Hersbrucker Zeitung über Architektur im Nürnberger Land und das regionale Musterhaus

HZ13RegionalesMusterhausGrossWEBDominik Heinz von der Hersbrucker Zeitung hat über moderne Architektur im Nürnberg Land geschrieben und dabei auch unser regionales Musterhaus erwähnt, das ausschließlich aus Materialen der Region erbaut wurde und ausschließlich von Handwerkern aus der Region. Als Symbol für regionale Wirtschaftskreisläufe soll es zeigen, was die Region zu bieten hat, wenn man sich mit dem Wert der Regionalität auseineindersezt. Denn es geht um Arbeits- und Ausbildungsplätze, es geht um Steuereinnahmen und Infrastruktur und es geht vor allem um die Lebensqualität in der Region.

Der ganze Artikel und der lustige Zusammanhang mit dem Badzhimmerfotos ist im Nachhaltigkeitsblog dokumentiert.

Zeitungsartikel über Architektur mit regionalem Musterhaus zeigt Wirkung im Badezimmer

DominikHeinzHZ62013-03-28 12.48.48Da hat Dominik Heinz einen ebenso ausführlichen wir guten Artikel über Architektur in der Hersbrucker Alb in der Hersbrucker Zeitung veröffentlicht.

HZ13RegionalesMusterhausGrossWEBAber Ute Danzer war irgendwie gar nicht so glücklich über das Foto im regionalen Musterhaus, besonders das spontan geknipste Badfoto, das wegen der Holzbadewanne natürlich interessant ist, allerdings ihrem Anspruch an Beleuchtung und Dekoration nicht ganz genüge tat. 

Aber- wer hätte es gedacht – genau dieses Foto zeigte dann eine tolle Wirkung. Da Freunde von uns darauf erkannten, dass unsere Palme hinter der Badewanne nicht mehr so ganz frisch aussieht, brachten sie flugs eine neue mit. 

BadMusterhaus_0007BearbeitetWEB

So beweist Dominik Heinz und die Hersbrucker Zeitung mal wieder: "In Hersbruck rührt sich was."

Mit dieser Fotoaktion auf Facebook (mit dem großen Schneebesen siehe Bild 1 mit Dominik Heinz) werben wir für die Gewerbeschau Hersbruck vom 10. bis zum 12. Mai, für deren Kochshows mit den Steaks des Hutangerochsens man sich heute schon anmelden kann: http://die-moebelmacher.de/gewerbeschau.

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Die Badezimmer der Möbelmacher

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Nachdem der von Dominik Heinz sorfältig recherchierte Artikel im Netz leider nicht zu finden, wollen wir ihn hier für Sie zum Lesen zur Verfügung stellen (kleine Korrektur: herwig Danzer ist  Schreinergeselle, nicht -Meister):

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Neues Bauen im Nürnberger Land

Moderne Architektur steht oft in Verruf unnötig exzentrisch und unpassend zu sein. Regionale Beispiele zeigen das Gegenteil.
Das Rotkreuzhaus in Hersbruck wurde von der Bayerischen Architektenkammer und der Obersten Baubehörde als „Beispiel für energieeffizientes Bauen“ gekürt. Foto: D.Heinz

Hört man den Begriff „moderne Architektur“
denkt man sofort an
Flachdach, kubische Formen und
fast leere Räume mit wenigen, sündhaft
teuren Designermöbeln. Aber
moderne Architektur ist wesentlich
mehr als das Klischeebild des nicht
in seine Umgebung passenden Klotzes:
Innovative Entwürfe und neueste
Technik gehen mit altbewährter
Bauweise und ökologischen Materialien
einher.
Nicht immer arbeiten Architekten
gegen bestehende Substanz und regionale
Baustile. Vielmehr versuchen
sie nach den optisch und
qualitativ ausreißenden Bauwerken
der 1950er bis 1970er Jahre wieder
vermehrt auf hochwertigere Entwürfe
zurückzukommen. Klassische
Regionalarchitektur wird mit moderner
Bauweise gepaart. Das bedeutet
jedoch nicht, mittelalterlich
anmutende Fachwerkhäuser in neuem
Gewand hochzuziehen.

Vielmehr arbeiten die Planer bei
Bedarf bestimmte Elemente, wie die
Holzbauweise oder das geschindelte
Satteldach, in ihre Entwürfe ein und
kombinieren sie mit aktueller Technik,
wie energieeffizienter Passivhaus-
Technologie. Die Entwürfe unterscheiden
sich dabei so stark wie
die spätere Nutzung.

Ghettoisierung aufheben

„Inklusion“ ist das Motto des „In
der Heimat wohnen“-Hauses in
Lauf. Besitzer ist der Caritasverband
im Nürnberger Land, Bauträger
war die Joseph Stiftung. Das
2012 fertiggestellte und bezogene
Gebäude bietet alten, behinderten,
pflegebedürftigen und jungen Mietern
Wohnraum. Ziel ist eine möglichst
große Durchmischung. „Wir
wollen eine Ghettoisierung aufheben.“
erklärt Michael Groß, Geschäftsführer
des Caritasverbandes
im Nürnberger Land. „Doch wir
müssen aufpassen, dass nicht nach
ein paar Jahren eine Homogenisierung
der Bewohner auftritt und man
nur noch eine „Gruppe“ darin hat.“
Das „Heimat-Haus“ verfügt über
fünfzehn 1,5- oder 2-Zimmer-Wohnungen
und einen Gemeinschaftsraum.
Hier können die Bewohner zusammenkommen
um kleine Feiern zu
veranstalten oder gemeinsam Kaffee
zu trinken. Zudem sind ein Sozialpädagoge
der Caritas 15 Stunden
pro Woche sowie ehrenamtliche HelferInnen
in einem Stützpunkt anwesend.
Das ganze Gebäude ist barrierefrei.

Trotz des guten Konzeptes haben
solche Projekte oft Probleme mit
Bauträgern und Investoren: „Wir sehen
uns sehr häufig mit Vorurteilen
konfrontiert.“ erzählt Groß. „Gerade
was Menschen mit Behinderungen
anbelangt haben die Leute falsche
Vorstellungen. Dabei sind das
meiner Erfahrung nach sehr ordentliche
und zuverlässige Mieter. Wir
möchten ihnen eine Chance bieten
sich gleichberechtigt in das Leben
der Gesellschaft zu integrieren.“
Jede Wohnung hat Zugang zu einem
eigenen Balkon oder einer
Dachterrasse, was die Wohn- und
Lebensqualität deutlich steigert.
Trotz der relativ schmalen Fenster
sind die Wohnungen hell und lichtdurchflutet.
Die kubische Form mit
den vorgesetzten Balkonen wirkt als
konsequente Weiterführung der benachbarten
Wohnblock-Architektur.
Dennoch sticht es aus seiner
Umgebung heraus. Nicht nur die
auffällige Farbe trägt dazu bei, sondern
auch die Wahl eines Flachdaches.
Die umstehenden Gebäude dagegen
tragen Satteldächer.

Das Projekt-Haus konnte sich von
Anfang an nicht über mangelnde
Nachfrage beklagen: Für 15 Wohnungen
meldeten sich über 80 Interessenten.
Investoren übernehmen
die Kosten für Personal und den Gemeinschaftsraum.
Um für ein gutes
Wohnklima zu sorgen gab es bereits
vor Bezug Informationsveranstaltungen
und Treffen zwischen den
späteren Bewohnern, so dass sich
diese kennenlernen konnten. Mechthild
Holzapfel, Sozialpädagogin der
Caritas sagt: „Uns ist wichtig, dass
die Menschen nicht nur nebeneinander,
sondern MITeinander leben und
aufeinander achten.“

Innovation und Nachhaltigkeit

Ein besonderes Stück moderner
Architektur ist das Rotkreuzhaus in
Hersbruck. Das Besondere liegt
nicht in einer außergewöhnlichen
oder exzentrischen Formgebung.
Diese ist sehr klassisch gehalten und
orientiert sich an regionaler Architektur.
Das Herausragende ist die
durchgehend ökologische, energieeffiziente
und nachhaltige Bauweise.
Gerade bei öffentlichen Gebäuden
ist diese sehr selten zu finden. Der
zweigeschossige Bau in Holzrahmenbauweise
mit einem Glasschuppen-
Vorbau mit Gründach wurde
zudem von der Bayerischen Architektenkammer
und der Obersten
Baubehörde zum „Beispiel für energieeffizientes
Bauen“ gekürt. Das
Gebäude besteht aus komplett
schadstofffreien und recyclebaren
Materialien. Wo es ging, wurden
Baustoffe aus der Region verwendet.
Die bei flüchtiger Betrachtung wie
Wellblech wirkende Außenhaut ist
in Wirklichkeit eine Holzlamellenfassade.
Im barrierefreien Erdgeschoss
gibt es neben einer öffentlich
zugänglichen Toilette auch einen
Second Hand – Kleiderladen.
Lediglich die Einsatzfahrzeuge von
BRK-Bereitschaft und Wasserwacht
wurden in eine angrenzende Betonhalle
mit Waschplatz ausgelagert.
BRK-Bereitschaftsleiter Martin
Linz erzählt: „Bei der Ausschreibung
wurde zwar nicht explizit auf
Ökologie Wert gelegt, doch waren
wir dem gegenüber natürlich sehr
offen. Auch der Kostenfaktor zählte.“
„Der Baugrund ist nicht unproblematisch.
Deshalb ist die Holzbauweise
nicht nur aus ökologischen,
sondern auch aus statischen Gründen
ideal. Eine ohnehin schwere Bodenplatte
trägt ein leichtes Haus.“
ergänzt Architekt Klaus Thiemann.
Der Hersbrucker legt viel Wert auf
ökologisches und nachhaltiges Bauen.
Die Hälfte seiner Neubauten sind
in Holzbauweise mit recyclebaren
und schadstrofffreien Materialien
gebaut. So ist der Bodenbelag kein
Linoleum , sondern Naturkautschuk.
Eine Regenwasser-Zisterne
speist die WCs.

Um die Baukosten zu senken half
die spätere Belegschaft selbst aktiv
bei den Arbeiten mit: BRK-Bereitschaft
und -Jugend sowie Wasserwacht
erledigten Rodungs- und
Streicharbeiten im Innenbereich.
Auch die Trägerkonstruktion der
Garage sowie die Unterkonstruktion
der Innenwände montierten die
haupt- und ehrenamtlichen Helfer
selbst.
„Die Holzwände im Innenraum
haben sich als großer Vorteil gegenüber
Gipskartonwänden erwiesen.“
erzählt Martin Linz. „Sie sind wesentlich
robuster. Uns kommt das
natürlich entgegen, da die Wache
rund um die Uhr besetzt ist und das
Gebäude also permanent genutzt
und benutzt wird. Zudem werden in
Gemeinschaftsräumen Schulungen
oder Veranstaltungen abgehalten
und es gibt einen Rentner-Stammtisch.
Dennoch entspricht das Gebäude
vollstens unseren Vorstellungen
und Ansprüchen und wir sind
sehr zufrieden damit.“

Ökologie-Gespür entwickeln

Auch im Wohnbereich findet Holz
als Baustoff durchaus Verwendung:
Das Regionale Musterhaus der „Möbelmacher“
in Unterkrumbach ist
ein sehr gutes Beispiel dafür. Gemäß
dem Motto der Vollholz-Schreinerei
stammt auch das Musterhaus zu 95%
aus der Region. Das beinhaltet nicht
nur die verwendeten Baustoffe.
Auch die Arbeiten wurden komplett
von Firmen und Unternehmern aus
der Region durchgeführt. Ziel dabei
war die Förderung des Absatzes von
heimischem Holz, sowie regionaler
Wirtschaftskreisläufe. „Die „Möbelmacher“
verarbeiten ungefähr zwei
Drittel der gesamten Wertholzproduktion
im Nürnberger Land.“ erzählt
Schreinermeister Herwig Danzer.
„Aber das Etikett „Bio“ allein
reicht nicht. Das Ganze braucht
auch einen sozialen Touch. Hier
muss man alles mit einbeziehen, vom
Hersteller bis zum Monteur.“

Auch die Verbindung von Ökonomie
und Ökologie spielte eine
wichtige Rolle. Bestehend aus heimischer
Kiefer wurde das Haus, in
dem Danzer mit seiner Familie lebt,
in Holzrahmenbauweise gebaut. Gedämmt
ist es mit ökologischen und
recyclebaren Zellulosefasern. Tonziegel
decken das traditionelle Satteldach
und eine negative Boden-
Deckelschalung gestaltet die Fassade.
Während der Boden im Obergeschoss
aus Buchendielen besteht,
wurden im Erdgeschoss Solnhofener
Platten verlegt. Auch im Innenbereich
wurde das Ökologie-Bewusstsein
konsequent weitergeführt:
Selbst die Badewanne besteht
aus geöltem Vollholz!
„Nicht nur die Außenhaut zählt
für uns in Sachen Ökologie und Ökonomie,
sondern auch der Innenbereich.“
erzählt Herwig Danzer.

„Die Lebensqualität wird allzu oft
vernachlässigt. Dabei machen eine
Küche, ein Schlaf- oder Wohnzimmer
wahnsinnig viel aus. Vollholzmöbel
sind zwar teurer als Baumarktprodukte,
bieten dafür aber
auch höhere Qualität. Dadurch sind
sie deutlich langlebiger und steigern
die Lebensqualität.“

Newsletter 88: Steaks auf der Gewerbeschau, höhenverstellbare Schreibtische und 25-jähriges Jubiläum der Möbelmacher

Liebe Leute,

 

vom 10. bis 12 Mai beteiligen wir uns an der Hersbrucker
Gewerbeschau, weil "Da rührt sich was." Was wir wann für Sie anrühren und wie
Sie sich jetzt schon für die Plätze an der Testessertafel anmelden können,
erfahren Sie in diesem Newsletter. Für vielbeschäftige Menschen haben wir auch
alle Infos über Aktionen und Sonderangebote in das Video gepackt, auf das Sie
hier klicken können:



Die
Themen heute:

Gewerbeschau 1: Anmelden für die Testesserplätze – Edles
vom Hutangerochsen

Dank der
Unterstützung durch das Versicherungsbüro Hertel und Wagner können Sie diesmal
das erste Weide-Ochsenfleisch des Naturschutzzentrums Wengleinpark probieren
(wenn Sie sich rechtzeitig hier anmelden). Am Freitag um 16:30, am Samstag um 11:30 und
am Sonntag um 11:00 Uhr bereiten wir es sogar mit Bürgermeister Robert Ilg und
Landrat Armin Kroder liebevoll in unserer grünen Küche zu.

Das Geschmackerlebnis soll ganz viele Menschen zu
Hutangerpaten machen (natürlich auch zu Möbelmacher-Küchen-Kunden), denn dieses
Projekt verbindet vorbildlich die Pflege
der einzigartigen Hutangerweiden im Nürnberger Land mit dem Genuss von edelsten
Bio-Fleisch der Hinterwälder-Rinder aus vorbildlicher Tierhaltung. In unserer
grünen Küche (Kirschbaum aus Lilling) und an unseren Essplätzen erleben Sie
Heimat auf und UNTER dem Teller.

Das Programm der Gewerbeschau und Anmeldemöglichkeit
Das Hutangerblog mit n och mehr Infos zum Thema
Wir
danken den unterstützenden Partnern der Kochshow:

Versicherungsbüro
Hertel und Wagner
Metzgerei Hartmann
Biomarkt Lauf und
Herbsruck
Bürgerbräu Hersbruck
Naturschutzzentrum Wengleinpark


Gewerbeschau 2: Jubiläumsmöbel, Sonderangebote und Tische

Natürlich
haben wir unsere Jubiläumsmöbel dabei, die ursprünglich mal für die immer öfter
anfragenden Kinder unserer Kunden gedacht waren, die sich in der Zwischenzeit
aber in allen Altergruppen bewähren. Mit dem Bett ab 890 €, dem Tisch für 1390.-
und der Bank für 890.-€ wollen wir die Möglichkeiten der Kleinserienfertigung
zeigen, auch wenn wir – rein statistisch – viel öfter die individuellen Wünsche
unserer Kunden erfüllen.

Außerdem haben wir ein Wohnzimmer in Elsbeere
dabei, viele Essplätze, die neusten Stühle von Jori und das komplette
Schlafzimmer und Matratzenprogramm von Pro Natura am Stand gegenüber, auf dem
Ute Danzer – je nach Andrang – am Samstag um  10:30 und am Sonntag um   1 5:30
die Vorteile einstellbarer Bettsysteme demonstriert.

Alle Aktionen auf
der Gewerbeschau finden sie
hier.


Höhenverstellbare Schreibtische als Problemlösung bei
Verletzung oder Platzmangel

Christine
Meier-Reichel schrieb uns am 13. März:

"Hallo Herwig, hab Kreuzbandriss und OP. Tausend Dank
für den höhenverstellbaren Schreibtisch, kann quasi im Liegen arbeiten und auch
die Beinneigung an die Schreibtischhöhe anpassen etc. Bin ich froh um das Teil.
LG Christine"

Ein ganz anderes
platzsparendes Model haben wir für eine Arztpraxis neben das Ultraschallgerät
entworfen. Das hat eine einzige höhenverstellbare Säule, ist aber unglaublich
stabil und weil der Rechner mit dem ganzen Regal samt der
Arbeitsplatzbeleuchtung zusammen rauf- und runterfäh rt auch sehr praktisch.

Auch dafür bekamen wir Kundenlob, welches zusammen mit dem ziemlich
schicken Video im Nachhaltigkeitsblog zu finden ist.


Mal was anderes: Schloßküche in Weiherhaus

Stilistisch sind wir offen, nur qualitativ vernagelt.
Aktuelles Beispiel ist die Schloßküche in Weiherhaus, die wir für Familie von
Grundherr stilistisch an das Gebäude angepasst haben. Modernste Technik in einem
rustikalen Kleid. Suchen noch Ideen für das Kalenderfoto (wie zum Beispiel einen
Minnesänger nebst holder Maid …)

Bericht von
der Montage im Blog


Mal ohne Holz: Sofa, Teppich und Couchtisch

Zugegeben,
meist haben wir mit Holz zu tun, sogar mit dem Massivholz aus der Region. Muss
aber nicht immer so sein, denn hin und wieder wünschen sich Kunden auch mal ne
Glasplatte und ein poliertes Edelstahl-Couchtischgestell, das exakt zum Sofa
(Glove von Jori) passt und den damit harmonierenden Teppich von Kinnasand.
Alles liebevoll gemeinsam entworfen und
aufeinander abgestimmt.

Mehr zum Sofa Couchtisch und
Sessel


25 Jahre Möbelmacher vom 14. bis zum 16. Juni: Denis
Scheck am Freitag, Holger Heuber am Samstag und das Collegium Musicum am Sonntag

Freitag
14. Juni, 19 Uhr

Denis Scheck wird nach dem von "The Lady and the
Tramps" musikalisch begleiteten Sektempfang als Deutschlands bekanntester
Literaturkritiker und Streiter für das Gute, Wahre und Schöne das Beste aus
"Druckfrisch" vortragen. Bitte jetzt schon anmelden, es könnte  etwas eng
werden.
(Eintritt 12€ für Erwachsene / 8€ für Schüler)
Details und Anmeldung zum Jubelfreitag
Die Sendung Druckfrisch

Samstag 15. Juni, Tag der
offenen Tür ab 10 und ab 19 Uhr:
Holger Heuber erzählt aus seinem
abenteuerlichen Leben am Sa., 15. Juni 2013 beim gemeinsamen Feierabend mit
Kunden, Freunden und Wegbegleitern. Gerade läuft der Film "Jäger des
Augenblicks" in den Kinos an, der die Extremsportler und Freunde der Möbelmacher
Stefan Glowacz und Holger Heuber bei ihrer Expedition auf den Roraima begleitet.
Holger Heuber wird den Vortrag zu unserem Jubiläum halten, denn er war der erste
gemeinsame Bekannte der Geschäftsführer Münzenberg (beim Klettern) und Danzer
(beim Kajakfahren). Der Eintritt ist frei, aber wir bitten eindringlich um
Anmeldung. 
Mehr dazu: "Jäger des Augenblicks" im Nachhaltigkeitsblog
Details zum
Jubelsamstag und Anmeldung

Sonntag, 16. Juni, Tag
der offenen Tür ab 10 und um 17 Uhr:
Das Collegium Musicum mit dem wir
gemeinsam im Jahr 1998 die Unterkrumbacher Werkstatt-Tage erfanden, spielt unter
der Leitung von Susanne Pflaumer Werke von Gaetano Donizetti, Georg Friedrich
Händel, Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn. Die erste Geige spielt unsere
Auszubildende Sohia Bernutz und durch das Programm führt Richard
Siebenbürger. Eintritt im Vorverkauf 10€, Schüler 6€ (Abendkasse und ohne
Reservierung12€/8€)
Details zum Jubelsonntag und
Anmeldung


Lob für unsere Facebookaktionen

Vielen
Dank für das Lob für unseren Facebookauftritt an die Künstlerin Ute Scharrer:

"…, dann halt mal ein Kompliment für deine Arbeit: dank der launigen
Kommentare und der schönen Fotos sind Deine Möbelmacherbeiträge die einzige
"Werbung", die man auf diesen Seiten mit dem allergrößten Vergnügen
wahrnimmt!"

Viele "Gefällt mir" bekamen wir zum Beispiel für den "Träum- und Freudienst" und Aktuell läuft das Fotoalbum "In Herbsruck rührt sich was" zur Gewerbeschau, bei dem jeder
mitmachen kann, der uns besucht und nicht fotoscheu ist. Alle Videos auf Face
book finden Sie hier. Wenn Sie selbst bei Facebook sind, würden wir uns sehr
über ein "Gefällt mir" auf unserer Seite freuen.


Kurznachrichten +++ Buchbesprechungen "Das Ende unserer
Tage" von Christian Schüle und "Speed" +++ Röslegrill +++ Blauer Sessel oder
grün +++ Qype Empfehlung +++ Kundendienst für Küchen und alle anderen Möbel +++
+++ Himmlische Ballettaufführung +++ Guerilla Kochen und CSR-Seminar +++

+++
Buchbesprechungen "Das Ende unserer Tage" von Christian Schüle und "Speed"

Christian Schüle hat schon bei uns gelesen, im Blog besprechen wir
seinen Roman "Das Ende unserer Tage."

Das Buch zum Film Speed kann
man lesen, oder stattdessen den Film anschauen. Beides empfehlenswert.

+++
Röslegrill

Jetzt geht es wieder los, bei uns sind immer kleine (50 cm
299.-€) und große (60 cm 399.-€) nebst allem Zubehör auf Lager.

+++ Blauer Sessel oder
grün

Icecube in blau oder grün für 1890.- statt 2680.-€ in unserer Ausstellung für Selbstabholer.

+++ Qype Empfehlung

Wir freuen uns
über Ihre lobenden Anrufe und Emails, zusätzlich wollen wir auch auf die
Möglichkeiten bei Qype hinweisen, wo Sie uns mit einer Bewertung einen großen Gefallen tun
können.

+++ Kundendienst für Küchen und alle anderen Möbel

Im Moment haben wir mit vielen alten Möbelmacherküchen zu tun, über
die die Kunden nach der Überarbeitung überglücklich sind. Rufen Sie uns einfach
an, wir können anhand unserer Pläne meist schon schätzen, was es wohl kosten
wird. Hier ein Video, das zeigt, wie so etwas im Hotel funktioniert.

+++ Himmlische
Ballettaufführung

Am Samstag zeigen die Schülerinnen von Tanzimpuls
das Tanzstück "Himmlisch" in der Röthenbacher Stadthalle. Es gibt noch Restkarten an der Abendkasse.

+++ Guerilla Kochen
und CSR-Seminar

Ein tolles inspirierendes Erlebnis war das Guerilla
Kochen und das Seminar der Uni Bayreuth und CSRegio zum Thema Unternehmerische
Verantwortung, an dem wir uns als Referent beteiligen durften.


Besuchen Sie uns
auf der Gewerbeschau, Sie werden dort sicher viele interessante Angebote und
Aussteller aus Ihrer Heimat finden.

Es grüßen Sie herzlich aus dem
Sittenbachtal

 

Ihre Möbelmacher

herwig Danzer

Wenn Sie die älteren Newsletter noch nachlesen
wollen, oder die Videos anschauen, finden sie diese in unserem Social Media Newsroom.

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Und ganz schnelle Web 2.0. Freaks  finden uns
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Für Bilderliebhaber gibt es jetzt auch pinterest.com/moebelmacher/
Und ganz neu ist die Rebelmouse

Tulemond und Mondamin – 26./27.04. um 20.00 Uhr Tafelhalle Nürnberg

von Nina Brunner
Gerne weisen wir auf folgende Veranstaltung im Rahmen der Reihe KONTRASTE
- KLASSIK IN DER TAFELHALLE
hin:

26./27. April
2013, 
20.00 Uhr – Tafelhalle Nürnberg  

Tulemond und Mondamin

Salome Kammer singt Schönberg
zu liederlicher Malerei

Arnold
Schönberg:
Brettl-Lieder (bearb. von M.M.
Reißenberger)

Erich Wolfgang
Korngold:
Suite op.23

Arnold
Schönberg:
Pierrot Lunaire,Tulemond-Mondamin

 es singt Salome Kammer

es malt
Joachim Torbahn

es spielt
ensemble KONTRASTE

eine Koproduktion von Tafelhalle, Thalia's Kompagnons und ensemble
KONTRASTE

Karten an
den bekannten VV-Stellen sowie an der Abendkasse.

Und hier
kann man sich – wenn man will – schon mal ein bisschen auf Schönberg's galligen
Humor einstimmen:

Alle Infos finden Sie unter KunstKulturQuartier.de

Guerilla-Kochen in Bayreuth – ein schöner Abend dank CSRegio

2013-04-22 23.48.38Das Seminar der Uni Bayreuth von CRRegio – zu dem ich als Referent eingeladen war -  fand bei unserem hochgeschätzten  Porzellanpartner Walküre statt. Deshalb wollte ich mir den Abend vorher in der urigen Produktionshalle nicht entgehen lassen, bei dem ich die Teilnehmer kennen lernen durfte, aber vor allem auch dem Guerilla-Kochen beiwohnen.


2013-04-22 20.13.31Guerilla-Kochen entstand in Kuba, als Köche illegale Restaurants in
leerstehenden Gebäuden eröffneten, und hat inzwischen in Paris, New York
und Berlin Anhänger gefunden. Der Student Henry Höckendorf hat die Idee
für Bayreuth aufgegriffen, aber auf eine legale Basis gestellt.


2013-04-22 20.25.30In einer 8 Quadratmeter-Improvisations-Küche zauberte der Koch  Christopher Häußinger mit seinem engagierten Team ein liebevoll (und aus – wenn möglich – regionalen Zutaten) zusammengestelltes Viergangmenü, begleitet von feinem Sekt und Weinen und ebenso freundlich wie aufmerksam serviert von Christina und Carina. Schick wäre noch ein Tellerwärmer gewesen. Klasse Idee: die Salatsauce im verkorkten Reagenzglas auf demselben platzieren. Die dazugehörige Band fand den richten Ton und vor allem die angenehme Lautstärke, die trotzdem Gespräch zuließ.

GuerillaKochenMontage

*

Amuse Gueule war eine in Pumpernikel panierte Garnele, leider nicht aus dem roten Main.

*

Variationen vom Saibling

*

Cappuccino von frischem Bärlauch mit einer Curry-Kresse-Creme aus Ziegenkäse

*

Medallions vom heimischen Reh, in geräucherter Paprika mariniert, mit Spargeltagliatelle und Tomaten-Concassée

*

Und eine echte Neuigkeit war die Nachspeise, nämlich gepfefferte Butter-Krokant-Kartoffeln und einem Parfait von der Tonkabohne, wirklich klasse. 

 

Auf deren Website erfährt man, was die alles in Zukunft vorhaben, wir können das Team von der Küchenkompetenz, über die angenehme Moderation des Abends bis hin zum perfekten Service nur empfehlen. Eine gute Idee der Organisatoren war ein Platzwechsel zwischen den Gängen, allerdings braucht es dazu wohl etwas genauere Anweisungen, welche Dinge mitgenommen und welche am alten Platz gelassen werden – oder man definiert den Umzug als pädagogische Aufgabe zur Problemlösungsfindung. 

Führung beim Porzellanhersteller Walküre

2013-04-23 09.40.05Dr. Wolfgang Meier selbst führte uns tags darauf durch die heiligen Hallen der Porzellanherstellung, was wirklich beeindruckend war. Hier kann man mal wieder sehen, wie viele Arbeitsschritte in einer Tasse stecken und warum Sie – wenn vernünftige Löhne gezahlt werden und beste Qualität das Kriterium ist – auch Geld kostet.
2013-04-23 10.02.54Walküre Porzellan dankt das mit einer unglaublichen Lebensdauer, die wir an unserem Möbelmacher-Kaffegeschirr seit 1997 und der Showküchenausstattung seit 2004 täglich erleben dürfen.

 

Danach gab es im Rahmen des CSRegio-Seminars der Uni Bayreuth vom Institut für Philosophie unter Prof. Dr. Dr. Alexander Brink einige spannende Referate zur Corporate Social Responsibility (u.a. von dem Diplom Psychologen Ulrich F. Schübel, meine Prezi zum Thema ist hier zu finden).
VortragUlrichSchübel

Alles hervorragend organisiert vom CSRegio-Team und dem Gastgeber Walküre. Vielen Dank dafür.  Wer weiß, vielleicht wird das mittelfränkische Pendant zu dieser Seminarreihe ja in in der Hersbrucker Alb stattfinden?

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Mehr Fotos für Teilnehmer

DAnkeskarteWEBGrade erste entdeckt: eine handgeschriebene (!) Dankeskarte mit Bayreuther Kochbuch. Vielen Dank auch für diese schöne Geste.

 

Frühling in Finnland

von Sophia Bernutz

Da bei euch in Deutschland zur Zeit so gutes Wetter mit recht warmen Temperaturen sein soll, habe ich für euch auch ein paar finnische Frühlingsboten photographiert.

DSC09401

Schneeglöckchen in Espoo

Und das für diese Jahreszeit typische Schmelzwasser. 

DSC09730 flut

Bäume mit nassen Füßen auf Seurasaari

 Und hier noch ein Bild vom sonnigen Sandstrand 😉

DSC09604 strand

Badestrand an der Westküste Helsinkis

Dieses Wochenende bin ich bereits ein bisschen in Helsinki rumgekommen, es ist wirklich eine sehr schöne Stadt mit starken Kontrasten. Sehr viele Parks, sehr viel Natur und im Gegensatz dazu viele moderne Gebäude, viel Design. Mit den Kunstmuseen werde ich mich in der nächsten Zeit befassen, da gibt es hier sehr viel zu sehen.

Berufsschule in Finnland

von Sophia Bernutz

DSC09341 erstes lehrjahr

ein Werkstück aus dem ersten Lehrjahr

Meine erste Woche habe ich nun schon hinter fast hinter mir und ich habe bereits viele neue, wertvolle Eindrücke gesammelt.

Zuallererst möchte ich kurz über das Schulsystem berichten, da wir auch die Berufsschule Omnia in Espoo (eine Nachbarstadt von Helsinki) besucht haben. In Finnland gibt es nicht, wie in Deutschland, ein duales Schulsystem, sondern es werden alle drei Jahre in der Berufsschule absolviert. Natürlich gibt es viele längere und kürzere Praktika, jedoch sind die Schüler den Großteil der Zeit im Klassenverband. Das hat natürlich einige Vorteile, aber auch Nachteile gegenüber dem deutschen System. So kann man als Team in der Klasse gut "zusammenwachsen", hat jedoch weniger Erfahrung, wie es im Berufsleben wirklich abläuft.
Aber darüber lässt sich sicher lange diskutieren.

Ein großer Unterschied, den ich sehen konnte: die Maschinenhalle war viel besser ausgerüstet als die in meiner Berufsschule in Nürnberg. Hier gibt es die Maschinen gleich mehrfach, damit parallel gearbeitet und geübt werden kann, und es ist auch eine Auswahl an verschiedenen Maschinenfabrikaten vorhanden.

DSC09340 lagerfläche

alles ordentlich aufgeräumt… mit Kaffeetasse

So im Großen und Ganzen hat es sich aber auf jeden Fall angefühlt wie Berufsschule- so eine
gewisse Aura, die die gleiche ist. 

Schüler habe ich leider nur wenige gesehen, da wir ausgerechnet in der Mittagspause die Werkstätten besichtigt haben. Es gibt hier nämlich Essen in der Schule. Kostenlos. Und es hat sehr gut geschmeckt, ich habe es probiert. 😉

Höhenverstellbarer Mini-Arbeitsplatz in Arztpraxis

DSC_0318

Nein, viel Platz ist da nicht, in dieser Praxis im Fichtelgebirge. Trotzdem musste ein kleiner PC-Arbeitsplatz neben dem Ultraschallgerät untergebracht werden, also versuchten wir es mit einer leicht geschwungenen Form und machten das ganze elektrisch höhenverstellbar, auf dass man dort sowohl im Sitzen wie auch im Stehen arbeiten kann.

DSC_0330

Das Regal mit dem eingebauten LED-Licht fährt natürlich mit, also muss man beim Verstellen auf keine Kabel und andere Problemstellen aufpassen. Dass in just dieser Praxis eine nette Kundin von uns arbeitet ist kein Zufall, denn Empfehlung ist noch immer die beste Werbung, vielen Dank dafür.

2013-01-09 15.44.13

Für den Transport haben wir es auf einer Palette montiert (und begeistert ausprobiert), dieser höhenverstellbare Fuß ist wirklich super stabil.

Familie Kastl schrieb zu diesem kleinen Projekt in einer Mail:

"Kaum Möglichkeiten in unserer  Allgemeinarztpraxis für einen
zusätzlichen Arbeitsplatz – optimal gelöst von „Den Möbelmachern“ mit einer
genialen Idee:

Naturholz in Verbindung mit Technik.

Der Arbeitsplatz lässt sich in der Höhe verstellen
(rückenfreundlich!), die integrierte LED-Lampe im Regal vollendet die
erstklassigen Arbeitsbedingungen."

 

 

 

Aber natürlich sind an allen Arbeitsplätzen höhenverstellbare Gestelle sinnvoll, eindrucksvoll im Video von Jasmin demonstriert:

    

Mehr Links zum perfekten Büro auf der

Möbelmacherhomepage

Stefan Glowacz und Holger Heuber: „Jäger des Augenblicks“ im Kino

Kurzinfo vorab auch als Disclaimer: Die Möbelmacher (die
Familien Münzenberg und Danzer) sind mit den Spitzenkletteren befreundet
und können auf gemeinsame Urlaube und Extremsporterlebnisse
zurückblicken. Holger Heuber wird den Vortrag beim 25-jährigen
Firmenjubiläum am 15.Juni 2013
halten und trotzdem ist unsere Filmkritik
eine ehrlich und ungeschönte Wiedergabe der persönlichen Filmerlebnisses.


2013-04-11 19.46.22"Jäger des Augenblicks" ist ein ästhetischer, facettenreicher und technisch brillianter Film über eine beeindruckende Kletterexpedition in Südamerika. Bei der "Preview" (Achtung Neudeutsch) gestern im Cinnecitta (die Nürnberger Aktion wurde gesponsert von Marmot) waren von den drei Protagonisten des ersten Teils der Expedition nur zwei anwesend, denn Kletterlegende Kurt Albert verunglückte im Jahr 2010 am Höhenglückssteig bei Hirschbach.

2013-04-11 20.00.03Mit diesem tragischen Unfall – der die ganze fränkische Kletterszene tief bewegte – wird im Film sehr sensibel umgegangen. An der Stelle, wo Stefan Glowacz und Holger Heuber beim zweiten Anlauf am sagenumwobene Tafelberg Roraima die damals abgebrochene Tour weiterkletterten (im Dreiländereck von Brasilien, Venezuela und Guyana), dreht sich der Dialog um den verlorenen Freund, aber eigentlich schwingt Kurt überall mit, nicht zuletzt beim Markieren der Kletterrouten mit dem rotem Punkt, den Kurt in Deutschland einführte.

2013-04-11 21.02.43-2Nach dem bewegenden Film, der in meinen Augen viel sensibler, weniger effekthaschend und viel ehrlicher ist, als es im offiziellen Trailer auf mich den Anschein machte,  beantworteten Holger, Stefan und der Filmemacher Philipp Manderla noch einige Fragen. Viele drehten sich um die unglaubliche Nähe am Geschehen, die vor allem durch den Kameramann und ebenfalls Spitzenkletterer Franz Hinterbrandner ermöglicht wurden.

2013-04-11 21.20.02Die gemeinsame Vergangenheit mit den Sportlern (hauptsächlich mit Holger Heuber) führt wohl automatisch dazu, dass man auch die ausgewählte Hintergrundmusik sehr schätzt aber die überzeugende Expeditionsphilosophie "By fair means" bietet auch eine Parallele zu den Möbelmachern. Was bei den Kletterern der Verzicht auf technische Hilfsmittel auch bei der Anreise und natürlich beim Klettern selbst bedeutet, was aber auch einen fairen Umgang mit dem Land und den Menschen des Gastgeberlandes beinhaltet und was nicht zuletzt auch eine Grundeinstellung zum umwelt- und sozialverträglichen Extremsport widerspiegelt, sind bei den Möbelmachern durchaus vergleichbare Nachhaltigkeitsziele. Hier dreht sich alles um eine ökologische Fertigung aus dem Holz der Region, eine Einbindung in regionale Wirtschaftskreisläufe und einen vernünftigen Umgang mit Kunden, Mitarbeitern und der Gesellschaft.

2013-04-11 16.03.20Es erstaunt mich offengestanden überhaupt nicht, dass sich selbst bei so unterschiedlichen persönlichen Entwicklungen unter Freunden wie dem Extrem- und Expeditionssport auf der einen und dem Möbelbau auf der anderen Seite auch nach 25 Jahren eine verwandte geistige Grundhaltung ablesen lässt, die sich auch im Ausdruck des "ganzheitlichen Anspruchs" zusammenfassen lässt. Vielleicht ist es genau dieser, der auch für mich selbst als ehemaliger Kajakfahrer und Nichtkletterer den Film so überzeugend und ansprechend macht.

 

2013-04-11 17.33.58-1Vielen Dank an das Team von Marmot, die die Preview in Nürnberg und das Treffen im Marmotladen in der Kaiserstraße zu einem Höhepunkt für die fränkische Kletterszene machten. Wie sagte Gunther Münzenberg: "Ich habe noch nie eine großen Kinosaal gesehen, in dem ich mehr als die Hälfte der Leute persönlich kannte."

Wir können den Film nur empfehlen und wer sich davon überzeugen will, dass Holger Heuber auch in echt  ein so angenehmer Mensch wie im Film ist, der darf unser Jubiläum am 15. Juni 2013 in Unterkrumbach nicht verpassen, zu dem man sich jetzt schon anmelden kann. 

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Weitere Links zum Film:

Weitere Previews in vielen Städten schon vor dem offziellen Filmstart 

http://www.jaegerdesaugenblicks.de/


Lesenswerte Kritk des Filmes bei Klatsch und Tratsch

http://www.kino.de/star/philipp-manderla/261981

http://www.kino.de/kinofilm/jaeger-des-augenblicks-ein-abenteuer-am-mount-roraima/148383

Stefan Glowacz

Holger Heuber

Tafelhalle Nürnberg – 14.4.2013 Liederabend mit Marie Heeschen

von Nina Brunner

gerne leiten wir die Einladung in die Tafelhalle, von Eckhard Kierski (www.ensembleKontraste.de), weiter.

MarieHeeschen

Liebe Musikfreunde und Bekannte, sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte auf folgende Veranstaltung im Rahmen der Reihe KLASSIK IN DER TAFELHALLE hinweisen:

Sonntag, 14.4.2013 Liederabend mit Marie Heeschen
20.00 Uhr – Tafelhalle Nürnberg

Robert Schumann: Liederkreis Op. 39
Richard Strauss: Mädchenblumen Op.22, Drei Lieder der Ophelia Op. 67
Francis Poulenc: Airs Chantés (FP46)
Luigi Dallapiccola: Quattro liriche di Antonio Machado

Jeder kennt es als Postkartenmotiv: Die junge Ophelia, die von Blumen umgeben im Fluss den Tod findet, ihn vielleicht sogar gesucht hat. Das Gemälde "Ophelia" (1852) von John Everett Millais ist weltbekannt. Die faszinierende Protagonistin aus Shakespeares "Hamlet" hat Komponisten, Regisseure sowie Maler gleichermaßen inspiriert. Richard Strauss widmet ihr seine Drei Liedern op. 67.

Im Zentrum des Abends steht Robert Schumanns Vertonung der Gedichte Eichendorffs. Wie ein roter Faden durchzieht das romantische "Unergründliche", das Schumann selbst als den dunklen Kern seines Wesens bezeichnete, den Liederkreis op. 39. Ein schleichender Identitätsverlust, der in der schier endlosen Natur Auflösung findet. Romantik in Bestform. Ergänzt wird das Programm durch kleine Liedzusammenstellungen von Francois Poulenc (Air chantés) und Luigi Dallapiccola (Quattro Liriche di Antonio Machado), die ihre ganz eigene Farb- und Klangsprache mit sich bringen.

Marie Heeschen, Sopran – Christoph Schnackertz, Klavier

Karten an den bekannten VV-Stellen sowie an der Abendkasse.
Weitere Infos unter www.kunstkulturquartier.de/tafelhalle/