„Lebensart genießen – im Fichtelgebirge“ von Oliver van Essenberg

Beim zweiten Buch der "Lebensart-genießen" Reihe von Oliver van Essenberg über Nürnberg haben wir fleißig mitarbeiten und auch einen Artikel über die Regionalentwicklung in der Hersbrucker Alb beisteuern dürfen. Nach den Büchern über Würzburg und Bayreuth ist gerade das neue über das Fichtelgebirge erschienen, das wieder wunderbare Artikel und Tipps zum ganzen Fichtelgebirge enthält. Und das sagen sogar die, die dort wohnen. 

Die Pressemeldung:

Der Fichtelgebirgs-Verführer

  9783981379969_WebBuchneuerscheinung: „Lebensart genießen – im Fichtelgebirge“ – Breites Themenspektrum: von Essen, Trinken, Ausgehen über Ausstattung, Design, Architektur bis zu Kunst, Kultur, Natur – Sorgfältig ausgewählte Adressempfehlungen, Hintergrundgeschichten profilierter Autoren, faszinierende Bilder

Die Buchreihe „Lebensart genießen“ hat in Franken inzwischen einen guten Namen. Seit November 2014 liegt der bislang umfangreichste und womöglich auch schönste Band der Reihe vor: „Lebensart genießen – im Fichtelgebirge“. Es ist weniger ein „Führer“ im klassischen Sinn, als vielmehr ein Verführer – zu Genuss, Kunst, Natur und Lifestyle, zu fränkischer Seele und Lebensart im Fichtelgebirge.

„All die Themen, um die es in dem Buch geht, und all das, was eine Region lebens- und liebenswert macht, hat das Fichtelgebirge in schöner und schönster Qualität zu bieten“, so der Herausgeber Dr. Oliver van Essenberg: „eine bodenständige und feine Küche, Spezialitäten, textiles Design, Produzenten für Tischkultur, nachhaltig nutzbare Rohstoffe, aber auch Spitzenleistungen aus Kunst und Kultur und das alles umgeben von einer wunderbaren Landschaft.“

In rund 100 liebevollen Einzelporträts stellt der Herausgeber Besonderheiten und empfehlenswerte Adressen des Fichtelgebirges vor. Selbst Einheimische dürften überrascht sein, wie viel die Region in Sachen „Lebensart genießen“ zu bieten hat, einige echte „Geheimtipps“ eingeschlossen.

Viele Gastautoren und Kenner der Region wirken mit Beiträgen an dem reich bebilderten und in jeder Hinsicht opulent ausgestattetem Nachschlagewerk mit, darunter Michael Lerchenberg, der Intendant der Luisenburg-Festspiele, Wilhelm Siemen, Leiter des Porzellanikons in Selb, die Food-Designerin Beate Roth, Karla Fohrbeck, die Initiatorin des Jean-Paul-Wegs, der Autor Eugen Gomringer, geistiger Vater des „Kunsthauses Rehau“, Ronald Ledermüller, Gebietsbetreuer im Naturpark Fichtelgebirge, Unternehmensberater und Buchautor Josef Schmidt sowie andere mehr.

„Das Buch ist eine wunderbare Zusammenführung von Natur, Kultur, Ess- und Einkaufskultur“, so Michael Lerchenberg. „Und es wird für viele eine Überraschung sein.“ Denn es zeige letztlich auch dem Oberfranken, der so gerne sein Licht unter den Scheffel stelle, die Qualität der Region. Dieser Zweck trifft auf ein Anliegen vieler Organisationen, die das besondere Flair des Fichtelgebirges noch besser nutzbar machen wollen. Daher wird das Buch nicht nur von den darin vorgestellten Betrieben, sondern auch von öffentlicher Seite unterstützt. Hierzu zählen in erster Linie die Entwicklungsagentur Fichtelgebirge wiwego, der Landkreis Wunsiedel sowie der Förderverein „Lebens- und Wirtschaftsraum Fichtelgebirge“.

Bei der Auswahl der Adressempfehlungen wurden besonders handwerklich arbeitende Betriebe und Hersteller berücksichtigt, wobei auch Händler mit entsprechendem Know-how vorgestellt werden. Als weiteres Kriterium spielte das Angebot bzw. das Programm eine Rolle, in diesem Zusammenhang vor allem Aspekte wie Regionalität, Naturnähe und Vielfalt. Zu guter Letzt waren auch Faktoren wie die Atmosphäre und der Service entscheidend.

Von der Serie „Lebensart genießen“ sind mit einem vergleichbaren Konzept bislang vier weitere Bücher über die Regionen Bamberg, Bayreuth, Nürnberg und Würzburg erschienen.

Alle Infos

 

 

Löschpapier November 2014 – Lesung mit Stefan Schwarz

von Martin Lösch

Endlich wieder ein Lösch-Papier mit Neuigkeiten der Buchhandlung Lösch, November 2014

StefanSchwarzHerzliche Einladung zu einer Lesung mit dem Schriftsteller Stefan Schwarz!

Liebe Leserinnen und Leser, Freunde unseres Hauses,

bis auf einige kleine Nacharbeiten ist unser Umzug geschafft und alles Nötige und Wissenswerte über dessen Hintergründe gesagt. Unsere Kunden, soweit sie dies uns mitgeteilt haben, fühlen sich, genau wie wir, in den neuen Räumlichkeiten wohl. Für Veranstaltungen im größeren Stil haben wir am Oberen Markt leider keinen Platz mehr und so werden, wie schon oft geschehen, unsere Lesungen in Zukunft außer Haus stattfinden.

Für den Schriftsteller, Kolumnisten und Stückeschreiber Stefan Schwarz hätten wir sowieso größere Räumlichkeiten benötigt, denn dessen Lesungen genießen Kultstatus.

Stefan Schwarz ist ein Meister des gepflegten Humors. In seinem neuen Roman „Die Großrussin“ bekommt Dr. Ullrich Hasselmann, Dozent für Altphilologie, Besuch vom Jugendamt. Das Wohl seines Kindes sei gefährdet, doch seltsam, seine beiden Töchter sitzen gesund und munter neben ihm.

Nur sehr langsam dämmert dem braven Ehemann, dass dieses Schreiben mit einer gewissen Jelena Jefimkina zu tun haben könnte, mit der er vor achtzehn Jahren, um sein Studium zu finanzieren, gegen reichlich Geld eine Scheinehe einging. Der Spross der diesem Schein entsprang ist inzwischen auf die schiefe Bahn geraten und sein Vater- wider -Willen macht sich notgedrungen auf dessen Suche. Durch sein etwas pedantisches Wesen wird nicht nur seine aktuelle Gattin misstrauisch, auch bringt er zwei eigentlich rivalisierende osteuropäische Mafia-Banden komplett gegen sich auf. Niemand sollte jedoch die Wehrhaftigkeit des kleinen Mannes in großer Not unterschätzen.

GroßrussinDas ist alles eine großer Spaß und noch ein bisschen mehr. Und ja, es gibt Tote!

Die Lesung wird umrahmt mit Musik des Groovin High Quartetts und findet am
Mittwoch, dem 10. Dezember 2014,  in der Aula des Paul-Pfinzing-Gymnasiums statt.

Beginn der Lesung um 19.30 Uhr, Eintritt 10,-€

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ulrike und Martin Lösch

Der Abend ist eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Förderverein des PPGs, der sich auch um Ihr leibliches Wohl kümmern wird, und der Buchhandlung Lösch.

Kartenvorverkauf in der Buchhandlung Lösch oder im Paul-Pfinzing-Gymnasium.
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An den Adventssamstagen haben wir bis 18.00 Uhr geöffnet, am verkaufsoff. 1.Advent ab 13.00 Uhr
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Albert Geng wird am Samstag, dem 6.Dezember, ab 15.00 Uhr sein neues Buch über die schwierige und gleichzeitig wichtige Beziehung zwischen Franken und Bayern vorstellen, signieren und kurze Passagen daraus vortragen.

Sie sind herzlich willkommen!

Dr. Elke Böhner

KuecheBoehner14__0022Dr. Elke Böhner ist Zahnärztin und Fan des Garens im Vakuums, welches auch Sous Vide Garen genannt wird. Meist kocht sich nach den Rezepten von Hubertus Tzschirner, aber auch mit eigener Experimentiertfreude und mit ihrem Mann. An ihren Erfahrungen mit dem Einbauvakuumierer von Komet und dem Combidampfgarer von Miele lässt sie ihre Leser teilhaben. Mehr dazu im Video:

Vakuumieren, Slow Food und Nachhaltigkeit

von Dr. Elke Böhner
 
Seit August 2014 haben wir nun unsere neue Küche von den Möbelmachern.
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Fünf Jahre lang hatten wir alle Möbelgeschäfte im größeren und kleineren Umkreis von Ansbach abgeklappert auf der Suche nach einer neuen Küche. Kein Konzept konnte uns so recht überzeugen. Manchmal zweifelten wir schon, ob wir nicht zu viel wollten: in meine 16 qm große Küche (unser Haus ist nun über 20 Jahre alt und damals hatte man halt keine offenen Küchen), sollte eine "Insellösung" oder Mittelkochfeld integriert werden, ich wollte, dass 4 Personen in der Küche bequem essen können, der Sitzplatz sollte so groß sein, dass wir (mein Mann und ich) samstags beim Frühstück Zeitung lesen können, ich wollte nicht auf der "Hühnerleiter" aufgereiht sitzen und dann wollte ich auch keinen Pressspan mehr in meiner Küche (überhaupt nicht mehr in meinem Haus).
 
Mit diesen schwierigen Vorgaben kamen wir nach Unterkrumbach. Schon die ersten Skizzen von Herrn Danzer haben sowohl meinen Mann als auch mich fasziniert. Keine langen Computersitzungen – einfach ein paar Striche auf ein Blatt skizziert und schon konnte man sich die Küche vorstellen. Nebenbei gab es von Herrn Danzer immer was leckeres zu Essen.
 
Schon beim ersten mal, als er seinen "Teppan" anschaltete, überzeugte er uns, dass auch wir einen Teppan Yaki wollten. 
 
Mittlerweile zelebrieren wir sonntags unseren Teppan.
Es gibt nichts schöneres als am Sonntag in aller Ruhe gemeinsam zu kochen, wobei ich mich dann mit einem Glas Wein bewaffnet hinsetze und zuschau, wie mein Mann das Sous Vide gegarte Fleisch anbrät oder Bratkartoffeln brutzelt. Das ist für uns Entspannung und Runterkommen aus unserem hektischen Alltag.
Gelebtes Slow Food.
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Und so ging es weiter mit unserer Küchenplanung:
 
 Wenn ich Herrn Danzer sagte, ich möchte ein Fach, in dem auch meine hohen Essig- und Ölflaschen untergebracht werden konnten, stand er auf, sagte: "Schaun Sie mal, Frau Böhner, so einen Schub haben wir sogar mit Edelstahlboden", machte einen Schub auf und es war genau das, was ich mir vorgestellt hatte. Die Ratschläge von Herrn Danzer hatten Hand und Fuß und man merkte, dass da unheimlich viel know how und  praktische Erfahrung dahinter steckte.
 
KuecheBoehner14_II_0152In den Hochschrank wollte ich unbedingt einen Combidampfgarer und einen Backofen mit Klimagaren unterbringen. Mit dem Combidampfgarer kann man nämlich "Sous vide" garen und das wollte ich unbedingt. Der dazu benötigte Vakuumierer sollte in die Speisekammer warten und nur bei Benutzung hervorgeholt werden.
 
Vakuumierer
Und schon ging wieder eine Schublade auf und Herr Danzer zauberte einen Vakuumierer in einer Schublade integriert hervor. Erst überlegte ich noch ein bisschen, ob wir uns den doch nicht ganz günstigen Profivakuumierer gönnen sollten, im nachhinein war es mit eine der besten Entscheidungen, die wir getroffen haben. In meiner alten Küche hatte ich keinen Vakuumierer, in meiner neuen Küche brauch ich ihn ständig.
 
Mein Mann und ich sind beide selbständig und haben keine 38,5 Stundenwoche, so dass ich normalerweise nur einmal in der Woche zum Einkaufen gehe. Früher passierte es schon mal, dass das eine oder andere Lebensmittel (Wurst oder Gemüse etc) im Müll landete, weil es schon zu lang in meinem Kühlschrank lag oder díe Kinder die aufgeschnittene Wurst nicht mehr wollten, weil die Ränder etwas angetrocknet waren. Und das ganze häufte sich, als die Kinder dann im Studium weg waren. Dachte ich doch erst, ich brauch den Vakuumierer nur fürs "Sous Vide" garen, weit gefehlt. Mittlerweile landet viel weniger im Müll, es wird vakuumiert und hält dadurch viel viel länger.
 
BlumenkohlSousVideAuch muß ich nun nicht mehr 3 Tage an einem Blumenkohl essen, ich vakuumier den Blumenkohl portionsweise ein und hab ihn immer frisch. Gelebte Nachhaltigkeit.
 
und hier ist mein Vakuumierer und hier die ersten Ergebnisse als Foto dazu:
 
 
Hirschrücken – Sous vide
HirschrückenSousVide
Entenbrust – Sous vide
 
EntenbrustSousVide+++++++++++++++
 

Stefan Winter wurde für seine Leistungen als Ausbilder vom Regierungspräsidenten ausgezeichnet

EhrungStefanWinterWEBDie hervorragende Ausbildungstatistik der Möbelmacher begründete 1989 Gunther Münzenberg (bis heute haben nämlich 42 Auszubildende 42 Preise gewonnen). Dabei halten wir angeblich den (neudeutsch) "Genderrekord" im Handwerk mit 41,5 Prozent Frauenanteil (insgesamt sind es nur 7%!).

UrkundeStefanWinterWeb

Von der Handwerkskammer geehrt wurde jetzt unser Meister Stefan Winter für die Fortführung dieser Tradition ab 1999. Er bildete seither 24 Schreinerinnen und Schreiner aus, die 20 Preise gewannen. EhrungStefanWinterWEB2Fünf davon gewannen den ersten Preis bei der "Guten Form" und sechs wurden Innungsbeste. Übergeben wurde der Preis letzte Woche im Hotel Hilten auf dem Clubgelände, sympathisch moderiert ausgerechnet vom Sprecher von Greuther Fürth Immanuel Kästlen. EhrungStefanWinterWEB3Die Ehrenkunde für die besonderen Leistungen in der Ausbildungsarbeit überreichte Dr. Thomas Bauer, Regierungspräsident von Mittelfranken, es gratulierte auch Thomas Pirner, Vizepräsident der Handwerkskammer.

Und natürlich gratulieren auch wir ganz herzlich, denn die Qualität einer Firma hängt zum großen Teil an der Qualität der Ausbildung.

Hier sind alle Lehrlinge seit 1989 zu sehen.

Hier kann man den Abend auf der Seite der Handwerkskammer nachlesen.

 

    

Die Erdbeerküche unserer neuen Sous Vide Foodbloggerin Elke Böhner

KuecheBoehner14_II_0015Die technischen Seiten der Buchenküche von Elke Böhner haben wir schon auf der Homepage beschrieben. Aber die schöne Zusammenarbeit beim Entwerfen der Küche hat noch andere Folgen, als "nur" eine schöne Küche. Weil sie sich spontan so für das Garen im Vakuum (Sous Vide Garen) begeisterte und auch gleich einen Kammervakuumierer von Komet in die Schublade integrierte,
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haben wir für sie die (signierte) "Sous Vide Bibel" von Hubertus Tzschirner organisiert und uns über erste Erfahrungen ausgetauscht. Schnell war klar, dass sie ihre erworbenen Kenntnisse und Umsetzungen auch in diesem Nachhaltigkeitsblog an unsere Leser weitergeben wird, denn manche warten wirklich auf immer neue Infos zum Sous Vide Garen, die wir in der Kategorie "Sous Vide Garen" absortieren.
 
(Das Ganze ist auch hier im Video zusammengefasst:)

 
 
 Der Text im Video (für Videoverweigerer)
 
Also wir Möbelmacher wollen jetzt einfach mal zeigen, wie unsere Massivholzküchen in Einzelanfertigung entstehen und warum unsere Kunden damit richtig glücklich werden.
 
Diese sympathische Dame mit dem liebenswerten Hund heißt Elke Böhner, ist Zahnärztin in Ansbach und sie hat uns auf der Consumenta endeckt.
 
In der Frauenhalle Fem hat sie unsere Kochshows und die grüne Kühe gesehen und quasi im Vorbeigehen ein Jahrbuch, den Kalender 2014 mitgenommen.
 
Vermutlich hat er ihr gefallen, denn wenige Tage später hat sie einfach  angerufen und einen Termin vereinbart, und uns mit Ihrem Mann in Unterkrumbach besucht.
 
Da haben wir erstmal alle möglichen Variaten der KüchenEinrichtung gezeichnet, disktutiert, radiert, gelöscht verworfen neu gestaltet, (alte fotos ihrer küche)
 
Dabei haben wir auch – wie immer bei Küchenplaungen – gemeinsam gekocht, denn natürlich möchte jemand für den Kochen richtig wichtig ist, alle  Geräte auch ausprobieren, vor allem den Tapan Yaki, auf dem in fast allen Möbelmacherküchen alle Steaks, Speigeleier, Kartofffelchips und Gemüsesorten gebraten werden. Und wir diskutierten über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Dampfgarer von Miele, von denen jeder einzelne ganz besondere Vorteile hat.
 
KuecheBoehner14_II_0142Zur vernüftigen Beratung gehört auch eine Führung durch unsere Werkstatt, denn nur, wenn man weiß, mit wie viel Liebe vom Wald bis zum Kunden unsere Küchen in Einzelanfertiugn entstehen, kann man einschätzen, wie sinnvoll es ist, sich mit Freude an der Küchenplanung wirklich mit jedem Detial der eigenen Küche zu beschäftigen.  Denn  jede Schubladenhöhe und Schrankbreite können wir individulell festlegen, in Möbelmacherküchen gibt es keine Ausgleichsschränke sondern nur "Passendes". . 
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Nach vielen Abwägen der unterschiedlichen Grundrisse war klar, wie ihre Küche  aussehen soll. Diese während des Gesprächs entstandene Zeichnung kommt dem Original doch schon ziemlich nahe.
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Denn Frau  Böhner will mit dem blick in den Garten kochen, also haben wir das umgesetzt und dann ging es um es um die optische Wirkung ihrer Küche.
 
Sie liebt rot und Erdbeeren , also haben wir uns alle auf die Suche gemacht und tolle Erdbeerfotos im Internet gekauft, via Photoshop auf die Größen der Türen und Farben angepasst und natürlich hat sie eine rote Kitchen Aid Küchemaschine und eine rote Wand
 
Aber wir haben auch ganz tolle Haozjalousien mit roten Bändern bestellt, die die Optik der Küche erst perfekt machen. KuecheBoehner14_II_0209
 
Dan haben wir die Küche montiert und dabei konnten unsere Schreiner und Schreinerinnen ganz freundliche und hilfsbereite Menschen kennen lernen, die außerdem genre kochen.  
 
KuecheBoehner14_II_0199Frau Böhner hat den ersten Einbauvakuumierer  von Komet, mit dem sie lebsnmittel haltbar macht, mariniert und super Rezepte aus dem Sous Videkochbuch von Hubertus Tzschirner kocht. Und wenn das Garen im Vakuum mal wieder ganz toll gelungen ist, oder komplett in die Hose ging, dann berichtet sie darüber in unserem Nachhaltigkeitsblog in der Rubrik "Die Küche zum Kochen" und "Sous Vide Garen."
 
 
Der Backofen und ihr CombiDampfgarer mit Festwasseranschluss, sind wie die beste Spülmachine natürlich von Miele.
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Den Kühlschrak von Liebher gab es leider nur ein Jahr lang, aber er passt hervorragend zur grauen Granitplatte in die ein Spülbecken aus Keramik eingelassen wurde.  
 
Das Kochfeld ist eine Kombination aus Induktionskochfeld mit einem großen Tepan Yaki von Jaksch auf dem auch Kartoffelchips mit blauen Kartoffeln der Sorte blauer Schwede gelingen.

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Jetzt ist ihre Küche schon ein paar Wochen eingebaut, wenn Sie Fragen zur Küche hat, ruft sie uns an, wenn wir Fragen zum sous Vide Garen haben, rufen wir sie an und ihre Erfahrungen gibt sie als neue Foodbloggerin im Nachhaltigkeitsblog weiter.

 

   

Von den Hutangern der Hersbrucker Alb zu den Möbelmachern in Unterkrumbach

P1140861Von Alice Niklaus 

Ich habe in herwigs Newsletter 108 vom 4. November erschienen hier im Nachhaltigkeitsblog im Zusammenhang mit der Streuobstinitiative meinen Namen angetroffen. Als Ergänzung  folgende Zeilen: Die Entwicklung zur Blogerin war nicht geplant. Komputerwissen war mir nicht fremd, aber gleich mit Texten an die Öffentlichkeit gehen? Das habe ich mir als Ausländerin nicht zugetraut. "Yes, you can!" sagte herwig Danzer vor sieben Jahren, als ich ihn mit meinem Problem konfrontierte, und er hatte recht!

Hutanger war damals mein Thema, und damit begann mein Einstieg in die Blogerinnen-Karriere (lächeln!). Der Beitrag zum "Heuchlinger Anger" bekam die Nummer 1. Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark versorgte mich mit Hinweisen zu Hutangerpositionen und den Namen der meist nicht mehr aktiven Anger. Es waren dann schlussendlich über 100 Plätze in Feld und Wald, deren Beschreibung im Nachhaltigkeitsblog erschienen sind. Anfangs 2010 war das Baumthema zu Ende, und ein neues Projekt erschien am Horizont. Es heisst "Streuobstwiese"!

Und somit bin ich beim eigentlichen Thema, dem Tag des Schreiners und der Schreinerin (die weibliche Form ist die berechtigte Änderung des Originaltextes und stammt doch hurra aus herwigs Computer) angelangt. In Ermangelung von Spezialwissen betreffend heimische Hölzer, deren Lagerung, Verarbeitung, Maschinen dazu undsoweiter hänge ich hier einige Fotos an:

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Kommentar zur Küche: ich bin ganz und gar ungeeignet als Köchin, das kann auch die schönste Küche nicht ändern!         Kommentar zum Ehepaar: sehr geeignet zum Erkunden der Hutanger!

Newsletter 108: Tag des Schreiners am Samstag und günstige Consumenta-Überbleibsel

 

 

 

 

 

 

 


Liebe Leute,

am kommenden Samstag ist wieder Tag des Schreiners und wir laden Sie und die, die uns auf der Consumenta kennen lernten, ganz herzlich nach Unterkrumbach ein. Denn der Eindruck von wohlsortiertem Holzlager, hochmoderner Werkstatt und wohnlicher Ausstellung ist eine glaubwürdige Ergänzung zum Messeauftritt mit beeindruckenden Frauen und schicken Möbeln. Weil die Messepreise für unsere Ausstellungsmöbel, Sofas, Sessel und die Bettsysteme von Pro Natura noch gelten, können sie sich persönlich bei einem Gläschen köstlichen Schaumweines von der Idee "Alles Gute zum Einrichten" überzeugen. 

Ausnahmsweise gibt es diesmal kein Video zum Newsletter, erst muss noch unser Jahrbuch 2015 fertig geschrieben werden. 

Das sind die Themen heute:

  1. Der Tag des Schreiners am Samstag, den 8. Nov.
  2. Bitte Postadresse für das neue Jahrbuch schicken
  3. Die Stoff- und Nackenkissen-Aktion von Jori
  4. Warum die Consumenta in diesem Jahr richtig Freude machte
  5. Gelände ohne Geländer im November
  6. Mit Walter Regler ergonomischen Fußhocker verwirklicht
  7. Kurznachrichten+ Nachölen von Holzfußböden + Das neue Buch "Roh!"von Hubertus Tzschirner + Die Streuobstinitaitive im Nachhaltigkeitsblog +


Der Tag des Schreiners am Samstag, den 8. Nov.
Mal durch die Werkstatt schlendern und in der Ausstellung genießen
 
Eigentlich haben wir immer Tag der offenen Tür, aber für alle, die uns nur von Messen oder aus dem Internet kennen, ist der Tag des Schreiners doch eine schöne Tradition die Möbelmacher endlich mal "in echt" zu sehen. Es gibt noch viele Sonderangebote von der Consumenta und für ein Gläschen köstlichen Schaumweines ist immer Zeit.

Die Einladung auf der Homepage.


Bitte Postadresse für das neue Jahrbuch schicken
Auf dass Newsletterabonnenten unser Kalender-Jahrbuch per Post erhalten

Wir haben ganz viele Newsletterabonnenten, die nicht in unserer Postdatei sind und deshalb unser neues Jahrbuch 2015, den Info-Kalender Nr. 19 Anfang Dezember nicht bekommen würden, wenn sie uns nicht jetzt ihre Postadresse schicken. info@die-moebelmacher.de 
Manchmal ist Print doch schöner als Pixel. 


Die Stoff- und Nackenkissen-Aktion von Jori
Alle Jorimöbel mit Stoffbezug besonders günstig und das Nackenkissen zum Relaxsessel geschenkt

Wer mit einem Sofa, Stühlen oder einem Relaxsessel in Stoff liebäugelt, sollte die Gelegenheit beim Schopfe greifen, denn bis Silvester gibt es alle Möbel zum "Weißpolsterpreis," also ohne Berechnung des Stoffes selbst.

Die aktuellen Aktionen gelten für alle Modelle in Stoff und die Kissen der Relaxsessel sind bis 31.12. kostenlos.  

Unsere Jori-Sonderangebote und Aktionen


Warum die Consumenta in diesem Jahr richtig Freude machte
Viele begeisterte Gäste und Vortragende in der Frauenhalle "fem," in der auch Männer willkommen sind

Eigentlich ist der Whiskystand von Michael Gradl in unserer fem-Halle 7A so etwas wie ein Bällebad für Männer. Die Mädels geben ihre Männer dort ab, um in Ruhe durch die inspiriereden Stände schlendern zu können, wobei – anders herum – die Männer ihre dann später schon vermissten Frauen am Möbelmacherstand wiederfanden. Denn die ergonomischsten Betten, die rückenfreundlichsten Relaxsessel und natürlich die schönsten Möbel gab es dort.

Was sonst noch alles los war – Kochshowimprovisation mit Konditorenweltmeisterin Andrea Schirmaier-Huber, Messerstecherei mit Lizzy Aumeier, wilde Vorwürfe der wilden Hilde "Hildegard Pohl," romantische Liebesgeschichte von Gabriela Popov oder kulinarisch Abgefahrenes von Hubertus Tzschirner – erfahren sie in diesem Blogbeitrag über die fem

Wer sich für die vielen Sonderangebote von Ausstellungstischen, Möbeln und Küchen interessiert kann hier was finden.

Wer sich lieber die vielen Bilder anschauen will, kann sie hier nach Tagen sortiert nicht nur anschauen sondern auch herunterladen.


Gelände ohne Geländer im November
Ungewöhnlicher Blick auf und von unserer Terrasse

Sonnenaufgang am Sonntag: Der hohe Dachüberstand der Möbelmacherhalle sorgt dafür, dass unsere Lärchenholzverschalung nur wenig vergraut – und das in Würde. Die Bretter des Balkons waren aber schon deutlich dunkler und so haben wir die Consumenta genutzt sie einfach kurz durch unsere Breitbandschleifmaschine laufen zu lassen. Erstaunt sehen wir jetzt, wie stark (k)ein Geländer die Optik eines Gebäudes beeinflusst.


Mit Walter Regler ergonomischen Fußhocker verwirklichtProblemlöser für besten Sitzkomfort gefunden

Passend zur restlichen Einrichtung aus Nussbaum haben wir eine gerundete Fußauflage gefräst, die beim Nach-hinten-lehnen den aufklappenden Hocker nicht behindert, die einer kleinen Person in aufrechter Haltung aber trotzdem das Aufstellen der Füße erlaubt. Mit fachlicher Unterstützung von Walter Regler (Praxis für Physiotherapie in Hohenstadt) konnten wir alles perfekt auf die Bedürfnisse der Kundin abstimmen. Denn perfektes ergonomisches Sitzen ist mehr als das Verkaufen eines Sessels.

Kurznachrichten+ Nachölen von Holzfußböden + Das neue Buch "Roh!"von Hubertus Tzschirner + Die Streuobstinitaitive im Nachhaltigkeitsblog +
+++ Nachgeölt in der Ausstellung

Weil alle Möbel auf der Consumetna standen haben wir auch gleich unseren Ausstellungsboden nachgeölt. Diese Aktion, die den Boden wie neu aussehen lässt bieten wir natürlich auch unseren Kunden an. Anruf genügt.
 
+++ "Roh" von Hubertus Tzschirner ist trotzdem ein KOCHbuch

Es geht um eine Neudefinition von Rohkost, wissenschaftlich hinterlegt und vor allem mithilfe von neuer Techniken, wie zum Beispiel dem Vakuumieren, schmackhaft umgesetzt. Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst. Das neue Standardwerk zur Rohkost, wie Hubertus schon das (Meister-)Standardwerk zum Sous Vide Garen schrieb (immer zusammen mit Prof. Thomas A. Vilgis und dem Fotograf von Daniel Esswein: Edition Fackelträger 49,45€) 
 
+++ Die Streuobstinitiative im Nachhaltigkeitsblog

Unsere unermüdliche Blogautorin Alice Niklaus beschreibt im Nachhaltigkeitsblog regelmäßig die Entwicklung ihres Patenbäumchens und was sich sonst noch in der Streuobstinitiative tut. Wer in der rechten Spalte des Blogs auf die Kategorie "Streuobstinitiative" klickt, kann alle Artikel speziell zu den jeweiligen Themen anschauen. 


Die Videos der Möbelmacher in Themenlisten


Wir freuen uns über Ihren Besuch am Tag des Schreiners, oder wann immer Sie vorbeischauen wollen. Einfach so zu unseren Öffnungszeiten oder – noch schöner – mit Grundriss, Fotos und einem vereinbarten Termin, der auch Samstag Nachmittag möglich ist. 

Mit herzlichem Gruß aus Unterkrumbach

 
herwig Danzer
 
Wenn Sie die älteren Newsletter noch nachlesen wollen, finden sie diese in unserem Social Media Newsroom

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Und relativ neu ist die Rebelmouse

„Starke Frauen“ auf der Consumenta 2014 in der fem-Frauenhalle

 

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Die Showküche mit den Testessertafeln und dem Spiegel über der Kochinsel

 

Es war eine ausgesprochen angenehme Messe (hier das Gesamtprogramm an unserem Stand), auf der wir, wie im letzten Jahr, viele Kochshows in der grünen Küche organisierten. Diesmal aber nicht mit  Schwerpunkt auf dem Kochen, sondern unter dem Motto "Starke Frauen." Wobei "stark" nicht die Figur betraf, sondern "beeindruckend," "toll" oder einfach "wow" heißen sollte.

 

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Auch Schlafzimmer, Bett, Polstermöbel und Standleuchten konnten wir präsentieren

 

Gleichzeitig haben wir den Besuchern fast unsere ganze Ausstellung zum Probesitzen, -kochen, -liegen und -relaxen zur Verfügung gestellt, denn zu viele Kunden verbinden uns ausschließlich mit Holzprodukten, obwohl unser Slogan "Alles Gute zum Einrichten" eingentlich verraten sollte, dass wir auch Polstermöbel, Beleuchtung, Matratzen, Vorhänge, Jalousien oder Teppiche führen. 

Der Samstag mit Stefanie Kneißl und Enie van de Meiklokjes

 

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Stefanie Kneißl am Induktionswok

 

 

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Enie von de Meiklokjes an unserem Kochlöffel

Stefanie Kneißl, die Chef de Patisserie vom Gasthaus Rottner, absolvierte ihre Kochshow wieder ganz bewährt in aller Ruhe und das Publikum war baff erstaunt, wie locker ihr neue Rezepte und Ideen zufliegen. Den ganzen Nachmittag saß sie dann als kompetentes Jurymitglied beim Backwettbewerb und prämierte zusammen mit der aus dem Fernsehen bekannten Enie va de Meiklokjes und einigen anderen die Besten Bäckerinnen des Jahres.

 

Sonntag mit Andrea Schirmeier-Huber und Miss Franken Anna Barth

 

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Zwei Kochshows gleichzeitig gab es mit Andrea Schirmaier Huber und Miss Franken Anna Barth

Ein gut besuchter erster Tag begann mit ein wenig Verwirrung, denn die Konditorenweltmeisterin Andrea Schirmaier-Huber hat von ihrem Mangement leider nicht alle Infos weitergeleitet bekommen, aber wir haben gemeinsam das Beste draus gemacht und unseren großen Arbeitstisch auf die Bühne gehievt,

 

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Der Arbeitstisch auf der Bühne

wo Andrea zusammen mit Moderatorin Susanne Hofmann-Fraser dem aktuellen Back-Wahn frönte (war das nicht mal ne Sekte?). In der Ernährungslounge haben wir dann mit zwei Kochshows gleichzeitig auch improvisiert, aber es war nicht zuletzt durch die Geschichten der amtierenden Miss Franken, Anna Barth, trotzdem soo interessant, dass sich alle Gäste über die vielen Infos zwischen Fernsehen und Backstube bei Baggers mit süßem Nachtisch freuten.

 

Montag mit Lizzy Aumeier

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Lizzy Aumeier an der Kartoffel

Ich muss zugeben, dass ich etwas Lampfenfieber hatte, denn Lizzy ist bühnengewaltig. Dabei gleichzeitig auch noch zu kochen – was nicht wirklich ihre Leidenschaft ist – stellte ich mir nicht leicht vor. War es auch nicht, aber wir haben nicht nur sehr viel gelacht, sondern auch einige nahezu ernste Themen besprochen und trotzdem etwas auf die Teller bekommen. Das Publikum hing ihr förmlich an den Lippen. 

Dienstag mit dem Quotenmann Hubertus Tzschirner

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Faszinierende Texturen und Geschmackserlebnisse bei Hubertus Tzschirner
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Die "Freundinnen 2014"

Zum Freundinnentag am Dienstag kamen ganz viele Frauen, wohl auch, weil die Freundin freien Eintritt hatte. Denen zu Ehren präsentierten wir unseren attraktiven Quotenmann, der auch noch furchtbar gut kochen kann. Hubertus Tzschirner ist DER Spezialist für das Garen im Vakuum (Sous Vide Garen) und zusätzlich hat er gerade ein neues Buch herausgebracht, das "Roh" heißt, aus dem wir auch einige Kostproben zubereiteten. Es waren mit Abstand die aufwändigsten und informationsreichsten zwei Kochshows. Unsere Standnachbarn schwärmten noch bis zum Ende der Messe von der 26 Stunden gegarten Rinderschulter. 

Mittwoch mit Gabriela Popov und dem Umweltreferat

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Gabriela Popov beim Anrichten

Wir haben als "Starke Frau" ganz bewußt die Bühnenpartnerin des berühmtesten Clowns der Welt eingeladen, dass sie nebenbei auch seine Ehefrau ist, schadet ja nicht. Aber wir wollten nicht mit dem Titel "Ehefrau von" werben, sondern mit dem was Gabriela in der Zeit seit ihrer ersten Begegnung mit Oleg Popov vor 25 Jahren alles geleistet hat. Die ganze Geschichte hatte etwas romantisch märchenhaftes. Mit ihrer offenen Art hat sie das Publikum erst mit der Kennenlerngeschichte und dann mit der Rattendressur in ihren Bann gezogen, was auch für Möbelmacher – die ja mal eine Ratte als Logo hatten – ausgesprochen erhellend war.  Lustig war, dass ich dem Bühnenprofi Gabriela das Headset (das Mikrofon, das man am Kopf trägt) nur in die Hand drücken wollte, weil ich vermutete, dass sie damit mehr Erfahrung hat als ich, aber falsch: sie hat noch nie ein Headset getragen, weil alle ihrer Zirkusnummern Panotomime sind. So kann man sich täuschen.

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Das Umweltreferat wirbt für die BIOerleben

Am Nachmittag kochte Umweltreferent Dr. Peter Pluschke mit seinen Mitarbeiterinnen Karin Laugner und Kerstin Stübs eine hervorragende Suppe und erklärte dabei ebenso anschaulich wie beeindruckend, was Nürnberg alles anstellt, um sich als Biometropole einen Namen zu erarbeiten. Dabei ging es nicht nur um die BIOerleben, der BIOmesse am Nürnberger Hauptmarkt, bei der wir von Anfang an die Kochshows beisteuern durften. Es war Karin Laugners vorletzter Arbeitstag, wir wünschen ihr für ihren Ruhestand alles gute und bedanken uns für die wunderbare Zusammenarbeit.

Donnerstag mit Schwester Regina Werner, Maria Ward und Slow Food 

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Schwester Regina Werner beim Anrichten
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Ordensgründerin Mary Ward sah vom Kühlschrank aus zu

Schwester Regina Werner ist Küchenchefin in der Maria Ward Schule und gleichzeitig eine Spezialistin für Rezepte aus dem 16. Jahrhundert. Regina ist ein wandelndes Lexikon für mittelalterliche Lebensmittelbezeichungen und das auch noch auf Altenglisch und gleichzeitig hat sie sich ganz viel mit der ebenfalls Respekt einflößenden Mary Ward beschäftigt, der Gründerin ihres Ordens. Und so ganz nebenbei haben unsere staunenden Gäste dann auch noch ein schmackhaftes Mahl nach altem Rezept bekommen.

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Claus Fesel erzählt von Slow Food

Nachmittags kochte mit uns der Conviviumsleiter von Slow Food Nürnberg, der mit seinem Engagement für heimische und naturbelassene Lebensmittel nicht nur Werbung für gesunde und vernünftige Ernährung machte, sondern auch für unser Slow Food Convivium, das sich über neue Mitglieder immer freut.  Claus Fesel, im richtigen Leben Marketingleiter bei der Datev, machte mit seiner Eloquenz und Konsequenz allen Zuhörern klar, dass wir in unserer Gesellschaft ein Umdenken nach den Slow Food Kriterien "gut – sauber – fair" brauchen.

Freitag mit der Wilden Hilde und den Weight Watchers

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Hildegard Pohl beim Kartoffelreiben

Hatte ja heftige Bedenken, ob man eine Künstlerin mit soo wertvollen Händen mit einer Kartoffelreibe ausstatten kann, aber sie tat es einfach. So brieten wir die Baggers und machten die Grüne Pfeffersauce im lockeren Plausch, wobei auch der Moderator für ungeschickte Komplimente heftige Kritk einsteckte, sich aber kochtechnisch dafür revanchieren konnte. Die Gäste bekamen sogar eine Swing-CD von Hildegard und ich konnte sogar meine uralte Geschichte mit dem Mauereinreißen mittels Schlagzeug von Yogo Pausch und Matthias Rosenbauer wieder mal unterbringen.

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Ernährungsberaterin Regina Hoschmann zeigt, wie viel Fett in einer Chipsrolle ist, die nicht am Tepan Yaki gebraten wird

Am Nachmittag kam Regina Hoschmann, die ebenso kompetente wie sympathische Leiterin der Weightwatchers in Nürnberg. Sie zeigte, wie man mit Genuß essen kann und mit einigen Tricks dabei sogar abnimmt. Da ich im autonomen Selbstversuch gerade in das Thema involviert bin, konnten wir uns hervorragend über alle Facetten des Abnehmens austauschen, und was man dazu alles tun oder lassen sollte.

 

Samstag mit der Fernsehköchin Diana Burkel

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Diana Burkel vom Würzhaus

Consumenta14DianaRegina_0159Wir sind nicht ganz unstolz, dass die Küchenchefin des Nürnberger Würzhauses ihre allererste Kochshow im Jahr 2003 auf der Grünen Lust in unserer Küche absolvierte. Seitdem hat sie – passend zum Karriere-Tagesmotto in der Fem-Halle – eine Köchin-Bilderbuchkarriere hingelegt, die sie immer öfter ins bayerische Fernsehen bringt, weil die Einschaltquoten sich so gut entwickeln. Bei dieser Tätigtkeit entwickelt man offensichtlich eine Sprechgeschwindigkeit, die kaum Pausen für das Einflechten von persönlichen Fragen zulässt, aber die Zuhörer waren von ihren kulinarischen Geheimnissen vielleicht noch mehr begeistert. Vom köstlichen Essen auf jeden Fall.

 

Sonntag mit Susanne Hofmann-Fraser und ihrem Mann Stephen aus Trinidat

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Stephen Fraser mit Tochter Scarlett

Susanne ist der Liebling der fem-Halle, weil sie eine einfühlsame Moderatorin ist, die ihren Interviewpartnern sets die richtigen Fragen stellt und Brücken baut. Mit ihrem Engagement und der Energie für 9 Tage gute Laune war es klar, dass sie sich in die Reihe der "Starken Frauen" einordnen muss, aber das Kochen wollte sie dann doch lieber ihrem Mann, Stephen überlassen, der uns damit glatt in seine Heimat die Karibik entführte. Mit einem echten Gewürzabenteuer bereitete er das Hühnchen zu und die original indisch-karibischen Fladenbrote gelangen am Tepan Yaki noch einfacher, als in der Pfanne. Wenn er arbeitet und sie spricht, scheint ja alles zu funktionieren und so bekamen die erstaunten Besucher ein Festessen und schöne Geschichten aus dem spannenden Leben der Familie auf den Teller.

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Die Kandidatinnen zur Miss Franken Wahl 2014 in der grünen Küche

Udo Pierenkämper von der Konditorei Glückswinkel baute am Nachmittag eine komplette Pralinenwerkstatt in unsere Küche, wo er mit Marie-Luise Cawi und 13 Kandidatinnen zur Miss Franken Wahl die Herstellung derselben demonstrierte. Auch in diesem Jahr war es wieder toll zu erleben, was für selbstbewusste, pfiffige und auch vielseite junge Damen sich an einer Schönheitswahl beteiligen, denn Schönheit allein wäre auch viel zu wenig, um unsere Region draußen in der großen Welt als Miss Franken zu vertreten. Nachdem sie alle Traumfiguren hatten, konnten sie die Pralinen nicht nur an das Publikum verteilen, sondern auch ein paar davon selbst genießen, bis zur Wahl am 7. November im Hotel Maritim sind die dann schon wieder weg.

 

Fazit und Dank an Esmeralda

Unsere 14 Jahre alte Idee, die Kochtauglichkeit von Massivholzküchen mit Kochshows zu belegen, hat sich wieder bewährt. Dass das auch ohne die reine Fixierung aufs Kochen funktionieren kann und mal einen frischen Wind – durchaus in Sturmstärke – reinbringt, bewiesen die spannenden Shows mit den Künstlerinnen Lizzy Aumeier, Hildegard Pohl und Gabriela Popov. Durch die Hilfe der Ferienarbeiterin Esmeralda Sümen, die sich wunderbar in unsere Küche einlebte,  konnte ich auch nach den Shows mit unseren Gästen sprechen und deren Meinung erfragen und musste nicht gleich die Küche auf die nächste Kochshow vorbereiten.

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Die Stimmung unter den netten Standnachbaren war toll, zur guten Laune trugen auch die Modenschauen der Cawi Models bei, die vor Ideenreichtum und Freude an der Sache nur so sprühten, auch wenn wir jetzt alle mit Ohrwürmern zu kämpfen haben. Dass der Choreograph Markus Herbst uns aber trotz deutlichem Wunsch das Lied "Atemlos" ersparte, ist ihm nicht hoch genug anzurechnen. 

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Esmeralda Sümen und dieChips mit Herzchen

Und so steht einer Weiterführung auch im nächsten Jahr wohl nichts im Wege. Die eigentliche Neuigkeit in diesem Jahr waren aber 18 kg Kartoffelchips vom Tepan Yaki, aber diesmal mit Herz. 

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und den Besuchern und weisen hier nochmal auf die vielen Sonderangebote für Polstermöbel Tische und auch die grüne Küche hin, die uns auch nach der Messe sehr günstig verlassen dürfen.

 

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Wer noch mehr Bilder sehen will, findet sie nach Tagen sortiert unter: http://www.moebelfoto.de/

Kulinarischer Spaziergang durch die Obstgärten der Hersbrucker Alb

von Alice Niklaus

P1140839Es war ein spannender Abend! Die Einladung dazu machte mich neugierig, kam doch noch ein weiterer Aspekt zum Thema "10 Jahre Obstsortengarten Hersbruck" zum Vorschein – ein kulinarischer Spaziergang ist mir noch nicht begegnet! P1140829aDer Anlass fand im Fackelmannhaus statt und der Gastgeber war Ottmar Fischer (E-mail: ottmarfischer@web.de). Eine Verkostung von verschiedenen heimischen Apfelsorten wurde uns versprochen und als Zutaten Bilder, Geschichten, Anektoten und Informationen über den Anbauwert der Sorten in der heutigen Zeit. P1140834aAlle Versprechungen wurden eingehalten, und als Zugabe bekamen wir A4-Papierblätter und Apfelschnitze, deren Fruchtfleisch, Struktur, Saft, Geschmack und Aroma wir den Schnitzen zuschreiben konnten.  P1140837 15 Äpfel waren zu bewerten, ich kannte nur zwei davon, nämlich den Cox Orange und die Ananas-Renette, solch ein Baum stand bei meinen Eltern im Garten! P1140842aEine grosse Freude macht mir der Sternapi vom meinem Patenbaum! Ich hätte nie gedacht, dass er schon bei der ersten Präsenz so hübsch wird.

Lieber Ottmar: ich muss dir gestehen, dass ich beim Ausfüllen des Fragebogens – Fruchtfleisch, Struktur, Saft, Geschmack und Aroma – überfordert war! Äpfel färben in meinem Mund anscheinend wenig ab – ich meine damit auch das Aroma – und das Fruchtfleisch konnte ich inhaltlich ganz und gar nicht auseinanderhalten. Ich habe mich in der gewonnenen Zeit mit dem äusserlichen Aussehen der Äpfel beschäftigt und den Api étoilé gestreichelt.