Eine neue, nachhaltige Idee erobert Köln – das grüne Upcycling-Café NaturecUP

von Nina Brunner

Gerne veröffentlichen wir die Pressemitteilung von dem in Köln geplanten ersten grünen Upcycling-Café, dass sich für den Umwelt-, Klima- und Naturschutz einsetzt. Das Café soll teilweise durch Crowdfounding finanziert werden. Einen ersten Eindruck können Sie sich hier verschaffen: http://www.startnext.de/naturecup

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Wer möchte nicht einmal seinen Kaffee in einer alten Badewanne trinken oder seinen Muffin in einem indischen Fischerboot genießen?! Mit etwas Glück wird dies bald in der Kölner Innenstadt möglich sein. Denn dort soll das erste grüne Upcycling-Café  eröffnen, das sich aktiv für den Umwelt-, Klima- und Naturschutz  einsetzt. In dem geplanten Café „Nature cUP“ soll neben Genuss, Erlebnis und Qualität vor allem  Nachhaltigkeit großgeschrieben werden.

Seit vielen Jahren gewinnen Bio-Lebensmittel an immer höherer Bedeutung und die Nachfrage wird immer größer. Dieser Trend wird uns auch in den kommenden Jahren weiter begleiten, da das Bewusstsein der Menschen gerade im Hinblick auf die Gesundheit und die Ernährung immer größeren
Stellenwert erreicht. Das Café wird zu mindestens 90% aus upgecycelten Materialien bestehen, sodass alten Sachen ein neues Leben geschenkt werden kann. Seien es die Tische, die Stühle, die Dekoration, der Tresen oder die Beleuchtung (durch Ökostrom). Durch die speziellen Upcycling-Möbel soll gegen die Rodung von Wäldern angegangen werden.

„Daneben ist uns die Qualität der Speisen und Getränke von größter Wichtigkeit. So wird es an unserer großen Müslibar eine Auswahl an gesunden Cerealien, frischen Früchten und verschiedenen Milchsorten geben. Ein weiteres Highlight wird unser spezieller Kokos-Latte sein, der mit fair gehandeltem Espresso und cremiger Kokosmilch zubereitet wird. Zusätzlich wird es natürlich verschiedene Kaffee- & Tee- Spezialitäten sowie Snacks und einige süße Speisen geben. Alles natürlich, bio und fair. Es soll ein Erlebnis sein, dass Nature cUP zu besuchen und die Einrichtung zu bestaunen. Zudem werden wir einige upgecycelte Produkte sowie Bücher zum Thema in unserem Café zum Verkauf anbieten. So haben unsere Gäste die Möglichkeit zu erfahren, wie sie ihren eigenen Alltag nachhaltiger gestalten können. Wer übrigens seinen eigenen Thermobecher mitbringt, bekommt seinen Coffee-to-go natürlich günstiger.“, so Jan Maack, Ideenfinder vom „Nature cUP“.

Team

Das „Nature cUP“ ist die Idee eines jungen Kölner Start-Up-Unternehmens von Susanna Bollmann und Jan Maack. Ende 2013 entstand die Idee, einen Platz zu schaffen, wo man Genuss und Nachhaltigkeit verbinden kann. Susanna Bollmann ist Kaffee- und Naturliebhaberin mit einem sehr guten Gespür für die Wünsche anderer Menschen. Durch ihre Jobs in der Gastronomie-Branche konnte sie ihr Wissen vertiefen. Jan Maack kommt aus einem gastronomischen Familienunternehmen. Nachdem er erfolgreich seinen Betriebswirt abgeschlossen hat, möchte er nun ein eigenes Gastronomie-Erlebnis starten. Durch die Verbundenheit zur Natur und die gesunde Lebensweise scheint das Projekt wie für die Beiden gemacht.

Da ein solches Vorhaben jedoch auch mit einem erheblichen finanziellen Aufwand verbunden ist, würden sich die beiden Existenzgründer über Unterstützung freuen. Denn nicht nur die passende Lokalität in der Kölner Innenstadt muss gefunden und bezahlt werden, sondern auch die Kücheneinrichtung, das Inventar und das erste Warenlager. Natürlich müssen die Räumlichkeiten auch entsprechend renoviert und umweltbewusst ausgebaut werden. Deswegen haben Bollmann und Maack ihr Projekt auf „startnext“ platziert und hoffen, den letzten Teil der Finanzierung durch das „Crowdfunding“ realisieren zu können, um das Projekt umsetzen und das Nature cUP eröffnen zu können.

Durch „Crowdfunding“ im Internet kann jeder das Projekt unterstützen, indem er einen entsprechenden Betrag zur Verfügung stellt. Jeder Unterstützer wird, je nach Höhe des gezahlten Betrages, mit einem Dankeschön belohnt. So kann ein Unterstützer z.B. die Räumlichkeiten des künftigen Cafés für eigene Zwecke mieten, wenn er das Projekt mit 500,- € unterstützt. Zusätzliche Dankeschöns sind ein Kochkurs mit Vegan-Koch Surdham Göb sowie eine Kaffee-Flatrate für ein Jahr oder die Benennung eines der Produkte nach dem Unterstützer.„Wir hoffen, dass wir es mit Hilfe der Unterstützer schaffen werden. Wir freuen uns aber nicht nur über finanzielle Unterstützung, sondern wären begeistert, wenn man sogar tatkräftig unterstützen möchte. Immer gesucht sind von uns Tischler, die uns bei den Möbeln helfen oder auch Spender von altem Geschirr. Denn auch das wird bei uns wiederverwertet“, so die hochmotivierte Bollmann.

Weitere Informationen finden Sie unter
www.startnext.de/naturecup oder unter www.naturecup.de
Nature cUP – Maack & Bollmann GbR, Alter Militärring 12, 50933 Köln
Telefon:0151 234 19 736; E-Mail: info@naturecup.de

Johannisbeeren mit Druckdampfgarer entsaften und Drink draus mixen

DSC05972Der Druckdampfgarer von Miele (vor rund 30 Jahren von Imperial entwickelt) ist in fast 80 Prozent unserer Küchen der letzen 10 Jahre eingebaut und wir versuchen im Nachhaltigkeitsblog (in der Kategorie Druckdampfgarer) immer wieder mal die Möglichkeiten aufzuzeigen, die dieses Gerät bietet.

Ohne Aufwand Entsaften

Das Entsaften ist eine davon, denn das funktioniert nicht nur bei Johannisbeeren soo problemlos, dass das Video zuu einfach und zuu kurz wäre und so haben wir noch einen Cocktail dazu kreiert, den wir im klassischen Cocktailglas servierten, man kann aber auch die heutzutage aktuellen klobigen Eimerchen verwenden, in dem jeder Drink dank Unmengen von schmelzendem Eis zu Wasser wird.

Beim Entsaften kommen die Früchte bei 120 Grad einfach auf einen gelochten Garbehälter, der ungelochte darunter fängt den Saft auf. Bei Johannisbeeren dauert das rund 35 Minuten für alle anderen Früchte kann man in der Gebrauchsanleitung nachsehen. Wir machen das ganz ohne Zucker, den kann man je nach Verwendungszweck auch nachher zugeben oder ganz "gesunde" Cocktails ohne Zucker draus machen.

Der Cocktail

Der vorgeschlagene Cocktail ist ein gar nicht trockener Martini mit Johannisbeersaft, das bedeutet, dass Gin, Johannisbeersaft und trockener Wermut zu gleichen Teilen gemischt (gerührt oder geschüttelt ist in diesem Fall egal) wird. Wem das zu sauer ist, der kann natürlich auch einen Martini Bianco statt des trockenen Wermuths verwenden, und natürlich macht die Verdoppelung des Gin-Anteils das Ganze noch ein wenig trockener und alkoholischer – alles Geschmackssache.

Jedenfalls ist der Druckdampfgarer auch zum Entsaften ein absolut einzigartiges Küchengerät, dessen Besonderheiten wir gerne in unserer Shoküche vorführen.

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Alle Artikel zum Druckdampfgarer in der Kategorie Druckdampfgarer

Die Massivholzküchen der Möbelmacher

Besuch bei Jori in Belgien

IMG_0416Seit über 20 Jahren kommen unsere Polstermöbel von Jori aus Belgien – langfristige Lieferantenbeziehungen sind auch ein Teil der Nachhaltigkeit -  und in dieser Zeit hat sich einiges geändert. Keineswegs unser erster Relaxsessel Yoga, den gibt es nach wie vor – und es ist auch schön, unseren Kunden ein 20 Jahre altes Exemplar zeigen zu können – aber ansonsten hat sich vor allem die  Firmenkommunikation gewandelt. Moebelmesse06JorionUtepresse Juan Jorion (der Namensgeber hat den Betrieb vor 51 Jahren gegründet) lud am Anfang unserer Zusammenarbeit die Händler nur an neutrale Orte wie zum Beispiel in Schlösser ein, bis zur ersten richtigen Betriebsbesichtigung mussten wir 16 Jahre lang darum bitten.  JoriWervik2010_0072

Auch die damalige Werbe-Bild-Sprache ohne Menschen, aber mit ausgesprochenen originellen Ideen – einige davon höchst umstritten, wie das Schlachthaus, das Kernkraftwerk oder das Hundefell  – hat sich erst in den letzten Jahren geändert, das aber zu seinem Besten. (Hier das am meisten diskutierte Plakat vom ausgestopften Hund) Vom aktuellen Werbevideo wird sogar ein sympathisches "Making of" gezeigt, das tiefe Einblicke in die Arbeit zulässt.

Weil wir die Reise geschickt verbinden konnten, waren wir jetzt schon das dritte Mal zum Meinungsaustausch und zu Schulungszwecken in Wervik in Belgien, nicht zuletzt weil diese Schulung vom Geschäftsführer Wim Vantomme gehalten wurde, zweifellos der kompetenteste in vielen Fragen der Produkt- und Philsophieentwicklung.

Als wir bei Jori einstiegen waren wir die jüngsten Händler, in der Zwischenzeit haben wir das Seniorentum schon verlassen und zählen zusammen mit dem Gründer zu den Fossilien, denn alle Menschen, mit denen wir bei Jori zusammenarbeiten, sind noch nicht so lange dabei. Eine Redewendung, mit der ich unsere Sekretärin immer tröstete, wenn die damalige Bürokratiesucht der Belgier mal wieder gnadenlos zuschlug und kein bisschen Abweichung von der Liste zuließ, war "Verglichen mit den Joriverwaltern, sind deutsche Finanzbeamte total coole Freaks." 20 Jahre später kündigt Wim Vantomme ein Entwicklung in Richtung Individualisierung und sogar Sonderanfertigungen an. Und gerade in diesem Zusammenhang profitieren unsere Kunden von unseren Betriebsbesichtigungen, denn da wir die meisten organisatorischen und handwerklichen Abläufe kennen, können wir auch am ehesten abschätzen, welche Ideen verwirklichbar sind und welche rein fachlich unmöglich sind.

Auf jeden Fall haben die zwei ausgesprochen interessanten Tage (Brügge sehen ohne zu sterben, wie im ähnlich klingenden Film)  wieder Freude an der Qualität und der Philosophie von Jori vermittelt und wir werden auch in Zukunft die Stühle, Sessel und Sofas von Jori in unserer Ausstellung  anpreisen. Nicht zuletzt deshalb, weil 20 Jahre gemeinsame Entwicklung und Erfahrungen dies schon alleine wegen der vielen Nachkaufwünsche unserer Kunden fordern.

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Alle Artikel über Jori Polstermöbel sind im Blog unter der Rubrik Jori Polstermöbel zu finden.

Jori-Polstermöbel jetzt auch in Stoff

Polstermöbel am Computer oder auf einem Blatt Papier darstellen (2008)

35 Jahre Relaxsessel

Der geniale Chillap von Jori im Blog

Im Jahr 2008 lobten wir schon mal die Jori Neuausrichtung

Eine Schulung im Jahr 1009

Bericht von der Möbelmesse 2011

Bericht von der Produktschulung im Jahr 2011 von Nina Brunner

 Kritischer Artikel zur eigenen Jori-Sprache, der es manchmal nicht an Komik fehlt.

Jori auf der Möbelmesse 2006

Warum wir edle Polstermöbel bei Ihnen selbst anliefern

Gottseidank sind die Jori Polstermöbel besser, als deren Übersetzer, deren Bildsprache haben wir  ja im Beitrag "Jori wirbt geschmacklos" (im Jahr 2006) schon ausgiebig diskutiert.

Die Sonderseite für die JoriJubiläumsaktion.

Die Fotosession zum Jubiläumssessel Estilo mit Nina Webse Schoproni

Zu unseren Jori-Ausstellungs-Schnäppchen:
http://www.die-moebelmacher.de/startseite/produkte/sonderangebote/handel.html

Zu unseren Möbelschnäppchen:
http://www.die-moebelmacher.de/startseite/produkte/sonderangebote/moebel0.html

Der erste Artikel über Jori Stühle aus dem Jahr 2005

Zur Jori Homepage:
www.jori.com

 

 

 

 

 

Das Ende der Haustiere. 10000 Jahre Hirtenkultur

StierMinoischvon Klaus Prätor

Am Dienstag 8.7. um 19 h

geht es im SlowLädla, Hersbruck, Martin-Luther-Str. 5

um die gerade in und um Hersbruck lang bestehende Hirtenkultur und ihr zu befürchtendes Ende.

Die Älteren unter uns konnten noch erlben, wie im Hersbrucker Umland der Gemeindehirte die Kühe auf den örtlichen Hutanger trieb. Das war hier länger der Fall als anderswo, aber seit den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts ist es Vergangenheit. Nur selten machen wir uns klar, dass damit eine Tradition ihr Ende gefunden hat, die seit Menschengedenken diese Gegend geprägt hatte und die insgesamt die Menschheit so lange begleitet hat, wie von Kultur ernsthaft die Rede sein kann.

Hirten und Hochkultur

Vor mehr als zehntausend Jahren begannen im “fruchtbaren Halbmond” in Kleinasien Menschen Feldfrüchte anzubauen und sesshaft zu werden. Etwa zur gleichen Zeit fingen sie auch an, Tiere zu zähmen und in Herden zu halten. Dörfer bildeten sich und sehr schnell auch große und sehr große Städte – und die mächtigen Reiche des Vorderen Orients. Aber beides war nicht ohne Zusammenhang. Die frühen europäischen Kulturen in Kreta und Mykene mit ihren prächtigen Palästen beruhten auf dem Reichtum ihrer Herden. Blütezeiten des Hirtenwesens und der Kultur waren dann wieder die griechische und römische Antike und später die Renaissance. Die Kuppel des Doms von Florenz wurde von der Gilde der Wollhändler finanziert. Bereits die Antike wusste viel über die Bedürfnisse, Gefährdungen und Krankheiten der Tiere – und dieses praktische Wissen tauchte in den Werken der größten Dichter auf – so bei Hesiod, Vergil und Ovid.

Von daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sich allerorten in den Schriften wirkliche und mythische Hirten finden. Angefangen von Gilgamesch, dem Hirten von Uruk, über den Hirtenknaben, der dann der biblische König David wird, bis zu Paris, der durch sein Urteil im Schönheitsstreit dreier Göttinnen den trojanischen Krieg auslöst. Und natürlich gibt es auch Hirtengötter, so den Pan Arkadiens oder den römischen Herkules. Nicht zu vergessen, dass das Christentum sich Jesus als den guten Hirten vorstellt.

Auch hierzulande wirkte das Hirtenwesen prägend auf die Hochkultur.
Der “Pegnesische Blumenorden”, die sogenannten Pegnitzschäfer, erneuerte im 17. Jahrhundert Sprache und Dichtkunst. In ihm trafen sich im Hirtengewand würdige Personen, Nürnberger und andere Akademiker, die z.B. in Altdorf studiert hatten, auf einer Pegnitzwiese, später im Irrhain, redeten sich mit Hirtennamen an, diskutierten und verfassten Hirtengedichte. Auf der großen Friedensfeier nach dem Dreißigjährigen Krieg hielt der Präses des Ordens die Festrede und trug dabei zwei Hirtengedichte vor, die den Frieden priesen.

Komplexe Weidewirtschaft

Aber auch die Hirtenkultur selbst ist komplexer als wir sie uns vielleicht vorstellen. So wurden seit der Antike in der sogenannten Transhumanz die Tiere in jahreszeitlichem Wechsel über große Strecken, teilweise über mehrere hundert Kilometer, getrieben, um klimatisch und hinsichtlich der Nährstoffe optimale Bedingungen zu erhalten. Auch in unserer Gegend gab es bereits seit dem späten Mittelalter Wanderungen von Weidetieren über weite Strecken. So zogen Rinderherden aus Ungarn und Südpolen über Hersbruck und Nürnberg bis ins Rheinland. Die Finanzierung dieses Fernhandels durch das Nürnberger Patriziat bildete eine frühe Quelle seines Reichtums. Und der Hersbrucker Geldschatz, der unlängst im Hirtenmuseum ausgestellt war, könnte aus diesem Handel stammen.

Ein anderer prägender und nach wie vor interessanter Aspekt der Hirtenkultur war die Allmende (Hutweide, Espan etc.) , der gemeinsame Grund, auf dem die Tiere weideten und der der Gemeinschaft gehörte und von ihr gepflegt wurde. Mit der Rinderweide auf den Hutangern in den Sechzigern sind auch diese Allmenden zu einem Ende gekommen.

Fortschritt – oder nicht

Nun kann man das alles als den notwendigen Preis des Fortschritts betrachten. So wurde das auch gesehen seit (in Deutschland etwa zu Beginn des 19. Jahrhunderts) die Allmenden und die extensive Weidewirtschaft zugunsten der effektiveren intensiven Stallhaltung aufgegeben wurde. Aber heute wird diese Sichtweise nicht mehr allgemein geteilt. Wir bemerken, dass an dieser Entwicklung damals und heute nicht nur wissenschaftlicher Fortschritt, sondern auch wirtschaftliche Interessen beteiligt waren. Wir erkennen wieder die Vorteile der Weidehaltung, wo die Wiederkäuer nicht mit der Nahrung gefüttert werden, die auch Menschen zuträglich ist und die heute meist aus den Ländern des Südens eingeführt wird, und wir bezweifeln, dass die Effektivität der Massenmast- und -schlachtanlagen wirklich die Zukunft unserer Ernährung sein muss.
Aber gegenwärtig geht überall die Entwicklung noch in diese Richtung, die allenfalls noch Nutztiere und keine Haustiere mehr kennt. Überall? In einem kleinen Ort im Südosten Deutschlands werden seit einigen Jahren die Hutanger wieder mit einer alten Rinderrasse beweidet …

Nachhaltig schenken – die Geschenkideenbox für Bastelfans

von Nina Brunner

Die Geschenkideenbox  bietet allen die Freude am Basteln und Schenken haben, kostenlose Anleitungen um aus alten Sachen etwas Neues herzustellen. Eine schöne Idee, wie wir finden!

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Während Upcycling in der sogenannten Wegwerfgesellschaft bisher von eher geringer Bedeutung war, findet es in ärmeren Gesellschaften schon länger überdurchschnittlich häufig statt. In vielen Entwicklungsländern sind beispielsweise Flechttechniken verbreitet, mit denen sich aus alten Plastikprodukten oder altem Gummi neue Produkte fertigen lassen. Durch den Schwund der natürlichen Ressourcen und durch den gesellschaftlichen Wandel hin zu immer mehr Umweltbewusstsein gewinnt Upcycling auch hierzulande immer mehr an Bedeutung.

Da es nicht nur die Umwelt und den Gelbeutel schont, sondern man damit auch wunderschöne Dinge herstellen kann, gilt Stricken, Basteln und Nähen wieder als schicke und coole Freizeitbeschäftigung für urbane Menschen. Doch wem ab und zu die Inspiration fehlt, dem wird mit der Geschenkideenbox auf die Sprünge geholfen.

Mit der DIY-Geschenkideenbox können Bastel- und Umweltfreunde einzigartige nachhaltige Geschenke selber basteln. Dabei steht die Box unter dem Motto "Aus alt mach neu" und stellt zahlreiche kreative Bastelanleitungen aus Alltagsgegenständen bereit, die nicht nur die  Umwelt schonen, sondern auch noch Kunstwerke schaffen, die mit Designerstücken vergleichbar sind. Zu einer maßgeschneiderten Anleitung geht es in drei einfachen Schritten:

Nummer 1: Welches Material? ( Dabei erhält man eine Auswahl von Upycling  Materialien)
Nummer 2: Bastelanfänger oder Profi?
Nummer 3: Ist das Gebastelte für einen Mann oder eine Frau?

Hat man diese Punkte ausgewählt, spuckt die Box eine passende Anleitung aus, diese kann man dann kostenlos und ohne Anmeldung im PDF-Format downloaden.
Also los geht's hier http://www.erlebnisgeschenke.de/ideenbox/ – viel Spaß beim Basteln!

Im Brandiz.de Blog über das Nachhaltigkeitsblog: „Wie Mittelständler sich über Corporate Blogs profilieren“

Im Brandiz-Blog finden sich ganz viele spannde Artikel über das Bloggen für Firmen (Corporate Blogs) und glaubwürdige Kommunikation. In diesem Artikel von Klaus Wieking wird auch über das Nachhaltigkeitsblog berichtet:

Klein, aber oho: Wie Mittelständler sich über Corporate Blogs profilieren

Pfiffig gemachte Blogs wie der Nussblog von Jalall D'or sind im deutschen Mittelstand selten. Viele Mittelständler erkennen das Potential eines Corporate Blogs für Marketing und Kommunikation nicht.

Pfiffig gemachte Blogs wie der Nussblog von Jalall D’or sind im deutschen Mittelstand selten. Viele Mittelständler erkennen das Potential eines Corporate Blogs für Marketing und Kommunikation nicht.

Die Corporate-Blog-Szene der kleinen und mittelständischen Unternehmen ist sehr überschaubar. Dabei zeigen exzellente Blog-Beispiele, wie gerade der Mittelstand zeitgemäß Inhalte aufbereiten, mehr Umsatz machen und auch noch Geld sparen kann.

Unterkrumbach. Klingt nach Provinz, ist Provinz. Das Dorf im Nürnberger Land hat laut seiner Homepage derzeit 132 Einwohner. Seit 1988 ist Unterkrumbach Sitz der Manufaktur „Die Möbelmacher“, hinter der die Geschäftsführer Herwig Danzer und Gunther Munzenberg stehen. „Die Möbelmacher“ produzieren Möbel aus Massivholz, vorzugsweise ganze Küchen, edel, teuer, aber auch ökologisch korrekt und nachhaltig mit Holz, das ausschließlich in der Region geschlagen wird. Sogar Kunden aus Berlin oder Hamburg programmieren ihr Navi Richtung Unterkrumbach, um mit den Möbelmachern ihre Traumküche Wirklichkeit werden zu lassen. Viele reisen schon mit genauen Vorstellungen an, weil sie sich zuvor auf dem Blog der Möbelmacher schlau gemacht haben, der unter einer Domain firmiert, nach dem sich viele die Finger lecken: http://www.nachhaltigkeitsblog.de/ Seit 2005 existiert der Corporate Blog, Avantgarde aus Franken also. „Vorher haben wir ein Jahrbuch heraus gegeben. Über den Blog können wir wöchentlich und täglich über unsere Arbeit berichten“, erklärt Herwig Danzer die Vorteile.

Herwig Danzer: Der Marketingchef "Der Möbelmacher" ist einer der wenigen Mittelständler mit langjähriger Bloggerfahrung: Der Blog www.nachhaltigkeitsblog existiert seit 2005.

Herwig Danzer: Der Marketingchef “Der Möbelmacher” ist Pionier und bloggt seit 2005.

540 Kilometer von Unterkrumbach entfernt stehen Dorothea Linnenbrink und ihr Mann Jalalledin auf dem weithin bekannten Wochenmarkt im westfälischen Münster und verkaufen auf ihrem Stand Trockenfrüchte und Nüsse aus aller Welt. Bei Jalall D‘or, wie das Geschäft heißt, geht es ähnlich wie bei den Möbelmachern nicht allein um den schnöden Mammon, es steht eine Idee hinter dem Business. Über den Verkauf exotischer Waren wollen Dorothea und ihr aus dem Iran stammender Mann den bodenständigen, aber auch etwas sturen Westfalen fremde Kulturen näher bringen. „Das Brückenschlagen gehört zu unserer Philosophie“, sagt die diplomierte Geographin. Das spiegelt der www.jalalldor.de/nussblog/ wieder, der Bestandteil des seit 2010 bestehenden Onlineshops Jalall D’or ist. Dort geht es nicht nur um neue Rezepte und Lebensmittel, sondern auch schon mal um ausländische Künstler oder das Erklären des persischen Neujahrsfestes.

Zwei Unternehmen, die mit ihren hervorragenden Corporate Blogs beweisen, dass sich der deutsche Mittelstand das Internet im Allgemeinen und Blogs im Speziellen erobert hat – könnte man glauben. Tatsächlich sind Nuss- und Nachhaltigkeitsblog in ihren Branchen Ausnahme-Erscheinungen, fast Solitäre, denn die Blogszene der Kleinunternehmer und Mittelständler gleicht eher der iranischen Salzwüste Dascht-e Kawir als einer fränkischen Blumenwiese. “Im Bezug auf unsere direkten Konkurrenten sind wir allein auf weiter Flur”, berichtet auch Lara Albrecht von dem Offenbacher Reiseunternehmen Dein Bus, das den flott gemachten Corporate Blog blog.deinbus.de unterhält.

Zwar hat die überragende Anzahl der kleinen und mittelständischen Unternehmen, kurz KMU, inzwischen eine Präsenz im Web, doch die begrenzte Zahl der Blogs aus diesem Bereich erkennt man schon daran, dass immer wieder die selben Referenzbeispiele – Saftblog, Kaffee-Satz etc. – heranzitiert werden. Woran das liegt? Zwei Faktoren dürften entscheidend sein: Zeit und fehlendes Wissen. „Der Blog macht eine Schweinearbeit“, erklärt Möbelmacher Danzer anschaulich. Kompetente Texte schreiben, Videos drehen und in den Blog einpflegen, für die Verbreitung der Inhalte über den Blog hinaus sorgen – das alles kostet Zeit. Auf acht bis zehn Stunden in der Woche schätzt Dorothea Linnenbrink, die von einer weiteren Autorin unterstützt wird, die Pflege ihres Corporate Blogs.

Blogger-Duo: Dorothea und ihr Mann Jalalledin betreiben nicht nur einen Stand auf dem Münsteraner Wochenmarkt, sondern auch den Nussblog.

Blogger-Duo: Dorothea Linnenbrink und ihr Mann Jalalledin betreiben nicht nur einen Stand auf dem Münsteraner Wochenmarkt, sondern auch den Nussblog.

Nicht weniger schwer wirkt sich fehlendes Wissen aus. Einen Blog auf WordPress-Basis einrichten (oder einrichten lassen), mit SEO und Content-Distribution hantieren, lässt sich für den Hausgebrauch lernen. Sich schriftlich nicht nur korrekt auszudrücken, sondern auch Geschichten zu erzählen, komplexe Sachverhalte wiederzugeben, ist ungleich schwerer, zumal die Fähigkeiten vieler Handwerker und kleiner Gewerbetreibender auf ganz anderen Gebieten liegen. Warum sich also zum mühseligen Daily Business noch einen Corporate Blog aufschnallen? Worin besteht der Nutzen fürs ohnehin mühselige Geschäft?

Hier ein paar Vorteile des Mediums Corporate Blog für Mittelständler:

Werben Werbung mit klassischen Medien wie Tageszeitung oder Plakat ist für Mittelständler vergleichsweise teuer, TV-Werbung zumeist unerschwinglich. Zudem bergen sie, wenn es sich nicht um Fachmedien handelt, die Gefahr hoher Streuverluste. Auch das Herstellen, Drucken und Vertreiben von Flyern, Broschüren und Katalogen kostet viel Geld. Die Investitionen in den Aufbau eines Corporate Blogs sind hingegen überschaubar, die finanziellen Aufwendungen für die Aktualisierung und Pflege lassen sich, abgesehen von der investierten Arbeitszeit, niedrig halten. Größter Vorteil eines Blogs: Durch den Aufbau relevanter Inhalte und das Einhalten der wichtigsten SEO-Regeln landet man im Google-Ranking auf den vorderen Plätzen – eine bessere Werbung gibt es nicht, zumindest nicht online.

Produkte und Dienstleistungen erklären Viele Mittelständler stellen hochkomplexe Produkte her, die man erst einmal erklären muss. Da bietet ein Corporate Blogs nicht nur theoretisch unbegrenzten Raum, sondern auch alle Vorteile eines digitalen Mediums: bewegte Bilder, Skizzen, Grundrisse, Tabellen, Statistiken, Animationen oder Links zu weiteren Inhalten. „Ausführlichere Inhalte und Stories sind möglich“, erklärt Lara Albrecht von Bus.de. So kann sich ein Unternehmen in all seinen Facetten darstellen – auch abseits des Kerngeschäfts. Hinwesie von gemeinnützigem Engagement oder auf kulturelle Aktivitäten können ebenso Teil eines Corporate Blogs sein wie die Beschreibung des eigenen Berufsalltags.

Ehrlich und authentisch sein Das Internet ist ein Markt der Möglichkeiten, aber auch ein Dschungel. Wer steht hinter der Website? Wer sind die Betreiber? „Die Leute wollen gerade bei Lebensmitteln wissen, wer dahinter steckt“, weiß Dorothea Linnenbrink von Jalall D’or. Auf einem Corporate Blog kann man die Geschichte hinter der Geschichte erzählen, den Handelnden ein Gesicht geben, „aus dem Nähkästchen plaudern“, wie Lara Albrecht ergänzt. Das schafft Vertrauen, Sympathie, ein gewisse Nähe. Dazu gehört aber nicht nur ein Talent zum Storytelling, sondern auch der Mut, sich so authentisch wie möglich zu geben – abseits von Werbesprech und Marketing-Phrasologie.

Kunden besser kennenlernen und Dialoge führen Wer die richtigen Inhalte auf seinem Corporate Blog platziert, bekommt Resonanz in Form von Kommentaren. Dies kann nicht nur der erste Anknüpfungspunkt für eine Beratung sein, der Betreiber erfährt auch einiges über die Wünsche und Bedürfnisse seiner Kunden. Die systematische Auswertung von Postings kann zu erhellenden Erkenntnissen über den Kunden, das bislang unbekannte Wesen, führen und am Ende zu Produkten, die noch besser seinen Wünschen entsprechen.

Mehr Umsatz machen Ein Corporate Blog ist kein Onlineshop, kann aber unmittelbar zu mehr Klicks in ihm führen. Deinbus.de stellt regelmäßig interessante Reiseziele vor, der Klick zur Buchungsmaske für eine Busfahrt dorthin ist nicht weit. Auf dem Nussblog erscheinen regelmäßig leckere Rezepte für mehr oder minder exotische Speisen – die Zutaten dazu kann man auf Jallal D’or gleich einkaufen. Je mehr interessante Inhalte den Blog befüllen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass auf der Homepage geshoppt wird.

Inhalte verteilen Ein Corporate Blog funktioniert nur als Teil einer umfassenden Digitalstrategie. Lara Albrecht von DeinBus: „Unsere Social Media Kanäle gehen Hand in Hand mit unserem Blog: Social Media teasert an, der Blog erzählt. Ähnlich verhält sich die Beziehung zur PR: Pressemitteilungen sind seriös, informativ und beschränken sich auf’s Wesentliche. Der Blog hingegen bietet ein gewisses Look & Feel.” RSS-Dienste und Newsletter tun ein Übriges zum Verteilen der auf dem Blog aggregierten Inhalte.

Funktioniert ein Corporate Blog technisch wie inhaltlich, kann sich der Betreiber freuen. Über den Traffic beispielsweise. „Wir haben täglich zwischen 200 bis 500 Besucher“, berichtet Herwig Danzer vom Nachhaltigkeitsblog. Die Öffnungsrate seines Newsletters liegt bei sensationellen 25 bis 30 Prozent. Man muss nicht unbedingt nach Unterkrumbach fahren, um etwas über “Die Möbelmacher” zu erfahren.

Welche Bildung braucht eine Nachhaltigen Entwicklung? Vortrag im Kulturbahnhof Ottensoos

ReheisFoto014JPG-2Am 10. Juli um 19.00 Uhr hält Privatdozent Dr. Fritz Reheis im Kulturbahnhof Ottensoos  einen Vortrag über die „Befreiung vom Hamsterrad“. Dabei geht es um den Umgang mit der Zeit beim Lernen und Leben, um Beschleunigungs-zwänge und die Turboschule und das Wiederfinden der Eigenzeit. Fritz Reheis ist Hochschullehrer am Lehrstuhl Politische Theorie der sozial- und wirtschafts-wissenschaftlichen Fakultät der Universität Bamberg. Er war viele Jahre lang Gymnasiallehrer für Sozialkunde, Deutsch, Geschichte und Philosophie. Das Thema ist gerade wegen der G8/G9-Diskussion, der Einseitigkeit einer  verwertungs-orientierten Ausbildung und der Suche nach einem ausgewogenen Lebensstil hochaktuell.

PD Dr. Fritz Reheis
Fritz Reheis ist Hochschullehrer am Lehrstuhl Politische Theorie der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bamberg. Der promovierte Soziologe und habilitierte Erziehungswissenschaftler war viele Jahre lang als Gymnasiallehrer für Sozialkunde, Deutsch, Geschichte und Philosophie tätig. Buchveröffentlichungen:

– „Politische Bildung. Eine kritische Einführung“ (Wiesbaden 2014)
– (Hg. zus. mit Michael Görtler) „Reifezeiten. Zur Bedeutung der Zeit in Bildung, Politik und politischer Bildung“ (Schwalbach/Ts. 2012)
-  „Wo Marx Recht hat“ (Darmstadt 2011 – auch als Hörbuch)
-   „Bildung contra Turboschule! Ein Plädoyer“ (Freiburg i. Br. 2007)
-  „Nachhaltigkeit, Bildung und Zeit: Zur Bedeutung der Zeit im Kontext der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in der Schule" (Baltmannsweiler 2005)
-  „Entschleunigung: Abschied vom Turbokapitalismus" (München 2003)
-  „Die Kreativität der Langsamkeit: Neuer Wohlstand durch Entschleunigung" (Darmstadt 1996, 2. Auflage 1998, 3. Auflage 2008 – auch als Hörbuch)
– „Konkurrenz und Gleichgewicht als Fundamente von Gesellschaft: Interdisziplinäre Untersuchung zu einem sozialwissenschaftlichen Paradigma" (Berlin 1986).
Fritz Reheis ist u. a. Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik.

Eintritt: 10 Euro (Studenten und Schüler die Hälfte)
Donnerstag, 10.07.2014
um 19:00 Uhr
Kulturbahnhof Ottensoos
Bahnhofstraße 11
91242 Ottensoos
ÖPNV:  S1 Bamberg – Nürnberg – Hartmannshof

Alle Informationen zum Kulturbahnhof mit allen Veranstaltungen finden Sie unter: kulturbahnhof-ottensoos.de/

Lieferung von Massivholzbett nach Rheinhessen im Video

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Ein kleines Schlafzimmer, ein gemeinsam entworfenes Bett mit Nachtkästchen

Unsere Kalenderleser kennen die Familie aus Rheinhessen schon aus dem Kalender 2014, wo wir ihre schicke kleine Küche nebst Kater vorstellen. Meist entstehen beim gemeinsamen Planen und auch schon neue Einrichtungsideen und so haben wir uns ein Jahr später auf ein sehr individuell geplantes Bett einigen können, natürlich mit dem genialen Bettsystem von Pro Natura, für dessen Auswahl sie extra einen Ausflug nach Unterkrumbach machten. Die Einstellung am Bettsystem – dabei werden ganz individuell bestimmte Holzlamellen entfernt, verdoppelt oder andere ergonomische Feinheiten eingebaut – hat Rückenschulleiterin Ute Danzer sorgfältig im Einstellprotokoll festgehalten, denn während sie in unserer Gegend selbst zum Einstellen fährt, wäre es im entfernten Nieder-Hilbersheim (322 km) doch ein wenig aufwändig.

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Die individuelle Einstellung des Bettsystems ist die Aufgabe von Ute Danzer

Ursprünglich wollten die Kunden das edle Bett samt Zubehör selbst abholen, aber wenn man weiß, dass es schon fertig ist und die Termine alle schon verplant sind, fragt man dann halt doch mal, was die Lieferung kosten würde und so suchten wir einen vernünftigen Weg, der schnell aber auch preiswert ins ersehnte Bett führt. Ich bot an, den Besuch der Frankfurter Light an Building Messe, an der ich mich regelmäßig über die Entwicklung von Leuchten und Lichtsystemen informiere, mit der Lieferung des Bettes zu verbinden, so kam es lustigerweise zu einem Montagevideo ausgerechnet von dem, der das fast nie tut (was man im Video hoffentlich nicht sieht).

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Das erklärt auch, warum beide Kunden  selbst mit aufbauen, normalerweise machen wir das natürlich komplett für unsere Kunden samt Entsorgung der Verpackung und Überreichung der Flasche köstlichen Frankenseccos nebst Rechnung. Vom Kundendienst des Nachölens und "Fehler Ausbügelns" im Küchentisch berichten wir bald an anderer Stelle. Was ich dabei gelernt habe war die Tatsache, dass Rheinhessen ebensowenig Hessen sind, wie die Franken Bayern. Dieser Fauxpas passiert mir hoffentlich nie wieder, denn der nächste Schritt wäre wohl das Wohnzimmer …  

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Schlafzimmer aus Massivholz von den Möbelmachern

Die Küche zum Schlafzimmer

Die Bettsysteme von Pro Natura

„Grillen like a boss“ – eine Slow Food Veranstaltung, bei der man tolle Leute traf

Slow14GrillkursRIZ_0069 Slow14GrillkursRIZ_0104Der erste erwähnenswerte der "tollen Leute" wäre der Grillmeister Christian Aman, der die Weber Gasgrills perfekt im Griff hatte und durch seine angenehme Art und kompetente Kochbegleitung einen erlebnisreichen Abend bot. Das Team vom Riz unterstütze ihn dabei ebenso tatkräftig wie hilfsbereit und schaffte eine total entspannte Atmosphäre, obwohl alle Teilnehmer von Anfang an fleißig ins Kochen und Vorbereiten eingespannt waren.  Slow14GrillkursRIZ_0018

Von den 15 teilnehmenden Slow Food Mitgliedern kannten sich nur drei, aber innerhalb der ersten halben Stunde freundeten wir uns an, weil alle den gleichen Kochvogel – also die Begeisterung für die feine Küche – teilten. Dabei waren ausgebildete Gastronomen,  Kochkursleiter, ausgebildete Ernährungsexperten und engagierte KochneurotikerInnen und das sogar mit einer in dieser Grilldisziplin nahezu traumhaften Frauenquote – Ellen arbeitete sogar für zwei (Kochgruppen).

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Die Rezepte lagen bereit, die Gruppen bildeten sich spontan und los gings mit den Vorbereitungen. Sofort begann die Diskussion zwischen sklavischer Befolgung der Rezeptvorgaben versus kreativer Auslegung derselben, zum Glück konnten aber alle sooo gut kochen, dass das Essen beider Parteien zwei Stunden später zum echten Genuss wurde. 
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Nach allen Vorbereitungen schaffte es Christian mit drei Gasgrills (leider waren auf diesem Gelände keine Holzgrills zugelassen) mit beeindruckender Exaktheit alle Gerichte – also Huhn, Steak und Lachs – auf den Punkt gleichzeitig fertig zu machen, die anspruchsvollen Teilnehmer hätten aber lieber nacheinander die Gänge heiß und in Ruhe genossen, als ein Sammelsurium auf dem Teller zu vereinen. Slow14GrillkursRIZ_0128

Aber das tat der Freude über das Erlernte keinen Abbruch, Lob und Verbesserungsvorschläge wurden zusätzlich zu den Berichten aus den Kochgruppen sehr sensibel aber konstruktiv vergeben und so kam es, das sich selbst nach der Veranstaltung noch ein Drittel im Studio Wolny im Handwerkerhof zum Nachfeiern trafen. Slow14GrillkursRIZ_0133

Es war wirklich toll sooo viele kochbegeisterte Menschen kennen zu lernen und fürs nächste Mal, sollte man ein wenig mehr die Slowfood Philosophie einbeziehen, nicht um es langsamer zu machen, sondern um mehr Wert auf die verarbeiteten Produkte zu legen. Vielen Dank an Gerhard Tremel und Wittensteins Tafelfreuden für die Organisation. Slow14GrillkursRIZ_0137Wer alle Fotos sehen und haben möchte, schickt einfach eine Mail an herwig.danzer@die-moebelmacher.de. 

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Der Vergleich Gas- vs Holzgrill im Nachhaltigkeitsblog der Möbelmacher

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Alice im Frankenland

von Alice Niklaus

Zurück aus dem Land der Tränen habe ich mir als Einstieg in das Land der Erinnerungen eine kurze Wanderung im Sittenbachtal gewünscht. Sittenbachtal am vergangenen Pfingstsonntagvormittag? Zu wenig Schatten spendende Bäume! Mein Wanderführer plant um, lässt das frühmorgens schon sehr warme Tal links liegen und startet ab Stöppach zu einem mir noch unbekannten Ziel. Wir verlassen den Stöpperbach, das heisst, eigentlich verlässt er uns, denn er verschwindet ganz einfach und ohne Vorwarnung. Wir biegen nach links ab, dabei entsteht das erste Foto. P1140284Ein rundum schöner Baum auf einem Hügel inmitten des Dorfs. Es ist neun Uhr, nun fängt das Wandern an. DSC04516_cr Das grüne Tor entlässt mich in eine üppige Landschaft. Es lohnt sich, aufmerksam auf schmalem Weg durch Wiesen und Felder zu gehen und sachte nach DSC04519Blumen zu suchen, die uns mit ihrer Farbigkeit Freude machen  Manchmal ist ein Kniefall nötig, um einem zarten Geflecht auf die Spur zu kommen, wie hier beim Wasserberg. DSC04530

Und ich weiss immer noch nicht, wohin die Reise geht. mir ist aber klar, dass bis zum Ziel noch einige Höhenmeter zu überwinden sind.

Ein Fels, ein Fels mit Ausblick,DSC04527 das Dorf im Tal unten heisst Kirchensittenbach. Und der Fels ist……. DSC04526

der Wachtfels und die Fahne ist die Frankenfahne!

Fotos: Waldemar und Alice