Neue Luftbilder von Unterkrumbach

Die Baumblüte war soo schön, und das Wetter so gut, ich wünschte mir mal wieder neue Luftbilder von unserem Gelände.   LuftbildWEB

Bevor die Thermik begann und die Mitglieder der Hersbrucker Luftsportgemeinschaft (unter anderem mein Kompagnon Gunther Münzenberg) das Motorflugzeug zum Hochschleppen der Segler brauchten, drehte der Fluglehrer Jürgen Wilken Herwig_JuergenWilken_LukasGramsmit mir ein paar Runden. Auch wenn ich selbst vom Drachenfliegen einiges gewohnt bin, ist das ständige Schauen durch den Sucher bei wackelndem Flugzeug eine Herausforderung für den Magen, der er diesmal locker standhielt, vor rund 10 Jahren habe ich dafür schon mal den Tüten-Bordservice genutzt. 

TowerWEB Leider war die Luft nicht sehr klar, so dass die Landschaftsaufnahmen vielleicht mal wiederholt werden müssen, aber vom Gelände gab es ein paar schöne Fotos, auf denen wir unsere Facebookfans sogar nach Ute suchen ließen, die auch auf dem Foto zu finden ist. LuftbildOsternUbachKühnhofenWEB

Vielen Dank an alle Beteiligten und die Unterkrumbacher, die ausnahmsweise ein paar Kreise des Motorseglers hören mussten (was sonst nie vorkommt!) und die Facebookfans, die sich an der Aktion "Findet Ute" beteiligt haben.

LuftbildOsternUnterkrumbachWEBDie ausgeschriebenen Preise von Rösle haben übrigens Thomas Geiger, Petra Hofmann und Klaus Rostek gewonnen.

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Alle Infos zur Luftsportgemeinschaft Hersbruck.

 

Meine männerlastigen Blogeinträge

von Alice Niklaus

Schon längere Zeit ist mir bewusst, dass sich meine themenbezogenen Blogeinträge (Hutanger,  Baumwelten, Streuobstinitiative) vor allem mit Männerarbeit befassen. Ausser über Elisabeth Fischer, der Ziegenzüchterin in Loch, habe ich noch über keine weiblichen Gegenpole im Sinne der Nachhaltigkeit berichtet.

P1100900 Das ändert sich jetzt sofort. Ich stelle die Frau mit dem ansteckendsten Lachen der Welt vor. Ich kaufe bei ihr ein, wenn sie wieder einmal als Aushilfe tätig ist, höre mit einem Ohr zu, wenn sie den KundInnen die Vorzüge und Auswirkungen eines Pflanzenproduktes erklärt und wundere mich über ihre umfassenden Kenntnisse. Dass sie diese Kenntnisse auch als Unternehmerin weitergeben will beweist ihr Programm für 2011 "Natur erleben in der wunderschönen Frankenalb mit Gisela Katharina Viktorin, Heilpraktikerin aus Schnaittach". Heilpflanzen-Wanderungen und Baum-Führungen bietet Frau Viktorin an. Ausserdem ist sie Ausbilderin in Phytotherapie. Info unter Tel. 09153/4570. Spätestens nach der Baum-Führung werde ich mehr wissen, denn da will ich dabei sein.

Klick in das Foto! Blick in den Spiegel!

Weirouge auf der Streuobstwiese in Hersbruck

von Alice Niklaus

Eigentlich wollte ich mein Patenbäumchen blühen sehen, was sich dann als Wunsch einer Laiin herausstellte (Anm.: im Zeitalter des feministischen Sprachgebrauchs ist die Anwendung von "Laiin" gegeben, ausserdem auch dudengerecht – lächeln). Vorerst soll ein zukünftiger Hochstämmer wachsen und nicht blühen, so ist das!

P1110185a Der jugendliche Sternapfelbaum gefällt mir auch ohne Blüten, denn er zeigt immer noch seine Eigenheit, nach Süden zu wachsen, trotz des "Erziehungsschnitts" vom letzten Jahr.P1110186 Schön ist die Wiese, mit Liebe gepflegt die Bäume! Viel Kraft wurde eingesetzt. Plötzlich sehe im Eck bei den Schreber-gärten einen Baum mit roten Blüten. Es ist ein Apfelbaum! Wie P1110187 heisst er, woher kommt er, was bringt er? Ottmar Fischer weiss es. Der Sortenname ist "Weirouge". Weirouge? Rouge passt, aber Wei? Wiki hilft weiter:  Herkunft Weihenstephan! Ottmar weiss auch, dass die Schale, der Saft und das Fruchtfleisch rot sind und rot bleiben. Es handelt sich hier um eine neuere Sorte, sie entstand aus einer Zufallskreuzung. Der Apfel  eignet sich vor allem zum Mosten. Schön wäre er in unserem Garten, mal sehen…..

Klick in die Fotos!

Hier gehts zur Homepage der Streuobstinitiative Hersbrucker Alb e.V.

 

Facebook Willkommensseite oder Landingpage

      ScreenshotFacebookGefälltmirWeil wir so oft gefragt wurden und nach dem Motto "Man kann auch vom Dümmsten noch was lernen" hier die Erklärung, wie wir unsere Willkommensseite auf Facebook für die gestaltet haben, die noch nicht auf "gefällt mir" geklickt haben. Nur diese "neuen Gäste" sehen nämlich die Willkommensseite, die alten landen bei der Eingabe von www.facebook.com/moebelmacher auf der Pinnwand (alle, oder gibt es Ausnahmen?). Trotzdem kann man die Willkommensseite über den Link auf der linken Seite erreichen, nur das "gefällt mir" Symbol auf dass der animierte Zollstock-Daumen verweist, ist dann nicht zu sehen (Bewegung hier leider auch nicht, die wurde mit Photoshop-Ebenen zum animierten Gif umgesetzt). GefälltmirBannerTransparent

Nach langer Diskussion mit unserem Web 2.0 Guru Micha Wenzl haben wir uns dann für den Dienstleister Mashlab und gegen das Erlernen der Facebookprogrammiersprache FBML entschieden. Mahlab ist in der einfachen Version kostenlos und positioniert die Willkommensseite (in der kostenlosen Fassung ohne Videos, aber immerhin mit animierten Gifs) bei Facebook. Mit ein wenig Geduld, ist das auch anfängertauglich, beides durfte ich beweisen.

TweetsGewerbeschauGROSSBlöd ist, dass man selbst den "Gefällt mir Button" nicht sieht, aber Twitterfreunde haben dankenswerterweise Screenshots von der für sie sichtbaren Seite geschickt.

Wer noch Fragen hat und vor allem Verbesserungsvorschläge, einfach in den Kommentar damit und jetzt aber auf die Facebookseite und das Klicken auf "Gefällt mir" nicht vergessen.

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Anlass für die Aktion ist übrigens die Gewerbeschau Hersbruck am 20. Mai, zu der wir die "regionale Schnittstelle" vorstellen.

  SchnittstellemitSteckerWEB

Gestern Sonntag von Treuf zum Kalktuff bei der Griesmühle

von Alice Niklaus

Anlass zu der Wanderung ist der Artikel zum Thema Kalktuffquellen in den "Nürnberger Nachrichten" vom 6. April 2011. In Treuf wird zuerst die Karte eingehend studiert (Blatt 6434 Hersbruck), denn die Wanderkarten sind etwas karg, was die Topografie und die geografischen Namen anbelangt. P1110099 Zwischen Mittenberg und Bimsengraben führt ein angenehm zu begehender Weg bis zur Griesmühle immer leicht bergab. Wir haben viel Zeit eingeplant, denn die  P1110100 Natur ist hier leise, zurückhaltend und erschliesst sich erst in der Ruhe. Gleich unterhalb des Dorfs Treuf strahlt ein See im Morgenlicht, der allerdings ein P1110102 Rückhaltebecken ist und im Verbund mit den nachfolgenden Wässern als Kläranlage dient. Vom Bimsengraben rauscht es. Ich überquere die Wiese und finde im P1110104 Wald einen Bach, der urplötzlich aus dem Boden schiesst! Und hier finden wir beinahe bodendeckend das Wechselblättrige P1110112 Milzkraut. Bei der Griesmühle werden all diese seltenen Pflanzen auf einer Tafel beschrieben. Der namenlose Bach begleitet uns nun bis ins Tal. Vorher aber P1110114 bietet er uns ein beeindruckendes Spiel an einem steilen Felsen. Wieder einmal lohnt sich die Langsamkeit und das Rückblicken. Anders P1110128 hätten wir das Wasserspiel verpasst. Bei der Griesmühle treibt Namenlos das Rad nicht mehr an. Nachdem aber die berühmte alte Scheune daneben wieder P1110133 hergestellt wird, könnte ja im Nachzug auch das Rad wieder zum klippklappen gebracht werden. Der Weg führt uns nach links, hier kommen zwei Bäche zusammen und als Fortsetzung heisst das Gewässer Harnbach. Jetzt fehlt mir noch die Kalktuffquelle. Die P1110130 aber ist nicht einsehbar. Es trösten mich der Wasserfall und die Kalktuffe oberhalb des Felsens bei der Schautafel und als fröhlicher Abschluss das seltene Pyrenäen-Löffelkraut.

Klick in die Fotos!

20 Jahre Jeunes Restaurateurs: Divenshow im Gasthaus Rottner

 IMG_0388 IMG_036220 Jahre ist die Kochgruppe der "jungen Wilden" Jeunes Restaurateurs d'Europe schon alt und dieses Ereignis feiern die Mitglieder in ihren Häusern meist zusammen mit Kollegen. Stefan Rottner hatte dazu seinen Freund Christian Grainer aus Kirchdorf eingeladen, der mit ihm zusammen ein traumhaftes Menü zauberte:P1050323_0043

Kaninchenrücken im Tramezzini-Mantel 

auf Bärlauchgraupen und kleinem Gourmetsalat

(Christian F. Grainer)

  

Kräuterpfannkuchen P1050328_0049

mit Spargel und Lachsforelle

(Stefan Rottner)

  

Milchgeißlein am Tisch tranchiert IMG_0282

gebratenes Frühlingsgemüse

und Bamberger Hörnchen

(Stefan Rottner)

  

Mandarinenmousse P1050349_0078

-sorbet und kleines -ragout

(Christian F. Grainer)

 

 

Das Essen allein war – zusammen mit den netten Menschen, die wir am Tisch kennenlernten – schon alleine ein Erlebnis, dann kamen noch die witzigen Geschichten von Stefan und Christian dazu und dann noch die DIVENshow:  Marlene Dietrich, Edit Piaf, Marylin Monroe, Lisa Minelle, alle genial gespielt und live (kein Playback!) gesungen von Kristina Safrany: 


Kristina Safrany und ihr Mann Uwe boten zwischen den Gängen eine tolle Show, die im Video nicht so beeindruckend rüberkommt, wie im Original, die aber vor allem auch durch eine vorgeschaltete gut gemachte Dokumentation über das Leben der Diven viel intensiver erlebt werden konnte.

Ein wirklich gelungener Abend zum 20-jährigen der jung gebliebenen Köche.


Der Hutanger „Hinterm Heuchlinger Berg“ bei Lauf a.d.Pegnitz

von Alice Niklaus

Dem Flyer "Hutanger" der Stadt Lauf entnehme ich folgende Details:  Grösse ca. 1,7 ha, Beseitigung der Verbuschung: 2002. Derzeitige Bewirtschaftung: Beweidung mit Schafrassen wie Schwarzkopfschafe, Coburger Fuchs und Suffolk.

Es ist endlich wieder einmal Hutanger-Tag! Sonntagvormittag, frühlingslaue Lüfte wehen, die Vögel zwitschern, die Spechte klopfen und die Welt ist für ein paar Stunden mehr oder weniger, je nach Standpunkt, in Ordnung.

P1100909 Anhand des Info-Flyers "Natur in Lauf", der topographischen Karte Nr. 6433 und unserer Intuition wandern wir auf der Suche nach dem Hutanger von oberhalb Heuchling zum Heuchlinger Berg.  Nach dem kurzen Anstieg überrascht uns eine lange Obstbaumallee, die einfach so auf einer grossflächigen Wiese steht. Ich möchte gerne wissen, wer früher einmal mit welchem Gerät durch diese Allee fuhr. Wir spazieren  P1100917 auf der "Steinleite" bis zum Wasser-behälter. Unterwegs frage ich die vergreisten Obstbäume, ob sie sich wohl fühlen in ihrem grauen Schuppenkleid. Ihre  Sprache verstehe ich nicht,  wünsche ihnen aber für die Zukunft einen baldigen Erhaltungsschnitt. Das ist wohl ein frommer Wunsch, denn wo sind die Spezialisten, die alte Bäume so zuschneiden können, dass sie noch eine Zukunft haben? Einen kenne ich, aber der ist am Limit seiner Einsatzfähigkeit P1100918 angelangt. Kreuz und Quer heisst der Titel des nächsten Bildes. P1100921 Ein Lichtblick sind die ersten Frühlingsboten ganz in weiss. Auf dem Rückweg vom Wasserbehälter auf die Anhöhe der Steinleite P1100922 begleitet uns das Trommeln zweier Spechte in verschiedenen Tonhöhen. Möglich, dass wir den einen von seinem Frühstück  vertrieben haben, das P1100923 Harz auf der linken Seite ist gelb und feuchtklebrig, die Höhle birgt noch einige "Schmankerl" für den Vogel. Von mir kaum beachtet, von Waldemar aber fotografiert wird dieses Häuschen. Auf meine Frage, wieso er denn einen zerfallen- den Holzschuppen ablichte, antwortet er: weil es bald keine "Kirschenhäusle" mehr geben wird! "Kirschenhäusle" – wie sinnig!

P1100913 Inzwischen wissen wir, wo der Hutanger liegt. Die offenen Weideflächen der Schafe orten wir zwischen der Steinleite und dem Heuchlinger Berg, die P1100927 Sträucher sind nah dran, ihre Blätter und Blüten zu entfalten. Bei der Linde biegen wir links ab und gehen auf dem Heuchlinger P1100928 Berg vor zum  Hutanger. Unangenehme Überraschung  beim Anblick der "Rettungskletterer" auf und unter den Anger-Eichen. Hoffentlich halten die Äste! Nun gehts bergab, immer wieder mit einem Seitenblick auf den Anger. Unten am Weinberg angelangt setzen wir uns auf die gemütliche Bank, schauen den Pferden auf den  Koppeln zu und essen die unvermeidliche Banane. P1100935 Hinter uns liegen die Rückhalteweiher. Wir könnten nun daran vorbei bis zum Wasserreservoir wandern, ziehen aber einen Gang durch den Wald zurück auf den Heuchlinger Berg vor. Vom lichten Anger wechseln wir so in einen Chaoswald und lassen uns oben auf dem Heuchlinger Berg nochmals auf die Kunst am Baum ein. Titel: "wer sind wir, woher kommen wir, wohin gehen wir".

Klick in die Fotos!

Hier gehts zur Hutanger Homepage

Hier gehts zur Homepage der Streuobstinitiative Hersbrucker Alb

 

Vortrag „Nachhaltigkeit im Unternehmen“ auf der Führungskräftetagung der KWA in Bad Irsee

IMG_0211_0050 Ist schon ein beeindruckender Rahmen das schwäbische  Kloster, nicht nur die Holzdecke. Kann man für Tagungen wirklich empfehlen. Ich durfte den ersten Tag der Führungskräftetagung des Kuratoriums Wohnen im Alter (KWA.de) mit einem Vortrag über Nachhaltigkeit und spontan auch mit der (dank fehlendem Fachwissen zurückhaltenden) Moderation einer Arbeitsgruppe begleiten und war ziemlich beeindruckt. IMG_0215_0054 Vorstand und Führungskräfte diskutierten unter der einfühlsamen Moderation von Prof. Dr. Thomas Klie, Evangelische Hochschule Freiburg und der umfassenden thematischen Einführung in die Nachhaltigkeitsdiskussion von  Prof. Dr. Martina Wegner, Hochschule München (die uns vom Handwerkspreis 2005 noch kannte und deshalb einlud)) den ganzen Tag über Nachhaltigkeit in allen Facetten.

  IMG_0208_0047 In meinem Vortrag (dessen Prezipräsentation fast nur die Bilder zum gesprochenen Text liefert, was dank des flotten Notebooks des Vorstands auch super funktionierte) haben wir zu den drei dicken Säulen der Nachhaltigkeit einfach noch zwei dünnere dazugestellt: die regionale (nach der Idee von Frank Braun von Blue Pingu) und die kommunikative. Obwohl beide nach dem klassischen Modell teilweise auch zu ökologisch, ökonomisch und sozial dazugehören würden, fand ich es als Einführung logischer, diesen (für uns) so elementaren Bestandteilen der Nachhaltigkeit ein eigenes Säulchen zu gönnen, auf dass es seinen Anteil selbst trage.

 In der interessanten Anschlussdiskussion ging es um neues Denken bei der Nutzung von Gebäuden (wie zum Beispiel bei uns an den Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen) und das wichtigste Element der Nachhaltigkeit: die Glaubwürdigkeit. (Und was macht jede Organisation glaubwürdiger, als Massivholzmöbel?) Dann war natürlich noch das barrierefreie Hotelzimmer im Gepräch, insbesondere weil es die zigfache Haltbarkeit eines Spanplattenmöbels verspricht.

Der Tag fing mit dem Stau in Lauf und der einstündigen Verspätung zwar furchtbar an, aber endete ganz idyllisch beim Abendessen im Klosterkeller mit Diskussionen über geölte Oberflächen und angenehmer Begleitmusik einer Teilnehmerin mit schöner Stimme an der Gitarre. Man sollte es eigentlich nicht verraten, aber bei jedem Vortrag lernt man nicht nur neue nette Menschen kennen, sondern man lernt auch selber was dazu.