Monat: März 2015

Die regionale Waldschöpfungskette: die Küchen und Möbel für 2018 werden abgeladen

Es ist wieder soweit: schon in der nächsten Woche kommt der Entrinder, also muss jetzt noch alles an Holz angefahren werden. Die vorletzte Fuhre brachte am Montag Karl Schuster aus Plech (A. u. M. Schuster e.K. Inhaber Karl Schuster Bernheck 3791287 Plech Bernheck09244/464). Und in der Woche drauf kommt wieder Claus Gerstacker mit der mobilen Säge. Wer also in 3 Jahren eine Küche möchte, könnte sich gleich seinen Lieblingsstamm aus diesem Stapel raussuchen, wer jetzt sofort eine möchte, sollte die Holzauswahl in unserer Werkstatt treffen, dort liegen die Bretter frisch aus der Trockenkammer, die wohl im Jahr 2012 hier...

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Ski-total in Valmorel (Savoyen) mit sternenprämierter Küche

Ein paar Minuten mehr für die Anreise in den Skiurlaub muss man schon einplanen, als zum Beispiel nach Spitzing, aber dann ist man schon in Sichtweite des Mont Blanc und mitten in Savoyen. Dort hat sich vor rund 30 Jahren ein reizendes Skidorf namens Valmorel entwickelt, in das vor allem Dänen investiert haben, weshalb noch heute viele Häuser und Appartements dort Dänen gehören. Ute Danzers Kommilitonin aus dem Sportstudium, Claudia Reusch, hat als Leiterin der Skischule Ski-total aus dem Allgäu dorthin eingeladen und wir haben die Woche in Südfrankreich sehr genossen. Ausnahmsweise berichten wir im Nachhaltigkeitsblog über dieses eher...

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„Die verkaufte Demokratie“ – Lesung mit Autor Christian Nürnberger am 26. Juni 2015

Bevor ich das Buch lobe, das ich gestern von Früh um 9 bis Abends um 22 Uhr auf einmal gelesen habe, sollte ich ehrlicherweise erst drauf hinweisen, dass die Möbelmacher und ganz viele unserer Freunde aus der Hersbrucker Alb, aber auch aus ganz Deutschland, Österreich und Italien darin vorkommen. Dabei geht es nicht nur um das Naturschutzzentrum Wengleinpark, Heimat auf´m Teller und die Cittaslow Hersbruck, sondern auch den Holzexperten Erwin Thoma, Claudia Langer von Utopia, Günther Bachmann vom Rat für Nachhaltige Entwicklung, Daniel Überall vom Kartoffelkombinat, die GLS-Bank oder auch Klaus Töpfer, der unsere erste Nachhaltigkeitskonferenz in Nürnberg bereicherte....

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Neuer Frühling, neue Pläne: Obstspaziergang!

von Alice Niklaus Folgende Einladung des Bioland e.V., Verband für organisch-biologischen Landbau kommt per Mail bei mir an; ich gebe sie mit Elan und einigen Änderungen an interessierte Frühlingserwachte weiter: Liebe Mitglieder und Interessierte, Wir laden Sie herzlich zu folgender Veranstaltung ein: Obstspaziergang, Dienstag, 24.03.2015, Beginn um 14:00 Uhr im Bioland-Betrieb Heldrich, Frechetsfeld 15, 92262 Birgland, Tel.: 09666/693. Wir machen einen Spaziergang durch die Streuobstwiesen des Bioland-Betriebs Heldrich. Schwerpunkt ist dabei der Winterschnitt. In Theodrie und Praxis erfahren wir, warum geschnitten werden muss und wie sich der  Schnitt auf die Entwicklung des Baumes auswirkt. Die Bandbreite auf den Streuobstwiesen umfasst schöne alte Sorten und zeigt eine grosse Vielfalt auf. Roland und Katrin Heldrich verarbeiten das eigene Obst, die Produktion der Streuobstinitiative Hersbruck und Obst von weiteren Betrieben im Lohn zu hochwertigen Säften. Sie berichten welche Erfahrungen sie in der Kultur und bei Verarbeitung und Vermarktung gesammelt haben. Im Anschluss erfolgt eine Verkostung der Produkte und Säfte. Für eine gute Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 20.03.2015 bei Ansprechpartnerin Susanne Maurer, Auf dem Kreuz 58, 86152 Augsburg. Tel. 821 34680-186 oder susanne.maurer@bioland.de. Wir freuen uns auf einen schönen gemeinsamen Obstspaziergang! Katrin und Roland Heldrich                                  Norbert Drescher Bioland-Betrieb                                                   Bioland-Weinbauberater Hier endet die Einladung. Ich wünsche einen wunderschönen Tag!...

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Vom lustigen Versuch ein Foto von „Möbelhaus“-Autor Robert Kisch abmahnungsfrei zu erlangen

Weil das Foto von Robert Kisch vom Spiegel (nicht vom Fotografen!) 200 Euro kosten sollte, haben wir es lieber abgemalt Nein, es war eigentlich nicht die Angst vor Abmahnung (die pdf-Datei der Spiegel-Seite im Blog hätte sicher niemand gestört), sondern eher der Respekt vor dem guten Artikel und dem noch genialeren Foto, dass ich wegen einer Bildverwendung des Originals nachfragen wollte. Denn der abgebildete Autor Robert Kisch von „Möbelhaus – ein Tatsachenroman“ (hier ist meine Besprechung dazu) muss weiterhin anonym bleiben, weshalb ihn der Fotograf von hinten, zwischen vielen Stühlen abbildete, was mich einfach begeisterte. Natürlich wäre die Einbettung der pdf-Datei des Spiegels Werbung für den Spiegel und vor allem das Buch gewesen und mir geht es in meinem Artikel als Möbler über das Buch um ganz andere Zusammenhänge – nämlich möblerische – als den anderen Autoren, deren Artikel ich deshalb ja ergänzend verlinkt habe (neben Spiegel noch taz und Deutschlandfunk und andere).  Insgesamt sind dann an zwei Tagen 21 Mails und 5 Tweets auf Twitter zusammengekommen, dann endlich hätte ich das Bild verwenden dürfen, allerdings stand dann auch die Forderung von 200 Euro im Raum, die für das Nachhaltigkeitsblog in keinem vernünftigen Verhältnis stehen (auch wenn es das Foto zweifelsfrei wert ist). Mit der 22. Mail habe ich mich dann nochmal bei allen beteiligten und durchaus wohlwollenden Menschen bedankt (Autor, Fotograf, Bildredaktion, Assistenz Bildredaktion). Nicht missverstehen, alle waren...

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„Möbelhaus“ von Robert Kisch ist ein bitterer Tatsachenroman aus einer anderen Möbelwelt

Möbelhaus – Tatsachenroman von Robert Kisch Unter dem Pseudonym Robert Kisch schreibt ein ehemals preisgekrönter Journalist – eine „Edelfeder“ mit Theodor-Wolff-Preis! – einen Tatsachenroman über seine Erfahrungen und Gefühle bei der Arbeit in einem Möbelhaus. Die 314 Seiten habe ich in zwei Nächten verschlungen. Ich bin ein wenig schockiert, ganz schön enttäuscht und gleichzeitig fallen mir einige Erlebnisse aus der Möbelwelt der letzten Jahrzehnte wieder ein. Es geht um ein großes anonymes Möbelhaus, eines – das wie so viele – ihre Verkäufer größtenteils nach Provision bezahlt. Das Grundgehalt von rund 1400 Euro reicht hinten und vorne nicht und via...

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Die Koch-Einrichtung Nr. 2: „Rote Beete mit Meerrettichschmand, Koriander und grünem Apfel“ in den Massivholzküchen der Möbelmacher mit Diana Burkel und herwig Danzer

Rote Beete und Saft, Cous Cous, Limette, Koriander, gemahlener Kümmel, Meerrettich, Schmand und süßer Senf Diesmal haben wir uns unserer „Brown Sugar-Küche“ in der Möbelmacher-Ausstellung gekocht (Thermobuche mit weißem Glas), bei der Koch-Einrichtung 1 war es die Küche von Ute Danzer im regionalen Musterhaus (Buche mit Edelstahl). Für die Fastenzeit hat Diana Burkel vom Würzhaus in Nürnberg ein vegetarisches Gericht mit köstlicher roter Beete, Meerrettich, Koriander und grünem Apfel ausgewählt. Die Weinempfehlung haben wir während der Sendung leider vergessen, aber unauffällig drangeflickt, auf dass alle die köstliche Scheurebe von Manfred Rothe probieren mögen.  Während Diana das feine Kochen zelebriert,...

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Junger Franzose sucht Job als Sales Assistant im Webmarketing in Berlin

Ich habe Safir als Kommilitonen meiner Tochter in Aix en Provence kennen und schätzen gelernt und jetzt möchte er Berlin erobern. Er liebt Sprachen, Mode und das Netz und sucht einem Job (vielleicht im Webmarketing), in dem er seine international gesammelten Fähigkeiten einsetzen und sein Deutsch verbessern kann – was wirklich nötig ist. Mehr zu ihm kann man hier erfahren: http://about.me/safir.boukhalfa  Wer einen Job hat, oder von einem weiß, kann mit ihm Kontakt aufnehmen, ist wirklich ein netter. Email: Safir.boukhalfa@gmail.com „It’s all about being open-minded and travelling the world. Hello everybody! I’m a French young man, whose aim in life is learning the most.   As a student, I was passionate with languages and fashion. As a grown-up, languages give me opportunities to discover new cultures and new people, while fashion offers me this unique way of approaching things. After a year abroad in Spain, I came back to Paris to extend my abilities in both Marketing and Communications, working with companies as Le New Black and Etudes Studio. More than experiences, those jobs led me to do whatever was possible to follow my path, and start a career in this area. After having mastered both English and Spanish, I’m now willing to learn German so I can discover this culturally rich and historical country by learning from Germans themselves. Feel free to visit my networks or contact me,...

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Samstag am Baggersee

von Alice Niklaus Ich bin wieder zurück aus dem Land der weissen und grünen Kittel und fange gleich mit dem idyllischen Baggersee bei Hersbruck meinen neuen Einstieg in den Nachhaltikeitsblog an. Der See, Inhalt und Umgebung ziehen mich immer wieder magisch an. Am schönsten ist es am blauen Wasser früh morgens. Am verangenen Samstag allerdings war der frühe Morgen noch sehr kalt, Hausarbeit und Einkaufen auf dem Bauernmarkt warteten. Die Fotos stammen also vom stillen Nachmittag. Allerdings schreckte mich beim Seerundgang ein lauter Schrei auf. Der kam von einem Schwan mit kohlrabenschwarzem Hals, wobei die Farbe des Halses nichts mit der Lautstärke zu tun hat, eher schon mit der Tatsache, dass sich im Wasser seinem hungrigen Weibchen ein schöner Enterich näherte. Die unerwünschte Aktion hat sich schnell geklärt, und Ruhe kehrt wieder ein. Aus dem wellenlosen Baggersee fliesst ein gurgelndes Bächlein in den Happurger Bach, und somit sprudeln beide vereint durch die Pegnitzaue in die mäandernde Pegnitz. Von hier aus und mit ein wenig Zoomen fällt auf, wie sehr Hohenstadt sich vergrössert  hat.  Der Hohenstädter Fels scheint auf meinen Besuch zu warten – demnächst, so hoffe ich. An dieser Stelle werden Erinnerungen wach an den eifrigen Biber, der durch seine Baumverschnitte Furrore machte, und als Abschluss meines ersten Blogeintrags in diesem Jahr stelle ich hier einen der Pilze vor, der am gleichen Platz wächst, wo der Biber aktiv war....

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„Outing“ auf Wissenschaftskonferenz vom IÖW und der Heinrich Böll Stiftung? Alternativ denken. Wirtschaften für Wohlstand und Lebensqualität

Die Podiumsdiskussion mit den „Postwachstumspionieren“   War es wirklich ein „Outing,“ wie Hannes Koch in der Taz in seinem Artikel „Outing der Kleinen – Nicht alle Unternehmen wollen expandieren. Manche setzen auf Qualität und Regionalität – auch aus betriebswirtschaftlichen Gründen“ über diese Berliner Wissenschaftskonferenz schreibt: Alternativen denken. Wirtschaften für Wohlstand und Lebensqualität. Ohne Wachstum – oder mit?  (veranstaltet von der IÖW bei der Heinrich Böll Stiftung) Für mich – und ich vermute auch für einen Großteil handwerklicher Betriebe – ist es ganz normal, dass es eine optimale Betriebsgröße geben könnte. Unter derselben reicht das Geld nicht zum Abzahlen der Kredite und drüber wird es sehr schwer genügend Aufträge zu generieren. „Geoutet“ haben sich bisher meist Homosexuelle, aber seit der Integration schwuler Politiker, interessiert das Outing eigentlich nur noch in der nicht gerade fortschrittlichen Fußballwelt. In der Wirtschaft könnte man das „Outing als Wachstumsverweigerer“ auch abschaffen, wenn es nicht so tief verwurzelt im Unternehmertum wäre. Daran will das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) rütteln: Die Heinrich Böll Stiftung in Berlin ist ein ziemlich cooler Schuppen: alles angeblich öko, aber kein Stückchen Holz …; Unternehmen brauchen Wachstum. Oder? Mit der Konferenz „Alternativen denken“ wollen das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) dem „Oder“ nachgehen. Am Beispiel kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die nicht nur zahlenmäßig den Großteil der Wirtschaft ausmachen, sondern oft genug eher wachstumsneutral aufgestellt sind, leuchten...

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