Sofas, Sessel und Stühle jetzt auch in Stoff

Jori_Stoff_Ute_0023WEB Im Jahr 1994 haben wir unser erstes Sofa und den ersten Relaxsessel bei Jori bestellt und sind auf denselben bis heute nachhaltig  sitzengeblieben, weil die Polsterung noch top ist und das Leder auch mit ein wenig Patina noch toll aussieht.  Mit hunderten von Kunden haben wir seitdem die Vorteile von Leder im Vergleich zu Stoff diskutiert und nur einige wenige Modelle in Mikrofaser (wie zum Beispiel Alcantara) ausgeliefert. Viele Dinge hat unser Hersteller Jori in den letzten 17 Jahren unserer Zusammenarbeit verbessert und geändert, aber die gewaltigste Veränderung ist wohl die von letzter Woche: die Erweiterung des Sortiments auf vier Schurwollstoffe des bekannten Herstellers Kvadrat in insgesamt 135 Farben in Objektqualität. Jori_Stoff_Ute_0033WEB

Diese erreichen heutzutage erstaunlich hohe Scheuerwerte von bis zu 100 000 Scheuerhüben nach der Martindale-Methode (das ist der Qualitätsmaßstab für die Haltbarkeit von Stoffen) und sie fassen sich auch sehr angenehm an, was wohl den Menschen entgegenkommt, die bei Leder immer an "kühl" denken, auch wenn offenporige Lederarten sehr warm sein können. Projekt_20090519Jori_Ikarus_Nina_09_17 JoriWerk2010_209 Viele Monate haben wir mit Interesse die in der Testphase hergestellten Prototypen auf Messen und bei Werksbesichtigungen probegesessen, also sind wir sehr zuversichtlich, dass das Stoffangebot für einige unserer Kunden sehr attraktiv ist.

Denn jetzt haben Sie die freie Auswahl. Zwar ist noch kein Modell in Stoff in unserer Ausstellung, aber das könnten Sie ja gerne beschleunigen, in dem Sie unsere Sonderpreise für EnokiNinafreigestelltWEBAusstellungspolstermöbel nutzen und wir den freigewordenen Platz für neue Modelle einplanen. 

Unsere aktuellen Sonderangebote finden Sie immer auf der Homepage.

Auf Facebook haben aufgrund des feierlichen Anlasses eine Fotogalerie mit den Aufnahmen der letzten 15 Jahre erstellt (dort bitte auch auf "gefällt mir" klicken, wenn es Ihnen gefällt).  JoriGalerieFacebookWEB

Cittàslow-Fest in Hersbruck am 24. Juni 2011

von Alice Niklaus

Flashs vom Fest zu 10 Jahre Cittàslow: es waren keine Schnecken zu sehen, es hat rechtzeitig aufgehört zu regnen, die Stimmung war locker, die Musiker passten sich dem Publikum an, mir hat ihre Wahl gut gefallen, das Wort slow war ganz schnell vergessen.

P1110554 herwig Danzer von den  Möbelmachern war bestens vorbereitet (wann ist er das nicht??), die Technik war in Profi-Händen, die Miniköchinnen und P1110563 Miniköche servierten gekonnt die Schäufele mit Zutaten, Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark versprach mir, einmal zu lächeln, das hat er P1110574 denn auch getan, wenn auch zögerlich, aber immerhin, schliesslich war seine Aufgabe als Interviewter eine ernsthafte, das Schmalzbrot vom P1110575 Sittenbacher Laden nachweislich ein Produkt von Heimat auf'm Teller war nicht nur zum Anschauen lecker. Als letzte Interviewte stellte Ursula Wilfing als Veranstaltung der Cittàslow Hersbruck anlässlich des 10. Jubiläums eine Reise an die Amalfiküste in bella Italia vor. Positano ist Cittàslow der ersten Stunde und steht ganz oben im Programm der Reiseleiterin.

Klick in die Fotos!

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Sportschuhe für Kunstaktion gesucht

Aufruf-rockstepstep (2) Gerade erreicht uns das Schreiben von Klaus Thiemann, in dem er um alte Sportschuhe bittet und auch erklärt, was damit geplant ist.

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ROCK step step

Architektur
Kunst
Aktion

Einladung zur Präsentation

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,

am Freitag, 8. Juli findet um 11.00 Uhr die Präsentation der Schülerarbeiten im Rahmen der Architektur-Kunst-Aktion ROCK step step im zukünftigen Durchgang zur neuen Turnhalle zwischen Grete-Schickedanz-Hauptschule und Johannes-Scharrer- Realschule in Hersbruck statt. Wir laden Sie zur Teilnahme sehr herzlich ein.

In der Vorbereitung haben sich Klassen beider Schulen mit den "Spuren" 
beschäftigt, die
die Herstellung in Billigstlohnländern und der massenhafte, gedankenlose Verbrauch von Turnschuhen mit sich bringen. Die beteiligten Klassen stellen ihre Erfahrungen in Kunst, Geschichten und Plakaten zur Debatte und die Schulband und Lehrerband untermauern musikalisch. Ziel ist eine Fair-änderung bei möglichst vielen Turnschuhträgern.
Herr Bürgermeister Ilg hat seine Teilnahme zugesagt und wir freuen uns über weitere interessierte Gäste.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Thiemann, Architekt und Initiator
Thomas Wrensch, Mitinitiator

Für die Aktion werden noch jede Menge abgetragene, abgelegte und unnütz herumliegende Sportschuhe, Fußballschuhe, Skateschuhe usw. gesucht. Bitte Aufruf im Anhang beachten!

Dank an die beteiligten Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler, die Spender der abgetragenen Turnschuhe, die Hersbrucker Zeitung, und alle weiteren UnterstützerInnen und MitarbeiterInnen.

Eine Schnecke feiert Geburtstag – Città Slow wird 10 Jahre alt – Markt und Kulinarisches im Rahmen des Bürgerfestes

von Andrea Pitsch in der Hersbrucker Zeitung vom 18./19.Juni 2011 Mehr dazu im Nachhaltigkeitsblog

Hersbrucker Zeitung vom 18./19. Juni 2011 über das cittslow-Fest

HERSBRUCK (ap) – Seit zehn Jahren kriecht die orangefarbene Città Slow-Schnecke durch Hersbruck. Die meisten denken dabei an Langsamkeit. Dass hinter dieser „etwas unglücklichen Markierung“, so Bürgermeister Robert Ilg, mehr steckt, wollen Stadt und Feuerwehr Hersbruck sowie weitere Anhänger dieser Lebensphilosophie am 25. und 26. Juni beim großen Bürgerfest mit Città Slow-Markt beweisen.

Beim Bürgerfest im vergangenen Jahr hatte Bürgermeister Ilg eine erste Vision: Er kündigte an, die Festlichkeit der Feuerwehr gerne umbauen zu wollen. Kurz darauf fiel Herwig Danzer auf, dass Hersbruck 2011 sein 10-Jähriges als Città Slow feiert. Schon war die Idee geboren, die Logistik des klassischen Bürgerfestes für eine „Schnecken-Party“ zu nutzen. Und zwar, um den Menschen die Philosophie dahinter näher zu bringen. „Viele wissen nichts mit der Schnecke anzufangen“, sagt Robert Ilg.

Gestartet wird das Festwochenende am Samstag, 25. Juni, um 17.30 Uhr mit dem traditionellen und beliebten Bürgerfest der Hersbrucker Feuerwehr. Im großen Biergarten am Oberen Markt sorgen „Wildschütz“ für Stimmung. Bereits an diesem Abend ist Città Slow-Flair zu spüren, denn „Heimat aufm Teller“ übernimmt die Bewirtung am Wochenende und die beiden „Schnecken-Partner“ Waldkirch und Markt Wirsberg präsentieren sich.

Der Sonntag, 26. Juni, steht ganz im Zeichen des Geburtstags. Ab 10.30 Uhr wartet ein Weißwurstfrühschoppen, musikalisch umrahmt von den „Sechs Halben“. Mittags kredenzen dann die Hersbrucker Miniköche unter den Augen von Schäufelekönig Waldemar, der weit über die Hersbrucker Grenzen hinaus bekannt ist, das fränkische Nationalgericht. „Wir wollen damit unsere Stärken präsentieren, und das sind eben heimische Produkte. Das ist der Urgedanke von Città Slow“, klärt Minikoch-Chef Hans-Peter Eberhard auf.

Kurzinterviews durch Möbelmacher Herwig Danzer mit Eberhard, Rainer Wölfel vom Wengleinpark, Wolfgang Plattmeier, Direktvermarktern, den beiden anderen Städten, Uli Olpp und Klaus Rostek, dessen Raiffeisenbank das Fest unterstützt, geben über den Tag verteilt Einblick in Regionalität, Nachhaltigkeit, Vermarktung und die Entstehungsgeschichte Hersbrucks als Città Slow. Neben einem Markt, auf dem sich die Bauern von „Heimat aufm Teller“ präsentieren können, warten Aktionen des Kunstmuseums sowie von Dieter Serfas und Wolfgang Luh, die Jazzcombo des Martin Pirner Quartetts und Lukullisches am Kuchenbüffet.

Bis 17 Uhr wollen die Macher des Festes versuchen, den „Inhalt von Città Slow zu transportieren“, sagt Danzer. Denn: „Die Bezeichnung, unser Lebens- und Essgefühl und Hersbruck als liebenswerte Stadt – das müssen wir endlich in den Köpfen der Leute zusammenbringen“, erklärt Eberhard.

Artikel bei n-land.

Cittaslow Hersbruck feiert 10-jähriges

HZ11_Cittaslowfest Am 18. Mai hatte die Cittaslow 10 Geburtstag (wir berichteten), am nächsten Wochenende wird gefeiert. Aber eben nicht nur gefeiert, sondern auch ein wenig drüber gesprochen, denn die damalige Aufnahme in die Vereinigung der lebenswerten Städte ist nicht nur eine Auszeichnung, sondern vor allem eine Verpflichtung auf die damit verbundenen Werte (welch hier in der Charta nachzulesen sind). Andrea Pitsch von der Hersbrucker Zeitung hat in Ihrem Artikel alles drin, von mir deshalb nur der vorläufige Zeitplan für die Interviews, der sich natürlich auch spontan ändern kann:

  • 11:00 Robert Ilg, Bürgermeister
  • 11:30 Rainer Wölfel, Naturschutzzentrum Wengleinpark
  • 12:00 Fritz Leipold, Direktvermarkter von Heimat aufm Teller
  • 13:00 Hans-Peter Eberhard, Grüner Baum Kühnhofen und Heimat aufm Teller
  • 14:00 Verabschiedung der Miniköche
  • 14:30 Uli Olpp, Bildhauer und Leiter des Kunstmuseums Hersbruck
  • 15:00 Klaus Rostek, Marketingfachmann der Raiffeisenbank Hersbruck
  • 15:30 Ursula Wilfing, Organisatorin der ersten Città Slow Reise
  • 16:00 Wolfgang Plattmeier, ehemaliger Bürgermeister

    Wer Fragen an die Interviewpartner hat, kann mir die gerne mailen oder in das Kommentarfeld eintragen. Ein wenig von der Geschichte der Cittaslow ist auf unserer Homepage nachzulesen.

Hier der Artikel von Andrea Pitsch aus der Hersbrucker Zeitung von heute, in der übrigens auch ein tolles Interview von Walter Grzesiek mit dem Schäufelekönig Waldemar dem Ersten steht:

Eine Schnecke feiert Geburtstag

Città Slow wird 10 Jahre alt – Markt und Kulinarisches im Rahmen des Bürgerfestes

 

HERSBRUCK (ap) – Seit zehn Jahren kriecht die orangefarbene Città Slow-Schnecke durch Hersbruck. Die meisten denken dabei an Langsamkeit. Dass hinter dieser „etwas unglücklichen Markierung“, so Bürgermeister Robert Ilg, mehr steckt, wollen Stadt und Feuerwehr Hersbruck sowie weitere Anhänger dieser Lebensphilosophie am 25. und 26. Juni beim großen Bürgerfest mit Città Slow-Markt beweisen.

Beim Bürgerfest im vergangenen Jahr hatte Bürgermeister Ilg eine erste Vision: Er kündigte an, die Festlichkeit der Feuerwehr gerne umbauen zu wollen. Kurz darauf fiel Herwig Danzer auf, dass Hersbruck 2011 sein 10-Jähriges als Città Slow feiert. Schon war die Idee geboren, die Logistik des klassischen Bürgerfestes für eine „Schnecken-Party“ zu nutzen. Und zwar, um den Menschen die Philosophie dahinter näher zu bringen. „Viele wissen nichts mit der Schnecke anzufangen“, sagt Robert Ilg.

Gestartet wird das Festwochenende am Samstag, 25. Juni, um 17.30 Uhr mit dem traditionellen und beliebten Bürgerfest der Hersbrucker Feuerwehr. Im großen Biergarten am Oberen Markt sorgen „Wildschütz“ für Stimmung. Bereits an diesem Abend ist Città Slow-Flair zu spüren, denn „Heimat aufm Teller“ übernimmt die Bewirtung am Wochenende und die beiden „Schnecken-Partner“ Waldkirch und Markt Wirsberg präsentieren sich.

Der Sonntag, 26. Juni, steht ganz im Zeichen des Geburtstags. Ab 10.30 Uhr wartet ein Weißwurstfrühschoppen, musikalisch umrahmt von den „Sechs Halben“. Mittags kredenzen dann die Hersbrucker Miniköche unter den Augen von Schäufelekönig Waldemar, der weit über die Hersbrucker Grenzen hinaus bekannt ist, das fränkische Nationalgericht. „Wir wollen damit unsere Stärken präsentieren, und das sind eben heimische Produkte. Das ist der Urgedanke von Città Slow“, klärt Minikoch-Chef Hans-Peter Eberhard auf.

Kurzinterviews durch Möbelmacher Herwig Danzer mit Eberhard, Rainer Wölfel vom Wengleinpark, Wolfgang Plattmeier, Direktvermarktern, den beiden anderen Städten, Uli Olpp und Klaus Rostek, dessen Raiffeisenbank das Fest unterstützt, geben über den Tag verteilt Einblick in Regionalität, Nachhaltigkeit, Vermarktung und die Entstehungsgeschichte Hersbrucks als Città Slow. Neben einem Markt, auf dem sich die Bauern von „Heimat aufm Teller“ präsentieren können, warten Aktionen des Kunstmuseums sowie von Dieter Serfas und Wolfgang Luh, die Jazzcombo des Martin Pirner Quartetts und Lukullisches am Kuchenbüffet.

Bis 17 Uhr wollen die Macher des Festes versuchen, den „Inhalt von Città Slow zu transportieren“, sagt Danzer. Denn: „Die Bezeichnung, unser Lebens- und Essgefühl und Hersbruck als liebenswerte Stadt – das müssen wir endlich in den Köpfen der Leute zusammenbringen“, erklärt Eberhard.

Social Media Summit 2011 Wiesbaden: Resümee


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SocialMediaSummit11__0004  Vom ersten Tag beim Social Media Summit habe ich ja hier schon berichtet, der Donnerstag begann mit dem Social Media Schwergewicht Guru Maik König, dessen Agentur Elbkind die geniale Ritter Sport Blog-Schokolade und den "Wurstcase" (O-Ton Werbesprech einer Teilnehmerin über die Wursttestesser im Kunstflugzeug) erfand. (Vielleicht könnten Germanistenkollegen, die nicht wie ich außer Dienst sind, den Verdacht erhärten oder zerstreuen, dass seine Wortschöpfung des "exemplarischen Beispiels" ein tautologischer Pleonasmus sei?) Ein super Kontrast zur Geschichte von SocialMediaSummit11__0022 Paypal, in der gefeiert wurde, dass sie 100 000 Facebookfans in drei Tagen gewann. Eine zunächst beeindruckende Zahl, die sich deutlich relativiert, wenn man erfährt, dass paypal dazu 4 Millionen emails an seine Kunden schickte. Elbkind vs. Paypal waren dann auch die beiden Denkweisen, die erst in der Podiumsdiskussion und später den ganzen Tag über zu folgender Antwort auf die Frage nach dem Wert eines Fans führten: "Das kann man so pauschal nicht sagen." Jedenfalls war mir Maiks Credo "Qualität vor Quantität" deutlich näher.

SocialMediaSummit11__0032 Die Hoffnung nach eine raffinierten Idee für unsere Verbindung von unserem Newsletter zu unseren Social Web Aktivitäten von eCircle bestätigte sich nicht, allerdings achtete der Referent darauf, dass ihm auch absolute Neueinsteiger in die Social Media Thematik folgen konnten. Richtig klasse war der Vortrag von Prof. Peter Gentsch, der aus dem Nähkästchen der Post plauderte. SocialMediaSummit11__0038

Die als Streitgespräch angekündigte Podiumsdiskussion mit "Wer kennt Wen" (Eva-Maria Bauch), Sven Bagemihl von den VZ-Netzwerken und Jens Monsees von Google war dank der hervorragenden Moderation von Olaf Kohlbrück nahezu harmonisch, weil sich alle ein gutes Leben neben Facebook vorstellen können und die erwarteten Feindbilder gar nicht auszumachen waren. SocialMediaSummit11__0059 Moses sprach mir mit dem Satz "Zielgruppen gehören abgeschafft" ebenso aus der Seele, wie er die Werber hart traf. Aber deswegen waren wir ja am Social Media Summit, um mal andere Sichtweisen kennenzulernen, wie ich selbst zum Beispiel am Vorabend bei dem Vortrag über Spiele, dessen Buzzword "Gamification" heißt und der mich in eine völlig unbekannte Welt entführte. 

SocialMediaSummit11__0084 Vom verkürzten Mittagessen bekam ich nichts mit (was mir nicht schadet, ich weiß), weil ich mit dem netten Oliver von der Technik meinen Vortrag Social Media im Holzhandwerk vorbereitete. Leider ging meine Hoffnung nicht auf, von den vielen Fachleuten im Publikum etwas lernen zu können, denn der straffe Zeitrahmen und die spannenden Vorträge danach ließen nicht mehr viel Gedankenaustausch oder Verbesserungsvorschläge zu. Die folgenden Vorträge aus dem KMU-Bereich waren richtig inspirierend und im Falle von Mustafas Döner SocialMediaSummit11__0094 auch super originell und gut ausgewählt. Leider kam es zu keinem gemeinsamen Abschluss mehr im tollen großen Saal, was der insgeamt gelungenen Veranstaltung einen schnellen Aufbruch bescheerte. Da waren wir im Nebenraum trotz der sympathischen und witzigen Moderation von Maik Königs und dem endlich eingeführten Social-Media-Du einfach ein wenig abgelegen.  SocialMediaSummit11__0096

Die beste Antwort kam vom Besitzer der Dönerbude Tarik Kara auf die Frage "Wie isst Du Deinen Döner?"
"Komplett"

Der Insidersatz zum Schluss hieß "Am Ende des Tages kann man das mit dem Learning so pauschal nicht sagen." 

Danke an die Organisatoren und wer mit diesem Thema ernsthaft zu tun hat, sollten den nächsten Social Media Summit  nicht versäumen.       

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Alles zum Social Media Summit

Hashtag bei Twitter musste wegen Spamüberfall von #sms11 auf #SoMeSummit geändert werden.

Mehr Fotos auf unserer Facebookseite (We need all the Fans, we can get!).

Übrigens: Wahre Freunde findet man auf einem Social Media Kongress via Dreifachstecker, denn auch Eifouns geben am Nachmittag auf …

Social Media Summit 2011 in Wiesbaden

IMG_0904 Hach war das ein interessanter Tag und ein noch schönerer Abend auf dem Social Media Summit 2011 in Wiesbaden, bei dem sich knapp 200 Werbe- und Webspezialisten trafen (und nicht nur nerds und geeks, es wurde sogar dem "Sie" gefrönt, trotzdem ist ein Kaffeeautomat mit den Anfragen überfordert). Das Lan mit und ohne W im Hotelzimmer funktionierte nicht (oder hab´s nicht hingekriegt) und deshalb jetzt erstmal nur ein paar Fotos zur Einstimmung auf die rundum spannende Veranstaltung, auf der ich heute selbst meine Prezi-Präsentation Social Media im Holzhandwerk beisteuern darf, IMG_0911 quasi als Kontrastprogramm zur Telekom, E-Plus, Bebe, Lancome. I´m an Unterkrumbacher in Wiesbaden, der die Rabattneurose der deutschen Gesellschaft und deren Ausnutzung durch Payback oder Groupon eher als gesellschaftlichen Rück-, denn Fortschitt sieht. IMG_0916

Aber gut, das Nachhaltigkeitsblog gibt es jetzt seit März 2005 und man muss zugeben, dass nach Besucherzahlen, Umsatz und all den Werten, die die Werber interessieren, die anderen Ideen durchaus erfolgreicher sind – dafür sind wir halt ziemlich nachhaltig … 

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IMG_0946 Alles zum Social Media Summit

IMG_0987 Hashtag bei Twitter musste wegen Spamüberfall von #sms11 auf #SoMeSummit geändert werden.

Mehr Fotos auf unserer Facebookseite (We need all the Fans, we can get!).

Übrigens: Wahre Freunde findet man auf einem Social Media Kongress via Dreifachstecker, denn auch Eifouns geben am Nachmittag auf …

Massivholzküche der Frankenschau freut sich über neue Heimat in Großmeinfeld

FrankenschauküchePrompterAndreeWEBAndeé Köthe 2004 im Fernsehgarten in der Wallensteinstraße

 Manchmal braucht man einfach Geduld. Diese Showküche aus dem Feldahorn aus Oberkrumbach haben wir im Frühjahr 2004 für 14 Kochsendungen (immer Sonntags in der Frankenschau) entworfen und gebaut und vorgestern fand sie neue Eigentümer.

Enttäuschender EinstiegPICT0159

Thomas Rex und Rüdiger Baumann moderierten die Sendungen, in denen wir mit den Spitzenköchen Frankens live kochten

 

Leider stellte sich damals zwei Wochen vor der ersten Sendung heraus, dass die Möbelmacher gar nicht in Erscheinung treten dürfen – MarcoAltmann20_6_04BR03 PR-technisch ein großer Unterschied zum Auftritt als Ernährungsexperte in 14 Sendungen, der auch durch den finanziellen Ausgleich der Misere nicht kleiner wurde.  FrankenskuecheZeichnung – Schwamm drüber, ist schon lange her und insgesamt konnten wir durch die vielfältige Zusammenarbeit mit dem Studio Franken und vielen netten Menschen des Bayerischen Rundfunks einiges lernen und Erfahrungen sammeln. 

Sommer im Freien – Härtetest für die Massivholzküche und Elektrogeräte

Die Küche samt Geräte hat zunächst einen Sommer bei jedem Wetter im Freien und danach 7 Jahre lang auf allen Veranstaltungen hervorragende Dienste geleistet, weil sie so gut zu transportieren und so leicht aufzubauen ist. Spitzenköche gaben sich in ihr den Kochlöffel in die Hand, den ab und zu mal auch Politiker ergriffen und wir stellten sie mit einer Spezialpalette im Obergeschoss unserer Halle mittels Gabelstapler ab. 

FrankenschaukücheBIOerleben08Feldmann_WöhrlWEBDagmar Wöhrl und Fabian Feldmann bei BIOerleben 2008 am Nürnberger Hauptmarkt

Immer wieder mal, planten wir sie auch bei Kunden ein, aber bisher hätte sie immer nur mit mehreren Kompromissen gepasst. Jetzt aber fanden wir im Grundriss des Scheunenumbaus von Familie Reidinger eine perfekte Lösung, wie auch die Durchsichtigkeit der Küche (sie stand ja im Fernsehgarten der Frankschau und ließ den Blick auf die Pflanzen dahinter zu) genutzt werden kann – nämlich durch leichten Abstand zur Lehm-Stroh-Wand und raffinierte Beleuchtung derselben.PICT0021  ReidingerWalterSabrina_0006AusschnittWEB

Walter Reidinger ist ein Architekt, der wie wir Naturmaterialien einsetzt um ein optimales Wohnklima zu schaffen und der viele originelle Raumlösungen in der Scheune umsetzen wird. Zum Jahreswechsel wird  er dann mit seiner Frau Sabrina und den beiden Kinder das Ergebnis testen und die geschichtsträchtige Küche der schönsten Aufgabe zuführen: Gemeinsames Kochen und Genießen für Kinder, Freunde und Familie. 

Letzter Auftritt bei BIOerleben am Nürnberger Hauptmarkt im Juli 2011
BIOerleben09_0022

BIOerleben am Nürnberger Hauptmarkt war ein anderes Betätigungsfeld der Frankenschauküche von 2008 bis 2011

Ihren letzten öffentlichen Auftritt hat die Frankenschauküche auf dem Nürnberger Hauptmarkt bei BIO-Erleben am  Freitag und Samstag 22. und 23. Juli 2011, wo wir wieder mit Andreé Köthe, Dr. Ulrich Maly, Dr. Liade Dodo, Dr. Peter Pluschke und auch mit netten Menschen ohne Titel oder Stern für Bioprodukte begeistern wollen.  (Das Programm) Bioerleben8_8_08_67

Vorher wird die Küche nochmal komplett überarbeitet, auf dass man ihr das Alter nicht ansehe und der Schubladenbeschlag ausgetauscht, auf den sich der Moderator immer leichtfüßig stellte und dann kommt sie nach Großmeinfeld.

Einige Impressionen der Frankenschauküche:

FrankenschaukücheGrüneLust05FabianFeldmannWEB Auf der Biomesse Grüne Lust in Anwanden bei Zirndorf hat sich die Frankenschauküche von 2002 bis 2006 ebenfalls einen Namen für die feine Küche aus Massivholz gemacht.

FrankenschaukücheGrüneLust06MarnieMSCStefanRottnerWEB Unsere Kochshows sollten seit dem Jahr 2000 nicht nur unterhalten, sondern vor allem informieren. Hier haben wir mit Stefan Rottner und der Deutschlandchefin des Marin Stewardship Councils für verantwortungsvoll gefangenen Fisch gworben

FrankenschaukücheBIOerleben08Rottner_Gebriele_PauliWEB Wegen Gabriele Pauli mussten wir neue Regeln für Journalisten einführen, denn sonst hätte das Publikum  eine ganze Kochshow lang nur Fotografenrücken gesehen.

Alle Fotos von 14 Kochshow findet man auf unserer alten homepage.

Der „Schönberger Anger am Sportplatz“, Lauf a.d. Pegnitz

von Alice Niklaus

Sieben der acht Laufer Hutanger habe ich im Blog vorgestellt, heute folgt der letzte. Er heisst "Schönberger Anger am Sportplatz" und ist 1,2 ha gross. Die Beseitigung der Verbuschung fand 1999 statt, die derzeitige Bewirtschaftung ist die Mahd. Am einfachsten zu finden ist der Anger von Schönberg aus. Mit etwas Glück entdeckt man die Hinweistafel zu den Sportplätzen im ersten Anlauf, ich habe dafür zwei gebraucht. Somit habe ich mich in Schönberg ein wenig umgesehen und was ich sah, hat mir gefallen. P1110489b

P1110346

Am Weg zum Anger liegen links der Strasse die Gebäude der "Lebenshilfe Nürnberger Land". Rechts der Strasse steht der Hinweis "zur P1110345Nessenmühle" und geradeaus zieht sich der Hutanger der Strasse entlang. Nach den Sportplätzen beim Wald angelangt drehe ich mich um und P1110349 blicke zurück zum Dorf. Es ist Sonntag- vormittag, 9 Uhr, still und friedlich. Föhren bilden den rechten Waldrand. Gegenüber spiegelbildlich die gleiche Ansicht und P1110353 dazwischen steht erstaunlicherweise eine Reihe sich in Wuchs und Aussehen gleichende Buchen, dazwischen kann ich auf einem weichen Pfad wie in einer Allee P1110354 zurückgehen. Über allem glänzt ein tiefblauer Himmel. Sachte fängt sich der Sonntagmorgen an zu beleben. Hunde werden zum Morgen- P1110355 spaziergang ausge- führt, ein paar Menschen finden sich im Sportheim ein.  Die Ruhebank wird wohl noch einige Zeit leer bleiben. In der Mitte des Hutangers zieht sich eine dichte Hecke hin, Heimat für kleine und kleinste Tiere. Am Ende des Hutangers steht eine Tafel mit Hinweisen zum Wanderzirkus Frankenalb und hier treffe ich auf Waldemar.  Die Nessenbachrunde für Langläufer würde uns interessieren, zu Fuss müssen wir die vorgegebene Route etwas verändern.

P1110356 Auf dem Weg zur Nessenmühle kommen wir an einem Aushub vorbei. Ich bin neugierig und befrage einen Anwohner über das Warum und Wozu.P1110487Ganz einfach: hier soll ein Haus gebaut werden, wie üblich wird für den Keller Erde ausgehoben, in dieser Schichtstufen- landschaft besteht der P1110358 Aushub aus Sand, der wiederverwertet wird. Ausserdem lerne ich, dass wir in dieser Gegend meist auf Sand laufen. Vorbei an der Nessenmühle, die keine mehr ist, weiter zur Brücke über den Nessenbach und rein ins Sandlaufen-Vergnügen. Im Gegensatz zu anderen Bächen fliesst nach der gehabten regenlosen Periode im Nessenbach noch reichlich Wasser. P1110490 Rätselhaft für uns sind die auffällig gekrümmten Baumstämme, denen wir auf dem ganzen Weg begegnen.

 

Meist folgen wir dem Hinweis des LL-Zeichens, dann kommt wieder der PP-Pfad zu Ehren. Rauf und runter auf Sandboden ist eine Erholung. Wir lernen den Knöpflegraben, den vorderen tiefen Graben und den Katharinagraben kennen, sie geben ihr Wasser alle in den Nessenbach  ab. Erstaunlich, dass wir am Ende der Wanderung genau dort ankommen, wo wir uns wünschen, nämlich im Hutanger. – Dies ist der Bericht Nr. 103 und gleichzeitig der letzte über die Hutanger in der Hersbrucker Alb – ausser Rainer Wölfel zaubert noch den einen oder anderen aus seinem Projekt-Hut.

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Hier gehts zur Homepage "Naturschutzzentrum Wengleinpark"

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Angekommen in einem Meer von Türkenbundlilien

von Alice Niklaus

P1110479 Zwischen Grossviehberg (Stadtteil von Hersbruck) und Kleinviehberg blühen jetzt zahllose Türkenbundlilien.P1110453

 

Zahllos, weil es über tausend oder noch mehr sein können.

P1110457b

 

 

 

 

Eine einzige weisse Blüte fand ich, diese habe ich besonders gehätschelt, um zu einem "gfreuten" Foto zu kommen.

 

P1110438

 

Als farbige, nachhaltige Erinnerung bleiben die rostroten Flecken, welche die Staubbeutel auf den Jeans hinterlassen haben.

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