Massivholzschlafzimmer in Eiche mit weißem Glas und Miss Erlangen im Video

SchlafziHeckel15SinaDoebler_0126Für Fototermine müssen meist mehrere Zufälle zusammenkommen: zunächst mal müssen die Kunden Zeit haben und dann auch noch die Idee gut finden, dass ihr Schlafzimmer zusätzlich zu den Fotos mit den Kunden auch mit Model kommuniziert wird, was weniger für unser Jahrbuch sondern mehr für die allgemeine Werbung via Internet wichtig wäre.

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Nachdem unser Wunschmodel Sina Döbler (die wir auf der Consumenta bei der den Miss Franken Classic Veranstaltungen in unserer Küche kennenlernen durften) ebenfalls einen sehr engen Terminkalender hat, denn in der Zwischenzeit wurde sie zur Miss Erlangen gekührt, konnte man es nur als glücklichen Zufall einstufen, dass sich wir alle am 2. September bei Familie Heckel in Velden treffen konnten.

Und weil wir die Videokamera laufen ließen, kam sogar ein kleines „Erklärvideo“ kombiniert mit einem „Making Of“ über die Entstehung unserer Schlafzimmer heraus.

Hier noch ein paar Fotos von der Schmuckschublade, dem Fernsehschrank und den beleuchteten Kleiderstangen.

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Die Kleiderstangen haben an der Unterseite eine LED-Lichtleiste, die sich beim Öffnen der Türen automatisch anschaltet (und beim Schließen wieder aus).
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Eine innenliegende Schmuckschublade mit Filzauskleidung (im Video deutlich zu sehen)
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Das ganze Schlafzimmer mit Sina

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Hier sind alle aktuellen Schlafzimmerbeispiele auf der Homepage zu finden

Alle Videos über unsere Bettsysteme und Massivholzschlafzimmer

Miele Geräteschulung Einbaugeräte Erleben

Am letzten Mittwoch durften Christiane Suttner, Matthias Becker und ich zur Miele Schulung in der Aktivküche von Burkhards Landgenuss in Wernberg-Köblitz. Thema der Schulung war „Jetzt wird’s praktisch – Einbaugeräte erleben“.

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Miele Produkttrainerin Cornelia Schott erklärte fachkundig die Vorteile der verschiedenen Miele Dampfgarer, Backöfen mit Klimagarfunktion,  die vielfalt der Automatik-Programme und die Vorteile der neuen Iduktionskochfelder.

Dazwischen wurde mit der Gastgeberin Maria Burkhard immer wieder aktiv an den Geräten gekocht und natürlich auch lecker gegessen. Beispielsweise wurde die komplette Vorspeise, Lachs mit Gemüsesalat, mit einem Automatikprogramm im Miele Kombi-Dampfgarer zubereitet.

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Wir duften den unterschied zwischen Semmelklnödeln, Weißwürsten und Kartoffeln aus dem Kochtopf und den Dampfgarer schmecken.
Auch das Brot wurde herkömmlich in Heißluft und aber mit der Klimagarfunktion gebacken. Die Unterschiede in Optik und Geschmack überzeugten restlos.

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Das letzte Kapitel der Schulung war die Vorstellung der verschiedenen Neuheiten, die Miele im Laufe des kommendes Jahres auf den Markt bringen wird. herwig Danzer konnte die Geräte teilweise schon auf der Möbelmesse in Köln in Augenschein nehmen, wärend wir diese nur in der Theorie kennen lernen durften.
Aber wir sind schon sehr gespannt wie Miele sich mit der Vakuumierschublade auf das für uns schon jetzt wichtige Thema „Sous Vide Garen“ einstellen wird.

Die Schulung war für uns sehr interessant und wurde von Frau Burkhard und Frau Schott perfekt geleitet.

Sous Vide Session am Tag des Schreiners in der Küche

TdSchreiners15SousVide_0025Weil die eher lockere Sous Vide Kochaktion am Tag der Küche so gut ankam, vereinbarten Elke Böhner und Bernd Müller insgeheim diese Veranstaltung zu wiederholen und was lag da näher, als gleich den Tag des Schreiners zu nutzen, der am 7. November, am Wochenende nach der Consumenta anstand.

Diesmal haben wir zusätzlich zu den Fotos auch ein kleines Video über das Sous Vide Garen an sich gedreht (11 min).

Elke und Bernd konnten den Termin einrichten, die Eigentümer unserer neuen Showküche Anette und Benjamin hatten auch Zeit und so luden wir im Newsletter zur zweiten Sous Vide Session, in der wir wieder dem Garen im Vakuum frönten und fleißig Erfahrungen austauschten.

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Entsprechend der Teilnehmerbefragung vom letzten Mal, sollte der Ablauf auch diesmal nicht streng geplant sein und so ergab es sich, dass in beiden Küchen durchgängig gekocht wurde. Während bei Bernd und Elke richtige Teller mit Rehrücken und Saibling Sous Vide und – zum Vergleich – gebraten angerichtet wurden, war mein Part eher das Rausnehmen der langzeitgegarten Beutel aus den drei Thermalisierern, die seit 24 Stunden  schon für uns arbeiteten.

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Dabei ging es mehr um das Geschmackserlebnis von Schweinebauch, Kalbsschulter, Rinderschulter und Rehkeule, als das elegante Anrichten. Außerdem haben wir die anderen Gerichte mit Klößen und Baggers ergänzt, Werner und Thomas aus Bernds Kochclub gaben aber auch spontane Zwiebelschneidkurse und bereicherten die Gruppe mit Kompetenz und guter Laune.

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Die drei unter notorischer Aufsicht verlosten Kochbücher von DSC04832Hubertus Tzschirner (Sous Vide Garen, 50.-€) gehen diesmal an Annette Wienziers, Thomas Rackow und Werner Dimper.
Nochmal herzlichen Dank an alle Teilnehmer, der nächste Tag der Küche ist vermutlich am 24. September 2016, also gleich in den Kalender eintragen.

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Hier noch ein paar Links und Fotos:

Die Eichenshowküche von Anette und Benjamien Wienziers im Video
Tag der Küche 2015 mit der ersten Sous Vide Session
Der Tag der Küche auf der Möbelmacher-Homepage

Das Video mit Hubertus Tzschirner von der Gewerbeschau in Hersbruck:
http://www.nachhaltigkeitsblog.de/2015/06/sous-vide-garen-mit-hubertus-tzschirner-auf-der-gewerbeschau-hersbruck-im-video.html

Alle Artikel über das Sous Vide Garen im Nachhaltigkeitsblog
Thermalisierer und Vakuumierer von Komet
Die Erdbeerküche von Elke Böhner mit Video
Die Buchenküche von Bernd Müller mit Video
Alle Massivholzküchen der Möbelmacher

Richard Siebenbürger ist gestorben

herwigTheaterStinkwutWEBNachruf im Jahrbuch 2016 der Möbelmacher:

„Er war mein Deutschlehrer, bei dem ich auch Theater spielen durfte, und später auch Freund. Ich verdanke ihm die Motivation zum Germanistikstudium ohne das es dieses Jahrbuch wohl nie gegeben hätte, und einen kritischen Blick auf alle überflüssigen Regeln.
Über das Wortspiel, das er über seinen eigenen Tod wohl noch erfunden hat, werden wir leider nie lachen können.
Sein Freundeskreis wird ihn nicht vergessen.“

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Die Trauerfeier war so, wie er sie sich gewünscht hätte:
Ernst aber auch zum Schmunzeln,
traurig aber auch lustig,
ehrlich und tiefgehend.

Herzlichen Dank an Birgit Rösch und alle anderen Helfer.
Die Fotos und Dokumente, die ich (seit 1978) auf meinem Computer fand, stehen für ehrbare Zwecke hier zur Verfügung.

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Diesen Text von Dr. Barbara Steinbauer-Grötsch habe ich verlesen:

„Richard Siebenbürger, der Sibi, war einer jener Lehrer, die man als Schüler und Schülerin nicht vergisst. Denn er machte das Klassenzimmer zur Bühne, auf der man nie genau wusste, was passieren würde. Nur dass etwas passieren würde, das war mir vor jeder Deutsch-Stunde klar. Mit barocker Lust am Spiel hat er uns die deutsche Literatur vermittelt. Und auch die Fertigkeit, Sprache als Werkzeug zu benutzen, um Geschichten zu erzählen.

Sibis wahre Liebe aber galt dem Film. Ich erinnere mich, als sei es gestern gewesen, an seinen Filmclub. Jede Woche zeigte er uns, einem kleinen Häufchen von Filminteressierten die Klassiker der Filmgeschichte.

„Odyssee 2001″ von Stanley Kubrik sah ich dort mit 16 und den Italo-Western „Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia“. Es waren diese Nachmittage auf den kalten Holzbänken des alten Chemiesaals, an denen wir uns aus der Kleinstadt hinaus schauen konnten in eine Welt, in der die Gefühle groß waren und die Geschichten aufregend. Kino als Fenster zur Welt, die Sprache als Werkzeug, um diese Welt zu erklären – daran hat Richard Siebenbürger fest geglaubt und mit diesem Gauben und seiner Art ihn zu transportieren hat er meine Biografie und die vieler andere Schüler nachhaltig beeindruckt und positiv beeinflußt.

Ich hatte das Glück, ihm dies vor einiger Zeit noch einmal persönlich sagen zu können und ihm dafür zu danken. Darüber bin ich sehr froh.“

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Der einfühlsame Zeitungsartikel von Katja Bub:

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SPANFERKELRÜCKEN SOUS VIDE – der zweite Versuch

von Bernd Müller

Nachdem der erste Versuch mit dem Spanferkelrücken doch noch kochtechnisches Verbesserungspotential hatte, kommt hier der  zweite Versuch – und der ist geglückt: der Spanferkelrücken war rosa und saftig und die Kruste perfekt.

Wie geht’s:

Die Schwarte über Kreuz einschneiden.

IMG_0636Den Spanferkelrücken mit etwas Salz und Kümmel würzen, mit einigen Zweigen Thymian und Olivenöl im Beutel vakuumieren. Ein Dichtungspad  auf den Beutel kleben und den Fühler vom Kerntemperaturmesser einstechen – der sollte möglichst an der dicksten Stelle in der Mitte vom Fleisch platziert werden. Die Kerntemperatur auf 56 Grad einstellen.

IMG_0638Den Thermalisierer auf 56 Grad aufheizen und das Fleisch hineingeben.

IMG_0640IMG_0643Der Spanferkelrücken war ca. 500 Gramm schwer, hatte beim Start  die Raumtemperatur von 22 Grad und brauchte dann bis zum Erreichen der Kerntemperatur von 56 Grad etwa 1:15 Stunden.

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Jetzt ein Backblech mit Alufolie auslegen. Das Fleisch aus dem Beutel nehmen und den Sud für die Sauce beiseitestellen. Das Fleisch mit der Schwarte nach oben auf das Backblech legen und das Backblech in den kalten  – das ist wichtig – Backofen schieben. Jetzt den „Grill groß“ auf 240 Grad einstellen und los geht’s.

IMG_0654Den Braten immer beobachten, damit er nicht verbrennt.

IMG_0656Nach ca 25. Minuten ist die Kruste richtig schön rösch. Jetzt den Braten herausnehmen.

IMG_0659Auf dem Teppanyaki oder in der Pfanne die Fleischseite noch etwas anbraten und das Fleisch dann ca. 10 Minuten ruhen lassen – am besten in der Wärmeschublade.

IMG_0660Inzwischen aus dem Sud eine Sauce machen und das Fleisch aufschneiden. Man sieht, dass das Fleisch saftig und rosa ist – und so schmeckt es dann auch.

IMG_0662Jetzt auf vorgewärmten Tellern anrichten. Uns haben Bratkartoffel dazu sehr gut geschmeckt.

IMG_0663Was lief besser besser als beim ersten Versuch? Durch die niedrigere Kerntemperatur von 56 Grad war das Fleisch rosa und nicht „durch“. Durch das Grillen der Kruste im zunächst kalten Backofen wurde das Fleisch nicht mehr wesentlich erwärmt und die Kruste wurde trocken und rösch. Wer im Backofen eine Feuchtereduktion hat: beim Grillen einschalten.

 

TAFELSPITZ VOM FRÄNKISCHEN OCHSEN – SOUS VIDE GEGART

von Bernd Müller

So ein guter Tafelspitz war mir bisher erst einmal vergönnt und das war immerhin in einem Haubenrestaurant in Südtirol. Und als ich dann die Küche fragte, wie man sowas hinbekommt, haben die leise was von „Sous Vide“ gemurmelt und wollten das wohl nicht so recht verraten.  Aber jetzt geht das auch zuhause.

 

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Wie geht’s:

Beim Tafelspitz auf der Unterseite Sehnen und Fett abschneiden. Auf der Oberseite das Fett rautenförmig einschneiden.

Ein Stück Tafelspitz von ca. 300 gr. (das war für 2 Personen gedacht) abschneiden, mit etwas Salz einreiben und zusammen mit Butter und ein paar Stengeln Thymian im Beutel vakuumieren. Danach im Thermalisierer bei 55 Grad 3 Stunden garen.

Ich habe es bisher vermieden, vor dem Vakuumieren und Garen zu salzen. Hier habe ich es einfach mal probiert. Fazit: dem Fleisch hat es nicht geschadet, aber die Kruste ist einfach schmackhafter.

So kommt der Tafelspitz dann nach 3 Stunden aus dem Beutel.

 

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Jetzt nochmal etwas salzen und den Tafelspitz auf dem Teppanyaki oder in der Pfanne rundrum in Butterschmalz anbraten, damit er eine schöne Kruste und auch eine schöne Farbe hat.

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Den Tafelspitz danach pfeffern und etwas ruhen lassen. Und so sieht er dann aus.

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Jetzt kann man das Fleisch aufschneiden. Man sieht, es ist perfekt gegart und es läuft kein Tropfen Fleischsaft. Letzteres hat aber auch viel mit der Fleischqualität und sorgfältigem Reifen zu tun.

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Das Fleisch auf vorgewärmten Tellern anrichten – siehe Bild ganz oben.

 Zu diesem Tafelspitz passt ein Kartoffelstampf mit gehackten Kürbiskernen. Mit dem Sud aus dem Beutel habe ich mit ein paar angeschwitzten Zwiebelwürfeln sowie etwas Wein, Brühe und Sahne eine Sauce gemacht und die mit Meerrettich abgeschmeckt.

Das Fleisch war superzart und saftig, ein Mundgefühl fast wie bei einem perfekt gegarten Rinderfilet – unglaublich, das traut man einem Tafelspitz nicht zu. Meistens wird er ja „gekocht“ serviert.

Wer den Sous Vide -Tafelspitz gerne etwas mehr „durch“ mag, der wählt anstatt von 55 Grad eine höhere Temperatur, etwa 56 Grad, 57 Grad,…,  aber nicht viel mehr – bei gleicher Garzeit von 3 Stunden.

Dazu passt dann ein guter Rotwein. Bei uns war das ein Blaufränkisch aus dem Burgenland in Österreich – aus der Heimat vom Tafelspitz.