Warum der Kalender der Möbelmacher auch ein Jahrbuch ist

Kalender

Das neue Jahrbuch Nr. 18, der Kalender 2014

Einzelanfertigung und Ökologie

Im Jahr 1997 – zwar 33 Jahre nach Pirelli , aber lange vor der heutigen Kalenderflut – brachten die Möbelmacher ihren ersten Kalender heraus. 

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Der erste Kalender hatte noch eine Spiralbindung

Die Idee entstand, weil ein normaler Katalog oder Prospekt die Möglichkeiten der Einzelanfertigung nicht darstellt, denn wir wollen nicht genau das Produkt auf dem Foto verkaufen, sondern mit dem Beispiel belegen, dass es für diese abgebildeten Kunden die optimale Lösung war. Es geht weniger darum, ob diese Einrichtung schön ist (was trotzdem nicht schaden würde), sondern dass sie nach den Wünschen und Anforderungen des Kunden entstand. Gleichzeitig konnten wir ob des ökologischen Anspruchs unserer Kunden auch nicht verschwenderisch mit Papier umgehen und so entstand das jährliche Präsentieren unserer Arbeit mit dem Zusatznutzen Kalender, denn man kann ihn nicht nur lesen, sondern auch auf aufhängen. Gleichzeitig können wir mit diesem Medium auch erzählen, was sich im Laufe des letzten Jahres so alles an Aktionen, Veranstaltungen, Lustigem oder Nachdenkenswerten ereignet hat und warum uns nachhaltiges Wirtschaften so wichtig ist.

Format und Finanzierung

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Seit 1998: Das Din A 4 Format, wird aufgehängt Din A 3

Der Kalender 1997 war der einzige mit der kalenderüblichen Spiralbindung, denn kurze Zeit später entdeckte herwig Danzer im Wendy Pferdekalender von Tochter Laura, dass sich das hängende Format verdoppeln lässt, wenn man DinA 4 auffaltet. Größer als Din A 4 wäre im Versand sehr teuer und so entstand das Format und die doppelte Lochung, die zum Aufhängen entweder zwei Nägel oder ein Bändchen benötigt (der Draht von Sektkorken ist auch gut geeignet). Die Lochung hat für viele Kunden den Nebeneffekt, dass sie den abgelaufenen Kalender in Ordnern sammeln können. Gleichzeitig stellte sich heraus, dass das Projekt das Werbebudget einer Schreinerei nicht zuletzt durch den teuren Versand übersteigen würde und so entstand für den Kalender 1999 die Idee, die Seite hinter dem Kalendarium als Anzeigenfläche zu verkaufen.

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Die Anzeigen zählen zu den ganz wichtigen Informationen des Kalenders und werden sehr aufmerksam gelesen

Allerdings nur an Betriebe, die wir auch ehrlich empfehlen können, denn – wie unsere Anzeigenkunden berichten – es entstehen wirklich viele Kontakte und Verkäufe durch diese ehrliche Werbung. Zusammen mit den Werbekostenzuschüssen unserer Lieferanten für Polstermöbel, Küchengeräte, Matratzen und Beleuchtung können wir seitdem Satz, Druck und Versand bezahlen, den Rest müssen wir halt selbst machen. 

Fotografierzwang und die hübschen Damen 

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Unser Kunden fotografierte seine Schlafzimmer mit seiner Tochter selbst

Die Aufschieberities oder neudeutsch Prokrastination ("Man müsste mal wieder fotografieren") kann man sich bei Kalenderprojekten nur bis in den September leisten, spätestens dann muss man sehen, wie man die 12 großen und 60 kleineren Fotos zusammen bekommt, denn dazu sind viele Termine bei den Kunden nötig. Das erzeugt einerseits Druck, andererseits haben wir aber das Glück immer aktuelle Fotos unserer Einrichtungsarbeit zu besitzen, die wir auch im Internet sehr ausgiebig nutzen.

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Auch Familie Maly durften wir in Ihrer neuen Möbelmacherküche fotografieren

Ganz wichtig ist dabei, die Nutzung genau mit den Kunden abzusprechen, denn deren Einstellungen könnten unterschiedlicher nicht sein: Die einen kauften ihre Einrichtung nicht zuletzt mit dem Ziel damit auf den Kalendertitel zu gelangen (was zufällig auch gelang), bei den anderen dürfen wir zwar fotografieren, aber sie wollen selbst nicht mit aufs Bild und möchten auch nicht, dass deren Name erwähnt wird.

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Mädels haben anscheinend mehr Spaß am Fotografieren, Jungs zu finden ist wirklich schwierig

Andere wiederum schicken uns ausgezeichnete selbst gemachte Fotos, sogar mit hübscher Tochter, und manchmal bringen wir einfach gut aussehende Jungs und Mädels als Models mit, wobei es leider sehr schwer ist, modelnde Jungs zu finden. Wenn dann zusätzlich zu den hübschen Mädels auch noch unser Freund und Playboy-Fotograf Peter Jirman jun. ein Bild in seinem Stil beisteuert, haben wir schon wieder einen kleinen Skandal.

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Playboy-Fotograf Peter Jirmann jun. bei der Arbeit in unserer Werkstatt

Auch wenn das den Vorteil hat, dass über den Kalender wenigstens gesprochen wird ist es ein wenig schade, aber wir wissen durch die Auswertung der Fragebögen, dass genau diese Bilder die sind, die am meisten positive Bewertungen erhalten, aber auch am meisten negative.

Der Fragebogen und Forschungswerk

Seit dem Jahr 2000 liegt jedem verschickten Kalender (in der Zwischenzeit werden 5600 von 7000 per Post verschickt) ein Fragebogen ( Mailing30Kalender14Online herunterladen) bei, in dem nicht nur das beste und schlechteste Bild gewählt wird, sondern auch Fragen nach den Kalenderinhalten und sogar den Kaufmotiven gestellt werden. Die Auswertung derselben hat dann wieder Einfluss auf die Gestaltung des nächsten Jahrbuchs. Weil das aber kein wirklich objektives Bild der Kundenmeinung ergibt, haben wir im Jahr 2008 unsere Freunde vom Forschungswerk mit einer zweiteiligen Telefon-Kundebefragung beauftragt und  – neben super Werten bei der allgemeinen Kundenzufriedenheit – auch erfahren, dass unser Jahrbuch bei 28 Prozent der Kunden einen festen Platz an der Wand hat. Der beste Platz ist hier übrigens das Gästeklo, denn dort sehen ihn statistisch am meisten Menschen. Wir waren von diesem positiven Ergebnis wirklich überwältigt, die Marketingfachleute sehr erstaunt, und so gaben sie den Rat, das Format beizubehalten, bis aus eigenen Ideen oder anhand der Fragebögen eine sehr viel bessere Idee auftaucht.  Tja, das haben wir bis jetzt gemacht und den aktuellen Kalender 2014  (bald kommt er per Post, aber nur, wenn Sie uns Ihre Adresse an info@die-moebelmacher.de schicken) kann man in diesem Jahr erstmals auch mit einem online-Formular bewerten.

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Am besten ist es natürlich, wenn die Kunden selbst auf den Fotos zu sehen sind

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei unseren Kunden, die mit ihren schönen Aufträgen die Aufnahmen erst ermöglichen, bei unseren Lieferanten und Partnern, die mit Werbekostenzuschüssen oder Anzeigen die Finanzierung ermöglichen und bei allen Menschen, die uns als Model, Grafiker oder einfach Ratgeber unterstützen. Hier ist der Kalender 2014 schon mal online zu sehen (schöner ist natürlich, wenn man noch drauf wartet, bis man ihn in den Händen hält).

 

 

Der Veritanische Tunnel – Uraufführung im Kulturbahnhof Ottensoos

von Nina Brunner

VeritanischerTunnelBild2

Am Sonntag, den 8. Dezember um 16.00 Uhr  wird im Kulturbahnhof Ottensoos das ökologische Märchen vom Veritanischen Tunnel (Bilder und Text von Volker Stahlmann) uraufgeführt. Es handelt sich um ein Märchen für Erwachsene und Kinder über Fortschritt, Wachstum, Zufriedenheit und das zerbrechliche Glück. Volker Stahlmann hat das Märchen bereits vor 30 Jahren geschrieben.

Die Mitwirkenden sind  Roland Eugen Beiküfner(Sprecher) und Friederike Pöhlmann-Grießinger(Regie) von KUNSTundDRAMA sowie Dagmar Waßmann (musikalische Begleitung).

Sonntag, 08.12.13
Beginn: 16:00 Uhr
Eintritt: 10 Euro

KULTURBAHNHOF OTTENSOOS gemeinnützige Stiftung
Bahnhofstraße 11
91242 Ottensoos

Alle Infos zu den Veranstaltungen und zum Kulturbahnhof finden Sie unter:
www.kulturbahnhof-ottensoos.de

Der Schupfer Anger im Aufwind!

von Alice Niklaus

Elektronische Post in Briefform erreicht mich von Ottmar Fischer, Initiator der Aktion "1000 Obstbäume für die Frankenalb" (www.1000obstbaeume.de) und lässt mich aufhorchen!

Im Verlauf meiner Hutangersuche fand ich im Februar 2008 den SchupferAnger. P1040005Darauf standen unerwartet einige schwarze Rinder oder Kühe, so genau konnte ich dies nicht ausmachen, im Gelände, nahe genug, um mich zu erschrecken. P1040014Sie seien ausgebüxt, sagte mir im Nachhinein ein Bauer, den ich unterwegs antraf. Aha!

Der nachstehende Brief hat einen unmittelbaren Bezug zu meiner Hutangersuchaktion: Es geht um eine sehr erfreuliche Sache, deren Beschreibung ich nachstehend etwas gekürzt wiedergebe:

Herzliche Einladung

zur Mitarbeit an der Reaktivierung des Schupfer Angers am

   30. November 2013, Beginn um 9.00 Uhr.

Schon seit Jahren gibt es den Gedanken, den fast vergessenen Schupfer Anger wieder intensiv zu pflegen. Die zum Ort Schupf gehörende Angerfläche ist ein besonders wertvoller Bereich. Erste Schritte wurden im Rahmen des Projekte "1000 Obstbäume für die Frankenalb" mit einer Sortenbestimmung und Kartierung durchgeführt. Reiser aus heimischen Beständen wurden gewonnen und Jungbäume veredelt.

Mit der kommenden Aktion sollen Pflege an bestehenden Bäumen durchgeführt, verbuschte Bäume freigestellt und besondere Sorgfalt auf den Erhalt von ökologisch wertvollen Altbäumen gelegt werden. Als Höhepunkt werden neue Obstgehölze – historische Sorten – gepflanzt. Als Gäste sind die beiden Fachleute Ottmar Fischer (Streuobstinitiative Hersbrucker Alb) und Peter Renner  (Kreisfachberater des Landkreises) anwesend.

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich viele Schupfer Bürger zur Mitarbeit bei den Reaktivierungsarbeiten "ihres Schupfer Angers" beteiligen würden. Das kann mit aktiver Mitarbeit auf dem Anger sein, kann aber auch eine Kanne Kaffee oder eine Spende für einen Baum/Material usw. bedeuten.

Anmeldung bitte bei Gemeinderat Ernst Schmidt, Schupf 67, Tel. 09157-823.

Koordination und Vorbereitung: Andreas Friedrich, Tel. 09151-8383-18, bauamt@happurg.de P1030998a

 

ACHTUNG: Wegen der frostigen Witterung wird die Pflanzaktion auf das kommende Frühjahr verschoben! 

Natürlich auch mit Teppich

EssplatzHeckHagenBirne_0094TeppichbearbeitetWEBBei unserem Slogan "Alles Gute zum Einrichten" bedeutet "Alles" zum Beispiel auch Teppiche. Wir besitzen einige Beispiele und alle Farb- und Knüpfmuster, vielleicht planen wir genau deshalb für viele Wohnzimmer auch gleich die passenden Teppiche. WoziAlbertPferdWEB

Denn wir suchen gemeinsam mit den Kunden einfach mit dem Holzmuster der Möbel, dem Ledermuster der Polstermöbel (in diesem Fall der Barhocker) EssplatzHeckHagenBirne_0002HockerWEBund dem Stoffmuster der Vorhänge die passenden Farben raus, bestimmen Größe und Form anhand der Grundrisszeichnung und schicken die Entwurfszeichnung an Kinnasand. 2013-01-16 11.53.58

Dann kommt per Post ein hundertprozent farbechtes gedrucktes Muster zurück welches wir mit unseren Kunden nochmal überprüfen und erst dann geht der Teppich in die Fertigung, an der selbstverständlich keine Kinder beteiligt sind.  2013-10-23 11.07.09 Das Original überprüfen wieder Nina Brunner und Ute Danzer und wir liefern die Wohn- oder Schlafzimmer komplett mit den Holzmöbeln, den Polstermöbeln, der Beleuchtung und den Vorhängen. Eben "Alles Gute zum Einrichten." Und dass das Freude macht, sieht man auf dem letzten Foto:

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Die Wohnzimmer der Möbelmacher

Jori Polstermöbelschnäppchen aus unserer Ausstellung

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Tolle Köchinnen und ein Mann aus Trinidad bereicherten die Frauenmesse „fem“ auf der Consumenta 2013

IMG_9900IMG_9948Sandra Dennerlein machte am Samstag und Sonntag den fulminanten Anfang mit einem speziell für die Frauenmesse abgestimmten Gericht, das nicht nur köstlich schmeckte, sondern auch leicht und gesund war.

Den Lachs garten wir im Dampfgarer und legten ihn danach nur ganz kurz auf den Tepan Yaki.

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2013-10-28 13.15.542013-10-28 13.49.52Am Montag überzeugte die Küchenchefin von der Maria Ward-Schule – Regina Werner die Gäste mit einem Rinderschmorbraten nach einem Rezept aus dem 17. Jahrhundert, modern und schnell gegart im Druckdampfgarer von Miele. Die Fotos Samstag bis Montag

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Consumenta13DienstagMarga_0138Consumenta13DienstagMarga_0223Es übernahm Marga Linhard vom Forsthaus Schweigelberg den Kochlöffel und kreierte zusammen mit herwig Danzer und Hans Werner Bodem köstliche Wildgerichte. Außerdem zeigte Hansi, wie man Reh- und Hirschkalbkeule fachgerecht zerlegt, es war ein echtes Meisterstück.

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  IMG_0174Am Donnerstag kam unsere Nachbarin und IMG_0161Kräuterpädagogin Anita Eberhard vom Grünen Baum Kühnhofen mit Andrea Glockner und kredenzte den Kunden wunderbare Nudeln mit Rosenpesto und einen Löwenzahnsalat mit gebratenem Speck. Natürlich erzählten wir auch von ihrem Hotel und den von uns eingerichteten Zimmern und vergaßen auch nicht den "Heimat auf´m Teller" zu erklären. Die Fotos Dienstag bis Donnerstag

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Consumenta13Freitag_0034Am Freitag Consumenta13Freitag_0082sprang Stephen Fraser aus Trinidat ein, wir mussten ihn gottseidank nicht einfliegen, weil er der Ehemann der genialen  Moderatorin der fem-Bühne, Susanne Hofmann-Fraser, ist und in Nürnberg lebt. Er zeigte die Zubereitung von "bake and shark" ein Gericht, dass inTrinidat am Strand serviert wird. Bake ist einfach ein frittierter Hefeteig (mit Backpulver und Kreuzkümmel) und Shark war bei uns natürlich kein Hai. Der Fisch wurde ebenfalls frittiert und dazu machte Stephen zwei köstliche Soßen. Es war ein echtes kulinarisches Erlebnis.

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 Consumenta13Freitag_0103Am Samstag hatten wir eine Kochshow mit den Weightwatchers, für die Regina Hoschmann (die früher 36 kg schwerer war) von sich und den Weightwatchers erzählte. Die Weightwatchers zählen nicht Kalorien, sondern Pro-Punkte, keine Po-Punkte wie ich am Anfang fälschlicherweise verstanden habe, obwohl das gut passen würde. Fotos von Freitag und Sonntag.

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ConsumentaSonntag_0046Den zweiten Sonntag bestritt Steffi Kneißl, mit 22 Jahren die jüngste der Köchinnen, ConsumentaSonntag_0048 die zur Zeit Chef de Patissier bei Stefan Rottner ist. Es gab das köstliche schokoladensoufflee, um dessen Rezept wir händeringend gebeten wurden, deswegen hier:

225g butter 225g zartbitterschokolade schmelzen 200g Zucker 7 Eier auf dem Wasserbad aufschlagen und mit der Schokomasse verrühren 100g Mehl dazu geben und in ausgezuckerte Formen geben 10 min bei 160° backen und mit Puderzucker bestäuben. Hier sind Fotos vom zweiten Sonntag.

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Eine riesengroßen Dank an alle, die mitgemacht haben, hier sind nochmal alle Links:

 

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13CO_Fem-Repro_icon

Alles über die "fem," die Eventmesse auf der Consumenta in der grünen Küche der Möbelmacher in der Halle 4A 

Das Gesamtprogramm unserer Kochshows im Blog

Alle Blogartikel über die "fem" sind hier zu finden.

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Die Köchinnen

SandraDennerleinDie Vorstellung von Sandra Dennerlein von der  Kochmanufaktur Kochstern 

BIOerleben13Sonntag_0033Die Vorstellung von Schwester Regina Werner, Küchenchefin der Maria Ward Schule Nürnberg

Bioerleben8_8_08_32 (1)Die Vorstellung von Marga Linhard vom  Forsthaus Schweigelberg in  Behringersmühle 

Gewebeschau07Miniköche21Die Vorstellung von Anita Eberhard vom Grünen Baum Hersbruck,

StefanieKneisslAusschnitt Die Vorstellung von Stefanie Kneißl, Patisiere bei Stefan Rottner

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Die "fem" auf der Möbelmacherhomepage http://die-moebelmacher.de/consumenta  wo man auch 2×2 Karten pro Tag gewinnen kann

Die Homepage der "fem" auf der Consumentaseite

 

 

 

PRESSEINFORMATION – Kurzfilmwettbewerb LebensWERTraum 2025 – BIOFACH trifft Nürnberg

von Nina Brunner

PRESSEINFORMATION Oktober 2013
BIOFACH trifft Nürnberg:
Internationaler Kurzfilmwettbewerb

LogoBioinderStadt
• Bluepingu richtet erstmalig zur BIOFACH 2014 einen internationalen
Kurzfilmwettbewerb aus
• Thema: ‚LebensWERTraum 2025‘

Bluepingu hat erstmalig zur BIOFACH 2014 einen internationalen Kurzfilmwettbewerb ausgerufen. Lebenswert, Lebensraum, Lebenstraum – das vielschichtige Thema des Kurzfilmwettbewerbs eröffnet eine Vielzahl an Interpretationsmöglichkeiten für die potentiellen Teilnehmer.

Im vierten Jahr organisiert Bluepingu e.V. nun bereits eine öffentliche Event- Reihe begleitend zur BIOFACH. Die BIOFACH, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, findet jährlich in Nürnberg statt, 2014 vom 12.-15. Februar. Als Teil des Bündnisses „Bio in der Stadt“ organisiert Bluepingu e.V. parallel zur Fachmesse eine Veranstaltungsreihe, die auch Nicht-Fachbesuchern offen steht. „Wir möchten die Strahlkraft der BIOFACH nutzen, um auch einer breiten Öffentlichkeit die Chancen eines Lebensmodells jenseits von Geiz, Profitgier und Egoismen aufzuzeigen“, sagt Frank Braun von Bluepingu. In Kooperation mit der NürnbergMesse, dem Veranstalter der BIOFACH, der auch die Preisgelder spendet, und der Stadt Nürnberg haben wir deshalb das Aktionsbündnis „Bio in der Stadt” gegründet. 2014 gibt es nun erstmalig einen Kurzfilm-Wettbewerb.

Startschuss für den Wettbewerb war der 1. Oktober 2013. Auf der Webseite www.LebensWERTraum.de finden sich alle Informationen zum Wettbewerb. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2013. Anschließend gibt es ein Publikums-Voting, ehe eine Fachjury aus renommierten Filmemachern und
Experten die Preisträger ermittelt. In der Jury sind „Taste the Waste“- Regisseur Valentin Thurn, „Silent Snow“- Regisseur Jan van den Berg, Herbert Heinzelmann, Publizist und Medienpädagoge und Jens Müller-Ali, Bluepingu Aktivist und Kameramann.

Lebenswertraum

Folgende Preise werden vergeben:
1. Platz: 2000 €
2. Platz: 1250 €
3. Platz: 750 €
Publikumspreis: 500 €

Die Preisverleihung findet am 13. Februar im Rahmen einer Festveranstaltung in Nürnberg statt. Dort werden wir auch die besten Filme in einer Kurzfilmrolle zeigen. Beiträge können per Post, E-Mail oder aber auch als Link auf einem You-Tube- oder Vimeo-Channel eingesandt werden. Die Preisverleihung findet am 13. Februar 2014 im Rahmen einer Festveranstaltung in Nürnberg im historischen Rathaussaal statt. Dort werden wir auch die besten Filme in einer Kurzfilmrolle zeigen.

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Webseite des Filmwettbewerbs:
www.lebenswertraum.de
Kontakt für weitere Fragen:
Bluepingu e.V.
Frank Braun
Tel +49 (0) 171 4993272
frank@bluepingu.de

Den Beitrag zum Kurzfilmwettbewerb im Nachhaltigkeitsblog finden Sie unter: http://www.nachhaltigkeitsblog.de/2013/10/lebenswertraum-internationaler-kurzfilmwettbewerb-.html

Schubert`s Winterreise mit Christoph Prégardien in der Tafelhalle Nürnberg

KONZERTEINLADUNG
am Samstag, 16.11.2013 um 20:00 Uhr in der Tafelhalle Nürnberg

ensembleKontraste

Foto: www.ensemblekontraste.de

Schuberts Winterreise
eine komponierte Interpretation von Hans Zender für Tenor und Kammerensemble
mit Christoph Prégardien
ensemble KONTRASTE
Leitung Kevin John Edusei
"…Ein Werk wie die Winterreise ist eine Ikone unserer Musiktradition, eines der großen Meisterwerke
Europas. Wird man ihm ganz gerecht, wenn man es nur in der heute üblichen Form – zwei Herren im Frack, Steinway, ein meist sehr großer Saal – darstellt? …" Hans Zender KONTRASTE – Klassik in der Tafelhalle präsentiert in seinem 2. Saisonkonzert einen Meilenstein der Ensembleliteratur des 20. Jahrhunderts. Nach dem begeisternden Saisoneröffnungskonzert mit Zappa and Friends in der vollbesetzten Tafelhalle geht es allerdings nun um – im wahrsten Sinne des Wortes – "ernste Musik". Zenders Interpretation der Winterreise nähert sich dem todernsten Stück mit höchstem Respekt vor dem Original. Seine Kritik an der gängigen Aufführungspraxis dieses Liederzyklus ist für ihn Ausgangspunkt und Inspiration für seine Neufassung. In der komponierte Interpretation sucht er nicht nach einer neuen Deutung, sondern macht systematisch von den Freiheiten Gebrauch, welche alle Interpreten sich auf intuitive Weise zubilligen: Dehnung bzw. Raffung des Tempos, Transposition, Herausarbeiten charakteristischer farblicher Nuancen….

Die Musiker selbst werden auf Wanderschaft geschickt, die Klänge reisen durch den Raum; ja sogar
bis ins Außerhalb. Für den Zuhörer wird der Liederzyklus zur abenteuerlichen Wanderung. Das Werk wurde ziemlich genau vor 20 Jahren, am 21. September 1993 in Frankfurt a.M. uraufgeführt und löste geradezu euphorische Publikumsreaktionen aus: Hans Zender hat Schuberts Winterreise, die in unserem allzu geschäftigen Kulturbetrieb zu reinem Kunstgenuss zu verkommen drohte, wieder etwas ihrer ursprünglichen Brisanz zurück gegeben. Das ganze Stück ist für 22köpfiges Ensemble geschrieben und stellt jeden Musiker vor extreme Herausforderungen.

Christoph Prégardien, einer der herausragenden lyrischen Tenöre unserer Zeit, arbeitet mit Dirigenten, wie Barenboim, Gardener, Harnoncourt, Herreweghe, Metzmacher und Thielemann. Ganz besonders geschätzt ist sein Schaffen als Liedsänger, wobei ihn eine langjährige Zusammenarbeit mit seinen bevorzugten Klavierpartnern Michael Gees und Andreas Staier verbindet.

2005 fand das erste gemeinsame Konzert mit dem ensemble KONTRASTE statt. Es folgten mehrere
Auftritte u. a. in Nürnberg, Warschau, Schwetzingen. 2011 erschien die erste gemeinsame CD mit
Liedbearbeitungen von Schumann, Mahler und Killmayer.

Vorverkauf und Infos:

Tafelhalle
Äußere Sulzbacher Straße 62
90401 Nürnberg

Haltestelle Tafelhalle Linie 8

Kulturinformation
Königstraße 93
90402 Nürnberg
Tel 0911 231 4000
Fax 0911 231 7575

kulturinfo@stadt.nuernberg.de,
sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen
Online Kartenverkauf
unter www.tafelhalle.de
Reservierung
info@ensemblekontraste.de
www.ensemblekontraste.de

 

Bericht über die Frauenmesse „fem“ auf der Consumenta in der Herbsrucker Zeitung

HZ13ConsumentaSeit 13 Jahren kam der Artikel über die Consumenta am Montag nach dem ersten Wochenende, die Leser hattten also noch 7 Tage Zeit die Messe zu besuchen. Soll im nächsten Jahr auch wieder so sein, nur in diesem Jahr – ausgerechnet als wir in einer neuen Halle waren – kam der schöne Artikel von Siegfried Fuchs erst am Dienstag nach der Messe, es gibt Schlimmeres.

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Krippen und Koch-Shows
Nur wenige Aussteller aus der Hersbrucker Schweiz bei Consumenta

NÜRNBERG/HERSBRUCK (fu) – Heimische Firmen aus dem Hersbrucker Raum waren im Gegensatz zur Freizeitmesse im Frühjahr nur in deutlich geringerer Anzahl vertreten. Dennoch glänzte die Region auch auf der „Consumenta“ mit Vertretern.

Den größten Messestand, eigentlich waren es zwei, hatte die Firma „Die Möbelmacher GmbH“ aus  Unterkrumbach. Deren „grüne Küche“ stand diesmal in der fem-Ernährungslounge in Halle 4A (direkt neben dem Haupteingang Ost). Täglich wechselnd zeigten fränkische Spitzenköchinnen, u. a. auch Anita Eberhard vom „Grünen Baum“ in Kühnhofen zusammen mit Firmenchef herwig Danzer in ihren Koch-Shows „echte Freude am Kochen“. Zudem beantworteten sie die zahlreichen Fragen der (meist) Zuschauerinnen in einem anschließenden Workshop. Eine Massivholzküche, Tische und Essplätze aus eigener Produktion rundeten die Ausstellung ab.

Daneben präsentierte Ute Danzer Massivholzmöbel, Bettsysteme, Polstermöbel und vieles mehr für gesundes Sitzen, Liegen und Schlafen, u. a. „ProNatura“-Schlafberatung (www.die-moebelmacher.de).

Premiere mit Antrieb Vorweihnachtliches gab es am Stand von „Krippenbaustudio Ursula Böhner“ mit  Produktion in Engelthal zu bestaunen und natürlich zu erwerben. Permanent gefragt waren bei den netten Verkäuferinnen Weihnachtskrippen, -figuren und Zubehör, Geschenke und Weihnachtsdekorationen (krippenursel@gmx.de). Daneben konnten sich diesmal die Messebesucher an einem zweiten „Böhner- Stand“ mit Waffeln, Germknödeln, Kaffee, Apfelstrudel oder Suppe stärken.

Beständiger Dauergast auf der Consumenta ist Johann Regn aus Hartenstein. Mit seiner Firma „IHV I. Regn“ bietet er schon seit vielen Jahren erfolgreich permanentmagnetische und elektronische Kalk- und Rostschutzsysteme zur Wasseraufbereitung an. („Bin mit der Nachfrage recht zufrieden!“) Umweltfreundlich – ohne Salz und Chemie – werden Kalkablagerungen in Rohrleitungen, Armaturen und an Heizstäben von Spül- und Waschmaschinen verhindert.

Erstmals dabei war die Firma „Came-Antriebssysteme“, u. a. für elektrische Antriebe für Einfahrts- und Garagentor. Der in Henfenfeld wohnhafte Inhaber Ronny Gerstenberger und seine Frau Susanne zeigten sich begeistert von der guten Nachfrage für ihr umfangreiches Sortiment.

Und am Ausgang warb eine nette Dame für die „Nürnberger Nachrichten“ und ihre Heimatbeilagen. Nachgefragt, ob denn überhaupt noch Interesse am Gedruckten bestehe, erzählte sie erfreut, dass alleine
am Freitag rund zweihundert Personen aus dem mittelfränkischen Raum ein Probe-Abonnement unterschrieben hätten.

Äthiopien – Land der Sinne und des Kaffees

Gerne weisen wir auf das Projekt von dem Bio-Kaffee-Shop Coffee Circle hin:

 

"Die Berliner haben sich dem direkten Kaffee-Handel verschrieben. Das bedeutet, dass die angebotenen Kaffees zwar nicht das Fair Trade-Siegel tragen, jedoch kauft das Unternehmen den Kaffeebauern ihren Ertrag direkt ab und zahlt ihnen hierfür das Drei- bis Vierfache des Weltmarktpreises. Zudem wird pro verkauftes Kilo ein Euro in firmeneigene Förderprojekte u.a. in Äthiopien gespendet. Die Projekte werden vor Ort mit den Bauern und ihren Familien festgelegt, der Kunde wiederum kann beim Kauf entscheiden, in welches Projekt die Spende fließen soll.

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Äthiopien ist eines der faszinierendsten Länder Afrikas. Darin sind sich die meisten Reisenden und Kenner des Landes einig. Nicht zu übersehen ist vor allem die starke Inklination des Agrar-Sektors auf den Kaffeebau. Das Land ist bekannt für einige der besten Kaffees der Welt. Auch das Startup Coffee Circle engagiert sich in Äthiopien.

Auch wenn Äthiopien ein von Armut geprägtes Land ist, ist es doch eines der wenigen politisch relativ stabilen Länder der Region im Osten Afrikas. Während vor allem die Hauptstadt Addis Abeba immer weiter wächst und auch mehr und mehr Wohlstand anzieht, sind die ländlichen Regionen doch zum großen Teil stark unterentwickelt. Abhilfe könnte jedoch der Tourismus bringen. Reisende entdecken das Land und seine Schönheiten und sind dabei besonders von der landschaftlichen Vielfalt und der Natur des Landes begeistert. Viele Nationalparks beherbergen seltene Tierarten und der ständige Wechsel von Savanne, Steppe und Gebirgslandschaft hinterlässt bleibenden Eindruck. Die Berghänge sind überzogen von Kaffeeplantagen.

Hier liegt auch eine Konzentration von Entwicklungsprojekten zur Verbesserung des Lebensstandards.
Der Anbau von Bio Kaffee von Coffee Circle (http://www.coffeecircle.com/entwicklungsprojekte/) zum Beispiel geht einher mit gleich mehreren Entwicklungsprojekten in Äthiopien. Und dort profitieren vor allem die wenig entwickelten Landesteile weitab der Hauptstadt Addis Abeba. Dabei geht es darum, den Menschen in diesen von der Regierung vergessenen Regionen eine Grundlage zum Leben zu bieten, sowie den Lebensstandard mit einfachen Mitteln nachhaltig zu erhöhen. Der Bau von Trinkwasserbrunnen oder die Einrichtung von medizinischer Versorgung gehört genauso zu den Projekten von Coffee Circle wie etwa der Bau eines Spiel- und Fußballfeldes für die Kinder der Dörfer. Da die meisten Menschen in den betroffenen Regionen direkt oder indirekt von Kaffeeanbau leben, ist ein Fortschritt somit direkt mit der eigenen Arbeitskraft verbunden. Für die Kunden, welche in Europa gerne ein wenig mehr Geld für ihren Kaffee zahlen, bringen die Projekte in Afrika die Gewissheit, mit jedem Schluck Kaffee die Arbeiter zu unterstützen. Durch die kontinuierliche Unterstützung können die Anbauregionen nachhaltig ihre Situation verbessern und somit auch für kommende Generationen eine nachhaltige Basis schaffen.

Wer sich näher mit Land und Leuten beschäftigt, wird schnell merken, dass Äthiopien ein faszinierendes Land ist. Auch für die Einheimischen verbessert sich die Situation durch gezielte Hilfsprojekte von Coffee Circle mehr und mehr."

www.coffeecircle.com/