Von „nachhaltigkeitsblog.de“ zum „hutangerblog.de“

von Alice Niklaus

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Der Blog zum "Hutanger", eingebettet in die Nachhaltigkeit-Blogs der Möbelmacher, hatte zum (ganz privaten) Ziel, die beinahe vergessenen Hutanger in der Hersbrucker Alb zu suchen, wenn möglich zu finden und zu beschreiben. Der Hutangerblog  ist ein neues Forum des Naturschutzzentrums Wengleinpark. Einstand macht ein sehr interessantes Projekt, das im Rahmen der Beweidung des Naturschutzgebiets "Oberes Molsberger Tal" gestern an Ort vorgestellt wurde. "HutangerPaten" (es dürfen auch Patinnen sein, nehme ich an!) werden gesucht! Alles, was noch nicht geschrieben ist, findet sich hier!. Somit biete ich nachstehend einige Fotos an, die einen kurzen Einblick in das Projekt geben, das im wahrsten Sinn des Worts lebendig ist.                                                                  P1130141
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Klick in die Fotos!

Tag der Regionen 2012 in Happurg

Herzliche Einladung zum Tag der Regionen am 7. Oktober in Happurg. Die Möbelmacher sind natürlich zusammen mit dem Initativkreis Holz aus der Frankenalb auf dem Gelände der Firma Energie Concept vertreten. Und das wird geboten:

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Tag der Regionen 2012 in Happurg

  "HEIMAT GESTALTEN – wirtschaftlich, ökologisch, sozial"

Faltblatt Tag der Regionen 2011Sonntag, 07.Oktober 2012  
von 10.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr

Anhand von Ausstellungen,
Vorführungen und zahlreichen Mitmachaktionen an über 90 Ständen können
die Besucher regionale Themen erfahren und erleben. Das
Motto „Heimat gestalten – wirtschaftlich,
ökologisch, sozial“ bringt zum Ausdruck, dass man
den Mut hat vor Ort etwas zu bewegen.
Dabei werden nicht nur Einzelinteressen
verfolgt, sondern es soll der
gesamten Gesellschaft dienen.


Zum Herunterladen:

> Faltblatt mit Programm, Ständeplan, Teilnehmern und weiteren Informationen (PDF 0,8 MB)

> Kurzinfo mit Programm zum Ausdrucken (PDF 10 kB)


   PROGRAMM:

Zeit
Programmpunkt
Treffpunkt
10:15 Ökumenischer Gottesdienst mit musikalischer Begleitung durch den Posaunenchor St. Georgs-Kirche
11.30 Eröffnungsveranstaltung mit Posaunenchor und
Gesangverein Viktoria
Marktplatz
12:00 Konzert der Old Webb’m Band Stauseestüberl, Hauptstr. 23
12:00 Schnuppersegeln/Aktionen am Stausee beim Segelclub Hersbruck e.V.; weitere Schnuppersegeltermine um 13:30 und 15:00 Uhr  
12:00
& 14:30
Fettbrandexplosion und Löschen am Feuerlösch-trainer bei der Freiwilligen Feuerwehr Happurg am Kühbrunnen
12:00 Kirchenführung durch die St. Georgs-Kirche vor St. Georgs-Kirche
12:00
– 17:00
Schnupperkegeln mit dem Kegelverein Gut Holz Gasthof Bayerischer Hof, Förrenb. Str. 1
12:00
– 17:00
Luftgewehr- und Lichtgewehrschießen, Schützengesellschaft Happurg Schützenhaus beim Gasthof Obere Mühle
13:00 Konzert der Feuerwehrkapelle Happurg Marktplatz
13:00
– 17:00
Vortragsreihe: Photovoltaikanlagen,
Mini Blockheizkraftwerke, Speichertechnik, Solartechnik, Hackschnitzel
Standplatz 1, bei Energie Concept GmbH
13:00
– 16:00
Besichtigung des Pumpspeicherkraftwerks Happurg, E.ON Wasserkraft GmbH Standplatz 8, Stausee
13:30
& 15:30
Modenschau vom Modefenster Hersbruck Standplatz 1, im Autohaus Koch
13:30
& 15:00

Führung zum Dogger-Stollen F des ehemaligen KZ Hersbruck, Dauer ca. 1,5 h

Marktplatz, Stand der Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e.V. (Ecke Schöffenstraße)
13:30
& 15:30
Rettungsübung an der Drehleiter FF Happurg/Bergwacht am Kühbrunnen
14:00
& 16:00
Konzert Gospelchor Overcross Marktplatz
14:30
& 16:00
Kirchenführung durch die St. Georgs-Kirche vor St. Georgs-Kirche
15:00 Konzert Gesangverein Viktoria Marktplatz
15:00
– 16:00
offene Bühne für Musikbegeisterte am Stauseestüberl, Hauptstr. 23
16:30 Ziehung der Gewinner des Benefiz-Gewinnspiels der Kirchengemeinde Kainsbach auf der Bühne Marktplatz
17:00 Abschlusskonzert mit Günter Schmidt und seinen Musikanten Marktplatz

  WAS GIBT ES NOCH:


Der 15. Erlebnis- und Informationstag für die ganze Familie hat wieder Vieles zu bieten:

Informationen zu Betrieben aus Happurg,
Bestimmung alter Obstsorten durch
Biologe Wolfgang Subal, Konzerte örtlicher
Musikgruppen, Fotoausstellung
zu Happurg, Ausstellung über das ehemalige KZ
Hersbruck, Ergonomieberatung
– Tipps zum richtigen Sitzen, Jagdhornbläser,
Fahrten mit dem Kinderlöschzug
der Feuerwehr Happurg, fliegende Wärmebildkamera
für PVAnlagenüberprüfung,
Vogelhausbauen, Holzhacker-Vorführung,
Strohhüpfburg,
Kletterturm, Hundequiz, Märchen- und
Geschichtenerzähler, Ausstellung „Terroir, Boden
und Wein“ und vieles mehr.

 

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So entstand der Tag der Regionen aus der Veranstaltung "Regionale Genießen" im Jahr 1988 in Unterkrumbach

 

Im
Frühjahr 1998 diskutierten Dipl. Ing. agr. Rainer Wölfel vom
Naturschutzzentrum Wengleinpark und herwig (Möbelmacher) Danzer, ob man
die regelmäßigen Kochkurse in der Möbelmacherküche nicht auf die Zutaten
der Direktvermarkter aus der Hersbrucker Alb spezialisieren sollte. Da
bei diesen Kursen aber nur maximal 12 Leute teilnehmen können, erschien
uns die Breitenwirkung einer solchen Veranstaltung zu gering (wobei
Kochkurse ganz erhebliche Breitenwirkung besitzen, allerdings nur
figürlicher Art). So entstand die Idee zur Veranstaltung Regional Genießen
Regional Genießen 1998

Rainers
Wortschöpfung wurde oft kopiert (aber nie erreicht) und zu den
wichtigsten Gästen dieses Tages, zählten die Organisatoren des Tags der
Regionen, der daraufhin 1999 das erste mal stattfand, natürlich wieder
mit der Unterstützung der Gruppe aus der Hersbrucker Alb, die ihre
Veranstaltung in den Tag der Regionen mit einband. So gesehen, steht die Wiege des Tags der Regionen in Unterkrumbach.

Über 3000 Besucher verfolgten die Entstehung des Tags der Regionen 1988 in Unterkrumbach
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Im Frühjahr
1998 diskutierten Dipl. Ing. agr. Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum
Wengleinpark und herwig (Möbelmacher) Danzer, ob man die regelmäßigen
Kochkurse in der Möbelmacherküche nicht auf die Zutaten der
Direktvermarkter aus der Hersbrucker Alb spezialisieren sollte. Da bei
diesen Kursen aber nur maximal 12 Leute teilnehmen können, erschien uns
die Breitenwirkung einer solchen Veranstaltung zu gering (wobei
Kochkurse ganz erhebliche Breitenwirkung besitzen, allerdings nur
figürlicher Art). So entstand die Idee zur Veranstaltung Regional Genießen

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Regional genießen war der erste Tag der Regionen in Unterkrumbach

Mit Dipl. ing. agr. Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark
haben wir 1998 in unserer Werkstatt den ersten Tag der Regionen mit dem
Motto "Regional Genießen" veranstaltet. Natürlich war das Convivium
Nürnberg auch da, das Dehnberger Hof Theater,
Original Regional, die Forstbetriebsgemeinschaft und alle Menschen, die
sich für regionale Wirtschaftskreisläufe interessierten.

Die
über 3000 Besucher bescherten Unterkrumbach das erste Verkehrschaos.
Hauptpersonen waren die Direktvermarkter der Hersbrucker Alb, die sich
Jahre später im Verein Heimat  auf´m Teller organisierten.

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Saisoneröffnung mit Peter Spielbauer am Samstag, 22.09.12 im KiCK

von Nina Brunner

ALLERDINGS-ALLERDONGSSvonPe

Peter Wagner lädt  wieder ins Citykino Hersbruck zu einer neuen KiCK Saison ein:

Hallo liebe KiCK Fans,

am 22.09.12 um 20:30 Uhr gastiert Peter
Spielbauer (Artist, Jongleur, Improvisateur, Literateur…) mit seinem Solotheaterstück ALLERDINGS ALLERDONGS im KiCK – Citykino Hersbruck.

Peter Spielbauer
ALLERDINGS ALLERDONGS
Spielbauers Programm heißt ALLERDINGS ALLERDONGS und er haut sich immer den Kopf dabei. Ein Stück über das Gehirn und
das, was sich ein Gehirn unter einem Gehirn vorstellt. Gewissermaßen
eine Vorstellung über Vorstellungen. Eine lockere Zusammenfassung der
meisten bekannten Erscheinungen auf und unter der Erde und einiger
unbekannter.

Wussten Sie, dass Tussi die Mitte von Lotussitz ist?

Oder Besen die Mitte von Liebesenergie?

Volle Bühne, leeres Hirn und umgekehrt.

Die Tiefsee, die scheußlich unerforschte Tiefsee kommt auch vor.
Überhaupt Wasser, viel Wasser, aber es muss niemand weinen, im
Gegenteil, oder vielleicht doch, vor Freude. Spielbauer gibt Antwort auf
selten gestellte Fragen, erklärt das Universum und rettet es. Am
Schluss verschenkt er einen Pullover, vielleicht auch nur eine Socke,
mindestens aber ein Stück Glück. www.spielbauer.net
 
Eintritt: 13,00 Euro
Vorverkauf: 10,00 Euro

Was die Pressekollegen bisher über Peter Spielbauer schrieben:

  • stets etwas irr flackernd
  • poetisch plastisch elastisch
  • schwindelerregende Poesietürme aus Wörtern, Gesten und Objekten
  • Alltagsforscher und Allgemeingutverkünder
  • experimentierfreudiger Phantast
  • echter Improvisateur
  • tiefsinnig, eigensinnig, höchst vergnüglich
  • brachiale Exzesse und fein ziselierte Wortspiele
  • jenseits konkreter Zuordnungsmöglichkeit
  • von bezwingendem Charme
  • Geistesblitz und Geisteswitz gepaart mit Lebens- und Spielfreude
  • kuriose Gedanken und unbändige Fantasie

Mein Vorschlag einer Reihenfolge
Der stets etwas irr flackernde Alltagsforscher und Allgemeingutverkünder Peter Spielbauer ist ein experimentierfreudiger Fantast und Improvisateur, der aus Wörtern, Gesten und Objekten schwindelerregende Poesietürme baut. Tiefsinnig, eigensinnig und jenseits konkreter Zuordnungsmöglichkeit verbindet er brachiale Exzesse und fein ziselierte Wortspiele zu höchst vergnüglicher Spielfreude von bezwingendem Charme.

Viele Grüße!
Peter Wagner

Den
Herbstprogrammflyer und alle weiteren Infos über den KiCK e.V. finden Sie unter www.kultkick.de

Nette Amerikanerin sucht in Deutschland eine Stelle als Aupair.


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von Mathias Deinhard

Jerusha sucht für ca. ein Jahr eine Stelle als Aupair. Sie ist super nett, engagiert und will noch besser Deutsch lernen.

Wer also ein Aupair braucht oder jemanden kennt der ein Aupair braucht, bitte bei uns melden.

Jerusha ist schon seit 2 Monaten hier in Hersbruck und hilft in einer Pension aus. Sie freut sich aber bald einen neuen Wirkungskreis zu finden. 

Das gesunde Schlafzimmer vom Fußboden über die Massivholzmöbel bis zur Beleuchtung

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PRESSEMELDUNG

UteZudeckenUte_0009bearbeitetWEB Danzer kennt sich in den Betten aller Kunden aus. Denn das Wichtigste im Schlafzimmer ist das ergonomische Liegen und als dessen Ergebnis der erholsame Schlaf. Als Sportlehrerin und Rückenschulleiterin ist sie mit jeder Bandscheibe per Du, aber viel wichtiger als das reine Fachwissen ist die über zwanzigjährige Erfahrung mit Kunden und den individuell einstellbaren Bettsystemen von Pro Natura. Schon von Anfang an arbeiten und entwickeln die Möbelmacher zusammen mit Pro Natura Konzepte für das ergonomische Liegen und diese Erkenntnisse gibt Ute Danzer nicht nur an ihre Kunden, sondern auch an Händlerkollegen bei Schulungen weiter.“Mit dem Baukastensystem von Pro Natura und der individiduellen Einstellung der Holzlamellen konnten wir bisher auch für besonders dünne oder dicke, ruhige oder lebhafte und große oder kleine Schläfer das richtige Bett samt Kissen und Zudecken zusammenstellen,“ sagt die Chefin der Möbelmacher verschmitzt lächelnd, weil sie selbst nicht sehr groß ist. 

Eigentlich sind es nur drei unterschiedliche Federelemente, aber in jeweils drei Ausführung, mit fünf Matratzentypen, vier Arten von Auflagen und von ganz einfachen, bis zu elektrisch verstellbaren Untergestellen. Daraus entsteht eine erstaunliche Vielfalt, aus der sie zusammen mit jedem Kunde sorgfältig auswählt.  SchlafziFEselClausTanja12__0121

Natürlich sind bei Pro Natura alle Materialien naturbelassen, werden ständig auf Schadstoffe geprüft und zertifiziert, so wie auch die Möbelmacher nur mit dem Massivholz aus der Region arbeiten, und es ausschließlich mit den Naturharzölen der Firma Livos veredeln. Denn nur bei echten Naturfarbenherstellern gibt es eine Volldeklaration, also eine vollständige Angabe aller Inhaltsstoffe, ohne die die umweltbewussten Schreiner ein Produkt nicht in ihre Werkstatt lassen würden. Ausgangsbasis für die Entwürfe der Massivholzmöbel ist immer der Grundriss der Schlafzimmer, daraus entwickeln sie während des Gesprächs erste Zeichnungen, die gar nicht so selten gleich eins zu eins in der Werkstatt umgesetzt werden. Oder man passt gemeinsam noch die Farben der Türfüllungen, die Innenaustattung oder das Kopfteil des Bettgestells an. Nicht nur bei Dachschrägen bietet dabei die Einzelanfertigung die
optimale Lösungen für alle Raumgrößen, weil sich die Möbel nach dem Raum
richten und nicht umgekehrt.
SchlafziFEselClausTanja12__0144

Ein schönes Schlafzimmer soll aber nicht nur funktional, sondern auch wohngesund sein, deswegen achten die Einrichter auch beim Auswählen der Böden, der Vorhänge und der Teppiche auf schadstofffreie Naturmaterialien. Aus gesundheitlichen Gründen schlagen sie Beleuchtungstechniken ohne die angeblich so tollen „Ernergiesparleuchten“ vor, denn durch die intensive Zusammenarbeit mit ganzheitlich arbeitenden Messtechnikern wissen sie, dass auch im schönsten Schlafzimmer die Belastung durch elektrische Felder so gering wie möglich sein muss.  SchlafziAusstellung20111MarionII_0130

Wenn dann nach der sorgfältigen Montage ein wohngesund eingerichteter Raum, schöne Massivholzmöbel und Accessoires zusammenkommen, dann sollte auch dem erholsamen Schlaf nichts im Wege stehen, außer es spielt noch jemand Saxophon (im Video)

 

 

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Schlafzimmer aus MAssivholz von den Möbelmachern

 

 

 

„Der Baum“ von David Suzuki und Wayne Grady – Einblick in eine faszinierende Lebensform

BuchDerBaumOekomSuzuki11 KopieBeim Oekom Verlag bedanke ich mich ganz herzlich für das Rezessionsexemplar von "Der Baum – Eine Biografie" weil es ein unglaublich bereicherndes Buch ist. Und zwar nicht nur für uns, die wir hin und wieder mit Holz zu tun haben, sondern für jeden, der sich für Evolution, Natur und Forschung interessiert. Es geht eigentlich um einen Baum, aber es beginnt vor 13,8 Milliarden Jahren mit dem Urknall. Vor 4,5 Milliarden Jahren entstand wohl die Erde (ohne Gewähr) und ich schätze das Buch von David Suzuki und Wayne Grady in der Übersetzung von Eva Leipprand vor allem ob der Rahmenhandlung um die Protagonistin herum, eine 400 Jahre alten Douglasie auf dem Gelände des Autors, die ihr Leben zur gleichen Zeit begann, wie  Shakespeare die Niederschrift von König Lear. 

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Ich werde unsere Kunden von den neuen Erkenntnissen über die Biografie der Bäume wohl weitgehend verschonen müssen, weil es sogar für den geneigen Kunden von Massivholzmöbeln zu weit führen würde. Aber das Lebewesen Baum ist faszinierend und ich bin überzeugt: Jeder, der aus welchem Grund auch immer dieses Buch von vorne bis hinten liest, wird ganz anders durch einen Wald gehen, auch wenn wir in Deutschland etwas andere Wälder und Bäume kennen, als die Autoren beschreiben. Es geht nur im Haupterzählstrang um genau jene Douglasie. Suzuki  – Träger des alternativen Nobelpreises – findet nahezu poetische Formulierungen über das Leben und Sterben eines Baumes und der Tiere in seinem Umfeld:

"Mit allem seinen Einfallsreichtum und technologischen Wissen könnte der Mensch niemals etwas Vergleichbares erfinden wie die in jedem Baum eingebaute Stärke und Wiederstandfähigkeit."

Das Buch ist nicht unbedingt leicht zu lesen und ich hätte mich über erhellende und erklärende Zeichnungen gefreut. Zwar gibt es wunderbare Illustrationen des Künstlers Robert Batemann, aber ich hätte mir bei all den Fachwörtern, die ich im Bio-Leistungskurs vor einigen Monaten schon mal gehört habe, ein wenig Hilfe gewünscht. Ich verstehe durchaus, dass die Autoren keine digitales Fotomaterial des Urknalls besitzen mögen, aber die 400 Jahre der Baumgeschichte wäre durch Zeichnungen, Fotos oder eine ergänzende Homepage  leichter verständlich und – wie der Name schon sagt – anschaulicher.
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Aber auch ohne diese von mir ersehnten intellektuellen Krücken, hat mir das Buch viel Freude gemacht, weil es aus wissenschaftlicher Sicht auch viele vernünftige Forderungen an die Politik stellt. Es wird erklärt, warum es völlig irrsinnig wäre zu hoffen, dass sich genetisch veränderte Pflanzern NICHT  ausbreiten und mischen werden und es wird aus für uns Regionalfuzzis – also Freunde regionaler Wirtschaftskreisläufe -  aus völlig neuer Betrachtungsrichtung erklärt, was HEIMAT bedeuten kann:

"Menschliche Kulturen auf der ganzen Welt – von den Inutit in der Arktis bis zu den Aayapo im Amazonasbecken, den Aboriginis in Australien und den !San in der Kalahari Wüste – haben allesamt über Hunderte von Generationen Wissen angesammelt, das sie in die Lage versetzt hat, innerhalb einer erstaunlich goßen Bandbreite unterschiedlicher Umweltbedingungen zu gedeihen. In jedem Fall ist die Grundlage dieses Wissens tief im Verständnis für den Ort verwurzelt, den wir Heimat nennen könnten."

Ich erfahre in der Biografie der Douglasie, dass der größte lebende Organismus ein Pilz der Gattung Dunkler Hallimasch in Nord-Ost Oregon 8500 Jahre alt ist und eine Fläche von 10 Quadratkilomertern bedeckt. Bäume, bzw.via Wurzel verbundene Espenkolonien bilden in Utah eine Kolonie, die eine Gesamtfläche von 43 Hektar bedeckt. Das sind nicht die Bäume, aus denen wir in Unterkrumbach Ihre Möbel und Küchen bauen, aber es sind Beispiele für die faszinierenden Kommunikationsmöglichkeiten von Lebewesen, die man durchaus  als "klug" bezeichnen könnte, die nur dummerweise ihren Standort nicht verändern können.
BuchDerBaumOekomSuzuki09Ausschnitt

Bäume kommunizieren untereinander sehr effektiv über Wurzeln und sogar selbstgemachte Gase und die Autoren verschweigen auch nicht, dass noch lange nicht alle Prozesse erklärt werden können, aber sie zeigen eindrucksvoll, dass hier raffinierte Kommunikationsmöglichkeiten existieren, die Facebook als Lachnummer dastehen lassen.

Vertrauen Sie uns, lesen Sie die Biographie "Der Baum (19,95€)," in der am Schluss der Tod des Baumes als Neuanfang verstanden wird. Vielleicht sollten wir uns etwas von den Bäumen abschauen, irgendwie wirken sie nicht nur in diesem Buch oft angenehmer als der Homo Sapiens.

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Spannendes Interview-Video mit David Suzuki beim Oekom-Verlag

 

1000 Obstbäume für die Frankenalb und was daraus werden soll

von Alice Niklaus

Einige Zeit ist vergangen seitdem Ottmar Fischer halblaut vor sich hin sagte "tausend Obstbäume für die Frankenalb". Was er damit meinte? 1. Das Kartieren von alten Apfel- und Birnbäumen im Gebiet der Frankenalb mittels GPS, 2. das Sortenbestimmen, 3. das Schneiden von Edelreisern ausgewählter Sorten, 4. die Auftragsveredelung in Baumschulen und 5. das Pflanzen der veredelten Bäume .

Am vergangenen Dienstag konnten Ottmar Fischer, Initiator der Streuobstinitiative Hersbrucker Alb, Niels Baumann vom Landschaftspflegeverein Nürnberger Land als Projektmanager und der Biologe/Pomologe Wolfgang Subal aus Weissenburg, zuständig für die Kartierung und Sortenbestimmung, sowie Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark das Projekt "1000 Bäume für die Frankenalb" vorstellen (s/ HZ vom 15./16. September "Obst auf dem Anger").
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Getroffen hat sich die Gruppe beim Happurger Hutanger "Hoid" in der alten Happurger-Strasse. Die Kühe hatten damals einen langen Weg zu gehen von ihren Ställen in Happurg bis zu ihrem Weideanger nahe bei Hersbruck. Einige alte Birnbäume sind noch übrig von den vielen, die früher den Weg beidseits säumten. Im Hintergrund die "Houbirg".

P1130113Von rechts: Ottmar Fischer, neben ihm Projektmanager Niels Baumann und daneben ein sehr geschätzter Helfer bei der ehrenamtlichen Arbeit auf der "Wiese". Ein interessierter Zuhörer ist mein zuverlässiger Begleiter Waldemar.
P1130121 Diese Gruppe hier hört  entweder aufmerksam zu oder schaut jemandem entgegen. Von rechts: Ottmar Fischer, der mit der Kartierung beauftragte Biologe/Pomologe Wolfgang Subal und Mitglieder des Vereins Streuobstinitiative.  Es ist wohl beides der Fall, denn eben fragte man sich: kommt er, kommt er nicht, er hat doch gesagt, dass er kommt!
P1130122a Klar kommt er, aber er ist halt Besitzer von Kühen und wie ich gehört habe, auch noch von einem Bullen. Diese nehmen nicht unbedingt Rücksicht auf öffentliche Auftritte. Es kommt also Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark mit langen Schritten auf sie zu. 
P1130125aNun kann die Fotografin Ulla Meckler das offizielle Foto zum Start des 1000-Bäume-für-die-Frankenalb-Projekts knipsen.
P1130118 Zwischen alten Obstbäumen,  gleich neben dem Picknickgedeck, steht ein seltener Apfelbaum, dessen rundum dunkelrote Frucht "Roter Eiser" heisst. Hier stehen wir noch beieinander, plaudern oder hören zu und lassen uns den einmalig guten Apfelkuchen schmecken, der unter interessanten Umständen zustande kam. Aber darüber berichte ich ein anderes Mal.

Homepage Streuobstinitiative, hier klicken!

Das Sofa „Shiva“ von Jori – meistfotografiert und im Sonderangebot

WoziRuefflerNataschaSarahBearbeitetWEBDas Sofamodel Shiva (hier eine Sonderanfertigung mit Natascha und Sarah) zählt zu den bestverkauftesten Sofas von Jori.

Im Moment steht ein Sofa mit Chaiselongue in grauem Stoff in unserer Ausstellung, leider normalerweise ohne Thessa. 
WoziAusstellungIThessaShiva_0115stehend

IMG_7454Das Vorgängermodel in rostrotem Nubukleder war schon bei einer Fotosession für eine Versicherung im Einsatz.

 

Und auch Playboyfotograf Peter Jirmann jun. fotografierte es in unserer Werkstatt mit  Model Katharina.PeterJirmannWErkstattKatari  

Supersonderangebot wegen freundlicher RücknahmeKatharinaShiva

Und genau jenes Sofa Shiva (220 cm breit) ist durch eine freundliche Rücknahme übrig und würde statt rund 8500.- Euro nur noch 2900.- Euro kosten. Einfach anrufen, dann erklären wir den Rest … (09151 862 999) 

Hier noch ein Foto in der Wohnung von Gernot mit Katja:
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Die Wohnzimmer auf Massivholz der Möbelmacher

Japan in der Betriebs(ver)führung ob der Cittaslow Hersbruck

2012-09-12 14.21.41Diesmal führten wir drei japanische Journalisten über das Gelände, durch Werkstatt, Ausstellung und regionales Musterhaus. Nana Takeda ist die Chefredakteurin der Zeitschrift http://vivaconagua.jp/, die in Berlin lebende freie Journalistin Hideko Kiwachi übersetzte und der Fotograf Jasuma Miura fotografierte – wer hätte es gedacht.  

Wegen der Cittaslow waren sie nach Hersbruck gekommen und wünschten sich neben allen Infos über Lebensmittel auch einen Beitrag aus dem Non-Foodbereich, wobei man dann sehr schnell beim Holz aus der Region landet. 

Wie fast immer landete jede Betriebsführung nach der Werkstatt und der Ausstellung in irgendeiner unserer Massivholzküchen bei Chips vom Tepan Yaki und Frankensecco, diesmal im regionalen Musterhaus, wo ich mir nochmal bestätigen ließ, dass – wie ich in keiner Kochshow müde werde zu erwähnen – das Wort "Tepan" aus Tetsu=Eisen und Pan=Platte zusammengesetzt ist. Und "Yaki" heißt gebraten.Und dann schweiften die Gespräche natürlich von der Entstehung der Cittaslow, zum Phänomen, dass 70 Prozent der Japaner aus genetischen Gründen Alkohol nicht verarbeiten können, bis hin zu Geschichten mit befreundeten Japanern zu Studentenzeiten.

2012-09-12 15.04.33Leider können wir diesmal, wenn die Zeitschrift erscheint, nichtmal nachlesen, was über die Cittaslow Hersbruck geschrieben wurde (ganz anders als im Landspiegel, der gerade erschien), aber vielleicht übersetzt Hideko den Text ja für uns.

Einen sehr guten Text hat Melanie Strauß von der Hersbrucker Zeitung über den Besuch in Hersbruck veröffentlicht: http://bit.ly/Qe4izZ

 

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Die Massivholzküchen der Möbelmacher