Bewerbung zum Thalhoferpreis 2016 – Vorausdenken – nachhaltig handeln

Die Ausschreibung zum Schreinerpreis für Nachhaltigkeit (Thalhoferpreis 2016) schien wie für uns formuliert: es ging um nachhaltiges Handeln, Vorausschauen, moderne Methoden in der Technik und im Marketing.  Zwar waren wir bei den ersten fünf ausgewählten, aber wir werden wohl nie erfahren, was die gewinnenden Kollegen (wir gratulieren herzlich der Schreinerei Beer) besser machen, oder ob es eher daran lag, dass wir ihn schon mal gewonnen haben, was ja auch o.k. wäre?  Das ist ja auch nicht wichtig, unsere Bewerbung war von Anfang weniger an die Jury, sondern viel mehr an unsere Kunden und Blogleser gerichtet. Wir nutzten die Gelegenheit, um für unsere Kunden darzustellen, über welche Aspekte der Nachhaltigkeit wir uns aktuell die meisten Gedanken machen. Deshalb war die Bewerbung einfach ein Blogbeitrag, der bis heute nur der Jury mit Passwort zugänglich war, jetzt aber für alle lesbar ist.  Ein wenig länger als sonst, aber ergänzend zu unserer Nachhaltigkeitsseite auf der Homepage der aktuelle Stand der Nachhaltigkeit bei den Möbelmachern, denn Transparenz ist dafür wohl das  wichtigste Kriterium.

Die Bewerbung:

Die Entwicklung der Möbelmacher von der Öko-Schreinerei zum Nachhaltigkeitspionier

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Von 1988 bis 2015 Kompagnons: Gunther Münzenberg links und herwig Danzer rechts

Als die Möbelmacher 1988 als reine Massivholzschreinerei gegründet wurden (hier die Firmengeschichte), lag der Fokus auf ökologischen Aspekten wie der Verweigerung von Spanplatten und Kunstharzlacken. Im Laufe der Jahre erweiterten sich die Anforderungen und die Möbelmacher wollten nicht nur die Wohngesundheit, Umweltfreundlichkeit und Langlebigkeit ihrer Produkte kommunizieren, sondern auch deren Einsatz für regionale Wirtschaftskreisläufe, Arbeitsplätze die Freude machen und das Engagement für Lebensqualität in der Hersbrucker Alb.

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Ulrich Grober hat bei seiner Lesung aus dem Buch „Die Entdeckung der Nachhaltigkeit“ gefordert, dass die Möbelmacher den Begriff „Nachhaltigkeit“pflegen sollten

Den Begriff der Nachhaltigkeit verwenden die Möbelmacher nicht zuletzt deshalb sehr gerne, weil sie der bekannteste Autor zu Nachhaltigkeitsthemen, Ulrich Grober („Die Entdeckung der Nachhaltigkeit“) während einer Lesung dazu ermutigte: „Denn wer, wenn nicht die Möbelmacher sollten die wahre Bedeutung dieses Begriffes pflegen,“ argumentierte Grober und so mauserte sich die inzwischen nicht mehr kleine Schreinerei (rund 15 Mitarbeiter damals und heute) mit ökologischem Neubau (1997 in Unterkrumbach) zum Nachhaltigkeitspionier, was diese hier nachlesbare Kurzzusammenfassung anlässlich des deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreises und einige Auszeichnungen und Zitate für die Vergangenheit belegen.

Das Möbelmacherteam im Jahr 2003 beim EFQM workshop

Die Ziele der Möbelmacher wurden im Jahr 2003 während einer EFQM-Selbstbewertung (die spannende Geschichte über dieses ganzheitliche Qualitätsmanagementsystem im Handwerk ist hier nachzulesen) gemeinsam so definiert:

Der Slogan „Alles Gute zum Einrichten“ steht für die Ziele der Möbelmacher. Als überschaubares Handwerksunternehmen streben wir mit unserem wohngesunden und qualitativ führenden Einrichtungs-Komplettservice nach Zufriedenheit und Begeisterung bei Kunden, Mitarbeitern und der Gesellschaft. Nachhaltiges Wirtschaften, bedeutet neben der Verwirklichung unserer ökologischen, ökonomischen und sozialen Anforderungen an einen ganzheitlich ausgerichteten Betrieb, auch die Förderung der regionalen Wirtschaftskreisläufe besonders bei der Holznutzung und des Bewusstseins für Qualität, Individualität und Regionalität. Ständige Verbesserungen von der Möbelgestaltung bis hin zu den Betriebsabläufen sollen die Freude an unserer attraktiven Arbeit erhalten und die Zukunft des Betriebs auf Generationen sicherstellen.

Unser Gelände in Unterkrumbach (mit der Maus kann man das Bild drehen, mit dem Scrollrad zoomen)

Der aktuelle Stand der Nachhaltigkeit bei den Möbelmachern

Weil es bei der Ausschreibung des Thalhoferpreises aber vor allem um das Vorausdenken geht, sollen hier nicht alte Preisbewerbungen  wiederholt werden (die unter den Links alle nachlesbar wären), sondern der Fokus auf die Gegenwart und Zukunft gelegt. Das aktuelle Team im Video von 2016:

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Der ökologische Neubau der Möbelmacher (1997), das Holzlager und das „regionale Musterhaus“ der Familie Danzer (2002), das nur mit Materialien und von Handwerkern aus der Region errichtet wurde und als Wohn- und Ausstellungsfläche genutzt wird


Unser Gelände in Unterkrumbach (mit der Maus kann man das Bild drehen, mit dem Scrollrad zoomen)

Zu den wichtigsten Aspekten der Nachhaltigkeit zählt die Erhaltung des Betriebs, der Arbeitsplätze und der Serviceleistungen für die Kunden.  Bei der Betriebsgründung im Jahr 1988 vereinbarten Gunther Münzenberg und herwig Danzer, dass Gunther nur bis zum 60. Geburtstag arbeiten will, lieber sogar schon früher aufhören möchte. Über ein Jahr wurde deshalb die Übergabe der Betriebshälfte geplant und so sorgfältig vorbereitet, dass der Steuerberater von der „harmonischsten Betriebsübergabe, die er jemals gesehen hat“ sprach.  Die Handwerkskammer, Steuerberater Michael Boos und die Sparkasse waren wesentlich daran beteiligt. Durch den Ausstieg ohne Streit könnten die Möbelmacher in Spitzenzeiten oder bei besonderen Problemen auch weiterhin mit der Hilfe des ehemaligen Geschäftsführers rechnen.  Alle Details  der Betriebsübergabe (wer übernimmt seine Aufgaben?) wurden auch per Jahrbuch und Newsletter nach Außen kommuniziert, so gab es keine Verwunderung oder Verängstigung bei Kunden und Anspruchsgruppen. Um möglichst viele Menschen mit dem wichtigsten Kommunikationsmittel, unserem monatlichen Newsletter, zu erreichen, gibt es ihn auch immer als Video:

Neuorganisation jenseits hierarchischer Strukturen 

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Unsere Schreinerin Sophia Wagner erstellte eine Portraitserie aller Mitarbeiter, die das neue Selbstverständnis des Teams ausstrahlt

Dazu wurde im Vorfeld mit allen Beteiligten die Weiterführung des Betriebs mithilfe des „Kernteams,“ bestehend aus 5 Personen beschlossen, die seit 1. Januar 2016 die Aufgaben des ehemaligen Geschäftsführers auf sich selbst und einen neu eingestellten ehemaligen Kollegen übertrugen. Hier der Ausschnitt aus dem Newsletter

Nina Brunner und Ute Danzer übernehmen seine Verwaltungsaufgaben, unser Meister Stefan Winter übernimmt die Leitung der Werkstatt, Tobias Raum (nach 16 Jahren wieder zurück im Team) managed die gesamte Holzwirtschaft. Das fünfte Rad am Wagen, herwig Danzer, ist nach wie vor dafür verantwortlich, dass genügend Aufträge für die Löhne von allen da sind – natürlich zusammen mit Ute Danzer, Mathias Deinhard und wirklich allen Möbelmachern, denn engagierte Mitarbeiter sind die glaubwürdigsten Verkäufer.

Gemeinsam mit allen Mitarbeitern wurden neue Organisationsstrukturen geschaffen, die schon jetzt höhere Eigenverantwortung und ein besseres Betriebsklima zur Folge haben.
Dazu trägt auch die neu und offener organisierte Aufnahme von Praktikanten bei, denn in Zukunft wird die Sicherung von guten Lehrlingen und Mitarbeitern eine wichtige Aufgabe für das Team.

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Offene Kommunikation mit allen Mitarbeitern und transparente Auftragsplanung

Aber besonders die transparente  Arbeitsorganisation mit Kommunikations- und Zeitplanungswand hat eine neue Gemeinschaft geschaffen, die auch so schwere Zeiten, wie das jährliche Sägen und Stapeln unseres Holzes aus der Region wohlorganisiert zu statten bringt. Denn die „regionale Waldschöpfungskette“ (hier ist sie mit Fotos und Videos dokumentiert) ist nach wie vor eines der wichtigsten Elemente unserer Nachhaltigkeitsphilosophie.

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Nasse Bretter zu stapeln ist eine echte Knochenarbeit, die dank Schichtdiensten und externen Helfern harmonisch verteilt werden konnte

Weil sich alle über den harmonischen und zügigen Ablauf des ersten „Team-Sägens “ freuten, feierten wir das mit einem gemeinsamen „Schlichtfest“ (von „Holz schlichten“), denn Nachhaltigkeit muss auch Spaß machen. So sah die Einladung aus:

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Foto aus einer Session für den damals neuen Sessel von Jori mit unserer Sekretärin und Mitglied des Kernteams Nina Brunner

Alle Mitarbeiter mit Partnern und Kindern und die externen am Sägen beteiligten Menschen feierten mit Grill und Gitarre und so sah es am Nachmittag auf unserem Gelände aus (mit der Maus kann man das Bild drehen, mit dem Scrollrad zoomen):

Ansonsten werden die täglichen 2 Pausen mit gemeinsamen Essen seit 1988 beibehalten und seit diesem Jahr sogar ab und zu gemeinsam gekocht:

360°-Foto von unserer Sozialküche mit allen Mitarbeitern beim Pellkartoffelessen (mit der Maus kann man das Bild drehen, mit dem Scrollrad zoomen)

Einbringen von Kompetenz beim Umweltpakt Bayern

Im Jahr 2003 übergab Umweltminister Schnappauf die Umweltbotschafterwüde an herwig Danzer, 2016 beteiligt er sich am Pilotprojekt „Anspruchsgruppenanalyse und -dialog“

Als EFQM-Assessor und Umweltbotschafter Bayerns wurde herwig Danzer gebeten,  als Pilotbetrieb am Projekt des bayerischen Landesamtes für Umwelt „Anspruchsgruppenanalyse und -dialog“ teilzunehmen, die Tools für das Nachhaltigkeitsmanagement zu testen und Verbesserungsvorschläge einzubringen .

Kunden zu nachhaltigem Einkauf und Handeln motivieren und neue Partnerschaften schließen

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Der Handzettel für die Werkstatt-Tage 2016

Seit 18 Jahren gibt es die Unterkrumbacher Werkstatt-Tage, die jährlich unter einem anderen Motto stehen. Meist bestehen sie aus zwei Tagen der offenen Tür, die Freitag, Samstag und manchmal auch am Sonntagabend mit Lesungen, Werkstatt-Gesprächen und Konzerten ergänzt werden. Als geprüfter Ernährungsexperte wird Danzer in diesem Jahr (Motto: „Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“) das Naturschutzprojekt Hutanger durch den Kauf eines ganzen Ochsen unterstützen und die Massivholzküchen mit der Zubereitung nach dem neuen Sous Vide Verfahren – das auch einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln und eine Abfallvermeidung darstellt- vorstellen (die gesamte Veranstaltung im Juni ist hier nachzulesen) . Gleichzeitig wurde eine Partnerschaft mit dem Hersteller von Fleisch-Reifeschränken begonnen und ein Abend dreht sich um das Produkt IngwerTRINK von Kloster Kitchen, weshalb wir mit einer Ordensfrau  der Maria Ward Schule, der Küchenchefin Schwester Regina Werner, gemeinsam kochen werden.

Die gesamte Veranstaltung wird hier im Video beworben:

Die Verbindung von Naturschutz, Freude am Kochen und natürlich auch der Massivholzküche wird aktuell zusätzlich durch allgemeine Kochvideos ergänzt, die alleine oder zusammen mit der Spitzenköchin Diana Burkel Freude am einfachen Kochen machen sollen. Für die Zukunft sind solche Kochsendungen auch bei und mit den Kunden geplant.

Erste Maßnahmen zur Perfektionierung der Holzwirtschaft und des entsprechenden Marketings

Der neu gestaltete Ablauf beim Sägen unserer Stämme auf dem eigenen Gelände (mit mobiler Bandsäge) brachte die Neuerung, dass in Zukunft nicht mehr nur einfach Möbel in der ausgewählten heimischen Holzart angeboten werden, sondern dass man sich anhand der Fotos seinen Stamm auswählen kann, aus dem das Schlafzimmer, die Küche oder der Esstisch entstehen soll.

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„Die regionale Waldschöpfungskette,“ die beschreibt, dass wir wirklich vom Wald bis zum Kunden (mit häufig nur wenigen Kilometern Entfernung) arbeiten, bekommt dadurch nochmal eine Aufwertung, und sie kommt auch dem Trend zu mehr Möbeln mit der natürlichen Baumkante entgegen.

Erweiterung des Angebots

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Für das Model Lara lieferten wir die komplette Einrichtung samt Matratzen, Polstermöbeln, Beleuchtung, Teppich, Gläsern, Töpfen und Besteck nach Düsseldorf und im Weinkühlschrank war natürlich Frankenwein (Es gibt sogar eine eigene Homepage: www.larasloft.de)

Seit dem ökologischen Neubau 1997 bieten die Möbelmacher die komplette Einrichtung nebst Matratzen (Händler des Jahrzehnts), Polstermöbeln (Dealer of the Year) und Leuchten an (Leuchtenvideos in der Youtube Playlist). Einige Neuerungen werden gerade in der Ausstellung montiert, die das induktive Laden von Handys und das Musikhören über in Möbel eingebaute Lautsprecher via Blootooth ermöglichen. Auf Kundenwunsch organisieren wir auch Kochkurse, um an der Nutzung unserer Küchengeräte wie Tepan Yaki, Druckdampfgarer oder Thermalisierer Freude zu vermitteln.

Möbelrücknahme

Seit einigen Jahren bieten wir auch die Rücknahme von Möbeln an, was zwar nicht sehr häufig, aber immer öfter genutzt wird. Beim Kauf eines neuen Möbels nehmen wir das alte zurück, überarbeiten es und bieten es via Facebook und Newsletter sehr günstig für (meist) junge Leute an, die so auch in den Genuss der sonst vielleicht nicht finanzierbaren Möbelmachermöbel kommen. Interessanterweise ist für unsere Kunden dabei die Weiterverwendung des wertvollen Möbels viel wichtiger, als die Höhe der Gutschrift für die neuen Möbel. Sie kaufen sich etwas Neues, weil sie wissen, dass sich über das Alte jemand freut.

Weiterbildung der Mitarbeiter und Geschäftsführer

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Alle Mitarbeiter sind  angehalten, geeignete Weiterbildungsmaßnahmen vorzuschlagen. Wir nutzen jede Gelegenheit Schulungen für Küchengeräte (Miele), für Matratzen- und Schlafkompetenz (Pro Natura) und Leder- und Polstertechnik (Jori) zu nutzen und im Idealfall ALLE Mitarbeiter mit  möglichst breit gefächerten Kompetenzen auszustatten. Der gerade neu angestellte ehemalige  Mitarbeiter besucht mit unserer Unterstützung Abendkurse für die Excel-Programmierung, auf dass die Umstellung unserer gesamten Verwaltungssoftware im nächsten Jahr reibungslos vonstatten gehen kann.

Der Geschäftsführer hat neben dem Organisieren von Kochsendungen im Internet eine innovative 360° Darstellungsmöglichkeit für Küchen und andere Räume erstanden, mit denen die Fototermine für das Jahrbuch 2017 zusätzlich zu den Fotos und Videos auch mit VR-Brillen oder im Browser Rundumansichten und Begehungen der Räume möglich sein werden. Das ist eine Reaktion, auf die Probleme vieler Kunden, die sich die Räume anhand von Fotos nur schwer vorstellen können. Mit dieser Technik werden wir (nach Angaben des Kameraherstellers) vermutlich zu den ersten Verwendern im Handwerk zählen, was unsere Firma nicht nur für Kunden attraktiv macht, sondern auch für neue Mitarbeiter oder potentielle Nachfolger.

Megatrend zur Individualisierung mit Fotodruck gerecht werden

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Der erste Fotodruck der Möbelmacher aus dem Jahr 2009 (Klaviertastatur in www.larasloft.de), in der Zwischenzeit wird fast jede dritte Küche auf diese Art individualisiert
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Frau Böhner liebt Erdbeeren und Rot und schreibt Artikel über das Sous Vide Garen im Nachhaltigkeitsblog

Den Kunden wird immer wichtiger, dass ihre Küchen Unikate sind. Dem werden wir schon immer durch Massivholz mit besonderen Maserungen gerecht, seit 2009 aber auch durch den Hinterglas-Fotodruck mit dem viele Küchen und Möbel mit den Wunschmotiven unserer Kunden entstanden sind. Generell wird die Einzelanfertigung von Küchen und Möbeln in Zukunft einen immer höheren Stellenwert bekommen.

Anlaufpunkt für Oldtimerfans  seit 1998

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Die erste Oltimerrallye in Unterkrumbach war ein voller Erfolg mit Küchenverkauf in ein Schloss 10 Jahre später

Im Jahr 1998 war die erste Oldtimerrallye bei uns zu Gast (dort entstand der Kontakt für die „Schlossküche„, aus der im Video „als Gage“ ein Musikvideo mit den Models in historischen Kostümen entstanden ist).

2013 waren wir Station für eine „Fuchsjagd“ und im April 2016 besuchten uns 4 Porschefahrer, die nicht verrieten, dass sie eine Großveranstaltung mit 50 Teilnehmern als „Porsche 356 Rundfahrt“ bei uns planen und nur „zur Probe“ kamen.

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Für die Abschlussveranstaltung der „Schnauferlclubs“ stellten wir Bierbänke in der Werkstatt auf

Die Gastfreundschaft nebst Kochen am Sonntag führte zur Terminvereinbarung am 4. Juni 2016, wo wir alle Teilnehmer zu den kommenden Werkstatt-Tagen einladen werden.

Social Media Strategie

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In der RebelMouse werden alle Social Media Aktivitäten von Youtube, Instagramm, Facebook, Twitter und Pinterest auf der Social Media Seite der Möbelmacher  zusammengeführt

Unser Standort Unterkrumbach (106 Einwohner) bietet keine Laufkundschaft, weshalb wir seit 1997 im Internet aktiv sind und die uns sinnvoll erscheinende Kanäle wie Facebook, Twitter, Rebelmouse, Pinterest, Instagram und vor allem das Nachhaltigkeitsblog aktiv nutzen. Dort sind wir ständig am Optimieren, aber der aktuelle Stand wurde in diesem Artikel einer Fachfrau glaubwürdig präsentiert und in den am besten besuchten Fachportalen wie t3n oder Riwa geteilt.  Hier gibt es den Artikel als Word-Datei zum Download: 10_Entwurf_Social-Media_im_HandwerksbetriebInaSchmoss

Tag der Küche und Tag des Schreiners zum kulinarischen Event ausbauen

Erstmals haben wir 2015 den von uns seit 2007 begangenen Tag der Küche zum Sous Vide Kochevent umgebaut und kochbegeisterte Kunden als Zugpferde eingeladen. Die Veranstaltung kam so gut an, dass wir auch den Tag des Schreiners dazu nutzten und in Zukunft mehr Kunden in unsere Kommunikation und Aktionen einbauen werden.  Einige davon haben auch schon  Kochartikel im Nachhaltigkeitsblog veröffentlicht, aber in Zukunft werden wir auf diesem Weg versuchen, die Kommunikation auch unter unseren Kunden damit zu fördern, denn was ist wertvoller, als eine Möbelmacher-Koch-Community? Aus dem Material des Tags der Küche entstand die Einladung zum Tag des Schreiners:

Zusammenarbeit mit der Wissenschaft als Fachleute für regionale Wirtschaftskreisläufe und als Postwachstumspionier

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Als Referent und Podiumsteilnehmer waren wir zu der Veranstaltung „Alternativen Denken. Wirtschaft für Wohlstand und Lebensqualität“ bei der Heinrich Böll Stiftung in Zusammenabreit mit dem IÖW in Berlin  eingeladen.

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Neben einer Broschüre als Dokumentation der „Postwachstumspioniere“ der Veranstaltung (mit einigen Seiten über die Möbelmacher), führt das auch zur Zusammenarbeit mit Studenten mit Nachhaltigkeitsambitionen,  unter denen sich vielleicht auch einst ein Nachfolger finden lassen könnte aber die auf jeden Fall die Philosophie der Möbelmacher in ihren Bachelor- oder Masterarbeiten weitertragen werden.

Das Vorausdenken

Ziel ist es schon jetzt, in den nächsten 7 Jahren einen potentiellen Nachfolger für herwig Danzer zu finden, der vor allem in Marketing und  Verkauf einige Jahre eingearbeitet werden kann.

Das Jahrbuch ist seit 20 Jahren auch ein Kalender, der die Küchen, Möbel und Aktionen des letzten Jahres redaktionell erläutert und von Studenten als „kleiner Nachhaltigkeitsbericht“ interpretiert wurde.

Gleichzeitig arbeitet die Firma an der Entscheidung, ob für die eigene Nachhaltigkeitsdokumentation das seit 20 Jahren erscheinende Jahrbuch weiterhin ausreicht (wie das eine Studentengruppe im Jahr 2005 erarbeitete), oder ob in Zukunft das Nachhaltigkeitsmanagement des Umweltpaktes Bayern (seit 2002 ständiges Mitglied), die Entsprechenserklärung nach dem deutschen Nachhaltigkeitskodex  oder eine Dokumentation nach dem Modell der Global Reporting Initiative eingeführt werden soll. Vermutlich wird es einen Beileger zum Kalender geben, der die eher für Fachleute relevanten Daten in bewährter Gliederung zur Verfügung stellt, der Rest wird wie gewohnt für Kunden redaktionell in kleinen Nachhaltigkeitsdosen bebildert und aufbereitet.

Messeauftritte in Zukunft

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Das war auf der Consumenta im Jahr 2000

Gemeinsam mit dem Veranstalter der Consumenta Verbrauchermesse „Afag“ zeigen wir seit dem Jahr 2000 (damals bis 2009 auch zusammen mit dem Bayerischen Rundfunk) Kochshows, deren Organisation und Moderation seit 2005 alleine in unserer Hand liegt.

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Die Consumenta 2015 mit den Kandidatinnen zur Miss Franken Wahl

Seit 3 Jahren ist unser Stand in der Frauenhalle Fem, wo in unserer Küche auch die Wahlen zur Miss Franken und andere Veranstaltungen mit deutschen Kochpromis, bekannten Foodbloggern und anderen interessanten Menschen stattfinden.

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Dieser Gegenwert ermöglicht uns attraktive Messestände und erhöht gleichzeitig die Aufmerksamkeit. Dank der Zusammenarbeit mit Standgästen von Kochblogradio werden diese Kochshows zusätzlich beworben und für die Zukunft ist die Live-Übertragung ins Internet bereits in Planung. Mitte Mai wird es dazu ein Treffen mit allen Beteiligten geben, denn die Messe ist weiterhin an innovativen Werbemethoden für diese Großveranstaltung interessiert.

Völlig neue Finanzierung von Showküchen

Als die grüne Küche aus unserer Ausstellung verkauft wurde, luden wir im aktuellen Newsletter dazu ein, uns die neue Küche für ein Jahr auszuleihen und damit viel Geld zu sparen. Wenige Minuten später bewarb sich ein junges Paar, mit dem wir eine Superküche zum Sonderpreis planten, weil wir sie ein Jahr in unserer Ausstellung und auf Messen benutzen durften.

Dank dieses Beispiels im Video, sehen wir Chancen, dass die Küchen unserer Ausstellung in Zukunft  direkt für Kunden geplant sind und in der abgemachten Zeit die Ausstellung wieder verlassen werden, was wiederum einem neuen Kunden die Chance zur perfekten Küche zum Sonderpreis gibt. Möglich wird das nur durch geölte Massivholzoberflächen, die selbst nach wüsten Kochshows auf das Niveau einer neuen Küche gepflegt werden können. In der Zwischenzeit sind bereits drei Showküchen auf diesem Weg geplant, die vierte wurde gerade für den Zeitraum Juni 2017 (Aufbau in der Ausstellung), Februar 2018 (Montage beim Kunden) angeboten.

Die Zukunft unserer Küchenkomplettlösung

Im Zuge einer neuen Showküche für die Ausstellung und unsere Messeauftritte wurden nicht nur viele kleine Verbesserungen in die Massivholzküchen eingebaut (alle unteren Schübe können ohne Mehrkosten mit dem Fuß geöffnet werden – es gibt Spezialeinteilungen für den großen Bräter, Magnethalterungen in der Schublade für Messer und Schräghalterungen für Gewürze) sondern die Grundidee der perfekten Küche ausgebaut. Dachten wir früher, mit Backofen, Kochfeld und Spülmaschine eine komplette Küche zu zeigen, ist bei uns heute Tepan Yaki, Dunstabzug, Induktionswok, Druckdampfgarer, Vakuumierer und Thermalisierer schon normal.

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Der Vakuumierer wird in immer mehr Küchen eingebaut, weil er die Haltbarkeit von Lebensmitteln erhöht und vor allem das Garen im Vakuum (Sous Vide) ermöglicht
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Tepan Yaki, Induktionskochfeld und Dampfgarer gehören zum Standard in Möbelmacherküchen

Mit der neuen Showküche geht es aber noch viel weiter in Richtung Beleuchtung, Musik und kompletter Rösle Werkzeugaustattung und am meisten freuen wir uns, wenn unsere Kunden auch die neue Küchenmaschine Ankarsrum und vor allem das Angebot an einer Gewürz-Komplettausstattung mit Sonnentor Bio-Gewürzen annehmen.

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Die Küchenmaschine Ankarsrum aus Schweden wurde neu ins Programm mit aufgenommen

Denn immer mehr entdecken wir, dass eigentlich weniger das Möbel verkauft wird, sondern das Komplettpaket an Top-Geräten, Kochkurs (während der Beratungsgespräche ganz nebenbei), vernünftigen Einkaufsquellen (Heimat auf´m Teller, Hutangerrind), Rezepten (wertvolle Rezeptdatenbank sammelt alle Rezepte seit 2000) und gemeinsamen Kochevents (Kochworkshop während der Werkstatt-Tage mit Sous Vide Papst Hubertus Tzschirner – hier ist die Youtube Playlist über alle Kochaktionen).  Schon immer wurde in unseren Showküchen gemeinsam mit den Kunden gekocht, aber die neue ist keine Showküche mehr, sondern ein komplett mit Geschirr und Lebensmitteln lebensecht eingerichtetes Paradebeispiel, für das herwig Danzer seine alten Unterlagen über Lebensmittelvorhaltung aus der Ausbildung zum Ernährungsexperten noch ausgraben wird.

Fränkischer Sommer bei den Möbelmachern

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Volle Werkstatt (350 Gäste) beim internationalen Gitarrenfestival Hersbruck, viele Jahre zu Gast in der auf- und ausgeräumten Fertigungshalle der Möbelmacher

Viele Jahre war das Gitarrenfestival Hersbruck bei den Möbelmachern zu Gast und hat auch einige Kunden gebracht.  Der renommierte „Fränkische Sommer“ hat für 2017 einen Konzerttermin vereinbart (23.6.2017)  und am liebsten würden wir diesen mit unseren alten Freunden aus dem Ensemble Kontraste verwirklichen, die schon zwei Mal bei uns auftraten und 2015 den Wolfram-von-Eschenbach-Preis gewannen. Bei den Konzerten erleben Kunden und vor allem potentielle Neukunden eine ungewöhnliche Atmosphäre aus Handwerk und Kunst, die uns schon oft wertvolle Musikliebhaber als Kunden brachte.

 Das Holzlager aufmöbeln

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Um rationeller, sicherer und bequemer Holz lagern zu können  und um dabei nicht mehr Fläche mit Schotter belegen zu müssen (und weil das alte Lager in die Jahre kam), wird der Neuaufbau des Holzlagers geplant. Der Kauf eines neuen Seitenstaplers – der statt 8 Meter nur 4 Meter Durchfahrtsbreite zwischen den Regalen benötigt – und das Einbringen von Fundamenten wird zwar einiges kosten, aber gleichzeitig die Firma zukunftssicher und attraktiv für Nachfolger  aufzustellen.

Die aktuelle Begeisterung der Geschäftsführung und aller  Mitarbeiter für diesen „neuen“ Betrieb gibt uns die Kraft, auch diese Investitionen zu stemmen.

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Diese aktuelle Zusammenstellung der aktuellen Nachhaltigkeitsgedanken wird nach der Preisverleihung  für alle Leser des Nachhaltigkeitsblogs freigeschaltet werden, so dass sich nicht nur  die Jury, sondern alle an der Arbeit der Möbelmacher interessierten Menschen ein Bild machen können.

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Infoveranstaltung: Die Kleidung auf unserer Haut: FAIR-handelbar?

In Kooperation mit der Initiative Fairtrade Town Hersbruck und dem Weltladen Cocoyoc veranstaltet der Katholische Erwachsenenbildung Nürnberger Land e. V. einen Praxisabend für Eltern, päd. Fachpersonal, Gruppenleitende und andere interessierte Menschen.

Eindrucksvoll werden Ihnen Ihnen die Stationen aufgezeigt, wie Kleiderhandel normalerweise abläuft und wie sich fairer  Kleiderhandel davon unterscheidet.

Was kann jede und jeder Einzelne tun, um Mitmenschen und Umwelt nachhaltig zu schützen?

Zahlreiche Tipps und Anregungen zeigen Ihnen, wie Sie sich und Ihre Familie fair, chic und trotzdem bezahlbar einkleiden können.

Laudato Si auch im Kindergarten!

Termin: Dienstag, 28.06.2016, 19.30 bis 21.30 Uhr.
Ort: Kath. Kindergarten Mariä Geburt, Amberger Str. 53, Hersbruck.
Anmeldung: Bitte bis 27.06.16 persönlich im Kindergarten oder telefonisch unter 09151 / 2653
Referentin: Dipl.-Päd. Simone Dorn-Ettl

Anspruchsgruppen sind Stakeholder und deren Analyse im Zeichen der Nachhaltigkeit

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Was ist eine Stakeholderanalyse? Da stellen wir uns mal ganz dumm und sagen …

Zwischen dem ersten Treffen in Augsburg (wir berichteten hier)  und unserem betriebsinternen Stakeholderanalyse-Workshop ist viel Zeit vergangen, weil uns die Unterkrumbacher Werkstatt-Tage voll in Beschlag hatten. Es war gerade noch rechtzeitig, weil das neue Treffen bei der Lammsbräu schon am kommenden Montag ist.

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Anita Eberhard vom Grünen Baum Kühnhofen  (mitte) unterstützte das Möbelmacherteam

Und so trafen sich urlaubs- und terminbedingt vier freiwillige Möbelmacher zum Test der Workshoptools im Rahmen des Pilotprojektes und der Stakeholderanalyse an sich im Grünen Baum Kühnhofen im Seminarraum. Dass sich auch die Hotelchefin beteiligte, war eine echte Bereicherung, denn als Nachbarin, Hotelzimmerkundin und Partnerin in vielen Vereinen ist gerade Familie Eberhard ein Paradebeispiel als Stakeholder und so war ihr Beitrag schon ein echter „Stakeholderdialog“, der ja das eigentliche Ziel der Stakeholderanalyse ist.

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Beim konsequenten Abarbeiten unserer potentiellen Anspruchsgruppen – angefangen bei den Möbelmachern, also den Mitarbeitern selbst, über die Kunden, Lieferanten, Banken und der lokalen Öffentlichkeit wie zum Beispiel Nachbarn, Universitäten und ganz vielen Vereinen und Verbänden – haben wir viele ehemalige Selbstverständlichkeiten neu überdacht und auch mal  – wie zum Beispiel den Consumentaauftritt für 2016 – über Bord geworfen.

Hier kann man sich die Diskussion von alle Seiten anschauen (mit der Maus drehen, mit dem Scrollrad zoomen)

Neue Ideen sind entstanden, die in einen Maßnahmenplan mündeten, den wir in Kürze mit allen Möbelmachern absprechen werden und – so schnell es eben geht – umsetzen. Wobei vor allem die angedachten Investitionen im Einklang mit der finanziellen Geschäftsentwicklung getätigt werden müssen, aber wir sind da weiterhin optimistisch.

Unseren bereits bestehenden Stakeholderdialog, der aus unserem Jahrbuch (seit 18 Jahren), unserem Nachhaltigkeitsblog (seit seit 11 Jahren),  den Einladungen zu den Werkstatt-Tagen (seit 18 Jahren), dem Videonewsletter (seit 15 Jahren- Video seit 6 Jahren) und vor allem den damit verbundenen Fragebögen und Antwortmöglichkeiten besteht, müssen wir dabei nicht ändern, nur an manchen Stellen ergänzen. Zum Beispiel möchten wir zur Feier unseres 20-jährigen Jubiläums in Unterkrumbach zusammen mit dem Feuerwehrverein ein Konzept erstellen, dass allen Beteiligten Freude macht, auch wenn wir das Wort Stakeholder dabei wohl nicht verwenden werden.

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Ute zeigt wo´s lang geht

So ein paar Stunden Grundsatz- oder Strategiediskussionen mit engagierten Mitarbeitern außerhalb des normalen Betriebs  machen immer Sinn – vor allem mit köstlichem anschließenden Abendessen –  und so freuen wir uns auf den Austausch mit den anderen Pionierbetrieben am Montag bei der Lammsbräu.

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Das erste Treffen zum Stakeholderanalyseprojekt
Die Nachhaltigkeitsseite der Möbelmacher
Die Hotelzimmer der Möbelmacher im Grünen Baum
Der Grüne Baum Kühnhofen (Homepage)

Werkstatt-Tage 2016: Werkstatt-Dinner mit Schwester Regina Werner, Maja Wasa und Mary Ward

Das Video mit allen Textbeiträgen dauert rund 70 Minuten

Die Idee zu einer gemeinsame Veranstaltung mit Kloster Kitchen (und der IngwerTRINKerfinderin Maja Wasa) entstand auf der Consumenta 2015 und nachdem die Lesung mit Denis Scheck und Eva Gritzmann am Samstag anberaumt wurde, bot sich für Kloster Kitchen im Rahmen der 18. Unterkrumbacher Wekstatt-Tage der Freitag an (das haben wir hier schon mal erläutert).

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Weil man nicht einen ganzen Abend den IngwerTRINK trinken kann, lud ich zum Thema Kloster auch Schwester Regina Werner ein, die als Küchenchefin der Maria Ward-Schule nicht nur das Essen aus dem schon vorher abgeholten Hutangerochsen-Bratenstücken vorbereitete, sondern auch interessante Einblicke ins Klosterleben und die Geschichte der Ordensgründerin Mary Ward einbrachte.

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Einlass war um 18:30, erstaunlich viele Menschen waren um diese Zeit schon da und genossen einen ersten Frankensecco von Manfred Rothe oder auch schon den IngwerTRINK, aber vor allem die köstlichen Kartoffelchips, die unsere Kunden und Freunde Elke und Klaus Böhner zubereiteten.   An den Ständen von Königssalz informierten sich die Gäste und vor allem Schwester Regina beantwortet ganz viele Fragen über das Ordensleben und die Maria Ward Schule. Ganz besonders gefreut haben wir uns, dass auch Oberin Schwester Alberta und Schwester Irmtraut anwesend waren, dieser Rückhalt wertete die ganze Veranstaltung deutlich auf.

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Punkt halb Acht legten wir mit dem Kräuterbraten (das „Mäusel“ ist die Wade des Ochsen) nach einem Rezept aus dem 17. Jhd los, denn Regina ist Spezialistin für Rezepte aus der Zeit ihrer Ordensgründerin. Ganz modern haben wir das „Show-Stück“ im Druckdampfgarer in 45 Minuten gegart und viele fanden es sogar saftiger, als die klassisch im Topf geschmorten.  Im lockeren Kochtalk versuchten wir das beeindruckende Leben von Mary Ward – sie war die erste, die sich um die Bildung der Mädchen kümmerte, was auch heute nicht nur  in Afrika immer noch wahnsinnig wichtig ist – aber auch die Mission der „Englischen Fräulein“ zu diskutieren, die sich heute Congregatio Jesu nennen (weil Mary Ward bei den Jesuiten – Ignatio von Toyola gründete die Gesellschaft Jesu – das männliche Vorbild ihres Frauenordens fand).

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Immer ging es um das Gesamtmotto der Unterkrumbacher Werkstatt-Tage „Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ und danach richteten wir dann auch die Teller für die 9 Tische je nach Bestellung auch mit den vorbestellten Hutangersteaks an, die Klaus und Elke am Tepan Yaki just in time zubereiteten.

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Der ganze Rücken und die Edelstücke wie Tafelspitz, Hüfte und Schwanzrolle  reiften zu diesem Zweck einen ganzen Monat lang im Salt Ager Reifeschrank von Königsalz, was nach unseren wenigen Kostproben (alles haben die Gäste gegessen) einen köstlichen Geschmack nach dem Motto „Wasser raus – Geschmack rein“ brachte.  Deswegen musste Andreas Hagen auch immer wieder erklären, warum das Salz in der Rückwand des Kühlschrankes – immerhin rund 80 Kilogramm) hauptsächlich funktional und nur am Rande auch  dekorativ zu verstehen ist.

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Maja Wasa erzählte während des Kochens so sympathisch von den richtigen Zeitpunkten in ihrem Leben, dass sie nicht nur viele Fans, sondern auch Käufer fand und den Rest des Abends noch unzählige Fragen zum Ingwer, aber auch zu ihrer Herkunft aus Slowenien und die Verbindung nach Hersbruck durch Mario Fürst beantwortete.

Derselbe hat Marketing und Vertrieb der Firma Kloster Kitchen unter sich und sein kurzer Vortrag machte schnell klar, warum.  Er ist vom Produkt überzeugt und ein Marketing Mann vom Scheitel bis zur Sohle.

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Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark erklärte die Hintergründe zur Beweidung der Hutanger mit just jenen Rindern, von denen wir einen Ochsen verspeisten und gewann damit hoffentlich einige neue Hutangerpaten.

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Alle Gäste (bis auf einen, was ebenso enttäuschend wie störend war) lauschten den ganzen Abend aufmerksam den Küchengesprächen, nur beim Essen schalteten wir die Mikrophone ab und machten die Musik von John Dowland und Henry Pucell etwas lauter, sie waren wie William Shakespeare ebenfalls Zeitgenossen von Mary Ward und ihre Musik hat uns liebevoll Pia Praetorius in eine Playlist gepackt, sie ist die Spezialistin für den richtigen Zeitpunkt der Musik aus der Renaissance.

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So entstanden viele viele spannende Begegnungen von engagierten und interessanten Menschen, genau das, was die Möbelmacher mit den Werkstatt-Tagen seit 1998 erreichen wollen. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und den Gästen für diesen einzigartigen Abend.

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Hier ist der Artikel von Ute Scharrer in der Hersbrucker Zeitung, herzlichen Dank dafür:

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Treffpunkt, Garpunkt, Wendepunkt

Gelungene kulinarisch-philosophische Werkstatt-Tage bei den Möbelmachern in Unterkrumbach — Autoren-Duo Eva Gritzmann und Denis Scheck zu Gast

UNTERKRUMBACH (us) – Was haben Rindvieh, Klosterschwestern,
Ingwer und Küchentechnik miteinander zu tun? Punkt-genau
und geruhsam aufgezogen, in die feineren Punkte des historischen
Kochens verguckt, zum Wende-Punkt im Leben geworden oder
Hilfe zum perfekten Gar-Punkt: mit unterhaltsamen Geschichten,
Kochkursen und – Vorführungen umspielten die Unterkrumbacher
Nachhaltigkeits-Apostel bei ihren Werkstatt-Tagen die Frage nach
dem richtigen Zeitpunkt. Ein Höhepunkt war die Lesung von Eva
Gritzmann und Denis Scheck.

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Eva Gritzmann und Denis Scheck haben schon einmal gemeinsam
ein Buch geschrieben. Nun haben die beiden es zum zweiten Mal getan. „Wie schaffen Sie es, sich dabei nicht in die Haare zu kommen?“,
fragt eine Besucherin die beiden. „O, wir kommen uns durchaus in die Haare“, lacht Literaturkritiker Scheck und weist bedeutungsvoll auf die haarärmeren Regionen seines Kopfes hin.

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Während der Lesung ist von den angeblichen Querelen des Autorenduos allerdings nichts zu bemerken. Synchron blättern sie die
Seiten ihres jüngsten Werkes „Solons Vermächtnis – vom richtigen
Zeitpunkt im Leben“ um, lösen einander harmonisch beim Vortrag
ab und gleiten scheinbar mühelos in den Spagat, gleichzeitig geistreich, unterhaltsam und elegant zu formulieren und vorzutragen – und dabei auch noch etwas zu sagen zu haben.

Die ehemaligen Klassenkameraden Gritzmann und Scheck fühlen
dem Jugendwahn unserer Zeit auf den Zahn. „Junges Gemüse“ ist
gefragt, im wörtlichen und im übertragenen Sinne. Sie erzählen
fesselnde Geschichten von bewussten und bedeutsamen Lebenswendungen.
Vergnüglich und genussreich erfahren die Zuhörer von den
Treppenwitzen in den Gewürzkontoren, von den ehrgeizigen
Romanplänen des beinahe neunzigjährigen Erfolgsautoren
Martin Walser und vom „Piet-Kong“ des Schwabenlandes.
Das Publikum genießt, wie die beiden über den Untertitel eines
Frauenmagazins spotten, das sich speziell an Menschen in der „dritten Lebenshälfte“ richtet. Die Medizinerin und der Lesesendungsmoderator empören sich über den „grassierenden Alters-Rassismus“, der jederzeit Jugendlichkeit jeglicher Form der Altersweisheit vorzieht.

„Solons Vermächtnis“ greift auf, was der athenische Lyriker des Altertums schon bedacht hatte und formuliert ein Loblied auf den richtigen Zeitpunkt im Leben. Diesem philosophischen Ansatz huldigen auch die „praktischen“ Anteile der Werkstatt-Tage. Dazu gehört das Dinner mit Schmorbraten nach historischem Rezept, gekocht von Klosterschwester Regina Werner. 17 Kräuter hat sie behutsam in das „Mäusle“ genannte Wadenstück vom Hutanger-Rind eingeklopft:  Thymian, Majoran, Schnittlauch – diese Kräuter sind auch dem Küchenlaien noch vertraut. Erdbeerblätter, Ampfer und
Schafgarbe weisen schon eher auf den jahrhundertealten Ursprung
des “Lombardischen Bratens“ hin, den die Maria-Ward-Schulküchenchefin zubereitet. Ebenso schmackhaft: der kraftvolle Ingwertrink, den die reizende Maja Wasa präsentiert.

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Perfekt im Salzschrank gereifte Rindfleischstücke, von Sous-Vide-
Könner Hubertus Tzschirner auf den Punkt gegarte Speisen, gut abgelagertes Holz und langsam gewachsenes Rindvieh vom Hutangerprojekt – auf umfassende Weise konnten die Möbelmacher dieses Jahr das Unvereinbare in ein Motto fassen, das alle Lebensbereiche umfasst: vom richtigen Timing – das manchmal alles ist -, und wo zu früh kein bisschen besser ist als zu spät.

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Weitere Infos zu den Werkstatt-Tagen:

Die Einladung für alle drei Werkstatt-Tage im Video

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Power to Change-Die EnergieRebellion Filmvortrag im Kulturbahnhof Ottensoos

am 15. Juni um 19.00 Uhr zeigen der Kulturbahnhof Ottensoos den Film „Power to Change-Die EnergieRebellion“.

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Die Energiewende geht weiter!

Nach dem Film „Die 4. Revolution“ zeigt der Regisseur C.A.Fechner mit seinem neuen Film „Power to Change-Die EnergieRebellion“ die Vision einer demokratischen, nachhaltigen und bezahlbaren Energieversorgung aus 100% erneuerbaren Energien.
Der Film ist ein eindrucksvolles Plädoyer für eine rasche Umsetzung der Energiewende und erzählt mitreißende Geschichten von Kämpfern, Tüftlern und Menschen wie Du Und Ich. Er nimmt seine Zuschauer mit auf die Reise durch ein Land, in dem Hunderttausende für die Energierevolution kämpfen – voll Leidenschaft und Hoffnung, Rückschläge einsteckend und Erfolge feiernd.

Präsentation am 15. Juni  um 19.00 Uhr im Rahmen des agenda21- Kinos durch Frank Braun (Bluepingu e.V. Nürnberg)  mit Beteiligung und fachlich gezielten Informationen der Fa. IKRATOS (Gräfenberg)

Eintritt frei

Alle weiteren Informationen und Veranstaltungen finden Sie unter:
www.kulturbahnhof-ottensoos.de/

Monster unter dem Bett? Warum unsere 360 Grad Kugelkamera von Panono für uns so wertvoll ist

Mit der Kugelkamera kann man auch kontrollieren, ob sich Monster unter dem Bett verstecken. Dank der Direktverbindung zum Smartphone, der guten Auflösung (105 MP) und hoher Lichtempfindlichkeit geht das sogar bei sehr wenig Licht.

(Je nach Internetverbindung kann es ein wenig dauern, bis alle Panoramen geladen sind)

Aber auch die Schönheit unseres „Gastgebers seit 1997,“ die Schönheit des Sittenbachtals erschließt sich mit einem Rundumblick (mit der Maus drehen und dem Scrollrad zommen, oder die Symbole rechts oben verwenden) viel deutlicher, als auf einem normalen Foto und man kann verstehen, warum sich unsere Kunden und wir uns hier so wohl fühlen.

Die Panono Kugelkamera besitzt 36  eingebaute Fotoapparate, die gemeinsam per Handy oder durch Hochwerfen ausgelöst werden und deren 36 Fotos auf deren Server automatisch zusammengenäht werden – „gesticht“ heißt das Fachwort dafür.

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Aber weder Monstersuche noch Landschaft sind die eigentlichen Gründe für diese Kamera, die ein deutscher Student, Jonas Pfeil, Gründer und Geschäftsführer von Panono, als Masterarbeit 2011 entwickelt und mit einem Crowdfundingprojekt  (modernes Geldsammeln via Internet) finanziert hat.

Es geht um das komplette Darstellen von Räumen, was uns seit 28 Jahren selbst mit vielen Fotos und Videos und auch mit dem Zeigen der Grundrisspläne nicht wirklich gelang.  Dieses „nicht vorstellen können“  fällt uns bei gemeinsamen Raumplanungen mit Kunden anhand der „normalen Photographie“ immer wieder auf.

Die Panono kann auch via Hochwerfen ausgelöst werden, ein Gimmik, das zwar für die Entwicklungsgeschichte der Kamera entscheidend ist, die mich aber ziemlich nervt, denn es ist gar nicht so einfach einen Kugel nichtdrehend hochzuwerfen, und für lustige Experimente nehme ich mir ungern Zeit.

Zurück zu den Innenräumen, das erste Foto in unserer Möbelmacherküche vom Pellkartoffelessen zeigte uns schon, wie leicht man auf diesem Weg Räume „verstehen kann“ und der erste „offfizielle“ Fototermin bei Kunden – das Kinderzimmer von Isabella – überzeugte uns alle vom Sinn dieser Investition.

Die ganze Bedienung via Handy ist noch nicht genial, aber der Erfinder verspricht im Forum glaubwürdig bei allen begründeten Kritikpunkten Nachbesserung. Zu allererst braucht man eine Methode, die Fotos via Desktoprechner hochzuladen, außerdem würde ich mir einen Selbstauslöser wünschen.  Auch wenn mir ob meiner spärlichen Bedienungskompentenz von Smatphones und meinen Akkuproblemen  ab und zu ein kleiner Fluch  rausrutschen sollte, bin ich mit diesem Werkzeug sehr glücklich, weil es die Arbeitszeit für ein 360 Grad Foto im Vergleich zur klassischen Methode mit Spiegelreflexkamera und Nodalpunktadaper auf ein Minimum reduziert und weil man auch Menschen damit aufnehmen kann, die normalerweise nicht für 36 Fotos stillhalten würden.

Die Arbeit der 36 Fotos, die man sonst einzeln machen müsste, macht die Kamera auf einmal und das Stichen, das Zusammennähen der vielen Fotos erledigt die Panonosoftware automatisch auf dem Server. Wir sind seinem Schöpfer ehrlich dankbar und freuen uns auf deren Einsatz während der folgenden Fotosessions für den Kalender 2017 und Unterkrumbacher Wekstatt-Tage (10 bis 12. Juni), denn da kann sie – zum Beispiel aufgehängt in der Werkstatt – die Atmosphäre ganzheitlich rundrum darstellen.

All unsere Panoramen sind übrigens hier zu finden.

Und hier ist das Video vom Kinderzimmer:


 

 

 

Frühjahrsausfahrt des Porsche-356-Stammtisches Nordbayern in Unterkrumbach

Im Newsletter 127 haben wir zum Besuch von 20 Oldtimerporsches des Modells 356 auch Besucher eingeladen und es kamen einige Fans dieser deutschen Autobaulegende als Gäste, auch der Nachbarskater Hobbit war sehr interessiert. Wir selbst vermuteten ja, dass Autofans nicht sehr viel mit Wohnen, Küchen und Möbeln am Hut haben, aber die Führung durch die Werkstatt brachte dann doch einige Parallelen zum edlen Autobau zum Vorschein.

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So hat auch Ferry Porsche viele Autos als Einzelstücke hergestellt und genau genommen ist ein individuell gebauter Rennwagen von der Massivholzküche in Einzelanfertigung gar nicht so weit weg, der Porsche 356 B Carrera 2 aus dem gleichen Baujahr wie herwig Danzer (1962) zum Beispiel, hatte sogar ein Holzlenkrad.

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Der seltenste der anwesenden Porsches ist heute rund 300 000 Euro wert, da bekommen Sie bei uns sogar Küchen für die ganze Familie, statt eines Zweisitzers ohne Dach, aber spätestens nach dieser Oldtimerbegegnung (es gab auch schon hier ein Treffen und hier sogar eine Fuchsjagd des Schnauferlclubs), können wir die Freude über diese schönen Fahrzeuge wirklich nachvollziehen.
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Ankunft am Samstag, den 4.Juni 2016 um 10:25, Abreise pünktlich um 11:30, die Organisation folgte dem straffen Roadbook, dass unser Freund Wolfgang Heinrich (kennen wir als ehemaligen Pressesprecher der Consumentaveranstalter Afag)  mit seinem Team erstellte, das ein paar Wochen vorher schon mal zum Test da war.

DSC06265     DSC06261Natürlich gab es nach den Einführungen zum Holz aus der Region und der Einrichtung mit Küchen und Möbeln aus Massivholz auch kleine Verkosterle des vakuumierten Hutangerrinds zusammen mit Kartoffeln und Karotten in unserer Ausstellung.  Das haben wir 24 Stunden lang im Sous Vide Thermalisierer bei 57 Grad gegart und nur noch ganz kurz am Tepan Yaki angebraten.

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Die Beifahrerinnen und Beifahrer genossen auch ein Gläschen des köstlichen Franken-Bio-Seccos von Manfred Rothe und so verging die Stunde in Rekordzeit, wir durften sehr interessierte und angenehme Oldtimerfans kennen lernen. Die beeindruckenden Automobile haben wir im Video, auf Fotos und in Panoramen festgehalten, wer noch mehr möchte, schreibt uns, dann schicken wir den Link auf die nichtöffentliche Datenbank.

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Wir bedanken uns ganz herzlich beim Porsche 356-Stammtisch Nord für den Besuch und wünschen noch viele weitere ebenso inspirierende wie unfallfreie Ausfahrten und weiterhin so viel Glück mit dem Wetter.

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Die Begrüßung

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Herzlich willkommen in Unterkrumbach, sie kamen jetzt über das Schnaittachtal und Oberkrumbach zu uns, aber wir sind wirklich direkt neben Hersbruck, falls Sie nochmal wiederkommen wollen, gibt es also auch einfachere Wege mit breiten Straßen.

 Ich kenne Wolfgang Heinrich von seiner Zeit bei der Afag, wo wir seit dem Jahr 2000 schon immer wieder gerne miteinander zu tun hatten. Denn seit dieser Zeit veranstalteten wir Kochshows auf der Consumenta lange Jahre zusammen mit dem bayerischen Rundfunk, später dann komplett selbständig und meistens mit den Spitzenköchen aus der Region.

Meine Name ist herwig Danzer – Baujahr 1962 also wohl jünger, als die meisten Ihrer Autos – aber aber exakt gleichalt mit dem ersten 356 B 2000 GS Carrera 2 und der hatte immerhin schon Scheibenbremsen aber vor allem ein Holzlenkrad angeblich gibt’s davon noch 18 Stück.

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Zusammen mit meiner Frau Ute und unseren Mitarbeitern sind wir 15 Möbelmacher, die seit 1988 zusammen arbeiten. Hier in Unterkrumbach haben wir vor 19 Jahren gebaut um unseren Traum von der perfekten Massivholzwerkstatt – in der ausschließlich Holz aus der Region verarbeitet wird – zu erfüllen.

 Während Ferry Porsche seine 356er Serien A, B und C nannte, frönen wir der reinen Einzelanfertigung von Küchen und Möbeln. Wir sind aber vor allem auch Kompletteinrichter. Das heißt vom Fußboden bis zur Beleuchtung, Polstermöbel, Matratzen, Vorhänge, einfach alles was im Haus, oder Büro oder Hotel zwischen Boden und Decke passt.

Auch wenn Autobegeisterte häufig gar nicht so viel mit Wohnen am Hut haben, haben sie meist ein Gefühl für handwerklicher Arbeit und die würde ich Ihnen gerne bei einem ganz kurzen Rundgang durch unsere Werkstatt vorstellen und anschließend ein ganz kleines Verkosterle des Sous Vide Garens in unserer Ausstellung anbieten.

 Gleich jetzt möchte ich drauf hinweisen, dass am nächsten Wochenende unsere wichtigste Veranstaltung des Jahres ist, nämlich die 18. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage unter dem Motto „Vom richtigen Zeitpunkt im Leben“ mit zwei Tagen der offenen Tür, einem Sous Vide Kochworkshop und einer Lesung mit Denis Scheck, dem bekanntesten deutschen Literaturkritiker, den Sie von der Sonntag Nachtsendung Druckfrisch kennen.

Wer die Werkstatt-Führung mitmachen will, geht gleich mit mir, Sie können stattdessen aber gerne auch schon mal hoch in unserer Ausstellung und nachschauen ob der Frankensecco gut gekühlt ist.

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Die 360° Panoramafotos der Veranstaltung

Fuchsjagd des Schnauferlclubs im Jahr 2013

Oldtimerrallye im Jahr 2002 in Unterkrumbach

Alle Artikel über das Sous Vide Garen

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