deshalb kann ich auf die offizielle Pressemeldung nicht mehr warten, werde sie aber sofort anhängen, wenn sie raus ist.

Andrea Lipka von der Simmelsdorfer Mühle ergriff einst die Initiative um einen Verband, Verbund, Netzwerk oder was auch immer im Landkreis zu gründen, in dem sich die Kulturschaffenden gegenseitig unterstützen, statt sich als Konkurrenz zu sehen. Das wäre nämlich total doof, weil das Hauptziel die Lebensqualität, die kulturelle Vielfalt und Offenheit in einer Region sein muss.

Petra Hofmann vom Landratsamt kümmerte sich drum und einige Sitzungen vergingen, eine Satzung ward schon entworfen, da gab es einen Zeitungsartikel, in dem auch ich auf den Kulturverband aufmerksam wurde und uns als Möbelmacher wegen der 19-jährigen Unterkrumbacher Werkstatt-Tage (Lesungen gemeinsam mit der Buchhandlung Lösch seit 27 Jahren) und persönlicher Verbundenheit als Gastgeber des Gitarrenfestivals und überhaupt als Bürger der Hersbrucker Alb anmeldete.

Also ward am 26. April 2017 im Hersbrucker Stadthaus die Gründungsversammlung in der Hersbrucker (und Pegnitz- und dem Boten) Zeitung angekündigt. Landrat Armin Kroder erzählte die Geschichte von der Feuerwehr und Brandschutz – das fiel ihm halt gerade in, weil es im Landratsamt brannte und weil in Hersbruck ob der fehlenden Rettungswege immer Feuerwehrler dabei sitzen müssen (interessanter Link zur bedenkenswerten Gelddruckmaschine Brandschutz). Aber egal, seine Anwesenheit war ein schönes Signal, denn die macht sogar das eher vernachlässigte kulturelle Thema ein wenig schicker.

Es gab wohl 24 Gründungsmitglieder, die das übliche Vereinsgründungsritual ohne großes Murren überstanden. Andrea Gonze beeindruckte als Mitdenkerin, weil diejenigen, die über 2-jährige oder 3-jährige Vorstandschaft mit abstimmten, später dem Verein doch nicht beitraten, weil sie – nachvollziehbarerweise – erst ihrem Vorstand berichten wollten. Also wurde neu abgestimmt, genau andersrum war dann das Ergebnis.

Ein anderer gerade vereinsgründender Geschichtenerzähler verhinderte glücklicherweise alle groben Fehler bei den Abstimmungen des Wahlvorgangs, was die Vereinsgründung vielleicht zur Wiederholung gezwungen hätte, denn Verein in Deutschland ist nun mal kein Spaß, sie ist ERNST! Es ist das Abarbeiten abartiger Vorschriften – von denen einige wenige vielleicht sogar Sinn machen mögen, aber egal.

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Jedenfalls ging es vorbei und der theatralische Vorstand besteht jetzt aus Ralf Weiß, dem Theaterleiter des Dehnberger Hof Theaters (dessen zweiter Vorstand ich bin) und Ideengeberin und Theaterleiterin  Andrea Lipka von der Simmelsdorfer Mühle oder Glückserei. Stellvertreterin wurde Ingrid Pflaum vom Hersbrucker Hirtenmuseum,  Kassier Bernd Kriegisch vom Glas-Stadl,    Schriftführerin – trotz kurzem Widerstands – Andrea Gonze,  Kassenprüfer sind Otfried Bürger von der Sparkasse und – dank des Vertrauens in Otfrieds Fachkompetenz – Dr. Christiane Müller vom Industriemuseum Lauf.

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Im Anschluss saßen wir mit Petra Hofman und den beiden Vorsitzenden (auch normalsterbliche Mitglieder wurden zugelassen) noch im Cafe Bauer und ich glaube, dass ich Zeuge einer ganz wichtigen Aktion für den Landkreis wurde. Denn ein so engagiertes und kompetentes Team wird die kulturelle Vielfalt, aber vor allem auch die Akzeptanz des großen Publikums fördern und das Nürnberger Land wird bunter, weltoffener und einen wertschätzenden Umgang mit Kollegen aus der gleichen Branche pflegen. Wir vom Dehnberger Hof Theater freuen uns riesig auf die fruchtbare Zusammenarbeit mit allen Kulturschaffenden und laden alle ein, den Verband, der jetzt übrigens Verbund heißen wird (per Photoshop auf den Fotos schon geändert) zu unterstützen und vor allem beizutreten, der Vereinsbeitrag beträgt 15 Euro für Einzelpersonen und 30 Euro für juristische Personen. Die Abschreckungskraft dieser Beitragshöhe sollte hoffentlich  überschaubar bleiben.

Wir gratulieren dem Vorstand und den Vereinsgründern und freuen uns auf die kommenden Aktionen, von denen der Kulturgutschein wohl eine der ersten sein wird.

Achja und die erste Querverbindung entstand schon: das Industriemuseum Lauf leiht den Schülerinnen des Hersbrucker Gymnasiums Kostüme aus den 60-er Jahren, in denen sie die Filmgala während der Unterkrumbacher Werkstatt-Tage am 24. Juni im Service unterstützen werden. Vielen Dank dafür.

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Dass ich mich selbst nicht im Vorstand einbringen kann, liegt an der Tatsache, dass ich seit  1. Jan. 2016 alleiniger Geschäftsführer der Möbelmacher bin, im Vorstand des Dehnberger Hof Theaters, im Beirat der Anna M. Scholz Stiftung, im Vorstand der Schreinerinnung Nürnberger Land und Mitglied in diesen Vereinen. Ich bitte dafür um Verständnis, bin aber selbstverständlich für alle Aktionen dieser coolen Gang offen.

 

Warum Betriebs(ver)führungen Freude machen

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Im Dezember letzten Jahres kamen die Waldbauern, um den Werdegang ihrer Buchen  kennen zu lernen (hier der ganze Artikel drüber), gleich im Januar besuchte uns der Lionsclub Hersbruck und  im Februar die Rotarier aus Auerbach.

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Führung mit dem Lionsclub Hersbruck
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Empfang in der Ausstellung für den Lionsclub
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Gemeinsam Kochen mit dem Lionsclub

 

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Rotaryclub Auerbach in Unterkrumbach
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Rotaryclub Auerbach in Unterkrumbach

Mit beiden Serviceclubs haben wir nach der Führung gekocht und geschlemmt und vor ein paar Tagen erst war der Bezirkstagspräsident mit seiner Pressesprecherin Carina Knoll und Marina Wildner von der Hersbrucker Zeitung zu Gast.

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Carina Knoll, Richard Bartsch und Marina Wildner

Nach dem gemeinsamen Mittagessen (Sous Vide gegartes Weideschwein mit Tomatennudeln aus dem Dampfgarer was man heutzutage supermodern „One Pot Pasta“ nennt) begrüßt er die völlig überraschten Landfrauen des Nürnberger Lands, die vor Ihrer Landfrauenzirkelsitzung im grünen Baum Kühnhofen noch einen Einblick in das ganzheitliche Holzhandwerk, die „regionale Waldschöpfungskette der Möbelmacher“ bekamen.

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Gastgeschenk vom Bezirkstagspräsidenten: natürlich regionaler Apfelsaft
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Richard Bartsch begrüßt die überraschten Landfrauen
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Erklärungen an der CNC-Maschine

Egal ob jung oder alt, männlich oder weiblich, superwichtig oder ganz entspannt: den Aufwand, den wir mit dem Holz aus dem Wald, mit der Einzelanfertigung von Küchen und Möbeln und bei der gemeinsamen Planung mit unseren Kunden treiben,  kann man viel besser nachvollziehen, wenn man die Beweggründe dafür und vor allem das Ergebnis kennt.

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Gläschen Frankensecco und Kartoffelchips vom Tepan Yaki gibts natürlich auch für die 20 Fachfrauen aus der Landwirtschaft

Und selbst, wenn man sich nach der Führung keine Möbel von uns kaufen sollte, können unsere Besucher in künftigen Gesprächen zum Thema Einrichten trotzdem erklären, dass es viele nachvollziehbare Gründe gibt, warum unsere Möbel ein wenig mehr kosten, als die vom schwedischen Kollegen.  Jedenfalls hoffen wir das und werden auch weiterhin offen für alle Gäste sein.

Alle Artikel im Blog zum Thema Betriebsverführung zurück bis zur Baustelle des regionale Musterhauses im Jahr 2001

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Hier ist der Artikel von Marina Wildner von der Hersbrucker Zeitung

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Lob fürs Sittenbachtal

Bezirkstagspräsident besuchte Burg Hohenstein, Rathaus und „Möbelmacher“

KIRCHENSITTENBACH (mw) –
Bei seinem ersten Gemeindebesuch in Kirchensittenbach war Bezirkstagspräsident Richard Bartsch gleich doppelt begeistert:
Die Sanierung der Burg Hohenstein zeige, was mit hohem ehrenamtlichen Engagement möglich ist.
Danach traf er bei den „Möbelmachern“ auf einen „Pionier der
Regionalbewegung“, wie er den Geschäftsführer Herwig Danzer
nannte.
„Ich bin sprachlos.“ So fasste Bezirkstagspräsident Richard Bartsch seinen Besuch auf Burg Hohenstein zusammen. Georg Maul, Vorsitzender des Verschönerungsvereins, führte ihn durch
die Burganlage und berichtete über die wichtigsten Fakten zur
Renovierung. Bartsch war sichtlich beeindruckt von der Arbeit der
Ehrenamtlichen.

Erst im März dieses Jahres konnte er dem Verein die  Denkmalurkunde des Bezirks Mittelfranken überreichen, um dessen Engagement bei der Sanierung der historischen Gemäuer zu würdigen. Bei dieser Gelegenheit lud ihn Maul direkt zu einer Besichtigung der Burg ein. Bartsch verband dies mit einem Gemeindebesuch in Kirchensittenbach. Große Finanzspritze
Bereits 1901 hatte der Verschönerungsverein die Burgkapelle
erworben, renoviert und damit deren kirchliche Nutzung wieder möglich gemacht.

Im Jahr 2000 fiel der Startschuss für eine umfangreiche Sanierung der Burg selbst, die in sechs Bauabschnitten gestemmt werden
konnte. Zuletzt wurde das sogenannte Lange Haus mit hohem
persönlichen Einsatz der Vereinsmitglieder instand gesetzt. Der Bezirk Mittelfranken unterstützte die Baumaßnahme mit über
86 000 Euro. Bartsch lobte auch den Kräutergarten auf der Burg:
„Ich weiß, mit wie viel Aufwand auch die Pflege verbunden
ist“, betonte er. Der Verein habe wieder Leben in die Anlage gebracht:
Nicht nur zu den wechselnden Kunstausstellungen kämen besonders an den Wochenenden viele interessierte Besucher
aus dem ganzen Landkreis nach Hohenstein. Zuvor traf sich
Bartsch mit Kirchensittenbachs Bürgermeister Klaus Albrecht im
Rathaus, um sich über die Infrastruktur und aktuelle Maßnahmen der Gemeinde zu informieren. Albrecht wies ihn bei der dieser Gelegenheit auf die sanierungsbedürftige Staatsstraße hin. Bartsch freute besonders, dass sich die Gemeinde derzeit auch Gedanken um ein Wohnkonzept für Senioren macht (wir berichteten).

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Von historischen Gemäuern auf dem Hohenstein ging es für den Bezirkstagspräsidenten weiter in moderne Produktionshallen: Weil
der Bezirk auch regionales Handwerk fördert, besuchte Bartsch das
Unternehmen „Die Möbelmacher“ in Unterkrumbach.
Die Firma hat sich ganz der Nachhaltigkeit und regionalen Produkten verschrieben und bezieht das Holz fast ausschließlich
von der Forstbetriebsgemeinschaft Nürnberger Land. „Die Buchen
in diesem Jahr hatten einen Transportweg von genau 1940 Metern
— sie kommen aus einem Wald bei Oberkrumbach“, erklärte Geschäftsführer Herwig Danzer stolz.

Regionale Verwertung

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Bei einer Führung durch die Produktionsräume zeigte er Bartsch
den Weg vom gefällten Baumstamm bis zur fertigen Küchenfront.
Während die meisten Schreinereien die fertigen Bretter geliefert bekämen, setzen die Unterkrumbacher schon beim Baum an. Ein Kurzfilm erklärte die „Waldschöpfungskette“ aus dem Sittenbachtal. Die bei der Holzverarbeitung entstandenen Späne dienten in Kuhställen in Kühnhofen als Einstreu.

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Dass Kultur und Handwerk gut zusammen passen, zeigt Danzer am
23. Juni: Dann ist der „Fränkische Sommer“ in den Räumen der „Möbelmacher“ zu Gast. Ab 20 Uhr spielen Pianistin und Sängerin Olivia Trummer sowie Violinist und Sänger Roland Satterwhite eigene Kompositionen und Jazz-Klassiker. Hier sind die Infos zu den Werkstatt-Tagen

 

NL 134: Bretterbericht, neue Küchen, Ausstellungsschlafzimmer, Badezimmer und Barschränke. Fränkischer Sommer und Filmgala Dolores

Liebe Leute,

in diesem Newsletter geht es um die neuen Küchen, das Badezimmer aus dem Sittenbachtal und um unsere regionale Waldschöpfungskette mit dem mobilen Sägewerk.
Aber viel wichtiger ist uns, dass Sie die Termine 23. Juni und 24. Juni mit einem Klick auf den Link in Ihren Kalender eintragen (fränkischer Sommer mit Olivia Trummer) (Filmgala Dolores mit Regisseur und TV-Moderatorin) und sich vor allem jetzt gleich anmelden.
Das zwei-Minutenvideo vom Newsletter gibt es am Anfang und Ende dieses Beitrags.
Die Themen heute:

  1. Bretterbericht, Schlichtfest und Sterneküche
  2. Neue Küchen im Allgäu und auf der Homepage
  3. Das neue Ausstellungs-Massivholzschlafzimmer gehört jetzt schon Kunden
  4. Jori-Sessel Rapsody und Aida mit Greta und Skyline endlich da
  5. Wohnzimmer mit raffiniertem Barschrank
  6. Kleines Badezimmer mit großer Greta
  7. Werkstatt-Tage 17: Fränkischer Sommer mit Olivia Trummer und Roland Satterwhite
  8. Werkstatt-Tage 17: Was fällt Ihnen ein? Machen Sie mit bei der Dolores-Filmgala mit Regisseur, Fernsehmoderatorin und Oldtimern
  9. Kurznachrichten + Schockfroster und Sylkes Praktikumserfahrungen + chinesische Ansprechpartnerin bei Häfele +  Neuer Obermeister der Schreinerinnung + Facebook vegan +


Bretterbericht, Schlichtfest und Sterneküche  
Gerade haben wir das Holz für Küchen und Möbel im Jahr 2020 gesägt 

Aus aktuellem Anlass erklären wir im Nachhaltigkeitblog mal wieder die engen Zusammenhänge zwischen der Einzelanfertigung von Massivholzküchen und der gastronomischen Spitzenküche, die wir in den letzten 20 Jahren miterleben durften. Denn wir sind gerade mit dem Sägen der 137 Kubikmeter Holz fertig geworden, die Ihnen in drei Jahren für Ihre Küchen und Möbel zur Verfügung stehen werden. Warum dieser Aufwand aus ästhetischen und qualitätsgründen Sinn macht, erklären wir in diesem Artikel und im Video im Nachhaltigkeitsblog.

Weil wir keine anderen Beispiele für diese Art der regionalen Waldschöpfungskette kennen, lassen wir uns von unserer blauäugigen französischen Katze zertifizieren, die jeden Verarbeitungsschritt genau beobachtet.

In Kürze feiern wir wieder unser Schlichtfest und wer mitgeholfen hat, oder das in den nächsten Jahren plant ist herzlich dazu eingeladen, denn Holz stapeln, ist schon viel cooler als Fitnessstudio.


Neue Küchen im Allgäu und auf der Homepage
Neue Sonderseite über unsere Massivholzküchen mit vielen Videos

Die Anstrengungen für das beste Holz lohnen sich nicht zuletzt dann, wenn man sich über Kunden aus dem Allgäu freuen darf, die just diese Arbeit schätzen und mit denen man dann auch mal zusammen Ski fährt und ein Video vom gemeinsamen Kochen drehen darf.

Aber auch das Kochen während der ersten Beratungsgespräche bekommt einen besonderen  Reiz, wenn die Kinder der Kunden voller Begeisterung mitkochen. Beim zweiten Treffen waren dann schon die selbst gemachten Nudeln dabei und Tochter Emilia erforschte die perfekt Garzeit im Druckdampfgarer.

Auf unserer Homepage haben wir wieder eine Sonderseite für die im Jahr 2016 montierten Küchen mit vielen Fotos und Videos erstellt und wir würden uns freuen, wenn Sie sich davon inspirieren lassen.Wozu braucht man einen Schockfroster?

Das versuchen wir gerade mit ersten Experimenten mit dem ersten in Deutschland ausgelieferten Haushalts-Schockfroster herauszufinden und Sie können sicher sein: wir werden Ihnen Vor- und Nachteile dieser Geräte ehrlich schildern.

Sind sie unverzichtbare Hilfsmittel beim Sous Vide Garen, bei der Lebensmittelorganisation, der Spontanparty oder einfach nur „Angeber Schicki Micki Zeugs“?

Die Gebrauchsanleitungen lesen sich beeindruckend, aber halten sie, was sie versprechen? Einige Test-Termine mit Fachleuten aus Gastronomie, Kräuterkunde und Foodbloggern sind schon vereinbart, aber Sie als geneigter Newsletterleser sind uns ebenso wichtig: Wenn Sie Ideen haben etwas auszuprobieren, bringen Sie Ihre Lebensmittel mit und wir lernen gemeinsam, denn alle Anleitungen und Rezeptbücher der Hersteller sind im Moment nur auf Italienisch, manche Englisch und ziemlich gruselig. Rufen Sie uns einfach an, und wenn Sie mit Gastrogeräten schon Erfahrungen haben sollten, geben Sie uns Tipps, auch für uns ist das gefrorenes Neuland.(Eine sehr ausführliche Erklärung von der Erfindung bis zum modernen Haushaltsschockfroster finden Sie hier.)


Das neue Ausstellungs-Massivholz-Schlafzimmer gehört jetzt schon Kunden 

Wie Küchenkunden spontan zum neuen Schlafzimmer kamen  

Unser „altes“ Ausstellungsschlafzimmer wurde gerade verkauft, als Familie Mader bei Küchenergänzungsplanungen für die Speisekammer nebenbei ihren Schlafzimmerwunsch in den nächsten Jahren erwähnten. Und so entstand ein gemeinsam entworfenes neues Ausstellungsschlafzimmer mit allerlei Finessen (hier im Originalvideo von der Besichtigung), das nach dem Jahr in Unterkrumbach zum Ausstellungspreis geliefert werden wird.Eigentlich könnten wir also schon jetzt Ihr Schlafzimmer für das Jahr 2019 planen.

Übrigens gibt es alle Videos über unsere Schlafzimmer und Bettsysteme von Pro Natura hier in einer Playlist.


Jori-Sessel Rapsody und Aida endlich da  
Der neue Sessel mit Greta und einem Hauch Las Vegas   

Der Tochter unseres IT-Spezialisten Eckart Münzenberg wollten wir ein wenig Glamour bieten und so bastelten wir für den neuen leichten Sessel Aida die Skyline von Las Vegas nach Unterkrumbach. Wir Alten finden den Originalausblick auf blühende Kirschbäume aber auch schöner.


Großer Pulli in einem üppig ausladenden Sessel (Rapsody). Alle Sofas und Sessel stehen in unserer Ausstellung zum Probe(be)sitzen bereit und hier sind die Sonderangebote aufgelistet. Alle Preise finden Sie übrigens in unserem genialen Jori-Konfigurator.


Wohnzimmer mit raffiniertem Barschrank
Die perfekte Unterbringung von Hifi und Alkohol

Beim gemeinsamen Entwerfen des Wohnzimmers von Heike und Stefan entstand die Idee, statt einer normalen Vitrine einen richtigen Barschrank zu gestalten, der perfekt zum Mixen ausgestattet ist.  Dazu dient neben der Dekobeleuchtung (die dauerhaft angeschaltet und gedimmt werden kann) auch der von der feststellbaren Schublade per Sensor gesteuerte  Arbeitsspot, der genau in die Gläser und Becher beim Mixen leuchtet. Diesen Barschrank im Video und auch einige seiner Vorgänger findet man im Nachhaltigkeitsblog.


Kleines Badezimmer mit großer Greta
Nur die Einzelanfertigung ermöblicht die ergonomische Optimierung des Waschtisches, allerdings für die Größe der Kundin, nicht des Models 

Es war etwas aufwändig dieses nicht so wahnsinnig große Bad in Szene zu setzen, aber dank einiger Tricks und Greta kann man erkennen, dass mit Massivholz auch kleine Bäder einen großen Wohlfühlfaktor bekommen. Aus den Fotos, dem Video und dem 360 Grad Panorama ist ein informativer Blogbeitrag entstanden.


Werkstatt-Tage 17: Fränkischer Sommer mit Olivia Trummer und Roland Satterwhite
Es gibt eine sehr sympathische Radiosendung von und über Olivia

Zitat aus dem Deutschlandfunk:
„Wie eine frische, leichte Sommerbrise umweht uns ihre Stimme. Natürlich, charmant und höchsttalentiert tritt die junge Sängerin und Pianistin Olivia Trummer bei den renommiertesten Jazzfestivals auf und verbindet ab und zu ihren Stil mit klassischen Kompositionen. Olivia Trummer, geboren 1985 in Stuttgart, studierte Jazzpiano und klassisches Klavier an der Musikhochschule ihrer Heimatstadt. Danach ging die Jazzsängerin nach New York, studierte weiter an der Manhattan School of Music und schloss mit Auszeichnung ab. Schon während des Studiums komponierte sie Schauspiel- und Filmmusik und hatte auch damit großen Erfolg. Mit ihrem Trio spielt sie eigene Jazzsongs sowie Bearbeitungen klassischer Werke. Olivia Trummer ist regelmäßig zu Gast bei den renommiertesten Jazzfestivals, trat bereits in der New Yorker Carnegie Hall auf, in der Liederhalle Stuttgart oder auf Schloss Elmau.“

Bei uns in der „Unterkrumbacher Möbelmacher Hall“ spielt sie am 23. Juni 2017 im Rahmen des fränkischen Sommers zusammen mit Roland Satterwhite und hier kann man ihre sympathische Sendung im Deutschlandfunk (aus Gemagründen leider nur mit ihrer eigenen Musik) anhören.

Auf die Platzbuchungen haben wir aber keinen Einfluss weshalb wir Sie inständig bitten, Ihre Karten rechtzeitig bei der Hersbrucker Zeitung oder hier online zu kaufen.

Und natürlich gibt es wie immer köstliche Getränke und auch etwas Feines zu essen und hier ist die Sonderseite zum Konzert.

Laden Sie den Termin mit zwei Klicks auf Ihren Kalender


Werkstatt-Tage 17: Was fällt Ihnen ein? Machen Sie mit bei der Dolores-Filmgala mit Regisseur, Fernsehmoderatorin und Oldtimern
Im Stil der 60-er können Sie alles beisteuern von der Kleidung bis zum Oldtimer, aber vielleicht auch eine Küchenmaschine, eine Hifianlage?
Am Hersbrucker Gymnasium entwickelte sich Ende der 70-iger Jahre eine Filmszene, die von Anfang an viele Preise einheimste. Unter der Führung des Deutschlehrers Richard Siebenbürger wurde diese Tradition über viele Jahrgänge fortgesetzt und einige Monate später (ca. 26 Jahre) hat der erfolgreiche Regisseur Michael Rösel seinen ersten Kinofilm „Dolores“ gedreht.Prompt wurde der für den Regie- und den Grimmepreis nominiert, also moderiert unsere Filmgala auch eine echte Fernsehmoderatorin, nämlich Christina Ringer, die einst als Tini Fleischberger bei Sibi die weiblichen Hauptrollen spielte.
Barbara Steinbauer Grötsch zählt ebenfalls zur großen Filmfamilie des Gymnasiums, betreibt das sehr informative und erfolgreiche Foodblog „Ein Topf Heimat“ und wird beim Buffet aktiv werden. Das stilistisch passende Essen werden wir am Samstag gemeinsam vorbereiten, wer Lust hat, bei dem Koch-Workshop mitzumachen, meldet sich einfach bei uns. (Klicken Sie auf das Video, in dem auch Ausschnitte des Films zu sehen sind)

Weil der Film 1962 in Stuttgart spielt, erhalten alle, die in Kleidung aus dieser Zeit kommen den ermäßigten Eintritt von 9 Euro.- (statt 12.-), wer seinen Oldtimer aus dieser Epoche zeigt (also Ihr Auto, nicht Ihren Mann) hat freien Eintritt.Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit einem wirklich beeindruckenden Film. Am besten lassen Sie sich den Termin gleich in den Kalender eintragen. Alle Infos werden auf dieser Sonderseite laufend aktualisiert.

Laden Sie den Termin mit 2 Klicks in Ihren Kalender


Kurznachrichten + Schockfroster und Sylkes Praktikumserfahrungen + chinesische Ansprechpartnerin bei Häfele +  Neuer Obermeister der Schreinerinnung + Facebook vegan +

+++ Schockfroster testen, Weinkühlschrank und Sylkes Praktikum

Wegen unseres neuen Schockfrosters kann der 45 cm hohe Einbau-Weinkühlschrank von Liebherr unsere Ausstellung fluchs verlassen. Statt einst 1749.- kostet er jetzt nur noch 999.-€.Unser Designstudentin und Praktikantin Sylke hat einen wunderbaren Artikel über ihr Praktikum bei uns geschrieben.+++ Neue Zusammenarbeit mit Chinesin in Schwabach bei HäfeleZhihui Qui (sprich Joe, wie „Hey Joe“ von Jimmy Hendrix) ist unsere neue Ansprechpartnerin im Innendienst des Beschlägelieferanten Häfele und wir freuten uns, dass sie uns unser Außendienstler Uwe Schneider persönlich vorgestellt hat. Unser Küchenbauer Helmut Neugebauer wird wohl wieder am meisten bei Ihr bestellen und viele klitzekleine Details klären.+++ Vegane Facebookbewertungen Ob des Fotos eines von uns filetierten Fisches namens Knurrhahn, aber auch bei Berichten über das Demeter-Hutangerrind, ein Reh aus Vorderhaslach oder das Bioweideschwein vom Schwabhof bekommen wir ab und zu vegane Facebookbewertungen ab. Vielleicht haben sie Lust, mit Ihrer eigenen Bewertung auf das Gesamtergebnis Einfluss zu nehmen?+++ Neuer Obermeister der Schreinerinnung

Warum uns die Innung wichtig ist und wer der neue Obermeister ist, erfahren Sie im Nachhaltigkeitsblog.


Das ganze Team der Möbelmacher wünscht Ihnen mit dem Blütenfoto von Lothar Meyer (der das schöne Buch über den Gardasee geschrieben und fotografiert hat) noch einen wunderbaren Frühling

Wir grüßen herzlich aus Unterkrumbach

herwig Danzer

Wenn Sie die älteren Newsletter noch nachlesen wollen, finden sie diese auch im Nachhaltigkeitsblog unter der Kategorie Newsletter.
Sehen Sie alle 360°Fotos bei Panono
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Der Newsletter 134 als Video

Im Roman „Der große Glander“ von Stevan Paul geht es um Genuß und den Zusammenhang zwischen Handwerk, Kunst und Kochen

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Stevan Paul bei der Lesung an der Bindergass Theke

Wir durften den sympathischen Kochbuchautor Stevan Paul vor ein paar Tagen bei einer Lesung in der Nürnberger Bindergass Theke kennen lernen.  Da wir selbst seit 25 Jahren Lesungen veranstalten, waren wir sehr gespannt, wie Stevan mit dem vielgängigen und erklärungsreichen Auftritt des Küchen-Teams vom „Sosein“  zurecht kommen wird, aber er hat das bravourös gemeistert. Er nahm seinen Part so weit zurück, dass die Gäste das Buch noch gut erleben, die Kochstories genießen konnten und zeitlich nicht überfordert wurden.

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Stevan Paul mit dem Team vom „Sosein“

Gestern Nacht habe ich dann das Buch „Der große Glander“  sehr angetan ausgelesen, weil – wie bei der Lesung schon erahnt – eine gewisse Verwandtschaft im Geiste spürbar ist. Denn er wirbt mit seinem spannenden und kurzweiligen Roman über einen erfolgreichen und untergetauchten Eat-Art Künstler eigentlich für den Genuss an sich und sucht nach den Zusammenhängen zwischen Handwerk,  Kunst und Kochen, was ja auch uns Möbelmacher nicht nur bei der eigenen Handwerks-Arbeit umtreibt.  Auch bei den Veranstaltungen während der Werkstatt-Tage (23. bis 25. Juni 2017) oder den Kochsendungen und -shows seit über 20 Jahren geht es just um diese Erkenntnisse.

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„Das ist es, was uns ausmacht, Gustav.  Das ist, neben all dem Handwerk und der Kreativität, vielleicht die größte Kunst. Jeder Hobbykoch kriegt doch mit ein bisschen Geduld und Übung einen guten Teller hin. Diesen Teller aber immer wieder gleich gut und für jeden Gast in Perfektion hinzubekommen, noch im allergrößten Stress immer wieder die allergrößte Leistung abzurufen, das ist die Kunst. „

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„Ich habe von Bruno Lugge gelernt, dass Kochen ein Handwerk ist, das nur zur Kunst werden kann, wenn Leidenschaft, Persönlichkeit und Liebe der Motor deines Handelns als Koch sind“

Das gilt natürlich nicht nur für das Kochhandwerk, sondern auch für das Kunst,- und Holzhandwerk von Glanders Vater, das dem unseren schon fast unheimlich verwandt ist:

„Vater war da ganz anders. Der hat Holz geschlagen, gesägt und geschnitten und aus dem Holz hat er Möbel gemacht. Wunderschöne, stabile Möbelstücke für die Ewigkeit. Für Leute im Ort, die Leute, die er kannte.“

(Über den Zusammenhang zwischen Holzwirtschaft und Sterneküche habe ich im gleichen Zusammenhang hier schon einen Artikel veröffentlicht)

Alle Infos zur Handlung zwischen dem Allgäu, Hamburg, New York und Sankt Moritz will ich hier gar nicht wiedergeben, das kann man auf der Verlagseite oder auch mit einigem Hintergrund im Blog Nicole Klauß nachlesen.

Ich stelle mir die Entstehung des Romans (ein vierwöchiges Stipendium in Sankt Moritz war wohl der Ausgangspunkt)  ganz einfach so vor:
Man nimmt den bei uns koch-, küchen- und gatronomiebegeisterten Menschen immer mal wieder auftauchenden Traum von einem Restaurant (oder Küchenstudio) mit großer Kochschule, der perfekten und teuersten Ausstattung, den regionalsten und besten Lebensmitteln und ausschließlich netten gernzahlenden Gästen und überlegt, auf welchem Weg ein Koch zu so viel Glück und Geld zur Verwirklichung dieses Traums kommen könnte. Und so ist dann auch das lange Happy End des großen Glander gestrickt.

Aber wie sagte der Mann auf der Parkbank sinngemäß? “ Genuß ist nur selten eine Frage des Geldes, aber immer eine Frage des Stils.“

Ich habe sowohl den Stil (übrigens auch der Drucksache selbst), als auch die Geschichte des „großen Glander“ sehr genossen.

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Weitere Links zum Grander

Interview mit Stevan Paul beim Verlag:

Stevan bietet eine Blogparade zu Fotos von seinen von Bloggern selbstgekochten Gerichtbeschriebungen vor (es sind 48 Stück).

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Links der Möbelmacher zum Thema

Einladung zu den Werkstatt-Tagen (23. bis 25. Juni 2017)

Die ganze Geschichte unserer Waldschöpfungskette im Video in unserer Playlist.

Alle Videos über die Massivholzküchen in der Youtube Playlist:
http://nhblog.de/yt_pl_kueche/

Die Videos über das Kochen in unseren Küchen (Kochveranstaltungen oder-Shows):
http://nhblog.de/yt_pl_kochen/

Unsere Kochsendungen mit Diana Burkel (Würzhaus) ist hier zu finden: http://kocheinrichtung.de

Unsere eigene Kochreihe heißt „Einfach Kochen:“
http://www.nachhaltigkeitsblog.de/einfach-kochen

Unsere Artikel zum Sous Vide Garen:
http://www.nachhaltigkeitsblog.de/sous-vide-garen

Und viele Artikel über unsere Art des Küchenbaus sind im Nachhaltigkeitsblog unter der Rubrik „Die Küche zum Kochen“:
http://www.nachhaltigkeitsblog.de/die-kueche-zum-kochen

Die Küchenseite auf der Homepage :
http://www.die-moebelmacher.de/produkte/kueche.html

„Eat-Art verkauf sich, entschuldigen Sie den platten Witz, wie geschnitten Brot.“

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Das neue Ausstellungsschlafzimmer gehört schon unseren Kunden

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Gläschen Sekt zum neuen Schlafzimmer

Als sich andere Küchenkunden  gerade für unser „altes“ Ausstellungsschlafzimmer entschieden, kamen wir bei der Besprechung von Küchenergänzungsteilen für die Speisekammer von Familie Mader auf deren Schlafzimmer zu sprechen und wir boten einen Ausstellungspreis an, falls sie uns ihr Schlafzimmer ein Jahr für die Ausstellung ausleihen würden.

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Viel Platz in den Schubladen

Also entwarfen wir deren Schlafzimmer mit einigen neuen Ausstattungsmerkmalen und Glasfronten gemeinsam und tauschten es pünktlich zur Montage des alten Ausstellungsschlafzimmers aus. Nur wenige Stunden später standen sie schon auf der Matte, um das neue Schlafdomicil zu begutachten.

Weil wir dabei (wie schon bei diesem Küchenvideo) eine Kamera laufen lassen durften, können Sie jetzt drei Minuten  quasi live miterleben, wie sich so ein schönes neues Schlafzimmer „anfühlt.“

Wir haben mal wieder unsere Lieblingsstufe in den untersten Schub eingebaut, mit dem man den höher hängenden Hängeschrank ohne Aufwand erreichen kann. Natürlich kann man diskutieren, wie viel Licht man in einem Schlafzimmerschrank braucht, aber es ist leichter, gezeigtes Licht für andere Kunden wegzulassen, als ohne Licht dasselbe zu verkaufen. Und die Farbsteuerung könnte ja auch bestimmte Codes beinhalten …

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Raffinierte und feststellbare Stufe in der untersten Schublade

Im Video erklären wir auch, warum es Vorteile hat, wenn man bei einer Schlafzimmerwand die rückseitige Wand wahrnimmt: der Raum wird – natürlich nur psychologisch – um einige Kubikmeter größer wahrgenommen, als bei vom Boden bis zur Decke durchgehenden Schrankwänden.

Jetzt wird das Schlafzimmer noch rund ein Jahr bei uns stehen, außer es melden sich schon neue Kunden für das Folgemodell an. Dann kann man ja auch ein paar Wochen früher den nächsten Umbau vornehmen. Natürlich wird auch dieses Schlafzimmer dann wieder ganz an die persönlichen Wünsche unserer Kunden angepasst, es kann also auch wieder ganz anders aussehen.

Hier ist übrigens unser erstes Musikvideo von einem Vorgängermodell:

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Die Youtube-Playlist mit allen Schlafzimmervideos

Alle Schlafzimmerbeispiele auf unserer Homepage

 

Wie die Massivholzküche aus Unterkrumbach ins Allgäu kam

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Gemeinsames Kochen mit neuen Küchenkunden im Allgäu

     PRESSEMELDUNG
Über die Internetsuche  fand die kochbegeisterte Familie Felbinger aus dem Allgäu den Weg nach Unterkrumbach und zur individuellen Massivholzküche. Beim ersten Besuch übernachteten  sie nach fünf Stunden gemeinsamer Küchenplanung, Werkstattführung und gemeinsamen Kochens  im Wohnmobil auf dem Gelände der Möbelmacher, wo sich deren Zwergpudel Sambo nur sehr zaghaft mit der französischen Hauskatze Plümi anfreundete.

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Am Tag der Küche nahmen auch Sohn und Tochter teil. (v.rechts nach links: Ute, Stephi, Maja, Jakob

Deutlich schneller ging das bei Frau Felbingers erwachsenen Kindern Maja und Jakob, die sich einige Wochen später am Tag der Küche in Unterkrumbach beteiligten und beim Kochen und Diskutieren mit anderen Kunden das Vakuumieren, Sous Vide Garen und Nudelkochen im Dampfgarer lernten.

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Das Bergpanorama der Allgäuer Alpen auf der Küchenfront aus Unterkrumbach

Als Glasfront auf dem Oberschrank wählte die Familie ein vom Nebelhorn aufgenommenes Foto der Allgäuer Alpen, das die Inhaberfamilie Danzer bei ihrem Besuch einen Monat später – nach dem gemeinsamen Skifahren – auf vielen Fotos festhielt.  Danach wurde spontan alles verkocht, was der Kühlschrank hergab, Induktionswok,  Tepan Yaki und der Vakuumierer zum Sous Vide Garen waren dabei im Dauereinsatz.   Das Rezept mit den Zuckerschoten und Flußkrebsen, wurde neben allen anderen Fotos und Videos mit im Nachaltigkeitsblog veröffentlicht: www.nhblog.de/allgaeu.

Alle Küchen aus dem Jahr 2016

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Der fränkische Jedermoo

Der Fränkische Jedermann

Von Fitzgerald Kusz nach Hugo von Hofmannsthal

Theater Kuckucksheim

Gott ist wütend. Schlecht sind die Menschen, eitel und habgierig. Eigentlich würde er lieber heute als morgen zum Jüngsten Gericht blasen lassen. Doch Gott gibt der Welt eine letzte Chance: Wird der selbstsüchtige Jedermann im Angesicht des Todes zum Guten bekehrt, soll die Welt verschont bleiben.
Dieser Jedermann ist ein hartherziger Genussmensch, voller Stolz und ziemlich selbstgerecht. Er hat nur Augen für seinen Reichtum und die Reize seiner Angebeteten, dem „Herzala“. Mitten auf einem Fest erscheint ihm nun aber der Tod höchstpersönlich, um ihn abzuholen. In der einen Stunde Aufschub, die er dem Tod abhandelt, kann er nicht einen einzigen seiner Freunde und Verwandten dazu überreden, ihn auf seinem letzten Weg zu begleiten. Und auch von seinen angesammelten Reichtümern muss er sich endgültig trennen. Einzig sein „Gwissen“ und sein „Glaum“, zwei allegorische Figuren, die entsprechend seines bisherigen Lebenswandels eher gebrechlich daherkommen, sind ihm noch eine Stütze und retten ihn vor dem Teufel und der ewigen Verdammnis.

Donnerstag 29. Juni 19.00 Uhr    Eintritt 20 Euro   Anmeldung empfehlenswert

(info@kulturbahnhof –ottensoos.de oder tel. 09123/6518)

Spiel: Stefan Kügel, Benjamin Seeberger, Lukas Seeberger    Regie: Jürg Schlachter

Puppen: Frauke Lehmann-Hößle, Lisa Palesche   Kostüme: Johanna Hößle, Frauke Lehmann-Hößle     Bühnenbild: Benjamin Seeberger, Lukas Seeberger       Musik: Dietmar Staskowiak  Foto jedermoo_04_druck

Selbstoptimierung

Dienstag, 9. Mai 2017, 19:30 Uhr  im Kulturbahnhof Ottensoos, Bahnhofstr.11

Selbstoptimierung: Königsweg zum Glück oder gnadenlose Geißel? (Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Evangelischen Forum Hersbruck)                                                                      (Bild:anyGGG/fotolia)

Schön, erfolgreich und glücklichmüssen die Menschen sein! So Icon Perfektionistin, schwarz, Vektor, freigestelltlauten viele Parolen, die uns  in eine kontinuierliche Selbstoptimierung und ein grenzenloses Verlangen (Immer und Jetzt) treiben. Das Wettbewerbsprinzip, die Globalisierung und die technischen Möglichkeiten der Internet-Ökonomie sowie dieWarenfülle der heutigen Welt verleiten zu Maßlosigkeit und führen zum Verlust der inneren  und äußeren Balance (mit der eigenen Natur sowie mit der sozialen und natürlichen Umwelt). Inzwischen liegen viele Analysen zu den Erschöpfungen und Überforderungen der grenzenlosen Selbstoptimierung vor.

Vor 500 Jahren hatten die Leute eher Angst, nach dem Tod zu den Versagern zu gehören. Dem setzte z.B. Martin Luther sein „Sola Gratia“, „Allein durch die Gnade werden wir selig“ entgegen.

Daniela Fuchs (Trainerin, Coach und Konfliktmediatorin) und Pfarrerin Nicola Neitzel nähern sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln der „Selbstoptimierung“.

Moderation:   Konstanze Heß, Pädagogische Leiterin (Evang. Forum Hersbruck)

Eintritt frei,  Spenden erwünscht

Die regionale Waldschöpfungskette und was die individuelle Massivholzküche mit der Sterneküche verbindet

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Andreé Köthe und herwig Danzer in der Frankenschau im Jahr 2004

Seit 1988 engagieren sich die Möbelmacher für regionale Wirtschaftskreisläufe und 1998  begann nach dem ersten Tag der Regionen in Unterkrumbach die Zusammenarbeit mit fränkischen Spitzenköchen für das Bayerische Fernsehen. Knapp zwanzig Jahre durften wir mit Andreé Köthe (Essigbrätlein), Stefan Rottner (Gasthaus Rottner), Christian Wonka, Diana Burkel (Würzhaus), und vielen anderen kreativen Köchen zusammen arbeiten und letzte Woche fiel uns bei einem Kochevent in der BindergassTheke von Nina Bressel – mit dem Team des sehr jungen prämierten Restaurants  „Sosein“ – mal wieder auf, wie eng  die Sterneküche und die individuelle Massivholzküche zusammenhängen.

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Das Team vom Sosein in der BindergassTheke 2017

Am Teller oder am Küchenboden sieht oder schmeckt man nur das Ergebnis der Arbeit, also das Gericht oder die Küche, nicht aber deren Vorgeschichte und den Aufwand, der dafür getrieben wurde. Inspiriert von den sehr ausführlichen Vorgeschichten jedes einzelnen Gangs des Restaurants „Sosein“ wollen wir – mal wieder – die Zusammenhänge von gastronomischer Spitzenküche und unserer individuellen Massivholzküche beschreiben:

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Kochworkshop am Tag des Schreiners 2016 in unserer Showküche
  • beide eint der Ruf, dass sie teuer seien
  • beide haben einen Qualitätsanspruch, der jenseits des „Sattwerdens“ oder des „Kochenkönnens“ liegt
  • der Material-Einkauf ist zeit- und pecuniär immens aufwändig
  • die Liebe, die Zeit, die Kompetenz und die Zuverlässigkeit, die auf jedem Teller oder in jeder Massivholzküche stecken, sind mit Fast Food oder industriellen Spanplattenmöbeln nicht vergleichbar
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Diana Burkel bekochte unsere Gäste während der Lesung mit Ulrich Grober bei den 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen

Der kleine Unterschied, dass der Gastronom ein Gericht auf der Speiesekarte vorgibt (zumindest war das vor Lactoseintoleranz und der Speisenwahl im Film „Harry und Sally“ so), wir Möbelmacher aber jedes Möbel und jede Küche individuell für den Kunden entwerfen, wird vielleicht durch die jeweilige Investitionssumme ausgeglichen. Denn zugegeben, unser Küchen sind etwas teurer, als ein Abend im Spitzenrestaurant.

Aber wir wollen auch erklären, warum das so ist und deshalb haben wir unsere regionale Waldschöpfungskette des Jahres 2017 in ein superkurzes Video gepackt, wer sich noch tiefer einarbeiten will, findet von der Holzanlieferung bis zum fertigen Möbel noch viele ausführliche Videos in unserer Playlist.

Die regionale Waldschöpfungskette 2016/17

Der Einkauf

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Tobias Raum mit Helfer Kilian bei der Submission in Sailershausen

Unser Holzmanager Tobias Raum hat diesmal 137 Kubikmeter Holz eingekauft (Buche, Esche, Eiche, Kirschbaum, Ahorn, Elsbeere)  wovon rund ein Drittel aus den Wertholzversteigerungen (Submission) in Franken stammt. Die Waldbauern bringen ihre schönsten Stämme auf einen Lagerplatz, wo jeder Käufer sein Gebot in eine Liste eintragen kann, und  wer am meisten geboten hat, bekommt den Stamm.

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Auf den Willen kommt es an, nicht auf die Größe der Säge!

Die Anlieferung

Zwei Drittel, kommen von der Forstbetriebsgemeinschaft Nürnberger Land, womit wir zu deren größten Kunden zählen. Diesmal wurde ein großer Teil der Buchen direkt mit dem Rückewagen aus dem Wald angeliefert, weil die Stämme nur 1940 Meter von unserer Werkstatt entfernt gefällt wurden und weil sie sowieso am Heimweg der Holzarbeiter lag.

Die Rundhölzer – meist die Erdstämme – werden bei uns Ende März zunächst von der Monstermaschine der Familie Feulner entrindet, auf dass das Sägen leichter wird und schon mal die meisten Tierchen weg sind. Den Berg Rinde holt gleich der Nachbar Rainer Scharrer, der seinen Kühen damit die Laufwege auf die Frühlingsweide komfortabel ausstattet.

Das Sägen und Schlichten

Zwei Wochen dauerte diesmal das Sägen mit der mobilen Bandsäge von Claus Gerstacker, eine echte Knochenarbeit ist vor allem das Stapeln oder Schlichten der Bretter, weshalb wir ein paar Wochen später auch wieder ein Schlichtfest feiern werden. Alle Helfer und auch die, die uns vielleicht im nächsten Jahr helfen wollen, sind dazu herzlich eingeladen.

Die Sägespäne machen es wieder Rainers Kühen in den Boxen angenehm weich, trocken und wohlriechend und das komplette Restholz wird von von der Firma Schwarm aus Stöppach gehäckselt und sorgt im Anschluss für wohlige Wärme im Hersbrucker Thermalbad. Am Ostersamstag war damit für diese Saison Schluss – jetzt kaufen wir bis November kein Holz mehr – und das Team erholt sich um im nächsten Jahr wieder fit zu sein.

Der Lohn der Arbeit und die Zertifizierung

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Starkes Team

Unser Holz bleibt dann ein bis fünf Jahre im Außenlager, bevor es in die Trockenkammern kommt und danach in Einzelanfertigung zu Küchen und Möbeln veredelt wird. Dabei haben wir nicht nur die optisch schönsten Stämme aus der Hersbrucker Alb ausgewählt, wir haben dank unserer langen Lagerung vor allem ein ruhiges und angenehm zu verarbeitendes Holz, für das sich dieser Aufwand wirklich lohnt.

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Ute und herwig Danzer in der neuen Showküche aus fränkischer Buche namens „Rotweinküche“

Der immense Unterschied zu schnell getrocknetem Holz (im Vakuum) fällt uns jedes Mal auf, wen wir ein paar Bretter davon verarbeiten, was gottseidank nur sehr selten vorkommt. Wir sind sehr glücklich, dass unser ganzes Team diese Anstrengungen für die best mögliche Qualität im Möbelbau mitträgt und perfekt organisiert.

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Weil wir für diese Art der superregionalen Holzwirtschaft kein Beispiel kenne, wir aber ständig von unserer blauäugigen französischen Hauskatze beobachtet werden, hat sie uns ihr Siegel gegeben, Merci.

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Hier sind  unsere aktuellen Küchenlinks mitsamt den Videos:

Die ganze Holzgeschichte im Video in unserer Playlist.

Alle Videos über die Massivholzküchen in der Youtube Playlist:
http://nhblog.de/yt_pl_kueche/

Die Videos über das Kochen in unseren Küchen (Kochveranstaltungen oder-Shows):
http://nhblog.de/yt_pl_kochen/

Unsere Kochsendungen mit Diana Burkel (Würzhaus) ist hier zu finden: http://kocheinrichtung.de

Unsere eigene Kochreihe heißt „Einfach Kochen:“
http://www.nachhaltigkeitsblog.de/einfach-kochen

Und viele Artikel über unsere Art des Küchenbaus sind im Nachhaltigkeitsblog unter der Rubrik „Die Küche zum Kochen“:
http://www.nachhaltigkeitsblog.de/die-kueche-zum-kochen

Die Küchenseite auf der Homepage :
http://www.die-moebelmacher.de/produkte/kueche.html

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Kleines schönes Massivholz-Badezimmer mit „Great Greta“

BAdKAtzmeierFErtigMontiertWEBDas ist schon eine Herausforderung, ein nicht wirklich riesiges Badezimmer so zu fotografieren, dass sich der Betrachter ein MontagebeispielBeineWEBrealistisches Bild davon machen kann. Deswegen montierten wir zwei Fotos vom Tilt-Shift-Objektiv übereinander was aus dem 24-er Weitwinkel eine noch viel kleinere Brennweite macht, aber beim Zusammenführen von Gretas Beinen aus dem untern und den Haaren im oberen  Bild dann wirklich aufwändig wird. Gleichzeitig zeichnen wir ein Video vom Fototermin mit Greta auf, die das Bad zusätzlich mit der Kugelkamera Pananono fotografiert hat.

In dieser 360 Grad-Ansicht können sie mit der Maus zoomen und scrollen und sich den Raum wirklich aus allen Blickwinkeln anschauen.

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Wir fotografierten „mitnichten“ also mit der Nichte meines ehemaligen Kompagnons, der Tochter unseres IT-Spezialisten und sie ist nicht nur größer als ich, sondern auch wesentlich größer als unsere Kundin, weshalb das Waschbecken etwas zu niedrig erscheinen könnte, aber für unsere Kunden aus dem Sittenbachtal passt es wirklich perfekt.

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Auch die Zusammenarbeit mit unseren Handwerkskollegen aus der Nachbarschaft – Fliesen Binker und Paulus Sanitär und Heizung – klappte hervorragend, und so wollen wir uns bei unseren Kunden für die schöne Zusammenarbeit bedanken und allen Betrachtern empfehlen, Ihr neues Bad auch gemeinsam mit uns und mit unseren Handwerkspartnern zu planen, denn nur die Einzelanfertigung von Massivholzmöbeln macht wirklich glücklich.

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Das Holz ist heimische Buche, die Armatur von unseren Lieblingsmarke Vola, den Spiegel und die Beleuchtung haben wir gemeinsam entworfen und verwirklicht, das Keramikbecken auf der Holzplatte ist das „Strada“.

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Hier sind noch mehr Einrichtungsbeispiele von den Badezimmern unserer Kunden.

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